Wirtschaft/Telekommunikation/Recht

Bundesnetzagentur untersagt Abrechnung von unerlaubt beworbenen Gewinnspieleintragsdiensten über Telefonrechnungen

Von veröffentlicht am 29/12/2010 - Keine Kommentare

Die Bundesnetzagentur hat jetzt für bestimmte Forderungen der telomax GmbH ein Verbot der Rechnungslegung und Inkassierung verhängt. Das Verbot wurde gegenüber dem Unternehmen und der Telekom Deutschland GmbH ausgesprochen, über deren Telefonrechnungen die telomax GmbH Verbrauchern unter den Artikel-/Leistungsnummern 61404 und 83917 Entgelte für Gewinnspieleintragsdienste berechnet, die von Drittfirmen erbracht werden sollen. Die Eintragsdienste werden zuvor z. B. unter dem Namen "www.win-finder.com" rechtswidrig telefonisch beworben. Das Verbot gilt rückwirkend für die Zeit ab dem 30. März 2010. "Der Verbraucherschutz wird durch die ausgesprochenen Rechnungslegungs- und Inkassierungsverbote nachhaltig gestärkt. Durch die Unterbindung der Zahlungsströme zu den Verantwortlichen lohnen sich die rechtswidrigen Anrufe und unlauteren Geschäftspraktiken nicht mehr", betonte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.

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Unternehmen/Finanzen/Bildung/Karriere

Mobile Arbeitsplätze steigern Produktivität - Arbeitsmodell führt zu mehr Leistung und weniger Kosten

Von Caroline Schoettler veröffentlicht am 27/12/2010 - Keine Kommentare

Mobile Arbeitsplätze führen zu Produktivitätssteigerungen von 25 Prozent, gleichzeitig lassen sich Kosten um 16 Prozent senken. Positiver Nebeneffekt ist, dass mobile Arbeitsplätze gut bei den Mitarbeitern ankommen. Wer zuhause, unterwegs beim Kunden oder in anderen neuen Modellen arbeitet, ist um 15 bis 25 Prozent zufriedener als die Kollegen im Büro. Das hat eine Studie der Managementberatung Steria Mummert Consulting ergeben. Nur drei bis sieben Prozent der Arbeitnehmer arbeiten derzeit ausschließlich Mobil. "Diese Zahl wird in den kommenden Jahren rasant zunehmen", sagt Alexander Kaszubiak, Senior Consultant bei Steria Mummert Consulting. "2020 könnte der Anteil der Mobile Workers bereits bei 20 Prozent liegen. Denn aufgrund der wachsenden Vernetzung der Wirtschaft werden solche mobilen Arbeitsplätze für die Unternehmen immer wichtiger. Die Mitarbeiter sollen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein." Diesem Trend folgen heute schon immer mehr Unternehmen. Sie richten beispielsweise Arbeitsplätze bei ihren Lieferanten ein, Dienstleister arbeiten zur Projektunterstützung über lange Zeit im Büro der Kunden. Neue Technologien wie Cloud Computing machen es dabei möglich, dass die Mobile Workers den gleichen Zugriff auf alle Programme und Informationen bekommen, die auch ihre Kollegen im Firmenbüro haben.

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Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/Hotline

Netzagentur verfügt Abschaltung des Auskunftsdienstes 11861 - Verbraucher können Geld zurückfordern

Von Matthias Schmitz veröffentlicht am 23/12/2010 - Keine Kommentare

Die Bundesnetzagentur hat jetzt die Abschaltung der Auskunftsdiensterufnummer 11861 angeordnet. Gleichzeitig hat sie den Auskunftsdienstebetreiber verpflichtet, für die Weitervermittlungsdienste gezahlte Entgelte auf Anforderung des Verbrauchers unverzüglich zurück zu zahlen bzw. noch nicht gezahlte Entgelte nicht mehr einzuziehen. Der Verbraucher kann sich dabei auf den gesetzlich angeordneten Wegfall des Entgeltanspruchs berufen, weil im Zeitraum vom 16. April 2010 bis zum Zeitpunkt der Abschaltung die vorgeschriebene Preisansage nach der Auskunft durch die 11861 und vor der Weitervermittlung unterblieben ist (§ 66g Telekommunikationsgesetz).

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Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen

Amazon wird zunehmend negativ wahrgenommen - WikiLeaks-Sperrung führt zu Eintrübung des Markenimages

Von Caroline Schoettler veröffentlicht am 22/12/2010 - Keine Kommentare

Der Onlineversandhandel Amazon büßt laut dem Marktforschungsinstitut YouGov Deutschland in seiner Beliebtheit wertvolle Punkte ein. "Unsere Daten zeigen, dass die Marke Amazon seit Bekanntwerden der WikiLeaks-Sperrung deutlich stärker in den Köpfen der Deutschen, Briten und US-Amerikaner präsent ist als zuvor. Dass dies nicht nur mit dem Weihnachtsgeschäft zu tun hat, belegt die negative Entwicklung des Buzz seit dem 3. Dezember, dem Tag des Bekanntwerdens der Serverabschaltung", erläutert Holger Geißler, Vorstand des Marktforschungsinstituts. Der Buzz-Wert gibt Auskunft darüber, ob und wie sehr eine Marke kurzfristig positiv oder negativ wahrgenommen wird. "In Deutschland sackte dieser Wert in den vergangenen zwei Wochen von +83 auf +68 ab", so Geißler. Dies betreffe nicht allein die Marke Amazon. Visa und MasterCard, die ebenfalls im Fall WikiLeaks negativ durch die Medien gegangen sind, verzeichnen im US-amerikanischen BrandIndex eine ähnlich schlechte Entwicklung. Häufig geht mit der kritischen Wahrnehmung einer Marke in der Öffentlichkeit auch eine Eintrübung des Markenimages einher.

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Medien/Kommunikation/Unternehmen/Finanzen

AOL expandiert weiter und kauft About.me - Internetriese holt sich zentrale Anlaufstelle im Social Web

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 21/12/2010 - Keine Kommentare

Der Internetkonzern AOL setzt seinen Expansionskurs ungebremst fort. Nach einer Reihe von Übernahmen wurde heute, Dienstag, der Kauf des Start-up-Unternehmens About.me bekannt. Damit stellt AOL im sozialen Netz auf Angriff. So bietet die neu in die Konzerngruppe eingebundene Plattform eine zentrale Anlaufstelle im Web der Social Networks. AOLs jüngste Akquisition stammt damit abermals aus einer gänzlich anderen Ecke des Internets als die ihr vorangegangenen Zukäufe. Auf ihren About.me-Seiten führen die User ihre Profile anderer sozialer Netzwerke zusammen, um einen Überblick über die eigene Person bzw. ihre Identität im Social Web zu erlauben. 

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Wirtschaft/Unternehmen/Marketing/Social Media

Wenn Echtzeit nicht mehr schnell genug ist – Serviceorganisationen müssen Wünsche der Kunde vorausahnen

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/12/2010 - 2 Kommentar(e)

Kaum hat man sich in den Marketingabteilungen an den Gedanken gewöhnt, dass mit dem Web 2.0 die Echtzeitkommunikation mit dem Kunden zum Standard wird, steht ein weiteres Umdenken bevor, so der absatzwirtschaft-Fachdienst MarketingIT in einer Vorabmeldung. Denn Echtzeit sei nicht mehr schnell genug, behauptet der Trendforscher Sven Gábor Jánszky. „Wer den Trend schon heute ernst nimmt, muss seine Businessstrategien auf ein neues Paradigma umstellen. Unternehmen müssen schneller als Echtzeit sein. Wenn der Kunde eine Firma kontaktiert, dann sollte man bereits wissen, was er will." Deshalb sei die Erbsenzählerei über Social Media-Analysetools kritisch zu betrachten. „Man braucht so etwas nur, wenn man weiterhin die Vorstellung des Massen-Marketings vor sich her treibt. Nur wenn ich eine imaginäre Masse adressiere, brauche ich einen künstlichen Index, um die Masse zu messen. Wir werden demnächst keine Masse mehr haben. Das Unternehmen kommuniziert mit jedem Kunden einzeln. Dafür braucht man keinen Index", so Jánszky. „Monitoring ist ein Relikt aus der Zeit des klassischen Marketings. Bei vielen Social Media-Analysetools, die in diesem Jahr wie Pilze aus dem Boden geschossen sind, geht es in der Regel um die Befindlichkeit einer Masse. Wir glauben eher an das Zeitalter der Social Media-Dialoge und an Social CRM", sagt Andreas Klug, Vorstand des Kölner Softwareunternehmens Ityx, im Interview mit MarketingIT.

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Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/Informationstechnologie

Microsoft drängt auf den Anlagenmarkt der Telekommunikation

Von Walter Warnecke veröffentlicht am 20/12/2010 - Keine Kommentare

Nach einem Bericht der Funkschau auf den TK-Anlagenmarkt. Doch die Angst vor dem Softwareriesen ist erstaunlich gering, betrachtet man den Anlagenmarkt bis 100 Nebenstellen. So sieht sich der ITK-Anbieter Aastra durch zwei in Partnerschaft mit Microsoft entwickelten und auf den Lync-Server abgestimmten Telefonen im Portfolio gut positioniert. Für Unternehmen die keinen Microsoft Exchange-Server nutzen, ist die Nutzung des Lync-Servers noch sehr kostenintensiv. Mit dem kompletten Unified-Communications-System spricht Microsoft hauptsächlich Unternehmen mit mehr als 250 Nebenstellen an. „Wir rechnen heute nicht damit, dass Microsoft kurzfristig große Geschäfte im Bereich der KMU machen wird", so Eric Kirchner, Leiter Operator Sales bei Aastra Deutschland gegenüber der Funkschau. „Dieser Fokus ist aber kein Dogma. Für Unternehmen, deren Geschäftsprozesse bereits heute von Microsoft-Infrastruktur getragen werden, in denen beispielsweise bereits ein Exchange-Server für asynchrone Dienste wie Mail und Voicemail vorhanden ist, kann es sich lohnen, Lync hinzuzukaufen", erläutert Kirchner. Die Investition in Microsoft-Lync könne sich außerdem für Unternehmen auszahlen, die komplette UC-Dienste benötigen.

 

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Handel/Dienstleistungen/Medien/Kommunikation

Online-Werbung zieht an Zeitungen vorbei - Internet-Erlöse können Umsatzrückgänge nicht kompensieren

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 20/12/2010 - Keine Kommentare

Die Verlagerung der Werbebudgets innerhalb der Medienindustrie zu mehr Online-Ausgaben hat sich abgezeichnet. Noch in diesem Jahr wird das Engagement der US-Werbetreibenden im Web größer sein als in gedruckten Zeitungen. Angaben der Marktforscher bei eMarketer zufolge werden sie für Online-Einschaltungen zu Jahresende erstmals mehr Geld ausgegeben haben als für Print-Zeitungsannoncen. Trotz des Zuwachses im Internet können die Verleger die im Druck-Segment verbüßten Umsatzrückgänge aber nicht ausgleichen. Grund dafür sind die niedrigeren Preise für Online-Schaltungen. Vielen Medienhäusern hat das Web höhere Leserzahlen und eine zusätzliche Plattform für mehr Werbetreibende beschert. Online verrechnen sie für Werbeeinblendungen in der Regel jedoch deutlich niedrigere Gebühren als in ihren Print-Titeln. Der Abzug der Konsumenten ins Internet ist bei den Herausgebern daher weiter spürbar. Unternehmen und Werber sind ihren Zielgruppen gefolgt und geben 2010 laut eMarketer rund 25,8 Mrd. Dollar für Online-Einschaltungen aus. In Werbung in gedruckten Zeitungen investieren sie mit 22,8 Mrd. Dollar im Vergleich hingegen deutlich weniger.

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Computer/Telekommunikation/Kultur/Lifestyle

Menschheit vergisst schneller als je zuvor - Online-Tool zeigt kollektives Gedächtnis über Jahrhunderte

Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 17/12/2010 - Keine Kommentare

Die fortschreitende Digitalisierung der Bücher erlaubt es erstmals, die Kultur des Menschen auch mathematisch zu rekonstruieren. Wissenschaftler von Google und der Harvard University haben am heutigen Freitag das Online-Tool "Culturomics" präsentiert, das in Sekunden die Häufigkeit des Aufscheinens jeglicher Stichworte in den Büchern der vergangenen 500 Jahre zeigt. Durch die leicht bedienbare Geschichtsrecherche konnten Forscher bereits beweisen, dass die Menschheit immer schneller ihre eigene Vergangenheit vergisst. Google hält in seiner Bücherdigitalisierung mittlerweile bei 15 Mio. gescannten Exemplaren, was zwölf Prozent des gesamten Bücherbestands der Menschheit ausmacht. 

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Wirtschaft/Unternehmen/Marketing/Social Media/Call Center

WikiLeaks-Effekte im Kundendialog: Die Entlarvung hohler Marketingbotschaften

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/12/2010 - Keine Kommentare

Soziale Netzwerke werden für die den Kundendialog immer wichtiger: „Über Produkte, Dienstleistungen, Marken und Unternehmen wird im Web 2.0 intensiv gesprochen, ob es die Firmenvertreter wollen oder nicht. Es regiert das Prinzip der Selbstorganisation. Entsprechend muss die Serviceorganisation und das Marketing der Unternehmen umgestaltet werden", rät Peter B. Záboji, Chairman des Frankfurter After Sales-Spezialisten Bitronic. Mit der alten Ziegelsteinmentalität funktioniere die Klick-Ökonomie nicht mehr. „Das habe ich schon vor über zehn Jahren prognostiziert. Geändert hat sich in vielen Organisationen allerdings wenig. Sowohl der öffentliche Dienst als auch die private Wirtschaft hadern immer noch mit der Unkontrollierbarkeit des Netzes und dem damit verbundenen Autoritätsverlust. Intern konserviert man die alten Hierarchien und wundert sich über die negativen externen Wirkungen. Die Chancen einer offenen Gesprächskultur im Internet werden nicht ausreichend genutzt", kritisiert Záboji.

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Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen

Telefonwerbung bringt Verbraucher zur Weißglut - 80.000 Beschwerden in nur neun Monaten - Gesetzgebung zu lasch

Von Florian Fügemann veröffentlicht am 16/12/2010 - Keine Kommentare

Trotz scharfer Gesetze wird der Telefonterror nicht weniger. Wie die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bekannt gab, nahm die Zahl der Beschwerden in den vergangenen neun Monaten bundesweit auf fast 80.000 zu. Die Masche vieler Unternehmen bleibt dabei stets gleich. Mit der Aussicht auf den Gewinn des Jahres, sollen Verbrauchern persönliche Daten zur Abbuchung vom eigenen Konto oder der Telefonrechnung entlockt werden. Die Auswertung zeigt, dass mit einem Löwenanteil von 52.050 Beschwerden auf den Bereich Gewinnspiel und Lotterie zutreffen. Prozentual betrachtet entspricht diese Zahl 65,4 Prozent. Den zweiten Platz nehmen mit 9.241 gemeldeten Fällen ungewollte Anrufe an, ohne dass die Verbraucher das beworbene Produkt zuordnen konnten. Weiter folgen Anrufe der Kategorie "Es hat lediglich geklingelt" mit immerhin 6.948 Beschwerden beziehungsweise 8,7 Prozent.

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Unterhaltung/Gaming

Assassin's Creed Brotherhood: Neue Abenteuer nicht ohne Frustfaktor

Von Constantin Sohn veröffentlicht am 16/12/2010 - 1 Kommentar(e)

Mit Assassin's Creed Brotherhood präsentiert Ubisoft den lang ersehnten dritten Teil der Serie. Wie im zweiten Teil schickt der Animus ein Gerät, welches die in den Genen gespeicherten Erfahrungen zurückbringen kann, Desmond Miles ins 15. Jahrhundert und lässt ihn die Erinnerungen des Assassinen Ezio Auditore da Firenze nacherleben. Die Story von AC Brotherhood schließt direkt an die des Vorgängers an. Ezio kehrt zum Anwesen seines Onkels Mario zurück, das am nächsten Tag von den Truppen der Borgia angegriffen wird. Der Onkel stirbt bei diesem Angriff und Ezio sinnt auf Rache. Zu diesem Zweck begebt Ihr Euch nach Rom, dem Hauptquartier der Borgia, wo Ihr einige alte Bekannte trefft, die Euch erneut bei Euren Taten unterstützen. Mehr sollte zur Story nicht gesagt werden, doch kommen wir zum Gameplay. Wie in Assassin's Creed 2 stehen Euch allerhand Waffen zur Verfügung, die Ihr beim Schmied ab und an gegen ein besseres Exemplar auswechseln dürft. Neu in Brotherhood ist, dass Ihr erstmals eine Armbrust oder einen Zweihänder einsetzen könnt. Das Kampf- und Klettersystem ist weitestgehend gleich geblieben, jedoch kommt es mir beim Spielen manchmal so vor, als hätten die Entwickler versucht, Euch mehr Kontrolle über Euren Held zu verleihen.

 

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Wirtschaft/Finanzen/Internet

Wenn Banken aus der Wertschöpfungskette fallen: Soziale Kredit-Netzwerke – auf dem Weg zum Massenmarkt?

Von veröffentlicht am 15/12/2010 - Keine Kommentare

Auf Plattformen wie smava.de und auxmoney.com verleihen und leihen sich Privatpersonen Geld - zu Konditionen, die sie selbst untereinander aushandeln. Die klassische Bank als Vermittler des Geldgeschäfts sucht man auf diesen Seiten vergebens. „Wir nehmen die Bank aus der Wertschöpfungskette heraus", sagt Alexander Artopé, Gründer von smava.de, im Interview mit Service Insiders. „Die Banken leihen sich das Geld günstig von der Europäischen Zentralbank und verleihen es teuer weiter. Diese Zinsmarge wird bei uns zwischen Anleger und Kreditnehmer aufgeteilt - das ist unser Marktplatzprinzip", so Artopé.

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Auto/Verkehr/Politik/Recht

Physiker: "Nacktscanner sind sinnlos" - Röntgen-Rückstreuungsgeräte übersehen Sprengstoff leicht

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 15/12/2010 - Keine Kommentare

Die umstrittenen Nacktscanner an Flughäfen sind sinnlos. Denn mit Röntgenstrahlung arbeitende Rückstreuungsscanner sind mit vergleichsweise großen, dünnen Objekten einfach zu täuschen, wie Forscher an der University of California, San Francisco ermittelt haben. Somit wäre es ein Leichtes, verheerende Mengen an Plastiksprengstoff durch eines der Geräte zu schleusen. "Die Backscatter-'Hightech' würde ein Drittel Kilogramm Nitropenta übersehen, das bei einer kompetenten Abtastung sicher auffällt", warnen die Physiker Leon Kaufman und Joseph Carlson im Journal of Transportation Security. "Die vorliegende Studie bestätigt einen Kritikpunkt, den die Piratenpartei Deutschland seit dem ersten Aufkommen der Diskussion über die Einführung von 'Nacktscannern' bemängelt", erklärt Daniel Flachshaar, Beisitzer im Bundesvorstand der Piratenpartei, gegenüber pressetext. Hinzu kommt der aus Piratenpartei-Sicht untragbare Eingriff in die Privatsphäre. "In Deutschland sollten schnellstmöglich alle Versuche gestoppt werden, die Nacktscanner flächendeckend einzuführen", fordert er daher.

