Wirtschaft/Finanzen/Umwelt

Sekundärrohstoffe als Anlageprodukt - Bonner Beratungsfirma stellt Investmentfonds vor

Von Silke Landwehr veröffentlicht am 26/05/2010 - Keine Kommentare

Bonn - Die Beratungsfirma ASCON stellte in Bonn nach eigenen Angaben mit „SORTcycle Sekundärrohstoffinvestment Altkunststoff 1" das bundesweit erste innovative und nachhaltige Anlageprodukt in Sekundärrohstoffe für private Anleger vor. „Analysiert man die Verbreitung der einzelnen Fonds im Internet erhält man für das Wort Solarfonds 35.500 Nennungen, für Klimaschutzfonds 51.200 Hinweise und Sekundärrohstoffinvestments sind völlig unbekannt. Es gab bisher bundesweit kein Produkt dieser Art und auch keine vergleichbare Idee", sagte ASCON-Chef Sascha Schuh bei der Präsentation.

Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung würden nicht nur die Nutzung von Wind, Wasser und Sonne als Energieerzeuger betreffen. „Für die Sonnenenergie decken Photovoltaikfonds die Investitionen in Sonnenkraftwerke und vergleichbare Projekte ab. Klimaschutzfonds investieren in den Emissionshandel und unterstützen beispielsweise Energieeffizienzprojekte. Produkte der Windinvestitionen sind mittlerweile fast weltweit im Betrieb von Windrädern und ganzen Windparks zu sehen. Holz- und Agrarwirtschaftsfonds investieren in nachhaltige Produktion im landwirtschaftlichen Anbau bzw. in Wertsteigerungen von Grund und Boden. Aber Sekundärrohstoffe werden in den nächsten Jahren weltweit verstärkt eingesetzt und somit bei steigenden Preisen nachgefragt werden", ist sich Schuh sicher.

SORTCYCLE biete die die Möglichkeit, sich an einer Gesellschaft zu beteiligen, die sich ausschließlich auf die Produktion und der Vermarktung von Altkunststoffen konzentriert. Absatzmärkte sind China, Malaysia, Vietnam und Indien. „Die Investments erfolgen diversifiziert in die verschiedensten Segmente von Altkunststoffen, die von PET-Flaschen über Folien bis hin zu Kunststoffen aus der Demontage alter Computer und Fernseher reichen. Daher gelingt es, auf unterschiedlichen Märkten mit den passenden Sekundärrohstoffen erfolgreich zu agieren", erläuterte Schuh.

 

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