Medien/Kommunikation/Politik/Recht
Von Markus Steiner veröffentlicht am 30/06/2011 - Keine Kommentare
In den USA ist der politische Wettstreit für die Präsidentschaftswahlen 2012 bereits in vollem Gange. Im Kampf um das höchste politische Amt setzen die konkurrierenden Parteien dabei vor allem auf das Internet als Wahlkampfhelfer. Vorreiter in dieser Hinsicht ist der amtierende Präsident Barack Obama, der bereits einen "Wahlkampf 2.0" angekündigt hat, der alle Möglichkeiten moderner Kommunikationstechnologien ausnutzen soll, um eine erfolgreiche Wiederwahl zu ermöglichen. Von E-Mail-Spendenaufrufen über spezielle Twitter-Aktionen bis hin zu einem Gewinnspiel für ein persönliches Abendessen mit dem US-Präsidenten ist dabei so gut wie alles vertreten.
Wirtschaft/Unternehmen/Social Media/Internet/Karriere/Kundenservice
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 29/06/2011 - Keine Kommentare
Beim Stichwort Enterprise 2.0 und Social Media reiche es nicht aus, auf Hype-Themen zu setzen, warnt der Berater Alexander Greisle nach einem Bericht der Zeitschrift brand eins. Es gehe um nichts weniger als „einen Kulturshift". Vorgesetzte müssten Offenheit lernen, Kontrolle abgeben, Ergebnisse auch aushalten. „Hat ein Unternehmen eine ausgeprägte Präsenz- und Meetingkultur, nützt es nichts, einfach Technik reinzupacken und zu behaupten: Wir sind offen für Digital Natives", erläutert Greisle. Wer vernetztes Arbeiten erwarte, das Verschwimmen räumlicher und zeitlicher Grenzen, den Einsatz kollaborativer Werkzeuge, der tut sich mit nine to five, Hierarchien und der klassischen Kaminkarriere schwer: Man spüre fast körperlich den Praxisschock junger Menschen, die mit der klassischen Welt des Managements konfrontiert werden, so die Erfahrungen von Greisle. Am Ende entstehe eher Frustration beim Management-Nachwuchs. „Organisationen, die das nicht verhindern können, verlieren hoffnungsvolle Talente und verspielen über kurz oder lang ihre eigenen Zukunftschancen", sagt Personalexperte Udo Nadolski, Geschäftsführer von Harvey Nash in Düsseldorf. Über die Erfahrungswelten, die vor allen Dingen die jungen Menschen aus sozialen Netzwerken und der Anwendung von Web 2.0-Technologien mitbringen, werde nicht nur das Zusammenspiel von Verbrauchern und Unternehmen radikal verändert.
Medien/Kommunikation/Politik/Recht
Von Daniela Nowak veröffentlicht am 29/06/2011 - Keine Kommentare
Die deutsche Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) hat die Schleichwerbung in Form so genannter "Move-Splits" bei Soaps von RTL und Sat.1 kritisiert. Generell sind diese zwar erlaubt, sie wurden von den Sendern jedoch ungenügend gekennzeichnet. "Diese Form der Werbung muss optisch deutlich erkennbar sein und zusätzlich mit einem Schriftzug versehen werden. In den aktuellen Fällen sah die Werbung aus wie ein Teil der Sendung", erklärt ZAK-Sprecherin Friederike Grothe im Gespräch mit pressetext. Die Trennung von Werbung und Programm ist bei Fernsehformaten strikt einzuhalten. In drei Fällen beanstandet die ZAK nun die nicht ausreichende Kennzeichnung von "Move-Splits" bei den RTL-Soaps "Gute Zeiten, Schlechte Zeiten" und "Alles was zählt", sowie bei der Sat.1 Seifenoper "Anna und die Liebe". Der Werbeinhalt wurde von den Sendungsinhalten optisch unzureichend getrennt und sorgt somit für Diskussionen.
Produkte/Innovationen/Computer/Telekommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 28/06/2011 - Keine Kommentare
Microsoft hat heute, Dienstag, das Cloud-Paket "Office 365" offiziell gestartet. Damit schlägt der Konzern eine Brücke zwischen klassischem Desktop-Office und seinen Online-Lösungen für Kommunikation und Zusammenarbeit. Das erlaubt selbst Einzelunternehmern die Vorteile von Produktivitäts-Tools wie Exchange, SharePoint oder Lync nutzen. Generell zielt das Abo-Angebot besonders auf Klein- und Mittelbetriebe ab. Sie sparen damit Kosten, die mit einer eigenen IT-Infrastruktur verbunden wären. Um den Bedürfnissen individueller Kunden ideal gerecht zu werden, bietet Microsoft eine Reihe unterschiedlicher Pakete. Das günstigste um 5,25 Euro pro User und Monat verzichtet daher auf ein Desktop-Office. "Acht bis neun von zehn Kunden werden ohnehin schon ein entsprechendes Produkt haben", meint Microsoft-Sprecher Thomas Lutz gegenüber pressetext. Bei Bedarf können Unternehmen auch umfangreichere Office 365-Pakete wählen.
Wirtschaft/Unternehmen/Mobiles Internet/Service
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 28/06/2011 - Keine Kommentare
Ob Smartphone oder Tablet PC, die Minicomputer mausern sich immer mehr zum persönlichen digitalen Assistenten und zur Fernbedienung für das eigene Leben. Sie werden mit hoher Übertragungsgeschwindigkeit an weltweite Computernetze mit allen ihren Informationen und Diensten angehängt, in sich vereinigend die Eigenschaften eines Computers, Bildtelefons, Navigators, Radio- und Fernsehgerätes, eines Video- und Fotoapparates. Sie werden unverzichtbar als Zahlungsmittel, notwendig als Führer in fremden Gegenden und Städten, unentbehrlich als Auskunfts-, Buchungs- und Kommunikationsgerät. Das Münchner Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest subsummiert dieses Szenario unter dem Begriff „Allways in touch". „Mobil ist heute mehr als Kommunikation. Smartphone-Besitzer nutzen 326 Minuten pro Monat den mobilen Browser, um ins Internet zu kommen. Mit Apps beschäftigt man sich 254 Minuten und 226 Minuten bleiben für die normale Telefonie", so die Technologiespezialistin Gabriele Herrmann von TNS Infratest. In den USA werden Services via Apps mittlerweile sogar stärker eingesetzt als das klassische Web-Browsing. Generell spielt der Zugangsweg ins Internet kaum noch eine Rolle
Wirtschaft/Energie/Umwelt
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 27/06/2011 - 1 Kommentar(e)

In meiner heutigen The European-Kolumne beschäftige ich mich mit: „Forscher fordern Stopp für Ökostrom". Rums. So lautet die martialische Schlagzeile einer Titelstory der „Welt am Sonntag" (WamS) in Kombination mit der Präsentation eines Logos aus der Schublade des Lobbyistenvereins der altehrwürdigen Industrie-Gerontologen: „Sonnenenergie Nein Danke". Sogleich erwartet der geneigte Leser des Springer-Blättchens eine Armada an Wissenschaftlern, die sich über den großen Solarschwindel echauffiert und mit einem „Essener Manifest" die Rückkehr in das fossile Zeitalter fordert. Mit dem Ruhrgebiet liegt man gar nicht so schlecht. „Forscher" kann ja „der" oder „die" bedeuten. Am Ende zitieren die liebwertesten Zeitungs-Gichtlinge dann doch nur „eine" Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), die der Bundesregierung raten, den Ausbau der erneuerbaren Energien für mehrere Jahre zu unterbrechen und die Novelle des EEG auszusetzen.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 27/06/2011 - Keine Kommentare
Bald werden User live den Blick auf die Erde vom Weltraum aus erleben können. Denn das kanadische Unternehmen UrtheCast hat angekündigt, zwei Videokameras am russischen Teil der International Space Station (ISS) zu installieren. Die Aufnahmen in HD-Qualität will man zur Erde streamen und auf einer Webplattform bereitstellen. Diese verspricht Ansichten ähnlich jenen in Google Earth in Kombination mit einer Video-Suche wie auf YouTube - und natürlich Echtzeit-Videos aus dem Weltraum. Das UrtheCast-System setzt auf zwei Kameras, die das britische Rutherford Appleton Laboratory entwickelt, eine Einrichtung mit technologischer Erfahrung aus etwa 200 Weltraummissionen.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 24/06/2011 - Keine Kommentare
Digitalisierung und neue Medien sind für viele Menschen zweifelsfrei eine Herausforderung. Der technologische Fortschritt lässt die Generation der "Digital Natives" aber durchwegs positiv in die Zukunft blicken. Mit modernen Entwicklungen bewanderte User weisen eine offenere Haltung und weniger Zukunftsängste auf als ihre weniger Technik-affinen Gegenüber, wie die Kommunikationsexperten bei Ogilvy & Mather und Communispace aufzeigen. Eltern sind für ihre Kinder optimistisch. Beide Generationen zeigen aktuell aber noch ein riskantes Online-Verhalten. Die relativ jungen Internet-Medien und sozialen Netzwerke sowie all die Gefahren, die darin lauern, haben die User derzeit noch nicht ganz im Griff.
Wirtschaft/Wissenschaft/Service/Zukunftsprognosen
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 24/06/2011 - Keine Kommentare

Die Warnungen der so genannten Profis und Experten vor der Idioten-Herrschaft sind häufig nur elitäres Gehabe. „Seriöse" Bewertungen von politischen Ereignissen, Wirtschaft, Finanzen, Büchern, Restaurants verlören gegen User-Sternchen und YouTube-Filmchen an Bedeutung. Die „Stunde der Stümper" sieht Andrew Keen angebrochen, ein Internetpionier. Im Aufstieg der Dilettanten wittert er eine „kulturelle Verflachung, die die traditionelle Trennung von Künstler und Publikum, von Urheber und Verbraucher verwischt". Entscheidend ist ja wohl, dass jeder (selbsternannte) Experte auf vielen Gebieten zugleich Idiot und Laie ist. Der eine kennt sich mit Naturwissenschaften aus und ist in der Philosophie oder Wirtschaftswissenschaft ein blindes Huhn und umgekehrt. Die Gedankenwelt der Experten sei zudem oft von Vorurteilen behaftet, nicht vertrauenswürdig und der Kontrolle von außen bedürftig, so das Credo des Philosophieprofessors Paul K. Feyerabend. Er hasste den elitären Wortschwall der Experten. Ihre Dogmatik könne dazu verführen, dass sie anstelle von Pferden, störrische Esel besteigen und somit auf wirre Wege geraten. „Solche Fehler können von Laien und Dilettanten entdeckt werden und sind oft von ihnen entdeckt worden", erklärt Feyerabend. Einstein, Bohr und Born waren Dilettanten und sie haben das bei zahlreichen Gelegenheiten gesagt.
Produkte/Innovationen/Medien/Kommunikation
Von Harald Jung veröffentlicht am 23/06/2011 - Keine Kommentare
Die italienischen Unternehmen Umpi Elettronica und Cooperation Lab rüsten Straßenlaternen mit digitalen Zusatzdiensten aus. Mithilfe des vollständig aus italienischem Knowhow stammenden Projektes "Riviera Intelligente" soll in den wichtigsten Küstenorten der Romagna ein breit angelegtes und frei zugängliches Serviceangebot entstehen. Ausgangspunkt sind die zahlreichen Straßenlaternen entlang der auch Nachts über gut besuchten Uferpromenaden. Diese werden mit einem elektronischen Fernsteuerungssystem ausgestattet, das eine Stromkostenersparnis von 30 bis 50 Prozent erlauben soll. Gleichzeitig werden sie mit Breitbandanschlüssen ausgestattet, die eine für die Urlauber kostenlose WLAN-Verbindung zur Verfügung stellen. Außerdem werden ferngesteuerte Kameras installiert, die mögliche gewaltätige Übergriffe aufzeichnen und im Bedarfsfall hilfebringenden Alarm auslösen sollen. Hinzu kommt eine elektronische Leuchttafel mit Informationen über Badewasser und Wettterverlauf.
Medien/Fernsehen/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 22/06/2011 - Keine Kommentare
Ist das Internet eine Gefahr fürs Fernsehen, ist es nicht schon längst tot? Mit einem iPad kann ich Sendungen aus dem Netz bequem auf dem Sofa empfangen und mit Smartphones ist es möglich, Filme auch unterwegs zu schauen. Für den RTL-Vorstandschef Gerhard Zeiler sind das keine Bedrohungsszenarien: „Die Zukunft des Fernsehen ist das Fernsehen", so seine lapidare Anmerkung. Für den Status mag diese Einschätzung stimmen. So konnte RTL das Geschäftsjahr 2010 mit einem Rekordgewinn von 1,1 Milliarden Euro abschließen. Da fällt es schwer, die richtigen Gegenargumente zu finden. 220 Minuten verbringt durchschnittlich jeder Bundesbürger täglich vor der Glotze. Die Tendenz ist sogar steigend. Die Internet-Nutzung liegt noch unter der Marke von 100 Minuten. Entsprechend ist gering ist die Bereitschaft bei den Fernsehmachern, intensiv über das so genannte Hybridfernsehen nachzudenken - also über die Vernetzung von Fernsehen und Internet nachzudenken. TV ist nach wie vor das Leitmedium Nummer eins. Schaut man sich die unterschiedlichen Zielgruppen der TV-Macher etwas genauer an, ist das eine problematische Sichtweise: „Am 22. Mai verzeichnete Youtube drei Milliarden Videoabrufe. Pro Minute wird Videomaterial für 80 Stunden hochgeladen. Das ist das Dreifache, was sämtliche Networks in den USA an Fernsehbeiträgen produzieren. Bei diesen gewaltige Zahlen sollten sich auch die klassischen TV-Anstalten Gedanken um ihre Zukunft machen, denn jeder Mensch hat nur ein begrenztes Zeitbudget. Und dieses Budget wird jetzt verteilt", sagte Andreas Karanas, Gründer und Geschäftsführer von Teveo Interactive, beim Kongress der Mailingtage in Nürnberg.
Politik/Recht/Medien/Kommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 22/06/2011 - Keine Kommentare
Die europaweiten Ermittlungen gegen die Betreiber der Filmstream-Quellensammlung kino.to - mit dem Ergebnis von über einem Dutzend Verhaftungen und anhängigen Verfahren - haben die Piraterieszene aufgeschreckt. Zwar wagen sich in Folge der Razzien zahlreiche neue Anbieter vor, um die gewinnbringende Webseite trotz ihres fragwürdigen Geschäftsmodells zu beerben. Einige Portale begeben sich aus Angst vor strafrechtlicher Verfolgung hingegen auf den Rückzug. So hat etwa der Filehoster "Drei.to" aufgegeben und die Seite vom Netz genommen. Weitere Ermittlungen verhindern die Betreiber damit aber wohl kaum. Die Prozesse und weiterführende Ermittlungen der Behörden im Fall kino.to werden zumindest noch Monate andauern. Verunsicherung über mögliche Folgen herrscht derzeit sowohl bei den Usern als auch den Betreibern verwandter Dienste.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 21/06/2011 - Keine Kommentare
Der Siegeszug mobiler Anwendungen geht weiter. Smartphones und Tablets sowie die zugehörigen Apps sind zwar längst zum Mainstream geworden. Sie setzen ihren Vormarsch bei den Usern jedoch noch weiter fort. In Sachen Mediennutzung überholen die Applikationen sogar das Internet selbst - sowohl das Desktop- wie auch das Mobile Web. Den Marktforschern bei Flurry zufolge haben sie das in den USA bereits getan. Die User widmen den Apps erstmals mehr Zeit als dem Surfen. In Zukunft klafft die Nutzungsdauer aber wohl noch deutlich stärker auseinander als heute. Bei mobilen Endgeräten ist die "Funktionalität mit einem Knopfdruck gegeben" und das Nutzungsszenario unterscheidet sich stark von PCs, unterstreicht Mark Wächter, Vorsitzender der Fachgruppe Mobile im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW), gegenüber pressetext. Gerade Tablets müssen dem Experten zufolge aber noch auf eine breite Akzeptanz in der Gesellschaft stoßen, wie bei Smartphones bereits der Fall. Das anhaltende Wachstum des weltweiten Markts für mobile Anwendungen wird in den kommenden Jahren zu einem noch kräftigeren Anstieg der App-Nutzung führen.
Massenmedien/Informationstechnik/Internet/Medienforum
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/06/2011 - Keine Kommentare

