Medien/Internet
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 16/09/2009 - Keine Kommentare

San Francisco, pte - Das Social Network Facebook hat seine internationale Führungsrolle weiter ausgebaut und zählt nun monatlich 300 Mio. aktive Nutzer weltweit. Außerdem kommt die Seite nun offenbar in die schwarzen Zahlen und habe angefangen Geld zu verdienen, wie das Unternehmen auf einer Konferenz in San Francisco bekannt gegeben hat. Facebook hatte zuvor nicht erwartet, vor dem kommenden Jahr Gewinne einzufahren. "Das ist wichtig für uns, weil es Facebook zu einem starken unabhängigen Service auf Langzeitsicht macht", so Plattform-Gründer Mark Zuckerberg. Es gelinge dem Unternehmen erfolgreich, Facebook nachhaltig aufzustellen. "Wir haben jede Menge Spaß und stehen wichtigen Herausforderungen gegenüber, die ein Überdenken der aktuellen Systeme für einen Online-Informationsfluss erfordern", sagt Zuckerberg.
"In Deutschland zählte Facebook zu Beginn des Jahres rund zwei Millionen Nutzer", so eine Plattform-Sprecherin auf Nachfrage von pressetext. Aktuellere Zahlen lägen zum heimischen Markt derzeit seitens Facebook zwar nicht vor, kolportiert würden aber mittlerweile bis zu 6,2 Millionen User. Weltweit lag Facebook noch im Juli bei rund 250 Millionen Nutzern. Nach Schätzungen gewinnt Facebook derzeit wöchentlich fünf Millionen Nutzer hinzu.
"Diese Meilensteine zu erreichen, bedeutet für mich, dass wir weiterhin in unsere Entwicklung und Innovation investieren können", sagt Mike Schroepfer von Facebook-Vizepräsident. 300 Miollionen seien nur ein Schritt dahin, so viel wie möglich von der gesamten Welt des Social Networkings samt Familien und Freunden und Menschen, die kommunizieren wollen, zu erobern.
Zu künftigen Strategien will sich Facebook derzeit nicht öffentlich äußern. Aufgrund der boomenden Nutzerzahlen rund um den Erdball fühlen sich aber laut Unternehmen auch immer mehr Werbetreibende von dem sozialen Netzwerk angesprochen. Branchenkenner sehen einen zunehmenden Wettbewerb zwischen Facebook und Twitter. Sollte das Social Network seine Plattform weiter öffnen und Funktionen des Microblogging-Services adaptieren, könne Twitter ernsthafte Schwierigkeiten bekommen, glaubt etwa der Social-Media-Experte Ben Parr, Mitbetreiber von Mashable.com.
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