Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 27/01/2012 - Keine Kommentare

Einige Führungskräfte und Meinungsbildner der Wirtschaft gebärden sich wie der Frosch aus dem von FDP-Chef Philipp Rösler holprig vorgetragenen Schockstarre-Gleichnis: Wenn also der FDP-Frosch in heißes Wasser hüpft, springt er sofort wieder heraus. Setzt man die liberale Amphibie in kaltes Wasser und erhöht langsam die Temperatur, bleibt sie regungslos sitzen und endet als Froschschenkel auf dem Mittagsteller oder verfehlt die Fünfprozent-Hürde bei der nächsten Bundestagswahl. Das schreibt Gunnar Sohn in seiner heutigen Service Insiders-Kolumne. Die auch von Managern gerne vorgetragene Weisheit ist zwar biologischer Mumpitz, beschreibt aber sehr gut das defensive Denken von klassischen Dienstleistern im Umgang mit den digitalen Umwälzungen. Da verkündet doch ein Call Center-Fanboy, dass es nicht notwendig sei, sich an den Prinzipien der Einfachheit und nützlichen Diensten von Apple zu orientieren: „Zum einen ist das Call Center-Business alles andere als einfach und zum anderen ist der Aktionshintergrund ein völlig anderer.“
Wirtschaft/Unternehmen/Mittelstand/IT/Marketing/Kommunikation
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 26/01/2012 - Keine Kommentare

Haufe-Lexware-Geschäftsführer Jörg Frey kritisiert die techniklastige Litanei in der IT-Branche. „Mit einer Riesenliste von Aufzählungen über die Anwendungsmöglichkeiten des Systems geht man im Marketing an den Bedürfnissen der potenziellen Käufer vorbei.“ Das gelte vor allem bei der Ansprache des Mittelstandes. Viele Firmen würden zu sehr die eigene Produktentwicklung bei den Botschaften einbeziehen und nur eine Flut von technischen Details in den Vordergrund stellen. „Das ist verständlich, weil man es hier mit Technikern zu tun hat. Auf der anderen Seite bei den Käufern sitzen aber häufig Nicht-Techniker, die mit den vielen Informationen nichts anfangen können. Man muss sich also mehr mit der Frage beschäftigen, warum ein Produkt wirklich gekauft wird. Kunden haben in der Regel ein Problem und suchen nach einer Lösung. Die Kluft muss man überbrücken“, empfiehlt Frey. „Einen Metzgermeister, einen Handwerksbetrieb oder Pizzabäcker interessiert überhaupt nicht, was unter der Haube steckt. Dieser Klientel muss man mit einer einfachen und klaren Sprache die wichtigsten Dinge einer IT-Anwendung vermitteln. Wenn ich einfach und glaubwürdig nach außen kommuniziere, muss das Produkt halten, was ich verspreche und es muss einfach zu bedienen sein“, so das Credo von Frey.
Unternehmen/Finanzen/Kultur/Lifestyle
Von Dieter N. Unrath veröffentlicht am 26/01/2012 - Keine Kommentare
Der Frauen-Anteil in den sogenannten MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) liegt bundesweit bei unter 20 Prozent. "Damit gehört Deutschland zu den Schlusslichtern in Europa", sagt Eva Schlenker vom Institut für Wirtschaftswissenschaften der Universität Hohenheim, im Gespräch mit pressetext. Woran das liegt, untersucht der Lehrstuhl für Statistik und Ökonometrie von Gerhard Wagenhals.
Medien/Kommunikation/Produkte/Innovationen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 25/01/2012 - Keine Kommentare
Seit Montagnachmittag können österreichische Studenten die Entstehung des weltweit ersten Facebook Romans "Zwirbler" in Echtzeit auf Bildschirmen an ihren Hochschulen verfolgen. Die Zuseher können die Handlung mithilfe von Postings beeinflussen. "Ich habe dem UniScreen-Geschäftsführer, mit dem ich befreundet bin, vorgeschlagen, Zwirbler zu übertragen. Studenten haben immer schon wertvollen Input geliefert. Durch die Übertragung erhoffe ich mir verstärkte Mitarbeit", sagt Zwirbler-Autor "tg", alias Gergely Teglasy.
Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 24/01/2012 - Keine Kommentare
Als Reaktion auf die Änderungen, die Google mit der Bevorzugung von Google+Inhalten an der US-Suche vorgenommen hat, haben Facebook, Twitter und Myspace eine Software entwickelt, die es ermöglicht, die unverfälschte Suche wiederherzustellen. Das add-on wird unter dem Namen "Don't be evil" vertrieben, was einen Seitenhieb auf das inoffizielle Firmenmotto von Google darstellt. Das Browser-Programm zeigt das ganze Ausmaß der Änderungen, die Google vorgenommen hat, wie US-Medien berichten. "Google nutzt seine Vormachtstellung, um das etwas ins Stocken geratene Google+ zu pushen. Das halte ich zwar nicht für richtig, aber es ist legitim. Die Konkurrenz muss darauf reagieren. Dass die Aktion einen großen Aufschrei bewirkt, glaube ich aber nicht", sagt Günter Jaritz von Social Media Consulting.
Medien/Kommunikation/Produkte/Innovationen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 23/01/2012 - Keine Kommentare
Der US-amerikanische Autor Jon Evans kritisiert seit Jahren die mangelnde Flexibilität der Buchverlage. Das gängige Geschäftsmodell hält er für obsolet. Günstige E-Books sind für Evans ebenfalls nur eine Zwischenlösung. Seiner Meinung nach werden Bücher in Zukunft erst nach dem Konsum bezahlt. Den angemessenen Preis sollen die Leser selber festlegen können. Um zu zeigen, dass er es ernst meint, testet Evans dieses Modell an zwei seiner eigenen Bücher. "Die Verlage setzen stark auf antiquierte Modelle und können mit der technologischen Entwicklung nicht mithalten. Das gilt verstärkt für Mitteleuropa. Momentan werden Alternativen getestet. 'Bezahlen Sie was Sie wollen' könnte ein System für die Zukunft sein, ich glaube aber eher an ein iTunes-ähnliches Konstrukt", sagt Marketing-Expertin Anne Schüller.
Social Media/Unternehmen/Kundenservice/Managment
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/01/2012 - 2 Kommentar(e)
Es gibt doch tatsächlich Social Media-Berater, die Unternehmen den Rat erteilen, die Unberechenbarkeit des Cyberspace mit Hausordnungen in den Griff zu bekommen. Na klar. Das klingt irgendwie nach schwäbischen Kehrwochen und nachbarschaftlicher Spionage, um die korrekte Befüllung von Gelben Tonnen und Säcken zu überwachen. Wer ausschert, bekommt Besuch vom Ordnungsamt oder erhält eine Rote Karte und wird als Mülltrennungsmuffel registriert. Wer gegen die Hausordnung verstößt, muss mit Suspendierung rechnen und sich die Maske der Scham aufsetzen, so die Einleitung meiner Kolumne für den Fachdienst Service Insiders. Wer über Richtlinien, Guidelines, Leitbilder, goldene Regeln, Strategien oder Pläne für den Umgang mit dem Social Web palavert, beweist nur, dass er noch knietief in den Befehl-und-Gehorsam-Schleifen der alten Manager-Garde feststeckt. Mit dicken Web 2.0-Budgets, Social Media-Teams, Twitter-Accounts und Facebook-Fanseiten kreiert man noch lange keine Kultur des offenen Gesprächs.
Computer/Telekommunikation/Forschung/Technologie
Von Georg Pichler veröffentlicht am 20/01/2012 - Keine Kommentare
Arman Ahnood, Forscher am London Centre for Nanotechnology arbeitet an einer neuen Energiequelle für mobile Endgeräte. Über Photovoltaik-Module hinter dem Display könnten sich Smartphones und andere Gadgets zukünftig, zumindest teilweise, über das von ihnen abgegebene Restlicht speisen. Auf einem Treffen der Materials Research Society hat Ahnood seine Vision des selbstversorgenden Telefons vorgestellt.
Medien/Kommunikation/Politik/Recht
Von Markus Keßler veröffentlicht am 19/01/2012 - Keine Kommentare
Unter dem Motto "Bild für alle" will die deutsche Bouleverd-Zeitung "Bild" zu ihrem 60. Geburtstag im Juni sämtliche 41 Mio. deutschen Haushalte mit einer Gratis-Ausgabe beliefern. Auch Werbeverweigerer sollen ein Exemplar erhalten, heißt es explizit in einer Werbebroschüre des Blattes. Werbeeinschaltungen für die Jubiläumsausgabe werden zu sehr hohen Preisen verkauft. "Aus Markensicht ist das problematisch. Es gibt sicher einen Anteil von Konsumenten, die eine Zwangsbeglückung ablehnen. An einen nachhaltigen Imageschaden glaube ich bei einer einmaligen Aktion aber nicht", sagt Oliver Schmitt, Chef der Agentur viennabrand, gegenüber pressetext.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/CIOs/Management
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 19/01/2012 - 1 Kommentar(e)
Ab sofort können CIOs und IT-Führungskräfte wieder an der internationalen CIO-Online-Umfrage des IT-Beratungshauses Harvey Nash unter folgendem Link bis Ende Februar teilnehmen. „Seit 13 Jahren führen wir die Befragung durch. Sie gilt als wichtiger Indikator für Strategien und Denkweisen von IT-Führungskräften in den USA, Europa und Deutschland. In diesem Jahr geht es neben den Standardfragen auch um die Einbettung und Bedeutung von sozialen Netzwerken in Unternehmen, Einsatz der IT in neuen Geschäftsfeldern wie E-Commerce oder Marketing, um das Zusammenspiel von CIOs und IT-Führungskräften mit dem Vorstandschef und um die Frage, warum die IT immer noch eine Domäne der Männer ist“, so Udo Nadolski, Geschäftsführer von Harvey Nash Deutschland.
Politik/Recht/Computer/Telekommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 18/01/2012 - Keine Kommentare
Im Rahmen einer Vortragsreihe der Österreichischen Computergesellschaft haben am Dienstagabend Experten in Wien die Beziehungen zwischen Facebook, seinen Usern und Staaten analysiert. Die Redner waren sich einig, dass Facebook einiges ändern muss, um künftige Konflikte zu vermeiden. "Es geht um Transparenz und Kontrolle. Es muss möglich sein, dass Nutzer den Internet-Angeboten von Konzernen trauen können", sagt Max Schrems, einer der Studenten, die Facebook nach langwierigen Briefwechseln zur Herausgabe ihrer Datensätze bewegen konnten und Klagen gegen das soziale Netzwerk eingebracht haben.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet/Datenschutz
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 18/01/2012 - Keine Kommentare

Technokraten und Kulturpessimisten neigen scheinbar zu Pauschalisierungen. Sie sehen die Gesellschaft eher in Aggregatzuständen und Menschen als amorphe und leicht steuerbare Masse. Das gilt für die Adepten der Online-Marketing-One-to-One-Personalisierungs-Matchmaking-Zielgruppen-Gedöns-Propaganda und auch für die Alarmisten des Datenschutzes, die vor dem Ausverkauf meiner Privatsphäre warnen und mich schützen wollen – obwohl ich ihnen dafür das Mandat gar nicht erteilt habe. Zudem sehen sie mich als dummen User, der sich mit irgendwelchen geheimen Methoden aufs Glatteis führen lässt. Datenschutz-Deichgraf Thilo Weichert meint sogar, dass ich doof sei, weil ich Dienste von Google und Facebook nutzen würde. Vielleicht bin ich ja auch doof, aber Weichert muss nicht unbedingt schlau sein. Beide Gruppen – also die Kulturpessimisten und die Technokraten – sind Opfer ihres ideologischen Weltbildes. Sie verkünden Gewissheiten, die sich in Wirklichkeit als Schimäre herausstellen.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Service/Social Media
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 17/01/2012 - Keine Kommentare

Der Einfluss des Web 2.0 auf die Zukunft der Service-Ökonomie wird seit Wochen kontrovers innerhalb der Servicebranche diskutiert. Viele Experten prophezeien bereits den schleichenden Untergang der Call Center, weil das „Mitmach-Web“ die Service-Selbstbedienung vorantreibt. Verbände, Betreiber und Berater hingegen halten an der klassischen Service-Ökonomie fest und erwarten weiteres Wachstum für die Branche. ITyX, Anbieter für semantische Automatisierungslösungen im Call Center, hat einen interaktiven Fahrplan veröffentlicht, der von A wie „Auto Response“ bis Z wie „Zentrales Wissensmanagement“ eine Reihe neuer Aspekte veranschaulicht und vorstellt, die das Call Center 2.0 der Zukunft ausmachen.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 17/01/2012 - Keine Kommentare
Seit dem 12. Dezember 2011 werden Postings von US-amerikanischen Facebook-Usern automatisch nach politischen Kommentaren durchsucht. Ein Algorithmus zählt die Häufigkeit von Nennungen einzelner Politiker und beurteilt, ob es sich um positive oder negative Aussagen handelt. Die Daten werden anonymisiert an das Politik-Nachrichten-Portal Politico weitergeleitet. Dort werden die Statistiken zur Erstellung von Meinungsbarometern für die Präsidentschaftswahlen 2012 verwendet. "Das ist eine nette Spielerei. Repräsentative Ergebnisse erhalten die Meinungsforscher auf diese Weise aber nicht", sagt Philipp Ikrath von tfactory gegenüber pressetext.
Computer/Telekommunikation/Politik/Recht
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 16/01/2012 - Keine Kommentare
Das Weiße Haus hat sich öffentlich kritisch zu zwei Gesetzesvorschläge geäußert, die künftig den Umgang mit Internetpiraterie regeln sollen, berichtet die New York Times. Für Gegenwehr sorgt vor allem der Vorschlag, dass Internetprovider den Zugang zu Webseiten mit illegalen Inhalten sperren sollen. "Online-Piraterie ist ein Problem, dass die amerikanische Wirtschaft und Arbeitsplätze für den Mittelstand gefährdert und einigen der kreativsten und innovativsten Unternehmen des Landes schadet", so eine Aussendung des Weißen Hauses.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Technik/Kommunikation
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/01/2012 - Keine Kommentare

Im Diskurs über die vermeintliche Diktatur von Algorithmen gibt es die Tendenz zur Personifizierung von Technik, die ein Eigenleben hat. Mensch und Maschine stehen sich in einem Teufelspakt gegenüber. „Wir nennen das die Animation des Toten. Menschen gehen offensichtlich viel lieber und leichter mit Lebendigen um als mit Toten. Wenn ich mir meinen Dosenöffner, der gerade abgerutscht ist und mich verletzt hat, als beseelt denke, kann ich ihn beschimpfen. ‚Du blöder Dosenöffner. Irgendwann schmeiß ich Dich in den Müll‘. Das macht man mit seinem Laptop, mit seinem Auto und generell mit Technik. Dabei weiß jeder, dass die toten Dinge mich gar nicht verstehen können“, so Dr. Gehard Wohland, Leiter des Instituts für dynamikrobuste Höchstleistung, im Gespräch mit Service Insiders.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Steiner veröffentlicht am 13/01/2012 - Keine Kommentare
Videotelefoniedienste wie Skype haben das simple Telefonat in ein multimediales Kommunikationserlebnis verwandelt. Wie vielseitig das Potenzial dieser Technologie ist, zeigt ein Blick in die USA, wo sich bereits ein neuer Trend abzeichnet: Videochat-Programme werden dort zunehmend für die Abhaltung von Musikunterrichtsstunden genutzt. Trotz der offensichtlichen Vorteile sieht man diese Entwicklung hierzulande eher skeptisch. "Ein echter persönlicher Musikunterricht lässt sich auf diese Weise nicht ersetzen", so etwa Felix Bamert vom Verband Musikschulen Schweiz (VMS) gegenüber pressetext.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 12/01/2012 - 2 Kommentar(e)

„Netzaktivisten und Programmierer wollen sicheres soziales Netzwerken ermöglichen. Das Projekt Social Swarm versteht sich als Meta-Infrastruktur zur Nutzung verschiedener Plattformen mit verschlüsselter Kommunikation“, berichtet Christiane Schulzki-Haddouti in einem Hyperland-Beitrag unter dem Titel „Social Swarm: Sicher im sozialen Netzwerk“. Rena Tangens vom Verein foebud, der jährlich den Antipreis Big Brother Awards verleiht, hält sich deshalb bis heute von Facebook fern: Zu viele Punkte würden ihrer Meinung nach dagegen sprechen.
Medien/Kommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 12/01/2012 - Keine Kommentare
Laut US-Medien wird Apple am 19. Januar in New York seinen Einstieg in das Geschäft mit digitalen Lehrbüchern verkünden. Der Handel mit Unterrichtsmaterialien unterscheidet sich in einigen Punkten von den Märkten, auf denen Apple bereits reüssiert. "Um E-Books für Bildungszwecke einzusetzen, muss es ein Gesamtkonzept geben. Apple ist aber auf schnelle Erfolge angewiesen. Bei deutschen Lehrbuchverlagen ist die große E-Book-Euphorie bereits verflogen", sagt Michael Kernstock, Obmann des Fachverbands für Buch- und Medienwirtschaft der Österreichischen Wirtschaftskammer, gegenüber pressetext.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet/Service
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 12/01/2012 - Keine Kommentare

Fast neun von zehn Verbrauchern sind nach einer Studie von Verint bereit, Unternehmen Feedback zu geben, wenn sie mit dem Service nicht zufrieden war. Mehr als ein Drittel (35 Prozent) von ihnen geht allerdings davon aus, dass ihre Rückmeldung nicht wahrgenommen wird oder dem Anbieter gleichgültig ist. Die Studie basiert auf zwei parallel durchgeführten Umfragen. Eine wurde unter Verbrauchern aus Deutschland und eine unter Führungskräften aus dem Service Management und aus Call Centern in Deutschland und der Schweiz durchgeführt. Die Auswertung zeigt, dass Verbraucher sich gerne über den Service eines Unternehmens auf sozialen Medien austauschen, sowohl über positive als auch über negative Erfahrungen. Darüber hinaus nutzen sie diese Plattformen, um Hersteller zum Handeln zu bewegen.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Steiner veröffentlicht am 11/01/2012 - Keine Kommentare
Die technologische Entwicklung im Home-Entertainment-Sektor hat dazu geführt, dass digitale Inhalte aus Online-Videotheken und Streamingportalen zunehmend vom Web auch auf den TV-Bildschirm wandern. Dem rasanten technischen Fortschritt, der Internet und TV immer weiter zusammenwachsen lässt, steht allerdings ein regelrechter Stillstand im Bereich der Publikumsforschung gegenüber. "Die veralteten Methoden, mit denen das Nutzungsverhalten der User erfasst wird, sind lächerlich und beschämend für die gesamte Branche", so Bruce Rosenblum, Präsident der TV Group bei Warner Bros..
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Telekommunikation/Call Center
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 10/01/2012 - Keine Kommentare

