Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Markus Steiner veröffentlicht am 18/05/2012 - Keine Kommentare
Der Blackberry-Hersteller Research In Motion (RIM) hat die unzufriedensten Kunden. Wie aus dem aktuellen American Customer Satisfaction Index (ACSI) hervorgeht, reiht sich das Unternehmen, das in den vergangenen Monaten zunehmend Boden gegenüber der starken Konkurrenz am Handymarkt verloren hat, in puncto Usability ganz hinten bei den Handy-Anbietern ein. Gerade einmal 69 von insgesamt 100 möglichen Punkten konnte die kanadische Firma im neuesten Index-Ranking erreichen und liegt damit klar hinter dem Branchenvorreiter Apple, der es auf 83 Punkte geschafft hat. "Dass Apple hier als Nummer eins gereiht wird, ist keine große Überraschung", erklärt Steffen Herget, Redakteur beim Online-Tarifberater teltarif, gegenüber pressetext. Das schlechte Abschneiden von RIM sei hingegen auch damit zu begründen, dass es einer der wenigen Hersteller ist, der noch eine echte Tastatur bei seinen Geräten verwendet. "Die anfänglichen Probleme bei der Bedienung virtueller Tastaturen sind mittlerweile überwunden. Im Smartphone-Bereich erwarten die User heute einfach einen Touchscreen", so der Handyexperte.
Wirtschaft/Unternehmen/CIO/Informationstechnologie/Mobile Web/Internet/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 18/05/2012 - Keine Kommentare

Seit 14 Jahren befragt das IT-Beratungshaus Harvey Nash weltweit die CIO-Community nach den Trends der Informationstechnologie, den Auswirkungen auf die eigene Organisation und der Rolle der IT auf die strategische Ausrichtung des eigenen Unternehmen. In diesem Zeitraum hat sich das Arbeitsfeld von IT-Führungskräften fast so schnell geändert wie die Technologie.
"2011 standen die empirischen Befunde noch unter dem Eindruck der Rezession. Auch davor hat man in vielen Branchen die IT in erster Linie unter dem Gesichtspunkt der Kostenreduktion betrachtet. Im Zuge dieses Blickwinkels ist der CIO nur damit beauftragt worden, das vorhandene Rüstzeug zu optimieren und die IT als Dienstleistung so günstig wie möglich bereitzustellen. Das ändert sich nun erfreulicher Weise. Die Weichen sind wieder auf Wachstum gestellt“, sagt Udo Nadolski, Geschäftsführer von Harvey Nash Deutschland. 56 Prozent der CIOs konzentrieren sich auf Projekte, um Geld zu verdienen, statt zu sparen.
„Das ist ein ganz wesentlicher Punkt. Innovative CIOs sind Möglichmacher für neues Geschäft und geben sich nicht damit zufrieden, die IT nur auf Kosteneffizienz zu trimmen. Zukunftsprojekt wie digitale Medien und soziale Netzwerke dominieren derzeitig die Innovationsprojekte“, sagt Nadolski.
Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 17/05/2012 - Keine Kommentare
Eine neue Studie von RJ Metrics zur Nutzung von Google+ (G+) kommt zum Ergebnis, dass das Prestigeprojekt des Suchmaschinenkonzerns als soziales Netzwerk nach wie vor überhaupt nicht funktioniert. Eine Analyse der öffentlich einsehbaren Profile von 40.000 zufällig gewählten G+Usern ergibt, dass sich Nutzeraktivität und -interaktion auf niedrigem Niveau bewegen. Google, das keine aussagekräftigen Daten zur Nutzung des Netzwerks veröffentlicht, reagiert auf die Ergebnisse mit einem trotzigen Verweis auf die privaten Aktivitäten der User, auf die Marktforscher keinen Zugriff haben. "Aus den öffentlichen Timelines Schlüsse zu ziehen, ist legitim. Im Vergleich zu den öffentlichen Teilen bei Facebook-Profilen passiert bei G+ gar nichts, das wird im privaten Bereich nicht anders sein. User, die wirklich Wert auf Privatsphäre legen, verwenden nämlich weder G+ noch Facebook. G+ ist den Usern egal, das ist aus der Auswertung der Like-Buttons auf Internetseiten ersichtlich. Wenn der Facebook-Knopf schon dreistellige Klickraten erreicht, kommt das Google-Pendant noch nicht einmal auf zwei Stellen. G+ ist als soziales Netzwerk gescheitert", sagt Gerald Bäck, Geschäftsführer der Social-Media-Agentur digital affairs.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 17/05/2012 - Keine Kommentare

In der verkrusteten Urheberrechtsdebatte hat Sascha Lobo in seiner Spiegel-Kolumne unter dem Titel “Streit über Urheberrecht – Gabeln aus dem Drucker” auf einen Aspekt hingewiesen, der sehr viel bedeutender ist: “So, wie jetzt um das Urheberrecht samt wirtschaftlicher Auswertung gestritten wird, wird überall dort gekämpft werden, wo die digitale Vernetzung disruptiv wirkt – wo Branchen, Geschäftsmodelle, Lebensentwürfe durcheinandergewirbelt werden, wie es jetzt mit Kunst und Kulturwirtschaft passiert. Und das dürfte in den kommenden Jahren sehr viele Bereiche der Wirtschaft betreffen.” Die gesamte Ökonomie auch außerhalb des Internets hab ein starker Sog in Richtung der Immaterialgüter erfasst, wie man nichtdingliche Güter, letztlich aus Daten bestehend, juristisch korrekt nennt. “Das Immaterialgut aber unterliegt im Raum der digitalen Vernetzung anderen Regeln, als man es aus dem 20. Jahrhundert gewohnt ist und wie sie heute Wirtschaft und Gesellschaft prägen”, so Lobo.
Sport/Fussball/Medien
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/05/2012 - Keine Kommentare

Hier noch eine Stimme aus der Hertha-Block zum Blogpost “Wer Wind sät, wird Sturm ernten”, um vielleicht ein wenig den Aufregungspegel nach unten zu bringen. Bengalos sind im Fanblock von Hertha und Fortuna gezündet worden. Bei uns waren es vielleicht ein halbes Dutzend Berliner, die sich pyrotechnisch in Szene setzten. Ich habe das in einem Video festgehalten. Da kann man anschaulich nachvollziehen, dass die Ordnungskräfte von Düsseldorf mit Tatenlosigkeit glänzten und in erster Linie die Ersatzspieler von Hertha eingriffen. Dabei hätte man mit ein paar handelsüblichen Feuerlöschern den Knall-Zauber schnell beenden können. Macht also aus der Geschichte keine Staatsaffäre. Von den 5000 Herha-Fans war es noch nicht einmal eine Minderheit, die ausrastete. Es war ein kleinen Häuflein, wie man an der Videoaufzeichnung nachvollziehen kann.
Politik/Umwelt/Wirtschaft/Recycling/Müllverbrennung
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/05/2012 - Keine Kommentare
Für den neuen Bundesumweltminister Peter Altmaier gibt es wohl nicht nur in Fragen der Energiewende Arbeitsbedarf. Auch in der Abfallpolitik droht Ungemach: So hält nach einem Bericht des Fachdienstes Euwid der ehemalige EU-Kommissar Günter Verheugen das neue deutsche Kreislaufwirtschaftsgesetz für europarechtswidrig. Das sagte Verheugen auf einer Podiumsdiskussion der Fachmesse Ifat in München. Das Kreislaufwirtschaftsgesetz setze die europäische Abfallrahmenrichtlinie nicht richtig um und stelle „unsinnigerweise Müllverbrennung und Recycling gleich“, so Verheugen laut einer Pressemitteilung des Entsorgungsunternehmens Veolia. Darüber hinaus unterbinde das Gesetz den Wettbewerb, indem es Kommunen das Recht einräume, Wertstoffe ohne jede Ausschreibung für sich zu beanspruchen. Der Bonner Abfallexperte Sascha Schuh hält in diesem Streit zwei Aspekte für wichtig. Es gehe um die wirtschaftlichen Interessen der kommunalen Abfallbetriebe beim Wertstoffhandel. Erinnert sei an den Streit um die Andienungspflicht von Altpapier. Darüber seien die Verbrennungskapazitäten bundesweit extrem gestiegen. Das führte zu einem Überangebot an Verbrennungskapazitäten. “Ich will Ihnen das mal an einem Bespiel außerhalb der Verpackungsverordnung belegen. Es gibt hohe Mengen an Aufkommen von landwirtschaftlichen Agrarfolien. Diese werden von einigen Kommunen gar nicht freigegeben, um sie zu vermarkten oder zu günstigeren Konditionen zu beseitigen, da sie diese Stoff für ihre Abfallverbrennungsanlagen brauchen und lieber hochwertige Rohstoffe verbrennen als sie dem Verwertungskreislauf zuzuführen”, so Schuh im Interview mit dem Ich sag mal-Blog.
Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 16/05/2012 - Keine Kommentare
Noch in diesem Frühjahr will Microsoft in den USA das Xbox-Reklame-Portal NUads auf den Markt bringen, wie cnet.com berichtet. Durch die Kinect-Sensoren der Xbox können Firmen künftig interaktive Werbung gestalten, um die Zuseherinteraktion zu verbessern. In einem nächsten Schritt sollen Unternehmen auch kommerzielle Applikationen für die Xbox schreiben können. Erste Prototypen, wie eine Software zum virtuellen Kleider-Anprobieren gibt es bereits. Kinect verfügt über audiovisuelle Sensoren, die Gesichtserkennung und das Sammeln biometrischer Daten ermöglichen. Microsoft versichert, dass Datenschutz von Beginn an Priorität hat. "Gesichtserkennung und biometrische Daten halte ich für wenig bedenklich, weil die Technik einfach noch nicht so weit ist, zuverlässige Ergebnisse zu liefern. Der Eingriff in die Privatsphäre besteht hier am ehesten darin, dass jemand für eine andere Person gehalten wird. Anwendungen wie Kleideranprobe vor dem TV können durchaus Scharm haben", sagt Hans Zeger von der ARGE Daten gegenüber pressetext. Das Problem liegt für den Experten bei den Einverständniserklärungen der Nutzer.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 15/05/2012 - Keine Kommentare

myTaxi bringt eine neue Version ihrer Taxi-App auf den Markt: Ab sofort können Fahrgäste ein Taxi vorbestellen. Über drei Monate arbeitete nach Firmenangaben das Entwicklerteam an der neuen Version. Neben der Funktion „Vorbestellung“ erscheint die App in einem neuen Design. Mit 80 Prozent Marktanteil und über 1 Million Downloads habe sich myTaxi zur beliebtesten und am schnellsten wachsenden Taxi-App in Deutschland entwickelt und erschließt aktuell internationale Märkte. myTaxi stellt eine direkte Verbindung zwischen Fahrer und Fahrgast her und lässt die Zentralen dabei außen vor. "Für die Fahrer bedeutet das vor allem Unabhängigkeit und Freiheit – für die Fahrgäste Transparenz", teilt die Firma mit. Dem Fahrgast werden während des Bestellprozesses die Telefonnummer, ein Bild des Fahrers sowie die durchschnittliche Fahrerbewertung angezeigt. Zudem könnten Fahrgäste Stammfahrer auswählen und bei einer Bestellung bevorzugen. Mit über 10.000 angeschlossenen Taxis sei man der erste Anbieter, der auf die Bedürfnisse in der Branche eingeht und somit Qualität im Taxigewerbe schafft. Durch die direkte Verbindung werden Taxifahrer zu echten Dienstleistern, das in der Branche bisher unüblich war.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 15/05/2012 - Keine Kommentare
Wieder rumort es in der Gerüchteküche kräftig rund um den Elektronikriesen Apple. Jedoch sind es keine Details zum erwarteten iPhone 5, sondern erste Spezifikationen zum neuen MacBook Pro. Glaubt man den anonymen Insidern, so wird der Laptop mit einem "beeindruckenden" Retina-Display aufwarten. Dazu wird das Gerät erneut dünner werden, was auch technische Konsequenzen hat. Ein solcher Bildschirm findet sich bereits im iPad 3. Während sich der Leistungssprung der restlichen Hardware des Tablet-PCs in Grenzen hielt und der Launch von kleineren Problemen überschattet war, heimste das Display von allen Seiten Lob ein. Am neuen MacBook sollen sich Auflösung und Darstellungsgrößen allerdings anpassen lassen.
Wirtschaft/Unternehmen/Internet/E-Commerce/Social Media/Kundenservice
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 15/05/2012 - 1 Kommentar(e)
Big Data”, „Mobile” und „Social” erfordern nach Auffassung von Karl-Heinz Land, Chief Evangelist & Senior Vice President Social iCommerce bei MicroStrategy, ein neues Denken der Manager. Er umschreibt es mit „Zero Gravity Thinking”. Derzeit erlebe man, wie aus dem Handy-Display der „First Screen“ wird: „Das Smartphone begleitet uns durch den Alltag. Es ist morgens das Erste und abends das Letzte, was wir uns anschauen: E-Mails checken, auf Facebook und Twitter kommunizieren und natürlich auch telefonieren. Aus herkömmlichen Anwendungen werden jetzt Apps, die wir mobil abrufen. Alles wird aus der analogen Welt in die digitale Welt gezogen“, so Land. Auch die Kreditkarte, die heute noch ein Stück Plastik sei, wird zur App. „Dadurch verliert sie all ihre physischen Limitierungen. Wenn ich jemandem meine Plastik-Kreditkarte gebe, dann hat er sie, dann habe ich sie nicht mehr. Wenn ich aber jemandem meine Software-Kreditkarte oder den Zugriff auf meine Software-Kreditkarte übertrage, dann verfüge ich trotzdem noch darüber. Die physikalischen Limitierungen eines Objektes verschwinden. Damit können ganz andere Funktionen bereitgestellt werden, an die man bislang noch gar nichtdenkt“, sagt Land im Interview für die Social Commerce-Studie von Absatzwirtschaft und Mind Business. Das sei mit „Zero Gravity Thinking” gemeint: Ein Objekt verliere sämtliche physikalische Beschränkungen. Selbst die physische Präsenz sei nicht mehr entscheidend, wie man beim stationären Handel beobachten kann.
Technik/Wirtschaft/Wissenschaft/Unternehmen/Telekommunikation/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 14/05/2012 - Keine Kommentare

Am 11. Mai jährte sich in Berlin ein Stück deutscher Wirtschaftsgeschichte: Die DeTeWe Communications feierte ihr 125-jähriges Jubiläum. Gegründet im Jahr 1887 als Zulieferer in der Telefonapparateproduktion, war das Unternehmen Pionier bei der Konstruktion von Fernmeldeämtern, Co-Erbauer des ehemaligen Berliner Rohrpostsystems, millionenfacher Hersteller von Telefonen und ist heute einer der größten ITK-Systemintegratoren in Deutschland. „Die DeTeWe blickt auf Generationen von Ingenieursleistung zurück und hat die Kommunikationsbranche wie kaum ein anderes Unternehmen mitgeprägt. Ob Telefon, Rohrpost, Fax, schnurlose Telefone, Internet, E-Mail: Die Informations- und Telekommunikationsbranche ist schnelllebig, die DeTeWe war und ist immer dabei“, sagt Christian Fron, Geschäftsführer der DeTeWe Communications. Der Architekt für die Technik-Revolutionen im Berlin des 19. Jahrhunderts war der Generalpostmeister Heinrich von Stephan. Er erkannte sofort die wirtschaftliche und gesellschaftliche Dimension der elektrischen Nachrichtenübertragung. Mitte Oktober 1877 wurde Stephan ein Bericht der Zeitschrift „Scientific American“ vom 6. Oktober 1877 über Bells Telefon vorgelegt. Schon am 24. Oktober hat er zwei Telefone in Händen. Es waren die ersten Apparate, die überhaupt nach Europa kamen. Schon am gleichen Tage beginnt der Generalpostmeister mit den ersten Versuchen in seinem Amtsgebäude. „Dann werden das Generalpostamt Berlin, Leipziger Straße und das Generaltelegraphenamt in der Französischen Straße verbunden“, schreibt Hermann Heiden in seinem Buch „Rund um den Fernsprecher“, erschienen 1963 im Georg Westermann Verlag. Am 26. Oktober erklärt Stephan: „Meine Herren! Diesen Tag müssen wir uns merken“. Es war die Geburtsstunde des Fernsprechers in Deutschland.
Wirtschaft/IT/Internet/KI/Politik
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 14/05/2012 - Keine Kommentare

Am 11. Mai jährte sich in Berlin ein Stück deutscher Wirtschaftsgeschichte: Die DeTeWe Communications feierte ihr 125-jähriges Jubiläum. Gegründet im Jahr 1887 als Zulieferer in der Telefonapparateproduktion, war das Unternehmen Pionier bei der Konstruktion von Fernmeldeämtern, Co-Erbauer des ehemaligen Berliner Rohrpostsystems, millionenfacher Hersteller von Telefonen und ist heute einer der größten ITK-Systemintegratoren in Deutschland. „Die DeTeWe blickt auf Generationen von Ingenieursleistung zurück und hat die Kommunikationsbranche wie kaum ein anderes Unternehmen mitgeprägt. Ob Telefon, Rohrpost, Fax, schnurlose Telefone, Internet, E-Mail: Die Informations- und Telekommunikationsbranche ist schnelllebig, die DeTeWe war und ist immer dabei“, sagt Christian Fron, Geschäftsführer der DeTeWe Communications.
Wissenschaft/IT/Künstliche Intelligenz/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 14/05/2012 - Keine Kommentare

Schachcomputer waren früher materialistisch eingestellt, sie agierten als dreiste Straßenräuber. „Jetzt opfern sie sogar Figuren“, so der Schachgroßmeister Helmut Pfleger. Er billigt der Maschine gewaltige Schritte in Richtung Künstlicher Intelligenz zu. Erstmals hatte die Frage, ob eine Maschine überhaupt denken könne, der britische Computerwissenschaftler Alan Turing gestellt. Könnten unabhängige Beobachter im Turing-Test nicht mehr unterscheiden, welche Antwort von einem Menschen oder einer Maschine stammt, müsste man dieser „Intelligenz“ zubilligen. Wenn nun der Computer den Schachweltmeister schlägt, sei das wohl Künstliche Intelligenz. „Wir haben trotzdem nicht beschlossen, das deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz zu schließen“, so Professor Hans Uszkoreit vom DFKI auf der Berliner Wissenschaftskonferenz Informare. Das berichtet der Düsseldorfer Fachdienst „Service Insiders“.
Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 14/05/2012 - Keine Kommentare
SMS, eine der Haupt-Einnahmequellen für Mobilfunk-Anbieter, erhält zunehmend Konkurrenz durch kostenlose Online-Dienste, die auch vom Handy aus genutzt werden können. Neben Alternativangeboten wie WhatsApp, Skype oder Telefonhersteller-spezifischen Diensten gibt es eine noch größere Gefahr für die Umsätze der Provider: Facebook gräbt der SMS mit seinen diversen Funktionen den Löwenanteil des Wassers ab, berichtet zdnet.com. Die Verteidigungsstrategie der Telekommunikationsunternehmen, SMS in die Tarife zu inkludieren, wird nicht ewig aufgehen. "Momentan steigt das SMS-Volumen in Österreich immer noch an. 2011 wurden über sieben Mrd. Kurznachrichten verschickt. Diese Entwicklung ist sicher den All-Inclusive-Tarifen zu verdanken. Gerade Jugendliche nutzen die Frei-SMS ausgiebig. Der Trend geht aber trotzdem in Richtung WhatsApp und Co, die SMS-Wachstumskurve ist zuletzt abgeflacht. Welche Konkurrenzprodukte genutzt werden, ist schwer zu erfassen. Facebook ist sicher auch ein Thema", sagt Tom Tesch von Orange Austria.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 11/05/2012 - Keine Kommentare
Umweltfreundliche Besitzer des iPad 2 oder der neuesten Ausgabe des Apple-Tablets können seit heute, Freitag, ein neues Accessoire für ihr Gadget vorbestellen. Das "Kudocase" bietet eine robuste Hülle für den Touchscreen-PC und wartet mit Photovoltaikzellen, einem großen Akku und zahlreichen Anschlüssen auf. Auch externe Geräte können gleichzeitig mit Strom versorgt werden. Gestartet war das Produkt vergangenen Herbst als "Lilypad" im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter. Die Idee stieß auf regen Anklang, denn statt der anvisierten 27.000 Dollar konnte Entwickler Dave Foster Anfang Oktober 2011 über 104.000 Dollar (etwa 80.000 Euro) lukrieren.
IT/Internet/Wissenschaft/Informare
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 10/05/2012 - Keine Kommentare

Heinrich Rudolf Bruns (@hrbruns), mit dem ich zusammen die Obi Wan Kenobi-Runde auf der Informare in Berlin moderierte, war so freundlich, eine Audioaufzeichnung anzufertigen. Wer also den Livestream gestern nicht gesehen hat, kann sich das Spektakel zumindest anhören. Mit dabei waren Arnoud de Kemp (informare), Hannes Schleeh, (Coach, @7xy) und Bernd Stahl von Nash Technologies (@NashTecGermany). “In lockerer Runde disktutierten wir, wie sehr neue Technologien und Ansätze das Internet verändern werden. Aber auch, wie verhalten manche Unternehmer und Besitzstandswahrer sind, wenn es um Innovation geht”, so das Fazit von Heini. Danach saßen wir noch gemütlich in der Ständigen Vertretung, genehmigten uns einige Bierchen und schmiedeten neue Vernetzungspläne. Wir vier werden wohl Ende August oder Anfang September ein Blogger-Camp in Nürnberg aufziehen. Über die Themen müssen wir uns noch austauschen. Wer mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen. Wir sammeln noch Ideen.
Handel/Dienstleistungen/Produkte/Innovationen
Von Sebastian Köberl veröffentlicht am 10/05/2012 - Keine Kommentare
Der Handel mit Elektromüll ist zu einem boomenden Geschäft geworden. Einem Businessweek-Bericht nach spezialisieren sich immer mehr Unternehmen auf das Sammeln und Demontieren von Elektrogeräten. Das große Geschäft besteht darin, dass Komponenten und Rohmaterialien verkauft werden. Kaputte Elektrogeräte sind laut den Vereinten Nationen der weltweit schnellst anwachsende Abfall. Alleine in der Europäischen Union werden jährlich rund zehn Mio. Tonnen davon weggeworfen. Der brancheninterne Konkurrenzdruck ist groß. In Großbritannien sind circa 150 Unternehmen als Elektroschrott-Händler registriert. EnvironCom gehört etwa mit seinen jährlich 60.000 Tonnen Müll zu den Marktführern. Das nördlich von London angesiedelte Unternehmen recycelt nicht nur, sondern repariert und verkauft auch. Typische Waren sind beschädigte Waschmaschinen, Fernsehgeräte, Kühlschränke und vieles mehr.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Markus Steiner veröffentlicht am 09/05/2012 - Keine Kommentare
Um die Nutzungsdauer von Smartphones um ein beträchtliches Stück zu verlängern, hat die US-Firma Lilliputian Systems gemeinsam mit dem Online-Händler Brookstone eine neuartige portable Brennstoffzelle vorgestellt, die die standardmäßige Akkulaufzeit herkömmlicher USB-Geräte um ein Vielfaches anwachsen lässt. Mit einer einzigen Füllpatrone soll sich so etwa die Nutzungsdauer eines iPhone 4 um das Zehn- bis Vierzehnfache erhöhen, verspricht der Hersteller. "Smartphones von heute brauchen sehr viel Energie, was wiederum das Bedürfnis nach einer effizienteren Auflademöglichkeit für unterwegs wachsen lässt", erklärt Steven Schwartz, Vizepräsident im Bereich Merchandising und Produktentwicklung bei Brookstone. "Unzählige Studien haben gezeigt, dass gegenwärtige und in naher Zukunft erreichbare Batterietechnologien dieses Bedürfnis nicht stillen können", ergänzt Mouli Ramani, Vizepräsident für Marketing und Business Development bei Lilliputian Systems. "Unser neues Ladesystem wird die Art und Weise, wie Konsumenten ihre Handys nutzen, verändern. Es ist, als ob man eine Steckdose in der Hosentasche hätte", so Ramini.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 08/05/2012 - Keine Kommentare
Obwohl der Vorgänger MeeGo nie auf dem Markt Fuß fassen konnte, glauben Intel, Samsung und andere Unternehmen weiter an die Etablierung seines Nachfolgers Tizen. Auf der Tizen Developers Conference, die derzeit in San Francisco stattfindet, hat der koreanische Elektronikhersteller ein erstes Referenztelefon unter Entwicklern verteilt, das mit diesem Betriebssystem läuft. Es bringt eine starke Hardware-Plattform mit und erlaubt erste Einblicke in die künftigen Kapazitäten der Software, die erst vergangene Woche in der Version 1.0 veröffentlicht worden war. Wie der Handheld Blog berichtet und in einem Video zeigt, ist das Test-Telefon mit durchaus potenter Hardware ausgestattet. Es verfügt über einen kapazitiven Touchscreen, dessen Größe auf 4,3 bis 4,7 Zoll geschätzt wird und läuft mit einer unüblichen Auflösung von 1024x720 Pixel, was ungefähr einem Format von 14:10 entspricht.
Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Markus Kessler veröffentlicht am 07/05/2012 - Keine Kommentare
Beim European Newspaper Congress 2012 in Wien haben Experten heute, Montag, die Durchsetzbarkeit von Bezahlschranken für Online-Portle europäischer Zeitungen diskutiert. Mittlerweile gibt es einige Medien, die erfolgreich eine Paywall eingerichtet haben und auch wirtschaftlich davon profitieren. Trotzdem müssen viele Verlage noch einiges lernen, um ihre Kunden davon zu überzeugen, dass sie für guten Inhalt auch im Internet ihre Geldbörse zücken müssen. Preisgefüge, Produktportfolio, einfacher Zugang und eine nahtlose Integration aller Kanäle sind wichtige Punkte, die es zu beachten gilt. Viele Verlage machen den Fehler, ihre kostenpflichtigen Online-Angebote unter Wert zu verkaufen. "Herstellungskosten und Mitbewerber sind in der Preisgestaltung nicht wichtig. Die Verlage sollten anfangen, weniger reichweiten- und mehr leserzentriert zu denken. Dem Kunden muss klargemacht werden, welchen Wert er für sein Internet-Abo erhält. Die Preise interessieren die Kunden bis zu einem gewissen Grad gar nicht so sehr. Ein User ist kein 'Homo Oeconomicus', eher Homer Simpson als Mister Spock", sagt Florian Bauer vom Marktforscher Vocatus.
IT/Internet/Netzpolitik/Medien
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 07/05/2012 - Keine Kommentare

Gilt nun Grundgesetz oder die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Facebook, wenn es um virtuelle Öffentlichkeit geht? Diese Frage stellte Sascha Lobo in einer Expertendiskussion auf der Republica in Berlin. Wenn der politische Meinungsbildungsprozess auf privaten Servern stattfindet und Mark Zuckerberg nach Lust und Laune virtuelle Existenzen ein- oder ausschalten kann, dann sieht man das Konfliktpotenzial für die Netz-Gesellschaft. Hier brauchen wir neue Regeln und zwar international. Lobo brachte die Uno ins Spiel. Und in der Tat geht es um ein völkerrechtliches Problem. Es geht um Weltfragen: “Theoretisch können heute fünf Milliarden Menschen das Internet nutzen, wenn man den Mobilfunk einschließt. So ein gigantisches Wachstum hat es in der Menschheitsgeschichte vorher nie gegeben. Deswegen sind viele politische Akteure überfordert, weil sie zur Regelung von Weltfragen nur das System der zwischenstaatlichen Organisationen haben – etwa die Vereinten Nationen, der G8-Gipfel, die Europäische Union oder die OECD. Hier findet alles hinter verschlossenen Türen statt. Es wird von oben nach unten hinter verschlossenen Türen entschieden“, bemängelt Professor Wolfgang Kleinwächter in dem Republica-Panel „HACKING THE MAP OF INTERNET GOVERNANCE“.
Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Markus Steiner veröffentlicht am 04/05/2012 - Keine Kommentare
Mit der aktuellen Kinoveröffentlichung "The Avengers" setzen die Marvel Studios im Bereich der Superhelden-Blockbuster einen neuen Meilenstein: Noch nie zuvor waren in einer Comic-Verfilmung so viele bekannte Superstars gemeinsam auf der Leinwand zu sehen. Um sich die enormen Produktionskosten von 220 Mio. Dollar (rund 167 Mio. Euro), die durch die Anhäufung von Gagen und aufwendige Spezialeffekte entstanden sind, leisten zu können, musste das Studio in vielen Bereichen sehr kreativ agieren. Herausgekommen ist ein neuer Finanzierungsansatz, der in Hollywoodkreisen bereits "the Marvel way" genannt wird und richtungsweisend für zukünftige Filmproduktionen sein könnte. "Das Konzept 'the Marvel way' bedeutet, jede Art von anfallenden Kosten kritisch zu hinterfragen, jeden einzelnen Dollar", wird Kevin Feige, President of Production bei den Marvel Studios, vom US-Branchenblatt Variety zitiert. Dabei werde nichts als selbstverständlich erachtet. "Wir fragen uns ständig, ob wir das auch wirklich brauchen. Ist die Antwort nein, versuchen wir es auf anderem Wege", so der Studioboss weiter. Natürlich sei es nicht immer eine leichte Aufgabe, Alternativen zu finden, um die Produktionskosten möglichst gering zu halten. "Aber nur so stößt man auf neue, effiziente Ansätze", betont Feige.
Handel/Dienstleistungen/Unternehmen/Finanzen
Von Dieter N. Unrath veröffentlicht am 03/05/2012 - Keine Kommentare
Es sind noch gut fünf Wochen bis zum Startschuss der Fußball-Europameisterschaft in der Ukraine und Polen. Während sich die Mehrheit der deutschen Bevölkerung auf das Sportgroßereignis freut, scheinen die deutschen Einzelhändler sehr gespalten. Die große Mehrheit glaubt nicht an Auswirkungen auf ihr Geschäft, wie eine Umfrage des Instituts für Handelsforschung Köln zeigt. "Sicherlich werden einige Branchen - allen voran der Sport-Handel - von dem Großereignis profitieren", sagt Stefan Hertel, Pressereferent des Handelsverbandes Deutschland, im pressetext-Gespräch. Nur etwa jeder zehnte Händler erwartet hingegen eine Umsatzsteigerung durch die Europameisterschaft. Knapp 17 Prozent sind sogar der Auffassung, dass sie durch die EM mit Umsatzeinbußen rechnen müssen.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Telekommunikation
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 03/05/2012 - Keine Kommentare
Der Hersteller von Informations- und Telekommunikationsprodukten Aastra Technologies Limited hat den deutschen Softwareentwickler Comdasys AG gekauft. Das Unternehmen mit Hauptsitz in München ist auf Lösungen spezialisiert, mit denen Handys und Smartphones in die Kommunikationsanlage eines Unternehmens integriert werden können (Fixed Mobile Convergence, FMC). FMC steht für eine effiziente und gleichzeitig kostengünstige mobile Kommunikation und ist wichtiger Bestandteil von Unified-Communications-Strategien. Comdasys bleibt auch nach dem Kauf als eigenständig operierende Einheit bestehen. Die Produkte und Dienstleistungen werden nach wie vor auch Drittherstellern zur Verfügung stehen. Bestehende Geschäftsverbindungen bleiben erhalten, neue Kunden können hinzugewonnen werden. Für Aastra wird Comdasys schwerpunktmäßig für die Weiterentwicklungen der FMC-Lösungen sowie der Videolösung BluStar zuständig sein.
IT/Internet/Medien/Politik/Recht
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 03/05/2012 - Keine Kommentare

Es besteht wohl Einigkeit darüber, dass sich Internetkonzerne wie Facebook oder Google in der Sphäre des Poltischen nicht wie Hohepriester aufführen dürfen. Was passiert, wenn AGBs zu einer Demontage der Meinungsfreiheit führen? Wenn die digitale Öffentlichkeit durch Konzerninteressen manipuliert wird? Notwendig wäre wohl auch eine breitere Debatte über die politische Netzneutralität der Infrastrukturanbieter: Was passiert, wenn digitale Existenzen von Google und Co. einfach ausgelöscht werden? Was ja schon vorgekommen ist. Oder Vorschriften immer enger gefasst werden bei der Veröffentlichung von Fotos? Frank Schirrmacher sagte treffend: „Man existiert nicht, wenn man nicht im Netz existiert“. Das hat im vergangenen Jahr das Magazin t3n beleuchtet: „Google löscht sieben Jahre des digitalen Lebens eines Nutzers und zuckt nur mit den Schultern“. Immer wieder werden Fälle bekannt, wo Google ohne erkennbaren Grund den Stöpsel aus dem Google-Account gezogen hatte. „Gut möglich, dass die meisten Nutzer sich zwar kurz darüber aufregen, sich dann aber woanders ein neues Konto zulegen, weil sie nicht ihre ganze digitale Existenz in die Hände eines einzelnen Anbieters gelegt hatten, wie Dylan es tat“.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Markus Steiner veröffentlicht am 02/05/2012 - Keine Kommentare
Die Cyberkriminellen, die im vergangenen Monat mit der Mac-Malware "Flashback" für Aufsehen gesorgt haben, hatten ganz klare finanzielle Motive. Wie die Sicherheitsexperten von Symantec nun per Blog-Eintrag wissen lassen, haben die verantwortlichen Hacker mit ihrer Schadsoftware pro Tag bis zu 10.000 Dollar (rund 7.600 Euro) verdient. Zustande gekommen sind diese Einnahmen durch die gezielte Umleitung von User-Klicks auf den infizierten Rechnern. "Flashbacks Ad-Clicking-Komponente wird in Chrome, Firefox und Safari geladen, wo sie GET- und POST-Kommandos abfangen kann. Suchabfragen bei Google werden dann auf Seiten der Hacker umgeleitet. Hierfür wird dann eine Klick-Prämie kassiert", beschreibt das Security Response Team von Symantec die genaue Vorgehensweise des bekannten Mac-Schädlings. "Damit zeigt sich die wahre Motivation hinter der Flashback-Attacke: schnell ganz viel Geld verdienen", so die Symantec-Fachleute.
Wirtschaft/Unternehmen/Beruf/Karriere/IT/Personalberatung/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 30/04/2012 - Keine Kommentare
Die Zeiten, in denen soziale Netzwerke fast ausschließlich für private Zwecke genutzt wurden, sind vorbei. „Längst dienen die Seiten zu einem guten Teil auch der Information, etwa über Produkte und Dienstleistungen oder - immer häufiger - über potenzielle neue Arbeitgeber. Dabei geht es nicht nur um die primären Angaben von Unternehmen, sondern vor allem um die Einschätzungen von anderen Interessenten und Mitarbeitern. Das ist ein Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Studentenratgebers Unicum und von Microsoft unter 1.000 Studenten und Hochschulabsolventen“, berichtet das CIO-Magazin. So nutzen 73 Prozent der Befragten das Internet, um sich über mögliche Arbeitgeber zu informieren. Bewerber suchen auf Plattformen wie Facebook oder Bewertungsportalen gezielt nach Erfahrungsberichten (58 Prozent) und Informationen zum Arbeitsklima (32 Prozent). Die Mehrheit der Befragten (62 Prozent) vernetzt sich über Online-Netzwerke bereits bei der Arbeitgebersuche aktiv mit den Unternehmen. Rund 20 Prozent der Studierenden bauen über Business-Netzwerke gezielt einen direkten Kontakt zu Personalabteilungen und Unternehmen auf. Dagegen nimmt die Bedeutung klassischer Messen für Rekrutierung und Karrieren deutlich ab. „Die Umfrage zeige, so Georg Bachmaier, bei Microsoft Deutschland Leiter der Recruiting-Abteilung, wie wichtig das ‚Employer Branding‘ im Internet sei: ‚Unternehmen müssen dabei vor allem glaubwürdig sein‘. Jobbeschreibungen, die nicht zur Realität passten, würden über den Austausch mit anderen schnell als unrealistisch enttarnt und würden sich dementsprechend schnell als ‚negatives Echo im Internet‘ wiederfinden“, so das CIO-Magazin. „Auf Stellenanzeigen bekommen wir einen immer schwächeren Rücklauf. Viele Hochqualifizierte spielen zwar mit dem Gedanken, den Job zu wechseln, haben es aber nicht nötig, aktiv Bewerbungen zu schreiben. Dementsprechend verstärken wir bereits länger unsere Suche in sozialen Netzwerken und sprechen dort Kandidaten an“, bestätigt Maximilian Nobis vom IT-Personaldienstleister Harvey Nash den Netz-Trend.
Politik/Behörden/IT/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 30/04/2012 - Keine Kommentare

Zeit-Autorin Susanne Gaschke sieht die Piraten als ideologische Partei. Wer auf elektronisch verbundene Schwarmintelligenz setzt, zerstöre die repräsentative Demokratie. Liquide Demokratie ist für sie ein Albtraum. Man brauche doch auch Antworten und die beruhen auf Interessen, Werten, Konflikten und Lebensstile. Deshalb sei es Aufgabe professioneller Politik, zwischen all diesen erträglichen Kompromissen zu vermitteln. „Die richtige Welt ist ein unordentlicher Ort und mit technikfixiertem Objektivismus nicht in den Griff zu kriegen.“ Also wie gehabt auf Hinterzimmer, Gremien und Kungeleien setzen und auf Polit-Profis, die mit 14 politisch aktiv werden, später in der Regel Jura studieren und ihre berufliche Karriere als Parlamentsabgeordnete starten. So bekommt man Berufs- und Lebensweisheit, was interessiert da die Weisheit der Vielen im Netz. In diesem Zusammenhang wird auch gerne auf die Legende vom Massenselbstmord der Lemminge verwiesen, um die Blödheit des digitalen Mobs zu untermauern: Lemminge sollen angeblich eine höchst ungewöhnliche Methode zur Bevölkerungskontrolle praktizieren: Sobald sie feststellen, dass sie sich zu stark vermehrt haben, treffen sie die drastische Entscheidung, sich zu einer Horde zusammenzurotten und kollektiv von der nächsten Klippe zu springen. Das Ganze ist natürlich reiner Blödsinn. Kommt in der Natur nicht vor. Ähnlich fragwürdig wird die „Weisheit der Vielen“ definiert. Es geht nicht um die Klugheit der Masse. Mit den Möglichkeiten der Vernetzung im Web erhöht sich allerdings die Wahrscheinlichkeit enorm, auf kluge und weise Menschen zu stoßen, die einen hilfreichen Beitrag zu einem Thema leisten können. Es reduziert die Möglichkeiten der Meinungsdiktatoren in Wirtschaft, Politik und Medien, Wissen zu horten und über monopolisiertes Wissen Macht auszuüben. Das Ganze ist unglaublich anstrengend. Wer sich gegen die vielen Stimmen im Netz durchsetzen will, muss sehr gute Argumente haben und ein wahrer Überzeugungskünstler sein beim Bohren dicker Bretter, wie es Max Weber formuliert hat. Bedenkenträger sind aber unverzichtbar, um Innovationen und neue Ideen durchzusetzen, so der Organisationswissenschaftler Gerhard Wohland.
Medien/Kommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 30/04/2012 - Keine Kommentare
Künftig sollen Apps auch das TV-Gerät erobern, der Seher soll sich sein Programm je nach Interesse zusammenstellen können, berichtet die New York Times. Doch obwohl sowohl Fernsehsender als auch Geräte-Hersteller an neuen Lösungen arbeiten, ist nach wie vor unklar, wie die TV-Zukunft aussehen soll. Sollten sich Zuseher künftig einzelne Sendungen aus dem Angebot herauspicken können, würde das ein Ende für das eingespielte und erfolgreiche Geschäftsmodell der Sender-Pakete bedeuten. Unabhängig davon, welche Kanäle sie tatsächlich nutzen, bezahlen Kunden von Kabelanbietern für Abos.
Unternehmen/Finanzen/Computer/Telekommunikation
Von Dieter N. Unrath veröffentlicht am 27/04/2012 - Keine Kommentare
Foxconn hat eine Gewinnwarnung herausgegeben und angekündigt, dass sich der Verlust im ersten Halbjahr ausweiten wird. Der Aktienkurs rauscht in die Tiefe: Bei Redaktionsschluss dieser Meldung (11:38 Uhr) notiert das Papier im Frankfurter Handel mit einem Minus von mehr als 15 Prozent bei 0,36 Euro. Der größte Auftragshersteller von Mobiltelefonen hat vor allem mit einer geringeren Nachfrage bei wichtigen Kunden zu kämpfen. Foxconn hat mitgeteilt, dass sich der konsolidierte Nettoverlust signifikant vergrößern dürfte. Als Grund gaben die Taiwanesen einen Absatzrückgang einiger Großkunden an. Dies wirkt sich negativ auf die Produktion aus. Die Gesellschaft fertigt Mobiltelefone für Unternehmen wie Sony und Nokia an - beide haben zuletzt Verluste gemeldet - und baut iPhones und iPads für Apple.
Wirtschaft/Unternehmen/Umwelt/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 27/04/2012 - Keine Kommentare

Sie sind der David im Kampf gegen den Konzern-Goliath: „Bürgerinitiativen und ihr berechtigter Zorn – Sind Pressesprecher die Verlierer der Öffentlichkeitsarbeit in der Partizipationsgesellschaft“, so die Frage der Deutschen Presseakademie in einer Werbe-Mail. Einer der krisenerfahrenen Referenten für die beworbene Tagung kommt vom Shell-Konzern, der eine Pipeline im südlichen Stadtteil von Köln „nur“ durch die Einbindung der Bürger meistern konnte. Ob der Öl-Manager auf dem Kongress der Deutschen Presseakademie auch etwas zu den Umweltsauereien in Nigeria sagt? „Zwar bohrt der Ölkonzern Shell seit 1993 nicht mehr im Nigerdelta nach Öl, doch zurückgelassene Bohrköpfe und verrottende Pipelines verschmutzen das Flussdelta weiter“, berichtet etwa die Zeit.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Telekommunikation
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 27/04/2012 - Keine Kommentare

