Handel/Dienstleistungen/Unternehmen

Soziale Verantwortung: Firmen pfeifen auf Potenzial - Authentische Miteinbeziehung von Konsumenten wichtig

Von Florian Fügemann veröffentlicht am 30/06/2010 - Keine Kommentare

Unternehmen schöpfen die Möglichkeiten von Marketing rund um das Thema Corporate Social Responsibility (CSR) nicht genügend aus. Da sich viele Werbekampagnen vorrangig an Medien, die Politik oder die eigenen Mitarbeiter richten, bleiben die Konsumenten häufig auf der Strecke und werden nicht ausreichend mit einbezogen. Zu diesem Schluss kommt eine neue Erhebung der Beratungsgesellschaft Simon-Kucher & Partners. "Wie so oft ist die Marke und das Image eines Unternehmens ein geistiges Gut, das aus einer bestimmten soziokulturellen Wertehaltung entstanden ist. Die Einbeziehung der Verbraucher ist bei CSR-Initiativen zwar wichtig, kann aber auch nach hinten losgehen", so Thomas Otte, Inhaber des gleichnamigen Beratungsunternehmens, gegenüber pressetext. Dem Insider nach müssen Kampagnen aus dem "Motivkreis der Marke" kommen. "Die Konsumenten merken sofort, wenn CSR nur wegen des PR-Zwecks betrieben wird."

 

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Produkte/Innovationen/Telekommunikation/Android

OPhone 2.0: Chinas Android in neuer Version - Plattform-Update startet auf leistungsfähigem Samsung-Gerät

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 30/06/2010 - Keine Kommentare

Samsung hat in China das Oscar I7680 vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein leistungsfähiges Smartphone, welches das Betriebssystem OPhone 2.0 nutzt. Diese Entwicklung des chinesische Unternehmens Borqs ist ein Android-Verwandter für den chinesischen Markt, die mit dem Samsung-Gerät laut Borqs offiziell gestartet ist. Mit der neuen OPhone-Version verspricht Borqs unter anderem eine einfachere Bedienung sowie leistungsfähiges 3D-Gaming. Damit sollen OPhone-Geräte wie das Oscar in China punkten. Sie werden dort von China Mobile angeboten. Der Mobilfunker hat nach eigenen Angaben rund 550 Mio. Kunden. Damit ist Chinas größter Netzbetreiber auch der größte der Welt. Bei OPhone 2.0 hat Borqs nach eigenen Angaben massiv auf Verbesserungen der Benutzerführung geachtet. Unter anderem soll eine Multitouch-Zoomfunktionalität die Gerätenutzung sowohl beim Bearbeiten von Bildern und Dokumenten als auch im Web erleichtern. Zudem verspricht die Plattform nunmehr mobiles Gaming mit GPU-beschleunigter 3D-Grafik. Dieses Feature sei für Handy-Fans besonders anziehend, so Borqs.

 

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Medien/Kommunikation/Politik/Recht/Google

China: Google stoppt Umleitung auf Hongkong-Seite - Internetkonzern will Kompromisslösung mit Behörden

Von Claudia Zettel veröffentlicht am 29/06/2010 - Keine Kommentare

Google nimmt mit seiner Suche in China einen Kurswechsel vor. Der Internetkonzern hat verkündet, chinesische Nutzer nicht mehr länger auf die Hongkong-Seite umzuleiten. In den vergangenen drei Monaten war dies der Fall gewesen, nachdem sich Google nicht mehr länger den Zensurmaßnahmen der chinesischen Behörden unterwerfen wollte. Mit der Umleitung auf Hongkong konnte die Suchmaschine die Zensur umschiffen. Google stoppte die Umleitung, weil Peking damit gedroht hatte, dass das Unternehmen dadurch seine Geschäftslizenz im Land verlieren könnte. Nun behilft sich Google mit einer neuen chinesischen Startseite, auf der ein Link zur unzensierten Seite in Hongkong gesetzt wurde. "Damit wollen wir sicherstellen, dass Google auch in Zukunft in China aktiv sein kein. Wir hoffen, dass sich die Behörden mit der neuen Lösung zufrieden zeigen", sagt Google-Sprecher Kay Oberbeck gegenüber pressetext.

 

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Politik

Ich sag mal-Blog zu: Liebe Wahlfrauen und Wahlmänner der Bundesversammlung, es wird keinen Gustav Heinemann-Effekt geben! Gauck wählen!

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 29/06/2010 - Keine Kommentare

Die Wahlfrauen und Wahlmänner, die vom schwarz-gelben Lager für die Bundesversammlung gestellt werden, erleben jetzt wahrscheinlich keine sehr einfachen Sitzungen, „Hintergrundgespräche" und „Probeabstimmungen". Eines sollte ihnen aber klar sein, mit der Wahl von Joachim Gauck zum Bundespräsidenten, der auch von Kanzlerin Angela Merkel sehr geschätzt wird, würden kein Gustav Heinemann-Effekt für die Regierungskoalition in Berlin entstehen. Warum machen Lafontaine und Co. gegen den früheren DDR-Oppositionellen und Leiter der Stasi-Unterlagen-Behörde so ein unglaublich heuchlerisches Theater? Es sind wohl die klaren Positionen von Joachim Gauck zu den Werten der Bundesrepublik Deutschland und zur Aufarbeitung der DDR-Diktatur, die ihn für DDR-Nostalgiker nicht wählbar machen. Also gute Gründe für einen Großteil der Bundesversammlung, ihn zu wählen.

 

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Politik/Internet

Ich sag mal-Blog: Von Lutschpastillen-Bundes-CIOs und der Internet-Inkompetenz der Bundesregierung

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 28/06/2010 - Keine Kommentare

Das Internet wird als revolutionäre Basisinnovation von der Bundesregierung nur beschränkt wahrgenommen. Darüber habe ich mich ja schon ausgelassen. Die Internet-Thesen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière verlaufen ungefähr auf dem Niveau des schwarz-gelben Koalitionsvertrages ab. Dass die Zeit des Staunens das Merkel-Kabinett jetzt vorbei sein soll, ist ja eine unheimlich fortschrittliche Sichtweise. Man kann zu einem ähnlichen Urteil gelangen wie netzpolitik.org-Blogger Andre Meister, der dem Innenminister zumindest ein wirkliches Interesse am Internet und den netzpolitischen Debatten zubilligt.

Es wird Zeit, dass Berlin jetzt Politik im Netz macht, meint Zeit-Kommentator Heinrich Wefing. Gab es vorher keine Online-Strategie der Bundesregierung? Ich erinnere an einen Beitrag, den ich vor ein paar Jahren geschrieben habe als es um die Inthronisierung eines Bundes-CIO ging: Es sei völlig sinnlos, einen Bundesbeauftragten für IT-Fragen oder Bundes-CIO zu schaffen. So viel Kompetenzen kann man dieser Position gar nicht verschaffen, um das IT-Management der Bundesverwaltung auf Vordermann zu bringen und die Abstimmungen mit den Ländern zu verbessern. Auch der Kompromissvorschlag von Merkel, ein Gremium unter Führung von Innenstaatssekretär Hans Bernhard Beus einzusetzen, ist reine Placebo-Politik. Beus war verantwortlich für die eGovernment-Initiative ‚BundOnline 2005' und dies bemerkenswert erfolglos. Daran wird wohl seine Nachfolgerin Cornelia Rogall-Grothe nahtlos anknüpfen. Die Staatssekretärin kann auf eine beeindruckende IT-Vita zurückblicken. So war sie Unterabteilungsleiterin in der Abteilung M: Migration; Integration; Flüchtlinge; Europäische Harmonisierung. Und auch Unterabteilungsleiterin in der Abteilung V: Staatsrecht; Verfassungsrecht; Verwaltungsrecht. Am Zustand der Lutschpastillen-Politik wird sich in der IT- und Internet-Praxis des Bundes wohl nicht sehr viel ändern.

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Kommunikation/Applikationen

Aastra startet XML-Wettbewerb - Preise in vier Kategorien - Profis und Hobby-Programmierer können teilnehmen

Von Silke Landwehr veröffentlicht am 28/06/2010 - Keine Kommentare

Der Berliner ITK-Hersteller Aastra ruft Entwickler zu einem weltweiten XML-Wettbewerb auf. Gesucht werden Lösungen, die die Kommunikationsprozesse von Unternehmen im Alltag optimieren. Die XML-Applikationen sollen speziell für die Telefonfamilie Aastra 6700i entwickelt werden, und damit für Endgeräte, die auf dem offenen Standard SIP beruhen. „Aastra treibt mit diesem Wettbewerb das Thema offene Standards weiter voran. Im Vergleich zu Systemtelefonen bieten SIP-Telefone eigentlich eine geringere Funktionsvielfalt. Diese Lücke lässt sich aber schließen, da SIP-Telefone mit XML-Erweiterungen tief in den Kommunikationsserver integriert werden können. Wir laden kreative Köpfe ein, uns und dem Markt zu zeigen, was mit XML alles möglich ist", sagt Eric Kirchner, Leiter Operator Sales bei der Aastra Deutschland GmbH. Ganz im Sinne des Grundgedankens von offenen Standards werden die eingesendeten Applikationen zum kostenlosen Download auf der Homepage von Aastra veröffentlicht. Einsendeschluss der Vorschläge ist der 30. Oktober 2010.

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Wirtschaft/Telekommunikation/iPhone

Doodle Jump: iPhone-Spiel bricht Fünf-Millionen-Marke - Kroatische Brüder mit "Gekritzel" als Erfolgsrezept

Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 28/06/2010 - Keine Kommentare

Igor und Marko Pusenjak wollten ursprünglich ein Spiel entwickeln, bei dem ein Hase auf dem Handy-Display Karotten einsammeln muss. Mit ihren improvisierten Skizzen waren sie jedoch so zufrieden, dass sie das gesamte Spieldesign nach dem "Gekritzel" ausrichteten. Mit Doodle Jump, einem simplen Geschicklichkeitsspiel für das iPhone, das seit etwas mehr als einem Jahr auf dem Markt ist, sind die Brüder inzwischen reich geworden, berichtet die New York Times. Nun verkündeten sie, dass das Spiel mittlerweile fünf Millionen mal gekauft wurde. Apple veröffentlicht zwar keine offiziellen Zahlen, laut den Entwicklern ist dass Doodle Jump die erste iOS4-Application sei, die diese Marke erreicht hat. "Ich kann mich noch erinnern, wie frustriert wir waren, als wir nur 20 bis 30 Spiele am Tag verkauft haben", so Igor Pusenjak. "Dann haben wir es unter die Top-25 geschafft und nun schon fast ein Jahr dabei geblieben." Die Erwartungen der Brüder wurden seit damals weit übertroffen. Beide haben ihre einstigen Berufe aufgegeben und konzentrieren sich bei ihrer Firma Lima Sky auf die Weiterentwicklung des Handy-Spiels.

 

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Medien/Kommunikation/Politik/Recht

Tauziehen um die Marke Futurezone - Vertreter der Medien- und Telekombranche melden bei ORF Interesse an

Von Claudia Zettel veröffentlicht am 25/06/2010 - Keine Kommentare

Nach dem definitiven Aus des ORF-Portals Futurezone ist das Tauziehen um die Marke Futurezone bereits in vollem Gange. Aus ORF-Kreisen ist zu vernehmen, dass es Übernahmeinteressenten aus der Medien- und Telekombranche gibt, die das Portal in ihren Besitz bringen und weiterführen wollen. Unter anderem werden Orange und der Standard genannt. Während Orange auf Nachfrage von pressetext ein Übernahmeinteresse dementiert, bestätigt der Standard Überlegungen in diese Richtung. Auch ORF-ON-Chef Karl Pachner bestätigt gegenüber pressetext, dass es Interessenten geben soll, will jedoch offiziell keine Namen nennen. Die Rechte an der Marke "Futurezone" liegen laut Pachner beim ORF. Ob es zu ernsthaften Gesprächen über einen möglichen Verkauf des Portals kommen wird, will der Onlinechef nicht kommentieren. "Diese Entscheidung liegt allein beim ORF-Generalintendanten", so Pachner, der zuletzt angekündigt hatte, dass Redaktion und Inhalte der FuZo auch in Zukunft erhalten bleiben sollen. Zwar wird es ab 1. Oktober keinen eigenen Kanal mehr geben, die Artikel will man aber weiterhin auf den Onlineseiten unterbringen.

 

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Medien/Kommunikation/Social Media

Zuckerberg: Facebook kommt auf eine Milliarde Nutzer - Russland, Japan, Korea und China leisten noch Widerstand

Von Claudia Zettel veröffentlicht am 24/06/2010 - Keine Kommentare

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zeigt sich fest davon überzeugt, dass sein Netzwerk die Marke von einer Milliarde Nutzer erreichen wird. Im Rahmen des Cannes Lions Festivals sprach Zuckerberg über die Zukunft von Facebook. "Wenn wir erfolgreich weitermachen, gibt es eine gute Chance, dass wir es auf eine Milliarde User bringen - es wird interessant zu sehen sein, wie sich das umsetzen lässt." Zuckerberg räumte jedoch auch ein, dass es in diesem Jahr wohl noch nichts mit der Milliarde werden wird. Zurzeit liegt das Social Network bei rund 500 Millionen Usern weltweit. Facebook dominiert inzwischen in den meisten Ländern und drängt regionale Netzwerke immer mehr zurück.

Nur noch einige wenige Bastionen sind übrig geblieben, die sich gegen den internationalen Facebook-Trend stellen. Russland, Japan, Korea und China leisten Widerstand, dort dominieren nach wie vor andere Social Networks. Allerdings wächst Facebook auch in diesen Ländern, wenn auch langsamer. "Wir liegen jetzt bei nur noch vier Nationen, wo wir nicht das führende Social Network sind", freute sich Zuckerberg vor dem Publikum in Cannes.

 

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Recht/Telekommunikation/iPhone

eBay-Falle: Leere iPhone-Verpackung um 400 Euro verkauft - Käufer bleiben auf Kosten sitzen - Rechtslage ist unklar

Von Martin Jan Stepanek veröffentlicht am 24/06/2010 - Keine Kommentare

Angesichts des Marktstarts von Apples iPhone 4 in den USA und Deutschland genießt das Kulthandy auch auf eBay einmal mehr Hochkonjunktur. Sowohl neue Modelle als auch gebrauchte ältere iPhones gehen beinahe im Minutentakt über die virtuelle Ladentheke. eBay-User, die auf ein Schnäppchen hoffen, sollten allerdings besonders vorsichtig sein. Nicht selten werden nämlich leere iPhone-Verpackungen angeboten, die aufgrund einer zweifelhaften Angebotsbeschreibung um mehrere Hundert Euro einen Käufer finden. Ein Blick in die eBay-Liste beendeter Angebote zeigt, dass derartige Fälle beinahe an der Tagesordnung sind. Erst am 16. Juni fand eine Originalverpackung eines 3GS-Modells um 389,45 Euro plus 13 Euro Versand seinen Käufer. Billiger kam ein eBay-Käufer am 20. Juni davon, der eine leere Verpackung nach 30 Geboten um 247 Euro plus Versandkosten ergatterte. Den meisten Angeboten gemein ist, dass sie durch ihre Aufmachung und eine Titelwahl wie "Apple iPhone 3GS 16GB Original Verpackung Weiss" suggerieren, dass es sich dabei um das Gerät in Originalverpackung handelt. Der Zusatz, dass das iPhone nicht inkludiert ist, findet sich meist nur in einer Fußnote.