Die Kommunikation mit Kunden wird sich in diesem Jahr drastisch verändern, prognostiziert Günter Greff von Call Center Experts: „Was wir in den vergangenen Jahren erlebt haben, waren nur die Vorboten. Verantwortlich für die tektonischen Verschiebungen sind nicht nur die sozialen Netze, wie man denken könnte. Shopping im Internet ist heute oft schon ‚kundenorientierter‘ als der Anruf in einem Call Center, ja, oft sogar kundenfreundlicher als der Besuch in einem Einkaufszentrum oder einem Fachgeschäft. Den aktuellen Fahrplan der Deutschen Bahn, einschließlich Verspätungen, erfahre ich mit einer App wesentlich schneller, als durch einen Anruf im Servicecenter.“
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 10/01/2012 - Keine Kommentare
Ein US-Gericht hat entschieden, dass Marketing-Firmen keine Massenklagen gegen Googles "parked domains"- und "errors"-Programme anstreben können. Eine Reihe von Unternehmen hatte 2008 Klagen eingereicht, weil Google die Werbung ihrer Kunden auf Seiten geschaltet hat, die normalerweise nur per Zufall besucht werden. Das Gericht hat jetzt entschieden, dass die Marketingfirmen nur einzeln auf Schadenersatz klagen dürfen. "Der Schaden für ein Unternehmen hält sich in Grenzen, solange die Seite, auf der Werbung geschaltet wird, keine imageschädlichen Inhalte beherbergt. Google-Kunden können außerdem einstellen, wo Werbung geschaltet werden soll", sagt high.one-Marketing-Geschäftsführer Jürgen Vogl gegenüber pressetext.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Künstliche Inteligenz
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 10/01/2012 - Keine Kommentare

Kathrin Passig setzt sich in der Süddeutschen mit der im vergangenen Jahr um sich greifenden Kritik an einer vermeintlichen Algorithmen-Diktatur auseinander (Zur Kritik an Algorithmen: Warum wurde mir ausgerechnet das empfohlen?). Vor allen Dingen Miriam Meckel hatte sich ja mit Horrorszenarien hervorgetan. Passig schreibt: „Zwei Probleme sind es vor allem, die die feuilletonistische Algorithmenkritik behindern. Zum einen sind viele dieser Algorithmen – und es sind gerade die, mit denen Teilzeitinternetnutzer in Berührung kommen – nicht besonders ausgefeilt. Amazon empfiehlt mir regelmäßig den Kauf meiner eigenen Bücher, Google+ schlägt seinen Nutzern vor, sich mit ihren eigenen Zweit-Accounts zu befreunden. Aus diesen schlechten Erfahrungen lässt sich aber noch nichts Allgemeingültiges über maschinell erzeugte Filter und Empfehlungen ableiten. Und zum anderen beruht das Misstrauen der Algorithmenkritiker selten auf konkreten Erfahrungen oder technischem Verständnis.“
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Telekommunikation/Call Center
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 09/01/2012 - 2 Kommentar(e)

hochlöblicher Hotline-Redakteur Alexander Jünger, ich finde es äußerst verdienstvoll, dem Trend zur Verzichtbarkeit von telefonischen Diensten etwas entgegenzusetzen. Deiner Verteidigungsschrift fehlt es nur ein wenig an Substanz und Esprit. Es sind doch keine Apple-Jünger, die eine Austrocknung des Call Center-Ozeans vorhersagen, sondern durchaus streitbare Geister, die etwas von der Telefonisten-Branche verstehen. Etwa der Telemarketing-Pionier Günter Greff. „Was wir in den vergangenen Jahren erlebt haben, waren nur die Vorboten. Verantwortlich für die tektonischen Verschiebungen sind nicht nur die sozialen Netze, wie man denken könnte. Shopping im Internet ist heute oft schon ‚kundenorientierter‘ als der Anruf in einem Call Center, ja, oft sogar kundenfreundlicher als der Besuch in einem Einkaufszentrum oder einem Fachgeschäft. Den aktuellen Fahrplan der Deutschen Bahn, einschließlich Verspätungen, erfahre ich mit einer App wesentlich schneller, als durch einen Anruf im Servicecenter.“
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 09/01/2012 - Keine Kommentare
In den USA haben die Online-Musikkäufe 2011 erstmals die physikalischen Tonträger-Anschaffungen überholt. Downloads waren laut einer Erhebung durch Nielsen und Billboard im abgelaufenen Jahr das bevorzugte Liefermedium für 50,3 Prozent aller US-Musikverkäufe. Auch in Europa gibt es diesen Trend. "In Europa ist der Anteil physikalischer Tonträger höhe. In Österreich beispielsweise beträgt der Online-Anteil erst 20 Prozent. Die Tendenz geht aber auch hier in Richtung Download und Streaming", sagt Thomas Böhm, Sprecher des Verbandes der Österreichischen Musikwirtschaft, gegenüber pressetext.
Forschung/Technologie/Medien/Kommunikation
Von Oranus Mahmoodi veröffentlicht am 06/01/2012 - Keine Kommentare
Seit der Entwicklung des Computers 1950 gibt es eine Sinnverschiebung, sagt Erich Hörl, Medienphilosoph an der Ruhr-Universität Bochum, in einem pressetext-Interview. Der Wissenschaftler hat ein Buch herausgegeben: "Die technologische Bedingung - Beiträge zur Beschreibung der technischen Welt". Die Autoren deuten die gegenwärtige technologische Umwelt neu und fordern eine Korrektur der gedanklichen Grundlagen. Das Denken solle der heutigen und zukünftigen Technizität gerecht werden. Die technische Entwicklung wirke sich darauf aus, wie Menschen die Welt wahrnehmen. Maschinen seien nicht mehr nur Werkzeuge des Menschen. Durch die Computerisierung verliere der Mensch seine Handlungsmacht. Maschinen werden selbst zu Akteuren, behaupten die Autoren.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Telekommunikation/Call Center
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 06/01/2012 - Keine Kommentare

Obwohl die Apps und das Social Media-Angebot der deutschen Firmen noch hundsmiserabel sind, schließe ich mich der Prognose des Call Center-Papstes Günter Greff in meiner heutigen Service Insiders-Kolumne an: Die Kommunikation mit Kunden wird sich in diesem Jahr drastisch verändern, prognostiziert Greff, der den Beraterbrief Call Center Experts herausgibt: „Was wir in den vergangenen Jahren erlebt haben, waren nur die Vorboten. Verantwortlich für die tektonischen Verschiebungen sind nicht nur die sozialen Netze, wie man denken könnte. Shopping im Internet ist heute oft schon ‚kundenorientierter‘ als der Anruf in einem Call Center, ja, oft sogar kundenfreundlicher als der Besuch in einem Einkaufszentrum oder einem Fachgeschäft. Den aktuellen Fahrplan der Deutschen Bahn, einschließlich Verspätungen, erfahre ich mit einer App wesentlich schneller, als durch einen Anruf im Servicecenter.“
Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Oranus Mahmoodi veröffentlicht am 05/01/2012 - Keine Kommentare
Drei Viertel der deutschen Banken fürchten, dass durch mobiles Arbeiten Datenlecks entstehen könnten. Ob es die Datenablage auf Tablet-Geräten ist, oder der E-Mail- und Faxversand von fremden Geräten - durch unvorsichtigen Umgang mit brisanten Daten, könnten diese in die falschen Hände kommen. 70 Prozent der Branchenentscheider stufen die Datenablage auf Smartphones oder das Lauschen durch unbemerkte Zuhörer bei Telefonkonferenzen als sicherheitskritisch ein. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie zur IT-Sicherheit in Deutschland von Steria Mummert Consulting. "Banken sind im Branchenvergleich in der Regel gut aufgestellt, wenn es um Informationssicherheit geht", sagt Wolfram Funk, IT-Sicherheitsexperte bei Steria Mummert.
Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Jana Seywald veröffentlicht am 05/01/2012 - Keine Kommentare
Platz eins der meistzitierten Medien Deutschlands geht an das Hamburger Nachrichtenmagazin Der Spiegel, wie eine Auswertung von PMW Presse-Monitor zeigt. Der Informationsdienst hat die Top 30 der am häufigsten zitierten Meinungsführermedien veröffentlicht. Tag ein Tag aus werden Artikel von diversen Medien verwendet. Im vergangenen Jahr war Der Spiegel die beliebteste Zitiervorlage mit 2.855 Zitaten, gefolgt von der Bildzeitung mit 2.453 Zitaten. Unter den Tageszeitungen ist die Bild somit auf Platz eins.
Verhalten/Psychologie/Medien/Informationen/Manipulation
Von Wolf Erhardt veröffentlicht am 05/01/2012 - Keine Kommentare
Ihr Arbeitsplatz ist nicht gefährdet. Sie engagieren sich natürlich in politischen Foren und Debattierklubs, um halbwegs informierte Wahlentscheidungen zu treffen. Ihre Ehe ist nicht in der Krise und Ihre Kindererziehung läuft prima. Ihr Freundeskreis ist groß und interessant. Sie konsumieren selbstredend auch nur im Rahmen Ihres monatlichen Budgets. Frustkäufe unterlaufen Ihnen nicht. Falls das so ist: Herzlichen Glückwunsch. Sie haben ihr Leben im Griff, - verarbeiten und bewerten sämtliche Informationen korrekt. Beschleicht sie aber das Gefühl, das sich die Wirklichkeit langsam zur Kakofonie einer Pekingoper entwickelt , die Sie aber leider nur durch das Guckloch einer Peepshow betrachten können,dann sollten Sie unbedingt Weiterlesen. Was führt dazu, dass Sie manchmal das Terrain mit der Landkarte verwechseln ? Sich falsch entscheiden und Entscheidungen treffen, die sie besser unterlassen hätten ?
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 04/01/2012 - Keine Kommentare
Hashtags, mit deren Hilfe Twitter-Einträge zugeordnet werden, sind mittlerweile Teil der "Leitkultur" geworden. Die Sortierhilfen werden sogar schon außerhalb ihres natürlichen Habitats verwendet. Selbst die gesprochene Sprache ist vor den Kurzverweisen nicht mehr sicher, wie die Huffington Post berichtet. Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat solche Entwicklungen kürzlich kritisiert. Der Vorsitzende, Hans Zehetmair, sieht gar die deutsche Sprache bedroht, wenn Kinder nicht mehr in ganzen Sätzen kommunizieren.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Sprachsteuerung/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 04/01/2012 - Keine Kommentare

Der schleichende Niedergang der Fachkonferenz Voice Days dokumentierte recht eindrücklich die Schwächen der Call Center-Branche, auf innovative Self Service-Systeme zu setzen und wirklich pfiffige Sprachcomputer entwickeln zu lassen und einzusetzen. In den vergangenen Jahren konnten sich innovative Dienste nicht durchsetzen und die Software-Schmieden mussten sich mit Kleinkram herumschlagen. Es ist wohl kein Zufall, dass der KI-Forscher Professor Wolfgang Wahlster auf der letzten Voice Days-Pressekonferenz (danach wurde die Veranstaltung beerdigt) ein niederschmetterndes Resümee vortrug: „Rund die Hälfte der Systeme hat mittlerweile zehn bis fünfzehn Jahre auf dem Buckel. Hier gibt es einen extremen Investitionsstau. Diese Technologien verkümmern und sollten lieber abgeschaltet werden. Auch Mitarbeiter im Call Center müssen ständig geschult werden. Gleiches gilt für Sprachcomputer“, sagte Wahlster. Leider komme das Thema Self Service in vielen Firmen nicht in den Top-Etagen an. Folgeinvestitionen in smarte Dialogsystemen würden daher ausbleiben. An den dummen und alten Systemen leide die gesamte Branche. Der völlige Verzicht auf moderne Sprachsysteme, wie er in Werbefilmen proklamiert wird, sei allerdings ein Schuss in den Ofen. „Bei der Auslegung des Bürgertelefons 115 wurde Sprachtechnologie völlig ausgeblendet. Das kann nicht funktionieren. Es gibt nicht den allwissenden und jederzeit verfügbaren Mitarbeiter im Call Center.“
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 03/01/2012 - Keine Kommentare
Die Firma PhoneDog Media hat ihren ehemaligen Mitarbeiter Noah Kravitz auf 260.000 Euro verklagt. Das Unternehmen betrachtet die Twitter-Follower, die Kravitz bei seinem Arbeitsplatz-Wechsel mitgenommen hat, nämlich als Kunden-Datenbank. Für jeden der 17.000 Follower fordert PhoneDog 2,50 Dollar pro Monat - und das rückwirkend für die vergangenen acht Monate. Der Fall wird als künftige Referenz für den Umgang mit beruflich geführten Social-Media-Accounts dienen.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Jana Seywald veröffentlicht am 02/01/2012 - Keine Kommentare
Die Altersspanne der Internet-User wird von Jahr zu Jahr größer. Nutzer werden jünger, aber auch älter. Vor allem in der Generation 50 plus ist das Internet als Freundschafts-Netzwerk sehr beliebt. Das hat eine neue Studie im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM ergeben. Menschen verlieren sich aus den Augen. War es früher schwer den Kontakt zu halten, ist es heute eine Leichtigkeit, Personen per Internet ausfindig zu machen. Gerade die ältere Generation benutzt Seiten wie Stayfriends und Wer-kennt-wen, um beispielsweise alte Schulfreunde zu kontaktieren oder mit diesen in Verbindung zu bleiben.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 02/01/2012 - Keine Kommentare

Die Hochschule Bremerhaven unter der Leitung von Professor Heike Simmet hat eine Umfrage gestartet zum Thema: „Social Media als Chance für kleine und mittelständische Unternehmen“. Das Trendthema „Social Media“ sei für alle Unternehmensgrößen mittlerweile unumgänglich. „Während Großunternehmen aufgrund ihrer finanziellen und personellen Ressourcen hier schnell eine Vorreiterposition einnehmen, zögern viele kleine und mittelständische Unternehmen oftmals noch, obwohl gerade sie durch den gezielten Einsatz von Social Media mit einem verhältnismäßig geringen Aufwand ein enormes Nutzungspotenzial erwirtschaften könnten“, sagt Simmet.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 29/12/2011 - Keine Kommentare
Die wichtigsten Themen des Jahres 2011 haben sich wie schon in den vergangenen Jahren im Umfeld von sozialen Medien und mobilem Internet abgespielt. Auch andere Dauerbrenner-Themen wie Datenschutz, Piraterie und Meinungsfreiheit im Internet haben 2011 nichts von ihrer Aktualität verloren. Die Folgen der technologischen Revolution, die das Internet ausgelöst hat, beschäftigen die Medienbranche ebenfalls noch in vielen Bereichen. Die Zeitungsbranche beispielsweise sieht den Veränderungen zunehmend gelassen entgegen. Die Buchindustrie hingegen steht gerade erst am Anfang eines großen Umbruchs. Im Zentrum der Veränderungen in der Medienwelt stehen momentan die mobilen Anwendungen, die sich im vergangenen Jahr rasend schnell verbreitet haben.
Wirtschaft/Internet/IT/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 28/12/2011 - Keine Kommentare

Für einen Rückblick auf das Jahr 2012 ist es vielleicht noch etwas früh. Doch eine Zukunftsprognose, die bei W&V Online erschienen ist, dürfte sich schon jetzt als Flop des neuen Jahres erweisen. Sie stammt aus der Feder des Beraters Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach. Er hat Thesen über Zielgruppen, Social Media, Daten, Social Commerce losgelassen und geht davon aus, dass der App-Boom endet – letzteres hat noch gar nicht richtig angefangen, so der Fachdienst Service Insiders in einer Vorabmeldung. So glaubt der Theologe, dass wir aufhören, noch von Social Media zu reden und das in einem Land, das zu den weltweit führenden Social Media-Verweigerern zählt: Sein Antipode Mirko Lange von der Agentur Talkabout ist da ganz anderer Ansicht: „Wolfgang hat offensichtlich nicht(s) etwas nicht verstanden. Vielleicht hat er auch richtig verstanden und stellt sich nur clever im Markt auf. Er schaut nämlich komplett aus der Sicht der Unternehmen - und ‚zielt‘. Und er macht die ‚Beute‘ aus und reduziert sie damit zum Objekt. Ich glaube wirklich, dass Wolfgang die Welt so sieht, deswegen kann man es ihm auch nicht übel nehmen. Aber er sieht eben nur einen kleinen Ausschnitt.
Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 28/12/2011 - Keine Kommentare
Online-Shopping nutzt hierzulande noch kaum das Potenzial, das in ihm steckt. In anderen Ländern, allen voran China und die USA, ist das Kaufen im Web schon deutlich weiter entwickelt als in Deutschland, zeigen Experten der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. Ihre Befragung unter 7.000 Online-Käufern in sieben Ländern offenbart, dass das Internet zwar die Bedeutung des stationären Handels verändert, ihn dadurch jedoch nicht überflüssig machen wird.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 27/12/2011 - Keine Kommentare

Das ohnehin flotte Tech-Karussell legte auch 2011 wieder einen Zahn zu. Apple, das mittlerweile wertvollste Unternehmen der Welt, erwies sich einmal mehr als Trendsetter und König der Schlagzeilen. Die Konkurrenz rückte jedoch auf und attackiert das Imperium des Konzerns aus Cupertino von allen Seiten. Während Webriese Google Android für den Krieg um die Tablet-Vorherrschaft gebracht hat, droht von Amazon ein ernsthafter Konkurrent für das iTunes-Ökosystem zu erwachsen. Die zunehmende Verbreitung mobiler Elektronik entfaltet nun auch ihr negatives Potenzial, denn mobile Malware florierte dieses Jahr. Auch das Thema Nachhaltigkeit begleitete die Technikwelt.
Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 23/12/2011 - Keine Kommentare
Jedes Jahr zu Weihnachten flattern vermehrt Spendenaufrufe in christliche Häuser. Viele Organisationen nutzen mittlerweile auch das Netz, um Menschen zu einer milden Gabe zu überreden. Daran verdienen teilweise auch Online-Vermittler, die hohe Provisionen erhalten. Auch unseriöse Anfragen sind im Netz haufenweise zu finden. "Der Anteil an unseriösen Angeboten ist im Internet nicht höher als bei den klassischen Spendenaufrufen. Betrüger nutzen alle verfügbaren Kanäle", sagt Stefan Loipfinger von CharityWatch.de gegenüber pressetext.
Politik/Umwelt/Recycling/Kreislaufwirtschaftsgesetz
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 22/12/2011 - Keine Kommentare

