Wirtschaft/Service/Personal/IT

Auszeichnung für smarte Servicekonzepte: Analyse von Stimmungen im Netz, soziale Faktoren beim Personaleinsatz und Cloudcomputing ohne IT-Kenntnisse

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 30/09/2011 - Keine Kommentare

Freundlichkeit alleine reicht heute nicht mehr aus, um Kunden zu begeistern. Gefragt sind neue Konzepte, die es Unternehmen ermöglichen, im Moment des Dialogs mit Kunden und Interessenten über maximale Fachkompetenz zu verfügen. Die Brancheninitiative Contact Center Network hat in Kooperation mit dem Management Circle auf der Frankfurter Fachkonferenz Contact Center Trends den „Best-of-Show-Award“ für innovative Lösungen rund um den Kundenservice verliehen.

Der gesamte Artikel...

Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation

Soziale Netzwerke: Viele wissen um Risiken - Drei Viertel aller Deutschen sind sich Gefahren bewusst

Von Lydia Stübler veröffentlicht am 30/09/2011 - Keine Kommentare

Die Kriminalität in sozialen Netzwerken steigt. Ob Phishing mit Hilfe von täuschend echt nachgebauten Webseiten, Diebstahl der Zugangsdatenbank des Anbieters oder Verbreitung von schadhaften Internetadressen via Pinnwandeintrag, Chat-Nachrichten oder persönlicher Messages - das Gefahrenpotenzial für User und Computer ist unendlich. Eine Studie zum Verhalten in sozialen Netzwerken der G Data Software AG hat untersucht, wie sich die User im Social Network verhalten.

Der gesamte Artikel...

Computer/Telekommunikation/Handel/Dienstleistungen

Tablet-User neigen zum Kaufrausch - Spontankäufe auch bei Älteren - Wohlfühlfaktor ausschlaggebend

Von Clemens Plasser veröffentlicht am 29/09/2011 - Keine Kommentare

Neueste Konsumanalysen von Einzelhändlern zeigen an, dass Besitzer von Tablets im Schnitt öfter und mehr kaufen als andere. Deshalb konzentrieren sich viele Händler jetzt auf die Optimierung ihrer Websites und Kataloge für Tablets, um die "Umwandlungsrate" weiter zu erhöhen. Obwohl der Kauf über Tablets bisher nur einen kleinen Teil des gesamten E-Commerce ausmacht, sind deren User die besten Kunden der Anbieter: Beträgt die Umwandlungsrate - also die Zahl Bestellungen dividiert durch die der Besuche - bei konventionellen E-Commerce-Kunden drei Prozent, so liegt sie zwischen vier und fünf Prozent bei Shoppern, die ihr Tablet benutzen. Auch beim Auftragsvolumen sind durchschnittlich bis zu 20 Prozent mehr zu erwarten.

Der gesamte Artikel...

Netzpolitik/Wirtschaft/Gesellschaft/Internet/Datenschutz/Facebook

Kundenmacht, Facebook und das Fasse-Dich-kurz-Syndrom: Warum Monopole dem Internet schaden und eine Verstaatlichung zu kurz greift

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 29/09/2011 - Keine Kommentare

So sehr die Macht des Kunden im Netz wächst, so problematisch ist das Verhältnis der Social Web-Anbieter im Umgang mit seinen Nutzern. Wir seien eben nicht die Kunden von Google, Facebook und Co., moniert der Datenschutz-Experte Jon Callas in einem Gastbeitrag für die Wochenzeitung „Die Zeit“. Wir würden nicht für ihre Dienste bezahlen. Die Kunden seien Unternehmen, die Anzeigen in ihren Diensten schalten. „Diese Unternehmen kaufen: uns – unser Hinschauen, unsere Aufmerksamkeit. Wir sind das Produkt“, so Callas. Als Nutzer werde man bei Laune gehalten, sodass wir bisweilen dem Glauben anheimfallen, wir seien tatsächlich Kunden. „Wer allerdings mit der Löschung seiner virtuellen Existenz bedroht wird, dem Zwang zur Verwendung seines wirklichen Namens unterliegt oder genau wissen möchte, was mit den eigenen Daten geschieht, bekommt sehr schnell mit, dass die Internet-Giganten uns nicht als Kunden betrachten“, so die Erfahrung des Netzwerkspezialisten Bernd Stahl von Nash Technologies. Werbefinanzierung oder personalisierte Services seien nichts Teuflisches. „Problematisch ist das vom Spiegel-Redakteur Christian Stöcker skizzierte Szenario. Von der kalifornischen Idee der elektronischen Agora und der Befreiung von staatlichen Hierarchien und privaten Monopolen verabschieden wir uns gerade“, kritisiert Stahl. Dabei hatte 1994 Keven Kelly in seinem Buch „Out of Control" postuliert, dass wir eine Ära der dezentralen Organisationen erleben werden. Auch der Futurologe Toffler irrte. Im Cyberspace werde ein Markt nach dem anderen von einem natürlichen Monopol in einen verwandelt, in dem Wettbewerb die Regel ist. „Das Internet hat bis jetzt aber nur einen dominanten Einzelhändler: Amazon. Einen dominanten Markt für Musik und Filme: iTunes. Ein dominantes Auktionshaus: Ebay. Ein dominantes Social Networt: Facebook. Und eine dominante Suchmaschine: Google. Und nicht zu vergessen die Tochter Youtube als dominante Plattform für Videos. Ein freies und offenes Netz sieht anders aus“, schreibt Stöcker in seinem Buch „Nerd Attack“.

 

Der gesamte Artikel...

Medien/Kommunikation/Politik/Recht

Indien: Nur noch 100 SMS pro Tag erlaubt - Bürger sollen vor nervigen Werbe-Bombardements geschützt werden

Von Markus Steiner veröffentlicht am 28/09/2011 - Keine Kommentare

Die indische Telekom-Regulierungsbehörde Telecom Regulatory Authority of India (Trai) will die eigene Bevölkerung vor der zunehmenden Bombardierung mit Werbe-SMS schützen. Um die tagtägliche Flut an kommerziellen Handybotschaften einzudämmen, wurde nun sogar ein neues Höchstlimit an Textnachrichten festgelegt. Demnach dürfen ab sofort pro SIM-Karte und Tag nur noch maximal 100 SMS verschickt werden. Mit der drastischen Maßnahme reagiert die Behörde auf den wachsenden Unmut innerhalb der indischen Mobilfunknutzer, für die die nervenden Nachrichten zu einer massiven Belästigung geworden sind.

Der gesamte Artikel...

Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen

iPhone 5: Sprachbedienung als Killer-Feature - Apple-Blog enthüllt Details zum künftigen "Worldphone"

Von Georg Pichler veröffentlicht am 27/09/2011 - Keine Kommentare

 NY Apple Store 5th Avenue

Der Insider-Blog 9to5Mac hat technische Details zum kommenden iPhone 5 bekanntgegeben. Unter der Ankündigung "es ist Zeit, die Karten auf den Tisch zu legen", wurden imposante Spezifikationen zum Apple-Smartphone veröffentlicht. Diese sollen dank zuverlässiger Informanten als gesichert gelten. Das neueste Mobiltelefon aus Cupertino glänzt demnach mit starker Hardware und bringt intelligente Sprachbedienung als Killer-Feature mit. Unter der Motorhaube des neuen iPhones soll ein Apple A5 Dual-Core-Prozessor werken, der auf einen Gigabyte an Arbeitsspeicher zurückgreifen kann. Der Rechenkern findet bereits im iPad 2 Verwendung, das auch über gleich viel Arbeitsspeicher verfügt. Dies würde, den Erfahrungen mit dem Tablet folgend, schnelleres Browsen und mehr Zusatzdienste im Hintergrund ermöglichen.

Der gesamte Artikel...

Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation

User-Empfehlungen besser als Algorithmen - Foodspotting-Gründerin kritisiert automatisierte Bewertung

Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 26/09/2011 - Keine Kommentare

User lesen Empfehlungen anderer Menschen lieber als automatisierte Bewertungen, die lediglich errechnet werden. Mit dieser Aussage erteilte Foodspotting-Gründerin Alexa Andrzejewski auf der Facebook-Konferenz F8 von vergangener Woche Algorithmen-basierten Empfehlungssystemen eine Abfuhr, berichtet der britische Guardian. "Die Menschen trauen Algorithmen nicht", so Andrzejewski. In einer Umfrage unter den Usern ihrer Plattform hätte sich genau das herausgestellt.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Politik/IT/Internet

Die Oxymoron-Gesellschaft: Warum Deutschland seine Internet-Aversionen kultiviert #The-European-Montagskolumne

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 26/09/2011 - Keine Kommentare

Folgt man der Work Life Web-Studie von Clearswift, dann trägt Deutschland den zweifelhaften Ehrentitel des weltweit führenden Landes der Verbote, Regeln und Blockaden für Social Media-Dienste. Blickt man etwas genauer hinter die Kulissen von Wirtschaft, Politik und Medien, stößt man immer noch auf verschlossene Türen, exaltierte Phrasendrescher, Mimikry-Aktionen, hierarchiegläubige Stabilitätsnarren und rückwärtsgewandte Bedenkenträger. Warum ist das so? Der Organisationspsychologe Professor Peter Kruse vergleicht den Stress im Verhältnis zum Internet mit den fünf Phasen der Bewältigung von chronischen Krankheiten: Verleugnen, Auflehnen, Verhandeln, Resignation und Annahme: „Der Vergleich ist eine unzulässige Verharmlosung. Krankheitsverläufe sind bekannt. Es gibt Beispiele, Geschichten, Wahrscheinlichkeiten. Die Unsicherheit bezieht sich auf den individuellen Fall. Beim Internet ist das anders. Hier ist die Unsicherheit ein gesellschaftliches Phänomen und konkrete Vorhersagen können angesichts fehlender Erfahrungen im Grunde nicht mehr sein als der berühmte Blick in die Glaskugel“, so Kruse.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Internet/Service

Meckel und die Algorithmen-Märchen: Sterben wir den Tod der virtuellen Berechenbarkeit?

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 23/09/2011 - Keine Kommentare

Hallo, ich bin Dein Algorithmus und ab sofort gehörst Du mir. Deine zwanzig Datenpunkte, die Du im Internet zurückgelassen hast reichen mir, um zu wissen, wer Du bist. Und als willenloser und dummer User, wie ich Dich täglich im Netz wahrnehme, entscheide ich fortan für Dich, was Du in Zukunft machen wirst, Du kleine Web-Made. Mit diesen drei Sätzen könnte man die prosaischen Gedankenflüge von Miriam Meckel in ihrem neuen Buch „Next – Erinnerungen an eine Zukunft ohne uns“ und in fast gleichlautenden Aufsätzen in der NZZ sowie im Spiegel zusammenfassen.

Der gesamte Artikel...

Medien/Kommunikation/Politik/Recht

Twitter stürzt sich in den US-Wahlkampf - Kandidaten bezahlen Plattform für Listenerstellung

Von Rebecca Temmel veröffentlicht am 23/09/2011 - Keine Kommentare

Twitter erlaubt Politikern auf seiner Plattform zu werben. Dazu wurde ein sogenanntes "Pilot-Program" entwickelt, das bestimmte Anzeigen bei Usern auftauchen lässt - auch dann, sobald diese spezielle Suchbegriffe eingeben. Bereits ein halbes Dutzend Präsidentschaftskandidaten sowie nationale Parteikomitees zeigten sich an Twitters Verkauf politischer Werbung zugeneigt. Das Programm lässt Kandidaten und Parteikomitees für deren Twitter-Accounts zahlen. Dafür erscheinen jene Namen dann in Listen, die Usern anbieten, bestimmten Konten zu folgen. Nutzer können jedoch anhand der gesondert gekennzeichneten Tweets sowie mit dem von der US-Wahlbehörde versehenen Disclaimer erkennen, dass es sich um bezahlte Nachrichten handelt. Zudem steht daneben geschrieben, von wem die Anzeige stammt.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/Werbung/Marketing/Internet/dmexco

dmexco: Facebook, Datenschutz und die feuilletonistischen Laienspieler

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 22/09/2011 - Keine Kommentare

„Zielgruppengenaue Online-Werbung und personalisierte Dienste sind der Treibstoff der digitalen Wirtschaft in den nächsten Jahren. Deshalb darf man die Deutungshoheit über Sinn und Unsinn von Algorithmen und Analysetools nicht den feuilletonistischen Laienspielern überlassen. Es geht hier doch nicht um Datenspionage“, betont Land. Bei den Facebook-Apps wie Wisdom oder Emma, die sein Unternehmen auf den Markt gebracht hat, gehe es um die Präferenzen der Kunden und um eine Verbesserung des Kundenservice. „Niemand mag die Berieselung der klassischen Werbung, die sich jeden Tag über uns ergießt. Besser ist es doch, mit Zustimmung der Kunden herauszufinden, was ihn wirklich interessiert. Darum geht es bei der ganzen Strategie der Personalisierung und um nichts anderes“, betont Land. Hier biete der Social Graph von Facebook die besten Informationen.

Der gesamte Artikel...

Medien/Kommunikation/Politik/Recht

Social Web: Schärfere Regeln für Alkoholwerbung - Erweiterte Verhaltensvorschriften sollen Jugendschutz verbessern

Von Markus Steiner veröffentlicht am 22/09/2011 - Keine Kommentare

Hersteller alkoholhaltiger Getränke müssen sich im Bereich der sozialen Online-Medien auf härtere Werberichtlinien gefasst machen. Einem aktuellen Bericht des Wall Street Journal (WSJ) zufolge soll schon am 30. September in den USA und Europa ein neues, erweitertes Regelwerk an freiwilligen Verhaltensvorschriften installiert werden, das die Werbe- und Marketingaktivitäten der Branche auf Facebook und Co deutlich beschränken könnte. Das Hauptaugenmerk liegt dabei vor allem auf einer Verbesserung des Jugendschutzes. "Die Richtlinien für Alkoholwerbung sind weltweit ganz unterschiedlich und werden auf verschiedenen Ebenen - national, europäisch und durch Vorgaben der WHO - geregelt", erklärt Volker Nickel, Sprecher des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft (ZAW), im Gespräch mit pressetext. Deutschland zähle im internationalen Vergleich eher zu den liberaleren Ländern.

Der gesamte Artikel...

Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen

Krossover: Videoanalyse unterstützt Trainer - Experte sieht sinnvolle Bereicherung für taktische Auswertungen

Von Georg Pichler veröffentlicht am 21/09/2011 - Keine Kommentare

Der Webservice Krossover bietet ein Tool an, mit dem die Auswertung und Beurteilung von Spielverläufen erleichtert werden soll. Hochgeladene Videos von sportlichen Begegnungen werden automatisch ausgewertet, in Szenen filetiert und mit Statistiken angereichert. Der Dienst richtet sich besonders an den Jugend- und Amateurbereich. Thomas Janeschitz, Leiter der Trainerausbildung des Österreichischen Fußballbundes sieht im pressetext-Gespräch eine sinnvolle Ergänzung für die Trainerarbeit, warnt aber vor der Überschätzung nackter Zahlen.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Dienstleistungen/Umwelt/Recycling

Ich sag mal-Blog zu: Müll-Planspiele des UBA: Was wird aus der Gelben Tonne? Bekommen wir eine neue Bürokratie-Gebühren-Einzugs-Monsterbehörde?

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 20/09/2011 - Keine Kommentare


 
Abschlussbericht zur Fortentwicklung der Verpackungsverordnung liegt vor bit.ly/q4nGUQ @

Der Fachdienst Euwid meldet, dass der Abschlussbericht des Umweltbundesamtes zur Fortentwicklung der Verpackungsverordnung vorliegt und am Freitag in einem Expertenkreis diskutiert wird. Die kompakte Zusammenfassung des UBA-Planspiels von Euwid: Das Konzept der Einführung einer bundesweiten Wertstofferfassung mit einheitlichen Standards, die hohen ökologischen Ansprüchen gerecht werden soll, sei einhellig begrüßt worden. Konkret geht es um etwa 7 Kilogramm stoffgleicher Nichtverpackungen (StNVP) pro Bürger und Jahr, die künftig gemeinsam mit Leichtverpackungen erfasst werden sollen. Die Details der Zuständigkeiten und der Finanzierung will das Bundesumweltministerium noch im Laufe des 1. Halbjahres 2012 in einem Entwurf regeln. Vermutlich wird es das „Wertstoffgesetz“ sein. Am Dialog hatten u.a. Verbände der Kommunen, privater Entsorger, des Handels und der Industrie teilgenommen. 

Der gesamte Artikel...

Computer/Telekommunikation/Politik/Recht

Qwikster: Kiffer beansprucht Twitter-Channel - Netflix-Spinoff soll sechsstellige Summe für Nutzung berappen

Von Clemens Plasser veröffentlicht am 20/09/2011 - Keine Kommentare

Gerade hat der DVD-Verleih- und Streaming-Anbieter Netflix sein Geschäft nach Turbulenzen aufgespaltet, da passiert der nächste Fauxpas: Denn das Unternehmen hat vor der Verkündigung des neuen Namens für die DVD-Verleih-Schiene nicht überprüft, ob man ihn auch auf allen großen Social-Media-Plattformen verwenden kann. Jason Castillo, ein User mit jointrauchendem Elmo aus der Sesamstraße als Avatar aber ist Quickster auf Twitter. Und er verhandelt nicht unter einem sechsstelligen Betrag.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Beruf/Zufriedenheit

DUW-Studie: Jeder fünfte Erwerbstätige fühlt sich fehl am Platz

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 20/09/2011 - Keine Kommentare

Jeder fünfte Erwerbstätige fühlt sich in seinem Beruf nicht richtig eingesetzt. Das zeigt eine aktuelle Umfrage unter 1.005 Berufstätigen im Rahmen der Studie „Kompetenz- und Talentmanagement“¹ der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW). Jeweils 11 Prozent der Befragten fühlen sich überfordert oder unterfordert. „Unternehmen müssen die Fähigkeiten ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besser nutzen“, sagt Prof. Dr. Ada Pellert, Präsidentin der DUW. Wenn Anforderungen und Kompetenzen nicht zusammenpassen, entsteht für Unternehmen eine Existenz bedrohende Gefahr. Davor warnen die Personalexpertinnen und -experten, die die DUW auf Basis der Studie „Talentpolitik auf dem Prüfstand“² befragte.

Der gesamte Artikel...