 

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Politik/Wirtschaft/Internet

Dueck statt de Maiziere: Den Internet-Thesen des Innenministers fehlt die Exzellenz

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 24/06/2010 - 1 Kommentar(e)

Die „14 Thesen zu den Grundlagen einer gemeinsamen Netzpolitik der Zukunft" von Bundesinnenminister Thomas de Maiziere, die er wohl nur zufällig am 100. Geburtstag des Computerpioniers Konrad Zuse präsentierte, sind nach Auffassung von Bernhard Steimel, Sprecher des Fachkongresses Voice Days plus und der Smart Service-Initiative, ein Manifest der Irrelevanz und Nichtigkeit: „Wenn wir so die netzpolitische Zukunft gestalten, können wir uns in Deutschland als Technologieland bald verabschieden. Man muss schon angestrengt suchen, um überhaupt einen Hauch von Visionen aus diesem Papier herauszulesen", kritisiert Steimel. Wenn de Maiziere proklamiere, dass wir strategische IT- und Internetkompetenzen erhalten und ausbauen müssten, dann sollte die Bundesregierung erst einmal an der eigenen Web-Exzellenz arbeiten. „Der IBM-Cheftechnologe Gunter Dueck hat das in seinem Buch ‚Aufbrechen‘ treffend skizziert. Der Staat agiert viel zu statisch. Er sieht sich für Infrastrukturen wie Recht, Soziales, Verteidigung, Bildung, Ordnung, Gesundheit oder Verkehr zuständig, vergisst aber die Strukturen der Zukunft. Schon allein die Existenz eines Landwirtschaftsministers aus der Zeit des Primärsektors sei ein Anachronismus. Wir haben ein Industrieministerium, das sich Wirtschaftsministerium nennt. Ein Dienstleistungsministerium hat man schlichtweg vergessen, obwohl Deutschland längst ein Dienstleistungsland ist. Wir haben keine Lobby für die Serviceökonomie, aber eine laute und mächtige Lobby für Industrie- und Bauerninteressen. Die Forderung nach einem Internetministerium wurde nur zaghaft gestellt und schnell wieder verworfen, weil auch die Web-Wirtschaft in Berlin keine politische Relevanz besitzt und Wählerstimmen bringt", moniert Steimel.

Der Innenminister werte das Internet als eine Basisinfrastruktur des Zusammenlebens und sieht den Staat in der Verantwortung, dass das Internet flächendeckend zur Verfügung stehen müsse. „Gut gebrüllt Löwe. Dieser Satz verlangt konkrete Taten. Danach bringt de Maiziere direkt seine Ausführungen zur Datensicherheit. Das kann einen nicht verwundern, wenn seine Kabinettkollegin Ilse Aigner ihre Rolle als Verbraucherschutzministerin im Kampf gegen Google sowie soziale Netzwerke auslebt und mit großem Getöse ihren Facebook-Ausstieg zelebriert. Substanzelle Positionen über die kommenden Web-Welten können so nicht entstehen", meint Steimel.

 

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Bildung/Karriere/Handel/Dienstleistungen

Coworking revolutioniert Telearbeit - Freiberufler profitieren von kleinen Preisen und sozialen Kontakten

Von Florian Fügemann veröffentlicht am 23/06/2010 - Keine Kommentare

Immer mehr Freiberufler, die ihr Büro aus terminlichen Gründen nur gelegentlich nutzen, sparen Mietkosten und greifen auf sogenannte Coworking-Space-Anbieter zurück. Diese bieten in Großräumen auf ein paar Hundert Quadratmetern Schreibtische mit Internet- und Druckoption sowie zusätzliche Annehmlichkeiten wie Kaffeemaschinennutzung zu Tages- oder gar Stundenpreisen an. Das Geschäftsmodell boomt. Einer Studie des Instituts für Freie Berufe nach arbeiten in Deutschland eine Mio. Menschen freiberuflich - Tendenz steigend. "Die Philosophie des Coworkings hat enormes Potenzial und wird sich allein schon aufgrund der tiefgreifenden Veränderungen am Arbeitsmarkt durchsetzen", unterstreicht Jens Hansen, Geschäftsführer des gleichnamigen Beratungsunternehmens, gegenüber pressetext. Dem Experten zufolge, der außerdem Initiator des am 1. Juli startenden Projekts "Coworking Space Hannover" ist, spart das Konzept vor allem Kosten. Andererseits böte der soziale Kontakt vielseitige Kreativität.

 

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Wirtschaft/Computer/Telekommunikation/Dienstleistungen/Breitband

Digitale Agenda schiebt Breitbandmarkt an - Finanzierung von Netzaufrüstung bleibt vorerst unklar

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 22/06/2010 - Keine Kommentare

Europas Ambitionen, ein schnelleres Internet mit einem verbesserten Zugang zu Breitband-Anschlüssen zu schaffen, sollen die digitale Wirtschaft in der kommenden Dekade auf Hochtouren bringen. Der Unternehmensberatung Frost & Sullivan zufolge ist die Finanzierungsfrage der ehrgeizigen Ausbaupläne bislang aber alles andere als geklärt. Für das Wachstum im Telekommunikations- und Mediensektor wurde in Form von Richtlinien zumindest ein Bezugsrahmen geschaffen, auch wenn offen bleibt, wer für dessen Umsetzung aufkommen soll. Nach den Zielvorgaben der Digitalen Agenda sollen bis 2013 alle Bürger Zugang zu einem breitbandigen Internetanschluss haben. Sieben Jahre später sollen schließlich flächendeckend "Übertragungsraten von mindestens 30 Megabit pro Sekunde" zur Verfügung stehen. "Die explosionsartige Verbreitung von Online-Video-Diensten, verstärkt durch den Ausbau von On-Demand-Diensten der Rundfunk- und Fernsehanstalten sowie durch die weiter anhaltende Anziehungskraft illegaler Download-Websites, muss durch die Bereitstellung größerer Kapazitäten unterstützt werden," erklärt Frost-Principal-Analyst Adrian Drozd.

 

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Politik/Technologie

Ich sag mal-Blog zu: Neues aus der technologischen Provinz - Konrad Zuse und der iPad-Zoff im Bundestag

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 22/06/2010 - 3 Kommentar(e)

Das iPod-Spektakel ist ein weiterer Beleg für die technologische Provinzialität des Bundestages. Konrad Zuse würde sich an seinem 100. Geburtstag über solche ulkigen Rangeleien wohl nicht wundern. Er zweifelte ohnehin am IT-Sachverstand vieler Meinungsführer. Wer von den Bundestagsabgeordneten könnte denn aus dem Stegreif das binäre System erklären? „Was schätzen Sie, wie viele Leute in Deutschland, die Abitur haben, auf die entscheidende Frage antworten können: ja, Leibniz war es, der ein neues Zahlensystem erfunden hat, das auf den Ziffern Null und Eins aufgebaut ist, und der eine entsprechende Rechenmaschine aufs Papier gekritzelt hat. Keine fünf Prozent wissen das - die Grundlage des Rechnens heute, der gesamten Computerei und aller Fortschritte, auf allen Gebieten! Keine fünf Prozent der Gebildeten wissen von dem Geniestreich von 1679!" Wohl jeder Politiker wird sich an das „Wunder von Bern" erinnern. Wie steht es mit dem „Wunder von Zürich"? Das schrieb 1950 eine Schweizer Zeitung nach der Präsentation des Zuse-Computers A4 an der Eidgenössischen Technischen Hochschule. Die Maschine erledigte Rechenarbeiten für Physiker, Ingenieure, Flugzeugbauer, Turbinenkonstrukteure, Biologen und Optiker. „Damals, da konnten Sie die Leute an zwei Händen abzählen, die gesagt haben, die es gewagt haben zu sagen: die deutsche Industrie sollte sich am Wunder von Zürich orientieren....Keine Frage, da stünde Deutschland heute ganz anders in der Welt.....So war er hin, der schöne Vorsprung, der wir vor den Amerikaner hatten. Allein IBM hat in dieser Zeit siebzigmal so viel in Computer investiert wie alle Deutschen zusammen, die Firmen, uns eingeschlossen, Universitäten, Max Planck und wo weiter...Man hat sich berauscht am Wirtschaftswunder, am Glauben an stetiges Wachstum und nicht verstanden, dass stetiges Wachstum mit stetigem technischen Wandel einhergehen muss...", mahnte Zuse (nachzulesen im wunderbaren Roman von Friedrich Christian Delius „Die Frau, für die ich den Computer erfand"). Geändert hat sich seit 1950 wenig.

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Computer/Telekommunikation/Forschung/Technologie/Sicherheit

Hacker oft selbst leichte Opfer - Viele Cyber-Kriminelle können selbst problemlos gehackt werden

Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 21/06/2010 - Keine Kommentare

Im Kampf gegen Internetkriminalität haben Sicherheitsexperten nun häufig verwendete Tools der Hacker untersucht und dabei zahlreiche Sicherheitslücken entdeckt, berichtet die BBC. Die Programme, die dabei verwendet werden, seien in vielen Fällen leicht zu knacken, so das Fazit der Studie. Während einige mit selbst geschriebenen Programmen vorgehen würden, bedienten sich viele andere bei im Internet verfügbaren vorgefertigten Tools. Diese Pakete würden zwar alles enthalten, was Hacker brauchten, seien aber selbst kaum gegen Angriffe geschützt, so die Ergebnisse der Untersuchung des französischen Sicherheitsexperten Laurent Oudot von Tehtri Security.

Die Tools würden oft entscheidende Schlupflöcher aufweisen, die relativ einfach zu finden seien, so Oudot. Es sei oft problemlos möglich, die Identitäten der Hacker herauszufinden und den Spieß auf diese Weise umzudrehen.

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Finanzen/Geld

Michael Proffe schlägt Warren Buffett mit 46:5

Von Silke Landwehr veröffentlicht am 21/06/2010 - Keine Kommentare

Micheal Proffe, Buchautor und Chefredakteur diverser Börsenbriefe, lässt den Markt weit hinter sich. Im nun fünften Jahr in Folge, ist er nicht nur stärker als sein Vergleichsindex DAX, sondern auch deutlich erfolgreicher als der Starinvestor Warren Buffett.

Seine Strategie: Langfristigen Trends folgen. Proffe wendet sich energisch gegen die Börsenweisheit: „Wenn ein Wert stark gestiegen ist, darf man nicht mehr investieren!"

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Medien/Internet

Ich sag mal-Blog zu: Wie man im FAZ-Feuilleton die Echtzeit-Kommunikation bekämpft: Der tägliche Ausnahmezustand des digitalen Lebens und die Jammerlappen-Psychose

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/06/2010 - Keine Kommentare

Es war einmal ein kleiner Angsthase. Der hatte Angst vor Hunden, Gespenstern und großen Jungen. Deshalb spielte er lieber mit dem ganz kleinen Ulli. Mein Gott (als Atheist darf ich so eine Formulierung eigentlich nicht wählen), jetzt wird das Web-Zeitalter sogar schon in psychopathologischen Dimensionen gesehen - zumindest im FAZ-Feuilleton. In der Fortsetzungsgeschichte der Internet-Weltuntergangsthesen kommt heute Geert Lovink zu Wort. Er ist Gründungsdirektor des Institute of Network Cultures in Amsterdam. Lovink kommt zu dem Befund, dass nicht die Technologie das Problem sei, sondern die Kombination von Informationsstress und Konkurrenzdruck. Neben den üblichen Thesen zur Informationsüberflutung präsentiert Lovink ein wüstes Theorien-Kaleidoskop von der Psychoanalyse bis zur Medientheorie von Marshall McLuhan. Auch das Schreckgespenst „Neoliberalismus" darf nicht fehlen. So sprach Lovink in Bologna mit dem italienischen Medientheoretiker Franco „Bifo" Berardi.

 

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Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen

HTML5 macht Handy-Apps Konkurrenz - Sencha startet quelloffenes Entwickler-Framework für Web-Apps

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 18/06/2010 - 1 Kommentar(e)

Das Unternehmen Sencha hat mit "Sencha Touch" ein HTML5-Entwicklerframework vorgestellt, das einen Angriff auf die App-Marktplätze diverser Smartphone-Plattformen darstellt. "Wir sind überzeugt, dass eine Mehrheit der heutigen Handy-Apps mit Sencha Touch realisiert und als reine Web-Apps bereitgestellt werden kann", so das Unternehmen. Damit wären die Download-Angebote von Apple, Google und anderen weitgehend überflüssig.

Laut der Unternehmensberatung Frost & Sullivan sind App-Stores eine Goldgrube (pressetext berichtete). Doch HTML5 sieht man durchaus als Gefahr. "Um ein breites Publikum zu erreichen, müssen Entwickler Apps für verschiedene Plattformen schreiben, was zusätzliche Kosten bedeutet. Das mobile Web bietet sich als Lösung an", erklärt Saverio Romeo, Senior Industry Analyst für Mobile Communications Practice, gegenüber pressetext. Allerdings hat der App-Kampf nicht nur technologische Aspekte.

 

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Wirtschaft/Politik/Unternehmen/Dienstleistungen/Wissenschaften

Der langsame Abschied vom Dampfmaschinen-Kapitalismus - Brancheninitiative fordert radikalen Wandel zur Serviceökonomie

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 17/06/2010 - Keine Kommentare

Im Land der Entwickler, Ingenieure und Maschinenbauer fehlen kluge Köpfe wie Steve Jobs, die Dienste, Produkte und Design radikal an den Kunden ausrichten. „In Deutschland dominiert immer noch das alte Denken von Industrieromantikern mit einer einseitigen Orientierung an der Massenproduktion. Mit dieser Dampfmaschinen-Mentalität verspielen wir unsere Wettbewerbschancen", sagte Bernhard Steimel, Sprecher der Voice Days plus und der Smart Service-Initiative, auf den Mailingtagen in Nürnberg.

Es sei doch ein Warnzeichen, wenn Computergenies wie Andreas von Bechtolsheim, ihre unternehmerischen Fähigkeiten nur im Ausland entfalten: „Wir brauchen Unternehmer, die unser Land zu einer zukunftsfähigen Serviceökonomie umbauen", so Steimel, der den Unterstützerkreis der Smart Service-Initiative in Nürnberg vorstellte. Dazu zählen Unternehmer wie Thomas Dehler, Geschäftsführer von value5. „Smart Service heißt für uns: Wir müssen uns von einem auf Masse und Frequenz getrimmten Kundenservice mit einer einengenden sowie stationären Struktur verabschieden. Wir brauchen virtuelle Dialog Center mit qualifizierten Fachleuten als Kundenberater und kein Mittelmaß. Wir sehen uns als Regelbrecher im Kundenservice", erklärt Dehler.