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Medien/TV/Internet

Vernetztes Fernsehen: Offenes Rennen beim Wettstreit der Systeme

Von Walter Warnecke veröffentlicht am 14/12/2010 - Keine Kommentare

 

Unter dem Schlagwort Connected TV soll nun endlich das Zusammenwachsen von Internet und Fernsehen gelingen. Große Namen geben sich nach einem Bericht des Fachdienstes „Der Kontakter" ein Stelldichein: „Google ist dabei, Yahoo , Apple und die US-Bewegtbildplattform Hulu , die Rupert Murdoch mit weiteren Partnern betreibt." Es gehe nicht nur um Technik. Viele wichtiger seien Allianzen, um sich attraktive Inhalte zu sichern. „Die Verfügbarkeit von Content ist ein grundlegender Faktor, um die Potenziale auszuschöpfen", sagt Adrian Drozd von der Beratungsfirma Frost & Sullivan gegenüber „Der Kontakter". Das seien die Zutaten, die am Ende die Stellung von Google & Co. in einem Zukunftsmarkt entscheiden. „Am Erfolg des vernetzten Fernsehens sollte nicht mehr gezweifelt werden. Welche Bündnisse sich allerdings am Ende durchsetzen werden, ist noch lange nicht entschieden", so Peter Weilmuenster, Vorstandschef des After Sales-Spezialisten Bitronic.

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Medien/Cebit

Wichtige Pressetermine vor der Cebit

Von Walter Warnecke veröffentlicht am 14/12/2010 - Keine Kommentare

Traditionell werden im nächsten Monat wieder einige interessante Presseveranstaltungen über wichtigen Entwicklungen der Informationstechnologie und Telekommunikation organisiert. Auf der CeBIT-PREVIEW präsentieren namhafte Aussteller wie ASUS, BenQ oder Deutsche Telekom ihre Produkt-Neuheiten vorab der Presse (19. und 20. Januar in München sowie am 25. und 26. Januar in Hamburg. Neben neuen Produkten, die die Öffentlichkeit erst auf der CeBIT, die vom 1. bis 5. März in Hannover sehen wird, bietet der Branchen- & Medientreff auch alle Hintergrundinformationen, die Journalisten wissen müssen, die über Notebook, DVD, Handy, Internet & Co berichten. Hochkarätige Keynotespeaker werden Trendthemen der ITK-Messe beleuchten. Einer der Hauptredner auf der CeBIT-PREVIEW wird der BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer sein. Am 24. Januar, um 11,30 Uhr lädt der ITK-Spezialist Aastra in München zur Jahresauftakt-Pressekonferenz ein.

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Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen

Microsoft plant Tablet-Gegenschlag auf der CES - Insider erwarten iPad-artiges Samsung-Gerät und Windows-8-Vorschau

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 14/12/2010 - Keine Kommentare

Microsoft-Chef Steve Ballmer wird im Rahmen seiner Keynote auf der Consumer Electronics Show (CES) Anfang Januar mit der Präsentation neuer Windows-Modelle zum Tablet Gegenschlag ausholen. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf Insiderquellen. Zu den Geräteherstellern zählen demnach unter anderem Dell und mit Samsung auch jenes Unternehmen, das mit dem Galaxy Tab des bislang meistbeachteten Herausforderer für das iPad umgesetzt hat. Grundsätzlich soll es sich um Windows-7-Modelle handeln. Es wird aber über erste öffentliche Blicke auf Windows 8 spekuliert. Obwohl Unternehmensgründer Bill Gates schon im November 2000 Microsofts Konzept des "Tablet PCs" vorgestellt hat, ist heute das noch kein Jahr alte iPad unbestrittener Marktführer. Samsungs Windows-7-Antwort auf den Marktführer wird einem Insider zufolge nun "in Größe und Form ähnlich Apples iPad, allerdings nicht ganz so dünn." Letzteres mag freilich damit zusammenhängen, dass das Gerät demnach auch eine Slider-Tastatur zum leichteren Schreiben im Landscape-Modus bietet.

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Wirtschaft/Unternehmen/Kommunikationstechnologie

Mitarbeiter in der Warteschleife

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 13/12/2010 - Keine Kommentare

 

Gesprächspartner, die telefonisch nicht erreichbar sind, E-Mails, die nicht beantwortet und Termine, die ständig verschoben werden. Durchschnittlich 15 Minuten eines Arbeitstages verbringt ein Büroangestellter mit dem Versuch, andere Mitarbeiter oder Kunden zu kontaktieren. „Dabei muss er von Telefon über PC und Diensthandy bis zum Dokumenteneingang alle Kanäle einzeln im Blick behalten. Das kostet wertvolle Arbeitszeit, und die unterschiedlichen Endgeräte verursachen hohe Wartungskosten. Längst gäbe es Möglichkeiten, unter dem Schlagwort Unified Communication (UC) bislang getrennte Kanäle zu bündeln und eine zeitgemäße, softwaregesteuerte Kommunikation zu ermöglichen", schreibt das österreichische Industriemagazin. Doch bislang reagieren die Unternehmen auf diese Angebote zögerlich. Nur fünf Prozent von 169 befragten IT-Dienstleistern geben in einer aktuellen Umfrage zu Protokoll, dass die Mehrheit ihrer Kunden bereits über eine UC-Lösung verfüge. Die Studie wurde vom Kommunikationsdienstleister Aastra gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen Frost & Sullivan durchgeführt. Allerdings rechnen 65 Prozent der Befragten mit einer deutlich ansteigenden Nachfrage noch innerhalb der nächsten Monate. Die Firmen holen Investitionen nach, die in der Wirtschaftskrise verabsäumt wurden. 

 

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Politik/Recht/Medien/Kommunikation

Wikileaks bringt Facebook erneut in Zensur-Kritik - Social Network übt Spagat zwischen freier Meinung und Sperren im Web

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 13/12/2010 - Keine Kommentare

Die folgenreiche Wikileaks-Affäre hat das weltgrößte Social Network Facebook abermals in eine Debatte um freie Meinungsäußerung im Internet verwickelt. Dem Portal wird zu wiederholtem Male Willkür bei der Sperre von Facebook-Pages vorgeworfen, nachdem es eine Seite von Wikileaks-Sympathisanten vom Netz genommen hat. Die Präsenz der Enthüllungsplattform selbst hat Facebook hingegen nicht aus dem Netzwerk entfernt. "Dass wir in Bezug auf Facebook und Wikileaks eine derart hitzige Debatte erleben, hängt zum einen mit den gigantischen Nutzerzahlen und zum anderen mit der Emotionalität zusammen, mit der diese Debatte geführt wird", meint Medienwissenschaftler Kai-Uwe Weidlich, Geschäftsführer Medien Institut in Ludwigshafen, auf Anfrage von pressetext. Dabei ist das, "was wir momentan erleben, wahrscheinlich nichts anderes als ein Entwicklungsprozess, den jedes Massenmedium durchläuft".

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Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation

Datenlecks: Pentagon verbietet USB-Sticks und Co - Drakonische Maßnahme einzig wirklich wirksamer Schutz

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 10/12/2010 - Keine Kommentare

Die jüngst auf Wikileaks veröffentlichten "Cablegate"-Geheimdokumente sollen ihren Weg auf die Enthüllungsplattform dank einem CD-Rohling gefunden haben. Um künftig derartigen Datenlecks aus dem militärischen "Secure Internet Protocol Router Network" (SIPRNet) vorzubeugen, hat das Pentagon nun den Einsatz von Wechselmedien an SIRPNet-Computern strengstens verboten. Einem Air-Force-Befehl, der dem Magazin Wired vorliegt, zufolge droht bei Nutzung beispielsweise von USB-Sticks oder DVDs ein Militärgerichtsverfahren. "Ein solches Verbot hat zwar potenzielle Nachteile beim Userkomfort und bei Datentransfers, ist aber definitiv die klar sicherste Variante", meint Martin Penzes, Technischer Direktor von ESET Österreich, im Gespräch mit pressetext. Das gilt auch für Unternehmen, die sich Sorgen wegen möglichen Datenlecks machen.

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Computer/Telekommunikation/Medizin/Wellness

Intelligente Flasche mahnt Sportler zum Trinken - Prototyp soll Möglichkeiten von "Hardware-Apps" zeigen

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 09/12/2010 - Keine Kommentare

Das Technologieunternehmen Cambridge Consultants hat mit "i-dration" eine intelligente Trinkflasche vorgestellt, die Sportlern bei der optimalen Flüssigkeitsaufnahme hilft. Dazu sendet sie Daten unter anderem über die bisherige Trinkmenge an das Smartphone des Users. Das System ermittelt mithilfe von weiteren Informationen etwa aus den Bewegungssensoren des Handys den Flüssigkeitsbedarf und mahnt nötigenfalls per Blinklicht zum Trinken. Der potenzielle Markt ist nach Ansicht des Unternehmens groß. "Viele Menschen trainieren mit ihren Smartphones, um dabei Musik zu hören, mittels GPS Karten von Laufrouten zu erstellen, ihre Herzfrequenz zu überwachen und mehr", meint Rachel Harker, Business Development Manager bei Cambridge Consultants, auf Nachfrage von pressetext. Der Konzeptprototyp soll aber auch illustrieren, wie in naher Zukunft "Hardware-Apps" unser Leben verändern werden.

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Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen

Verbote machen Killerspiele noch interessanter - Altersbeschränkungen wecken Neugier junger Gamer

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 08/12/2010 - Keine Kommentare

Verbote von Filmen oder Videospielen, die für Kinder und Jugendliche womöglich bedenklich sind, erzielen offenbar nicht die gewünschte Wirkung. Im Gegenteil: Die vom deutschen Jugendmedienschutz vorgeschriebenen Alterskennzeichnungen sind vielmehr ein Schuss nach hinten. Wie die Universität Erfurt und die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover aufzeigen, erhöhen die als Warnhinweise gedachten Kennzeichnungen auf Film- und Computerspielverpackungen das Interesse der Gamer sogar. So werden Killergames und Horrorstreifen zu "verbotenen Früchten".

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Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/Call-Center

Der selbstorganisierte Kunde – Warum einfache Call Center überflüssig werden

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 07/12/2010 - 2 Kommentar(e)

 

Im klassischen Marketing wird in den nächsten Jahren wohl kein Stein mehr auf dem anderen bleiben, so der absatzwirtschaft-Fachdienst MarketingIT in einer Vorabmeldung. Zu den ersten Opfern zählen nach Ansicht des Unternehmensberaters Harald Henn die Call Center-Dienstleister: „Die Anbieter von telefonischem Kundenservice sind ziemlich blind für das, was sich wirklich abzeichnet. Es ist dramatisch. Der Löwenanteil der Dienstleister hat die Aufträge aus wenigen Branchen rekrutiert. Die Telekommunikation ist dabei führend. Mit vereinfachten Produkten wie Flat Rates geht jetzt aber der Beratungs- und Kommunikationsbedarf deutlich nach unten. Zudem arbeiten die TK-Firmen an einer Verbesserung der Prozesse für die Erstellung von Rechnungen oder dem Wechsel des Anbieters. Hier spielt die Verbesserung der Informationstechnologie eine große Rolle Das führt zu weniger Anfragen und Reklamationen. Folglich sinkt das Anruf-Volumen. Zudem haben die Gesetzesverschärfungen zu einem dramatischen Einbruch des Outbound-Geschäftes geführt", so Henn im Interview mit MarketingIT. Eine Veränderung finde auch auf Seiten der Konsumenten statt.

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Wirtschaft/Handel/E-Commerce

E-Christmas und der Erlebnis-Faktor: Das Online-Geschäft zu Weihnachten boomt - Universalanbieter und stationärer Handel in der Defensive

Von Benjamin ODaniel veröffentlicht am 07/12/2010 - Keine Kommentare

Versandhändler locken Kunden mit interaktiven Unterhaltungsspielen zur Weihnachtszeit - und steigern ihre Umsätze. Zugleich stehen sie vor großen Herausforderungen: Ihre Kunden fordern immer mehr Auswahl und immer besseren Service. Das berichtet der Düsseldorfer Fachdienst Service Insiders in einer Vorabmeldung. „Der Online-Handel boomt zur Weihnachtszeit, und das Wachstum wird sich noch beschleunigen", sagt Professor Gerrit Heinemann, Online-Handel-Experte an der Hochschule Niederrhein, im Interview mit Service Insiders. Gleichzeitig verändern sich Marktstrukturen und Kundenwünsche: „Das Internet ist der Todesstoß für Universalanbieter. Und die Kundenansprüche an Service und Leistungen wachsen rasant", so Heinemann. Auf der Webseite des Versandhändlers Otto wird zurzeit gewichtelt: Nach der Anmeldung beim „Geschenke-Tauschrausch" bekommt jeder User ein verpacktes Geschenk zugelost und kann es gegen Geschenke anderer User eintauschen. Allein zum Start haben sich 13000 User registriert, die durchschnittliche Verweildauer liegt laut otto.de bei fast 13 Minuten pro Tag.

 

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Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen

Magazine: iPad ist kein Allheilmittel - Leser wollen nicht auf Printausgaben verzichten

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 07/12/2010 - Keine Kommentare

Mit dem Hype um das iPad hat Apple Zeitschriften- und Magazinverlegern Hoffnung gemacht. In dem Gerät und seinen Nachfolgern haben sie einen Rettungsanker für das hart umkämpfte Geschäft erkannt. Allerdings stellen die Tablet-PCs kein Allheilmittel dar, wie die Strategieberatung Booz & Company aufzeigt. Die in Schieflage geratene Verlagsbranche findet ihr Kerngeschäft hingegen auch weiterhin im Printbereich wieder. Trotz des Vormarschs digitaler Ausgaben und Applikationen sollten Herausgeber die Druckversion ihrer Magazine nicht aus den Augen verlieren. Spätestens die Wirtschaftskrise hat einen Strukturwandel im Verlagsgeschäft begünstigt. So läuft der Anzeigenmotor nur langsam wieder an und die Auflagen von Magazinen, die länger als fünf Jahre am Markt sind, schrumpfen laut Booz durchschnittlich um vier Prozent. Ihre Zahlen sinken weiter und die Zeitschriften verlieren gegenüber anderen Mediengattungen an Werbemarktanteilen. Jüngere und innovativere Titel verzeichnen hingegen ein kräftiges Wachstum.

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Auto/Verkehr/Computer/Telekommunikation

Fujitsu simuliert Verkehr zur Rush-Hour - System soll real besseren Fluss und weniger CO2-Ausstoß bringen

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 06/12/2010 - Keine Kommentare

Die Fujitsu Laboratories haben einen Fahrsimulator entwickelt, der in Echtzeit mehrere zehntausend Autos auf einem verzweigten Straßennetz berücksichtigt. User können sich dabei virtuell ans Steuer eines Fahrzeugs setzen und erleben, wie dieses im Gedränge vorankommt. Ziel ist es, verkehrspolitische Entscheidungen zu unterstützen, indem Maßnahmen für einen besseren Verkehrsfluss und zur Reduktion des Abgasausstoßes vorab virtuell erprobt werden. In einem Testbeispiel wurde untersucht, wie man Fahrer in Tokio am effizientesten auf die empfohlene Fahrgeschwindigkeit hinweist. Lösungen wie Informationsservices auf Basis von Navigationssystemen, elektronische Mautsysteme oder Vorabinformation zu Ampelschaltungen können den Verkehrsfluss verbessern und so auch den CO2-Ausstoß reduzieren. Doch ein Vorab-Praxistest großflächiger Maßnahmen ist meist unmöglich.

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Netzpolitik/Medien/Wikileaks

Ich sag mal-Blog zu: Hacker-Ethik versus Staatsbürokratien – Eine erste Entscheidungsschlacht #wikileaks

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 05/12/2010 - Keine Kommentare

Man wird sich diese Tage merken müssen, mit welchem Kesseltreiben, Staaten, Firmen und Politiker gegen die Enthüllungsplattform WikiLeaks vorgehen. Man wird sich überlegen müssen, ob man noch Firmen beauftragt oder als Dienstleister nutzt, die sich im vorauseilenden Gehorsam zum verlängerten Arm der obrigkeitsstaatlichen Deutungsmächte degradieren lassen. Man wird sich überlegen, mit wem man kooperiert, Geschäfte abschließt und im Netzwerk zusammenarbeitet: Amazon, Paypal oder everydns.net zählen wohl nicht mehr zur ersten Wahl. Man sollte sich etwas genauer mit den Umständen des Haftbefehls gegen Julian Assange auseinandersetzen. Und mit Tweets, die mittlerweile gelöscht wurden.

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Wirtschaft/Unternehmen/Kundenservice/Call Center/Social Media/Self Service/Apps/Communitys

Ich sag mal-Blog zu: Der Call Center-Blues – Feldzug oder Fakten?

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 03/12/2010 - Keine Kommentare

Meine kritischen Berichte über die Anbieter von telefonischen Kundendiensten führen in steter Regelmäßigkeit zu Pawlowschen Reflexen der Call Center-Szene. Mal sind es Schwarze Schafe (siehe auch: Das Blöken der schwarzen Schafe - Nervende Werbeanrufe und die Leierkastenspieler der Call Center-Branche), die den Ruf der Branche ruinieren, mal sind es einseitige Berichte oder jüngst schlichtweg die Replik, ich würde gar keine Fakten benennen, sondern nur das publizieren, was meinem „Feldzug" gegen Call Center neue Nahrung gibt. Bin ich also der publizistische Partisan im Erdloch, der sich von Call Center-Agenten umzingelt fühlt und deshalb ein paar journalistische Granaten gegen harmlose Hotlines abschießt? Merkwürdig ist es ja schon, dass mir so viele Experten sagen, dass die Call Center ihren Zenit überschritten haben, Unternehmen an neuen Strategien für einen besseren Kundenservice arbeiten und smarte Tools für das Web 2.0-Zeitalter etablieren wollen.

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Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation

Social Media: Hohe Chancen, hohe Anforderungen - Unternehmenskultur bestimmt Wirkung von Facebook, Twitter & Co

Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 03/12/2010 - Keine Kommentare

Auf Social Media kann keine Branche dauerhaft verzichten. Seine Vorteile sind hoch, jedoch auch mit Bedingungen verknüpft. Zu diesem Resümee kommen Profis in einer Diskussion des PR-Verbands GPRA am heutigen Freitagvormittag. Zum Wort kamen der Blogger Hubertus von Lobenstein, der Szeneanalytiker Thomas Ullrich sowie der Markenstratege Sven John unter der Moderation von GPRA-Präsident Alexander Güttler. Den Erfolg bestimmt nicht der gewählte Kanal, sondern eine offener und partizipative Unternehmenskultur, so der Tenor. Social Media bietet bei konsequentem Einsatz hohe Chancen, betonen alle Experten. "So einfach wie nie zuvor kann man etwa die Fachwelt aus Werbung und PR zu einem Thema zusammenbringen und dabei neue Ergebnissen erzielen", so von Lobenstein.

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Forschung/Technologie/Produkte/Innovationen

Innovation: "Crowdsourcing wird immer wichtiger" - Erfolgreiche Wettbewerbe belegen Wert des neuen Zugangs

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 02/12/2010 - Keine Kommentare

Im modernen IKT-Zeitalter verändert sich auch, wie Innovation passiert. "Crowdsourcing wird eine immer größere Rolle spielen", sagte der Unternehmens- und Politikberater Boris Maurer im Rahmen der fünften Cisco Expo in Berlin. Positive Erfahrungen mit dem Zugang gibt es bereits, beispielsweise durch Bombardier Designwettbewerb YouRail oder Cisco I-Prize. "Alle Mitarbeiter eines Unternehmens stecken in gewissen Denkmustern", meinte Carlo Wolf, Geschäftsführer von Cisco Deutschland, während einer Podiumsdiskussion. Er sieht im Crowdsourcing die Chance, aus solchen Mustern auszubrechen. Die Zeit von Universalgenies, die praktisch im Alleingang die technologische Entwicklung vorantreiben, ist nach Ansicht von Martin Ertl, Innovationsmanager bei Bombardier, vorüber. "Hinter einem Markterfolg stecken hochgradig komplexe Prozesse", betont er. Der Ideenoutput beim Bahnsitz-Designwettbewerb YouRail unterstreicht, welche Rolle dabei die breite Öffentlichkeit spielen kann.