Was der Was-mit-Medien-Blog über das gestrige Streitgespräch beim NRW-Medienforum dankenswerter Weise dokumentiert, hätte Iwan Petrowitsch Pawlow einige Forschungsarbeit über klassische Konditionierung erspart. Die Reaktionen der WDR-Intendantin Monika Piel auf die kleine Despoten-Provokation von Richard Gutjahr beweist, dass die Vertreter der alten Medienwelt den Sturz von ihrem Nachrichten-Thron immer noch nicht verkraftet haben: „Ja, ich find' das so anmaßend zu behaupten, dass da alle sitzen und nicht wissen, was im Internet passiert. Was denken Sie sich denn eigentlich, wie man solche Häuser leitet, wenn man ... Wir nehmen nichts um uns wahr? Wir arbeiten nicht mit dem Internet, wir merken nicht, was da passiert? Das ist eine so dumme Anmaßung", sagte Piel. Ich möchte hier jetzt nicht auf die politische Entgleisung des Tutti-Frutti-TV-Lobbyisten Doetz und seinem Hass auf die Republica-Blogger eingehen. Er könnte sich im nächsten Jahr in Berlin der Disputation auf der Bloggerkonferenz stellen, wenn er kein Feigling ist.
Medien/Kommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 20/06/2011 - Keine Kommentare
Die monatelangen Verhandlungen um die "Social-Entertainment"-Plattform MySpace kommen offenbar bald zu einem Ergebnis. Zwar ist die Zukunft des angeschlagenen Portals noch immer ungewiss. Der angekündigte Deal steht aber unmittelbar vor dem Abschluss, tönt es aus Branchenkreisen. Dabei zeichnet sich ein kräftiges Verlustgeschäft für den aktuellen Inhaber News Corp ab. Ein Komplettverkauf ist ohnehin bereits unwahrscheinlich. Der Medienkonzern will aber zumindest 100 Mio. seiner einstigen 580-Mio.-Dollar-Investition retten. Noch vor Monatsende - rechtzeitig vor Abschluss des News-Corp-Geschäftsjahres - rechnet die Branche mit der Bekanntgabe des MySpace-Deals.
Netzpolitik/Energie/Smart Grid/Cyberwar/Internet
Von Benjamin O'Daniel, Gunnar Sohn veröffentlicht am 20/06/2011 - Keine Kommentare

Mit dem etwas hochtrabend benannten nationalen Cyber-Abwehrzentrum in Bonn soll Deutschland angeblich vor Angriffen aus dem Netz geschützt werden. Aber macht das überhaupt Sinn? „Man sollte besser den gesunden Ingenieursverstand einschalten und den Spieß umdrehen", sagt Bernd Stahl, IT-Experte vom Netzwerkausrüster Nash Technologies. „Die Frage ist doch nicht, wie wir abertausende Angriffe abwehren können, sondern wie wir ein neues, intelligentes Netz aufbauen, dass von vorne herein Cyberattacken ausschließt", argumentiert der IT-Experte. „Sonst laufen wir wie der Hase dem Igel hinterher und kommen doch bei jedem Angriff zu spät."
Wirtschaft/Unternehmen/Kommunikation/Kundenservice
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 17/06/2011 - Keine Kommentare

Vor über 500 Jahren wurde in Mitteleuropa die erste internationale Postlinie eingerichtet. „Für die Nachrichtentechnik und das europäische Verkehrswesen war das eine umwälzende Neuerung", schreibt Wolfgang Behringer in seinem Buch „Thurn und Taxis". Das Postwesen wirkte ähnlich revolutionär wie später die Eisenbahn und der Flugverkehr. „Dem regelmäßigen und zuverlässigen Briefverkehr folgte die Entwicklung des Zeitungswesens und der Reisedienst mit Pferdewechsel an den Poststationen, schließlich der regelmäßige Postkutschendienst, zugänglich jederzeit für jedermann", so Behringer. Die Post war ein Grundpfeiler der vorindustriellen Modernisierung Europas. Und ihr „Erfinder" Franz von Taxis wurde von Publizisten auf eine Stufe mit Christoph Kolumbus gestellt. Von diesem Glanz ist nicht mehr viel übrig geblieben.
Wirtschaft/Unternehmen/Informationstechnologie/Karriere/Personal
Von Benjamin O'Daniel veröffentlicht am 17/06/2011 - Keine Kommentare
In vielen Personalabteilungen regiert das Sicherheitsdenken: Sie entscheiden nach harten Lebenslauf-Kriterien, um möglichst wenig Risiko einzugehen. Dabei sollten sie besser schauen, wie viel Potenzial in einem Bewerber steckt, sagt Personalexperte Maximilian Nobis. „Gerade mittelständische Unternehmen brauchen eine meisterliche Borussia Dortmund-Strategie: Sie sollten nach Talenten suchen, ein Team und eine Unternehmens-Story kreieren", sagt Nobis, der für den IT-Personalvermittler Harvey Nash arbeitet. Fachkräftemangel, hohe Fluktuationsraten gehören zum Alltagsgeschäft der Recruiting-Profis. Viele Unternehmen würden den perfekten Bewerber suchen und sich damit Chancen verbauen, so Nobis: „Meistens werden Kandidaten gesucht, die möglichst exakt die gleiche Stelle in einem anderen Unternehmen besetzt haben und damit exakt jene Skills und Erfahrungen mitbringen, die benötigt werden." Kurzfristig fahre jedes Unternehmen damit erfolgreich: Die Einarbeitungsphase fällt kürzer aus, die Gefahr des Scheiterns verringere sich.
Forschung/Technologie/Computer/Telekommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 17/06/2011 - Keine Kommentare
Informatiker von Google und dem Massachusetts Institute of Technology haben ein System entwickelt, mit dem User ganz leicht geöffnete Anwendungen vom Computer auf das Smartphone holen können. Der Nutzer braucht dazu nur ein Foto vom Computerbildschirm schießen. "Deep Shot" erkennt dann visuell, welche Anwendung am PC läuft und holt die aktuellen Daten auf das Handy. So kann beispielsweise ein User, der daheim am Desktop in Google Maps nach einer Adresse gesucht hat, die passende Umgebungskarte ganz leicht mitnehmen, wenn er dorthin aufbricht. "Die Menschen sind gewohnt, für den Datentransfer oder zur Synchronisation relativ klobige Mittel zu nutzen", meint der MIT-Doktorand Tsung-Hsiang Chang. Wenn der Nutzer aber nur schnell eine Information mitnehmen will, wie eben eine Google Maps-Karte, ist das eigentlich unpraktisch.
Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/IT
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 17/06/2011 - Keine Kommentare

Sennheiser Communications ist ab sofort zertifizierter Technologiepartner des ITK-Spezialisten Aastra. Beide Hersteller bescheinigen sich damit die Kompatibilität und Interoperabilität ihrer Produkte. Die Zertifizierung umfasst nach Firmenangaben sowohl die kabellosen Headsets der Sennheiser Communications DW-Serie als auch die kabelgebundenen SH/CC-Modelle, die vollständig an Telefonen und Kommunikationssystemen der Aastra funktionieren. Als zertifizierter Partner erreicht Sennheiser Communications die höchste Ebene der Akkreditierung beim Aastra Approval Partner Program.
Bildung/Karriere/Computer/Telekommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 16/06/2011 - 1 Kommentar(e)
Das Web und seine Medien sind längst zu einem bedeutenden Wirtschaftsmotor geworden. Nach einem holprigen Neustart vor rund einer Dekade läuft die Maschine mittlerweile auf Hochtouren. So kurbelt die um das Internet entstandene Industrie nunmehr den Arbeitsmarkt an und entpuppt sich immer mehr als "tragende Säule der deutschen Wirtschaft", wie der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) und das Rhein-Ruhr Institut für angewandte Systeminnovation (RIAS) aufzeigen. Bis 2012 sind schon fast 400.000 Menschen in dem Sektor beschäftigt. Selbst nach dem Dämpfer aus der Wirtschaftskrise sind die Medienbranchen weltweit wieder schnell auf die Beine gekommen.
Wirtschaft/Unternehmen/Marketing
Von Anne M. Schüller veröffentlicht am 15/06/2011 - 2 Kommentar(e)

Willkommen in der Empfehlungsgesellschaft. Das größte Empfehlungsnetzwerk, das es je gab, heißt Social Web. Das klassische Weitererzählen erlebt als digitaler Consumer-Content eine unbändige Renaissance. Social Media haben das Internet zu einer wahren Spielwiese für alle möglichen Formen des Empfehlungsmarketing gemacht. Was bei diesem Hype ganz gerne untergeht: Man muss empfehlenswert sein, um empfohlen zu werden. Und man muss die Psychologie verstehen, die dabei passiert. Im Beziehungsdreieck zwischen Empfehlendem, Empfehlungsempfänger und empfohlenem Unternehmen sind, um virale Effekte am Ende gezielt auszulösen, die folgenden Vorüberlegungen angesagt: Was motiviert einen Menschen, für ein Unternehmen und seine Angebote als Botschafter wohlwollend tätig zu sein? Aus welchen Gründen suchen wir den Rat unserer Mitmenschen? Und warum folgen wir deren Hinweisen meist mehr oder weniger blind?
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 15/06/2011 - Keine Kommentare
Online-Videos machen dem klassischen Fernseher die User streitig. Die deutschen Anwender geben dabei den Ton vor. Hierzulande sind die Bewegtbilder im Web besonders beliebt, wie die Marktforscher bei comScore aufzeigen. In der Bundesrepublik sehen die Nutzer nicht nur die meisten Videos an. Mit den Internet-Medien verbringen sie auch mehr Zeit als die User in jedem anderen europäischen Land - Zeit, die sie bislang dem traditionellen Fernsehen gewidmet haben. Auf Kosten des TV-Geräts gilt die Aufmerksamkeit der Medienkonsumenten immer stärker online verfügbaren Filmen, Fernsehsendungen und Videos im YouTube-Format.
Computer/Telekommunikation/Auto/Verkehr
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 14/06/2011 - 2 Kommentar(e)
Le Mans , pte - Der Antiviren-Spezialist Kaspersky ist bei den 24 Stunden von Le Mans nicht nur als Sponsor eines Ferrari 458 in Erscheinung getreten, sondern hat anlässlich des Rennens auch die Sicherheitsrisiken von Internet im Auto beleuchtet. Denn dadurch drohen nicht nur gezielte Hackerattacken. "Querinfektionen, wenn in Autos und Smartphones das gleiche Betriebssystem zum Einsatz kommt, werden ein echtes Problem darstellen", erläutert Vicente Diaz, Senior Malware Analyst bei Kaspersky, im Gespräch mit pressetext. Was genau passiert, wenn ein Handy-Schädling beispielsweise ein Android-Fahrzeugsystem befällt, ist nämlich sehr schwer vorherzusehen. Das bedeutet unkalkulierbare Risiken, da Malware eigentlich unabsichtlich Auswirkungen beispielsweise auf Fahrerassistenzsysteme haben kann, die völlig uerwartet, aber umso gefährlicher sind. Schon heute fahren in einem durchschnittlichen Luxusauto 100 Megabyte an Binärdaten mit, so Diaz. Das ist mit dem Umfang von Windows NT Mitte der 1990er vergleichbar.
Wirtschaft/Unternehmen/Social Media/Kundenservice
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 14/06/2011 - Keine Kommentare
Hurra, wir sind Teil einer Facebook-Ökonomie, kommunizieren in einer bisher nicht gekannten Weise mit unseren Kunden, beteiligen sie an der Weiterentwicklung von Produkten und Dienstleistungen, organisieren brav unseren Service via Twitter und bieten der Social Media-Welt das „Du" an. Diesen Eindruck vermittelt zumindest das Handelsblatt. Da setzt zum Beispiel die Telekom Facebook erfolgreich im Kundendienst ein und „lässt Anfragen schnellstmöglich von Mitarbeitern beantworten." BMW teilt die Liebe zu den neuen Modellen mit einer immer größeren Fangemeinde im Netz. Otto rekrutiere bereites einen großen Teil seiner Nachwuchskräfte auf der Freunde-Plattform. Was passiert aber, wenn das Ganze nur Kulissenschieberei ist? Die Düsseldorfer Wirtschaftszeitung bringt zwar einige kritische Einwände und die üblichen Unfälle zur Social Media-Kompetenz der Unternehmen in Deutschland - vom lecker nach Hähnchen schmeckenden Putzmittel von Henkel bis zum Gefällt mir-Votum von Daimler-Mitarbeitern für die Aussage, dass der oberste Boss Dieter Zetsche zur „Spitze des Lügenpacks" der Stuttgart 21-Garde zählt. Das Hauptproblem bringt Warteschleifen-Autor Tom König in Spiegel Online auf den Punkt: „Ist Social Media nun ein Geheimpfad, vorbei an der Warteschleife - oder bloß neumodischer Schwachsinn? Mit der einem Servicekolumnisten eigenen, kongenitalen Skepsis tippte ich auf Twitter ‚@telekom_hilft Habe Probleme mit meiner Abrechnung‘ ein", so König.
Unternehmen/Finanzen/Medien/Kommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 10/06/2011 - Keine Kommentare
Lange hat es gedauert, bis der Kurznachrichtendienst Twitter erste Gehversuche im Werbemarkt wagte, um endlich Geld einnehmen zu können. Die Preise für die angebotenen Modelle stiegen dann aber umso schneller. Erst im Verlauf des Vorjahres hat die 2006 gegründete Microblogging-Plattform die "Promoted Tweets", "Accounts" und "Trends" gestartet. Seither haben sich die Kosten für Twitter-Kampagnen beinahe verfünffacht. Mit der zunehmenden Nachfrage sind die anfallenden Werbegebühren für Einschaltungen bei dem Kurznachrichtennetzwerk in die Höhe geschnellt. Legte das Portal vor rund einem Jahr noch mit mageren sechs Kunden los, so hat Twitter seither doch immerhin 6.000 Kampagnen mit etwa 600 Werbetreibenden realisiert, wird Adam Bain, der bei Twitter für wachsende Umsätze verantwortlich ist, vom Marketing-Netzwerk ClickZ zitiert.
Bildung/Karriere/Medien/Kommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 09/06/2011 - 1 Kommentar(e)
Spätestens seit der Büro-übergreifenden Jagd auf das berühmte Moorhuhn gelten Computerspiele als Arbeitszeitvernichter und sind in den Chefetagen verpönt. Am aktuellen Hype um Social Games wird deutlich, welchen Schaden sie verursachen können. Selbst jene Mitarbeiter, denen der Zugang zu sozialen Netzwerken am Arbeitsplatz verwehrt ist, wissen Medien und Spiele etwa auf ihren Smartphones und Tablets zu nutzen. Allerdings kann sich der bei den Beschäftigten zunehmend beliebte Zeitvertreib durchaus auch positiv auf den Arbeitsprozess auswirken. Als Förderer der Produktivität wird den Games bisher jedoch kaum Beachtung geschenkt. Unternehmern bereiten die sozialen Netzwerke zurecht Kopfzerbrechen, sorgen sie gemeinsam mit den Kommunikationsformen E-Mail, SMS und Instant Messaging doch für die meisten Unterbrechungen im beruflichen Alltag der Angestellten.
Handel/Dienstleistungen/Unternehmen/Finanzen
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 08/06/2011 - Keine Kommentare
Über 40 Mio. Mal haben die Smartphone-User eBays Anwendungen für mobile Plattformen wie Android oder iOS bereits heruntergeladen - und sie bleiben nicht ungenutzt. Das einst reine Online-Auktionshaus mausert sich zum Shopping-Portal (pressetext berichtete) und holt gerade auf mobilem Wege kräftig Schwung für den angekündigten Imagewandel. Unterwegs Einkaufen boomt und eBay zählt im M-Commerce zu den Vorreitern der ersten Stunde. Dies verschafft dem Internet-Riesen insbesondere im Rennen mit Amazon Auftrieb. Um die Mobile Shopper liefern sich die Web-Händler aktuell eine erbitterte Schlacht.
Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 08/06/2011 - Keine Kommentare

Es ist ein kleiner Schritt in der Social Media-Welt, aber ein großer Schritt für die Deutsche Bahn. Mit dem Twitter-Start von @db_bahn betritt ein Konzern Neuland im Kundenservice - ohne Netz und doppelten Boden, berichtet der Düsseldorfer Fachdienst Service Insiders in einer Vorabmeldung. Bislang laufen die Anfragen in der Regel über E-Mail und Telefon unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Textbausteine und Skript prägen den Alltag des klassischen Agenten im Kundendienst. Laufen Serviceanfragen, Kritik über schlechte Dienstleistungen oder technische Mängel über offizielle Präsenzen in sozialen Netzwerken, helfen Sprachregelungen, Kontrollschleifen, Autorisierungen und Mauertaktiken nicht mehr weiter. „Neun Monate wurde gebrütet von der ersten Idee bis zur Realisierung des Twitter-Auftritts. Gealtert bin ich in dieser Zeit um drei Jahre. Die Bahn ist ein großer Konzern, der rund zwei Milliarden Menschen im Jahr transportiert und es gab eine Menge Diskussionsbedarf", sagte Daniel Backhaus, Teamleiter Social Media Management bei DB Vertrieb, in einer Kölner Blogger-Runde. 20 Prozent der Zeit verwendete er für die Erstellung eines Schulungshandbuchs und 80 Prozent für interne Lobbyarbeit. Am Anfang werde der Twitter-Kanal wochentags von 6 bis 20 Uhr für Kunden erreichbar sein.
Unternehmen/Finanzen/Medien/Kommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 07/06/2011 - Keine Kommentare
Der US-Medienkonzern News Corp kommt mit dem Verkauf seiner Tochter MySpace nicht voran. Für die schwer angeschlagene Plattform haben sich seit der offiziellen Käufersuche zwar zahlreiche Interessenten gemeldet (pressetext berichtete). Ihre Angebote liegen jedoch deutlich unter den Erwartungen des Anbieters. Der mit hohen Verlusten behaftete Notverkauf dürfte daher nicht zu Stande kommen. News Corp hat sich alternative Möglichkeiten einer Restrukturierung, Investorensuche oder strategischen Partnerschaft jedoch von Anfang an vorbehalten. Noch 2005 war News Corp bereit, 580 Mio. Dollar für MySpace hinzublättern. Sechs Jahre später wollen die meisten Interessenten für das einst weltgrößte Social Network keine 100 Mio. Dollar mehr zahlen, die der Eigentümer verlangt. Dabei wagte das Unternehmen mit seiner neuen Ausrichtung als Entertainment-Plattform womöglich einen Schritt in die richtige Richtung.
Produkte/Innovationen/Computer/Telekommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 06/06/2011 - Keine Kommentare
Das Unternehmen Ten One Design hat mit dem "Fling mini" einen physischen Joystick für iPhone und iPod touch vorgestellt. Er wird per Saugnapf am Gerät befestigt und verspricht eine präzisere Kontrolle bei Games mit Onscreen-Joystick. Das Zubehör richtet sich dabei nicht zuletzt an User, die bei der Tochscreen-Bedienung ein klassisches Konsolen-Feeling vermissen. Ten One Design präsentiert den Fling mini diese Woche im Rahmen der Electronic Entertainment Expo (E3) der Öffentlichkeit und nimmt bereits Vorbestellungen entgegen. Das Doppelpack kommt auf 25 Dollar, die Auslieferung soll bis Mitte Juli erfolgen. Marktpotenzial hat das Produkt jedenfalls - der bereits im Januar vorgestellte größere Fling für das iPad hat es mittlerweile bis in die Verkaufsregale der Apple Stores geschafft.
Informationstechnologie/Telekommunikation/Service/
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 03/06/2011 - Keine Kommentare