 

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Medien/Kommunikation/Unternehmen

Web 3.0: Das ganze Unternehmen muss PR-fähig sein - Hill-&-Knowlton-CEO Primosch: "In Krise kommunizieren die falschen Personen"

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 17/06/2010 - Keine Kommentare

Die Wirtschaftskrise hat für neue Herausforderungen in der Unternehmenskommunikation gesorgt. Ernst Primosch, künftiger CEO der Kommunikationsagentur Hill & Knowlton Deutschland sowie Spezialist für Reputations- und Krisenmanagement, erklärt im pressetext-Interview, was Firmen dabei beachten müssen und wo die gröbsten Fehler gemacht werden. "Die meisten Unternehmen sind auf die Krise nicht richtig vorbereitet", stellt Primosch gleich eingangs klar. "Man bereitet sich in Zeiten, in denen es keine Krisen gibt, auf Krisen vor. Besonders in Zeiten von Web 2.0 bzw. Web 3.0 muss das ganze Unternehmen kommunikationsfähig gemacht werden", erklärt der Experte für strategische Firmenkommunikation im Gespräch mit pressetext. Die gleichen Regeln müssten dabei für alle Mitarbeiter gelten. "In der Krise wird aber oft zu spät und von den falschen Personen kommuniziert", so Primosch. Außerdem machen viele den Fehler, nicht die Krise, sondern bloß deren Auswirkungen in den Fokus zu nehmen

 

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Wirtschaft/Handel/Dienstleistungen/Computer/Telekommunikation

Internetwirtschaft als Rückgrat anderer Branchen - Webfirmen stützen Wirtschaftswachstum überdurchschnittlich

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 17/06/2010 - Keine Kommentare

Die Internetwirtschaft hat sich zu einem Wachstumsmotor entwickelt. Von ihrem Aufstieg profitiert nicht nur sie selbst. Darüber hinaus stützt sie auch andere Sektoren und hat "überdurchschnittlich positive Effekte auf das Wirtschaftswachstum", wie die Wirtschaftsuniversität Wien (WU) im Auftrag des Branchenverbandes ISPA aufzeigt. Zwar bestehe am Markt für Web-Zugänge keine zufriedenstellende Wettbewerbssituation. In anderen Branchen wie im Dienstleistungsbereich oder auch in der Bauwirtschaft sorgt das Netz jedoch für neue Arbeitsplätze und Dynamik. "Eine höhere Nachfrage nach Erzeugnissen und Dienstleistungen der Internetwirtschaft um beispielsweise 1.000 Euro führt zu einer Produktionserhöhung von 1.670 Euro in der Wirtschaft", heißt es von den Experten gegenüber pressetext. Die Folgeeffekte für die Gesamtwirtschaft seien damit wesentlich höher als etwa in der Bauwirtschaft oder der Maschinenproduktion. B2B-Dienstleistungen, Grundstücks- und Wohnungswesen sowie Dienstleistungen von Kreditinstituten und das Bauwesen profitieren vom Wachstum der Internetwirtschaft überdurchschnittlich.

 

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Medien/Telekommunikation/Unternehmen/Social Media

Social-Media-Ära 2012 auf dem Höhepunkt - Begriff "Web 2.0" hat bereits ausgedient

Von Claudia Zettel veröffentlicht am 17/06/2010 - Keine Kommentare

Das Social-Media-Zeitalter wird voraussichtlich im Jahr 2012 seinen Höhepunkt erreichen. Das prognostiziert Justin Kistner, Social-Media-Experte der Webanalysefirma Webtrends. Außer Zweifel steht für Kistner auch, dass Facebook der große Gewinner, der "König" dieser Ära ist, wie er laut Bericht der New York Times im Zuge einer Veranstaltung in Portland sagte. Wie Daten von Google Trends untermauern hat hingegen der Begriff "Web 2.0" seinen Zenith bereits überschritten. Web 2.0 wurde im Jahr 2005 populär und erreichte seinen Höhepunkt 2007. Ab 2008 begann der Aufstieg von Social Media, 2009 setzte sich ein stetiges Wachstum fort.

Den Daten zufolge haben Social Media und Web 2.0 Ende vergangenen Jahres die Plätze getauscht und die sozialen Medien waren erstmals populärer als der 2.0-Begriff. Der Trend zeigt sich auch bei der Berichterstattung großer Medienhäuser, die 2009 weit häufiger Social Media als Begriff gebrauchten als Web 2.0.

 

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Medien/Telekommunikation/Google/iPhone

Mobile Webnutzung: Android setzt dem iPhone zu - Google-Betriebssystem speziell auf dem US-Markt im Vormarsch

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 16/06/2010 - Keine Kommentare

Zwar ist Apples iPhone-Betriebssystem noch der klare Marktführer im mobilen Web, doch Googles Android setzt dem iOS immer deutlicher zu. Nach Zahlen des Webanalytik-Unternehmens Quantcast hat Android im Zeitraum Mai 2009 bis Mai 2010 seinen Marktanteil bei mobiler Webnutzung in den USA um beachtliche 12,2 Prozentpunkte steigern können. An diesem Erfolg war demnach Motorola mit dem Droid, das in Europa als Milestone verkauft wird, wesentlich beteiligt. Insgesamt entfallen allerdings noch 58,8 Prozent der mobilen Webnetzung in den USA auf iPhone und iPod. Noch dominanter sind die Apple-Geräte in Großbritannien, wo fast drei Viertel mit Apple-Geräten mobil im Internet unterwegs sind. Den Quantcast-Zahlen zufolge hat Android seinen Anteil an der mobilen Webnutzung in den USA seit Mai 2009 fast verdreifacht und hielt im Mai 2010 bei 19,9 Prozent. Besonders deutlich war der Anstieg seit November 2009, dem Erscheinungsmonat des Motorola Droid. Der Hersteller verbucht dank diesem Gerät mittlerweile ein Zehntel des mobilen Web-Traffics in den USA, während er vor einem Jahr mit 0,3 Prozent praktisch bedeutungslos war.

 

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Politik/Umwelt/Wirtschaft/Verbraucher

Der Abstieg des Mehrweg-Weltmeisters: Umweltministerium kapituliert vor der Einweg-Flut - Geschäft mit PET-Flaschen für Discounter eine Goldgrube

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 15/06/2010 - 5 Kommentar(e)

Während in Südafrika die besten Nationen um die Krone des Fußballs kämpfen und das deutsche Team sich in Top-Form präsentiert, verliert Deutschland den umweltpolitischen Titel des Mehrweg-Weltmeisters: „Klaus Töpfer, Angela Merkel und Jürgen Trittin. Sie alle wollten, dass die Deutschen zur wiederbefüllbaren Flasche greifen, dafür die Wegwerfprodukte stehen lassen. Der Mehrweganteil war 2003 auf 60 Prozent gesunken und sollte auf mindestens 72 Prozent steigen. Heute aber ist nicht einmal jede zweite Flasche eine Mehrwegflasche", schreibt die Zeit-Redakteurin Laura Himmelreich. Aktuell erleben wir sogar eine Renaissance der ökologisch negativ bewerteten Dose. Schuld an der ökologischen Misere, da sind sich fast alle Branchenkenner einig, ist das schlecht konzipierte Zwangspfand für Einweg-Getränke. Nachdem die Händler vor vier Jahren das Rücknahmesystem vereinfachten, können die Kunden ihre Flaschen in jedem größeren Geschäft abgeben. „Wie viel Pfand die Deutschen trotzdem verschenken, wissen nur diejenigen, die davon profitieren. Aldi, Lidl und Netto schweigen zu dem Thema", schreibt Himmelreich. Offizielle Statistiken über die Zahl der zurückgebrachten Einwegflaschen gibt es nicht. Das Bundesumweltministerium verweist auf die Zahlen der privatwirtschaftlich organisierten Deutschen Pfandsystem GmbH, die allerdings nur Schätzungen der Öffentlichkeit preisgibt. Wenn aber nur fünf Prozent der 17 bis 18 Milliarden Flaschen und Dosen im Jahr verloren gingen, so die Rechnung von Laura Himmelreich, bliebe den Händlern ein Dosenpfand-Gewinn von über 200 Millionen Euro: „Experten halten das für realistisch. Doch der Pfandschlupf ist nicht die einzige Einnahmequelle. Grundsätzlich erhalten Aldi, Lidl und Co. mit jeder verkauften Pfandflasche einen kleinen zinslosen Kredit - Centbeträge, die sich auf Millionen summieren. Immer mehr Kunden holten sich zudem das Pfand nicht beim Discounter, sondern beim Fachhändler zurück, ‚weil sie nicht mit den Automaten zurechtkommen oder die Warteschlangen meiden wollen‘, sagt Sepp Gail, Vorsitzender des Verbandes des Getränke-Einzelhandels", führt Himmelreich aus.

 

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Medien/Telekommunikation/Social Media

Facebook killt regionale Social Networks - In 111 von 131 untersuchten Ländern Marktführer

Von Claudia Zettel veröffentlicht am 15/06/2010 - Keine Kommentare

Facebook setzt seinen Kurs auf die Weltherrschaft fort. Vor rund einem Jahr veröffentlichte der italienische PR-Spezialist und ehemalige Microsoft-Marketer Vincenzio Cosenza erstmals seine "Weltkarte der Social Networks". Schon damals schnitt Facebook hervorragend ab. Im Dezember 2009, als Cosenza die Karte aktualisierte, sah es noch besser für das Netzwerk aus (pressetext berichtete). Nun wurde die dritte Version auf Grundlage von Alexa- und Google-Trends-Daten veröffentlicht und neuerlich konnte Facebook seine weltweite Vormacht stärken. Wie sich immer deutlicher zeigt, breitet sich Facebook vor allem auf Kosten regionaler Social Networks aus. Insgesamt zählt das Netzwerk inzwischen rund 500 Mio. Nutzer und ist, was die Besucherzahlen betrifft, auch schon größer als der chinesische Marktführer QQ.

 

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Unternehmen/Finanzen/Telekommunikation/Software

Nokia will mit neuer Software durchstarten - Meego soll aus der Unternehmenskrise führen

Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 14/06/2010 - Keine Kommentare

Vor dreizehn Jahren begann die große Zeit für den finnischen Handy-Hersteller Nokia. Das Unternehmen konnte den boomenden Markt für Mobiltelefone am besten ausnutzen und jährlich zweistellige Gewinnzuwächse verbuchen. Mittlerweile sieht die Situation für Nokia ganz anders aus, berichtet die deutsche Financial Times. Während 1997 der Computerhersteller Apple noch tief in der Krise steckte, habe sich Lage vor allem seit der Einführung des iPhone bis heute gedreht. Nokia kommt weltweit zwar immer noch auf einen Marktanteil von 37 Prozent, allerdings mit dem Schwerpunkt auf einfachen, günstigen Handys, die geringere Margen abwerfen. Mit der Einführung der neuen Software Meego will Nokia nun einen neuen Anlauf aus der Krise versuchen.

 

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Umwelt

Biomüll-Energiemarkt blüht in Europa auf - Kraftwerke für organische Abfälle vor Wachstumsschub

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 11/06/2010 - Keine Kommentare

Energie aus organischen Abfällen hat bislang einen Nischenmarkt gebildet. Gerade im Vergleich zu Solarfeldern oder Windparks ist das Geschäft mit Biomüll verhältnismäßig klein. In den kommenden Jahren stehen die "grünen" Kraftwerke der Unternehmensberatung Frost & Sullivan zufolge aber vor einem spürbaren Wachstumsschub bei Nachfrage und Erlösen. Bei der Verwertung von Abfällen zur Energiegewinnung nimmt Europa und allen voran Deutschland eine Führungsrolle ein. Künftig werde der Markt wettbewerbsfähiger. Im globalen Vergleich ist das Geschäft im Biomüll-Energiemarkt in Europa zu Hause. Zwar kann das Wachstum laut Frost & Sullivan auch in Nord- und Südamerika, der Asien-Pazifik-Region, Indien oder Australien "exponentiell sein". Hierzulande profitiert der Sektor jedoch von der Unterstützung durch Banken und Politik. Dem deutschen Beispiel folgen weitere europäische Länder, wo in den kommenden fünf bis zehn Jahren mit einem starken Wachstum zu rechnen sei.

 

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Wirtschaft/Politik/Werbung/E-Commerce

Ich sag mal-Blog zur Frage, wer eigentlich das Treiben der Datenschutzkontrolleure kontrolliert - Der Düsseldorfer Kreis und die Folgen für die Internetwirtschaft

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 11/06/2010 - Keine Kommentare

Auf den AdWords Days in Köln hat Rechtsanwalt Jens Eckhardt von der Kanzlei Juconomy einen interessanten Vortrag über die Datenschutzbestimmungen bei Werbekampagnen im Internet gehalten. Wichtig war sein Hinweis auf die rechtlichen Folgen der Beschlüsse des so genannten Düsseldorfer Kreises vom 26. und 27. November 2009. Diese illustre Runde ist eine informelle Vereinigung der obersten Aufsichtsbehörden, die in Deutschland die Einhaltung des Datenschutzes im nicht-öffentlichen Bereich überwachen. Wer überwacht aber die Hüter des Datenschutzes bei der Auslegung des geltenden Rechts? Jedenfalls haben die Beschlüsse dieses Gremiums weitreichende Folgen für die Wirtschaft und besonders für die kommerziellen Aktivitäten im Internet.

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Computer/Telekommunikation/Social Media/Sicherheit

Social Web öffnet Malware-Attacken Tür und Tor - Unternehmen durch Facebook & Co hohen Risiken ausgesetzt

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 10/06/2010 - Keine Kommentare

Soziale Netzwerke sind für Unternehmen ein riskantes Pflaster. Allein die eigenen Mitarbeiter, die Portale wie Facebook oder Twitter privat oder im Job nutzen, können einen gehörigen Schaden anrichten. Die IT-Sicherheitsexperten von ISACA identifizieren dabei Viren und Malware-Attacken als größte Gefahr. Durch schadhafte Software kann es etwa zu Hacker-Angriffen und Diebstahl wertvoller Informationen kommen. Häufig sind Fahrlässigkeiten und Sicherheitslücken für das Datenfiasko verantwortlich. "Der Schutz wichtiger Daten ist Bewusstseinssache", meint Ralf Benzmüller, Leiter der G Data SecurityLabs, im Gespräch mit pressetext. Viele Anwender wüssten nicht, dass die Informationen auf ihren Rechnern wertvoll sein können. Zwar vollziehe sich mittlerweile ein Bewusstseinswandel. So steigern etwa zahlreiche in die Schlagzeilen geratene Konzerne den Schutz von Kundendaten, nachdem sie ihn lange vernachlässigt hätten. "Der Wert von Daten wird aber noch immer verkannt", sagt der Fachmann. Auf verfügbare Schutzmechanismen werde häufig zu wenig Wert gelegt.

 

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Literatur/Reisen/Inseln

Die 40 kuriosesten Inseln: Der erste Crazy Traveller´s Tourist Guide

Von Silke Landwehr veröffentlicht am 10/06/2010 - Keine Kommentare

Was mag sich wohl hinter einem kleinen Fleck namens Sao Paulo inmitten des Atlantischen Ozeans verbergen? Wie lebt es sich auf der Kerguelen-Insel im südlichen Indischen Ozean? Wäre die einsame Insel Ascension einen Urlaub wert? Gibt es auf der McDonald-Insel „Fast Food"? Wohnte auf Monte Christo wirklich ein Graf? Ist die Oktoberrevolutions-Insel ein „Jurassic Parc" des Kommunismus? Wie es wohl auf der Weihnachtsinsel aussehen mag? Ist ein kleines Eiland namens Inaccessible wirklich unzugänglich, und was hat ein Punkt namens Europa im Indischen Ozean zu suchen? Fragen über Fragen. 

Um diese zu beantworten, haben wir nicht gleich die Koffer gepackt. Das wäre auch bei vielen der genannten Ziele entweder gar nicht oder nur unter großem Aufwand möglich. Vielmehr haben wir uns entschlossen, die 40 kuriosesten Inseln virtuell zu bereisen und sie in einem Buch zu beschreiben. Was dabei herauskam, ist der erste Crazy Travellers' Tourist Guide.