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Wirtschaft/Unternehmen/Service/Call Center/Social Media

Vom Service Manager zum Community Manager – Warum der telefonische Kundendienst an Bedeutung verliert

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 02/12/2010 - 3 Kommentar(e)

Wer in diesen Tagen den Fernseher zur besten Werbezeit anschaltet, wird erkennen, dass die Zeiten von „Geiz ist Geil" vorbei sind und immer mehr Unternehmen auf den Zug der Serviceorientierung aufspringen: So präsentiert sich die ERGO-Gruppe als Kundenversteher der Versicherungsbranche, 1&1 schickt den Leiter Kundenservice ins Rennen für mehr Kundennähe und beim Kabelnetzbetreiber Kabel BW wirbt direkt das ganze Internet-Team für Servicegarantien. Ein zweites Phänomen sorgt allerdings für Verunsicherung auf den Chefetagen: Meinungsbildung über Produkte, Dienstleistungen und Marken findet verstärkt online statt. „Somit verliert das Telefon als Kontakt- und Dialogmedium seine unumstrittene Führungsrolle. Ein Beispiel stellt die Lufthansa dar: Der telefonische Checkin wird immer weniger genutzt. Unterdessen erfahren die neuen Self Service Kanäle wachsende Beliebtheit", sagt Bernhard Steimel, Sprecher der Smart Service Initiative. So waren beim Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull die Hotline gnadenlos überlastet, während sich die 36.000 Twitter-Follower der Lufthansa die Informationen aus erster Hand holten. Das Prinzip „Kunden helfen Kunden" wurde zu einem weiteren wichtigen Faktor, um mehr Reiseinformationen über Blogs, Foren und soziale Netzwerke zu erlangen.

 

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Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation

Mobiles Web: Apps verdrängen Browser - Bequeme und schnelle Nutzung sind zentrale User-Kriterien

Von Markus Steiner veröffentlicht am 01/12/2010 - Keine Kommentare

Wenn es um die Art und Weise geht, wie Verbraucher das mobile Internet nutzen, zeichnet sich ein grundlegender Paradigmenwechsel ab: Smartphone-User lassen den herkömmlichen Webbrowser zunehmend links liegen und weichen stattdessen auf mobile Applikationen aus, um unterwegs im Netz zu surfen. Wie aus einer aktuellen Untersuchung des US-Marktforschungsunternehmens Parks Associates hervorgeht, zeigt sich dieser Trend besonders stark bei den jüngeren Zielgruppen unter 35 Jahren, die die zukünftige Entwicklung der Webnutzung entscheidend mitbestimmen werden. "Bei der mobilen Web-Erfahrung geht es in erster Linie um Bequemlichkeit und den sofortigen Einstieg in das Internet", erklärt Harry Wang, Director im Bereich Mobile Product Research bei Parks Associates. 

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Wirtschaft/Politik/Unternehmen/Dienstleistungen

Warum Call Center, Buchhandlungen, Rechenzentren oder Universitätsvorlesungen verschwinden werden - IBM-Cheftechnologe Dueck über das Ende der Dienstleistungsgesellschaft

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 01/12/2010 - 1 Kommentar(e)

Die Dienstleistungsgesellschaft, wie wir sie heute noch kennen, wird bald der Vergangenheit angehören. So jedenfalls sieht es Gunter Dueck, IBM-Cheftechnologe und Autor des Buches „Aufbrechen - Warum wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen". „Viele Dienstleistungsberufe werden in den nächsten Jahren automatisiert. Ein Beispiel: Fast das gesamte Wissen über die Angebote einer Bank oder Versicherung steht irgendwo im Internet. Wenn ich eine Riester-Rente abschließen will oder einen Investmentfonds kaufen will, kann man im Web alle nötigen Informationen beziehen. Der Kunde recherchiert das nötige Wissen über diese Produkte bei allen Banken, kommt mit diesem Wissen zu seiner Hausbank und stellt fest, dass das Personal in diesem speziellen Punkt weniger weiß als er und bei Konkurrenzprodukten meist keine Ahnung hat. Gleiches spielt sich auch in Bau- oder Elektronikmärkten ab. Für diese Trivialverkäufer gibt es keine Verwendung mehr. Gebraucht werden vielleicht High-End-Berater, der Rest steht herum und verärgert eher Kunden, die mehr erwarten", so Dueck im Interview mit dem Düsseldorfer Fachdienst Business Insiders.

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Wirtschaft/Unternehmen/ITK

Aastra startet Verkauf von Telefonen für Microsoft Lync 2010

Von Matthias Schmitz veröffentlicht am 01/12/2010 - Keine Kommentare

Mit dem offiziellen Produktstart der Kommunikationsplattform Lync 2010 von Microsoft sind auch die passenden Telefone des ITK-Spezialisten Aastra in Kürze über die Distribution erhältlich. In enger Kooperation wurden das Aastra 6721ip und das Aastra 6725ip speziell auf den Lync Server abgestimmt. Beide Modelle lassen sich über einen Gigabit-Ethernet-Anschluss an das Unternehmens-LAN anschließen und tief in den Kommunikationsserver integrieren. Über eine USB-Schnittstelle des Aastra 6725ip wird die Interaktion zwischen Arbeitsplatz-PC und Telefon gesteuert. Funktionen wie Click-to-Dial sind ebenso möglich wie die Anzeige des Präsenz-Status. Beide Telefone funktionieren unabhängig vom PC, also auch dann, wenn der Computer nicht hochgefahren ist.

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Wirtschaft/Unternehmen/Werbung/Marketing/Kundenservice/Social Media

Wie soziale Netzwerke Werbung, Marketing und Kundenservice verändern

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 30/11/2010 - Keine Kommentare

Die Ankündigung des Markenartiklers adidas, künftig auf Youtube und nicht mehr auf klassische Werbung zu setzen, hat in der Marketingbranche für Aufsehen gesorgt. Der Sportkonzern will einen großen Teil seine Marketingetats in soziale Netzwerke wie Facebook oder Youtube verlagern. Das Gros der Kommunikation würde über digitale Kanäle laufen. „Die klassischen Medien hingegen sind lange nicht mehr so wichtig wie früher", so Adidas-Vorstand Erich Stamminger gegenüber dem Handelsblatt. Es gehe um viel Geld: „13 Prozent vom Umsatz stecken die Franken jedes Jahr in Werbung, 2010 werden das gut anderthalb Mrd. Euro sein. Einen gewichtigen Teil davon bekamen bisher TV-Stationen und Zeitschriften. Doch das ist Geschichte", schreibt die Wirtschaftszeitung. Die Ausgaben werden verschoben. Soziale Netze wie spielen eine zentrale Rolle in den neuen Kampagnen. Anzeigen und Fernsehspots sind nur noch Begleitmusik. „Es hat seinen Grund, dass die Marke mit den drei Streifen auf neue Medien setzt: Wichtigste Zielgruppe sind die 14- bis 19-Jährigen. Die verbringen viel Zeit in sozialen Netzen, sie versenden Botschaften über Kurznachrichtendienste wie Twitter oder schauen Filme auf der Videoplattform Youtube an", so das Handelsblatt. Ähnliches empfiehlt der Medienanalyst Ken Doctor auch für die Verlage. Er geht davon aus, dass in der so genannten hyperlokalen Werbung noch sehr viel Potenzial für milliardenschwere Umsätze steckt - vor allem in Kombination mit mobilen Endgeräten, die den aktuellen Standort des Nutzers erkennt. Ob hier Google, Facebook oder die regionalen Verlage das Rennen machen, ist nach Ansicht von Ken Doctor offen.

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Computer/Telekommunikation/Forschung/Technologie

Superschnelle Speicherkarten für HD-Videos - SanDisk, Nikon und Sony schlagen Datenrate von 500 MB/s vor

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 30/11/2010 - Keine Kommentare

Die CompactFlash Association CFA hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um superschnelle Speicherkarten der nächsten Generation zu entwickeln. Sie greift dabei einen gemeinsamen Formatvorschlag von SanDisk, Nikon und Sony auf, der dank PCI-Express-Schnittstelle Datentransferraten von 500 Megabyte pro Sekunde (MB/s) vorsieht. Damit sollen die Karten den Ansprüchen professioneller HD-Videoanwendungen genügen. Dementsprechend sind auch extrem hohe Kapazitäten geplant. Die für die neue Flash-Kartengeneration geplante Datendurchsatzrate ist dreimal so hoch wie beim CF6.0-Standard, den die CFA erst vor knapp zwei Wochen vorgestellt hat. Das soll gerade für Profi-Fotografen und im HD-Videobereich neue Möglichkeiten eröffnen. So können Fotos und Videos nicht nur schneller auf den Computer übertragen werden.

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Medien/Kommunikation/Unternehmen/Finanzen

Werbung: Massive Investitionen in digitale Kanäle - Wirtschaft sucht nach neuen Modellen zur Erfolgsbewertung

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 29/11/2010 - Keine Kommentare

Die Technologie wird zum entscheidenden Treiber der Werbeindustrie. Klassische, reichweitenorientierte Werbeformate, die für die Masse konzipiert sind, werden zunehmend durch erfolgsbasierte, digitale Formate abgelöst. Diese Ansicht vertraten Experten auf dem Düsseldorfer Kongress "The World after Advertising". "Die Summe aller Nischen ist die Masse", so sevenload-Chef Axel Schmiegelow. Das Identifizieren und die Interaktion mit der eigenen Community werden zur zentralen Aufgabe für Marken und Inhalte-Anbieter. Die massiven Einbrüche der Werbeerlöse im Printgeschäft lassen sich nach Meinung des US-Medienanalysten Ken Doctor nur durch ein radikales Umdenken kompensieren: "Forget Advertising, think Marketing Services", schrieb er den Teilnehmern ins Stammbuch. Ohne ein auf entsprechenden Daten basierendes Wissen über die Leserschaft stünden die Verlage dabei jedoch auf verlorenem Posten. Ziel für die Verlage müsse es daher sein, zum "Amazon of Publishing" zu werden.

 

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Wirtschaft/Werbung/Internet/Social Media

Werbewirtschaft braucht neue DNA: Investitionen verschieben sich massiv in digitale Kanäle - Leitwährung im Online-Marketing gesucht

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 26/11/2010 - Keine Kommentare

Beim Düsseldorfer Kongress „The World after Advertising" waren sich die Experten einig, dass Technologie zum entscheidenden Treiber der Werbeindustrie wird. Klassische, reichweitenorientierte Werbeformate, die für die Masse konzipiert sind, werden zunehmend durch erfolgsbasierte, digitale Formate abgelöst. „Die Summe aller Nischen ist die Masse" so sevenload-Chef Axel Schmiegelow. Das Identifizieren und die Interaktion mit der eigenen Community werden zur zentralen Aufgabe für Marken und Inhalte-Anbieter. So lassen sich die massiven Einbrüche der Werbeerlöse im Printgeschäft nach Meinung des US-Medienanalysten Ken Doctor nur durch ein radikales Umdenken kompensieren: „Forget Advertising, think Marketing Services", schrieb er den Teilnehmern ins Stammbuch. Ohne ein auf entsprechenden Daten basierendes Wissen über die Leserschaft stünden die Verlage dabei jedoch auf verlorenem Posten. Ziel für die Verlage müsse es daher sein, zum „Amazon of Publishing" zu werden. Als Konsequenz aus den technologischen Innovationen und den Vorteilen gegenüber alt hergebrachten Werbeformen werde es in den kommenden Jahren zu einer massiven Verlagerung von Werbeinvestitionen zu Gunsten digitaler Kanäle kommen. „Gemessen an der Mediennutzung ergibt sich eine 50 Milliarden Dollar Chance für digitale Werbung", erklärte Rob Gonda von SapientNitro. Das belege eine aktuelle Studie von MorganStanley. Seiner Auffassung nach vereinfachen es digitale Technologien zwar, mit Kunden in Kontakt zu treten, das unterminiere jedoch die Loyalität der Kunden. Unternehmen müssten den Kontext und das Verhalten ihrer Kunden verstehen lernen, um sich diesem Dilemma zu entziehen: „Segmentierung war gestern. In Zukunft ist alles personalisiert." Ob das Google-Modell bei der Abrechnung von Online-Werbung mit „Cost per Click" (CPC) noch Zukunft haben werde, bezweifeln nach einem Bericht des Fachdienstes Service Insiders immer mehr Experten. In Zukunft könnte ein Social Media-Index an dessen Stelle treten, der auf Nutzer-Interaktion wie Bewerten, Empfehlen und Weiterleiten basiert.

 

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Handel/Dienstleistungen/Medien/Kommunikation

Musikindustrie mauert gegen Googles Cloud-Dienst - Start verzögert sich - Labels scheuen noch mehr Piraterie

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 26/11/2010 - Keine Kommentare

Der Startschuss für den lange erwarteten Musik-Service und Apple-iTunes-Konkurrenten von Google wird in diesem Jahr wohl nicht mehr zu hören sein. Bereits seit dem Vorjahr laufen die Vorbereitungen an einem eigenen Download-Shop. Mit seiner Veröffentlichung wurde noch für Herbst 2010 gerechnet. Die Verhandlungen mit der Musikindustrie, den Dienst einvernehmlich mit Inhalten zu füllen, sind aber offenbar zäher als gedacht. Sie scheuen die Cloud-basierte Streaming-Funktion, die Google mit anbieten möchte, und blockieren den Start. Wie im Falle Apple kamen auch über Google zu Jahresbeginn Spekulationen über einen Musikdienst in der Wolke auf. Usern steht darin Speicherplatz zur Verfügung, um die eigene Kollektion hochladen und auf jeglichen Internet-fähigen Geräten streamen zu können.

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Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation

App Store: Spam-Lawine macht Apple zu schaffen - Umstrittene Zulassungspolitik sorgt für Empörung bei Usern

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 25/11/2010 - Keine Kommentare

Apples Vorgehensweise bei der Auswahl von Applikationen für den App Store führt einmal mehr zu Kontroversen. Dabei bringt dem Konzern in diesem Fall nicht nur seine bekanntlich restriktive Zulassungspolitik Kritik ein. Zudem sorgen auch die Entscheidungsgrundlagen für Programme, die doch in die Gunst gelangen, im App Store aufgenommen zu werden, für Empörung bei den Usern. Bei der Entscheidungsfindung für oder gegen die Zulassung von Apps "gibt es keine seitenweisen Regeln, die jedes Detail genau festlegen", sagt Apple-Sprecher Georg Albrecht im Gespräch mit pressetext. Zwar existieren Richtlinien für die Entwickler von Applikationen. "Die genauen Regeln unterliegen jedoch einem Vertrauensverhältnis zwischen den Entwicklern und Apple", so Albrecht.

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Wirtschaft/Unternehmen/Technologie/Kundenservice

Kaputte Notebooks kosten deutsche Unternehmen über eine Milliarde Euro pro Jahr - Robuste Geräte und schnelle Prozessketten gegen Ausfallzeiten

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 24/11/2010 - Keine Kommentare

Geschäftlich genutzte Notebooks leben gefährlich, besonders dann, wenn sie mobil genutzt werden. Sie fallen runter, stoßen an, werden mit Wasser oder Kaffee übergossen, gequetscht oder verschmutzt. Irgendwann geben sie auf und müssen repariert werden. Das kostet Unternehmen in Deutschland über eine Milliarde Euro pro Jahr, belegt eine Studie von IDC, die im Auftrag von Panasonic erstellt wurde. Laut der Untersuchung müssen 9,5 Prozent der mobilen Rechner, die in amerikanischen Unternehmen im Einsatz sind, jedes Jahr aufgrund von Unfallschäden in die Reparatur. Auf Deutschland bezogen sind das bei einer angenommenen Installationsbasis in Unternehmen von sieben Millionen Notebooks rund 670.000. Berücksichtigt man die Ausfälle, die ohne Unfälle entstehen, steigt die Zahl auf über eine Million. Die dadurch entstehenden Ausfallkosten beziffert IDC auf durchschnittlich über 1.700 Euro. Nicht berücksichtigt sind Kosten für die Unterbrechung des Geschäftsbetriebs durch der Verlust von Daten. Die dadurch entstehenden Belastungen für deutsche Unternehmen schätzt IDC mit über eine Milliarde Euro pro Jahr. „IT-Verantwortliche in Unternehmen sollten sich bewusst sein, dass jedes Notebook in ihrem Unternehmen versteckte Hardware-Kosten von 245 Euro pro Jahr mit sich herumschleppt", so der Stephen Yeo, Marketing Director von Panasonic. Nimmt man eine Lebenszeit von drei Jahren an, seien das 735 Euro pro Gerät - und das bei relativ pfleglichem Einsatz. Bei Mitarbeitern im Außendienst oder Kundenservice könne diese Summe durchaus höher ausfallen. „Das ist ein beträchtlicher und wachsender Kostenfaktor, insbesondere wenn man wie IDC davon ausgeht, dass bereits 2012 mehr Notebooks als Desktop-PCs verkauft werden", betont Yeo. IT-Entscheider sollten deshalb über die Anschaffung von robusten Notebooks nachdenken. „Wenn das Gerät dann zum Servicefall wird, sind schnelle und professionell organisierte Prozesse des Herstellers und seiner Servicestrukturen von entscheidender Bedeutung", sagt Peter Weilmuenster, Vorstandschef des After Sales-Spezialisten Bitronic.

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Politik/Recht/Medien/Kommunikation

Facebook erhält Markenrecht für "Face" - Patentamt stimmt Antrag zu - Nur noch Formalitäten nötig

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 24/11/2010 - Keine Kommentare

Facebook steht unmittelbar davor, sich das Markenrecht am Wort "Face" zu sichern. Dem Antrag des Social Networks haben die Patentbehörden bereits zugestimmt. Das Unternehmen muss nur noch kleinere Formalitäten erfüllen, um das Wort künftig sein Eigen nennen und vermarkten zu können, berichtet der Technologieblog TechCrunch. Demnach hat es nun drei Monate Zeit, sich die Marke endgültig zu sichern. Dazu muss Facebook noch eine Nutzungserklärung abgeben, den Begriff "Face" ohne "book" in seinem Produkt etwa in Form eines neuen Dienstes verwenden und die anfallende Gebühr bezahlen.

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Wirtschaft/Unternehmen/Bildung/Beruf

VW plant wegen Fachkräftemangel neues Berufsbild: Hauptschüler bekommen Chance als Service-Mechaniker

Von Walter Warnecke veröffentlicht am 23/11/2010 - Keine Kommentare

Volkswagen will in Zukunft wieder Hauptschüler einstellen. Das gab VW-Serviceleiter Deutschland Arno Kalmbach gegenüber dem Düsseldorfer Fachdienst SERVICE-Insiders bekannt. Kalmbach sieht für 2011 weiteren Verbesserungsbedarf im Service des Autobauers. Ein Schlüsselthema dabei sei die Personalentwicklung bei den Partnerbetrieben vor Ort. „Wir müssen über neue Job-Profile im Autohaus nachdenken", sagte der VW-Servicechef im Interview. Angesichts des drohenden Fachkräftemangels sollen auch Hauptschul-Abgänger wieder eine Chance bekommen. In Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein gebe es bereits Pilotversuche mit dem neuen zweijährigen Ausbildungsberuf Service-Mechaniker. Ziel sei es, dass sich die praktisch begabten Schulabgänger im verschulten deutschen Ausbildungssystem ihren Fähigkeiten entsprechend entwickeln können.

