Bildung/Karriere/Medien/Kommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 31/03/2011 - Keine Kommentare
Lehrende und Lernende aus aller Welt will der Internet-Telefondienst Skype über räumliche Grenzen hinweg miteinander verbinden. Mit der neuen Plattform "Skype in the Classroom" bietet er ein Tool, das einen vernetzten Unterricht ermöglicht und digitalen Online-Medien die Tür in die Klassenzimmer weiter öffnen soll. Mangels Ausstattung sind neue Technologien und Web-Kommunikation bisher an einer bedenklich großen Überzahl von Schulen und Bildungseinrichtungen vorübergegangen. Globale Medien und Kontakte im Lehrbetrieb zu nutzen, wird damit aber zumindest vereinfacht. „Wir glauben, dass es weltweit eine Nachfrage nach Werkzeugen gibt, die keine großen technischen Vorkenntnisse oder teures Equipment erfordern", sagt Skype-Sprecherin Jacqueline Botterill auf Anfrage von pressetext. Die Verbreitung von technischer Infrastruktur und Online-Medien im Unterricht variiert Skype zufolge von Land zu Land deutlich. Als Software-Firma leistet das Unternehmen „einen Beitrag, der unseren Kompetenzen und Möglichkeiten entspricht, aber wir wären vermessen zu denken, dass wir allein das ganze Problem lösen könnten".
Wirtschaft/Unternehmen/Beruf/Karriere/IT
Von Benjamin O'Daniel veröffentlicht am 30/03/2011 - Keine Kommentare

Ältere Bewerber bleiben in der IT-Branche meistens auf der Strecke. Eine vertane Chance für die Unternehmen, sagt Maximilian Nobis vom Personaldienstleister Harvey Nash. „Ältere Bewerber werden oft kritisch beäugt. Sie müssen schon etwas Außergewöhnliches bringen, um eine Chance zu haben. Leider gibt es zu viele Vorurteile. Die Vorteile dagegen werden kaum gesehen." Über die Benachteiligung älterer Bewerber berichtete kürzlich auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Sie ließ verschiedene Personalverantwortliche und Wissenschaftler zu Wort kommen. Der Tenor war eindeutig: „Natürlich haben es ältere Bewerber schwerer", wird ein Personalreferent zitiert, der nicht genannt werden möchte. Und Christian Scholz, Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre an der Universität des Saarlandes sagt: „Man weiß schon, dass da etwas dran sein könnte. Aber man will nicht so genau hinsehen."
Wirtschaft/Unternehmen/Internet/Online-Shopping
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 30/03/2011 - Keine Kommentare
Eine repräsentative GfK-Studie im Auftrag von RightNow Technologies zeigt, dass sich 13,4 Prozent der deutschen Kunden während des Online-Shoppings wünschen, direkt und unmittelbar Fragen zu einem Produkt stellen zu können. Andere häufig genannte Frustrationspunkte sind schwer zu findende Produktinformationen (20,5 Prozent), komplizierte Bestellvorgänge (16,7 Prozent) oder die Tatsache, dass vor dem Zahlungsvorgang keine Informationen zu Versandkosten und Lieferzeiten zu finden sind (16,1 Prozent). Mit der Optimierung ihres Self-Service Angebots könnten Unternehmeneinen Großteil dieser Kritikpunkte adressieren.
Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 30/03/2011 - Keine Kommentare
Europas TV-Landschaft zeigt sich beim Vormarsch der Digitalisierung einheitlich - mit Ausnahme von Deutschland. Die Umstellung von analogen Satellitenempfängern kommt in der Bundesrepublik im Vergleich bedeutend langsamer voran. "Deutschland ist ein digitales Entwicklungsland", sagt Wolfgang Elsäßer, Geschäftsführer des Satellitenbetreibers ASTRA, gegenüber pressetext. Anders als in Resteuropa liegt der Anteil digitaler an allen Sat-Haushalten bei den Deutschen noch unter 90 Prozent. Dabei tickt jedoch die Uhr, wie Elsäßer betont.
Wirtschaft/Unternehmen/Informationstechnologie/Telekommunikation/Internet/Verbraucher
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 29/03/2011 - Keine Kommentare
Der Branche für Informationstechnologie und Telekommunikation mangelt es an einer verständlichen und einprägsamen Rhetorik der Technik, bemängelt der Medienphilosoph und Designtheoretiker Norbert Bolz: „Der berechtigte Stolz deutscher Ingenieure war immer damit verbunden, zu schweigen. In der kulturellen Diskussion spielen sie keinerlei Rolle." Ähnliches könne man bei Medizinern feststellen: „Sie kommunizieren gegenüber Laien völlig unverständlich. Hier liegt das Problem. Die Unterscheidung zwischen Experte und Laie. Wir alle wechseln ständig unsere Rollen. Wir alle sind in irgendeinem Arbeitsbereich Experten und in diesem Bereich brauchen wir keine Benutzerfreundlichkeit", erklärt der Wissenschaftler der Technischen Universität Berlin.
Wirtschaft/Energie/Umwelt/Verbraucher
Von Benjamin O'Daniel, Gunnar Sohn veröffentlicht am 29/03/2011 - Keine Kommentare

Vom grünen Öko-Haus über eine „Smart Green City" bis zum länderübergreifenden „intelligenten Energienetz" - auf allen Ebenen wird in diesen Tagen über die Energieversorgung von Morgen gesprochen. Doch was der Cyber-Angriff aus dem Iran zeigt: Das zukünftige Netz - im Fachjargon auch Smart Grid genannt - muss vor allem vor Hacker-Angriffen geschützt werden - sonst drohen Totalausfälle. „Das Stromnetz der Zukunft wird über das Internet gesteuert, es muss dementsprechend gegen solche oder ähnliche Attacken gesichert werden", sagt Bernd Stahl vom Netzwerkausrüster Nash Technologies im Hinblick auf die Internet-Zertifikate, die einem IT-Sicherheitsunternehmen gestohlen worden sind. Die Zukunft der Energieversorgung einzelner Bürger stellt das Nachrichtenportal Spiegel Online vor. In einer Freiburger Wohnsiedlung versorgen sich die Hausbewohner mit eigenem Solarstrom und einem Blockheizkraftwerk. Und sie berichten von ihren Heizkosten: Es sind zum Beispiel 89 Euro - pro Jahr. Umweltbewusstsein und Geldsparen gehen Hand in Hand; Millionen Privathaushalte speisen regenerative Energie ein und läuten damit das Ende der großen Anbieter ein.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 29/03/2011 - Keine Kommentare
Twitter nutzt mit "@toptweets" ein spezielles Account, um besonders interessante Nachrichten auf dem Dienst automatisch weiter zu verbreiten. Wie der Sicherheitsspezialist F-Secure beobachtet hat, kam es dabei in den letzten Tagen zu einer peinlichen Porno-Panne. Das Account hat offensichtlichen Spam retweeted und seinen Followern Links auf Sex-Seiten vorgesetzt. Zwar hat Twitter die anstößigen Tweets mittlerweile gelöscht, doch bleibt die Frage, wie es zur Panne kam. "Ich würde meinen, dass es wohl ein Trick ähnlich krimineller Suchmaschinenoptimierung war", sagt Sean Sullivan, Security Advisor bei F-Secure, gegenüber pressetext.
Handel/Dienstleistungen/Medien/Kommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 28/03/2011 - Keine Kommentare
Mit Real-Time-Anzeigen hat Facebook womöglich einen zusätzlichen Werbe-Turbo gefunden. Einschaltungen in Echtzeit testet das weltgrößte Social Network derzeit erstmals bei einem Prozent seiner User. Jegliche Aktivitäten und Äußerungen in dem Netzwerk durch Nutzer können dabei unmittelbar zum "Futter für die Werbebotschaften" werden, wie der Fachdienst AdAge meldet. Zwar dienten den Werbern schon bisher Status-Updates und Pinnwandeinträge als inhaltliche Grundlage für ihre zielgerichteten Einblendungen. Im Real-Time-Tempo hat das Portal seine Kunden bisher aber nicht damit versorgt.
Rezension/Computerspiele
Von Constantin Sohn veröffentlicht am 28/03/2011 - Keine Kommentare
Wer schon einmal etwas vom Vorgänger gehört hat weiß, was er vom zweiten Teil erwarten kann: hochkarätige Grafik, innovatives Spielgefühl und eine packende Storyline. Wird der Nachfolger diesen Anforderungen gerecht? Was man vom ersten Teil wissen sollte ist, das die Spielfigur mit einem Anzug namens Nanosuit ausgerüstet ist, der ihr übermenschliche Stärke, Schnelligkeit, eine High-Tech-Panzerung und sogar Unsichtbarkeit gewährt. Das Introvideo gibt bereits eine klare Richtung der Story zu erkennen. In Form von einigen Ausschnitten aus Nachrichtensendungen wird uns die drastische Verschlechterung der Situation in New York geschildert. Die ganze Infrastruktur scheint zusammenzubrechen, überall Häuserbrände und Straßenkämpfe zwischen Polizei und Passanten. New York steckt, wie der Titel erahnen lässt, in einer Krise. Die Ursache dafür wird uns jedoch noch nicht offenbart.
Politik/Energie
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 28/03/2011 - Keine Kommentare
Der semantische Atompilz von Herrn Brüderle im Kreise der um Machterhalt bemühten Atomstrom-Lobbyisten des BDI wird vielleicht einmal als provinzielle Randnotiz oder Lachnummer in die Geschichtsbücher eingehen. Die Protokollaffäre des Bundeswirtschaftsminister dokumentiert nicht nur den Zerfall der Schwarz-Gelben-Herrlichkeit in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, sondern auch den Niedergang der Polit-Apparatschicks der alten Schule, die es gewöhnt sind, politische Machtfragen und Karrieren in Hinterzimmern zu regeln. Selbst das so holprig verkündete dreimonatige Atom-Moratorium und die zwei gegründeten Kommissionen entsprechen dieser Logik. Der Aktionismus von Merkel und Westerwelle sowie die unfreiwillig preisgegebenen Wahrheiten von Brüderle nach dem Schock von Fukushima verspielten den letzten Rest an Vertrauen, der für politische Autoritäten zum Lebenselixier zählt.
Forschung/Technologie/Umwelt/Energie
Von Harald Jung veröffentlicht am 25/03/2011 - Keine Kommentare
Das toskanische Startup-Unternehmen Nse Industrie SpA mit Sitz in Castelfranco di Sotto bei Pisa hat ein neuartiges Verfahren zur Müllentsorgung entwickelt. Mithilfe des "Nse Start" können aus kleineren Industriebetrieben stammende gewerbliche Abfälle ohne nennenswerte Emissionen und Rückstände unmittelbar vor Ort beseitigt werden. Die bislang weltweit einmalige und international patentierte Technologie ist eine Kombination von Pirolyse und Vergasung. In insgesamt sieben modular hintereinander gereihten Blöcken wird das Material in mehreren Heizstufen bei Temperaturen bis 1.600 Grad ohne Sauerstoffzufuhr und Flammenbildung verglüht. Dabei können über eine Turbine je nach Wahl jährlich bis zu 6,5 Mio. Kilowattstunden Strom oder 3,8 Mio. Kilokalorien an Heizwärme erzeugt werden.
Wirtschaft/Unternehmen/Kommunikation/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 25/03/2011 - Keine Kommentare