Medien/Kommunikation/Politik/Recht

Copyright-Streit verzögert Bücherscans - Diskussion um Digitalisierung verwaister Werke hält an

Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 19/09/2011 - Keine Kommentare

Sogenannte verwaiste Werke - Bücher, die durch Copyright geschützt sind, deren Rechteinhaber allerdings nicht ausgemacht werden können - stehen im Moment im Zentrum der Diskussion rund um die Digitalisierung von Bibliotheken. Wie schädlich der Streit um die Rechtslage für die europäische Kulturlandschaft sein könnte, soll nun eine Studie zeigen, berichtet die BBC. Die British Library, die trotz Copyrights für das Scannen von Büchern eintritt, hat Stichproben aus der Zeit zwischen 1870 und 2010 ausgewählt. Die Institution kommt zu dem Schluss, dass etwa 43 Prozent der Werke verwaist sind. Große Teile des literarischen Schaffens schaffen es daher nicht ins Internet, so die Kritik.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/Personalvermittlung/Ingenieure/Fachkräftemangel

Fachkräftemangel nur ein Mythos? Hochqualifizierte Ingenieure weiterhin gefragt

Von Benjamin O'Daniel, Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/09/2011 - Keine Kommentare

 IFA 003"

20.400 Ingenieure sind in Deutschland arbeitslos gemeldet, berichtete der Spiegel. Zugleich können mindestens 76.000 Stellen nicht besetzt werden. Gibt es in Deutschland nun einen Ingenieursmangel oder nicht? „Die Ansprüche unserer Kunden haben sich nicht geändert. Die Unternehmen suchen weiterhin die besten Kandidaten, die es auf dem Arbeitsmarkt gibt“, sagt Mark Hayes, Leiter des Competence Center Engineering von Harvey Nash. Er vermittelt IT-Fachkräfte und Ingenieure an die großen Unternehmen der Automobil- und Zulieferbranche. Hochqualifiziertes Personal werde vor allem für die Entwicklungsbereiche gesucht wie zum Beispiel für Antriebssysteme für Elektroautos und Fahrerassistenz-Systeme.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/IT/Datenschutz/Social Media

Ich sag mal-Blog zu: Der Datenschutz-Deichgraf und die Vielleicht-Unterstellung

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/09/2011 - Keine Kommentare

Schleswig-Holstein zur facebook-freien Zone zu degradieren, wie es sich unser Datenschutz-Deichgraf Thilo Weichert ausgemalt hat, stößt im Kieler Landtag auf Unbehagen. Wurde auch Zeit. So berichtet heise.de: Aus dem Kieler Landtag wehte dem schleswig-holsteinischen Landesdatenschützer Thilo Weichert am Donnerstag heftiger Wind entgegen. „Drohgebärden sind nicht nur kontraproduktiv, sie sind auch rechtlich fragwürdig“, sagte Ministerpräsident Peter Harry Carstensen laut einem Bericht des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags. Weichert hatte Mitte August angekündigt, gegen Firmen und Behörden in Schleswig-Holstein vorzugehen, die Facebook-Dienste auf ihren Webseiten nutzen. Erste Behörden hatten bereits reagiert. Carstensen meinte, Weicherts Aufgabe sei es nicht, Drohungen auszusprechen, sondern zu beraten und zu empfehlen. So habe Weichert Verunsicherung ausgelöst.

Der gesamte Artikel...

Unternehmen/Finanzen/Politik/Recht

Wikileaks: USA machen Druck auf Schweizer Bank - Zürcher Kantonalbank beendet Iran-Geschäfte auf Zuruf von Übersee

Von Markus Keßler veröffentlicht am 15/09/2011 - Keine Kommentare

Aus den Depeschen der US-Diplomaten, die Wikileaks veröffentlicht hat, geht hervor, dass die amerikanische Botschaft Druck auf die Zürcher Kantonalbank (ZKB) ausgeübt hat, um sie zum Rückzug aus dem Iran-Geschäft zu bewegen. Das berichtet der Tages-Anzeiger. "Dass Botschaften Druck auf Banken ausüben, halte ich nicht für ausgefallen. Jedes Land bedient sich seiner Repräsentanten", sagt Wolfgang Gerke vom Bayrischen Finanzzentrum im Gespräch mit pressetext. Die Kantonalbank hat bestätigt, dass sie "im Zusammenhang mit dem Iran-Geschäft bis vor zwei Jahren regelmäßig im Informationsaustausch mit der US-Botschaft in Bern" gestanden hat. Druck von Seiten der USA hat es laut ZKB nicht gegeben. Die Depeschen aus dem Wikileaks-Fundus zeichnen allerdings ein anderes Bild. Die USA haben die Macht, ihre Interessen durchzusetzen.

Der gesamte Artikel...

Medien/Kommunikation/Forschung/Technologie

Prognose: Social Layer überlagern Social Networks - Johannes Kleske liefert Keynote zur Social Media Convention Zürich

Von Dr. Wilfried Seywald veröffentlicht am 14/09/2011 - Keine Kommentare

Der Berliner Digital Native Johannes Kleske wird die Keynote bei der Social Media Convention am 28. September in Zürich geben. Der Co-Gründer der Beratungsagentur Third Wave beobachtet und analysiert, wie digitale Technologien und Social Media das Leben und Verhalten in Unternehmen und Organisationen verändern - und hilft dabei, diese Veränderungen zu nutzen. Die Social Media Convention in Zürich ist Höhepunkt der Netz-Aktivitäten der Nachrichtenagentur presssetext im Herbst. Laut Kleske gehen die Zeiten, in denen das Social-Media-Engagement einer Marke mit Facebook- und Twitter-Account erledigt sind, zu Ende. Einfach nur dabei sein, reicht nicht mehr aus, denn Social Media wird "ubiquitär" (omnipräsent). Der gelernte Media System Designer prognostiziert, dass sich soziale Medien dynamisch weiterentwickeln und in Zukunft von sogenannten "Social Layers" überlagert werden.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Finanzen/Bundesbank

Ich sag mal-Blog zu: Bundesbankpräsident in Köln: Finanzpolitik droht an Inkonsistenzen zu scheitern – Eurosystem darf nicht mit weiteren Risiken belastet werden

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 14/09/2011 - Keine Kommentare

Zur Kölner Grundsatzrede des Bundesbankpräsidenten Dr. Jens Weidmann beim Verband „Die Familienunternehmer – ASU“ über die Eurokrise war die Bude gut gefüllt. Verständlich. Denn die deutschen Vertreter im Rat der Europäischen Zentralbank sind mit ihrer geldpolitischen Linie kräftig in die Defensive geraten, was zu den Rücktritten des Vorgängers von Weidmann und des EZB-Chefvolkswirtes Jürgen Stark führte. Die jetzigen Maßnahmen zur Bewältigung der Schuldenkrise hält Weidmann nicht für ausreichend, den Euro langfristig zu stabilisieren. Grundlegend hält er nur zwei Formen für grundsätzlich tragfähig.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Internet/Energie/Umwelt/Social Media

Energieunternehmen nutzen erst selten vorhandene Chancen im Social Web

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 14/09/2011 - Keine Kommentare

Social-Media-Plattformen spielen für das Informationsverhalten von an Energiethemen interessierten Social-Media-Nutzern bislang keine große Rolle. Am häufigsten informieren sich grundsätzlich an Energiethemen Interessierte bislang auf Strom- und Gasvergleichsseiten, Anbieter-Websites und unabhängigen Bewertungs- und Meinungsplattformen. Soziale Netzwerke nutzt bislang weniger als jeder Zehnte (7 Prozent). Dies liegt unter anderem daran, dass bisher nur wenige Energieunternehmen durch überzeugende Konzepte glänzen - bis auf einige positive Ausnahmen. Dabei sind die Chancen für Energieversorger durchaus groß, durch einen gelungenen Social-Media-Auftritt das eigene Image zu verbessern.

Der gesamte Artikel...

Auto/Verkehr/Handel/Dienstleistungen

Online-Autokauf: Kleinwagen beliebt - Kunden kaufen mehr kleine Autos - VW Polo verdoppelt Marktanteil

Von Dieter N. Unrath veröffentlicht am 13/09/2011 - Keine Kommentare

Fiesta-w500-h500

Kleinst- und Kleinwagen sind bei Internetkunden besonders beliebt. Im zweiten Quartal erreichten die Fahrzeuge im Internet erstmals einen Marktanteil von 20,31 Prozent (2010: 15,15 Prozent). Die Kleinwagen rücken damit ganz nah an den bisherigen Branchenprimus, die Kompaktklasse heran, wie eine Analyse des Neuwagenportals MeinAuto.de. "Es gibt eine Tendenz zu kleineren Fahrzeugen. Kunden haben nicht mehr so einen hohen Anspruch auf große, prestigeträchtige Autos", so MeinAuto-Sprecher Andreas Partz im Gespräch mit pressetext.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/Kundenservice/Social Media

Ich sag mal-Blog zu: Im Land der IT-Verbote

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 13/09/2011 - Keine Kommentare

Bei allem Gerede über die Relevanz von sozialen Netzwerken und Web 2.0-Werkzeugen für Unternehmen, Stichwort Enterprise 2.0: Die Realität in den Organisationen sieht immer noch düster aus. Siehe den Beitrag von ITespresso: Deutsche Unternehmen blocken Social Media am Häufigsten. Was gar nicht erlaubt ist, muss auch nicht mehr geblockt werden, müssen sich viele Unternehmen gedacht haben, als sie den Zugang zu Social-Media-Webseiten komplett sperrten. In einer Studie, die einen internationalen Vergleich zwischen Großbritannien, den USA, Australien, Deutschland, den Niederlanden und Japan zieht, ist ein weltweiter Anstieg der Komplettblockierung dieser Dienste zu verzeichnen: Hatten in der entsprechenden Studie 2010 noch neun Prozent der Unternehmen den Zugang zu Social-Media-Seiten gesperrt, so waren es 2011 schon 19 Prozent.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/Social Media/Internet/Kundenservice

Kundenservice und die Kunst der Konversation: Warum das Telefon an Bedeutung verliert und die Schriftkultur eine Renaissance erlebt

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 12/09/2011 - Keine Kommentare

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, so der Volksmund. Und die Schrift? Hat sie in Zeiten digitaler Echtzeitkommunikation ausgedient? Das glaubt zumindest Dorothée Appel, CIO von Microsoft Deutschland: Die Zukunft gehöre den Telefonaten und Video-Konferenzen, die natürlich über Outlook organsiert werden, berichtet Matthias Schwenk in seinem Blog: Unternehmensberater Bernhard Steimel ist gegenteiliger Meinung, zumindest wenn es um Kontakte von Kunden zu Unternehmen geht: „Serviceangebote im Web, in sozialen Netzwerken und auch Apps verdrängen die herkömmlichen Call Center. Kunden suchen ja nicht den Kontakt zum Unternehmen, um ein Gespräch zu führen, sondern sie wollen so einfach, schnell und zuverlässig wie möglich eine Lösung ihrer Probleme. Wenn es smarte Serviceangebote im Netz gibt, vermeidet wohl jeder von uns den Anruf bei einer Hotline. Bei Fluggesellschaften ist das schon der Fall. Ich rufe nicht mehr an, um mich nach dem pünktlichen Abflug zu erkundigen oder einen Flug zu buchen. So berichtet Lufthansa, dass ihre mobile Applikation häufiger genutzt wird als die Hotline. Das ist heute schon messbar. Es gibt keine radikalere Entwicklung in der Servicebranche als auf diesem Feld. Call Center verlieren an Bedeutung“, sagt Steimel im Interview mit dem Düsseldorfer Fachdienst Service Insiders. „Vielleicht beschränkt sich Frau Appel mit ihrer Einschätzung auf die alltägliche Bürokommunikation. Hier wird das ‚Management by E-Mail‘ übertrieben. Das Kommunikationsverhalten der Verbraucher kann Sie nicht gemeint haben. Wenn selbst ein Unternehmen wie Avaya als Schwergewicht der Call Center-Branche in seiner Studie zu dem Schluss kommt, dass über 50 Prozent der Kunden in Deutschland nicht mehr mit Service-Mitarbeitern telefonieren möchte, dann sollten die Blackberrys der Manager langsam Warntöne ausspucken“, so Andreas Klug vom Kölner Softwarespezialisten Ityx.

Der gesamte Artikel...

Computer/Telekommunikation/Forschung/Technologie

Nielsen-Report: Silver Surfer erobern das Web - Internet-User über 55 Jahren treibende Kraft für Social Networks

Von Clemens Plasser veröffentlicht am 12/09/2011 - Keine Kommentare

Der weltweit tätige Marktforscher Nielsen kommt in seinem lang erwarteten Überblick über Entwicklungen im Bereich Social Media zu dem Ergebnis, dass über 55-Jährige die treibende Kraft bei Social Media sind. Amerikaner verbringen demnach bereits 25 Prozent ihrer Online-Zeit in Social Media und Blogs. Das ist die häufigste Beschäftigung im Web und hängt damit zusammen, dass 80 Prozent der aktiven Internet-Nutzer bereits bei einer Social-Media-Plattform Mitglied sind. Klarer Gewinner ist Facebook: Auf keiner US-amerikanischen Seite verbringen die Amerikaner mehr Zeit.

Der gesamte Artikel...

Politik/Datenschutz/Internet/Social Media

Ich sag mal-Blog zu: Ministerin Aigner fordert Facebook-Abstinenz des Bundes: Gefällt mir!

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 12/09/2011 - Keine Kommentare

Die Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner spielt Thilo Weichert und möchte auch ihre Kabinettskollegen vor den negativen Folgen einer Facebook-Präsenz bewahren. Alle Bundesministerien und folglich wohl auch alle Bundesbehörden werden von der CSU-Schutzpatronin aufgefordert, ihre Facebook-Seiten und Like-Buttons zu löschen. Ich halte diesen Schritt für nachvollziehbar. Wer im digitalen Ghetto der Nichtbeachtung haust, erleidet irgendwann schwere psychosomatische Schäden.

Der gesamte Artikel...

Computer/Telekommunikation/Handel/Dienstleistungen

Twitter: Werbeeinschaltungen bringen User auf - Kurznachrichten-Dienst will ungebetene Anzeigen veröffentlichen

Von Clemens Plasser veröffentlicht am 09/09/2011 - Keine Kommentare

Der Microblogging-Dienst Twitter wird in etwa einem Monat mit dem Schalten von ungebetenen Anzeigen beginnen. Dies sorgt bei Fans für Aufsehen, da Twitter bisher versucht hatte, möglichst werbefrei zu bleiben. Erst im Juli wurde eingeführt, dass User Werbung von jenen Firmen erhalten, denen sie folgen. Nun geht das Unternehmen einen Schritt weiter und erlaubt Werbung generell. Eine seit langem schwelende Diskussion von Usern über die Monetarisierung von Twitter zeigt kritische Spam-Rufe ebenso wie Verständnis für die laufenden Kosten der Unternehmer.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Datenschutz/IT/Social Media

Ich sag mal-Blog zu: Facebook und die nervigen Wachposten der Volksfürsorge

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 09/09/2011 - Keine Kommentare

 

Der Streit zwischen Datenschützern und Facebook ist von allfacebook.de in aller Ausführlichkeit noch einmal sehr gut zusammengefasst worden. Ich habe mich in meiner Service Insiders-Kolumne fernab von den Sandkastenspielchen etwas grundsätzlicher mit dem Thema beschäftigt. Das Ganze ist ja schon ein Indikator für die netzpolitische Befindlichkeit in Deutschland. Hier ein Auszug: Die Agitation gegen Facebook, Google und Apple bekommt zunehmend einen provinziellen Anstrich. Aber das passt zur geschichtlichen Tradition des Paternalismus in Deutschland. Die Volkserzieher verbreiten den Irrglauben, dass wir nicht dazu in der Lage sind, eigenverantwortlich zu handeln: „Der Staat als Hüter der Sittlichkeit – das ist ein Vollbeschäftigungsprogramm für Heerscharen von Alarmrufern, Denunzianten und Anklägern“, so der Soziologie-Professor Wolfgang Sofsky.

Der gesamte Artikel...

Medien/Internet/TV/Tablet/Smartphone/Apps

„It's the Fernbedienung, stupid!“: Wie man Couch Potatoes für Tablets und Smartphones begeistert

Von Benjamin O'Daniel, Gunnar Sohn veröffentlicht am 08/09/2011 - Keine Kommentare

Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin gab es eine Vielzahl von Konzepten zu bestaunen, wie man die digitale Lücke schließen kann, die in deutschen Wohnzimmer immer noch vorherrscht: Denn Konsumenten würden längst nicht mehr zwischen Internet und Fernsehen unterscheiden – wenn sie denn könnten. „It's the Fernbedienung, stupid!“ möchte man, in abgewandelter Form des Wahlspruchs von Bill Clinton, den Herstellern zurufen. Es wird Zeit für smartes Fernsehen – und auch für den entsprechenden Kundenservice. Zwei Fakten, die sich gegenüberstehen: Auf der einen Seite nutzen laut ARD-ZDF-Onlinestudie mittlerweile 80 Prozent der unter 25-jährigen während des Fernsehens Facebook, Twitter & Co. Auf der anderen Seite hat laut Bitkom der Durchschnittshaushalt sieben Fernbedienungen zu Hause – Tendenz steigend. Auf gut Deutsch heißt das: Während wir entspannt mit unseren Smartphones per Fingerstrich durchs Netz surfen, popeln wir genervt in den klemmenden Knöpfen unserer maroden „Flitschen“. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen ihren TV-Geräten die Aufmerksamkeit entziehen. „Wir haben jahrzehntelang gelernt, die Knöpfe unseres Fernbedienungs-Arsenals zu drücken. Jetzt bieten intelligente Smartphones und Tablets die Möglichkeit, alles aus einer Hand anzubieten“, so Peter B. Záboji, Chairman des After-Sales-Spezialisten Bitronic, auf der IFA.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/Handel/IT

Apfelernte 2.0 mit Aastra

Von Walter Warnecke veröffentlicht am 07/09/2011 - Keine Kommentare

Die Aastra Deutschland GmbH startet eine Neuauflage ihrer Herbstaktion im vergangenen Jahr: Wer in der „Apfelernte 2.0“ eine vorgegebene Umsatzschwelle erreicht, bekommt als Dankeschön ein „iPad 2 32 GB + 3G“. Wer ein Vielfaches dieses Umsatzes einfährt, erhält eine entsprechende Anzahl an Apple-Tablets. „Unsere Apfelernte war im vergangenen Jahr ein voller Erfolg. Wir gehen 2011 in die zweite Runde und setzen noch einen drauf, jeder Partner hat die Chance auf mehrere iPads. Damit alle teilnehmen können, haben wir je nach Partnerstatus unterschiedliche Umsatzvorgaben gewählt“, sagt Michael Page, Vertriebsleiter der Aastra Deutschland GmbH. Die Apfelernte 2.0 endet am 30. November.

Der gesamte Artikel...