Der Siegeszug von Smartphones und Tablet-PCs ist nicht mehr aufzuhalten und wird nachhaltig die Branchen für Telekommunikation und Informationstechnologie verändern, prognostiziert Peter Weilmuenster, Vorstandschef des After Sales-Spezialisten Bitronic in Frankfurt am Main. „Es gibt einen Trend, der von Spezialgeräten in die Breite geht. Unterstützt wird das durch die gesamte App-Philosophie - nicht nur durch Apple. Auch die anderen betriebssystembasierten Hersteller formieren sich und holen ihre Rückstände bei den Geräten und Applikationen auf", prognostiziert der ITK-Fachmann Weilmuenster im Gespräch mit dem Düsseldorfer Fachdienst Service Insiders. Luft nach oben sieht er auch noch einige Jahre für Note- und Netbooks. Auf der Strecke bleiben dabei stationäre Computer.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Steiner veröffentlicht am 03/06/2011 - Keine Kommentare
Das Thema Internet-Telefonie - auch als "Voice over Internet Protocol" (VoIP) bezeichnet - ist seit der Übernahme des Branchenprimus Skype durch Microsoft wieder verstärkt ins Zentrum des öffentlichen Interesses gerückt. Nur wenige Wochen nach Bekanntgabe des Mega-Deals hat die US-Non-Profit-Organisation Pew Internet & American Life Project nun einen Bericht präsentiert, der einen klaren Aufwärtstrend bei VoIP-Diensten zeigt. Demnach hat in den USA mittlerweile bereits beinahe jeder vierte erwachsene Internetuser derartige Services in Anspruch genommen. Im Jahr 2007 lag der entsprechende Vergleichswert noch bei überaus bescheidenen acht Prozent.
Politik/Soziales/Gesundheit/Pflege
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 01/06/2011 - Keine Kommentare

Das „Generationen Netzwerk für Deutschland" (GND) mit Hauptsitz in Bonn hält die Verzögerung der Pflegereform mit dem geplanten Start im Lauf des nächsten Jahres für unverantwortlich. „Es ist dringend notwendig, die Pflege zu entbürokratisieren, den Pflegeberuf zu reformieren und die Pflegeversicherung auf stabile Beine zu stellen", fordert GND-Vorstand Claudia Rutt. Pflegende Angehörige seien permanent überlastet und haben voll auf die Pflegereform in diesem Jahr gesetzt. Ebenso die Mitarbeiter der stationären Einrichtungen, die durch den Fachkräftemangel völlig überlastet sind. „Es ist nicht fünf vor zwölf, sondern deutlich nach zwölf.", so Rutt. Die Verzögerung der Reform sei nach Ansicht des GND ein Schlag ins Gesicht aller Betroffenen. Die Begründung ebenso: Hohe Arbeitsbelastung der Regierung aufgrund des geplanten Atomausstiegs. Die Reform der Pflege habe höchste Priorität.
Gesellschaft/Sexualität/Alter/Senioren
Von Miliana Romic veröffentlicht am 01/06/2011 - Keine Kommentare

Martin war 70 und Inge 62, als sie sich zufällig einen Tisch teilen mussten beim Italiener am Eck. „Was ist das nur für ein einsamer trauriger Vogel", dachte sie noch. „Was für eine Erscheinung, so eine schöne Frau, aber sie wirkt so traurig", so sein Eindruck von ihr. Und irgendwie kamen sie dann ins Gespräch: Beide hatten vor einigen Jahren ihren langjährigen Partner verloren und waren jetzt alleine. Aus der zufälligen Begegnung entwickelte sich eine Liebesgeschichte, doch in jedem anderem Alter wäre sie einfacher und unkomplizierter verlaufen. Die beiden merkten recht schnell, dass da mehr war, als nur Freundschaft und Verständnis. „Ich war verliebt, ich stand in Flammen. Ich konnte nur noch daran denken, mit dieser Frau ins Bett zu gehen, ihr ganz nahe zu sein", erzählte Martin. Aber Inge zögerte: „Ich spürte, dass da etwas zwischen uns ist, aber ich wollte es nicht wahrhaben. Ich hatte für mich mit dem Thema Intimität abgeschlossen. Mein Frauenarzt war der einzige, der mich noch sehen durfte." Und dann gab es noch ihre Tochter, die bislang jeden Mann, der nur in die Nähe ihrer Mutter kam, weggebissen hat. Das Andenken ihres Vaters sollte nicht in den Schmutz gezogen werden. Inge hatte bislang immer nachgegeben, denn sie wollte die Beziehung zu ihrer Tochter nicht gefährden.
Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 01/06/2011 - Keine Kommentare
Spätestens seit Facebooks Triumphzug quer durch das Internet und der rasanten Verbreitung der "Gefällt mir"-Funktion auf den Webseiten Dritter eifern die großen Technologiefirmen dem Social Network nach. Beinahe zeitgleich lassen nun der Microblogging-Dienst Twitter und Suchmaschinenriese Google ihre eigenen Buttons auf User und Entwickler los. In ihrer Funktionsweise unterscheiden sie sich kaum von Facebooks "Like"-Vorlage. Anhand der Netz-Empfehlungen durch die Anwender laufen aber auch bei den großen Mitwerbern im Social Web künftig Unmengen an wertvollen Informationen aus dem Internet zusammen. Erst vor wenigen Wochen ist das Business-Netzwerk LinkedIn Facebooks Beispiel gefolgt und hat mit dem "In Share"-Button und verschiedenen Empfehlungstools ein vergleichbares Angebot gestartet.
Wirtschaft/Unternehmen/Kundenservice/Social Media/Internet/Studie
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 01/06/2011 - Keine Kommentare
Die Vernetzung in den sozialen Netzwerken macht den Kunden autonomer in seinen Kaufentscheidungen und vor allen Dingen anspruchsvoller bei Beratung und Service. „Der vernetzte Verbraucher erwartet von Unternehmen, dass sie das Social Web als Dialogplattform begreifen, den Dialog transparent und offen gestalten und dort auch schnell auf Anliegen reagieren und Service-Applikationen bereitstellen, die rund um die Uhr Hilfe und Orientierung bieten", so die Studie „Social Media im Kundenservice" der Unternehmensberatung Mind Business, die in Zusammenarbeit mit dem Fachmagazin „absatzwirtschaft" erstellt wurde. Gravierend sei die tektonische Verschiebung für die Einweg-Kommunikation der Unternehmen, die in den vergangenen Jahrzehnten in Werbung, Marketing und Service dominierte. „Noch vor drei Jahren entfielen auf das Telefon 80 Prozent der Kundeninteraktionen. Heute sind die modernen Kanäle auf dem Vormarsch. Die alljährliche Marktbefragung von Aspect belegt: Neue Medien wie Facebook, Twitter, Apps, Chats, Blogs oder Foren werden mittlerweile mit 56 Prozent häufiger genutzt als die klassischen Kanäle Telefon oder Post, die nur noch auf 44 Prozent kommen", so die Studienautoren.
Produkte/Innovationen/Computer/Telekommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 31/05/2011 - Keine Kommentare
Der Elektronikkonzern LG hat heute, Dienstag, den "V300" angekündigt. Dabei handelt es sich um den ersten All-in-One-PC, der die passive 3D-Technologie des Herstellers nutzt - mit leichten Polarisations- statt klobigen Shutter-Brillen. Das 23-Zoll-Gerät präsentiert sich also als Entertainment-Zentrale mit komfortablem 3D-Erlebnis. LG präsentiert den All-in-One-PC diese Woche im Rahmen der Computex der Öffentlichkeit, ehe er mit Juli zunächst in Südkorea auf den Markt kommt. Ein Europastart ist ebenfalls geplant. Der genaue Termin dafür steht aber noch nicht fest, heißt es auf Nachfrage von pressetext. LG setzt beim V300 wie in seinen Cinema-3D-Fernsehern auf die hauseigene FPR-Technologie (Film-type Patterned Retarder), die ähnlich wie 3D im Kino polarisiertes Licht nutzt. Daher kommt das Gerät mit passiven 3D-Brillen aus, die leichter sind als aktive Shutter-Brillen, kein Flimmern verursachen und keinen Akku haben, der leer laufen kann. Zudem stellt LG bei seinem All-in-One-PC dank IPS und "Color Shift"-Technologie zur Farboptimierung ein gutes 3D-Erlebnis auch für User in Aussicht, die nicht in rechtem Winkel vor dem Display sitzen.
Mobilfunk/LTE/Future Internet/Smartphones/UMTS
Von Benjamin O'Daniel, Gunnar Sohn veröffentlicht am 31/05/2011 - Keine Kommentare

Woche für Woche geben die großen Mobilfunkbetreiber bekannt, dass sie die LTE-Technologie massiv ausbauen. Doch schon jetzt deutet sich an: Auch der UMTS-Nachfolger wird den ursprünglich definierten Anforderungen nicht genügen, die ganze Wirtschaftszweige an das mobile Internet haben: Alles soll über das Internet Protokoll (IP) laufen. „Long Term Evolution (LTE) hat in seiner ersten Fassung ein Hinkebein: Während wir mit unseren LTE-Smartphones über das IP-Netz auf das Internet zugreifen werden, telefonieren wir über den Circuit Switched-Standard - vereinfacht gesagt eine Art mobiles ISDN. Es gibt also zwei Leitungen: eine fürs Internet und eine fürs Telefon. Mit dieser Hybrid-Lösung kann das volle LTE-Potenzial nicht ausgeschöpft werden", sagt Bernd Stahl vom Netzwerkausrüster Nash Technologies.
Informationstechnolgie/Internet/Kommunikation
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 30/05/2011 - Keine Kommentare

Die Klage über Datenfluten, Neurostress und technologische Überforderung ist kein Phänomen des Internetzeitalters und der mobilen Arbeitswelt, meint Peter B. Záboji, Chairman des After-Sales-Spezialisten Bitronic. Man müsse wie früher genau selektieren, welche Informationen durchkommen dürfen und welche nicht. „Beim traditionellen Briefverkehr waren es die Vorzimmer im Unternehmen, die eine Auswahl vorgenommen haben. Heute sind es elektronische Filter und virtuelle Assistenzsysteme. Man sollte die Technik nur geschickt einsetzen und darf sich nicht von ihr dominieren lassen." Die Folgen der informationellen Unzulänglichkeit des Menschen habe der Informatiker Professor Karl Steinbuch vor über 30 Jahren treffend beschrieben. Ein Wissenschaftler stehe beispielsweise ständig vor dem Dilemma, ob er seine Zeit der Forschung widmen soll oder der Suche nach Ergebnissen, die andere schon gefunden haben. Versuche er, fremde Publikationen erschöpfend auszuwerten, dann bleibe ihm kaum Zeit zu eigener Forschung. Forsche der Wissenschaftler jedoch ohne Beachtung fremder Ergebnisse, dann arbeitet er möglicherweise an Erkenntnissen, die andere schon gefunden haben. „Mit den Recherchemöglichkeiten, die das Internet heute bietet, reduziert sich allerdings der Aufwand für das erste Szenario erheblich", sagt Záboji.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 30/05/2011 - Keine Kommentare
Das niederländische Unternehmen Polymer Vision hat einen beeindruckend flexiblen E-Paper-Prototypen vorgestellt. Das Sechs-Zoll-Display kann laut Hersteller auf sechs Millimeter Radius aufgerollt werden und hält das 25.000 mal aus. Gleichzeitig bietet es eine ansehnliche Bildqualität dank einer SVGA-Auflösung von 800 mal 600 Pixel. Dazu, ob oder wann derartige Displays in Produkten auftauchen sollen, gibt es allerdings noch keine konkreten Angaben. Zwar gibt es seit einigen Jahren immer wieder Prototypen flexibler Displays, darunter vor rund einem Jahr ein aufrollbares OLED-Farbdisplay von Sony. Allerdings ließ bisher Größe oder Auflösung zu wünschen übrig, was bei Polymer Visions aktuellem Modell nicht der Fall ist. Denn 800 mal 600 Pixel sind exakt das, was der E-Paper-Marktführer E-Ink mit seinen starreren Sechs-Zoll-Panels bietet.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 27/05/2011 - Keine Kommentare

Die Relevanz der Informationstechnologie in der Arbeitswelt nimmt zu, aber der Stellenwert der CIOs in Unternehmen sinkt, wie eine weltweite Umfrage des Beratungshauses Harvey Nash belegt. „67 Prozent der befragten CIOs geben zu Protokoll, dass das Innovationspotenzial der IT nicht abgerufen wird. Die Relevanz der CIOs hat in den vergangenen Jahren gelitten. Die IT-Chefs werden zu Dienstleistern in der eigenen Organisation degradiert. Besonders während der Rezession ist die Zahl der CIOs, die direkt an den Vorstandschef berichten, drastisch zurückgegangen. So langsam kehrt sich dieser Trend um. Auch von den CIOs werden in den nächsten Jahren verstärkt wieder Innovationen für das Kerngeschäft gefordert. Das wandelt sich allerdings nur sehr langsamt", so Udo Nadolski, Geschäftsführer von Harvey Nash in Düsseldorf. In den vergangenen fünf bis sieben Jahren habe man die IT nur unter dem Gesichtspunkt der Kostenreduktion betrachtet. Im Zuge dieses Blickwinkels sei der CIO nur damit beauftragt worden, das Vorhandene Rüstzeug zu optimieren und die IT als Dienstleistung so kostengünstig wie möglich bereitzustellen.
Medien/Kommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 27/05/2011 - Keine Kommentare
Der gigantische Internet-Wachstumsmarkt Chinas übt seit jeher einen besonderen Reiz auf die westlichen Social Networks aus. Die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen machen die Web-Nation Nummer eins aber gleichzeitig zu einer der weltweit schwierigsten Regionen für die Anbieter. Dennoch will in der Volksrepublik auch das Business-Netzwerk LinkedIn nach seinem fulminanten Börsengang mehr. Gegenüber Mitwerbern wie Facebook und Twitter hat es dabei einen wesentlichen Vorteil: LinkedIn ist in China erlaubt.
Wirtschaft/Unternehmen/Finanzen/IT/Internet
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 26/05/2011 - Keine Kommentare