Gekaufte Fans kennt man bislang eher im Theatermilieu oder von politischen Inszenierungen, die uns der lybische Despot Muammar Abu Minyar al-Gaddafi bietet - man nennt sie auch Claqueure. Derzeit entsteht mit dem Social Networking eine neue Art von „Bühne" und prompt entfalten sich neue Formen der Inszenierung, Verstellungskunst und Camouflage. Das berichtet der Düsseldorfer Fachdienst Service Insiders. Sucht man auf Google nach der Dienstleistung „Fans kaufen", werden nach Recherchen des bwl zwei null-Bloggers Matthias Schwenk rund 12 Millionen Ergebnisse angezeigt. Als Ursache für den Kauf von „Fans" sieht er den Erfolgsdruck, der auch im Netz existiere: Dabei gehe es mitnichten um eine möglichst hohe Zahl von Followern und Fans, auch wenn das von Beratungshäusern als Maßstab für den Erfolg von Social Media-Strategien herangezogen wird.
Computer/Telekommunikation/Umwelt/Energie
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 24/03/2011 - Keine Kommentare
Wenn es nach dem französischen Start-up Wysips geht, werden Smartphone-Displays Ladegeräte überflüssig machen. Das Unternehmen hat auf der Mobilfunkmesse CTIA Wireless einen Prototypen vorgestellt, bei dem der Bildschirm gleichzeitig als Solarzelle dient. Diese ist nach Angaben des Unternehmens leistungsfähig genug, um den Akku mit nur sechs Stunden Sonnenlicht komplett aufzuladen. Innerhalb eines Jahres soll die Technologie in Endkundenprodukten verbaut werden. Das Unternehmen hat das Display seines Prototypen mit einem speziellen durchsichtigen Photovoltaik-Film überzogen, der keine 100 Mikrometer dick ist. Er beeinflusst die Genauigkeit des Touchscreens nicht, so Wysips-Präsident Ludovic Deblois gegenüber dem Laptop Magazine.
Politik/Energie
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 24/03/2011 - Keine Kommentare
So kann es laufen im politischen Neusprech-Betrieb in Berlin. Kanzlerin Merkel und Außenminister Westerwelle verkünden ein Atom-Moratorium, gleichzeitig betreibt Wirtschaftsminister Brüderle Klientelpolitik im Kreis der industriellen Gerontologen dieser Republik. Und dann hapert es halt mit den Halbwertzeiten politischer Worthülsen, die jeden Tag inflationär verbreitet werden: Im Haus der Deutschen Wirtschaft, gut zwei Kilometer vom Kanzleramt entfernt, trifft der Wirtschafts Industrie-Atom-Minister die Spitze der deutschen Industrie: „Präsidium und Vorstand des Lobbyverbandes BDI sitzen im Amerongen-Schleyer-Saal zusammen, knapp 40 Bosse der mächtigsten Unternehmen des Landes. Gegen 13 Uhr, die Nachricht von der Kernschmelze läuft gerade über die Ticker, tritt Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle auf. Der FDP-Mann soll über Industriepolitik sprechen", so die Süddeutsche Zeitung.
Wirtschaft/Unternehmen/Beruf/Karriere/IT/Social Media
Von Benjamin O'Daniel, Gunnar Sohn veröffentlicht am 23/03/2011 - Keine Kommentare
Klassische Bewerbungen auf Stellenanzeigen - das war gestern. Heute suchen viele IT-Profis nicht mehr. Sie werden gefunden, vor allem in sozialen Netzwerken. Wie können wechselwillige IT-Experten am besten auf sich aufmerksam machen, ohne dass ihr Vorgesetzter davon Wind bekommt? Dass praktisch alle Headhunter ihr Personal übers Netz suchen, ist längst bekannt. Der Trend setzt sich auch 2011 ungebremst fort: „Auf Stellenanzeigen bekommen wir einen immer schwächeren Rücklauf. Viele Hochqualifizierte spielen zwar mit dem Gedanken, den Job zu wechseln, haben es aber nicht nötig, aktiv Bewerbungen zu schreiben. Dementsprechend verstärken wir bereits länger unsere Suche in sozialen Netzwerken und sprechen dort Kandidaten an", bestätigt Maximilian Nobis vom IT-Personaldienstleister Harvey Nash den Netz-Trend. Aber welcher Social Network-Kanal nützt wechselwilligen IT-Profis am meisten? „Xing ist out, Facebook wird zum In-Netzwerk", prognostiziert die Karriere-Expertin Svenja Hofert für das Jahr 2011. Ihre These: Xing-Mitglieder wollten nicht dauernd von Kontakt-Sammlern angesprochen werden, vor allem, wenn sie keinen neuen Job suchen. Sie würden ins internationalere Linkedin.com wechseln. Oder sie gehen zu Facebook und pflegen dort ihr Vitamin B.
Computer/Telekommunikation/Forschung/Technologie
Von Markus Steiner veröffentlicht am 23/03/2011 - Keine Kommentare
Die Versorgung der Bevölkerung Afrikas mit sauberem Trinkwasser stellt für die vor Ort agierenden Hilfsorganisationen ein zunehmendes Problem dar. Um der Wasserknappheit effektiver entgegentreten zu können, hat die US-Non-Profit-Organisation Water for People nun ein System namens "Field Level Operations Watch" - kurz FLOW - vorgestellt, das die Überwachung der Wasserversorgung auch in abgelegenen kleinen Dörfern sichern soll. Als technologische Basis hierfür dient eine Android-basierte Smartphone-App, die in Kooperation mit dem Softwareentwickler Gallatin Systems wurde.
Handel/Dienstleistungen/Computer/Telekommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 22/03/2011 - Keine Kommentare
Amazon startet heute, Dienstag, seinen eigenen "Appstore für Android". Damit mischt der Onlinehändler nun auch auf dem blühenden App-Markt mit. Der Onlinehändler prüft eingereichte Programme dabei so weit, dass nicht wie bei Googles Android Market all zu leicht Schädlinge eingeschleust werden können. Zudem verspricht das Amazon-Angebot für User den Vorteil, dass es App-Kaufempfehlung auf Basis der eigenen Interessen gibt. Über Amazons US-Webseite war der Appstore in den Morgenstunden bereits aufrufbar, dann aber zwischenzeitlich wieder nicht erreichbar. Ob und wann der neue App-Markt auch hierzulande startet, steht noch nicht fest, heißt es seitens Amazon Deutschland auf Nachfrage von pressetext.
Produkte/Innovationen/Computer/Telekommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 21/03/2011 - Keine Kommentare
Microsoft hat heute, Montag, das Cloud-Service "Windows Intune" vorgestellt. Dieses umfasst Verwaltungs- und Sicherheitsfunktionen für ein einfacheres PC-Management. Profitieren sollen davon insbesondere KMUs, die IT-Dienstleistungen bei Microsoft-Partnern beziehen. "Das Entscheidende ist, dass Kunden ein Rundum-Sorglos-Paket bekommen", meint Stefan Sennebogen, Leiter Geschäftsbereich Windows & Online Services bei Microsoft Österreich, im Gespräch mit pressetext. Dank inkludierter Upgradelizenz für Windows 7 können Firmen auch leicht die im Unternehmen genutzten Betriebssysteme harmonisieren.
Politik/Energie/Innovationen
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/03/2011 - 3 Kommentar(e)
Es reicht mir. Man hört immer wieder dieselbe Leier von den Lobbyisten der Energiekonzerne und den Status quo-Denkern der verknöcherten Deutschland AG. Da musste ich heute in meiner The European-Kolumne mal Dampf ablassen: Die Romantiker des alten und überkommenen Industriekapitalismus zählen zur reaktionären Fraktion im Lande. Sie halten an einer Großtechnologie von vorgestern fest, um die liebgewonnenen Pfründe ihrer oligopolistischen Macht zu bewahren. Mit einer zentralistischen Energieversorgung lassen sich sattere Renditen einfahren. Wo käme man denn hin, wenn Städte und Kommunen auf dezentrale und hocheffiziente Konzepte setzen würden, sich abkoppeln von den Stromkonzernen und damit unabhängiger das Energiemanagement regeln. Das stinkt nach mehr Wettbewerb, schwächt die Möglichkeiten für politische Muskelspiele und verringert das Spielfeld für die Lobbyisten der zerbröselnden Deutschland AG.
Wissenschaft/Kommunikation/Technologie/Netzwerk
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 19/03/2011 - Keine Kommentare

Wie man aus der Science Fiction-Vergangenheit die Zukunft ableiten lässt, könne man sehr schön an Star Wars erkennen, sagte Bernd Stahl vom Netzwerkspezialisten Nash Technologies in einem Vortrag über die Entwicklung der Sprachkommunikation. Was könnte passieren mit einer Kombination aus Star Wars, Facebook und semantische Technologien. „Stellen Sie sich vor, es hätte bei Star Wars schon ein Facebook gegeben und der Kanzler Palpatine, Count Dooku, Jabba the Hut und andere Bösewichte wären miteinander befreundet gewesen. Da hätte Obi-Wan Kenobi sofort herausgefunden, wer hinter der großen Verschwörung steckte und das Ganze wäre geplatzt. Wir gehen in unserem Zukunftsszenario über Star Wars hinaus. Damals gab es noch kein Facebook, keine Suchmaschinen oder semantische Technologien. Es gab zwar R2D2, den bekommen wir aber auch bald", so Stahl.
Wirtschaft/Unternehmen/Medien/Kommunikation
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 18/03/2011 - Keine Kommentare

Wie angekündigt, kommt hier noch eine Story zur Fliegenbein-Zählerei. Die DAX-Konzerne bauen ihr Engagement in sozialen Netzwerken aus, so eine Studie der Düsseldorfer Agentur Vierpartner. Teilweise konnten die Unternehmen die Zahl ihrer Facebook-Fans verfünffachen und die Twitter-Follower versechsfachen. Angeblich sei jetzt die Zeit des Experimentierens bei einigen Konzernen vorbei. Hier regt sich allerdings Widerspruch. Soweit die Kurzfassung der Studie. In meiner Abhandlung gehe ich kritisch auf diesen Befund ein: „Die Zahl der Fans, Follower oder Abrufzahlen sagt überhaupt nichts über den Grad der Interaktion oder über eine Veränderung der Unternehmenskultur. Ich bezweifle, dass sich die Ziegelsteinmentalität in vielen großen Organisationen des Staates und der Wirtschaftgeändert hat", erwidert Peter B. Záboji, Chairman des After Sales-Spezialisten Bitronic.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 18/03/2011 - Keine Kommentare
Tablets wie Apples iPad haben Mini-Notebooks im vergangenen Jahr kräftig zugesetzt. Im Kampf um Marktanteile will Asus daher im Juni ein Netbook für nur 200 Dollar starten, berichtet das Branchenportal DigiTimes. Durch den Kampfpreis will Asus demnach den direkten Konkurrenzkampf mit Tablets vermeiden. Ob dieser Ansatz funktionieren kann, scheint fraglich. "Media-Tablets haben den Netbookmarkt eher in Sachen Anwendungsszenarien kannibalisiert", erklärt IDC-Analyst Larysa Yolkina gegenüber pressetext. Wieder zulegen dürften ihrer Ansicht nach eher klassische Notebooks - weil auch Tablets billiger werden. Die Absatzzahlen von Netbooks sind aufgrund des Drucks durch Tablets zuletzt massiv eingebrochen.
Handel/Dienstleistungen/Medien/Kommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 17/03/2011 - Keine Kommentare
Mit Zediva will ein neues Start-up im Online-Filmverleihgeschäft mitmischen. Dabei hat es allerdings noch einen steinigen Weg vor sich. So verfolgt das Unternehmen einen ungewöhnlichen Ansatz. Anders als die Konkurrenz streamt die Firma nicht von Servern, sondern direkt von der physischen DVD. Das US-Start-up verfügt mit seiner faktischen Web-Videothek gegenüber bereits etablierten Streaming-Anbietern wie etwa Netflix zwar über gewisse Vorteile. Ob es mit seinem unüblichen Geschäftsmodell auch bei den Usern ankommt, ist aber fraglich, scheinen doch die Nachteile zu überwiegen. Zediva bezieht DVDs direkt aus dem Handel, um sie anschließend den Kunden zum Online-Verleih anzubieten.
Forschung/Technologie/Umwelt/Energie
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 15/03/2011 - Keine Kommentare
Um eine längere Batterielaufzeit bei Handys oder eine größere Reichweite von Elektroautos zu erreichen, sind Akkus nötig, die mehr Energie auf gleichem Raum speichern. Um dieses Ziel zu erreichen, setzen Forscher am Institut für Nanotechnologie (INT) des Karlsruhe Institute of Technology auf Eisen-Kohlenstoff-Materialien. Sie haben ein Verfahren entwickelt, bei dem eine spezielle Nanostruktur entsteht. Deren Energiespeicherkapazität liegt schon jetzt doppelt so hoch wie bei normalen Lithium-Ionen-Batterien. Dieser Wert soll noch weiter steigen. In diversen Anwendungsbereichen ist es wichtig, die Kapazität von Akkus zu steigern.
Handel/Dienstleistungen/Medien/Kommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 15/03/2011 - Keine Kommentare
Das soziale Netzwerk Facebook plant einen Gutschein-Dienst, der Portalen wie Groupon Konkurrenz macht. "Wir werden ein neues Feature von 'Angebote' testen, das Nutzern erlaubt, auf Facebook Deals zu erwerben und mit Freunden zu teilen", erklärt eine Facebook-Sprecherin gegenüber pressetext. Zunächst experimentiert das Unternehmen in fünf ausgewählten US-Städten mit dem Service, das tägliche Angebote lokaler Unternehmen einer breiteren Facebook-Userbasis zugänglich machen wird. Mit dem neuen Konkurrenten stehen für Schnäppchen-Portale noch härtere Zeiten bevor.
Wirtschaft/Umwelt/Energie/Netzwerk
Von Benjamin O'Daniel veröffentlicht am 15/03/2011 - Keine Kommentare
Rolle rückwärts in der Atomenergie: Sieben Atommeiler sollen vorerst abgeschaltet werden, alle anderen werden überprüft. Allerdings: Wenn der Atom-Ausstieg kommen soll, muss für den neuen Energie-Mix das „intelligente Stromnetz" aufgebaut werden. Und auch dort spielt das Thema Sicherheit eine entscheidende Rolle. Deutschland steht eine Energie-Wende bevor - eigentlich. Denn wieder einmal wird vor allem der Erhalt der alten Energieträger geprüft, anstatt den Ausbau einer neuen Infrastruktur voranzutreiben, kritisieren Experten: „Wir brauchen ein positives Leitbild, wie eine saubere, zukunftsfähige und sichere Energieversorgung gestaltet werden soll - national und auf europäischer Ebene. Viele Ansätze bestehen bereits; die müssen jetzt gebündelt werden", sagt Bernd Stahl, IT-Fachmann vom Netzwerkausrüster Nash Technologies.
Forschung/Technologie/Bauen/Wohnen
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 14/03/2011 - Keine Kommentare
Drahtlose Sensoren zur Überwachung der Bausubstanz von Brücken, Gebäuden und anderen Infrastruktureinrichtungen könnten in Zukunft entscheidend zur Sicherheit der Einrichtungen beitragen. Während viele wichtige Bauwerke bereits heute mittels Sensoren Schäden durch Erdbeben oder andere Umwelteinwirkungen melden, könnte die drahtlose Technologie die Arbeit der Ingenieure künftig deutliche einfacher und günstiger machen, berichtet die New York Times. Zwar würde die elektronische Überwachung die Kontrolle durch Experten vor Ort nicht völlig ersetzen, aber durchaus auch qualifizierte Entscheidungen aus der Distanz ermöglichen, so John W. Wallace, Erdbebenexperte von der University of California.
Politik/Internet/Umwelt/Energie
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 14/03/2011 - Keine Kommentare

Die Bürger haben ein feines Gespür bei der Wahrnehmung der Kompetenzen des politischen Personals. Darauf gehe ich in meiner Kolumne für The European ein: Wenn es um das Internet geht, trauen sie den Volksvertretern nicht sehr viel zu. Fast jeder zweit Wahlberechtigte denkt so - das ist desaströs. Gerade jetzt müssten wir alle Ressourcen bündeln, um bei den neuen Hochtechnologien in der ersten Liga mitzuspielen. Hier geht es ja nicht nur um die Notwendigkeit eines schnelleren Internets für Unterhaltung, Spaß und Spiel. Es geht um die Zukunftsfähigkeit einer informations- und wissensbasierten Ökonomie.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/Wissenschaft
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 11/03/2011 - Keine Kommentare

In der Bildungs- und Wissenschaftspolitik sollte verstärkt die Vermittlung von Informationskompetenz in den Vordergrund gestellt werden, fordert der wissenschaftliche Verleger Arnoud de Kemp, Initiator der Berliner Fachkonferenz Informare: „Es werden in Deutschland die falschen Akzente gesetzt. Man richtet sich zu stark auf die Medienkompetenz aus und meint den Umgang mit Computern. Hier sehe ich allerdings kaum noch Nachholbedarf. Jetzt geht es darum, sich auf Inhalte zu konzentrieren. Wichtig ist der Umgang mit Suchmaschinen und die Bewertung von Ergebnissen", so de Kemp im Interview mit dem Düsseldorfer Fachdienst Service Insiders.
Wirtschaft/Unternehmen/Medien/Kommunikation
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 11/03/2011 - Keine Kommentare