Politik/Datenschutz/Internet/Social Media

Ich sag mal-Blog zu: Die Facebook-Gefällt-mir-Datenkraken-Bobby-Car-Verschwörung

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 07/09/2011 - Keine Kommentare

Ist die Kampagne des Heise-Verlages „2 Klicks für mehr Datenschutz“ nun der Weisheit letzter Schluss in der Diskussion über Social Plugins? So langsam wird es ja eine Frage des Glaubens, ob Konzerne wie Facebook wirklich unlautere Motive im Schilde führen mit den Daten, die man freiwillig preisgibt. An der Spitze der Kritiker marschiert Chaos Computer Club-Sprecherin Constanze Kurz. Gegenüber Focus sagte sie, jeder müsse selbst entscheiden dürfen, ob er „Teil der Datenfresser-Welt von Facebook werden möchte, wo er sich und sein Privatleben mit jedem Klick entblößt und seine Daten zu Werbezwecken weiterverkauft werden“. Mit Hilfe des „Gefällt mir“-Buttons allerdings, den viele Behörden und Unternehmen auf ihrer Website integrieren, gelinge es Facebook, „das Surfverhalten jedes Bürgers auszuspähen, der ihre Seite besucht“.

Der gesamte Artikel...

Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen

Existenzgefahr: Google Places schließt Lokale - Falsche Angaben möglich - Verdacht fällt auf Mitbewerber

Von Clemens Plasser veröffentlicht am 06/09/2011 - Keine Kommentare

Wegen voreiligen und irrtümlichen Angaben zu deren angeblicher Schließung in Googles Lokalverzeichnis "Places" fürchten tausende Unternehmer Einbußen, andere sogar das mögliche Aus. Schuld ist die offene Architektur des Programms, die es allen Usern erlaubt, die Schließung eines Lokals zu berichten. Aus "reportedly closed" kann schnell "permanently closed" werden, Maßnahmen dagegen sind schwierig und langwierig. Oft wird der falsche Status lange nicht bemerkt. Im Verdacht stehen unredliche Mitbewerber. Google gibt sich zunächst zugeknöpft.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/Internet/Social Media

IBM Studie: Soziale Netzwerke beeinflussen mehr als die Hälfte der Käufer bei Ihrer Entscheidung – sogar im Ladengeschäft

Von Walter Warnecke veröffentlicht am 06/09/2011 - Keine Kommentare

Social Media beeinflussen immer stärker das Einkaufsverhalten der Verbraucher, selbst das Ladengeschäft bildet hier keine Ausnahme – so das Ergebnis einer europäischen Studie von IBM. Besonders der Einkauf über das Mobiltelefon werde den Bedarf nach Cross-Channel-Konzepten antreiben. Verbraucher nutzen soziale Netzwerke heute sehr intelligent – sie suchen Produkte, Preise, Angebote und Bewertungen anderer Verbraucher, um ihre Kaufentscheidung auf eine festere Basis zu heben. Über 50 Prozent der Befragten zwischen 16 und 64 Jahren, die einen Internetzugang haben, ziehen soziale Netzwerke bei ihren Kaufentscheidungen heran.

Der gesamte Artikel...

Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation

Schule: Nutzen von Hightech bleibt umstritten - Keine Verbesserung des Lernfortschritts durch neue Technologien

Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 05/09/2011 - Keine Kommentare

Der Einsatz moderner Technologie in der Schule gilt seit Jahren als logische Weiterentwicklung des Unterrichts. Die Auswertung der Erfahrungen eines US-Pilotprojekts rufen nun Kritiker auf den Plan, berichtet die New York Times. Im Schulbezirk Kyrene, in dem Schüler an Laptops lernen, das Internet im Unterricht verstärkt eingesetzt wird und Lehrer als Wegweiser und weniger als Vortragende gesehen werden, konnten keine Verbesserungen der Lernerfolge erzielt werden. Kritiker bezweifeln den Nutzen von Hightech im Klassenzimmer.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Dienstleistungen/Management/Beratung

Ich sag mal-Blog zu: Berater und die Schweißspur wundergläubiger Manager

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 05/09/2011 - Keine Kommentare

Wer sich als Unternehmen auf die Social Media-Welt einlässt, sollte sich in allen Geschäftseinheiten vom Mythos der absoluten Kontrolle, Rationalität und Planbarkeit verabschieden, empfiehlt der Kölner Softwareexperte Andreas Klug. Siehe meine Kolumne zum so genannten Adhocracy-Management. „Es reicht nicht aus, für die Kulisse ein kleines Twitter-Team im Kundenservice zu bilden und alles andere beim Alten zu belassen. Damit wird man kläglich scheitern. Der amerikanische Organisationspsychologe James C. March plädiert für eine ‚Technologie der Torheit‘. Er meint damit aber nicht Albernheit, sondern Verspieltheit, um Raum für Experimente zu schaffen. Organisationen kommen nicht ohne Wege aus, Dinge zu tun, für die sie keine guten Gründe haben. Es existiert in allen Entscheidungssituationen eine Menge Unsicherheit und Konfusion, die von den traditionellen Managementkonzepten und verstaubten BWL-Theorien ignoriert werden“, so Klug, Mitglied der Geschäftsführung von Ityx.

Der gesamte Artikel...

Poltik/Datenschutz/Internet/Social Media

Staatliche Datenschützer fördern die Monopolisierung im Internet: Weichert und der Sargnagel für die digitale Wirtschaft in Deutschland

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 02/09/2011 - Keine Kommentare

Wenn Indifferenz, Ignoranz und Ablehnung gegen das Internet nicht bald verschwinden, wird Deutschland vollends den Anschluss an das digitale Zeitalter verlieren, mahnt der Spiegel Online-Redakteur Christian Stöcker in seinem kürzlich erschienenen Buch „Nerd Attack“: „Im Moment sieht es nicht gut aus: Es gibt bei uns keinen einzigen namhaften Hersteller von Elektronik für Endverbraucher mehr, es werden keine Handys und keine Computer mehr unter deutscher Ägide produziert, und auch in Sachen Software haben wir mit Ausnahme von SAP weitgehend den Anschluss verloren.“ Deutsche Internetangebote von globaler Bedeutung würden nicht existieren – mit Ausnahme von Xing. „Die Dienste und Angebote, die das Netz derzeit prägen und den Löwenanteil der Zeit binden, stammen fast ausnahmslos aus den USA“, so Stöcker.

Der gesamte Artikel...

Medien/Kommunikation/Forschung/Technologie

Web 2.0 explodiert durch individuelle Aktivitäten - User werden von expandierenden Systemen angetrieben

Von Clemens Plasser veröffentlicht am 02/09/2011 - Keine Kommentare

Das European Physical Journal B hat eine Studie veröffentlicht, nach der die durchschnittliche individuelle Aktivität in sozialen Netzwerken mit dem Wachstum desselben zunimmt. Das widerspricht der Annahme, dass ein linearer Zusammenhang zwischen der Zahl der User und dem generierten Datenvolumen besteht, denn tatsächlich zeigt Letzteres ein beschleunigtes Wachstum. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sollen künftig dazu benutzt werden, die Größe von Servern für Social-Media-Sites vorherzusagen.

Der gesamte Artikel...

Politik/Internt/Bürokratie

Ich sag mal-Blog zu: Die staatlichen Internet-Ausdrucker scheitern beim Bürgerdialog 2.0: Bürokratie im Netz

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 02/09/2011 - Keine Kommentare

„Ich Sender, du Empfänger: Die Koalition fordert Bürger im Internet zum Dialog auf. Doch die Plattformen, für die Millionen Euro ausgegeben werden, sind oft dilettantisch gemacht. Fast niemand macht bei den kostspieligen Angeboten mit – politische Diskussionen sind auch gar nicht erwünscht“, schreibt Spiegel Online und listet eine ganze Menge Fehlversuche der Bundesregierung auf. In den Etats stünden Millionensummen bereit, um mit den digitalen Bürgern ins Gespräch zu kommen. Aber die Beteiligung sei schlecht. „Und wer sich die Angebote genauer ansieht, weiß auch, warum: Echter Dialog wird meist nur vorgetäuscht. Das Ergebnis ist eine Pseudobeteiligung: Politik 1.0 statt Web 2.0″, so Spiegel Online.

Der gesamte Artikel...

Politik/Internet/IT/Literatur

Ich sag mal-Blog zu: Im Land der digitalen Inkompetenz: Warum die Lektüre von „Nerd Attack“ lohnt

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 01/09/2011 - Keine Kommentare

Josef Becker

Anonymität, Vorratsdatenspeicherung, „Killerspiele“ – die Debatte über das Internet werde nach Auffassung von Spiegel Online-Kolumnist Sascha Lobo viel zu stark vom Ruf nach Gesetzen bestimmt. Dabei braucht das Netz nicht mehr Verbote als eine zivilisierte Gesellschaft. Schließlich werden Tischsitten und Höflichkeit auch nicht staatlich verordnet. Dazu schreibt Lobo: Das Ziel muss es sein, dass die Mehrheit im Netz ein Gefühl für richtig und falsch bekommt und freiwillig danach handelt, ohne dass dahinter ein bewaffneter Sheriff steht; das Ziel ist eine digitale Gesellschaft der Freiwilligkeit. Dazu gehören Bildung und Geduld, Nutzer mit einer gewissen Vernunftbegabung sowie eine Politik mit einem Grundvertrauen in die Bürger. Diese Vorstellung mag sich sehr naiv anhören. Sie ist nicht viel naiver als in ein Gesetz hoffnungsvoll hineinzuschreiben: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Der gesamte Artikel...

Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen

IFA 2011: Smart, ökologisch, dreidimensional - Funkausstellung zeigt Trend zur Vernetzung des Home Entertainment

Von Georg Pichler veröffentlicht am 01/09/2011 - Keine Kommentare

Morgen, Freitag, eröffnet in Berlin die Internationale Funkausstellung (IFA) für das Jahr 2011 ihre Pforten. Mit 140.200 Quadratmetern Ausstellungsfläche ist die Technikmesse weiter gewachsen, mit 1.441 Ständen präsentieren sich auch etwas mehr Aussteller als vergangenes Jahr. Einige der Highlights zeigen auf, dass die Welt der Heimelektronik zunehmend zusammenwächst. Smart-TVs sind im Kommen, 3D-Technologie bleibt aktuell, Tablets und Smartphones boomen weiter und im Haushalts-Bereich ist Umweltfreundlichkeit die oberste Devise.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/Social Media/Personal/Karriere

WWW-Nachwuchs in Unternehmen: Technologische Restriktionen können sich bei Rekrutierung negativ auswirken

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 31/08/2011 - Keine Kommentare

ipad-iphone

Der von Karrierebibel-Blogger Jochen Mai vorgestellte Cisco Connected World Technology Report ist für Personalabteilungen sehr erhellend. An die Arbeitswelt stellen die WWW-Studenten mittlerweile klare Ansprüche: Sieben von zehn Befragten erwarten, dass ihre Arbeitsgeräte wie Büro-PCs und Smartphones auch privaten Zugang zu den Sozialen Netzwerken erlauben, da sich Arbeitszeiten und Freizeit ohnehin zunehmend überschneiden. Fast die Hälfte der Studenten möchte keine festgelegten Arbeitszeiten haben sowie an jedem beliebigen Ort tätig sein können.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/Technologie/Sport

Die Fahrradwelle rollt - Schwalbe bringt Reifen für schnelle E-Bikes

Von Walter Warnecke veröffentlicht am 31/08/2011 - Keine Kommentare

schwalbe

„Die Fahrradbranche kann eine stolze Entwicklung verzeichnen: Das Fahrrad gehört jetzt zum Lebensgefühl in den meisten Großstädten Europas“, stellt Frank Bohle zufrieden fest und ergänzt: „Das hätte noch vor zehn Jahren kaum jemand für möglich gehalten.“ Der Geschäftsführer der Ralf Bohle GmbH aus Reichshof bei Köln, bekannt unter der Marke Schwalbe, verweist auf eine aktuelle Untersuchung der European Cyclists´ Federation (ECF). Danach gibt es mittlerweile in mehreren hundert europäischen Städten funktionierende Fahrradverleihsysteme. Allein in zehn Ländern hat die ECF 400 Verleihsysteme gezählt. Diese ungeheure Breite der Entwicklung hält Bohle in der öffentlichen Wahrnehmung für unterschätzt: „Was in Paris vor wenigen Jahren großes Aufsehen erregte, gehört jetzt in vielen Städten zum alltäglichen Bild: moderner öffentlicher Fahrradverleih.“

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/Karriere/Social Media

Ich sag mal-Blog zu: Arbeitgeberwahl abhängig von Social Media-Freiheiten und technologischer Offenheit

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 30/08/2011 - Keine Kommentare

Der von Jochen Mai erwähnte Cisco Connected World Technology Report beinhaltet interessante Befunde. An die künftige Arbeitswelt stellen die WWW-Studenten klare Ansprüche: Sieben von zehn Befragten erwarten, dass ihre Arbeitsgeräte wie Büro-PCs und Smartphones auch privaten Zugang zu den Sozialen Netzwerken erlauben, da sich Arbeitszeiten und Freizeit ohnehin zunehmend überschneiden. Überhaupt: Fast die Hälfte der Studenten möchte keine festgelegten Arbeitszeiten haben sowie an jedem beliebigen Ort tätig sein können.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Finanzen/Literatur

Der Euro und die Prognosefalle: Wie soll man bloß entscheiden?

Von Winfried Neun veröffentlicht am 30/08/2011 - Keine Kommentare

Die ganze Welt ist in Aufruhr – Soll der Euro platzen, sollen die Schuldenmacher ausscheiden? Expertenmeinungen gibt es viele – welche ist aber die Richtige? Im „wahren“ Leben haben wir Entscheidungen zu treffen, die weniger komplex sind – doch selbst dann gestaltet sich die Entscheidungsfindung nicht als unproblematisch. Warum eigentlich? Entscheidungen zu treffen – das stellt uns vor grundlegende Probleme. Und auf welcher Basis sollen wir Entscheidungen treffen? Glauben wir Prognosen, Expertenmeinungen oder fragen wir Freunde, Kollegen, Lebenspartner – oder hören wir gar auf unser Bauchgefühl?

Der gesamte Artikel...

Medien/Kommunikation/Unternehmen/Finanzen

Anonymous-Maske: Verkaufshit für Time Warner - Über 100.000 Stück pro Jahr verkauft - Lukrative Tantiemen winken

Von Clemens Plasser veröffentlicht am 29/08/2011 - Keine Kommentare

Jede einzelne der durch die Aktionen der Hackergruppe Anonymous weithin bekannt gewordenen "Guy-Fawkes-Masken" bringt dem Medienkonzern Time Warner lukrative Tantiemen ein. Die Maske ist mit mehr als 100.000 Stück pro Jahr die derzeit meistverkaufte Verkleidung, so Howard Beige, Vizepräsident von Rubie's Costume, die die Maske in Lizenz herstellen lassen. Einem Bericht der New York Times nach trug die Maske auch zu jenen 28 Mrd. Dollar bei, die Time Warner 2010 als Gewinn erwirtschaftete.

Der gesamte Artikel...

Gesellschaft/Kultur/Museum/IT

Hiroshi Kawano. Der Philosoph am Computer - Eine Ausstellung in Karlsruhe

Von Walter Warnecke veröffentlicht am 29/08/2011 - Keine Kommentare

Ist der Programmierer ein Künstler? Oder muss gar der Computer selbst Künstler genannt werden? Welcher Logik folgt die künstlerische Schöpfung in der computergenerierten Kunst? Dass die Computertechnologie und die mit ihr verbundenen wissenschaftlichen Modelle dazu anregte, Grundlagen der Ästhetik zu hinterfragen, erkannte der Japaner Hiroshi Kawano bereits Anfang der 1960er Jahre. Er war weder ein Künstler, der den Computer als neues Produktionsmittel und Thema entdeckte, noch ein Ingenieur, der über die neue Maschine zur Kunst fand. Kawano ist ein Philosoph, der den Schreibtisch verließ, um im Rechenzentrum theoretische Modelle zur Logik künstlerischer Produktion experimentell zu erproben. Das ZKM in Karlsruhe widmet ihm vom 24.09.2011 bis 08.01.2012 nun seine erste Retrospektive.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/IT/Innovationen

Abschied von aufgeblähten Funktionalitäten: Nur ein Prozent der Wirtschaftsentscheider hat die Steve Jobs-Lektion gelernt

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 26/08/2011 - Keine Kommentare

Weisshaupt 016

Steve Jobs zählt zu den wenigen Persönlichkeiten der Technologieszene, die erkannt haben, dass man Kunden nicht mehr mit aufgeblähten Funktionalitäten belästigen darf. „Er betrachtet Technik nicht als Selbstzweck. Er stellt sie nur unauffällig bereit“, so der Schweizer Innovationsberater Bruno Weisshaupt im Interview mit dem Fachdienst Service Insiders. Nicht das Gerät stehe im Vordergrund, sondern der Nutzen: „Diese Lektion hat Apple gelernt.“

Der gesamte Artikel...

Computer/Telekommunikation/Umwelt/Energie

App hilft beim Spritsparen dank Durchfahren - SignalGuru: 20 Prozent weniger Verbrauch durch gezieltes Bremsen

Von Georg Pichler veröffentlicht am 26/08/2011 - Keine Kommentare

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und der Universität Princeton entwickeln eine Smartphone-App namens "SignalGuru", die Autofahrern beim Sparen von Sprit helfen soll. Ein Netzwerk an Smartphones erfasst dabei Informationen über Ampelsignale und hilft dem Nutzer dabei, Ampel-Stopps zu vermeiden. Auf diese Art und Weise ließ sich in einem Testlauf der Treibstoffverbrauch um bis zu ein Fünftel reduzieren. Die amerikanischen Forscher bieten einen Ansatz, der die Suche nach der günstigsten Tankstation der Umgebung ergänzen könnte und gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz liefert. Dabei wird ein Smartphone an einer Halterung im Auto befestigt, damit es über die GPS-Funktion als Navigationsgerät genutzt werden kann.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/IT/Telekommunikation

Stuttgarter Fachmesse DMS Expo: Poststelle als Kundenversteher statt Dokumentenverwalter

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 25/08/2011 - Keine Kommentare

Die Poststelle 001-w500-h500

Vor über 500 Jahren wurde in Mitteleuropa die erste internationale Postlinie eingerichtet. „Für die Nachrichtentechnik und das europäische Verkehrswesen war das eine umwälzende Neuerung“, schreibt Wolfgang Behringer in seinem Buch „Thurn und Taxis“. Das Postwesen wirkte ähnlich revolutionär wie später die Eisenbahn und der Flugverkehr. „Dem regelmäßigen und zuverlässigen Briefverkehr folgte die Entwicklung des Zeitungswesens und der Reisedienst mit Pferdewechsel an den Poststationen, schließlich der regelmäßige Postkutschendienst, zugänglich jederzeit für jedermann“, so Behringer. Die Post war ein Grundpfeiler der vorindustriellen Modernisierung Europas. Und ihr „Erfinder“ Franz von Taxis wurde von Publizisten auf eine Stufe mit Christoph Kolumbus gestellt. Von diesem Glanz ist nicht mehr viel übrig geblieben.