Das US-Analystenhaus Current Analysis hat in einem jüngst erschienenen Report die Aastra 400 mit vier Sternen bewertet. Das entspricht dem besten Rating, das ein Kommunikationsserver in der Kategorie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) je erhalten hat. Die Researcher würdigen die Aastra 400 als ein starkes Produkt im Umfeld von Unified Communications und Collaboration, das die übrigen Wettbewerber im Bereich der Unternehmenskommunikation herausfordert. Die Auszeichnung von Current Analysis kommt ein Jahr nach der Markteinführung der Aastra 400 in Deutschland. Schon in dieser kurzen Zeit hat sich gezeigt, dass der Bedarf an einer UC-Lösung für den Mittelstand groß ist.
Wirtschaft/Finanzen/Psychologie/Verhalten
Von Wirtschaftspsychologe Wolf Erhardt veröffentlicht am 27/04/2012 - Keine Kommentare

Nichts ist unausrottbarer als unser Glaube, Experten sprächen a priori die Wahrheit. Wenn dieser „Experte“ dann auch noch einen Professorentitel trägt, scheinen wir unseren Verstand auf Sparflamme zu schalten. Mit dem unerschütterlichen Glauben an Experten haben wir selbst dieser Manipulation eine große Tür aufgemacht. Was ist eigentlich ein Experte? Grundsätzlich gibt es zwei Sorten. Jene mit akademischen Titeln und Experten kraft Aussage. Nicht jeder weiß, wie akademische Karrieren zustande kommen. Schon nach dem Grundlagenstudium beginnt die Spezialisierung. Die Diplomarbeit beleuchtet ein noch kleineres Feld der Erkenntnis, denn schließlich muss sie nicht etwa das Aufzählen empirischer Fakten enthalten, sondern eine eigene geistige Leistung. Das ist ziemlich schwierig geworden heutzutage, wo Millionen von Akademikern zum Beispiel im Fach Chemie ihre Diplomarbeiten schreiben. Man stürzt sich also auf einen winzig kleinen Teil der Leinwand, und malt mit einem Pinsel, der nur ein Haar hat.
Computer/Telekommunikation/Forschung/Technologie
Von Georg Pichler veröffentlicht am 26/04/2012 - Keine Kommentare
Smartphones werden verstärkt in ihrer ganzen Anwendungsvielfalt genutzt, so das Ergebnis einer Umfrage von AV Comparatives. Nur noch wenige Nutzer verwenden ausschließlich Grundfunktionen wie Telefonie und Textnachrichten. Die große Mehrheit schaltet ihr Telefon nie aus. Peter Stelzhammer, ein Vertreter des Unternehmens, erklärt gegenüber pressetext: "Das Smartphone ist in allen Lebenslagen angekommen." Sieben von zehn Benutzern verzichten auch nachts darauf, ihr Telefon abzuschalten und hängen es lieber ans Ladegerät. 95 Prozent der weltweit insgesamt 1.046 Teilnehmer der auf Mobilgeräte beschränkten Umfrage verwenden aktiv die Internetfunktionen des Gerätes und rufen E-Mails damit ab. Damit sind jene Nutzer, die keine Verwendung für die zahlreichen Features der Taschencomputer finden, eine verschwindende Minderheit.
Wirtschaft/Internet/IT/Kommunikation
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 26/04/2012 - Keine Kommentare

Termine, Termine, Termine: Gestern noch auf der Hannover Messe, nächste Woche zur Republica und übernächste Woche beginnt schon die Berliner Wissenschaftskonferenz Informare (8. bis 10. Mai). Dort moderieren am 9. Mai von 17 bis 18:30 Uhr der Hörfunkjournalist Heinrich Bruns und meine Wenigkeit eine Talkrunde zum Thema: Obi Wan Kenobi und das Future Internet. “Schuld” an diesem Titel ist der Netzwerkspezialist Bernd Stahl von Nash Technologies, der mir diesen Floh ins Ohr gesetzt hat mit seinem Vortrag in Stuttgart (Bernd Stahl wird in Berlin dabei sein). „Wir arbeiten am Future Internet, um über digitale Assistenzsysteme das Cyberspace eleganter, einfacher und effizienter zu machen. Das muss nicht alles im Silicon Valley passieren, dass können wir auch im Neckartal auf die Beine stellen. Wichtig sind dabei dezentrale Systeme, um das Big Brother-Problem gar nicht erst aufkommen zu lassen“, erläuterte der Systemarchitekt Stahl in seinem Vortrag auf dem Innovationsforum in Stuttgart.
Computer/Telekommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 25/04/2012 - Keine Kommentare
Das Online-Bewertungsportal Yelp versucht mit einem Algorithmus unechte Rezensionen fernzuhalten. Auch andere Services haben ähnliche Systeme implementiert. In manchen Fällen werden schlechte Bewertungen von der Software als gefälschte Einträge gekennzeichnet und von den Seiten verbannt. Das kann zu positiven Verzerrungen der Bewertungen von Produkten und Dienstleistungen führen. Im Internet diskutieren Yelp-User bereits über die automatisierte Ergebnis-Verfälschung, die auch finanzielle Einbußen bewirkt. Der Filter, den Yelp installiert hat, versucht gefälschte Rezensionen von der Plattform zu entfernen. Unter anderem löscht der Algorithmus Einträge von Usern, die nur eine Bewertung abgegeben haben und ansonsten keine Aktivität zeigen, also beispielsweise keine Freunde auf der Seite haben und nicht kommentieren. Viele falsche Einträge erfüllen diese Kriterien. Allerdings werden auch Wertungen von extrem erbosten Usern, die sich nur aus Wut eingeloggt haben, um eine einzige schlechte Kritik zu verfassen, entfernt. Bei extrem schlechten Produkten und Dienstleistungen führt das zu einer ungerechtfertigt positiven Bewertung.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 24/04/2012 - Keine Kommentare
Seit heute, Dienstag, ist mit "Cargo Bot" das erste Spiel im iTunes-Store erhältlich, das zur Gänze auf einem iPad umgesetzt wurde. Verantwortlich zeichnet die Softwareschmiede "Two Lives Left", die dafür ihr eigenes Toolset namens Codea herangezogen haben. App-Entwickler Marcus Roskosch sieht im Gespräch mit pressetext kaum Vorteile für Tablets als Plattform für die Erstellung von Anwendungen. Bei Cargo Bot handelt es sich um ein relativ einfach gehaltenes Game aus der Kategorie "Logikrätsel". Der Spieler hat die Aufgabe, Kisten nach vorgegebenem Muster zu sortieren. Dazu stellt er durch das Ziehen von Icons Befehlsanordnungen zusammen, die anschließend vom robotischen Greifarm umgesetzt werden. Die App ist kostenlos erhältlich und setzt ein iPad sowie iOS ab Version 5 voraus.
Unternehmen/Finanzen/Medien/Kommunikation
Von Gerhard Paleczny veröffentlicht am 23/04/2012 - Keine Kommentare
Michael Mann hat innerhalb eines einzigen Tages 14.962 Domains erworben. Rund 100.000 Dollar musste der "Domainer" dafür auf den Tisch legen. Mit diesem Kauf erwartet sich Mann tausende Dollar Reingewinn. Dies meldet CBS in seiner Internet-Ausgabe. "Ich bin wirklich gierig", so Mann, der sich gerne cool mit Zigarette und Sonnenbrille abbilden lässt. "Ich will die Welt besitzen." Der US-Amerikaner ist in der Branche kein Anfänger. Bereits in den späten 1990er-Jahren, als das Internet noch in den Kinderschuhen steckte, gründete er seine erste Firma, um .com-Adressen aufzukaufen und sie später mit gehörigem Profit abzustoßen. Sein erster Coup war die URL Menus.com. 50.000 Dollar streichte Mann einst dafür ein. "Ich hatte lediglich 70 Dollar dafür bezahlt", amüsiert sich der 45-Jährige. Heute gilt Mann als einer der aggressivsten Domain-Spekulanten weltweit. 2005 verkaufte er seine Nachfolgerfirma BuyDomains an die Bostoner Investmentfirma Highland Capital für 80 Mio. Dollar. Später wurde über ihn ein Wettbewerbsverbot für vier Jahre verhängt.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 23/04/2012 - Keine Kommentare
US-amerikanische Fernsehsender machen sich Sorgen wegen rückläufiger Zuschauerzahlen in der Altergruppe der 18- bis 49-Jährigen, wie die New York Times berichtet. Im vergangenen Monat haben alle Kabel- und Pay-TV-Sender Seher in diesem Segment verloren. Damit bestätigt sich laut Analysten ein Trend, der schon vor einigen Jahren eingesetzt hat: Junge Leute, die ihren TV-Konsum bevorzugt im Internet oder zeitverzögert via digitaler Aufzeichnung abwickeln, schwächen eine wichtige Einnahmequelle der Sender. Wenn das für die Werbeindustrie relevanteste Zuschauersegment zur Prime-Time nicht mehr vor den Schirmen sitzt, verliert die Industrie Millionen. Durch eine Miteinbeziehung alternativer Konsumformen in die Messung des Seherverhaltens könnten die TV-Sender ihre Schäfchen ins Trockene bringen. "Die Einschätzung, dass junge Menschen eher auf Internet und non-lineare Konsumformen setzen, ist realistisch. In der Schweiz werden wir ab 2013 ein neues Messverfahren einführen, das auch den TV-Konsum im Netz und das zeitverzögerte Sehen berücksichtigt. Auch die Stichprobe wird angepasst", erklärt Nico Gurtner von der Publica Data AG gegenüber pressetext.
Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 20/04/2012 - Keine Kommentare

Eine Untersuchung des Online-Analysten etracker kommt zu dem Ergebnis, dass 93,8 Prozent der Internet-Zugriffe auf dem iPad nicht über mobile Verbindungen, sondern stationäre Anschlüsse erfolgen. Die Erhebung basiert auf Daten von über 10.000 etracker-Kunden. Der geringe Anteil mobiler Surfer lässt einige Prognosen zum Boom des mobilen Internets zweifelhaft erscheinen. Laut etracker sollten entsprechende Studien künftig nicht nur die Art der Endgeräte, sondern auch deren Verbindung zum Internet berücksichtigen. "Die Schlüsse aus der Studie gehen meiner Meinung nach zu weit. Es gibt in Deutschland 2012 etwa zwei Mio. iPads. Maximal die Hälfte davon ist überhaupt mit einem Chip für mobilen Internetzugang ausgerüstet. Deshalb bin ich eher skeptisch", sagt Harald Summa, Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft eco.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet/Kommunikation
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 20/04/2012 - Keine Kommentare

Eine kleine Zusammenfassung meiner heutigen Kolumne für Services Insiders: Amerika ist stark in den wachsenden Branchen der digitalen Wirtschaft vertreten, Europas größte Börsenwerte liegen dagegen in den schrumpfenden Branchen wie der Telekommunikation, berichtet Focus-Redakteur Holger Schmidt: „Weil das Kerngeschäft mit der Telefonie erodiert, steigen immer mehr Anleger aus der Branche aus. Zum Beispiel aus der Deutschen Telekom, deren Aktienkurs seit 2007 um rund 40 Prozent gesunken ist.“ Niederschmetternd klingt nach dem Focus-Artikel das Urteil von Hendrik Speck, Professor für digitale Medien: „Wir werden das Wegbrechen vieler Marken westlicher Prägung erleben. Beim Personalcomputer haben wir das schon gesehen; bei Smartphones wird das auch passieren. Europa wird hier bald keine Rolle mehr spielen“, sagt Speck voraus, der sich intensiv in chinesischen Fabriken umgeschaut habe.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 19/04/2012 - Keine Kommentare
Wissenschaftlerin Marcia W. DiStaso von der Penn State University hat in einer Studie das Verhältnis zwischen der PR-Branche und Wikipedia unter die Lupe genommen. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass 60 Prozent aller Wikipedia-Einträge über Firmen faktische Fehler enthalten. Außerdem fehlt vielen PR-Schaffenden das nötige Wissen, um etwas dagegen zu tun. Viele Berater beschweren sich beispielsweise über die lange oder gar nicht erfolgende Antwort, wenn sie die Verfasser der Artikel kontaktieren wollen. "In Deutschland hat sich ein sehr kompetentes Support-Team aus 50 bis 60 ehrenamtlichen Mitarbeitern gegründet, das sich um Anfragen kümmert. Natürlich kann nicht jede Anfrage sofort beantwortet werden, aber das Team arbeitet sehr gut, auch im Vergleich zu anderen Länder-Ausgaben", sagt Wikimedia-Deutschland-Sprecherin Catrin Schoneville.
Wirtschaft/Internet/Politik/Urheberrecht
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 19/04/2012 - Keine Kommentare

Rechtsanwälte, Wettbewerbs- und Abmahnvereine machen seit Ewigkeiten richtig dicke Kohle mit dem Abmahngeschäft. Das Ganze ist ein reiner Papierkrieg mit richtig schöner Rendite. Ohne viel Aufwand wird eine Software im Internet eingesetzt, um Verstöße gegen Urheberrecht oder gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb zu erforschen. Das Standardschreiben ist immer gleich, nur Name und Adresse des „Rechercheopfers“ und den Sachverhalt eintragen, frankieren, eine eklig kurze Frist für die Unterlassungserklärung setzen und raus das Ding mit einer Kostenberechnung, die pro Abmahnung mehrere hundert Euro beträgt – natürlich wird der Streitwert richtig hoch angesetzt, damit man die Abmahnsummen nach oben treiben kann. Diese Abmahnfabriken können mit der Angst der Empfänger kalkulieren. Lieber eine Unterlassungserklärung außergerichtlich akzeptieren, als den unkalkulierbaren Fortgang der Geschehnisse abwarten und noch auf eigene Rechnung einen Rechtsanwalt einschalten. Es könnte ja vor Gericht gehen mit der Gefahr, den Prozess zu verlieren.
Computer/Telekommunikation/Forschung/Technologie
Von Georg Pichler veröffentlicht am 18/04/2012 - Keine Kommentare
Forscher der University of Illinois und Experten des Internetriesen Google arbeiten an einem Tool, das falschen Rezensionen von Produkten und Dienstleistungen auf die Schliche kommen soll. Philipp Pfaller, Geschäftsführer der Internet-Agentur LimeSoda, hält eine solche Entwicklung für positiv und erklärt im pressetext-Interview die Wichtigkeit von öffentlichem Kundenfeedback. Statt über Dienstleister wie Amazon eine breite Masse an Usern für Datengewinnung zu nutzen, besteht das Hilfsteam aus acht Personen. Dabei handelt es sich um Review-Experten der Auktionsplattform eBay und des indischen World Wide Web Conference 2012. Diese mussten insgesamt 2.400 Bewertungstexte in englischer Sprache in drei Kategorien einteilen. Solche, die für sie klar als nicht authentisch identifizierbar waren, wurden als "Spam" eingeordnet, eindeutig echte Erfahrungsberichte hingegen als "kein Spam". Jene Kommentare, die keine sichere Klassifizierung zuließen, wurden mit dem Stempel "grenzwertig" versehen.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 18/04/2012 - Keine Kommentare
Google-Vizechefin Marissa Mayer sieht ihren Konzern in 20 Jahren an der Spitze der allwissenden Suchdienste. Echtzeit-Kommunikation ist von gestern. Man werde schon vorher wissen, was der Internet-Nutzer sucht, bevor er sich selbst darüber bewusst ist. Die Entwicklung werde sich verstärkt auf die Vorausberechnung und die Verbesserung der Vorschläge konzentrieren. „Mayer sieht die Zukunft der Suche in eine Richtung wandern, die noch persönlicher für Suchende wird. Google wird zwar zukünftig nicht zwingend wissen können, welche Restaurants man beispielsweise konkret mag, wenn man sich in einer neuen Stadt aufhält. Allerdings könnte Google wissen, dass man eine Schwäche für Pizza hat und eher zwanglose Lokalitäten oder entspannte Bars gegenüber hochpreisigen Restaurants bevorzugt“, schreibt t3n.
Produkte/Innovationen/Umwelt/Energie
Von Georg Pichler veröffentlicht am 17/04/2012 - Keine Kommentare
Der slowenische Haushaltsgerätehersteller Gorenje bringt eine neue Induktions-Kochlinie unter dem Titel IQook in den Handel. Dank Sensor-Unterstützung und zahlreichen Voreinstellungsmöglichkeiten möchte man mit "Smart Cooking" die Haushalte erobern. Die Geräte versprechen mehr Komfort und sollen den Energieverbrauch bei der Nahrungszubereitung reduzieren können. Im Zentrum stehen vier wesentliche Featuresets: "IQboil" steht für Kochen in Verbindung mit Wasser, "IQpro" für langsame Zubereitung, "IQsteam" beschreibt Dampfkochfunktionen, "IQfry" assistiert beim Frittieren und "IQgrill" für Bratvorgänge außerhalb des Backrohrs. Entsprechend aufgeteilt ist auch das dazu gehörende Kochgeschirr.
Literatur/Medien/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/04/2012 - Keine Kommentare

Ich liebe Fragmente. Sie sind unfertig, verzichten auf Geschlossenheit, stehen nicht unter dem Verdacht der Anmaßung, lassen Raum für Spekulationen, eröffnen neue Gedanken und spielen mit der Kombinatorik von Dingen, die man beim ersten Hinsehen nicht für möglich gehalten hat. Ein Meister der fragmentarischen Gedanken war Roland Barthes – der Denker, Dilettant und Dandy der Literaturwissenschaft, so eine Formulierung des Publizisten Matthias P. Lubinsky. Tatsächlich liege der Reiz von Barthes‘ Denken und Vorgehensweise darin, sich an keinerlei wissenschaftliche Gepflogenheiten zu halten. Sie dienten in der Regel sowieso nur zur Abgrenzung des Wissenschaftsturms und zur Pflege des eigenen Standesdünkels, schreibt Lubinsky. Eine vorzügliche Spurensuche im Werk und im Leben von Roland Barthes hat der Literaturwissenschaftler Christian Linder (also nicht verwechseln mit FDP-Lindner!) vorgelegt in dem Sammelband “Noten an den Rand des Lebens – Portraits und Perspektiven”, erschienen – wie kann es anders sein – im ambitionierten Matthes & Seitz-Verlag. Barthes war nicht nur Wissenschaftler, Linguist, Strukturalist, Semiologe, Autor von intellektuellen Spiel- und Kultbüchern wie “Am Nullpunkt der Literatur”, “Mythen des Alltags”, “Die Lust am Text”, “Sade Fourier Loyola” oder “Fragmente einer Sprache der Liebe”. Er hat auch eine besonders Form der Lektüre und des Schreibens praktiziert. Sein publizistisches Schaffen war nicht darauf aus, ein komplexes und unumstößliches Gedankengebäude zu erreichen – im Gegensatz zu Jean-Paul Sartre.
Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 16/04/2012 - Keine Kommentare
Online-Händler Amazon hat angekündigt, sein Trade-in-Angebot in den USA auch auf CDs auszuweiten, berichtet die Huffington Post. Künftig können User neben Büchern, Videospielen, DVDs und Elektronik auch gebrauchte CDs an Amazon schicken. Für Scheiben in gutem Zustand sollen Nutzer zwei bis drei Dollar in Form von Gutschriften erhalten, vermuten Analysten. Die Ansprüche von Amazon an den Zustand der Ware sind allerdings relativ hoch. Für Besitzer neuwertiger Gebraucht-Silberscheiben kann sich das Angebot hingegen durchaus lohnen. Seit vergangenem Jahr können auch deutsche Amazon-Kunden gebrauchte Waren eintauschen. "In Deutschland umfasst das Trade-in-Programm derzeit Bücher und Videospiele. Grundsätzlich dehnen wir erfolgreiche Services natürlich auf neue Produktkategorien aus. Derzeit gibt es aber noch keine Ankündigung für eine Ausweitung des Trade-in-Programms", sagt Christine Höger von Amazon Deutschland.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 14/04/2012 - Keine Kommentare
Eine innovative App namens "Win8 Metro Testbed" des Unternehmens Splashtop vereint zwei sonst kaum kompatible Welten miteinander. Sie bringt die Consumer Preview von Microsoft Windows 8 auf Apples iPad. Dabei setzt das Tool auf eine Streaminglösung via WLAN und ermöglicht den Nutzern des Tablets aus Cupertino damit den Test des kommenden Betriebssystems auf Basis einer Touchoberfläche. Das Programm richtet sich an erfahrene, experimentierfreudige Nutzer sowie Entwickler und erfordert den Besitz eines Rechners, auf dem sich Windows installieren lässt. Läuft die jüngste Vorschauversion des Systems einmal, lässt sich nach der Installation eines "Streamer"-Programms selbiges drahtlos auf das iPad übertragen. Die Verbindung ist dabei mit einem Kennwort gesichert.
Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 13/04/2012 - Keine Kommentare
Das US-Unternehmen Backupify hat Berechnungen zum finanziellen Wert von Usern und nutzergenerierten Inhalten in sozialen Medien angestellt (siehe: http://bit.ly/HNgeTt ). Dabei wurde der geschätzte Wert eines sozialen Netzwerks durch die Zahl der User geteilt oder der Jahresumsatz durch die Zahl der Nutzergenerierten Einträge dividiert. Experten sehen solche Milchmädchenrechnungen eher skeptisch. "Das ist bloß eine Spielerei und oft sogar ziemlicher Schwachsinn. Es handelt sich um den krampfhaften Versuch einer Quantifizierung. Messmethoden für den Nutzen sozialer Medien werden 2012 stärker in den Vordergrund treten, allerdings benötigen ernsthafte Versuche komplexere Ansätze. Auch qualitative Faktoren müssen berücksichtigt werden", sagt Ed Wohlfahrt von edRelations gegenüber pressetext. Eine Berechnung des Wertes eines Users wird laut dem Experten eher für Unternehmen möglich sein, die dem finanziellen Aufwand für eine Kampagne die Nutzerinteraktion gegenüberstellen.
Medien/IT/Internet/Urheberrecht
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 13/04/2012 - Keine Kommentare

Das Handelsblatt rutscht in seiner Kampagne gegen die so genannte Umsonstkultur im Netz immer mehr in den Jargon der Agitprop aus den Zeiten des Kalten Krieges ab: Als Reaktion auf die kritische Würdigung der Titelstory „Mein Kopf gehört mir“ lösen sich so langsam die Sicherungen bei den Redakteuren der Wirtschaftszeitung. Der Shitstorm wird für Sven Prange und Oliver Stock zum Symbol von unreflektierten Hasstiraden und Beschimpfungen: „Internetaktivisten, denen der Rechtsstaat gleichgültig ist, Anonyme, die mit Beschimpfungen fehlende Argumente übertünchen, eine Szene, die mit Sprache zu überdecken versucht, dass sie keine inhaltlichen Ansatzpunkte in der Debatte findet: das Internet zu Beginn des Jahres 2012 ist eine wahnsinnige Erfolgsgeschichte, aber eine Geschichte des grassierenden Wahnsinns“, schreiben Prange und der Online-Chefredakteur (!) Stock. Längst seien Teile des Mitmach-Internets zur Toilettenwand des 21. Jahrhunderts geworden.
Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 12/04/2012 - Keine Kommentare
Britische Mobilfunkbenutzer verschwenden jährlich fünf Mrd. Pfund (rund 6,074 Mrd. Euro), weil sie nicht den günstigst möglichen Tarif benutzen, berichtet die britische Huffington Post. Das hat eine Umfrage unter 2.034 Mobiltelefonierern ergeben, die vom englischen Handy-Händler Carphone Warehouse, der mit allen großen Netzbetreibern zusammenarbeitet, durchgeführt wurde. Im Schnitt bezahlt jeder Brite 194 Pfund pro Jahr zuviel für sein Mobilfunkangebot. Grund sind mangelnde Information und das verwirrende Tarifdickicht. Aus tausenden Tarifen werden durch etliche Kombinationsmöglichkeiten mit Zusatzpaketen und Optionen über sieben Mio. verschiedene Vertragsmodelle, zwischen denen sich die Engländer entscheiden müssen. "Wir haben für Deutschland rund 1.900 Telekommunikations-Tarife in unserer Datenbank, mit verfügbaren Optionen multipiliziert sich dieser Wert jedoch. Kunden wählen häufig Tarife mit Extras, die sie gar nicht brauchen. Zum Beispiel Menschen, die keine SMS verschicken, aber hohe Freipakete ausgewählt haben", erklärt Jürgen Scheurer vom Preisvergleichsportal Verivox.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 12/04/2012 - Keine Kommentare
Die Ankündigung einer Klage gegen Apple und fünf Verlagshäuser wegen Preisabsprachen bei E-Books durch das US-Justizministerium hilft vor allem dem Marktführer Amazon. Die Marktmacht des Online-Buchhändlers wird durch die Zerschlagung des Apple-Bündnisses gestärkt, sodass Amazon die Preise in den USA künftig praktisch willkürlich festsetzen kann. Drei der angeklagten Verlage haben bereits einem Vergleich zugestimmt. Analysten erwarten, dass auch Apple keinen Prozess riskieren wird. "Große Kunden haben immer die Preise diktiert, vor allem in den USA, wo die Preisgestaltung frei ist. Das ist der Lauf der Geschichte. In Österreich schläft das Geschäft mit E-Books und -Readern gerade etwas ein, da die Anfangseuphorie verflogen ist. Außerdem ist der Buchpreis hier gesetzlich geregelt. Viele Verlage machen 40 Prozent ihres Geschäftes mit Amazon", sagt Michael Kernstock, Obmann des Fachverbands für Buch- und Medienwirtschaft der Österreichischen Wirtschaftskammer, im Gespräch mit pressetext. Die US-Preisduelle betreffen Europa also nicht unmittelbar.
Politik/Kongress/Bildung/Internet
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 12/04/2012 - Keine Kommentare

Partizipation ist Thema und Programm: Noch bis zum 15. April werden die 20 beliebtesten Workshopthemen ermittelt. Abstimmen dürfen alle - auch die, die sich bisher noch nicht für den Kongress angemeldet haben - im Blog. Im Vorfeld des 12. Bundeskongresses Politische Bildung 2012 war es möglich, Workshop-Vorschläge für den dritten Kongresstag einzureichen und deren Themen sowie Referierende selbst zu bestimmen. 33 Vorschläge gingen ein. Am 16.04. wird sich die isländische Politikerin Birgitta Jónsdóttir im Blog via Webtalk den Fragen der Interessierten stellen. Zudem kann man im Wiki das gesamte Programm kommentieren und durch eigene Quellen ergänzen.
Kommunikation/Medien/Internet/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 12/04/2012 - Keine Kommentare

Vor einiger Zeit erbroch sich samstagmorgens in der Küche von professorbunsen der Wutanfall einer Radiojournalistin des WDR. Zornig zeterte sie über Wildfremde, die da einfach so ins Internet schrüben. “Narzistische Vollhorste allesamt, die glaubten, die Welt interessiere sich dafür, dass man gerade Kaffee trinke oder Liebeskummer habe! Da mache sie nicht mit, ihre eigene ‘Gedankenkotze’ wolle sie nicht im Internet abladen. Wieso mein Radio dafür ein besserer Ort dafür sein soll, ließ sie offen.” Vielleicht nur ein großes Missverständnis der Radiofrau, die so vom Hörensagen über digitale Nichtigkeiten sofort einen allergischen Anfall bekommt. Krude Dinge über anonyme Schablonen-Menschen oder penetrante Schulfreunde, die man eigentlich schon längst abgeschrieben hat und die nun darauf drängen, Facebook-Freund zu werden. Generell dominiere Profanität und dünne intellektuelle Sauce das Netz. Da hört man sich doch lieber die 1,30-Salami-Beiträge auf WDR2 an.
Wirtschaft/Unternehmen/Politik/Umwelt/Recycling
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 12/04/2012 - Keine Kommentare

Müllkrieg der Kommunen: Transkription des Interviews mit Sascha Schuh vom Bonner Beratungsunternehmen Ascon
GUNNAR SOHN: Sascha Schuh, es gibt mal wieder Ärger in der Abfallwirtschaft. Hintergrund ist der Kompromiss, der im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat geschlossen wurde. Dieser hat die Position der Kommunen deutlich gestärkt. Um was geht es bei dem Streit?
SASCHA SCHUH: Letztendlich geht es bei dem Streit darum, dass bei gleichen Bewerbungsvoraussetzungen, die Kommunen, die kommunalen Betriebe oder die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsunternehmen besser gestellt sind. Sie werden bevorzugt gegenüber den privaten Entsorgungsunternehmen. Die private Entsorgungswirtschaft, vertreten durch den BDE Und den BVSE ärgern sich zu recht darüber, dass sie über viele Jahre Innovationsleistungen in Deutschland vollbracht haben. Sie haben neue Wege für Abfälle und innovative Verwertungssysteme entwickelt. Jetzt, nachdem es zu einem Marktpreis und einem Wettbewerb gekommen ist und positive Markterlöse für Abfallströme erzielt werden können, werden sie ins zweite Glied gedrängt und müssen sich den Angeboten der öffentlichen Entsorger beugen.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 11/04/2012 - Keine Kommentare
Twitter hat sich zu einem wichtigen Werkzeug für Journalisten entwickelt. Jeder Journalist, der etwas auf sich hält, verfolgt die Nachrichtenlage in Echtzeit über das soziale Netzwerk. Die unglaubliche Geschwindigkeit birgt in Zusammenhang mit geringen Ressourcen die Gefahr, dass Meldungen ungeprüft übernommen werden. In den USA verbreitete sich kürzlich eine Falschmeldung über die Twitter-Accounts von teilweise prominenten Journalisten, wie die New York Times berichtet. Der republikanischen Gouverneurin von South Carolina, Nikki R. Haley, wurde darin Steuerhinterziehung unterstellt. "Im deutschen Journalismus spielt Twitter noch keine so wichtige Rolle wie in den USA. Der Siegeszug hält aber nach wie vor an. Ich kenne hierzulande keinen Negativ-Fall, der Schlagzeilen gemacht hätte. Die Gefahr, dass Journalisten die 140 Anschläge übernehmen, ist hoch. Die Sorgfaltspflicht muss gewahrt bleiben, auch bei Twitter. Das gilt auch für persönliche Accounts, sofern sie mit den Journalisten in Verbindung gebracht werden können", sagt Hendrik Zörner vom Deutschen Journalisten-Verband gegenüber pressetext.
Wirtschaft/Netzpolitik/Urheberrecht/Medien
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 11/04/2012 - Keine Kommentare

Verlage, Musikindustrie und Künstler wehren sich in einer Kampagne gegen die “Umsonstkultur” des Netzes, die es allerdings in der behaupteten Form gar nicht gibt. Die Adepten der Verwertungsindustrie laufen den falschen Ideen hinterher. Das hat der Kulturwissenschaftler und Mitherausgeber des Sammelbandes “Vergessene Zukunft – Radikale Netzkulturen in Europa” Felix Stadler im Interview mit tagesschau.de deutlich gemacht. Die alten Bezahlmodelle seien am Ende – die Zukunft der Kultur liege im Schwarm: “Bislang waren wir als Leser oder Zuhörer dazu verdammt, passiv zu konsumieren. Durch die neuen Medien verschwimmen die Rollen zwischen Autor und Publikum und Zuhörer aber immer mehr”, so Stadler. Wichtiger Punkt, der bei dieser gesamten massenmedial ausgerichteten Sender-Empfänger-Propaganda schön unter den Tisch gekehrt wird. Die Gesellschaft verkomme nicht, betont Stadler. Sie stelle sich nur die Frage: Was ist wertvoll? “Wir sehen im Internet einerseits ein generelles Überangebot, andererseits eine intensive Kultur der Wertschätzung innerhalb kleiner oder großer Nischen. Und das nicht nur auf einer künstlerischen Ebene, sondern es geht auch ganz konkret um finanzielle Werte. Wenn zum Beispiel Künstler durch Spenden finanziert werden. Wir sehen aktuell zwei Modelle in der Kultur, die miteinander konkurrieren: Einerseits der exklusive Produzent, der ein Produkt für eine große, passive Masse herstellt. Andererseits Künstler und Fans, die näher zusammenrücken.”
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Steiner veröffentlicht am 10/04/2012 - Keine Kommentare
In einer Welt, in der der Zugang zu Information und existenziellen Dienstleistungen schon mit einem einzigen Mausklick möglich ist, haben benachteiligte Menschen zunehmend das Nachsehen. Die "Digitale Kluft", die Internetnutzer von den der Gruppe der Nicht-User trennt, wird dabei immer größer und tiefer. So lautet das ernüchternde Resümee der australischen Wissenschaftlerin Lareen Newman, die sich vor allem auf den Bereich elektronische Gesundheitsservices spezialisiert hat. Demnach ist die Verlagerung entsprechender Dienste ins Netz zwar prinzipiell hilfreich, birgt aber auch die Gefahr einer Zweiteilung der Gesellschaft. "Je mehr Services ins Internet abwandern, desto größer wird das Risiko, dass marginalisierte Gruppen wie Arbeitslose, Ältere, Behinderte und bildungstechnisch Benachteiligte einfach auf der Strecke bleiben", warnt Lareen Newman, die gegenwärtig als Senior Research Fellow am Southgate Institute for Health, Society and Equity der Flinders University in Adelaide tätig ist. "Viele Dienste verlangen heute, dass Leute Apps herunterladen oder sich auf Webseiten registrieren. Dabei wird angenommen, dass alle über einen Computer oder ein iPhone mit Internetzugang verfügen. Die Daten zeigen uns aber, dass dem nicht so ist. Diejenigen, die ohnehin schon im Vorteil sind, werden unterstützt. Die Anderen bleiben zurück", so Newman.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet/Service
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 10/04/2012 - Keine Kommentare

Die Welt der Netz-Verbindungen hat sich mittlerweile auf jede einzelne Facette unseres Lebens ausgedehnt. Gartner prognostiziert, dass Mobiltelefone als die meist genutzten Zugriff-Geräte auf das World Wide Web weltweit die PCs übertrumpfen werden. In den großen Metropolregionen dieser Welt ist der drahtlose Internetzugang mittlerweile Realität und alltägliche Selbstverständlichkeit geworden – mit Auswirkungen auf die Umsatzzahlen von mobilen Geräten: So ist der durch den Verkauf von Tablets generierte Umsatz im Jahr 2011 um satte 264 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Für dieses Jahr erwartet die Yankee Group einen Massenabsatz von fast 25 Millionen Tablets in den USA. Für Mobilgeräte gibt es heute eine große Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten. Angefangen von Fahrzeugen, die mit mobilen Geräten und Internet ausgestattet sind, über Intelligente Stromzähler, die Smart Meters, über die sich der tatsächliche Energieverbrauch fast zeitgleich mit der Nutzung ablesen lässt, bis hin zu Flugzeugen und anderen Transportmitteln, die mit dem drahtlosen Internetzugang WiFi ausgerüstet sind: „Diese aktuellen technologischen Entwicklungen und Trends werden dazu führen, dass Privatkunden und Firmennutzer zukünftig mit noch anspruchsvolleren Wünschen und Vorstellungen den Unternehmen, mit denen sie bisher im Kontakt standen, entgegentreten werden. Dieses gestiegene Anspruchsdenken betrifft insbesondere die Interaktionskanäle sowie die Verfügbarkeit und den Zugriff auf den Kundenservice“, bemerkt Scott Kolman von SpeechCycle.
Wirtschaft/Netzpolitik/Urheberrecht/Medien
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 09/04/2012 - Keine Kommentare

Zur vorausdenkenden Avantgarde können die 100 kreativen „Beton“-Köpfe, die im Handelsblatt gegen die Umsonstkultur im Allgemeinen und die Piratenpartei im Besonderen lamentieren, nicht gezählt werden. Freie Geister würden sich nicht in dieses Kampagnen-Korsett der Verwertungsindustrie packen lassen. Bruno Kramm hat die Hintergründe der inszenierten Empörung in seinem Blog sehr gut recherchiert „Das Verlagshaus Gruner + Jahr hat bereits in der brancheninternen Publikation Musikwoche und dem angeschlossenen Mediabiz Portal in der Ausgabe Woche 12 die interne Kampagne ‚Kreativität schützen, Vielfalt bewahren‘ vorgestellt. Man will mit dieser Kampagne die eigene Medienmacht in den 500 angeschlossenen Publikationen nutzen und ‚ratlose und inaktive Politiker ..,ihr kritikloses Eintreten für Providerinteressen, … die Meinungshoheit weniger Blogger …‘ mit dem ‚O-Ton der Wut von Urhebern‘ auf Kurs der … ‚Kreativindustrie in ihrem Kampf um das Überleben und gegen politische Ignoranz bringen. Gruner und Jahr beweist gerade mit dieser Kampfansage die Nichterfüllung einer grundlegenden journalistischen Neutralität. Mit dem Begriff des ‚Qualitätsjournalismus‘ begründete man in der Vergangenheit die Kampfansage gegen Blogs und Internetjournalismus. Die inhaltlich deckungsgleichen Kommentare von Sven Regener oder den 51 Tatort Drehbuchautoren weisen in die gleiche Richtung einer falschinformierenden Kampagne gegen die Piratenpartei.“
Medien/Kommunikation/Bildung/Karriere
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 05/04/2012 - Keine Kommentare
Der Boom der Tablets und Lesegeräte für elektronische Bücher führt zu einem Aufschwung des Lesens. Erste Hinweise dafür liefert das Pew Internet and American Life Project mit Zahlen aus den USA. Durchschnittlich 24 Bücher verschlingen Leser von E-Books pro Jahr - deutlich mehr als die 15 Titel jener Leser, die nur die herkömmliche Papiervariante verwenden. Jeder dritte E-Book-Nutzer gibt zudem an, seit Beginn der E-Book-Ära insgesamt mehr und zudem auch öfter als zuvor zu lesen. E-Books haben es in den USA eindeutig aus der Nische geschafft: Jeder fünfte erwachsene Amerikaner las 2011 ein E-Book, 28 Prozent besitzen ein Lesegerät oder Tablet. Rechnet man die Lese-Apps für Smartphone oder iPods hinzu, lesen 43 Prozent der Amerikaner Nachrichten oder Magazine in elektronischer Form. Erfreulich für die Wirtschaft: E-Book-Leser haben ihr neuestes Buch eher gekauft als geliehen, zudem bevorzugen sie ganz grundsätzlich den Erwerb von Büchern.
Computer/Telekommunikation/Forschung/Technologie
Von Georg Pichler veröffentlicht am 04/04/2012 - Keine Kommentare
Eine von Joseph Bonneau, Forscher bei Gates Cambridge, durchgeführte Studie belegt, dass viele Webnutzer nach wie vor unsichere Kennwörter verwenden. Er analysierte zu diesem Zweck 70 Mio. anonyme Passwörter aus einem Datensatz von Yahoo. So ist ein Prozent der erfassten Login-Codes derart unsicher, dass diese sich durch pures Raten innerhalb von zehn Versuchen knacken lassen würden. Eddy Willems, Sicherheitsexperte von G DATA, kann die Ergebnisse im pressetext-Interview nachvollziehen und kritisiert die anhaltende Naivität der User. Unsichere Passwörter werden dabei gleichwohl für Logins auf Webseiten als auch beim Schutz kritischer Daten wie Kreditkartennummern benutzt. Selbst User, die die Kontrolle über ihren Account schon einmal verloren haben, nutzen danach keine signifikant stärkeren Zugangscodes.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Service/Kommunikation
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 04/04/2012 - Keine Kommentare

Um in der hypervernetzten Aufmerksamkeitsökonomie überhaupt zum Kunden durchdringen zu können, muss Kommunikation im richtigen Moment, am richtigen Ort und über den richtigen Kanal erfolgen – wenn man von Kanal überhaupt noch sprechen kann. „Push-Marketing im Broadcast-Modus verliert immer mehr an Wirkung. Dagegen setzt sich Pull-Marketing durch, wenn der Kunde es als Service erlebt“, so die Erfahrung von Karl-Heinz Land von Microstrategy. Das könne nur mit echter Personalisierung gelingen. Gefragt seien daher Lösungen, die die Fülle unstrukturierter Daten aus sozialen Netzwerken so aufbereiten, dass sie für die personalisierte Echtzeit-Kommunikation im Marketing und E-Commerce nutzbar werden.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Beruf/Personal
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 03/04/2012 - Keine Kommentare

IT-Fachkräfte sind begehrt – und zunehmend wechselwillig. Bis zu 80 Prozent können sich vorstellen, ihren Job zu wechseln, wie verschiedene Studien belegen. Doch wie kommt man als IT-Profi gezielt zu einem neuen, besseren Job – ohne dass es dem aktuellen Chef auffällt? „Man sollte sehr gezielt aktiv werden, sonst manövriert man sich schnell in eine Sackgasse“, so Maximilian Nobis vom Beratungshaus Harvey Nash. Es komme auf den richtigen Mix an. In einem ersten Schritt sollten sich IT-Profis umschauen, welche Unternehmen für sie in Frage kommen und wie dort die Recruiting-Prozesse ablaufen. „Wir raten dazu, nicht zu viele Bewerbungen gleichzeitig loszuschicken, sondern erst zwei bis drei Bewerbungen und dann abzuwarten. Wenn Schlag auf Schlag dutzende Vorstellungsgespräche zustande kommen, können wechselwillige Angestellte dies schon aus Zeitgründen nicht erfüllen und verbrennen potenzielle Arbeitgeber.“
Produkte/Innovationen/Computer/Telekommunikation
Von Rebecca Temmel veröffentlicht am 03/04/2012 - Keine Kommentare
Die finnische Computerspiele-Firma Rovio Mobile plant eine eigene TV-Serie für Angry Birds. Die Serie startet noch diesen Herbst mit 52 Kurz-Episoden. Eine solche Episode soll zwischen zweieinhalb und drei Minuten dauern. Auch ein Film ist derzeit in Bearbeitung. Damit müssen sich die Fans jedoch noch gedulden: Vor 2014 ist keine Erstausstrahlung in Sicht. Rovio-Leiter Nick Dorra zufolge wird die Serie auf so vielen Geräten wie möglich verbreitet. "Wir wollen eine eigene Video-App entwickeln und nach Partnerschaften Ausschau halten", lässt sich Dorra in einem Bericht des Guardian zitieren. "Wir wollen auf allen Bildschirmen zu sehen sein." Unter mögliche Partnerschaften fällt beispielsweise bereits ein Deal mit Samsung
Unternehmen/Finanzen/Computer/Telekommunikation
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 02/04/2012 - Keine Kommentare
Die US-Software-Schmiede Nuance Communications arbeitet unter Hochdruck an der Implementierung ihres erfolgreichen iPhone-Sprachassistenten Siri in vielen anderen Lebensbereichen. Die Vision: Nicht nur das Smartphone oder das Fernsehgerät sollen per Sprache gesteuert werden, sondern auch der Kühlschrank oder die Kaffeemaschine, berichtet die New York Times. Nuance Communications hat sich in dem Segment spätestens seit dem Erfolg auf dem iPhone die Rolle als Platzhirsch gesichert. Sie sind inzwischen sogar das Äquivalent zu Microsoft, Google und Amazon in einer sehr spezialisierten Technologie-Nische geworden, sagt Andrew Rosenberg, Assistenz-Professor am Queens College.
Medien/Internet/Politik/Netzpolitik
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 02/04/2012 - Keine Kommentare