Netzökonom Holger Schmidt beschäftigt sich mit einer Untersuchung der Agentur Vierpartner, die jeweils zum Jahresende die Social-Media-Engagements der 30 Dax-Konzerne erfasst. Danach haben Adidas, Volkswagen, Siemens, BMW und die Deutsche Telekom im vergangenen Jahr kräftig auf Facebook, Twitter und Youtube zugelegt. „Auch Beiersdorf, Daimler, die Lufthansa, SAP und Munich Re haben sich stark in den sozialen Medien engagiert, hat Vierpartner mit der Analyse der mehr als 500 wichtigsten deutsch- und englischsprachigen Auftritte der 30 Unternehmen auf Facebook, Twitter und Youtube in aller Welt herausgefunden. Im Durchschnitt haben die Unternehmen die Zahl ihrer Facebook-Fans verfünffacht und ihre Twitter-Follower versechsfacht", schreibt Schmidt. Er verweist aber zurecht auf die Tatsache, dass die rein quantitative Betrachtung der Fans, Follower und Abrufe wenig über die Relevanz der Social Media-Community aussagt. Für ein Unternehmen wie Adidas ist es sicherlich wichtig, möglichst viele Menschen über soziale Netzwerke zu erreichen, da das Unternehmen sich im Endkunden-Markt bewegt. Bei einem Maschinenbauer sieht das ganz anders aus.
Handel/Dienstleistungen/Medien/Kommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 11/03/2011 - Keine Kommentare
Nicht selten wird Facebook als Kommunikations- und Marketing-Eldorado für werbende Unternehmen bejubelt. Ausgerechnet bei der kaufkräftigen Zielgruppe der Teenager sieht die Realität jedoch gänzlich anders aus. Sie wollen in dem Social Network partout nicht mit Marken befreundet sein, wie die Marktforscher bei Forrester Research herausfanden. Die Nachwuchskonsumenten zeigen den Firmen die kalte Schulter und bringen sie an die Grenzen ihrer Werbemöglichkeiten in sozialen Medien. Gerade junge User sind in Social Networks besonders stark vertreten und verbringen vergleichsweise viel Zeit mit der virtuellen Freundschaftspflege.
Medien/Kommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 10/03/2011 - Keine Kommentare
Das Online-Business-Netzwerk LinkedIn will offenbar in fremden Gewässern fischen. Bei der rasanten Verbreitung von Schlagzeilen von User zu User ist bisher die Microblogging-Plattform Twitter die erste Adresse im Web. Schon in den kommenden Tagen wird LinkedIn jedoch ein neues Social-News-Produkt vorstellen, erwartet Brancheninsider Mrinal Desai, selbst vormaliger Mitarbeiter bei LinkedIn. Gerade im Wirtschaftsbereich - etwa in den Branchen Internet oder Technologie - hat das Portal hohes Potenzial. Allerdings ist auch Twitter bei Unternehmen auf dem Vormarsch.
Handel/Dienstleistungen/Medien/Kommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 09/03/2011 - Keine Kommentare
Seit dem Vormarsch von Internet und Filesharing-Netzwerken wehrt sich der Musikmarkt nur wenig erfolgreich gegen den endgültigen Kollaps. Nun ist jedoch die Zeit der Erholung gekommen. Zumindest gehen davon die unabhängigen Analysten beim Marktforscher Ovum aus. Sie prophezeien dem Business in den kommenden Jahren ein schier unglaubliches digitales Wachstumswunder. Dabei schöpft die Industrie ihr Potenzial noch nicht einmal zur Gänze aus, so die Experten. Bis 2015 explodieren die Umsätze der Musikbranche im Digitalvertrieb laut Ovum auf über 20 Mrd. Dollar. Im Vorjahr erreichten die Anbieter weltweit hingegen gerade einmal 7,5 Mrd. Dollar.
Handel/Dienstleistungen/Unternehmen/Finanzen
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 08/03/2011 - Keine Kommentare
Die kollektive Schnäppchenjagd im Internet hat bisher für beeindruckende Wachstumsraten gesorgt. Zumindest vorerst ist es damit auch noch nicht vorbei, wie die Marktforscher von BIA/Kelsey aufzeigen. Zwar bescheren die User der noch jungen Branche der Gutscheinvermittler schon heute prächtige Umsätze - derzeit allen voran Groupon. Das Geschäftsmodell der Portale ist jedoch schnell kopiert, wie zahlreiche Mitwerber des Anbieters schnell erkannten. Eine stark aufstrebende Konkurrenz nascht an dem größer werdenden Kuchen mit. Ob Groupon langfristig auf Erfolgskurs bleibt oder sich das Schnäppchengeschäft nur als aktueller Hype herausstellt, wird sich erst zeigen.
Wirtschaft/Unternehmen/Energie/Netzwerk
Von Benjamin O'Daniel veröffentlicht am 07/03/2011 - 4 Kommentar(e)
Das Smart Grid kommt - so viel steht fest. Aber wie wird sichergestellt, dass es stabil funktioniert und es nicht zu Ausfällen kommt? „Für das Energienetz der Zukunft mit Millionen Erzeugern, Verbrauchern und schwankender Wirkdynamik ist ein Kontrollnetzwerk unbedingt notwendig", sagt Bernd Stahl vom Netzwerkausrüster Nash Technologies. Das Kontrollnetz, das übers Internet laufen wird, ist ein Flickenteppich diverser Netze mit unterschiedlichen Eigentümern und verschieden starker Belastung. Die ITK-Branche ist gefordert, damit das Netz wie aus einem Guss funktioniert. Während die einen bereits am intelligenten Netz arbeiten, forcieren andere Untergangsszenarien: „Der große Stromausfall kommt", titelte zum Beispiel die Frankfurter Allgemeine Zeitung vor wenigen Tagen. Tenor des auf Konfrontation gebürsteten Artikels: Das ostdeutsche Hochspannungsnetz ist im Dauerstress. Es wird ausfallen, weil Windräder unstetig Strom liefern - im Gegensatz zu konventionellen Energielieferanten, die wie schwere, aber zuverlässige Tanker tagein, tagaus die gleiche Menge produzieren und einspeisen.
Forschung/Technologie/Computer/Telekommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 07/03/2011 - Keine Kommentare
Taiwanesische Forscher haben gezeigt, dass Seidenproteine gut zur Herstellung organischer Dünnschicht-Transistoren geeignet sind, also beispielsweise für E-Reader oder OLED-Displays. Die Seiden-Transistoren versprechen bessere Leistung und deutlich günstigere flexible Displays, so Hwang Jenn-Chang, Professor für Materialwissenschaften an der National Tsing Hua University. Er schätzt, dass in zwei Jahren erste Seiden-Elektronik auf den Markt kommen könnte. Die Wissenschaftler haben in ihrer Arbeit Seidenfibroin, den Hauptbestandteil der Textilfaser, in Elektronik verwendet. Das Protein dient ihnen als Gatedielektrikum, also isolierender Bestandteil der Transistoren, die zudem einen gängigen organischen Halbleiter nutzen.
Politik/Wissenschaft
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 07/03/2011 - Keine Kommentare
Wie die Piranhas hat sich die Netzgemeinde auf Guttenberg gestürzt. Der Fall des Ministers macht deutlich, wie stark das Netz mittlerweile auf die Politik einwirkt. Massenmedien wie „Bild" können ihre Agenda kaum noch setzen, denn die junge Generation informiert sich nur noch punktuell und selektiv. Mit dem Guttenwahn-Drama werden sich die liebwertesten Gichtlinge des Journalismus, der Politikwissenschaft und Demoskopie noch lange beschäftigen. Eingeübte Politikrituale, wie man sie in der Bundesrepublik seit Jahrzehnten kennt, funktionieren nicht mehr. Man braucht zum Regieren mittlerweile nicht nur Bild, BamS und Glotze - im Fall Guttenberg müsste man noch Meinungsumfragen hinzufügen. So funktionierten noch die Leitplanken von Altkanzler Gerhard Schröder. Die politische Willensbildung ist durch das Internet schwieriger und unübersichtlicher geworden. „Wir erleben ein Ende der Leitmedien", so der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen im Interview mit WDR 2.
Computer/Telekommunikation/Politik/Recht
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 04/03/2011 - Keine Kommentare
Wichtige Internetseiten in Südkorea wurden am heutigen Freitag von einem Cyberangriff lahmgelegt. 29 Institutionen - darunter Ministerien, die Nationalversammlung, die Militärzentrale, Versicherungen, die US-Streitkräfte in Korea und wichtige Banken - waren in Folge einer "Denial of Service" (DoS)-Attacke nicht abrufbar. "Es gab eine Attacke, jedoch gab es keine Schäden", so ein Sprecher des Präsidenten. Bei DoS-Attacken greifen viele mit schädlicher Software infizierte PCs gleichzeitig auf einen Server zu und bringen dessen Internetverkehr unter der Last der Anfragen zum Erliegen.
Politik/Internet/Datenschutz
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 04/03/2011 - Keine Kommentare

Fragwürdige Interpretationen von unbestimmten Rechtsbegriffen, antizipierte Verwaltungspraxis im Hinterzimmer, Bußgeldandrohungen, selbstherrliches Auftreten, Profilierungsneurosen und Anmaßung: Die Staatsaufseher des Datenschutzes von Bund und Ländern machen sich bei Rechtsexperten, Marketingmanagern, Wirtschaftsverbänden und der digitalen Wirtschaft derzeit unbeliebt. Einen unrühmlichen Höhepunkt dokumentierte kürzlich Spiegel Online: „Keine Google-Anzeigen, weg mit dem Zählpixel: Niedersachsens Datenschützer rüttelt an den Grundfesten der Online-Wirtschaft - und will die Weitergabe von IP-Adressen erschweren. Sollte er sich durchsetzen, wäre es mit Internetwerbung erst mal vorbei."
Wirtschaft/Unternehmen/Technik/Innovationen
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 04/03/2011 - Keine Kommentare

Die technikgetriebene Politik vieler Firmen sei eine der Hauptursachen für die Innovationsmisere in Deutschland, kritisiert Bitronic-Chairman Peter B. Záboji nach einem Bericht des Düsseldorfer Fachdienstes Service Insiders. Warum hat Apple einen so großartigen Erfolg? „Weil Steve Jobs von Anfang an Produkte auf den Markt brachte, die den Prinzipien der radikalen Vereinfachung entsprechen. Hier liegt auch die Ursache für den Streit mit den Computerfreaks und Ingenieuren, die sich fernab des Marktes einseitig für ihre technischen Obsessionen interessieren". Kritiker von Apple reduzieren das auf die Geschlossenheit des Apple-Ökosystems von Endgeräten, Betriebssystem und Apps. Das Ganze führe zu einer Entmündigung und Infantilisierung der Nutzer.
Medien/Kommunikation/Kultur/Lifestyle
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 03/03/2011 - Keine Kommentare
Die soziale Netzwerkerei von mehreren Hundert Mio. Usern dient nicht nur der Kontaktpflege und der Gesundheit von Beziehungen zu Freunden. Darüber hinaus steigern Facebook und Co in erster Linie auch das persönliche Wohlbefinden des individuellen Nutzers. So fördert die Aktivität in Social Networks das eigene Selbstwertgefühl und die Achtung vor sich selbst, wie Wissenschaftler der Cornell University herausfanden. Schließlich sehen beim Blick in den Networking-Spiegel die meisten User gut aus. Der überwiegende Großteil der Anwender präsentiert sich in sozialen Netzwerken von seiner besten Seite - zumindest in der subjektiven Wahrnehmung des Profilbetreibers. Das Online-Ich befähigt den Nutzer sogar, Eigenschaften hervorzukehren, die er im "realen Leben" nicht zeigen würde.
Produkte/Innovationen/Medien/Kommunikation
Von Andreas List veröffentlicht am 02/03/2011 - Keine Kommentare
clear.fi nennt sich eine neue Softwarelösung des Hardwareherstellers Acer, mit der die "private Cloud" in die Haushalte Einzug halten soll. Die Plattform entspreche dem Kundenwunsch nach einfacher Vernetzung aller Geräte im Heimnetzwerk und der Möglichkeit, Daten auf verschiedenen Geräten zentral zu vereinen. "Der persönliche PC ist nicht mehr der Mittelpunkt der Akivitäten, sondern nur ein Zugangspunkt", sagt Tobias Färber, Produkt Manager Consumer PCs bei Acer Deutschland, im Gespräch mit pressetext auf der CeBIT.
Wirtschaft/Unternehmen/Marketing/IT
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 02/03/2011 - 2 Kommentar(e)

Beim Morgenkaffee schaut der Marketingleiter auf sein Dashboard: Er sieht, dass einige Kampagnen noch in der Abstimmung sind, die Website am Vortag gut frequentiert wurde und die Budgets noch nicht überschritten sind. In der März-Ausgabe des Fachmagazins absatzwirtschaft wird beschrieben, welche IT-Werkzeuge von Marketingentscheidern für die Tagesarbeit sinnvoll eingesetzt werden können. Informationstechnologie dürfe kein Spezialthema der Bit-und-Byte-Freaks mehr sein. Die Ausrede von der Notwendigkeit des kreativen Chaos sei von vorgestern: „Durch den verstärkten Einsatz von Informationstechnologien arbeiten Unternehmen immer mehr in virtuellen Strukturen, da kann sich kein Marketingmanager mehr IT-Aversionen leisten", sagt Harvey Nash-Geschäftsführer Udo Nadolski gegenüber der absatzwirtschaft. Das könne man beispielsweise im Umgang mit Onlinekunden erkennen. „Hier entstehen völlig neue Verkaufs- und Servicebeziehungen. Man benötigt ganz andere Instrumente für die Interaktion", so Nadolski.
Wirtschaft/Unternehmen/IT
Von Benjamin O'Daniel und Gunnar Sohn veröffentlicht am 01/03/2011 - Keine Kommentare
Auf der IT-Branchenmesse CeBIT ist Cloud Computing das Hauptthema. Die Verlagerung von Rechenprozessen ins Netz zeigt auch: Deutsche Technikchefs und ihre Abteilungen stehen ständig vor neuen Herausforderungen. Ihre Arbeit wird immer komplexer und vielfältiger. Zugleich sind sie Innovationsmotor und nehmen in ihren Unternehmen eine zentrale strategische Rolle ein - insbesondere in Deutschland, wie eine Studie zeigt. „Rund 80 Prozent der deutschen IT-Abteilungsleiter beschäftigen sich mittlerweile mit Outsourcing und anderen Themen, bei denen es darum geht, Prozesse und Aufgaben zu optimieren. Eine Abteilung, die alles intern zur Verfügung hat, gehört der Vergangenheit an", sagt Mark Hayes von Harvey Nash. Der IT-Personaldienstleister befragt jedes Jahr über 2500 so genannte Chief Information Officers (CIO). Für Führungskräfte bedeutet das Thema Outsourcing: Sie managen internationale Teams, etwa aus Osteuropa oder Asien, die dezentral an einzelnen Projekten zusammenarbeiten.
Handel/Dienstleistungen/Medien/Kommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 01/03/2011 - Keine Kommentare
Suchmaschinen und soziale Netzwerke im Internet sind die Top-Werkzeuge der Verbraucher, um online zu Kaufentscheidungen zu gelangen. Informationen zu Anbietern und Produkten oder Dienstleistungen zu erhalten, ist für die Konsumenten einfacher denn je. Die Kombination der beiden Kanäle wird in den kommenden Jahren aber noch wichtiger als bereits der Fall, wie die Marktforscher von GroupM und comScore aufzeigen. Vor ihrem Einkauf wollen die User doppelt sicher gehen.
Wirtschaft/Unternehmen/Personal/IT
Von Benjamin O'Daniel veröffentlicht am 01/03/2011 - Keine Kommentare

