Wirtschaft/Unternehmen

Fahrräder brauchen keine Abwrackprämie - Branche trotzt der Krise

Von Matthias Schmitz veröffentlicht am 03/09/2009 - Keine Kommentare

 

Reichshof - Während seit einem Jahr in der Wirtschaft Krisenstimmung herrscht, kann sich die Fahrradbranche weitgehend davon abkoppeln. Kurz vor den Herbstmessen in Friedrichshafen und Las Vegas ist Frank Bohle voller Zuversicht: „Bisher hat die Wirtschaftskrise den Fahrradmarkt nicht erfasst, und eine verspätete Krise zeichnet sich nicht ab."

Der Geschäftsführer der durch seine Marke Schwalbe bekannten Ralf Bohle GmbH sieht eine dauerhafte Sonderkonjunktur und verweist auf die zunehmende Bedeutung der Radler im Alltagsverkehr: „Das moderne Fahrrad ist auch in vielen Städten weltweit in Mode gekommen." In Deutschland belegen neue Zahlen des Bundesverkehrsministeriums eine Zunahme des Fahrradverkehrs um 17 Prozent in den letzten Jahren. „Kein anderer Verkehrsträger legt so stark zu", stellt Bohle zufrieden fest. Das jahrzehntelange Bekenntnis des Hauses Bohle zum Radfahren im Alltag sei in den letzten zwei Jahren zum großen Zukunftstrend im Verkehr geworden. Bei Fahrradreifen sei das Jahr 2009 bisher erfreulich stabil verlaufen, so Bohle. Das durch den enorm gestiegenen Verkauf erreichte hohe Niveau der beiden Vorjahre konnte gehalten werden. Insgesamt deute sogar alles auf ein moderates Wachstum in diesem Jahr hin.

 

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