Es ist längst nicht ausgemacht, dass die Wertstoffsammlung für Kommunen überhaupt ein lukratives Geschäft ist. Diese schmerzliche Erfahrung muss derzeitig der Zweckverband Abfallwirtschaft in der Region Hannover (aha) machen. Hier passiert sogar das Gegenteil. Die Kosten sind sogar gestiegen. Entsprechend kritisch kommentiert die Hannoversche Allgemeine Zeitung die Position der kommunalen Seite: Was habe man nicht alles in Bewegung gesetzt, um gegen die bösen Pläne der Bundesregierung zu protestieren. Private Anbieter würden kommunalen Unternehmen die Einnahmen wegnehmen, „die Müllgebühren müssten steigen, hat man bei aha stets argumentiert. Und nun stellt sich heraus, dass man ein Minus einfährt. Wie peinlich.“ Kommunen sollten also erst einmal ihre Hausaufgaben erledigen und nicht mit dem Finger auf die private Entsorgungswirtschaft zeigen. Zudem könnte man überdimensionierte Müllverbrennungsanlagen http://www.theeuropean.de/gunnar-sohn/8578-muellgebuehren-in-deutschland dicht machen. Gebietskörperschaften könnten sich zusammenschließen und ihre Kirchturmpolitik in der Abfallwirtschaft beenden.
Unternehmen/Finanzen/Umwelt/Energie
Von Jana Seywald veröffentlicht am 22/12/2011 - Keine Kommentare
Es ist beschlossene Sache: Facebook zieht von Palo Alto nach Menlo Park. Während die einen darin die Chance für neue Arbeitsplätze sehen, fürchten die Bewohner des neuen Firmensitzes zunehmenden Verkehr. Heute, Donnerstag, beziehen Management-Team und Ingenieure von Facebook ihr neues Büro in Menlo Park, etwa fünf Kilometer entfernt vom alten Sitz in Palo Alto. Während sich Facebook auf einen Einstellungsboom von etwa 9.000 neuen Mitarbeitern einrichtet, sind die Anrainer und Politiker beunruhigt was die Verkehrbelastung rund um das Gebiet angeht.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 21/12/2011 - Keine Kommentare
Das Fernsehen im Internet hat einen großen Schritt vorwärts gemacht. Gestern, Dienstag, ließ die NFL verlautbaren, dass der 46. Super Bowl, der am 5. Februar 2012 über die Bühne gehen wird, erstmals live und kostenlos im Internet übertragen wird. Das größte US-TV-Event des Jahres wird auf der Internetplattform des TV-Senders NBC, auf der NFL-Seite und über die NFL-App des Mobilfunkanbieters Verizon zu empfangen sein. Das Angebot ist vorerst nur für US-Bürger vorgesehen. "Wir sehen den Sinn einer zeitgleichen Ausstrahlung im Internet nicht, da wir davon leben, dass Leute ihre TV-Geräte einschalten. Im Nachhinein stellen wir viele Sendungen ins Netz", sagt Cornelia Doma vom österreichischen Super-Bowl-Sender Puls 4.
Politik/Gesundheit/Rauchverbot
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/12/2011 - Keine Kommentare

Die Ruhrbarone haben die geplante Verbots-Suada der NRW-Landesregierung sehr treffend auf den Punkt gebracht: Radikales Rauchverbot: Rot-Grüne Volkserzieher in NRW beschließen Aus der Kneipenkultur. Der Bonner General Anzeiger titel heute natürlich wieder verharmlosend mit: NRW verbessert den Schutz der Nichtraucher (was heißt denn hier verbessern?). NRW mutiert zum paternalistischen Bayern-Land.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 20/12/2011 - Keine Kommentare
Wer über ein zweites Telefon verfügt und sein Heim bei längerer Abwesenheit in Sicherheit wissen möchte, kann nun auf ein Tool aus dem iOS-App-Store zurückgreifen. iVigilo Smartcam des niederländischen Entwicklers Naboo verwandelt das eigene iOS-Device in eine mobile, kabellose Überwachungslösung mit verschiedenen Funktionen. Bei Verdacht schlägt das Programm via Twitternachricht oder E-Mail Alarm. Die Überwachungs-App wird in zwei Ausgaben angeboten. Die Standardversion ist kostenlos und beherrscht ausschließlich die Videoübertragung über das Web. Sie kann etwa als durchgehende Überwachungslösung eingesetzt werden, die jedoch nur dann Sinn macht, wenn der Nutzer am anderen Ende der Leitung gerade einen Blick auf sein Zuhause wirft.
Wirtschaft/Unternehmen/CIO
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 20/12/2011 - Keine Kommentare

Unabhängig vom täglichen Brot des CIO, den Unternehmensprozessen, machen sich neue Anforderungen bemerkbar, so die Computerwoche. Übereinstimmend berichten IT-Topmanager, dass weder die neuen Endgeräte noch soziale Netzwerke und schon gar nicht Cloud an ihnen spurlos vorübergehen. „Die Integration privater Geräte wie iPhone oder iPad ist Realität, ebenso Social Media", stellt etwa Markus Grimm, CIO beim Tankkarten- und Mautspezialisten DKV Euro Service, fest. Es werde immer mehr Mitarbeiter in Unternehmen geben, die mobil arbeiten und höchst unterschiedliche Endgeräte einsetzen, bestätigt Jürgen Signer, Deutschlandchef von Aastra in Berlin: „Für unsere Lösungen ist es daher unabdingbar, hier eine Integrationsleistung zu bringen. Ein CIO tut sich in Zukunft keinen Gefallen, wenn er versucht, sich auf ganz wenige Standard-Endgeräte zu konzentrieren. Das wird er nicht durchhalten können gegen die Anwender. Es rücken viele junge Mitarbeiter nach, die technologisch das nachfragen, was sie auch privat schon lange nutzen. Ein CIO sollte diese Dienste in seine IT-Infrastruktur einbauen, sonst entstehen Probleme bei der Rekrutierung von neuem Personal.“ Neue Aufgaben, neue Irritationen - was, außer noch mehr Arbeit, hat der CIO davon? Wird ihm sein unermüdlicher Einsatz gelohnt? Wie verändern die neuen Methoden und Verfahren das Selbst- und Fremdbild des CIO? „Um die Herausforderungen der mobilen und sozial vernetzten Welt zu meistern, werden CIOs und Vorstände in Zukunft besondere Führungsqualitäten brauchen, brauchen, prognostizieren die Analysten von PA Consulting und Harvey Nash“, führt die Computerwoche aus.
Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/Informationstechnologie/Dienstleistungen/Internet/Mobilfunk
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 19/12/2011 - Keine Kommentare
Die Telekommunikationsbranche blickt auf ein turbulentes Jahr zurück und das wird sich wohl in den nächsten Jahren nicht ändern, folgt man den Analysen der Unternehmensberatung Booz & Company. „Während Kostensenkungsmaßnahmen in Folge der Wirtschaftskrise viele Akteure weiter beschäftigen, steigen mit der fortschreitenden Digitalisierung die Ansprüche enorm: Geschäftskunden ebenso wie private Nutzer erwarten jederzeit und überall Top-Service und drängen die Betreiber auf Verbesserung der Netzkapazitäten und Netzqualitäten“, so Dr. Roman Friedrich von Booz & Company. Sein Ausblick ins nächste Jahr: Telekom-Anbieter werden sich vom klassischen integrierten hin zu vier unterschiedlichen Typen offener Geschäftsmodelle entwickeln: „Der verlässliche, kosteneffiziente Network Guarantor. Der flexible, integrierte Business Enabler. Der innovative, kundenorientierte Experience Creator. Der umfassende, Synergien ausschöpfende Global Multimarketer.“ Nach Ansicht von Bernd Stahl, Netzwerkspezialist von Nash Technologies in Stuttgart, werde das Szenario etwas anders kommen und sehr viel disruptiver. Als Beispiel nennt er Carrier Grade Voice – also Ausfallsicherheit bei Sprachdiensten: „Das bisherige und konkurrenzlose Kerngeschäft der Telekom-Anbieter wird mehr und mehr via SIP Server auf einem Cloud-Rechenzentrum mit redundantem Internet-Anschluss realisiert, zu günstigeren Kosten und mit attraktiveren Services und Apps. Der Durchbruch ist hier geschafft. Es gibt keinen Grund, weshalb sich dieser gerade begonnene Trend nicht beschleunigen sollte.“
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 19/12/2011 - Keine Kommentare
Software-Designer Steve Isaac hat eine Möglichkeit entwickelt, die Bildschirmtastatur von Apples iPad mit einer haptischen Erfahrung auszustatten. Dabei bedient er sich einer dünnen, flexiblen Silikonmatte namens "TouchFire", die passgenau über dem Bildschirm liegt. Das Projekt war auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter äußerst erfolgreich und steht kurz vor der Marktreife.
Wirtschaft/Beruf/Personal/IT
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 19/12/2011 - 1 Kommentar(e)

Die Marktsituation für IT-Freiberufler hat sich in diesem Jahr gedreht: Nach den Krisenjahren 2008 bis 2010 sind mittlerweile viele Freelancer in der komfortablen Lage, sich ihre Jobs auszusuchen, so die Erfahrung von Mark Hayes vom IT-Personaldienstleister Harvey Nash. „Sehr viele IT-Freiberufler schauen auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Die Nachfrage nach Freelancern ist mittlerweile größer als das Angebot.“ Dies sei mittlerweile auch in den Unternehmen angekommen: „Wer gute Leute haben will, der weiß, dass er dafür den Marktpreis zahlen muss“, sagt Hayes.
Literatur/Deutschunterricht/Bonn
Von Constantin Sohn veröffentlicht am 17/12/2011 - Keine Kommentare
Hugo von Hofmannsthal, geboren am 1. Februar 1874 in Wien, gestorben am 15. Juli 1929 in Rodaun bei Wien, Untertan Kaiser Franz Josephs, betrat die Literaten-Szene 1891 mit knapp achtzehn Jahren und wurde fast augenblicklich berühmt. Auf einer Landpartie trug der Primaner den namhaften Schriftstellern Wiens sein erstes Versdrama vor. "Wortlos", so wurde später über den Ausgang dieser Lesung berichtet, "saßen Arthur Schnitzler und die anderen aus der Stadt Gekommenen, Männer der sicheren Feder und anhebende Meister ihres Handwerks, vor dem Knaben, der seine Blätter zusammennahm." - "Wissen, Klarheit, Künstlerschaft", notiert Arthur Schnitzler im März 1891 in seinem Tagebuch, "es ist unerhört in dem Alter." Noch im gleichen Jahr verbreitete sich der Ruhm des Knaben über Wien hinaus. In Kopenhagen staunte Georg Brandes über die Magie dieser Verse, in München machte sich Stefan George reisefertig, um dem „Zwillingsbruder" den Dichterbund anzutragen, und in Berlin überlegte der spätere Dichterfreund Rudolf Borchardt, sein Studium abzubrechen, um einer wie Hofmannsthal zu werden. "Meine ganze Last schien mir abgenommen", schilderte er später den Eindruck, den schon wenige Zeilen des jungen Dichters auf ihn gemacht hatten, und noch nach Jahrzehnten gestand er die "Erschütterung" ein, die ihn seitdem nie wieder verlassen habe.
Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/IT/Kundenservice
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/12/2011 - Keine Kommentare

Der Markterfolg der Smartphones wird nach Ansicht des Telekom-Managers Johannes Nünning dazu führen, dass immer mehr Nutzer Apps oder mobile Websites jederzeit und selbstständig nutzen werden ohne direkte Kontaktaufnahme zum Anbieter. „Viele Informationen der Unternehmen werden sich schnell, umfänglich und komfortabel abrufen lassen. Konsequenz für den Kundenkontakt: ein Rückgang der Anzahl an direkten Kontakten“, so Nünning in einem Fachbeitrag für Mobile Zeitgeist. Der Formfaktor von Smartphones im Kundenkontakt werde erhebliche Konsequenzen auf die Art der Kundenkontakte haben, beispielsweise wenn trotz attraktiver Selbstbedienungsmöglichkeiten noch Fragen offen geblieben sind. Denn viele Kunden werden ihre Smartphones ganz einfach auch als „Phone“ wahrnehmen und folglich bei Unternehmen anrufen wollen.
Computer/Telekommunikation/Politik/Recht
Von Markus Keßler veröffentlicht am 16/12/2011 - Keine Kommentare
Die chinesische Regierung hat eine Verschärfung der Kontrolle von sozialen Netzwerken angekündigt. Innerhalb von drei Monaten müssen sich alle Kunden von Services, die in Peking beheimatet sind, mit ihrem richtigen Namen registrieren lassen. In diese Kategorie fällt auch Weibo, das etwa 250 Mio. Nutzer hat. "Dieser Schritt kommt nicht überraschend. Die chinesische Regierung verschärft schon seit Jahresbeginn die Internetkontrolle. Der arabische Frühling hat die Behörden in Alarmbereitschaft versetzt", sagt Barbara Trionfi vom internationalen Presseinstitut im Gespräch mit pressetext.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 15/12/2011 - Keine Kommentare
Google hat zum wiederholten Male Apps aus dem Android-Store entfernt, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Nach dem Hinweis einer Sicherheitsfirma musste der Konzern 27 schädliche Programme aus seinem Angebot entfernen, die von den Usern unbemerkt teure Kurznachrichten verschickt haben. Android kämpft bisher vergeblich gegen das wachsende Aufkommen von Schadsoftware. "Das Problem ist weniger das Betriebssystem selbst, als der Vertriebsweg der Apps. Wer sich nicht auskennt und sich Software aus zwielichtigen Quellen holt, kann schnell einen Schaden davontragen", sagt Stefan Ortloff von den Kaspersky Labs gegenüber pressetext.
Politik/Recht/Medien/Kommunikation
Von Jana Seywald veröffentlicht am 14/12/2011 - Keine Kommentare
Die Diskussion um ein neues Anti-Piraterie-Gesetz in Amerika ruft Wikipedia-Gründer Jimmy Wales auf den Plan. Der Gründer des Online-Lexikons will maximalen Druck auf die US-Regierung ausüben und droht mit kurzfristiger Stilllegung seiner Seite. Kritiker des sogenannten "Stop Online Piracy Act" befürchten, dass Seiten wie Wikipedia durch diesen Gesetzesentwurf ihre Berechtigung verlieren. Provider außerhalb der USA werden durch den Entwurf ebenfalls verpflichtet, Webseiten zu sperren, die das Urheberrecht verletzen. Der US-Senat ist allerdings der Meinung, dass dieses Gesetz notwendig ist, um Urheberrechte im Internet zu schützen. "Der Vorwand dieses Gesetzesentwurfes ist das Urheberrecht, das Ergebnis ist Zensur", meint Arge-Daten-Obmann Hans Zeger im Gespräch mit pressetext.
Unternehmen/Telekommunikation/IT
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 14/12/2011 - Keine Kommentare

Der ITK-Hersteller Aastra bringt zwei weitere SIP-Telefone auf den Markt: das Aastra 6735i und das Aastra 6737i. Beide Telefone verfügen über zwei Gigabit-Ethernet-Ports und können so optimal in breitbandige Unternehmensnetzwerke integriert werden. Verbesserungen bei der Hardware wie dem Telefonhörer, der Freisprecheinrichtung, dem Headsetanschluss und dem Verstärker ermöglichen eine Sprachqualität in HD-Audio. Für zusätzlichen Breitbandklang sorgt die vorinstallierte Software Aastra Hi-Q Audio. Sie steht für die Abkehr des bekannten ISDN-Standardcodecs G.711 hin zum Breitbandcodec G.722. Die Sprache wird dabei so codiert und decodiert, dass sich die Bandbreite bei gleicher Übertragungsbandbreite um mehr als das Doppelte vergrößert. Einmal installiert, verbessert sich der Klang in allen Verbindungen, in denen der Codec G.722 von den Endgeräten der Teilnehmer ausgehandelt wurde. Das Aastra 6737i und das Aastra 6735i haben weitestgehend die gleichen Funktionen, unterscheiden sich aber beispielsweise in der Displaygröße.
Medien/Kommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 13/12/2011 - Keine Kommentare
Das Handy bietet die mächtigste Plattform für Werbung bisher. Das behaupten Forscher aus den USA und Australien im "Journal of Interactive Marketing". Das Marketing über Apps folgt allerdings ganz neuen Regeln der Kundenkommunikation, die Werbetreibende beachten sollten. So erhöhen laut den Untersuchungen nur jene "gebrandete" Apps das Interesse für Unternehmen und deren Produkte, die dem Kunden genügend Mehrwert bieten.
Energie/Umwelt/IT/Smart Grid
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 13/12/2011 - Keine Kommentare

Alle sprechen vom Smart Grid und doch versteht jede Branche etwas anderes unter dem intelligenten Energienetz der Zukunft, das die Energieerzeuger und -verbraucher vernetzen soll. Deutschlands größtes Projekt der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) steckt noch in den Kinderschuhen: „Solange jede Branche nur auf ihre eigene Untertasse schaut, werden wir nicht zum Fliegen kommen“, kritisiert Martina Dietschmann vom Netzwerkspezialisten Nash Technologies gegenüber dem Fachdienst Service Insiders. In Deutschland laufen zwar einzelne Pilotprojekte an wie auf der Nordsee-Insel Pellworm, wo das erste intelligente Stromnetz entstehen soll. Eine grundsätzliche, branchenübergreifende Debatte über die Standards und die Architektur des Smart Grids gibt es jedoch bisher kaum. „Die Telekommunikationsbranche und die Energieindustrie leben in zwei völlig verschiedenen Welten. Wenn wir das neue Energienetz aber durch Kommunikationstechnologien steuern wollen, müssen wir es ganzheitlich betrachten“, erklärt Dietschmann. Die Energiewende und damit der stetig wachsende Anteil dezentraler Energieeinspeisung in die Verteilnetze werde eine ähnlich disruptive Wirkung haben, wie sie die Telekommunikationsbranche in den vergangenen zwanzig Jahren bereits erlebt hat.
Politik/Gesellschaft/Gesundheit/Pflege
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 12/12/2011 - Keine Kommentare