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Wirtschaft/Unternehmen/Kundenservice/Internet/Social Media

Intelligente Produkte statt Warteschleifen - Mit dem Internet der Dinge könnten neue Servicewelten entstehen

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 10/06/2010 - 2 Kommentar(e)

In fünf Jahren erwartet TrendONE-Chef Nils Müller Serviceinnovationen, die zu einem Ende der Hotline-Warteschleifen führen können. Das ist zumindest seine These, die er als einer der Hauptredner des Fachkongresses Voice Days plus in Nürnberg im Oktober vorstellen wird. „Wir sprechen derzeit viel vom Outernet. Im Outernet verschmelzen Produkte und Services in einer intelligenten Einheit, die vom Kunden als Markenerlebnis wahrgenommen wird. Das Internet explodiert quasi aus dem Computer in die reale Welt. Vor allem auf Produkte, die wir täglich nutzen. Ein BMW wird direkt mit dem Internet verbunden sein - und ist ja auch heute schon mit dem BMW ConnectedDrive möglich. Dabei sitzen Sie im Auto, drücken auf einen Knopf und sagen: ‚Ich suche ein Drei-Sterne-Restaurant, in dem ich hervorragend Fisch essen kann.‘ Und dann bekommen Sie direkt eine Antwort. Das ist das Outernet: Man muss gar keinen Computer mehr starten, sondern das Produkt selbst, in diesem Fall das Auto, ist direkt an das Internet angebunden. So werden in Zukunft über das Internet der Dinge alle Produkte internetfähig", erklärt Müller.

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Wirtschaft/Politik/medien

Zwischenruf: Neoliberalismus taugt nicht als Kampfbegriff, um schlechte Wirtschaftspolitik zu geißeln

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 10/06/2010 - 1 Kommentar(e)

Die schwarz-gelbe Bundesregierung mag zwar eine Ansammlung von mittelmäßigen Politikern sein, ohne Visionen, ohne Esprit und ohne gestalterische Kompetenz. Die hektischen Sparbeschlüsse und der wirtschaftspolitische Aktionismus von Merkel und Westerwelle sind Pfuscherei, nicht mehr und nicht weniger. Was haben die Funktionärsgestalten aber mit dem Neoliberalismus zu tun? Dieser Kampfbegriff wird mittlerweile so wahllos und demagogisch eingesetzt, dass man kaum noch eine Chance hat, auf die Wurzeln zu verweisen. Neoliberal nannten sich Geistesgrößen aus verschiedenen Ländern, die sich 1938 in Paris im Institut International de Coopération Intelellectuelle versammelten, um mit Walter Lippmann über dessen Buch „An Inquiry into the Principles of the God Society" und die Zukunft des Liberalismus zu diskutieren. Haupttriebfeder der Runde waren politische Alternativen zum Totalitarismus von rechts und links.

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Wirtschaft/Unternehmen/Technologie/Marketing

Berühmt für 15 Sekunden: Visuelle Technologien sollen neue Einkaufserlebnisse schaffen - DIGITAL SIGNAGE EXPO 2010 in Essen zeigt die wichtigsten Trends

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 09/06/2010 - Keine Kommentare

„Get your 15 seconds of Fame" - das versprach nach einem Bericht der Fachzeitschrift TextilWirtschaft die US-Modekette American Eagle Outfitters bei der Eröffnung ihres Geschäfts am New Yorker Times Square. Kunden, die in dem Laden einkauften, konnten sich in einem Mini-Fotostudio fotografieren lassen und wurden wenig später auf einer 1.500 Quadratmeter großen LED-Wand an der Außenfassade abgebildet. Das Beispiel aus New York zeigt, wie Technik wirkungsvoll im Verkauf eingesetzt werden kann. In Fachkreisen werden solche Entwicklungen unter dem Begriff Digital Signage subsummiert. Darunter fällt die Nutzung von Plasma-, LCD- und LED-Bildschirmen für Werbung, Informationen und Service. Die Systeme umfassen digitale Preiskennzeichnungen im Supermarkt, Wegeleitsysteme, Produktinformationen und TV-Programme. Digital Signage-Lösungen stoßen beim Handel auf ein immer größeres Interesse, da Druckkosten für Plakate wegfallen, auf Knopfdruck Motivwechsel vorgenommen und Botschaften nach Bedarf übertragen werden können. „Laufen im Supermarkt Sonderaktionen, können entsprechende Informationen jederzeit und ohne großen Aufwand in die Systeme eingespeist werden", sagt Peter Weilmuenster, Vorstandschef des After Sales-Dienstleisters Bitronic.

 

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Wirtschaft/Werbung/Internet

Online-Werbung knackt 100-Milliarden-Grenze 2015 - Wachstumsfahrt gewinnt nach Flaute wieder an Tempo

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 09/06/2010 - Keine Kommentare

New York, pte - Die Flaute auf dem Werbemarkt im Zuge der Wirtschaftskrise hat dem Wachstum im Online-Bereich einen leichten Dämpfer verpasst. Mittlerweile legt das Volumen aber wieder mit höherem Tempo zu. Wie die Analysten von MagnaGlobal prognostizieren, sollen die globalen Internet-Werbeausgaben angesichts einer erwartet starken Entwicklung bis 2015 sogar die 100-Milliarden-Dollar-Grenze sprengen. Das Volumen würde sich damit innerhalb von fünf Jahren beinahe verdoppeln. Experten zeigen sich jedoch skeptisch. "Das Internet ist zweifelsfrei ein Zukunftsmarkt. Das Wachstum vollzieht sich aber nicht in einem derartigen Tempo", meint Volker Nickel, Sprecher des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft (ZAW), auf Nachfrage von pressetext.

 

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Wirtschaft/Telekommunikation/Produkte/Mobilfunk/iPhone

iPhone 4: Video-Telefonate und HD-Display - Redesign sieht zwei Kameras und Glasgehäuse vor

Von Martin Jan Stepanek veröffentlicht am 08/06/2010 - Keine Kommentare

Mit der Präsentation des iPhone 4 hat Steve Jobs gestern, Montag, in San Francisco allen Spekulationen ein Ende bereitet. Das neue iPhone entspricht dem vor einigen Wochen aufgetauchten Prototypen (pressetext berichtete). Erstmals wurde das Design spürbar adaptiert. Das Gehäuse ist um ein Viertel dünner als beim Vorgänger und misst nun nur mehr 9,3 Millimeter. Wie erwartet ist das Gerät mit zwei Kameras ausgestattet. Durch die Kamera auf der Vorderseite werden nun erstmals Video-Telefonate mit dem iPhone möglich. Der auf den Namen FaceTime getaufte Service wird in einem ersten Schritt allerdings nur über WLAN und zwischen iPhone-4-Usern funktionieren. Für die Nutzung von FaceTime über das mobile Netz müssten noch mit den Mobilfunkbetreibern die entsprechenden Einigungen erzielt werden, so Apple-CEO Jobs.

 

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Wirtschaft/Unternehmen/ITK/Apple/Steve Jobs

Ich sag mal-Blog zu: Steve Jobs und das Blöken der Kopisten

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 07/06/2010 - Keine Kommentare

Erinnert sich noch jemand an die erste Versteigerung der UMTS-Lizenzen vor fast genau zehn Jahren und die Jubeltöne der TK-Branche? Der Champagner-Laune folgte bald der Katzenjammer. 50,8 Milliarden Euro spielte die Vergabe der Mobilfunklizenzen in die Kasse des Bundes. Vier Jahre später wurde klar, dass die Netzbetreiber nicht in der Lage waren, die enormen Ausgaben wieder zu Geld zu machen. Trotz der „Alles-wird-gut-Kommentare" zu UMTS auf der 3GSM Summit in Cannes waren die Zeichen nicht zu übersehen, dass die Hoffnungen auf Erfolge und Geschäfte mit UMTS im Grunde ad acta gelegt wurden. Bis 2006 hatten es die Netzbetreiber und auch die Hersteller nicht einmal geschafft, attraktive und leistungsfähige Endgeräte bereitzustellen. Betreiber und Hersteller zerhackten sich damals mit gegenseitigen Schuldzuweisungen. Wo lag die Ursache für das UMTS-Debakel? Es existierten keine überzeugenden Dienste, die mobiler Datenverkehr mit höheren Bandbreiten auf einem Handy oder Smart Phone erfordern.

Als der große Run auf die UMTS-Lizenzen stattfand, träumte die Branche vom mobilen Surfen, Location Based Services und Navigationssystemen auf Smart Phones, mobilem Payment und vielfältigem M-Commerce. Außer den eher wenig erfolgreichen Versuchen, den japanischen i-Mode Service auch in Europa zu platzieren, war jeder Versuch, werthaltigen Content bereit zu stellen, bereits schon in der Produktentwicklung steckengeblieben. Display-Logos und Klingeltöne stellten den einzigen mobilen Content dar, für den bezahlt wurde.

 

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Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen/IT

Hightech und IT sind wieder gefragt - Investitionen ziehen an - Technik-Sektor steuert auf Wachstum zu

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 07/06/2010 - Keine Kommentare

Die Informations- und Kommunikationstechniker (ICT) befinden sich nach dem schwierigen Jahr 2009 wieder auf Wachstumskurs. Zwar dürften die Umsätze vorerst nur geringfügig wachsen. Die Investitionen aus Wirtschaft und öffentlicher Hand ziehen jedoch wieder an, wie der Schweizerische Wirtschaftsverband der Anbieter von Informations-, Kommunikations- und Organisationstechnik (SWICO) aufzeigt. 2011 beschleunige sich der Aufwärtstrend weiter. "Die ICT-Branche spürt einen deutlichen Aufschwung. Wir wissen jedoch nicht, wie lange dieser anhält", sagt Swico-Geschäftsführer Paul Brändli im Gespräch mit pressetext. In diesem Jahr soll der Umsatz nach Daten des European Information Technology Observatory (EITO) um 0,4 Prozent auf 18,3 Mrd. Euro (rund 25,4 Mrd. Franken) klettern. 2011 prognostizieren die Experten bereits ein Plus von 2,1 Prozent auf 18,7 Mrd. Euro. Das Segment Informationstechnologie erholt sich dabei besonders deutlich und steuert mit plus 0,8 Prozent auf 9,8 Mrd. Euro viel zum Wachstum bei.

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Informationstechnologie/Telekommunikation

Microsoft setzt auf den Zukunftsmarkt Unified Communications – Partner bieten zur Markteinführung des „Communications Server 14“ neue Produkte und Services

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 04/06/2010 - Keine Kommentare

Mit dem „Communications Server 14" will Microsoft nach eigenen Angaben ein neues Kapitel der Geschäftskommunikation einleiten: die „vernetzte Kommunikation". In den nächsten drei Jahren werden mehr als 75 Prozent der neuen Geschäftsanwendungen Unified Communications-Funktionen enthalten. In Unternehmen werden dann über die Hälfte der VoIP-Anrufe mehr als nur Sprache übertragen. Forrester Research schätzt, dass das Marktvolumen für Unified Communications Software bis 2015 auf 14,5 Milliarden US-Dollar ansteigen wird. Die Version von Microsoft bietet eine vollständige Kommunikationslösung mit kompletten Telefonie-Funktionen für Unternehmen: „Mitarbeiter kommunizieren über eine bekannte, einfach nutzbare Oberfläche. Die Funktionen sind nahtlos integriert in alle Microsoft Office-Anwendungen, Microsoft SharePoint Server und Microsoft Exchange. 

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Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen

AT&T: Aus für unlimitierte mobile Flatrates - Heavy User beeinträchtigen Übertragungsgeschwindigkeiten

Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 04/06/2010 - Keine Kommentare

Weniger als zwei Prozent der Nutzer von mobilem Internet sind der Grund, warum AT&T nun verkündet hat, nicht länger unlimitierte Flatrates anzubieten. Diese Heavy User würden die Kapazitäten des Netzbetreibers so stark beanspruchen, dass die Übetragungsgeschwindigkeiten für alle Kunden beinträchtigt würden, so die Erklärung des Unternehmens, berichtet die New York Times. Anstelle der unlimitierten Angebote sollen nun begrenzte Flatrates angeboten werden. Bei Überschreitung fallen zusätzliche Gebühren an. Analysten glauben, dass dieser Schritt Vorbild für andere Netzbetreiber sein könnte. "Die neue Generation von Heavy Usern wird, je nach dem, wieviel sie nutzen, mehr bezahlen", so Roger Entner vom Unternehmen Nielsen. Das neue System sei fairer gegenüber jedem, argumentiert AT&T. Anstatt für 30 Dollar monatlich unlimitiertes Datenvolumen zu bekommen, bietet das Unternehmen nun 200 Megabyte für 15 Dollar beziehungsweise zwei Gigabyte für 25 Dollar an. Wird die Grenze überschritten, fallen zusätzliche Gebühren an.

 

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Politik/Recht/Medien/Kommunikation

Datenlieferung an Werber: User verklagt Facebook - Plattform soll Informationen an Kunden weitergeben

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 02/06/2010 - Keine Kommentare

Facebook stößt einmal mehr auf massiven Widerstand wegen Datenschutzvorwürfen. Ein User der Plattform geht in diesem Fall sogar vor Gericht und will den Status einer Sammelklage erreichen. Der Kläger wirft dem Portal Verstöße gegen die eigene Datenschutzrichtlinie vor. So soll Facebook persönliche Informationen über Nutzer, die auf Anzeigen klicken, an Werbekunden weitergeben. "Es werden keine Daten weitergegeben", beteuert hingegen die Plattform gegenüber pressetext.

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Freizeit/Musik/Bonn/Museumsmeile

Bonner Museumsmeile mit großem Staraufgebot – Norah Jones als Highlight

Von Christian Stegmüller veröffentlicht am 01/06/2010 - Keine Kommentare

Joe Cocker, Max Raabe oder Culcha Candela - sie alle werden den Vorplatz der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in eine stimmungsvolle Freilichtbühne verwandeln. Die Eisbahn ist abgebaut, die Solarworld Summer Stage steht bereit. In den schönsten Sommermonaten von Mai bis September präsentieren sich Künstler aller Richtungen. Billy Idol zeigt sein Soloprogramm, während die Alice-Cooper-Show ein unterhaltsames „Theater des Todes" bietet. Auch die Tenöre von Adoro bieten ihre Klassik-Pop-Melange dar. Doch nicht nur Musik-Fans kommen auf ihre Kosten: Die Spiele der Deutschen Fußballnationalmannschaft werden alle live als Public Viewing übertragen. Ein wahres Erlebnis verspricht der Auftritt von Norah Jones.

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Computer/Telekommunikation

Google streicht Windows aus Sicherheitsgründen - Experte: "Windows ist nicht unsicherer als Linux oder Mac OS"

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 01/06/2010 - Keine Kommentare

Google hat begonnen, Windows von den Rechnern seiner Mitarbeiter zu verbannen. Anstelle des Microsoft-Betriebssystems wird beim Internetkonzern teils auf Linux und insbesondere auf Macs mit OS X gesetzt, berichtet die Fiancial Times. Hinter dieser Windows-Abkehr stehen demnach Angaben von Mitarbeitern zufolge insbesondere Sicherheitsbedenken gegen Windows. Dieses sei bekannt dafür, anfälliger für Hackerangriffe und Viren zu sein. "Windows ist auf keinen Fall sicherer oder unsicherer als Linux oder Mac OS. Es kommt immer darauf an, was man mit dem Betriebssystem macht und wie gut man es pflegt", meint dagegen Andreas Marx, Geschäftsführer von AV-Test, gegenüber pressetext. Er vermutet hinter dem Sicherheits-Argument daher eher einen Vorwand dafür dem großen Konkurrenten Microsoft abzuschwören.