“Der eine tobt mit Schaum vorm Mund, er könne den ‘Schnickschnack’ nicht mehr hören, der andere sieht keine Inhalte und wirft ihnen vor, ‘eine Antwort, wie man verantwortungsvolle Politik macht, haben sie nicht’. Die Piraten lassen etablierte Politiker wie Kurt Beck ausrasten und Jürgen Trittin verzweifeln. Diese Vorwürfe, so richtig und berechtigt sie sind, laufen ins Leere. Denn gerade die Inhalts- und Ahnungslosigkeit ist die Stärke der Piratenpartei. ‘Mut zur Lücke’ nennen sie das. Wer nichts weiß und auch nicht viel wissen will, schon gar nicht Belehrungen von den anderen, ist kaum angreifbar. Und die Wähler der Piraten lieben geradezu diese Ahnungslosigkeit.” Das schreibt der Berater Michael Spreng in seinem Beitrag “Die Gummiwand-Partei”.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 30/03/2012 - Keine Kommentare
Das US-Start-up FiftyThree hat die iPad-App "Paper" veröffentlicht. Dabei handelt es sich um ein umfassendes Tool zur Verewigung und Ausarbeitung von Ideen aller Art. Firmenchef Georg Petschnigg kritisiert die App-Branche wegen mangelnder Innovation. Er und sein Team haben brisanterweise eine Microsoft-Vergangenheit und hatten einst am mittlerweile eingestampften Tablet-Projekt "Courier" mitgearbeitet. Paper lässt den User die eigenen Ideen in Bücher-artige Sammlungen anlegen, dementsprechend werden die einzelnen Texte, Bilder und Skizzen grafisch als Doppelseite in einem Einband aufbereitet. Das Programm beherrscht fünf Werkzeugsets für verschiedene Arbeitsweisen. Unter "Draw" verbirgt sich ein Zeichenstift, der das vielseitigste aller digitalen Arbeitsgeräte ist. Wenngleich er für keine Aufgabe speziell angepasst ist, lässt er doch die grundsätzliche Bewerkstelligung einer Reihe kreativer Tasks zu. Unter "Sketch" wird der User mit einem Bleistift und entsprechend angepassten Features gewappnet, die für die Erstellung grafischer Skizzen optimiert sind.
Wirtschaft/Technik/Internet/KI
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 30/03/2012 - Keine Kommentare

Google-Vizechefin Marissa Mayer sieht ihren Konzern in 20 Jahren an der Spitze der allwissenden Suchdienste. Echtzeit-Kommunikation ist von gestern. Man werde schon vorher wissen, was der Internet-Nutzer sucht, bevor er sich selbst darüber bewusst ist. Die Entwicklung werde sich verstärkt auf die Vorausberechnung und die Verbesserung der Vorschläge konzentrieren. „Mayer sieht die Zukunft der Suche in eine Richtung wandern, die noch persönlicher für Suchende wird. Google wird zwar zukünftig nicht zwingend wissen können, welche Restaurants man beispielsweise konkret mag, wenn man sich in einer neuen Stadt aufhält. Allerdings könnte Google wissen, dass man eine Schwäche für Pizza hat und eher zwanglose Lokalitäten oder entspannte Bars gegenüber hochpreisigen Restaurants bevorzugt“, schreibt t3n.
Wirtschaft/Umwelt/Abfallwirtschaft/Recycling
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 29/03/2012 - Keine Kommentare

Irgendwann landet jedes Gebrauchsgut in einer Müllverbrennungsanlage, da Deutschland sich aus guten Gründen entschlossen hat, den Abfall nicht mehr direkt zu vergraben – im Entsorgerdeutsch auch Deponierung genannt. Es gibt allerdings Interessenvertreter auf kommunaler Seite, die den Abfall so schnell wie möglich in den Ofen schieben wollen. So etwas wird dann thermische Verwertung genannt, obwohl der energetische Wirkungsgrad der Anlagen eher bescheiden ist. Unstrittig ist das ökologische Prinzip, Produkte wieder aufzufrischen, zu erneuern und für eine Wiederverwendung zu sorgen. Am Beispiel von Handys gelingt das über die so genannte Refurbishing-Methode. „Die Verlängerung der Lebensdauer von Handys ist nach meiner Ansicht ein wichtiger Punkt, der in der Recyclingdebatte nicht vernachlässigt werden sollte. Über eine ausgefeilte Wartung und Reparatur kann man eine Menge erreichen. Es geht um eine geordnete Aufbereitung der Geräte und deren Verkauf und wenn gar nichts mehr geht, um eine fachmännische Entsorgung für eine Wiedergewinnung der Rohstoffe. Zudem muss generell bei alten Handys darauf geachtet werden, die Restdaten zu bereinigen – das gilt für die Wiederverwendung als auch für das Recycling. Bilder, SMS, Kontakte und Programme müssen über ein Softwareupdate gelöscht werden“, erläutert Dirk Müller vom After Sales-Spezialisten Bitronic in Frankfurt am Main.
Unternehmen/Finanzen/Medien/Kommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 29/03/2012 - Keine Kommentare
In den USA geben iPad-Besitzer durchschnittlich 70.000 Dollar pro Tag für den Konsum von Zeitungen und Zeitschriften auf ihrem mobilen Lesegerät aus, wie Cnet berichtet. Das hört sich profitabel an. Vor allem, da es Apples hauseigenen Zeitungskiosk erst seit etwa sechs Monaten gibt. Gerettet ist die gebeutelte Printmedien-Branche dadurch trotzdem nicht. Auf alle Nutzer heruntergebrochen verdienen die Medienhäuser brutto weniger als einen Cent pro iPad-Besitzer und Tag. Über Werbung lässt sich auf mobilen Lesegeräten auch kaum Geld verdienen, obwohl Handys und Tabs als Nachrichtenquelle immer wichtiger werden.
Computer/Telekommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 28/03/2012 - Keine Kommentare
Durch Online-Shops sowie Preisvergleichsseiten und -Apps gut informierte Konsumenten bringen die Preisgestaltung von US-Handelsketten zunehmend unter Druck, wie die New York Times berichtet. Da die Kunden den angemessenen Marktpreis kennen, gehen einzelne Unternehmen bereits dazu über, auf künstlich aufgeblasene Einführungspreise zu verzichten und Artikel von Beginn an billiger anzubieten. Die besser informierten Kunden zeigen eine höhere Bereitschaft, zu handeln und durch die Verwendung alternativer Online-Angebote sitzen sie auch an einem längeren Hebel als früher. "Von derartigen Versuchen Preise zu verhandeln habe ich in Österreich noch nicht gehört. Das Internet als Informationsmedium macht Preisgestaltung branchenabhängig transparenter, Druck auf den Handel sehe ich hierzulande nicht. In einer Studie haben wir festgestellt, dass die Händlerseite im Netz eine wichtige Informationsquelle ist. Preisvergleichseiten spielen am Ehesten bei Computerhardware und Elektrogeräten eine Rolle", sagt Ernst Gittenberger von der KMU Forschung
Handel/Dienstleistungen/Produkte/Innovationen
Von Rebecca Temmel veröffentlicht am 27/03/2012 - Keine Kommentare
Rund 45 Prozent der deutschen Verbraucher lehnen den Online-Kauf von Lebensmitteln mit anschließender Lieferung ab. Das ist das Ergebnis einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage der Unternehmensberatung Putz & Partner. Demnach zweifelt jeder dritte Deutsche beispielsweise an Kühlung und Frische der Produkte. Immerhin 35 Prozent zeigen Interesse an solch einem Service, doch nur 29 Prozent haben ihre Lebensmittel bisher online bestellt und nach Hause liefern lassen. "Die meisten Verbraucher trauen der Qualität der Ware nicht", so Putz & Partner-Geschäftsleiter Nikolaus Eberhardt im Gespräch mit pressetext. "Außerdem gehen viele gerne spontan einkaufen und wollen sich an keine Wartezeiten binden."
Computer/Telekommunikation/Forschung/Technologie
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 26/03/2012 - Keine Kommentare
Sony hat bei der US-Patentbehörde eine Technologie angemeldet, die es ermöglicht, Fingerabdrücke über das Display eines Smartphones zu erkennen und als Sicherheitssperre zu verwenden, schreibt die BBC. Es ist jedoch unklar, ob die Technik ausgereift ist, beziehungsweise wann die ersten Geräte mit Fingerabdruck-Scanner auf den Markt kommen. Völlig neu ist die Idee nicht: 2011 brachte Motorola das Smartphone "Atrix" mit einem Fingerabdruck-Scanner auf der Rückseite auf den Markt. Sony setzt nun aber auf den Design- und Komfortfaktor, denn der Scanner wäre quasi unsichtbar. Ein bislang nicht näher beschriebenes Material soll den Scanner hinter dem Display verbergen, so dass der User lediglich die normale Anzeige sieht. Auf dieser wäre dann abgebildet, wo er den Finger platzieren muss. Sony nennt die Technologie "Light-transmissive Display". Damit sollen User angesprochen werden, die sich nicht um die Technik hinter dem System interessieren.
Wirtschaft/IT/Telekommunikation/Gesundheit/Pflege/Messe
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 26/03/2012 - Keine Kommentare

Auf der Fachmesse „Altenpflege“ in Hannover, die vom 27. bis 29 März stattfindet, präsentiert der ITK-Spezialist Aastra Kommunikationsserver, Telefone und Branchensoftware. Mit der so genannten iButton-Technologie könne man zahlreiche Vorgänge in Pflegeheimen personalisieren. „Pflegekräfte führen den iButton mit sich, können damit Türen oder Medizinschränke öffnen sowie gleichzeitig Zugang zum EDV-System erhalten. Eine leichte Berührung des iButtons auf dem Lesegerät genügt, schon ist der Computer freigegeben, für den Mitarbeiter relevante Programme starten automatisch mit seinem Profil. Ebenfalls zum ersten Mal auf der Messe: Die beiden neuen, auf die iButton-Technologie abgestimmten, Bewohnertelefone OpenPhone 12iB und OpenPhone 13iB. An ihnen kann das Pflegepersonal per iButton eine personifizierte Anwesenheit setzen, einen Notruf auslösen sowie Pflegezeiten zwischen An- und Abwesenheit dokumentieren“, teilt Aastra mit.
Wirtschaft/Netzpolitik/Urheberrecht/Gema
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 26/03/2012 - Keine Kommentare

Auf die GEMA-Propaganda-Wutrede des Musikers Sven Regener hat der Journalist und Vorsitzende der Piraten-Schwaben Fritz Effenberger die richtige Antwort gegeben: „Ich lebe von meiner Arbeit als Urheber, vor allem als Journalist, mit Artikeln, die zu 100 Prozent frei im Internet zu lesen sind. So leid es mir tut, das schon wieder sagen zu müssen, aber die Industrie-Ära ist vorbei, und mit ihr das Geschäftsmodell der massenproduzierten Kulturdatenträger. Viele Musiker auf der Welt leben inzwischen von neuen Geschäftsmodellen.“ Leute wie Effenberger seien inzwischen aktiv in der Piratenpartei, weil nur noch hier ein Urheberrecht diskutiert wird, das auch den Urhebern nützt, und nicht nur den industriellen Verwertern.
Wirtschaft/Unternehmen/Umwelt/Recycling/Recht
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 23/03/2012 - Keine Kommentare
Deutschland war im vergangenen Jahr gezwungen, das Abfallrecht zu überarbeiten, da es in der EU Neuregelungen gibt. „Hier bestand größte Zeitnot, da der Gesetzgeber in Verzug war. Bei der Überarbeitung des Kreislauswirtschaftsgesetzes begann ein Kampf zwischen privater Entsorgungswirtschaft und Kommunen. Der im Bundestag erarbeitete Kompromiss fand die Zustimmung der kommunalen Spitzenverbände und der Verbände der privaten Entsorger. Im Bundesrat lehnten die Bundesländer das Gesetz ab. Im Vermittlungsausschuss ist dann eine erhebliche Stärkung der Kommunen durchgesetzt worden“, erklärt die Landsberger Abfallrechtsexpertin Dr. Birgit Stede im Interview mit dem Düsseldorfer Fachdienst Service Insiders. Der Beschluss könnte am Widerstand der EU scheitern.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 23/03/2012 - Keine Kommentare
Ex-Google-Entwickler Brian Kennish hat zusammen mit einem weiteren ehemaligen Suchmaschinen-Angestellten und einer Konsumentenschützerin die Firma Disconnect.me gegründet. Soeben haben die Datenschützer erfolgreich 600.000 Dollar an Venture-Kapital gesammelt, um die Unternehmung zu professionalisieren. Neben dem wachsenden Angebot an kostenlosen spezifischen Browser-Plugins zum Schutz vor diversen Datenkraken soll mittelfristig eine Plattform aufgebaut werden, die Usern umfassende Kontrolle über ihre Daten ermöglicht. "Es macht durchaus Sinn, wenn sich Firmen für den Schutz der Privatsphäre einsetzen. Allerdings sollten sich die Nutzer nicht zu viel erwarten. Die von Nutzerdaten profitierenden Unternehmen sind strategisch im Vorteil, da sie sich immer wieder etwas neues einfallen lassen", sagt Hans Zeger von der ARGE Daten gegenüber pressetext. Datenschutz habe aber durchaus das Potenzial, ein großer Geschäftszweig zu werden. "Es besteht allerdings, ähnlich wie bei Spyware, die Gefahr, dass Angriffs- und Verteidigungsmöglichkeiten von ein und demselben Unternehmen angeboten werden", so Zeger.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 22/03/2012 - Keine Kommentare
Eine Marke aus der Frühzeit des Home-Computings feiert bald ihr Revival. Das Unternehmen Commodore USA bringt rund ein Jahr nach der Veröffentlichung des Retrogeräts C64x nun auch einen Kompaktrechner unter der Marke Amiga auf den Markt. Es handelt sich um das erste Gerät unter dieser Flagge seit rund zwei Jahrzehnten. Der "Commodore Amiga mini" präsentiert sich als simplistisch gestaltetes Gerät mit moderner Hardwareausstattung. Die Wiederbelebung lag bereits länger in der Luft. Der im Frühjahr 2011 veröffentlichte C64x richtete sich jedoch an Retrofreunde und verpackte Technik aus dem unteren Mid-End-Bereich in den originalgetreuen Nachbau des alten Amiga-Cases mit integrierter Tastatur. Das Gerät brachte als weiteres Gimmick einen Emulator für den "Brotkasten" mit. Diese Serie wurde mittlerweile mit der Variante "VIC Slim" erweitert, die bei modernerer Optik das Segment kleiner Surf- und Multimedia-Rechner bedient.
Literatur/Lesung
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 22/03/2012 - Keine Kommentare

„Wir haben in gewisser Weise einen historischen Moment, weil eine Ikone der amerikanischen Literatur bei uns zu Gast ist. Only Revolutions von Mark Danielewski ist ein beeindruckendes Werk“, so die Begrüßungsworte von Barbara Weidle, Vorsitzende vom Literaturhaus Bonn. Ein konzeptuelles Buch in Gestaltung, Aufbau und in der Dramaturgie. „Gleichzeitig ist es auch eine leidenschaftliche Liebesgeschichte zweier 16jähriger. Sam und Haley. Es ist ein radikaler Text, in dem man sich verlieren und eintauchen kann“, so Weidle. Die beiden Hauptakteure seien so, wie man mit 16 sein muss: radikal, brutal, ich-bezogen, abenteuerlustig, unverschämt und verliebt. Das Ganze sei wie ein Rausch oder Film. „Vor sechs Jahren ist Only Revolutions in Amerika erschienen. Jetzt in einer deutschen Übersetzung herausgekommen, die eine Heldentat ist, wie die taz schrieb“, erklärt der Moderator Thomas Böhm, Programmleiter des Literaturfestivals Berlin, der den Autor während seiner Lesereise durch Deutschland begleitet.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Steiner veröffentlicht am 21/03/2012 - Keine Kommentare
Technisch hochgezüchtete Tablet-Computer wie das kürzlich von Apple vorgestellte neue iPad-Modell etablieren sich zunehmend als brauchbare Nutzungsalternative für Games-Enthusiasten. Wie ein aktueller Bericht des britischen Marktforschungsunternehmens Juniper Research prognostiziert, wird der Markt für Tablet-Gaming in den kommenden Jahren einen gewaltigen Boom erleben: Die entsprechenden Umsätze, die 2011 noch bei 491 Mio. Dollar (370 Mio. Euro) lagen, sollen bis 2014 durch die Decke gehen und auf einen Rekordwert von 3,1 Mrd. Dollar (2,3 Mrd. Euro) nach oben klettern. "Tablet-Computer bieten Gamern im Vergleich zu einem Handy eine Reihe von klaren Nutzungsvorteilen: Sie verfügen über einen größeren Bildschirm mit einer höheren Auflösung, einen stärkeren Prozessor und bessere Steuerungsmöglichkeiten", erklärt Videospiel-Experte Hans Solar auf Nachfrage von pressetext. Aber nicht nur aus technischer, sondern auch aus inhaltlicher Sicht seien die Touchscreen-Geräte mittlerweile für Videospieler interessant geworden. "Die Hersteller bemühen sich, die Angebotspalette an Tablet-Games schnell zu erweitern", so Solar.
Wirtschaft/Unternehmen/Kommunikation/Kundenservice/IT
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/03/2012 - Keine Kommentare

Noch befindet sich die digitale Technik im Embryonenzustand, wie es Christoph Kappes ausdrückt, aber schon jetzt verspüren Wirtschaft, Politik und Gesellschaft die Eruptionen der neuen Netzwirklichkeit. In der Musikindustrie bleibt kein Stein auf dem anderen. Politische Machtkünstler ergeben sich den Shitstorms im Internet, Informationstechnologie wandert in die Computerwolke, Hardware-Produzenten erleben die Pulverisierung ihrer Geschäftsgrundlage und die klassische Telefonie verliert den Boden unter den Füßen, weil Skype und die verschriftete Kommunikation in sozialen Netzwerken die Oberhand gewinnen. „Vergleicht man den Lebenszyklus mit anderen Techniken, befinden wir uns in einem vermutlich noch sehr unausgereiften Stadium. Zehn Jahre nach Erfindung der Radiowellen gab es noch sogenannte ‘Knallfunkensender’, die ohrenbetäubenden Lärm machten und nur wenige Kilometer Reichweite hatten. Der elektrische Strom kam erst in den 1930er Jahren in deutsche Haushalte, 60 Jahre nach der Erfindung des Dynamos durch Siemens und 250 Jahre nach der Entdeckung elektrischer Ladung. Die Automobilindustrie macht auch seit 1970 noch gewaltige Fortschritte bei der Sicherheit, sogar die Schifffahrt wird in den letzten 40 Jahren durch Containerschifffahrt enorm verbessert“, schreibt Kappes in seinem Papier für Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft”.
Wirtschaft/Unternehmen/Gesundheit/Beruf
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/03/2012 - Keine Kommentare
Mein Kollege hat sich mal die Mühe gemacht, eine Transkription meines Interviews mit der Wohlfühlinitiative zu erstellen. Vor allem das letzte Drittel finde ich spannend: Die Rolle der Architekten bei der Arbeitsplatzgestaltung. Wer da noch fachlich etwas beisteuern kann, ist herzlich eingeladen. Bis Montag benötig ich Statements. Wie immer hier als Kommentar posten (mit Vor- und Nachnamen, Funktion) oder per Mail an: gunnareriksohn@googlemail.com
Politik/Umwelt/Verpackungen/Handel/Konsumgüterindustrie/Entsorgung/Kommunen
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 20/03/2012 - Keine Kommentare
Nun soll eine „Zentrale Stelle“ mit Vertretern aus Bund, Ländern, Kommunen und Wirtschaft die Rettung bringen. So könnte man die Verpackungsmengen zentral registrieren und den Vollzug sicherstellen. Die Bundesländer könne man beim Vollzug unterstützen und Schlupflöcher schließen. „Diese Chance für unser Land dürfen wir nicht verpassen“, heißt es pathetisch in einer Presseverlautbarung. Auch das sehen Experten der Abfallwirtschaft skeptisch. Entscheidend seien vor allen Dingen die Importe aus Ländern wie der Türkei, die sich fast komplett der Lizenzierung verweigern. Das die Totalverweigerer aus dem Ausland seit dem Start von Gelben Tonnen und Säcke am besten fahren, liege vor allem an der fehlenden Registrierung. Diese Registrierung könnte über den Barcode erfolgen, den fast jedes Produkt oder jede Verpackung trägt. Eine Kontrolle können andere staatliche Stellen übernehmen. Beispielsweise bei der Vergabe der Steuer-ID-Nummer. Dafür braucht man keine neue „Zentrale Stelle“. Eines sei sicher: Keine Länderbehörde werde Mitarbeiter für die „Zentrale Stelle“ zur Verfügung stellen. Zudem könnte sich diese Institution als Rohrkrepierer für die privatwirtschaftlich organisierten neun Dualen Systeme herausstellen. Nach der Verabschiedung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes steht ein neues Wertstoffgesetz auf der Agenda des Bundesumweltministeriums. „Auf der kommunalen Seite gibt es verschiedene Überlegungen, eine Ausgestaltung einer einheitlichen Verpackungs- und Wertstoffentsorgung zu entwickeln, die auf den dauerhaften Fortbestand der dualen Systeme verzichtet“, heißt es in der Analyse einer Berliner Anwaltskanzlei. Die Mitfinanzierung der Wertstofftonne könnte über eine andere Trägerschaft (Beleihung) erfolgen. Als Modell könnte eine unabhängige „Gemeinsame Stelle“ fungieren für die Einziehung und Verteilung der Finanzmittel. Und das mündet dann wieder in eine ganz andere Problematik: Kommunen wollen Müllschlucker bleiben - Streit um Ausweitung des Recyclings.
Computer/Telekommunikation/Politik/Recht
Von Markus Keßler veröffentlicht am 20/03/2012 - Keine Kommentare
Google hat mit einem Schreiben an das Bundesgericht in Florida in das Verfahren der Organisation der amerikanischen Filmproduzenten und -verleiher (MPAA) gegen den Filehoster Hotfile eingegriffen, wie TorrentFreak berichtet. Das Unternehmen äußert sich als "Freund des Gerichts" (Amicus Curiae), einer Position, die es dritten Parteien erlaubt, ihre Sicht des Falls kundzutun, auch wenn sie befangen sind. In dem Schreiben pocht Google darauf, dass das Safe-Harbo-Abkommen, wonach Internet-Plattformen lediglich zur Entfernung illegaler Inhalte auf Wunsch der Rechteinhaber verpflichtet sind, auch für Filehoster gilt. "Google betreibt seit Jahren an vielen Fronten Lobbying, um seine Interessen durchzusetzen. Ohne illegale Inhalte gäbe es weniger Content, weniger Traffic und dadurch auch weniger Profit für Google. Für die Rechteinhaber ist das Riesenunternehmen ein mächtiger Gegner. Die GVU sieht das Unternehmen aber nicht als Feind, obwohl es sich bei den Ermittlungen gegen kino.to nicht sehr kooperativ gezeigt hat. In Deutschland machen eher die Internet Service Provider ihren Einfluss geltend", sagt Christine Ehlers von der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen.
Wirtschaft/Management/Rhetorik/IT
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 19/03/2012 - Keine Kommentare

Da stellt man sich jeden Tag gut oder neu auf, optimiert Prozesse, reduziert Kosten, implementiert semantische Nebelkerzen: Was Politiker von der antiken Lehre der Rhetorik auch heute noch lernen können, ist bei Lord Chesterfield nachzulesen. Eine Ode an die Zeiten vor Powerpoint und Co. So wurde im Sommer des vergangenen Jahres meine The European-Kolumne über die Powerpoint-Sabbelkönige eingeleitet. Es ist der Leidensweg über viele Fachkonferenzen, Messen und sonstige Präsentationen, die ich über die Jahre erlebt habe. Selten ragt mal ein Rhetor aus der grauen Masse heraus und brilliert mit freier Rede und sprachlicher Brillanz.
Literatur/Medien/Lesung
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 19/03/2012 - Keine Kommentare

“Martin Amis, Sohn des mittlerweile verstorbenen erfolgreichen Romanciers Kingsley Amis, startete als Wunderkind in den Literaturbetrieb hinein – und sein erster, vor vielen Jahren erschienener Roman, ‘The Rachel Papers’, war grandios; und er hat sich zum bestbezahlten “ernsten” Romancier Englands entwickelt. Seine Vorschüsse bereiten dem englischen Geistesleben Wechselbäder aus Neid und Begeisterung. Er hat es geschafft”, so beschreibt Walter Klier in der FAZ den Autor, der gestern auf der lit.COLOGNE sein neuestes Werk “Die schwangere Witwe” im 28. Stockwerk des Hochhauses mit dem sinnigen Namen “Sky” vorstellte. Moderiert von der Spiegel-Autorin Susanne Weingarten. Der Schauspieler Nikolaus Benda übernahm die Lesung der deutschen Übersetzung. Ein Grund für den Erfolg von Amis sieht Walter Klier in der Art, wie er das Feuilleton beherrscht. Er wisse genau, was man wie schreiben muss, um am “cutting edge” zu sein oder “absolument moderne”, wie es im neunzehnten Jahrhundert als Muss für den Künstler formuliert wurde.
Computer/Telekommunikation/Forschung/Technologie
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 19/03/2012 - Keine Kommentare
Die US-amerikanische Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) arbeitet an einer Revolution im Bereich sicherer Passwörter, indem Computer künftig Nutzer ohne Fingerabdruck- oder Irisscanner einfach nur am Verhalten erkennen können. "Menschen sind nicht dafür geschaffen, zufällige Verbindungen zwischen Zeichen zu verstehen", zitiert die New York Times Richard Guidorizzi von der DARPA. Der Ansatz ist zwar nicht neu, doch bislang sind die Systeme noch längst nicht marktreif. Jeder Mensch tippt auf Tastaturen individuell - künftig sollen die so zugelassenen Nutzer von fremden Eindringlingen unterschieden werden. "Ich würde mich gerne in die Richtung einer Welt entwickeln, in der man sich an einen Arbeitsplatz setzt, zu arbeiten beginnt und die Authentifizierung passiert im Hintergrund, unsichtbar, während man ohne Unterbrechungen weiterarbeiten kann", so Guidorizzi.
Wirtschaft/Unternehmen/Technologie/Sport
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 19/03/2012 - Keine Kommentare

„Radfahren wird immer mehr zum Erlebnis“, stellt Frank Bohle fest, „kommt aber auch immer stärker im Alltag der Menschen an.“ Die Fahrradbranche könne durch diesen doppelten Trend zuversichtlich in die Frühjahrssaison starten, meint der Geschäftsführer der Ralf Bohle GmbH, die durch ihre Fahrradreifen der Marke Schwalbe bekannt ist: „In der Freizeit boomt der Fahrradtourismus, im Alltag der Städte Europas wächst der Radverkehr seit einigen Jahren deutlicher als jeder andere Verkehrsträger“, erläutert Bohle zufrieden eine Entwicklung, für die das Unternehmen Bohle seit Jahrzehnten geworben hat: „Wir wurden lange als einsame Rufer belächelt, wenn wir vom großen Potential des Fahrrads gesprochen haben.“ Zahlreiche Innovationen rund ums Rad hätten neue Kundenschichten jeden Alters erschlossen: „Die Freude an der Bewegung in frischer Luft wird von modernster Technik gefördert – und das alles umweltschonend und gesund zugleich. Das Fahrrad heute erreicht also Kopf und Herz der Menschen.“
Computer/Telekommunikation/Forschung/Technologie
Von Georg Pichler veröffentlicht am 16/03/2012 - Keine Kommentare
Der klassische Desktop-PC wird immer unwichtiger. Viele Tätigkeiten werden von der eigenen Hardware auf Rechenzentren ausgelagert, der eigene Rechner wird zunehmend zum Terminal für die Fernbedienung von Apps. Spätestens 2014 wird die Cloud das maßgebliche Zentrum des digitalen Lebens sein. Dies prognostiziert das renommierte Marktforschungsunternehmen Gartner in einer Studie. Die Experten prognostizieren die fünf "Megatrends" für die kommenden Jahre. Die "Consumerization" der Technik schreitet unaufhaltsam voran, so die Forscher. Der Einzug von Elektronik in die Haushalte, beginnend beim Heimcomputer bis hin zum heute blühenden Markt für Tablets- und Smartphones hat auch zu rasanten Veränderungen im Nutzerverhalten geführt. So sagt Gartner, dass die Nutzer von heute wesentlich technologie-affinier sind und unterschiedlichste Erwartungen an die Technik stellen. Internet und soziale Medien haben ihnen im Laufe der Zeit deutlich mehr Mitsprache eingeräumt. Und letztlich werden die Nutzer auch selbst zu Innovatoren.
Kommunikation/IT/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/03/2012 - Keine Kommentare

Regelfreie und flüssige Kommunikation in losen und netzartigen Strukturen, das unadressierte Senden, Folger-Strukturen, Mikrokommunikation und Instant-Kommunikationsakte wie Gefällt mir-Entscheidungen sind wichtige Stichworte, die die asynchrone Kommunikation des Netzes recht gut beschreiben. Nachzulesen im Enquete-Papier von Christoph Kappes. Man kann es auch in den Worten von Gerhard Wohland, Leiter des Instituts für dynamikrobuste Höchstleistung, ausdrücken: Es breitet sich eine Kommunikation unter Abwesenden aus. „Das ist allerdings schon in der Antike so gewesen. Sokrates wetterte gegen die Schrift. Erst Platon hat aufgeschrieben, was Sokrates gesagt hat. Der hat den Braten gerochen. Wenn ich aufschreibe, was ich denke und was ich sage, dann kann sich jeder Hinz und Kunz darüber her machen“, sagt Wohland. Man gibt etwas aus der Hand. Deshalb ist es auch so falsch, soziale Netzwerke als „Kanal“ zu bezeichnen. Das insinuiert Steuerbarkeit und Kontrolle, also das Kanalisieren von Kommunikation. Das findet aber nicht mehr statt: Gewissheiten, die irgendwelche Social Media-Schlaumeier täglich verkünden, sind schlichtweg unsinnig und leeres Geschwätz.
Wirtschaft/Politik/Medien/Verlage
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 15/03/2012 - Keine Kommentare

“Unsere journalistische Leistung hat einen hohen Wert und kann deshalb nicht kostenlos zur Verfügung gestellt werden.” So begründet vollmundig der stellvertretende Vorsitzende der “Madsack”-Geschäftsführung Thomas Düffert die Umstellung eines Großteils der Web-Inhalte seiner Mediengruppe. Nicht-Abonnenten der Zeitungs-Titel “Hannoversche Allgemeine Zeitung”, “Neue Presse”, “Göttinger Tageblatt” und “Oberhessische Presse” müssen für exklusive Inhalte auf den Online-Portalen zahlen. Die Umstellung soll bis zum Ende des Jahres auf alle Webseiten der insgesamt 18 “Madsack”-Zeitungen ausgedehnt werden. Wow. Das ist sehr betrüblich für mich. Schade, dass die exklusiven Inhalte dieser Blätter hinter einer Bezahlwand verschwinden. Allerdings muss ich ein Geständnis machen, liebe Madsack-Jungs: Ich habe die Web-Angebote dieser journalistischen Schnellboote nie so richtig zur Kenntnis genommen. Sie tauchen weder in meinem Google Reader auf, noch habe ich sie in meiner Flipboard-App favorisiert.
Umwelt/Energie/Computer/Telekommunikation
Von Georg Pichler veröffentlicht am 15/03/2012 - Keine Kommentare
Elektronikhersteller sollen sich um die Entsorgung von gespendetem, aber unerwünschten Equipment kümmern. Entsprechende Gesetze fordert die britische Charity-Organisation Computer Aid. Denn die unfachgerechte Entsorgung von Elektroschrott führt in Schwellen- und Entwicklungsländern teils zu erheblichen Problemen, weswegen etwa Nepal solche Spenden mittlerweile ablehnt. Rüdiger Kühr, Leiter der UN-Initiative "Solving the E-Waste Problem" (StEP), sieht neben den OEMs auch karitative Organisationen in der Pflicht, und fordert globale Anstrengungen zur Bekämpfung des Problems. Der Himalaya-Staat ist längst nicht die einzige Region, in der E-Waste zu Problemen führt. "Die Menge an Elektronikschrott nimmt weltweit zu", gibt Kühr zu Protokoll. So haben ihn etwa unlängst auch alarmierende Zahlen aus Sri Lanka erreicht. Und auch in Teilen Afrikas kämpft man mit erheblichen Schwierigkeiten.
Wirtschaft/Unternehmen/ITK/Kommunikation/Beruf
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 14/03/2012 - Keine Kommentare

Der Berliner ITK-Spezialist geht in Zeiten des Fachkräftemangels in die Offensive und ruft eine Ausbildungsakademie ins Leben. „Wir bewegen uns in einem stark innovationsgetriebenen Markt. Wer hier erfolgreich agieren möchte, muss ein tiefes Know-how von Unternehmensprozessen und den technischen Möglichkeiten mitbringen. In diesem Umfeld bieten wir rund 25 jungen Menschen eine hochwertige Ausbildung, die weit mehr als Standardinhalte abdeckt“, sagt DeTeWe-Geschäftsführer Christian Fron. In drei Jahren durchlaufen die Nachwuchskräfte eine duale Ausbildung zum IT-Systemelektroniker. Neben den üblichen Themen wie der Einführung einer klassischen TK-Anlage, stehen auch deutlich komplexere Kommunikationskonzepte wie Unified Communications und Collaboration auf dem Lehrplan. Praxiserfahrungen lernen die Auszubildenden auch direkt beim Kunden unter Anleitung einer festen Bezugsperson. „Aber auch der Theorieteil wird künftig noch mehr auf die Bedürfnisse unserer Nachwuchskräfte eingehen. Unser Ziel ist eine eigene Berufsschulklasse, in der wir im Klassenverband stärkeren Einfluss auf die Inhalte nehmen können. Das ist für einen Systemintegrator ein außergewöhnlicher Schritt“, so Fron. Interessenten können sich ab sofort bewerben, Ausbildungsbeginn ist der 1. September 2012.
Politik/Recht/Medien/Kommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 14/03/2012 - Keine Kommentare
Politisch liberale Ansichten sind in sozialen Netzwerken in der Überzahl, konservative Ansichten hingegen unterrepräsentiert. Das hat das Pew Internet & American Life Project durch eine Telefonumfrage bei 2.000 Amerikanern herausgefunden. Nur 60 Prozent der Internetnutzer, die sich als rechts der Mitte einstufen, nutzen Social Media. Bei links Eingestellten beträgt dieser Anteil 74 Prozent. Unabhängig von der Gesinnung ist Politik auf sozialen Netzwerken ein heikles Thema, das heftige Reaktionen hervorrufen kann. "Für aktive Nutzer sind Social Media Teil ihres Sozialraumes. Dort spiegelt sich nur, was auch im realen Leben passiert. Wenn ein Freund aus der Disko-Clique plötzlich nur noch über Politik reden will, wird der auch ausgeschlossen. Soziale Medien machen Menschen nicht mehr oder weniger politisch", sagt Matthias Albert von der Universität Bielefeld.
Bildung/Karriere/Unternehmen/Finanzen
Von Gerhard Paleczny veröffentlicht am 13/03/2012 - Keine Kommentare
Immer mehr Unternehmen vertrauen darauf, dass ihre Mitarbeiter in ihren eigenen vier Wänden fleißiger sind als im Büro. Die Ergebnisse zeigen, dass das Phänomen Heimarbeit weiter verbreitet ist, als man denken mag: 83 Prozent der Befragten haben angegeben, zumindest teilweise von zu Hause aus zu arbeiten. Dies besagt eine Studie der US-Firma Wrike, für die über 1.000 Leute zu diesem Thema befragt wurden. Gaben 2009 nur 43 Prozent an, einen Teil ihrer Arbeit von zu Hause aus zu erledigen, so hat sich die Zahl im Jahr 2012 fast verdoppelt. 66 Prozent aller Arbeitnehmer glauben gar, dass sie in wenigen Jahren die ganzen Arbeitszeit in ihren eigenen vier Wänden sitzen werden. Grundsätzlich gilt: Je höher die Position, desto mehr Zeit wird von zu Hause aus gearbeitet.
Wirtschaft/Technologie/Mobilfunk/Netzbetreiber
Von Benjamin O'Daniel, Gunnar Sohn veröffentlicht am 13/03/2012 - Keine Kommentare
Roman Friedrich von Booz: Netzbetreiber stecken im Dilemma
Die Digitalisierung ist in vollem Gang. Sie durchdringt eine Branche nach der anderen und macht vor unserer Freizeit nicht Halt. Sie hat drei Säulen: Endgeräte, Dienste in der Cloud und als Klebstoff ein schnelles Internet. Nicht nur Smartphones und Tablets, sondern auch Fahrzeuge, die Energieversorgung unserer Wohnungen und Haushaltsgegenstände werden intelligent gemacht und vernetzt. Diese Menge an Daten muss das Internet verkraften können, auch über Funk. Dies betrifft sowohl die Abdeckung als auch die Bandbreite der Mobilfunknetze. Die Funktionen der Endgeräte und den Diensten in der Cloud wachsen täglich. „Der neue Cloud-Dienst Google Play macht Apples iTunes Konkurrenz. Immer mehr Bücher, Musik, Filme oder Dokumente legen wir in der Cloud ab. Das kann alles aber nur funktionieren, wenn das mobile Internet überall mit hoher Bandbreite vorhanden ist“, so Bernd Stahl von Nash Technologies in Stuttgart. Die Herausforderungen für den Netzausbau seien größer denn je, bestätigt Roman Friedrich vom Beratungshaus Booz & Company in Düsseldorf: „Es ist ja noch nicht einmal beim 3G-Mobilfunknetz eine Flächendeckung in Deutschland erreicht. Viele Netzbetreiber können sich die hohen Investitionssummen nicht erlauben. Das gilt vor allem für die Einführung von LTE. Die Investitionsbereitschaft der Carrier wird geringer. Normalerweise werden rund 16 Prozent des Umsatzes in den Netzausbau gesteckt. Diese Zahlen gehen zurück“, weiß Friedrich.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet/Kommunikation
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 12/03/2012 - Keine Kommentare
Vielen Entscheidern aus Wirtschaft und Politik in Berlin ist wohl klar, dass es kein Industrie-Comeback für die Hauptstadt geben wird. Das gilt auch für den Rest der Republik, da die Zeiten des Fordismus nun schon lange vorbei sind. Relevanter für Berlin ist mittlerweile die Kreativwirtschaft: Mit Party, Tourismus, Theater, Musik, Medien, Verlage, Unterhaltung, Mode, Design, Werbung, Marketing und besonders der Internet-Wirtschaft wird mittlerweile ein gewichtiger Teil des Bruttoinlandsproduktes in Berlin erwirtschaftet. Ob sich daraus eine Web-Metropole wie im Silicon Valley entwickelt, ist allerdings noch mit einigen Fragezeichen versehen. Hoffnungsvolle Ansätze sind vorhanden. Wirkliche Schwergewichte wie Facebook oder Google sind allerdings nur schemenhaft zu erkennen.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet/Kundenservice
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 12/03/2012 - Keine Kommentare