„Ambulant vor stationär“ ist einer der Eckpunkte aus dem Papier des Bundes-Gesundheitsministers Daniel Bahr zur Umsetzung der Pflegereform. Der Grund für den Schwerpunkt auf ambulanter Pflege in Deutschland ist klar: Durch die alternde Bevölkerung und die steigende Zahl der Pflegebedürftigen steigen auch die Kosten. Nicht geklärt ist, wie die Familien und Pflegenden Angehörigen diese Aufgaben in Zukunft meistern sollen. Der GND e.V. – Generationen Netzwerk für Deutschland – bietet einen Online-Test, damit sich die Menschen überhaupt klar werden, was Pflege zu Hause bedeutet und wie sie sich auf diese Situation vorbereiten können. „Wichtig ist, dass die Angehörigen wissen, was auf sie zukommt“, sagt GND-Vorstand Claudia Rutt, „damit sie dieser verantwortungsvollen und belastenden Aufgabe gewachsen sind.“
Wirtschaft/Unternehmen/Psychologie/Motivation
Von Dr. Constantin Sander veröffentlicht am 12/12/2011 - Keine Kommentare

Appelle, Boni, Incentives, Motivationstrainings - es gibt viele Versuche, die Leistung von Menschen zu verbessern. Schon lange weiß die Psychologie, dass dies alles fragwürdige Methoden der Motivationsförderung sind. Die Hirnforschung sattelt noch eins drauf. In meinen Projektmanagement-Seminaren nimmt das Thema Motivation einen breiten Raum ein. Teilweise zum Unverständnis einiger Teilnehmer. Eine Projektmanagerin sagte mir einmal: „Motivation? Mit so was können wir uns nicht befassen!“ Andere befassen sich sehr intensiv damit und unternehmen einiges um eben diese zu fördern. Die einfachsten Versuche sind Appelle wie „Zeigen Sie doch mal ein wenig mehr Motivation!“ Andere meinen, dass man durch Lob und Tadel Menschen motivieren könne. Und viele glauben, ihre Mitarbeiter seien mit Geld zu locken: Provisionen, Boni und Incentives. Reicht das nicht aus, dann muss ein Motivationstrainer her. Damit machte einst Jürgen Höller in Deutschland Furore und löste eine Welle der Dopaminanschubser aus: Tschacka! Heraus kam dabei nichts als ein Strohfeuer.
Computer/Telekommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 12/12/2011 - Keine Kommentare
Eine neue Kategorie von Software-Anbietern bereitet den großen Internet-Konzernen Sorgen. Es tauchen vermehrt Programme auf, die nach der Installation die Werbeflächen auf Internetseiten dreist mit eigenen Inseraten überdecken, wie das Wall Street Journal berichtet. Das ist ein Angriff auf das Geschäftsmodell von Firmen wie Yahoo, Facebook oder Google. "Der Konsum von Werbung ist der Preis, den User für die kostenlose Nutzung von Web-Angeboten zahlen. Aus Marketing-Sicht verzerrt ein Parallel-Anbieter die Daten und erschwert eine Auswertung", sagt Acris-Geschäftsführer Wolfgang Kern gegenüber pressetext.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 10/12/2011 - Keine Kommentare
Ab 2012 will die Fluglinie Dutch Royal Airlines (KLM) ihren Passagieren Social Seating anbieten, wie der Spiegel berichtet. Für Fluggäste, die sich auf der KLM-Seite mit ihrem Facebook- oder LinkedIn-Profil anmelden, sucht die niederländische Airline auf Wunsch einen Sitznachbarn mit ähnlich gearteten Interessen und Hobbys. "Wir haben keine Pläne in diese Richtung. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass unsere Kunden im Zweifelsfall lieber ihre Ruhe haben wollen", sagt Austrian-Airlines-Sprecher Michael Braun gegenüber pressetext.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 09/12/2011 - Keine Kommentare
Im vergangenen Jahr hat die Videospielindustrie weltweit 56 Mrd. Dollar umgesetzt. Das ist mehr als doppelt so viel wie die Musikindustrie erwirtschaftet hat. Experten prognostizieren in den kommenden Jahren weiterhin starkes Wachstum für die Branche, wie der Economist berichtet. Videospiele sind durch die Verbreiterung der Zielgruppe endgültig zum Massenphänomen geworden. "Das hat auch mit dem Generationenwechsel zu tun. Heute wachsen Kinder mit Videospielen auf. Das führt zu einer Verbreiterung der Zielgruppe", sagt Videospiel-Experte Hans Solar gegenüber pressetext.
Bildung/Karriere/Medien/Kommunikation
Von Jana Seywald veröffentlicht am 08/12/2011 - Keine Kommentare
Fast vier Mio. Kinder in Großbritannien besitzen kein Buch und lesen somit nicht. Das besagt eine Studie des "National Literacy Trust". 2005 war es nur eines von zehn Kindern, das kein Buch in die Hand genommen hat. Es wurden 18.000 Kinder in der Altersgruppe zwischen acht und 16 Jahren befragt. Die durchgeführte Studie der National Literacy Trust hat ergeben, dass Kinder mit eigenen Büchern besser in der Schule und auch wesentlich bessere Leser sind. Die Befragung fand in 111 britischen Schulen statt. Dabei stellte sich heraus, dass 33,2 Prozent der Kinder kein eigenes Buch besitzen. Das sind 3,8 Mio. Kinder im gesamten Vereinigten Königreich.
Computer/Telekommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Markus Keßler veröffentlicht am 07/12/2011 - Keine Kommentare
Der Online-Bezahldienst PayPal hat mit einem Imageproblem zu kämpfen. Die eBay-Tochterfirma hat verschiedenen Unternehmen die Zusammenarbeit gekündigt. Kürzlich wurde sogar Spendenaktionen die Unterstützung entzogen. Die Gründe für das Beenden der Kooperationen reichen von zu großen Kontobewegungen über erotische Inhalte bis hin zu US-Handelsembargos. Obwohl einige der Maßnahmen nur temporär waren, entstehen wirtschaftliche Schäden durch die Marktmacht von PayPal. "PayPal ist beinahe schon ein Monopolist, zumindest was Europa und die USA angeht", sagt Thomas Lang, Geschäftsführer von carpathia e-business.competence, gegenüber pressetext.
Produkte/Innovationen/digitale Heimvernetzung/Smart Home
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 07/12/2011 - Keine Kommentare
Die Waschmaschine startet erst, wenn der Strom günstig ist, das Sicherheitssystem schlägt Alarm, wenn der Kühlschrank nicht geschlossen ist. Zwei Drittel der deutschen Haushalte mit Online-Zugang interessieren sich für das Thema Smart Home. Trotz der hohen Nachfrage sind die Aktivitäten der Unternehmen bei intelligenten Wohnlösungen zögerlich, wie eine Studie der Capgemini-Gruppe zeigt.
Literatur/Bibliothek
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 07/12/2011 - Keine Kommentare

Leiden die NeueNachricht-Leser auch an Burnout, Informationsstress, Vereinsamung, Überforderung und digitaler Müdigkeit? Furcht vor dem Neuen, Angst vor Kontrollverlust? Spöttische Gedanken über die Echtzeit-Kommunikation des Netzes und über die Post Privacy-Bewegung, die das Privatleben als Reminiszenz an eine analoge Welt sieht? Dann sind Sie in guter Gesellschaft. Der kulturkrische Reigen reicht vom Mittelalter über die Literatur der Wiener Moderne bis zu Herrn Schirrmacher von der FAZ. So war im Spätmittelalter der Spott über den Bücherwurm verbreitet, den kurzsichtigen Leser und Literaturtrottel. Vergraben in Büchern wurde der bebrillte Leser zur Verkörperung des Narren, die Brille zum Zeichen intellektuellen Hochmuts. Einen Bestseller brachte 1494 Sebastian Brant mit dem Bändchen „Das Narrenschiff“ heraus. Gleich das erste Bild nach dem Titelblatt zeigt einen närrischen Gelehrten am Lesepult seines Studierzimmers, umgeben von Büchern. Er trägt eine Schlafmütze, im Nacken hängt die Narrenkappe, und mit der rechten Hand schwingt er den Staubwedel, um die Fliegen von den Büchern fernzuhalten. Das Brant-Opus schilderte den Bücherwahn. Im öffentlichen Diskurs kritisierte man die Ruhmsucht des Lesers und des Buchautors. Illustrierte Bücher und die Liebe zu Bildern wurden als „Kränkung der Weisheit“ gewertet. Narren seien auch jene Autoren, die schlechte Bücher schreiben ohne die Klassiker zu studieren, ohne Kenntnis der Orthographie, Grammatik und Rhetorik. Diese Büchernarren können der Verlockung nicht widerstehen, ihr krauses Geschreibsel neben die Werke der Großen zu stellen – kurz nach der Erfindung des modernen Buchdrucks durch Mainzer Goldschmied Johannes Gutenberg.
Computer/Telekommunikation/Politik/Recht
Von Markus Keßler veröffentlicht am 06/12/2011 - Keine Kommentare
Der Drogenkrieg in Mexiko ist auch ein Kampf um Kommunikationsstruktur. Ein namhaftes Kartell des Landes betreibt ein eigenes, geheimes Mobilfunknetz, um einer behördlichen Überwachung aus dem Weg zu gehen, berichtet das mexikanische Verteidigungsministerium. In den vergangenen zwölf Monaten konnte die Anti-Drogen-Einheit "Operacion Noreste" großteils infolge anonymer Hinweise in vier Bundesstaaten eine umfangreiche Mobilfunk-Infrastruktur sicherstellen.
Politik/IT/Service/Technik/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 05/12/2011 - Keine Kommentare

Können wir auf dem Münchner IT-Gipfel am Nikolaustag mit irgendwelchen technologischen Überraschungen der Bundesregierung rechnen oder dominiert wieder nur die Transpiration vor der Inspiration? Das Merkel-Telefon 115 ist für mich immer noch das Symbol für die Hightech-Politik der politischen Elite in Berlin. Eine Hotline auf Amtsstubenniveau – geöffnet von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr. Wenn man den IT-Gipfel als Plattform für das Bürgertelefon einsetzt, dann sollte zumindest ein Hauch von technologischer Kompetenz erkennbar sein, fordert Andreas Klug, Mitglied der Ityx-Geschäftsführung in Köln. „Es kann nicht ohne Automatisierung funktionieren. Eine Vorqualifizierung der Anrufe ist unabdingbar, um Standardabfragen über Öffnungszeiten, Sperrmüllabfuhr oder dergleichen abzufangen. Das System selbst muss über mehr Wissen verfügen, um die Servicemitarbeiter an den Telefonen zu entlasten und eine ständige Erreichbarkeit zu gewährleisten.“ Es sei doch peinlich, wenn die Bürgerinnen und Bürger vor 8 Uhr, nach 18 Uhr oder am Wochenende anrufen und nur eine Bandansage ertönt „Sie rufen außerhalb unserer Servicezeiten an“.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 05/12/2011 - Keine Kommentare
Immer öfter stellt das Internet eine Form des bloßen Zeitvertreibs dar. 53 Prozent der jungen Erwachsenen gehen täglich ohne konkretes Ziel online - sieht man von der Suche nach Unterhaltung oder Spaß ab. 81 Prozent in dieser Altersgruppe tun dies zumindest manchmal. Zu diesem Schluss kommen US-Forscher vom Pew Research Centre in der Studie "Internet & American Life Project". Befragt wurden dafür über 2.200 Erwachsene per Telefon. "Das Internet ist heute mit der Lebensführung verwoben. Immer mehr wird es zum Spielplatz, nicht nur der jungen Generation", erklärt Studienleiter Lee Rainie.
Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/IT/Service/Apps
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 02/12/2011 - Keine Kommentare

Vor fünf Jahren erreichten die Anbieter von Service-Rufnummern ihren Höhepunkt beim Anrufvolumen und bei den Umsätzen. Seitdem geht es bergab. Es gebe gravierende Veränderungen im Nutzerverhalten, die sich nachteilig für telefonische Dienste auswirken. Beim Smartphone sei das gut zu beobachten, sagt Ralf Schäfer, Abteilungsleiter Märkte und Perspektiven des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK) in Bad Honnef: „Wenn die Leute ausgetestet haben, was sie damit machen können, dann kommt die Lust auf weitere Anwendungen. Das ist wie eine Spirale - es verstärkt sich immer weiter. Beim Online-Banking überprüfe ich vielleicht erst einmal nur meinen Kontostand. Wenig später folgen dann auch Überweisungen, die ich bequem über Apps vornehmen kann. So setzt sich das in anderen Anwendungsfeldern fort. Es gibt eine sehr steile Lern- und Erfahrungskurve. Der positive Effekt, wenn etwas wirklich bequem und einfach über das mobile Netz klappt, wirkt wie ein Katalysator“, so Schäfer im Interview mit dem Düsseldorfer Fachdienst Service Insiders.
Produkte/Innovationen/Unternehmen/Finanzen
Von Dieter N. Unrath veröffentlicht am 02/12/2011 - Keine Kommentare
Die Waschmaschine startet erst, wenn der Strom günstig ist, das Sicherheitssystem schlägt Alarm, wenn der Kühlschrank nicht geschlossen ist. Zwei Drittel der deutschen Haushalte mit Online-Zugang interessieren sich für das Thema Smart Home. Trotz der hohen Nachfrage sind die Aktivitäten der Unternehmen im Bereich intelligente Wohnlösungen zögerlich, wie eine Studie der Capgemini-Gruppe zeigt. Smart Home bietet den Verbrauchern zahlreiche Leistungen in den Bereichen Komfort, Energieeffizienz, Gebäude- und Gerätesicherheit, Gesundheit/Notfall sowie Unterhaltung. 84 Prozent der an Smart Home Interessierten wären bereit, für intelligente Wohnlösungen zu zahlen.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 01/12/2011 - Keine Kommentare
Eine von der US-Firma TRUSTe durchgeführte Analyse von Datenschutzrichtlinien auf Internetseiten hat ergeben, dass mittlerweile ein Großteil der US-Web-Angebote die Bestimmungen im Netz zur Verfügung stellen. Allerdings sind die Texte aufgrund ihrer Länge und Komplexität für den Durchschnittsuser kaum zu bewältigen. Dieses Problem betrifft nicht nur US-amerikanische Seiten. "Für den Großteil der Nutzer sind die Datenschutzbestimmungen nicht in vollem Umfang verständlich. Die Komplexität der Texte kommt daher, dass oft Passagen aus Gesetzestexten wortgleich übernommen werden", sagt Frank Jander von der Kedua GmbH gegenüber pressetext.
Politik/Wirtschaft/Unternehmen/Kommunen/Umwelt/Recycling
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 30/11/2011 - Keine Kommentare

Gehen größere Mengen ins Recycling, steigen die Betriebskosten der Verbrennungsöfen pro Tonne – entsprechend müssen die Müllgebühren angehoben werden. Für die Kreislaufwirtschaft ist diese veraltete Technologie kontraproduktiv. „Die MVAs sind ja oft verkauft worden als Energieerzeugungsanlagen. In Wirklichkeit sind es Wertvernichtungsanlagen“, kritisiert der Naturwissenschaftler und ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Ernst-Ulrich von Weizsäcker. Am Beispiel der Seltenen Erden und anderer wichtiger Industriestoffe könne man das gut ablesen. Hier werden nur ein Prozent über Recyclingverfahren wiedergewonnen. 99 Prozent gehen über die klassische Müllentsorgung verloren. „Dann muss Kanzlerin Merkel wieder in die Mongolei reisen und um Seltene Erden betteln. Das ist nicht Sinn der Sache“, so Weizsäcker im Interview mit NeueNachricht. Man müsse die Abfälle sehr viel stärker materiell nutzen und nicht energetisch.
Forschung/Technologie/Medizin/Wellness
Von Markus Steiner veröffentlicht am 30/11/2011 - Keine Kommentare
Hightech-Smartphones wie das iPhone sind in puncto Anwendungsmöglichkeiten ungemein vielseitig. Neben der herkömmlichen Nutzung von Telefonie, Internet und Multimedia werden sie seit Neuestem auch zunehmend für den medizinischen Einsatz interessant. Welche Möglichkeiten die technologisch hochgezüchteten Endgeräte in dieser Hinsicht noch eröffnen, zeigt eine Gruppe koreanischer Computerwissenschaftler, die das Apple-Gerät kurzerhand in ein mobiles Diagnoselabor verwandeln will. Mit dessen Hilfe können User über die Analyse von Speichel, Blut oder Urin so früh wie möglich Krankheiten erkennen.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 29/11/2011 - Keine Kommentare
Im Code der Betaversion des nächsten iOS-Upgrades, Version 5.1, sind Hinweise auf neue Produkte aus dem Hause Apple aufgetaucht. Wie Insider-Blogs berichten, dürfte man in Cupertino bereits an neuen Generationen von iPhone, iPad und AppleTV arbeiten, für die ein umfassendes Hardwareupgrade erwartet wird. Text-Strings, der - verborgen im Code der iOS-Beta - aufgefunden wurde, legen gleich drei Neuauflagen nahe. So verrät der Eintrag "iPhone 5,1" laut 9t05mac nicht nur, dass ein neues Modell des Apple-Smartphones zumindest in Planung ist, sondern auch, dass dieses eine technische Frischzellenkur erhält.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet/Social Web
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 29/11/2011 - Keine Kommentare

Ist Deutschland ein Kollaborations-Schwellenland, fragt sich der PR-Blogger Florian Semle und gibt eine vielschichtige Antwort: Die Kehrseite der Enterprise2.0-Saga werde meist von den Praktikern hinter vorgehaltener Hand erzählt: „Mitarbeiter nutzen die frischen neuen Tools nicht, sondern bleiben beim bewährten ‘Laufwerk C’. Kunden und Partner, die sonst immer und überall dringenden Gesprächsbedarf haben, verweigern den Austausch auf der nagelneuen Plattform und das WIKI wird nur von der IT mit Inhalten gefüttert, weil sich sonst keiner zuständig fühlt. Diese zweite Wahrheit dominiert meines Erachtens derzeit in Deutschland – auch wenn wenig überraschend keine aktuellen Zahlen zu gescheiterten Unternehmensanwendungen vorliegen.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 29/11/2011 - 1 Kommentar(e)