Verkehrte Welt auf der Cebit: Während sich die Besucher um die Stände drängeln, rangeln die IT-Unternehmen um die wenigen Fachkräfte, die noch auf dem Arbeitsmarkt sind. 28.000 offene Stellen gibt es bereits jetzt in Deutschland - und die Wirtschaft zieht gerade erst an: „Für deutsche IT-Unternehmen ist die Wirtschaftskrise beendet. Sie investieren massiv und entwickeln neue Produkte. Es werden quer durch alle Branchen gut ausgebildete Fachkräfte gesucht", sagt Maximilian Nobis vom IT-Personaldienstleister Harvey Nash zum Start der CeBIT. SAP-Berater, Software- und Webentwickler stehen ganz oben auf der Liste, aber auch Spezialisten in der Halbleiterindustrie, im Telekommunikationsbereich und der Medizintechnik. Zusätzlich sorgt die App-Economy, die hinter der Smartphone-Revolution steht, für neuen Schwung: „Inzwischen gehört es für viele Unternehmen zum guten Ton, eine eigene App zu haben. Dadurch entstehen für Informatiker neue Positionen", sagt Nobis.
Wirtschaft/Unternehmen/Personal/IT
Von Benjamin O'Daniel veröffentlicht am 28/02/2011 - Keine Kommentare

Deutschland sucht IT-Experten. Auch auf der Cebit werben dutzende Firmen um die Gunst der wenigen Informatiker. Zugleich haben viele Unternehmen immer noch Hemmungen, ausländische Fachkräfte einzustellen. Dabei ist das Land beliebt und auch die bürokratischen Hürden sind gesunken. „Der Fachkräftemangel setzt sich ungebremst fort. In Nischen wie zum Beispiel IT-Energiehandels-Plattformen gibt es nur ein paar hundert Experten in Deutschland", sagt Maximilian Nobis von Harvey Nash. Der Personaldienstleister sucht weltweit nach IT-Fachkräften. Vor allem im osteuropäischen Raum gebe es gut ausgebildete Experten, erläutert Nobis. Doch deutsche Gepflogenheiten machen den potenziellen Kandidaten zu schaffen.
Medien/Kommunikation/Politik/Recht
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 28/02/2011 - Keine Kommentare
Zur politischen Meinungsbildung ist das Web speziell bei Jugendlichen zweifelsfrei ein mächtiges Instrument. Nicht zuletzt die von Ägypten ausgehende Protestbewegung in den arabischen Ländern hat die bedeutende Rolle der Online-Medien in dem Prozess unter Beweis gestellt. Allerdings kann das Internet entgegen weitläufiger Meinungen nicht nur Wellen auslösen und gleichgeschaltete Massen in Bewegung bringen. Vielmehr schafft es gerade bei der Jugend mehr echtes und tiefgreifendes Engagement in gesellschaftlich und politisch relevanten Fragen. Anders als angenommen kratzen jugendliche Web-User mit politischem Interesse nicht bloß an der Oberfläche.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 28/02/2011 - Keine Kommentare
Die Kauflust bei den Konsumenten ist nach dem Schock der Wirtschaftskrise zwar zurückgekehrt, trotzdem hat die Rezession ihre Spuren hinterlassen: Käufer bemühen sich, dass Produkte wie Autos, Handys, Computer und sogar Zahnpasta oder Haarshampoo wieder länger halten. Manchmal sei der Unterschied in den Lebenszyklen zwar nur klein, allerdings deutlich merkbar, berichtet die New York Times. Zudem vermuten Experten, dass die Entwicklung von Dauer sein könnte und die Käufer auch im Fall einer völligen wirtschaftlichen Erholung in Zukunft sparsam bleiben werden. Der Trend gehe im Moment jedenfalls ein Stück weit weg von der Wegwerfgesellschaft.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 25/02/2011 - Keine Kommentare
Apple verwendet in seiner gestern präsentierten MacBook Pro-Serie als erster Hersteller Intels "Thunderbolt". Die Schnittstelle setzt mit Bandbreiten von 10 Gbit/s neue Maßstäbe für Datenübertragung, ist sie damit doch doppelt so flink wie USB 3.0 und zwölfmal schneller als Firewire 800. "Die Zeit für den neuen Standard ist reif, da HD immer beliebter wird. Thunderbolt erledigt die Übertragung eines vollen 1080p-Films in weniger als 30 Sekunden", so Intel-Sprecher Thomas Kaminsky im pressetext-Interview. Intels Schnittstelle dürfte vorerst besonders Profis locken.
Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/Kundenservice
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 25/02/2011 - 2 Kommentar(e)
Die Selbstorganisation des Kunden über soziale Netzwerke, Webdienste und mobile Services über Apps bringen den klassischen telefonischen Kundendienst zunehmend in Verlegenheit. Die Branchevertreter wirkten auf der Berliner Call Center World (CCW) wie die „Ritter von der schwankenden Gestalt": „Kein Mensch braucht ein Call Center, weil es ein Call Center ist. Unternehmen benötigen gute Kundenbearbeitung", proklamierte Fraunhofer-Präsident Hans-Jörg Bullinger. Der klassische Teil, mit dem sich die großen Call-Fabriken positioniert haben, werde in den nächsten Jahren deutlich zurückgehen, erklärte Manfred Stockmann, Präsident des Call Center Verbandes, gegenüber Service Insiders. Einfache Aufgaben, die man bisher im telefonischen Kundendienst bearbeitet habe, werden immer mehr über Apps, Web-Services, Foren oder Chats abgebildet.
Politik/Wissenschaft
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 24/02/2011 - Keine Kommentare

Die Weltgesundheitsorganisation hat eine Pandemiewarnung ausgegeben. Es handelt sich um die so genannten Promo-Viren, die zu promotionalen Infekten und chronischer Doktoritis führen können. Von den WH20-Gesundheitsexperten sind die Promo-Viren als besonders gefährlich eingestuft worden, da weltweit noch kein Impfmittel gegen die Krankheit verfügbar ist und wahrscheinlich nie verfügbar sein wird - im Gegensatz zu Rinderwahn, Schweinegrippe, Mums, Fall- und Geltungssucht. Als Entdecker der Viren gilt ein Forscherteam um den deutschen Wissenschaftler Thomas Meuser. „Erst in jüngster Zeit wird ein Phänomen näher untersucht, das bisher als reflexartiger Automatismus angesehen wurde: Der Drang vieler Menschen, durch den Namenszusatz ‚Dr.‘ die tatsächliche Bedeutung der damit genannten Person für jeden sofort erkennbar zu machen. Die Untersuchung dieses auffallenden Zwanges ließ ein neues Forschungsgebiet entstehen, das als Promotionswissenschaft immer mehr Freunde und Anhänger findet", schreibt Meuser in dem Kompendium „Promo-Viren - Zur Behandlung promotionaler Infekte und chronischer Doktoritis".
Forschung/Technologie/Computer/Telekommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 24/02/2011 - Keine Kommentare
Normalerweise dient Kunststoff als Isolator beispielsweise für Kupferkabel. Doch ein australisches Forscherteam hat es nun mittels Ionenstrahl-Technik geschafft, Kunststoff zu fertigen, der Strom so gut leitet wie ein Metall. "Das schafft neue Möglichkeiten für die Herstellung von Kunststoff-Elektronik", sagt Adam Micolich, Professor für den Bereich Nanoelektronik an der University of New South Wales. Das entstandene Material ist nicht nur ein ausgezeichneter Leiter, sondern auch flexibel und preisgünstig. Zudem ist den Forschern zufolge selbst supraleitender Kunststoff denkbar. In der Mikroelektronik sind Ionenstrahl-Verfahren eine gängige Methode, um die Eigenschaften von Halbleitern wie Silizium zu beeinflussen.
Computer/Telekommunikation/Medizin/Wellness
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 23/02/2011 - Keine Kommentare
US-Forscher haben einen Computer entwickelt, der kaum größer ist als eine Bleistiftspitze. "Es ist das erste, echte millimeterskalige Computersystem", meint Dennis Sylvester, Professor für Elektrotechnik und Informatik an der University of Michigan (UMich). Der aktuelle Prototyp ist dazu gedacht, den Augendruck bei Patienten mit grünem Star zu überwachen. Doch gehen die Forscher davon aus, dass derart winzige Systeme in Zukunft beispielsweise in Form von Sensornetzwerken allgegenwärtig sein werden. Der Computer-Winzling ist nur etwas mehr als einen Kubikmillimeter groß. Das System nutzt die dritte Generation des an der UMich entwickelten, extrem energieeffizienten Prozessors Phoenix.
Politik/Internet/Datenschutz
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 23/02/2011 - Keine Kommentare

In meiner The European-Kolumne habe ich mich mit den Kontrollobsessionen der auseinander gesetzt, die sich im so genannten Düsseldorfer Kreis hinter verschlossenen Türen permanent auf die Suche nach neuen Tätigkeitsfeldern begeben, um eine Rechtfertigung für die Existenz ihrer Apparate zu finden. Diese illustre Runde der obersten Aufsichtsbehörden aus Bund und Ländern, die in Deutschland die Einhaltung des Datenschutzes überwachen, interpretiert gesetzliche Regelungen. Juristen haben mir bestätigt, dass diese Beschlüsse keine rechtliche Bindung bewirken. Faktisch gibt es allerdings eine Bindungswirkung, weil es sich um eine „antizipierte Verwaltungspraxis" handelt. Antizipierte Verwaltungspraxis ist ein schöner Ausdruck für die Aufweichung der Gewaltenteilung, die wir in Deutschland erleben: Die Parteien fungieren zunehmend als Staatsträger und bauen ihren Einfluss auf die Verwaltungen aus. Die Ministerialbürokratie übernimmt im Gegenzug immer mehr Funktionen der Gesetzgebung.
Auto/Verkehr/Umwelt/Energie
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 22/02/2011 - Keine Kommentare
Als erster Autohersteller der obersten Luxusklasse präsentiert Rolls Royce im März ein Modell mit Elektroantrieb. Der "Phantom 102EX" wird demnächst auf dem Genfer Autosalon präsentiert. "Er ist weder Konzept noch gibt es Produktionspläne. Vielmehr dient er uns als vollständig funktionstüchtiger, fahrbarer Experimentierwagen", erklärt Nigel Wonnacott, Sprecher des Konzerns, im pressetext-Interview. Vor allem die Akzeptanz des Elektroantriebs bei Rolls-Royce-Kunden soll durch diesen Vorstoß getestet werden. "Wir haben zwar ein bestehendes Klientel, müssen jedoch erkunden, wie und mit welchem Antrieb wir als Marke auch noch in zwei, drei Jahrzehnten erfolgreich sein können. Entscheidungen über die weitere Entwicklung müssen unsere Kunden treffen, diese sprechen jedoch von sich aus nicht über alternative Antriebsarten", so Wonnacott.
Politik/Internet/Datenschutz
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/02/2011 - Keine Kommentare

In einem Schreiben an die Bundesbehörden moniert der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, dass bei einigen behördlichen Internetauftritten die Übertragung von personenbezogenen Daten, „welche von den Benutzern in entsprechende Kontaktformulare zwecks Anfragen einzutragen sind, unverschlüsselt erfolgt. Dieser Sachverhalt verstößt gegen die Vorgaben des § 9 BDSG." Zudem weist er darauf hin, „dass die Verwendung des so genannten ‚Facebook-like-Buttons‘ aus datenschutzrechtlicher Sicht bei Webangeboten der Bundesbehörden nicht akzeptiert werden kann." Die Frist für eine verbindliche Rückmeldung läuft in dieser Woche ab.
Forschung/Technologie/Medizin/Wellness
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 21/02/2011 - Keine Kommentare
Ein Rollstuhl, der sich mittels Gedanken steuern lässt, ist bereits Realität und bald könnte die künstliche Haut auf Prothesen lernen Temperatur und andere Umwelteinflüsse zu spüren. Solche und ähnliche Innovationen zeigten Wissenschaftler nun auf der jährlichen Bionik-Konferenz der American Association for the Advancement of Science (AAAS) in Washington. Der Rollstuhl wurde von Forschern der Ecole Polytechnique Federale (EPFL) in der Schweiz entwickelt und soll lediglich die Speerspitze einer neuen Generation gedankenkontrollierter Hilfsmittel und Prothesen darstellen, so die Forscher gegenüber der BBC.
Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/Kundenservice
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 18/02/2011 - Keine Kommentare

Kurz vor dem Start des Berliner Fachkongresses Call Center World (CCW, 21. bis 24. Februar) wartet Günter Greff, Herausgeber von Call Center Experts, mit einem Weckruf für die Direktmarketing-Branche auf. Fast alle großen Call Center-Unternehmen stehen unter Druck, die Umsätze sinken, Mitarbeiter werden abgebaut und Geschäftskunden gehen verloren. Das berichtet der Düsseldorfer Fachdienst Service Insiders in einer Vorabmeldung. „Durch die neue Rechtsprechung sollte jedem klargeworden sein, dass viele Millionen unerlaubte Anrufe wegfallen. Und viele, die gesagt haben, ‚so was machen wir nicht‘, haben es eben doch gemacht. Fazit: Tausende Anrufe weniger, weniger Umsatz und auch weniger Arbeitsplätze. Also hätte man sich anpassen müssen", so Greff.
Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/Technik
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 18/02/2011 - Keine Kommentare