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Wirtschaft/Umwelt/Medien/DSD/Der Grüne Punkt

Ich sag mal-Blog zu: Das Grüne Punkt-Müllsystem wird 20: Gehet hin und verkündet die frohe Botschaft der ewigen Wiederkehr des Joghurtbechers

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 23/11/2010 - Keine Kommentare

Lasset uns jubeln, jauchzen und frohlocken, (das Christkind) der Grüne Punkt kommt seit 20 Jahren in unsere guten Stuben und beglückt uns mit der frohen Botschaft von der ewigen Wiederkehr des Joghurtbechers. Gehet hin und erzählt der Welt von dem wundersamen Ablasshandel, der uns von allen Umweltsünden befreit und uns zu einem demütigen Volk der Sammler und Sortierer gemacht hat. Leset auch die frohe Kunde in der heutigen Ausgabe von Welt kompakt von Bruder Steffen Fründt, der am Horizont des Recyclingparadieses eine soziokulturelle Zeitenwende verortet: Er bereitet uns auf eine festliche Zusammenkunft zum 20. Geburtstag des Öko-Heiligenscheins mit den ineinander verschränkten Pfeilen vor. Morgen erwartet Berlin die Geistesgrößen aus Politik und Wirtschaft, die der Gründung des Dualen Systems Deutschland (DSD) gedenken - jener Organisation, die den Grünen Punkt erfunden und zu einem heiligen Zeichen, ja zu einem weltweit einmaligen Symbol für Gelbe Säcke und Tonnen gemacht hat.

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Unternehmen/Finanzen/Medien/Kommunikation

Twitter will sich in Europa niederlassen - Microblogger expandieren und wachsen international

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 23/11/2010 - Keine Kommentare

Den Microblogging-Dienst Twitter zieht es nach Europa. Bereits im kommenden Jahr wagt das Kurznachrichtenportal den Sprung über den Teich. Zwar ist bisher noch unklar, wo sich das Unternehmen niederlassen wird. Gegenüber mehreren US-Medien hat Twitter die internationalen Expansionspläne aber bereits bestätigt. Weltweit befindet sich die Plattform weiterhin auf starkem Wachstumskurs. Nunmehr begegnen die Betreiber den anhaltenden Spekulationen über die Finanzen und mögliche Probleme des Unternehmens, Profite zu generieren, mit einem interkontinentalen Ausbau der Geschäfte. Der Schritt nach Europa signalisiert Selbstvertrauen und zeugt von der Bereitschaft, im großen Stil zu wachsen. 

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Medien/Kommunikation/Kultur/Lifestyle

Facebook-Chef Zuckerberg wird Comic-Filmstar - Auf "The Social Network" folgt Cartoon fürs Fernsehen

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 22/11/2010 - Keine Kommentare

Facebook-Gründer und -CEO Mark Zuckerberg wird zur Hauptfigur einer Comic-Verfilmung. Unter dem Titel "Mark Zuckerberg and The Found" folgt auf den Kino-Kassenschlager "The Social Network" eine auf das Fernsehen zugeschnittene animierte Produktion. David Finchers Hollywood-Blockbuster um die Entstehungsgeschichte des weltgrößten Social Networks hatte Wahrnehmung und Image der Plattform und ihres Gründers stark beeinflusst (pressetext berichtete). Der Trickfilm wird die Story um Zuckerberg lebhafter und vereinfacht nacherzählen. Der Animationsfilm über den Facebook-Chef basiert auf dem Comic-Heft "Mark Zuckerberg: Creator of Facebook" von Bluewater Productions. Die US-Filmproduktionsfirma Hayden 5 Media sieht darin "eine großartige Gelegenheit", um die Geschichte Zuckerbergs nach The Social Network in einer freundlicheren und animierten Form darzustellen. Bei der Gestaltung sehen die Macher vor, gefilmte Bilder echter Charaktere mit Animationen zu kombinieren und in einen Comic-Look zu tauchen.

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Wirtschaft/Unternehmen/Internet/Social Media/Werbung

Facebook und Google: Der Kampf der Giganten und die Suche nach einer neuen Währung im Netz: Expertenmeinung gefragt

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 22/11/2010 - Keine Kommentare

Wenn sich die Internetwelt immer mehr in Richtung des universalen Aufmerksamkeitsverteilers Facebook dreht, dann würde selbst ein neues Sharing-Modell mit Google sehr schnell obsolet sein. Denn die Aufmerksamkeit entsteht nicht durch Algorithmen, wie bei Google, sondern durch uns, die Facebook-Nutzer. Die Werbewirtschaft braucht also eine neue Währung! Nicht mehr Klickzahlen, sondern Interessen, Empfehlungen, Reichweite und Einfluss in sozialen Netzwerken. Eine Social Media-Index, der Aufmerksamkeit monetarisiert. Wie könnte das ausschauen? Eure Statements könnt Ihr hier posten oder mir direkt zuschicken an gunnareriksohn@googlemail.com.

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Medien/Kommunikation/Tourismus/Reisen

Roaming-Kosten dank Social Web kein Thema mehr - User verabschieden sich auf Reisen vom Telefonieren

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 19/11/2010 - Keine Kommentare

Telefonieren gerät angesichts der starken Konkurrenz neuer Kommunikationsformen zunehmend aus der Mode. Gerade auf Reisen im Ausland haben die Konsumenten in den sozialen Internet-Medien eine Sparmöglichkeit entdeckt. Statt teure Festnetzgespräche oder Roaming-Kosten in Kauf zu nehmen, versorgen die User ihre Kontakte in der Heimat vorzugsweise mit kurzen Nachrichten in Online-Portalen, wie die Marktforscher von Studylogic im Auftrag der Sheraton Hotels aufzeigen. Dabei war Roaming trotz der bereits erfolgten Gebührendeckelung durch die EU nach wie vor eine wichtige Einnahmequelle für die Mobilfunker. Die schriftliche zwischenmenschliche Kommunikation gewinnt mit ihren neuen Kanälen im Internet und auf dem Mobiltelefon weiter an Bedeutung, während etwa Anrufe verdrängt werden.

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Wirtschaft/Internet/Google/Street View

Street View in 20 deutschen Städte gestartet - Google-Sprecher: "Einmal verpixelt, immer verpixelt"

Von Andreas List veröffentlicht am 18/11/2010 - Keine Kommentare

Google hat in der Nacht auf heute, Donnerstag, den Dienst Street View für Deutschland freigeschaltet. 20 deutsche Städte können ab sofort am Bildschirm virtuell abgefahren werden - darunter Hamburg, Berlin, München, Frankfurt am Main, Bonn, Stuttgart sowie Leipzig. Anfang November sind die ersten Google-Bilder der Gemeinde Oberstaufen im Allgäu online gegangen.

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Medien/Verlage/Internet/Werbung

Ich sag mal-Blog zu: Verlage wollen Aufmerksamkeit und satte Renditen: Nur die Google-Apple-Facebook-Konkurrenz stört ein wenig

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 18/11/2010 - 1 Kommentar(e)

Journalismus-Professor Stephan Ruß-Mohl hat das Dilemma der Verlage auf den Punkt gebracht: „Die Verlagsmanager haben sich an entscheidenden Stellen verkalkuliert. In der ‘guten, alten' Zeit hatten die meisten Blätter regionale oder lokale Oligopole oder Monopole, also eine marktbeherrschende Stellung. Damit konnten sie bei den Anzeigenpreisen kräftig zulangen. Über Jahrzehnte hinweg erzielten sie Traumrenditen, von denen nicht nur viele Verleger, sondern auch so manche Redakteure in ihren Nischen wie die Maden im Speck lebten. Im Internet herrscht dagegen Wettbewerb. Der Konkurrent, der auf dieselben Anzeigenkunden hofft, ist nur einen Mausklick entfernt. Deshalb schrumpfen bei den Werbeumsätzen die Margen, aus denen sich früher Redaktionen großzügig finanzieren ließen", so Ruß-Mohl. Für die Werbetreibenden seien das paradiesische Zustände. Sie könnten ihre Zielgruppen ohne allzu große Streuverluste über das Internet sehr viel besser erreichen und müssten das Geld nicht mehr zum Fenster rausfeuern. Und noch ein Trend schröpft die Verlage: Wer nach einer neuen Freundin Ausschau hält oder sein Auto zum Verkauf anbietet, kann online inzwischen gratis oder für wenig Geld seine Ziele erreichen. Hier hilft die Silo-Taktik der Verlagsmanager nicht weiter. Die entsprechenden Portale laufen auch ohne Nachrichten-Content!

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Wirtschaft/Unternehmen/Medien/Kommunikation/Social Media/Facebook

Das Aufmerksamkeitsimperium von Facebook-Chef Zuckerberg: „Wer die Aufmerksamkeit der Kunden besitzt, besitzt den Markt“

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 17/11/2010 - Keine Kommentare

Mit dem Projekt „Messages" will Facebook-Chef Mark Zuckerberg keinen E-Mail-Killer etablieren, sondern ein Imperium der Aufmerksamkeitsverteilung schaffen, berichtet der Düsseldorfer Fachdienst Service Insiders in einer Vorabmeldung. Bereits jetzt verlassen viele Nutzer den Facebook-Mikrokosmos nicht mehr. Der Blogger und Werbeberater Sascha Lobo spekulierte schon Anfang 2009 über den nächsten logischen Schritt von Facebook: Die Entwicklung eines echten eigenen Browsers, „der ganz nebenbei dazu führen würde, dass man die Community überhaupt nicht mehr verlässt", erklärte Lobo damals. Aktuell sieht er Google und Facebook als Antipoden: „Google erobert das Internet technisch, also von außen - sie setzen immer neue Features auf und umzingeln damit den Nutzer. Facebook probiert das Gleiche von innen, will das Netz also sozial beherrschen. Der strategische Unterschied: Mit den Produkten von Google kommt man früher oder später auf andere Websites. Die Produkte von Facebook dringen in die Websites von innen ein - wie mit dem Like-Button - und führen hin zu Facebook. Damit es für die Seitenbetreiber attraktiv ist, Facebook in die eigene Seite einzubinden, müssen so viele Menschen wie möglich so oft wie möglich auf und in Facebook sein. So erklärt sich, warum Zuckerberg versucht, die Kommunikation insgesamt auf die eigenen Seiten zu bringen", sagt Sascha Lobo.

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Computer/Telekommunikation/Umwelt/Energie

Mobilfunknetze: 20 Prozent Energiesparpotenzial - GSMA startet Benchmark-Dienst als Hilfestellung für Betreiber

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 17/11/2010 - Keine Kommentare

Der Mobilfunk-Interessensverband GSM Association (GSMA) hat heute, Mittwoch, ein Benchmark-Service zur Prüfung der Energieeffizienz von Mobilfunknetzen vorgestellt. Denn der Stromverbrauch könnten von vielen Betreibern deutlich gesenkt werden. "Wir erwarten, im Mittel ein Energiesparpotenzial von etwa 20 Prozent zu finden", meint Gabriel Solomon, Senior VP für Public Policy der GSMA, gegenüber pressetext. Entsprechende Optimierungen versprechen reduzierte Betriebskosten für Mobilfunker und eine geringere Belastung unserer Umwelt. Der GSMA zufolge fallen industrieweit rund 80 Prozent des Energieverbrauchs in den Mobilfunknetzen selbst an. Damit ist ein wichtiger Teil der operativen Kosten verbunden, sodass Energieeffizienz wirtschaftlich bedeutend wird. Das "Mobile Energy Efficiency (MEE) Network Benchmarking Service" nutzt vier energieorientierte Leistungskennzahlen wie beispielsweise den Energieverbrauch pro Verbindung, um Betreibern aufzuzeigen, welche Einsparungspotenziale sich in ihren Netzen bieten.

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Social Media/Facebook/Kommunikation

Ich sag mal-Blog sucht Expertenmeinungen: Das Aufmerksamkeitsimperium: Facebook und die tektonischen Verschiebungen der Online-Kommunikation – Wo geht die Reise hin?

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/11/2010 - 1 Kommentar(e)

E-Mails sind für das Privat- und Geschäftsleben immer noch die wichtigste Kommunikationsform. Das könnte sich allerdings rasch ändern. Unter Jugendlichen ist dieser Dienst eher unbeliebt und der hohe Anteil an Spams erhöht den Nerv-Faktor. Zudem verdrängen die Dialogformen in sozialen Netzwerken zunehmend die elektronische Post. Da ist es nur konsequent, wenn Facebook-Chef Mark Zuckerberg mit dem neuen Dienst „Universal Box" oder nach Facebook-Duktus „The Social Inbox" einen neuen Weg eröffnet: „Es geht nicht um E-Mail, denn E-Mail ist eine Einbahnstraße", so das Credo des prominentesten Adiletten-Trägers. Sie sei zu langsam, zu formell und zu archaisch. Zuckerberg will die E-Mail als eigenständige Kommunikationsform schlichtweg abschaffen - auch wenn er das noch nicht so deutlich sagt. Mit dem universellen Postfach soll alles unter dem Dach von Facebook zusammenfließen: E-Mail, SMS, Instant Massaging, Facebook-Postings und Chat-Nachrichten. „Wird den Nutzern eine Nachricht an ihre Facebook-Adresse geschickt, können sie entscheiden, über welchen der jeweiligen Kanäle sie antworten. Und wie eine abgeschickte Nachricht den Empfänger erreicht, entscheiden die verfügbare Technik und deren Voreinstellungen. Der Schreiber soll sich darüber keine Gedanken mehr machen müssen", führt Zeit online aus.

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Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen

Android 2.3 macht Handys zur Kreditkarte - Version "Gingerbread" unterstützt Near Field Communications

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 16/11/2010 - Keine Kommentare

Google-CEO Eric Schmidt hat im Rahmen der Web 2.0 Summit angekündigt, dass in den nächsten Woche Android 2.3 "Gingerbread" erscheinen wird. Die neue Version des Smartphone-Betriebssystems unterstützt Near Field Communications (NFC), was nicht nur einen virtuellen Check-In in Locations erleichtert. "Das könnte auf Dauer Kreditkarten ablösen", sagt Schmidt. Wenn Betriebssysteme wie Android NFC unterstützen, kann das zu einer schnelleren Verbreitung bargeld- und kontaktloser Bezahlmethoden beitragen. "Die Technologie bietet eine Kompatibilität zu vielen bestehenden Bezahl- und Ticketing-Lösungen", erklärt Kurt Schmid, CEO des NFC-Spezialisten Nexperts, im Gespräch mit pressetext. NFC wird bereits in kontaktlosen Bezahlkarten wie VISAs PayWave genutzt. Dank der Unterstützung in Gingerbread kann ein Android-Handy mit entsprechendem Chip nun eine eigene Karte überflüssig machen. Dazu werden einfach die Kredikartendaten im Smartphone gespeichert. Der Google-Chef betont, dass die Technologie aber auch andere Bezahlsysteme unterstützt.

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Internet/Studie

Internet kein Medium für kontaktarme Sonderlinge

Von Silke Landwehr veröffentlicht am 15/11/2010 - Keine Kommentare

 

Ein Zugang zum Internet führt dazu, dass Menschen sich politisch und ehrenamtlich mehr engagieren, mehr Freunde haben und häufiger Theater, Kino, Konzerte, Bars und Sportveranstaltungen besuchen. Das zeigt eine neue Studie der ifo-Wissenschaftler Prof. Dr. Ludger Wößmann, Dr. Stefan Bauernschuster und Dr. Oliver Falck. Sie widerlegen damit das weit verbreitete Vorurteil, das Internet sei ein Medium kontaktarmer Sonderlinge, die sich nur digital vernetzen, in der realen Welt aber sozial vereinsamen. In ihrer Untersuchung verwenden die ifo-Wissenschaftler Daten über die Verfügbarkeit eines DSL-Zugangs im Haushalt und das soziale Verhalten von über 18.000 Personen im Sozio-Ökonomischen Panel. Neben deutschlandweiten Berechnungen machen sich die Wissenschaftler auch eine unvorhersehbare technologische Fehlentwicklung zunutze, die beim Ausbau des Telefonnetzes in Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung entstanden ist: Die in einigen Gegenden verwendete OPAL-Technologie wurde damals als das modernste Telefonnetz der Welt gefeiert. Erst als das Internet später zum Massenphänomen wurde, stellte sich heraus, dass OPAL nicht mit DSL kompatibel war: Die damals noch nicht als solche erkennbare Unzulänglichkeit der OPAL-Technologie beschränkt noch heute in einigen Anschlussgebieten die DSL-Verfügbarkeit. „Wir nutzen dies als ‚natürliches Experiment", so Wößmann. Wie in einem kontrollierten Experiment können hier einige Menschen keinen DSL-Internetzugang bekommen, da ihr Haushalt in einem OPAL-Anschlussgebiet liegt. Wößmann: „In diesem Fall ist die Internetverfügbarkeit also dem Zufall geschuldet und nicht einer bewussten Entscheidung, mit der entweder unternehmungsfreudige oder aber auch introvertierte Menschen sich tendenziell eher einen schnellen Internetzugang anschaffen. So können wir sichergehen, dass wir tatsächlich den Einfluss des Internets auf das Sozialverhalten schätzen und nicht umgekehrt."

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Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation

Facebook will mit "Titan" Gmail ausstechen - Gerücht: Eigener Webmail-Dienst wird am Montag präsentiert

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 12/11/2010 - Keine Kommentare

Webmail-Diensten wie Gmail oder Yhaoo Mail droht neue Konkurrenz durch Facebook. Das soziale Netzwerk hat zu einer Veranstaltung im Rahmen der Web 2.0 Summit geladen. In Technikblogs wird einhellig davon ausgegangen, dass Facebook am Montag eine große Neuerung seiner Inbox präsentiert. Mit "Project Titan" soll ein eigener, vollwertiger Webmail-Client starten. Bereits im Februar dieses Jahres wurde kolportiert, dass Facebook an einem eigenen E-Mail-Dienst arbeitet. Angesichts des offenbar bevorstehenden Starts brodelt jetzt die Gerüchteküche. So will ZDNet von einer Microsoft-nahen Quelle erfahren haben, dass Facebooks E-Mail-Dienst eine Integration mit Microsofts Office Web Apps bieten wird.

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Wirtschaft/Gesundheit/Technologie/Medica

Fachmesse Medica in Düsseldorf: Patienten-Telefonie ohne Kassenautomaten

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 12/11/2010 - Keine Kommentare

DeTeWe Communications präsentiert auf der diesjährigen Medica, die vom 17. bis 20. November in Düsseldorf stattfindet, alternative Abrechnungsmethoden für die Patienten-Telefonie. „Viele Krankenhäuser arbeiten noch mit Chipkarten, die an Kassenautomaten aufgeladen werden müssen. Wir zeigen, was jenseits dieser Praxis möglich ist. Es gibt dabei unterschiedliche Ansätze, beispielsweise ein Flatrate-Modell. Welche Lösung sich im Einzelfall anbietet, klären wir in individuellen Beratungsgesprächen", sagt Christian Fron, Geschäftsführer der DeTeWe Communications. Die Antwort auf neue Herausforderungen wie gestiegenem Wettbewerbsdruck und höheren Erwartungen der Patienten liege in neuen Servicestrategien - dazu zählt auch die Kommunikation. „Wir bieten unterschiedliche, miteinander kombinierbarer Module und Applikationen für eine einheitliche Kommunikationsstruktur. Neben der herkömmlichen Telefonie umfasst das auch Servicedienste wie TV und Radio, Patientensafe, Kantinenabrechnung, Patientenkonto, Videoinformationssysteme oder Internetzugang am Patientenbett", erläutert Fron.