Der Vorstand von DOCDATA N.V. teilt mit, dass De Nederlandsche Bank (DNB) am 24. Mai 2011 an die in Driebergen-Rijsenburg ansässige Docdata payments B.V., ein Tochterunternehmen der börsennotierten Aktiengesellschaft DOCDATA N.V. in Waalwijk (Niederlande), eine Konzession für Zahlungsdienstleistungen vergeben hat. Docdata Payments ist ein international tätiger Payment Service Provider (PSP). Seit dem 1. November 2009 ist eine Konzession verpflichtend für alle PSP's, wobei eine Übergangsregelung gilt für PSP's wie Docdata Payments, die bereits vor dem 25. Dezember 2007 Zahlungsdienstleistungen angeboten und umgesetzt haben.
Medien/Kommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 26/05/2011 - Keine Kommentare
Im Online-Videobereich ist nach wie vor ungebrochen rasantes Wachstum angesagt. Insbesondere der Weltmarktführer unter den Bewegtbild-Plattformen YouTube profitiert von der noch immer zunehmenden Beliebtheit des Mediums. Zuletzt hat die Google-Tochter ihren Aufwärtstrend sogar noch drastisch beschleunigt, wie der Konzern mitteilt. Rechtzeitig zum sechsten Geburtstag erklimmt das Portal in Sachen Nutzung neue Rekordhöhen. Seit der YouTube-Gründung im Mai 2005 haben Web-Videos und speziell die Google-Plattform eine starke Entwicklung erlebt. Der Konzern hat das Portal 2006 übernommen. Für einen kräftigen Wachstumsschub sorgten die User aber besonders im vergangenen Jahr. Der Boom sozialer Medien und der mobilen Internet-Nutzung mit immer schnelleren Übertragungsraten beflügelte auch den Online-Videobereich. Allein im vergangenen Jahr hat die YouTube-Community ihre Uploads verdoppelt.
Bildung/Karriere/Medien/Kommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 25/05/2011 - Keine Kommentare
Die Facebook-Community nimmt sich kein Blatt vor den Mund. Trotz aller Öffentlichkeit des weltgrößten sozialen Netzwerks herrscht unter den Usern häufig ein rauer Umgangston. Auf ihren Pinnwänden und denen ihrer Web-Freunde bedienen sich die Nutzer einer zunehmend obszönen Sprache, wie der Social-Media-Monitoring-Dienst Reppler aufzeigt. Die eigene Online-Identität lässt Anwender offenbar Hemmungen abbauen und mögliche Konsequenzen vergessen. Angesichts der steigenden Facebook-Präsenz von Unternehmen und ihren Personalentscheidern, die etwa die Profile von Bewerbern und Mitarbeitern gerne unter die Lupe nehmen, beweisen die User auf der Plattform nicht selten Mut. Neben peinlichen Fotos oder Videos, die sie im Social Web hinterlassen, geben sie sich auch sprachlich oft nicht von ihrer besten Seite und werden bei Kommentaren, Status-Updates und Pinnwand-Einträgen ausfällig. Das "F-" und das "S-Wort" gehören dabei noch zu den harmlosesten Fauxpas.
Produkte/Innovationen/Computer/Telekommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 24/05/2011 - Keine Kommentare
Das israelische Start-up do@ hat mit seiner gleichnamigen App für iPhone und iPap ein Produkt vorgestellt, um die mobile Suche zu revolutionieren. Dazu liefert do@ als Ergebnisse HTML5-Apps von renommierten Content-Anbietern anstelle schnöder Linklisten. Zudem setzt das Unternehmen auf eine soziale Komponente, indem von Freunden empfohlene Apps vorgereiht werden. Anlässlich der TechCrunch Disrupt ist do@ zunächst nur in den USA und für Apple-Geräte gestartet, doch ein internationaler Start soll offenbar ebenso folgen wie eine Android-Version. Hinter do@ steckt letztlich der Gedanke, dass User bei der Suche nicht einfach eine Ergebnisliste mit zehn blauen Links wollen. Das gilt für mobile Anfragen auf Smartphones oder Tablets noch stärker als auf dem Desktop. "Es gibt einen immensen Bedarf an unterwegs bereitgestellten Suchergebnissen, die so gut für Mobilgeräte optimiert, leistungsfähig und spannend wie Apps sind", meint der do@-Mitgründer Ami Ben David. Daher setzt das Unternehmen eben auf HTML5-Apps als optimale Suchergebnisse.
Wirtschaft/Unternehmen/Personal/IT/
Von Benjamin O'Daniel und Gunnar Sohn veröffentlicht am 23/05/2011 - Keine Kommentare

Es prallen zwei Kulturen aufeinander: Während die Antidiskriminierungsstelle des Bundes anonymisierte Bewerbungen testet, stellt eine ganze Bewerber-Generation praktisch alles online. „Die anonymisierten Bewerbungen sind eine Sackgasse. Sie stehen im krassen Widerspruch zu der Kultur der Offenheit und dem Ende der Privatsphäre, wie sie sich im Augenblick im Internet abzeichnet", sagt Maximilian Nobis vom IT-Personaldienstleister Harvey Nash. Werden Personalverantwortliche überhaupt noch in Bewerbungen gucken? Gegen die persönlichen Informationen im Netz sind anonymisierte Bewerbungen praktisch ein weißes Blatt Papier: Keine Fotos, keine Angaben zum Alter, Familienstand, Geschlecht. Auch seinen Namen verschweigt der Kandidat zunächst. Während in den USA und in Großbritannien anonymisierte Bewerbungen zum Standard gehören, geht Deutschland noch den klassischen Weg.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 23/05/2011 - Keine Kommentare
Dating-Websites versprechen ihren Nutzern im Internet den perfekten Partner zu finden, ob die Partnersuche dann tatsächlich klappt ist aber ungewiss. Die Plattform Cloud Girlfriend bietet ihren Nutzern tatsächlich die Garantie ideale Männer und Frauen kennenzulernen - allerdings entspringen diese nur der Fantasie anderer User, berichtet die New York Times. Dass die Profile nicht der Realität entsprechen, ist das Grundprinzip der Website, nichtsdestotrotz flirten schon tausende Mitglieder auf der Plattform mit ihren Fantasie-Partnern.
Wirtschaft/Unternehmen/Managementprozesse/Service
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 20/05/2011 - Keine Kommentare

„Die gängige Managementlehre führt heute in viele Denkfallen. Sie geht von Voraussetzungen aus, die längst nicht mehr gelten. Über Generationen führ man gut damit, Managementprobleme mit den Methoden des Taylorismus zu bearbeiten. Fast die gesamte Betriebswirtschaftslehre ruht auf diesem Fundament", so Dr. Gerhard Wohland, Leiter des Instituts für dynamikrobuste Höchstleistung des Kölner IT-Spezialisten ITyx, im Gespräch mit dem Düsseldorfer Fachdienst Service Insiders. Diese Methodik machte Sinn, als die Märkte noch weit und träge waren. „Unter den Bedingungen enger und dynamischer Märkte ist sie Problem, für dessen Lösung sie gehalten wird. Die Zukunft ist so unsicher geworden, dass ihre Vorwegnahme für Zwecke der Unternehmenssteuerung nicht mehr gelingt. So laufen Planung, Budgetierung und Anreizsysteme - die das Rückgrat des Taylorismus bilden ins Leere. Derart ihrer Orientierung beraubt, erzeugt die Steuerung statt Wertschöpfung mehr und mehr ökonomischen Unsinn", erklärt Wohland, Autor des Buches „Denkwerkzeuge der Höchstleister" (Murmann Verlag).
Unternehmen/Finanzen/Medien/Kommunikation
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 20/05/2011 - Keine Kommentare
Das Kundenmanagement (CRM) im Social Web ist noch weitgehend unterentwickelt. Viele Unternehmen verweisen auf Facebook, Twitter und Co bloß auf ihren allgemeinen Kundenservice und reagieren gar nicht auf Fragen und Beschwerden über diese Kanäle. "Bessere Social-Media-Strategien sind Gebot der Stunde, denn schon heute durchstöbert jeder dritte Internetnutzer soziale Netzwerke nach Unternehmen und deren Produkten", betont Elmar Stenzel von Steria Mummert Consulting gegenüber pressetext. Wer Kundenmanagement professionell betreibt, steigert seinen Erfolg dadurch deutlich, so ein Ergebnis des "Managementkompass Zielgruppenmanagement", der auf einer Online-Befragung unter 109 Fach- und Führungskräften aus großen und mittelständischen Unternehmen beruht.
Forschung/Technologie/Computer/Telekommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 19/05/2011 - Keine Kommentare
Microsoft selbst unterstützt mit Kinect zwar bislang keine Gebärdensprach-Erkennung, technisch möglich ist es aber. Das haben französische Forscher gezeigt, deren System in ersten Tests zwei grundlegende Begriffe - "Hallo" und "tut mir leid" - erkennt. "Wir gehen davon aus, dass wir einem neuronalen Netz beibringen können, sehr viele Gebärden für praktische Anwendungen zu erkennen", sagt Hubert Wassner, Informatikprofessor an der französischen Hochschule ESIEA, auf Nachfrage von pressetext. Dabei ist derzeit noch die Fingerhaltung ein Hindernis.
Tourismus/Reisen/Medien/Kommunikation
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 18/05/2011 - Keine Kommentare
Facebook hat etwas dagegen, wenn der Schweiz Tourismus zu "Ferien ohne Facebook" aufruft. Drei Tage nachdem die gleichnamige Werbekampagne gelauncht wurde, sperrte das soziale Netzwerk in der Nacht auf Montag deren Facebook-App. Der Vorfall sorgte bereits für ein enormes Medienecho im In- und Ausland. "Wir haben das nicht geplant, freuen uns aber, dass die Kampagne dadurch derart viel Aufmerksamkeit erhalten hat", so Daniela Baer, Mediensprecherin von Schweiz Tourismus, gegenüber pressetext. Die Schweiz bietet Ferienerholung im Offline-Modus, so die Botschaft der Kampagne, für die ein Videoclip mit den zwei Bergbewohnern Sebi und Paul verbreitet wurde. Durch das Befreunden mit dem "Like"-Button analysieren die beiden Filmdarsteller das eigene Facebook-Profil und schlagen, je nach Nutzungsverhalten, Ferien ohne Internet vor.
Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/Informationstechnologie
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 18/05/2011 - Keine Kommentare
Den Nutzern des Kommunikationsservers Microsoft Lync 2010 steht eine Funktechnologie zur Verfügung, mit der sie auch auf großen Firmengeländen überall erreichbar sind. In einer technischen Kooperation haben die Aastra Deutschland GmbH und die Ferrari electronic AG eine entsprechende Mobilitätslösung auf Basis von DECT und Voice-over-IP entwickelt. Aastra liefert die schnurlosen Telefone und die Basisstationen, mit denen mehrzellige Funknetze aufgebaut werden können. Von Ferrari electronic kommen Unified Communications Gateways der OfficeMaster Gate Familie, ergänzt um eine Softwarelösung als Bindeglied zwischen Lync-Server und der DECT-Technologie. „Microsoft führte im vergangenen Jahr den Lync Server ein. Bereits zu diesem Zeitpunkt gab es zwei speziell abgestimmte schnurgebundene Lync-Telefone von Aastra. Gemeinsam mit Ferrari electronic ist es nun gelungen, auch eine Mobilitätslösung für den Kommunikationsserver von Microsoft zu entwickeln", sagt Jürgen Signer, Geschäftsführer der Aastra Deutschland GmbH. Als Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Aastra und Ferrari electronic können die Lync-Nutzer nach Firmenangaben auf eine der weltweit modernsten DECT-Technologien zurückgreifen.
Wirtschaft/Unternehmen/Management/Informationstechnologie
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 18/05/2011 - Keine Kommentare
Rund zwei Drittel aller Geschäftsprozesse in den Konzernen werden nicht mehr von der zentralen IT-Abteilung kontrolliert, sondern resultieren aus „IT-Wildwuchs" in den Fachabteilungen. Zu diesem Ergebnis kommt das Forum „Quo vadis BPM?" der Software-Initiative Deutschland. BPM bedeutet so viel wie „Business Process Management". IT-Fachmann Andreas Klug wundert sich nicht über den Befund der Software-Initiative: „Eine ganze Reihe von Geschäftsprozessen, die vor nicht einmal 15 Jahren per Hauspost und Geduld in 10 Tagen abgewickelt wurden, müssen heute in 15 Minuten erledigt sein. Alles wurde konsequent digitalisiert." Allerdings bremse in vielen vorwiegend großen Organisationen die Komplexität der IT-Strukturen den schnellen Wandel. Dass die Verbraucher durch das Internet und die E-Mail mittlerweile ebenso Teil des großen IT-Netzwerks geworden seien, erhöht die Herausforderung zusätzlich. „BPM ist aus unserer Sicht allerdings nicht das Hemmnis, sondern sogar der einzige konsequente Weg in eine Liberalisierung der IT-Strukturen", so die Schlussfolgerung von Klug, Mitglied der Geschäftsführung von Ityx in Köln.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 17/05/2011 - Keine Kommentare
Im alltäglichen Leben ist die Gesellschaft zunehmend von der Datenwolke umgeben. Sie hat nicht nur Einfluss auf Faktoren wie die technologische oder wirtschaftliche Entwicklung. Vielmehr befindet sich mittlerweile jeder Mensch bei aller Individualität inmitten der sogenannten Cloud, wie der IT- und Telekom-Konzern Ericsson aufzeigt. Zwar flammt etwa in Sachen Datenschutz häufig Skepsis unter den Usern auf (pressetext berichtete). Online-Medien und Diensten, Apps und ihren Anbietern geben sie sich dennoch immer stärker hin. Durch den Einfluss der Informations- und Telekommunikationstechnik auf wirtschaftliche, gesellschaftliche oder auch infrastrukturelle Bereiche nimmt die Cloud nicht nur ihre direkten Anwender wie etwa Smartphone-User zunehmend ein. Die Wolke wird auch im Leben weniger aktiv beteiligter Menschen dichter. In Form der "digitalen Spaltung" können dabei durchaus negative Folgen deutlich werden. Auch am Beispiel der sozialen Vernetzung wird immer stärker sichtbar, dass sich das Leben und die Pflege von sozialen Beziehungen zunehmend ins Internet verlagert. Wer daran nicht teilnimmt, ist heute schnell ausgeschlossen.
Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/Informationstechnologie
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 16/05/2011 - Keine Kommentare

Der Berliner ITK-Spezialist Aastra hat nach einer erfolgreichen Feldtestphase die nächste Generation der so genannten SIP-DECT-Technologie für den Vertrieb freigegeben. Die Version 2.1 der Mobilitätslösung ist ab sofort erhältlich. Es verfügt nach Firmenangaben über zahlreiche neue Funktionen wie Lokalisierung, ein verbessertes Messaging und Alarming sowie über DECT XQ, eine Technologie, mit der die Folgen von Interferenzen in reflektierenden Umgebungen wie Lagerhallen vermindert werden. „Mit diesen Merkmalen eignet sich unsere Technologie besonders für die Branchen Gesundheit, Logistik und Sicherheitsdienste aber auch für den Einzelhandel und die Produktion", sagt Aastra-Geschäftsführer Jürgen Signer. Neu sei auch die hohe Skalierbarkeit der Systeme. „DECT-Funknetze haben eine natürliche Ausbaugrenze bei 1.024 Basisstationen und 2.048 Mobilteilen. Wir haben diesen Rahmen gesprengt und können nun mit SIP-DECT Installationen mit bis zu 2.048 Basisstationen und 4.500 Mobilteilen realisieren", so Signer. Die DECT-Technologie werde innerhalb des Aastra Konzerns in Deutschland entwickelt. Dank des offenen Standards SIP könne die DECT-Lösung auch an Plattformen anderer Hersteller integriert werden.
Produkte/Innovationen/Computer/Telekommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 16/05/2011 - Keine Kommentare
Fujitsu hat mit dem "F-07C" den kleinsten Windows-7-PC der Welt entwickelt. Zudem handelt es sich um ein Hybridgerät, denn der Slider mit Vier-Zoll-Touchscreen ist auch als Symbian-Handy nutzbar. Das Modell ist Teil des heute, Montag, offiziell vorgestellten Sommer-Gerätelineups des japanischen Mobilfunkers NTT DoCoMo. Ob das Windows-7-Handy auch in andere Regionen kommt, bleibt abzuwarten - in Japan jedenfalls erfolgt der Marktstart um die Jahresmitte. Das F-07C nutzt eine mit 1,2 Gigahertz getaktete Intel-Atom-CPU, womit Windows 7 laut Ersteindruck des Technikblogs Akihabara durchaus flüssig läuft. Das Display wiederum bietet mit 600 mal 1.024 Pixel eine ansehnliche Auflösung, während eine 32-Gigabyte-SSD genug Speicherplatz für Anwendungen wie das Microsoft Office bietet.
Politik/Datenschutz/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/05/2011 - Keine Kommentare

Der Datenschutz versagt politisch und ergeht sich in sinnlosen Scheingefechten gegen Facebook, Google und Co. Wer seine wirklich sensiblen Daten schützen will, der muss selbst aktiv werden. Eine Aufforderung zum skeptischen Denken. Jedem, der auch nur ein Bit im Internet bewegt, sollte klar sein, dass er ärgerlichen Angriffen von Datendieben ausgesetzt sein kann. Ob über den stationären PC, über mobile Endgeräte, Firmen-Server oder externe Server-Farmen, die Cloud-Computing-Dienste anbieten. Was der liebwerteste Gichtling des staatlichen Datenschutzes, Oberaufseher Thilo Weichert aus Schleswig Holstein, auf der Bonner IT-Sicherheitskonferenz des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik vom Stapel gelassen hat, ist eine Mixtur aus Verschwörungstheorien, böswilligen Unterstellungen und plumper Profilierungsneurose. Sein wolkiges Krisenszenario verglich er sogar mit der Atomkatastrophe in Fukushima. Die üblichen Plattitüden von Weichert und Konsorten über vermeintliche Datenkraken aus Übersee sind wohl die Kompensation von schlechten Kindergarten-Erlebnissen. Das ist Datenschutz-Provinzialismus. Je machtloser Politiker und Verwaltungsbürokraten in Internetfragen werden, desto mehr blasen sie sich in der Öffentlichkeit auf.
Produkte/Innovationen/Computer/Telekommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 13/05/2011 - Keine Kommentare
Samsung hat ein 10,1-Zoll-LCD-Panel angekündigt, das eine Auflösung von 2.560 mal 1.600 Bildpunkten bietet. Die Pixeldichte des neuen Tablet-Displays reicht somit erstmals an die der höchstauflösenden Smartphones heran. Im Rahmen der SID Display Week wird kommende Woche zunächst ein Prototyp des "PenTile"-Displays präsentiert, doch soll die Super-Panel noch dieses Jahr kommerziell verfügbar werden kommen. Für die Branchenmesse hat auch LGs Display-Sparte neue Panels mit ultrahoher Auflösung angekündigt, darunter vier Mobilgeräte-Modelle mit bis zu 9,7 Zoll Diagonale. Zwar halten sich die Koreaner mit Details noch bedeckt, doch zumindest die 3,5-Zoll-Variante ist eine echte Kampfansage. 960 mal 640 Bildpunkte und 326 DPI Pixeldichte entsprechen exakt dem vielgelobten Retina-Display des iPhone 4.
Politik/Kundenservice/Telekommunikation
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 13/05/2011 - Keine Kommentare