Wer wissen will, wie die Technologie von morgen aussieht, muss einen Blick in die Kinderzimmer werfen, zu dieser Einschätzung kam vor ein paar Jahren ein hochrangiger Manager von Ericsson: Da sitzen die Kids mit dem Bluetooth-Headset vor dem Computer und unterhalten sich per Videochat mit ihren Freunden auf der ganzen Welt. Telefoniert wird selbstverständlich mit Skype, Instant Messaging ist schon ein alter Hut. Mobilität ist keine Vision, sondern Alltag: Das Handy hat den Festnetzanschluss schon längst verdrängt. Dagegen muten viele Büros heute noch altertümlich an: Festnetz- und Mobiltelefon existieren nebeneinander, die Verbindung von PC und Telefon ist noch die Ausnahme, Erreichbarkeit ist oft vom Zufall abhängig.
Computer/Telekommunikation/Forschung/Technologie
Von Georg Pichler veröffentlicht am 12/03/2012 - Keine Kommentare
Forscher der University of Aberdeen arbeiten an einer Software, die hörenden Menschen das Verstehen von Gehörlosen erleichtern soll. Der "Portable Sign Language Translator" (PSLT) soll via Kamera Gebärdensprache in Echtzeit in Text übersetzten können. Die Wissenschaftler wollen das Tool breit verfügbar machen und so auch die Chancen für Hörbehinderte am Arbeitsmarkt verbessern. Lukas Huber, Generalsekretär des Österreichischen Gehörlosenbundes (ÖGLB), begrüßt das zunehmende Interesse der Wissenschaft im Interview.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet/Kundenservice
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 09/03/2012 - Keine Kommentare
Nach der Audioversion des Berliner Expertengesprächs über unsichtbare Servicekommunikation auf der Call Center World-Fachmesse in der vergangenen Woche, ist nun auch das Video fertig geworden. Musste die Geräuschkulisse der Lobby des Hotels Estrel in Neukölln deutlich reduzieren, um die Äußerungen der Diskutanten besser hören zu können. Jetzt ist das ganz ok. Der Bericht ist ja bereits vor einer Woche bei Service Insiders erschienen: Über die Innovationsträgheit eines Familientreffens #ccw12.
Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 09/03/2012 - Keine Kommentare
Die Social-Media-Profile berühmter Persönlichkeiten entwickeln teilweise enorme Zugkraft. Musikerin Lady Gaga hat kürzlich die 20-Mio.-Verfolger-Marker bei Twitter übersprungen. Vor allem aufstrebende Künstler, deren Social-Media-Präsenz erst in Zusammenarbeit mit einer Plattenfirma entwickelt wird, müssen neuerdings Verträge unterzeichnen, die dem Unternehmen die Nutzungsrechte für die Accounts übertragen. Unabhängige Firmen sind in der Regel toleranter als große Konzerne, wie Mashable berichtet. Auch in anderen Branchen wird der Kampf um die Online-Gefolgschaft härter. "Ich denke, es wird in Zukunft häufiger vorkommen, dass die Account-Verwendung vertraglich geregelt wird. Labels haben wenig Nutzen davon, wenn sie die Kontrolle über Künstler-Profile behalten. Es entsteht lediglich Schaden für die betroffenen Musiker, die sich eine neue Präsenz aufbauen müssen. Wenn die Plattenfirma eine Agentur bezahlt hat, um Social-Media-Profile zu betreuen, sehe ich eher einen Besitzanspruch. Durch den Verkauf von Accounts kann Geld verdient werden", sagt Bianca Brendel von der Social Media Agency.
Cebit/IT/Kommunikation
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 08/03/2012 - Keine Kommentare
Das Berliner ITK-Unternehmen Astra stellt auf der Cebit in Hannover das System BluStar für Videokommunikation vor. „BluStar ist eines der vielseitigsten Produkte, das wir im Portfolio haben. Es ist zugleich Telefon und Konferenzsystem, Applikationsplattform und Werkzeug für Collaboration über Standorte hinweg. Das MediaPhone ist leicht zu bedienen und so konzipiert, dass auch kleine und mittlere Unternehmen Videokommunikation realisieren können“, sagt Aastra-Deutschlandchef Jürgen Signer. Einfachheit und benutzerfreundliche Bedienung standen nach Firmenangaben bei der Entwicklung im Vordergrund. So verfüge das MediaPhone über einen 13 Zoll großen Touch Screen, über den mit wenigen Klicks Vier-Augen-Gespräche oder Konferenzen aufgebaut werden können. Videogespräche und normale Telefonate könnten außerdem über das in die Hardware integrierte Telefon gestartet werden. „Das MediaPhone ist ein Kommunikationswerkzeug für den Alltag. Es ist keine Boardroom-Lösung für gelegentliche Konferenzen sondern steht auf dem Schreibtisch des Nutzers. Spontan, schnell und jederzeit, Kommunikation mit oder ohne Bild", so Signer.
Bildung/Karriere/Unternehmen/Finanzen
Von Dieter N. Unrath veröffentlicht am 08/03/2012 - Keine Kommentare
Frauen besetzen in Deutschland knapp ein Fünftel aller Führungspositionen, wie eine Auswertung der Hamburger Wirtschaftsauskunftei Bürgel zum internationalen Frauentag zeigt. Während Berlin mit einer Quote von 24 Prozent mit den meisten weiblichen Chefs aufwartet, weisen auch das Saarland und Brandenburg, Bayern, Sachsen und Sachsen-Anhalt einen überdurchschnittlich hohen Frauenanteil bei den Entscheidern auf. Am geringsten fällt die Quote mit 19,1 Prozent in Baden-Württemberg aus - gefolgt von Bremen und Schleswig-Holstein.
Internet/Social Media/Wirtschaft/Gesellschaft/E-Commerce
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 07/03/2012 - Keine Kommentare
„Filtersysteme des Netzes müssen sozial werden, um die Datenflut zu bewältigen“, sagte der Blogger Sascha Lobo in seinem Webciety-Vortrag auf der Computermesse Cebit in Hannover. Die Gesellschaft werde anfangen, die gigantischen Datenmengen immer präziser zu durchsuchen. Das Internet könne man sich vorstellen als eine Flut von Sensoren. „Und diese Sensoren produzieren immer mehr, immer schneller, immer echtzeitiger Daten“, so Lobo. Um davon nicht erschlagen zu werden, komme irgendwann der Punkt, wo Ordnungssysteme vonnöten sind. Vom Jahr 2000 bis 2010 sei das über Anfragen gesteuert worden. Relevant war vor allem Google als Suchmaschine. Mittlerweile dominiere der Drang in soziale Netzwerke. „Da die Daten in Echtzeit verbreitet werden, brauche ich die Ordnungssysteme nicht nur technisch, sondern auch sozial“, erklärte Lobo. Bestätigt werden die Thesen von Lobo durch eine Analyse der Düsseldorfer Unternehmensberatung Mind Business und der Fachzeitschrift absatzwirtschaft. „Soziale Filter entscheiden auch im Wirtschaftsleben mittlerweile über Tops und Flops. In unserer internationalen eCommerce-Studie fanden wir heraus: Jeder zweite Deutsche nutzt Online-Erfahrungsberichte und Produktbeschreibungen von anderen Käufern beim Weihnachtseinkauf. Meinungen und Empfehlungen anderer Käufern werden gezielt genutzt, meistens um sich ein Urteil über Produktqualität (68 Prozent), Preisinformationen (58 Prozent) und Schnäppchen (45 Prozent) zu bilden“, so Mind Business-Studienautor Bernhard Steimel.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 07/03/2012 - Keine Kommentare
Gaminghardware-Produzent Roccat hat auf der CeBIT 2012 in Hannover eine Smartphone-App präsentiert. Diese erlaubt die Nutzung eines iPhones als ergänzendes Touchscreen-Display für den Computer. Es dient als Nachrichtenhub und Systemmonitor und kann mit eigenen Makros um weitere Funktionen ergänzt werden. Dazu veröffentlicht das Unternehmen auch passende Docking-Peripherie. Mit der Veröffentlichung beschreitet Roccat einen ähnlichen Pfad wie Konkurrent Razer, der seinem "Blade"-Laptop eine ähnliche, jedoch fest integrierte Touch-Lösung verpasst hat, die ins Keyboard verbaut ist.
Medien/Kommunikation/Politik/Recht
Von Markus Keßler veröffentlicht am 06/03/2012 - Keine Kommentare
Pinterest ist im Moment das soziale Netzwerk mit den größten Zuwachsraten. Mehr als zehn Mio. Menschen besuchen die Plattform pro Monat. Mit der steigenden Beliebtheit kommen allerdings auch die Unzulänglichkeiten der Plattform zu Tage, wie chow.com berichtet. Viele User wissen beispielsweise nicht, dass sie die alleinige Verantwortung für die meist im Netz gefundenen Bilder tragen, die sie auf ihrem Profil zur Schau stellen. Den Seiten, auf denen die Originale zu finden sind, droht eine Herabstufung im Google-Ranking, weil die Algorithmen der Suchmaschine sie nicht als Ursprung, sondern als Kopie kategorisieren. "Für die Nutzer sind durchaus Konsequenzen wegen Missachtung der Bildrechte möglich. Neben Anwalts- und Gerichtskosten können Rechteinhaber Unterlassung und das doppelte Entgelt fordern. In Deutschland dürfen die Forderungen nur dem einfachen Entgelt entsprechen", sagt Urheberrechtsexperte Harald Karl von der Kanzlei Pepelnik und Karlt.
Wirtschaft/Unternehmen/Industriegeschichte/Technologie/Telekommunikation
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 06/03/2012 - Keine Kommentare
Zwei Firmen der Technologiebranche können in Deutschland auf eine sehr lange Tradition zurückblicken als Startups der Telefonie: Die Berliner Aastra-Tochter DeTeWe und Avaya. Die Vorläuferfirmen wurden im 19. Jahrhundert gegründet. Es war der 1877 eingeführte Fernsprecher, dessen Technik und Funktion die Daniel Düsentriebs der Elektrotechnik in Deutschland beeindruckte, ohne zu wissen, wo die Reise hingeht. Berlin hatte 1881 gerade mal acht Teilnehmer gemeldet. Zwei Jahre später waren es 1625 „Abonnenten“, wie man damals sagte. Am 11. Mai 1887 gründete Robert Stock die „Telegraphenbauanstalt R. Stock“ in der Luisenstadt – dem heutigen Bezirk Kreuzberg. 1894 wurden Grundstücke in der Zeughofstraße gekauft und ein großes Fabrikgebäude errichtet, das ein Jahr später bezugsfertig war. Es ist auch heute noch Stammsitz der in DeTeWe umbenannten Firma. 1896 stellte Stock in Treptow das erste Telephon-Verbindungsamt vor und expandierte europaweit bei der Errichtung von Fernsprechämtern. 1899 wurde die Deutsche Privat-Telefongesellschaft Harry Fuld & Co. in der Liebfrauenstraße in Frankfurt am Main aus der Taufe gehoben – besser bekannt unter Telenorma, Bosch Telecom, Tenovis und nun Avaya. Sie spezialisierte sich auf die Vermietung und Wartung privater Telefon-Nebenstellenanlagen: „Wegen ihrer hohen Einrichtungskosten und Reparaturanfälligkeit riefen solche Anlagen geradezu nach preisgünstigen, aber langfristigen Abonnementsverträgen mit Wartungsgarantie“, schreibt Bitronic-Chairman und ITK-Fachmann Peter B. Záboji in seinem Buch „Change“. Beide Pionierunternehmen expandierten durch die Aufhebung des Verbots, Haustelefonanlagen ans Amt anzuschließen – ein Beschluss der Reichpostverwaltung aus dem Jahr 1900.
Wirtschaft/Politik/Internet/Medien/Urheberrecht
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 05/03/2012 - Keine Kommentare
Das Protokoll über die Beschlüsse der gestrigen Koalitionsrunde läuft im Internet ja schon hoch und runter. Die Verlage bekommen von der Bundesregierung jetzt also ihr lang ersehntes Lobby-Geschenk: Urheberschutz – Leistungsschutzrecht für Presseverlage - Im Koalitionsvertrag ist vereinbart, dass Verlage im Online-Bereich nicht schlechter gestellt sein sollen als andere Werkvermittler. Deshalb sollen Hersteller von Presseerzeugnissen ein eigenes Leistungsschutzrecht für die redaktionell-technische Festlegung journalistischer Beiträge oder kleiner Teile hiervon erhalten. Gewerbliche Anbieter im Netz, wie Suchmaschinenbetreiber und News-Aggregatoren, sollen künftig für die Verbreitung von Presseerzeugnissen (wie Zeitungsartikel) im Internet ein Entgelt an die Verlage zahlen. Damit werden die Presseverlage an den Gewinnen gewerblicher Internet-Dienste beteiligt, die diese – mit der bisher unentgeltlichen – Nutzung der Verlagserzeugnisse erzielen. Auch die Urheber sollen eine angemessene finanzielle Beteiligung an der Verwertung des Leistungsschutzrechts erhalten. Einzug und Verteilung der Entgelte soll über eine Verwertungsgesellschaft erfolgen. Die Schutzdauer soll ein Jahr betragen. Die private Nutzung von Presseerzeugnissen im Internet wird nicht vergütungspflichtig, normale User werden also nicht betroffen sein. In der gewerblichen Wirtschaft bleiben das Lesen am Bildschirm, das Speichern und der Ausdruck von Presseerzeugnissen kostenfrei.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 05/03/2012 - Keine Kommentare
Brewster Kahle, ein US-amerikanischer Millionär, hat sich zum Ziel gesetzt, alle Bücher, Filme und haltbaren Tonträger, die er in die Hände bekommen kann, zu archivieren, wie die New York Times berichtet. Er hat drei Mio. Dollar in ein Lagerhaus in Richmond, nördlich von San Francisco, investiert, wo die Sicherungskopien menschlicher Kultur in zwölf Meter langen Schiffscontainern gelagert werden. Ein anderes ehrgeiziges Konservierungsprojekt verfolgt Brewster schon längere Zeit. Seine Non-Profit-Organisation Internet-Archive versucht, eine Kopie aller jemals im Internet abrufbaren Informationen zu speichern. "Durch gesetzliche Verpflichtungen werden Bücher in National- und Landesbibliotheken doppelt gesichert. Eine weitere Initiative durch Privatpersonen ist nicht zielführend. Die Kosten zur mehrfachen Archivierung mögen zwar hoch sein, aber es ist Aufgabe des Staates, das kulturelle Erbe zu sichern", sagt Monika Ziller, Vorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbands, gegenüber pressetext. Die Aufbewahrung von analogen Büchern werde auch in Zukunft beibehalten werden, auch wenn die Langzeitarchivierung durch säurehaltiges Papier schwieriger geworden sei.
Kommunikation/Technologie/Internet/Mobilfunk/UMTS/LTE
Von Benjamin O'Daniel veröffentlicht am 02/03/2012 - Keine Kommentare

Der Mobile World Congress in Barcelona zeigt: Auch der Markt für Small Cells wird in den nächsten Jahren deutlich an Fahrt gewinnen. So schätzt Simon Saunders vom Small Cell Forum das potenzielle weltweite Wachstum von Femtozellen von 3,2 Millionen installierten Einheiten in diesem Jahr 2012 auf über 60 Millionen im Jahr 2016. „Getrieben vom Boom der Smartphones, sind die Small Cells die Basis für die nächste Stufe der Digitalisierung aller Wirtschaftszweige und bereiten selber den nächsten Aufschwung der App-Economy vor“, sagt auch Bernd Stahl von Nash Technologies. Die kleinen Funkzellen bieten gegenüber den klobigen Funkmasten einige Vorteile: „Sie sind deutlich günstiger, die Genehmigungsverfahren sind unkomplizierter und sie können gezielt dort eingesetzt werden, wo es einen hohen Bedarf an Bandbreite und viele gleichzeitig kommunizierende Benutzer gibt – etwa in Fußballstadien, in Innenstädten oder in Einkaufszentren“, sagt Stahl. Der Netzwerkausrüster Nash Technologies entwickelt Software für Unternehmen, die Funkzellen produzieren – und spürt auf dem Mobile World Congress eine starke Nachfrage: „Wir führen viele Gespräche, auch weil durch die Smartphone-Welle der Bedarf an breitbandigem Internet sehr schnell wächst und sich dadurch die Versorgungsfrage stellt“, so Stahl. Und dies sei erst der Anfang: „Wenn in Zukunft das Internet in den Bereichen Logistik, Verkehr, Gesundheit, Energiewirtschaft, etc. zu weitreichender Digitalisierung der dortigen Prozesse führt, wird die Nachfrage noch größer.“
Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/Call Center
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 02/03/2012 - Keine Kommentare
In Anlehnung an die Spackeria-Bewegung könnte man sagen: ein Call ist sowas von Eighties - also One-to-One-Kommunikation, die nicht mehr in eine vernetzte Welt passt. Phillip Kemper von der Berliner Startup-Firma reqorder bestätigte auf der Call Center World in Berlin diese Aussage: In der Call Center-Branche werde zwar viel über soziale Netzwerke gesprochen und irgendwie möchte auch jeder social sein. „Es gibt viele Lösungen im Monitoring, um zu analysieren, was im Social Web passiert. Aber es gibt keine Konzepte, die Many-to-Many-Kommunikation des Netzes für den Service zu nutzen“, so Kemper. Es sei wichtig, neue Antworten für die Servicekommunikation zu finden. Die geschlossenen Kanäle der Kundenkommunikation würden nicht mehr in die Netz-Ökonomie passen. „Social Media und Kontrolle, das passt nicht mehr zusammen. Heute sei es ohne Restriktionen möglich, sich als Kunde öffentlich über Unternehmen zu äußern. Das könne man über PR, Marketing oder Werbung nicht mehr steuern. Die Zukunft liege ganz klar bei Plattformen, die von Kunden autark betrieben werden.
Medien/Kommunikation/Sport/Events
Von Rebecca Temmel veröffentlicht am 02/03/2012 - Keine Kommentare
18 von 35 Sportfans sehen ihren Lieblingssport lieber im Internet als im Fernsehen. Das sind jüngste Ergebnisse einer neuen Studie des Kommunikationsnetzwerks Havas Sport & Entertainment für die Sportereignis-Plattform Global Sports Forum Barcelona. 36,1 Prozent sehen wöchentlich ihr Lieblingsmannschaftsspiel oder ihren bevorzugten Sport online. 32,1 Prozent hingegen tun dies via TV. Das ist eine beachtliche Änderung gegenüber einer ähnlichen Studie des Netzwerks im vergangenen Jahr. Dieser zufolge haben Europäer ihren Sport noch im Fernsehen bevorzugt.
Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 01/03/2012 - Keine Kommentare
In den App Stores von Apple und Android, den meistfrequentierten ihrer Art, gibt es mittlerweile jeweils einige hunderttausend Anwendungen. Um eine App erfolgreich vermarkten zu können, ist es essenziell, in den Suchergebnissen der Online-Angebote einen guten Rang zu belegen. Um das zu gewährleisten, greifen Unternehmen immer häufiger auf App Store Optimization (ASO) zurück, um die Ergebnisse zu manipulieren. Mittlerweile gibt es sogar eine App, die das ganze automatisiert erledigt, wie techcrunch.com berichtet.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Telekommunikation/Social Media/Call Center
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 01/03/2012 - Keine Kommentare

Fast die Hälfte aller Internetnutzer (48 Prozent) wünscht nach einem Bericht der absatzwirtschaft ausdrücklich, dass Unternehmen auf die in den sozialen Medien wie Facebook und Twitter geäußerte Kritik an ihnen oder ihren Produkten umgehend reagieren. Mehr als 85 Prozent akzeptieren dies, wie das Marktforschungsinstitut Maritz Research in einer Studie ermittelte. Research Director Oliver Skeide erklärt: „Anwender, die sich in ihrer Unzufriedenheit der sozialen Netzwerke bedienen, sind offen für einen persönlichen Dialog mit den Unternehmen.“ Genau hierin liege die Chance, sich durch eine aktive Social-Media-Strategie nachhaltig positiv in den Köpfen der Konsumenten zu positionieren – gerade bei enttäuschten Kunden.
Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 29/02/2012 - Keine Kommentare
Die vergleichsweise kurze Verweildauer der Nutzer von Google+ hat dem Suchmaschinengiganten aus Mountain View in den vergangenen Tagen viele Negativ-Schlagzeilen gebracht. Techcrunch.com schreibt jedoch, dass Google im Moment ganz zufrieden sein kann mit seinem sozialen Netzwerk. Durch die zusätzlichen Informationen, die User bei der Anmeldung zu Google+ preisgeben, kann der Internetkonzern sein Userprofil vervollständigen und besser personalisierte Werbung zu höheren Preisen verkaufen. Damit erfüllt Google+ seinen einzigen Daseinszweck, nämlich Werbeeinnahmen zu generieren, ohne auf wiederkehrende Nutzer angewiesen zu sein. "Grundsätzlich ist das richtig. Im Kampf mit Facebook und anderen Konkurrenten gilt aber: Wer einzelne Personen am besten kennt, bietet die attraktivsten Werbemöglichkeiten. In diesem Bereich sind soziale Netzwerke unschlagbar. Google kann auch mit einem verwaisten sozialen Netzwerk interessante Daten generieren, gegenüber Facebook ist das aber nur zweitklassig", sagt Stefan Schär von Social Media Schweiz.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 28/02/2012 - Keine Kommentare
Schon länger ist bekannt, dass die Mozilla Foundation an einem eigenen, mobilen Betriebssystem arbeitet. Nun startete das Projekt "Boot2Gecko" auf dem Mobile World Congress in seine finale Phase. In Entstehung ist eine quelloffene Plattform, die stark auf Webapps setzt und mit niedrigen Hardwareanforderungen auf günstiger Hardware operieren kann. Als Partner sind bereits Telefonica und die Deutsche Telekom im Boot, als Gerätehersteller ist LG im Gespräch. Das erste Mozilla-Phone soll noch dieses Jahr auf den Markt kommen.
Politik/IT/Internet/Datenschutz
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 27/02/2012 - Keine Kommentare

„Persönliche Daten werden immer mehr zu einer Handelsware, an der private Unternehmen mehr Interesse haben, als der Staat.” Dieses Bekenntnis des Hamburger Datenschützers Johannes Caspar im Vorfeld der Call Center World in Berlin sollte man dringend in die Märchensammlung der Gebrüder Grimm aufnehmen und einen Ehrenplatz einräumen. Warum? Es liegt an einer Zahl, die in den vergangenen Tagen durch Blogs geisterte und die Malte Welding ausgeschrieben hat, damit sie besser im Gedächtnis bleibt: „Siebenunddreißig Millionen Zweihundertzweiundneunzigtausend und Achthundertzweiundsechzig. So viele Mails haben deutsche Geheimdienste überprüft, weil in ihnen Schlüsselbegriffe wie ‚Bombe‘ aufgetaucht sind.“
Wirtschaft/IT/Telekommunikation/Mobile World Congress
Von Benjamin O'Daniel veröffentlicht am 27/02/2012 - Keine Kommentare

Mit jedem neuen Smartphone und jedem neuen Tablet wachsen die Probleme der Netzbetreiber: Sie müssen ihre Mobilfunknetze schnell genug fit machen, sonst versinken ihre Kunden im Datenstau – und sie selbst in Stromkosten. „Gleichzeitig hängt an der Investitionsbereitschaft der Branche die Digitalisierung aller Wirtschaftszweige“, sagt IT-Experte Bernd Stahl vom Dienstleistungspartner für NetzwerkausrüsterNash Technologies. Die Digitalisierung aller privaten und geschäftlichen Prozesse ist ein robuster Megatrend. Hier liege eine riesige Chance für Innovation und Wachstum.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 27/02/2012 - Keine Kommentare
Seit heute, Montag, hat der Mobile World Congress 2012 (MWC) in Barcelona seine Pforten geöffnet. Trotzdem sickerten einige Details über Neuvorstellungen bereits am Wochenende durch und veranlassten manche Hersteller, darunter HTC, zu vorgezogenen Lineup-Enthüllungen. Die Messe dauert bis kommenden Donnerstag an, die ersten Neuvorstellungen zeigen einen Trend zu Quadcore-Prozessoren in mobilen Consumer-Devices. Von der Gerüchteküche in Bedrängnis gebracht, ließ die "High-Tech Computer Corporation" schon am Sonntag sein Lineup ans Licht und präsentierte die "One"-Smartphone-Serie. Das Spitzenmodell "One X" inkorporiert dabei auf Basis von Nvidias Tegra3-Plattform nicht nur einen Vierkern-Prozessor, sondern soll auch bei der Aufnahme von Fotos und Videos gute Figur machen. Und das durchaus gleichzeitig, da HTC verspricht, dass das Gerät mit dem schnellen 0,7-Sekunden-Autofokus während Videoaufnahmen auch Bilder schießen kann. Zur Demonstration der Kameraqualität ließ Konzernchef Peter Chou die Fotos des eigenen Smartphones mit Vergleichsaufnahmen des für seine Kamera vielgepriesenen iPhone 4S gegenüberstellen.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Jana Seywald veröffentlicht am 24/02/2012 - Keine Kommentare
Während Computerprogramme vor zehn Jahren nur mit strukturierten Texten umgehen konnten, wird die individuelle Textanalyse heute immer mehr zum Alltag - mit wirtschaftlicher Bedeutung. Mittlerweile können sogar emotionale Reaktionen auf Social-Media-Plattformen erkannt und analysiert werden. "Auf große Mengen bezogen, können solche Softwareprogramme verlässlich persönliche Äußerungen und Meinungen analysieren, doch kann es in Einzelfällen auch daneben gehen, wenn beispielsweise ironische Aussagen falsch interpretiert werden", erklärt Ulrich Schäfer, Projektleiter des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz.
Gesellschaft/IT/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 24/02/2012 - Keine Kommentare

Der niederländische Soziologe Jan van Dijk von der Universität Twente entwirft ein höchst misanthropisches Gemälde der Netzwirklichkeit: „Das Internet führt nicht zu mehr Demokratie und Gerechtigkeit. Vielmehr verstärkt die global vernetzte Gesellschaft die Ungleichheit auf allen Ebenen – zwischen Staaten ebenso wie zwischen Organisationen und Individuen. Immer weniger Firmen/Menschen werden immer größer/mächtiger (die ‘Knoten’ im Netzwerk), während gleichzeitig immer mehr Firmen/Menschen immer unbedeutender werden (der ‘Long Tail’). Die Mitte verschwindet – und damit der Kitt zwischen den beiden Polen.“ Das Internet werde nicht von den Nutzern gestaltet, sondern von den mächtigen Intermediären wie Facebook, Google, Microsoft und Apple. Doch wer kontrolliert diese Giganten, fragt sich van Dijk: „Die enorm hohe Zahl an Akteuren führt in der globalen Netzwerkgesellschaft zu großer Instabilität. Trends werden verstärkt und breiten sich schneller aus als bisher. Gegensätze prallen in ungekannter Heftigkeit aufeinander – und schwappen in die reale Welt über. Anschauungsbeispiele dafür bieten die Schuldenkrise, Straßenschlachten in Athen oder der sogenannte arabische Frühling. Die ‘Risikogesellschaft’ ist bereits Realität geworden.“
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Call Center/Service
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 23/02/2012 - Keine Kommentare

Kurz vor der Call Center World (auf der Website der CCW wird man übrigens zugeträllert mit “proaktiven Podiumsdiskussionen” – was ist das für ein Schwachsinn?) mit einer so deftigen These aufzuwarten, dürfte in der Hotline-Branche wieder zu den üblichen Pawlowschen Reflexen führen. Ach der Sohn, schon wieder geht er uns mit seinen Untergangsprognosen auf den Keks. Diesmal kommt die provokante Aussage aber nicht von mir, sondern von SpeechCycle-Manager Scott Kolman: „The year the contact center dies“ lautet die Überschrift seines Textes, die ich etwas abgewandelt habe, weil sich der Begriff „Contact Center“ in Deutschland nicht durchsetzt – auch wenn es die Call Boys und Girls gerne anders sehen würden. Kaum ein Journalist schreibt Contact Center – außer vielleicht die Branchenblätter TeleTalk und Call Center Profi. Mit Kontakt Center assoziiert man alles Mögliche – nur nicht den Kundenkontakt mit Unternehmen (ja, ja, die Call Center-Szene meint damit Anruf, E-Mail, Brief, Web etc.). Das ist nun wohl der unwichtigste Randaspekt der Service-Debatte.
Politik/Umwelt/Kommunen/Recycling
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 23/02/2012 - Keine Kommentare
Wenn Wertstoffe sich in Luft auflösen
Nach monatelangem Streit hat der Bundesrat dem neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz zugestimmt. Im Vermittlungsausschuss sind Kompromisse ausgehandelt worden, die vor allem die Position der kommunalen Müllwirtschaft stärken. Ob damit das Ziel des Gesetzes erreicht werden kann, den Schwerpunkt des Abfallrechts stärker auf die Verwertung zu legen, wird von Branchenexperten bezweifelt. Dabei wäre es ein Gebot der Stunde, aus dem Müll so viel wie möglich Sekundärrohstoffe zu gewinnen, um Primärressourcen zu schonen. Die von den Kommunen betriebenen Müllverbrennungsanlagen mit einem eher schlechten energetischen Wirkungsgrad dienen vielleicht dem Prinzip „Aus dem Auge, aus dem Sinn“, nicht aber den ökologischen Zielen, die man in Europa und Deutschland erreichen will. Der vom Vermittlungsausschuss beschlossene Einigungsvorschlag führt nach Ansicht von Professor Martin Beckmann im Ergebnis dazu, dass überall dort, wo die Kommunen die gewerblichen Sammler verdrängen wollen, sie dies auch können. „Die Privatwirtschaft soll nur noch dann zum Zuge kommen, wenn sie wesentlich leistungsfähiger sammelt als die Kommunen. Das nachzuweisen dürfte jedoch schwierig werden. Um die private Entsorgungswirtschaft und die EU-Kommission zu beschwichtigen, hat die Bundesregierung sich in einer Protokollerklärung zwar verpflichtet, binnen eines Jahres die Folgen der Neuregelung für den Wettbewerb zu überprüfen und gegebenenfalls einzugreifen. Die Zweifel an der Europarechtskonformität des neuen Kreislaufwirtschaftsgesetzes lassen sich damit allerdings nicht ausräumen“, schreibt der Jurist in einem Beitrag für Legal Tribune Online.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 23/02/2012 - Keine Kommentare
Ein jüngst aufgetauchtes Patent von Google bestärkt die Vermutungen, dass das Betriebssystem Android sich bald seinen Weg auf den Desktop bahnt. Beschrieben wird darin die Bedienung eines Computers mithilfe eines Multitouch-Trackpads. Zudem existiert seit zwei Jahren auch eine x86-Portierung. Experte Sascha Pallenberg sieht die Zukunft der Betriebssysteme im Browser und sagt im pressetext-Interview, dass der Internetriese ein übermächtiger Konkurrent für Microsoft und Apple werden könnte.
Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Markus Steiner veröffentlicht am 22/02/2012 - Keine Kommentare
Die zunehmende Beliebtheit von Social-Messaging-Diensten wie dem BlackBerry Messenger, WhatsApp oder Facebook Chat führt dazu, dass den Mobilfunkbetreibern ein satter Batzen Geld aus den Kassen gespült wird. Wie die britische Beratungsgesellschaft Ovum für einen aktuellen Bericht errechnet hat, gehen den Netzbetreibern weltweit insgesamt 13,9 Mrd. Pfund (rund 16,5 Mrd. Euro) pro Jahr durch die Lappen, weil die eigene Smartphone-Kundschaft ihre Kommunikation lieber über Gratis-Apps und Messaging-Services im Web als über SMS-Nachrichten abwickelt. "Die Netzbetreiber haben selbst bereits erkannt, dass ihnen durch WhatsApp und Co viel Geld verloren geht", stellt Rafaela Möhl, Pressesprecherin beim Online-Tarifberater teltarif, im Gespräch mit pressetext klar. "Mittlerweile wollen die Mobilfunkanbieter selbst auf den Social-Messaging-Zug aufspringen und versuchen, einen eigenen Dienst an den Start zu bringen", so Möhl.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Telekommunikation/Service
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 22/02/2012 - Keine Kommentare
Apps, Smartphones, mobiles Internet und die asynchrone Kommunikation führen zu einem Erdrutsch in der Service-Ökonomie. Diese Ansicht vertritt Andreas Klug vom Kölner Softwarehaus Ityx im dritten Bibliotheksgespräch des Ich sag mal-Blogs. Die reservierte und defensive Reaktion der Call Center-Industrie auf die neuen technologischen Trends erinnern Klug an die Anfangsjahre des E-Commerce: „Das war die Zeit von 2001 bis 2003, wo man im Bekanntenkreis und im Geschäftsumfeld noch bestaunt wurde bei Einkäufen im Internet. Da gab es ja nur Amazon und ich bestellte höchstens Bücher.“ Alles andere sei viel zu unsicher. „Davon ist keine Rede mehr. Die Zuwächse im Onlinehandel übertreffen deutlich den stationären Handel und das gilt für fast alle Artikel. Hier sehen wir die erdrutschartigen Veränderungen innerhalb von nur sieben Jahren“, so Klug.
Wirtschaft/Unternehmen/Architektur/Beruf
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/02/2012 - Keine Kommentare
Wenn Architekten und Designer sich in der Bürowelt austoben, bleibt häufig die individuelle Note auf der Strecke: Glasfassade mit Lichtkonzept, Glastische, Glaswände – fehlt eigentlich nur noch das gläserne Klo. Aseptische Arbeitsplätze, die kaum Raum für persönliche Vorlieben lassen. „Denkt immer an die Menschen! Das muss man heute mehr denn je allen zurufen, die Büros planen und einrichten“, fordert Dominic Giesel, Sprecher der Initiative Wohlfühlarbeit. Ruhe, Entspannung, gesunde Atemluft, Wohlbefinden und der Schutz der Gesundheit seien Grundbedürfnisse, die befriedigt werden müssen. „Design und Funktionalität sind bedeutungsloses Beiwerk, wenn Architekten ihre Hausaufgaben nicht machen. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht“, sagt Giesel im Gespräch mit Service Insiders.
Unternehmen/Finanzen/Handel/Dienstleistungen
Von Jana Seywald veröffentlicht am 21/02/2012 - Keine Kommentare
Die populärste russische Suchmaschine Yandex arbeitet ab sofort mit Twitter zusammen. Ähnlich der Vereinbarung zwischen Twitter und der Microsoft-Suchmaschine Bing hat Yandex Zugriff ab sofort Zugriff auf alle öffentlichen Tweets und kann diese in ihrem Suchergebnis verwenden, wie beide Unternehmen heute, Dienstag, berichten. "Wir konzentrieren uns derzeit verstärkt auf Suchergebnisse in sozialen Netzwerken. Die Kooperation mit Twitter unterstützt dieses Bestreben. Die Menschen teilen Nachrichten, tauschen Meinungen aus und diskutieren über Gott und die Welt. Diese Informationen helfen uns dabei, unsere Suchergebnisse zu verbessern", erklärt Yandex Blog Search Manager Anton Pavlov.
Handel/Dienstleistungen/Kultur/Lifestyle
Von Dieter N. Unrath veröffentlicht am 20/02/2012 - Keine Kommentare
Vom närrischen Treiben in den Karnevalshochburgen profitiert vor allem die Wirtschaft. Hoteliers, Gastronomen und der Einzelhandel freuen sich über hohe Umsätze. "Der Karneval hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Das hat auch positive Auswirkungen auf den Einzelhandel", so Kai Falk, Pressesprecher des Handelsverbandes Deutschland (HDE).
Medien/Zensur/Gesundheit
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 20/02/2012 - Keine Kommentare

Auszug meiner heutigen Montagskolumne für das Debattenmagazin “The European”: Die schärfsten zensorischen Eingriffe kommen in Deutschland nicht von Wahrheitsministerien, sondern von Bürgern wie Du und ich. Das hat Werner Fuld in seinem lesenswerten Werk „Das Buch der verbotenen Bücher“ (Verlag Galiani Berlin) in dem Kapitel „Persönlich und privat“ eindrucksvoll dokumentiert. So sind die so genannten „freiwilligen Selbstkontrollen“ ein beliebtes Instrument, um unter dem Deckmantel des Jugendschutzes willkürlich die Moralkeule zu schwingen und die Medien- und Informationsfreiheit zu beschränken.
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 17/02/2012 - Keine Kommentare

Mein “Aufreger des Tages” für absatzwirtschaft online ist vielleicht im karnevalesken Treiben gestern etwas untergegangen. Deshalb hier noch einmal die wichtigste These für meine Überlegungen, warum die Reboot-Mentalität das Netz unberechenbar macht – auch für Facebook und Google (mit Wulff hat das zwar nichts zu tun, aber auch für das Präsidialamt wünsche ich mir einen Neuanfang!!!! Kandidatenvorschläge werden ja schon gemacht): „Die meisten Jugendlichen haben bis zu ihrem 20. Lebensjahr Tausende Computerspiel-Stunden hinter sich und eignen sich dadurch Fähigkeiten und Denkmuster an, die der älteren Generation völlig fremd sind”, sagt Moshe Rappoport von IBM. Analog zu Computerspielen, wo man mit Risikoverhalten schnell zum Ziel komme und nach einem „Game Over” einfach neu beginne, zeichne sich die junge Generation durch Risikobereitschaft und schnelles Handeln aus, erklärt Rappoport.
Computer/Telekommunikation/Politik/Recht
Von Markus Keßler veröffentlicht am 17/02/2012 - Keine Kommentare
Mehrere Kongress-Abgeordnete haben im Rahmen einer Anhörung die Vorgehensweise des Department of Homeland Security (DHS) bei der Überwachung sozialer Medien kritisiert. Anlass für die Untersuchung der Praktiken des DHS ist ein Bericht des Electronic Privacy Information Center (EPIC), der das Ausmaß der Internetüberwachung durch die Behörde sichtbar macht, wie mashable.com berichtet. Einige Kongressabgeordnete bezeichnen das Vorgehen des DHS als eine "Bedrohung für die freie Meinungsäußerung im Internet und die Freiheit der Bürger".
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 16/02/2012 - Keine Kommentare
Niklas Zennstrom, einer der Gründer des Internet-Telefoniedienstes Skype, hat eine neue Industrie ins Fadenkreuz genommen, wie cnet.com berichtet. Mit seinem Unternehmen FreedomPop will er in den USA noch in diesem Jahr einen Gratis-Internetzugang für mobile Endgeräte auf den Markt bringen. Experten erwarten, dass das Produkt über Werbung finanziert wird, die gegen geringe Bezahlung ausgeblendet werden kann. "Mobiles Internet hat enormes Potenzial, da es den Zugang zum Web sehr vereinfacht, auch für Menschen, die vorher nicht online präsent waren. Das mobile Internet wird den Zugang über das Festnetz überholen", sagt Fritz Wiesinger von der FH Burgenland.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 15/02/2012 - Keine Kommentare

“Navigieren in Unsicherheit” – unter diesem Motto behandelte die “x-mess-Konferenz zur [nächsten] Gesellschaft” ein wichtiges Thema und stellte in einem Konferenzbericht für die Zeitschrift “Führung und Organisation” den “aufrüttelnden” Vortrag des niederländischen Soziologen Jan van Dijk von der Universität Twente. “Seine Thesen zur Netzwerkgesellschaft laufen dem optimistischen Mainstream diametral entgegen: Das Internet führt nicht zu mehr Demokratie und Gerechtigkeit. Vielmehr verstärkt die global vernetzte Gesellschaft die Ungleichheit auf allen Ebenen – zwischen Staaten ebenso ie zwischen Organisationen und Individuen. Immer weniger Firmen/Menschen werden immer größer/mächtiger (die ‘Knoten’ im Netzwerk), während gleichzeitig immer mehr Firmen/Menschen immer unbedeutender werden (der ‘Long Tail’). Die Mitte verschwindet – und damit der Kitt zwischen den beiden Polen.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 15/02/2012 - Keine Kommentare
Google+ kommt trotz aller Versuche, die Nutzerzahl mit der Brechstange zu erhöhen, nicht wirklich in Fahrt. Die Menge der User hat zwar in kurzer Zeit beeindruckende Werte erreicht, die Aktivität lässt aber nach wie vor zu wünschen übrig. Laut einer Erhebung von Statista lag Google+ im Dezember 2011 in den USA mit einer durchschnittlichen Verweildauer von zwei Minuten mit Abstand an letzter Stelle unter den beliebtesten sozialen Netzwerken. Obwohl dieser Wert auch für Facebook 2011 gesunken ist, bleibt der Rückstand enorm. Hauptprofiteur ist Pinterest, der neue Star am Social-Media-Himmel.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 14/02/2012 - Keine Kommentare
Durch den Börsengang von Facebook ist eine neue Diskussion um den Wert von Nutzerdaten entbrannt. Im Netz kursieren die wildesten Schätzungen, wie viel ein User für das soziale Netzwerk wert ist. Von einigen Cent bis weit über 100 Euro reichen die Spekulationen. In den USA wollen Start-ups, die User materiell von ihren Daten profitieren lassen wollen, diesen Rückenwind ausnutzen. "Grundsätzlich können Menschen mit ihren Daten machen, was sie wollen, solange sie auch wissen was sie tun. Die Idee, Daten an die Werbeindustrie zu verkaufen, gibt es seit 15 Jahren. Alle Ansätze sind schnell wieder verschwunden. Ich glaube nicht, dass das Konzept funktioniert", sagt Hans Zeger von der ARGE Daten.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Telekommunikation/Messe
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 14/02/2012 - Keine Kommentare

Das Berliner ITK-Unternehmen Aastra stellt auf der Cebit eine neue Produktfamilie vor, die Konferenzen in HD Audio und Video ermöglicht. „Es geht um ein Portfolio, mit der vom Schreibtisch aus direkt und ad hoc Videogespräche oder Konferenzen mit bis zu 100 Teilnehmern geführt werden können. Dieselbe Bildschirmoberfläche bietet außerdem die Möglichkeit, gleichzeitig Applikationen zu starten oder Dokumente mit den Gesprächspartnern zu teilen. Der Name des Produkts ist BluStar. Mehr verraten wir erst auf der CeBIT“, sagt Aastra-Geschaftsführer Jürgen Signer. BluStar wird auf der CeBIT unter anderem beim Unternehmensverbund Telekommunikation GFT vorgeführt, Halle 13, Stand C84.
Wirtschaft/Recht/Politik
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 14/02/2012 - Keine Kommentare
Im Urheberrecht müssen Verbraucher besser vor Abmahn-Abzocke geschützt werden. Das fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und verlangt eine gesetzliche Klarstellung. Bei Verstößen darf die erste Abmahnung maximal 100 Euro für die Verbraucher kosten, soweit sie privat handeln. „Die derzeitige Regelung enthält zu viele Schlupflöcher und kann die Abmahnindustrie nicht stoppen“, erklärt Cornelia Tausch, Leiterin des Fachbereichs Wirtschaft und Internationales. Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hatte im Dezember 2011 angekündigt, bald einen Gesetzentwurf vorlegen zu wollen. In den Verbraucherzentralen häufen sich die Beschwerden über Abmahnungen im Zuge angeblicher Urheberrechtsverletzungen im Internet. Wer eine Software, ein Video oder ein Musikstück im Internet kostenlos herunterlädt, läuft Gefahr, sich eine Abmahnung einzuhandeln. Doch nicht immer sind diese gerechtfertigt. Betroffen sind auch Menschen, die weder Computer noch DSL-Router besitzen oder zum fraglichen Zeitpunkt nachweislich nicht im Netz waren. „Es geht uns nicht darum, Rechtsverstöße zu bagatellisieren. Aber es drängt sich der Eindruck auf, dass Rechteinhaber und Anwälte Abmahnungen als lukratives Geschäftsmodell entdeckt haben“, erläutert Tausch.
Auto/Verkehr/Forschung/Technologie
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 13/02/2012 - Keine Kommentare
Mittels GPS-Signal will die britische Automobile Association (AA) künftig das Fahrverhalten von Autofahrern beobachten und dadurch erkennen, wie riskant jeder einzelne fährt. Je nach dem steigt oder sinkt dann die Prämie eines speziellen Versicherungsangebots, berichtet die BBC. Kritiker glauben nicht, dass sich aus den Daten seriöserweise Schlüsse über die Fahrkünste einzelner Personen ziehen lassen, trotzdem sollen schon bald die ersten Fahrzeuge mit der entsprechenden Technik ausgestattet werden - die Versicherung kann dadurch Geschwindigkeiten und harte Bremsungen messen und aufzeichnen, auf welchen Straßen die Versicherten unterwegs sind.
Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/Mobilfunk/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 13/02/2012 - Keine Kommentare
Die Netz-Ökonomie brummt, nur von den Netzbetreibern – also den Dinosauriern der Telekommunikation – redet kaum einer mehr. Was war das in den 1990er Jahren für eine Goldgräberstimmung. Das galt für das Festnetz und für den Mobilfunk. Die Konzerne brauchten nur die verkauften SIM-Karten zählen, um ermessen zu können, wie hoch der Jahresgewinn ausfällt. Besonders nach der Versteigerung der UMTS-Lizenzen vor zwölf Jahren haben sie den Hals nicht voll bekommen und mit den milliardenschweren Lizenzen von der multimedialen Wunderwelt getönt. Und was kam heraus? SMS und Klingeltöne. Bis zur iPhone-Einführung entfalteten sich weder die Gerätewelt für das mobile Internet noch irgendwelche massentauglichen Dienste. Ein branchenfremder Konzern wie Apple hat dann unter Beweis gestellt, wie man die App-Economy auf die Beine stellt und traditionelle Wirtschaftsbranchen von der Musikindustrie bis zur Unterhaltungselektronik aus den Angeln hebt. „Das industrielle Zeitalter, in dem der Anbieter dem Kunden überlegen war und ihm diktieren konnte, welche Produkte er wie zu konsumieren habe, ist definitiv vorbei. Jetzt leben wir im Service-Zeitalter und da läuft das genau umgekehrt. Wer das nicht kapiert, verschwindet vom Markt. Die Manager der Telekommunikationsindustrie sollten sich schnell eine neue Lieblingsbeschäftigung suchen – den Kunden zuhören“, so der Rat des Service-Experten Peter B. Záboji von Bitronic. Das wollen die liebwertesten Telefonie-Gichtlinge jetzt alles ändern. So sieht es zumindest der Unternehmensberater Roman Friedrich von Booz & Co., der traditionell zum Mobile World Kongress in Barcelona seine Prognosen für die Telekommunikation vorlegt. „In Barcelona werden sich die Netzbetreiber vor allen Dingen zum Thema ‚Operative Exzellenz‘ äußern. Man will drastisch die Kosten senken und effizienter werden. Es gibt einen weiteren Druck auf die Umsätze. Das zeichnet sich seit einigen Jahren ab. So sind die deutschen Gesamtumsätze im vergangenen Jahr auf 58,5 Milliarden Euro zurückgegangen. 2008 lagen sie noch bei 64,3 Milliarden Euro“, so Friedrich. Ein Trend, der sich in allen wichtigen europäischen Märkten abspielt.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Kommunikation
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 13/02/2012 - Keine Kommentare