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/Informationstechnologie/Telemedizin/Sprachcomputer

Telemedizin für Ferndiagnosen und Sprachcomputer gegen Papierberge im Krankenhaus – Neue Technologien sollen Gesundheitswesen kostengünstiger machen

Von Silke Landwehr veröffentlicht am 31/05/2010 - Keine Kommentare

Anstatt den Arzt persönlich in der Praxis zu besuchen, könnten sich in Zukunft viele Patienten einfach per Webcam untersuchen lassen. Interaktive Telemedizin lautet das Stichwort, das in den kommenden Jahren den medizinischen Bereich deutlich verändern könnte. Schon heute sind die Arztbesuche per Webcam nicht mehr unüblich, vor allem bei Patienten, die aus unterschiedlichen Gründen nur unter großer Anstrengung in die Praxis kommen können. Doch auch in vielen anderen Fällen könnte die telemedizinische Behandlung künftig das Gesundheitssystem effizienter gestalten, berichtet die New York Times. Die beiden Faktoren, die Telemedizin immer populärer machen, sind auf der einen Seite nötige Reformen der Gesundheitsversorgung und auf der anderen Seite der technologische Fortschritt. Aus wirtschaftlicher Hinsicht spielt die neue Geschäftssparte bereits eine Rolle.

Auch andere Technologien sollen das Gesundheitswesen verbessern. Krankenhäuser wollen sich von gigantischen Papierbergen, die im medizinischen Alltag anfallen, befreien. Röntgenbilder werden nicht mehr als Blatt sondern auf dem Computerbildschirm dargestellt, für die Auswahl ihrer Mittagsmahlzeit machen die Patienten keine Kreuzchen mehr auf dem klassischen Wahlzettel, stattdessen werden die Wünsche direkt in einem kleinen Computer gespeichert, Patientenakten werden digitalisiert und die klassischen Archive schrumpfen auf die Größe eines Computerchips.

Bis Ende 2010 sollen alle Heime und Pflegedienste vom „Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK)" auf ihre Qualität hin kontrolliert werden. Um gut abzuschneiden, müssen die Einrichtungen nicht mehr nur eine qualitativ hochwertige Pflege anbieten - auch die Dokumentation über die Betreuung muss stimmen. „Sie muss vollständig und für die Prüfer des MDK nachvollziehbar sein. Die Software OPAS Sozial unterstützt Pflegeheime bei der täglichen Dokumentation. Mit einem Qualitätscontrolling-Modul werden die Transparenzkriterien abgebildet und übersichtlich dargestellt. Das Pflegepersonal hat dadurch die Qualität stets im Blick, Risiken werden leicht erkannt", sagt Thomas Althammer, Bereichsleiter Healthcare und Security Solutions des Berliner ITK-Anbieters Aastra. Das Qualitätscontrolling des Systems erkennt nach Firmenangaben sofort die Defizite und stellt sie durch ein einfaches Ampelsystem dar.

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Politik/Medien/Blogs

Ich sag mal-Blog zu: Horst Köhler und die Kunst der freien Rede - Der Rücktritt des Teleprompter-Präsidenten

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 31/05/2010 - 1 Kommentar(e)

Der Rücktritt von Horst Köhler vom Amt des Bundespräsidenten ist bezeichnend für die mittelmäßige Eloquenz des politischen Führungspersonals. In der Regel wird bei öffentlichen Auftritten kaum noch die Kunst der freien Rede praktiziert. Bundestagsdebatten, Jahrestage oder Interviews mit Printmedien laufen ritualisiert ab. Rhetoren sind rar gesät. Im Bundestagsplenum gibt es keine spannenden Redeschlachten mehr, wie man sie zwischen Helmut Schmidt, Rainer Barzel, Herbert Wehner oder Franz-Josef Strauß erlebt hat. Da werden vorbereitete Manuskripte runtergestottert. Interviews mit Zeitungen oder Zeitschriften werden nachträglich „autorisiert" - also glattgebügelt bis nur noch ein aseptisches Funktionärs-Geblubber übrig bleibt (am schlimmsten sind allerdings die Powerpoint-Reden der „Wirtschaftselite"). Bei elektronischen Medien funktioniert das häufig nicht. Und genau da ist Köhler ausgerutscht, weil er nicht das sagte was er eigentlich meinte.

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Wirtschaft/Unternehmen/Werbung/Internet/Tagung/AdWords10

Deutsche Unternehmen nutzen Google-AdWords zu wenig - Kölner Fachkongress will Aufklärung bieten

Von NeueNachricht veröffentlicht am 28/05/2010 - 7 Kommentar(e)

Es gibt nichts Effizienteres als Google-AdWords, um ein neues Produkt zu bewerben. Davon ist zumindest der „Werbetherapeut" Alois Gmeiner überzeugt. Er hat ein neues Buch mit dem Titel „No-Budget-Marketing" veröffentlicht. „Anfang 2010 stellte er jedoch fest, wie zaghaft noch mit der Werbeform umgegangen wird", schreibt die Fachzeitschrift absatzwirtschaft in einer Rezension. Allein beim Suchwort „Urlaub Deutschland" gab es zwar über zwölf Millionen Nennungen bei Google, doch lediglich zwölf bezahlte Google-Anzeigen zum Thema, wovon nur zwei von einem Hotel und einem Ferienort stammten. In seinem Opus schildert Gmeiner, wie sich AdWords-Schlagzeilen auch für kleine und mittlere Betriebe ohne großes Werbebudget eignen. Selbst Minifirmen könnten im Internet erfolgreich Kunden akquirieren. „Durch Google-Anzeigen wurde die Werbung revolutioniert. Und das wurde bisher von den Großen der Werbebranche gar nicht wirklich wahrgenommen. Wie auch, da bläst man lieber 30.000 Euro für einen einzigen Werbespot auf RTL durch den Kamin. Und dabei sind es genau diese kleinen unscheinbaren Anzeigen, die es erstmals möglich machen, dass jemand, der ein Problem hat oder ein Produkt sucht, genau dafür eine Anzeige präsentiert bekommt. Unaufdringlich, ohne nervige Popups", bemerkt Gmeiner. Man könne ohne großen Aufwand einfach gemachte Videos, E-Books und Audios über seine eigenen Produkte produzieren und auf der Firmenwebsite präsentieren. Beworben werde das Ganze mit Google Ads. „Also machen Sie Google-Anzeigen für jedes Ihrer Angebote", rät Gmeiner.

Auf den Kölner AdWords Days, die nächste Woche am 1. und 2. Juni das zweite Mal stattfinden, präsentieren Marketingexperten an zwei Tagen alles Wichtige für Werbekampagnen im Internet: „Manager und Unternehmer sollten sich die Chance nicht entgehen lassen, die wichtigsten Experten der AdWords-Beraterszene zu erleben und sich in einem Crashkurs fit zu machen für Direktmarketing-Strategien im Web", erläutert der Kongressorganisator Ingo vom Hoff. Zu den Top-Referenten zählt Howard Jacobson, Mitglied der Perry Mashalls AdWords-Coaching-Fakultät: „Da ein Klick schon ab einem Cent zu haben ist, und jeder Klick zu einem Umsatz führen kann, haben sogar kleine Unternehmen, deren Finanzdecke klein ist, mit AdWords eine effektive Möglichkeit zu wachsen, ohne dass sie ein Vermögen für Werbemaßnahmen ausgeben müssen. Bislang werde diese Werbemöglichkeit vom Mittelstand nur wenig genutzt.

 

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Computer/Telekommunikation/Medien/iPhone

"Firefox Home" kommt auf das iPhone - Synchronisierung mit dem Desktop statt echter Browser

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 27/05/2010 - Keine Kommentare

Mozilla hat in der Nacht auf heute, Donnerstag, angekündigt, mit "Firefox Home" auch das iPhone erobern zu wollen. Allerdings handelt es sich bei der in Entwicklung befindlichen App nicht um einen Browser, sondern um ein Synchronisierungstool. "Es macht Daten wie Favoriten und Tabs aus dem Desktop-Firefox auf dem iPhone verfügbar, um sie in Safari zu nutzen", erklärt Mozilla-Europe-Präsident Tristan Nitot gegenüber pressetext. Damit will Mozilla Nutzern ein persönlicheres Web-Erlebnis ermöglichen. "Außerdem erlaubt es Mozilla, den App-Store-Zulassungsprozess kennenzulernen und zu beurteilen, wie dieser mit unserer Open-Source-Strategie früher und häufiger Releases in Einklang gebracht werden kann", meint Nitot. Ein vollwertiger Firefox für das Apple-Smartphone ist aber weiterhin nicht in Sicht. Firefox Home basiert auf Mozillas ursprünglich als "Weave Sync" vorgestellte Firefox-Sync-Technologie. Sie speichert Browser-Verlauf, Bookmarks und aktuell geöffnete Tabs am Desktop verschlüsselt so, dass diese auf anderen Geräten abgerufen werden können. Außerdem umfasst Firefox Home eine Umsetzung der vom Desktop-Browser bekannten "Awesome Bar" und verspricht Usern damit, kürzlich besuchte Seiten auch auf dem iPhone ohne viel Tippaufwand wieder zu finden.

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Informationstechnologie/Telekommunikation

Unified Communications und die Strategien gegen den Geräte-Zoo - Unternehmen sollten sich von Insellösungen verabschieden

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 27/05/2010 - 1 Kommentar(e)

Bei so genannten Projekten für Unified Communications (UC) sollte man sich von einem produktzentrischen Denken verabschieden. Das fordert das Berliner Marktforschungsunternehmen Berlecon. UC werde von den meisten Firmen immer noch als Groupware-Ersatz oder Lösung für Voice over IP verstanden. Solche Insellösungen seien aber nicht Sinn und Zweck von UC-Systemen. Sie müssten integraler Bestandteil des gesamten Geschäftes sein: Für die externe Vernetzung, Automatisierung von Geschäftsprozessen, Optimierung der Kundenkommunikation und Integration mobiler Mitarbeiter. Die Analysen von Berlecon würden belegen, dass Möglichkeiten der Geschäftsprozessintegration heute mit vergleichsweise geringem Aufwand für Unternehmen aller Größenklassen realisierbar sind. Allerdings lassen die meisten Unternehmen die Chancen einer Integration von UC in Businessanwendungen bislang ungenutzt. „Viele Unternehmen scheuen einen vermeintlich hohen Umsetzungsaufwand, zudem werden die Chancen häufig gar nicht erkannt", erläutert Berlecon-Forschungsdirektor Andreas Stiehler. Den ITK-Verantwortlichen empfiehlt er, Entscheider aus allen wichtigen Geschäftsbereichen schon bei der Planung von UC-Projekten mit ins Boot zu holen.

 

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Medien/Kommunikation/Unternehmen/Finanzen/Social Media

Social-Media-Budgets legen 2010 weiter zu - Besondere Bedeutung für Pressearbeit und Markenkommunikation

Von Claudia Zettel veröffentlicht am 26/05/2010 - Keine Kommentare

Werbung im Social-Media-Umfeld wird in diesem Jahr weiter wachsen. Die digitale Wirtschaft in Deutschland zeigt sich überzeugt davon, dass die Budgets 2010 neuerlich zulegen und sich der Bereich weiter positiv entwickelt. Das zeigt eine aktuelle Befragung des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW), wonach 80 Prozent der Teilnehmer aus unterschiedlichen Wirtschaftszweigen von einem weiteren Wachstum ausgehen. Eine besonders hohe Bedeutung hat das Thema Social Media für die Bereiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Markenkommunikation. Aber auch speziell im Customer Relationship Management (CRM) und im Vertrieb- und Sales-Bereich gewinnt Social Media an Gewicht. Die Umfrage-Teilnehmer gaben an, dass die Aktivitäten in den sozialen Onlinemedien vor allem in den genannten Bereichen bereits eingesetzt wurden.

 

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Wirtschaft/Finanzen/Umwelt

Sekundärrohstoffe als Anlageprodukt - Bonner Beratungsfirma stellt Investmentfonds vor

Von Silke Landwehr veröffentlicht am 26/05/2010 - Keine Kommentare

Die Beratungsfirma ASCON stellte in Bonn nach eigenen Angaben mit „SORTcycle Sekundärrohstoffinvestment Altkunststoff 1" das bundesweit erste innovative und nachhaltige Anlageprodukt in Sekundärrohstoffe für private Anleger vor. „Analysiert man die Verbreitung der einzelnen Fonds im Internet erhält man für das Wort Solarfonds 35.500 Nennungen, für Klimaschutzfonds 51.200 Hinweise und Sekundärrohstoffinvestments sind völlig unbekannt. Es gab bisher bundesweit kein Produkt dieser Art und auch keine vergleichbare Idee", sagte ASCON-Chef Sascha Schuh bei der Präsentation.

Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung würden nicht nur die Nutzung von Wind, Wasser und Sonne als Energieerzeuger betreffen. „Für die Sonnenenergie decken Photovoltaikfonds die Investitionen in Sonnenkraftwerke und vergleichbare Projekte ab. Klimaschutzfonds investieren in den Emissionshandel und unterstützen beispielsweise Energieeffizienzprojekte. Produkte der Windinvestitionen sind mittlerweile fast weltweit im Betrieb von Windrädern und ganzen Windparks zu sehen. Holz- und Agrarwirtschaftsfonds investieren in nachhaltige Produktion im landwirtschaftlichen Anbau bzw. in Wertsteigerungen von Grund und Boden. Aber Sekundärrohstoffe werden in den nächsten Jahren weltweit verstärkt eingesetzt und somit bei steigenden Preisen nachgefragt werden", ist sich Schuh sicher.

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Apple/iPad

Ich sag mal-Blog zu: Das iPad-Zeitalter – Warum sich Computerhasser an den Produkten von Apple ergötzen

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 26/05/2010 - 2 Kommentar(e)

Kurz vor dem iPad-Verkaufsstart in Deutschland steigt in der öffentlichen Diskussion wohl das Fieberthermometer. So setzt sich der Medienwissenschaftler Gundolf S. Freyermuth in einem lesenswerten Beitrag mit der iPadologie II auseinander - dem Abschied von der analogen Hardware Es ist wohl ein Streit der digitalen Daniel Düsentrieb-Szene mit den Apple-Enthusiasten, die sich ausschließlich an der Nutzerfreundlichkeit und dem Design ergötzen. So kritisierte Cory Doctorow die vollständige Geschlossenheit des iPads - das Fehlen jeglicher Möglichkeiten, die Funktionalität des Geräts selbständig zu ergänzen oder auch nur Peripheriegeräte anzuschließen - als Entmündigung und Infantilisierung der Nutzer. Ähnlich argumentiert auch „Klaus" in seinem Kommentar zum ersten Teil der iPadologie von Freyermuth: „Was mich an Computern fasziniert hat, war immer ... auch die Möglichkeit, an ihnen zu schrauben, sie umzubauen, sie zu tunen und aufzurüsten. ... Auch Spielekonsolen als geschlossene Systeme haben mich nie interessiert, obwohl sie für Spiele manchmal besser geeignet sind, als PCs. Das iPad fällt für mich in die selbe Kategorie ..."