Als Tiger losgesprungen, als Siebenschläfer gelandet. So könnte man das ambitionierte 115-Bürgertelefon des Staates umschreiben, berichtet der Düsseldorfer Fachdienst Service Insiders. Es wurde von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit großen Versprechen auf dem IT-Gipfel der Bundesregierung vorgestellt und erweist sich in der Praxis als profane Hotline auf Amtstubenniveau. Geöffnet von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr und natürlich kostenpflichtig. Bundesbehörden zweifeln am Nutzen des ganzen Unterfangens. Tatsächlich werden sie mit D115 zwangsverheiratet, koste es, was es wolle. Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, ob diese Behörden überhaupt Bürgeranfragen erhalten, spielt dabei keine Rolle: Selbst wenn einige mitdenkende Beamte dem Ministerium nachweisen, dass es in der Vergangenheit keine Anfragen gab, weil die Behörde eben keine bürgernahe Dienstleistung anbietet. Auf die Frage nach Sinn und Unsinn gibt es dann die Antwort: „Ist eben ein Lieblingskind der Kanzlerin."
Medien/Kommunikation/Bildung/Karriere
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 12/05/2011 - Keine Kommentare
Digitalisierung, Internet und Social Web haben den Journalismus radikal verändert. Online-Publizisten sind spätestens seit dem Web 2.0 mit neuen und bei den meisten Offline-Kollegen ungekannten Arbeitsweisen konfrontiert. Zwar wissen die digitalen Journalisten die damit gewonnene Freiheit zu schätzen, wie die Multimedia-Schule SAE Institute in einer Studie feststellt. Auf Reporter und Medienindustrie rollen im Internet allerdings auch stets neue Herausforderungen, höhere Anforderungen und weitere Aufgabenbereiche zu. Anders als etwa im Print-Journalismus verfügen die Web-Berichterstatter über vielfältige Publikationsmöglichkeiten.
Staat/Bund/Öffentliche Verwaltung/Einkauf/Beschaffung/Nachhaltigkeit
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 12/05/2011 - Keine Kommentare
„Das Thema Nachhaltigkeit steckt im Gegensatz zu unserem Amt noch in den Kinderschuhen", sagte Beschaffungsamt-Direktor Klaus-Peter Tiedtke zum 60-jährigen Bestehen seines Amtes vor rund 300 Gästen in Bonn. Die Jubiläumsfeier der Chefeinkäufer des Bundes setzte sich deutlich von den üblichen Formaten ab, war von Anfang bis Ende erfrischend kreativ, anders als von einer Bundesbehörde erwartet: Das Motto „50er Jahre" spiegelte sich in allen Details bis hin zum Buffet wider. Moderiert wurde der kurzweilige Festakt von informativen und ideenreichen Filmeinspielungen. Wenn man den Begriff „Nachhaltigkeit" in die Suchmaschine Google eingibt, erscheinen rund sechs Millionen Treffer. Bei Sustainability komme man sogar auf über 47 Millionen Einträge. Das heiße allerdings nicht, dass man bei diesem Thema schon weit gekommen sei. „Nachhaltigkeit - verstanden als eine gleichrangige Berücksichtigung von wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Aspekten - ist für uns ein zentrales Thema. Es stellt sich nur die Frage, unter welchem Fokus. Denn der schöne Schein der Millionen Ergebnisse trügt: Wenn es um die konkrete Umsetzung von Nachhaltigkeit geht, dann stehen wir erst ganz am Anfang, obwohl das Thema schon seit 1994 auf der Agenda steht", so Tiedtke. Welche Kriterien könnten in die Leistungsbeschreibungen für den Einkauf des Staates aufgenommen werden?
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 11/05/2011 - Keine Kommentare
Hypes im Social Web können ebenso schnell wieder verschwinden, wie sie entstehen. So scheint mancher Ortsdienst à la Foursquare oder Facebook Places nur eine Eintagsfliege gewesen zu sein. Gerade bei jungen und Internet-affinen Usern kommen die Location-Based-Services nicht an, wie die Marktforscher bei Dubit Research aufzeigen. Sinn und Zweck des Location-Sharings in sozialen Netzwerken sind den meisten von ihnen fremd - sofern sie die Anwendungen überhaupt kennen. Mit Apps wie Foursquare lässt sich der aktuelle Aufenthaltsort des Anwenders in Social Networks bekannt geben. An bestimmten Orten, öffentlichen Plätzen, in Geschäften oder Restaurants können sie "einchecken" und ihren Online-Freunden mitteilen, wo sie sich gerade befinden.
Wirtschaft/Unternehmen/Personal/Informationstechnologie
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 11/05/2011 - Keine Kommentare

Nach einer Umfrage des IT-Beratungshauses Harvey Nash und der PA Consulting Group gehen die IT-Führungskräfte davon aus, dass der Einsatz von flexiblen Arbeitskräften zunehmen wird: So beabsichtigen 84 Prozent der CIOs, diesen Grad an "Manpower-Flexibilität" aufrecht zu erhalten oder gar erhöhen zu wollen. Die Mehrheit (76 Prozent) beschäftigt Leiharbeiter, Zeitarbeiter und ausländische Fachkräfte. Der Anteil dieser zeitlich und vertraglich flexiblen Arbeitskräfte macht schon heute bis zu einem Viertel der gesamten Belegschaft aus. Fast ein Drittel der CIOs wird bis zu einem Viertel seines kompletten diesjährigen IT-Budgets für ausgelagerte Aktivitäten und Beschäftigungen aufwenden. Und fast die Hälfte (46 Prozent) erwartet einen Anstieg ihrer Outsourcing-Aufwendungen im Verlauf des kommenden Jahres. Man wird sich von großen Anbietern abwenden und sich stattdessen zunehmend mit multiplen Nischen-Anbietern zusammenschließen. Bei den Nischenanbietern wird man sich der Spezialkenntnisse bedienen, um Innovationen im Mobil-, Cloud- und Web-Computing voranzutreiben. 39 Prozent der befragten CIOs gehen davon aus, dass sie in den nächsten 12 Monaten noch stärker auf eine Mehrquellenbeschaffung angewiesen sein werden als bisher.
Wirtschaft/Unternehmen/Datenschutz/Internet/Cloud-Computing/BSI/Bonn
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 11/05/2011 - Keine Kommentare

Die Staatsaufseher des Datenschutzes haben ein neues Hassobjekt: Cloud Computing. So sind mir jedenfalls die Meinungsäußerungen von Thilo Weichert vorgekommen, die der Datenschutzbeauftragte von Schleswig Holstein auf dem IT-Sicherheitskongress des BSI heute in Bonn vom Stapel ließ.
Kostprobe: „Wir sind ein Dienstleister für Bürgerinnen und Bürger, der absolut vertrauenswürdig sein muss (na ja, Dienstleister....,gs). Wir wären nie bereit, unsere Daten nach draußen zu geben. Und schon gar nicht einem Dienstleister in die Hand zu geben wie Google oder Facebook zu geben. Wer weiß denn, ob die nicht noch was anderes damit machen, vielleicht auf anonymisierter Basis. Das käme für uns nicht ansatzweise in Betracht.....Wenn Sie ein Google-Mail-Konto haben, dann nutzen Sie Cloud Computing (Weichert meinte rund die Hälfte Auditoriums, gs). Und Sie wissen nicht, wo Ihre Datenverarbeitung stattfindet. Wo Ihre Mails abgelegt werden. Und das ist genau der große Bereich, wo die Inkompetenz des Anwenders (Publikumsbeschimpfung, gs), der verantwortlich ist, am größten ist. Und wo die Möglichkeit der Dominanz durch den Cloudanwender (Sie meinten wohl Anbieter, Herr Weichert, gs) am größten ist. Was macht ein Amazon, was macht ein Google, vielleicht sogar Facebook? Was machen die mit den Daten, die nicht nur öffentlich zugänglich sind, sondern auch vertraulich sein sollen für die Friends oder das eigene Konto, was nur von einem selbst administriert wird?....Entsprechend hoch ist das Mißbrauchsrisiko."
Auto/Verkehr/Unternehmen/Finanzen
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 10/05/2011 - Keine Kommentare
Noch bilden Elektroautos einen wenig bedeutenden Nischenmarkt. Die Mobilität von morgen ist den Fahrern von heute nach wie vor zu teuer. Genau darin orten die Strategieberater von Roland Berger und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) aber ein Milliardenpotenzial. Der Maschinen- und Anlagenbau soll ihrer Ansicht nach anhand neuer Technologien die Herstellungskosten drücken und dafür reichlich belohnt werden. "Die Zahlungsbereitschaft für Elektroautos ist mit einer Obergrenze von 25.000 Euro nach wie vor niedrig, obwohl die Kunden mittlerweile besser über ihre Vorteile Bescheid wissen", sagt Thomas Martin Fojcik, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Center für Automobil-Management (CAMA) an der Universität Duisburg-Essen, im Gespräch mit pressetext. Zudem ist die Industrie nur langsam dazu in der Lage, die Produktionskosten allmählich zu drosseln.
Energie/Internet/Netzpolitik/Smart Grid/Netzneutralität
Von Benjamin O'Daniel und Gunnar Sohn veröffentlicht am 10/05/2011 - Keine Kommentare

Auf der einen Seite stehen die Internetaktivisten, auf der anderen Seite Wirtschaftsvertreter: Das Thema Netzneutralität ist eines der Hauptthemen in der Internet-Enquete Kommission des Bundestages. Die Frage, ob alle Daten gleichberechtigt übertragen werden sollten, bekommt durch die Energiewende eine weitere Dimension: Denn das Energienetz der Zukunft („Smart Grid") wird voraussichtlich über das Internet gesteuert. Einen Stromausfall, weil zu viele Youtube-Videos die Netze verstopfen, will kein Mensch. Einen Zwei-Klassen-Zugang allerdings auch nicht. Das berichtet NeueNachricht in einer Vorabmeldung. „Bei der Netzneutralität geht es letztlich um Freiheit: Jeder Bürger hat das Recht, Informationen zu konsumieren und zu veröffentlichen. Aus politischer Sicht muss die Netzneutralität also erhalten bleiben. Es stellt sich aber auch die Frage, wie dies technisch möglich ist, wenn das Internet in Zukunft auch ein Smart Grid enthält", sagt Bernd Stahl vom Netzwerkausrüster Nash Technologies mit Sitz in Stuttgart und Nürnberg.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 09/05/2011 - Keine Kommentare
Der schleichende Vormarsch von Tablet-PCs hinterlässt seine Spuren im Umgang der User mit Medien. Allen voran das Apple iPad beansprucht seine Anwender immer mehr für sich allein, wie die Marktforscher bei Nielsen aufzeigen. So verändern sich die Nutzungsgewohnheiten der Medienkonsumenten zunehmend. Gerade die mobilen Technologien finden ihre Nischen im Alltag der Verbraucher. Einige Branchen sollten sich daher anschnallen. Die Mobile-Games-Industrie bekommt den Smartphone- und Tablet-Boom deutlich zu spüren. Android und iOS jagen den Handheld-Konsolenherstellern Sony und Nintendo Prozent um Prozent an Marktanteilen ab.
Wirtschaft/Wissenschaft/Technologie/Internet/Gaming
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 09/05/2011 - Keine Kommentare
Die Abweichler, Spieler und Spinner sind in Zukunft die Motoren erfolgreicher Unternehmen - so könnte die These auch für den deutschen Markt lauten. Innovationen und neue Ideen verdampfen hier förmlich in planwirtschaftlich anmutenden Unternehmensstrukturen. Das Land der Grundlagenforscher, Entwickler und Tüftler stößt zwar vieles an, holt aber nicht heraus, was möglich ist. „Ingenieure, Produktmanager, Informatiker und Marketingmanager sollten mehr Freiraum für völlig sinnfreie und ziellose Experimente bekommen. Als Vorbild könnte die wundersame Welt der mechanischen Spielzeuge des 18. Jahrhunderts dienen. Der magische Schachautomat und die erste Sprechmaschine, die der Hofbeamte Wolfgang von Kempelen für Kaiserin Maria Theresia anfertigte und die vielen technischen Kuriositäten, die in dieser Zeit entstanden, sorgten für die Maschinenrevolution des Industriezeitalters. Die Spielautomaten, produziert von den begabtesten Handwerkern und Konstrukteuren, führten zu einem regen Austausch von Ideen und waren der Katalysator für innovative Entwicklungen im großen Maßstab. Die mechanischen Spielereien von Kempelen, Vaucanson oder Jaquet-Droz wurden als Experimentierfeld für eine noch in den Kinderschuhen steckende Technik genutzt, die alsbald in den Dienst der industriellen Revolution gestellt werden sollte. So entstanden Webstühle, Dampfmaschinen und die Telekommunikation", weiß der IT-Fachmann Udo Nadolski, Geschäftsführer des Beratungshauses Harvey Nash in Düsseldorf.
Unternehmen/Finanzen/Auto/Verkehr
Von Florian Fügemann veröffentlicht am 06/05/2011 - Keine Kommentare
Das junge US-Start-up Uber wirbelt mit seiner App-basierten Geschäftsidee, zeitknappen Großstädtern auf Knopfdruck binnen Minuten einen Chauffeur zu organisieren, den Nahverkehr durcheinander. Der eigene Werbeslogan "Everyone's Private Driver" ist für die beiden Gründer Garrett Camp und Travis Kalanick Programm. Dabei versteht sich Uber ausdrücklich nicht als Taxi- oder Limousinen-Service. Vielmehr definiert sich die Firma als Dispatch-Dienstleister, der mit lizenzierten privaten lokalen Unternehmen zusammenarbeitet. Das Geschäftskonzept ist denkbar einfach. Uber stattet jedes Auto seiner Dienstleistungsflotte mit einem iPhone sowie einer Software aus, die eingehende Anfragen bearbeitet. Benötigt ein Kunde eine Fahrmöglichkeit, so wird sowohl der Dispatcher als auch das derzeit am nahesten operierende Fahrzeug informiert.
Wirtschaft/Unternehmen/Mittelstand/Kommunikationstechnologie/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 06/05/2011 - Keine Kommentare
Unified-Communications-Technologien spielen zurzeit vor allem bei Großunternehmen eine Rolle. Mittelständler scheuen die Investitionen und fürchten den Schulungsaufwand für die Mitarbeiter. Sie gehen davon aus, Unified-Communications (UC) ist für kleine und mittlere Unternehmen zu komplex und zu teuer. „Doch dieser Mythos ist falsch", meint Aastra-Chef Jürgen Signer in einem Gastbeitrag für die Funkschau. Es würden auf dem Markt immer wieder die gleichen Argumente kursieren, die angeblich gegen UC für den Mittelstand. Das Ganze sei zu komplex, die Anschaffung zu teuer, man benötige Programmierer und einen großen Aufwand bei der Einführung der Technologie. „Nach unserer Überzeugung und Erfahrung ist diese Meinung falsch. UC ist nicht mehr nur Großunternehmen vorbehalten, sondern auch für kleinere und mittlere Unternehmen lohnenswert", schreibt Signer. KMUs seien auf der Suche nach einer Lösung, die leicht zu realisieren ist und die sie umgehend anwenden können. „Die bisherige Praxis, alle Einstellungen auf einem Telefonserver und noch einmal auf einem Applikationsserver vornehmen zu müssen, ist aufwendig. Die Integration vereinfacht sich stark, wenn der Telefonie- und der Applikationsserver in einer einzigen Appliance vereint ist. Dadurch müssen alle Dienste und Einstellungen nur noch einmalig auf einer Oberfläche vorgenommen werden. Der Integrator muss nicht mehr die Dienste für jeden Benutzer separat freischalten und programmieren, er muss keine verschiedenen Server mehr miteinander verbinden. Egal ob ein oder mehrere Dienste aktiviert werden sollen - alles geschieht genau an einer Stelle und zwar einmalig. Das spart Zeit und minimiert die Kosten", so Signer.
Dienstleistung/Service/Umwelt/Recycling
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 06/05/2011 - Keine Kommentare