Jedes neue Medium bringt neue Qualitäten hervor. „Bei Twitter ist man gezwungen, sich kurz zu fassen. Das verlangt extrem viel Sprachfähigkeit. Damit die Tweets mit nur 140 Zeichen wahrgenommen werden, muss man einen aphoristischen Stil entwickeln. Das ist eine hohe Kunst“, stellt der Slow Media-Autor Jörg Blumtritt fest. Gute Twitter-Streams seien wie Lyrik lesbar. Das, was andere Medien überflüssig gemacht haben, kehrt also wieder. In einer vernetzten Servicewelt ist es die Verschriftung der Kommunikation, die asynchron verläuft und den Kommunikatoren mehr Zeitsouveränität verschafft, im Gegensatz zum Unterbrechermedium Telefon. Die auf Unternehmens-Kommunikation spezialisierte Softwarefirma Genesys stellt einen radikalen Wandel fest: „Im Social Web wird in einer breiteren Forumsform diskutiert. Es gibt kaum noch ein Interesse an einer Punkt-zu-Punkt-Kommunikation. Die asynchrone Kommunikation dominiert“, bemerkt Genesys-Manager Heinrich Welter im Bibliotheksgespräch des Ich sag mal-Blogs.
Computer/Telekommunikation/Kultur/Lifestyle
Von Georg Pichler veröffentlicht am 10/02/2012 - Keine Kommentare
Das erste für IBM Personal Computer veröffentlichte Spiel hat es 31 Jahre nach seiner Veröffentlichung auf das iPhone geschafft. Das Geschicklichkeitsgame "Donkey", das seinerzeit vom Microsoft-Gründer Bill Gates mitentwickelt wurde, gilt als der Vorläufer und Urquell für Spiele auf der damals noch jungen Plattform. "Donkey", auch bekannt unter seinem Dateinamen "DONKEY.BAS", ist eine extrem simpel gestaltete Anwendung. Der Spieler steuert ein Auto, das eine Straße entlangfährt und dabei Eseln ausweichen muss. Ein anderes Spielziel existiert nicht, auch Bremsen oder Beschleunigen ist nicht möglich. Als einzige Interaktion ist die Steuerung nach links oder rechts zum Wechsel der Fahrspur erlaubt.
Wirtschaft/Unternehmen/Karriere/Personal/IT
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 09/02/2012 - Keine Kommentare
Zu den Hochzeiten der „New Economy“ galten sie als schwer vermittelbar: Fachkräfte, die das 50. Lebensjahr überschritten hatten. „Der demografische Wandel und die Rückbesinnung auf die Vorteile einer langjährigen Arbeitserfahrung haben hier inzwischen zu einem tendenziellen Umdenken in den Personalabteilungen geführt“, schreibt der Bildungsmanager Wilhelm Adt in seinem Blog. Diesen Trend zum Umdenken kann der Personalberater Jens Stern in seiner täglichen Arbeit bei der Personalabteilung24 GmbH verstärkt feststellen. „Aber immer noch gibt es Unternehmen, die im Zweifelsfall den jüngeren Bewerber bevorzugt einstellen. Oftmals ist ihnen nicht bewusst, dass sie mit dieser Vorgehensweise echte Wettbewerbsvorteile verpassen“, meint der Fachmann. Einen Sinneswandel gibt es auch in der IT-Branche. So kann das Düsseldorfer Beratungshaus Harvey Nash mittlerweile auf eine über 20jährige Erfahrung in Deutschland zurückblicken. „Wir kennen die Systeme und Anwendungslandschaften. Und uns war natürlich trotz des Internethypes klar, dass sich die Datenverarbeitung auf absehbare Zeit auf altbewährte Systeme abstützen wird. Wir haben deshalb frühzeitig im angefangen, eine spezielle Gruppe aufzubauen von Seniorberatern und Managern, die eigentlich nichts anderes gemacht haben als sich auf die alten Technologien weiterzubilden und auf dem neusten Stand der Technik zu sein. Und mit diesem Konzept sind wir bis zum heutigen Tage sehr erfolgreich“, so Nadolski.
Politik/Energie/Umwelt/Wirtschaft/Verbraucher/Informationstechnologie
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 09/02/2012 - Keine Kommentare
Technologisch ist schon einiges in der Pipeline, um die von der Bundesregierung angestrebte Energiewende zu schaffen. Theoretisch. „Es fehlen allerdings noch die Geschäftsmodelle, damit die Smart Grid-Idee auch marktgetrieben funktioniert“, mahnte Michael Wedler von BAUM Consult bei einem Expertengespräch auf der Essener Fachmesse Energy World. Es geht um die intelligente Vernetzung und Steuerung von Stromerzeugern, Speichern, Stromverbrauchern, Endgeräten und Netzbetrieb. Entsprechende Szenarien für den Massenmarkt müssten jetzt auf den Tisch gelegt werden, um die Infrastruktur maßgeschneidert entwickeln zu können. Es gehe um die betriebs- und volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Zudem sei es sehr wichtig, die Gesellschaft von diesem Thema zu überzeugen. „Nicht nur der Energieversorger sollte sich abmühen, seine Kunden von der Energiewende zu überzeugen. Wir brauchen ein gesamtgesellschaftliches Verständnis“, so Wedler. Beispielsweise für die Notwendigkeit der Stromverteuerung. Das sei unabdingbar. „Interessant ist die Frage, wie man die Rahmenbedingungen kostendämpfend gestalten kann durch die Smart Grid-Technologie, durch Investitionen in Speicher und Kupfer, um die Energiewende nicht zu stark auf die Steigerungen der Stromkosten durchschlagen zu lassen“, erläuterte Wedler. Akzeptanz benötige man auch für den Ausbau der Stromtrassen und die Einführung von Smart Home-Technologie. Der Faktor Mensch, der Faktor Betriebswirtschaft, der Faktor Geschäftsmodelle und die Konvergenz der Systeme werden in den nächsten Jahren stärker in den Mittelpunkt rücken. Zudem benötige man Energiereserven, um die Schwankungen von alternativen Energien abfangen zu können. Also die trägeren Brüder und Schwestern wie Gas- und Wärmenetze, um Flexibilität zu erschließen. Allein das Gasnetz habe eine dreitausendfach höhere Speicherkapazität als alle Pumpspeicher in Deutschland.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Georg Pichler veröffentlicht am 09/02/2012 - Keine Kommentare
Der kanadische Blogger Ade Barkah hat ein Sicherheitsproblem entdeckt, das es ermöglicht, auf einem gesperrten iPhone FaceTime-Anrufe durchzuführen, auch wenn die Sprachsteuerung ausgeschaltet ist. Das Leck betrifft zumindest die zwei jüngsten Generationen des Apple-Smartphones, die Modelle 4 und 4S, und das Betriebssystem iOS 5. Selbst rigide Sicherheitseinstellungen können über die "Emergency Call"-Funktion umgangen werden. Der Tech-Experte erklärt sein Vorgehen wie folgt: Er hat auf seinem iPhone 4 eine Bildschirmsperre mit PIN-Eingabe aktiviert und zudem das Sprachsteuerungsfeature abgeschaltet. Das Telefon dürfte also keine Stimmkommandos annehmen.
Unternehmen/ITK/Telekommunikation
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 08/02/2012 - Keine Kommentare

Der Berliner ITK-Spezialist Aastra hat einen neuen Vermittlungsarbeitsplatz entwickelt: Die Applikation InAttend unterstützt Telefonzentralen dabei, Anrufe leichter zu verwalten und zielgerichtet weiterzuvermitteln. Sie haben Zugriff auf Aktivitäts- und Verfügbarkeitsinformationen aller Mitarbeiter eines Unternehmens und können unterschiedliche Verzeichnisse wie Telefonbücher schnell durchsuchen. „Die Telefonzentrale ist häufig die erste Anlaufstelle für Kunden in einem Unternehmen. Umso wichtiger ist es, gleich bei der Kontaktaufnahme einen guten Eindruck zu hinterlassen. Dank der Präsenz-Informationen können Anrufer innerhalb von Sekunden erfahren, ob ihr gewünschter Gesprächspartner anwesend ist – und gegebenenfalls weitergeleitet werden“, sagt Jürgen Signer, Geschäftsführer der Aastra Deutschland GmbH. Die Anwendung beruhe auf offenen Standards wie SIP und lässt sich in Kommunikationsplattformen unterschiedlicher Hersteller integrieren. Das System ist nach Firmenangaben für Vermittlungen mit bis zu 20 Arbeitsplätzen ausgelegt. Es richtet sich an klein- und mittelständische Unternehmen. Die Applikation könne an einem Einzelstandort oder standortübergreifend eingesetzt werden, unterstützt mehrere Sprachen und ist daher auch für den multinationalen Kundenservice einsetzbar. In Kombination mit externen Produkten könnten auch Telefonisten mit Sehbehinderung die Vermittlungskonsole bedienen.
Wirtschaft/IT/Umwelt/Energie
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 08/02/2012 - Keine Kommentare
Interview mit der Energieexpertin Martina Dietschmann von Nash Technologies. Was müssen die Netz leisten, um die Energiewende zu bewerkstelligen? Welche Fehlerquellen müssen berücksichtigt werden, welche intelligenten Technologien werden gebraucht für einen sparsamen Umgang mit Energie. Alles das ist Thema der Energy World in Essen, die ich heute besucht habe.
Medien/Kommunikation/Sport/Events
Von Markus Steiner veröffentlicht am 08/02/2012 - Keine Kommentare
Die US-amerikanischen Fernsehanstalten dürfen sich freuen: Mit dem Super Bowl haben sie am vergangenen Sonntag einen neuen Quotenrekord aufgestellt, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt. Laut Angaben des Senders NBC wurde das Endspiel der Footballmeisterschaft von 111,3 Mio. Zuschauern gesehen. "Das ist der höchste Wert in der Geschichte des amerikanischen Fernsehens", heißt es in einer offiziellen Mitteilung. Doch nicht nur im TV, auch im Internet erzielte das sportliche Großereignis ein Rekordergebnis: Mehr als 2,1 Mio. Menschen nutzen die Möglichkeit, das Mega-Event per Live-Stream mitzuverfolgen.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet/Kommunikation
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 07/02/2012 - Keine Kommentare
Das zweite Bibliotheksgespräch führte ich mit dem Kommunikationsexperten Heinrich Welter vom Software-Anbieter Genesys. Klar, dass am Anfang des Interviews auch ein Kaffee-Vollautomat eine Rolle spielt. Welter ist davon überzeugt, dass es sich eine Firma wie Jura nicht mehr leisten kann, auf eine geteilte Service-Strategie zu setzen, die den Online-Handel mit einschließt. „Auch Jura profitiert davon, wenn Kunden sich im Internet über ihre Produkte informieren, andere Meinungen einholen, Preise vergleichen und Mund-zu-Mund-Propaganda betreiben“, sagt Welter. Auf der anderen Seite wolle die Firma die Verbraucher in den teureren Fachhandel lenken. Das passe nicht zusammen. Welter vergleicht das mit Kunden von Genesys, die ihre Kunden immer noch dazu zwingen wollen, bei einer Hotline anzurufen. „So funktioniert die Welt nicht mehr. Services und Servicekräfte müssen dort hinkommen, wo der Kunde sich bewegt: Ins Internet, in soziale Netzwerke, Web-Chats und Foren.“
Handel/Dienstleistungen/Unternehmen/Finanzen
Von Rebecca Temmel veröffentlicht am 07/02/2012 - Keine Kommentare
Einer aktuellen Umfrage des Onlineshops medimops.de, ein Tochterunternehmen der momox GmbH, zufolge haben 62 Prozent der Bundesbürger schon einmal einen gebrauchten Artikel über das Internet gekauft. Dabei fallen Bücher unter die beliebteste Artikelgruppe, gefolgt von DVDs/Blu-rays und Spielwaren.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 06/02/2012 - Keine Kommentare
Dass sich Zeitungen zunehmend gegen Konkurrenz aus dem Internet behaupten müssen, ist längst bekannt. Dass es den Wettbewerb zwischen neuen und alten Medien bei Tratsch-und-Klatsch-Nachrichten gibt, ebenfalls. Wie schlimm es um die sogenannte "Yellow Press" wirklich bestellt ist, überrascht aber doch. Dominic Mohan, Chefredakteur der britischen "The Sun", beschwerte sich vor einem Ausschuss des Parlaments über hinderliche Privatsphäre-Bestimmungen, die Printprodukte benachteiligen und den Untergang einer ganzen Produktgattung bedingen. "Die Aussagen des Sun-Chefredakteurs sind eher unter dem Gesichtspunkt 'Angriff ist die beste Verteidigung' zu sehen. Eine grundsätzliche Diskrepanz bei der Regulierung von Inhalten ist zwischen traditionellen- und Online-Medien durchaus erkennbar. Das Ende der Klatsch-und-Tratsch-Berichterstattung in Printmedien sehe ich auf absehbare Zeit nicht. Das hängt aber auch vom Ausmaß des Strukturwandels der Medien ab", sagt Fritz Hausjell vom Institut für Publizistik der Universität Wien.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Kommunikation/Service/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 06/02/2012 - Keine Kommentare
Eines Tages laufen die Schweine plötzlich alle auf zwei Beinen und tragen Kleidung, was den Sieben Geboten des Animalismus zu widersprechen scheint. Aber auf der Scheune steht plötzlich nur mehr ein einziges Gebot: „Alle Kunden sind gleich. Aber manche sind gleicher. In Abwandlung der George Orwell-Geschichte „Farm der Tiere“ erlebt man in der weiten Welt des Internets immer wieder Überraschungen. Da gibt es Kunden erster und Kunden zweiter Klasse. Wer sich bei Amazon für einen Kaffee-Vollautomaten der Edelmarke Jura interessiert, im weltgrößten Web-Kaufhaus die Angebote sondiert, die Bewertungen durchliest und schließlich für den Kauf einer Maschine entschließt, sollte vorher das Kleingedruckte auf der offiziellen Website von Jura studieren, deren Deutschlandzentrale in Nürnberg sitzt.
Wirtschaft/Unternehemen/Kommunikation/Kundenservice
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 03/02/2012 - Keine Kommentare

Eigentlich müsste ich die Verantwortlichen von Jura ähnlich torten, wie es die Digitalen Konditoren mit Guttenzwerg gemacht haben. Weder wurde meine Presseanfrage bis heute beantwortet (Sehr geehrter Herr Sohn, herzlichen Dank für Ihre Nachricht. Wie telefonisch besprochen habe ich Ihre Anfrage an meine Kollegen von JURA weitergeleitet, die sich in Kürze mit Ihnen in Verbindung setzen werden. Beste Grüße Frauke Beigel), noch hat mich das so genannte Kundenkontaktcenter dieses Unternehmens kontaktiert, wie mir vollmundig auf Facebook versprochen wurde.
Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 02/02/2012 - Keine Kommentare
Facebook hat gestern, Mittwoch, um einen Börsengang angesucht. Vorerst sollen Anteile im Wert von fünf Mrd. Dollar ausgegeben werden. Der Wert des Unternehmens wird auf 75 bis 100 Mrd. Dollar geschätzt. Im Jahr 2011 hat jeder der 845 Mio. monatlich aktiven Nutzer 3,30 Euro zum Jahresumsatz von 3,7 Mrd. Dollar beigetragen. Durch den Börsengang wird sich für das Ökosystem Facebook einiges ändern. Neues Kapital, gestiegene Erwartungen, schärfere Konkurrenz und reiche Beteiligte sind nur einige der Konsequenzen. "Die gestiegenen Gewinnerwartungen werden vermutlich schon bald zu weiteren Preissteigerungen für Geschäftskunden mit Unternehmensseiten führen. Privatnutzer werden eher nicht betroffen, da sie sich bei negativen Auswirkungen von der Plattform zurückziehen können", sagt Bianca Brendel von der Social Media Agency.
Wirtschaft/Unternehmen/Umwelt/Recycling
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 01/02/2012 - 3 Kommentar(e)
Am 8. Februar gehen die Beratungen im Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag die Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes in eine neue Runde: „Erwartet wird seitens Beteiligten, dass ein Kompromiss im Streit um die Gleichwertigkeitsklausel für gewerbliche Sammlungen von Abfällen bei privaten Haushalten gefunden wird. Das Bundesumweltministerium hatte nach der Vertagung des Ausschusses im Dezember einen geänderten Formulierungsvorschlag zur Diskussion gestellt. Sinn und Zweck der Gleichwertigkeitsklausel ist, gewerbliche Sammlungen zuzulassen, wenn ihr Leistungsangebot wesentlich leistungsfähiger ist als das eines öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers und des von diesem beauftragten Dritten. Besonders geschützt sein sollen zudem die von öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern durchgeführten Ausschreibungen – auch dann, wenn das Serviceangebot des gewerblichen Sammlers wesentlich leistungsfähiger ist“, schreibt der Fachdienst Euwid.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Steiner veröffentlicht am 01/02/2012 - Keine Kommentare
"Die Soundqualität von heutigen digitalen Musikstücken ist so niedrig, dass sie die künstlerischen Absichten der Musiker untergräbt." Mit dieser kritischen Einschätzung sorgt derzeit der kanadische Rock-Superstar Neil Young für Aufregung bei Plattenfirmen und Musikfans. Letztere sollten sich nicht mit "minderwertigen" Formaten wie MP3s oder CDs begnügen, sondern vielmehr die Entwicklung einer Art "Vinyl für das digitale Zeitalter" einfordern. Auch der verstorbene Apple-Boss und iTunes-Erfinder Steve Jobs hätte derartige Pläne unterstützt, so der Kultrocker.
Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Dieter N. Unrath veröffentlicht am 31/01/2012 - Keine Kommentare
Der japanische Elektronikkonzern Panasonic wird dieses Jahr einen Teil seiner Produktion von LCD-Fernsehern an das taiwanesische Unternehmen Chimei Innolux Corporation (CMI) auslagern. Bei der Produktionsmenge soll es sich laut Bericht des asiatischen Hightech-Portals DigiTimes um 4,5 Mio. TV-Panels handeln. Der Wert der TV-Geräte beträgt 27 Mrd. Taiwan-Dollar (670 Mio. Euro).
Politik/Wirtschaft/Energie/Unternehmen/Messe
Von Benjamin O'Daniel, Gunnar Sohn veröffentlicht am 31/01/2012 - Keine Kommentare
IT-Sicherheit und Smart Grid gehören zu den Top-10-Trends des Jahres 2012, wie eine aktuelle Umfrage des Branchenverbandes BITKOM belegt. Was vielen jedoch noch nicht klar ist: Die beiden Trends sind im Grunde ein einziger – zusammengefasst unter dem Schlagwort Smart Grid Security. „Das intelligente Energienetz braucht ein Sicherheitskonzept. Sonst ist alles im Eimer, bevor es überhaupt entstanden ist“, sagt die Stuttgarter IT-Expertin Martina Dietschmann. Auf der E-World, die Anfang Februar in Essen stattfindet, könnte dies zum zentralen Thema werden. Bei der Umfrage des BITKOM belegt IT-Sicherheit Platz 3 und das Thema Smart Grid/E-Energy Platz 9. Das Thema Smart Grid ist erstmals in den Top 10 vertreten, IT-Sicherheit hat im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent zugelegt. „Wir spüren die Verunsicherung der Energiewirtschaft beim Smart Grid. Die meisten Sorgen beziehen sich auf mögliche Ausfälle und auf Sicherheitslöcher. Beide Bedrohungsszenarien entstehen durch die vielen verschiedenen Komponenten, aus denen das Smart Grid entsteht“, sagt Dietschmann vom Netzwerkunternehmen Nash Technologies
Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 30/01/2012 - Keine Kommentare
Internet-Surfer, die während ihren Netzkapaden bei einem Google-Dienst angemeldet sind, können bei den Google-Anzeigenvorgaben einen Einblick erhalten, welches Bild sich der Suchmaschinen-Konzern von ihnen macht. Hier steht, welche Rückschlüsse Google vom Surfverhalten auf Interessen und demografische Daten zieht. "Was Google genau weiß, kann niemand sagen. Es reichen aber schon wenige Informationen, um Personen recht genau einordnen zu können. Google sammelt sehr detaillierte Daten, um verhaltensbezogene Werbung schalten zu können", sagt Datenschutzexperte Rainer Knyrim.
Wirtschaft/Industries/Service-Ökonomie/Wissen/Internet/Bildung
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 30/01/2012 - Keine Kommentare

Seit Ewigkeiten ist es amtlich und wird auch von den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes bestätigt: Deutschland ist eine Service-Ökonomie. 69 Prozent der nominalen gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung kommt aus dem Dienstleistungssektor. Das schreibe ich in meiner Kolumne für das Debattenmagazin „The European“. „Ja aber“ blöken in schöner Regelmäßigkeit die liebwertesten Gichtlinge des Industrielobbyismus. Was ist mit der Autoindustrie, mit dem Maschinenbau und dem verarbeitenden Gewerbe? „Auch Apple wäre nichts ohne Produkte“. Richtig. Es ist idiotisch, dass als Gegenargument ins Feld zu führen. Schaut auf Eure Arbeitsplätze in der industriellen Fertigung und ich sage Euch, dass wir keine Industrienation mehr sind. Forschung, Entwicklung, Veredelung, Montage, Vertrieb, After Sales, Logistik und vieles mehr sind Dienstleistungen, die rund um die ins Ausland verlagerte Produktion noch im eigenen Land stattfindet. Selbst unsere Exportrekorde, die wir jedes erzielen, stärken nur minimal die heimische Industrieproduktion. Darauf hat Udo Nadolski vom Düsseldorfer IT-Beratungshaus Harvey Nash hingewiesen. „Das Verhältnis zwischen in den Exporten enthaltener inländischer Bruttowertschöpfung und importierten Vorleistungen hat sich stark zu Gunsten des Auslandes verschoben. Die Fertigungstiefe in Deutschland nimmt extrem ab.“ Selbst wenn wir uns konsequent als Service- oder Dienstleistungsökonomie definieren, reicht das nicht mehr aus.
Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Dieter N. Unrath veröffentlicht am 27/01/2012 - Keine Kommentare
Die veralteten IT-Systeme der Versicherungswirtschaft halten den neuesten Entwicklungen innerhalb der Branche nicht stand, wie eine Studie der Beratungsgesellschaft Steria Mummert ISS zeigt. "Für viele Versicherungsunternehmen ist die Umstellung ihrer IT-Systeme sehr komplex", meint Mathias Petsch, Referent am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik für Dienstleistungen der TU Ilmenau.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Kommunikation/Call Center
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 27/01/2012 - Keine Kommentare

Einige Führungskräfte und Meinungsbildner der Wirtschaft gebärden sich wie der Frosch aus dem von FDP-Chef Philipp Rösler holprig vorgetragenen Schockstarre-Gleichnis: Wenn also der FDP-Frosch in heißes Wasser hüpft, springt er sofort wieder heraus. Setzt man die liberale Amphibie in kaltes Wasser und erhöht langsam die Temperatur, bleibt sie regungslos sitzen und endet als Froschschenkel auf dem Mittagsteller oder verfehlt die Fünfprozent-Hürde bei der nächsten Bundestagswahl. Das schreibt Gunnar Sohn in seiner heutigen Service Insiders-Kolumne. Die auch von Managern gerne vorgetragene Weisheit ist zwar biologischer Mumpitz, beschreibt aber sehr gut das defensive Denken von klassischen Dienstleistern im Umgang mit den digitalen Umwälzungen. Da verkündet doch ein Call Center-Fanboy, dass es nicht notwendig sei, sich an den Prinzipien der Einfachheit und nützlichen Diensten von Apple zu orientieren: „Zum einen ist das Call Center-Business alles andere als einfach und zum anderen ist der Aktionshintergrund ein völlig anderer.“
Unternehmen/Finanzen/Kultur/Lifestyle
Von Dieter N. Unrath veröffentlicht am 26/01/2012 - Keine Kommentare
Der Frauen-Anteil in den sogenannten MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) liegt bundesweit bei unter 20 Prozent. "Damit gehört Deutschland zu den Schlusslichtern in Europa", sagt Eva Schlenker vom Institut für Wirtschaftswissenschaften der Universität Hohenheim, im Gespräch mit pressetext. Woran das liegt, untersucht der Lehrstuhl für Statistik und Ökonometrie von Gerhard Wagenhals.
Wirtschaft/Unternehmen/Mittelstand/IT/Marketing/Kommunikation
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 26/01/2012 - Keine Kommentare

Haufe-Lexware-Geschäftsführer Jörg Frey kritisiert die techniklastige Litanei in der IT-Branche. „Mit einer Riesenliste von Aufzählungen über die Anwendungsmöglichkeiten des Systems geht man im Marketing an den Bedürfnissen der potenziellen Käufer vorbei.“ Das gelte vor allem bei der Ansprache des Mittelstandes. Viele Firmen würden zu sehr die eigene Produktentwicklung bei den Botschaften einbeziehen und nur eine Flut von technischen Details in den Vordergrund stellen. „Das ist verständlich, weil man es hier mit Technikern zu tun hat. Auf der anderen Seite bei den Käufern sitzen aber häufig Nicht-Techniker, die mit den vielen Informationen nichts anfangen können. Man muss sich also mehr mit der Frage beschäftigen, warum ein Produkt wirklich gekauft wird. Kunden haben in der Regel ein Problem und suchen nach einer Lösung. Die Kluft muss man überbrücken“, empfiehlt Frey. „Einen Metzgermeister, einen Handwerksbetrieb oder Pizzabäcker interessiert überhaupt nicht, was unter der Haube steckt. Dieser Klientel muss man mit einer einfachen und klaren Sprache die wichtigsten Dinge einer IT-Anwendung vermitteln. Wenn ich einfach und glaubwürdig nach außen kommuniziere, muss das Produkt halten, was ich verspreche und es muss einfach zu bedienen sein“, so das Credo von Frey.
Medien/Kommunikation/Produkte/Innovationen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 25/01/2012 - Keine Kommentare
Seit Montagnachmittag können österreichische Studenten die Entstehung des weltweit ersten Facebook Romans "Zwirbler" in Echtzeit auf Bildschirmen an ihren Hochschulen verfolgen. Die Zuseher können die Handlung mithilfe von Postings beeinflussen. "Ich habe dem UniScreen-Geschäftsführer, mit dem ich befreundet bin, vorgeschlagen, Zwirbler zu übertragen. Studenten haben immer schon wertvollen Input geliefert. Durch die Übertragung erhoffe ich mir verstärkte Mitarbeit", sagt Zwirbler-Autor "tg", alias Gergely Teglasy.
Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 24/01/2012 - Keine Kommentare
Als Reaktion auf die Änderungen, die Google mit der Bevorzugung von Google+Inhalten an der US-Suche vorgenommen hat, haben Facebook, Twitter und Myspace eine Software entwickelt, die es ermöglicht, die unverfälschte Suche wiederherzustellen. Das add-on wird unter dem Namen "Don't be evil" vertrieben, was einen Seitenhieb auf das inoffizielle Firmenmotto von Google darstellt. Das Browser-Programm zeigt das ganze Ausmaß der Änderungen, die Google vorgenommen hat, wie US-Medien berichten. "Google nutzt seine Vormachtstellung, um das etwas ins Stocken geratene Google+ zu pushen. Das halte ich zwar nicht für richtig, aber es ist legitim. Die Konkurrenz muss darauf reagieren. Dass die Aktion einen großen Aufschrei bewirkt, glaube ich aber nicht", sagt Günter Jaritz von Social Media Consulting.
Medien/Kommunikation/Produkte/Innovationen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 23/01/2012 - Keine Kommentare
Der US-amerikanische Autor Jon Evans kritisiert seit Jahren die mangelnde Flexibilität der Buchverlage. Das gängige Geschäftsmodell hält er für obsolet. Günstige E-Books sind für Evans ebenfalls nur eine Zwischenlösung. Seiner Meinung nach werden Bücher in Zukunft erst nach dem Konsum bezahlt. Den angemessenen Preis sollen die Leser selber festlegen können. Um zu zeigen, dass er es ernst meint, testet Evans dieses Modell an zwei seiner eigenen Bücher. "Die Verlage setzen stark auf antiquierte Modelle und können mit der technologischen Entwicklung nicht mithalten. Das gilt verstärkt für Mitteleuropa. Momentan werden Alternativen getestet. 'Bezahlen Sie was Sie wollen' könnte ein System für die Zukunft sein, ich glaube aber eher an ein iTunes-ähnliches Konstrukt", sagt Marketing-Expertin Anne Schüller.
Social Media/Unternehmen/Kundenservice/Managment
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/01/2012 - 1 Kommentar(e)
Es gibt doch tatsächlich Social Media-Berater, die Unternehmen den Rat erteilen, die Unberechenbarkeit des Cyberspace mit Hausordnungen in den Griff zu bekommen. Na klar. Das klingt irgendwie nach schwäbischen Kehrwochen und nachbarschaftlicher Spionage, um die korrekte Befüllung von Gelben Tonnen und Säcken zu überwachen. Wer ausschert, bekommt Besuch vom Ordnungsamt oder erhält eine Rote Karte und wird als Mülltrennungsmuffel registriert. Wer gegen die Hausordnung verstößt, muss mit Suspendierung rechnen und sich die Maske der Scham aufsetzen, so die Einleitung meiner Kolumne für den Fachdienst Service Insiders. Wer über Richtlinien, Guidelines, Leitbilder, goldene Regeln, Strategien oder Pläne für den Umgang mit dem Social Web palavert, beweist nur, dass er noch knietief in den Befehl-und-Gehorsam-Schleifen der alten Manager-Garde feststeckt. Mit dicken Web 2.0-Budgets, Social Media-Teams, Twitter-Accounts und Facebook-Fanseiten kreiert man noch lange keine Kultur des offenen Gesprächs.
Computer/Telekommunikation/Forschung/Technologie
Von Georg Pichler veröffentlicht am 20/01/2012 - Keine Kommentare
Arman Ahnood, Forscher am London Centre for Nanotechnology arbeitet an einer neuen Energiequelle für mobile Endgeräte. Über Photovoltaik-Module hinter dem Display könnten sich Smartphones und andere Gadgets zukünftig, zumindest teilweise, über das von ihnen abgegebene Restlicht speisen. Auf einem Treffen der Materials Research Society hat Ahnood seine Vision des selbstversorgenden Telefons vorgestellt.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/CIOs/Management
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 19/01/2012 - Keine Kommentare
Ab sofort können CIOs und IT-Führungskräfte wieder an der internationalen CIO-Online-Umfrage des IT-Beratungshauses Harvey Nash unter folgendem Link bis Ende Februar teilnehmen. „Seit 13 Jahren führen wir die Befragung durch. Sie gilt als wichtiger Indikator für Strategien und Denkweisen von IT-Führungskräften in den USA, Europa und Deutschland. In diesem Jahr geht es neben den Standardfragen auch um die Einbettung und Bedeutung von sozialen Netzwerken in Unternehmen, Einsatz der IT in neuen Geschäftsfeldern wie E-Commerce oder Marketing, um das Zusammenspiel von CIOs und IT-Führungskräften mit dem Vorstandschef und um die Frage, warum die IT immer noch eine Domäne der Männer ist“, so Udo Nadolski, Geschäftsführer von Harvey Nash Deutschland.
Medien/Kommunikation/Politik/Recht
Von Markus Keßler veröffentlicht am 19/01/2012 - Keine Kommentare
Unter dem Motto "Bild für alle" will die deutsche Bouleverd-Zeitung "Bild" zu ihrem 60. Geburtstag im Juni sämtliche 41 Mio. deutschen Haushalte mit einer Gratis-Ausgabe beliefern. Auch Werbeverweigerer sollen ein Exemplar erhalten, heißt es explizit in einer Werbebroschüre des Blattes. Werbeeinschaltungen für die Jubiläumsausgabe werden zu sehr hohen Preisen verkauft. "Aus Markensicht ist das problematisch. Es gibt sicher einen Anteil von Konsumenten, die eine Zwangsbeglückung ablehnen. An einen nachhaltigen Imageschaden glaube ich bei einer einmaligen Aktion aber nicht", sagt Oliver Schmitt, Chef der Agentur viennabrand, gegenüber pressetext.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet/Datenschutz
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 18/01/2012 - Keine Kommentare

Technokraten und Kulturpessimisten neigen scheinbar zu Pauschalisierungen. Sie sehen die Gesellschaft eher in Aggregatzuständen und Menschen als amorphe und leicht steuerbare Masse. Das gilt für die Adepten der Online-Marketing-One-to-One-Personalisierungs-Matchmaking-Zielgruppen-Gedöns-Propaganda und auch für die Alarmisten des Datenschutzes, die vor dem Ausverkauf meiner Privatsphäre warnen und mich schützen wollen – obwohl ich ihnen dafür das Mandat gar nicht erteilt habe. Zudem sehen sie mich als dummen User, der sich mit irgendwelchen geheimen Methoden aufs Glatteis führen lässt. Datenschutz-Deichgraf Thilo Weichert meint sogar, dass ich doof sei, weil ich Dienste von Google und Facebook nutzen würde. Vielleicht bin ich ja auch doof, aber Weichert muss nicht unbedingt schlau sein. Beide Gruppen – also die Kulturpessimisten und die Technokraten – sind Opfer ihres ideologischen Weltbildes. Sie verkünden Gewissheiten, die sich in Wirklichkeit als Schimäre herausstellen.
Politik/Recht/Computer/Telekommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 18/01/2012 - Keine Kommentare
Im Rahmen einer Vortragsreihe der Österreichischen Computergesellschaft haben am Dienstagabend Experten in Wien die Beziehungen zwischen Facebook, seinen Usern und Staaten analysiert. Die Redner waren sich einig, dass Facebook einiges ändern muss, um künftige Konflikte zu vermeiden. "Es geht um Transparenz und Kontrolle. Es muss möglich sein, dass Nutzer den Internet-Angeboten von Konzernen trauen können", sagt Max Schrems, einer der Studenten, die Facebook nach langwierigen Briefwechseln zur Herausgabe ihrer Datensätze bewegen konnten und Klagen gegen das soziale Netzwerk eingebracht haben.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 17/01/2012 - Keine Kommentare
Seit dem 12. Dezember 2011 werden Postings von US-amerikanischen Facebook-Usern automatisch nach politischen Kommentaren durchsucht. Ein Algorithmus zählt die Häufigkeit von Nennungen einzelner Politiker und beurteilt, ob es sich um positive oder negative Aussagen handelt. Die Daten werden anonymisiert an das Politik-Nachrichten-Portal Politico weitergeleitet. Dort werden die Statistiken zur Erstellung von Meinungsbarometern für die Präsidentschaftswahlen 2012 verwendet. "Das ist eine nette Spielerei. Repräsentative Ergebnisse erhalten die Meinungsforscher auf diese Weise aber nicht", sagt Philipp Ikrath von tfactory gegenüber pressetext.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Service/Social Media
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 17/01/2012 - Keine Kommentare

Der Einfluss des Web 2.0 auf die Zukunft der Service-Ökonomie wird seit Wochen kontrovers innerhalb der Servicebranche diskutiert. Viele Experten prophezeien bereits den schleichenden Untergang der Call Center, weil das „Mitmach-Web“ die Service-Selbstbedienung vorantreibt. Verbände, Betreiber und Berater hingegen halten an der klassischen Service-Ökonomie fest und erwarten weiteres Wachstum für die Branche. ITyX, Anbieter für semantische Automatisierungslösungen im Call Center, hat einen interaktiven Fahrplan veröffentlicht, der von A wie „Auto Response“ bis Z wie „Zentrales Wissensmanagement“ eine Reihe neuer Aspekte veranschaulicht und vorstellt, die das Call Center 2.0 der Zukunft ausmachen.
Computer/Telekommunikation/Politik/Recht
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 16/01/2012 - Keine Kommentare
Das Weiße Haus hat sich öffentlich kritisch zu zwei Gesetzesvorschläge geäußert, die künftig den Umgang mit Internetpiraterie regeln sollen, berichtet die New York Times. Für Gegenwehr sorgt vor allem der Vorschlag, dass Internetprovider den Zugang zu Webseiten mit illegalen Inhalten sperren sollen. "Online-Piraterie ist ein Problem, dass die amerikanische Wirtschaft und Arbeitsplätze für den Mittelstand gefährdert und einigen der kreativsten und innovativsten Unternehmen des Landes schadet", so eine Aussendung des Weißen Hauses.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Technik/Kommunikation
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/01/2012 - Keine Kommentare

Im Diskurs über die vermeintliche Diktatur von Algorithmen gibt es die Tendenz zur Personifizierung von Technik, die ein Eigenleben hat. Mensch und Maschine stehen sich in einem Teufelspakt gegenüber. „Wir nennen das die Animation des Toten. Menschen gehen offensichtlich viel lieber und leichter mit Lebendigen um als mit Toten. Wenn ich mir meinen Dosenöffner, der gerade abgerutscht ist und mich verletzt hat, als beseelt denke, kann ich ihn beschimpfen. ‚Du blöder Dosenöffner. Irgendwann schmeiß ich Dich in den Müll‘. Das macht man mit seinem Laptop, mit seinem Auto und generell mit Technik. Dabei weiß jeder, dass die toten Dinge mich gar nicht verstehen können“, so Dr. Gehard Wohland, Leiter des Instituts für dynamikrobuste Höchstleistung, im Gespräch mit Service Insiders.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Steiner veröffentlicht am 13/01/2012 - Keine Kommentare
Videotelefoniedienste wie Skype haben das simple Telefonat in ein multimediales Kommunikationserlebnis verwandelt. Wie vielseitig das Potenzial dieser Technologie ist, zeigt ein Blick in die USA, wo sich bereits ein neuer Trend abzeichnet: Videochat-Programme werden dort zunehmend für die Abhaltung von Musikunterrichtsstunden genutzt. Trotz der offensichtlichen Vorteile sieht man diese Entwicklung hierzulande eher skeptisch. "Ein echter persönlicher Musikunterricht lässt sich auf diese Weise nicht ersetzen", so etwa Felix Bamert vom Verband Musikschulen Schweiz (VMS) gegenüber pressetext.
Medien/Kommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 12/01/2012 - Keine Kommentare
Laut US-Medien wird Apple am 19. Januar in New York seinen Einstieg in das Geschäft mit digitalen Lehrbüchern verkünden. Der Handel mit Unterrichtsmaterialien unterscheidet sich in einigen Punkten von den Märkten, auf denen Apple bereits reüssiert. "Um E-Books für Bildungszwecke einzusetzen, muss es ein Gesamtkonzept geben. Apple ist aber auf schnelle Erfolge angewiesen. Bei deutschen Lehrbuchverlagen ist die große E-Book-Euphorie bereits verflogen", sagt Michael Kernstock, Obmann des Fachverbands für Buch- und Medienwirtschaft der Österreichischen Wirtschaftskammer, gegenüber pressetext.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 12/01/2012 - 2 Kommentar(e)

„Netzaktivisten und Programmierer wollen sicheres soziales Netzwerken ermöglichen. Das Projekt Social Swarm versteht sich als Meta-Infrastruktur zur Nutzung verschiedener Plattformen mit verschlüsselter Kommunikation“, berichtet Christiane Schulzki-Haddouti in einem Hyperland-Beitrag unter dem Titel „Social Swarm: Sicher im sozialen Netzwerk“. Rena Tangens vom Verein foebud, der jährlich den Antipreis Big Brother Awards verleiht, hält sich deshalb bis heute von Facebook fern: Zu viele Punkte würden ihrer Meinung nach dagegen sprechen.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet/Service
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 12/01/2012 - Keine Kommentare

Fast neun von zehn Verbrauchern sind nach einer Studie von Verint bereit, Unternehmen Feedback zu geben, wenn sie mit dem Service nicht zufrieden war. Mehr als ein Drittel (35 Prozent) von ihnen geht allerdings davon aus, dass ihre Rückmeldung nicht wahrgenommen wird oder dem Anbieter gleichgültig ist. Die Studie basiert auf zwei parallel durchgeführten Umfragen. Eine wurde unter Verbrauchern aus Deutschland und eine unter Führungskräften aus dem Service Management und aus Call Centern in Deutschland und der Schweiz durchgeführt. Die Auswertung zeigt, dass Verbraucher sich gerne über den Service eines Unternehmens auf sozialen Medien austauschen, sowohl über positive als auch über negative Erfahrungen. Darüber hinaus nutzen sie diese Plattformen, um Hersteller zum Handeln zu bewegen.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Steiner veröffentlicht am 11/01/2012 - Keine Kommentare
Die technologische Entwicklung im Home-Entertainment-Sektor hat dazu geführt, dass digitale Inhalte aus Online-Videotheken und Streamingportalen zunehmend vom Web auch auf den TV-Bildschirm wandern. Dem rasanten technischen Fortschritt, der Internet und TV immer weiter zusammenwachsen lässt, steht allerdings ein regelrechter Stillstand im Bereich der Publikumsforschung gegenüber. "Die veralteten Methoden, mit denen das Nutzungsverhalten der User erfasst wird, sind lächerlich und beschämend für die gesamte Branche", so Bruce Rosenblum, Präsident der TV Group bei Warner Bros..
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Telekommunikation/Call Center
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 10/01/2012 - Keine Kommentare