Der gesamte Artikel...

Medien/Kommunikation,/Computer/Telekommunikation

Facebook und Twitter gegen Zensur von Social Media - Britische Regierung rudert nach Ausschreitungen zurück

Von Clemens Plasser veröffentlicht am 25/08/2011 - Keine Kommentare

socialmedia

Facebook und Twitter sind gegen das Abschalten ihrer Dienste im Falle von Ausschreitungen. Das hat der englische Premierminister David Cameron nach den jüngsten Unruhen in etlichen englischen Städten gefordert. Die Social-Media-Plattformen wollen diesem Ansinnen sowie dem Ausschluss bestimmter Menschen zu bestimmten Zeitpunkten jedoch nicht nachgeben, sondern andere Wege zur Gewaltprävention beschreiten. Im Gegenteil: Sie warnen vor einer neuen Form der Online-Zensur.

Der gesamte Artikel...

Forschung/Technologie/Produkte/Innovationen

uBeam verspricht kabellose Stromversorgung - Ultraschall-Prinzip räumt mit Kabelsalat auf

Von Georg Pichler veröffentlicht am 24/08/2011 - Keine Kommentare

Die 22-jährige Studentin Meredith Perry von der University of Pennysylvania hat mit "uBeam" eine Methode entwickelt, die den Betrieb von Elektronik ganz ohne Stromkabel ermöglicht. Dabei bedient sie sich der Eigenschaften von Ultraschallwellen und der Piezoelektronik. Erste Produkte sind auf dem Weg und ihr junges Start-up verhandelt bereits mit Investoren. Der Ausgangspunkt für ihre Erfindung war ein alltägliches Problem. Sie saß mit ihrem Laptop in einem Hörsaal, der Akku war leer und die Steckdose zu weit weg. Also fragte sie sich: "Wie könnte das ohne Kabel funktionieren?" Nach zahlreichen Nächten des Selbststudiums hatte die junge Forscherin schließlich ihre Lösung parat.

Der gesamte Artikel...

Internet/Medizin/Medical Valley/Smart Sensors

Ray Kurzweil und die Unsterblichkeits-These: „Bald wird es viele Menschen geben, die über 100 Jahre alt werden“

Von Benjamin O'Daniel und Gunnar Sohn veröffentlicht am 24/08/2011 - Keine Kommentare

Unsterblichkeit 002

„Unsterblichkeit für alle“ titelt die Frankfurter Allgemeine Zeitung und schreibt über den Auftritt des US-Visionärs und Informatikers Ray Kurzweil. Der amerikanische Erfinder verkündete in New York erneut seine Botschaft: das menschliche Hirn und die Welt der Computer werden fusionieren. In 20 Jahren sind Technologie und Mensch nicht mehr unterscheidbar. Der nächste Evolutionsschritt ist zwangsläufig die Unsterblichkeit, prognostiziert Kurzweil. Für den Weg dorthin muss man nicht in die USA reisen – es reicht ein Blick nach Nürnberg ins Medizintechnikcluster „Medical Valley“. Ray Kurzweil ist kein Verrückter. Das belegen nicht nur seine zahlreichen Entwicklungen, die von Computerprogrammen über Lesegeräte bis zu elektronischen Musikinstrumenten reichen. Bei seinem New Yorker Auftritt hatte Kurzweil seine Freunde mitgebracht – unter ihnen Steve Wozniak, Mitbegründer von Apple, und den populären Astrophysiker Michio Kaku, der schon zu Jugendzeiten auf Zeitreise gehen wollte.

Der gesamte Artikel...

Medien/Kommunikation/Politik/Recht

Chaos in Libyen überfordert Medien - Verfrühte Meldungen über Regimewechsel

Von Markus Keßler veröffentlicht am 23/08/2011 - Keine Kommentare

Die Medien haben in den vergangenen Tagen das Ende des Gaddafi-Regimes ausgerufen. Auch die Gefangennahme von Saif-Al-Islam Gaddafi machte Schlagzeilen. Dann trat der angeblich verhaftete Sohn des Machthabers in der Öffentlichkeit auf, um zu verkünden, dass das Regime noch immer fest im Sattel sitzt. Die Journalisten scheinen überfordert zu sein. "Da war wohl der Wunsch der Vater des Gedanken", sagt Thomas Bauer vom Publizistik-Institut der Universität Wien im Gespräch mit pressetext.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/Finanzen/Investitionen

ifo Befragung: Industrie plant 2011 deutliche Ausweitung der Investitionen

Von Walter Warnecke veröffentlicht am 23/08/2011 - Keine Kommentare

Nach dem Investitionseinbruch in 2009 und der verhaltenen Investitionstätigkeit der Industrieunternehmen im vergangenen Jahr ist 2011 wieder mit einem deutlichen Anstieg der Sachanlageinvestitionen im Verarbeitenden Gewerbe Westdeutschlands zu rechnen. Nach der Unternehmensbefragung des ifo Instituts wollen die Unternehmen 2011 (nominal und real) rund 14 Prozent mehr für neue Bauten und Ausrüstungsgüter ausgeben als im Vorjahr. „Der sich für dieses Jahr abzeichnende Investitionsanstieg ist breit angelegt: Fast alle Branchen haben eine Anhebung ihrer Ausgaben für neue Bauten und Ausrüstungsgüter geplant“, sagt ifo-Experte Klaus Abberger.

Der gesamte Artikel...

Medien/Umwelt/Verbraucher

Die WAZ-Gruppe und der Grüne Punkt-Irrtum in Hagen: Nicht nur Verpackungen mit dem Logo des früheren Müllmonopolisten gehören in Gelbe Säcke und Tonnen

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 23/08/2011 - Keine Kommentare

Bei der Lektüre eines Artikels der WAZ über ärgerliche Fehlwürfe in Gelben Säcken und Tonnen fragt sich ein Fachredakteur, ob diese Meldung im Jahr 2001 geschrieben wurde und irrtümlich noch heute bei Google News abrufbar ist. Falls die Story aktuell sei, habe da jemand rund zehn Jahre der Entwicklung auf dem Markt der Verpackungsentsorgung verpennt. Da gab es noch einen Monopolisten für die Sammlung und Sortierung von Verkaufsverpackungen. Kennzeichen der Kölner Firma Duales System Deutschland: Der Grüne Punkt. Die Zeiten der Alleinherrschaft sind durch Interventionen des Bundeskartellamtes und der EU-Kommission schon lange vorbei. Mittlerweile muss sich der gewinnorientierte Grüne Punkt-Müllkonzern mit acht Konkurrenten um Marktanteile streiten. Da war es nur logisch, dass der Gesetzgeber in der fünften Novelle der Verpackungsverordnung die Kennzeichnungspflicht für Hersteller und Vertreiber in Deutschland abschaffte. Die Beteiligung an einem „Dualen System" erfolgt nicht mehr durch den Aufdruck des Grüne Punkt-Zeichens.

 

Der gesamte Artikel...

Unternehmen/Finanzen/Computer/Telekommunikation

Google muss Kundenservice lernen - Neue Herausforderungen durch Motorola-Übernahme

Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 22/08/2011 - Keine Kommentare

Bislang beschränkt sich der Kontakt zwischen Google und seinen Nutzern zumeist auf standardisierte E-Mails und Formulare. Das Geschäft mit den Such-Algorithmen und der darauf abgestimmten Werbung bringt dem Internetkonzern jährlich milliardenschwere Gewinne - der direkte Kontakt zum Kunden ist dafür aber nicht notwendig. Die Übernahme der Motorola-Handysparte könnte das nun ändern, berichtet die New York Times. Sollte Google in Zukunft vorhaben eigene Hardware zu verkaufen, hat das Unternehmen viel zu lernen - vor allem im Kundenservice. Denn mit Automatisierung stößt man in diesem Bereich rasch an Grenzen.

Der gesamte Artikel...

Gesellschaft/Alter/Finanzen/Geldanlage

Bonner Verein hilft in der Finanzkrise mit Vermögens-Check

Von Walter Warnecke veröffentlicht am 22/08/2011 - Keine Kommentare

GND-Geldanlage50plus

Mit einem „GND-Gefährdungsranking der Geldanlagen 50plus“ hilft das Generationen Netzwerk für Deutschland Menschen, die in der aktuellen Eurokrise eine unabhängige Beratung suchen. „Unser Anlagen-Check zeigt, welche Vermögensarten derzeit sicher sind“, erläutert GND-Vorstand Claudia Rutt. Die aktuelle Lage am Finanzmarkt ist unübersichtlich. Bankberater tauchen lieber ab. Die Branche „übt die Vogel-Strauß-Taktik“, kommentiert die Presse. Der GND will die Menschen, die – zu Recht oder gefühlt – um ihr Erspartes bangen, nicht allein im Regen stehen lassen.

Der gesamte Artikel...

Netzpolitik/Digitale Wirtschaft

The European-Kolumne: Der Aufstand des Datenschutz-Deichgrafen: Nordfriesische Klagelieder gegen Internet-Konzerne aus Übersee

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 22/08/2011 - Keine Kommentare

Datenschuetzeraufstand-w500-h500

Wer Internetangebote amerikanischer Anbieter nutzt, ist dumm. Denn die bringen Thilo Weichert, den Datenschutz-Staatsaufseher von Schleswig-Holstein, in schöner Regelmäßigkeit aus der Fassung: Die Deutschen hätten es nicht besser verdient, dass ihre Daten ungeschützt seien – sie benutzten ja Google, so das Credo des Datenschutz-Deichgrafen. Die privaten Anwender von Diensten aus der Computerwolke seien einfach zu inkompetent, um zu erkennen, was mit den eigenen Daten in Übersee so alles veranstaltet werde. Und wenn Weichert schon nicht ganz Deutschland mit seinen ideologisch angehauchten Erkenntnissen beglücken kann, so versucht er wenigstens im Norden einen Schutzwall gegen die imperialistischen Machtgelüste der Internet-Giganten aus den USA zu errichten.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Landwirtschaft/Umwelt/Klima

Wenn es staubt, dann ist die Ernte gut - Der feuchte Sommer betrübt Landwirte und Tierexperten

Von Walter Warnecke veröffentlicht am 19/08/2011 - Keine Kommentare

traktor

Die starken Regenfälle der vergangenen Wochen bringen die Landwirte im Norden und Nordosten Deutschlands in Bedrängnis. Auf den Feldern steht das Wasser. Häufig können sie noch nicht einmal ihre Äcker befahren. In Brandenburg sieht der Deutsche Bauernverband einige Betriebe, die bereits jetzt die Hälfte der Ernte verloren hätten. Das Getreide ist viel zu feucht, um es zu ernten, wenn es nicht bereits verdorben ist. Eine Woche vor der offiziellen Erntebilanz des Deutschen Bauernverbands in Berlin hofft die Agrarwirtschaft auf besseres Wetter, um die Schäden einzugrenzen: „Jeder Tag Sonnenschein hilft jetzt“, sagt Johannes Funke, Pressesprecher des Bauernverbands, gegenüber NeueNachricht.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet

HP hat es nicht nur hardwaretechnisch versaut: Software und Applikationen treiben das IT-Geschäft

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 19/08/2011 - Keine Kommentare

HP-iPhone

„#HP will nicht mehr Apple sein, sondern IBM. Stimmiger Turnaround“, so bringt Dr. Wilhelm Greiner in einem Tweet die Ankündigung von HP-Chef Leo Apotheker auf den Punkt, sich stärker auf Software und Dienstleistungen zu konzentrieren. Der größte Computerhersteller der Welt rüstet sich für die Post-PC-Phase und ist für das Fiasko auf der Herstellerseite nicht ganz unschuldig, wie netbooknews treffend bemerkt: „HP hat es hardwaretechnisch versaut! Anstatt ein einzigartiges Tablet auf den Markt zu bringen und mit dem Pre 3 das Topmodell der Smartphone-Reihe zu launchen, bekamen wir das ‚Kaugummi-Automaten-Phone‘ Veer und ein Tablet, welches sich wie eine Antwort auf die erste Generation des Apple iPad anfühlte. Fail… ne, epic fail”.

Der gesamte Artikel...

Medien/Kommunikation/Sport/Events

Fußball erstmals live bei Facebook - Budweiser streamt FA-Cup-Spiel

Von Markus Keßler veröffentlicht am 18/08/2011 - Keine Kommentare

Fußball-w500-h500

Morgen, Freitag, wird zum ersten Mal ein Fußballspiel live über eine Social-Media-Plattform übertragen. Die Eröffnungspartie des englischen FA-Cups zwischen Ascot United und Wembley FC wird ab 8:45 auf der Facebook-Seite der US-Brauerei Budweiser zu sehen sein. Die Werbeaktion richtet sich allerdings nur an Personen über 18 Jahren. Wer Zugang zum Stream erhalten will, muss Budweiser mit einem "Like" "bezahlen".

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/Umwelt/Recycling

Ich sag mal-Blog zu: Plädoyer für Verkehrszählungen an Gelben Tonnen: Wo sind die Recyclingpreller?

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 18/08/2011 - Keine Kommentare

Der DSD-Konzern mit dem Grünen Punkt als Erkennungszeichen erzielt 2010 einen Überschuss nach Verlusten in Vorjahren, berichtet der Fachdienst Euwid. Die Müllsammler weisen einen Jahresüberschuss von 14,4 Millionen Euro aus bei einem Umsatz von 592 Millionen Euro. „Der Verzicht auf Marktanteile sei teilweise durch um 8 bis 10 Prozent höhere Lizenzentgelte ausgeglichen worden. Das geht aus dem EUWID vorliegenden Jahresabschluss des Unternehmens hervor. Wesentliche Gründe für das gesteigerte Ergebnis seien das stark verbesserte Bruttoergebnis und geringere Abschreibungen auf den Firmenwert.

Der gesamte Artikel...

Produkte/Innovationen/Computer/Telekommunikation

Laptop-Tastatur vor dem Aus - Apple und IBM patentieren virtuelle Keyboards

Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 16/08/2011 - Keine Kommentare

macbooktastatur-w500-h500

Die herkömmliche physische Tastatur, die der Computer einst von der Schreibmaschine übernommen hat, könnte bald auch auf Notebooks ausgedient haben. Touchscreen- Keyboards werden bald konventionelle Vorgänger ersetzen, glaubt Christopher Mims im Branchenblog "Technology Review". Anzeichen dafür sind jüngste Patent-Vorstöße wie etwa von Apple oder IBM. Seit 2010 die Tablet-Einführung den virtuellen Keyboards enormen Aufwind gegeben hat, scheint das Monopol der Tastatur mit Druckknöpfen gebrochen. Die Grenzen zwischen Tablet und Notebook verschwimmen zusehends, wobei Acer mit seinem Iconia Dual-Screen-Tablet zu den Vorreitern zählt.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/IT/Telekommunikation

The European-Montagskolumne: Hacker-Revolten gegen die Maschinen-Diktatur- Warum man hausmeisterliche Algorithmen bekämpfen sollte

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 15/08/2011 - Keine Kommentare

The-European-15.08.2011-w500-h500

„Mein Ausgangspunkt ist der Mensch“, sagte vor ein paar Jahren der inzwischen verstorbene Informatikveteranen Joseph Weizenbaum bei einem Streitgespräch auf der Call Center World mit Professor Wolfang Wahlster vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz. Der „Pionier, Dissident und Computerguru“ der KI-Forschung stellte den Begriff des „Verstehens“ in Frage: „Heute ist es Mode geworden, über ‚computer understanding of natural language’ zu sprechen. Dem Computer soll also beigebracht werden, die natürliche Sprache - zum Beispiel Deutsch oder Englisch – und nicht nur die künstlichen Sprachen wie eben spezifische Computersprachen zu verstehen. Das beinhaltet die Idee, das ein Satz eine bestimmte Bedeutung hat.“ Maschinen fehle aber der menschliche Erlebnishintergrund. Sie können sogar zu Vollstreckern von Befehlen werden und wesentlich brutaler agieren.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet/Social Media

Ich-sag-mal-Blog: Social Media ist nicht Chefsache: Die Zurückhaltung der Internet-Ausdrucker verwundert mich nicht

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 15/08/2011 - Keine Kommentare

Ulrike Langer weist auf eine interessante Studie der Agentur Deutsche Markenarbeit hin. Die Kernaussage: “Die DAX Unternehmen sind in der Social Media Welt angekommen. Ihre Vorstände nicht.” Demnach seien alle DAX 30 Unternehmen auf einer oder mehreren Social Media Plattformen präsent und sie planen, ihre Budgets dafür weiter auszubauen. „Allerdings ist das soziale Netz in den Großunternehmen keineswegs Chefsache. Von den Vorständen beschäftigt sich selbst kaum einer aktiv mit Twitter, Facebook und Co.“, so Langer.

Der gesamte Artikel...