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Wirtschaft/Unternehmen/Kommunikation

Die Kunst des Zuhörens in Zeiten des Kontrollverlustes – Studie beleuchtet Leistungen von Social Media-Analysetools

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 11/11/2010 - Keine Kommentare

„Zuhören können" zählt zu den wichtigsten Tugenden in der Kommunikation. Das gilt bei Gesprächen zwischen zwei Menschen, in einer Gruppe, in der Politik oder zwischen Unternehmen und Kunden. „Mehr denn je entwickeln wir uns zu einer Beziehungsgesellschaft, nachdem viele Jahrzehnte die Massenmedien die Kommunikation sehr einseitig gestaltet hatten", so Christian Thunig, stellvertretender Chefredakteur des Fachmagazins „absatzwirtschaft" und Co-Autor der Studie „Social Media Monitoring - Erst zuhören, dann mitreden in den Mitmachmedien", die in Kooperation mit marketingIT und der Unternehmensberatung Mind Business erstellt wurde. Kein Akteur sei wie früher noch in der Lage, die Kommunikationsströme zu steuern. „Deshalb ist der Begriff ‚Kontrollverlust‘ bei der Beschreibung von Social Media-Effekten so treffend. Millionen von Menschen artikulieren ihre Meinungen in unterschiedlichsten Netzwerken. Um das Zuhören zu erleichtern, sind deshalb technische Hilfsmittel vonnöten", erläutert Thunig.

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Handel/Dienstleistungen/Medien/Kommunikation

Online-Boom macht Chinas Werbemarkt Dampf - Top-Web-Nation legt starke Wachstumsraten vor

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 11/11/2010 - Keine Kommentare

Die Internet-Nation Nummer eins nimmt auch im Werbemarkt Anlauf auf die globale Weltspitze. Dabei spiegelt sich Chinas wirtschaftliche Wachstumsfahrt in rekordverdächtigen Steigerungen der Werbeausgaben wider. Der nach wie vor anhaltende Web-Boom nimmt einen wesentlichen Anteil an dem Anstieg ein. In den kommenden Jahren legt das Wachstum im weltweit zweitgrößten Verbrauchermarkt sogar noch an Tempo zu. Werbebranche und Medienindustrie dürfen sich die Hände reiben. Das starke Plus an Werbeinvestitionen in der Volksrepublik ist zu einem großen Teil auf den schnell wachsenden Internet-Konsummarkt zurückzuführen. Schon in diesem Jahr werden die Umsätze um 14,6 Prozent auf 33,64 Mrd. Dollar klettern, wie die Marktforscher von eMarketer aufzeigen.

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Kino/Wissenschaft/Künstliche Intelligenz

Ich sag mal-Blog zum Dokumentarfilm Plug & Pray: Künstliche Intelligenz zwischen Größenwahn und praktischem Nutzen

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 11/11/2010 - Keine Kommentare

Heute startet der Dokumentarfilm "Plug & Pray", der sich kritisch mit den Obsessionen der Forscher für Künstliche Intelligenz (KI) beschäftigt. Im Mittelpunkt steht der großartige Berliner Wissenschaftler Joseph Weizenbaum. Er zählte zu den legendären Persönlichkeiten der Forschungsszene für Künstliche Intelligenz (KI). Der "Pionier, Dissident und Computerguru", der als Professor für Computerwissenschaften am MIT in Cambridge unterrichtete und später wieder nach Berlin zurückkehrte, entwickelte 1966 ein Computerprogramm namens Eliza, das einen einfachen Dialog mit einem Menschen führen konnte. Das Projekt spielt auf Eliza Doolittle aus George Bernhard Shaws Schauspiel Pygmalion an: "Meine Idee war, dass mein Sprach-Analyse-Programm in seiner sprachlichen Ausdrucksweise immer besser, also differenzierter, genauer und raffinierter werden würde, genau wie die Blumenverkäuferin aus dem Musical, unter der Anleitung ihres Lehrers Professor Higgins", erläuterte Weizenbaum in einem Interview, das ich ein Jahr vor seinem Tod mit ihm führte.

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Produkte/Innovationen/Computer/Telekommunikation

Xbox Kinect: Großer Andrang zum Europa-Start - Nächtliche Schlangen in Großbritannien für massentaugliche Steuerung

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 10/11/2010 - Keine Kommentare

Microsofts Bewegungssteuerung Kinect für die Xbox 360 entpuppt sich zum Europa-Start als echter Publikums-Renner. So sind in Großbritannien Konsolen-Fans über Nacht Schlange gestanden, um möglichst früh einen Kinect-Sensor zu ergattern, berichtet die BBC. Das ist ein Ansturm, der an Apple-Produktstarts erinnert. Erste Verkaufszahlen lassen zwar noch auf sich warten. "Es sieht aber auch hierzulande nach einem sehr großen Erfolg aus", meint Xbox-Manager Thomas Kritsch im Gespräch mit pressetext. Damit scheint Europa auf US-Spuren zu wandeln. Dort war Kinect nach dem Start vor knapp einer Woche binnen kürzester Zeit bei Online-Händlern wie Amazon oder GameStop vergriffen. Dass die Bewegungssteuerung zum Launch eher auf das Breitenpublikum denn die Core-Gamer abzielt, war Strategie und tut dem Erfolg sichtlich keinen Abbruch.

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Wirtschaft/Unternehmen/Kundenservice

In einem Klima der Angst gedeiht kein guter Service – Demotivierte Mitarbeiter bringen keine Kundenorientierung

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 09/11/2010 - 1 Kommentar(e)

 

Laut einer aktuellen Befragung der Keylens Management Cosultants gibt es einen Trend zur Kundenfokussierung bei deutschen Unternehmen. Die Ergebnisse wurden beim CMO-Circle der Financial Times Deutschland in Düsseldorf präsentiert. Jedes zweite befragte Unternehmen gewinnt regelmäßig das Wissen und die Meinung der eigenen Kunden. 42 Prozent setzen diese Analysen bei ihrer strategischen Ausrichtung ein. Jedoch geben 54 Prozent der Unternehmen zu Protokoll, dass es keine einheitliche Strategie für Marketing, Vertrieb und Kundenservice gibt. Nur bei knapp ein Drittel ist die Kundenfokussierung im Top-Management verankert. „Unternehmen müssen Kundenwissen als Kernkompetenz entwickeln, Kundenkennzahlen im Management auf die Top-Agenda setzen, Kundenfokussierung organisatorisch verankern und entsprechend handeln", fordert Professor Christoph Burmann von der Uni Bremen.

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Handel/Dienstleistungen/Medien/Kommunikation

Twitter eifert Facebook mit Place-Features nach - Microblogging-Dienst testet neue Location-Based-Services

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 09/11/2010 - Keine Kommentare

Nur wenige Tage nach Facebooks Ankündigung, weitere mobile und ortsbezogene Funktionen anbieten zu wollen, zieht der Microblogging-Dienst Twitter hinterher. Das Kurznachrichtenportal testet seinerseits neue Location-Based-Services, die den Facebook-Updates nicht unähnlich sind. Nach dem Start von Twitter "Places" im Juni werden die ortsbezogenen Informationsangebote nun erweitert. Damit gewinnt die lokale Suche als Marketing-Tool weiter an Bedeutung. Mit sogenannten Check-in-Funktionen können User der Location-Based-Services Ortsinformationen teilen und Positionsangaben machen, um Tweets beispielsweise in Karten von Google Maps darzustellen. Freunde, Geschäfte, Restaurants oder dergleichen werden so in Real-Time in der Umgebung des Nutzers sichtbar.

 

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Produkte/Innovationen/Medien/Kommunikation

Sozialer Surfen: Facebook-Browser RockMelt startet - Tiefe Integration sozialer Netze und innovative Such-Vorschau

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 08/11/2010 - Keine Kommentare

Das US-Start-up RockMelt hat seinen gleichnamigen Browser vorgestellt, der Usern einen einfacheren Umgang mit dem modernen sozialen Web verspricht. So lockt der auf Googles Chromium basierende Browser mit einer tiefen Facebook-Integration, mit der die Aktivitäten wichtiger Freunde immer im Blick bleiben und das Teilen von Inhalten besonders leicht wird. Twitter ist in RockMelt ebenfalls ein Standardfeature, sodass Nutzer leicht von beliebigen Webseiten aus Tweets absetzen können. Zusätzliche zum Fokus auf soziale Netzwerke bietet der Browser eine Suche mit einer innovativen Ganzseiten-Vorschau, um das Auffinden relevanter Inhalte einfacher zu machen. Zunächst ist RockMelt in eine Beta-Phase für geladene Nutzer gestartet.

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Kultur/Wissenschaften/Ägypten

Ich sag mal-Blog zu: Pyramidenklänge: Platon, Korff und die Universalbildung im alten Ägypten

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 08/11/2010 - Keine Kommentare

Wer das Talent und die Bildung besitzt, in vielen Wissenschaftsgebieten wie ein Fisch im Wasser zu schwimmen, wer sich in Philosophie, Musik, Mathematik, Geschichte und Technik auskennt, die Schriften des Altertums lesen kann, einen frischen und humorvollen Geist besitzt und sich nicht einseitig in einem Fachgebiet verrennt, kann zu unglaublichen Erkenntnissen gelangen. Zu ihnen zählt der emeritierte Professor der Philosophie, Friedrich Wilhelm Korff: Als er an einem Buch über Platons Musiktheorie arbeitete, fiel ihm eine Tabelle in den "Nomoi" (Gesetze) auf - einem Spätwerk Platons. Es beschäftige sich eingehend mit ägyptischen Gesetzen, Mathematik und der Logistik staatlicher Einrichtungen. Platon ist in Ägypten gewesen und hat in Memphis bei den Tempelpriestern monatelang Arithmetik, Musik- und Zahlentheorie sowie Astronomie studiert. "Diese Einheit des Wissens ist heute leider verloren gegangen", sagte Korff bei der Präsentation seiner Thesen zur Bauweise der alten Ägypter in der Buchhandlung Böttger.

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Produkte/Innovationen/Computer/Telekommunikation

Start von LTE: YouTubeHD vollkommen ruckelfrei - Mobiles 4G-Breitband der A1 Telekom Austria im pressetext-Test

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 05/11/2010 - Keine Kommentare

Die A1 Telekom Austria bietet ab heute, Freitag, die ersten LTE-Datenmodems im Webshop an. Damit bekommen Kunden die Möglichkeit, das Mitte Oktober gestartete 4G-Netz von A1 für mobiles Breitband mit bislang ungekannter Geschwindigkeit zu nutzen. Im Vorab-Test konnte sich pressetext davon überzeugen, wie schnell beispielsweise YouTube-HD-Videos mit LTE laden. Während sich Early Adopter also freuen dürfen, ist die Technologie aber noch ein gutes Stück vom wirklichen Massenmarkt entfernt. Selbst in Wien besteht mit rund 50 Sendeanlagen bislang nur eine sehr lückenhafte Netzabdeckung. Das A1-Netz unterstützt derzeit Download-Raten von bis zu 150 Megabit pro Sekunde (Mbps). Bei einfachen Webseiten macht sich zwar kaum bemerkbar, dass das über 40 mal mehr ist als bei herkömmlichem HSDPA (3,6 Mbps). Anders ist das bei aufwendigen Webseiten mit dynamischen und interaktiven Inhalten von Webmail-Diensten bis hin zu sozialen Netzwerken, deren Aufbau in stärker genutzten 3G-Netzen mitunter einige Zeit dauert. 

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Internet/Social Media

Geplatzte Social Media-Träume: News Corp hält MySpace-Finanzloch für "untragbar" - Geduldsfaden für strauchelnde Plattform droht zu reißen

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 04/11/2010 - Keine Kommentare

Das einst weltgrößte Social Network MySpace hat die Nerven ihrer Eigentümerin News Corp um Medienmogul Rupert Murdoch lange genug strapaziert. Mittlerweile neigt sich die Geduld der Konzernmutter dem Ende zu. Die Verluste der schwer angeschlagenen Web-Plattform sind "weder akzeptabel noch tragbar", heißt es aus dem Unternehmen. "MySpace ist ein Problem", das einer Lösung bedarf, ist sich das Management bewusst. Ob der erst kürzlich angekündigte Neuanstrich, den das Portal erhält, die erhoffte Wende bringt, bleibt aber vorerst fraglich. MySpace hat einen umfassenden Relaunch angekündigt, um das Geschäft der Plattform wieder lukrativ zu machen. Statt der Übermacht Facebook weiterhin den direkten Kampf anzusagen, verabschieden sich die Betreiber vom klassischen Social-Network-Modell und setzen in Zukunft auf "Social Entertainment" mit einem starken Fokus auf Medien, Musik und Videos. "Die Besucherzahlen gehen noch immer nicht in die richtige Richtung", wird jedoch News-Corp-President Chase Carey in Vertretung für Rupert Murdoch von britischen und US-Medien zitiert. MySpace war auf Nachfrage von pressetext nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

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Wirtschaft/Unternehmen/Technologie/Unified Communications

Unified Communications: Alles unter einem Hut mit offenen Standards - Web, Festnetz, Mobilfunk, Videokonferenzen und Kollaborationstools

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 04/11/2010 - Keine Kommentare

Der Innovationsstau in der Technologie-Branche löst sich auf, so das Fazit von Volker Smid, Vorsitzender der Hewlett-Packard-Geschäftsführung, auf der Fachkonferenz VoIP + IP Germany in Frankfurt am Main. Er sieht Chancen für neues Wachstum: „Die meisten deutschen Unternehmen sind gestärkt aus der Krise gekommen. Jetzt geht es darum, Ideen und Handlungsspielräume für neues Wachstum zu entwickeln. Darüber möchten wir sprechen." Einen beachtlichen Spielraum für Innovationen sieht Bundesnetzagentur-Präsident Matthias Kurth beim Zusammenwachsen von Telekommunikation und IT: „Die Kommunikations- und Informationsbranche bietet einen beachtlichen Spielraum für Innovationen und befindet sich in einem stetigen Wandel. Sie hat im Mobilfunk und Internet Millionen von Arbeitsplätzen geschaffen, das private Konsumverhalten, aber auch die Wirtschaft insgesamt grundlegend verändert. Die innovativen Impulse beim Zusammenwachsen der Telekommunikationsmärkte mit den IT-Märkten sind bei weitem noch nicht erschöpft", sagte Kurth in der Frankfurter Commerzbank-Arena. 

Um das zu erreichen, müsse man sich die sehr unterschiedlichen Geschäftsprozesse in Unternehmen sehr genau anschauen, betonte Jürgen Engelhard von Aastra in seinem Vortrag. Branchenübergreifend kann man nicht sagen, dass das immer nach dem gleichen Schema läuft. Beim Einsatz von Unified Communications-Lösungen muss man daher individuell prüfen, was sinnvoll ist und was nicht. Nicht jeder Mitarbeiter benötigt alle Anwendungsmöglichkeiten, die Unified Communications heute bietet. Im Schnitt sind es zwei bis drei Dienste, die in Firmen von jedem Mitarbeiter wirklich gebraucht werden. Man darf deshalb den Nutzer nicht mit Applikationen überfrachten, wenn man eine Vereinfachung und Verbesserung der Kommunikationsabläufe erreichen will", so die Empfehlung von Engelhard.

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Wirtschaft/Unternehmen/Finanzen/Dienstleistungen/Industrie

Im Maschinenbau steigen Leasing-Anfragen um 50 Prozent - Leasingmakler sieht Nachfrage als Konjunktur-Frühindikator

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 04/11/2010 - Keine Kommentare

 

Der deutsche Maschinenbau könnte vor einem stärkeren Aufschwung stehen als bisher angenommen. So verzeichnet die Maklerfirma FM LeasingPartner mit Hauptsitzen in Osnabrück und Düsseldorf bis Herbst 2010 einen Anstieg der Finanzierungsanfragen um rund 50 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009. „Die sprunghafte Steigerung ist sehr ungewöhnlich und lässt in den nächsten beiden Jahren ein deutliches Wachstum erwarten, weil die Produktion dieser Maschinen typischerweise erst nach dem Jahreswechsel abgeschlossen wird", so FM-Geschäftsführer Mathias Fröde. Der Maschinenbauverband VDMA erwartet 2011 lediglich ein Produktionsplus von 8 Prozent nach 6 Prozent in diesem Jahr, wie der Verband am Dienstag bestätigte. Nach dem Einbruch 2009 um nahezu ein Viertel wäre damit das Vorkrisenniveau immer noch weit entfernt. „Wenn diese Entwicklung an unseren neun FM-Standorten typisch für die deutsche Leasingbranche ist, dann dürfte vor allem der Werkzeugmaschinenbau schneller als befürchtet den Konjunktureinbruch überstehen", prognostiziert Fröde.

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Produkte/Innovationen/Computer/Telekommunikation

Skyfire bringt Flash-Videos aufs iPhone - Ansturm zwingt Server für Umwandlung in HTML5 in die Knie

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 04/11/2010 - Keine Kommentare

Das US-Unternehmen Skyfire hat einen Browser veröffentlicht, mit dem iPhone-User in den Genuss von Flash-Videos kommen. Dazu setzt Skyfire 2.0 für das iPhone auf den Trick, Video-Inhalte serverseitig in HTML5 umzuwandeln. Dadurch kann sie das iPhone ganz normal wiedergeben. Schon nach wenigen Stunden hat das Unternehmen aber verlautbart, dass Skyfire für das iPhone vorübergehend ausverkauft ist. Die Server für die Video-Umwandlung waren der Nachfrage nicht gewachsen. Indes ist fraglich, wie wichtig eine derartige Lösung überhaupt ist. "Es gibt derzeit kaum Fälle, wo Flash auf Smartphones wirklich ein Problem ist, und das nicht nur unter iOS", meint Screen-Digest Analyst Julien Theys gegenüber pressetext. Er verweist darauf, dass die Zukunft ohnehin HTML5 gehören dürfte. Gerade in Sachen Video untermauern das aktuelle Zahlen des Video-Aggregators MeFeedia. Skyfires hauseigene Server-Plattform Flash-Videos mit dem H.264-Codec neu kodiert, sodass sie der WebKit-basierte Browser mit dem regulären Media Player des iPhone wiedergeben kann. Diese Umwandlung ist sehr effizient und reduziert die Datenmenge im Schnitt um 75 Prozent, so Skyfire.

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Produkte/Innovationen/Medien/Kommunikation

"WebTube HD" macht den Fernseher Web-tauglich - Vollwertiger Internetzugang für die Wohnzimmercouch zum Nachrüsten

Von Andreas List veröffentlicht am 03/11/2010 - Keine Kommentare

"WebTube HD" nennt sich eine heute, Mittwoch, vorgestellte Settop-Box, die einen uneingeschränkten Internetzugang für TV-Geräte verspricht. Das etwa Zigarettenschachtel-große Gerät arbeitete mit Android als Betriebssystem. Ein vollwertiger Browser, ein E-Mail-Programm, YouTube und der Zugang zu einem App-Store vereint Möglichkeiten, die bislang meist nur in verschiedenen Geräten zu finden sind. "Jeglicher Content wird zudem in HD-Qualität am TV-Gerät dargestellt", erläutert Christian Strobl, Chef des Entwicklerunternehmens estro Strobl. WebTube HD schickt sich an, die Lücke zwischen TV und Internet endgültig zu schließen. 