Die Kommunikation mit Kunden wird sich in diesem Jahr drastisch verändern, prognostiziert Günter Greff von Call Center Experts: „Was wir in den vergangenen Jahren erlebt haben, waren nur die Vorboten. Verantwortlich für die tektonischen Verschiebungen sind nicht nur die sozialen Netze, wie man denken könnte. Shopping im Internet ist heute oft schon ‚kundenorientierter‘ als der Anruf in einem Call Center, ja, oft sogar kundenfreundlicher als der Besuch in einem Einkaufszentrum oder einem Fachgeschäft. Den aktuellen Fahrplan der Deutschen Bahn, einschließlich Verspätungen, erfahre ich mit einer App wesentlich schneller, als durch einen Anruf im Servicecenter.“
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 10/01/2012 - Keine Kommentare
Ein US-Gericht hat entschieden, dass Marketing-Firmen keine Massenklagen gegen Googles "parked domains"- und "errors"-Programme anstreben können. Eine Reihe von Unternehmen hatte 2008 Klagen eingereicht, weil Google die Werbung ihrer Kunden auf Seiten geschaltet hat, die normalerweise nur per Zufall besucht werden. Das Gericht hat jetzt entschieden, dass die Marketingfirmen nur einzeln auf Schadenersatz klagen dürfen. "Der Schaden für ein Unternehmen hält sich in Grenzen, solange die Seite, auf der Werbung geschaltet wird, keine imageschädlichen Inhalte beherbergt. Google-Kunden können außerdem einstellen, wo Werbung geschaltet werden soll", sagt high.one-Marketing-Geschäftsführer Jürgen Vogl gegenüber pressetext.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Künstliche Inteligenz
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 10/01/2012 - Keine Kommentare

Kathrin Passig setzt sich in der Süddeutschen mit der im vergangenen Jahr um sich greifenden Kritik an einer vermeintlichen Algorithmen-Diktatur auseinander (Zur Kritik an Algorithmen: Warum wurde mir ausgerechnet das empfohlen?). Vor allen Dingen Miriam Meckel hatte sich ja mit Horrorszenarien hervorgetan. Passig schreibt: „Zwei Probleme sind es vor allem, die die feuilletonistische Algorithmenkritik behindern. Zum einen sind viele dieser Algorithmen – und es sind gerade die, mit denen Teilzeitinternetnutzer in Berührung kommen – nicht besonders ausgefeilt. Amazon empfiehlt mir regelmäßig den Kauf meiner eigenen Bücher, Google+ schlägt seinen Nutzern vor, sich mit ihren eigenen Zweit-Accounts zu befreunden. Aus diesen schlechten Erfahrungen lässt sich aber noch nichts Allgemeingültiges über maschinell erzeugte Filter und Empfehlungen ableiten. Und zum anderen beruht das Misstrauen der Algorithmenkritiker selten auf konkreten Erfahrungen oder technischem Verständnis.“
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 09/01/2012 - Keine Kommentare
In den USA haben die Online-Musikkäufe 2011 erstmals die physikalischen Tonträger-Anschaffungen überholt. Downloads waren laut einer Erhebung durch Nielsen und Billboard im abgelaufenen Jahr das bevorzugte Liefermedium für 50,3 Prozent aller US-Musikverkäufe. Auch in Europa gibt es diesen Trend. "In Europa ist der Anteil physikalischer Tonträger höhe. In Österreich beispielsweise beträgt der Online-Anteil erst 20 Prozent. Die Tendenz geht aber auch hier in Richtung Download und Streaming", sagt Thomas Böhm, Sprecher des Verbandes der Österreichischen Musikwirtschaft, gegenüber pressetext.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Telekommunikation/Call Center
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 09/01/2012 - 2 Kommentar(e)

hochlöblicher Hotline-Redakteur Alexander Jünger, ich finde es äußerst verdienstvoll, dem Trend zur Verzichtbarkeit von telefonischen Diensten etwas entgegenzusetzen. Deiner Verteidigungsschrift fehlt es nur ein wenig an Substanz und Esprit. Es sind doch keine Apple-Jünger, die eine Austrocknung des Call Center-Ozeans vorhersagen, sondern durchaus streitbare Geister, die etwas von der Telefonisten-Branche verstehen. Etwa der Telemarketing-Pionier Günter Greff. „Was wir in den vergangenen Jahren erlebt haben, waren nur die Vorboten. Verantwortlich für die tektonischen Verschiebungen sind nicht nur die sozialen Netze, wie man denken könnte. Shopping im Internet ist heute oft schon ‚kundenorientierter‘ als der Anruf in einem Call Center, ja, oft sogar kundenfreundlicher als der Besuch in einem Einkaufszentrum oder einem Fachgeschäft. Den aktuellen Fahrplan der Deutschen Bahn, einschließlich Verspätungen, erfahre ich mit einer App wesentlich schneller, als durch einen Anruf im Servicecenter.“
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Telekommunikation/Call Center
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 06/01/2012 - Keine Kommentare

Obwohl die Apps und das Social Media-Angebot der deutschen Firmen noch hundsmiserabel sind, schließe ich mich der Prognose des Call Center-Papstes Günter Greff in meiner heutigen Service Insiders-Kolumne an: Die Kommunikation mit Kunden wird sich in diesem Jahr drastisch verändern, prognostiziert Greff, der den Beraterbrief Call Center Experts herausgibt: „Was wir in den vergangenen Jahren erlebt haben, waren nur die Vorboten. Verantwortlich für die tektonischen Verschiebungen sind nicht nur die sozialen Netze, wie man denken könnte. Shopping im Internet ist heute oft schon ‚kundenorientierter‘ als der Anruf in einem Call Center, ja, oft sogar kundenfreundlicher als der Besuch in einem Einkaufszentrum oder einem Fachgeschäft. Den aktuellen Fahrplan der Deutschen Bahn, einschließlich Verspätungen, erfahre ich mit einer App wesentlich schneller, als durch einen Anruf im Servicecenter.“
Forschung/Technologie/Medien/Kommunikation
Von Oranus Mahmoodi veröffentlicht am 06/01/2012 - Keine Kommentare
Seit der Entwicklung des Computers 1950 gibt es eine Sinnverschiebung, sagt Erich Hörl, Medienphilosoph an der Ruhr-Universität Bochum, in einem pressetext-Interview. Der Wissenschaftler hat ein Buch herausgegeben: "Die technologische Bedingung - Beiträge zur Beschreibung der technischen Welt". Die Autoren deuten die gegenwärtige technologische Umwelt neu und fordern eine Korrektur der gedanklichen Grundlagen. Das Denken solle der heutigen und zukünftigen Technizität gerecht werden. Die technische Entwicklung wirke sich darauf aus, wie Menschen die Welt wahrnehmen. Maschinen seien nicht mehr nur Werkzeuge des Menschen. Durch die Computerisierung verliere der Mensch seine Handlungsmacht. Maschinen werden selbst zu Akteuren, behaupten die Autoren.
Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Oranus Mahmoodi veröffentlicht am 05/01/2012 - Keine Kommentare
Drei Viertel der deutschen Banken fürchten, dass durch mobiles Arbeiten Datenlecks entstehen könnten. Ob es die Datenablage auf Tablet-Geräten ist, oder der E-Mail- und Faxversand von fremden Geräten - durch unvorsichtigen Umgang mit brisanten Daten, könnten diese in die falschen Hände kommen. 70 Prozent der Branchenentscheider stufen die Datenablage auf Smartphones oder das Lauschen durch unbemerkte Zuhörer bei Telefonkonferenzen als sicherheitskritisch ein. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie zur IT-Sicherheit in Deutschland von Steria Mummert Consulting. "Banken sind im Branchenvergleich in der Regel gut aufgestellt, wenn es um Informationssicherheit geht", sagt Wolfram Funk, IT-Sicherheitsexperte bei Steria Mummert.
Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Jana Seywald veröffentlicht am 05/01/2012 - Keine Kommentare
Platz eins der meistzitierten Medien Deutschlands geht an das Hamburger Nachrichtenmagazin Der Spiegel, wie eine Auswertung von PMW Presse-Monitor zeigt. Der Informationsdienst hat die Top 30 der am häufigsten zitierten Meinungsführermedien veröffentlicht. Tag ein Tag aus werden Artikel von diversen Medien verwendet. Im vergangenen Jahr war Der Spiegel die beliebteste Zitiervorlage mit 2.855 Zitaten, gefolgt von der Bildzeitung mit 2.453 Zitaten. Unter den Tageszeitungen ist die Bild somit auf Platz eins.
Verhalten/Psychologie/Medien/Informationen/Manipulation
Von Wolf Erhardt veröffentlicht am 05/01/2012 - Keine Kommentare
Ihr Arbeitsplatz ist nicht gefährdet. Sie engagieren sich natürlich in politischen Foren und Debattierklubs, um halbwegs informierte Wahlentscheidungen zu treffen. Ihre Ehe ist nicht in der Krise und Ihre Kindererziehung läuft prima. Ihr Freundeskreis ist groß und interessant. Sie konsumieren selbstredend auch nur im Rahmen Ihres monatlichen Budgets. Frustkäufe unterlaufen Ihnen nicht. Falls das so ist: Herzlichen Glückwunsch. Sie haben ihr Leben im Griff, - verarbeiten und bewerten sämtliche Informationen korrekt. Beschleicht sie aber das Gefühl, das sich die Wirklichkeit langsam zur Kakofonie einer Pekingoper entwickelt , die Sie aber leider nur durch das Guckloch einer Peepshow betrachten können,dann sollten Sie unbedingt Weiterlesen. Was führt dazu, dass Sie manchmal das Terrain mit der Landkarte verwechseln ? Sich falsch entscheiden und Entscheidungen treffen, die sie besser unterlassen hätten ?
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 04/01/2012 - Keine Kommentare
Hashtags, mit deren Hilfe Twitter-Einträge zugeordnet werden, sind mittlerweile Teil der "Leitkultur" geworden. Die Sortierhilfen werden sogar schon außerhalb ihres natürlichen Habitats verwendet. Selbst die gesprochene Sprache ist vor den Kurzverweisen nicht mehr sicher, wie die Huffington Post berichtet. Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat solche Entwicklungen kürzlich kritisiert. Der Vorsitzende, Hans Zehetmair, sieht gar die deutsche Sprache bedroht, wenn Kinder nicht mehr in ganzen Sätzen kommunizieren.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Sprachsteuerung/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 04/01/2012 - Keine Kommentare

Der schleichende Niedergang der Fachkonferenz Voice Days dokumentierte recht eindrücklich die Schwächen der Call Center-Branche, auf innovative Self Service-Systeme zu setzen und wirklich pfiffige Sprachcomputer entwickeln zu lassen und einzusetzen. In den vergangenen Jahren konnten sich innovative Dienste nicht durchsetzen und die Software-Schmieden mussten sich mit Kleinkram herumschlagen. Es ist wohl kein Zufall, dass der KI-Forscher Professor Wolfgang Wahlster auf der letzten Voice Days-Pressekonferenz (danach wurde die Veranstaltung beerdigt) ein niederschmetterndes Resümee vortrug: „Rund die Hälfte der Systeme hat mittlerweile zehn bis fünfzehn Jahre auf dem Buckel. Hier gibt es einen extremen Investitionsstau. Diese Technologien verkümmern und sollten lieber abgeschaltet werden. Auch Mitarbeiter im Call Center müssen ständig geschult werden. Gleiches gilt für Sprachcomputer“, sagte Wahlster. Leider komme das Thema Self Service in vielen Firmen nicht in den Top-Etagen an. Folgeinvestitionen in smarte Dialogsystemen würden daher ausbleiben. An den dummen und alten Systemen leide die gesamte Branche. Der völlige Verzicht auf moderne Sprachsysteme, wie er in Werbefilmen proklamiert wird, sei allerdings ein Schuss in den Ofen. „Bei der Auslegung des Bürgertelefons 115 wurde Sprachtechnologie völlig ausgeblendet. Das kann nicht funktionieren. Es gibt nicht den allwissenden und jederzeit verfügbaren Mitarbeiter im Call Center.“
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 03/01/2012 - Keine Kommentare
Die Firma PhoneDog Media hat ihren ehemaligen Mitarbeiter Noah Kravitz auf 260.000 Euro verklagt. Das Unternehmen betrachtet die Twitter-Follower, die Kravitz bei seinem Arbeitsplatz-Wechsel mitgenommen hat, nämlich als Kunden-Datenbank. Für jeden der 17.000 Follower fordert PhoneDog 2,50 Dollar pro Monat - und das rückwirkend für die vergangenen acht Monate. Der Fall wird als künftige Referenz für den Umgang mit beruflich geführten Social-Media-Accounts dienen.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 02/01/2012 - Keine Kommentare

Die Hochschule Bremerhaven unter der Leitung von Professor Heike Simmet hat eine Umfrage gestartet zum Thema: „Social Media als Chance für kleine und mittelständische Unternehmen“. Das Trendthema „Social Media“ sei für alle Unternehmensgrößen mittlerweile unumgänglich. „Während Großunternehmen aufgrund ihrer finanziellen und personellen Ressourcen hier schnell eine Vorreiterposition einnehmen, zögern viele kleine und mittelständische Unternehmen oftmals noch, obwohl gerade sie durch den gezielten Einsatz von Social Media mit einem verhältnismäßig geringen Aufwand ein enormes Nutzungspotenzial erwirtschaften könnten“, sagt Simmet.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Jana Seywald veröffentlicht am 02/01/2012 - Keine Kommentare
Die Altersspanne der Internet-User wird von Jahr zu Jahr größer. Nutzer werden jünger, aber auch älter. Vor allem in der Generation 50 plus ist das Internet als Freundschafts-Netzwerk sehr beliebt. Das hat eine neue Studie im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM ergeben. Menschen verlieren sich aus den Augen. War es früher schwer den Kontakt zu halten, ist es heute eine Leichtigkeit, Personen per Internet ausfindig zu machen. Gerade die ältere Generation benutzt Seiten wie Stayfriends und Wer-kennt-wen, um beispielsweise alte Schulfreunde zu kontaktieren oder mit diesen in Verbindung zu bleiben.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 29/12/2011 - Keine Kommentare
Die wichtigsten Themen des Jahres 2011 haben sich wie schon in den vergangenen Jahren im Umfeld von sozialen Medien und mobilem Internet abgespielt. Auch andere Dauerbrenner-Themen wie Datenschutz, Piraterie und Meinungsfreiheit im Internet haben 2011 nichts von ihrer Aktualität verloren. Die Folgen der technologischen Revolution, die das Internet ausgelöst hat, beschäftigen die Medienbranche ebenfalls noch in vielen Bereichen. Die Zeitungsbranche beispielsweise sieht den Veränderungen zunehmend gelassen entgegen. Die Buchindustrie hingegen steht gerade erst am Anfang eines großen Umbruchs. Im Zentrum der Veränderungen in der Medienwelt stehen momentan die mobilen Anwendungen, die sich im vergangenen Jahr rasend schnell verbreitet haben.
Wirtschaft/Internet/IT/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 28/12/2011 - Keine Kommentare

Für einen Rückblick auf das Jahr 2012 ist es vielleicht noch etwas früh. Doch eine Zukunftsprognose, die bei W&V Online erschienen ist, dürfte sich schon jetzt als Flop des neuen Jahres erweisen. Sie stammt aus der Feder des Beraters Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach. Er hat Thesen über Zielgruppen, Social Media, Daten, Social Commerce losgelassen und geht davon aus, dass der App-Boom endet – letzteres hat noch gar nicht richtig angefangen, so der Fachdienst Service Insiders in einer Vorabmeldung. So glaubt der Theologe, dass wir aufhören, noch von Social Media zu reden und das in einem Land, das zu den weltweit führenden Social Media-Verweigerern zählt: Sein Antipode Mirko Lange von der Agentur Talkabout ist da ganz anderer Ansicht: „Wolfgang hat offensichtlich nicht(s) etwas nicht verstanden. Vielleicht hat er auch richtig verstanden und stellt sich nur clever im Markt auf. Er schaut nämlich komplett aus der Sicht der Unternehmen - und ‚zielt‘. Und er macht die ‚Beute‘ aus und reduziert sie damit zum Objekt. Ich glaube wirklich, dass Wolfgang die Welt so sieht, deswegen kann man es ihm auch nicht übel nehmen. Aber er sieht eben nur einen kleinen Ausschnitt.
Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 28/12/2011 - Keine Kommentare
Online-Shopping nutzt hierzulande noch kaum das Potenzial, das in ihm steckt. In anderen Ländern, allen voran China und die USA, ist das Kaufen im Web schon deutlich weiter entwickelt als in Deutschland, zeigen Experten der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. Ihre Befragung unter 7.000 Online-Käufern in sieben Ländern offenbart, dass das Internet zwar die Bedeutung des stationären Handels verändert, ihn dadurch jedoch nicht überflüssig machen wird.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 27/12/2011 - Keine Kommentare

Das ohnehin flotte Tech-Karussell legte auch 2011 wieder einen Zahn zu. Apple, das mittlerweile wertvollste Unternehmen der Welt, erwies sich einmal mehr als Trendsetter und König der Schlagzeilen. Die Konkurrenz rückte jedoch auf und attackiert das Imperium des Konzerns aus Cupertino von allen Seiten. Während Webriese Google Android für den Krieg um die Tablet-Vorherrschaft gebracht hat, droht von Amazon ein ernsthafter Konkurrent für das iTunes-Ökosystem zu erwachsen. Die zunehmende Verbreitung mobiler Elektronik entfaltet nun auch ihr negatives Potenzial, denn mobile Malware florierte dieses Jahr. Auch das Thema Nachhaltigkeit begleitete die Technikwelt.
Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 23/12/2011 - Keine Kommentare
Jedes Jahr zu Weihnachten flattern vermehrt Spendenaufrufe in christliche Häuser. Viele Organisationen nutzen mittlerweile auch das Netz, um Menschen zu einer milden Gabe zu überreden. Daran verdienen teilweise auch Online-Vermittler, die hohe Provisionen erhalten. Auch unseriöse Anfragen sind im Netz haufenweise zu finden. "Der Anteil an unseriösen Angeboten ist im Internet nicht höher als bei den klassischen Spendenaufrufen. Betrüger nutzen alle verfügbaren Kanäle", sagt Stefan Loipfinger von CharityWatch.de gegenüber pressetext.
Politik/Umwelt/Recycling/Kreislaufwirtschaftsgesetz
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 22/12/2011 - Keine Kommentare

Es ist längst nicht ausgemacht, dass die Wertstoffsammlung für Kommunen überhaupt ein lukratives Geschäft ist. Diese schmerzliche Erfahrung muss derzeitig der Zweckverband Abfallwirtschaft in der Region Hannover (aha) machen. Hier passiert sogar das Gegenteil. Die Kosten sind sogar gestiegen. Entsprechend kritisch kommentiert die Hannoversche Allgemeine Zeitung die Position der kommunalen Seite: Was habe man nicht alles in Bewegung gesetzt, um gegen die bösen Pläne der Bundesregierung zu protestieren. Private Anbieter würden kommunalen Unternehmen die Einnahmen wegnehmen, „die Müllgebühren müssten steigen, hat man bei aha stets argumentiert. Und nun stellt sich heraus, dass man ein Minus einfährt. Wie peinlich.“ Kommunen sollten also erst einmal ihre Hausaufgaben erledigen und nicht mit dem Finger auf die private Entsorgungswirtschaft zeigen. Zudem könnte man überdimensionierte Müllverbrennungsanlagen http://www.theeuropean.de/gunnar-sohn/8578-muellgebuehren-in-deutschland dicht machen. Gebietskörperschaften könnten sich zusammenschließen und ihre Kirchturmpolitik in der Abfallwirtschaft beenden.
Unternehmen/Finanzen/Umwelt/Energie
Von Jana Seywald veröffentlicht am 22/12/2011 - Keine Kommentare
Es ist beschlossene Sache: Facebook zieht von Palo Alto nach Menlo Park. Während die einen darin die Chance für neue Arbeitsplätze sehen, fürchten die Bewohner des neuen Firmensitzes zunehmenden Verkehr. Heute, Donnerstag, beziehen Management-Team und Ingenieure von Facebook ihr neues Büro in Menlo Park, etwa fünf Kilometer entfernt vom alten Sitz in Palo Alto. Während sich Facebook auf einen Einstellungsboom von etwa 9.000 neuen Mitarbeitern einrichtet, sind die Anrainer und Politiker beunruhigt was die Verkehrbelastung rund um das Gebiet angeht.
Politik/Gesundheit/Rauchverbot
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/12/2011 - Keine Kommentare

Die Ruhrbarone haben die geplante Verbots-Suada der NRW-Landesregierung sehr treffend auf den Punkt gebracht: Radikales Rauchverbot: Rot-Grüne Volkserzieher in NRW beschließen Aus der Kneipenkultur. Der Bonner General Anzeiger titel heute natürlich wieder verharmlosend mit: NRW verbessert den Schutz der Nichtraucher (was heißt denn hier verbessern?). NRW mutiert zum paternalistischen Bayern-Land.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 21/12/2011 - Keine Kommentare
Das Fernsehen im Internet hat einen großen Schritt vorwärts gemacht. Gestern, Dienstag, ließ die NFL verlautbaren, dass der 46. Super Bowl, der am 5. Februar 2012 über die Bühne gehen wird, erstmals live und kostenlos im Internet übertragen wird. Das größte US-TV-Event des Jahres wird auf der Internetplattform des TV-Senders NBC, auf der NFL-Seite und über die NFL-App des Mobilfunkanbieters Verizon zu empfangen sein. Das Angebot ist vorerst nur für US-Bürger vorgesehen. "Wir sehen den Sinn einer zeitgleichen Ausstrahlung im Internet nicht, da wir davon leben, dass Leute ihre TV-Geräte einschalten. Im Nachhinein stellen wir viele Sendungen ins Netz", sagt Cornelia Doma vom österreichischen Super-Bowl-Sender Puls 4.
Wirtschaft/Unternehmen/CIO
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 20/12/2011 - Keine Kommentare

Unabhängig vom täglichen Brot des CIO, den Unternehmensprozessen, machen sich neue Anforderungen bemerkbar, so die Computerwoche. Übereinstimmend berichten IT-Topmanager, dass weder die neuen Endgeräte noch soziale Netzwerke und schon gar nicht Cloud an ihnen spurlos vorübergehen. „Die Integration privater Geräte wie iPhone oder iPad ist Realität, ebenso Social Media", stellt etwa Markus Grimm, CIO beim Tankkarten- und Mautspezialisten DKV Euro Service, fest. Es werde immer mehr Mitarbeiter in Unternehmen geben, die mobil arbeiten und höchst unterschiedliche Endgeräte einsetzen, bestätigt Jürgen Signer, Deutschlandchef von Aastra in Berlin: „Für unsere Lösungen ist es daher unabdingbar, hier eine Integrationsleistung zu bringen. Ein CIO tut sich in Zukunft keinen Gefallen, wenn er versucht, sich auf ganz wenige Standard-Endgeräte zu konzentrieren. Das wird er nicht durchhalten können gegen die Anwender. Es rücken viele junge Mitarbeiter nach, die technologisch das nachfragen, was sie auch privat schon lange nutzen. Ein CIO sollte diese Dienste in seine IT-Infrastruktur einbauen, sonst entstehen Probleme bei der Rekrutierung von neuem Personal.“ Neue Aufgaben, neue Irritationen - was, außer noch mehr Arbeit, hat der CIO davon? Wird ihm sein unermüdlicher Einsatz gelohnt? Wie verändern die neuen Methoden und Verfahren das Selbst- und Fremdbild des CIO? „Um die Herausforderungen der mobilen und sozial vernetzten Welt zu meistern, werden CIOs und Vorstände in Zukunft besondere Führungsqualitäten brauchen, brauchen, prognostizieren die Analysten von PA Consulting und Harvey Nash“, führt die Computerwoche aus.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 20/12/2011 - Keine Kommentare
Wer über ein zweites Telefon verfügt und sein Heim bei längerer Abwesenheit in Sicherheit wissen möchte, kann nun auf ein Tool aus dem iOS-App-Store zurückgreifen. iVigilo Smartcam des niederländischen Entwicklers Naboo verwandelt das eigene iOS-Device in eine mobile, kabellose Überwachungslösung mit verschiedenen Funktionen. Bei Verdacht schlägt das Programm via Twitternachricht oder E-Mail Alarm. Die Überwachungs-App wird in zwei Ausgaben angeboten. Die Standardversion ist kostenlos und beherrscht ausschließlich die Videoübertragung über das Web. Sie kann etwa als durchgehende Überwachungslösung eingesetzt werden, die jedoch nur dann Sinn macht, wenn der Nutzer am anderen Ende der Leitung gerade einen Blick auf sein Zuhause wirft.
Wirtschaft/Beruf/Personal/IT
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 19/12/2011 - 1 Kommentar(e)

Die Marktsituation für IT-Freiberufler hat sich in diesem Jahr gedreht: Nach den Krisenjahren 2008 bis 2010 sind mittlerweile viele Freelancer in der komfortablen Lage, sich ihre Jobs auszusuchen, so die Erfahrung von Mark Hayes vom IT-Personaldienstleister Harvey Nash. „Sehr viele IT-Freiberufler schauen auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Die Nachfrage nach Freelancern ist mittlerweile größer als das Angebot.“ Dies sei mittlerweile auch in den Unternehmen angekommen: „Wer gute Leute haben will, der weiß, dass er dafür den Marktpreis zahlen muss“, sagt Hayes.
Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/Informationstechnologie/Dienstleistungen/Internet/Mobilfunk
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 19/12/2011 - Keine Kommentare
Die Telekommunikationsbranche blickt auf ein turbulentes Jahr zurück und das wird sich wohl in den nächsten Jahren nicht ändern, folgt man den Analysen der Unternehmensberatung Booz & Company. „Während Kostensenkungsmaßnahmen in Folge der Wirtschaftskrise viele Akteure weiter beschäftigen, steigen mit der fortschreitenden Digitalisierung die Ansprüche enorm: Geschäftskunden ebenso wie private Nutzer erwarten jederzeit und überall Top-Service und drängen die Betreiber auf Verbesserung der Netzkapazitäten und Netzqualitäten“, so Dr. Roman Friedrich von Booz & Company. Sein Ausblick ins nächste Jahr: Telekom-Anbieter werden sich vom klassischen integrierten hin zu vier unterschiedlichen Typen offener Geschäftsmodelle entwickeln: „Der verlässliche, kosteneffiziente Network Guarantor. Der flexible, integrierte Business Enabler. Der innovative, kundenorientierte Experience Creator. Der umfassende, Synergien ausschöpfende Global Multimarketer.“ Nach Ansicht von Bernd Stahl, Netzwerkspezialist von Nash Technologies in Stuttgart, werde das Szenario etwas anders kommen und sehr viel disruptiver. Als Beispiel nennt er Carrier Grade Voice – also Ausfallsicherheit bei Sprachdiensten: „Das bisherige und konkurrenzlose Kerngeschäft der Telekom-Anbieter wird mehr und mehr via SIP Server auf einem Cloud-Rechenzentrum mit redundantem Internet-Anschluss realisiert, zu günstigeren Kosten und mit attraktiveren Services und Apps. Der Durchbruch ist hier geschafft. Es gibt keinen Grund, weshalb sich dieser gerade begonnene Trend nicht beschleunigen sollte.“
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 19/12/2011 - Keine Kommentare
Software-Designer Steve Isaac hat eine Möglichkeit entwickelt, die Bildschirmtastatur von Apples iPad mit einer haptischen Erfahrung auszustatten. Dabei bedient er sich einer dünnen, flexiblen Silikonmatte namens "TouchFire", die passgenau über dem Bildschirm liegt. Das Projekt war auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter äußerst erfolgreich und steht kurz vor der Marktreife.
Literatur/Deutschunterricht/Bonn
Von Constantin Sohn veröffentlicht am 17/12/2011 - Keine Kommentare
Hugo von Hofmannsthal, geboren am 1. Februar 1874 in Wien, gestorben am 15. Juli 1929 in Rodaun bei Wien, Untertan Kaiser Franz Josephs, betrat die Literaten-Szene 1891 mit knapp achtzehn Jahren und wurde fast augenblicklich berühmt. Auf einer Landpartie trug der Primaner den namhaften Schriftstellern Wiens sein erstes Versdrama vor. "Wortlos", so wurde später über den Ausgang dieser Lesung berichtet, "saßen Arthur Schnitzler und die anderen aus der Stadt Gekommenen, Männer der sicheren Feder und anhebende Meister ihres Handwerks, vor dem Knaben, der seine Blätter zusammennahm." - "Wissen, Klarheit, Künstlerschaft", notiert Arthur Schnitzler im März 1891 in seinem Tagebuch, "es ist unerhört in dem Alter." Noch im gleichen Jahr verbreitete sich der Ruhm des Knaben über Wien hinaus. In Kopenhagen staunte Georg Brandes über die Magie dieser Verse, in München machte sich Stefan George reisefertig, um dem „Zwillingsbruder" den Dichterbund anzutragen, und in Berlin überlegte der spätere Dichterfreund Rudolf Borchardt, sein Studium abzubrechen, um einer wie Hofmannsthal zu werden. "Meine ganze Last schien mir abgenommen", schilderte er später den Eindruck, den schon wenige Zeilen des jungen Dichters auf ihn gemacht hatten, und noch nach Jahrzehnten gestand er die "Erschütterung" ein, die ihn seitdem nie wieder verlassen habe.
Computer/Telekommunikation/Politik/Recht
Von Markus Keßler veröffentlicht am 16/12/2011 - Keine Kommentare
Die chinesische Regierung hat eine Verschärfung der Kontrolle von sozialen Netzwerken angekündigt. Innerhalb von drei Monaten müssen sich alle Kunden von Services, die in Peking beheimatet sind, mit ihrem richtigen Namen registrieren lassen. In diese Kategorie fällt auch Weibo, das etwa 250 Mio. Nutzer hat. "Dieser Schritt kommt nicht überraschend. Die chinesische Regierung verschärft schon seit Jahresbeginn die Internetkontrolle. Der arabische Frühling hat die Behörden in Alarmbereitschaft versetzt", sagt Barbara Trionfi vom internationalen Presseinstitut im Gespräch mit pressetext.
Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/IT/Kundenservice
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/12/2011 - Keine Kommentare

Der Markterfolg der Smartphones wird nach Ansicht des Telekom-Managers Johannes Nünning dazu führen, dass immer mehr Nutzer Apps oder mobile Websites jederzeit und selbstständig nutzen werden ohne direkte Kontaktaufnahme zum Anbieter. „Viele Informationen der Unternehmen werden sich schnell, umfänglich und komfortabel abrufen lassen. Konsequenz für den Kundenkontakt: ein Rückgang der Anzahl an direkten Kontakten“, so Nünning in einem Fachbeitrag für Mobile Zeitgeist. Der Formfaktor von Smartphones im Kundenkontakt werde erhebliche Konsequenzen auf die Art der Kundenkontakte haben, beispielsweise wenn trotz attraktiver Selbstbedienungsmöglichkeiten noch Fragen offen geblieben sind. Denn viele Kunden werden ihre Smartphones ganz einfach auch als „Phone“ wahrnehmen und folglich bei Unternehmen anrufen wollen.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 15/12/2011 - Keine Kommentare
Google hat zum wiederholten Male Apps aus dem Android-Store entfernt, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Nach dem Hinweis einer Sicherheitsfirma musste der Konzern 27 schädliche Programme aus seinem Angebot entfernen, die von den Usern unbemerkt teure Kurznachrichten verschickt haben. Android kämpft bisher vergeblich gegen das wachsende Aufkommen von Schadsoftware. "Das Problem ist weniger das Betriebssystem selbst, als der Vertriebsweg der Apps. Wer sich nicht auskennt und sich Software aus zwielichtigen Quellen holt, kann schnell einen Schaden davontragen", sagt Stefan Ortloff von den Kaspersky Labs gegenüber pressetext.
Unternehmen/Telekommunikation/IT
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 14/12/2011 - Keine Kommentare

Der ITK-Hersteller Aastra bringt zwei weitere SIP-Telefone auf den Markt: das Aastra 6735i und das Aastra 6737i. Beide Telefone verfügen über zwei Gigabit-Ethernet-Ports und können so optimal in breitbandige Unternehmensnetzwerke integriert werden. Verbesserungen bei der Hardware wie dem Telefonhörer, der Freisprecheinrichtung, dem Headsetanschluss und dem Verstärker ermöglichen eine Sprachqualität in HD-Audio. Für zusätzlichen Breitbandklang sorgt die vorinstallierte Software Aastra Hi-Q Audio. Sie steht für die Abkehr des bekannten ISDN-Standardcodecs G.711 hin zum Breitbandcodec G.722. Die Sprache wird dabei so codiert und decodiert, dass sich die Bandbreite bei gleicher Übertragungsbandbreite um mehr als das Doppelte vergrößert. Einmal installiert, verbessert sich der Klang in allen Verbindungen, in denen der Codec G.722 von den Endgeräten der Teilnehmer ausgehandelt wurde. Das Aastra 6737i und das Aastra 6735i haben weitestgehend die gleichen Funktionen, unterscheiden sich aber beispielsweise in der Displaygröße.
Politik/Recht/Medien/Kommunikation
Von Jana Seywald veröffentlicht am 14/12/2011 - Keine Kommentare
Die Diskussion um ein neues Anti-Piraterie-Gesetz in Amerika ruft Wikipedia-Gründer Jimmy Wales auf den Plan. Der Gründer des Online-Lexikons will maximalen Druck auf die US-Regierung ausüben und droht mit kurzfristiger Stilllegung seiner Seite. Kritiker des sogenannten "Stop Online Piracy Act" befürchten, dass Seiten wie Wikipedia durch diesen Gesetzesentwurf ihre Berechtigung verlieren. Provider außerhalb der USA werden durch den Entwurf ebenfalls verpflichtet, Webseiten zu sperren, die das Urheberrecht verletzen. Der US-Senat ist allerdings der Meinung, dass dieses Gesetz notwendig ist, um Urheberrechte im Internet zu schützen. "Der Vorwand dieses Gesetzesentwurfes ist das Urheberrecht, das Ergebnis ist Zensur", meint Arge-Daten-Obmann Hans Zeger im Gespräch mit pressetext.
Energie/Umwelt/IT/Smart Grid
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 13/12/2011 - Keine Kommentare

Alle sprechen vom Smart Grid und doch versteht jede Branche etwas anderes unter dem intelligenten Energienetz der Zukunft, das die Energieerzeuger und -verbraucher vernetzen soll. Deutschlands größtes Projekt der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) steckt noch in den Kinderschuhen: „Solange jede Branche nur auf ihre eigene Untertasse schaut, werden wir nicht zum Fliegen kommen“, kritisiert Martina Dietschmann vom Netzwerkspezialisten Nash Technologies gegenüber dem Fachdienst Service Insiders. In Deutschland laufen zwar einzelne Pilotprojekte an wie auf der Nordsee-Insel Pellworm, wo das erste intelligente Stromnetz entstehen soll. Eine grundsätzliche, branchenübergreifende Debatte über die Standards und die Architektur des Smart Grids gibt es jedoch bisher kaum. „Die Telekommunikationsbranche und die Energieindustrie leben in zwei völlig verschiedenen Welten. Wenn wir das neue Energienetz aber durch Kommunikationstechnologien steuern wollen, müssen wir es ganzheitlich betrachten“, erklärt Dietschmann. Die Energiewende und damit der stetig wachsende Anteil dezentraler Energieeinspeisung in die Verteilnetze werde eine ähnlich disruptive Wirkung haben, wie sie die Telekommunikationsbranche in den vergangenen zwanzig Jahren bereits erlebt hat.
Medien/Kommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 13/12/2011 - Keine Kommentare
Das Handy bietet die mächtigste Plattform für Werbung bisher. Das behaupten Forscher aus den USA und Australien im "Journal of Interactive Marketing". Das Marketing über Apps folgt allerdings ganz neuen Regeln der Kundenkommunikation, die Werbetreibende beachten sollten. So erhöhen laut den Untersuchungen nur jene "gebrandete" Apps das Interesse für Unternehmen und deren Produkte, die dem Kunden genügend Mehrwert bieten.
Wirtschaft/Unternehmen/Psychologie/Motivation
Von Dr. Constantin Sander veröffentlicht am 12/12/2011 - Keine Kommentare

Appelle, Boni, Incentives, Motivationstrainings - es gibt viele Versuche, die Leistung von Menschen zu verbessern. Schon lange weiß die Psychologie, dass dies alles fragwürdige Methoden der Motivationsförderung sind. Die Hirnforschung sattelt noch eins drauf. In meinen Projektmanagement-Seminaren nimmt das Thema Motivation einen breiten Raum ein. Teilweise zum Unverständnis einiger Teilnehmer. Eine Projektmanagerin sagte mir einmal: „Motivation? Mit so was können wir uns nicht befassen!“ Andere befassen sich sehr intensiv damit und unternehmen einiges um eben diese zu fördern. Die einfachsten Versuche sind Appelle wie „Zeigen Sie doch mal ein wenig mehr Motivation!“ Andere meinen, dass man durch Lob und Tadel Menschen motivieren könne. Und viele glauben, ihre Mitarbeiter seien mit Geld zu locken: Provisionen, Boni und Incentives. Reicht das nicht aus, dann muss ein Motivationstrainer her. Damit machte einst Jürgen Höller in Deutschland Furore und löste eine Welle der Dopaminanschubser aus: Tschacka! Heraus kam dabei nichts als ein Strohfeuer.
Politik/Gesellschaft/Gesundheit/Pflege
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 12/12/2011 - Keine Kommentare

„Ambulant vor stationär“ ist einer der Eckpunkte aus dem Papier des Bundes-Gesundheitsministers Daniel Bahr zur Umsetzung der Pflegereform. Der Grund für den Schwerpunkt auf ambulanter Pflege in Deutschland ist klar: Durch die alternde Bevölkerung und die steigende Zahl der Pflegebedürftigen steigen auch die Kosten. Nicht geklärt ist, wie die Familien und Pflegenden Angehörigen diese Aufgaben in Zukunft meistern sollen. Der GND e.V. – Generationen Netzwerk für Deutschland – bietet einen Online-Test, damit sich die Menschen überhaupt klar werden, was Pflege zu Hause bedeutet und wie sie sich auf diese Situation vorbereiten können. „Wichtig ist, dass die Angehörigen wissen, was auf sie zukommt“, sagt GND-Vorstand Claudia Rutt, „damit sie dieser verantwortungsvollen und belastenden Aufgabe gewachsen sind.“
Computer/Telekommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 12/12/2011 - Keine Kommentare
Eine neue Kategorie von Software-Anbietern bereitet den großen Internet-Konzernen Sorgen. Es tauchen vermehrt Programme auf, die nach der Installation die Werbeflächen auf Internetseiten dreist mit eigenen Inseraten überdecken, wie das Wall Street Journal berichtet. Das ist ein Angriff auf das Geschäftsmodell von Firmen wie Yahoo, Facebook oder Google. "Der Konsum von Werbung ist der Preis, den User für die kostenlose Nutzung von Web-Angeboten zahlen. Aus Marketing-Sicht verzerrt ein Parallel-Anbieter die Daten und erschwert eine Auswertung", sagt Acris-Geschäftsführer Wolfgang Kern gegenüber pressetext.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 10/12/2011 - Keine Kommentare
Ab 2012 will die Fluglinie Dutch Royal Airlines (KLM) ihren Passagieren Social Seating anbieten, wie der Spiegel berichtet. Für Fluggäste, die sich auf der KLM-Seite mit ihrem Facebook- oder LinkedIn-Profil anmelden, sucht die niederländische Airline auf Wunsch einen Sitznachbarn mit ähnlich gearteten Interessen und Hobbys. "Wir haben keine Pläne in diese Richtung. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass unsere Kunden im Zweifelsfall lieber ihre Ruhe haben wollen", sagt Austrian-Airlines-Sprecher Michael Braun gegenüber pressetext.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 09/12/2011 - Keine Kommentare
Im vergangenen Jahr hat die Videospielindustrie weltweit 56 Mrd. Dollar umgesetzt. Das ist mehr als doppelt so viel wie die Musikindustrie erwirtschaftet hat. Experten prognostizieren in den kommenden Jahren weiterhin starkes Wachstum für die Branche, wie der Economist berichtet. Videospiele sind durch die Verbreiterung der Zielgruppe endgültig zum Massenphänomen geworden. "Das hat auch mit dem Generationenwechsel zu tun. Heute wachsen Kinder mit Videospielen auf. Das führt zu einer Verbreiterung der Zielgruppe", sagt Videospiel-Experte Hans Solar gegenüber pressetext.
Bildung/Karriere/Medien/Kommunikation
Von Jana Seywald veröffentlicht am 08/12/2011 - Keine Kommentare
Fast vier Mio. Kinder in Großbritannien besitzen kein Buch und lesen somit nicht. Das besagt eine Studie des "National Literacy Trust". 2005 war es nur eines von zehn Kindern, das kein Buch in die Hand genommen hat. Es wurden 18.000 Kinder in der Altersgruppe zwischen acht und 16 Jahren befragt. Die durchgeführte Studie der National Literacy Trust hat ergeben, dass Kinder mit eigenen Büchern besser in der Schule und auch wesentlich bessere Leser sind. Die Befragung fand in 111 britischen Schulen statt. Dabei stellte sich heraus, dass 33,2 Prozent der Kinder kein eigenes Buch besitzen. Das sind 3,8 Mio. Kinder im gesamten Vereinigten Königreich.
Literatur/Bibliothek
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 07/12/2011 - Keine Kommentare