Medien/Kommunikation/Unternehmen/Finanzen

Marvel fordert Händler zum Zerstören von Heften auf - Harte Bandagen im Kampf um Comic-Leser

Von Markus Keßler veröffentlicht am 12/08/2011 - Keine Kommentare

DC-Comic-w500-h500

Diese Woche wurde bekannt, dass der US-Comicverlag Marvel versucht hat, Comichändler zu bestechen. Im Gegenzug für die Zerstörung von 50 Comic-Heften des konkurrierenden Verlages DC sollen die Comic-Läden die limitierte Sonderauflage eines Marvel-Comics erhalten, wie wired.com berichtet. Zum Beweis müssen die Comicbuchverkäufer jeweils 50 abgerissene Titelblätter an Marvel schicken.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/Service/Telekommunikation/IT

Service Insiders: Dienstleistungsprofessor plädiert für bessere Qualitätsmaßstäbe

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 12/08/2011 - Keine Kommentare

Superhelden 003-w500-h500

Brauchen wir in Deutschland Superhelden, um endlich einen Super-Service zu bekommen? So sieht es zumindest der Telefon-Mann Wieland, der fortan beansprucht, als T-Man durch die Welt zu geistern, um uns den Weg in eine paradiesische Dienstleistungsökonomie zu weisen. Ob wir die herkömmlichen Hotline-Anbieter dafür gebrauchen können, weiß wohl noch nicht einmal T-Man, der mit seinen Hotline-Superkräften wohl keinen Ehrenplatz in der Gilde der Superhelden erklimmen wird. Vielleicht reicht es zu einer Statistenrolle in Entenhausen an der Seite von Onkel Dagobert, Donald Duck, Daisy und Gustav Gans. An der Notwendigkeit von Service-Exzellenz ändert das aber nichts.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/IT

Im Kommunikations-Wirrwarr von Tablets, Smartphones und Co.: „Unternehmen brauchen eine offene und einfache Infrastruktur“

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 11/08/2011 - Keine Kommentare

Haus und mehr 016-w500-h500

 Der Markt für Videokonferenzen wächst, Tablet PCs werden in Geschäftsprozesse integriert und jeder Angestellte hat mindestens ein Smartphone in der Tasche: Der Endgeräte-Zoo in Unternehmen wächst von Jahr zu Jahr. Was bedeutet das für die Kommunikations-Infrastruktur von Unternehmen? Und wie sollten CIOs mit den sich wandelnden Prozessen umgehen? Unified Communications-Anbieter schrauben an Lösungen, die offen und einfach zu bedienen sind. „Ein CIO tut sich keinen Gefallen damit, wenn er versucht, sich auf ganz wenige Standardgeräte zu konzentrieren“, sagt Jürgen Signer, Chef des ITK-Spezialisten Aastra Deutschland. Denn der Geräte-Zoo wächst nicht nur, er wird unübersichtlicher. Die Käfige sind offen, die Tiere sind ausgebüxt. Android, Apple oder Blackberry – alles läuft nebeneinander her. Die nachwachsende Manager-Generation sei nicht mehr bereit, auf ihre eigenen Geräte und effizienten Tools zu verzichten, selbst wenn dies zu einem Durcheinander der Kommunikationsstrukturen im Unternehmen führe.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/IT/Telekommunikation/Call Center

Ich-sag-mal-Blog: Ritter Gunnar und der Telefon-Mann Wieland: Hotline-Liebe kann blind machen

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 11/08/2011 - Keine Kommentare

Normalerweise müsste ich dem Telefon-Mann Wieland jetzt die Strafmaske von Helge Schneider aufsetzen. Hat er doch in einer Replik versucht, mit literarischen Ausflügen in die Welt des Schelmenromans meine Beiträge über den analogen Kundenservice des vorigen Jahrhunderts als einsamen Kampf gegen die Hotline-Windmühlen darzustellen. Aber ich bin nachsichtig. Hat der Telefon-Mann Wieland mich doch in den Ritterstand erhoben.

Der gesamte Artikel...

Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation

US-Uni will Qualitätsjournalismus retten - Plattform für Gratis-Werkzeuge online

Von Markus Keßler veröffentlicht am 11/08/2011 - Keine Kommentare

Foto (4)

Investigativer Journalismus erfordert Zeit und Geld. Deshalb kommt er in wirtschaftlich unter Druck stehenden Medien oft zu kurz. "Es ist ein strukturelles Problem, dass Medien die Recherche oft als Kostenfaktor sehen", sagt Horst Pöttker vom Journalistik-Institut der TU-Dortmund im Gespräch mit pressetext. Die Duke-University in den USA hat mit dem "Reporter's lab" jetzt ein Projekt ins Leben gerufen, das Journalisten die Mittel an die Hand geben will, ihre Arbeit schneller zu erledigen. Die Leitung der Initiative übernimmt die Pulitzer-Preisträgerin Sarah Cohen.

Der gesamte Artikel...

Computer/Telekommunikation/Forschung/Technologie

Love Parade: Software sucht Hotspots in Menschenmassen - Forscherin will in Zukunft Echtzeitsimulationen ermöglichen

Von Georg Pichler veröffentlicht am 10/08/2011 - Keine Kommentare

Loveparade

Eine von der Doktorandin Barbara Krausz am Fraunhofer IAIS entwickelte Software erkennt mittels Analyse von Videobildern Bewegungsmuster, die auf mögliche Problemzonen in Menschenansammlungen hinweisen. Ziel ist es, gefährliche Situationen schon im Vorhinein abschätzen zu können, um Tragödien wie bei der Love Parade 2010 in Duisburg zu vermeiden. Die Forscherin möchte zukünftig über eine Echtzeitsimulation die rasche Ergründung von Handlungsempfehlungen ermöglichen. "Bei der Analyse der Love-Parade-Videos konnte ich charakteristische Bewegungsmuster erkennen, die immer dann aufgetreten sind, wenn Leute dicht gedrängt standen", erläutert Krausz im Gespräch mit pressetext. "Die Menschen beginnen dann langsam von einer Seite auf die andere zu schwanken, um die Balance zu halten." Das von der Wissenschafterin entwickelte Analyseprogramm macht sich diese Feststellungen zunutze. Bild für Bild vergleicht es die Verschiebung von Pixeln, um vermehrtes Auftreten dieser Bewegungsabläufe registrieren zu können. Findet es deutliche Abweichungen vom normalen Ablauf, so schlägt es Alarm.

Der gesamte Artikel...

Internet/Kommunikation/Kundenservice/Social Media

Im Räderwerk der mechanisierten Gesellschaft: Friss oder stirb in der Kundenkommunikation?

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 10/08/2011 - Keine Kommentare

Auf Google+ wurde eine Diskussion entfacht, welche Rechte der Nutzer von Social Media-Diensten überhaupt hat. Google und Facebook sind ja keine selbstlosen Vereine, sondern entwickeln sich zu mächtigen Schaltzentralen der digitalen Öffentlichkeit und kassieren dafür kräftig Werbegelder. Sie sind Infrastrukturanbieter und sollten sich auch dementsprechend verhalten. Was passiert, wenn ich meinen Account verliere und daran gehindert werde, die Dienste in der Computerwolke noch zu nutzen? Bin ich dann Bittsteller oder Kunde“, fragt sich Záboji. Die Chefs der Internet-Giganten würden doch bei jeder sich bietenden Gelegenheit die steigende Zahl der Nutzer als Beweis ihrer Leistungsfähigkeit ins Feld führen. Alles sei so einfach und komfortabel. Dahinter stehe die Botschaft: Werde ein Teil dieser schönen neuen Welt der sozialen Netzwerke. „Im Beschwerdemanagement sind diese Konzerne dann alles andere als komfortabel und kompetent. Dann kippt die Ökonomie der Beteiligung in eine höchst undurchsichtige Servicebürokratie“, kritisiert der ITK-Fachmann Zábjoi. Eigentlich sei das mit der Kommunikation ja ganz einfach und dennoch so schwer: „Ich benötige einen Gesprächspartner, der mir mit Kompetenz, Wertschätzung und Wissen eine relevante Botschaft übermittelt und mich vor unwichtigen Informationen verschont“, so Michael Holle von der Brancheninitiative Contact Center Network. Im Wechselspiel von Automatisierung und Personalisierung sei das allerdings die Königsdisziplin – besonders im Kundenservice. „Hier kann man sich nicht nur auf 08/15-Lösungen kaprizieren oder einen brachialen Algorithmus einbauen nach dem Prinzip: ‚Shoot first, ask later‘. Auf gut Deutsch heißt das nichts anderes als ‚friss oder stirb‘. Im klassischen Kundenservice würde man mit dieser Mentalität baden gehen. Self Service hat nur Zukunft, wenn man von Maschinen nicht gegängelt oder als Mensch zweiter Klasse behandelt wird“, meint Andreas Klug vom IT-Spezialiten Ityx. Über Künstliche Intelligenz müssten Probleme, Wünsche und Anliegen der Kunden antizipiert werden. Es dürfe kein Service-Diktat der Anbieter geben.

 

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/IT/Telekommunikation/Social Media

Ich-sag-mal-Blog: Wenn Anrufe nerven: Eine interessante Diskussion auf Google+ – Kommunikation ohne Zeitdiebstahl!

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 09/08/2011 - Keine Kommentare

 

Der TechCrunch-Blogger Robin Wauters hat mit seinem Beitrag I’m Quitting Phone Calls eine interessante Diskussion auf Google+ ausgelöst. So schrieb Mirko Lange: Kein Anschluss unter dieser Nummer: Alle meine Bekannten (und Kunden) haben immer nur verständnislos den Kopf geschüttelt als ich sagte, dass das Telefon das Komunikationsmittel ist, über das ich erstens am schlechtesten erreichbar bin und das ich auch am wenigsten mag. „Wie kann das bei einem Kommunikations-Berater nur sein“ fragen die dann immer. Und was ich ihnen dann immer sage, hat Robin Wauters von Techcrunch hier sehr gut zusammengefasst – keine Ahnung, wer ihm das erzählt hat!

Der gesamte Artikel...

Unternehmen/Finanzen/Medien/Kommunikation

Börsenschock: Spekulanten setzen auf Twitter - Gemütslage in Kurznachrichten sagt Marktentwicklung vorher

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 09/08/2011 - Keine Kommentare

Das jüngste Kursgemetzel an den Weltbörsen war absehbar. Zumindest liefert die Microblogging-Plattform Twitter wertvolle Prognosedaten, die über die traditionellen Vorhersagen von Analysten hinausgehen. Mit einer Genauigkeit von immerhin 86,7 Prozent lässt sich die Marktentwicklung anhand der Kurznachrichten der User im Vorhinein bestimmen, wie die Informatiker bei Modulus Informatics aufzeigen. Ihr Service WallStreetBirds ermöglicht Anlegern, Investitionsentscheidungen auf Basis von Twitter-Datenanalysen zu treffen. "Die Suche nach einer hundertprozentigen Genauigkeit bei Aktien-Prognosen verläuft ergebnislos", sagt Timm Sprenger, Wirtschaftswissenschaftler der Technischen Universität München (TUM), im Gespräch mit pressetext. 

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Finanzen/Börse/Medien/USA

Reguliert die Börsenbubis! Die Schnöselkrieger auf den Finanzmärkten brauchen strengere Regeln

Von NeueNachricht veröffentlicht am 08/08/2011 - 2 Kommentar(e)

Wieder erlebten wir eine Woche der Panik, der Schreckensbotschaften, der Crash-Szenarien und Horrormeldungen an den internationalen Finanzmärkten. Erst jubelten die Analysten über das Ende des Schuldenstreites, der wie eine schlechte Inszenierung eines Shakespeare-Dramas von Demokraten und Republikaner in den USA aufgeführt wurde. Nun verzeichnen vor allen Dingen die riskanten Zockerpapiere dramatische Verluste – weil es angeblich an der Glaubwürdigkeit der Staatsregierungen mangelt, ihre Haushaltsführung in den Griff zu bekommen. Das Konzert des Wehklagens wird begleitet von Analystenstimmen auf dem Niveau von Bauernkalendern, schreibt Gunnar Sohn von NeueNachricht in seiner Kolumne für „The European“.

Der gesamte Artikel...

Unternehmen/Finanzen/Bauen/Wohnen

US-Makler spüren neue Internet-Blase - Mietpreise steigen rasant - Nachfrage wächst weiter

Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 08/08/2011 - Keine Kommentare

Während Investoren und Unternehmer noch darüber diskutieren, ob High-Tech-Konzerne wie Twitter, Facebook oder LinkedIn überbewertet sind, bahnt sich auf dem US-Immobilienmarkt eine Blase an. Immobilienmakler verzeichnen rasante Anstiege bei den Mietpreisen in San Francisco, berichtet die New York Times. Verantwortlich dafür sind die hohen Gehälter der Mitarbeiter der Technologiekonzerne in Silicon Valley. Ähnliche Vorzeichen hatte es auch schon vor der Dot-Com-Blase vor über zehn Jahren gegeben. Neben den hohen Mietpreisen ist zudem die weiter steigende Nachfrage bemerkenswert. Mittlerweile ist trotz hoher Preise die Zahl der verfügbaren Wohnungen knapp geworden. Vor allem Angestellte von Apple, Google und Twitter sollen es sein, die nun nach San Francisco ziehen, sich teure Appartements leisten können und damit die Preise weiter nach oben treiben. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Mieten im Schnitt um sechs Prozent gestiegen.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/IT/Beruf/Personal

Mit einem „Standby“-Netzwerk aus IT-Freiberuflern gegen den Fachkräftemangel

Von Benjamin O'Daniel, Gunnar Sohn veröffentlicht am 08/08/2011 - Keine Kommentare

IT-Unternehmen, die für ihre Projekte kurzfristig Spezialisten suchen, gehen immer häufiger leer aus, warnt die kürzlich erschienene Lünendonk-Managementstudie 2011. Das gilt besonders für IT-Freiberufler: Der Markt ist praktisch leergefegt. „Unternehmen sollten sich deswegen frühzeitig Freiberufler-Netzwerke aufbauen lassen. Sie brauchen eine verlängerte Werkbank, die auf Standby bereit steht“, rät Mark Hayes vom IT-Personalvermittler Harvey Nash. „Viele Projektmanager reagieren immer noch zu reaktiv. Sie melden sich erst bei uns, wenn sie in einer kritischen Projektphase stecken und akute Probleme haben“, sagt Hayes. Die Frage der Personalvermittler laute immer: „Bis wann brauchen Sie die Person?“ Die Antwort sei fast immer: „Bis gestern“. Die möglichen Folgen: Projekte geraten ins Stocken, Fristen können nicht eingehalten werden.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/IT/Beruf/Telekommunikation

Was CIOs vom Münchner Biergarten lernen können: Self Service, viel Freiheit und nützliche Infrastruktur

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 05/08/2011 - Keine Kommentare

In der Wirtschaft ist es üblich, dass der Finanzvorstand irgendwann an die Spitze des Unternehmens wechselt. Warum ist der so genannte Chief Information Officer (CIO) nur selten oder gar nicht im Gespräch, wenn es um die Leitungsspitze eines Unternehmens geht? Die Relevanz der Informationstechnologie steigt, aber die Bedeutung der IT-Chefs geht weiter den Bach runter, wie eine Umfrage des IT-Beratungshauses Harvey Nash belegt. Nicht ganz unschuldig an diesem negativen Trend seien die IT-Anbieter, so die Analyse des Harvey Nash-Geschäftsführers Udo Nadolski (siehe den Service Insiders-Bericht). IT-Führungskräfte dürften sich nicht hinter ihren Bits und Bytes verschanzen. Gefragt seien Kompetenzen für das Kerngeschäft.

Der gesamte Artikel...

Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation

Hulu produziert eigene Sendung - Streaming-Plattform plant Dokumentationsreihe in sechs Teilen

Von Markus Keßler veröffentlicht am 05/08/2011 - Keine Kommentare

Die US-amerikanische Videostreaming-Plattform hulu wird am 17. August mit der Ausstrahlung einer selbstproduzierten Dokumentationsreihe mit dem Titel "A Day in the Life" beginnen, wie die US-Website mashable.com berichtet. Die sechsteilige Serie ist der erste hausgemachte Inhalt auf der Streamingplattform. Hulu hatte zwar schon früher exklusive Inhalte zu bieten, selbst produziert hat man aber bisher noch nie. Die neue Dokumentationsreihe wird unter der Führung von Morgan Spurlock entstehen, der Vielen als Macher der erfolgreichen Dokumentation "Supersize Me" im Gedächtnis geblieben ist. Wie der Titel schon verrät, wird die Dokumentation in jeweils einer Folge, einen Tag im Leben einer interessanten Persönlichkeit behandeln. In der ersten Folge begleitet ein Kamerateam den Unternehmer und Abenteurer Richard Branson. Des weiteren werden auch Rapper will.i.am und der Komiker Russell Peters im Fokus der Dokumentarfilmer stehen.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/Computer/IT/Datenmigration

IT im Umzugsstress: Unternehmen zögerlich bei Datenmigration

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 04/08/2011 - Keine Kommentare

Alle großen IT-Konzerne arbeiten an Analysewerkzeugen für große Datenmengen, berichtet die Zeitschrift brandeins. Sie fahnden nach Signalwörtern in Callcentern, sozialen Netzwerken, Foren, E-Mails, Intranets und basteln an einem „echten“ 360-Grad-Blick auf alles, was für Unternehmen relevant sein könnte – intern und extern. Aber was passiert, wenn veraltete IT-Systeme den CIO in den Wahnsinn treiben, Vertragspartner für Datensysteme kurz vor der Pleite stehen oder von Konkurrenten geschluckt werden? Dann wird die Datenmigration ein heißes Eisen und es steigt die Furcht vor dem so ungeliebten Umzug auf neue Plattformen – wie im richtigen Leben, wenn man mit seinen Siebensachen von A nach B ziehen muss. „Es ist klar erkennbar, dass sehr viele Unternehmen von bestehenden IT-Systemen weg wollen oder müssen. Entweder ist der Umzug zu einem neuen System vonnöten oder es muss ein Versionssprung bewältigt werden. Die schnellen Änderungen, die auch in der IT stattfinden, führen zu einem ständigen Hin- und Herschieben von Daten. Deshalb ist die Daten-Migration derzeitig ein ganz großes Thema. Das wird im Umfeld von Cloud Computing sogar noch zunehmen“, prognostiziert Wolfgang Schlegel, IT-Experte von MODCOMP.

Der gesamte Artikel...

Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen

Apple startet "Find my Mac" - Aufspür-Dienst nutzt WiFi-Netze zur Standortbestimmung

Von Georg Pichler veröffentlicht am 04/08/2011 - Keine Kommentare

Der schon länger erwartete Service "Find my Mac" hat seine Pforten nun für Entwickler geöffnet. Mit dem Dienst ist es möglich, den eigenen Rechner über ein anderes iOS-Gerät oder den Webbrowser aufzuspüren, wenn es abhanden gekommen sein sollte. Im Gegensatz zu "Find my iPhone" verlässt sich "Find my Mac" auf die Positionserfassung über WLAN-Netze, da Macs nicht mit einem GPS-Empfänger ausgerüstet sind. Die einzigen Voraussetzungen, um als Developer den Anti-Diebstahls- und Suchdienst zu nutzen, sind ein iCloud-Zugang und die Verwendung der neuesten Version von MacOS X, 10.7, genannt "Lion".

Der gesamte Artikel...

Medien/Kommunikation/Kultur/Lifestyle

Jede fünfte Jugendliche Opfer von Cybermobbing - Mädchen deutlich stärker betroffen als Jungen

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 03/08/2011 - Keine Kommentare

Ein schwaches Selbstvertrauen, Schäden der mentalen Gesundheit und schlechtere schulische Leistungen sind häufige Folgen von Cybermobbing. Dass das Problem noch immer nicht im Griff ist, zeigen die nach wie vor steigenden Zahlen an Betroffenen. Die Bundesrepublik zählt international zu den Negativ-Spitzenreitern. Jedes fünfte deutsche Kind musste bereits Erfahrungen mit dem Phänomen machen (pressetext berichtete). Wie die Anglia Ruskin University (ARU) zeigt, sind britische Jugendliche zwischen zehn und 19 Jahren in ähnlichem Ausmaß betroffen. Mädchen werden deutlich öfter Opfer der Attacken als Jungen. Hauptsächlich in Internet und Social Networks, zunehmend aber auch auf dem Mobiltelefon, starten Teenager ihre gegenseitigen Angriffe. In Wort und Bild lassen sie Beleidigungen aufeinander los, um andere Personen zu verletzen oder bloßzustellen. Schikanierende Videos und peinliche Fotos gelangen dabei häufig an die breite Öffentlichkeit.