Doctorows Vorwurf begegnete Joel Johnson vehement: „Computer werden zu normalen Haushaltsgeräten. Was ist daran so schlecht?", fragte er in einem Beitrag für das Technologie-Blog Gizmodo: „Ich bin froh, dass ich nicht mehr in den ‚fucking 70s' lebe und Computerprogramme aus Zeitschriften abtippen muss. Nichts am iPad deutet auf das Ende von Innovation, Bastelei, Programmieren, Design. Wenn das so wäre, gäbe es nicht in diesem Augenblick im App-Store 150.000 Apps. Was macht das schon, dass du keine iPad-Programme auf einem iPad herstellen kannst? Ich beschwere mich ja auch nicht darüber, dass ich mit meinem Geschirrspüler keine neuen Geschirrspüler herstellen kann."

 

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Medien/Computer/Telekommunikation/Nokia/Yahoo

Nokia und Yahoo schmieden Online-Allianz - Besserer E-Mail-Dienst für Handys und bessere Karten bei Yahoo

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 25/05/2010 - Keine Kommentare

Der Internetkonzern Yahoo und der Handyhersteller Nokia haben gestern, Montagabend, eine strategische Partnerschaft in Sachen Online-Dienste geschlossen. Das US-Unternehmen wird demnach exklusiver Betreiber der E-Mail- und Chat-Dienste für Nokias Service-Plattform Ovi. Die Finnen wiederum integrieren ihre Karten- und Navigationslösung bei Yahoo und somit auch für PCs. Außerdem wird es eine ID-Kooperation geben. Die Umsetzung beginnt im zweiten Halbjahr und soll 2011 global erfolgen. "Die Partner sind praktisch ideal füreinander, da jeder genau das mitbringt, was dem anderen im Kampf um das Mobile-Media-Geschäft fehlt", meint Karsten Weide, Research Vice President, Digital Media & Entertainment bei IDC. Er ortet echte Chancen insbesondere dann, wenn die aktuelle Ankündigung nur der erste Schritt zu einer noch engeren Zusammenarbeit ist.

 

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Sport/Fußball/Jugend

Meistermacher-Blog des RW Lessenich sucht Sponsoren für Kunstrasenplatz

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 25/05/2010 - Keine Kommentare

Jeder erinnert sich noch an das Jahr der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland vor vier Jahren. Der Enthusiasmus, das Zusammengehörigkeitsgefühl, die Gastfreundschaft und die Liebe zum Fußball kannten keine Grenzen. Ich bin mir sicher, dass wir das auch in diesem Jahr in ein paar Wochen zur Fußball-WM in Südafrika wieder erleben können. Rund ein Jahr vor der WM 2006 startete die Brauerei Bitburger, seit 1992 offizieller Partner der Nationalmannschaft und des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), ein sehr sinnvolles Projekt. Bundesweit finanzierte Bitburger die Renovierung von Bolzplätzen. Unterstützt wurde das Sponsoring von DFB-Teammanager Oliver Bierhoff. „Damit werden unsere WM-Stars von morgen gute Trainingsmöglichkeiten erhalten", sagte Bierhoff.

Daran sollten sich Firmen, Kommunen und auch der DFB erinnern und dem Nachwuchs bessere Bedingungen schaffen, damit die Jugendspieler weiter mit Begeisterung trainieren können und bessere Bedingungen für für die Zukunft des Fußballsports in Deutschland geschaffen werden.

Die Meistermacher des RW Lessenich bitten daher alle, die ein Herz für den Jugendfußball haben, uns zu unterstützen, um einen Kunstrasenplatz zu bekommen. Die Bedingungen auf unserem Aschenplatz sind seit Jahren nicht mehr tragbar. Ich habe das am Pfingstmontag einmal dokumentiert. Sehr viele Sonnentage konnten wir im Mai nicht verzeichnen, trotzdem sieht der Sportplatz in Lessenich aus für eine Salzwüste. Auch die Bewässerungsanlage bekommt dieses Problem nicht mehr in den Griff. Bei Training und Pflichtspielen ist man einer unerträglichen Staubwolke ausgesetzt.

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Kundenservice/Call Center/Technologie

Rote Ampel für Call Center? Konferenz debattiert über neue Technologien und Trends im Kundenservice

Von NeueNachricht veröffentlicht am 25/05/2010 - Keine Kommentare

Die Beratungsunternehmen Innoveris und qualitycube laden Call Center- und Kundenservice-Verantwortliche vom 30. bis 31. Juli zu einer Konferenz nach Perinaldo in Italien ein. Den Eröffnungsvortrag "Social Communities, Twitter & Co. - Aktuelle Trends und innovativer Kundenservice" hält um 13.00 Uhr Prof. Dr. Heike Simmet von der Hochschule Bremerhaven, Leiterin der Ausbildung zum Communication Center Manager. Vorträge von Branchenprofis zu Themen aus dem Kundenservice und namhafte Referenten vermitteln auf dem Entscheiderforum aktuelles Wissen. So spricht Andreas Klug, Vorstand der ItyX AG, zum Thema "Social Web Monitoring und Community Dialoge im Call Center" und der NeueNachricht-Chefredakteur Gunnar Sohn spricht über die Macht der Netzwerkökonomie: „Von der Idiotie der Masse zur Intelligenz der Menge".

 

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Produkte/Innovationen/Telekommunikation/TV

Android 2.2: Speed-Schub für Smartphones - Handy-Plattform wird ab Herbst auch Fernseher erobern

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 21/05/2010 - Keine Kommentare

Im Rahmen seiner Entwicklerkonferenz Google I/O hat der Internet-Konzern in der NAcht auf heute, Freitag, eine Aktualisierung seiner Smartphone-Plattform Android vorgestellt. Die Version 2.2 mit dem Codenamen "Froyo" macht das Handy unter anderem dank Tethering zum Funkmodem. Außerdem wird nun Flash unterstützt und das Betriebssystem insgesamt unternehmensfreundlicher. Für die Entwickler im Zentrum steht indes nicht zuletzt die Geschwindigkeit. Unter Android 2.2 laufen Apps demnach bis zu fünfmal schneller als noch unter der Vorgänger-Version und der integrierte Browser verspricht ebenfalls eine deutlich bessere Performance. Für das Betriebssystem steht indes wie erwartet der Sprung auf TV-Geräte bevor.

 

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Produkte/Telekommunikation/4G

Erstes 4G-Handy geht an den Start: WiMAX-Modell HTC Evo kann erste Tester überzeugen

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 20/05/2010 - Keine Kommentare

Beim US-Mobilfunker Sprint geht am 4. Juni mit dem HTC Evo erstmals ein 4G-Smartphone an den Start. Schon im Vorfeld hat das Android-Gerät mit WiMAX-Unterstützung geschafft, erste Tester zu überzeugen. "Das ist wirklich eines der besten Smartphones, die je gebaut wurden", heißt es auf dem Technikblog Engadget. Nicht ganz so enthusiastisch, doch von 4G-Geschwindigkeiten beeindruckt, gibt sich Walt Mossberg, Journalist beim Wall Street Journal. Gerade für Sprint als Netzbetreiber ist es wichtig, mit der 4G-Technologie auch wirklich zu überzeugen und das ist gelungen. Mossberg berichtet, dass er in Baltimores mit durchschnittlichen Downlink-Geschwindigkeiten von 3,4 Megabit pro Sekunde (Mbps) tatsächlich doppelt so schnell mobil im Web unterwegs war wie in 3G-Netzen. Die Uplink-Raten seien sogar dreimal so hoch. Engadget wiederum berichtet von Download-Spitzen bis zu 7,5 Mbps und betont, wie gut sich das HTC Evo als mobiler WLAN-Hotspot macht. Dabei sei insbesondere beachtlich, dass die Akkulaufzeit bei intensivem HD-Video-Streaming über drei Stunden beträgt. Weniger beeindruckt von der Batterie gibt sich Mossberg, der kritisiert, dass das Gerät bei aktivem 4G-Modul keinen vollen Tag durchhalte.

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Politik/Wirtschaft/Kommunen/Bonn

Und kannst Du Ängste schüren, verlange gleich Gebühren: Bonn, Google Street View und die Behinderung professioneller Bildberichterstattung

Von NeueNachricht veröffentlicht am 20/05/2010 - 2 Kommentar(e)

Nach mehrheitlichem Ratsbeschluss und einer entsprechenden Dringlichkeitsentscheidung hat Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch die Änderung der Sondernutzungssatzung unterzeichnet, nach der Kamerafahrten für „Google-Street-View" ab sofort genehmigungs- und gebührenpflichtig sind. „Auch mit Blick auf die aktuellen skandalösen Vorgänge um Google verbitte ich mir zurzeit Befahrungen in Bonn", kritisiert Stadtdirektor Volker Kregel in einer Presseverlautbarung. Zudem fordert Kregel den Bund auf, ganz kurzfristig klare datenschutzrechtliche Regelungen zu Schutz der Bürgerinnen und Bürger zu treffen. Die Pressesprecherin konnte auf Anfrage von NeueNachricht nicht sagen, wie viele „Ergänzungskilometer" Google noch abfahren muss und wie hoch die Gebühreneinnahmen ausfallen werden. Auch konnte sie nicht erläutern, ob denn diese Regelung generell für kommerzielle Bildaufnahmen gilt. „Denn auch in meiner Bildberichterstattung kommt es vor, dass ich Straßenzüge in Bonn aufnehme. Wo ist der Unterschied zu Google", fragt Gunnar Sohn, Chefredakteur des Bonner Magazins NeueNachicht in seinem „Ich sag mal"-Blog.

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Medien/TV/IPTV/Google

Ich sag mal-Blog zu: Wer hat Angst vor Google TV? Mitmachen bei der Umfrage

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 19/05/2010 - Keine Kommentare

Gerade kommt mit der Post ein neues Büchlein mit dem Titel „Maschinen, die unsere Brüder werden". Verfolgt man die Debatte über die „Datenkrake" Google, dann wird wohl zur Zeit ein anderes Bühnenstück inszeniert. Alles, was der Suchmaschinen-Konzern zur Zeit anpackt, wird eher als mephistophelisches Komplott gewertet. Unklar erscheint mir derzeit, wer in diesem Drama Faust und wer Mephisto ist. Wir können das heute näher beobachten, denn die Google-Konferenz „I/0″ startet. Gemeinsam mit Intel und Sony stellt der Mountain View-Konzern das Programm „Smart TV", das mit einer Set-top-Box empfangen werden kann. In San Francisco sollen neue Fernseher mit Android-Betriebssystem vorgestellt werden. Vor ein paar Tagen hatte ich darüber bereits berichtet. Branchenkenner äußerten sich positiv: „Die Verschmelzung von Web und TV hat sich bereits in den letzten Jahren angekündigt. Unser Untersuchungen haben gezeigt, dass drei Kundenbedürfnisse diesen Trend treiben: Zeitsouveränität, Video-Nutzung aus dem Web auch im Wohnzimmer und der Bedarf das komplexe und vielfältige Web-Angebot zu strukturieren und so das ‚Beste‘ für sich aus dem Web zu holen. Aktuelle Markt-Prognosen für diese sogenannten Hybrid-TV Angebote sind sehr positiv", so Christian Halemba von der Düsseldorfer Unternehmensberatung Mind Business.

 

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Produkte/Innovationen/Computer/Telekommunikation/Microsoft/Webmail

Microsoft rüstet im Webmail-Kampf auf - Hotmail wird übersichtlicher und setzt auf Content-Direktanzeige

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 18/05/2010 - Keine Kommentare

Microsoft hat gestern, Montagabend, eine Vorschau auf die nächste Version seines Webmail-Dienstes Hotmail gegeben. Im Kampf gegen Konkurrenten wie Gmail wird an allen Fronten aufgerüstet, wobei Microsoft den etwas in die Jahre gekommenen Dienst entsprechend den Anforderungen moderner Nutzer neu zu erfinden versucht. Unter anderem verspricht das runderneuerte Hotmail besseren Überblick über verschiedenartige E-Mails in der Inbox. Beim Teilen von Fotos oder Dokumenten setzt Microsoft auf die Verbindung zur eigenen Online-Festplatte SkyDrive. Viele Inhalte wie Office-Attachments oder auch YouTube-Links können in Zukunft direkt in Hotmail geöffnet werden.

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Technologie/Marketing/Einzelhandel/Digital Signage Expo/Essen

Digital Signage und die Kraft der Bilder: Visuelles Marketing wird immer wichtiger

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 18/05/2010 - Keine Kommentare

Südkorea ist nach Auffassung des ITK-Experten Peter Weilmuenster, Vorstandschef von Bitronic, nicht nur ein wichtiger Herstellermarkt der Elektronikbranche, es ist auch ein interessantes Innovationslabor für technologische Trends, die wir in der einen oder anderen Ausprägung in Deutschland erleben werden. Man brauche nur das Metronetz von Seoul benutzen: „Es ist die Stadt der Screens. Elektronische Fahrscheine werden an Touchscreen-Terminals aufgeladen, in den U-Bahnhöfen laufen Werbeclips auf Plasma-Monitoren und animierte Waggons zeigen auf LED-Tafeln die Position der U-Bahn inklusive Wartezeit an. „Hier spielt sich die radikale Variante dessen ab, was der Verleger Hubert Burda als ‚Iconic Turn‘ bezeichnet - also die Wende vom Wort zum Bild, die in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckt", so Weilmuenster, dessen Firma Serviceleistungen für die Technologie-Branche erbringt.

In den USA haben Intel und Microsoft ein interessantes futuristisches System für die Werbewirtschaft vorgestellt: Eine 1,50 Meter breite und 1,70 Meter hohe holografische Fläche. Sie steht neben einem LCD-Monitor. Die Software kann mit einer Kamera die Größe, das Alter und Geschlecht des Kunden erfassen und dazu passende Werbung anzeigen. Gleichzeitig erkennt das System den Stil der Kleidung und stellt Ware zum Modegeschmack jedes Einzelnen vor. „Wir werden in der Werbung und im Handel in nächster Zeit einen gewaltigen Umbruch in Richtung visueller Welten erleben. Für die Logistik, Wartung und für das Content-Management entstehen völlig neue Aufgaben", sagt der Bitronic-Chef, der entsprechende Lösungen auf der Fachmesse Digital Signage Expo (Halle 1 Stand 9B.28) in Essen vom 15. Bis 17. Juni vorstellt.

 

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Medien/Kommunikation/Internet/YouTube

YouTube wird zum fünften Geburtstag erwachsen - Zunehmend mehr professioneller Content auf der Videoseite

Von Claudia Zettel veröffentlicht am 17/05/2010 - Keine Kommentare

Die Google-Videoplattform YouTube feiert dieser Tage ihren fünften Geburtstag und wird langsam erwachsen. Einst vorwiegend bekannt für nutzergenerierte Inhalte entwickelt sich YouTube immer stärker in Richtung professioneller Inhalte. Dadurch wächst auch das Publikum weiter an und zeigt mehr Interesse an der Videoseite. "Unsere größte Herausforderung ist es, sicherzustellen, dass wir nicht zu viele Dinge ausprobieren", so Chad Hurley, Mitbegründer und Chief Executive von YouTube. Nach und nach stehen die Zeichen bei der Plattform auch auf ein gewinnbringendes Geschäft. Lange Zeit war Googles YouTube-Übernahme als riskante Sache angesehen worden. Nun zeigt sich langsam, dass der Schritt mit zu den klügsten bei dem Internetriesen zählen könnte.