Leiden die NeueNachricht-Leser auch an Burnout, Informationsstress, Vereinsamung, Überforderung und digitaler Müdigkeit? Furcht vor dem Neuen, Angst vor Kontrollverlust? Spöttische Gedanken über die Echtzeit-Kommunikation des Netzes und über die Post Privacy-Bewegung, die das Privatleben als Reminiszenz an eine analoge Welt sieht? Dann sind Sie in guter Gesellschaft. Der kulturkrische Reigen reicht vom Mittelalter über die Literatur der Wiener Moderne bis zu Herrn Schirrmacher von der FAZ. So war im Spätmittelalter der Spott über den Bücherwurm verbreitet, den kurzsichtigen Leser und Literaturtrottel. Vergraben in Büchern wurde der bebrillte Leser zur Verkörperung des Narren, die Brille zum Zeichen intellektuellen Hochmuts. Einen Bestseller brachte 1494 Sebastian Brant mit dem Bändchen „Das Narrenschiff“ heraus. Gleich das erste Bild nach dem Titelblatt zeigt einen närrischen Gelehrten am Lesepult seines Studierzimmers, umgeben von Büchern. Er trägt eine Schlafmütze, im Nacken hängt die Narrenkappe, und mit der rechten Hand schwingt er den Staubwedel, um die Fliegen von den Büchern fernzuhalten. Das Brant-Opus schilderte den Bücherwahn. Im öffentlichen Diskurs kritisierte man die Ruhmsucht des Lesers und des Buchautors. Illustrierte Bücher und die Liebe zu Bildern wurden als „Kränkung der Weisheit“ gewertet. Narren seien auch jene Autoren, die schlechte Bücher schreiben ohne die Klassiker zu studieren, ohne Kenntnis der Orthographie, Grammatik und Rhetorik. Diese Büchernarren können der Verlockung nicht widerstehen, ihr krauses Geschreibsel neben die Werke der Großen zu stellen – kurz nach der Erfindung des modernen Buchdrucks durch Mainzer Goldschmied Johannes Gutenberg.
Computer/Telekommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 07/12/2011 - Keine Kommentare
Der Online-Bezahldienst PayPal hat mit einem Imageproblem zu kämpfen. Die eBay-Tochterfirma hat verschiedenen Unternehmen die Zusammenarbeit gekündigt. Kürzlich wurde sogar Spendenaktionen die Unterstützung entzogen. Die Gründe für das Beenden der Kooperationen reichen von zu großen Kontobewegungen über erotische Inhalte bis hin zu US-Handelsembargos. Obwohl einige der Maßnahmen nur temporär waren, entstehen wirtschaftliche Schäden durch die Marktmacht von PayPal. "PayPal ist beinahe schon ein Monopolist, zumindest was Europa und die USA angeht", sagt Thomas Lang, Geschäftsführer von carpathia e-business.competence, gegenüber pressetext.
Produkte/Innovationen/digitale Heimvernetzung/Smart Home
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 07/12/2011 - Keine Kommentare
Die Waschmaschine startet erst, wenn der Strom günstig ist, das Sicherheitssystem schlägt Alarm, wenn der Kühlschrank nicht geschlossen ist. Zwei Drittel der deutschen Haushalte mit Online-Zugang interessieren sich für das Thema Smart Home. Trotz der hohen Nachfrage sind die Aktivitäten der Unternehmen bei intelligenten Wohnlösungen zögerlich, wie eine Studie der Capgemini-Gruppe zeigt.
Computer/Telekommunikation/Politik/Recht
Von Markus Keßler veröffentlicht am 06/12/2011 - Keine Kommentare
Der Drogenkrieg in Mexiko ist auch ein Kampf um Kommunikationsstruktur. Ein namhaftes Kartell des Landes betreibt ein eigenes, geheimes Mobilfunknetz, um einer behördlichen Überwachung aus dem Weg zu gehen, berichtet das mexikanische Verteidigungsministerium. In den vergangenen zwölf Monaten konnte die Anti-Drogen-Einheit "Operacion Noreste" großteils infolge anonymer Hinweise in vier Bundesstaaten eine umfangreiche Mobilfunk-Infrastruktur sicherstellen.
Politik/IT/Service/Technik/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 05/12/2011 - Keine Kommentare

Können wir auf dem Münchner IT-Gipfel am Nikolaustag mit irgendwelchen technologischen Überraschungen der Bundesregierung rechnen oder dominiert wieder nur die Transpiration vor der Inspiration? Das Merkel-Telefon 115 ist für mich immer noch das Symbol für die Hightech-Politik der politischen Elite in Berlin. Eine Hotline auf Amtsstubenniveau – geöffnet von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr. Wenn man den IT-Gipfel als Plattform für das Bürgertelefon einsetzt, dann sollte zumindest ein Hauch von technologischer Kompetenz erkennbar sein, fordert Andreas Klug, Mitglied der Ityx-Geschäftsführung in Köln. „Es kann nicht ohne Automatisierung funktionieren. Eine Vorqualifizierung der Anrufe ist unabdingbar, um Standardabfragen über Öffnungszeiten, Sperrmüllabfuhr oder dergleichen abzufangen. Das System selbst muss über mehr Wissen verfügen, um die Servicemitarbeiter an den Telefonen zu entlasten und eine ständige Erreichbarkeit zu gewährleisten.“ Es sei doch peinlich, wenn die Bürgerinnen und Bürger vor 8 Uhr, nach 18 Uhr oder am Wochenende anrufen und nur eine Bandansage ertönt „Sie rufen außerhalb unserer Servicezeiten an“.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 05/12/2011 - Keine Kommentare
Immer öfter stellt das Internet eine Form des bloßen Zeitvertreibs dar. 53 Prozent der jungen Erwachsenen gehen täglich ohne konkretes Ziel online - sieht man von der Suche nach Unterhaltung oder Spaß ab. 81 Prozent in dieser Altersgruppe tun dies zumindest manchmal. Zu diesem Schluss kommen US-Forscher vom Pew Research Centre in der Studie "Internet & American Life Project". Befragt wurden dafür über 2.200 Erwachsene per Telefon. "Das Internet ist heute mit der Lebensführung verwoben. Immer mehr wird es zum Spielplatz, nicht nur der jungen Generation", erklärt Studienleiter Lee Rainie.
Produkte/Innovationen/Unternehmen/Finanzen
Von Dieter N. Unrath veröffentlicht am 02/12/2011 - Keine Kommentare
Die Waschmaschine startet erst, wenn der Strom günstig ist, das Sicherheitssystem schlägt Alarm, wenn der Kühlschrank nicht geschlossen ist. Zwei Drittel der deutschen Haushalte mit Online-Zugang interessieren sich für das Thema Smart Home. Trotz der hohen Nachfrage sind die Aktivitäten der Unternehmen im Bereich intelligente Wohnlösungen zögerlich, wie eine Studie der Capgemini-Gruppe zeigt. Smart Home bietet den Verbrauchern zahlreiche Leistungen in den Bereichen Komfort, Energieeffizienz, Gebäude- und Gerätesicherheit, Gesundheit/Notfall sowie Unterhaltung. 84 Prozent der an Smart Home Interessierten wären bereit, für intelligente Wohnlösungen zu zahlen.
Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/IT/Service/Apps
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 02/12/2011 - Keine Kommentare

Vor fünf Jahren erreichten die Anbieter von Service-Rufnummern ihren Höhepunkt beim Anrufvolumen und bei den Umsätzen. Seitdem geht es bergab. Es gebe gravierende Veränderungen im Nutzerverhalten, die sich nachteilig für telefonische Dienste auswirken. Beim Smartphone sei das gut zu beobachten, sagt Ralf Schäfer, Abteilungsleiter Märkte und Perspektiven des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) in Bad Honnef: „Wenn die Leute ausgetestet haben, was sie damit machen können, dann kommt die Lust auf weitere Anwendungen. Das ist wie eine Spirale - es verstärkt sich immer weiter. Beim Online-Banking überprüfe ich vielleicht erst einmal nur meinen Kontostand. Wenig später folgen dann auch Überweisungen, die ich bequem über Apps vornehmen kann. So setzt sich das in anderen Anwendungsfeldern fort. Es gibt eine sehr steile Lern- und Erfahrungskurve. Der positive Effekt, wenn etwas wirklich bequem und einfach über das mobile Netz klappt, wirkt wie ein Katalysator“, so Schäfer im Interview mit dem Düsseldorfer Fachdienst Service Insiders.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 01/12/2011 - Keine Kommentare
Eine von der US-Firma TRUSTe durchgeführte Analyse von Datenschutzrichtlinien auf Internetseiten hat ergeben, dass mittlerweile ein Großteil der US-Web-Angebote die Bestimmungen im Netz zur Verfügung stellen. Allerdings sind die Texte aufgrund ihrer Länge und Komplexität für den Durchschnittsuser kaum zu bewältigen. Dieses Problem betrifft nicht nur US-amerikanische Seiten. "Für den Großteil der Nutzer sind die Datenschutzbestimmungen nicht in vollem Umfang verständlich. Die Komplexität der Texte kommt daher, dass oft Passagen aus Gesetzestexten wortgleich übernommen werden", sagt Frank Jander von der Kedua GmbH gegenüber pressetext.
Forschung/Technologie/Medizin/Wellness
Von Markus Steiner veröffentlicht am 30/11/2011 - Keine Kommentare
Hightech-Smartphones wie das iPhone sind in puncto Anwendungsmöglichkeiten ungemein vielseitig. Neben der herkömmlichen Nutzung von Telefonie, Internet und Multimedia werden sie seit Neuestem auch zunehmend für den medizinischen Einsatz interessant. Welche Möglichkeiten die technologisch hochgezüchteten Endgeräte in dieser Hinsicht noch eröffnen, zeigt eine Gruppe koreanischer Computerwissenschaftler, die das Apple-Gerät kurzerhand in ein mobiles Diagnoselabor verwandeln will. Mit dessen Hilfe können User über die Analyse von Speichel, Blut oder Urin so früh wie möglich Krankheiten erkennen.
Politik/Wirtschaft/Unternehmen/Kommunen/Umwelt/Recycling
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 30/11/2011 - Keine Kommentare

Gehen größere Mengen ins Recycling, steigen die Betriebskosten der Verbrennungsöfen pro Tonne – entsprechend müssen die Müllgebühren angehoben werden. Für die Kreislaufwirtschaft ist diese veraltete Technologie kontraproduktiv. „Die MVAs sind ja oft verkauft worden als Energieerzeugungsanlagen. In Wirklichkeit sind es Wertvernichtungsanlagen“, kritisiert der Naturwissenschaftler und ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst-Ulrich von Weizsäcker. Am Beispiel der Seltenen Erden und anderer wichtiger Industriestoffe könne man das gut ablesen. Hier werden nur ein Prozent über Recyclingverfahren wiedergewonnen. 99 Prozent gehen über die klassische Müllentsorgung verloren. „Dann muss Kanzlerin Merkel wieder in die Mongolei reisen und um Seltene Erden betteln. Das ist nicht Sinn der Sache“, so Weizsäcker im Interview mit NeueNachricht. Man müsse die Abfälle sehr viel stärker materiell nutzen und nicht energetisch.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet/Social Web
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 29/11/2011 - Keine Kommentare

Ist Deutschland ein Kollaborations-Schwellenland, fragt sich der PR-Blogger Florian Semle und gibt eine vielschichtige Antwort: Die Kehrseite der Enterprise2.0-Saga werde meist von den Praktikern hinter vorgehaltener Hand erzählt: „Mitarbeiter nutzen die frischen neuen Tools nicht, sondern bleiben beim bewährten ‘Laufwerk C’. Kunden und Partner, die sonst immer und überall dringenden Gesprächsbedarf haben, verweigern den Austausch auf der nagelneuen Plattform und das WIKI wird nur von der IT mit Inhalten gefüttert, weil sich sonst keiner zuständig fühlt. Diese zweite Wahrheit dominiert meines Erachtens derzeit in Deutschland – auch wenn wenig überraschend keine aktuellen Zahlen zu gescheiterten Unternehmensanwendungen vorliegen.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 29/11/2011 - Keine Kommentare
Im Code der Betaversion des nächsten iOS-Upgrades, Version 5.1, sind Hinweise auf neue Produkte aus dem Hause Apple aufgetaucht. Wie Insider-Blogs berichten, dürfte man in Cupertino bereits an neuen Generationen von iPhone, iPad und AppleTV arbeiten, für die ein umfassendes Hardwareupgrade erwartet wird. Text-Strings, der - verborgen im Code der iOS-Beta - aufgefunden wurde, legen gleich drei Neuauflagen nahe. So verrät der Eintrag "iPhone 5,1" laut 9t05mac nicht nur, dass ein neues Modell des Apple-Smartphones zumindest in Planung ist, sondern auch, dass dieses eine technische Frischzellenkur erhält.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 29/11/2011 - 1 Kommentar(e)

Im Internet tobt ein Wettbewerb der großen Plattformen um die Gunst der Nutzer, so der FAZ-Netzökonom Holger Schmidt: „Deren Vorlieben zu treffen wird allerdings immer schwieriger, ändern sie sich doch dramatisch schnell. Wie schnell, das zeigen die Verschiebungen der Zeit, die auf die Kategorien im Web entfallen. In den vergangenen 12 Monaten haben die Nutzer in Deutschland ihre Online-Zeit auf den klassischen Portalen wie T-Online um durchschnittlich 24 Prozent gesenkt, dafür aber um 49 Prozent in den sozialen Netzwerken erhöht, hat das Marktforschungsunternehmen Comscore gemessen. Besonders schnell vollzieht sich diese Zeitenwende unter jungen Menschen zwischen 15 und 24 Jahren. Die Zeit auf den Portalen ist in diesem Zeitraum um 50 Prozent auf nur noch 923 Millionen Minuten in Deutschland gefallen, während die Aufenthaltsdauer in den sozialen Netzwerken um 64 Prozent auf 4,5 Milliarden Minuten gestiegen ist.“
Computer/Telekommunikation/Politik/Recht
Von Markus Keßler veröffentlicht am 28/11/2011 - Keine Kommentare
Im Januar 2012 präsentiert die Europäische Kommission Vorschläge zur Anpassung der Datenschutzrichtlinie aus dem Jahr 1995. Als einer der wichtigsten Punkte gilt die Ausweitung der Anwendbarkeit von EU-Recht auf alle Firmen, die in Europa tätig sind. Personalisierte Werbung soll auch für Firmen mit außereuropäischem Hauptsitz, wie etwa Facebook, nur mit Einverständnis der User möglich sein, wie der Sunday Telegraph berichtet. "Im Kern geht es hier um eine Entzerrung des Wettbewerbs. Derzeit haben US-Unternehmen einen Vorteil am Markt. Den Untergang von Facebook bedeuten neue Vorschriften aber nicht", sagt Hans Zeger von der ARGE Daten gegenüber pressetext.
Wirtschaft/Unternehmen/Beschaffung/Umwelt/Nachhaltigkeit
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 28/11/2011 - Keine Kommentare

Unternehmen und Politik sind in der Vertrauenskrise – Zeit zu handeln. Dazu könnte auch eine nachhaltige Einkaufspolitik des Bundes beitragen, doch die zu organisieren, daran scheitern bislang die liebwertesten Gichtlinge der Industrie. Der Herr Dr. Schäfer, Leiter Recht und Steuern vom Gesamtverbandes textil+mode, hat ein sehr metaphorisches Verhältnis zum Schaf. Denn in seinem Powerpoint-Vortrag beim Nachhaltigkeitskongress des Vergabeblogs im Bonner Beschaffungsamt stellte er sich mit dem Foto eines Schafes vor. Wenn man Schäfer heißt, ist das naheliegend. Früher weidete das Schaf in Deutschland und die Wolle wurde im eigenen Land verarbeitet. Von der Spinnerei, über die Weberei und Färbung bis zum Nähen. Dann wurden die Endprodukte verkauft. Heute sei ja alles so komplex, kompliziert und internationalisiert.
Wirtschaft/Unternehmen/Journalismus/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 25/11/2011 - Keine Kommentare

Heutzutage entscheiden die Medienkonsumenten, was eine Nachricht ist und was nicht, schreibt die Journalistin Ulrike Langer in einem Beitrag für das t3n-Magazin: „Sender und Journalisten müssen ihre neue Rolle in der veränderten Medienwelt, in der jeder Laie ein Publizist sein kann, oft erst noch finden. Dabei bietet die Vernetzung ungeahnte Möglichkeiten, an Informationen zu kommen und Inhalte zu verbreiten.“ Jeder, ob großes Medienhaus oder kleiner Self Publisher, könne von der neuen Vernetzung profitieren. „Für letztere ist vor allem die Spezialisierung auf ein Themengebiet oder ein besonderes Talent und zudem die enge Verbindung zur Webszene oder der Fanbasis wichtig. Das bedeutet, Beiträge im Netz nicht nur ‚abzuwerfen‘, sondern sich intensiv um den Austausch mit der Zielgruppe zu bemühen“, so Langer.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 25/11/2011 - Keine Kommentare
Die Nutzer von Diensten wie Suchmaschinen, sozialen Netzwerken, Filesharing-Plattformen und anderen Diensten im Internet haben sich daran gewöhnt, dass sie für diese Services nichts zu bezahlen brauchen. Die Anbieter der Dienstleistungen müssen trotzdem jeden Monat Rechnungen über viele Millionen Dollar begleichen. Finanzieren müssen das die Nutzer, auch wenn sie nicht direkt bezahlen. "Den Preis für die Nutzung der Dienste zahlen Nutzer in Form ihrer Daten. Umsonst gibt es auch im Netz nichts", sagt Quintessenz-Obmann Georg Markus Kainz gegenüber pressetext.
Wirtschaft/Unternehmen/Social Commerce
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 24/11/2011 - Keine Kommentare
In der neuen Studie „Social Commerce“ startet das Beratungshaus Mind Business Consultants gemeinsam mit der absatzwirtschaft eine umfassende Anbieterbefragung, um die erfolgreiche Integration von Social Media, eCommerce und Mobile aufzuzeigen. Die Studie wendet sich an Marketing-, CRM- und eCommerce-Verantwortliche und dient als Ratgeber für den Einstieg in den Social Commerce. „Nach dem Erfolg der letzten zwei Studien ‚Praxisleitfaden: Social Media Monitoring‘ und ‚Praxisleitfaden: Social Media im Kundenservice‘ mit mehr als 6 000 Downloads, werden ebenso viele Leser für die neue Studie erwartet. Mit der Beteiligung an dieser Umfrage präsentieren Unternehmen ihre Produkt- und Dienstleistungsangebote in der ersten umfassenden Marktübersicht“, erklärt Mind-Chef Bernhard Steimel.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 24/11/2011 - Keine Kommentare
Im Januar 2011 hat Google damit begonnen Begriffe, die mit Piraterie in Zusammenhang stehen, von den Autocomplete- und Instantservices auszunehmen, wie torrentfreak.com berichtet. Die Liste der verbotenen Suchbegriffe wurde kürzlich wieder erweitert und enthält jetzt auch die Namen der beliebtesten Bittorrent-Seiten, darunter auch the Pirate Bay. Obwohl die betreffoffenen Seiten noch von Google gefunden werden, haben die Maßnahmen zu einem markanten Abfall bei der Zahl der Suchanfragen geführt. "Eine Steuerung der Suchergebnisse durch Google hat es immer schon gegeben. Ein großes Problem ist die Intransparenz solcher Maßnahmen", sagt Christian Jeitler von Quintessenz gegenüber pressetext.
Wirtschaft/Unternehmen/Mobilfunk/Internet/Kundenservice/App-Economy/Smartphone
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 23/11/2011 - Keine Kommentare
Kundenservices über Internet-Dienste, soziale Netzwerke und Apps für die mobile Welt sind in Deutschland noch eine Randerscheinung. Sie werden entweder nicht ernst genommen oder es fehlt am Mut zur radikalen Wende. So glaubt kaum ein Meinungsführer in der Call Center-Branche an eine radikale Abkehr von telefonischen Diensten. Die Umsätze und das Gesprächsvolumen sind ja nach wie vor eindrucksvoll und spülen genügend Gewinne in die Kassen. Seit knapp fünf Jahren stagniert allerdings der Markt mit leicht sinkender Tendenz. Eine gefährliche Gemengelage. „Aber wann kippen die Dinge“, fragen sich Holm Friebe und Philipp Albers, Autoren des Buches „Was Sie schon immer über 6 wissen wollten – Wie Zahlen wirken“ (Hanser Verlag). „Wann wird aus einem Phänomen, von dem sich anfangs nur eine verschwindende Minderheit angesprochen fühlte und das schon längere Zeit unterhalb der öffentlichen Wahrnehmungsschwelle dümpelt, ein veritabler Trend? Wo liegen die tipping points? Gesetzmäßigkeiten und eindeutige Schwellen lassen sich in den seltensten Fällen aufstellen“, so Friebe und Albers. So wird es wohl schwer fallen, das Wegkippen des Call Center-Marktes genau zu prognostizieren. Auf jeden Fall gibt es schon jetzt Agenten, die schlau sind, Produkte erklären, Preise vergleichen, Kundenwünsche antizipieren, Empfehlungen aussprechen, Buchungen vornehmen, das Wetter vorhersagen, Terminkalender managen und Transaktionen auslösen. Allerdings nicht aus Fleisch und Blut. Es sind Internetdienste gekoppelt mit intelligenten Business-Netzen: „Das Spracherkennungssystem Siri von Apple ist dafür ein schönes Beispiel. Im Hintergrund laufen ein gutes Dutzend Apps, mit denen es kommuniziert. Dazu zählen Wetter, Börse, Kalender, Wikipedia, Wolfram Alpha, Kontakte, oder Notizen. Diese Applikationen kann man sehr treffsicher auf die Bedürfnisse des Einzelnen ausrichten und eine semantische Wissensbasis aufbauen. Das verbessert nicht nur die Steuerung des mobilen Endgerätes, es verbessert auch den Nutzen der Applikationen, die ich nicht mehr einzeln aktivieren muss. Einfache Hotline-Auskünfte können da nicht mithalten. Die werden vom Markt verschwinden“, so der Ausblick von Udo Nadolski, Geschäftsführer des Düsseldorfer IT-Beratungshauses Harvey Nash.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 23/11/2011 - Keine Kommentare
In England droht der Datenverkehr in den Mobilfunknetzen zu Spitzenzeiten die Kapazität der Betreiber zu sprengen. Um das zu verhindern, haben die Telekommunikationsanbieter begonnen, die Geschwindigkeit der Internetverbindungen der Kunden zu drosseln. "Auch in Deutschland führt der rasant steigende Datenverkehr manchmal zu Qualitätseinschränkungen bei Telefon- und Datendiensten. Wir bauen unsere Netzwerkkapazitäten in den nächsten Monaten aus, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden", sagt Telefonica-Deutschland-Sprecher Markus Oliver Göbel im Gespräch mit pressetext.
Produkte/Innovationen/Computer/Telekommunikation
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 22/11/2011 - Keine Kommentare

Sie sehen gut aus und liefern kräftige Bässe - die Kopfhörer-Reihe "Beats" des US-Rap-Produzenten Dr. Dre. Dafür sind Kunden bereit, bis zu 300 Euro zu bezahlen - etwa der zehnfache Preis herkömmlicher iPod-Kopfhörer. Experten kritisieren jedoch, dass die Audioqualität der Designer-Kopfhörer nicht besonders gut ist. "Wenn es um den Ton geht, zählen sie zu dem Schlimmsten, die man sich kaufen kann", so Tyll Hertsens, Chefredakteur von InnerFidelity.com. Doch Tonqualität gilt auf dem Kopfhörer-Markt schon längst nicht mehr als oberstes Erfolgskriterium.
IT/Kommunikation/Internet/Informare
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 22/11/2011 - Keine Kommentare
Große Anerkennung für Arnoud de Kemp: der Branchendienst Password hat ihn zum Mann des Jahres 2011 der Online-Informations- und Kommunikationsbranche gewählt. Er wird gleichzeitig ausgezeichnet für seine "Lebensleistung als Pionier an der Front der Digitalisierung" wie dafür, dass er 2011 die Kongressmesse Informare als vielversprechenden Versuch gestartet hat, die Informationsbranche zusammenzuführen", so die Laudatio.
Wirtschaft/Unternehmen/IT
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 22/11/2011 - Keine Kommentare

Fiete Stegers beschäftigt sich in einem lesenswerten Beitrag für Hyperland mit dem Phänomen der Schatten-IT in Firmen „Einen Drucker anschließen? Den Büro-Kalender mit dem Handy synchronisieren? Oder gar Shareware installieren? Ohne Segen der IT-Abteilung ist da in Großunternehmen nichts zu machen. Zumindest offiziell nicht. Denn die sogenannte Schatten-IT ist schon längst Realität. Selbst programmierte Excel-Anwendungen, eigenmächtig beim Discounter gekaufte Hardware, Kommunikation mit Außendienstkollegen via Facebook-Chat oder Dateiversand über Skype: Im Schatten der offiziellen Computer-Infrastruktur blühen in Firmen kreative IT-Lösungen. Belastbare Zahlen gibt es zwar nicht – aber wer einmal ein Großunternehmen von innen gesehen hat, weiß, wie solche Schatten-IT entsteht. ‘Die Fachabteilung hat bestimmte Wünsche, die die IT-Abteilung des Unternehmens nicht oder nicht schnell genug erfüllen kann. Also wird die Fachabteilung selbst aktiv’, sagt der Informatiker Christopher Rentrop, der sich wissenschaftlich mit dem Phänomen beschäftigt. ‘Und die IT-Abteilung schweigt, weil sie keine Zeit zur Bearbeitung hätte und gegenüber den Kollegen nicht als ‘Stasi’ erscheinen möchte’“.
Wirtschaft/Telekommunikation/IT/Call Center/Service
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/11/2011 - Keine Kommentare

Die Servicebranche verschläft die Zeichen der Zeit. Weder werden smarte Möglichkeiten neuer IT-Technologien genutzt, noch wird auf den Kunden zu- und eingegangen. Den Schlafmützen bricht nun die Geschäftsgrundlage weg. Mit einer Änderung des Telekommunikationsgesetzes hat der Gesetzgeber kostenfreie Warteschleifen für telefonische Kundendienste durchgesetzt. Jetzt sollte die Servicebranche endlich ihre Hausaufgaben machen, fordert die Brancheninitiative Contact Center Network. „Mit der Novelle ist ja nicht sichergestellt, dass die Kunden weniger in der Warteschleife hängen werden. Die Kosten sind nur ein Teil der Ärgernisse. Genauso kritikwürdig ist die Zeit, die man nutzlos verplempert. Hier müssen sich Prozesse im Hintergrund ändern. Wenn Service nur unter Kostengesichtspunkten angeboten wird und die Kapazitäten zur Bewältigung des Anrufvolumens nicht ausreichen, dann haben die Anbieter ein falsches Bild von einem exzellenten Dienst am Kunden“, kritisiert Markus Grutzeck.
Wirtschaft/IT/Telekommunikation/Sprachsteuerung
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/11/2011 - Keine Kommentare

Siri steht derzeitig außer Konkurrenz. Weder Android noch ein anderes mobiles Betriebssystem kann aktuell eine automatische Sprachsteuerung vorweisen, die so funktioniert, wie auf dem iPhone 4 S. Ob sich Apple mit der neuen Mensch-Maschine-Interaktion gegen Google behaupten kann, ist unter Experten umstritten. Unbestritten ist die herausragende Qualität von Siri, die auch den Entwicklern von Sprachapplikationen wieder Auftrieb verschaffen könnte. Das Image der Sprachsteuerung ist durch eher kümmerliche Call Center-Anwendungen in den vergangenen Jahren beträchtlich ramponiert worden.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 21/11/2011 - Keine Kommentare

Die Financial Times (FT) hat bekanntgegeben, dass die Web-App des Unternehmens seit Juni von mehr als einer Mio. Usern verwendet worden ist. Die britische Wirtschaftszeitung war eines der ersten Printmedien, das sich gegen Apples restriktive Richtlinien erhoben und den mobilen Markt auf eigene Faust erschlossen hat. Der Erfolg könnte Apple unter Druck setzen, seine Konditionen anzupassen. "Etwaige Konsequenzen bleiben abzuwarten. Medieninhalte machen nur einen kleinen Teil des App-Geschäftsmodells aus. Wie gut Apples Bedingungen sind, hängt von der Fähigkeit der Verlage ab, gemeinsam aufzutreten um zu verhandeln", sagt Medienberaterin Katja Riefler im pressetext-Interview.
Technologie/Internet/Cloud Computing
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 18/11/2011 - Keine Kommentare
„Cloud OS“: Das aktuelle Titelthema des t3n Magazins zeigt wie man Cloud-Angebote sowohl persönlich als auch auf Unternehmensebene clever einsetzt , aber auch welche Hürden es dabei zu überwinden gilt. Über den Heftschwerpunkt hinaus bietet die 26. Ausgabe des Magazins auf 196 Seiten gewohnt tiefgründige Hintergrundinformationen und wertvolle Prognosen rund um E-Business, WebTechnologien, Social Media und digitalen Lifestyle. t3n Nr. 26 ist ab dem 30.11.2011 im Handel erhältlich.
Wirtschaft/Politik/Gesellschaft/Psychologie
Von Winfried Neun veröffentlicht am 18/11/2011 - Keine Kommentare

Stellen Sie sich vor, es ist Rezession und keiner macht mit! Gerade verdunkelt sich das Geschäftsklima über Deutschland - Finanzanalysten sehen eine massiv aufsteigende Rezessionsgefahr in den nächsten Monaten. Unternehmer in allen möglichen Branchen prognostizieren allerdings das genaue Gegenteil. Machen wir unser Schicksal womöglich selbst? Schauen wir lieber in den Abgrund als nach Vorn? Antworten darauf liefert der Allensbacher Wirtschaftspsychologe und Fachbuchautor (Warum es uns so schwerfällt, das Richtige zu tun) Winfried Neun.
Wirtschaft/Unternehmen/Karriere/Personal/Rekrutierung/IT
Von Benjamin O'Daniel und Gunnar Sohn veröffentlicht am 18/11/2011 - Keine Kommentare

Frauenquote hin, anonymisierte Bewerbungen her: Im persönlichen Gespräch entscheiden Personalverantwortliche meistens doch nach Gefühl: „Vor allem wenn wir unter Zeitdruck entscheiden, verlassen wir uns auf unsere Intuition. Wir greifen auf unsere Erfahrung zurück. Plötzlich ist das Vorurteil da und bestimmt die Entscheidung“, umschreibt Sozialpsychologe Jens Förster von der Universität Amsterdam das Schubladen-Denken. Ist das ein typisches deutsches Phänomen? Der Vorurteilsforscher plädiert in der Zeitschrift „Harvard Business Manager“ für mehr Offenheit in der Personalbeschaffung: „Ich rate Managern, es auch einmal mit Kandidaten zu versuchen, die aus dem Raster fallen. Es gibt immer noch eine Probezeit, in der sich beide Seiten kennenlernen können“, sagt Förster. Ein Ansatz, der gerade in Deutschland auf Probleme stößt, stellt Harvey Nash-Personalexperte Maximilian Nobis fest. „In unserem Land gibt es ein stark ausgeprägtes Langfristigkeitsdenken. Der ideale Kandidat ist für viele Personalabteilungen immer noch ein junger Bewerber mit perfekter Qualifikation, der sich um die Ecke ein Reihenhaus kauft und sein gesamtes Berufsleben im Unternehmen verbringt.“ Durch diese unterbewusste Herangehensweise hätten viele Angst, ein Fehler zu machen. „Sie gehen auf Nummer sicher, und genau in diesem Punkt helfen die eigenen Schubladen sehr gut.“
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 18/11/2011 - Keine Kommentare
In den USA hat sich eine Studie des Marktforschungsinstituts Lab 42 mit dem Einfluss von neuen Kommunikationsmitteln wie Facebook auf die romantischen Beziehungen zwischen Menschen beschäftigt. Die Online-Befragung unter 550 Social-Media-Nutzern kommt zum Ergebnis, dass auch die Liebe nicht vor dem Einfluss der Technik gefeit ist. "Das verwundert mich nicht. Aus meiner Erfahrung in der Paartherapie weiß ich, dass Facebook und Co heute beim Kennenlernen und für die Kommunikation von Paaren eine zunehmend wichtige Rolle spielen", sagt Psychologe Michael Thiel im Gespräch mit pressetext.
Bücher/Medien/Umwelt
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 18/11/2011 - Keine Kommentare

„Hier enden ich“. Das soll Cassius zu Florentus gesagt haben, bevor beiden in Bonn-Endenich hingerichtet wurden, so eine Lateinlehrer-Legende. „Gönnen wir das doch einfach unserer Müllverbrennungsanlage. Seit Inbetriebnahme 1992 hat sich der Bonner Müll auf ein Drittel der Verbrennungskapazität reduziert. Trotzdem soll die Müllverbrennungsanlage sogar noch erweitert werden, für 13,5 Millionen Euro. Zwei Millionen kämen für die Altbestandssanierung hinzu, mindestens. Das alles für den Mülltourismus, den kein Mensch braucht? Nein die überflüssigen zwei Drittel sparen wir besser durch Rückbau ein. Unsere Lungen und Nachfahren werden es uns danken“, nachhaltig“, schreibt der Bonner Rechtsanwalt Dr. Claus Recktenwald in einem Leserbrief, der im General Anzeiger erschienen ist. Auslöser des Empörungsschreibens war ein Artikel von Rolf Kleinfeld: „Mehr Platz für den Müll“.
Gesundheit/IT/Mobilfunk/Internet
Von Benjamin O'Daniel und Gunnar Sohn veröffentlicht am 17/11/2011 - Keine Kommentare

Smartphones verwandeln sich auf der Düsseldorfer Medizinmesse Medica zu den neuen Gesundheitskontrolleuren. Vom Blutdruck bis zum Herzschlag kann alles überwacht werden – zumindest in der Theorie. Doch sind die tragbaren Geräte für einen professionellen Einsatz auch zuverlässig genug? „Wenn Smartphones kontinuierlich lebenswichtige Datenpakete übermitteln, brauchen Ärzte und Mediziner ein extrem stabiles Netz und keine hakende Verbindung zum Internet“, sagt Bernd Stahl vom Netzwerkspezialisten Nash Technologies.
Politik/Staat/Einkauf/Logistik/Umwelt/Soziales
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 17/11/2011 - Keine Kommentare

Im Einkauf von Unternehmen und Staat stecken erhebliche Potenziale, um die sozial- und umweltpolitischen Standards der Produktion zu verbessern – in Deutschland und vor allen Dingen im Ausland. Da ist es nur konsequent, wenn das Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums mit seinem Einkaufsvolumen von über einer Milliarde Euro neue Wege gehen will, wenn Bundesbehörden Güter und Dienstleistungen nachfragen. Für deutsche Industrielobbyisten ist das eine schwer verdauliche Kost. Es gibt das Vergaberecht und im Vordergrund habe die Beschaffung zu stehen und nicht irgendein Wünsch-Dir-was-Gutmenschen-Denken. So könnte man die Positionen der Verbandsvertreter der Wirtschaft auf der Fachkonferenz des Vergabenetzwerkes im Beschaffungsamt in Bonn zusammenfassen (Titel der Veranstaltung: Der schöne Schein der Nachhaltigkeit).
Medien/Kommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Dieter N. Unrath veröffentlicht am 17/11/2011 - Keine Kommentare
Ein oder mehrere unbekannte Täter haben den Namen der Bank of America (BofA) bei Google+ gekapert und das Geldhaus durch den Kakao gezogen. Die Seite nannte sich "offiziell" und wartete mit Logo und Kontaktadresse der größten US-amerikanischen Bank auf, wie das Handelsblatt berichtet.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Georg Pichler veröffentlicht am 16/11/2011 - Keine Kommentare
Appcelerator, das Unternehmen hinter dem populären Developement-Environment für Cross-Plattform-Applikationen "Titanium", hat eine Studie unter seinen Kunden durchgeführt. Befragt wurden über 2.000 Entwickler nach ihrem Interesse an mobilen Plattformen und Geräten. Das Ergebnis: Windows Phone 7 hat sich als Nummer drei hinter iOS und Android etabliert. Viele Programmierer wollen Software für das Amazon-Tablet "Kindle Fire" schreiben.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Telekommunikation/Messe
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 16/11/2011 - 1 Kommentar(e)
Rund 1500 Kongress- und Messteilnehmer besuchten am 25. und 26. Oktober 2011 die Voice + IP. Dieses Jahr fand die Fachmesse im Verbund mit den Veranstaltungen Digital Touch und Be Connected in der Messe Frankfurt statt. Zur Voice + IP präsentierten Marktführer wie Aastra Deutschland, Hewlett-Peckard, Microsoft, Siemens und die Deutsche Telekom ihr Lösungen für die zukunftsweisende Business- und Kundenkommunikation.
Wirtschaft/Unternehmen/IFO
Von Hans-Werner Sinn veröffentlicht am 16/11/2011 - Keine Kommentare

Das ifo Weltwirtschaftsklima hat sich im vierten Quartal weiter eingetrübt. Der Indikator liegt nun deutlich unter seinem langfristigen Durchschnitt. Für die Verschlechterung waren zum einen die ungünstigeren Einschätzungen zur gegenwärtigen Lage und mehr noch die Erwartungen für die nächsten sechs Monate maßgeblich. Die Ergebnisse belegen die schwierige Situation der Weltwirtschaft.
Medien/Kommunikation/Kultur/Lifestyle
Von Markus Keßler veröffentlicht am 15/11/2011 - Keine Kommentare
Im April 2011 fanden in Weimar und Leipzig zeitgleich Tanzveranstaltungen statt, auf denen ausschließlich Musik gespielt wurde, die unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht wurde. GEMA-Gebühren sind in diesem Fall normalerweise nicht fällig. Der Veranstalter erhielt trotzdem eine Rechnung über 200 Euro. "Wir haben vom Veranstalter zwar eine Liste mit den beteiligten Interpreten erhalten, die Urheber wurden allerdings nicht zu Protokoll gegeben. Die GEMA-Vermutung legt aber fest, dass der Veranstalter beweisen muss, dass die Urheber nicht von der Gema vertreten werden", sagt GEMA-Sprecher Peter Hempel im Gespräch mit pressetext.
Wirtschaft/Unternehmen/Internet/Datenschutz
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 15/11/2011 - Keine Kommentare

Tückisch an Facebook ist nach Auffassung von Jan Schmidt, Autor des Buches „Das neue Netz“, dass die Architektur des Zuckerberg-Imperiums sehr viele Dinge verdeckt analysiert. Facebook gestaltet ständig die eigenen Strukturen um und ist höchst intransparent, was die Verwendung der Daten angeht. So werde informationelle Selbstbestimmung ungemein erschwert. Da hat Jan Schmidt sicherlich recht. Auch der Umgang mit den Nutzern ist rüpelhaft und rücksichtslos – nicht nur bei Facebook, sondern auch bei Google. Darüber habe ich hier ja schon berichtet: Behandelt mich Google wie einen Kunden? und „Shoot first, ask later“: Merkwürdiges Verständnis im Umgang mit Kunden.
Kultur/Gesellschaft/IHK
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 14/11/2011 - 2 Kommentar(e)

Die liebwertesten Gichtlinge, die in Bonn ein Festspielhaus herbeisehnen, würden die Geburtsstadt von Beethoven gerne auf einer Stufe mit Bayreuth und Salzburg sehen. Etwa der Bonner IHK-Präsident Wolfgang Grießl, der über ein „professionelles Fundraising-Konzept“ rund 25 Millionen Euro an Spenden einsammeln möchte. Dazu kommen vielleicht Investitionen der Post in Höhe von 30 Millionen Euro und Mittel des Bundes. Der Betrieb soll über eine Stiftung finanziert werden. „Wir werden dem Rat zeigen, dass sich Bürger und Unternehmer engagieren, wenn es darauf ankommt“, sagte vollmundig der IHK-Boss. Die Millionen sollen über die Aktion „5000 für Beethoven“ fließen.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 14/11/2011 - Keine Kommentare
Android 4.0 "Ice-Cream Sandwich" ist noch nicht ganz perfekt. Wie ein Redakteur des malaysischen Tech-Blogs SoyaCincau herausfand, fällt das Entsperr-Feature "Face-Unlock" auf Fotos des Benutzers herein. Google nahm bislang nur vage Stellung zum potenziellen Sicherheitsrisiko, jedoch befindet sich der Mechanismus noch in der Entwicklung. Mit Face-Unlock lässt sich das Handy via Gesichtserkennung entsperren. Ein Weg, der weniger umständlich als Code- oder Mustereingabe ist und theoretisch auch sicherer sein sollte. Wie der Blogger jedoch demonstriert, ist dem - derzeit - noch nicht so.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet/Service
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 11/11/2011 - Keine Kommentare

In Zeiten, in denen Web 2.0, Social Media und die App-Economy in aller Munde sind, haben Call Center größtenteils noch Nachholbedarf. Das berichtet der Düsseldorfer Fachdienst Service Insiders. „Wer keine intelligenten Dienstprogramme für das mobile Internet bietet, wird in den nächsten Jahren in Schwierigkeiten kommen", warnt ITK-Experte Peter B. Záboji, Chairman des Frankfurter After Sales-Unternehmens Bitronic. Ähnlich sieht es Andreas Klug, Vorstand vom Softwarespezialisten ITyX in Köln: „Nur wenige Dienstleister haben die Zeichen der Zeit erkannt. Self Service oder mobile Service Applikationen für das Smartphone treffen bei den meisten Entscheidern schlicht auf ein Naserümpfen. Die ureigene Wertschöpfung gerät aus den Fugen und wird als gefährdet erachtet." Das könnte sich rächen. Für innovative Unternehmen sei die Verweigerungshaltung allerdings eine Chance: „Wer jetzt als Dienstleister schnell und erfinderisch ist, kann seine Auftraggeber mit Mehrwertlösungen binden - und verdient auch an rein maschinellen Serviceprozessen mit", so der Rat von Klug.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Caroline Bartz veröffentlicht am 11/11/2011 - Keine Kommentare
Die Zahl der weltweit öffentlichen WLAN-Hotspots könnte bis 2015 von derzeit 1,3 Mio. auf 5,8 Mio. steigen, was einer Zunahme um 350 Prozent entspräche. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Wireless Broadband Alliance (WBA). "Gemeinschafts-Hotspots", in denen Nutzer ihren eigenen WLAN-Zugangspunkt mit anderen teilen, sind in dieser Schätzung nicht inbegriffen. Diese würden weltweit weitere 4,5 Mio. Hotspots ausmachen.
Wirtschaft/Informationstechnologie/Internet
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 11/11/2011 - Keine Kommentare
Die Zukunft ist digital – Das ist das Motto des diesjährigen Tages der Informations- und Kommunikationswirtschaft Nordrhein-Westfalen am 18. November 2011 im Hotel Kameha Grand Bonn. Wie die IKT in einer digitalen Gesellschaft neue Chancen und Perspektiven zur Bewältigung komplexer Herausforderungen eröffnen kann, wird im Mittelpunkt des diesjährigen Branchengipfels im Rheinland stehen, zu dem der Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen Harry K. Voigtsberger alle Interessenten einlädt.
Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Markus Steiner veröffentlicht am 10/11/2011 - Keine Kommentare
Die Videospiel-Publisher Electronic Arts (EA) und Activision sind mit einem regelrechten "Verkaufskrieg" in das Weihnachtsgeschäft gestartet. Im Zentrum des Interesses stehen dabei die jüngsten Game-Veröffentlichungen "Battlefield 3" und "Call of Duty - Modern Warfare 3", die gegenwärtig zeitgleich um die Gunst von Shooter-Fans buhlen. Beide Titel werden laut Analysteneinschätzung zu den meistverkauften Spielen der kommenden Weihnachtssaison zählen. "Modern Warfare 3" soll sogar mit sechs Mio. abgesetzten Kopien am Launch-Tag einen neuen Verkaufsrekord aufstellen.
Wirtschaft/Politik/Gesellschaft/Psychologie
Von Wilfried Neun veröffentlicht am 09/11/2011 - Keine Kommentare