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Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation

EA paktiert mit Facebook bei Social Games - Fünfjahresvertrag festigt Partnerschaft in boomendem Geschäftsfeld

Von Markus Steiner veröffentlicht am 03/11/2010 - Keine Kommentare

Der Spielepublisher Electronic Arts (EA) setzt weiterhin verstärkt auf das Thema Social Gaming. Um sich eine aussichtsreiche Marktposition in diesem aufstrebenden Geschäftsfeld zu sichern, hat das Unternehmen nun einen Fünfjahresvertrag mit dem Internetgiganten Facebook unterzeichnet. Dieser sieht eine strategische Partnerschaft im Bereich kostenpflichtiger Online-Games vor und legt fest, dass alleine die sogenannten Facebook Credits als Währung für und in EA-Titeln akzeptiert werden. "Bislang waren Online-Netzwerke vor allem für kleinere Game-Studios als Vermarktungs- und Vertriebsplattform interessant, um einen Fuß in der Branche fassen zu können. Mittlerweile haben auch die großen Player den Trend erkannt und sind auf den Social-Gaming-Zug aufgesprungen", erklärt Lehrgangsleiter am Games College, auf Nachfrage von pressetext.

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Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen

Google: Chrome-Netbook noch diesen Monat - Betriebssystem als zweite Chance für ARM-basierte Modelle

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 02/11/2010 - Keine Kommentare

Googles Netbook-Betriebssystem Chrome OS wird noch in diesem Monat mit einem Gerät starten, das der Internetkonzern unter eigenem Branding anbietet. Das berichtet das taiwanesische Branchenportal DigiTimes unter Berufung auf Insider bei Komponentenherstellern. Demnach werde Google sein Chrome-Modell ähnlich wie einst den Android-Erstling Nexus One zunächst direkt statt via Handel verkaufen. Google hatte Chrome OS ursprünglich für Herbst 2010 angekündigt. "An diesen Plänen halten wir auch fest", so Google-Sprecher Stefan Keuchel auf Nachfrage von pressetext. Details zum Startermin und Geräten will der Konzern allerdings nicht kommentieren. Angeblich werden noch in diesem Jahr Chrome-Geräte unter anderem von Acer und HP erscheinen, womit ARM-basierte Netbooks eine zweite Chance bekommen.

 

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Medien/Kommunikation/Produkte/Innovationen

TV-Fernbedienung hat ausgedient - Aus Mangel an Alternativen setzt sich Smartphone-Steuerung durch

Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 02/11/2010 - Keine Kommentare

Die herkömmliche TV-Fernbedienung hat offenbar ausgedient. Nachdem sich die Gewohnheiten geändert haben und der Fernseher durch die Verbreitung von YouTube, Facebook und Streaming immer mehr als multimediale Abspielstation genutzt wird, seien auch die Eingabegeräte nicht mehr zeitgemäß, berichtet die New York Times. "Jedem ist klar, dass die herkömmliche Fernbedienung der Dinosaurier der Unterhaltungselektronik-Industrie ist", so David Mercer, TV-Analyst bei Strategy Analytics. "Die Kabelanbieter und TV-Hersteller beginnen zu realisieren, dass sie sich von der gebräuchlichen, einfachen Fernbedienung wegbewegen müssen."

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Mobilfunk/Internet

Keine Götterdämmerung beim Steve Jobs-Konzern - Apple ist bereits viertgrößter Handyanbieter

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 29/10/2010 - Keine Kommentare

 

Apple ist im dritten Quartal dieses Jahres bereits zum viertgrößten Handyanbieter der Welt aufgestiegen. Das geht aus dem aktuellen Worldwide Quarterly Mobile Phone Tracker des Marktforschungsunternehmens IDC hervor. Auf dem Weg nach oben hat der Konzern mit dem iPhone nicht nur die Verkaufszahlen von Research in Motions BlackBerrys übertroffen, sondern auch Sony Ericsson aus den Top fünf gedrängt. "Apple hat ein sehr gutes Gerät, für das es lange keine echten Herausforderer gab", meint Francisco Jeronimo, IDC Research Manager European Mobile Devices, im Gespräch mit pressetext. Trotz Smartphone-Boom ist aber fraglich, wie lange sich Apple im Spitzenfeld halten kann. Denn der Druck durch Android sowie chinesische Anbieter wächst. Das spürt auch Weltmarktführer Nokia.

 

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Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation

Apple iPhone bald mit fix eingebauter SIM-Karte - Ansatz könnte Mobilfunker komplett aus dem Handyverkauf ausschließen

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 28/10/2010 - Keine Kommentare

Apple hat in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Unternehmen Gemalto eine spezielle SIM entwickelt, die direkt in zukünftige iPhones verbaut wird. Das berichtet das Technikblog GigaOm unter Berufung auf Insider bei europäischen Mobilfunkern. Demnach wird Apple sein Smartphone mit Hardware-SIM via Web und Stores direkt an Kunden verkaufen, die sich bei Apple für einen Netzbetreiber entscheiden. Nachdem für Mobilfunker wie T-Mobile oder Orange Austria gerade erst die iPhone-Exklusivität ausgelaufen ist, könnten sie also bei iPhone 5 komplett aus dem Verkauf gedrängt werden. Für Kunden gerade in Europa wären iPhones mit integrierter SIM aber sehr interessant, falls sie damit leichter als bisher je nach Bedarf den Netzbetreiber wechseln können. Das Konzept des SIM-Lock könnte damit überholt sein.

 

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Politik/Kultur/Architektur/Bonn

Ich sag mal-Blog zu: Bonner Festspielhausfreunde in Abrisslaune – Wo bleibt der republikanische Geist?

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 28/10/2010 - Keine Kommentare

Das nennt man Timing. Die Festspielhausfreunde suchen nach weiteren Argumenten, um die Bonner Politik zu animieren, die Beethovenhalle mit der Abrissbirne ins Jenseits zu befördern und gleichzeitig wird der „Initiative Beethovenhalle des Kunsthistorischen Instituts der Universität Bonn" der Deutsche Preis für Denkmalschutz 2010 verliehen. Die Fans des Festspielhauses sollten sich einmal die Mühe machen und die Begründung für die Preisverleihung lesen: „Nachdem Bundespräsident Theodor Heuss im März 1956 den Grundstein zur Bonner Beethovenhalle gelegt hatte, entwickelte sich dieser Bau alsbald nicht nur zum neuen kulturellen Zentrum der Stadt Bonn, sondern auch zum Inbegriff einer sich in modernen Gebäuden darstellenden jungen demokratischen Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Bis in die jüngste Zeit behielt die Beethovenhalle sowohl durch ihre architektonische Qualität als auch durch die mit ihr verbundenen politischen Ereignisse ihre weit über die Stadtgrenzen hinauswirkende Bedeutung. Die Öffentlichkeit war überrascht, als die Stadt Bonn im Jahre 2009 erwog, diese einzigartige und nach wie vor beliebte Ikone der Moderne ausgerechnet im 50. Jahr ihrer Existenz der Idee eines neuen Festspielhauses durch Abbruch zu opfern und dafür auch die Denkmaleigenschaft des Hauses zur Disposition zu stellen.....Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz würdigt durch die Auszeichnung der ‘Initiative Beethovenhalle des Kunsthistorischen Instituts der Universität Bonn' mit der Silbernen Halbkugel ihren beispielgebenden und phantasievollen Einsatz zur Rettung eines Baus von zweifelsfrei überregionaler Bedeutung. Die Initiative ist Vorbild für einen bürgerschaftlich getragenen verantwortungsbewussten Denkmalschutz zur Erhaltung eines der derzeit gefährdeten Baudenkmale der Nachkriegsmoderne."

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Wirtschaft/Unternehmen/Social Media

In der Grenzenlosigkeit die Grenzen akzeptieren - Social Media Marketing im Ausland und Interkulturelle Kompetenz

Von Christian Arno veröffentlicht am 28/10/2010 - Keine Kommentare

 

Im Prinzip ist das Internet grenzenlos. Wer beispielsweise Onlinehandel betreibt, kann sich mit fremdsprachigen Shops relativ einfach über Landesgrenzen hinweg Märkte erschließen. Dafür stehen ihm auch Instrumente wie Social Media Marketing zur Verfügung. Wer als deutscher Händler allerdings denkt, er könne die fürs deutsche Social Media Marketing effektiven Strategien einfach aufs Ausland übertragen, sieht sich oftmals getäuscht. Trotz der scheinbaren Grenzenlosigkeit des Internets haben sich kulturelle Unterschiede zwischen den Ländern keineswegs aufgelöst. Gelungenes Social Media Marketing im Ausland funktioniert daher nur, wenn man sich auf eine interkulturelle Kommunikation einstellt.

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Politik/Kultur/Architektur/Köln/Bonn

Diskurs über die Nachkriegsmoderne vonnöten – Baudenkmäler wie die Beethovenhalle gehören zur Identität der Bundesrepublik

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 27/10/2010 - Keine Kommentare

 

Selten erfahren Bauwerke einer gerade zurückliegenden Epoche eine große Wertschätzung. Derzeit ergeht es vielen bedeutsamen Bauten der Nachkriegsmoderne so. 50 Jahre wurden die Gebäude sich selbst überlassen; Bauerhaltung, Instandsetzung, Renovierung oder Sanierung erfolgten so gut wie nicht. Deshalb sei es wichtig, so Professor Michael Braum von der Bundesstiftung Baukultur, über diese Themen in der Öffentlichkeit vehementer zu streiten, wie es derzeit bei Stuttgart 21 der Fall ist. „Baukultur muss wehtun", so Braum beim Netzwerktreffen mit Architekten und Publizisten im Kölner „Kulturzentrum am Neumarkt", das in Kooperation mit dem Haus der Architektur veranstaltet wurde. Von einer Baukultur als Gesamtkunstwerk sei man noch weit entfernt. Das zeige die Baukultur des Alltags: „Sind es die eingezäunten Straßenbahntrassen, die miserablen Brücken, die unsäglichen, dem ordnungsrechtlichen Überregulierungswahn entsprechenden Schilderwälder, die Lärmschutzwände, die wärmegedämmte Fassaden, unsere photovoltaischen Dachlandschaften oder einfach nur unsere Bahnhöfe und Bahnhofsvorplätze, um nur einige ganz offensichtlichen baukulturellen Desaster zu nennen", sagte Braum in seiner Eröffnungsrede. Man müsse bessere Wege finden, die Öffentlichkeit, die Baukultur alltäglich nutzt, mitzunehmen. „Die Möglichkeiten reichen dabei von einer transparenten und frühzeitigen Kommunikation bis zur begleitenden aktiven Beteiligung. Wir müssen eine Akzeptanz dafür schaffen, Neues zu bauen, Altes zu bewahren und Vorhandenes zu pflegen", so das Plädoyer des Stiftungspräsidenten. Man müsse die Nachkriegsmoderne weiterdenken und nicht verdrängen, forderte Jörg Jung von der Initiative „Mut zur Kultur" in seinem Vortrag. Man benötige den öffentlichen Diskurs über die Zukunft von Bauten, die zur Identität der Bundesrepublik Deutschland gehören. Dazu zähle das Schauspielhaus in Köln und die Beethovenhalle in Bonn. 

 

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Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation

Junge User hängen täglich drei Stunden im Netz - Digitale Technologien brachten schnellen gesellschaftlichen Wandel

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 27/10/2010 - Keine Kommentare

Mit dem Vormarsch digitaler Technologien hat sich die Gesellschaft in hohem Tempo verändert. Sie sind für einen "radikalen Wandel" verantwortlich und haben Lebensstil, Alltag, Gewohnheiten und Nutzerverhalten besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen innerhalb nur weniger Jahre grundlegend beeinflusst. Wie die Marktforscher bei Edison Research aufzeigen, fand in der vergangenen Dekade von 2000 bis 2010 eine Transformation statt. Sie ist auf die neuen Medien, Kanäle und Plattformen zurückzuführen - insbesondere auf Web und Mobilfunk. In nur zehn Jahren hat sich etwa die im Internet verbrachte Zeit der Medienkonsumenten beinahe verdreifacht. Mittlerweile widmen die heute zwölf bis 24-jährigen US-Nutzer dem Web zwei Stunden und 54 Minuten pro Tag. Früher haben die User davon fast 700 Stunden jährlich mit anderen Aktivitäten - offline - zugebracht. So beschäftigten sie sich im Jahr 2000 mit 59 Minuten täglich noch deutlich weniger online.

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Medien/Kommunikation/Politik/Recht

Wenn der Shitstorm losgeht - Experten diskutieren Umgang mit PR-Krisen im Social Web

Von Wilfried Seywald veröffentlicht am 26/10/2010 - Keine Kommentare

"Klappe halten ist vielleicht oft die beste Strategie", wenn es im Social Web rumort. Das sagte Robert Bartel, Syndikusanwalt der Deutschen Bahn (DB), am Montag auf der Social Media Konferenz in München zum Thema Umgang mit PR-Krisen. Gerade ein Unternehmen wie die Bahn wird ohnehin immer negativ kommentiert. Dem widersprechen Kommunikationsexperten allerdings heftig. "Nicht antworten ist grundfalsch. Blogger betteln um Aufmerksamkeit wie kleine Kinder", sagt Benjamin Loos. "Kritiker zu ignorieren macht sie erst richtig sauer", ergänzt PR-Mann Mirco Lange von Talkabout Communications.

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Medien/Experten/Internet

Ich sag mal-Blog zu: Sind wir nicht alle Idioten? Vom Niedergang der Experten-Deutungsmacht

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 26/10/2010 - Keine Kommentare

Das Internet funktioniere wie ein Restaurant, das am Eingang mit der Affiche begrüßt, schreibt der Philosoph und Publizist Ludwig Hasler in einem lesenswerten Essay für Zeit Online: „‘Hier kocht Ihr Tischnachbar für Sie!' Die Profis sind beurlaubt, die Laien übernehmen - nicht allein die Küche, auch die Medien, den Kommerz, das Sozialnetz. Das Internet, die Galaxie der Dilettanten? Für Eliten/Fachleute zum Fürchten? Die Antwort kann nur diffus ausfallen. Das Internet erklären zu wollen ist wie im Trüben fischen." Der Laie sei - frei nach Max Frisch - ein Mensch, der sich in seine eigenen Angelegenheiten einmischt. „Die Griechen nannten ihn idiotes, die Römer idiota: Er lebt für sich, vertraut seiner Erfahrung, pfeift auf die Finessen der Theoretiker. Als ‘Idioten' traten die Apostel an gegen verblendete Welt- und verstockte Schriftgelehrte. Franziskus von Assisi nannte sich einen einfältigen idiota. Luther fand, die unverbildete ‘Albernheit des Laien' sei für göttliche Botschaften empfänglicher als die eingebildete Gescheitheit der Wissenden. Das ‘Lob der Torheit' war längst angestimmt, als Erasmus von Rotterdam es besang: Der Humanist verspottete den Bildungsdünkel, spielte Leben gegen Schule aus, Common Sense gegen Dogma, Lachen gegen Tintenernst, erklärte die Torheit zur alleinigen Quelle des sozialen und privaten Lebensglücks", so Hasler.

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Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen

Kindle: Amazon will E-Book-Verleih ermöglichen - Leser können eigene Buchkollektion bald mit Freunden teilen

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 25/10/2010 - Keine Kommentare

Der Online-Händler Amazon erweitert seinen E-Reader Kindle um grundlegende Funktionen. Noch in diesem Jahr will der Anbieter die bei den Usern lange ersehnte Verleihmöglichkeit von E-Books einführen. Wie das Unternehmen ankündigt, können Kindle-Nutzer ihre Kollektionen bald untereinander teilen. Die Käufer der Bücher entlehnen die einzelnen Werke dann für eine Periode von maximal 14 Tagen an andere Geräte. Anhand des Features ist zudem ein Verleih an Kindle-App-User etwa auf dem iPad oder dem iPhone möglich. Mit der Funktion bildet Amazon den privaten Verleih gedruckter Bücher im digitalen Bereich ab. So können die Besitzer ihre E-Books nicht lesen, solange diese an andere Kindle-User verliehen sind. Allerdings ist es laut Ankündigung nur einmalig und nur zeitlich begrenzt möglich, die gekauften Titel weiterzugeben. 

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Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen

US-Fernsehstationen boykottieren Google TV - Sender sperren online verfügbare Serien

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 22/10/2010 - Keine Kommentare

Google gerät mit seiner Offensive auf dem Fernsehmarkt ins Schleudern. So blockieren mit ABC, CBS und NBC gleich drei große US-TV-Stationen die Pläne des Technologieriesen, ihre Inhalte bei Google TV verfügbar zu machen. Sie haben ihre Online-Formate wie etwa zur Gänze im Web verfügbare Serien für die Internet-Fernseh-Kombination gesperrt, berichtet das Wall Street Journal. Die bereits bestehende Kluft zwischen Google und einigen Medienkonzernen wird damit noch größer. "Viele unserer Produkte sind ohne starke Partner gar nicht denkbar", sagt Jens Redmer, Director Business Development Google EMEA, beim DMVÖ-Congress des Dialog Marketing Verbands Österreich gegenüber pressetext. Diese bilden oft nur Software-Hüllen, deren Technologien der Konzern zur Verfügung stellt.

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Wirtschaft/Unternehmen/Medien/Internet/Elektronik

Apps sollen Internetnutzung am Fernsehbildschirm voranbringen: Samsung setzt auf Kooperation mit der Entwicklerszene – Experten rechnen in fünf Jahren mit 30 Millionen vernetzten TV-Geräten

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 22/10/2010 - Keine Kommentare

Um das Zusammenwachsen von Fernsehen und Internet zu forcieren, veranstaltete Samsung in Frankfurt eine Fachkonferenz zur Unterstützung der europäischen Smart TV-Kampagne. Zum Developer Day kamen über 100 professionelle TV-App- und Mobile-App-Entwickler, Web- und Software-Architekten sowie Spezialisten von Instituten und Universitäten. „Mit der European Smart TV Challenge wollen wir zusätzlich zu den professionellen Inhalten die Entwicklung kreativer Anwendungen fördern, um Verbrauchern eine ähnlich große Vielfalt wie bei mobilen Apps bieten zu können", sagte André Schneider, Head of Product Strategy bei Samsung. Dazu stehe den Entwicklern ein Software Developer Kit mit integrierten Grafikbausteinen zur Verfügung, um Apps zu erstellen. Jürgen Sewczyk, Mitglied des Vorstandes der Deutschen TV-Plattform, stellte beim Developer Day den Erfolg der hybriden Fernsehgeräte und entsprechender Dienste der wachsenden Zahl an Haushalten mit Zugang zu Breitband-Internet gegenüber. „Seit gut zehn Jahren werden Multimedia-Angebote im Internet genutzt. Im August 2008 hatten wir in Deutschland drei Milliarden Videoabrufe. Ein Jahr später, im August 2009, hatte sich dieser Wert mehr als verdoppelt. Die Hälfte dieser Abrufe geht dabei auf das Konto von Youtube. Im April 2010 liegen wir schon bei knapp zehn Milliarden Abrufen", erläuterte Sewcyk in Frankfurt.

