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Social-Media-Budgets legen 2010 weiter zu - Besondere Bedeutung für Pressearbeit und Markenkommunikation

Von Claudia Zettel veröffentlicht am 26/05/2010 - Keine Kommentare

Düsseldorf, pte - Werbung im Social-Media-Umfeld wird in diesem Jahr weiter wachsen. Die digitale Wirtschaft in Deutschland zeigt sich überzeugt davon, dass die Budgets 2010 neuerlich zulegen und sich der Bereich weiter positiv entwickelt. Das zeigt eine aktuelle Befragung des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW), wonach 80 Prozent der Teilnehmer aus unterschiedlichen Wirtschaftszweigen von einem weiteren Wachstum ausgehen.

Besonders wichtig für PR und Markenkommunikation

Eine besonders hohe Bedeutung hat das Thema Social Media für die Bereiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Markenkommunikation. Aber auch speziell im Customer Relationship Management (CRM) und im Vertrieb- und Sales-Bereich gewinnt Social Media an Gewicht. Die Umfrage-Teilnehmer gaben an, dass die Aktivitäten in den sozialen Onlinemedien vor allem in den genannten Bereichen bereits eingesetzt wurden.

Dabei ist es laut Experten wichtig, gesonderte Budgets aufzustellen. "Social-Media-Kampagnen basieren auf anderen Mechanismen als klassische Online-Werbung oder Performance Marketing. Der Einsatz gesonderter Budgets und eindeutige Budget-Shifts sind daher notwendig, um erfolgreich Social-Media-Aktivitäten in Unternehmen konzipieren und umsetzen zu können", erläutert Axel Schmiegelow, Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im BVDW.

Die Umfrage hat gezeigt, dass ein Großteil der Social-Media-Ansprechpartner auf Kundenseite aus den Bereichen Markenkommunikation und Pressearbeit stammt. "Zukünftig wird es immer wichtiger, erfahrene Social-Media-Experten in Unternehmen als direkte Ansprechpartner zu beschäftigen", meint Patrick Wassel, stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Social Media.

Online-Budgets wachsen insgesamt

Bis dato wird vielerorts immer noch über die tatsächlichen Erfolgschancen von Werbung in Social Networks diskutiert. Klar ist mittlerweile, dass andere Regeln gelten als bei klassischen Kampagnen. Wer im Social-Media-Umfeld die falschen Werbemaßnahmen setzt, riskiert auch schnell einen Misserfolg (pressetext berichtete). Die wachsenden Budgets sprechen jedenfalls für eine positive Entwicklung.

Daneben legen auch Investitionen in Online-Werbung insgesamt sowie in Mobile Kampagnen weiter zu. Eher stagnierend bewertet die digitale Branche die Entwicklung von TV-, Radio- und Print-Werbung in diesem Jahr.

 

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