„Apple bietet perfekte Konformität. Wie System-Gastronomie. Da weiß man immer, was man hat. Wer mit den Einschränkungen ‚des Systems‘ - egal ob McDonalds, Disney oder Apple - zufrieden ist, für den ist es das Paradies. Konsum ohne Nachzudenken. Und wer flexibel ist, kommt in den Genuss von Vielfalt und Freiheit", kommentiert der Talkabout-Chef Mirko Lange nach einem Bericht des Düsselorfer Fachdienstes MarketingIT den Zweikampf zwischen Apple und Google. Android rolle mit unzähligen Herstellern, Mobilfunkern und App-Entwicklern den Markt in der Mitte auf, erläutert der Berliner Kommunikationsmanager Thomas Keup. „Der Erfolg liegt vor allem an dem Leitmotto von Google ‚Be a platform‘. Die ‚Mobile First‘-Strategie des Suchmaschinen-Konzerns ist weder schick noch heilig - sie ist der nächste große Schritt auf dem Weg zu ‚Allways On‘ - auch mit dem iPhone."
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 18/02/2011 - Keine Kommentare
Spammer und kleine Netz-Betrüger haben bei Twitter ihr Paradies gefunden. Sie überfluten den Microblogging-Dienst mittlerweile mit fragwürdigen Accounts. So eignet sich die Plattform hervorragend für ihre Zwecke, wie die Security-Spezialisten von Barracuda Networks aufzeigen. Sie bietet Möglichkeiten zur Verbreitung der weithin verhassten Kurznachrichten wie kaum ein anderes Portal im Web 2.0. Dabei profitieren die Spammer oft von der bloßen Blauäugigkeit der User. Neben der hohen Zahl an Nutzern macht den Blogging-Service hauptsächlich seine Struktur für den Spam-Versand attraktiv, gleichzeitig eine soziale Vernetzung zu ermöglichen sowie als Suchmaschine zu fungieren. Absendern können dadurch unerwünschte Messages nicht nur bei den eigenen Followern platzieren.
Produkte/Innovationen/Computer/Telekommunikation
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 17/02/2011 - Keine Kommentare
Tablets stehen derzeit am Scheideweg, was ihre Größenentwicklung betrifft. Nachdem Marktführer Apple schon Ende 2010 kategorisch ausgeschlossen hat, dass es ein iPad im sieben-Zoll-Format geben könnte, zog nun auch Samsung nach. Keines seiner Tablets werde nochmals in dieser Version angeboten, so Won-Pyo Hong, Sprecher des südkoreanischen Herstellers, gegenüber "Pocket-lint" am Mobile World Congress. So ist auch der Nachfolger des sieben-Zollers "Galaxy Tab" aus dem Vorjahr mit einem 10,1 Zoll großem Display ausgestattet. Auch wenn die Größe weiterer Modelle der Zukunft noch nicht feststehe, sollen diese jedenfalls größer als sieben Zoll sein, so Hong weiter.
Wirtschaft/Unternehmen/Mobilfunk/Internet
Von Benjamin O'Daniel und Gunnar Sohn veröffentlicht am 17/02/2011 - Keine Kommentare
Smartphones, Tablet-PCs und das Mobile Business-Duell zwischen Google und Apple bestimmten die Tagesordnung des diesjährigen Mobile World Congress (MWC) in Barcelona. Doch was passiert, wenn die internetfähigen Geräte im Datenstau hängen bleiben? Wenn die Netzverbindung hakt oder der Gesprächsaufbau fehlschlägt? Ob sich die Netzinfrastruktur so schnell erneuert wie die Endprodukte ist längst nicht ausgemacht. Fest steht: Der nächste Mobilfunkstandard Long Termin Evolution (LTE) wird auch die Netzbranche kräftig durchschütteln. „Die bisherigen Netze kommen durch das exponentiell wachsende Datenaufkommen an die Grenze der Belastbarkeit. Daraus ergibt sich für die Telekommunikationsnetzbetreiber ein gewaltiger Investitionsdruck", sagte Unternehmensberater Roman Friedrich von Booz & Company. Das Ziel müssten mindestens 30 Megabit (MB) pro Sekunde sein - und nicht bloß zwei MB. Dass durch eine zukunftsfähige Datenautobahn neue Industrien entstehen, habe längst noch nicht jeder erkannt: „Mir hat einer aus Regierungskreisen gesagt, ‚brauchen wir denn wirklich diese Bandbreite? Da werden doch sowieso nur Pornos runtergeladen‘". Siehe auch: http://www.theeuropean.de/gunnar-sohn/5698-technologierevolution-ohne-deutschland.
Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/Kundenservice
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/02/2011 - Keine Kommentare
Aus dem Ärgernis mit einem TK-Anbieter bin ich direkt auf eine Idee für eine neue Story gekommen, die ich für Service Insiders schreiben will. Titel: One-Hand-Prinzip statt Service-Bürokratie - Auf der Suche nach dem Kundenkümmerer. Es kann ja nicht sein, dass man vom Kunden eine Detektiv-Spürnase verlangt, um zu erahnen, über welchen Weg man gehen muss, um in den Genuss einer neuen Dienstleistung oder eines neuen Produktes zu gelangen. Besonders Konzerne sollten sich angewöhnen, dass der erste Kontaktkanal alles übernehmen muss, um die Wünsche des Kunden zu erfüllen: Völlig wurscht, ob man eine Firma per Telefon, Shop, Website, Twitter oder Facebook kontaktiert. Die Anbieter haben eine Bringschuld - der Kunde keine Holschuld. Also, wer über einen Shop etwas bestellen will, kann nicht monatelang hingehalten werden, um vier Monate später die Botschaft zu erhalten, dass sich an eine Hotline wenden solle, weil ein Zugriff auf Stammdaten nicht möglich sei. Vier Monate!!!!!
Produkte/Innovationen/Forschung/Technologie
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 16/02/2011 - Keine Kommentare
Ein neuer Rekord für brillenlose 3D-Darstellung ist japanischen Forschern vom staatlichen NICT-Institut gelungen. Sichtbare 200 Zoll oder mehr als fünf Meter misst der von ihnen entwickelte Schirm, der damit sogar Autos in Originalgröße abbildet. Spezielle LED-Projektoren, die den Schirm von hinten beleuchten, überwinden bisherige Darstellungsprobleme und erlauben bis zu 50 verschiedene Tiefenebenen. Der Bildschirm beruht auf dem altbekannten Wackelbild-Prinzip, dessen Funktionsweise allerdings wesentlich verbessert wurde. Die Natürlichkeit des 3D-ähnlichen Effekts bei der Bewegung des Betrachters war bisher dadurch beeinträchtigt, dass zwischen den so genannten Parallaxen-Barrieren ein störender heller Streifen sichtbar war. Dieser beruht auf den minimalen Unterschieden in Helligkeit und Farbe des Projektorlichts, konnten die Forscher zeigen.
Politik/Wissenschaft
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/02/2011 - Keine Kommentare
„Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat die Einleitung seiner 2007 veröffentlichten Dissertation aus einem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung abgeschrieben. Der einleitende Absatz der Arbeit deckt sich fast wortwörtlich mit einem am 27. November 1997 in der F.A.Z. erschienenen Text der Politikwissenschaftlerin Barbara Zehnpfennig über das Vorbild Amerikas für die Zukunft Europas. Das Zitat ist bei zu Guttenberg weder im Text als solches kenntlich gemacht noch ist Zehnpfennig in der Einleitung als Quelle angegeben. Lediglich im Literaturverzeichnis ist Zehnpfennigs Text aufgeführt. ‘Das ist eindeutig ein bewusstes Plagiat', sagte der Dresdner Medienwissenschaftler Stefan Weber im Gespräch mit FAZ.NET", berichtet FAZ.NET.
Umwelt/Energie/Unternehmen/Finanzen
Von Florian Fügemann veröffentlicht am 15/02/2011 - Keine Kommentare
Um über geplante Aktionen von Umweltaktivisten informiert zu sein, haben die Energieriesen E.ON, Scottish Resources Group und Scottish Power Personen zielgerichtet bespitzeln lassen. Wie der Guardian unter Berufung auf interne Dokumente schreibt, haben die Konzerne hierzu die Sicherheitsfirma Vericola beauftragt. Auch das Privatleben der Umweltaktivisten wurde beleuchtet. Vericola-Chefin Rebecca Todd soll Hinweise über Aktionen geliefert haben. "Unternehmen sollten zu allem stehen, was sie verzapfen.
Politik/Wirtschaft/Mobilfunk/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 14/02/2011 - Keine Kommentare

Zur Mobile World 2011 in Barcelona habe ich in meiner The European-Kolumne das Thema Breitbandtechnologie aufgegriffen. Hier ein Auszug: Wir stehen technologisch vor einer der größten Revolutionen der vergangenen 50 Jahre. So drückte es der Unternehmensberater Roman Friedrich von Booz & Company mit Blick auf die diesjährige Fachmesse Mobile World in Barcelona aus. Durch die rasante Digitalisierung fast aller Lebensbereiche explodiert die Nachfrage der Verbraucher und Unternehmen nach konstantem und universellem Internetzugang. Die neuen always on-Welten führen schon jetzt zu Kapazitätsengpässen: „Die Netze kommen aktuell durch das exponentiell wachsende Datenaufkommen an die Grenze der Belastbarkeit. Daraus ergibt sich für die Telekommunikationsnetzbetreiber ein gewaltiger Investitionsdruck für LTE- und Glasfaserinfrastruktur, um die Datenvolumina ohne Engpass und mit weiter zunehmender Geschwindigkeit bewältigen zu können. Alleine der Ausbau der Netze mit Glasfasertechnologie wird in den nächsten fünf Jahren 34 Milliarden Euro verschlingen. Das entspricht dem gesamten Telekommunikationsumsatz mit klassischen TK-Diensten im Jahr 2015", prognostiziert Friedrich.
Produkte/Innovationen/Computer/Telekommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 14/02/2011 - Keine Kommentare
LG hat heute, Montag, im Rahmen des Mobile World Congress (MWC) eine Partnerschaft mit YouTube bekannt gegeben, die Usern ein umfassendes mobiles 3D-Erlebnis verspricht. Denn kommende Android-Geräte des Elektronikkonzerns werden Nutzern die Möglichkeit bieten, 3D-Videos ganz leicht über das Webportal zu teilen sowie Content von dort zu beziehen. Den Anfang macht dabei das auf dem MWC offiziell vorgestellte Smartphone-Flaggschiff "Optimus 3D", das mit einem brillelosen 3D-Display sowie einer eingebauten 3D-Kamera aufwartet.
Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 11/02/2011 - Keine Kommentare
Der weltgrößte Handyhersteller Nokia wagt im Kampf gegen fallende Marktanteile eine Neuausrichtung. Wie der Konzern heute, Freitag, bekannt gegeben hat, kommt es zu einer umfassenden strategischen Partnerschaft mit Microsoft. Demnach wird Windows Phone zu Nokias wichtigster Smartphone-Plattform, die ihrerseits von der Expertise des Geräteherstellers profitierten soll. Zumindest vorerst werden die Finnen aber auch Symbian treu bleiben. "Ich vermute, sie werden an Symbian für wenigstens ein Jahr festhalten, während sie den Preis für Windows Phone drücken", meint Gartner-Analystin Carolina Milanesi gegenüber pressetext.
Computer/Telekommunikation/Politik/Recht
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 10/02/2011 - Keine Kommentare
Die Unterhaltungselektroniker bei Sony sind bekannt dafür, nicht gerade zimperlich mit Hackern ihrer Spielekonsole PlayStation 3 umzugehen. Nun hat der Konzern ihnen ungewollt unter die Arme gegriffen. Auf einem offiziellen Twitter-Promotion-Account der Werbefigur Kevin Butler ist laut US-Medien der Schlüssel des eigenen Produkts aufgetaucht. Mit dem Key können Anwender den Kopierschutz des Systems umgehen. Die peinliche Panne dürfte eine Unachtsamkeit gewesen sein. An die über 71.000 Follower des Twitter-Accounts wurde der Code per Retweet verschickt. Die Originalnachricht mit dem Sicherheitskey hat der Twitter-User unter dem Pseudonym "exiva" mit der Aufforderung "come at me" an Sony geschickt.
Wirtschaft/Unternehmen/Verbraucher/Energie/Internet/Energy World
Von Benjamin O'Daniel und Gunnar Sohn veröffentlicht am 10/02/2011 - Keine Kommentare
Ob Kohle, Öl oder Atomkraft: Die Energie kommt bisher aus riesigen Kraftwerken. Die Endverbraucher zapfen brav - und überlegen höchstens, ob sie ihren Anbieter wechseln sollen. Doch auch der Energiemarkt steht vor einem radikalen Umbruch. Mit Erneuerbaren Energien verändern sich nicht bloß die Stromquellen, sondern auch die Art der Produktion: Jeder Kunde verwandelt sich in einen Kleinst-Stromanbieter und optimiert gleichzeitig seinen eigenen Verbrauch. Die Folge: Die Netzinfrastruktur wird sich ebenso verändern wie die Gerätelandschaft in den Haushalten. Dieser Trend ist auf der Fachmesse Energy-World in Essen zu erkennen - auch wenn die Zukunft noch in schwer verdaulichen Begriffen wie „Smart Grid" und „Smart Meter" steckt. „Es geht darum, wie wir eine saubere, zukunftsfähige Energieversorgung hinkriegen", sagt Martina Dietschmann vom Netzwerkspezialisten Nash Technologies. Smart Meter sind - vereinfacht gesagt - intelligente Stromzähler. Sie zeigen jederzeit an, wo im Haus wie viel Wärme und Wasser verbraucht wird. Jeder kann seine Geräte auf Herz und Nieren überprüfen - im Idealfall mit seinem Smartphone, auf dem der Stromverbrauch erfasst und analysiert wird. Eine weitere Vision: „Intelligente" Waschmaschinen greifen nur dann auf Strom zu, wenn sie auf Öko-Energie zurückgreifen können. Das eigene Haus wird - auf eigenen Wunsch - vollständig „grün"; Umweltbewusstsein und Geldsparen gehen Hand in Hand. Durch solch neue Transparenz wird zwangsläufig der Druck auf die Hersteller steigen, Geräte mit noch geringerem Energieverbrauch zu entwickeln.
Wissenschaft/Technik/Kommunikation
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 10/02/2011 - Keine Kommentare
Die Vernetzung von Fahrzeugen untereinander und mit der Infrastruktur gibt dem Fahrer Informationen über die Situation jenseits seines Sichtfeldes und warnt ihn vor Unfällen oder Staus. Auf der Messe embedded world in Nürnberg zeigen Fraunhofer-Forscher vom 1. bis 3. März in Halle 11, Stand 203 neueste Anwendungen zur Verkehrssicherheit und -effizienz. Obwohl moderne Autos hohe Sicherheitsstandards erfüllen, sterben jedes Jahr in Deutschland immer noch fast 5.000 Menschen bei Verkehrsunfällen und über 400 000 werden verletzt. Um diese Zahlen weiter zu verringern, arbeiten Forscher der Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik ESK in München an innovativen Konzepten für die Car-to-X-Kommunikation (kurz C2X).
Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/Kundenservice
Von Gunnar Sohn und Benjamin O'Daniel veröffentlicht am 09/02/2011 - Keine Kommentare
Wer braucht eigentlich noch ein Telefon in seinem Smartphone? Wozu noch umständlich „zum Hörer greifen", wenn immer mehr per Service-App zu klären ist? Im Jahr der Smartphones können diese Fragen nicht mehr vom Tisch gewischt werden. Das wurde vor kurzem auch auf den Frankfurter M-Days deutlich. Der mobile Kleincomputer hat sich zum „Schweizer Taschenmesser" in der Hosentasche gewandelt. Ob man einen Restaurant-Tisch bucht, Konzertkarten reserviert oder ein Taxi bestellt - die entsprechende App steht zur Verfügung. Beim Taschenmesser half noch der Fingernagel, mit jeder App wird der SMS-trainierte Daumen aktiviert. Die Entwicklung des mobilen Internets hat weitreichende Konsequenzen - auch für die Kommunikation zwischen Unternehmen und ihren Kunden.
Auto/Verkehr/Forschung/Technologie
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 09/02/2011 - Keine Kommentare
Autofahrer der Zukunft könnten ihr Radio oder die Fensterheber ohne Knopfdruck und bloß durch einen Fingerzeig bedienen. Ein entsprechendes Konzept präsentiert das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) nächste auf der International Conference on Intelligent User Interfaces (IUI). "Unser System erlaubt, die Hand stets am Lenkrad zu lassen statt auf der Mittelkonsole nach Knöpfen zu suchen", berichtet DFKI-Forscher Christoph Endres gegenüber pressetext. Bei dem als "Geremin" bezeichneten System beeinflussen kleine Fingergesten ein elektrisches Wechselfeld, das ein Computer durch eine Antenne am Armaturenbrett ausliest. Ein Algorithmus ordnet den Gesten Signale zu.
Wirtschaft/Unternehmen/Personal
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 09/02/2011 - Keine Kommentare