Die Abstimmung, ob die Griechen nun pleite gehen wollen oder nicht ist vom Tisch – an den Tatsachen hat sich dennoch nichts geändert. Die Krise offenbart, dass sich die Hellenen in den letzten 50 Jahren etwas vorgemacht haben. Warum aber hat keine griechische Regierung den Mut gehabt, Wahrheiten offen anzusprechen und notwendige Reformen einzuleiten? Warum machen Regierungen und Firmenlenker überall auf der Welt ähnliche Fehler. Antworten darauf liefert der Allensbacher Wirtschaftspsychologe Winfried Neun und zeigt, dass dieses Verhalten einfach nur menschlich ist und wie man es besser machen kann.
Forschung/Technologie/Produkte/Innovationen
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 09/11/2011 - Keine Kommentare
Organische Licht-emittierende Dioden (OLEDs) werden sich gemeinsam mit LED zur Display- und Beleuchtungstechnik des 21. Jahrhunderts entwickeln. Das legt Emil List, wissenschaftlicher Direktor des NanoTecCenter Weiz und Physiker an der TU Graz, gemeinsam mit dem Physiker Norbert Koch von der Humboldt-Universität zu Berlin in einem OLED-Themenschwerpunkt der Fachzeitschrift "Optic Express" dar. Gegenüber pressetext erklärt der Experte, welches Potenzial in dem organischen Gegenstück zu LED-Leuchten noch steckt.
Wirtschaft/Unternehmen/Service
Von Matthias Krieger veröffentlicht am 09/11/2011 - Keine Kommentare

Freundlich, zuvorkommend, nett – so lange man noch keinen Vertrag mit ihnen abgeschlossen hat, gebärden sich viele Unternehmen als wahre Musterbeispiele für Service und Engagement. Doch sobald der Vertrag unterzeichnet ist, zeigen sie ihr wahres Gesicht: „Nein, das können wir nicht leisten, das ist nicht Bestandteil des Vertrags“ oder „Der Servicetechniker ist im Urlaub, wir melden uns in zwei Wochen wieder“ heißt es dann auf einmal. Und wenn nach getaner Arbeit und beglichener Rechnung die ersten Reklamationen auftauchen, kann man sich als Kunde erst recht auf was gefasst machen. Schluss mit lustig. Begeisterung? Fehlanzeige. Dabei ist es gar nicht so schwer, die Erwartungen seiner Kunden zu übertreffen und sie zu begeistern.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 08/11/2011 - Keine Kommentare

Die traditionellen Medien entdecken die Blogosphäre zunehmend für sich und nutzen diese mit Erfolg zur Markenbildung. "Blogs sind zum wichtigen Bestandteil des Mediengeschehens geworden. Sie überbrücken die Lücke zwischen Kommentar und Echtzeit-Nachrichten", so Technorati-Expertin Shani Higgins, die auf dem BlogWorld & New Media Expo in Los Angeles den Bericht "State of the Blogosphere 2011" vorgestellt hat. Im deutschen Sprachraum, wo die Blogszene den USA einige Jahre hinterherhinkt, gibt es freilich erst Ansätze dieser Entwicklung
Politik/Internet/Datenschutz
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 07/11/2011 - Keine Kommentare

Gibt es nun Beweise für die verfassungskonforme Ausgestaltung der polizeilichen Internet-Wanzen, die man landläufig als Staatstrojaner bezeichnet. Die Polit-Profis konzentrierten sich eher auf eine Umkehrung der Beweislast, statt für Transparenz zu sorgen. Die vom Chaos Computer Club (CCC) sezierte Überwachungssoftware sei veraltet und könnte nicht als Beweis für die Gesetzeswidrigkeit herangezogen werden. Was nun die Innenministerien von Bund und Ländern im Wege einer freihändigen Vergabe bei der Firma DigiTask in Auftrag gegeben haben, verschwindet in einem Nebel von Andeutungen. Wenn es hart auf hart kommt, ziehen sich die Hüter der inneren Sicherheit auf Geheimhaltungsvorschriften zurück. Es bleibt der Eindruck, dass die Sicherheitsbehörden beim Einsatz von digitalem Spionagespielzeug weit über die Verfassung hinausschießen nach dem Motto: Legal-Illegal-Scheißegal
Medien/Kommunikation/Forschung/Technologie
Von Georg Pichler veröffentlicht am 07/11/2011 - Keine Kommentare

Eine in England unter 45.000 iPhone-Usern durchgeführte Studie ermittelt die täglichen Gemütszustände der smartphonebesitzenden Probanden. Die "Mappiness" gennante Untersuchung von Forscher George MacKerron und der London School of Economics kam zu dem Schluss, dass insbesondere Sex, Sport und Unterhaltung zu Zufriedenheit führt. Für Missmut sorgt dagegen ein krankheitsbedingter Bettaufenthalt. Die Nation freute sich besonders über die Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton.
Kommunikation/IT/Sprache/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 04/11/2011 - Keine Kommentare

Das digitale Universum schreit ja nicht nur nach neuen Regeln in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, so der Düsseldorfer Fachdienst Service Insiders. Auch der tägliche mit Leerformeln durchsetzte Sprachduktus von ambitionierten Führungskräften verlangt nach semantischen Innovationen: Ganzheitlich gut aufgestellt an Lösungen für Synergien eines effizienten und effektiven Daseins zu suchen, um weltweit führend seine Powerpoint-Bullshitpoints in die Welt zu sabbeln ist von vorgestern. Gefragt ist ein radikal neuer Wortschatz für das Kaschieren der eigenen Dünnbrettbohrer-Weisheiten. Ein neues Lexikon aus der Edelfeder des allgegenwärtigen Bloggers Sascha Lobo schafft Abhilfe. Es ist der kleine Duden für die Zukunft, den man auch während der Entspannungszeiten auf dem Klo zu Rate ziehen oder als Ablenkungslektüre für sinnfreie Sitzungen nutzen kann. Das Standardwerk liefert 698 schnell zu erlernende neue Worte und philosophische Erhellungen für alle Lebenslagen.
Computer/Telekommunikation/Kultur/Lifestyle
Von Georg Pichler veröffentlicht am 04/11/2011 - Keine Kommentare
Wer beim Spielen von Arcadetiteln auf seinem Smartphone regelmäßig am Touchscreen verzweifelt, kann sich nun mit einem intelligenten Gadget behelfen. Das iControlPad bietet eine vollwertige Konsolensteuerung und ist mit praktisch jedem Gerät kompatibel, das sich mit einer Bluetooth-Tastatur verbinden kann. Unterstützt werden verschiedene Emulatoren und Apps, darunter über 30 Programme im iCade-Modus.
Politik/Datenschutz/Sicherheit/Internet/IT/Bildung
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 03/11/2011 - Keine Kommentare

Am Montag werde ich mich in meiner Kolumne für das Debattenmagazin The European (diese Woche schrieb ich was zu „Steve Jobs und die echte Einfachheit“) mit folgendem Thema auseinandersetzen: Warum der Staat das freie Netz hasst und Facebook liebt: Über die Paradoxien des Big Brother-Datenschutzes. Auszug: Gibt es nun Beweise für die verfassungskonforme Ausgestaltung der polizeilichen Internet-Wanzen, die man landläufig als Staatstrojaner bezeichnet. Die Polit-Profis konzentrierten sich eher auf eine Umkehrung der Beweislast, statt für Transparenz zu sorgen. Die vom Chaos Computer Club (CCC) sezierte Überwachungssoftware sei veraltet und könnte nicht als Beweis für die Gesetzeswidrigkeit herangezogen werden. Was nun die Innenministerien von Bund und Ländern im Wege einer freihändigen Vergabe bei der Firma DigiTask in Auftrag gegeben haben, verschwindet in einem Nebel der Andeutungen.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Steiner veröffentlicht am 03/11/2011 - Keine Kommentare
Meldungen, die auf dem Micro-Blogging-Portal Twitter gepostet werden, können einen überaus positiven Effekt auf das Leben der User haben. Um der interessierten Öffentlichkeit vor Augen zu führen, dass sich auch innerhalb des knappen Limits von 140 Zeichen, mit dem sogenannte "Tweets" begrenzt sind, einiges bewegen lässt, hat Twitter nun ein eigenes Portal namens "Twitter Stories" ins Leben gerufen. Auf der Webseite werden interessante Geschichten aus aller Welt gesammelt und verbreitet, in denen Twitter-Meldungen eine positive Rolle gespielt haben.
Medien/Kommunikation,/Computer/Telekommunikation
Von Markus Kessler veröffentlicht am 02/11/2011 - Keine Kommentare
Smartphones werden immer mehr zu Statussymbolen. Daher steigt auch ihre Anziehungskraft auf Kriminelle an. In den USA häufen sich vor allem Diebstähle von Apple-Smartphones, wie die New York Times berichtet. Da die Telefone meist am Körper getragen werden, sind Diebstähle oft mit Gewalt verbunden. Der Anstieg lässt sich aber nicht in allen Ländern beobachten. "In Österreich verzeichnen wir einen Rückgang beim Raub von Mobiltelefonen. Die Bevölkerung ist für das Thema sensibilisiert und geht sorgfältiger mit ihren Handys um", sagt Bundeskriminalamtssprecherin Silvia Strasser gegenüber pressetext.
Politik/Kommunen/Abfall/Gebühren/Recycling
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 02/11/2011 - Keine Kommentare

Die kommunalen Gebietskörperschaften hatten schon im Vorfeld der Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes auf die negativen Konsequenzen einer erweiterten Wertstofferfassung für die Höhe der Müllgebühren hingewiesen. Die Logik der Müllgebühren-Kalkulation giert nach mehr Müll in der Restmülltonne, um die überdimensionierten Müllverbrennungsanlagen der auszulasten. Wo das hinführt, kann man in den kommunalpolitischen Niederungen der rheinischen Tiefebene besichtigen mit teuren und zu großen MVAs in Bonn, Leverkusen und Köln. Aber wer redet heute noch über die Schmierenkomödie, die der Journalist Werner Rügemer so treffend als „Colonia Corrupta“ entlarvt hat? Die Zeche zahlen die Privathaushalte im Rheinland mit überhöhten Müllgebühren. Ökologische Faktoren wie Abfallvermeidung, Wiederverwendung, Reparatur, Recycling, Energiegewinnung oder die Reduktion des Verbrauchs fossiler Energien sucht man in der Restmüll-Kalkulation der Stadtkämmerer vergeblich. Die Betriebskosten orientieren sich an der Tonnage.
Politik/Wirtschaft/Unternehmen/Call Center/Verbraucher
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 01/11/2011 - Keine Kommentare

Mit der Novelle des Telekommunikationsgesetzes dürfen Hotline-Anbieter in Zukunft keine Entgelte für die Zeit mehr verlangen, die ihre Kunden bei einem Anruf in einer Warteschleife verbringen. Der Bundestag beschloss vergangene Woche eine weitrechende Regelung, die sowohl erste als auch weiterleitende Warteschleifen erfasst und zwar für Festnetz- und Mobilanrufe gleichermaßen. Zudem gibt es künftig eine Ansagepflicht über die voraussichtliche Wartezeit. Für die endgültige praktische Umsetzung hat die Call Center-Branche zwölf Monate Zeit. Gut gemeint sei allerdings nicht immer gut gemacht, so Peter B. Záboji, Chairman des After Sales-Dienstleisters Bitronic: „Gesetzestechnisch ist die Novelle mit der heißen Nadel gestrickt worden, obwohl die Bundesregierung ausreichend Zeit hatte, eine Regelung zu finden, die von den Hotline-Anbietern auch umgesetzt werden kann. Warteschleifen sind ein Ärgernis für Verbraucher. Da besteht wohl Konsens. Nur in der Regulierungsfrage gibt es peinliche Lücken. Hier muss nun dringend der Bundesrat als Reparaturbetrieb eingreifen, sonst entsteht ein großes Tohuwabohu“, moniert der ITK-Fachmann. Darauf verweist auch der Deutsche Verband für Telekommunikation und Medien (DVTM) und bezieht sich auf ein Gutachten des wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK).
Technik/Computer/Internet/Verbraucher/Kundenservice
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 31/10/2011 - Keine Kommentare

Immer wieder scheitert der Mensch an der Bedienung elektronischer Geräte. Diagnose: menschliches Versagen. Als Höchststrafe drohen das stundenlange Studium unverständlicher Bedienungsanleitungen und Hotline-Anrufe mit Warteschleifen-Charme, berichtet das Debattenmagazin „The European“. Beim Wechselspiel von Mensch und Gerät geht es um einen Wettstreit, bei dem nie eindeutig gesagt werden kann, wer eigentlich wem dient. Aber nicht nur Versagensängste und die tägliche Plage im Umgang mit Geräten werden als schmerzliche Erfahrung der Moderne empfunden. Der Benutzer ist zudem einem Generalverdacht der Hersteller ausgesetzt. Er ist ein potentieller Störenfried. Diese Botschaft vermittelt schon die Bedienungsanleitung und spätere Disputationen beim Umtausch der Ware. Der Benutzer verendet in einer „Zirkulation von Schuldzuweisungen und Unterstellungen“, wie es Jasmin Meerhof in ihrem Buch „Read me! Eine Kultur- und Mediengeschichte der Bedienungsanleitung“ ausdrückt.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 31/10/2011 - Keine Kommentare
Facebook hat in einem Blog-Eintrag bekanntgegeben, dass jeden Tag etwa 600.000 unautorisierte Benutzeranmeldungen verzeichnet werden. Um Benutzern, deren Accounts gehackt wurden, zu helfen, sollen in Zukunft neue Methoden zur Verifizierung der Identität angewendet werden. "Die Anzahl der geknackten Accounts ist in Relation zur Menge der Nutzer nicht außergewöhnlich. Die Konten sind recht einfach zu knacken, da die Log-in-Verwaltung immer vernetzter wird und User auf mehreren Seiten die gleichen Passwörter verwenden", sagt Ikarus-Software-Entwicklungsleiter Jürgen Eckel im Gespräch mit pressetext.
Medien/Kommunikation/Forschung/Technologie
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 28/10/2011 - Keine Kommentare
Das Internet hilft immer öfter dabei, das Potenzial des Wissens und der Mitarbeit der Masse abzuschöpfen. Wie es momentan um Crowdsourcing steht, skizzieren Forscher vom Zukünftige Technologien Consulting in einer Kurzstudie. "Schon in den nächsten Jahren dürfte sich Crowdsourcing in der Breite durchsetzen. Positive Erfahrungen gibt es in der Wissenschaft und Wirtschaft bereits viele, etliche rechtliche und ethische Fragen gilt es jedoch noch zu klären", so Studienautor Norbert Malanowski im pressetext-Interview.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet/Kundenservice
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 28/10/2011 - Keine Kommentare

Es wird ja landläufig immer wieder über die geschlossenen Welten und den Kundenkäfig bei Apple herumgepampt. Die Geschlossenheit ist aber nichts anderes als eine Einheit zwischen Software, Hardware und Applikationen, die Apple nicht dem Zufall überlassen will. Das ist ja auch die Stärke der Steve Jobs-Philosophie. Zudem führt es nicht weiter, wenn man Apple mit Birnen Google vergleicht. Letztere konnten ihre Expertise im Hardware-Geschäft nicht unter Beweis stellen – erinnert sei noch an das erste Google-Handy Nexus One. Nun hat iphone-ticker.de weitere Befunde für die These des sehr schlechten Servicekonzeptes von Google geliefert.
Medien/Kommunikation/Politik/Recht
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 27/10/2011 - Keine Kommentare
Intransparenz und fehlende Nutzerkontrolle sind die beiden größten Mängel von Facebook und den übrigen in der USA beheimateten Social Networks. Das betont der Wiener Student Mark Schrems, Leiter der Initiative "Europe vs. Facebook". Schrems wurde am Dienstag bei den österreichischen Big Brother Awards mit dem einzigen Positivpreis, den "Defensor Libertatis" ausgezeichnet. Im pressetext-Interview zeigt er sich über diese Ehrung allerdings "überrascht bis peinlich berührt".
Wirtschaft/Unternehmen/Behörden/Einkauf/Gesundheit/Management
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 27/10/2011 - Keine Kommentare

Die neu gestaltete Cafeteria der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl mit Mobiliar auszustatten, war für alle Beteiligten ein ambitioniertes und anspruchsvolles Projekt. Die Stühle, Tische und Sessel sollten für die Nutzung in den nächsten zehn Jahren langlebig, strapazierfähig und ergonmisch sein. Gleichzeitig sollte auch eine moderne, stimmungsvolle Atmosphäre geschaffen werden, die zum Verweilen und zum Dialog einlädt. „In intensiven Gesprächen mit der Fachhochschule des Bundes wurde eine Leistungsbeschreibung erarbeitet, die das Aussehen, die Beschaffenheit und das Material des Mobiliars genau festlegte – und alle relevanten Ansprüche an Ästhetik und Qualität gleichermaßen vereinte. Dabei war es wichtig, dass sich das neue Mobiliar harmonisch in das bestehende Farbkonzept eingefügt“, erläutert Miliana Romic, Sprecherin vom Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums.
Computer/Telekommunikation/Umwelt/Energie
Von Georg Pichler veröffentlicht am 26/10/2011 - Keine Kommentare
Tony Fadell gilt als Vater von iPod und iTunes und hat mit seinem Start-up "Nest" nun ein gleichnamiges Produkt vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen intelligenten Thermostat in ungewöhnlichem Design, der ständig vom Nutzer lernt und ihm hilft, mehr Geld und Energie zu sparen. Nest ist im Gegensatz zur üblichen Form der Temperatur-Kontrollgeräte rund und präsentiert sich als kleines Schmuckstück im metallenen Finish. Fadells Hang zur Ästhetik drückt sich unter anderem dadurch aus, dass die Umrandung des Geräts leicht spiegelt. Dies soll Nest zu einem optisch integrierten Bestandteil der Wand machen, an der es hängt, unabhängig von Farbe oder Material. Das Team hatte zuvor über 20 verschieden kolorierte Varianten getestet, bevor diese Lösung gefunden wurde.
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 25/10/2011 - Keine Kommentare

Der 1984 in Weißrussland geborene Publizist Evgeny Morozov wird von der FAZ als einer der prominentesten Internetskeptiker vorgestellt. Skeptisch gegen das ganze Internet? Dann könnte er auch ein Skeptiker des blauen Himmels sein? Jedenfalls versucht Morozov in einer intellektuell angehauchten Hau-den-Lukas-Prosa den Medienwissenschaftler Jeff Jarvis zu demontieren. Jarvis zähle zu den lautstärksten Apologeten des Netzes und habe ein Buch geschrieben, das alle Denkfehler und Eitelkeiten der Internetintellektuellen wie im Brennglas zeigt (er hat sich mit dem völlig unspektakulär gestalteten Blog Buzzmachine seine Popularität hart erarbeitet und mit dem Google-Buch einen Volltreffer gelandet, ohne snobistische oder arrogante Attitüde – im Gegensatz zur oberlehrerhaft geschriebenen Suada von Morozov, gs).
Medien/Kommunikation/Kultur/Lifestyle
Von Georg Pichler veröffentlicht am 24/10/2011 - Keine Kommentare
Der Kommentar eines Nutzers des Social Network Reddit hat zur Entwicklung eines ganzen Filmdrehbuchs geführt. Was als vermeintlich simple Frage von "The_Quiet_Earth" begonnen hat, entwickelte sich zum Skript für "Rome, Sweet Rome", das vom Hollywoodstudio Warner Bros. gekauft wurde. Maßgeblich dafür ist die Idee des Autors und zweifachen Jeopardy-Gewinners James Erwin.
Politik/Umwelt/Abfall/Kommunen
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 24/10/2011 - Keine Kommentare

Nach Informationen der FAZ legt die Koalition den Streit über die Reform des Kreislaufwirtschaftsgesetzes bei. Die Einigung soll den Wettbewerb beleben und das Recycling verbessern. Der Gesetzgeber hat sich über zwanzig Jahre Zeit gelassen, nicht nur die Rohstoffressourcen von Elektronikschrott, Altautos und Verpackungsmüll ökologisch sinnvoll zu nutzen, sondern auch die großen Potenziale des Hausmülls zu erschließen. Die Änderung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes soll dazu dienen, noch mehr Abfälle zu verwerten, die bislang in der Restmülltonne landeten. Der Bundestag will das Gesetz am Freitag beschließen. Doch könnte die SPD, die sich für die Interessen der kommunalen Betriebe eingesetzt hatte, das Gesetz im Bundesrat blockieren. Der Kern des Streites ist die Furcht der Kommunen, einen Teil des Abfallstromes zu verlieren.
Wirtschaft/Unternehmen/Internet/Service/Call Center
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/10/2011 - Keine Kommentare

„Unternehmen, die nicht im Silicon Valley sind, haben grundlegende technologische Sprünge verpasst“, so betitelt der FAZ-Netzökonom Holger Schmidt seinen Bericht über eine Expertenrunde der Münchner Medientage mit wenig erfreulichen Botschaften für die Stärke der digitalen Wirtschaft in Deutschland. So skizzierte Marc Al-Hames von Tomorrow Focus mit einigen Zahlen die Dominanz der amerikanischen Schwergewichte im Internet und die Abgeschlagenheit der Deutschen. Danach befinden sich unter den 150 meistbesuchten Internetseiten der Welt keine deutschen Angebote - nur Google.de, Ebay.de und Amazon.de. Knapp 70 Prozent des deutschen Onlinewerbemarktes wird über Google generiert. Die Reiseseite Holidaycheck erzielt nur 2,2 Millionen Hotelbewertungen im Vergleich zu 10 Millionen, die amerikanischen Konkurrent Tripadvisor in der gleichen Zeit auf dem deutschen Markt eingesammelt hat. Der Kern des Erfolgs der Amerikaner liege im Silicon Valley. So zitiert der FAZ-Netzökonom den McKinsey-Direktor Adam Bird: „Viele Unternehmen, die nicht im Silicon Valley sind - Nokia, RIM, teilweise SAP - haben grundlegende technologische Sprünge verpasst", sagte Bird.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 21/10/2011 - Keine Kommentare
Internetriese Google will ein Redesign des Webmail-Dienstes Gmail ausrollen. Wie aus einem von Blogger Carlos Jimenez zufällig entdeckten Video hervorgeht, werden verschiedene Seitenelemente künftig veränderbar sein und die komplette Oberfläche wird sich variabel an die Größe des Browserfensters anpassen. Auch das Look-and-Feel von Konversationen wird aufgefrischt. Eigentlich wollte Jimenez nur den YouTube-Link in einer privaten E-Mail öffnen. Jedoch unterlief ihm dabei ein Fehler und er landete plötzlich auf einem noch nicht öffentlich auffindbaren Preview einer kommenden Neugestaltung von Gmail. So schildert der Blogger seinen Fund auf http://crlsndrsjmnz.blogspot.com.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 20/10/2011 - Keine Kommentare
Der iPhone-Sprachassistent Siri ist nach wie vor in aller Munde, diesmal schreibt das hilfreiche Tool jedoch negative Schlagzeilen. Wie Sicherheitsexperte Graham Cluley von Sophos herausgefunden hat, empfängt Siri auch dann Kommandos, wenn das Telefon gesperrt ist. Im pressetext-Interview kritisiert der Fachmann Apple für eine riskante Entscheidung bei den Standard-Einstellungen von Siri. Auch wenn das eigene iPhone mit einem Code geschützt ist, können Fremde das Gerät bedienen. Möglich machen das die umfangreichen Rechte des sprechenden "Personal Assistant" Siri und eine problematische Voreinstellung für selbigen.
Wirtschaft/Unternehmen/Internet/Kundenservice
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 20/10/2011 - Keine Kommentare
Mit den Marktveränderungen für die Call Center-Branche wird sich die Brancheninitiative Contact Center Network auf der dreigeteilten Frankfurter Fachveranstaltung Digital Touch, Voice + IP und Be Connected an ihrem Messestand F08 in einer Expertenrunde am Dienstag, den 25. Oktober von 12 bis 13 Uhr auseinandersetzen. Thema: Von der Warteschleife in die vernetzte Serviceökonomie? Call Center und der Tipping Point der digitalen Revolution. Teilnehmer: Markus Grutzeck (Grutzeck Software), Andreas Klug (ITyX), Klaus-J. Zschaage (Authensis), Bernhard Steimel (Mind Business), Harald Henn (Marketing Resultant), Walter Benedikt (3C Dialog). Moderation: Gunnar Sohn (NeueNachricht) in Kooperation mit dem Fachdienst Service Insiders.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 19/10/2011 - Keine Kommentare
Gestern, Dienstag, ging die neue Social-Medie-Site Chime.in ans Netz. Das soziale Netzwerk bringt die üblichen Möglichkeiten solcher Angebote mit. Der Unterschied: Im Gegensatz zu Facebook und Co werden User an den Gewinnen, die mit ihren Inhalten erwirtschaftet werden, beteiligt, wie die Huffington Post berichtet. "Viel Geld wird man anfangs nicht verdienen können, da die Plattform einen zu geringen Bekanntheitsgrad hat. Ich bin daher eher skeptisch, was den Erfolg angeht. Der Markt ist insgesamt schon relativ gesättigt", sagt Kommunikationsberater Klaus Eck im Gespräch mit pressetext.
IT/Innovationen/Telekommunikation/Gesundheit/Medica
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 19/10/2011 - Keine Kommentare

Zu den Schwerpunktthemen im Gesundheitswesen zählt die Mobilität. Entsprechende Veranstaltungen und Angebote werden auf der Düsseldorfer Fachmesse Medica vom 16. bis 19. November präsentiert. „Dazu zählt beispielsweise, dass Ärzte und Krankenschwestern Patientendaten mit einem mobilen Device direkt am Krankenbett aufrufen und eintragen können. Aber auch das Thema W-LAN für Patienten wird immer wichtiger“, so Christian Fron, Geschäftsführer der DeTeWe Communications (Halle 14/Stand B48).
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 18/10/2011 - Keine Kommentare
Das umfassende Spracheingabesystem "Siri" schlug bereits bei der Präsentation des iPhone 4S hohe Wellen. Die Entwickler des indischen Unternehmens Dexetra rund um Narayan Babu arbeiten nun an "Iris", einem Klon für Android. pressetext hat die App getestet. Sie präsentiert sich in der derzeitigen Version noch wenig ausgereift.
Wirtschaft/Unternehmen/Marketing/Internet/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 18/10/2011 - Keine Kommentare

„Märkte sind Gespräche“, so die vielzitierte Formel aus dem Cluetrain Manifest. Aufbauend auf den 95 Thesen von Christopher Locke, Doc Searls und David Weinberger schrieb ich im Jahr 2001 ein Buchkapitel unter der Überschrift „Abgesang der Phrasendrescher“: „Die Märkte des Internets möchten sich nicht mit Phrasendreschern unterhalten. Sie möchten an den Gesprächen teilnehmen, die hinter der Unternehmensfestung stattfinden.“
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 17/10/2011 - Keine Kommentare
Pressefotografie wird immer mehr zum brotlosen Geschäft. Der ungebrochene Trend zu mehr Aktualität und weniger Qualität bei Fotos in den Printmedien macht der Branche zu schaffen. Jetzt ermöglichen neue Internatplattformen jedem Smartphone-Nutzer, seine Schnappschüsse direkt an die Medien zu verkaufen. "Die Welt ändert sich. Wie andere Berufsgruppen auch, müssen wir uns weiterentwickeln. Wer nur abwartet und jammert, wird untergehen", sagt Pressefotograf Thomas Studhalter gegenüber pressetext.
Wirtschaft/Politik/IT/Netzwerke/Energie
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 14/10/2011 - Keine Kommentare

Der Druck auf politische und wirtschaftliche Systeme wächst: „Die klassischen Machtstrukturen geraten ins Wanken. Insofern wird uns das Thema Macht in den nächsten Jahren heftig begleiten. Wir haben eine Welt, die sich immer stärker vernetzt. Und mit dem Web 2.0 ist da jetzt ein Turbolader draufgekommen. Wir können uns immer weniger erlauben, das zu ignorieren“, so der Organisationspsychologe Professor Peter Kruse im Gespräch mit Thomas Sattelberger. Für den Telekom-Personalvorstand sind große Unternehmen in diesem Szenario die letzten bolschewistischen Organisationen des 21. Jahrhunderts. „Sie haben es über Jahrhunderte und vor allen Dingen in den vergangenen Jahrzehnten geschafft, sich fast umweltresistent abzuschotten.“
Wirtschaft/Wissenschaft/Makroökonomie/Konjunktur
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 13/10/2011 - Keine Kommentare

Die Konjunkturforscher haben ihren Modus wieder auf Pessimismus gestellt. Nach dem heute vorgestellten Herbstgutachten werde angeblich wieder eine Periode magerer Wachstumsraten beginnen. Für das nächste Jahr komme es zwar nicht zu einer Rezession – aber das Bruttoinlandsprodukte steige nur um 0,8 bis 1,2 Prozent – vielleicht sogar noch schlechter. Im Frühjahr rechneten die vom Steuerzahler finanzierten Konjunktur-Forschungsinstitute noch mit 2 Prozent. Nun ja, in den vergangenen Jahren lagen die Glaskugel-Ökonomen eigentlich immer falsch. Nach oben und nach unten. Ihre groben makroökonomischen Indikatoren können halt die vielen Einzelentscheidungen im Wirtschaftsleben nicht im Ansatz richtig erfassen. Alle Konjunkturforscher starren wie gebannt auf die Entwicklungen der Euro- und Finanzmarktkrise.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 13/10/2011 - Keine Kommentare
eBay und Facebook haben auf einer Konferenz in San Francisco angekündigt, künftig enger zusammenarbeiten zu wollen. Ziel ist es, eine Reihe neuer E-Commerce-Anwendungen auf den Markt bringen, die auch die Möglichkeiten eines sozialen Netzwerks mit einbinden. "Solche Ansätze gibt es auch jetzt schon. Gerade die Integration von Facebook wird schon praktiziert", sagt Keynet E-Commerce-Solutions-Geschäftsführer Christoph Batik gegenüber pressetext.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 12/10/2011 - Keine Kommentare
Mehr als acht Mio. Deutsche nutzen das Internet über mobile Endgeräte, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet. Da das Zeitbudget für Mediennutzung begrenzt ist, wirkt sich dieser Trend auf viele Mediengattungen aus. Verlierer sind hauptsächlich Spielekonsolen und Druckerzeugnisse. "Die technische Infrastruktur ist mittlerweile gegeben und die Tageszeitungen und News-Portale stehen schon bereit, um vom mobilen Web-Boom zu profitieren. Bücher- und Zeitschriftenverlage sind in Europa noch nicht ganz so gut aufgestellt", sagt Markus Hübner von Brandflow im Gespräch mit pressetext.
Wirtschaft/IT/Call Center/Telekommunikation
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 11/10/2011 - Keine Kommentare

Günter Greff vom Fachdienst Call Center Experts hat mir ein paar Fragen gestellt, die demnächst in seiner Publikation erscheinen – wahrscheinlich in gekürzter Version. Hier meine „ausführlichen“ Antworten. Die Botschaft des Dramatikers Arthur Miller in seinem 1949 erschienen Buch „Der Tod des Handlungsreisenden“ war eindeutig: Ein ehemals erfolgreicher Verkäufer hatte die Zeichen der Zeit nicht erkannt und schließlich seinen Arbeitsplatz verloren und war auch nicht bereit, einen Ersatzarbeitsplatz anzunehmen. Arthur Miller übte mit diesem Buch auch Kritik am „American Dream“, wo alle glaubten es ging so weiter ohne zu realisieren, dass die Zeiten sich gewandelt haben.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 11/10/2011 - Keine Kommentare
Das Softwarehaus Yonac nutzt die Kamera des iPads von Apple, um Lufgitarren echte Klänge zu entlocken. Der kluge Einsatz von Augmented Reality in "Ghost Guitar" ermöglicht das Jammen und einfache Nachspielen von Stücken. Auf Wunsch ist eine virtuelle Begleitband zuschaltbar. Das Prinzip ist einfach und lehnt sich im Kern an die Tasten-Gitarre an, der sich Spieler von Guitar Hero bedienen. Jedoch verzichtet die "Geistergitarre" dem Namen entsprechend auf ein physikalisches Gerät.
Politik/Datenschutz/Internet/Sicherheit
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 10/10/2011 - Keine Kommentare

Kurz nach den ersten Aufregungswellen über den vom Chaos Computer Club gehackten Staatstrojaner kommen auch schon die ersten Dementis der betroffenen Stellen: „Was auch immer der Chaos Computer Club untersucht hat oder zugespielt bekommen haben mag, es handelt sich dabei nicht um einen sogenannten Bundestrojaner“, teilte ein Sprecher des Ministeriums am Sonntag in Berlin mit. Ob aber andere deutsche Ermittlungsbehörden die Überwachungssoftware eingesetzt haben könnten, dazu machte das Ministerium keine Angaben.
Unternehmen/Finanzen/Computer/Telekommunikation
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 10/10/2011 - Keine Kommentare
Nachdem Apple vergangene Woche die intelligente Sprachsteuerung Siri für das iPhone vorgestellt hat, arbeitet nun auch Google verstärkt an der Verbesserung eigener Lösungen. Der prominenteste Entwickler aus der Google-Software-Schmiede in Großbritannien, Dave Burke, wurde ins Google-Hauptquartier nach Mountain View geholt, berichtet der britische Guardian. Burkes Expertise liegt bei der Spracherkennung. Er beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema, hat wissenschaftliche Arbeiten dazu verfasst und gilt als Ausnahme-Programmierer.
Umwelt/Energie/Kultur/Lifestyle
Von Oranus Mahmoodi veröffentlicht am 07/10/2011 - Keine Kommentare
Leseratten, die jährlich zehn oder mehr Bücher lesen, verhalten sich umweltfreundlicher, wenn sie das Buch gegen einen E-Book-Reader austauschen. Das hat das Öko-Institut ermittelt. Denn wer das elektronische Buch nutzt, spart Papier, Energie und damit Treibhausgase. "Bei der Studie ging es darum, Grundlagen für den Blauen Engel zu entwickeln", erklärt Dietlinde Quack, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Öko-Institut, gegenüber pressetext. Der Blaue Engel ist ein Siegel für umweltfreundliche Produkte.
Wirtschaft/IT/Medien/Internet/Service
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 07/10/2011 - Keine Kommentare

In einer Wut-Mail regte sich ein Herr über die Statusmeldungen eines Facebook-Nutzers auf, die täglich in seine Timeline fließen: „Sag mal, kannst Du das nicht abstellen? Wir haben uns doch kürzlich darüber verständigt, dass wir uns nicht kennen, dass ich Dich nur aus Versehen angeklickt habe. Nun bekomme ich trotzdem Deine ständigen Ergüsse auf meiner Startseite. So einen Facebook-Junkie habe ich sonst nicht in meiner Bekanntschaft und möchte ihn auch nicht haben. Jemand, der gerade noch auslässt, wann er zum letzten Mal auf dem Klo war. Also, wenn Du es kannst, stell es ab oder mach noch ein Foto von Deinem Klo-Gang. Mich würde es nicht wundern“, so die Protestnote.
IT/Apple/Steve Jobs
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 06/10/2011 - Keine Kommentare

Ich bin einfach nur traurig. Dieses Gefühl beschlich mich schon am 25. August, als Steve Jobs seinen Rücktritt als Apple-Chef mitteilte. Ich wählte eine Bestenliste meiner Beiträge über den von mir hoch geschätzten Unternehmenschef aus. Einen Tag später folgte ich dem Rat von Thomas Knüwer, keine Steve Jobs-Nekrologe zu schreiben oder zu insinuieren, mit dem Wechsel von Steve Jobs in den Verwaltungsrat ende eine Ära. Nun ist es so weit und mir fehlen die Worte.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Lydia Stübler veröffentlicht am 05/10/2011 - Keine Kommentare
Nur 40 Prozent der deutschen Internetnutzer greifen auf E-Government-Angebote der Behörden zurück. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle "eGovernment MONITOR 2011", eine Studie der Initiative D21 und von ipima. Im Ländervergleich hat Deutschland damit noch ein deutliches Steigerungspotenzial. In Schweden nutzen beispielsweise 69 Prozent, in Österreich 68 Prozent und in Großbritannien immerhin 48 Prozent der Internetnutzer die Online-Plattformen des Staates. In Deutschland sind 80 Prozent der Nutzer der Plattformen im Endeffekt zufrieden, was darauf schließen lässt, dass es hauptsächlich ein Kommunikationsproblem hinsichtlich der vorhandenen Angebote gibt. Facebook-Seiten von Städten sind einem Drittel der Nutzer zumindest bekannt, doch Mitmachplattformen, die vor allem bei Abstimmungsprozessen genutzt werden sollen, sind mit 17 Prozent beinahe unbeachtet.
Wirtschaft/Unternehmen/Social Media/Kundenservice/Verbraucher
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 05/10/2011 - Keine Kommentare

Immer weniger Menschen sind bereit, im Kundenservce demütig auf Reaktionen des Unternehmens zu warten oder sich mit schlecht ausgebildetem, unfreundlichem Personal herumzuärgern. Der vernetzte Verbraucher möchte sofort bedient werden – ohne Friktionen, ohne Bürokratie und am besten auf Knopfdruck. „Sofortness“, ein Begriff des Publizisten Peter Glaser, ist dafür ein prägnanter Begriff. Er ist die „technologische Seite der Ungeduld“: „In der Realität sind Unternehmen aber kaum in der Lage, zu jeder Zeit und in jedem Nutzungsszenario des Kunden schnell und kompetent zu reagieren“, konstatiert Andreas Klug vom Kölner Software-Spezialisten Ityx. Ein Warnzeichen seien jüngste Umfragen, nach denen mehr als jeder zweite Verbraucher nicht mehr mit Hotline-Mitarbeitern telefonieren wolle. „So überraschend ist dieser Befund allerdings nicht. Denn die Nutzerszenarien haben sich in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt. Wer holt noch Bargeld am Bankschalter ab, ruft eine Auskunft für die Abfrage einer Telefonnummer an, bucht Flugreisen im Reisebüro, kauft Tickets direkt im Konzerthaus oder begibt sich zum Bahnschalter? Und das ist nicht nur eine spezielle Verhaltensweise der jüngeren Generation“, erläutert Klug.
Politik/Handel/Industrie/Entsorgung/Recycling/Umwelt
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 04/10/2011 - Keine Kommentare

Der Müllkonzern DSD mit dem Erkennungszeichen „Der Grüne Punkt“ verlor vor einigen Jahren seine Alleinherrschaft und steht mittlerweile im Wettbewerb mit acht weiteren Dualen Systemen, die ihre Dienstleistungen für die Mülltrennung über Gelbe Tonnen, Container und Säcke anbieten. Wie in der Telekommunikation macht es auch in der Recyclingwirtschaft keinen Sinn, eine Vielzahl von unterschiedlichen Systemen für die Infrastruktur zu etablieren. Kein Verbraucher möchte sich neben der Blauen und Grauen Tonne, noch neun weitere Tonnen für jedes Duale System vor die Haustür stellen. Alle Wettbewerber greifen also auf ein einziges Erfassungssystem zurück. Um Ungleichgewichte bei der Lizenzierung und der Sammlung von Verpackungen zu vermeiden, wurde eine so genannte Clearingstelle aus der Taufe gehoben. Konsumgüterindustrie und Handel, die Verpackungen in Deutschland auf den Markt bringen, schließen Verträge mit den Dualen Systemen für die Entsorgungsdienstleistungen ab. Und da kann es im Laufe des Jahres natürlich zu Vertragskündigungen und Anbieterwechsel kommen. Die Clearingstelle soll diese Schwankungen ausgleichen. Und genau hier fängt das Problem an.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 04/10/2011 - Keine Kommentare
Softwareriese Microsoft verabschiedet sich von einer seiner Hardware-Sparten. Still und leise wurde auf der Support-Seite für die Zune-Player-Serie das Ende der Produktion und Entwicklung bekanntgegeben. Der Online-Dienst wird weitergeführt, man will sich in Sachen Musik und Video auf Windows Phone konzentrieren. Gadget-Experte Sascha Pallenberg hält den Schritt für logisch, aber verspätet. Im Gespräch mit pressetext prognostiziert er das baldige Ende der klassischen MP3-Player.
Medizin/Gesundheit/IT
Von Benjamin O'Daniel veröffentlicht am 04/10/2011 - Keine Kommentare

Eine neue Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt, dass mittlerweile in über 80 Prozent von 112 untersuchten Ländern mindestens ein Mobile Health-Service angeboten wird. Hinter Mobile Health, kurz M-Health, verbirgt sich Mobilfunktechnik, die in der Gesundheitsversorgung eingesetzt wird – und dies auch in Deutschland: Im Nürnberger Medizintechnik-Cluster Medical Valley wird derzeit ein armbanduhr-großes Gerät mit Internetanschluss entwickelt. Es überprüft 24 Stunden am Tag den Gesundheitszustand dementer Patienten und sendet die Daten automatisch an einen Gesundheits-Server weiter, auf den Ärzte und Pflegepersonal Zugriff haben.