Im Internet tobt ein Wettbewerb der großen Plattformen um die Gunst der Nutzer, so der FAZ-Netzökonom Holger Schmidt: „Deren Vorlieben zu treffen wird allerdings immer schwieriger, ändern sie sich doch dramatisch schnell. Wie schnell, das zeigen die Verschiebungen der Zeit, die auf die Kategorien im Web entfallen. In den vergangenen 12 Monaten haben die Nutzer in Deutschland ihre Online-Zeit auf den klassischen Portalen wie T-Online um durchschnittlich 24 Prozent gesenkt, dafür aber um 49 Prozent in den sozialen Netzwerken erhöht, hat das Marktforschungsunternehmen Comscore gemessen. Besonders schnell vollzieht sich diese Zeitenwende unter jungen Menschen zwischen 15 und 24 Jahren. Die Zeit auf den Portalen ist in diesem Zeitraum um 50 Prozent auf nur noch 923 Millionen Minuten in Deutschland gefallen, während die Aufenthaltsdauer in den sozialen Netzwerken um 64 Prozent auf 4,5 Milliarden Minuten gestiegen ist.“
Computer/Telekommunikation/Politik/Recht
Von Markus Keßler veröffentlicht am 28/11/2011 - Keine Kommentare
Im Januar 2012 präsentiert die Europäische Kommission Vorschläge zur Anpassung der Datenschutzrichtlinie aus dem Jahr 1995. Als einer der wichtigsten Punkte gilt die Ausweitung der Anwendbarkeit von EU-Recht auf alle Firmen, die in Europa tätig sind. Personalisierte Werbung soll auch für Firmen mit außereuropäischem Hauptsitz, wie etwa Facebook, nur mit Einverständnis der User möglich sein, wie der Sunday Telegraph berichtet. "Im Kern geht es hier um eine Entzerrung des Wettbewerbs. Derzeit haben US-Unternehmen einen Vorteil am Markt. Den Untergang von Facebook bedeuten neue Vorschriften aber nicht", sagt Hans Zeger von der ARGE Daten gegenüber pressetext.
Wirtschaft/Unternehmen/Beschaffung/Umwelt/Nachhaltigkeit
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 28/11/2011 - Keine Kommentare

Unternehmen und Politik sind in der Vertrauenskrise – Zeit zu handeln. Dazu könnte auch eine nachhaltige Einkaufspolitik des Bundes beitragen, doch die zu organisieren, daran scheitern bislang die liebwertesten Gichtlinge der Industrie. Der Herr Dr. Schäfer, Leiter Recht und Steuern vom Gesamtverbandes textil+mode, hat ein sehr metaphorisches Verhältnis zum Schaf. Denn in seinem Powerpoint-Vortrag beim Nachhaltigkeitskongress des Vergabeblogs im Bonner Beschaffungsamt stellte er sich mit dem Foto eines Schafes vor. Wenn man Schäfer heißt, ist das naheliegend. Früher weidete das Schaf in Deutschland und die Wolle wurde im eigenen Land verarbeitet. Von der Spinnerei, über die Weberei und Färbung bis zum Nähen. Dann wurden die Endprodukte verkauft. Heute sei ja alles so komplex, kompliziert und internationalisiert.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 25/11/2011 - Keine Kommentare
Die Nutzer von Diensten wie Suchmaschinen, sozialen Netzwerken, Filesharing-Plattformen und anderen Diensten im Internet haben sich daran gewöhnt, dass sie für diese Services nichts zu bezahlen brauchen. Die Anbieter der Dienstleistungen müssen trotzdem jeden Monat Rechnungen über viele Millionen Dollar begleichen. Finanzieren müssen das die Nutzer, auch wenn sie nicht direkt bezahlen. "Den Preis für die Nutzung der Dienste zahlen Nutzer in Form ihrer Daten. Umsonst gibt es auch im Netz nichts", sagt Quintessenz-Obmann Georg Markus Kainz gegenüber pressetext.
Wirtschaft/Unternehmen/Journalismus/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 25/11/2011 - Keine Kommentare

Heutzutage entscheiden die Medienkonsumenten, was eine Nachricht ist und was nicht, schreibt die Journalistin Ulrike Langer in einem Beitrag für das t3n-Magazin: „Sender und Journalisten müssen ihre neue Rolle in der veränderten Medienwelt, in der jeder Laie ein Publizist sein kann, oft erst noch finden. Dabei bietet die Vernetzung ungeahnte Möglichkeiten, an Informationen zu kommen und Inhalte zu verbreiten.“ Jeder, ob großes Medienhaus oder kleiner Self Publisher, könne von der neuen Vernetzung profitieren. „Für letztere ist vor allem die Spezialisierung auf ein Themengebiet oder ein besonderes Talent und zudem die enge Verbindung zur Webszene oder der Fanbasis wichtig. Das bedeutet, Beiträge im Netz nicht nur ‚abzuwerfen‘, sondern sich intensiv um den Austausch mit der Zielgruppe zu bemühen“, so Langer.
Wirtschaft/Unternehmen/Social Commerce
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 24/11/2011 - Keine Kommentare
In der neuen Studie „Social Commerce“ startet das Beratungshaus Mind Business Consultants gemeinsam mit der absatzwirtschaft eine umfassende Anbieterbefragung, um die erfolgreiche Integration von Social Media, eCommerce und Mobile aufzuzeigen. Die Studie wendet sich an Marketing-, CRM- und eCommerce-Verantwortliche und dient als Ratgeber für den Einstieg in den Social Commerce. „Nach dem Erfolg der letzten zwei Studien ‚Praxisleitfaden: Social Media Monitoring‘ und ‚Praxisleitfaden: Social Media im Kundenservice‘ mit mehr als 6 000 Downloads, werden ebenso viele Leser für die neue Studie erwartet. Mit der Beteiligung an dieser Umfrage präsentieren Unternehmen ihre Produkt- und Dienstleistungsangebote in der ersten umfassenden Marktübersicht“, erklärt Mind-Chef Bernhard Steimel.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 24/11/2011 - Keine Kommentare
Im Januar 2011 hat Google damit begonnen Begriffe, die mit Piraterie in Zusammenhang stehen, von den Autocomplete- und Instantservices auszunehmen, wie torrentfreak.com berichtet. Die Liste der verbotenen Suchbegriffe wurde kürzlich wieder erweitert und enthält jetzt auch die Namen der beliebtesten Bittorrent-Seiten, darunter auch the Pirate Bay. Obwohl die betreffoffenen Seiten noch von Google gefunden werden, haben die Maßnahmen zu einem markanten Abfall bei der Zahl der Suchanfragen geführt. "Eine Steuerung der Suchergebnisse durch Google hat es immer schon gegeben. Ein großes Problem ist die Intransparenz solcher Maßnahmen", sagt Christian Jeitler von Quintessenz gegenüber pressetext.
Wirtschaft/Unternehmen/Mobilfunk/Internet/Kundenservice/App-Economy/Smartphone
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 23/11/2011 - Keine Kommentare
Kundenservices über Internet-Dienste, soziale Netzwerke und Apps für die mobile Welt sind in Deutschland noch eine Randerscheinung. Sie werden entweder nicht ernst genommen oder es fehlt am Mut zur radikalen Wende. So glaubt kaum ein Meinungsführer in der Call Center-Branche an eine radikale Abkehr von telefonischen Diensten. Die Umsätze und das Gesprächsvolumen sind ja nach wie vor eindrucksvoll und spülen genügend Gewinne in die Kassen. Seit knapp fünf Jahren stagniert allerdings der Markt mit leicht sinkender Tendenz. Eine gefährliche Gemengelage. „Aber wann kippen die Dinge“, fragen sich Holm Friebe und Philipp Albers, Autoren des Buches „Was Sie schon immer über 6 wissen wollten – Wie Zahlen wirken“ (Hanser Verlag). „Wann wird aus einem Phänomen, von dem sich anfangs nur eine verschwindende Minderheit angesprochen fühlte und das schon längere Zeit unterhalb der öffentlichen Wahrnehmungsschwelle dümpelt, ein veritabler Trend? Wo liegen die tipping points? Gesetzmäßigkeiten und eindeutige Schwellen lassen sich in den seltensten Fällen aufstellen“, so Friebe und Albers. So wird es wohl schwer fallen, das Wegkippen des Call Center-Marktes genau zu prognostizieren. Auf jeden Fall gibt es schon jetzt Agenten, die schlau sind, Produkte erklären, Preise vergleichen, Kundenwünsche antizipieren, Empfehlungen aussprechen, Buchungen vornehmen, das Wetter vorhersagen, Terminkalender managen und Transaktionen auslösen. Allerdings nicht aus Fleisch und Blut. Es sind Internetdienste gekoppelt mit intelligenten Business-Netzen: „Das Spracherkennungssystem Siri von Apple ist dafür ein schönes Beispiel. Im Hintergrund laufen ein gutes Dutzend Apps, mit denen es kommuniziert. Dazu zählen Wetter, Börse, Kalender, Wikipedia, Wolfram Alpha, Kontakte, oder Notizen. Diese Applikationen kann man sehr treffsicher auf die Bedürfnisse des Einzelnen ausrichten und eine semantische Wissensbasis aufbauen. Das verbessert nicht nur die Steuerung des mobilen Endgerätes, es verbessert auch den Nutzen der Applikationen, die ich nicht mehr einzeln aktivieren muss. Einfache Hotline-Auskünfte können da nicht mithalten. Die werden vom Markt verschwinden“, so der Ausblick von Udo Nadolski, Geschäftsführer des Düsseldorfer IT-Beratungshauses Harvey Nash.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 23/11/2011 - Keine Kommentare
In England droht der Datenverkehr in den Mobilfunknetzen zu Spitzenzeiten die Kapazität der Betreiber zu sprengen. Um das zu verhindern, haben die Telekommunikationsanbieter begonnen, die Geschwindigkeit der Internetverbindungen der Kunden zu drosseln. "Auch in Deutschland führt der rasant steigende Datenverkehr manchmal zu Qualitätseinschränkungen bei Telefon- und Datendiensten. Wir bauen unsere Netzwerkkapazitäten in den nächsten Monaten aus, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden", sagt Telefonica-Deutschland-Sprecher Markus Oliver Göbel im Gespräch mit pressetext.
Produkte/Innovationen/Computer/Telekommunikation
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 22/11/2011 - Keine Kommentare

Sie sehen gut aus und liefern kräftige Bässe - die Kopfhörer-Reihe "Beats" des US-Rap-Produzenten Dr. Dre. Dafür sind Kunden bereit, bis zu 300 Euro zu bezahlen - etwa der zehnfache Preis herkömmlicher iPod-Kopfhörer. Experten kritisieren jedoch, dass die Audioqualität der Designer-Kopfhörer nicht besonders gut ist. "Wenn es um den Ton geht, zählen sie zu dem Schlimmsten, die man sich kaufen kann", so Tyll Hertsens, Chefredakteur von InnerFidelity.com. Doch Tonqualität gilt auf dem Kopfhörer-Markt schon längst nicht mehr als oberstes Erfolgskriterium.
IT/Kommunikation/Internet/Informare
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 22/11/2011 - Keine Kommentare
Große Anerkennung für Arnoud de Kemp: der Branchendienst Password hat ihn zum Mann des Jahres 2011 der Online-Informations- und Kommunikationsbranche gewählt. Er wird gleichzeitig ausgezeichnet für seine "Lebensleistung als Pionier an der Front der Digitalisierung" wie dafür, dass er 2011 die Kongressmesse Informare als vielversprechenden Versuch gestartet hat, die Informationsbranche zusammenzuführen", so die Laudatio.
Wirtschaft/Unternehmen/IT
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 22/11/2011 - Keine Kommentare

Fiete Stegers beschäftigt sich in einem lesenswerten Beitrag für Hyperland mit dem Phänomen der Schatten-IT in Firmen „Einen Drucker anschließen? Den Büro-Kalender mit dem Handy synchronisieren? Oder gar Shareware installieren? Ohne Segen der IT-Abteilung ist da in Großunternehmen nichts zu machen. Zumindest offiziell nicht. Denn die sogenannte Schatten-IT ist schon längst Realität. Selbst programmierte Excel-Anwendungen, eigenmächtig beim Discounter gekaufte Hardware, Kommunikation mit Außendienstkollegen via Facebook-Chat oder Dateiversand über Skype: Im Schatten der offiziellen Computer-Infrastruktur blühen in Firmen kreative IT-Lösungen. Belastbare Zahlen gibt es zwar nicht – aber wer einmal ein Großunternehmen von innen gesehen hat, weiß, wie solche Schatten-IT entsteht. ‘Die Fachabteilung hat bestimmte Wünsche, die die IT-Abteilung des Unternehmens nicht oder nicht schnell genug erfüllen kann. Also wird die Fachabteilung selbst aktiv’, sagt der Informatiker Christopher Rentrop, der sich wissenschaftlich mit dem Phänomen beschäftigt. ‘Und die IT-Abteilung schweigt, weil sie keine Zeit zur Bearbeitung hätte und gegenüber den Kollegen nicht als ‘Stasi’ erscheinen möchte’“.
Wirtschaft/Telekommunikation/IT/Call Center/Service
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/11/2011 - Keine Kommentare

Die Servicebranche verschläft die Zeichen der Zeit. Weder werden smarte Möglichkeiten neuer IT-Technologien genutzt, noch wird auf den Kunden zu- und eingegangen. Den Schlafmützen bricht nun die Geschäftsgrundlage weg. Mit einer Änderung des Telekommunikationsgesetzes hat der Gesetzgeber kostenfreie Warteschleifen für telefonische Kundendienste durchgesetzt. Jetzt sollte die Servicebranche endlich ihre Hausaufgaben machen, fordert die Brancheninitiative Contact Center Network. „Mit der Novelle ist ja nicht sichergestellt, dass die Kunden weniger in der Warteschleife hängen werden. Die Kosten sind nur ein Teil der Ärgernisse. Genauso kritikwürdig ist die Zeit, die man nutzlos verplempert. Hier müssen sich Prozesse im Hintergrund ändern. Wenn Service nur unter Kostengesichtspunkten angeboten wird und die Kapazitäten zur Bewältigung des Anrufvolumens nicht ausreichen, dann haben die Anbieter ein falsches Bild von einem exzellenten Dienst am Kunden“, kritisiert Markus Grutzeck.
Wirtschaft/IT/Telekommunikation/Sprachsteuerung
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/11/2011 - Keine Kommentare

Siri steht derzeitig außer Konkurrenz. Weder Android noch ein anderes mobiles Betriebssystem kann aktuell eine automatische Sprachsteuerung vorweisen, die so funktioniert, wie auf dem iPhone 4 S. Ob sich Apple mit der neuen Mensch-Maschine-Interaktion gegen Google behaupten kann, ist unter Experten umstritten. Unbestritten ist die herausragende Qualität von Siri, die auch den Entwicklern von Sprachapplikationen wieder Auftrieb verschaffen könnte. Das Image der Sprachsteuerung ist durch eher kümmerliche Call Center-Anwendungen in den vergangenen Jahren beträchtlich ramponiert worden.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 21/11/2011 - Keine Kommentare

Die Financial Times (FT) hat bekanntgegeben, dass die Web-App des Unternehmens seit Juni von mehr als einer Mio. Usern verwendet worden ist. Die britische Wirtschaftszeitung war eines der ersten Printmedien, das sich gegen Apples restriktive Richtlinien erhoben und den mobilen Markt auf eigene Faust erschlossen hat. Der Erfolg könnte Apple unter Druck setzen, seine Konditionen anzupassen. "Etwaige Konsequenzen bleiben abzuwarten. Medieninhalte machen nur einen kleinen Teil des App-Geschäftsmodells aus. Wie gut Apples Bedingungen sind, hängt von der Fähigkeit der Verlage ab, gemeinsam aufzutreten um zu verhandeln", sagt Medienberaterin Katja Riefler im pressetext-Interview.
Technologie/Internet/Cloud Computing
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 18/11/2011 - Keine Kommentare
„Cloud OS“: Das aktuelle Titelthema des t3n Magazins zeigt wie man Cloud-Angebote sowohl persönlich als auch auf Unternehmensebene clever einsetzt , aber auch welche Hürden es dabei zu überwinden gilt. Über den Heftschwerpunkt hinaus bietet die 26. Ausgabe des Magazins auf 196 Seiten gewohnt tiefgründige Hintergrundinformationen und wertvolle Prognosen rund um E-Business, WebTechnologien, Social Media und digitalen Lifestyle. t3n Nr. 26 ist ab dem 30.11.2011 im Handel erhältlich.
Wirtschaft/Unternehmen/Karriere/Personal/Rekrutierung/IT
Von Benjamin O'Daniel und Gunnar Sohn veröffentlicht am 18/11/2011 - Keine Kommentare

Frauenquote hin, anonymisierte Bewerbungen her: Im persönlichen Gespräch entscheiden Personalverantwortliche meistens doch nach Gefühl: „Vor allem wenn wir unter Zeitdruck entscheiden, verlassen wir uns auf unsere Intuition. Wir greifen auf unsere Erfahrung zurück. Plötzlich ist das Vorurteil da und bestimmt die Entscheidung“, umschreibt Sozialpsychologe Jens Förster von der Universität Amsterdam das Schubladen-Denken. Ist das ein typisches deutsches Phänomen? Der Vorurteilsforscher plädiert in der Zeitschrift „Harvard Business Manager“ für mehr Offenheit in der Personalbeschaffung: „Ich rate Managern, es auch einmal mit Kandidaten zu versuchen, die aus dem Raster fallen. Es gibt immer noch eine Probezeit, in der sich beide Seiten kennenlernen können“, sagt Förster. Ein Ansatz, der gerade in Deutschland auf Probleme stößt, stellt Harvey Nash-Personalexperte Maximilian Nobis fest. „In unserem Land gibt es ein stark ausgeprägtes Langfristigkeitsdenken. Der ideale Kandidat ist für viele Personalabteilungen immer noch ein junger Bewerber mit perfekter Qualifikation, der sich um die Ecke ein Reihenhaus kauft und sein gesamtes Berufsleben im Unternehmen verbringt.“ Durch diese unterbewusste Herangehensweise hätten viele Angst, ein Fehler zu machen. „Sie gehen auf Nummer sicher, und genau in diesem Punkt helfen die eigenen Schubladen sehr gut.“
Wirtschaft/Politik/Gesellschaft/Psychologie
Von Winfried Neun veröffentlicht am 18/11/2011 - Keine Kommentare