In Handys stecken Gold, Platin, Kupfer, Aluminium und seltene Metalle wie Gallium und Germanium. Fast das gesamte Periodensystem kann man in den mobilen Geräten entdecken. Für die Recyclingwirtschaft entwickelt sich Elektronikschrott zur Mine der Wegwerfgesellschaft, berichtet die FAZ: „Während in einer Tonne Erz etwa fünf Gramm Gold stecken, lassen sich aus einer Tonne alter Mobiltelefone 200 Gramm des Edelmetalls gewinnen. Doch gebrauchte Handys landen immer noch eher auf dem Müll als in die Wiederverwertung." Das Umweltbundesamt schätzt den Materialwert der aussortierten Handys auf 65 Millionen Euro - angesichts der im vergangenen Jahr vom Branchenverband BITKOM bezifferten 72 Millionen Alt-Handys in deutschen Haushalten eine eher vorsichtige Schätzung. Viele Handybesitzer würden demnach über mehrere Geräte verfügen, die ungenutzt in den Schubladen liegen.
Unternehmen/Finanzen/Medien/Kommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 05/05/2011 - Keine Kommentare
Der Internet-Telefoniedienst Skype ist abermals Mittelpunkt von Übernahmegesprächen geworden. Niemand geringerer als die beiden Web-Riesen Facebook und Google sind offenbar an dem Unternehmen interessiert. Wie Reuters von zwei ungenannten Quellen erfahren haben will, ist für beide Konzerne ein Joint Venture denkbar. Facebook erwägt angeblich auch einen Kauf der Voice-over-IP-Firma. Bis zu vier Mrd. Dollar könnte ein Skype-Deal kosten. Dieser stünde zwar einem lange erwarteten Börsengang (IPO) im Wege. Dabei steht Skype jedoch ohnehin auf der Bremse.
Forschung/Technologie/Medien/Kommunikation
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 05/05/2011 - Keine Kommentare
Ein Computermodell, das künftige Folgen menschlicher Entscheidungen auf Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft aufzeigt: Diesen Menschheitstraum wollen Wissenschaftler der ETH Zürich mit hunderten weiteren Forschern aus ganz Europa nun verwirklichen. Ihr Projekt FuturICT gehört zu den sechs aussichtsreichsten Kandidaten für Fördergelder im Umfang von einer Milliarde Euro, mit der die EU in den nächsten zehn Jahren eine Flaggschiff-Forschungsinitiative für Zukunftstechnologien finanzieren will. Das Pilotprojekt wurde diese Woche in Budapest offiziell gestartet. "Wir übertragen in gewisser Weise das Prinzip der Wettervorhersage auf gesellschaftliche Vorgänge. Längst wird überall simuliert - von der Autobranche bis zur Medikamentenentwicklung."
Forschung/Technologie/Computer/Telekommunikation
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 04/05/2011 - Keine Kommentare
Jede Wand eines Innenraumes kann als interaktive Oberfläche genutzt werden. Das versprechen Forscher von Microsoft und der University of Washington, die nächste Woche auf der Entwicklerkonferenz CHI 2011 in Vancouver den Prototyp eines entsprechenden Geräts präsentieren werden. Lichtschalter, Thermostate, Radio- und Fernsehgeräte oder Alarmanlagen könnten damit eines Tages von jedem Ort des Hauses aus per Wandberührung gesteuert werden. Zunutze macht sich die Entwicklung die elektromagnetische Strahlung, die durch WLAN, Handys, Haushaltsgeräte und elektrische Verkabelungen längst alle Innenräume durchdringt. Galten die Strahlungsquellen bisher meist als Störung, werden sie nun als Infrastruktur eingesetzt.
Wirtschaft/Unternehmen/Logistik/Internet
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 04/05/2011 - 1 Kommentar(e)
Seit der Gründung des deutschlandweit größten Online-Schuhversandes Zalando wird dieser von Docdata als Fulfilment-Dienstleister auf seinem Weg begleitet. Dabei hat es Docdata von Beginn an stets verstanden, die außerordentlichen Anforderungen zu erfüllen, die Zalando mit seinem überdurchschnittlichen Wachstum an einen Partner stellt. So mussten in den vergangenen Jahren die logistische Abwicklung mehrfach in größere Lagerstandorte umgezogen werden, ohne die Verfügbarkeit für die Besteller im Internet einzuschränken.
„Ohne einen Logistikpartner wie Docdata hätten wir dieses Wachstum der vergangenen Jahre nicht bewältigen können und stünden nicht da, wo wir heute stehen. Hervorzuheben sind insbesondere die sehr hohe Flexibilität und das enorme Engagement der Mitarbeiter, die uns zu einem der schnellsten und besten Internetshops in Deutschland gemacht haben", sagt Robert Gentz, einer der Gründer und Geschäftsführer von Zalando.
Politik/Steuer/Gesellschaft
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 03/05/2011 - Keine Kommentare
Am 1. Mai ist wieder einmal die Tabaksteuer erhöht worden. Die Vertreter der fiskalischen Kleptokratie haben es sich diesmal nicht nehmen lassen, bis 2015 noch weitere vier Schritte folgen zu lassen, um die Raucher weiter zu schröpfen. Das schreibt der NeueNachricht-Herausgeber Gunnar Sohn in seiner Kolumne für das Debattenmagazin „The European". Schon jetzt müssen pro Schachtel 60 Prozent an den Fiskus abgedrückt werden. Pro Jahr sind das satte 14 Milliarden Euro, die der Bundesfinanzminister über die Glimmstengel in den Bundeshaushalt spült und für Dinge ausgeben kann, die mit dem Akt des Rauchens gar nichts zu tun haben. Geringfügige Gegenleistungen über Raucherkabinen oder nette Räumlichkeiten in öffentlichen Gebäuden für den steuerlich so wichtigen Nikotingenuss würden in der Nichtraucherfraktion des politischen Personals sofort einen Sturm der Entrüstung auslösen. Denn „nur" 25 Prozent der Bevölkerung in Deutschland sind Raucher. Warum sollte man deshalb auf die Bedürfnisse von 21 Millionen Menschen Rücksicht nehmen? Die Mehrheit der Nichtraucher ist jederzeit gegen die Minorität der Raucher mobilisierbar.
Forschung/Technologie/Umwelt/Energie
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 03/05/2011 - Keine Kommentare
Effizienter, vielseitiger und unsichtbarer - so soll in Zukunft die Stromerzeugung aus Sonnenlicht sein, lassen mehrere aktuelle Forschungen hoffen. "Obwohl die Photovoltaik (PV) schon heute den ausgereiften Zustand erreicht hat, wächst das Forschungsinteresse rund um sie ständig. Denn erst jetzt erkennen viele, dass sie tatsächlich keine andere Primärenergie als das Licht erfordert, das wiederum allerorts und kostenlos zur Verfügung steht", betont Hans Kronberger, der Präsident des Bundesverbands Photovoltaik Austria, gegenüber pressetext. So berichten etwa Forscher vom Boston College in der Zeitschrift "Nature Materials" von einer hybriden Solartechnik, die im selben System heißes Wasser und Strom erzeugt. Sie verwendeten dazu thermoelektrische Generatoren mit Materialien aus der Nanotechnologie, die in vakuum-verschlossene Panels eingesetzt werden. Die Effizienz steigert sich laut den Wissenschaftlern dadurch um das Siebenfache. "Solarsysteme machen sich durch diese Verbesserung existierender Technik um ein Drittel schneller bezahlt", verspricht Forschungsleiter Zhifeng Ren.
iPhone 4/Technikzubehör/Video/Rauchen/Nichtrauchen/The European
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 02/05/2011 - Keine Kommentare
In einem Schnelltest habe ich heute mal das von Richard Gutjahr empfohlene Technikzubehör für das iPhone 4 ausprobiert. Ohne die Bedienungsanleitungen zu lesen und ohne Feinabstimmung für die Videoaufnahme. Mein erster Eindruck ist positiv.
Umwelt/Energie/Produkte/Innovationen
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 02/05/2011 - Keine Kommentare
Verschmutzung, Verschwendung wertvoller Ressourcen und Krankheiten in Afrika und Asien: Das sind die Folgen des noch immer ungelösten Problems des Elektro- und Elektronikmülls. Auf globaler Ebene kämpft gegen das Problem die Initiative StEP (Solving the E-Waste Problem). Sie bündelt die Maßnahmen der verschiedenen Akteure - darunter Forschung, internationale Organisationen, NGOs, Regierungen und auch Hersteller, um den Missstand des aus den Industrieländern exportierten Abfallproblems in den Griff zu bekommen. Elektro- und Elektronikschrott ist der am schnellsten wachsende Teil der Abfallströme der Industriestaaten. Sein Recycling bietet zumindest theoretisch ein hohes Potenzial: In einer Mio. Althandys stecken laut Schätzungen 24 Kilo Gold, 250 Kilo Silber, neun Kilo Palladium und neun Tonnen Kupfer, die zurückgewonnen werden können.
Politik/Wirtschaft/Unternehmen/Energie/Sicherheit/Internet/Informationstechnologie/Smart Grid
Von Benjamin O'Daniel, Gunnar Sohn veröffentlicht am 29/04/2011 - Keine Kommentare
Die Stromnetzbetreiber kämpfen mit Cyber-Attacken, wie eine Studie vor wenigen Tagen bewiesen hat. Wie kann das Energienetz der Zukunft solche Angriffe verkraften? Nach dem Atomausstieg muss das so genannte Smart Grid zügig aufgebaut werden. Ein Schutzschild können Technologien aus dem Telekommunikationsnetz liefern. Anlass der Diskussion: Das Sicherheitssoftware-Unternehmen McAfee hatte einen Bericht veröffentlicht, in dem 200 IT-Verantwortliche von Konzernen befragt wurden. Über 50 Prozent gehen davon aus, dass in den nächsten zwölf Monaten einen „großen Angriff auf kritische Infrastrukturen" gibt - zum Beispiel einen 24-stündigen Stromausfall. Fast 60 Prozent der befragten deutschen Strom-, Gas- und Wasserversorger hatten den Stuxnet-Virus auf ihren Systemen, der im vorigen Jahr in iranischen Atomkraftwerken entdeckt wurde. „Wir müssen gewährleisten, dass uns das Smart Grid nicht um die Ohren fliegt", sagt Martina Dietschmann vom Netzwerkausrüster Nash Technologies. Dass sich Computerwürmer wie Stuxnet ausbreiten, liege in der Regel am internen Umgang mit Sicherheit, etwa was den Umgang mit fremden USB-Sticks angehe, sagt die Netzwerkspezialisten: „Es ist ungefähr so, als würde ich in meiner Energiezentrale am Haupteingang jeden kontrollieren, aber die Hintertür steht den ganzen Tag für die Paketlieferanten offen."
Wirtschaft/Unternehmen/Service/Kommunikation
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 29/04/2011 - Keine Kommentare

In der guten alten Zeit vor dem Internet glichen Unternehmen und Medienhäuser den mittelalterlichen Trutzburgen: Wann die Zugbrücke heruntergelassen und welche Informationen über den Wassergraben ins Land hinaus durften, entschieden wenige Meinungsführer. Von Zeit zu Zeit zeigte sich der Vorstandsvorsitzende am Burgfenster, und die Medienöffentlichkeit sah ihm aus der Ferne zu, wie er - meist während der Bilanzpressekonferenz - vorgefertigte Worthülsen vortrug. So funktioniert die Medienwelt allerdings nicht mehr, berichtet der Düsseldorfer Fachdienst Service Insiders. Die digitale Öffentlichkeit kennt keine Leser, Hörer oder Zuschauer, die von ihr zu unterscheiden wären. Meinungsbildung findet über Tausende von Kanälen statt, in Foren und Blogs, Wikis und Videos. Kunden, Leser und Journalisten spüren heute direkter und schneller, ob der Vertreter eines Unternehmens offen und direkt mit ihnen spricht oder ob er sich hinter einer Ansammlung von Kunstwörtern versteckt. Was etwa zeichnet ein „gut aufgestelltes und weltweit führendes Unternehmen" aus, das die Öffentlichkeit mit sinnlosen Worthülsen bombardiert? Warum soll ein „fokussierter" Anbieter besser sein als ein Konkurrent, der ohne diese Phrase auskommt?
Kommunikation/Internet/Datenschutz
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 29/04/2011 - Keine Kommentare

„Der Kontrollverlust darf nicht hingenommen werden", proklamiert trotzig Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Mal abgesehen von den üblichen Plattitüden über vermeintliche Datenkraken aus Übersee, bewegt sich die trotzige Haltung der liberalen Dame zum Kontrollverlust auf Sandkastenniveau, so der Düsseldorfer Fachdienst MarketingIT. Hinter diesem Wort stecken kein Ziel, keine Programmatik und auch keine Utopie. Es beschreibt schlichtweg die normative Kraft des Faktischen. Die Justizministerin oder ihre Redenschreiber sollten sich vielleicht mal mit den Werken der Systemtheoretiker um den Soziologen Niklas Luhmann. Was Politiker, Datenschützer, Konzernchefs und sonstige Volkserzieher nicht hinnehmen wollen, ist der Verlust ihrer Deutungsmacht, die Luhmann schon vor dem Siegeszug des Internets hellsichtig vorwegnahm:
Umwelt/Energie/Forschung/Technologie
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 29/04/2011 - Keine Kommentare
Der erste internationale Flug des Solarflugzeuges Solar Impulse HB-SIA steht unmittelbar bevor. Der Prototyp des Teams um André Borschberg und Betrand Piccard ist ab 2. Mai startklar für die Zwölf-Stunden-Strecke vom Schweizer Flugplatz Payerne bis zum Brüssel International Airport. "Ziel des Fluges ist es, europäische Institutionen zu ehrgeizigen Zielen bei erneuerbaren Energien zu ermuntern. Dafür kann ein fliegendes Flugzeug, das ganz ohne Treibstoff auskommt, das beste Vorbild sein", erklärt Solar Impulse-Sprecherin Alexandra Gindroz im pressetext-Interview.
Handel/Dienstleistungen/Produkte/Innovationen
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 28/04/2011 - Keine Kommentare
Nur allmählich sind internetfähige Fernseher 2010 aus der Deckung gekommen. In den kommenden Jahren arbeiten sich die Hersteller der Hybrid-TVs aber kontinuierlich nach oben, wie die Marktforscher von DisplaySearch aufzeigen. Neben breiteren Inhaltsangeboten und neuen Technologien verschafft dem Web am TV auf globaler Ebene insbesondere der Breitband-Vormarsch Einzug in die Wohnzimmer der User. So verdoppelt sich der Markt gegenüber dem Vorjahr schon bis 2012 und verdreifacht sich bis 2014. Gerade Deutschland gilt aber noch als digitales Entwicklungsland. Video-on-Demand oder IP-TV konnten in der Bundesrepublik bisher kaum Fuß fassen.
Wirtschaft/Unternehmen/Internet/Informationstechnologie
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 27/04/2011 - Keine Kommentare
Transaktionsbanken tun es schon lange erfolgreich, Krankenkassen ebenfalls: Sie zentralisieren Standard-Leistungen der Informationstechnologie und stellen sie ihren Nutzern aus großen Servicefabriken bereit. Vor zehn Jahren noch undenkbar, hat sich dieses Prinzip heute bewährt. Cloud Computing führt diesen Trend fort und sieht sich denselben Diskussionen gegenüber wie einstmals das Outsourcing. Neu ist hingegen die höhere Dynamik der Entwicklung, die das traditionelle IT-Geschäft durcheinanderwirbelt. So ist bei jungen Unternehmen in Deutschland der Anteil der Cloudnutzer mittlerweile doppelt so hoch wie im klassischen Mittelstand, berichtet der Fachdienst ZDNet. Aber nicht nur die Unternehmensgründer setzen auf die Computerwolke, sagt Udo Nadolski vom Beratungshaus Harvey Nash in Düsseldorf: „Mittlerweile wollen in deutschen Unternehmen rund 60 Prozent der IT-Verantwortlichen Budgets für Cloud-Projekte bereitstellen. Noch nicht ausdiskutiert ist die Frage, wie sich die Anforderungsprofile für IT-Mitarbeiter ändern werden. Klar ist nur, dass einfache Administrationsaufgaben wegfallen werden. Hoch qualifizierte Informatiker brauchen sich keine Sorgen machen", so Nadolski.
Computer/Telekommunikation/Forschung/Technologie
Von Markus Steiner veröffentlicht am 27/04/2011 - Keine Kommentare
Wenn es um die eigene Privatsphäre im Internet geht, werden die User immer vorsichtiger. Im Kampf gegen unliebsame Datenspione rückt dabei auch der Browser zunehmend ins Zentrum des Interesses. Diesen Trend hat auch Microsoft erkannt: Entwickler der hauseigenen Research-Abteilung arbeiten bereits mit Hochdruck an einer neuartigen Browser-Software namens "RePriv", die eine wesentliche Verbesserung des Schutzes der Privatsphäre der Nutzer bringen könnte. Diese sollen die Möglichkeit erhalten, jederzeit selbst zu bestimmen, welche Informationen an Dritte weitergegeben werden und welche nicht. "Der Browser weiß mehr über das User-Verhalten als jede individuelle Webseite", stellt Microsoft-Forscher Ben Livshits gegenüber dem US-Branchenportal Technology Review klar. Dieser Umstand resultiert vor allem daraus, dass die Nutzer zugunsten der Personalisierung von Web-Diensten einen Teil ihrer Privatsphäre aufgeben.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 26/04/2011 - Keine Kommentare
Seit dem Durchbruch von iPhone & Co. versucht Google die eigene Suchmaschine für den mobilen Einsatz zu optimieren - um auf der einen Seite die Nutzer zufriedenzustellen und auf der der anderen Seite zu verhindern, dass sich in dem Bereich Konkurrenten breit machen. Mittlerweile dominiert Google auch den Suchmaschinenmarkt am Smartphone mit einem überwältigenden Marktanteil von 97 Prozent, so das Marktforschungsunternehmen StatCounter. Nun sucht das Unternehmen neue Wege, um aus dieser Stellung auch Geld zu verdienen, berichtet die New York Times.
Produkte/Innovationen/Computer/Telekommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 26/04/2011 - Keine Kommentare
Gleich mit zwei neuen Tablet-PCs will Sony dem Apple iPad Marktanteile abjagen. Allerdings legt sich der Elektronikriese nicht nur mit dem US-Technologiegiganten an. "Die Konkurrenz ist mittlerweile riesig", sagt Erste-Bank-Analyst Ronald-Peter Stöferle im Gespräch mit pressetext. Sony führt die neue Sparte - im Herbst - im Vergleich zu den vielen Mitwerbern äußerst spät im Markt ein. Um nicht zu spät zu kommen, dürfen die Geräte des Herstellers keine zusätzlichen iPad-Klone werden. "iPad-ähnliche Produkte sind mittlerweile zahlreich im Markt vertreten", unterstreicht Stöferle. "Es wird sehr schwer werden, sich im Tablet-Geschäft von Apple Marktanteile zu holen." So bringt Sony neben Samsung, Motorola, LG und HTC zwei von Dutzenden Nachzüglern des iPads. Apple hat davon sogar bereits die zweite Auflage veröffentlicht (pressetext berichtete). "Es wäre untypisch für Sony, sich über den Preis vom iPad zu differenzieren", meint Stöferle.
Literatur/Klugheitslehre/Internet/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 26/04/2011 - Keine Kommentare