In vielen Unternehmen ignorieren Führungskräfte nach wie vor die zentralen Bedürfnisse und Erwartungen ihrer Mitarbeiter teilweise oder völlig. Das belegt der Gallup Engagement Index, der in Berlin vorgestellt wurde. Die Folge ist eine geringe Motivation der Arbeitnehmer: 21 Prozent weisen keine emotionale Bindung an ihr Unternehmen auf, verhalten sich am Arbeitsplatz destruktiv und schwächen die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Firma. Lediglich 13 Prozent der Beschäftigten verfügen über eine hohe emotionale Bindung und sind bereit, sich freiwillig für ihren Arbeitgeber und dessen Ziele einzusetzen. Die große Mehrheit der Arbeitnehmer, insgesamt 66 Prozent, weist lediglich eine geringe emotionale Bindung auf - und leistet nur Dienst nach Vorschrift. Durch die daraus resultierenden Produktivitätseinbußen entsteht nach Schätzung von Gallup ein volkswirtschaftlicher Schaden von rund 120 Milliarden Euro. Die fehlende Mitarbeitermotivation bekommen die Unternehmen zu spüren: Denn emotional ungebundene Beschäftigte weisen 27,8 Prozent höhere Fehlzeiten auf als ihre emotional gebundenen Kollegen. Durch die zusätzlichen Fehltage entstehen in den Unternehmen Kosten von jährlich 3,7 Milliarden Euro.
Medien/Kommunikation/Politik/Recht
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 08/02/2011 - Keine Kommentare
Seit heute besitzt Europa ein genormtes Netzteil für Handys. 14 große Handyerzeuger, darunter Apple, LG, Motorola, Nokia, Samsung, Sony Ericsson und RIM (BlackBerry-Hersteller) haben am heutigen Dienstag EU-Industriekommissar Antonio Tajani den ersten Prototyp eines standardisierten Ladegeräts überreicht.
Wirtschaft/Energie/Netzwerk
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 08/02/2011 - Keine Kommentare
Besitzen Sie schon eine schlaue Waschmaschine oder einen interaktiven Geschirrspüler, der selbständig grüne Energie erkennt und nur dann seine Arbeit verrichtet, wenn er Ökostrom anzapfen kann? Bilden Sie mit Ihrem Stromversorger ein Netzwerk, um den Energieverbrauch zu senken? Können Sie mit Ihrem Handy den Stromzähler ablesen? Nein. Dann sollten Sie sich mit den Themen der Essener Fachmesse Energy World beschäftigen. Sie werden Begriffe wie "Smart Energy", "Smart Grid", "Smart Meter" hören und sich wundern, was das Ganze mit dem Internet, mit Smartphone-Apps und Google zu tun hat. Im Telefoninterview erläutern Martina Dietschmann und Bernd Stahl vom Netzwerkspezialisten Nash Tech, was wir von der Energy World in Essen zu erwarten haben und warum eine Energiewende nur im Zusammenspiel von Energieerzeugern, Netzbetreibern, Geräteherstellern und Verbrauchern gelingen kann.
Forschung/Technologie/Produkte/Innovationen
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 07/02/2011 - Keine Kommentare
Minimale Produktionsunterschiede von Chips und Elektronikbauteilen helfen dabei, sie vor der Produktfälschung zu schützen. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT präsentieren bei der Nürnberger "embedded world"-Messe den digitalen Schlüssel für Hardware-Bausteine auf Grundlage von deren Materialeigenschaften. "Das Prinzip ähnelt jenem des digitalen Fingerabdrucks", erklärt SIT-Forscher Dominik Merli im pressetext-Interview. Produktplagiate kosteten allein den deutschen Maschinen- und Anlagenbauern im Vorjahr 6,4 Mrd. Euro Umsatz.
Medizin/Wellness/Forschung/Technologie
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 04/02/2011 - Keine Kommentare
In Notsituationen sind insbesondere allein lebende Senioren meist darauf angewiesen, fremde Hilfe anzufordern. Diese Aufgabe soll zumindest in den eigenen vier Wänden bald automatisiert ablaufen. So haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Experimentelles Software Engineering (IESE) im Rahmen des Projekts "ProAssist4Life" in Kooperation ein System entwickelt, das Notlagen erkennt und im Bedarfsfall einen Notruf absetzt. Die Notfallerkennung verzichtet gänzlich auf den Einsatz von Kameras oder Mikrofonen sowie Messgeräte am Körper. Stattdessen erlernt das System anhand unauffälliger Sensoren fortwährend das übliche Verhalten des Bewohners im Eigenheim, wie das IESE mitteilt.
Handel/Dienstleistungen/Unternehmen/Finanzen
Von Florian Fügemann veröffentlicht am 03/02/2011 - Keine Kommentare
Interaktive Social-Media-Tools wie Facebook und Twitter haben inzwischen zwar bei vielen Unternehmen Einzug gehalten, fristen großteils jedoch ein unbetreutes Dasein. Zu dem Fazit kommt eine aktuelle Erhebung der Beratungsgesellschaft A.T. Kearney, für die Facebook-Repräsentanzen der 50 weltweit stärksten Marken untersucht wurden. Ernüchterndes Ergebnis: Interaktive Möglichkeiten des Social Webs bleiben oft ungenutzt. Der Handlungsbedarf in den Unternehmen ist groß. Denn wie die Untersuchung herausfand, blieben im November und Dezember mehr als 89 Prozent aller neuen Nutzer-Einträge auf den entsprechenden Facebook-Seiten führender Marken unbeantwortet.
Wirtschaft/Unternehmen/Informationstechnologie/Telekommunikation/Enterprise 2.0
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 03/02/2011 - Keine Kommentare

Unternehmen beschäftigen sich zu wenig mit den neuen Realitäten des Netzes: „Stichworte wie Enterprise 2.0, Crowdsourcing, Collaboration, Selbstorganisation, Kunden helfen Kunden, Netzwerk-Ökonomie, starke und schwache Beziehungen im Internet, Zugang zu nichtredundanten Informationen, Wissensmanagement über kollektive Intelligenz oder Management in Zeiten des Kontrollverlustes sind das, womit sich Führungskräfte heute beschäftigen sollten", kritisiert der ITK-Fachmann Peter B. Záboji, Chairman des After Sales-Dienstleisters Bitronic. Manager müssten die Herausforderung meistern, Informationen aus vielen Quellen zu sammeln, die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen zu errechnen und Entscheidungen zu treffen in Phasen der Ungewissheit. „Enterprise 2.0 sucht die schöpferische Kraft der Mitarbeiter umfassend zu nutzen, indem es ihnen die Möglichkeit bietet, jenseits eines engen Aufgabengebietes freiwillig mehr Verantwortung zu übernehmen, Meinungen kundzutun und sich im beruflichen Alltag stärker als bisher von persönlichen Neigungen leiten zu lassen. Freie Zusammenarbeit von möglichst vielen Benutzern ist gewollt - weitgehend ohne Einschränkungen durch Organisationen, Prozesse oder Techniken", erklärt Zeit-Redakteur Götz Hamann. Eine gewollte Wirkung von Enterprise 2.0 sei der Verlust von Kontrolle in ihrer bekannten Form. Erfassung von Arbeitszeit, Abteilungsgrenzen, enge Aufgabengebiete und in größeren Konzernen die Trennung in viele Tochtergesellschaften verhindern die im Enterprise 2.0 gewollten Netzwerkeffekte ziemlich gründlich. Wie sich neue Technologien und das Internet auf Unternehmen auswirken werden, ist nach Ansicht von Aastra-Chef Jürgen Signer noch schwer zu beantworten
Politik/Recht/Medien/Kommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 02/02/2011 - Keine Kommentare
Barack Obamas Begeisterung für Social Media lässt Deutschlands Politiker kalt. Zwar hat der US-Präsident nach seinem erfolgreichen Online-Wahlkampf bei seinen Kollegen weltweit einen kleinen Facebook-Hype ausgelöst. Anders als in den USA war der Vormarsch der sozialen Netzwerke unter den deutschen Abgeordneten jedoch nicht von langer Dauer, wie die TU Ilmenau aufzeigt. Der Dialog mit dem Volk in Web-Communitys ist für die Politiker offenbar nur im Wahlkampf von Interesse. "In der deutschen Politik könnten soziale Medien und ihre Dialogmöglichkeiten noch wesentlich stärker genutzt werden", erklärt Wolfgang Schweiger von der TU Ilmenau im Gespräch mit pressetext.
Johannes Pernsteiner
Von Forschung/Technologie/Produkte/Innovationen veröffentlicht am 01/02/2011 - Keine Kommentare
Viele kleine Linsen statt einer großen - so lautet das Geheimnis eines nur sechs Millimeter flachen Pico-Projektors, den das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) soeben zum Patent angemeldet hat. Der Prototyp liefert laut seinen Entwicklern zehnmal hellere Bilder als man von einem Gerät dieser Größe erwarten würde und könnte eines Tages zum Beispiel in Smartphones eingesetzt werden.
Politik/Recht/Medien/Kommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 01/02/2011 - Keine Kommentare
In Apples iTunes-Store haben sich Filmganoven breit gemacht, die geklaute Werke in Apps verscherbeln. Ihr Plan ist einfach: Die Betrüger packen wenig verbreitete Streifen ohne Einverständnis der Urheber in Smartphone-Anwendungen, holen sich die Profite aus dem App-Verkauf und hoffen, nicht erwischt zu werden. Wie die BBC berichtet, geht Apple der Beschwerde der Filmstudios in Besitz der Urheberrechte nach. Ob es sich dabei um einen Einzelfall handelt, ist allerdings unklar.
Medien/Kommunikation/Politik/Recht
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 31/01/2011 - Keine Kommentare
Der morgige Dienstag ist ein Lostag für den weiteren Verlauf der Aufstände in Ägypten und damit auch für die Zukunft des Landes. Diese Ansicht vertritt Soazig Dollet von "Reporter ohne Grenzen International", im Vorfeld des "Marsches der Millionen". "Seit 1977 gab es in Ägypten keinen Protest in der angekündigten Größe. Heute könnte ein Perspektivenwechsel stattfinden - hielt man doch bisher Ägypten für nicht demokratiefähig. Nun zeigt sich vielleicht das Gegenteil", so die Nahost- und Nordafrika-Expertin im Interview mit pressetext. Gespannt ist Dollet besonders darauf, wie das Mubarak-Regime auf den von der Opposition angekündigten Protestmarsch und den Generalstreik reagieren wird.
Wirtschaft/Unternehmen/Marketing/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 31/01/2011 - Keine Kommentare
Christian Halemba von der Unternehmensberatung Mind Business ist ein Datenmensch und von der Frage getrieben, wie man aus Daten sinnvolles Wissen generieren kann. Das Internet erweist sich dabei als höchst ergiebige Quelle für die Marktforschung, so Halemba in seinem Vortrag beim Marketing Solution-Forum in Düsseldorf. Die Kommunikation im Netz habe weitreichende Konsequenzen für Unternehmen, wenn es um Produkte und Dienstleistungen geht. Auch der Einkauf im stationären Einzelhandel werde durch die Vorabinformationen im Internet stark beeinflusst. „Exemplarisch kann man das in der Branche für Telekommunikation erkennen. So beziehen 90 Prozent der Konsumenten, wenn sie ein Handy brauchen oder einen Mobilfunkvertrag, ihre Informationen aus dem Internet", sagte Halemba. Vor 30 oder 40 Jahren zog man Quellen heran wie die ZDF-Sendung WiSo, Stiftung Warentest oder redaktionelle Beiträge. „Die standen in den Umfragen der Marktforschung immer ganz oben und wurden als glaubwürdig eingestuft. An zweiter Stelle stand das soziale Umfeld. Freunde, Bekannte, Familie, Arbeitskollegen oder Experten. Danach kamen die Händler, von denen man immer noch annahm, dass sie ein relativ neutrales Statement zu Produkten und Dienstleistungen abgeben. Weit zurück lag die klassische Werbung. Das war Jahrzehnte lang so. In den vergangenen Jahren hat sich das Bild völlig verändert. Direkt an die Spitze hat sich das Internet gesetzt und erreicht die gleiche Größenordnung, für die die anderen Quellen Jahrzehnte benötigt haben. Das Netz ist bei der Informationsbeschaffung und beim Vertrauensvorsprung auf dem gleichen Level wie Freunde, Bekannte, Testzeitschriften und redaktionelle Beiträge. Eine besondere Rolle spielen dabei Foren. Was dort steht, wird als authentisch wahrgenommen und spielt eine erhebliche Rolle bei der Entscheidungsfindung", erklärte der Mind Business-Berater.
Staat/Netzpolitik
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 29/01/2011 - Keine Kommentare
Vernetzung hieß das Zauberwort, dass mit dem Projekt „Open Government" die Regierung näher an den Bürger rücken lassen sollte. Am gleichen Tag, als das BMI alle Ideen der kreativen Beamten für das Durchstarten des Bürgerdialogs mit großem Aufwand eingesammelt hatte, erklärte der Ältestenrat die Bürgerbeteiligung im Web für hinfällig. Das ist wahrscheinlich auch gut so, denn schließlich schafft es die Regierung noch nicht einmal, sich untereinander zu vernetzten. So werden am laufenden Band Projektgruppen gegründet eine Menge Geld in erste Online-Auftritte investiert, die dann doch eher ein kümmerliches Dasein im Netz fristen. Man treibt Regierungsprogramme voran, die im nächsten Atemzug wieder gekippt werden.
Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 28/01/2011 - Keine Kommentare
Der Online-Händler Amazon hat erstmals mehr E-Books verkauft als Bücher. Zwar entwickelt sich der Trend zu digitalen Ausgaben hierzulande nur schleppend. In den USA hat der Konzern mit seinem E-Reader Kindle hingegen eine boomende Nische eröffnet und den Bücherabsatz kräftig angekurbelt. Gebundene Werke wurden von den elektronischen Versionen bereits Mitte des Vorjahres überholt. Früher als erwartet sind die E-Books nun auch an den günstigeren und daher verkaufsstarken Taschenbüchern vorbeigezogen. Auf 100 im Online-Bookstore verkaufte Taschenbuchausgaben kommen bei Amazon seit Beginn des Vorjahres nach eigenen Angaben 115 E-Book-Verkäufe.
Produkte/Innovationen/Computer/Telekommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 27/01/2011 - Keine Kommentare
Sony hat heute, Donnerstag, die "PlayStation Suite" für Android angekündigt. Damit will der Konzern ein PlayStation-Spielerlebnis auf Smartphones bringen, um so ein breiteres Publikum an Gelegenheitsspielern zunächst mit PlayStation-Klassikern zu versorgen. "Für einen global Player ist das angesichts des heutigen Games-Markts eigentlich eine nötige Maßnahme", meint Hans Solar, Lehrgangsleiter am Games College, gegenüber pressetext. Mit der PS Suite wird Sony nämlich nicht nur gegen das iPhone als erfolgreiches Gaming-Gerät antreten.
Wirtschaft/Staat/Umwelt/Nachhaltigkeit
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 26/01/2011 - Keine Kommentare