Der gesamte Artikel...

Handel/Dienstleistungen/Medizin/Wellness

Wohlfühlmusik zieht Geld aus der Tasche - Grad der Entspannung bestimmt Zahlungsbereitschaft

Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 02/08/2011 - Keine Kommentare

Wer auf seine Finanzen achten will, sollte vor dem Betreten eines Geschäfts seinen Gemütszustand kritisch überprüfen. Denn entspannte Menschen geben mehr Geld aus als jene, die unter leichtem Druck stehen, berichten Forscher aus den USA, Singapur und Hongkong in der Zeitschrift "Journal of Marketing Research". Ihnen gelang der experimentelle Nachweis, warum sich Luxusgüter und -dienstleistungen besonders in Wohlfühl-Atmosphäre gut verkaufen. 

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/Automobilindustrie/IT/Karriere/Personal

„Freiberufliche Ingenieure sind schwieriger zu finden als IT-Freiberufler“: Bremst der Fachkräftemangel die Automobilbranche aus?

Von Benjamin O'Daniel veröffentlicht am 02/08/2011 - Keine Kommentare

Seit Monaten zieht der deutsche Automobilmarkt an. Doch langsam, aber sicher stoßen die Unternehmen an natürliche Grenzen – besonders im Bereich von Forschungs- und Entwicklungsprojekten: „Solche Projekte werden meistens mit Hilfe von freiberuflichen Ingenieuren unterstützt. Und diese Spezialisten zu finden ist noch schwieriger geworden als für die IT-Branche“, sagt Mark Hayes, Leiter des Competence Center Engineering von Harvey Nash. 2011 gibt es im engeren Sinne rund 69.000 freiberufliche und beratende Ingenieure auf dem deutschen Markt, wie das Institut für Freie Berufe aus Nürnberg ermittelt hat. Zahlen, die in etwa vergleichbar sind mit den rund 70.000 bis 80.000 freiberuflichen IT-Spezialisten. Und dass die Automobilbranche auch nach Festangestellten sucht, hatte jüngst die FAZ ermittelt: Von 22 Unternehmen, die im ersten Halbjahr bekanntgaben, mehr als 1000 Mitarbeiter einstellen zu wollen, stammen acht aus der Automobilindustrie oder aus dem Zulieferbereich für die Automobilindustrie.

Der gesamte Artikel...

Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen

Google Maps integriert Londoner Öffis - Android-App informiert Passagier, wenn er aussteigen muss

Von Georg Pichler veröffentlicht am 01/08/2011 - Keine Kommentare

Seit heute, Montag, hat Google erstmals die öffentlichen Verkehrsmittel einer Stadt vollständig integriert. In London kann das Tool nun dazu verwendet werden, die eigene Reise durch die Stadt effizient zu planen. Auf Android-Smartphones erfährt der Fahrgast sogar, wenn es an der Zeit ist, auszusteigen. Die englische Hauptstadt, die in ihrem Großraum rund 15 Mio. Einwohner zählt, ist Gastgeber der Olympischen Sommerspiele 2012. Rechtzeitig davor können Londoner und Besucher der Stadt ihre Öffi-Fahrt nun mithilfe von Google Maps planen. Integriert sind die U-Bahn, Straßenbahnen und Buslinien.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/Bürokratie/Internet/Social Media

The European-Kolumne: Management in Zeiten der „Adhocratie“: Neue #Regeln, neues #Spiel

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 01/08/2011 - Keine Kommentare

Zwei Welten prallen im Netz aufeinander: Bürokratie und hierarchisches Management gegen verspieltes Experimentieren. Unternehmen, für die ein Twitteraccount schon die Zeitenwende bedeutet, werden daran verzweifeln, so Gunnar Sohn von NeueNachricht in seiner Kolumne für das Debattenmagazin „The European“: Schicksalhaft ist diese Gemengelage allerdings nicht, wie der Zukunftsforscher Alvin Toffler bereits in den 1970er Jahren prognostizierte. Denn die klassischen Organisationsformen als Ursache der betrieblichen Ärgernisse lösen sich auf. Schon vor vierzig Jahren beobachtete der Gesellschaftsfuturologe eine Tendenz, die das System der Bürokratie immer mehr herausfordert und schließlich ganz ersetzen wird: Toffler sprach von der „Adhocratie“. Bürokratien eignen sich bestens für Aufgaben, bei denen viele Mitarbeiter ohne Spezialausbildung Routinearbeiten ausführen. Es sind statische Gebilde und dauerhafte Strukturen mit einem einfachen hierarchischen Aufbau aus dem Maschinenzeitalter. Adhocratien verlangen völlig andere Führungsmechanismen und Technologien.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/Industrie/Dienstleistungen/Internet/Software

Deutschland hat zu viele Maschinisten und Internetausdrucker: Der Mächtige hat die bessere Software

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 29/07/2011 - Keine Kommentare

Michael J. Saylor, Vorstandschef von Microstrategy, hat bei einer Konferenz in Monte Carlo sein Portmonee ausgepackt und bekundet, wie er es hassen würde, den ganzen Bargeld-Kram mit sich herumschleppen zu müssen. „Gibt es nicht eine Möglichkeit, daraus eine Software-Lösung zu machen“, fragte Saylor das Publikum. Das sei ein wichtiger Punkt, so der Unternehmensberater Bernhard Steimel im Interview mit Service Insiders: „Grundsätzlich werden Dinge anders, wenn man sie in Software abbildet. Einer Kreditkarte, die ich als Software-Funktion konzipiere, kann ich andere Eigenschaften geben. Etwa bei der Teilung einer Restaurant-Rechnung oder beim Verschenken eines Gutscheins über 20 Euro – so bekomme ich einen virtuellen Spesendeckel. Wenn man den Dingen das Physische nimmt, wird der Möglichkeitsraum gigantisch“, erläutert Steimel. Er zählt das zu den Top-Trends im Kundenservice für die nächsten fünf Jahre. Bei den Transaktionen werde man einige Innovationen sehen. Insgesamt müsse Deutschland endlich erkennen, sich nicht nur über die Produktion von Gütern zu definieren. Es würden zu viele Maschinisten und Internetausdrucker den Ton angeben. „Unternehmen, die sich nur über ihre herstellende Rolle definieren, haben ein Problem", warnt Steimel.

Der gesamte Artikel...

Politik/Wirtschaft/Umwelt/Recycling/Verbraucher/Mülltrennung

Nietzsche und die ewige Wiederkunft des Gelbe Tonnen-Streites

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 28/07/2011 - Keine Kommentare

Existierte die Gelbe Tonne eigentlich schon im 19. Jahrhundert oder wie kam Friedrich Nietzsche zu der Ansicht, dass alles, was ist oder sein wird, schon einmal war? Die ewige Wiederkunft des Gleichen verfolgt den Grünen Punkt seit seiner Geburt vor über 21 Jahren. So verzehren sich die Schöpfer des Recycling-Imperiums über Gebühren-Preller, Trittbrettfahrer, Betrugsmodelle, Trickser und Fälscher. Ein jährlich ablaufendes Ritual der Eingeweihten. Der überschaubare Kreis von Tonnen-Philosophen ergeht sich mit Inbrunst in der Rezeption von Lizenzentgelten, Mengenströmen, Leichtverpackungen, Zertifikaten, Vollständigkeitserklärungen, Novellen der Verpackungsverordnung, Eigenrücknahmen, Branchenlösungen, haushaltsnahe Entsorgungssysteme (profan gesprochen: in der Regel Gelbe Säcke und Tonnen), Anfallstellen, Selbstentsorger, Gemeinsame Stelle, Vollzugsbehörden, Transportverpackungen, Umverpackungen, materialgleiche Nichtverpackungen, Wertstoff-Tonnen, rohstoffliche und werkstoffliche Verwertung, Reduktion in Hochöfen und Müllexporte (pardon: Wertstoffexporte) nach China. Eine höchst verworrene semantische Melange für einen schnöden Vorgang: Es geht letztlich nur um die Entsorgung von Verpackungen. Mit der fünften Novelle der Verpackungsverordnung sollte alles einfacher werden – das Gegenteil ist der Fall. Der in Gelben Tonnen und Säcken gesammelte Verpackungsabfall wird abgeglichen mit den Verpackungen, die in den Handel kommen, irgendwann bei den Verbrauchern landen und für die auch die Entsorgungsgebühren bei mittlerweile neun Dualen Systemen entrichtet wurden. Diese Vollständigkeitserklärungen werden bei den IHKs eingereicht. Nun ist aber die Sammelei über Gelbe Tonnen und Säcke nicht billig.

 

Der gesamte Artikel...

Computer/Telekommunikation/Kultur/Lifestyle

Smartphones machen süchtig - Ständige Kontrolle nach Neuem wird zur Gewohnheit

Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 27/07/2011 - 1 Kommentar(e)

Das Smartphone öffnet dank Webzugang neue Welten - und lässt den Nutzern oft Gewohnheiten aneignen, die ihnen selbst nicht immer lieb sind. Das ständige Kontrollieren neuer Inhalte auf Social Networks und Nachrichtenkanälen hat Suchtcharakter, berichten finnische und US-amerikanische Forscher im "Journal Personal and Ubiquitous Computing". Was mit Langeweile beginnt, könne im Extremfall dazu führen, dass Menschen ihren Bezug zur Umgebung verlieren. Die Experten der Intel-Forschungslabors sowie vom Helsinki Institute für Informationstechnologie HIIT überwachten die Handy- und Computernutzung von 300 Versuchspersonen. 

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/IT/Telekommunikation/Service

Scheitern am Gerät und der Oma-Opa-Flow-Test: Glücksmomente statt Ärger als Gebot für Technik

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 27/07/2011 - Keine Kommentare

Durch das Leben des Bloggers Sascha Lobo zieht sich ein roter Faden, und es ist kein schöner. „Er taugt so gerade eben noch zum Kokettieren auf Partys, aber nur für ein paar Sekunden. Dann wird die Wirkung des Mitleids wieder vom Schmerz verdrängt. Dieser rote Faden ist das Scheitern am Gerät. Ein gerätebezogenes Lebensmotto von mir könnte sein: ‘Hier stehe ich, ich kann nicht.’ Und zwar weder so noch anders, sondern gar nicht“, schreibt Lobo in seiner Mensch-Maschine-Kolumne. Vom Handy bis zum Kaffeevollautomaten habe er schon an fast jedem Apparat die abstrakte Nachrichtenformulierung „menschliches Versagen“ mit lebendigem Inhalt gefüllt. „In beeindruckender Geschwindigkeit bin ich in der Lage herauszufinden, wie Dinge schon mal nicht funktionieren“, so Lobo. Dabei sei er in technologischen Dingen doch überhaupt nicht unbegabt. Aber sein Wissen und Können in der direkten Konfrontation mit dem Gerät kommt ihm vor wie die funzelige Beleuchtung in einem ansonsten stockfinsteren Riesenlabyrinth. „Schon Zentimeter außerhalb des Lichtkegels stoße ich im besten Fall auf massiven Widerstand. Der schlechteste Fall ist ein Fall ins Nichts: vor einem Apparat zu sitzen, der offensichtlich eingeschaltet ist, aber einfach nicht reagiert. Auf nichts. Gibt es überhaupt eine Steigerung der Verhöhnung, wenn eine unbelebte Maschine einen Menschen ignoriert“, fragt sich der Kolumnist von Spiegel Online.

Der gesamte Artikel...

Forschung/Technologie/Computer/Telekommunikation

Durchsichtiger Akku ermöglicht transparente Geräte - Experte: Leistungsfähigkeit bleibt oberste Priorität

Von Georg Pichler veröffentlicht am 26/07/2011 - Keine Kommentare

Ein an der Universität Stanford von Yi Cui entwickelter Akku stellt den nächsten Schritt zu transportablen und durchsichtigen Elektronikgeräten dar. Der Energiespeicher ist transparent und flexibel. Erich Gornik von der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik an der TU Wien hält aber nach wie vor höhere Effizienz für das oberste Entwicklungsziel. Dank transparenten Bildschirmen und Schaltkreisen sind bereits verschiedenste durchsichtige Elektronikprodukte am Markt. Sie alle teilen jedoch ein Merkmal: Sie müssen per Kabel mit Strom versorgt werden. Die Entwicklung von Yi Ciu könnte diesem Umstand ein Ende bereiten.

Der gesamte Artikel...

Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation

Facebook: iPad-App ist aufgetaucht - Student entdeckte ihr "Versteck" in der iPhone-Version

Von Georg Pichler veröffentlicht am 25/07/2011 - Keine Kommentare

Das lange Warten dürfte bald ein Ende haben. Seit einem Jahr müssen sich iPad-Nutzer ob der offiziellen Facebook-App für ihr Gerät gedulden. Der Informatikstudent Marvin Bernal entdeckte sie eingebettet im jüngsten Update der iPhone-Version. Es soll sich bereits um die releasefertige Version handeln, deren offizielle Freigabe in Bälde erwartet wird. Ein kleiner Hack offenbarte Bernal, was er vermutet hatte. "Wenn man die Einstellung von 'UIDeviceFamily' für die Facebook-App am iPhone auf '2' ändert, erhält man die iPad-Version", twitterte er gestern Sonntag und lieferte einen Screenshot als Beweis mit. In kürzester Zeit wurde seine Entdeckung von anderen Usern und verschiedenen Techblogs bestätigt. 

Der gesamte Artikel...

Netzpolitik/Google/Internet/Cloud Computing/Bundesnetzagentur

Die digitale Existenz als Menschenrecht

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 25/07/2011 - Keine Kommentare

Ob uns das Internet nun dümmer oder schlauer macht, ob die Dominanz des Digitalen zu negativen neuronalen Effekten führt oder nicht, zählt zu den Fragen, die den Bildungsbürger Frank Schirrmacher seit einiger Zeit umtreiben. Sein jüngst entworfenes Szenario über bevorstehende Gedächtnis-Deformationen durch die Alleinherrschaft des Suchmaschinen-Giganten Google ist letztlich nur eine Fortsetzung der Thesen des liebwertesten FAZ-Gichtlings, die er in seinem Buch „Payback“ ausgebreitet hat: Es geht um die Vernetzung von Maschinen und Menschen zu Bedingungen, die von der Maschine diktiert werden. Es ist die Unterwelt der Benutzeroberfläche, die den FAZ-Herausgeber umtreibt: Maschinenräume im Silicon Valley, die ein Nichtinformatiker niemals zu sehen bekommt. Dort würden unsere digitalen Doppelgänger gebaut. In einer interessanten Disputation im sozialen Netzwerk Google+ ist Schirrmacher dann noch etwas deutlicher geworden.

 

Der gesamte Artikel...

Unternehmen/Finanzen/Medien/Kommunikation

Apple erwägt Zukauf von Online-TV-Plattform Hulu - Frühe Gespräche - Auch Yahoo, Google und Amazon interessiert

Von Florian Fügemann veröffentlicht am 22/07/2011 - Keine Kommentare

Der US-Computerriese Apple erwägt die US-Online-Fernseh-Plattform Hulu zu erwerben. Wie Bloomberg heute, Freitag, berichtet, ist derzeit jedoch noch völlig offen, ob es überhaupt zu einem Gebot kommt. Die Gespräche befänden sich in einem frühen Stadium. Der Konzern könnte sich den Zukauf problemlos leisten. Über all die Jahre hat das Unternehmen 76,2 Mrd. Dollar zurücklegen können. Der Erwerb würde Apple als strategische Medien-Erweiterung dienen und daher auch mit Netflix konkurrieren. "Eine Akquisition von Hulu würde gut in das bestehende Portfolio von Apple passen und das Medienangebot sinnvoll ergänzen. Da die Firma derzeit mit nur zwei Mrd. Dollar bewertet ist, wären dies für Apple eher Peanuts", unterstreicht Erste-Bank-Analyst Ronald-Peter Stöferle gegenüber pressetext. Der Fachmann betont jedoch auch die Möglichkeit, dass das Gerücht bewusst gestreut wurde, um Hulu aufzuwerten. "Sollte Interesse bestehen, wird sich Apple aber nicht auf einen langen Bieterwettstreit einlassen", erläutert Stöferle.

Der gesamte Artikel...

Gesundheit/Sport/Gesellschaft

Professor Dr. Ingo Froböse - Neuer Experte des GND für Prävention und Rehabilitation: "Es muss nicht immer Sport sein"

Von Walter Warnecke veröffentlicht am 22/07/2011 - Keine Kommentare

Professor Dr. Ingo Froböse unterstützt künftig den GND e.V. - Generationen Netzwerk für Deutschland - mit seinem Expertenrat rund um die Themen Prävention und Rehabilitation. Er leitet das Zentrum für Gesundheit (ZfG) an der Deutschen Sporthochschule in Köln, das die Kompetenzen der Hochschule bündelt und in Handlungsempfehlungen die Praxis umsetzt. Professor Froböse hat in vielen Forschungen nachgewiesen, wie wichtig Bewegung für die Gesunderhaltung des Körpers - gerade bei zunehmendem Alter - ist. Er gibt ab sofort beim GND regelmäßig praktische Tipps und Hinweise, beispielsweise wie man körperliche Aktivität in den ganz normalen Tagesablauf einbinden kann, ohne gleich auf den Sportplatz zu gehen. 

Der gesamte Artikel...