In meiner Kolumne für „The European" beschäftige ich mich mit der Kunst der Verstellung, die in der Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts eine große Rolle spielte. Dabei geht es nicht um eine unehrenhafte Maskerade oder Betrug, sondern um eine pragmatische Sichtweise über die Spielregeln des öffentlichen Diskurses. Wer sich in sozialen Netzwerken bewegt, sollte sich auch damit beschäftigen, wie viel er von seiner Persönlichkeit preisgibt - ohne Entblößung und Seelenstriptease. Man kann das Ganze sehr schön abgrenzen von der vermeintlichen Authentizität, im Internet inflationär in Anspruch genommen wird. Egal ob es sich um Firmen, Marken oder Menschen handelt. Alle meinen, authentisch rüber zu kommen. Wer das von sich selbst behauptet, ist es wohl eher nicht. Wie könnte ich so anmaßend sein, um zu meinen, ich würde authentisch wirken.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Steiner veröffentlicht am 21/04/2011 - Keine Kommentare
Wenn es um die Vorherrschaft am boomenden Smartphone-Markt geht, ist ein regelrechter Krieg zwischen den Anbietern und ihren jeweiligen Fan-Communitys entbrannt. Vor allem Apple- und Android-Anhänger lassen keine Gelegenheit aus, um die Konkurrenz mit Negativmeldungen an die Wand zu spielen. Wie tief die gegenseitige Abneigung bereits in dem Bewusstsein der User verankert ist, zeigt eine aktuelle Studie des US-Portals Business Insider, derzufolge die Mehrheit der Android-Nutzer Apple derart hasst, dass sie unter keinen Umständen jemals einen Umstieg auf ein iPhone in Erwägung ziehen würde.
Wirtschaft/Unternehmen/Service/Kommunikation/Call Center
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/04/2011 - Keine Kommentare

Die „Bellheimer" des Telemarketings und Call Center-Managements trafen sich zu einem Call Center Experts-Gespräch in Ligurien: Brad Cleveland, George Walther und Günter Greff fuhren mit der Eisenbahn von Ventigmilia nach Cuneo und diskutierten einige Stunden über die Kundenkommunikation der Zukunft. Allen drei ist klar, dass man die größte Kundenbewegung aller Zeiten erlebt. Das berichtet der Düsseldorfer Fachdienst Service Insiders. „Studien beweisen, dass die große Mehrheit der Kunden heute Suchmaschinen, soziale Netzwerke und Bewertungsportale nutzt, bevor sie sich für eine Marke, eine Dienstleistung oder ein Produkt entscheiden. Schlechte Erfahrungen, auch wenn sie ‚zwischen den Zeilen‘ von Blogs, Tweets, Video-Posts und Bewertungsseiten stehen, werden über Suchprogramme gefunden. Gute Erfahrungen breiten sich genauso schnell aus, und Unternehmen, Behörden und Organisationen, die kontinuierlich guten Service bieten, können eine phänomenale und dauernde Kundenloyalität erreichen", fasst Günter Greff, Direktmarketingexperte und Inhaber des Klausurhotels La Riana, die Disputation zusammen.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Markus Steiner veröffentlicht am 20/04/2011 - Keine Kommentare
Google hat seinen Online-Kartendienst Google Maps um eine neue Funktion erweitert, die die Genauigkeit und Aktualität des Geodaten-Services deutlich verbessern soll. Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Unternehmen in den USA ein Tool namens "Google Map Maker" freigeschaltet, das auf Basis eines Wikipedia-ähnlichen Prinzips die User zum Mitmachen einlädt. Diese haben ab sofort die Möglichkeit, das Kartenmaterial des Suchmaschinenbetreibers selbst zu bearbeiten, um so zum Beispiel aktuelle Veränderungen in ihrer näheren Nachbarschaft darzustellen oder Fehler zu korrigieren.
Politik/Bürokratie/Service/Telekommunikation
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 19/04/2011 - 1 Kommentar(e)

Was in New York gelingt, das muss doch auch in Berlin funktionieren. Doch die neue Behördenhotline 115 scheitert schon bei simplen Fragen und leitet weiter. Ob die so erreichten Behörden das nun für sinnvoll halten oder nicht. Dass einer Studie zufolge 82 Prozent der Deutschen die Nummer nutzen wollen, sagt gar nichts aus. Bravo, ganze 82 Prozent der Deutschen wollen angeblich bei amtlichen Anliegen künftig die Behördenrufnummer 115 nutzen. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes Bitkom. Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich die angewendete Methodik leider als purer Schwachsinn.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 19/04/2011 - Keine Kommentare
Mit "rdd.me" ist ein Kurz-URL-Service gestartet, der sich von der Masse der Linkkürzer durch besonders gute Lesbarkeit von Webseiten abzuheben sucht. Denn der Dienst bereitet den Content in einer sauberen Leseansicht auf, die unter anderem unübersichtliche Navigationsleisten und Werbebanner ausblendet. Somit kann sich ein User beispielsweise bei Nachrichtenartikeln ganz auf den eigentlichen Inhalt konzentrieren. Möglich macht das die Technologie des Dienstes Readbility. Hinter rdd.me steckt die Idee, einen Link nicht nur Twitter-tauglich abzukürzen, sondern auch gleich den jeweiligen Webinhalt lesbarer zu machen. Dazu verknüpft der Service URL-Kürzel mit der vor rund zwei Jahren vom Designunternehmen Arc90 ursprünglich als Browser-Plug-in umgesetzten Readability-Technologie.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 18/04/2011 - Keine Kommentare
Die Diskussion rund um Smartphone-Apps, die betrunkenen Autofahrern helfen sollen Verkehrskontrollen zu entgehen, hatte vergangenes Monat mit einem Appell mehrerer US-Senatoren an die Smartphone-Riesen Apple, Google und Research in Motion (RIM) begonnen. Doch lediglich RIM, Hersteller von Blackberry, kam der Forderung der Politiker nach, die betreffenden Programme zu entfernen, berichtet die New York Times. Apple möchte den Fall nicht weiter kommentieren, Google verweist lediglich darauf, dass betreffende Software nicht gegen die Vorschriften des Unternehmens verstoßen würde. Kritiker verweisen darauf, dass die Software zwar helfe Alkoholkontrollen zu entgehen, allerdings nicht Verkehrsunfälle zu vermeiden.
Wirtschaft/Unternehmen/Kommunikation/Call Center
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/04/2011 - Keine Kommentare

Jeden Tag vollbringen Service-Unternehmen eine gute Tat. Es sind die Helden unseres Alltagslebens: Champions, Dienstleistungsakrobaten, weltweit führende Glücksbringer und Kundenversteher. Abgesichert und bewiesen durch Umfragen, Ranglisten, Awards, Studien und sonstigen Selbstbeweihräucherungen, berichtet der Düsseldorfer Fachdienst Service Insiders. Je länger man an diese selbstreferentiellen Jubelarien glaubt, desto mehr hält man diese Zahlenspiele für die Realität: „Bei uns steht der Kunde im Mittelpunkt, er ist der König, der Umworbene, der wahre Boss und wir sind seine Untertanen". Klar. Solche Kalenderweisheiten passen in jedes Unternehmensleitbild. Es wäre ja auch eine gewaltige Überraschung, wenn Firmen das Gegenteil anstreben würden. Dumm nur, dass es der Verbraucher manchmal gar nicht merkt, welche Exzellenz sich in der deutschen Wirtschaft tummelt.
Medien/Kommunikation/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 15/04/2011 - 1 Kommentar(e)

Bei rund 600 Millionen Mitglieder, die bei Facebook registriert sind, bekommt die Bild-Zeitung jetzt ein unendliches Reservoir für neue Schlagzeilen. Die Wahrscheinlichkeit dürfte hoch sein, dass Mark Zuckerberg-Imperium wohl alles unterwegs ist, was die Psycho- und Kriminalszene so zu bieten hat: Pädophile, Massenmörder, Amokläufer, Stalker, Diebe, Vergewaltiger, Heiratsschwindler, Bettnässer und auch Boulevard-Journalisten. Nach diesem Muster kann der Bild-Chefredakteur Kai Diekmann immer nach dem gleichen Muster vorgehen, wie man es heute erleben kann. „Todesfalle facebook - Linda (16) von Internet-Freund getötet".
Wirtschaft/Unternehmen/Innovationen
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 15/04/2011 - Keine Kommentare

Umstrukturierung, Neuorganisation oder die Fokussierung auf Kernkompetenzen gehören zum täglichen Management-Geblubber wie die semantischen Speerspitzen Effizienz, Effektivität und das Prozessmanagement von Ideen, Innovationen und Kreativität - alles natürlich auf Basis der neuesten Solutions, Tools und Implementierungen. Manager wollen zu jeder Zeit kreativ, innovativ und effizient an ihrer Effektivität arbeiten. Das geht am besten mit ganzheitlichen Strategien, um den Kunden wieder stärker zu fokussieren und kostenoptimal den Return on Investment zu erarbeiten.
Medien/Kommunikation/Politik/Recht
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 15/04/2011 - Keine Kommentare
Egal ob jemand eine CD im Musikladen klaut oder illegalen Download Musikstücke im Internet herunterlädt - aus Sicht der Musikindustrie und der Gesetzgeber ist beides gleichermaßen Diebstahl. Dass die Online-Piraterie der Medien- und Musikbranche dennoch so viel stärker zusetzt, geht auf fehlende moralische Hemmungen zurück. Das bestätigen nun Forscher der Universität Nebraska-Lincoln in der Zeitschrift "Psychology, Crime and Law". Im direkten Vergleich befragten die Wissenschaftler um Twila Wingrove 200 Studenten nach ihrer Reaktion, würden sie eines Tages einen Kommilitonen entweder beim Ladendiebstahl in einem CD-Laden oder beim illegalen Musikdownload erwischen. Kaum jemand würde demnach selbst Ladendiebstahl begehen oder diesen bei Kollegen reaktionslos hinnehmen.
Wirtschaft/Unternehmen/Karriere/Beruf/IT
Von Benjamin O'Daniel veröffentlicht am 14/04/2011 - Keine Kommentare

Am heutigen „Girls Day" geht das Lamentieren wahrscheinlich wieder los: In den Führungsetagen sind Frauen drastisch unterrepräsentiert. Die IT-Branche fürchtet eine Frauenquote und sucht nach eigenen Lösungen. Unternehmen machen sich gezielt auf die Suche, um weibliche Führungskräfte einzustellen. „Die Nachfrage nach Frauen im Top-Management steigt bereits länger. Die politische Diskussion um eine Frauenquote verstärkt diesen Prozess noch einmal", sagt Mark Hayes vom IT-Personalvermittler Harvey Nash. Bis 2013 hat die Wirtschaft Zeit, um den Frauenanteil in den Vorständen zu verdreifachen. Sonst droht eine gesetzliche Regelung, wie Familienministerin Schröder kürzlich verkündete. Welcher Dax-Konzern jetzt schon freiwillig auf eine Frauenquote setzt, hat die Wirtschaftswoche zusammengefasst. Die Übersicht zeigt: Viele Unternehmen halten sich noch bedeckt und wollen nicht verraten, ob und wie sie die Frauenquote erhöhen wollen.
Medien/Kommunikation/Kultur/Lifestyle
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 14/04/2011 - Keine Kommentare
Die meisten Studenten sind süchtig nach Medien, egal in welchem Land sie leben. Das ergab eine Studie der Salzburg Academy on Media & Global Change der Universität Maryland. 1.000 Studierende aus zehn Ländern verzichteten 24 Stunden lang auf Handy, Laptop, Fernsehen und mp3-Player und schrieben ihre Erfahrungen nieder. "Wir waren überrascht, dass trotz Unterschieden in Kulturen, Wirtschaftslage und politischen Systemen die Folgen des Medienentzugs überall dieselben sind", berichtet Studienleiterin Susan D. Moeller. Konkret fühlten sich die Studenten ohne Medien verärgert, ängstlich, unsicher, nervös, durchgedreht, einsam, unfrei oder deprimiert bis paranoid.
Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Markus Steiner veröffentlicht am 13/04/2011 - Keine Kommentare
Wenn es um die Einführung eines Bezahlmodells für Online-Inhalte geht, herrscht bei den Zeitungshäusern noch große Unsicherheit: Viele haben Angst, dass nach einer Umstellung die eigenen Leser zu anderen Gratisangeboten abwandern könnten, woraus wiederum finanzielle Einbußen resultieren würden. Dass diese Befürchtung nicht von ungefähr kommt, zeigt sich am Beispiel der New York Times, die Ende März mit einer "Paywall" gestartet ist. Knapp ein Monat später liegt nun die erste Analyse vor, die bestätigt, dass die Besucherzahlen der Zeitungsseite seitdem um bis zu 15 Prozent pro Tag eingebrochen sind.
Wirtschaft/Unternehmen/E-Commerce/Billing/Payment/Online-Handel
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 12/04/2011 - Keine Kommentare