Der Bund will beim Einkauf stärker auf Nachhaltigkeit setzen. So können Nachhaltigkeitskriterien, dazu gehören umweltbezogene und soziale Aspekte, als zusätzliche Anforderungen in Ausschreibungen angewendet werden. Allerdings gibt es Schwierigkeiten bei der Überprüfung der ökologischen und sozialen Kriterien, berichtet der Düsseldorfer Onlinefachdienst Service Insiders in einer Vorabmeldung. Während ökologische Anforderungen, die sich auf ein Endprodukt beziehen, noch überprüfbar und als Leistungskriterium anzuerkennen sind, trifft das für soziale Kriterien nicht zu.
Produkte sind oft das Endergebnis eines langen Prozesses, der auf verschiedenen Produktionsebenen in unterschiedlichen Produktionsorten auf unserem Globus stattgefunden hat. Wie kann man da noch die Produktionsbedingungen, die ökologischen und vor allem sozialen Verhältnisse zurückverfolgen, unter denen die Grundmaterialien oder Produktkomponenten hergestellt wurden?
Produkte/Innovationen/Computer/Telekommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 26/01/2011 - Keine Kommentare
Der diesjährige Mobile World Congress (MWC) startet zwar erst in knapp drei Wochen, doch Samsung hat schon heute, Mittwoch, den Startschuss zum diesjährigen Smartphone-Rennen gegeben. Der koreanische Konzern wird auf der Mobilfunkmesse mit vier neuen Android-Modellen aus der Galaxy-Produktfamilie antreten. Erklärtes Ziel ist es, mit den Geräten einen breiteren Massenmarkt anzusprechen. Das Top-Modell unter den Neuheiten ist dabei das "Ace" mit 3,5-Zoll-Touchscreen, während sich das "Galaxy mini" eher an Smartphone-Einsteiger richtet. Vom ursprünglichen Galaxy S wurden laut Samsung in nur sieben Monaten über zehn Mio. Stück verkauft.
Wirtschaft/Unternehmen/Mobilfunk/Internet
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 25/01/2011 - Keine Kommentare
Vodafone will bis Ende März 2011 rund 1.500 Standorte mit der neuen LTE-Technologie ausrüsten, um Kunden eine deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeit von Daten zu bieten. Das gab Pressesprecherin Carmen Hillebrand in einem Interview mit dem Düsseldorfer Online-Fachdienst Service Insiders bekannt. Die Reichweite sei so groß, dass jeweils mehrere Gemeinden im Umkreis der Standorte mit Breitband-Internet versorgt werden können. „Bis Ende 2011 sollen die weißen Flecken auf der Internet-Landkarte verschwunden sein", so Hillebrand.
Forschung/Technologie/Computer/Telekommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 25/01/2011 - Keine Kommentare
Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben Prinzessin Leias holografischen Hilferuf aus Star Wars nachgestellt, um zu demonstrieren, dass holografisches Fernsehen in greifbare Nähe rückt. "Der Schwerpunkt unserer Arbeit an digitaler Holografie ist, dass wir versuchen, ein Consumer-Produkt zu schaffen", betont Michael Bove, Leiter der Object-Based Media Group am MIT Media Lab. Daher hat das Team nur auf handelsübliche Grafikchips sowie Microsofts Kinect-Sensor als 3D-Kamera gesetzt. Damit haben sie die bislang höchste Bildfrequenz bei Holovideo-Streaming erzielt.
Wirtschaft/Unternehmen/Marketing/Social Media/Netzwerke
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 25/01/2011 - Keine Kommentare
Das Zusammenkommen mit potenziellen Geschäftspartnern in der realen Welt - neudeutsch Networking - ist für das Geschäft wichtiger als das Online-Marketing über das Web 2.0. Diese Schlussfolgerung lässt sich aus einer gemeinsamen Studie des Münchner Unternehmerkreises Informationstechnologie und der PR- und Social Media-Agentur European Marketing Communications ziehen. Grundlage bildet die Befragung von über 150 vornehmlich inhabergeführten Software- und Servicehäusern sowie IT-Beratungsfirmen aus Deutschland. In der Wirtschaft stößt die Studie auf Skepsis: „Ich kenne zwar nicht den Fragebogen - die Analyse der Ergebnisse sind allerdings fragwürdig. Das persönliche Netzwerk ist für das Berufs- und Privatleben wichtig und unverzichtbar. Genauso wichtig ist es, über den eigenen Tellerrand der persönlichen Beziehungen hinwegzukommen. Das belegt eine umfassende Untersuchung des Pew Research Centers in den USA mit einer Stichprobe von über 2.300 Befragten. Demnach erweitert das Web 2.0 die soziale Reichweite. So gibt fast jeder Zweite zu Protokoll, dass das Internet soziale Aktivitäten und die Kommunikation fördert", so der ITK-Fachmann Peter B. Záboji, Chairman des After Sales-Dienstleisters Bitronic, im Gespräch mit dem Düsseldorfer Fachdienst MarketingIT (die komplette Story erscheint dort morgen!).
Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 24/01/2011 - Keine Kommentare
Zu Unrecht wird Social Media aufgrund seiner oft belanglosen Gesprächsinhalte geringgeschätzt. Denn im Notfall entwickeln sich Facebook, Twitter und Co immer mehr zu verlässlichen Helfern, berichten Experten vom Centre for Excellence for Creative Industries and Innovation (CCI). Beim immer noch anhaltenden Hochwasser im australischen Bundesstaat Queensland sei deutlich geworden, wie wertvoll Social Media im Notfall für die Weitergabe von Informationen und Mobilisierung sei. Wie nie zuvor bei einer Katastrophe die australischen Behörden Social Media ernst genommen.
Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Florian Fügemann veröffentlicht am 21/01/2011 - Keine Kommentare
Werbung im Internet mit Bannern und Pop-ups wirkt sich positiv und vor allem langfristig auf die Einkaufslust der Kunden aus. Zu dem Schluss kommt eine neue Medienuntersuchung, bei der das Shopping-Verhalten von mehr als 1,6 Mio. Verbrauchern analysiert wurde. Ohne dass die Besucher von Internetseiten großer Ladenketten es merkten, untersuchte der Internetriese Yahoo zwei Monate lang ihr Kaufverhalten. Die Auswertung der erhobenen Daten durch die beiden Yahoo-Ökonomen David Reiley und Randall Lewis hat ergeben, dass Verbraucher, die gezielt mit Werbung berieselt wurden, im Schnitt um fünf Prozent mehr Geld für Waren ausgaben. Die beiden Autoren machten sich bei ihren Untersuchungen einen Trick zunutze. Denn die analysierten Konsumenten besaßen nicht nur eine Kundenkarte eines bestimmten Einzelhändlers, sondern auch einen Yahoo-Account.
Netzpolitik/Kolumne/The European
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/01/2011 - Keine Kommentare
Meine erste Kolumne für „The European" beschäftigt sich mit dem Internet-Provinzialismus in Deutschland. Die Hysterie um Facebook, Google Street View und Co. verdeutlicht nur, wie sehr unsere Politik in ihrer Unwissenheit auf eine Jägerzaunpolitik setzt. Anstatt ständig einen deutschen Sonderweg einzuschlagen, sollten die sich die Damen und Herren im Bundestag besser um die Entwicklung einer deutschen Web-Exzellenz kümmern. Woher kommen der deutsche Verpixelungs-Sonderweg, die Sehnsucht nach technologisch sinnlosen digitalen Radiergummis und die Angst vor einer harmlosen Tracking-Software wie Google Analytics? Vielleicht liegt es daran, dass es für die politischen Jägerzaunregulierer in Deutschland so schön risikolos ist, sich mit Technologiegiganten in den USA anzulegen, um der Internetwelt zu zeigen, dass man als Staat netzpolitisch handlungsfähig bleibt. In Wahrheit verdeckt die politische Klasse ihre technologische Ahnungslosigkeit.
Wirtschaft/Messe/Telekommunikation
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 21/01/2011 - Keine Kommentare
In einem Funk- und Fernsehzentrum wird das CeBIT Studio Mittelstand vom 1. bis 5. März 2011 live berichten. „Für Unternehmer und Entscheider aus dem Mittelstand ist die CeBIT die erste Anlaufstelle, wenn es um geordnete Geschäftsanbahnung geht", betont Frank Pörschmann, CeBIT-Geschäftsbereichsleiter bei der Deutschen Messe AG. Die Erfahrungen des vergangenen Jahres waren positiv. Man setze deshalb den interaktiven Informationstransfer im Netz fort. "Auf diesem Weg können wir mittelständische Entscheider sowohl während der CeBIT als auch in der messefreien Zeit kontinuierlich mit aktuellen entscheidungsrelevanten Themen versorgen", so Pörschmann.
Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Markus Steiner veröffentlicht am 20/01/2011 - Keine Kommentare
Die Angst vor Leserabwanderungen und daraus resultierenden finanziellen Einbußen, die viele Zeitungshäuser vor der Einführung eines Bezahlmodells für ihre Online-Inhalte zurückschrecken lässt, ist anscheinend vollkommen unbegründet. Wie aus einer umfassenden Analyse des Datenmaterials von Journalism Online, einem Unternehmen, das mehrere US-Verlage mit Paid-Content-Systemen beliefert, hervorgeht, lassen sich nach einer Umstellung sowohl bei den Besucherzahlen als auch bei den erzielten Werbeeinnahmen keine signifikanten Veränderungen feststellen.
Produkte/Innovationen/Computer/Telekommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 19/01/2011 - Keine Kommentare
Der Elektronikkonzern Sony hat ein neue PlayStation Portable (PSP) in Arbeit. Diese wird schon kommende Woche der Öffentlichkeit vorgestellt, berichtet Bloomberg unter Berufung auf mehrere Insider. Auf dem Mobile World Congress Mitte Februar wiederum wird aller Voraussicht nach Sony Ericsson sein PlayStation-Handy offiziell enthüllen. Demnach steht ein Zangenangriff auf den mobilen Games-Markt bevor. Dort muss Sony mit Apples iPhone und Nintendo konkurrieren. Der japanische Konkurrent startet demnächst selbst die 3DS.
Wirtschaft/Unternehmen/Mobile/Internet/Kundenservice/Apps/M-Days
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 19/01/2011 - Keine Kommentare
2011 spricht man vom Jahr der Smartphones. Die Minicomputer mausern sich immer mehr zum persönlichen digitalen Assistenten, so der Düsseldorfer Fachdienst Service Insiders in einer Vorabmeldung. Entsprechende Konsequenzen ergeben sich für die Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden: „Smartphones können über Apps immer intelligenter eingesetzt werden und erweitern die Möglichkeiten für umfassende Web-Services, zu jederzeit und an jedem Ort", sagt Peter B. Záboji, Chairman des After Sales-Dienstleisters Bitronic. Über Apps könne man personalisierte Dienste etablieren, um dem Kunden sofort die gewünschten Informationen anzuzeigen, weiß Záboji: „Die Programme bewähren sich besonders für Standardabfragen. Beispielsweise Sportergebnisse, Aktienkurse, Restaurantempfehlungen, Apotheken‐Notdienste oder Öffnungszeiten." Die von Apple geschaffene App-Economy wird als Hebel für die Durchsetzung des mobilen Internets gesehen: „Jeder Nutzer kann sich sein Endgerät so zusammenstellen, wie er es sich wünscht. Für die Hersteller eröffnet sich eine große Chance, ihre Produkte attraktiver zu gestalten. Apple hat es genial vorgemacht. Der Konzern hat die Entwickler-Community auf das Endgerät zugreifen lassen in einem bestimmten Rahmen, um bei den Anwendungen eine größere Vielfalt zu gewährleisten. Spannend sind die Apps, wenn es um die Kundenkommunikation geht", so die private Einschätzung von Johannes Nünning, Zentrum Mehrwertdienste bei der Deutschen Telekom, im Interview mit dem Online-Fachdienst Service Insiders. Was bereits machbar sei, zeige die App von Immobilienscout 24. Hier könne man auf rund 1,2 Millionen Angebote von unterwegs zugreifen und geeignete Objekte in richtiger Lage, Größe oder Preiskategorie herausfiltern.
Computer/Telekommunikation/Forschung/Technologie
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 18/01/2011 - Keine Kommentare
Verteilte Systeme sind von größter Bedeutung in der IKT, ihre effiziente Umsetzung aber schwierig. Ein amerikanisch-israelisches Team um den Informatiker Ziv Bar-Joseph von der Carnegie Mellon University hat nun vorgeschlagen, dass die Informatik von der gemeinen Fruchtfliege lernt. Denn die Nervenzellen von Fruchtfliegen organisieren sich im Larven- und Puppenstadium auf sehr effiziente Art selbst. Das ist ein Vorbild für Algorithmen zur Netzwerkorganisation, so die Forscher in der aktuellen Ausgabe des Magazins Science.
Wirtschaft/Unternehmen/Informationstechnologie/ERP/Software/Internet/Cloud Computing
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 17/01/2011 - Keine Kommentare
Den Chefstrategen von SAP ist klar geworden, dass sich Nutzer, die mit modernen Web 2.0-Diensten groß geworden sind, schlichtweg weigern werden, mit den SAP-Programmen alten Stils zu arbeiten. Nicht umsonst hat der SAP-Mitgründer Hasso Plattner in Potsdam und Stanford Institut für „Design Thinking" gegründet. So ist Plattner wahrscheinlich bewusst, wie sehr das Image seines Unternehmens darunter gelitten hat, dass Entwickler vor allem auf Funktionen und kaum auf den Nutzer der Programme geachtet haben. Die Anwenderfreundlichkeit wird daher auf der Agenda des IT-Giganten bleiben. Software-Spezialisten werden zu den Kunden gejagt, um deren Feedback für bessere Produkte zu nutzen. „Wenn wir nicht schnell genug lernen und unser Denken erneuern, um Design-Denken auf Software anzuwenden", so Plattner, „dann sind wir möglicherweise nicht mehr so erfolgreich wie in der Vergangenheit."
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 17/01/2011 - Keine Kommentare
Apples App Store wird diesen Monat die Marke von zehn Mrd. Downloads auf iPhone, iPad und iPod Touch knacken. Ein weiterer großer Erfolg steht den kleinen Programmen im März bevor, schätzt Horace Dediu, Gründer des Entwicklerstudios und Analysehauses Asymco. Dann wird die Zahl an App-Dowloads auf iTunes jene von Musik-Titeln übertreffen. Wie beliebt Apps auf iPhone und Co heute sind, untermauert dabei ein historischer Vergleich. Gab es noch Ende 2008 nur etwa zehn Downloads pro iOS-Geräte, ist diese Zahl mittlerweile auf über 60 gestiegen. Für Apple positiv ist, dass damit eine sehr hohe Kundenbindung einher geht - für die Konsumenten selbst kann genau das aber reichlich teuer werden, warnt Dediu.
Wirtschaft/Unternehmen/ITK/Call Center
Von Walter Warnecke veröffentlicht am 17/01/2011 - Keine Kommentare
Der ITK-Spezialist wird auf der Call Center World in Berlin, die vom 22. Bis 24. Februar im Hotel Estrel statffindet, mit dem Thema Kundendialog der Zukunft beschäftigen. Dabei geht es um Unified-Communications-Lösungen, die speziell auf den Call Center-Betrieb abgestimmt sind. Neben den klassischen Funktionen wie Telefon, Fax und Fax als E-Mail wird die Einbindung von Online-Diensten immer wichtiger, so Aastra.
Staat/Wirtschaft/Unternehmen/Internet/Datenschutz/Trackingssoftware
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 14/01/2011 - Keine Kommentare