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Produkte/Innovationen/Computer/Telekommunikation

Windows Phone 7: Viel Lob, kleine Startprobleme - Geräteverfügbarkeit als Schönheitsfleck bei internationalem Launch

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 21/10/2010 - Keine Kommentare

Heute, Donnerstag, hat der Verkaufsstart von Windows Phone 7 (WP7) begonnen. Das weltweit erste Gerät wurde in Neuseeland verkauft. In über 30 Ländern, darunter weiten Teilen Europas, stehen Smartphones mit Microsofts neuem Betriebssystem jetzt in den Geschäften. "Es ist ein höchst erfolgreicher Launch. International ist die Nachfrage nach den Geräten sehr hoch", sagt Microsoft-Produktsprecher Herbert Koczera im Gespräch mit pressetext. Grund zur Freude für Microsoft liefert die Tatsache, dass das völlig neu gestaltete Handy-Betriebssystem weltweit auf ein sehr positives Medienecho stößt. Ganz reibungslos verläuft der Start aber nicht. In Deutschland hat T-Mobile noch keine Geräte im Angebot, in Österreich lassen sie bei Orange und 3 auf sich warten. Auch in Großbritannien gibt es Kritik an mangelnder Verfügbarkeit.

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Wirtschaft/Unternehmen/Dienstleistungen

Expertenforum: Services kein notwendiges Übel, sondern Quelle der Rentabilität

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/10/2010 - Keine Kommentare

Nürnberg - Experten der Servicebranche diskutierten beim Nürnberger Voice Days plus-Fachforum „Von der Service-Werkstatt zum Smart Service" über den Stellenwert von Services als Teil der Markenstrategie, über die kundengerechte Serviceentwicklung und Nutzung neuer Servicetechnologien.

Die Tagung wurde in Kooperation mit Fraunhofer IAO und dem Serviceverband AFSMI organisiert. In seiner Eröffnungsrede machte Hilbrand Rustema von der Beratungsfirma Noventum deutlich, dass Services häufig als notwendiges Übel betrachtet werden und nicht als Quelle für Rentabilität. Diese Perspektive verändere sich durch die steigende Kundenmacht: „Wir erleben eine immer stärkere Verschiebung von der Produzenten-Wirtschaft zur Kunden-Wirtschaft. Der Service-Aspekt erweist sich dabei als ein spannendes Gebiet für profitables Wachstum", so Rustema. Wie man Kunden- und Mitarbeitererfahrung zusammenbringt und dadurch erfolgreich Kunden an sein Unternehmen binden kann, erklärte Noventum-Partner René Degen. 

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Technologie/Dienstleistungen

Technologie-Branche baut das Service-Geschäft aus - Abschied von der Selbstverliebtheit der Ingenieure

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 20/10/2010 - 1 Kommentar(e)

Jahrelang wurden Computer mit schnelleren Chips, größeren Speichern, höher auflösenden Bildschirmen und einer unendlichen Vielfalt an neuen Funktionen ausgestattet. „Diese Produkt-Philosophie hat sich schon lange erledigt. Entscheidend ist, was der Kunde vom Endgerät erwartet und nicht der Entwicklungsingenieur", so Peter B. Záboji, Chairman vom After Sales-Spezialisten Bitronic in Frankfurt am Main. So sei zwar der Apple I-Erfinder Steve Wozniak ohne Zweifel ein begnadeter Mathematiker und Computeringenieur. „Was er allerdings nicht ist, ein Marketinggenie", meint der ITK-Experte Záboji. Das wollte „Woz" auch nie sein. Im Gegenteil. Die Apple-Legende lässt keine Gelegenheit aus, seine Enttäuschung zu artikulieren, dass sein alter Kumpel Steve Jobs nicht den Ingenieur in den Mittelpunkt des Unternehmens stellt. Von Anfang an war Apple als Marketing-Unternehmen konzipiert: „Das Produkt wird sich mit anderen Worten danach richten, welche Wünsche und Anforderungen die Marketing-Abteilung bei den Kunden finden wird. Das ist das genaue Gegenteil von einem Ort, wo Ingenieure einfach das konstruieren, was ihnen Spaß macht, und das Marketing anschließend Wege findet, um das Produkt zu vermarkten", so Wozniak. 

 

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Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen

Handy-Werbung schwillt zu Milliardenmarkt an - Android hat iPhone bei Erlösen schon geschlagen

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 20/10/2010 - Keine Kommentare

Der Handy-Werbemarkt knackt die Milliardengrenze früher als weithin angenommen. Angesichts der überraschend schnellen Steigerung der Marketing-Ausgaben nach der Wirtschaftskrise schwillt das Volumen allein in den USA bereits im kommenden Jahr auf über 1,1 Mrd. Dollar an, wie jüngste Daten der Marktforscher von eMarketer aufzeigen. Bisher waren die Prognosen vergleichsweise zurückhaltend. In den "digitalen Werbemainstream" haben es die mobilen Formate aber schon 2010 geschafft. Mit einem Wachstumsschub von satten 79 Prozent klettern die Handy-Werbeausgaben laut eMarketer in diesem Jahr auf 743 Mio. Dollar. Bis 2014 erreichen sie ein Ausmaß von über 2,5 Mrd. Dollar, sagen die Marktforscher voraus.

 

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Kunst/Kultur/Politik/Internet/Social Media/Ausstellungen

Ich sag mal-Blog zu: Konversationskunst statt Basta-Entscheidungen: Der Verlust des Sprecher-Monopols von Parlamenten und Massenmedien

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 19/10/2010 - Keine Kommentare

Eine interessante Ausstellung des Karlsruher Zentrums für Kunst und Medientechnologie (ZKM) beschäftigt sich mit der Konversationskunst von Kurd Alsleben und Antje Eske (die Ausstellung zu Leben und Werk von Professor Herbert W. Franke habe ich ja schon vorgestellt). Die weltweite Vernetzung der Computer habe zu einem Austausch von Botschaften aller Art geführt, der in seiner Quantität alle Vorstellungen überschreitet. Social Software-Dienste wie Facebook oder Twitter würden neue Formen des zwischenmenschlichen Umgangs erzeugen. In einem Pressegespräch erläuterte die ZKM-Kuratorin Margit Rosen, dass das 21. Jahrhundert ein Jahrhundert des Gesprächs sei. Das 20. Jahrhundert war ein Jahrhundert der Manifeste. Was wir jetzt erleben, sei eine Abweichung von geschlossenen Medienformaten. Schon in den 1980er Jahren experimentierten Kurd Alsleben und Antje Eske vernetzten Dialogen über HyperCards. Essentiell sei dabei die kulturelle Tiefe der Konversationen. Alsleben und Eske wollen die künstlerischen Qualitäten die Plattformen und die politische Dimension des Social Web abtesten. Basta-Entscheidungen und das reine Manifestieren von politischen Positionen würden nicht mehr funktionieren. „Es geht immer mehr um das mühsame Aushandeln von Positionen und um die Frage ‘Wie wäre es denn schön'", sagte Rosen.

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Medien/Kommunikation/Unternehmen/Finanzen

Top-CEOs sind Social-Networking-Muffel - Online-Visibilität oft auf Wikipedia beschränkt

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 19/10/2010 - Keine Kommentare

Die Lenker großer Unternehmen fallen bisher kaum durch ein Engagement in sozialen Medien auf. Dabei verpassen die CEOs oft Chancen, sich eine höhere Online-Reputation aufzubauen. Wie das Kommunikationsnetzwerk Weber Shandwick aufzeigt, geben sich fast zwei Drittel der Geschäftsführer der weltgrößten Konzerne im Web "unsozial". Sie kommunizieren mit Ausnahme von Zitaten in Medienbeiträgen und Vorträgen nicht öffentlich und geben nur wenige Informationen zu ihrer Person im Internet preis - häufig mit gutem Grund. Zwar steigt auch bei den CEOs großer Gesellschaften das Vertrauen in soziale Netzwerke und ihre Anteilnahme am aktuellen Medienhype. In den meisten Fällen ist ihre Visibilität im Netz aber auf Wikipedia-Informationen beschränkt, die nicht in ihrem eigenen Einflussbereich oder dem ihrer Kommunikationsteams liegen.

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Technologie/Termine

HP Networking Roadshow: ITK-Hersteller Aastra stellt Unified Communications in den Mittelpunkt seines Auftritts

Von Silke Landwehr veröffentlicht am 18/10/2010 - Keine Kommentare

Aastra ist auf der „Switch-On Roadshow 2010" des Netzwerkausstatters HP Networking erneut als Unified-Communications-Partner mit an Bord. Vom 19. bis 26. Oktober stellt der ITK-Spezialist seine aktuellen Lösungen sowohl für kleine und mittlere als auch für große Unternehmen vor. Die Beteiligung Aastras an einer der wichtigsten Partner-Veranstaltungen von HP Networking zeigt den hohen Stellenwert, den beide Unternehmen ihrer Technologiepartnerschaft einräumen. Bereits im vergangenen Jahr war Aastra Teilnehmer der Roadshow von HP Networking (damals HP Pro Curve). Im April dieses Jahres stellte Aastra auf der HP Veranstaltung „HP Technologie@Work" aus. Im Gegenzug präsentierte HP Networking sein erweitertes Lösungsportfolio auf den Aastra Roadshows.

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Unternehmen/Finanzen/Computer/Telekommunikation

iPad drückt Netbook-Zahlen - PC-Verkäufe bleiben unter Erwartungen

Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 18/10/2010 - Keine Kommentare

Der Hype rund um das Apple iPad und seine Tablet-Konkurrenten hat direkte Auswirkungen auf die Verkaufszahlen von PCs und Netbooks. Das ist das Ergebnis zweier voneinander unabhängiger Studien der Marktforschungsunternehmen Gartner und IDC, berichtet der britische Guardian. Die Verkäufe von Netbooks gingen zurück, weil die potenziellen Käufer in Anbetracht der Medienberichte zu iPad und Co immer zögerlicher bei ihrer Entscheidung für ein bestimmtes Gerät würden. Die PC-Verkäufe seien zwar insgesamt um 7,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, das liege jedoch weit unter den Erwartungen von einem Wachstum von 12,7 Prozent, so die Daten von Gartner. Auch nach Angaben von IDC blieben die PC-Zahlen unter den Erwartungen zurück. 

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Computer/Wissenschaft/Kunst/Ausstellungen

Kakteen, Mathematik und die Entdeckung der Mars-Höhlen: Ausstellung zu Leben und Werk von Herbert W. Franke

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 15/10/2010 - Keine Kommentare

Er ist Physiker, Informatiker, Kybernetiker, Höhlenforscher, Kakteen-Erkunder, Entdecker der Mars-Höhlen, Science Fiction-Autor, Philosoph, Physiker, Pionier der Computerkunst, Hörspielautor, Musikexperimentator und ein leidenschaftlicher Sammler von Kaleidoskopen: Der Wiener Naturwissenschaftler Professor Herbert W. Franke. Die Ausstellung „Wanderer zwischen den Welten" im Karlsruher Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) würdigt erstmalig Leben und Werk des „Künstler-Forschers": „Franke ist ein uomo universale. Ein Universalmensch, wie man ihn aus der Renaissance kennt. Jede geistige Herausforderung verspricht ihm höchste Lust. Er vereint die Gebiete der Naturwissenschaft und Mathematik mit jenen der Künste", sagte der ZKM-Kurator Bernhard Serexhe bei der Pressevorführung. Franke zähle zu jenen Geistesgrößen des 20. Jahrhunderts, die Wissenschaft, Technik und Kunst als rückgekoppelte Phänomene in bewusster Kommunikation miteinander in Verbindung brachten und damit die „algorithmische Revolution" auslösten.

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Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation

Opera: "2020 braucht man nur mehr den Browser" - Offene Standards als Schlüssel - für HTML5 keine echten Hürden mehr

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 15/10/2010 - Keine Kommentare

"In zehn Jahren wird man auf seinen Geräten nur noch den Browser brauchen." Diese Vorhersage hat Lars Boilesen, CEO des norwegischen Browserherstellers Opera, getroffen. Den Schlüssel zu dieser Zukunft sieht er in offenen Standards, dank denen Web-basierte Apps unter einer Vielzahl von Betriebssystemen gerade im Mobilbereich laufen. Eine wesentliche Rolle spielt dabei HTML5. Noch gibt es Experten, die speziell Webseitenbetreiber vor zu viel HTML5-Enthusiasmus warnen. "Es bestehen Interoperabilitäts-Probleme zwischen allen bestehenden Browsern. Beispielsweise stehen die Implementationen von HTML5-Video an sehr unterschiedlichen Punkten", meint Philippe Le Hégaret, Interaction Domain Leader beim W3C, gegenüber pressetext. Doch bei Opera ist man zuversichtlich, dass auch diese Hürde bald genommen wird. "Viele Unternehmen versuchen bereits HTML5 zu nutzen, besonders für die Video-Einbindung, und sind von Interoperabilitäts-Problemen überrascht", so Le Hégaret. Das liegt unter anderem daran, dass es noch keine Einigung auf einen Video-Codec gab. In einem harten Codec-Streit hat H.264-Verfechter Steve Jobs sogar eine Patentklage gegen den Konkurrenten Ogg Theora in den Raum gestellt. Das Rennen dürfte ein neuer, lachender Dritter machen. 

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Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation

Soziale Suche: Kampf Mensch gegen Maschine tobt - Microsoft zapft Facebook an - Google hinkt hinterher

Von Martin Jan Stepanek veröffentlicht am 14/10/2010 - Keine Kommentare

Mit Facebook und anderen Social-Media-Plattformen erlebt die Sammlung und Auswertung händisch zusammengetragener Informationen eine Renaissance. Während Googles eigene soziale Experimente wie Google Wave oder Buzz bisher kläglich scheiterten, preschen Microsoft und Facebook mit neuen Kooperationen vor. Sowohl bei Windows Phone 7 als auch bei der Suchmaschine Bing zapft Microsoft den User-Content von Facebook an. In den USA werden Suchergebnisse ab sofort mit Gefällt-mir-Ergebnissen optimiert. "Der Kampf Mensch vs. Maschine bzw. händisch gepflegtes Verzeichnis vs. Suchmaschine besteht seit Anbeginn des Internets. Bisher war es allerdings so, dass die vorhandenen generierten Daten kaum von den Suchmaschinen verwertet werden konnten", erklärt Social-Media-Experte Thomas Burg, Geschäftsführer Socialware, im Gespräch mit pressetext. "Selbst Yahoo ist stets davor zurückgeschreckt, sein riesiges Linkverzeichnis Delicious in die klassische Suche einzubinden."

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Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation

Amazon kündigt neues digitales Buchformat an - "Kindle Singles" sollen mit 90 Seiten und günstigerem Preis auskommen

Von Markus Steiner veröffentlicht am 13/10/2010 - Keine Kommentare

Der Online-Händler Amazon wird seine Kindle-Plattform um ein neues E-Book-Format erweitern. Unter dem Namen "Kindle Singles" sollen künftig kurze literarische Werke vermarktet werden, die im Umfang zwischen 10.000 und 30.000 Wörtern liegen - das sind 30 bis 90 Buchseiten. Die im neuen Format publizierten Texte werden dem US-Unternehmen zufolge "deutlich günstiger" angeboten als typische Bücher. Wann die "Singles" als neue Kategorie Einzug in den Kindle Store halten werden, steht bislang allerdings noch nicht fest. "Weniger als 10.000 und mehr als 50.000 Wörter: Über ein Jahrhundert lang wurden Autoren vor diese Entscheidung gestellt. Werke mussten entweder kurz genug für einen Magazinartikel oder lang genug sein, um als Buch vermarktet zu werden", heißt es in der Amazon-Ankündigung. In vielen Fällen würden aber schon 10.000 bis 30.000 Wörter die "perfekte, natürliche Länge" darstellen, um eine einzelne Idee gut recherchiert und argumentiert darzulegen. Ganz egal, ob es sich dabei um eine Business-Lektion, eine politische Sichtweise, eine wissenschaftliche Fragestellung oder ein kunsthandwerklich wunderschön gestaltetes Essay zu aktuellen Ereignissen handle.

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WIrtschaft/Unternehmen/Kundenservice/Dienstleistungen

Voice Days plus: Smarte Services brauchen High Tech und High Touch – Unternehmen dürfen Kontakt zu Kunden nicht verlieren

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 13/10/2010 - Keine Kommentare

Die Dienstleistungsökonomie besteht nicht nur aus Piercing-Studios, wie es jüngst ein Industrielobbyist kolportierte. Das stellten die diesjährigen Voice Days plus in Nürnberg unter Beweis. „Intelligente und hochwertige Serviceangebote sind nicht nur für Unternehmen des Dienstleistungssektors erfolgsentscheidend. Besonders bei produktbegleitenden Services stecken Potenziale, die in den kommenden Jahren verstärkt erkannt und ausgeschöpft werden", sagte Professor Dieter Spath, Leiter des Fraunhofer IAO und Schirmherr der Smart Service Initiative, die auf den Voice Days plus die besten Serviceinnovationen auszeichnete. Fraunhofer entwickelte zur Bewertung für den Wettbewerb ein neues Testverfahren: Zunächst erfolgten Interviews mit den Betreibern, um Daten für die Bewertung von Technik, Wirtschaftlichkeit und Qualität zu erheben. Dann wurden die Services durch ein Evaluatoren-Team untersucht. Abschließend erfolgte die gemeinsame Bewertung durch das Testteam auf Basis einer Innovations-Checkliste.

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Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation

Web vs. TV: Online-Videos kommen besser an - Nutzer finden Content im Internet unterhaltsamer

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 12/10/2010 - Keine Kommentare

Das Internet läuft dem Fernsehen zunehmend den Rang ab. Mittlerweile macht es dem Medium auch seine Vormachtstellung bei Bewegtinhalten streitig. Zumindest findet mit 54 Prozent die Mehrheit der Nutzer Online-Videos unterhaltsamer als traditionelles TV, wie das Web-TV-Netzwerk Next New Networks (NNN), YouTube und die Marktforscher von Frank N. Magid Associates aufzeigen. Zudem beschäftigen sich die User aktiver mit dem Web-Content als mit dem Fernsehen. "Der Trend zu Internet-Videos und bewegten Inhalten wird sich noch viel stärker etablieren als bisher", meint Claudio Blättler, Business Consulting Manager bei Canon Schweiz, im Interview mit pressetext.

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Wirtschaft/Unternehmen/Innovationen/Industrie/Dienstleistungen

Ich sag mal-Blog zu: Service-Innovationen, Made in Germany und die Metamorphosen des Evonik-Chefs

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 11/10/2010 - Keine Kommentare

Sehr löblich von der Wirtschaftswoche, dass sie sich in ihrer aktuellen Ausgabe mit Serviceinnovationen beschäftigt. Fortschritt bestehe nicht nur aus Technik schreiben die Redakteure Sebastian Matthes und Roland Tichy in ihrem Artikel „Auf neuen Wegen". Der Fokus auf Mikrochips und Motoren greife viel zu kurz. Deutschland brauche ein neues Verständnis von Innovationen, so das Plädoyer der Wiwo. Wenn in Talkshows die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft seziert werde, sitzen dort in der Regel Geschäftsführer von Maschinenherstellern, Chemiekonzernen sowie Forschungsinstituten und diskutieren über Turbinen, Computerchips (also Hardware) und hocheffizienten Motoren. Aber wann gehe es in solchen Runden um neue Marketingideen? Um neue Geschäftsmodelle und Dienstleistungen? Wann um nachhaltige Designkonzepte und eine neue Architektursprache? Oder gar gesellschaftliche Innovationen?