Stellen Sie sich vor, es ist Rezession und keiner macht mit! Gerade verdunkelt sich das Geschäftsklima über Deutschland - Finanzanalysten sehen eine massiv aufsteigende Rezessionsgefahr in den nächsten Monaten. Unternehmer in allen möglichen Branchen prognostizieren allerdings das genaue Gegenteil. Machen wir unser Schicksal womöglich selbst? Schauen wir lieber in den Abgrund als nach Vorn? Antworten darauf liefert der Allensbacher Wirtschaftspsychologe und Fachbuchautor (Warum es uns so schwerfällt, das Richtige zu tun) Winfried Neun.
Bücher/Medien/Umwelt
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 18/11/2011 - Keine Kommentare

„Hier enden ich“. Das soll Cassius zu Florentus gesagt haben, bevor beiden in Bonn-Endenich hingerichtet wurden, so eine Lateinlehrer-Legende. „Gönnen wir das doch einfach unserer Müllverbrennungsanlage. Seit Inbetriebnahme 1992 hat sich der Bonner Müll auf ein Drittel der Verbrennungskapazität reduziert. Trotzdem soll die Müllverbrennungsanlage sogar noch erweitert werden, für 13,5 Millionen Euro. Zwei Millionen kämen für die Altbestandssanierung hinzu, mindestens. Das alles für den Mülltourismus, den kein Mensch braucht? Nein die überflüssigen zwei Drittel sparen wir besser durch Rückbau ein. Unsere Lungen und Nachfahren werden es uns danken“, nachhaltig“, schreibt der Bonner Rechtsanwalt Dr. Claus Recktenwald in einem Leserbrief, der im General Anzeiger erschienen ist. Auslöser des Empörungsschreibens war ein Artikel von Rolf Kleinfeld: „Mehr Platz für den Müll“.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 18/11/2011 - Keine Kommentare
In den USA hat sich eine Studie des Marktforschungsinstituts Lab 42 mit dem Einfluss von neuen Kommunikationsmitteln wie Facebook auf die romantischen Beziehungen zwischen Menschen beschäftigt. Die Online-Befragung unter 550 Social-Media-Nutzern kommt zum Ergebnis, dass auch die Liebe nicht vor dem Einfluss der Technik gefeit ist. "Das verwundert mich nicht. Aus meiner Erfahrung in der Paartherapie weiß ich, dass Facebook und Co heute beim Kennenlernen und für die Kommunikation von Paaren eine zunehmend wichtige Rolle spielen", sagt Psychologe Michael Thiel im Gespräch mit pressetext.
Politik/Staat/Einkauf/Logistik/Umwelt/Soziales
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 17/11/2011 - Keine Kommentare

Im Einkauf von Unternehmen und Staat stecken erhebliche Potenziale, um die sozial- und umweltpolitischen Standards der Produktion zu verbessern – in Deutschland und vor allen Dingen im Ausland. Da ist es nur konsequent, wenn das Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums mit seinem Einkaufsvolumen von über einer Milliarde Euro neue Wege gehen will, wenn Bundesbehörden Güter und Dienstleistungen nachfragen. Für deutsche Industrielobbyisten ist das eine schwer verdauliche Kost. Es gibt das Vergaberecht und im Vordergrund habe die Beschaffung zu stehen und nicht irgendein Wünsch-Dir-was-Gutmenschen-Denken. So könnte man die Positionen der Verbandsvertreter der Wirtschaft auf der Fachkonferenz des Vergabenetzwerkes im Beschaffungsamt in Bonn zusammenfassen (Titel der Veranstaltung: Der schöne Schein der Nachhaltigkeit).
Gesundheit/IT/Mobilfunk/Internet
Von Benjamin O'Daniel und Gunnar Sohn veröffentlicht am 17/11/2011 - Keine Kommentare

Smartphones verwandeln sich auf der Düsseldorfer Medizinmesse Medica zu den neuen Gesundheitskontrolleuren. Vom Blutdruck bis zum Herzschlag kann alles überwacht werden – zumindest in der Theorie. Doch sind die tragbaren Geräte für einen professionellen Einsatz auch zuverlässig genug? „Wenn Smartphones kontinuierlich lebenswichtige Datenpakete übermitteln, brauchen Ärzte und Mediziner ein extrem stabiles Netz und keine hakende Verbindung zum Internet“, sagt Bernd Stahl vom Netzwerkspezialisten Nash Technologies.
Medien/Kommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Dieter N. Unrath veröffentlicht am 17/11/2011 - Keine Kommentare
Ein oder mehrere unbekannte Täter haben den Namen der Bank of America (BofA) bei Google+ gekapert und das Geldhaus durch den Kakao gezogen. Die Seite nannte sich "offiziell" und wartete mit Logo und Kontaktadresse der größten US-amerikanischen Bank auf, wie das Handelsblatt berichtet.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Georg Pichler veröffentlicht am 16/11/2011 - Keine Kommentare
Appcelerator, das Unternehmen hinter dem populären Developement-Environment für Cross-Plattform-Applikationen "Titanium", hat eine Studie unter seinen Kunden durchgeführt. Befragt wurden über 2.000 Entwickler nach ihrem Interesse an mobilen Plattformen und Geräten. Das Ergebnis: Windows Phone 7 hat sich als Nummer drei hinter iOS und Android etabliert. Viele Programmierer wollen Software für das Amazon-Tablet "Kindle Fire" schreiben.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Telekommunikation/Messe
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 16/11/2011 - 1 Kommentar(e)
Rund 1500 Kongress- und Messteilnehmer besuchten am 25. und 26. Oktober 2011 die Voice + IP. Dieses Jahr fand die Fachmesse im Verbund mit den Veranstaltungen Digital Touch und Be Connected in der Messe Frankfurt statt. Zur Voice + IP präsentierten Marktführer wie Aastra Deutschland, Hewlett-Peckard, Microsoft, Siemens und die Deutsche Telekom ihr Lösungen für die zukunftsweisende Business- und Kundenkommunikation.
Wirtschaft/Unternehmen/IFO
Von Hans-Werner Sinn veröffentlicht am 16/11/2011 - Keine Kommentare

Das ifo Weltwirtschaftsklima hat sich im vierten Quartal weiter eingetrübt. Der Indikator liegt nun deutlich unter seinem langfristigen Durchschnitt. Für die Verschlechterung waren zum einen die ungünstigeren Einschätzungen zur gegenwärtigen Lage und mehr noch die Erwartungen für die nächsten sechs Monate maßgeblich. Die Ergebnisse belegen die schwierige Situation der Weltwirtschaft.
Wirtschaft/Unternehmen/Internet/Datenschutz
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 15/11/2011 - Keine Kommentare

Tückisch an Facebook ist nach Auffassung von Jan Schmidt, Autor des Buches „Das neue Netz“, dass die Architektur des Zuckerberg-Imperiums sehr viele Dinge verdeckt analysiert. Facebook gestaltet ständig die eigenen Strukturen um und ist höchst intransparent, was die Verwendung der Daten angeht. So werde informationelle Selbstbestimmung ungemein erschwert. Da hat Jan Schmidt sicherlich recht. Auch der Umgang mit den Nutzern ist rüpelhaft und rücksichtslos – nicht nur bei Facebook, sondern auch bei Google. Darüber habe ich hier ja schon berichtet: Behandelt mich Google wie einen Kunden? und „Shoot first, ask later“: Merkwürdiges Verständnis im Umgang mit Kunden.
Medien/Kommunikation/Kultur/Lifestyle
Von Markus Keßler veröffentlicht am 15/11/2011 - Keine Kommentare
Im April 2011 fanden in Weimar und Leipzig zeitgleich Tanzveranstaltungen statt, auf denen ausschließlich Musik gespielt wurde, die unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht wurde. GEMA-Gebühren sind in diesem Fall normalerweise nicht fällig. Der Veranstalter erhielt trotzdem eine Rechnung über 200 Euro. "Wir haben vom Veranstalter zwar eine Liste mit den beteiligten Interpreten erhalten, die Urheber wurden allerdings nicht zu Protokoll gegeben. Die GEMA-Vermutung legt aber fest, dass der Veranstalter beweisen muss, dass die Urheber nicht von der Gema vertreten werden", sagt GEMA-Sprecher Peter Hempel im Gespräch mit pressetext.
Kultur/Gesellschaft/IHK
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 14/11/2011 - 2 Kommentar(e)

Die liebwertesten Gichtlinge, die in Bonn ein Festspielhaus herbeisehnen, würden die Geburtsstadt von Beethoven gerne auf einer Stufe mit Bayreuth und Salzburg sehen. Etwa der Bonner IHK-Präsident Wolfgang Grießl, der über ein „professionelles Fundraising-Konzept“ rund 25 Millionen Euro an Spenden einsammeln möchte. Dazu kommen vielleicht Investitionen der Post in Höhe von 30 Millionen Euro und Mittel des Bundes. Der Betrieb soll über eine Stiftung finanziert werden. „Wir werden dem Rat zeigen, dass sich Bürger und Unternehmer engagieren, wenn es darauf ankommt“, sagte vollmundig der IHK-Boss. Die Millionen sollen über die Aktion „5000 für Beethoven“ fließen.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 14/11/2011 - Keine Kommentare
Android 4.0 "Ice-Cream Sandwich" ist noch nicht ganz perfekt. Wie ein Redakteur des malaysischen Tech-Blogs SoyaCincau herausfand, fällt das Entsperr-Feature "Face-Unlock" auf Fotos des Benutzers herein. Google nahm bislang nur vage Stellung zum potenziellen Sicherheitsrisiko, jedoch befindet sich der Mechanismus noch in der Entwicklung. Mit Face-Unlock lässt sich das Handy via Gesichtserkennung entsperren. Ein Weg, der weniger umständlich als Code- oder Mustereingabe ist und theoretisch auch sicherer sein sollte. Wie der Blogger jedoch demonstriert, ist dem - derzeit - noch nicht so.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet/Service
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 11/11/2011 - Keine Kommentare

In Zeiten, in denen Web 2.0, Social Media und die App-Economy in aller Munde sind, haben Call Center größtenteils noch Nachholbedarf. Das berichtet der Düsseldorfer Fachdienst Service Insiders. „Wer keine intelligenten Dienstprogramme für das mobile Internet bietet, wird in den nächsten Jahren in Schwierigkeiten kommen", warnt ITK-Experte Peter B. Záboji, Chairman des Frankfurter After Sales-Unternehmens Bitronic. Ähnlich sieht es Andreas Klug, Vorstand vom Softwarespezialisten ITyX in Köln: „Nur wenige Dienstleister haben die Zeichen der Zeit erkannt. Self Service oder mobile Service Applikationen für das Smartphone treffen bei den meisten Entscheidern schlicht auf ein Naserümpfen. Die ureigene Wertschöpfung gerät aus den Fugen und wird als gefährdet erachtet." Das könnte sich rächen. Für innovative Unternehmen sei die Verweigerungshaltung allerdings eine Chance: „Wer jetzt als Dienstleister schnell und erfinderisch ist, kann seine Auftraggeber mit Mehrwertlösungen binden - und verdient auch an rein maschinellen Serviceprozessen mit", so der Rat von Klug.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Caroline Bartz veröffentlicht am 11/11/2011 - Keine Kommentare
Die Zahl der weltweit öffentlichen WLAN-Hotspots könnte bis 2015 von derzeit 1,3 Mio. auf 5,8 Mio. steigen, was einer Zunahme um 350 Prozent entspräche. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Wireless Broadband Alliance (WBA). "Gemeinschafts-Hotspots", in denen Nutzer ihren eigenen WLAN-Zugangspunkt mit anderen teilen, sind in dieser Schätzung nicht inbegriffen. Diese würden weltweit weitere 4,5 Mio. Hotspots ausmachen.
Wirtschaft/Informationstechnologie/Internet
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 11/11/2011 - Keine Kommentare
Die Zukunft ist digital – Das ist das Motto des diesjährigen Tages der Informations- und Kommunikationswirtschaft Nordrhein-Westfalen am 18. November 2011 im Hotel Kameha Grand Bonn. Wie die IKT in einer digitalen Gesellschaft neue Chancen und Perspektiven zur Bewältigung komplexer Herausforderungen eröffnen kann, wird im Mittelpunkt des diesjährigen Branchengipfels im Rheinland stehen, zu dem der Minister für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen Harry K. Voigtsberger alle Interessenten einlädt.
Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Markus Steiner veröffentlicht am 10/11/2011 - Keine Kommentare
Die Videospiel-Publisher Electronic Arts (EA) und Activision sind mit einem regelrechten "Verkaufskrieg" in das Weihnachtsgeschäft gestartet. Im Zentrum des Interesses stehen dabei die jüngsten Game-Veröffentlichungen "Battlefield 3" und "Call of Duty - Modern Warfare 3", die gegenwärtig zeitgleich um die Gunst von Shooter-Fans buhlen. Beide Titel werden laut Analysteneinschätzung zu den meistverkauften Spielen der kommenden Weihnachtssaison zählen. "Modern Warfare 3" soll sogar mit sechs Mio. abgesetzten Kopien am Launch-Tag einen neuen Verkaufsrekord aufstellen.
Wirtschaft/Politik/Gesellschaft/Psychologie
Von Wilfried Neun veröffentlicht am 09/11/2011 - Keine Kommentare

Die Abstimmung, ob die Griechen nun pleite gehen wollen oder nicht ist vom Tisch – an den Tatsachen hat sich dennoch nichts geändert. Die Krise offenbart, dass sich die Hellenen in den letzten 50 Jahren etwas vorgemacht haben. Warum aber hat keine griechische Regierung den Mut gehabt, Wahrheiten offen anzusprechen und notwendige Reformen einzuleiten? Warum machen Regierungen und Firmenlenker überall auf der Welt ähnliche Fehler. Antworten darauf liefert der Allensbacher Wirtschaftspsychologe Winfried Neun und zeigt, dass dieses Verhalten einfach nur menschlich ist und wie man es besser machen kann.
Forschung/Technologie/Produkte/Innovationen
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 09/11/2011 - Keine Kommentare
Organische Licht-emittierende Dioden (OLEDs) werden sich gemeinsam mit LED zur Display- und Beleuchtungstechnik des 21. Jahrhunderts entwickeln. Das legt Emil List, wissenschaftlicher Direktor des NanoTecCenter Weiz und Physiker an der TU Graz, gemeinsam mit dem Physiker Norbert Koch von der Humboldt-Universität zu Berlin in einem OLED-Themenschwerpunkt der Fachzeitschrift "Optic Express" dar. Gegenüber pressetext erklärt der Experte, welches Potenzial in dem organischen Gegenstück zu LED-Leuchten noch steckt.
Wirtschaft/Unternehmen/Service
Von Matthias Krieger veröffentlicht am 09/11/2011 - Keine Kommentare

Freundlich, zuvorkommend, nett – so lange man noch keinen Vertrag mit ihnen abgeschlossen hat, gebärden sich viele Unternehmen als wahre Musterbeispiele für Service und Engagement. Doch sobald der Vertrag unterzeichnet ist, zeigen sie ihr wahres Gesicht: „Nein, das können wir nicht leisten, das ist nicht Bestandteil des Vertrags“ oder „Der Servicetechniker ist im Urlaub, wir melden uns in zwei Wochen wieder“ heißt es dann auf einmal. Und wenn nach getaner Arbeit und beglichener Rechnung die ersten Reklamationen auftauchen, kann man sich als Kunde erst recht auf was gefasst machen. Schluss mit lustig. Begeisterung? Fehlanzeige. Dabei ist es gar nicht so schwer, die Erwartungen seiner Kunden zu übertreffen und sie zu begeistern.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 08/11/2011 - Keine Kommentare

Die traditionellen Medien entdecken die Blogosphäre zunehmend für sich und nutzen diese mit Erfolg zur Markenbildung. "Blogs sind zum wichtigen Bestandteil des Mediengeschehens geworden. Sie überbrücken die Lücke zwischen Kommentar und Echtzeit-Nachrichten", so Technorati-Expertin Shani Higgins, die auf dem BlogWorld & New Media Expo in Los Angeles den Bericht "State of the Blogosphere 2011" vorgestellt hat. Im deutschen Sprachraum, wo die Blogszene den USA einige Jahre hinterherhinkt, gibt es freilich erst Ansätze dieser Entwicklung
Medien/Kommunikation/Forschung/Technologie
Von Georg Pichler veröffentlicht am 07/11/2011 - Keine Kommentare

Eine in England unter 45.000 iPhone-Usern durchgeführte Studie ermittelt die täglichen Gemütszustände der smartphonebesitzenden Probanden. Die "Mappiness" gennante Untersuchung von Forscher George MacKerron und der London School of Economics kam zu dem Schluss, dass insbesondere Sex, Sport und Unterhaltung zu Zufriedenheit führt. Für Missmut sorgt dagegen ein krankheitsbedingter Bettaufenthalt. Die Nation freute sich besonders über die Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton.
Politik/Internet/Datenschutz
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 07/11/2011 - Keine Kommentare

Gibt es nun Beweise für die verfassungskonforme Ausgestaltung der polizeilichen Internet-Wanzen, die man landläufig als Staatstrojaner bezeichnet. Die Polit-Profis konzentrierten sich eher auf eine Umkehrung der Beweislast, statt für Transparenz zu sorgen. Die vom Chaos Computer Club (CCC) sezierte Überwachungssoftware sei veraltet und könnte nicht als Beweis für die Gesetzeswidrigkeit herangezogen werden. Was nun die Innenministerien von Bund und Ländern im Wege einer freihändigen Vergabe bei der Firma DigiTask in Auftrag gegeben haben, verschwindet in einem Nebel von Andeutungen. Wenn es hart auf hart kommt, ziehen sich die Hüter der inneren Sicherheit auf Geheimhaltungsvorschriften zurück. Es bleibt der Eindruck, dass die Sicherheitsbehörden beim Einsatz von digitalem Spionagespielzeug weit über die Verfassung hinausschießen nach dem Motto: Legal-Illegal-Scheißegal
Kommunikation/IT/Sprache/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 04/11/2011 - Keine Kommentare