Der Hamburger Datenschützer Professor Johannes Caspar ist bei der Beurteilung von Google-Diensten ein äußerst strenger Zeitgenosse. Das konnte man beim öffentlichen Disput über Street View erkennen und das spielt sich jetzt auch beim Einsatz von Google Analytics ab. Da der Suchmaschinen-Konzern seinen Geschäftssitz in der Hansestadt hat, sind das paradiesische Zeiten für Caspar, um sich in der Öffentlichkeit für die Einhaltung des Datenschutzes ins Zeug zu legen. So will er nicht mehr mit Google über eine Anpassung des Online-Statistikdienstes an deutsches Datenschutzrecht verhandeln. Caspar erklärte der " Frankfurter Allgemeinen Zeitung", seine Behörde habe die Gespräche abgebrochen. Caspars Begründung: „Leider mussten wir zu dem Ergebnis kommen, dass Google unseren Datenschutzanforderungen nicht entsprochen hat." Caspar erklärte, man prüfe einen Musterprozess „gegen ein größeres Unternehmen" und drohte, auf Analytics-Nutzer könne „ein empfindliches Bußgeld" zukommen. Wenn Caspar eine Anpassung an deutsches Datenschutzrecht anmahnt, bezieht er sich im engeren Sinne auf eine Interpretation der gesetzlichen Regelungen durch ein Gremium, welches sich „Düsseldorfer Kreis" nennt. Diese illustre Runde ist eine informelle Vereinigung der obersten Aufsichtsbehörden, die in Deutschland die Einhaltung des Datenschutzes im nicht-öffentlichen Bereich überwachen. Juristen haben mir bestätigt, dass diese Beschlüsse keine rechtliche Bindung bewirken. Faktisch gibt es allerdings eine Bindungswirkung, weil es sich um eine „antizipierte Verwaltungspraxis" handelt.
Wirtschaft/Unternehmen/Internet/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 13/01/2011 - 1 Kommentar(e)
Viele Führungskräfte in den Unternehmen scheuen sich noch davor, ihre Unternehmen für die modernen Kommunikationsformen des Web 2.0 zu öffnen, schreibt der Unternehmensberater Michael Hengl in einem Gastbeitrag für Harvard Business Manager. „Leider blockieren Manager aber noch immer aus Angst vor Veränderung und Machtverlust den Weg zum Unternehmen 2.0. Sie verzögern und zensieren interne Foren und Blogs; öffentliche Äußerungen im Internet kontrollieren sie über Verschwiegenheitsklauseln; Zugänge zu Facebook, Twitter oder Xing sperren sie sogar ganz. Sie verharren in alten Verhaltensmustern, statt Kommunikation zu fördern und in die richtigen Bahnen zu lenken. Sie lassen die Chance ungenutzt, die Koordination im Unternehmen erheblich zu verbessern", so Hengl.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 13/01/2011 - Keine Kommentare
Immer mehr Unternehmen versprechen Eltern Hilfe beim Schutz ihrer Sprösslinge vor Risiken wie Cyberbullying in Form von Software, welche die Aktivitäten der Kinder in sozialen Netzwerken wie Facebook überwacht. Doch solche Produkte stellen of selbst ein großes Risiko für ihre Nutzer dar, warnt die US-Organisation School Safety Partners. Denn Anbieter sichern sich in den Nutzungsbedingungen teils umfassende Verwertungsrechte an überwachten Inhalten sicher oder das Recht, Daten ungefragt an Dritte weiterzugeben. Zwar sind solche Dienst bisher vor allem in den USA verbreitet. "Es ist allerdings nicht davon auszugehen, dass es sich nur um ein US-Problem handelt", warnt Axel Schmiegelow, Vorsitzender der Fachgruppe Social Media im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW).
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 12/01/2011 - Keine Kommentare
Google hat angekündigt, dass der Browser Chrome in Zukunft keine HTML5-Videoeinbettung mittels H.264 mehr unterstützen wird. Vielmehr will man sich auf wirklich offene Codes wie das hauseigene WebM und Ogg Theora konzentrieren, so der Produktmanager Mike Jazeyeri im Chromium Blog. Damit stellt sich der Internetriese im Codec-Krieg endgültig gegen den Favoriten von Apple und Microsoft. "Das ist ein merkwürdiger Schritt. Das Argument der 'Offenheit' ist schwer zu glauben, da die beste Alternative zu H.264 derzeit nicht WebM, sondern Flash ist", meint ScreenDigest-Analyst Julien Theys gegenüber pressetext. Gerade im Desktop-Segment könnte Adobe mit Flash lachender Dritter sein, da Google im HTML5-Streit definitiv Position bezieht.
Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 12/01/2011 - Keine Kommentare
Die Verleihmöglichkeit von E-Books auf Amazons Kindle hat innerhalb von Tagen neue Geschäftsmodelle hervorgebracht. So versuchen findige Web-Start-ups bereits, aus dem Angebot Profit zu schlagen. Im Oktober hatte der Konzern angekündigt, Kindle-Usern die Möglichkeit zu bieten, Bücher mit Freunden zu teilen und für eine Periode von maximal 14 Tagen an andere Geräte zu entlehnen (pressetext berichtete). Bis sich einige Anwender die Option für eigene Zwecke zu Nutze machten, hat es seit Umsetzung der Idee zum Jahreswechsel aber nur wenige Tage gebraucht. Ob Amazon mit dem Geschäftsmodell E-Book-Verleih einverstanden ist, bleibt offen. Auf Nachfrage von pressetext war bisher keine Stellungnahme von dem Unternehmen erhältlich. Dabei drohen die Ideen der Start-ups, Amazon um Verkäufe und damit um Einnahmen zu bringen.
Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 11/01/2011 - Keine Kommentare
Seit Anfang April 2010 dürfen private TV-Stationen in Deutschland mit Produktplatzierungen neue Einnahmequellen erschließen. Der Markt hat sich jedoch nur schleppend entwickelt. Eine Kombination aus kaum attraktiven Angeboten seitens der Fernsehproduzenten und einem nur zögerlichen Interesse vonseiten der werbetreibenden Wirtschaft führte zu bisher eher enttäuschenden Ergebnissen. Ein Mitgrund für die schwachen Geschäfte war die mangelnde Kenntnis über Werbewirkung, Effizienz und die Einstellung von Konsumenten zum neuen Werbeformat. Damit will die Industrie nun jedoch aufräumen.
Computer/Telekommunikation/Forschung/Technologie
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 10/01/2011 - Keine Kommentare
Auf der diesjährigen Consumer Electronics Show (CES) hat auch das Thema 3D wieder eine wichtige Rolle gespielt. Insbesondere zeigen Entwicklungen auch großer Hersteller, dass der Trend verstärkt hin zu autostereoskopischen, also brillenlosen, Technologien geht. So hat LG passende Bildschirme für Smartphones und Tablets vorgestellt, während unter anderem Sony HDTV-Prototypen aufgefahren hat.
Produkte/Innovationen/Computer/Telekommunikation
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 07/01/2011 - Keine Kommentare
Die Umstellung auf hochauflösende TV-Programme und der damit verbundene Durchbruch von LCD- und Plasma-Technologien haben für die TV-Hersteller im vergangenen Jahrzehnt goldene Zeiten bedeutet. Diese sind jedoch offenbar vorbei, denn der Markt ist gesättigt, berichtet die New York Times. Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas versuchen die Hersteller nun mit neuen Technologien, allen voran 3D und Internetanbindung, Kunden davon zu überzeugen, dass sie ein neues TV-Gerät brauchen.
Wirtschaft/Konjunkturprognosen
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 07/01/2011 - Keine Kommentare
Für 2010 sagten die Konjunkturforscher ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 1,4 Prozent voraus. Das war viel zu pessimistisch, wie wir mittlerweile wissen. Im vergangenen Jahr legte die Wirtschaft um 3,7 Prozent zu. Dieser Trend soll sich allerdings in diesem Jahr abschwächen. Nach Berechnungen des DIW wird das Bruttoinlandsprodukt 2011 um 2,2 Prozent zulegen, 2012 um 1,3 Prozent. Beim Wachstum 2010 spielten Aufholeffekte eine große Rolle, so das DIW. Die werde es in den nächsten Jahren so nicht mehr geben. Da liegen die VWLer wohl wieder falsch. Was die Glaskugel-Ökonometriker unterschätzen, ist der Faktor Mensch. Darauf hat der Informatik-Professor Karl Steinbuch 1979 hingewiesen. Ich habe das hier schon mehrfach aufgegriffen. Steinbuch berechnete, dass eine seit 1949 jeweils zum Jahresende vom Institut für Demoskopie Allensbach gestellte Frage „Sehen Sie dem neuen Jahr mit Hoffnungen oder Befürchtungen entgegen" in dem Prozentsatz der Antworten „mit Hoffnungen" der Entwicklung des realen Bruttosozialprodukts vorauseilt. Der Verlauf des Optimismus folge nach Erkenntnissen von Steinbuch wie das Wachstum des Bruttosozialprodukts Zyklen mit einer Dauer von etwa vier bis fünf Jahren und der Optimismus in der Bevölkerung hinke nicht hinter der Konjunktur her, sondern gehe ihr voraus: Zuerst Optimismus, dann Wachstum.
Produkte/Innovationen/Computer/Telekommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 06/01/2011 - Keine Kommentare
Anlässlich der CES 2011 gibt es wie jedes Jahr neben den Neuheiten diverser Großkonzerne auch diverse Gadgets zu bewundern. Das kanadische Unternehmen InteraXon etwa zeigt am Beispiel eines Puzzlespiels eine Gedankensteuerung für das iPad, während Liquid Image eine Schutzbrille präsentiert, mit der User beispielsweise waghalsige Skitouren auf Video bannen können. Ob der Messestress zu viel wird, können Besucher mit dem iPhone-Blutdruckmessgerät des französischen Start-ups Withings überprüfen. Peep Wireless wiederum zeigt eine App, die Smartphones zu einer Art Peer-to-Peer-Netz verbindent und somit Mobilfunkmasten überflüssig machen soll.