In Deutschland werde als Innovation nur ernst genommen, was mindestens eine Schweißnaht, besser noch einen Motor hat, kritisieren Matthes und Tichy. Als Bestätigung ihrer Thesen zitieren die beiden Autoren Klaus Engel, den Vorstandschef des Industriekonzerns Evonik: „In Zukunft wird es weniger reine Produktinnovationen geben. Viel stärker kommt es darauf an, attraktive Kombinationen zu schaffen aus verschiedenen Innovationsformen - wie technische Neuerungen, neuen Dienstleistungen und innovativem Marketing." Als Beispiel für diesen übergreifenden Innvationsansatz wird Apple genannt: iPod, iPhone und iPad würden höchst erfolgreich neue Technik, Distributionswege und eine geniale Marketinginnovation verbinden. In Deutschland werde viel zu selten so umfassend gedacht.

Alles richtig gesagt, Herr Engel. Aber was haben Sie vor ein paar Tagen noch als Lobbyist der Chemiebranche in einem Interview mit der Tageszeitung „Die Welt" geäußert und damit die Smart Service Initiative auf die Palme bringt, die morgen in Nürnberg auf den Voice Days plus die besten Serviceinnovationen auszeichnen auf Grundlage eines Testverfahrens des Fraunhofer Instituts?

 

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Forschung/Technologie/Auto/Verkehr

Google baut intelligente Autos - Fahrzeug kann eigenständig steuern

Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 11/10/2010 - Keine Kommentare

Ein Auto, das sich im Verkehr völlig selbstständig bewegt und dabei kaum Hilfe vom Fahrer braucht - das klingt zwar nach einer Zukunftsvision, Google arbeitet jedoch fleißig an der Verwirklichung. Sieben Testautos, die mit modernster Technologie ausgestattet sind, haben bereits 1.000 Meilen auf US-Straßen zurückgelegt - und zwar völlig eigenständig, berichtet die New York Times. Die Fahrer mussten dabei nicht in die Steuerung eingreifen, ein Techniker auf dem Beifahrersitz überwachte die Technik. Von der Massenproduktion sei man dennoch noch Jahre entfernt, so Experten. Zwar brauchen die intelligenten Autos aus Sicherheitsgründen immer noch einen Fahrer, dieser muss jedoch nur gelegentlich in schwierigen Situationen eingreifen.

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Wirtschaft/Unternehmen/Kommunikationstechnologie

„Ruf mich bitte zurück“: Strategien gegen das Mailbox-Pingpong in deutschen Unternehmen

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 08/10/2010 - 2 Kommentar(e)

Ein Blick in die Büros deutscher Unternehmen bringt es immer wieder zum Vorschein - die Kommunikation findet per Telefon, Fax und E-Mail statt. „Das ist nicht wirklich schlimm, aber höchst unproduktiv. Die wertvolle Arbeitszeit wird mit Anrufversuchen bei Kunden, Kollegen oder Lieferanten verschwendet, die aber gar nicht an das Telefon zu bekommen sind, sondern den ‚Kollegen Anrufbeantworter‘ arbeiten lassen. Der nächste Anrufversuch landet dann auf der Mailbox des Mobiltelefons des ersehnten Gesprächspartners und auch unter der nächsten Rufnummer ist nur eine Maschine erreichbar, die nicht wirklich den Grund des Anrufes versteht und schon gar nicht das gerade anliegende Problem lösen kann", erklärt der Unternehmensberater Detlev Artelt, der in einer Studie den Status der Unternehmenskommunikation in deutschen Unternehmen untersucht hat. Das Mailbox-Pingpong gehe mit den Rückrufen der Kunden oder Kollegen in die nächste Runde. Ein unnötiges Geduldsspiel, moniert Artelt im Gespräch mit pressetext. Die vielen E-Mails oder SMS-Aussendungen mit der Mitteilung „Ruf mich bitte zurück" seien nervig und überflüssig. „Das Nicht-Kommunizieren kann einen erheblichen Teil der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens vernichten. Viel schlimmer ist dabei, dass andere Länder uns vormachen wie es besser, schneller und somit deutlich effektiver geht. Die technikaffinen Asiaten nutzen immer mehr das Internet und die damit verbundenen neuen Hilfsmittel für ihre Kommunikation und sind so einfach schneller", weiß der Technologieexperte.

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Kultur/Lifestyle/Medien/Kommunikation

User werden schon ins digitale Leben geboren - Über 80 Prozent bereits mit zwei Jahren online präs

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 08/10/2010 - Keine Kommentare

Der Allgegenwart des Internets kann man sich heute kaum mehr entziehen. Ob sie wollen oder nicht: Mehr als 80 Prozent der Kleinkinder sind mittlerweile bereits unter einem Alter von zwei Jahren im Web vertreten. Wie Research Now im Auftrag des Internet-Security-Spezialisten AVG aufzeigt, hinterlassen immer mehr Eltern digitale Fußabdrücke ihrer Kinder schon in deren Säuglingsalter oder gar bevor sie geboren sind. Die durchschnittliche digitale Geburt von Babys geschieht in einem Alter von rund sechs Monaten. Ein Drittel der Kinder aus Nordamerika, den EU-Fünf Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien sowie Australien, Neuseeland und Japan ist jedoch bereits binnen weniger Wochen nachdem sie zur Welt kommen mit Fotos und Informationen online präsent.

 

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Kultur/Literatur

Ich sag mal-Blog zu: Madame Luzifer, Rabenliebe, Leiden des Lord Chandos, Pyramidenklänge und liebende Väter: Das Kulturprogramm der besten Bonner Buchhandlung

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 07/10/2010 - Keine Kommentare

Der beste Bonner Literaturtempel „Buchhandlung & Galerie Böttger" hat für Oktober und November wieder ein ambitioniertes Programm organisiert. Hier sind die Termine:

13.10.2010 um 20:00 Uhr
„Madame Luzifer tritt auf. Caroline Schlegel-Schelling - eine provozierende Frau der Goethezeit."
Vortrag von Elisabeth Matthay, Aachen.
Der Eintritt ist frei.
Eine Veranstaltung der Goethe-Gesellschaft Bonn e.V. in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Böttger.

29.10.2010 um 20:00 Uhr
„Rabenliebe" Peter Wawerzinek liest aus seinem Roman. Ein Buch wie ein Erdbeben. Über fünfzig Jahre quälte sich Peter Wawerzinek mit der Frage, warum seine Mutter ihn als Waise in der DDR zurückgelassen hatte. Dann fand und besuchte er sie. Ihre Abwesenheit war das schwarze Loch, der alles verschlingende Negativpol in Peter Wawerzineks Leben. Wie hatte seine Mutter es ihm antun können, ihn als Kleinkind in der DDR zurückzulassen, als sie in den Westen floh? Der Junge, herumgereicht in verschiedenen Kinderheimen, blieb stumm bis weit ins vierte Jahr, mied Menschen, lauschte lieber den Vögeln, ahmte ihren Gesang nach, auf dem Rücken liegend, tschilpend und tschirpend. Die Köchin des Heims wollte ihn adoptieren, ihr Mann wollte das nicht. Eine Handwerkerfamilie nahm ihn auf, gab ihn aber wieder ans Heim zurück. Wo war Heimat? Wo seine Wurzeln? Wo gehörte er hin? Dass er auch eine Schwester hat, erfuhr er mit vierzehn. Im Heim hatte ihm niemand davon erzählt, auch später die ungeliebte Adoptionsmutter nicht. Als Grenzsoldat unternahm er einen Fluchtversuch Richtung Mutter in den Westen, kehrte aber, schon jenseits des Grenzzauns, auf halbem Weg wieder um. Wollte er sie, die ihn ausgestoßen und sich nie gemeldet hatte, wirklich wiedersehen? Zeitlebens kämpfte Peter Wawerzinek mit seiner Mutterlosigkeit.
Als er sie Jahre nach dem Mauerfall aufsuchte und mit ihr die acht Halbgeschwister, die alle in derselben Kleinstadt lebten, war das über die Jahrzehnte überlebensgroß gewordene Mutterbild der Wirklichkeit nicht gewachsen. Es blieb bei der einzigen Begegnung.
Aber sie löste - nach jahrelanger Veröffentlichungspause - einen Schreibschub bei Peter Wawerzinek aus, in dem er sich das Trauma aus dem Leib schrieb: Über Jahre hinweg arbeitete er wie besessen an Rabenliebe, übersetzte das lebenslange Gefühl von Verlassenheit, Verlorenheit und Muttersehnsucht in ein großes Stück Literatur.

 

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Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation

Smartphones: Fluch und Segen für Zeitungen - Kunden-Plus im Internet kompensiert Print-Umsatzverluste

Von Markus Steiner veröffentlicht am 07/10/2010 - Keine Kommentare

Die wachsende Beliebtheit internetfähiger Smartphones ist zugleich Fluch und Segen für die Zeitungsindustrie. Während diese Entwicklung zwar einerseits dazu geführt hat, dass die Besucherzahlen auf den Webseiten der Zeitungshäuser um 13 Prozent nach oben geklettert sind, hat dies andererseits zugleich zu einem Rückgang von 14 Prozent beim Verkauf von Printprodukten geführt. Insgesamt betrachtet ergibt sich für die Zeitungsbranche somit ein sehr neutraler Ausblick, stellt ein aktueller Bericht des Telekomriesen Orange UK fest.

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Medien

Ich sag mal-Blog zu: WeDeppen und die Demut des Dilettanten

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 06/10/2010 - Keine Kommentare

„WeTab-Chef Helmut Hoffer von Ankershoffen hat zugegeben: Er hat unter falschen Namen euphorische Besprechungen seines Tablet-PCs auf Amazon geschrieben. Nun zieht er sich als Geschäftsführer zurück - und lobt den Apparat gleich noch mal", schreibt Spiegel Online. Den Stein hat der Blogger Richard Gutjahr ins Rollen gebracht. So kann es enden, wenn einem Kleinstunternehmer die Demut fehlt und er sich als deutschen Steve Jobs inszenieren will. Ich hatte das schon in der vergangenen Woche thematisiert. Was aber passiert jetzt mit Helmut Hoffer von Ankershoffen. Soll er zur Beichte oder ins Kloster gehen, eine Woche lang heulen oder unter Pseudonym eine neue Manager-Karriere anstreben? Er könnte natürlich auch ein Buch über Demut-Marketing schreiben. Untertitel: Mein Weg zurück zur Nichtigkeit. Oder ein Opus des von mir sehr geschätzten Kadmos-Verlages lesen: „Dilettantismus als Beruf", herausgegeben von Safia Azzouni und Uwe Wirth.

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Medien/Kommunikation/Computer/Telekommunikation

Field Marketing Convention wird international - Experten von Österreich bis Australien vermitteln Sales-Know-how

Von Markus Steiner veröffentlicht am 06/10/2010 - Keine Kommentare

Am Dienstag, 19. Oktober 2010, lädt die international tätige Marketingagentur CPM im Dachfoyer der Wiener Hofburg zur Europäischen "Field Marketing Convention 2010". Die Veranstaltung, die als eines der Event-Highlights für Sales- und Marketing-Entscheider gehandelt wird, konnte im Vorjahr auf nationaler Ebene eine erfolgreiche Premiere feiern. Im Zuge der diesjährigen Ausgabe soll vor allem der internationale Stellenwert der Convention gestärkt werden. "Die Field Marketing Convention wird in diesem Jahr zum ersten Mal von der CPM-Gruppe auf internationaler Ebene ausgetragen", erklärt Horst Untermoser, Event-Initiator und Managing Director von CPM Austria, im Gespräch mit pressetext. Dass die Internationalisierungspläne in der Branche gut ankommen, zeige der rege Andrang bei den Anmeldungen für die diesjährige Veranstaltung. "Innerhalb Europas gibt es eigentlich nichts Vergleichbares. Die Zahl der Anmeldungen ist schon jetzt so hoch, dass wir beinahe ausgebucht sind", freut sich Untermoser.

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Wirtschaft/Unternehmen/Kundenservice

Soziale Netzwerke, CRM und Service-Innovationen – Nürnberger Fachmessen beschäftigen sich mit der Kundenwelt von morgen

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 06/10/2010 - Keine Kommentare

Am 12. und 13. Oktober stehen bei den Fachmessen CRM-expo und den Voice Days plus in Nürnberg die Beziehungen der Unternehmenswelt zu den Kunden im Mittelpunkt. Social Media mausert sich dabei zu einem wichtigen Thema. Laut einer Online-Umfrage der Deutschen Telekom unter 477 Führungskräften in Deutschland sind rund 80 Prozent der Umfrageteilnehmer in sozialen Netzwerken engagiert. Zwar nutzt die Mehrheit das soziale Web eher passiv, aber immerhin jeder dritte Befragte kommuniziert aktiv in den sozialen Medien. Etwa jede vierte Führungskraft veröffentlicht Nachrichten.

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Wirtschaft/Unternehmen/Industrie/Dienstleistungen

Service-Ökonomie statt Industrieromantik - Deutschland braucht kreative Zerstörer wie Mark Zuckerberg

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 05/10/2010 - 1 Kommentar(e)

 

Die Smart Service Initiative kritisiert die Aussagen von Klaus Engel, neu gewählter Präsident der chemischen Industrie (VDC), der mit despektierlichen Äußerungen den Wert der Kreativwirtschaft für Deutschland schlechtredet: „Der Chemie-Lobbyist träumt von einer Re-Industrialisierung Deutschlands und führt den so genannten ‚Masterplan für die Industriestadt Berlin‘ als Beleg für die Notwendigkeit einer industriellen Basis an. Die Kreativwirtschaft sei chic, würde aber keine Gewerbesteuer zahlen, behauptet Engel. Seine Informationen stammen wohl aus der Vorkriegszeit", kritisiert Bernhard Steimel, Sprecher der Nürnberger Voice Days plus und der Smart Service Initiative. Er verweist auf eine Studie von 2008. Danach erzielte die Hauptstadt mit Partys, Tourismus, Vergnügung, Theater, Musik, Medien, Verlage, Unterhaltung, Design, Softwareentwicklung, Werbung, Marketing und Web-Agenturen im Jahr 2006 einen Umsatz von 17,5 Milliarden Euro und erreichte einen Umsatzanteil von über 21 Prozent am Bruttoinlandsprodukt der Berliner Wirtschaft. „Und natürlich zahlen die 23.000 Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft auch Steuern, ein großer Teil auch Gewerbesteuern. Mit weit über 160.000 Erwerbstätigen ist diese Branche zudem ein unverzichtbarer Arbeitsmarktfaktor und mittlerweile wichtiger als die kümmerlichen Reste der Berliner Industrie", so Steimel.

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Medien/Kommunikation, Kultur/Lifestyle

Mediengenerationen auf unterschiedlichen Wegen - Stereotype über Alterskluft stimmen häufig, aber nicht immer

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 05/10/2010 - Keine Kommentare

Die gegenseitigen Vorurteile verschiedener Generationen in Sachen Mediennutzung sind in vielen Fällen berechtigt. So treffen einige Stereotype über die Gewohnheiten und Vorlieben der User verschiedenen Alters häufig zu, wie das US-Magazin Esquire aufzeigt. Meistens ist die Kluft zwischen den Einstellungen von Alt und Jung sogar beträchtlich. Besonders die neuen Medien von Social Web bis Mobilfunk beanspruchen die 20-jährigen Nutzer überwiegend für sich. Die Generation 50 plus hängt hingegen viel stärker an klassischen Medien und Kommunikationskanälen. Manchmal sorgt die Altersgruppe aber auch für Überraschungen.

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Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen

Social-Media-Budgets noch verschwindend gering - Werbung in Netzwerken für viele Firmen kein Thema

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 04/10/2010 - Keine Kommentare

Mit der rasant zunehmenden Zahl an Nutzern sozialer Medien steigt die Attraktivität der Netzwerke für Marketingkampagnen rapide. Dennoch vernachlässigen viele Firmen den Kanal nach wie vor. Wie die Marktforscher von Bigmouthmedia aufzeigen, legen die für Social Networks einkalkulierten Werbebudgets der Unternehmen zwar weiter zu. Ein überraschend großer Teil verzichtet aber noch immer zur Gänze auf die besucherstarken Plattformen. Die Investitionsbereitschaft und das Engagement der Betriebe in sozialen Medien nehmen zu, während das Potenzial des Kanals unausgeschöpft und die tatsächlichen Werbeausgaben relativ niedrig bleiben. In vielen Fällen ist ein Mangel an personellen und monetären Ressourcen dafür ausschlaggebend.

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Handel/Dienstleistungen/Medien/Kommunikation

Smartphone-Barcodes noch fern vom Durchbruch - Marketing-Kampagnen erst in Experimentierphase

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 01/10/2010 - Keine Kommentare

Barcodes für Smartphones wurde in den vergangenen Jahren viel Aufmerksamkeit von Verkäufern, App-Entwicklern und Werbestrategen geschenkt. Bei Usern, Kunden und Konsumenten hat sich die Technologie aber noch nicht durchgesetzt. Obwohl die meisten smarten Mobiltelefone bereits scanfähig sind, verschmähen ihre Anwender den Mehrwert häufig, der hinter den Codes steckt. Die Nutzung von 2D- und 1D-Barcodes weist zwar eine steigende Tendenz auf. Noch bewegt sie sich jedoch auf einem marginal niedrigen Niveau und weit von einem Massen-Durchbruch entfernt.

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Wirtschaft/Unternehmen/Call Center/Social Media/Internet/Kundenservice

Social Media und der Kontrollverlust im Kundenservice

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 01/10/2010 - Keine Kommentare

Der klassische Kundenservice nimmt das Phänomen „Social Media" für die eigene Arbeit noch nicht ernst. So beschäftigte sich die Call Center World (CCW) im Februar nur am Rande mit dieser Thematik. Auf der Herbsttagung des CCW-Veranstalters, die unter dem Titel „contact center trends" in Frankfurt am Main ablief, rückte die Debatte um die Effekte von Social Media für den Kundenservice etwas stärker in den Vordergrund. Einen radikalen Kurswechsel wollen aber nur die wenigsten Experten vornehmen. Zu den Ausnahmen zählt die Marketingprofessorin Heike Simmet von der Hochschule Bremerhaven: „Die gewohnte Dialog-Kommunikation über Telefon, Fax und E-Mail wird abgelöst von einer offenen Netzkommunikation in Echtzeit", sagte Simmet im Vorfeld der Frankfurter Tagung im Interview mit der Zeitschrift Tele Talk. Diese Many-to-Many-Kommunikationsformen seien nicht mehr kontrollierbar. Sie würden eine unberechenbare und kaum steuerbare Eigendynamik entfalten. Hinzu komme die neue Transparenz im Unternehmensgeschehen. Nur wenige Firmen seien derzeit bereit, sich auf die damit verbundene Offenheit einzulassen. Blogger Sascha Lobo hat das in seinem einstündigen Vortrag auf der contact center trends untermauert: „Der wichtigste Punkt ist der Kontrollverlust. Wann immer wir von der Markenkommunikation reden, ist es eine Illusion zu glauben, dass einem die Marke gehört. Die Marke findet in den Köpfen der Menschen statt und ich kann allenfalls versuchen, sphärisch herumzutanzen und sie mit Geduldsspielen zu beeinflussen. Den Kontrollverlust man akzeptieren", erklärte Lobo.

 

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