Neue Technologien sollten den Businessmodellen für Abrechnungen folgen folgen und nicht umgekehrt, so das Credo von Experten im E-Commerce. Man könne nicht neue Dienste erst entwickeln und danach über Bezahlmöglichkeiten nachdenken. Hier werden im Online-Handel noch viele Fehler gemacht. Es müsse deshalb bei Bezahlsystemen eine starke Vernetzung geben mit dem Ziel, das Produkt an den Kunden zu bringen - mit einfachen und verständlichen Rechnungen, ohne Unannehmlichkeiten. Dieses Thema behandelt auch das Fachmesseprogramm der Internet World in München. So wird sich am 13. April die Firma Docdata Payments mit den Neuen Märkten und dem internationalen Online-Geschäft beschäftigen (Vortrag beginnt um 11:45 Uhr, die gesamte E-Payment-Session startet um 10:45 Uhr).
Unternehmen/Finanzen/Handel/Dienstleistungen
Von Florian Fügemann veröffentlicht am 12/04/2011 - Keine Kommentare
Immer mehr Kunden, die über das Web ordern, tun dies über ihr Smartphone oder den Tablet-PC. Zu diesem Fazit kommt eine aktuelle Branchenerhebung des Softwareanbieters novomind. So haben in Deutschland 23 Prozent der Kunden häufiger mobil im Internet bestellt. 40 Prozent nutzen dabei mobile Endgeräte, um unterwegs nach Produkten zu suchen. Um langfristig von dem Trend zu profitieren, sollten Web-Shop-Betreiber investieren. "Investitionen in die Modernisierung der technischen Infrastruktur lohnen sich in jedem Fall. Denn der Trend der Kundenansprache geht zunehmend weg von herkömmlicher One-Way-Kommunikation", erläutert Markus Hübner, E-Commerce-Experte und Geschäftsführer der Agentur Brandflow, gegenüber pressetext. Dem Fachmann nach sollte den Anspruch auch die Software erfüllen und flexibel sowie modular aufgebaut sein.
Medizin/Gesundheit/Altenpflege/Demografie
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 11/04/2011 - Keine Kommentare
Auf der diesjährigen Nürnberger Fachmesse Altenpflege vom 12. bis 14. April geht es auch um Möglichkeiten, mit Kommunikationstechnologien das Pflegemanagement zu verbessern. „Das geht weit über die normale Telefonie hinaus", sagt DeTeWe-Geschäftsführer Christian Fron. So ermöglicht die neue „iButton-Technologie" des Mutterunternehmens Aastra den Mitarbeitern die Personalisierung und Vergabe von Berechtigungen des Pflegepersonals - etwa bei der Zugangszertifizierung für die EDV oder Türschließsysteme. Über den persönlichen iButton als Schlüsselanhänger erfolgt die personengebundene Dokumentation von Reaktions- und Pflegezeiten, die Freigabe von Türöffnungen sowie der automatische Start der Software „OPAS Sozial" mit den individuellen Zugriffsrechten. „Pflegeeinrichtungen sind aktuell vielfältigen neuen Herausforderungen ausgesetzt. Die Erwartungen der Bewohner an den Service sowie der Wettbewerbsdruck nehmen stetig zu. Der ‚Medizinische Dienst der Krankenversicherung‘ (MDK) stellt immer höhere Anforderungen an die Transparenz", so Fron. Das Potenzial für Investitionen in den Pflegesektor ist beträchtlich. Rund 23.600 Einrichtungen für Pflege-Dienstleistungen beschäftigen 890.000 Mitarbeiter. Man liegt damit über der Automobilindustrie, die auf 756.000 Beschäftigte kommt.
Medien/Kommunikation,/Handel/Dienstleistungen
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 11/04/2011 - Keine Kommentare
Facebook hat sich längst noch nicht bei allen Unternehmen fest in der Kommunikationsstrategie verankert - ob sie davon profitieren können oder nicht. Aufholbedarf besteht aber selbst bei jenen Organisationen, die bereits mit eigenen Pages in dem Social Network vertreten sind. Gerade auf der Facebook-Pinnwand - dem zentralen Element der Firmen-Seiten - machen die meisten Vermarkter im Dialog mit den Usern noch viel falsch, wie Buddy Media, Anbieter von Facebook-Management-Systemen, aufzeigt. Dabei sind die Posting-Regeln, um neue Fans zu locken und sie zu begeistern, der Statistik nach relativ simpel. Facebook-User bevorzugen Pinnwand-Einträge in der Regel kurz und bündig. Insbesondere Marken sollten sich dabei sogar deutlich kürzer fassen als in Twitter-Kurznachrichten mit maximal 140 Zeichen.
Energie/Umwelt/Technologie/Innovationen
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 11/04/2011 - 1 Kommentar(e)

Damals Sputnik, heute Fukushima: Warum sollten es die Deutschen nicht schaffen, die Katastrophe in Japan für eine neue Welle technologischer Innovationen zu nutzen? Fest steht, dass wir bei allen Gefahren die andere Energiequellen bergen, nicht vergessen dürfen, dass radioaktiver Müll von keiner Regierung der Welt Jahrtausende kontrolliert werden kann. Es ist nicht zu bestreiten, dass es eine risikolose Welt ohne Unfälle, ökologische Schäden und Opfer nicht geben wird. Entscheidend ist aber die Beherrschbarkeit von Risiken zu Lebzeiten. Beim Atomausstieg geht es nicht um Technikfeindlichkeit, Hysterie oder Kulturpessimismus. Es geht um die Frage des „Zivilisationsrisikos", wie es Peter Becker in seinem Buch „Aufstieg und Krise der deutschen Stromkonzerne" ausgedrückt hat. Jedes Atomkraftwerk, ob es nun in die Luft fliegt oder nicht, produziert jahrhundertelang strahlenden Abfall.
Wirtschaft/Unternehmen/Informationstechnologie/Innovationen
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 08/04/2011 - Keine Kommentare
Die bahnbrechenden Innovationen setzen sich meistens gegen die vorherrschenden Regeln des Marktes durch, so ein Bericht des Düsseldorfer Fachdienstes Service Insiders. Die Kreativität und das Spielerische der Ideenfindung stehen häufig im Widerspruch zu den Beharrungskräften des etablierten Managements, das mit den Erfolgen von gestern groß geworden ist. Zu den erfolgreichsten Innovatoren, die diese Widerstände außer Kraft setzen, zählt Apple-Chef Steve Jobs. Wenn er über Arbeit oder Freizeit nachdenkt, ändert sich unser Leben. Der i-Kosmos bewirkt einen anderen Umgang mit Informationen, Medien und Unterhaltung, so die Kuratoren der Apple-Ausstellung im Frankfurter Museum für angewandte Kunst: iPod, iPhone und iPad bilden eine Trias, die den Verständnis- und Erfahrungshorizont der entsprechenden Produktgattungen verändert hat. Es gehe um neue, vernetzte Nutzungen, um bisher so nicht gekannte Symbiosen von Hard- und Software und um ein geradezu kultisches Verhältnis zu Geräten der Unterhaltungselektronik.
Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 08/04/2011 - Keine Kommentare
Den "Like"-Button für andere Webseiten und externe Entwickler verfügbar zu machen und so zum zentralen Informationshub im Internet zu werden, war wohl einer der gelungensten Schachzüge von Facebook. Die Idee dahinter gefällt aber auch anderen Netzwerken und Technologiefirmen. Nur wenige Tage nach Bekanntwerden von Googles "+1"-Funktion hat die Business-Plattform LinkedIn ebenfalls ein eigenes Tool für Empfehlungen aller Art gestartet. Sobald der "In Share" getaufte Button die Runde macht, können Mitglieder der Plattform anderen Usern Inhalte in Wort und Bild aus dem gesamten Web anpreisen.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 07/04/2011 - Keine Kommentare
Angesichts aktueller Spekulationen über eine stärkere Standardisierung von Android hat sich jetzt Googles VP of Engineering Andy Rubin zu Wort gemeldet. Zwar bestätigt er, dass ein Anti-Fragmentierungs-Programm existiert - allerdings nur in seit Android 1.0 unveränderter Form. Bemühungen um eine hardwareseitige Standardisierung gibt es demnach keine. "Wir bleiben eine Open-Source-Plattform und werden weiter Quellcode veröffentlichen, wenn er fertig ist", betont zudem der Android-Chefentwickler. "Geräteherstellern steht es weiterhin frei, Android zu modifizieren, um diverse Features für Geräte anzupassen", stellt Rubin klar. Um Google-Apps zu nutzen und ein Gerät als "Android-kompatibel" zu vermarkten, muss ein Hersteller demnach nur einige grundlegende Kompatibilitätsbedingungen erfüllen. Ein Anti-Fragmentierungs-Programm gibt es zwar, doch haben die Mitglieder der Open Handset Alliance demnach schon bei Gründung im Jahr 2007 zu einer Nicht-Fragmentierung der Plattform bekannt.
Wirtschaft/Unternehmen/Informationstechnologie/Personal/Karriere
Von Benjamin O'Daniel veröffentlicht am 07/04/2011 - Keine Kommentare

Freiberufliche Projektmanager in der IT-Branche stecken in einem Dilemma: Ihre Auftraggeber fragen in der Bewerbungsphase immer häufiger nach Zertifizierungen. Doch gerade Freelancer schieben die Teilnahme an entsprechenden Kursen auf. Das hat Konsequenzen: „Wir sehen den Trend, dass viele Unternehmen Zertifizierungen im Projektmanagement fordern. Im Zweifel setzt sich der Bewerber durch, der den entsprechenden Schein in der Tasche hat", sagt Mark Hayes vom IT-Personaldienstleister Harvey Nash. Zwischen 70.000 und 80.000 IT-Selbständige gibt es in Deutschland, die meisten von ihnen arbeiten als Projektmanager Entwickler, IT-Berater oder Systemintegratoren. Sie haben als erstes vom Wirtschaftsaufschwung profitiert; viele Unternehmen wollen wachsen und zugleich personalpolitisch flexibel agieren
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Mag. Thomas Pichler veröffentlicht am 06/04/2011 - Keine Kommentare
Android ist zwar bereits Smartphone-Marktführer, hat aber in den Augen von Entwicklern noch immer einige Probleme. Einer Umfrage des Analystenhauses Baird zufolge stoßen sich die Programmierer unter anderem an einer schlechten Sichtbarkeit von Apps im Android-Ökosystem, berichtet Fortune. Zudem beklagen die Entwickler die Zersplitterung der Plattform im Bereich der App-Märkte, während eine klare Mehrheit die Betriebssystem-Fragmentierung als echtes Problem bezeichnet. Verschiedene Android-Geräte nutzen oft unterschiedliche Betriebssystem-Versionen sowie anbieterspezifische Anpassungen. Das sieht mehr als die Hälfte der 250 befragten Entwickler als "gewaltiges" oder "ernstzunehmendes" Problem - Tendenz steigend. Dagegen erachten nur 14 Prozent diese Fragmentierung als völlig unproblematisch.
Gesellschaft/Alter/Demografie/Netzwerk/Internet/Verein
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 05/04/2011 - Keine Kommentare
Das Generationen Netzwerk für Deutschland (GND) ist ab heute online. Nach Angaben des GND handelt es sich um einen bundesweit aktiven Verein für Menschen „mitten im Leben". Die Organisation mit Hauptsitz in Bonn bietet Informationen und Beratung zu Pflege und Gesundheit, Vorsorge und Finanzen, Beruf und Bildung, Freizeit und Lifestyle, Liebe und Freundschaft. So gibt es Check-ups wie „Selbst-Bestimmung - Welches Leben passt zu mir?", „Frei-Zeit - Vergnügen ohne Alters-Grenzen" oder „Lebens-Lust - Sex in jedem Alter". Alle Check-ups wurden mit dem Lehrstuhlinhaber Wirtschaftspsychologie der Ruhr-Universität Bochum, Professor Heinrich Wottawa, entwickelt. In einer vorgelagerten Studie haben sind Menschen befragt worden, was sie im Alltag bewegt und wie sie damit umgehen. „Die Ergebnisse sind die Grundlage für unser Angebot", so der GND e. V. in einer Pressemitteilung.
Unternehmen/Finanzen/Medien/Kommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 05/04/2011 - Keine Kommentare
Es hat lange gedauert, bis die Kurznachrichten bei Twitter in bares Geld verwandelt werden konnten. Mittlerweile bescheren sie nicht nur den Plattformbetreibern wachsende Umsätze. Darüber hinaus sagen die Tweets nun auch Aktienkurse voraus, womit sie den Usern zu Gewinnen verhelfen können. Die neue Web-Plattform TweetTrader von Wirtschaftswissenschaftlern der Technischen Universität München (TUM) liefert Prognosen auf Basis von Twitter-Meldungen zu allen Papieren im Index S&P 500 und zeigt dabei vielversprechende Ergebnisse. Im ersten Halbjahr 2010 hätten Spekulanten anhand der Vorhersagen eine durchschnittliche Rendite von bis zu 15 Prozent erzielt.
Politik/Internet/Datenschutz
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 04/04/2011 - Keine Kommentare
Hört man Datenschützern zu, könnte man meinen, der Teufel selbst habe personalisierte Werbung als Geissel der Menschheit erfunden. Doch jeder von normaler Massenwerbung malträtierte Konsument weiß es natürlich besser, denn ohne Pinkelpause macht der schönste Fernsehfilm keinen Spaß. In Nachrichtensendungen klang es schon sehr bedrohlich, was da in der Internet-Welt so alles vor sich geht. Datenspione sind unterwegs, die ahnungslose Menschen überwachen und skrupellos Online-Einkäufe, Haustüren, Fassaden, Jägerzäune, Vorgärten, Aufenthaltsorte, Hobbys, Reisen, Suchanfragen, Empfehlungen, Verlinkungen, Kommentare, Profile und besuchte Websites registrieren.
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 04/04/2011 - Keine Kommentare
Spuren, die man im Internet hinterlässt, wird man nur schwer wieder los - so lauten immer wieder die Warnungen von Datenschützern. Tatsächlich können Informationen und Bilder aus der Vergangenheit im Netz immer wieder auftauchen - in besonders heiklen Fällen kann sich das zu einer empfindlichen Störung des Privat- oder Geschäftslebens werden. Mittlerweile haben sich einige Internetexperten und Unternehmen auf genau diese Fälle spezialisiert: Sie lassen gegen Bezahlungen unangenehme Spuren im Internet verschwinden, berichtet die New York Times.
Wirtschaft/Unternehmen/Innovationen
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 02/04/2011 - Keine Kommentare
Das Land der Dichter und Denker braucht mehr Erfinder, mehr Innovatoren. So könnte man verkürzt das Credo des Soziologen und Ökonomen Gunnar Heinsohn zusammenfassen: „Wohlhabende Nationen sind jene, die Produkte erzeugen, bei denen sie Preise setzen können. Es sind die innovativen Nationen, die bestimmte Branchen oder Sektoren beherrschen. Wo Erfindungen gemacht werden, die bislang keiner hatte, aber alle anderen kaufen müssen." Deutschland sei vor über 30 Jahren in etlichen Branchen noch Weltmarktführer gewesen: Unterhaltungselektronik, Telefontechnik, Optik oder Computertechnik. Diese Position habe man vollkommen verloren. Zudem würde die Akademikerquote bedenklich sinken: „Deshalb ist es kein Zufall, dass Kanada im Jahre 2009 mit 55,8 Prozent Hochschulabschlüssen bei den Vierundzwanzig- bis Fünfunddreißigjährigen die Weltspitze hält (College Board, Juli 2010), während in Deutschland der Bevölkerungsanteil mit Hochschulabschluss von den Vierundfünfzig- bis Fünfundsechzigjährigen hin zu den Vierundzwanzig- bis Fünfunddreißigjährigen abrutscht - und zwar von 23,1 Prozent auf 22,6 Prozent", erläutert Heinsohn. Das alles verheiße nichts Gutes, warnt der Universalgelehrte. Nur stimmt diese industriepolitische Urknalltheorie?
Wirtschaft/Unternehmen/Kommunikation/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 01/04/2011 - Keine Kommentare

So viel Social Media wie heute war nie! Zumindest im Dunstkreis zur Schau gestellter Lippenbekenntnisse. Blickt man hinter die Kulissen von Wirtschaft, Politik und Medien, stößt man immer noch auf verschlossene Türen, exaltierte Phrasendrescher, Mimikry-Aktionen, hierarchiegläubige Stabilitätsnarren und rückwärtsgewandte Bedenkenträger, so der Bericht des Düsseldorfer Fachdienstes MarketingIT: Eine Reaktorsicherheitskommission, die die Öffentlichkeit ausschließt. Mitglieder der Bundespressekonferenz, die das Twitter-Konto des Regierungssprechers als Sicherheitsrisiko einstufen und nach der Einschaltung von Bundesnachrichtendienst und BKA fragen. Marketingmanager, die soziale Netzwerke als zusätzlichen Vertriebskanal einstufen und mit Schönwetter-Botschaften zumüllen. Sektenhaft organisierte Firmen, die kritische Verbraucherstimmen auf ihren Facebook-Präsenzen als Majestätsbeleidigung werten und Kundenbeschimpfungen über Claqueure organisieren.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 01/04/2011 - Keine Kommentare
Rund fünf Monate nach dem Verkaufsstart von Windows Phone 7 können User im Windows Phone Marketplace bereits 11.500 Apps herunterladen, so Brandon Watson, Director Windows Phone 7 bei Microsoft, im offiziellen Entwicklerblog. "Das sieht vielversprechend aus", meint IDC-Analyst John Delanay im Gespräch mit pressetext. Denn die Zahl ist damit vergleichbar, wie schnell Apple einst das App Store mit Programmen füllen konnte. Allerdings sind reine App-Zahlen nicht unbedingt der wichtigste Erfolgsfaktor. Beispielsweise laden Windows-Phone-User laut Watson im Schnitt zwölf Apps pro Monat herunter. "Das ist ein wichtiger Indikator. Es zeigt, das User sich wirklich mit Plattform und Marktplatz beschäftigen", sagt der Analyst. Er hält es zudem für die richtige Strategie, wenn sich Microsoft mit dem Verweis auf einen transparenten Prüfprozess und schnelle Bearbeitungszeiten als entwicklerfreundlicher als Apple positioniert.
Gaming/Computerspiele/Politik
Von Constantin Sohn veröffentlicht am 01/04/2011 - Keine Kommentare
Die dümmliche Auseinandersetzung von sicherheitsgläubigen Politikern, Volkserziehern, Mahnern und Warnern in der Debatte um Sinn und Unsinn von Computerspielern hat der Journalist Klaus Raab in seinem Buch „Wir sind online - Wo seid Ihr?" auf den Punkt gebracht: „Der gemeine Killerspielerkritiker argumentiert folgendermaßen: Wenn jemand, der Zuckerwatte isst, Zahnschmerzen bekommt, dann nieder mit der Zuckerwatte!" Schon der inflationär eingesetzte Begriff „Killerspiele" zeigt schon an, wo die Reise der Kulturpessimisten hingehen soll. Die Argumentationskette der Bedenkenträger ist immer gleich. Entfremdete, vereinsamte und kontaktscheue Jugendliche flüchten sich in eine Scheinwelt und ballern irgendwann im realen Leben mit echten Waffen auf ihre Mitmenschen - fertig ist der Stammtischbrei von politischen Entscheidungsträgern.