Das digitale Universum schreit ja nicht nur nach neuen Regeln in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, so der Düsseldorfer Fachdienst Service Insiders. Auch der tägliche mit Leerformeln durchsetzte Sprachduktus von ambitionierten Führungskräften verlangt nach semantischen Innovationen: Ganzheitlich gut aufgestellt an Lösungen für Synergien eines effizienten und effektiven Daseins zu suchen, um weltweit führend seine Powerpoint-Bullshitpoints in die Welt zu sabbeln ist von vorgestern. Gefragt ist ein radikal neuer Wortschatz für das Kaschieren der eigenen Dünnbrettbohrer-Weisheiten. Ein neues Lexikon aus der Edelfeder des allgegenwärtigen Bloggers Sascha Lobo schafft Abhilfe. Es ist der kleine Duden für die Zukunft, den man auch während der Entspannungszeiten auf dem Klo zu Rate ziehen oder als Ablenkungslektüre für sinnfreie Sitzungen nutzen kann. Das Standardwerk liefert 698 schnell zu erlernende neue Worte und philosophische Erhellungen für alle Lebenslagen.
Computer/Telekommunikation/Kultur/Lifestyle
Von Georg Pichler veröffentlicht am 04/11/2011 - Keine Kommentare
Wer beim Spielen von Arcadetiteln auf seinem Smartphone regelmäßig am Touchscreen verzweifelt, kann sich nun mit einem intelligenten Gadget behelfen. Das iControlPad bietet eine vollwertige Konsolensteuerung und ist mit praktisch jedem Gerät kompatibel, das sich mit einer Bluetooth-Tastatur verbinden kann. Unterstützt werden verschiedene Emulatoren und Apps, darunter über 30 Programme im iCade-Modus.
Politik/Datenschutz/Sicherheit/Internet/IT/Bildung
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 03/11/2011 - Keine Kommentare

Am Montag werde ich mich in meiner Kolumne für das Debattenmagazin The European (diese Woche schrieb ich was zu „Steve Jobs und die echte Einfachheit“) mit folgendem Thema auseinandersetzen: Warum der Staat das freie Netz hasst und Facebook liebt: Über die Paradoxien des Big Brother-Datenschutzes. Auszug: Gibt es nun Beweise für die verfassungskonforme Ausgestaltung der polizeilichen Internet-Wanzen, die man landläufig als Staatstrojaner bezeichnet. Die Polit-Profis konzentrierten sich eher auf eine Umkehrung der Beweislast, statt für Transparenz zu sorgen. Die vom Chaos Computer Club (CCC) sezierte Überwachungssoftware sei veraltet und könnte nicht als Beweis für die Gesetzeswidrigkeit herangezogen werden. Was nun die Innenministerien von Bund und Ländern im Wege einer freihändigen Vergabe bei der Firma DigiTask in Auftrag gegeben haben, verschwindet in einem Nebel der Andeutungen.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Steiner veröffentlicht am 03/11/2011 - Keine Kommentare
Meldungen, die auf dem Micro-Blogging-Portal Twitter gepostet werden, können einen überaus positiven Effekt auf das Leben der User haben. Um der interessierten Öffentlichkeit vor Augen zu führen, dass sich auch innerhalb des knappen Limits von 140 Zeichen, mit dem sogenannte "Tweets" begrenzt sind, einiges bewegen lässt, hat Twitter nun ein eigenes Portal namens "Twitter Stories" ins Leben gerufen. Auf der Webseite werden interessante Geschichten aus aller Welt gesammelt und verbreitet, in denen Twitter-Meldungen eine positive Rolle gespielt haben.
Medien/Kommunikation,/Computer/Telekommunikation
Von Markus Kessler veröffentlicht am 02/11/2011 - Keine Kommentare
Smartphones werden immer mehr zu Statussymbolen. Daher steigt auch ihre Anziehungskraft auf Kriminelle an. In den USA häufen sich vor allem Diebstähle von Apple-Smartphones, wie die New York Times berichtet. Da die Telefone meist am Körper getragen werden, sind Diebstähle oft mit Gewalt verbunden. Der Anstieg lässt sich aber nicht in allen Ländern beobachten. "In Österreich verzeichnen wir einen Rückgang beim Raub von Mobiltelefonen. Die Bevölkerung ist für das Thema sensibilisiert und geht sorgfältiger mit ihren Handys um", sagt Bundeskriminalamtssprecherin Silvia Strasser gegenüber pressetext.
Politik/Kommunen/Abfall/Gebühren/Recycling
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 02/11/2011 - Keine Kommentare

Die kommunalen Gebietskörperschaften hatten schon im Vorfeld der Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes auf die negativen Konsequenzen einer erweiterten Wertstofferfassung für die Höhe der Müllgebühren hingewiesen. Die Logik der Müllgebühren-Kalkulation giert nach mehr Müll in der Restmülltonne, um die überdimensionierten Müllverbrennungsanlagen der auszulasten. Wo das hinführt, kann man in den kommunalpolitischen Niederungen der rheinischen Tiefebene besichtigen mit teuren und zu großen MVAs in Bonn, Leverkusen und Köln. Aber wer redet heute noch über die Schmierenkomödie, die der Journalist Werner Rügemer so treffend als „Colonia Corrupta“ entlarvt hat? Die Zeche zahlen die Privathaushalte im Rheinland mit überhöhten Müllgebühren. Ökologische Faktoren wie Abfallvermeidung, Wiederverwendung, Reparatur, Recycling, Energiegewinnung oder die Reduktion des Verbrauchs fossiler Energien sucht man in der Restmüll-Kalkulation der Stadtkämmerer vergeblich. Die Betriebskosten orientieren sich an der Tonnage.
Politik/Wirtschaft/Unternehmen/Call Center/Verbraucher
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 01/11/2011 - Keine Kommentare

Mit der Novelle des Telekommunikationsgesetzes dürfen Hotline-Anbieter in Zukunft keine Entgelte für die Zeit mehr verlangen, die ihre Kunden bei einem Anruf in einer Warteschleife verbringen. Der Bundestag beschloss vergangene Woche eine weitrechende Regelung, die sowohl erste als auch weiterleitende Warteschleifen erfasst und zwar für Festnetz- und Mobilanrufe gleichermaßen. Zudem gibt es künftig eine Ansagepflicht über die voraussichtliche Wartezeit. Für die endgültige praktische Umsetzung hat die Call Center-Branche zwölf Monate Zeit. Gut gemeint sei allerdings nicht immer gut gemacht, so Peter B. Záboji, Chairman des After Sales-Dienstleisters Bitronic: „Gesetzestechnisch ist die Novelle mit der heißen Nadel gestrickt worden, obwohl die Bundesregierung ausreichend Zeit hatte, eine Regelung zu finden, die von den Hotline-Anbietern auch umgesetzt werden kann. Warteschleifen sind ein Ärgernis für Verbraucher. Da besteht wohl Konsens. Nur in der Regulierungsfrage gibt es peinliche Lücken. Hier muss nun dringend der Bundesrat als Reparaturbetrieb eingreifen, sonst entsteht ein großes Tohuwabohu“, moniert der ITK-Fachmann. Darauf verweist auch der Deutsche Verband für Telekommunikation und Medien (DVTM) und bezieht sich auf ein Gutachten des wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK).
Technik/Computer/Internet/Verbraucher/Kundenservice
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 31/10/2011 - Keine Kommentare

Immer wieder scheitert der Mensch an der Bedienung elektronischer Geräte. Diagnose: menschliches Versagen. Als Höchststrafe drohen das stundenlange Studium unverständlicher Bedienungsanleitungen und Hotline-Anrufe mit Warteschleifen-Charme, berichtet das Debattenmagazin „The European“. Beim Wechselspiel von Mensch und Gerät geht es um einen Wettstreit, bei dem nie eindeutig gesagt werden kann, wer eigentlich wem dient. Aber nicht nur Versagensängste und die tägliche Plage im Umgang mit Geräten werden als schmerzliche Erfahrung der Moderne empfunden. Der Benutzer ist zudem einem Generalverdacht der Hersteller ausgesetzt. Er ist ein potentieller Störenfried. Diese Botschaft vermittelt schon die Bedienungsanleitung und spätere Disputationen beim Umtausch der Ware. Der Benutzer verendet in einer „Zirkulation von Schuldzuweisungen und Unterstellungen“, wie es Jasmin Meerhof in ihrem Buch „Read me! Eine Kultur- und Mediengeschichte der Bedienungsanleitung“ ausdrückt.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 31/10/2011 - Keine Kommentare
Facebook hat in einem Blog-Eintrag bekanntgegeben, dass jeden Tag etwa 600.000 unautorisierte Benutzeranmeldungen verzeichnet werden. Um Benutzern, deren Accounts gehackt wurden, zu helfen, sollen in Zukunft neue Methoden zur Verifizierung der Identität angewendet werden. "Die Anzahl der geknackten Accounts ist in Relation zur Menge der Nutzer nicht außergewöhnlich. Die Konten sind recht einfach zu knacken, da die Log-in-Verwaltung immer vernetzter wird und User auf mehreren Seiten die gleichen Passwörter verwenden", sagt Ikarus-Software-Entwicklungsleiter Jürgen Eckel im Gespräch mit pressetext.
Medien/Kommunikation/Forschung/Technologie
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 28/10/2011 - Keine Kommentare
Das Internet hilft immer öfter dabei, das Potenzial des Wissens und der Mitarbeit der Masse abzuschöpfen. Wie es momentan um Crowdsourcing steht, skizzieren Forscher vom Zukünftige Technologien Consulting in einer Kurzstudie. "Schon in den nächsten Jahren dürfte sich Crowdsourcing in der Breite durchsetzen. Positive Erfahrungen gibt es in der Wissenschaft und Wirtschaft bereits viele, etliche rechtliche und ethische Fragen gilt es jedoch noch zu klären", so Studienautor Norbert Malanowski im pressetext-Interview.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet/Kundenservice
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 28/10/2011 - Keine Kommentare

Es wird ja landläufig immer wieder über die geschlossenen Welten und den Kundenkäfig bei Apple herumgepampt. Die Geschlossenheit ist aber nichts anderes als eine Einheit zwischen Software, Hardware und Applikationen, die Apple nicht dem Zufall überlassen will. Das ist ja auch die Stärke der Steve Jobs-Philosophie. Zudem führt es nicht weiter, wenn man Apple mit Birnen Google vergleicht. Letztere konnten ihre Expertise im Hardware-Geschäft nicht unter Beweis stellen – erinnert sei noch an das erste Google-Handy Nexus One. Nun hat iphone-ticker.de weitere Befunde für die These des sehr schlechten Servicekonzeptes von Google geliefert.
Medien/Kommunikation/Politik/Recht
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 27/10/2011 - Keine Kommentare
Intransparenz und fehlende Nutzerkontrolle sind die beiden größten Mängel von Facebook und den übrigen in der USA beheimateten Social Networks. Das betont der Wiener Student Mark Schrems, Leiter der Initiative "Europe vs. Facebook". Schrems wurde am Dienstag bei den österreichischen Big Brother Awards mit dem einzigen Positivpreis, den "Defensor Libertatis" ausgezeichnet. Im pressetext-Interview zeigt er sich über diese Ehrung allerdings "überrascht bis peinlich berührt".
Wirtschaft/Unternehmen/Behörden/Einkauf/Gesundheit/Management
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 27/10/2011 - Keine Kommentare

Die neu gestaltete Cafeteria der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl mit Mobiliar auszustatten, war für alle Beteiligten ein ambitioniertes und anspruchsvolles Projekt. Die Stühle, Tische und Sessel sollten für die Nutzung in den nächsten zehn Jahren langlebig, strapazierfähig und ergonmisch sein. Gleichzeitig sollte auch eine moderne, stimmungsvolle Atmosphäre geschaffen werden, die zum Verweilen und zum Dialog einlädt. „In intensiven Gesprächen mit der Fachhochschule des Bundes wurde eine Leistungsbeschreibung erarbeitet, die das Aussehen, die Beschaffenheit und das Material des Mobiliars genau festlegte – und alle relevanten Ansprüche an Ästhetik und Qualität gleichermaßen vereinte. Dabei war es wichtig, dass sich das neue Mobiliar harmonisch in das bestehende Farbkonzept eingefügt“, erläutert Miliana Romic, Sprecherin vom Beschaffungsamt des Bundesinnenministeriums.
Computer/Telekommunikation/Umwelt/Energie
Von Georg Pichler veröffentlicht am 26/10/2011 - Keine Kommentare
Tony Fadell gilt als Vater von iPod und iTunes und hat mit seinem Start-up "Nest" nun ein gleichnamiges Produkt vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen intelligenten Thermostat in ungewöhnlichem Design, der ständig vom Nutzer lernt und ihm hilft, mehr Geld und Energie zu sparen. Nest ist im Gegensatz zur üblichen Form der Temperatur-Kontrollgeräte rund und präsentiert sich als kleines Schmuckstück im metallenen Finish. Fadells Hang zur Ästhetik drückt sich unter anderem dadurch aus, dass die Umrandung des Geräts leicht spiegelt. Dies soll Nest zu einem optisch integrierten Bestandteil der Wand machen, an der es hängt, unabhängig von Farbe oder Material. Das Team hatte zuvor über 20 verschieden kolorierte Varianten getestet, bevor diese Lösung gefunden wurde.
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 25/10/2011 - Keine Kommentare

Der 1984 in Weißrussland geborene Publizist Evgeny Morozov wird von der FAZ als einer der prominentesten Internetskeptiker vorgestellt. Skeptisch gegen das ganze Internet? Dann könnte er auch ein Skeptiker des blauen Himmels sein? Jedenfalls versucht Morozov in einer intellektuell angehauchten Hau-den-Lukas-Prosa den Medienwissenschaftler Jeff Jarvis zu demontieren. Jarvis zähle zu den lautstärksten Apologeten des Netzes und habe ein Buch geschrieben, das alle Denkfehler und Eitelkeiten der Internetintellektuellen wie im Brennglas zeigt (er hat sich mit dem völlig unspektakulär gestalteten Blog Buzzmachine seine Popularität hart erarbeitet und mit dem Google-Buch einen Volltreffer gelandet, ohne snobistische oder arrogante Attitüde – im Gegensatz zur oberlehrerhaft geschriebenen Suada von Morozov, gs).
Medien/Kommunikation/Kultur/Lifestyle
Von Georg Pichler veröffentlicht am 24/10/2011 - 1 Kommentar(e)
Der Kommentar eines Nutzers des Social Network Reddit hat zur Entwicklung eines ganzen Filmdrehbuchs geführt. Was als vermeintlich simple Frage von "The_Quiet_Earth" begonnen hat, entwickelte sich zum Skript für "Rome, Sweet Rome", das vom Hollywoodstudio Warner Bros. gekauft wurde. Maßgeblich dafür ist die Idee des Autors und zweifachen Jeopardy-Gewinners James Erwin.
Politik/Umwelt/Abfall/Kommunen
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 24/10/2011 - Keine Kommentare

Nach Informationen der FAZ legt die Koalition den Streit über die Reform des Kreislaufwirtschaftsgesetzes bei. Die Einigung soll den Wettbewerb beleben und das Recycling verbessern. Der Gesetzgeber hat sich über zwanzig Jahre Zeit gelassen, nicht nur die Rohstoffressourcen von Elektronikschrott, Altautos und Verpackungsmüll ökologisch sinnvoll zu nutzen, sondern auch die großen Potenziale des Hausmülls zu erschließen. Die Änderung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes soll dazu dienen, noch mehr Abfälle zu verwerten, die bislang in der Restmülltonne landeten. Der Bundestag will das Gesetz am Freitag beschließen. Doch könnte die SPD, die sich für die Interessen der kommunalen Betriebe eingesetzt hatte, das Gesetz im Bundesrat blockieren. Der Kern des Streites ist die Furcht der Kommunen, einen Teil des Abfallstromes zu verlieren.
Wirtschaft/Unternehmen/Internet/Service/Call Center
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/10/2011 - Keine Kommentare

„Unternehmen, die nicht im Silicon Valley sind, haben grundlegende technologische Sprünge verpasst“, so betitelt der FAZ-Netzökonom Holger Schmidt seinen Bericht über eine Expertenrunde der Münchner Medientage mit wenig erfreulichen Botschaften für die Stärke der digitalen Wirtschaft in Deutschland. So skizzierte Marc Al-Hames von Tomorrow Focus mit einigen Zahlen die Dominanz der amerikanischen Schwergewichte im Internet und die Abgeschlagenheit der Deutschen. Danach befinden sich unter den 150 meistbesuchten Internetseiten der Welt keine deutschen Angebote - nur Google.de, Ebay.de und Amazon.de. Knapp 70 Prozent des deutschen Onlinewerbemarktes wird über Google generiert. Die Reiseseite Holidaycheck erzielt nur 2,2 Millionen Hotelbewertungen im Vergleich zu 10 Millionen, die amerikanischen Konkurrent Tripadvisor in der gleichen Zeit auf dem deutschen Markt eingesammelt hat. Der Kern des Erfolgs der Amerikaner liege im Silicon Valley. So zitiert der FAZ-Netzökonom den McKinsey-Direktor Adam Bird: „Viele Unternehmen, die nicht im Silicon Valley sind - Nokia, RIM, teilweise SAP - haben grundlegende technologische Sprünge verpasst", sagte Bird.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 21/10/2011 - Keine Kommentare
Internetriese Google will ein Redesign des Webmail-Dienstes Gmail ausrollen. Wie aus einem von Blogger Carlos Jimenez zufällig entdeckten Video hervorgeht, werden verschiedene Seitenelemente künftig veränderbar sein und die komplette Oberfläche wird sich variabel an die Größe des Browserfensters anpassen. Auch das Look-and-Feel von Konversationen wird aufgefrischt. Eigentlich wollte Jimenez nur den YouTube-Link in einer privaten E-Mail öffnen. Jedoch unterlief ihm dabei ein Fehler und er landete plötzlich auf einem noch nicht öffentlich auffindbaren Preview einer kommenden Neugestaltung von Gmail. So schildert der Blogger seinen Fund auf http://crlsndrsjmnz.blogspot.com.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 20/10/2011 - Keine Kommentare
Der iPhone-Sprachassistent Siri ist nach wie vor in aller Munde, diesmal schreibt das hilfreiche Tool jedoch negative Schlagzeilen. Wie Sicherheitsexperte Graham Cluley von Sophos herausgefunden hat, empfängt Siri auch dann Kommandos, wenn das Telefon gesperrt ist. Im pressetext-Interview kritisiert der Fachmann Apple für eine riskante Entscheidung bei den Standard-Einstellungen von Siri. Auch wenn das eigene iPhone mit einem Code geschützt ist, können Fremde das Gerät bedienen. Möglich machen das die umfangreichen Rechte des sprechenden "Personal Assistant" Siri und eine problematische Voreinstellung für selbigen.
Wirtschaft/Unternehmen/Internet/Kundenservice
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 20/10/2011 - Keine Kommentare
Mit den Marktveränderungen für die Call Center-Branche wird sich die Brancheninitiative Contact Center Network auf der dreigeteilten Frankfurter Fachveranstaltung Digital Touch, Voice + IP und Be Connected an ihrem Messestand F08 in einer Expertenrunde am Dienstag, den 25. Oktober von 12 bis 13 Uhr auseinandersetzen. Thema: Von der Warteschleife in die vernetzte Serviceökonomie? Call Center und der Tipping Point der digitalen Revolution. Teilnehmer: Markus Grutzeck (Grutzeck Software), Andreas Klug (ITyX), Klaus-J. Zschaage (Authensis), Bernhard Steimel (Mind Business), Harald Henn (Marketing Resultant), Walter Benedikt (3C Dialog). Moderation: Gunnar Sohn (NeueNachricht) in Kooperation mit dem Fachdienst Service Insiders.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 19/10/2011 - Keine Kommentare
Gestern, Dienstag, ging die neue Social-Medie-Site Chime.in ans Netz. Das soziale Netzwerk bringt die üblichen Möglichkeiten solcher Angebote mit. Der Unterschied: Im Gegensatz zu Facebook und Co werden User an den Gewinnen, die mit ihren Inhalten erwirtschaftet werden, beteiligt, wie die Huffington Post berichtet. "Viel Geld wird man anfangs nicht verdienen können, da die Plattform einen zu geringen Bekanntheitsgrad hat. Ich bin daher eher skeptisch, was den Erfolg angeht. Der Markt ist insgesamt schon relativ gesättigt", sagt Kommunikationsberater Klaus Eck im Gespräch mit pressetext.
IT/Innovationen/Telekommunikation/Gesundheit/Medica
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 19/10/2011 - Keine Kommentare