Beruf/Alter/Gesellschaft

Mobbing gegen Ältere nimmt zu

Von Walter Warnecke veröffentlicht am 22/07/2011 - Keine Kommentare

Die Kündigung einer 52-jährigen Texanerin, die sich ihre grauen Haare nicht färben ließ, hat in den vergangenen Wochen die Gemüter erregt. Auch wenn in Deutschland eine derart skandalöse Kündigung rechtlich nicht möglich wäre, verweist Claudia Rutt, Vorstand des GND e.V. - Generationen Netzwerk für Deutschland - darauf, dass auch hierzulande Mobbing gerade Ältere häufig den Arbeitsplatz kostet. „Wir hoffen sehr, dass dieser Trend zurückgeht. Denn die Wirtschaft braucht dringend die Erfahrung und Kompetenzen dieser Generation", sagt Rutt. Der GND macht sich stark für die Generation 50+ und bietet Betroffenen Rat und Hilfe durch Experten an. Im konkreten Fall wurde in den USA die Immobilienmaklerin Sandra Rawline von ihrem Ex-Arbeitgeber zum Haare-Färben geschickt, um jugendlicher auszusehen. Rawline weigerte sich und kassierte dafür die Kündigung. Jetzt klagt die Frau aus Houston (Texas) vor Gericht auf Schadenersatz.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Internet/Social Media/Service

„Blamiere Dich täglich“: Unternehmen sollten ihre Social Media-Angststarre ablegen – Wie man Services ohne steigenden Stress-Pegel etabliert

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 22/07/2011 - Keine Kommentare

„Firmen müssen lernen, Kontrolle aufzugeben", so das Credo von Mind Business-Unternehmensberater Bernhard Steimel, Autor der Studie „Smart Service im Social Web". Das sollte sich so langsam in der Wirtschaftswelt herumgesprochen haben. Das sei das Erste, was man lernt, wenn man in sozialen Netzwerken aktiv ist. Über die Netzkommunikation könne man keine Kontrolle ausüben. „Es gibt eine Evolution des Kontrollverlustes. Auf meiner eigenen Website kann ich noch alles mehr oder weniger gestalten, direkt beeinflussen und entscheiden, ob Chats und Foren angeboten werden. Über die Gespräche, die in sozialen Netzwerken oder Communities über meine eigenen Dienstleistungen und Produkte geführt werden, fällt die Kontrolle völlig weg. Da kann man nur höflich anklopfen und fragen, ob eine Beteiligung an der Diskussion erwünscht ist", erläutert Steimel im Interview mit Service Insiders. Allerdings sollte deshalb niemand in Angststarre verfallen und die Hände in den Schoß legen. In Vertriebsschulungen gelte der Grundsatz, blamiere Dich täglich. „Wer nichts tut, kann im Social Web nichts erreichen. Und wer etwas tut, hat eine gute Chance, auch einmal im Regen zu stehen. In solchen Fettnäpfchen-Situationen sollte man souverän bleiben", rät der Experte für Web-Services.

Der gesamte Artikel...

Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation

Wikipedia misst Stabilität von Ländern - Dispute Index gibt Auskunft über geopolitischen Stand von Staaten

Von Rebecca Temmel veröffentlicht am 21/07/2011 - Keine Kommentare

Forscher der Universität Heidelberg haben einen Index entwickelt, auf dem sich die geopolitische Stabilität eines Landes erkennen lässt. Dies lässt sich aus der Zahl umstrittener Wikipedia-Artikel zu einem Land herauslesen. Der Index präsentiert sich mit einer interaktiven Weltkarte und ist online zugänglich. Ein Artikel ist dann als umstritten zu bezeichnen, wenn dessen Inhalt mindestens einmal zu einer Diskussion angeregt hat. Ab 20 Verlinkungen solcher umstrittener Artikel auf der Hauptseite eines Landes setzen es die Forscher auf ihre Rangliste. Die Berechnung des jeweiligen Ranglistenplatzes eines Landes erfolgt über einen Algorithmus. Entscheidend sind dabei die Anzahl der verlinkten Artikel ebenso wie die Diskussionen unter den Beiträgen. Momentan umfasst die Liste 138 Länder. Frankreich, Kanada sowie Skandinavien weisen demnach beispielsweise eine sehr hohe Stabilität auf, während Länder wie Ägypten, Saudi Arabien und Afghanistan als geopolitisch instabil gelten.

Der gesamte Artikel...

Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation

Google+ lockt Hollywood-Stars - Das soziale Netzwerk startet Promi-Beschaffungsplan

Von Rebecca Temmel veröffentlicht am 20/07/2011 - Keine Kommentare

Google will sein drei Wochen altes soziales Netzwerk Google+ nun auch in Hollywood-Kreisen bekannt machen. Dazu startet der Internetgigant einen "Promi-Beschaffungsplan", wie CNN berichtet. Zum Einsatz kommt ein Verifizierungssystem, das die beim Service registrierten Berühmtheiten überprüfen und die Echtheit des Profils bestätigen soll. "Der Bestätigungs-Prozess soll User davon abhalten, sich als Prominente auszugeben", meint Hollywood-Berater Brett Schulte, der mit Google-Angestellten über das Projekt diskutierte. Ein Button soll zusätzlich auf die Gültigkeit des Profiles weisen, ähnlich wie Twitters Verifizierungsstempel." Weitere Überprüfungsmöglichkeiten wären beispielsweise ein gefaxter Führerschein oder eine Anmeldung über lizenzierte Agenten und Berater.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/IT/Service

IT-Silos durchbrechen: Aastra wird HP-Technologie-Partner des Jahres - Auszeichnung für IP-Telefonie und Unified Communications

Von Walter Warnecke veröffentlicht am 19/07/2011 - Keine Kommentare

Der Technologiekonzern Hewlett-Packard (HP) hat Aastra mit dem „AllianceONE-Partner des Jahres" in der Kategorie Netzwerke ausgezeichnet. HP würdigte damit die Anwendungen des ITK-Herstellers für IP-Telefonie und Unified Communications. „Die Produkte lassen sich vollständig in die Netzwerk-Infrastruktur von HP integrieren. Sie sind leicht zu implementieren, die Netzwerkpflege wird vereinfacht und die Total Cost of Ownership (TCO) der anwendenden Unternehmen verringert", teilt Aastra mit. Beide Unternehmen würden einen Netzwerkansatz auf Basis offener Standards verfolgen. Die HP-Architektur sorge für eine stabile, zuverlässige und kompatible Umgebung, in der die Unified-Communications-Produkte von Aastra problemlos eingesetzt werden können. Einst getrennte Kommunikationsmittel wie Telefonie, E-Mail, Fax, SMS, Instant Message, Videokonferenzen und ein Präsenzmanagement könnten verknüpft und in ein zentrales System integriert werden. Alle Medien seien vom PC oder Telefon aus abrufbar.

Der gesamte Artikel...

Medien/Kommunikation/Kultur/Lifestyle

Dear Photograph: Zeitreisen auf Bildern - Eine einfache Idee wird in wenigen Wochen zum Internet-Hit

Von Rebecca Temmel veröffentlicht am 19/07/2011 - Keine Kommentare

Ende Mai hatte der 21-jährigen Kanadier Taylor Jones eine witzige Idee für seinen Blog: Er fotografierte ein viele Jahre altes Foto vor dem Hintergrund des Originalschauplatz ab. Die Vergangenheit trifft auf die Gegenwart und erzählt ihre Geschichte. Die Idee ist einfach, die Ressonanz allerdings riesig. Sein Foto-Blog ist seit einigen Wochen zum Internet-Hit geworden und findet bereits viele Nachahmer. "Im letzten Monat ging es drunter und drüber", berichtet der junge Kanadier dem britischen Independent. "Ich hatte eine Idee, die nun in die Irre geriet." Jones durchwühlte eine Fotobox mit alten Familienbildern, als er ein Bild von seinem jüngeren Bruder in einem Sessel sitzend fand. Der Hobbyfotograph schaute kurz auf und bemerkte daraufhin denselben Sessel direkt vor ihm stehen. Als er das Bild anhob, um es dem wirklichen Hintergrund anzupassen, kam ihm dabei die Idee, die ihm nun weltweites Staunen erbrachte.

Der gesamte Artikel...

Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen

App-Entwickler flüchten aus US-Markt - Angst vor Patentklagen vertreibt unabhängige Anbieter

Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 18/07/2011 - Keine Kommentare

Vor allem europäische App-Entwickler ziehen ihre Produkte aus den amerikanischen Versionen des Apple-App-Stores und des Google-Android-Market zurück, berichtet der britische Guardian. Grund dafür ist die steigende Besorgnis, in naher Zukunft in einen Patentstreit verwickelt zu werden, der für unabhängige Entwickler überaus teuer werden könnte. Tatsächlich haben sich in jüngerer Vergangenheit immer mehr Patent-Eigentümer darauf verlegt, unabhängige Entwickler wegen Patentverletzungen zu verklagen und so Einnahmen zu generieren. So machte ein indisches Unternehmen erst kürzlich Ansprüche gegenüber Microsoft, Apple, Google, Yahoo und mehrere andere Firmen geltend. 

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/Kundenservice/Social Media/Internet

Abschied von den Tweed-Managern: Warum die Telefon-E-Mail-Brief-Sender-Empfänger-Kommunikationsberieselung nicht mehr funktioniert

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 18/07/2011 - Keine Kommentare

Ach wie schön waren die alten Zeiten, in denen Prozesse, Pläne, Budgets, Reklame, Kampagnen, Messen, Meetings und Marktprognosen den Arbeitsalltag von Führungskräften in Wirtschaft und Verwaltung prägten. Alles so schön überschaubar, schreibt Gunnar Sohn von NeueNachricht in seiner Kolumne für das Debattenmagazin „The European". Die Kommunikation mit Kunden funktionierte über so genannte Kanäle. Im Service sind also Kanalarbeiter tätig gewesen - nicht zu verwechseln mit dem namensgleichen Parteiflügel der SPD. Man hatte ein Ansinnen und schickte seine Botschaft über einen Kanal: Per Telefon, Brief, E-Mail oder über die persönliche Ansprache an Messeständen. Da liegt es doch auf der Hand, die Kommunikationsmöglichkeiten über soziale Netzwerke einfach in diese Prozesskette einzugliedern. „Lassen Sie es mich ketzerisch formulieren: Social Media ist keine welterschütternde Revolution, sondern ein neuer Kanal - Punkt. Der Kunde hat ein Anliegen und ob er diese nun per SMS oder als ‘Kunde 2.0′ über Social Media kommuniziert, ist nicht so entscheidend", verkündet ein Silberlocken-Salesmanager in einer Werbeanzeige. Als Überschrift wählte der Dadaist der Serviceökonomie die kryptische Formel: Kunde 2.0 + Enterprise 2.0 = Kundenkontakt 4.0.

Der gesamte Artikel...

Medizin/Wellness/Medien/Kommunikation

Zu viel Googeln macht uns vergesslich - Internet dient als neuer Informationsspeicher

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 15/07/2011 - Keine Kommentare

Der globale Informationsspeicher Internet verhilft Usern und ihrem Gedächtnis zu einer starken Entlastung. Allerdings macht er auch vergesslich. Zumindest organisieren wir dadurch die Art neu, wie wir uns erinnern, formuliert es Psychologin Betsy Sparrow von der Columbia University. Dabei kommt dem Wissen, wo eine Information gefunden werden kann, eine größere Bedeutung zu als der Information selbst. Google und Co haben die Funktionsweise unseres Erinnerungsvermögens verändert. Daten sind im Internet permanent verfügbar und dank Suchmaschinen kinderleicht wiederzufinden. Das Gedächtnis verlässt sich zunehmend darauf. Im Web abrufbare Details speichert es kaum mehr. Sobald wir hingegen davon ausgehen, dass bestimmte Dinge nicht online verfügbar sind, erinnern wir uns viel wahrscheinlicher daran, erklärt die Expertin. Zwar müssen auch die Methoden, Kanäle und Wege erst erlernt werden, wie im Netz Informationen zu finden sind. Dies verlangt den Nutzern jedoch weniger Gedächtnisleistung ab als die Information selbst in Erinnerung zu behalten.

Der gesamte Artikel...

Internet/Datenschutz/Social Media/Innovationen

Wollen wir Werbeberieselung oder maßgeschneiderte Web-Dienste? Deutschland verspielt Innovationspotenzial

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 15/07/2011 - Keine Kommentare

Die Wochenzeitung „Die Zeit" und die „Süddeutsche Zeitung" waren wohl etwas zu voreilig in ihrem Google-Datenkraken-Alarm. „In einer Datenbank mit dem mysteriösen Kürzel DDP sollten die Interessen der Werbekunden an den Meistbietenden verhökert werden. Der Datenschutz - die goldenen Bulle der letzten Jahre - war in Gefahr. Offenbar hatte Google vor, uns alle zu verwanzen. Man schrieb von der Website des amerikanischen Marketing-Fachblatts AdAge ab", so Netzpiloten-Blogger Jörg Wittkewitz in seinem Beitrag „Warnintelligenz". Das Dementi von Google wird wahrscheinlich im Land der Technikskeptiker nicht auf fruchtbaren Boden stoßen: „Wir verkaufen keine Nutzerdaten oder -profile und werden das auch in Zukunft nicht tun. Richtig ist, dass wir zusammen mit anderen Werbenetzwerken an Initiativen arbeiten, das Datenmanagement von Interessenskategorien zu vereinfachen, indem die vorhandenen Daten aus verschiedenen Werbenetzwerken auf einer Plattform zusammengefasst werden."

Der gesamte Artikel...

Politik/Recht/Medien/Kommunikation

China sperrte 2010 über 1,3 Millionen Websites - Behörden kämpfen gegen Porno und Meinungsfreiheit

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 14/07/2011 - Keine Kommentare

Chinas Behörden haben alleine im Vorjahr mehr als 1,3 Mio. Websites geschlossen. Ein Großteil der Sperren ist zwar mit dem erbitterten Kampf gegen pornografische Inhalte im Internet zu begründen. Gleichzeitig hat sich die bekanntermaßen kritische Situation in Sachen Presse- und Meinungsfreiheit angesichts der Maßnahmen allerdings kaum entspannt. Wie die BBC unter Berufung auf Daten der Chinese Academy of Social Sciences (CASS) berichtet, ist der in China zugängliche Teil des Webs dennoch kräftig gewachsen. "Das Internet lässt sich nicht kontrollieren und ist auch in China noch eines der freiesten Medien", sagt Anja Viohl, Pressereferentin bei Reporter ohne Grenzen Deutschland (ROG).

Der gesamte Artikel...

Handel/Dienstleistungen/Medien/Kommunikation

Amazon Deutschland bekommt E-Book-Konkurrenz - Kobo startet mit 80.000 Titeln Frontalangriff auf Kindle

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 13/07/2011 - Keine Kommentare

Eine schwergewichtige Konkurrenz hat Online-Händler Amazon im deutschen E-Book-Geschäft bekommen. Mit Kobo legt hierzulande ein weltweit bereits führender Anbieter einer Kindle-Alternative los. Wie das Unternehmen heute, Mittwoch, mitteilt, erweitert es sein Angebot gleich um 80.000 deutschsprachige Titel. Amazon startete vor wenigen Monaten im Vergleich nur mit 25.000 deutschen Büchern. Bei insgesamt rund 2,4 Mio. E-Books betritt Kobo den Markt in der Bundesrepublik als nunmehr größter Anbieter. "Die deutschen Inhalte stammen von unserer Vertriebsplattform Libreka", heißt es vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels auf Nachfrage von pressetext. Selbst erklärtes Ziel ist es, möglichst viele nationale und internationale Handelspartner mit E-Books zu beliefern. Auf das Portfolio können alle Anbieter und Online-Shops zugreifen, um "vom digitalen Markt zu profitieren". Mit Amazons Kindle sind die Libreka-Formate E-Pub und PDF mit DRM allerdings nicht kompatibel.

Der gesamte Artikel...

Finanzpolitik/EU/USA/Euro/Dollar

Ich sag mal-Blog zu: Raten statt Rating – Der Währungskrieg der Dollar-Analysten

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 13/07/2011 - Keine Kommentare

Bei den Schlagzeilen über den Zustand der amerikanischen Volkswirtschaft, die zur Zeit über den Atlantik schwappen, ist es doch recht merkwürdig, mit welcher Energie sich die drei Ratingagenturen der USA mit der Eurozone beschäftigen und in schöner Regelmäßigkeit einzelne EU-Mitgliedsstaaten runterstufen. Vergleicht man die Verschuldung der Eurozone mit dem Finanzgebaren der USA, müssten sich die Analysten der Rating-Bürokratien eigentlich schon die Frage stellen, ob sie noch Herr ihrer Sinne sind: Drohende Staatspleite der USA; Schuldenkrise in den USA: Millionen Amerikanern droht der Ausfall ihrer Sozialhilfe; US-Schuldenstreit: Obama spielt die Angst-Karte; Drohende US-Staatspleite Parteienstreit in den USA bedroht die Ärmsten: Das klingt nicht nach einer seriösen Finanzpolitik. Wenn man sich mit der Macht der Ratingagenturen beschäftigt, wie es die FAZ tut, sollte auch die Frage beantwortet werden, welche Interessen Standard & Poor's, Moody's und Fitch verfolgen. Das sind doch keine neutralen Instanzen.

Der gesamte Artikel...

Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation

Googles "+1" hetzt Facebooks "Like"-Button nach - Empfehlungsfunktion bereits weiter verbreitet als Twitter-Plugins

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 12/07/2011 - Keine Kommentare

Online-Riese Google hat sich mit seiner eigenen "Gefällt mir"-Funktion "+1" im Web breit gemacht - innerhalb nur eines Monats sogar breiter als Twitter. Zwar liegt Facebooks "Like"-Button als Vorbild zahlreicher Internetfirmen in der Gunst der meisten Webseitenbetreiber nach wie vor deutlich an der Spitze. Die Google-Version der Empfehlungstools, mit der User ihre bevorzugten Suchergebnisse sammeln, jagt dem Branchenführer aber in großen Schritten hinterher. Twitter ist im Vergleich auf der Strecke geblieben. Erst vor wenigen Wochen ließen Google und Twitter beinahe zeitgleich ihre neuen Social Plugins auf Web-Entwickler und User los. Seither konnte sich der +1-Button aber nicht nur wesentlich schneller verbreiten als die "Follow"-Funktion des Kurznachrichtendienstes, die User unmittelbar nach einem Klick zur Gefolgschaft eines Microblogs addiert. Darüber hinaus hat +1 in nur einem Monat auch die bereits seit einem Jahr verfügbare "Tweet"-Schaltfläche zum Teilen von Inhalten überholt.

Der gesamte Artikel...

Umweltpolitik/Gelbe Tonnen/Abfall/Recycling/Mülltrennung

Der Müllschwund-Spuk und die Zertifikatsbürokratie der Entsorgungswirtschaft: Neue Hindernisse für Recyclingwettbewerb

Von Edgar Gärtner, Wissenschaftsjournalist veröffentlicht am 11/07/2011 - 5 Kommentar(e)

Mit einem Zertifikat wollte der Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) dem Müllschwund in Gelben Tonnen und Säcken ein Ende bereiten. Betrüger, Manipulatoren, Schwarze Schafe, Trittbrettfahrer und Trickser würden versuchen, die Sammelmengen künstlich nach unten zu rechnen. Besonders groß sei die Versuchung bei den so genannten Leichtverpackungen aus Kunststoff, Weißblech, Alu und Verbundmaterial - sie verursachen die höchsten Kosten für die Sortierung und Verwertung. Anfang des Jahres war man in der Lobbyorganisation der Entsorger davon überzeugt, dass in der Sammelbilanz rund 400.000 Tonnen fehlen würden. Jetzt hat das Umweltministerium in NRW dem Müllschwund-Spuk ein Ende bereitet. Das Ganze beruhe in erster Linie auf einem profanen Eingabefehler. Ein Unternehmen meldete nur 37,300 (also gut 37 Tonnen) statt 373.000 Tonnen. Eine „transparentere Informationspolitik des DIHK", so das NRW-Umweltministerium, hätte es nicht nur den Behörden, sondern auch den beteiligten Unternehmen ermöglicht, „die Diskussion auf einer wesentlich fundierteren Grundlage zu führen."