 

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Medien/Internet/Blogs/FAZ

Ich sag mal-Blog zu: Zwischen Luftgitarren und Zauberberg: FAZ-Ostfriese Reents zerstückelt den Netzwerk-Experten Professor Kruse

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/05/2010 - 1 Kommentar(e)

FAZ-Literaturredakteur Edo Reents, Thomas Mann-Experte, Popmusik-Kritiker und als gebürtiger Ostfriese Mitglied des FC Bayern München (!?), hat gegen Kruse mit der Keule einer „Gegenrecherche" ausgeholt. Schon in der Überschrift wird deutlich, wo der Hase hinläuft: „Der Vollweise: Peter Kruse gilt im Internet als Guru. Er weiß das Einfache kompliziert zu erklären und berät Firmen und Politiker. Zumindest sagt er das". Kruse also ein Blender, ein Berater, an den sich kein Kunde erinnern kann, ein Empiriker, der keine repräsentativen Studien vorlegt, ein Redner ohne Substanz? All das versucht Reents zu belegen oder er unterstellt es zumindest.

 

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Social Media/Facebook/Internet/Stowe Boyd/Next10

Ich sag mal-Blog zu: Drittes Netzwerk statt Facebook? Die Thesen von Stowe Boyd sollten eingehender beleuchtet werden

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 14/05/2010 - Keine Kommentare

Abgesehen von den Prognosen zum baldigen Untergang von Facebook hat der Informatiker Stowe Boyd im Interview mit dem FAZ-Netzökonomen Holger Schmidt ein paar interessante Thesen zur Weiterentwicklung des Internets angeführt, die man etwas mehr beleuchten sollte. Er redet vom „dritten Netzwerk": „Das ist die Welt, die zwei Schritte von uns entfernt ist. Also nicht meine Freunde oder deren Freunde, sondern die Freunde der Freunde der Freunde. Das sind Millionen Menschen, aber was diese Menschen tun und denken, beeinflusst uns über die Netzwerke. Meist nimmt man diesen Einfluss gar nicht bewusst wahr, aber er ist vorhanden - selbst wenn man nur einen von 100 Menschen aus diesem Netzwerk kennt. Noch gibt es keine Instrumente, die herausfinden, was im dritten Netzwerk geschieht. Auch die Unternehmen schauen nicht darauf, was die Social-Network-Forschung herausfindet. Aber sobald sie das tun, werden wir eine Revolution erleben. Das ist ein großer Fortschritt, der uns erwartet".

Das klingt ja sehr stark nach den Thesen des Soziologen und Organisationswissenschaftler Mark Granovetter, die er in seinem legendären Artikel „The Strength of Weak Ties" 1973 zum Ausdruck gebracht hat. In Kurzform kann man seine Erkenntnisse so beschreiben, dass starke Beziehungen - also Kontakte zu seinem engeren Freundes-, Bekannten- oder Kollegenkreis für die Netzwerkbildung nicht so stark als Brücken dienen können. Viel wichtiger für Ideen, Innovationen, Wissensmanagement, Recherchen, Informationen oder Marketing sind allerdings die schwachen Beziehungen. Bei den starken Beziehungen gibt es die Gefahr von Überschneidungen - man schmort im eigenen Saft. So wird der Freundeskreis von A redundant sein mit dem Freundeskreis von B, wenn A und B schon dicke Freunde sind. Wenn A und B aber nur entfernte Bekannte sind, wird es diese Überschneidungen kaum geben. Nach Ansicht von Granovetter eignen sich daher schwache Beziehungen, um neue „Netzwerkbrücken" zu bauen.

 

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Medien/Computer/Telekommunikation/Social Media

Technologie macht Menschen glücklicher - Social Media und Handys wird besonderer Wert beigemessen

Von Claudia Zettel veröffentlicht am 14/05/2010 - Keine Kommentare

Der Zugang zu Technologie hebt das Glücksgefühl der Menschen. Diese These stellt eine aktuelle Studie des Chartered Institute for IT - BCS auf, wonach ein klarer Zusammenhang zwischen IT und dem persönlichen Wohlbefinden besteht. Analysiert wurden Befragungen von über 35.000 Personen weltweit. Kommunikation nimmt dabei den höchsten Stellenwert ein - Social Media und Handys werden besonders wichtig genommen, berichtet BBC News. Wie die Ergebnisse zeigten, sind sozial Schwache - Frauen in Entwicklungsländern sowie Menschen mit niedrigem Einkommen oder geringer Bildung - emotional am stärksten vom Zugang zu Technologie beeinflusst. Das komme teils daher, dass etwa Frauen zu einer zentraleren Rolle innerhalb von Familien oder anderen sozialen Netzwerken tendieren, erklärt der Forscher Paul Flatters von Trajectory Partnership.

 

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Computer//Medien/iPad/Apps

Studie: iPad-Apps haben ein Usability-Problem - Vergrößerte iPhone-Interfaces und wilde Ideen nachteilig

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 12/05/2010 - Keine Kommentare

Die ersten iPad-Apps mögen wunderschön aussehen, doch haben sie teils massive Usability-Probleme. So ist es für User schwer zu durchschauen, wie genau die Bedienung und die Navigation durch die gebotenen Inhalte funktionieren. Zu diesem Schluss kommt die Norman Nielsen Group in einer aktuellen Studie. Dabei wurden sieben Testnutzer, die allesamt regelmäßig das iPhone nutzen, auf das Apple-Tablet und diverse Apps losgelassen. Die Probleme fangen demnach schon dabei an, dass zu oft iPhone-Rezepte kopiert werden, ohne die unterschiedlichen Displaygrößen wirklich zu berücksichtigen. "Aus Interaction-Design-Sicht sollte ein iPad-User-Interface nicht einfach ein vergrößertes iPhone sein", betonen die Usability-Experten. Doch auch die Experimentierfreudigkeit von Entwicklern ist nachteilig.

 

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Mobilfunk/Internet/VoIP/Skype

Der Skype-Schock: VoIP-Blockade schadet den Mobilfunkern

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 12/05/2010 - Keine Kommentare

Um der potenziellen Bedrohung durch Dienste wie Skype Herr zu werden, müssen Mobilfunker sich selbst der VoIP-Technologie annehmen. Denn Blockadeversuche seinen langfristig nicht sinnvoll, so das Analystenunternehmen Ovum in einem aktuellen Bericht. "VoIP zu blockieren ist wie der Versuch, die Gezeiten zu kontrollieren", meint Steven Hartley, Ovum Principal Analyst. Wenn Mobilfunker sich jetzt wirklich auf VoIP einlassen, könnten sie langfristig profitieren, betont er gegenüber pressetext. Gerade die vermeintliche Gefahr einer potenziellen Netzwerküberlastung darf dabei kein Hindernis sein. "Dieses Risiko ist angesichts des deutlichen Wachstums bei anderen Datendiensten wohl minimal. Videos brauchen beispielsweise viel mehr Bandbreite", erklärt der Analyst. Wenn überhaupt, könnte VoIP eher ein Opfer hoher Netzbelastung werden, da dann die Sprachqualität sinkt.

 

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Wirtschaft/Medien/Internet/Google/App-Economy/IPTV

Über TV-Apps ins Internet - Google will mit Android den Fernsehmarkt wachküssen

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 12/05/2010 - Keine Kommentare

Auf der Entwicklerkonferenz "Google I/O", die Ende nächster Woche in San Francisco stattfindet, präsentiert Google eine für TV-Anwendungen angepasste Version seines Handy-Betriebssystems, die als Dragonpoint bezeichnet wird. Laut „Bloomberg" will der japanische Elektronikhersteller Sony auf der Google-Konferenz bereits neue Fernseher mit Android-Betriebssystem vorstellen. Die Möglichkeit, TV-Apps per Fernbedienung von der Couch aus zu kaufen, dürfte für Anbieter von Software und Inhalte ein einträgliches Geschäft werden. Nicht erwähnt wird, ob Dragonpoint auch den neuen Hybrid Broadcasting Broadband TV-Standard (HbbTV) beherrscht, der einheitliche Schnittstellen zwischen TV und Internet bereitstellt. „Die Verschmelzung von Web und TV hat sich bereits in den letzten Jahren angekündigt. Unser Untersuchungen haben gezeigt, dass drei Kundenbedürfnisse diesen Trend treiben: Zeitsouveränität, Video-Nutzung aus dem Web auch im Wohnzimmer und der Bedarf das komplexe und vielfältige Web-Angebot zu strukturieren und so das ‚Beste‘ für sich aus dem Web zu holen. Aktuelle Markt-Prognosen für diese sogenannten Hybrid-TV Angebote sind sehr positiv", so Christian Halemba von der Düsseldorfer Unternehmensberatung Mind Business.

 

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Schule/Bildung/Universität

myTalent für den wissenschaftlichen Nachwuchs: Der elektronische MINT-Mentor

Von Silke Landwehr veröffentlicht am 11/05/2010 - Keine Kommentare

Tipps für Studium und Bewerbungen, Nachrichten aus der Forschung und eine Stellenbörse bietet das Internet-Portal myTalent. Mit ihnen will die Fraunhofer-Gesellschaft wissenschaftlichen Nachwuchs fördern. Das Portal richtet sich an alle Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik kurz den MINT-Fächern. "Früh übt sich, wer ein Meister werden möchte." Getreu diesem Sprichwort bietet Fraunhofer schon Schülerinnen und Schülern einen einfachen und schnellen Zugang zu Informationen über Wissenschaft und Technik. "Wir wollen die Kinder und Jugendlichen bereits an dem Punkt abholen, an dem sie sich die ersten Gedanken über ihren späteren Berufsweg machen - also in der Schule", sagt Michael Vogel, der die Abteilung Personalentwicklung bei Fraunhofer leitet und Initiator des Portals ist. "Wir wollen sie begleiten und unterstützen, bis sie in die Forschung gehen. Vielleicht ja auch bei Fraunhofer." Der frühe Kontakt soll helfen, Vorurteile abzubauen und zeigen, wie spannend und zukunftsrelevant eine Tätigkeit in Forschung und Entwicklung ist. "Wer von vornherein weiß, wie der Arbeitsalltag eines Polymerchemikers, einer Technomathematikerin oder eines Nanophysikers aussieht, der kann sich leichter für einen Studiengang entscheiden und sich vorstellen, was auf ihn zukommt", so Vogel weiter. Ergebnis: Geringere Studienabbruchquoten und gezielte persönliche Netzwerke.

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Microsoft/Computerspiele

Ich sag mal-Blog zu: Project Natal soll Computersteuerung revolutionieren – Körper statt Controller

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 11/05/2010 - Keine Kommentare

Microsoft schickt sich nach einem Bericht von Spiegel Online an, den Dialog zwischen Schirm und Sofasitzer auf eine neue Stufe zu heben. Die Bewegungssteuerung mit Arbeitstitel „Project Natal" für Xbox 360 könnte es schaffen: „Interaktive digitale Medien so auf den Fernseher bringen, dass man sie dort tatsächlich nutzen will. Auf der Videospielmesse E3 im Juni in Los Angeles will der Konzern die ersten Anwendungen und Spiele für Natal präsentieren, gerade erst hat ein Microsoft-Manager aus Saudi-Arabien ausgeplaudert, dass das System im Oktober auf den Markt kommen soll. Und dazu, glaubt man Gerüchten, eine neue kleinere, hoffentlich auch leisere Version der Spielkonsole Xbox 360″, so Spiegel Online. Gedacht sei Natal in einem ersten Schritt für Videospiele, als Antwort auf den Erfolg von Nintendos Wii, als Konkurrent für Sonys ebenfalls für die E3 heiß erwartetes Bewegungskonzept mit dem Namen Move. „Sony und Nintendo haben sich aber, anders als Microsoft, vom Videospiel-Controller nicht verabschiedet: Beide Systeme kommen nicht ohne ein Stück Plastik in der Hand aus", schreibt Spiegel Online. Beim „Project Natal" sei nicht mehr das Interface-Design, sondern „out of your face design" das Gebot der Stunde, sagte mir Oliver Kaltner, Country Manager Entertainment & Devices bei Microsoft Deutschland, in einem Interview für die Zeitschrift absatzwirtschaft.

 

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Computer/Forschung/Technologie/Google

Google setzt bei 3D im Web auf WebGL - Eigenentwicklung O3D zugunsten des breiteren Standards zurückgestellt

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 10/05/2010 - Keine Kommentare

Google hat sich in Sachen 3D-Grafik im Web entschlossen, voll auf den aufkommenden WebGL-Standard zu setzen. Das wird nicht zuletzt damit begründet, dass das WebGL zugrunde liegende JavaScript zuletzt deutliche Performance-Fortschritte gemacht hat. Die eigenständige Weiterentwicklung des hauseigenen Konkurrenten O3D wird Google demnach aufgeben. "Da sind sehr gute Neuigikeiten für 3D im Web, dass ein Standard - WebGL - von allen Herstellern moderner Browser umgesetzt wird", begrüßt Mozilla-Europe-Präsident Tristan Nitot die Entscheidung gegenüber pressetext. Ganz aufgegeben wird O3D aber nicht, denn es soll als JavaScript-Bibliothek, die auf WebGL aufsetzt, weiterhin zusätzliche 3D-Möglichkeiten liefern.

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Kundenservice/Internet/Social Media

Einweg-Kommunikation mit Kunden: 90 Prozent der Unternehmen versagen beim Thema „Multi-Channel" - Klassisches Servicemanagement greift nicht mehr

Von Christian Stegmüller/Gunnar Sohn veröffentlicht am 10/05/2010 - Keine Kommentare

Nach einer Umfrage der Marktforscher von Ovum sind beim Thema Multi-Channel neun von zehn Unternehmen im Kundenservice nicht vorbereitet und beherrschen nicht die Option, für Kunden über mehrere Kanäle zur Verfügung zu stehen; obgleich das schon seit Jahren auf Fachmessen und Konferenzen zur Diskussion steht. Die Umfrage beweist eindeutig, dass ein Unternehmen, welches mehrere Kommunikationskanäle bieten kann, seine Chancen auf guten Service erhöht. Zum breiten Feld der möglichen Verbindungen zwischen Firma und Kunden gehören SMS, E-Mail, Live-Chat, Self Service via Web und das Spektrum von Social Media. Firmenkunden haben es bereits erkannt - IT-Leiter allerdings versäumt - die Chancen der unterschiedlichen Kontaktkanäle zu nutzen. Es hapert schon bei den ersten Schritten, nämlich Gespräche mit der Geschäftsführung oder anderen Abteilungen, um da wo es weh tut, Veränderungen vorzunehmen: „Das Ganze hat dann natürlich große Auswirkungen im Unternehmen und den Mitarbeitern bei der Implementierung", sagte Andreas Lendner von Alcatel-Lucent auf der Fachkonferenz G-Force in Amsterdam. Nach der Reintegration des Softwareunternehmens Genesys ist er für dessen Deutschland-Geschäft zuständig.