Zu den Schwerpunktthemen im Gesundheitswesen zählt die Mobilität. Entsprechende Veranstaltungen und Angebote werden auf der Düsseldorfer Fachmesse Medica vom 16. bis 19. November präsentiert. „Dazu zählt beispielsweise, dass Ärzte und Krankenschwestern Patientendaten mit einem mobilen Device direkt am Krankenbett aufrufen und eintragen können. Aber auch das Thema W-LAN für Patienten wird immer wichtiger“, so Christian Fron, Geschäftsführer der DeTeWe Communications (Halle 14/Stand B48).
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 18/10/2011 - Keine Kommentare
Das umfassende Spracheingabesystem "Siri" schlug bereits bei der Präsentation des iPhone 4S hohe Wellen. Die Entwickler des indischen Unternehmens Dexetra rund um Narayan Babu arbeiten nun an "Iris", einem Klon für Android. pressetext hat die App getestet. Sie präsentiert sich in der derzeitigen Version noch wenig ausgereift.
Wirtschaft/Unternehmen/Marketing/Internet/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 18/10/2011 - Keine Kommentare

„Märkte sind Gespräche“, so die vielzitierte Formel aus dem Cluetrain Manifest. Aufbauend auf den 95 Thesen von Christopher Locke, Doc Searls und David Weinberger schrieb ich im Jahr 2001 ein Buchkapitel unter der Überschrift „Abgesang der Phrasendrescher“: „Die Märkte des Internets möchten sich nicht mit Phrasendreschern unterhalten. Sie möchten an den Gesprächen teilnehmen, die hinter der Unternehmensfestung stattfinden.“
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 17/10/2011 - Keine Kommentare
Pressefotografie wird immer mehr zum brotlosen Geschäft. Der ungebrochene Trend zu mehr Aktualität und weniger Qualität bei Fotos in den Printmedien macht der Branche zu schaffen. Jetzt ermöglichen neue Internatplattformen jedem Smartphone-Nutzer, seine Schnappschüsse direkt an die Medien zu verkaufen. "Die Welt ändert sich. Wie andere Berufsgruppen auch, müssen wir uns weiterentwickeln. Wer nur abwartet und jammert, wird untergehen", sagt Pressefotograf Thomas Studhalter gegenüber pressetext.
Wirtschaft/Politik/IT/Netzwerke/Energie
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 14/10/2011 - Keine Kommentare

Der Druck auf politische und wirtschaftliche Systeme wächst: „Die klassischen Machtstrukturen geraten ins Wanken. Insofern wird uns das Thema Macht in den nächsten Jahren heftig begleiten. Wir haben eine Welt, die sich immer stärker vernetzt. Und mit dem Web 2.0 ist da jetzt ein Turbolader draufgekommen. Wir können uns immer weniger erlauben, das zu ignorieren“, so der Organisationspsychologe Professor Peter Kruse im Gespräch mit Thomas Sattelberger. Für den Telekom-Personalvorstand sind große Unternehmen in diesem Szenario die letzten bolschewistischen Organisationen des 21. Jahrhunderts. „Sie haben es über Jahrhunderte und vor allen Dingen in den vergangenen Jahrzehnten geschafft, sich fast umweltresistent abzuschotten.“
Wirtschaft/Wissenschaft/Makroökonomie/Konjunktur
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 13/10/2011 - Keine Kommentare

Die Konjunkturforscher haben ihren Modus wieder auf Pessimismus gestellt. Nach dem heute vorgestellten Herbstgutachten werde angeblich wieder eine Periode magerer Wachstumsraten beginnen. Für das nächste Jahr komme es zwar nicht zu einer Rezession – aber das Bruttoinlandsprodukte steige nur um 0,8 bis 1,2 Prozent – vielleicht sogar noch schlechter. Im Frühjahr rechneten die vom Steuerzahler finanzierten Konjunktur-Forschungsinstitute noch mit 2 Prozent. Nun ja, in den vergangenen Jahren lagen die Glaskugel-Ökonomen eigentlich immer falsch. Nach oben und nach unten. Ihre groben makroökonomischen Indikatoren können halt die vielen Einzelentscheidungen im Wirtschaftsleben nicht im Ansatz richtig erfassen. Alle Konjunkturforscher starren wie gebannt auf die Entwicklungen der Euro- und Finanzmarktkrise.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 13/10/2011 - Keine Kommentare
eBay und Facebook haben auf einer Konferenz in San Francisco angekündigt, künftig enger zusammenarbeiten zu wollen. Ziel ist es, eine Reihe neuer E-Commerce-Anwendungen auf den Markt bringen, die auch die Möglichkeiten eines sozialen Netzwerks mit einbinden. "Solche Ansätze gibt es auch jetzt schon. Gerade die Integration von Facebook wird schon praktiziert", sagt Keynet E-Commerce-Solutions-Geschäftsführer Christoph Batik gegenüber pressetext.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Keßler veröffentlicht am 12/10/2011 - Keine Kommentare
Mehr als acht Mio. Deutsche nutzen das Internet über mobile Endgeräte, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet. Da das Zeitbudget für Mediennutzung begrenzt ist, wirkt sich dieser Trend auf viele Mediengattungen aus. Verlierer sind hauptsächlich Spielekonsolen und Druckerzeugnisse. "Die technische Infrastruktur ist mittlerweile gegeben und die Tageszeitungen und News-Portale stehen schon bereit, um vom mobilen Web-Boom zu profitieren. Bücher- und Zeitschriftenverlage sind in Europa noch nicht ganz so gut aufgestellt", sagt Markus Hübner von Brandflow im Gespräch mit pressetext.
Wirtschaft/IT/Call Center/Telekommunikation
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 11/10/2011 - Keine Kommentare

Günter Greff vom Fachdienst Call Center Experts hat mir ein paar Fragen gestellt, die demnächst in seiner Publikation erscheinen – wahrscheinlich in gekürzter Version. Hier meine „ausführlichen“ Antworten. Die Botschaft des Dramatikers Arthur Miller in seinem 1949 erschienen Buch „Der Tod des Handlungsreisenden“ war eindeutig: Ein ehemals erfolgreicher Verkäufer hatte die Zeichen der Zeit nicht erkannt und schließlich seinen Arbeitsplatz verloren und war auch nicht bereit, einen Ersatzarbeitsplatz anzunehmen. Arthur Miller übte mit diesem Buch auch Kritik am „American Dream“, wo alle glaubten es ging so weiter ohne zu realisieren, dass die Zeiten sich gewandelt haben.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 11/10/2011 - Keine Kommentare
Das Softwarehaus Yonac nutzt die Kamera des iPads von Apple, um Lufgitarren echte Klänge zu entlocken. Der kluge Einsatz von Augmented Reality in "Ghost Guitar" ermöglicht das Jammen und einfache Nachspielen von Stücken. Auf Wunsch ist eine virtuelle Begleitband zuschaltbar. Das Prinzip ist einfach und lehnt sich im Kern an die Tasten-Gitarre an, der sich Spieler von Guitar Hero bedienen. Jedoch verzichtet die "Geistergitarre" dem Namen entsprechend auf ein physikalisches Gerät.
Politik/Datenschutz/Internet/Sicherheit
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 10/10/2011 - Keine Kommentare

Kurz nach den ersten Aufregungswellen über den vom Chaos Computer Club gehackten Staatstrojaner kommen auch schon die ersten Dementis der betroffenen Stellen: „Was auch immer der Chaos Computer Club untersucht hat oder zugespielt bekommen haben mag, es handelt sich dabei nicht um einen sogenannten Bundestrojaner“, teilte ein Sprecher des Ministeriums am Sonntag in Berlin mit. Ob aber andere deutsche Ermittlungsbehörden die Überwachungssoftware eingesetzt haben könnten, dazu machte das Ministerium keine Angaben.
Unternehmen/Finanzen/Computer/Telekommunikation
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 10/10/2011 - Keine Kommentare
Nachdem Apple vergangene Woche die intelligente Sprachsteuerung Siri für das iPhone vorgestellt hat, arbeitet nun auch Google verstärkt an der Verbesserung eigener Lösungen. Der prominenteste Entwickler aus der Google-Software-Schmiede in Großbritannien, Dave Burke, wurde ins Google-Hauptquartier nach Mountain View geholt, berichtet der britische Guardian. Burkes Expertise liegt bei der Spracherkennung. Er beschäftigt sich seit Jahren mit dem Thema, hat wissenschaftliche Arbeiten dazu verfasst und gilt als Ausnahme-Programmierer.
Umwelt/Energie/Kultur/Lifestyle
Von Oranus Mahmoodi veröffentlicht am 07/10/2011 - Keine Kommentare
Leseratten, die jährlich zehn oder mehr Bücher lesen, verhalten sich umweltfreundlicher, wenn sie das Buch gegen einen E-Book-Reader austauschen. Das hat das Öko-Institut ermittelt. Denn wer das elektronische Buch nutzt, spart Papier, Energie und damit Treibhausgase. "Bei der Studie ging es darum, Grundlagen für den Blauen Engel zu entwickeln", erklärt Dietlinde Quack, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Öko-Institut, gegenüber pressetext. Der Blaue Engel ist ein Siegel für umweltfreundliche Produkte.
Wirtschaft/IT/Medien/Internet/Service
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 07/10/2011 - Keine Kommentare

In einer Wut-Mail regte sich ein Herr über die Statusmeldungen eines Facebook-Nutzers auf, die täglich in seine Timeline fließen: „Sag mal, kannst Du das nicht abstellen? Wir haben uns doch kürzlich darüber verständigt, dass wir uns nicht kennen, dass ich Dich nur aus Versehen angeklickt habe. Nun bekomme ich trotzdem Deine ständigen Ergüsse auf meiner Startseite. So einen Facebook-Junkie habe ich sonst nicht in meiner Bekanntschaft und möchte ihn auch nicht haben. Jemand, der gerade noch auslässt, wann er zum letzten Mal auf dem Klo war. Also, wenn Du es kannst, stell es ab oder mach noch ein Foto von Deinem Klo-Gang. Mich würde es nicht wundern“, so die Protestnote.
IT/Apple/Steve Jobs
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 06/10/2011 - Keine Kommentare

Ich bin einfach nur traurig. Dieses Gefühl beschlich mich schon am 25. August, als Steve Jobs seinen Rücktritt als Apple-Chef mitteilte. Ich wählte eine Bestenliste meiner Beiträge über den von mir hoch geschätzten Unternehmenschef aus. Einen Tag später folgte ich dem Rat von Thomas Knüwer, keine Steve Jobs-Nekrologe zu schreiben oder zu insinuieren, mit dem Wechsel von Steve Jobs in den Verwaltungsrat ende eine Ära. Nun ist es so weit und mir fehlen die Worte.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Lydia Stübler veröffentlicht am 05/10/2011 - Keine Kommentare
Nur 40 Prozent der deutschen Internetnutzer greifen auf E-Government-Angebote der Behörden zurück. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle "eGovernment MONITOR 2011", eine Studie der Initiative D21 und von ipima. Im Ländervergleich hat Deutschland damit noch ein deutliches Steigerungspotenzial. In Schweden nutzen beispielsweise 69 Prozent, in Österreich 68 Prozent und in Großbritannien immerhin 48 Prozent der Internetnutzer die Online-Plattformen des Staates. In Deutschland sind 80 Prozent der Nutzer der Plattformen im Endeffekt zufrieden, was darauf schließen lässt, dass es hauptsächlich ein Kommunikationsproblem hinsichtlich der vorhandenen Angebote gibt. Facebook-Seiten von Städten sind einem Drittel der Nutzer zumindest bekannt, doch Mitmachplattformen, die vor allem bei Abstimmungsprozessen genutzt werden sollen, sind mit 17 Prozent beinahe unbeachtet.
Wirtschaft/Unternehmen/Social Media/Kundenservice/Verbraucher
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 05/10/2011 - Keine Kommentare

Immer weniger Menschen sind bereit, im Kundenservce demütig auf Reaktionen des Unternehmens zu warten oder sich mit schlecht ausgebildetem, unfreundlichem Personal herumzuärgern. Der vernetzte Verbraucher möchte sofort bedient werden – ohne Friktionen, ohne Bürokratie und am besten auf Knopfdruck. „Sofortness“, ein Begriff des Publizisten Peter Glaser, ist dafür ein prägnanter Begriff. Er ist die „technologische Seite der Ungeduld“: „In der Realität sind Unternehmen aber kaum in der Lage, zu jeder Zeit und in jedem Nutzungsszenario des Kunden schnell und kompetent zu reagieren“, konstatiert Andreas Klug vom Kölner Software-Spezialisten Ityx. Ein Warnzeichen seien jüngste Umfragen, nach denen mehr als jeder zweite Verbraucher nicht mehr mit Hotline-Mitarbeitern telefonieren wolle. „So überraschend ist dieser Befund allerdings nicht. Denn die Nutzerszenarien haben sich in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt. Wer holt noch Bargeld am Bankschalter ab, ruft eine Auskunft für die Abfrage einer Telefonnummer an, bucht Flugreisen im Reisebüro, kauft Tickets direkt im Konzerthaus oder begibt sich zum Bahnschalter? Und das ist nicht nur eine spezielle Verhaltensweise der jüngeren Generation“, erläutert Klug.
Politik/Handel/Industrie/Entsorgung/Recycling/Umwelt
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 04/10/2011 - Keine Kommentare

Der Müllkonzern DSD mit dem Erkennungszeichen „Der Grüne Punkt“ verlor vor einigen Jahren seine Alleinherrschaft und steht mittlerweile im Wettbewerb mit acht weiteren Dualen Systemen, die ihre Dienstleistungen für die Mülltrennung über Gelbe Tonnen, Container und Säcke anbieten. Wie in der Telekommunikation macht es auch in der Recyclingwirtschaft keinen Sinn, eine Vielzahl von unterschiedlichen Systemen für die Infrastruktur zu etablieren. Kein Verbraucher möchte sich neben der Blauen und Grauen Tonne, noch neun weitere Tonnen für jedes Duale System vor die Haustür stellen. Alle Wettbewerber greifen also auf ein einziges Erfassungssystem zurück. Um Ungleichgewichte bei der Lizenzierung und der Sammlung von Verpackungen zu vermeiden, wurde eine so genannte Clearingstelle aus der Taufe gehoben. Konsumgüterindustrie und Handel, die Verpackungen in Deutschland auf den Markt bringen, schließen Verträge mit den Dualen Systemen für die Entsorgungsdienstleistungen ab. Und da kann es im Laufe des Jahres natürlich zu Vertragskündigungen und Anbieterwechsel kommen. Die Clearingstelle soll diese Schwankungen ausgleichen. Und genau hier fängt das Problem an.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Pichler veröffentlicht am 04/10/2011 - Keine Kommentare
Softwareriese Microsoft verabschiedet sich von einer seiner Hardware-Sparten. Still und leise wurde auf der Support-Seite für die Zune-Player-Serie das Ende der Produktion und Entwicklung bekanntgegeben. Der Online-Dienst wird weitergeführt, man will sich in Sachen Musik und Video auf Windows Phone konzentrieren. Gadget-Experte Sascha Pallenberg hält den Schritt für logisch, aber verspätet. Im Gespräch mit pressetext prognostiziert er das baldige Ende der klassischen MP3-Player.
Medizin/Gesundheit/IT
Von Benjamin O'Daniel veröffentlicht am 04/10/2011 - Keine Kommentare

Eine neue Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt, dass mittlerweile in über 80 Prozent von 112 untersuchten Ländern mindestens ein Mobile Health-Service angeboten wird. Hinter Mobile Health, kurz M-Health, verbirgt sich Mobilfunktechnik, die in der Gesundheitsversorgung eingesetzt wird – und dies auch in Deutschland: Im Nürnberger Medizintechnik-Cluster Medical Valley wird derzeit ein armbanduhr-großes Gerät mit Internetanschluss entwickelt. Es überprüft 24 Stunden am Tag den Gesundheitszustand dementer Patienten und sendet die Daten automatisch an einen Gesundheits-Server weiter, auf den Ärzte und Pflegepersonal Zugriff haben.