 

Der gesamte Artikel...

Computer/Telekommunikation/Politik/Recht

"App Store"-Markenkrieg: Apple greift GetJar an - Unabhängiger App-Marktplatz will nicht einfach klein beigeben

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 11/07/2011 - Keine Kommentare

In seinem Kampf um die Marke "App Store" hat Apple nun auch den unabhängigen App-Marktplatz GetJar aufs Korn genommen. Per Anwaltsbrief wurden die Betreiber aufgefordert, die Nutzung des Begriffs in Zukunft zu unterlassen. Die Antwort fällt klar aus. "GetJar wird sich solchen Schikanen nicht beugen", so CMO Patrick Mork im Unternehmensblog. Er betont, dass GetJar lange vor Apple Handy-Apps direkt an Kunden vertrieben hat - und kritisiert, dass App-Entwickler in einem allgemein von Marken- und Patentklagen geprägten Umfeld womöglich auf der Strecke bleiben. Wie schon im Fall von Amazons Appstore für Android geht es Apple auch diesmal um den Schutz seiner Marke "App Store". 

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Social Media/Internet/Technologien

Google Plus-Plus und der Lustfaktor neuer Technologien: Was plant der Suchmaschinen-Gigant als Nächstes?

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 11/07/2011 - Keine Kommentare

Es wächst zusammen, was zusammen gehört: Auf der Plattform Google+ fusionieren „Search" und „Social". Sie bilden die neue Einheit für den nächsten großen Wurf des Internetgiganten: Die semantische Suche, die jede Anfrage versteht und beantwortet - abgestimmt auf den eigenen Kosmos, den eigenen Wünschen und Vorstellungen. Überall, auf jedem Gerät, ohne Apps und all dem Schnickschnack. Ein Blick in die Glaskugel - denn die Frage à la Jeff Jarvis lautet nicht: Was würde Google tun, sondern was wird Google tun? Das erörtert Gunnar Sohn von NeueNachricht in seiner The European-Montagskolumne „Liebwerteste Gichtlinge".

Der gesamte Artikel...

Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation

Zukunft der Websuche: Analysieren statt nur finden - Experte erwartet Trend zu intelligenterem Umgang mit Texten

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 08/07/2011 - Keine Kommentare

Die meisten Nutzer kennen die Erfahrung, dass Bing oder Google partout keine wirklich brauchbaren Ergebnisse zu einer Suchanfrage liefert. "Genau genommen muss man heute bei einer Websuche nicht 'Suchbegriffe' eingeben sondern bereits die Antwort, was in vielen Fällen nicht leicht ist", bestätigt Michael Dittenbach, Mitgründer und Solutions Engineer beim Suchspezialisten max.recall, gegenüber pressetext. Das Problem hängt damit zusammen, dass heutige Suchmaschinen letztlich immer noch sehr beschränkt in ihrem Textverständnis sind. Doch der Experte erwartet, dass es in den nächsten Jahren einiges an Fortschritten geben wird - sei es nun dank einer stärkeren inhaltlichen Analyse von Webcontent oder auch, weil fremdsprachige Texte zunehmend zugänglicher werden.

Der gesamte Artikel...

Handel/Dienstleistungen/Medien/Kommunikation

Groupon: Schnäppchen sind Usern nicht gut genug - Deal-Sites verzeichnen viele Anmeldungen, aber wenig Käufe

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 07/07/2011 - Keine Kommentare

Mit den Rabattangeboten bei Social-Shopping-Sites wie Groupon, City Deal oder DailyDeals sind die User alles andere als zufrieden. Die anfangs gefeierten Gutschein-Vermittler etablieren sich damit schlechter als ursprünglich angenommen. Zwar sind deren Bekanntheitsgrad sowie das Interesse der Online-Schnäppchenjäger nach wie vor hoch, wie die Marktforscher bei Lightspeed Research aufzeigen. Bei den Deals halten sich aber selbst die bereits angemeldeten User zurück. Die Angebote sind ihnen nicht attraktiv genug. "Zwar steigen die Anmeldezahlen rasant, doch meist kaufen die Kunden nichts", heißt es von den Experten. Nur 68 Prozent der deutschen User von Coupon-Seiten haben nach ihrer Registrierung auch einen Deal wahrgenommen. 

Der gesamte Artikel...

Medien/Informationstechnologie/Internet

Das Netz und die apokalyptischen Streiter: Machen uns das Internet und die personalisierte Datensauce blöd?

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 07/07/2011 - Keine Kommentare

Jeden Tag wird eine neue Sau durchs virtuelle Dorf getrieben: Tratsch, Klatsch, Alarmismus, Affären, Warnungen, Prognosen, Sensationen, Innovationen, Werbung, Entdeckungen, Debatten, Bekenntnisse, Erkenntnisse, Schuld, Sühne, Sex und Kriminalität. Das alles kennen wir aus der analogen Welt. Im digitalen Kosmos steigert sich das Ganze noch in der Lust zum Diskurs über den Internet-Diskurs, berichtet der Düsseldorfer Fachdienst Service Insiders. Netzexperten zelebrieren Hypothesen über das Netz und über andere Netzexperten, die sich wiederum über das Netz auslassen und damit eine Endlosschleife auslösen. Jüngstes Beispiel ist die Blasentheorie über Filter und Algorithmen.

Der gesamte Artikel...

Netzpolitik/Sicherheit/Netzwerke/Innovation/Internet

Cyber-Kriege und die Flucht in Sub-Netze: Wie Entnetzungs-Vertreter auf die Innovationsbremse treten

Von Benjamin O' Daniel, Gunnar Sohn veröffentlicht am 06/07/2011 - Keine Kommentare

Das Internet als multifunktionales Beförderungssystem von Kommunikation steht vor einer Zerreißprobe: Schlagworte wie Smart Grid, LTE oder Cloud Computing belegen die steigenden Ansprüche an Netzkapazitäten. Gleichzeitig vergeht kein Tag, an dem nicht die Gefahren heraufbeschworen oder herbeigeredet werden - von Cyber-War bis Ausfallsicherheit. Wie soll das Internet der Zukunft aussehen? Zwei Schilder stehen an der Weggabelung des Jahres 2011: „Entnetzung" und „Vernetzung". Der eine Weg führt in die Internetsteinzeit, der andere in die Zukunft. Für die Entnetzung plädiert Sandro Gayken, Sicherheitsforscher an der Universität Stuttgart - verstärkt im Zuge der Diskussion um das nationale Cyberabwehrzentrum. „Es gibt keine IT-Sicherheit. Keine wie auch immer geartete Sicherheitslösung bewahrt uns vor fähigen Angreifern", warnt Gayken. Über 140 Länder würden ihre Cyberwar-Kapazitäten massiv ausbauen, nationale Infrastrukturen - wie Banken, Börsen oder das Energiesystem - seien mögliche Ziele für Angriffe, so das Drohpotential im Konjunktiv. Die Lösung lautet für ihn: „Entnetzung! Nicht alle, aber alle wichtigen Rechner müssen konsequent und vollständig aus dem externen Netz genommen werden. Ein blitzartiger Rückfall in die Internetsteinzeit. Völlig gegen jeden Trend."

 

Der gesamte Artikel...

Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation

USA: Ein Drittel der Handyuser hat Smartphones - Android und iOS gewinnen, RIM und Microsoft verlieren

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 06/07/2011 - Keine Kommentare

Schon knapp ein Drittel der Handyuser in den USA besitzt ein Smartphone. Das geht aus aktuellen Statistiken des Marktforschungsunternehmens comScore hervor. Denn in der mit Mai 2011 endenden Dreimonatsperiode besaßen 76,8 Mio. US-Nutzer ein Smartphone und damit um elf Prozent mehr als noch im Vorquartal, während die Zahl der Handyuser praktisch unverändert blieb. Die wichtigsten Betriebssysteme Android und iOS konnten im Vergleichszeitraum weiter zulegen, während Microsoft im Kampf um Markanteile ebenso wie Research in Motion (RIM) Boden verloren hat. 234 Mio. US-Bürger im Alter ab 13 Jahren besitzen laut comScore Handys - ein Wert, der sich im letzten Jahr kaum verändert hat. 

Der gesamte Artikel...

Auto/Verkehr/Umwelt/Energie

Erstes Elektrotaxi Deutschlands gestartet - Meilenstein auf dem Weg zu "grünen" Taxiflotten

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 05/07/2011 - Keine Kommentare

Die IsarFunk 450 540 Taxizentrale hat heute, Dienstag, das erste Elektrotaxi Deutschlands in den Dienst gestellt. Der Mitsubishi i-MiEV ist zwar nicht für alle Fahrten geeignet, aber durchaus als moderner Stadtflitzer. Zudem soll das Elektroauto Blicke anziehen. "Gerade Frauen finden das Fahrzeug richtig schnuckelig", meint IsarFunk-Geschäftsführer Christian Hess im pressetext-Interview. Bei dem Projekt geht es freilich wesentlich um den Schritt in Richtung wirklich umweltfreundlicher, möglichst voll elektrifizierter Taxiflotten von morgen. Dazu will man Fahrdaten des Elektrotaxis systematisch sammeln. Ein Studie Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle für Energiewirtschaft und dem ADAC soll klären, wie gut sich Elektrofahrzeuge schon jetzt im Taxigeschäft machen.

Der gesamte Artikel...

Umwelt/Politik/Verschwörungstheorien

Die Mülltonnen-Verschwörung: Warum kleine grüne Männchen Gelbe Tonnen durchwühlen und Gelbe Säcke aufschlitzen

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 05/07/2011 - Keine Kommentare

Apologeten von Verschwörungstheorien haben in der Regel eine klare Vorstellung von unheimlichen Mächten, die unsere Welt in den Abgrund reißen. Dunkelmänner heißen „Die". „Die" sind so einflussreich, dass sie ungestraft in der Mitte unserer Gesellschaft die schlimmsten Dinge tun können und trotzdem unbehelligt bleiben. „Die" sind wahlweise Geheimdienste, ferne Mächte, Mafia-Bosse, skrupellose Sekten, Geheimbünde, dubiose Hintermänner oder gerissene Verführer. Häufig gibt es auch eine Kombination des Ganzen. Dieses machtvolle Kollektiv unheimlicher Strippenzieher agiert heimlich und machtvoll die Geschicke der Erdenbürger, die noch an das Gute im Menschen glauben und zu naiv sind, um die wahren Absichten der Lenker im Verborgenen zu durchschauen. Man weiß nicht genau, was „Die" so alles im Schilde führen, aber es muss etwas Schlimmes sein.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Unternehmen/Kundenservice/Internet/Social Media/Chat

Kundenkümmerer im Netz statt Warteschleifen und Telefonterror: Potenzial für persönliche Services im Netz wird nicht ausgeschöpft

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 04/07/2011 - Keine Kommentare

Im „Kundenservice 2.0" beschränken sich Service-Dialoge schon lange nicht mehr auf das Telefon. „Eher das Gegenteil ist der Fall. Services über das Internet spielen eine immer größere Rolle. Allerdings ist es immer noch ein schwieriges Unterfangen, wirklich gute Service-Erlebnisse im Netz virtuell zu inszenieren", so die Erfahrung von Andreas Klug, Mitglied der Geschäftsführung von Ityx in Köln. Im Durchschnitt finden heute sogar 29 Prozent aller Service-Interaktionen zwischen Unternehmen und ihren Kunden im Internet statt - und nicht am Telefon. Ein Wandel, der durch die zeit- und ortsunabhängige Verfügbarkeit des Internets gestützt wird. Millionen von mobilen Endgeräten und Tablett-PCs bieten unterwegs und im heimischen Wohnzimmer per Knopfdruck einen komfortablen Zugang. Und hinter der E-Mail (95 Prozent) liegen die Recherche und der Kauf von Online-Produkten (je 62 Prozent) an der Spitze der weltweiten Online-Aktivitäten. „Der telefonische Kundenservice von Firmen ist den Verbrauchern oftmals ein Grauen. Denn fast jeder kennt die Situation, nach der Wahl der Service-Hotline erstmal mit Mozarts Kleiner Nachtmusik in Dauerschleife zugedudelt zu werden. Alle Mitarbeiter sind ‚currently unavailable‘ und man wird von einer Computerstimme zu ‚please hold the line‘ aufgefordert", berichtet die Deutsche Welle (veröffentlicht im Fachdienst Service Insiders unter: http://www.service-insiders.de/news/show/669/Neue-Wege-im-Kundenkontakt-Kundenservice-via-Twitter).

Der gesamte Artikel...

Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation

Apple-User im deutschen Mobilweb am aktivsten - Android-Geräte gewinnen an Bedeutung - Mobile Media immer beliebter

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 04/07/2011 - 2 Kommentar(e)

Immer mehr User sind auch unterwegs online und nutzen die mobilen Internet-Medien. Insbesondere die Apple-Fans zeigen in Deutschland dabei eine hohe Aktivität. Der Technologieriese dominiert das Geschehen im Mobile Web, wie die Web-Analysten bei Webtrekk aufzeigen. Auf dem iPhone oder iPad sorgen die Apple-Nutzer für den meisten Traffic. Zwar holen die Android-Geräte kontinuierlich auf. Noch ist der Rückstand aber deutlich. Fast 82 Prozent ist der Marktanteil von Apples Mobil-Familie bereits groß. Allein auf iPhones mit dem Betriebssystem iOS 4 entfallen den Angaben nach 45,5 Prozent des gesamten mobilen Traffics. Weiter zulegen kann auch das iPad. Gerade der von Apps gelieferte Content und die umfangreichen Anwendungsgebiete der mobilen Geräte haben es den Usern angetan. Der Telefonfunktion kommt im Vergleich mittlerweile eine geringere Bedeutung zu. Unter den mobilen Betriebssystemen gewinnt Android stetig. Laut Webtrekk hat das Google-System in den vergangenen drei Monaten erstmals die Zehn-Prozent-Hürde genommen.

Der gesamte Artikel...

Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation

Google+ macht Facebook nervös: Erster Eindruck des sozialen Netzwerks durchgehend positiv

Von Andreas List veröffentlicht am 01/07/2011 - Keine Kommentare

Mit der Vorstellung von Google+ hat der Suchmaschinenriese einen Coup gelandet. Analysten sprechen dem klar als Facebook-Konkurrenten präsentierten Google-Dienst realistische Chancen zu, sich als soziales Netzwerk zu etablieren. Die bisher noch wenigen User der Plattform schwärmen von der einfachen Handhabung von Google+. Auch bei Facebook wurde man hellhörig und beobachtet nun genau, was da auf den Platzhirschen zukommt. Facebook-Chef Mark Zuckerberg musste reagieren und hat nun "etwas Phantastisches" angekündigt, das nächste Woche vorgestellt werden soll. Google+ hinterlässt im pressetext-Test sehr gute erste Eindrücke. Das neue soziale Netzwerk ist derzeit noch in der Entwicklungsphase und daher nicht für jeden gleich zugänglich. Über einen Trick können Nutzer, die bereits Google+ betreten konnten, jedoch weitere Personen einladen. Dazu müssen sie ein Status-Update per E-Mail verschicken.

Der gesamte Artikel...

NeueNachricht

Multi-Service-Network: Energiewende erfordert neues Internet und nicht nur Netzausbau

Von NeueNachricht veröffentlicht am 01/07/2011 - Keine Kommentare

Gefragt sind Kommunikationsnetze, die von vornherein mit Quality of Service einschließlich Sicherheit konzipiert sind.", meint Bernd Stahl, Senior Systems Architekt bei Nash Technologies in Stuttgart. „Das erfordert aber keine physische, sondern eine logische Trennung der Netze", erläutert Stahl. „Was wir brauchen, ist ein Multi-Service-Network." Bislang folgte die Entwicklung des Internet in Form einer Selbstorganisation nach der Methode von Versuch und Irrtum. Ergaben sich Probleme, baute man dem Gebäude einen Balkon nach dem andern an. Dadurch verschlimmerten sich die Probleme längerfristig. Vor allem verschaffte die wachsende Unübersichtlichkeit Hackern neue Angriffspunkte. Nicht zuletzt entwickelte sich das Internet, das zunächst als große Chance für die Ressourcenschonung erschien, zu einem der größten Stromfresser. „Abhilfe kann hier nur ein neues Systemdesign schaffen", betont Stahl. Allerdings können die Netzwerk-Designer die Herausforderungen der Energiewende keineswegs alleine bewältigen. Die Politik hat eine Bringschuld. „Wir erwarten eine Initiative der EU zur Förderung von Forschung und Entwicklung für den Aufbau intelligenter Stromnetze", fordert der Netzwerkspezialist von Nash Technologies. 

 

Der gesamte Artikel...

Politik/Soziales/Gesundheit/Ehrenamt

GND als sinnvolle Ergänzung zum Bundesfreiwilligendienst für die Generation 50plus

Von Walter Warnecke veröffentlicht am 01/07/2011 - Keine Kommentare

Heute startet der neue Bundesfreiwilligendienst (BFD). Der BFD soll zum großen Teil den Wegfall des Zivildienstes kompensieren. Doch derzeit beklagen vor allem die betroffenen Sozialverbände zu wenige Bewerber für den BFD. Nach Informationen des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hätten sich seit Mitte Mai wöchentlich 250 Freiwillige verpflichtet. Die Erwartungen waren deutlich höher: Bundesfamilienministerin Kristina Schröder sprach bei der Vorstellung des BFD im vergangenen November von 35.000 Teilnehmern pro Jahr. Der GND bietet mit seinen Freiwilligen Büros für die Generation 50plus eine sinnvolle Ergänzung zum BFD.

Der gesamte Artikel...

Wirtschaft/Öffentlicher Dienst/Beschaffung/Nachhaltigkeit

Öffentliche Hand in der Zwickmühle: Vergaberecht behindert nachhaltigen Einkauf des Staates - Herstellungsbedingungen häufig ein Schwarzes Loch

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 01/07/2011 - Keine Kommentare

Öffentliche Auftraggeber gehören traditionellzu den größten Nachfragern in Europa. Ihre Investitionen belaufen sich auf rund 17 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Europäischen Union. Durch einen strategischen Einkauf können sie Einfluss auf den Markt nehmen. Sie können Anreize dafür schaffen, dass Unternehmen ihr Management umstellen. Wie weit dieser Gedanke reicht, hat die Europäische Kommission in ihrem neuen Leitfaden „Social Buying" beschrieben: „Öffentliche Auftraggeber können mittels kluger Beschaffungsstrategien Beschäftigungschancen, menschenwürdige Arbeit, soziale Eingliederung, Barrierefreiheit, fairen Handel und die umfassendere Einhaltung von Sozialstandards fördern."

Der gesamte Artikel...