 

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Wirtschaft/Unternehmen/ITK/Unified Communications/Systemintegration

Abgeschottete Kompetenzsilos behindern die Vereinheitlichung der Unternehmenskommunikation - Sachverstand für Systemintegration gefragt

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 10/05/2010 - Keine Kommentare

Wenn es um Kommunikation, Kooperation und Koordination zur Optimierung von Geschäftsprozessen in Unternehmen geht, ist in den vergangenen Jahren einiges in Bewegung geraten. Das Zauberwort dafür heißt Unified Communications: „Optimal aufeinander abgestimmte Kommunikationswege schaffen gute Bedingungen für höhere Produktivität und Kundenzufriedenheit. Bevor eine neue Lösung implementiert wird, ist es hilfreich, sich die Grundlagen vor Augen zu führen. Denn Unified Communications ermöglicht eine ganz neue Art der Kommunikation", berichtet die Fachzeitschrift LANline. Es entstehe eine einheitliche Anwendungsplattform, auch wenn im Back Office unterschiedliche IT- und TK-Systeme im Verbund im Einsatz sind. Bisher allein stehende Kommunikations-Tools wie E-Mail, Fax, Instant Messaging oder Videokonferenzen könnten verknüpft werden. Arbeitsplätze im Vertrieb oder Home Office würden sich optimal einbinden lassen. Die Telefonnummern und die Kommunikationsgewohnheiten der Benutzer müssten sich nicht ändern. Bei Bedarf sind auch Geschäftspartner und Kunden in die UC-Infrastruktur integrierbar. „Am Anfang jeder Planung sollte in der Regel eine Gesamtschau mit allen Standorten, Abteilungen oder Zugriffspunkten entstehen, um auf dieser Basis den Aufbau der Infrastruktur festlegen zu können. Wenn die Standorte, an denen Unified Communications bereitzustellen ist, mit einer solchen Checkliste überprüft wurden, steigt der Anwender bereits frühzeitig in Themenfelder ein, die weit vor der eigentlichen Installation der Systeme zu Klarheit führen. Im Normalfall lassen sich bereits frühzeitig Hindernisse entdecken, die sonst eine UC-Integration behindern könnten", so LANline. ITK-Experten raten dazu, die technischen und organisatorischen Überlegungen frühzeitig mit einem spezialisierten Systemintegrator abzustimmen. „Seit Jahren ist das ITK-Umfeld geprägt durch Wandel. Die technologische Konvergenz bei den Herstellern musste unweigerlich eine Konvergenz im Servicesektor nach sich ziehen. Wir haben unsere Strategie der vergangenen Jahre konsequent auf diese Entwicklung ausgerichtet. Im Ergebnis bieten wir heute mehr denn je eine prozessorientierte Systemintegration mit einem breiten Dienstleistungsportfolio. Davon profitieren unsere Geschäftskunden, Berater und weitere Multiplikatoren", sagte Christian Fron, Geschäftsführer der DeTeWe Communications, auf dem Consultertag in Berlin.

 

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Forschung/Technologie/Unternehmen/Eingangspost

Selbstlernende Fachdaten-Extraktion - ITyX und Fraunhofer entwickeln neue Technologie

Von Christian Stegmüller veröffentlicht am 07/05/2010 - Keine Kommentare

Das Fraunhofer Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS und die ITyX haben eine Lösung zur automatischen Extraktion so genannter Fachdaten entwickelt. Fachdaten sind Kundennummern, Adressdaten und Produktinformationen, die für die Bearbeitung schriftlicher Anfragen notwendig sind. Mit dem neuen selbstlernenden Verfahren kann ein Unternehmen die Eingangspost daraufhin überprüfen, ob und an welcher Stelle in einer Zusendung die notwendigen Fachdaten enthalten sind. Bisherige Lösungen waren nicht in der Lage eigenständig, ohne Regelwerke und Zusatzinformationen, bspw. zwischen einer Kundennummer und einer ähnlich aussehenden Telefonnummer zu unterscheiden. Das soll in Zukunft viel Zeit einsparen, denn im ungünstigsten Fall führten falsch erkannte Fachdaten zu teurer und zeitaufwändiger Nachbearbeitung.

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Kommunikation/Anwendung/Nokia/Microsoft

Kooperation zwischen Nokia und Microsoft – Erstes gemeinsames Produkt soll mobile Zusammenarbeit erleichtern

Von Christian Stegmüller veröffentlicht am 06/05/2010 - Keine Kommentare

Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit rund um das Thema „mobile Produktivität" stellten Microsoft und Nokia heute den „Microsoft Communicator Mobile" als erste gemeinsam entwickelte Anwendung vor. Der neue universelle Client für Echtzeitkommunikation lässt sich direkt mit dem Kommunikationssystem im Unternehmen verbinden und vereinfacht die Zusammenarbeit von unterwegs. Die Anwendung lässt sich in englischer Version bereits im Ovi Store downloaden. "Wir wollen die Produktivität der mobilen Office-Anwender auch auf Nokia Smartphones weiter erhöhen. Das ist das Ziel unserer Allianz mit Nokia," sagt Kirt Debique, General Manager bei Microsoft.

 

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Produkte/Innovationen/Telekommunikation/Microsoft

Microsoft-Handys ernten heftige Kritik - Nur Online-Backup "Kin Studio" kann bei Testern klar punkten

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 06/05/2010 - Keine Kommentare

Heute, Donnerstag, hat in den USA der Verkauf von Microsofts Kin-Handys begonnen. Die Geräte mit Fokus auf soziale Netzwerke sollen nicht zuletzt jüngere Nutzergruppen ansprechen. In den zum Start der Microsoft-Handys veröffentlichten Testberichten wird vor allem das "Kin Studio", ein automatisches Online-Backup aller Aktivitäten, durchwegs als vielversprechender Ansatz bewertet. Insgesamt aber fallen die Kritiken eher negativ aus. "Es ist ein einzigartig attraktives Gerät, dessen Benutzung ein Vergnügen ist", urteilt zwar das Wall Street Journal. Doch selbst dieser vergleichsweise positiv ausfallende Test befindet, dass insbesondere die Kamera sowie die Social-Networking-Tools noch ausgereifter sein könnten. Andere Kritiker gehen mit den Geräten deutlich härter ins Gericht.

 

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Medien/Internet/Telekommunikation/Twitter

Twitter wird zitierfähig - Tweets können künftig auf externen Seiten eingebettet werden

Von Claudia Zettel veröffentlicht am 05/05/2010 - Keine Kommentare

San Francisco, pte - Twitter will in Kürze eine Zitierfunktion einführen. Wie in einem Blogeintrag des Unternehmens angekündigt wird, soll demnächst die Möglichkeit geschaffen werden, Tweets mittels HTML-Code auch auf externen Seiten einzubetten. "Nein, wirklich, es ist ganz einfach", heißt es in dem Eintrag. Mit nur einem Schnippsel von Code werde es möglich, einfache, auswählbare HTML-Tweets zu erstellen. Dienste wie Twitter haben sich mittlerweile als gängige Recherchequelle bei Journalisten etabliert. Die Bedeutung von Social Media nimmt im journalistischen Alltag immer weiter zu, wie auch DJV-Sprecher Hendrik Zörner gegenüber pressetext bestätigt. Häufig wird auch von der Microbloggingseite zitiert - was bisher allerdings meist nur über den Umweg einer textlichen Wiedergabe oder von Screenshots funktionierte. Mit dem neuen Feature wird das Zitieren nun deutlich vereinfacht.

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Kundenservice

Bahnhofsapotheke hat mehr Fans als die Telekom - Web wird als „Touchpoint" für Kunden immer noch unterschätzt

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 04/05/2010 - Keine Kommentare

Die deutsche „Hall of Fame" in Sachen Kundenorientierung ist um ein weiteres namhaftes Mitglied reicher: Die AOK Schleswig-Holstein wurde als Gewinner eines Kundenchampion-Wettbewerbs beim „Kundenkongress 2010" im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz vorgestellt. Bestes Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern und Vierter unter den Top Ten ist die Bahnhof-Apotheke Eberbach, während die Deutsche Telekom abgeschlagen auf Platz 48 landete. Das Ergebnis dürfte Telekom-Chef Rene Obermann nicht erfreuen, nachdem er 2007 den Startschuss zur Serviceführerschaft abfeuerte und die eigene Servicegesellschaft für Mobilfunk, Festnetz und Internet gründete. Die Daten belegen, dass zwischen Kundenmeinung und Eigenwahrnehmung eine gewisse Diskrepanz liegt. So erzielt die Telekom in der Eigenbewertung 404 von möglichen 500 Punkten - die Kundschaft vergab nur 343 Punkte. Positiv wurde von den Kongressteilnehmern konstatiert, dass sich die Telekom überhaupt diesem Wettbewerb stellte, während die Konkurrenz mit Abwesenheit glänzte.

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Mobilfunk/Internet/Apps

Ich sag mal-Blog zu: Hype um die App-Economy schon vorbei? Experten sind geteilter Meinung

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 04/05/2010 - Keine Kommentare

Applikationen - Apps - sind in aller Munde. Eine Applikation ist ja nichts anderes als die Anwendung von standardisierter Technik für einen genau definierten Zweck. Der klar fokussierte Nutzen für eine klar definierte Kundengruppe steht im Vordergrund. Durch den vernetzten Einsatz der im Gerät und in der Umgebung vorhandenen Technologien bieten die Programme überraschend viele, perfekt auf die Aufgaben der Nutzer zugeschnittene Anwendungen bieten. "Was man daraus lernen kann: Bekannte Technologien, klug kombiniert, bieten ungeahnte Chancen für sehr einfache Lösungen von definierten Aufgabenstellungen. Nicht mehr das Produkt mit seinen spezifischen Features steht im Mittelpunkt, sondern die Anwendung vernetzt eingesetzter Technologiebausteine. Wie ich es in meinem vor knapp vier Jahren geschriebenen Buch ‘systemInnovation - die Welt neu entwerfen' formuliert habe: Infrastrukturen des Wissens und Handelns fokussiert auf die Aufgaben der Kunden eingesetzt, führt zu den Systeminnovationen, welche die Trends für die Zukunft setzen werden. Die dabei entstehenden neuen Businessmodelle gestalten die Wertschöpfungsketten fundamental neu und verändern die Rollen aller Unternehmen im Markt grundsätzlich", erläutert Bruno Weisshaupt, Geschäftsführer des Beratungsbüros Origo.

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Wirtschaft/Unternehmen/Internet/Apple

Video-Codes: Apple-Attacke auf Ogg Theora - Patentpool zum Vorgehen gegen Open-Source-Codes in Arbeit

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 03/05/2010 - Keine Kommentare

In Sachen Web-Videos steht nach Flash offenbar auch das Ogg-Theora-Codec auf Apples Abschussliste. Es wird an einem Patentpool gearbeitet, um den von Mozilla und Opera in Sachen HTML5-Videoeinbettung bevorzugten Codec anzugreifen. Das jedenfalls besagt eine offenbar von Steve Jobs stammende E-Mail, die als Antwort auf einen offenen Brief an den Open-Source-Aktivisten Hugo Roy erging. In dem im Blog der Free Software Foundation Europe (FSFE) veröffentlichten Brief hatte Roy sich zwar erfreut gezeigt, dass Apple den Schritt zu HTML5 wagt. Allerdings kritisierte der FSFE-Aktivist, dass Apple dabei auf H.264 statt auf einen wirklich offenen, freien Codec setzt. "Alle Video-Codecs sind durch Patente abgedeckt", heißt es allerdings in der Antwort. Der Codec H.264 ist nicht lizenzfrei, weshalb etwa Mozilla YouTubes HTML5-Experimente kritisiert hat (pressetext berichtete). Opera bevorzugt aus dem gleichen Grund ebenfalls Ogg Theora und auch Roy hat sich daher gegenüber Jobs für den Theora-Codec stark gemacht. "Nur, weil etwas Open Source ist, bedeutet oder garantiert das nicht, dass es gegen keine anderen Patente verstößt", kam allerdings die Antwort. Gleichzeitig ist von einem Patentpool die Rede, um gegen Theora und "andere Open-Source-Codecs" vorzugehen.

 

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Wirtschaft/Service-Ökonomie/Technologie/Verbraucher

Der überforderte Konsument: Kundenkommunikation und Service Design in vielen Firmen mangelhaft

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 30/04/2010 - Keine Kommentare

In der Kommunikation mit Kunden versagen sehr viele Unternehmen. So belegt eine Umfrage der Marktforscher von Ovum, die auf der Fachkonferenz G-Force in Amsterdam vorstellt wurde, dass zwar ein großer Teil der Verbraucher unterschiedliche Kontaktkanäle zu Firmen nutzen, aber weniger als zehn Prozent der Unternehmen in der Lage sind, diese verschiedenen Kommunikationswege via Web, Telefon, E-Mail oder Brief vernünftig zu managen. Die Frustration wächst, wenn Anfragen nicht aus einer Hand bewältigt werden können. Allerdings ist es nach Auffassung von Experten ein Mythos, dass Verbraucher den telefonischen Kontakt über Call Center bevorzugen würden: „Es ist an der Zeit, die Schein-Dichotomie zwischen Servicequalität und Automatisierung aufzuheben. Innovative Unternehmen haben erkannt, dass Kunden keinen Service wollen, sondern selbsterklärende und zuverlässige Produkte, die möglichst den Servicefall ausschließen oder mit schnell und einfach zu bedienenden Self Service- Angeboten kombiniert werden können. Schlechte Erreichbarkeit, unzureichend geschultes Hotline-Personal, komplizierte Prozesse und abmahnfähige Geschäftsbedingungen sind Ausdruck eines unzureichenden Service Design. Wer exzellenten Kundenservice bieten will, muss die Kundensicht zum Ausgangspunkt machen", fordert Bernhard Steimel, Sprecher des Nürnberger Fachkongresses Voice Days plus und der Smart Service-Initiative.

 

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Wirtschaft/Computer/Netbook

Minimind: Abgespecktes Netbook kostet 100 Euro

Von Harald Jung veröffentlicht am 30/04/2010 - Keine Kommentare

Der in Desio bei Mailand beheimatete Elektronikhersteller Altec SpA hat ein besonders kostengünstiges Mini-Notebook auf den Markt gebracht. Der vollständig in Italien gefertigte "Minimind" wird zu einem Ladenpreis unter 100 Euro angeboten. Die Ausstattung entspricht in etwa der eines handelsüblichen Netbooks. Das nur 600 Gramm schwere Gerät verfügt serienmässig über ein Sieben-Zoll-Display, drei USB-Anschlüsse, WLAN-Verbindung, SD/MMC-Kartenleser und einen zwei Gigabyte großen NAND-Flashspeicher. Die Akku-Laufzeit wird mit sieben Stunden angegeben. Serienmäßig installiert ist das Betriebssystem Windows CE 5.0. Eher bescheiden wirken hingegen der 266 MHz-Prozessor AK 7802L von Ankya und der auf 64 Megabyte begrenzte Arbeitsspeicher.

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Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/IT/Unified Communications

Unified Communications: Revolution oder Evolution? Entwicklung abhängig von Unternehmen

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 30/04/2010 - 1 Kommentar(e)

 

Wie lange wird es wohl dauern, bis analoge Telefone abgeschafft sind und man für eine Mitarbeiter-Versammlung nicht mehr in einen Raum zusammenkommen muss, sondern ganz bequem vom eigenen Schreibtisch aus teilnehmen kann? Das Thema Unified Communications (UC) sei im stetigen Wandel und hängt laut Detlev Artelt, Geschäftsführer des Beratungshauses Aixvox, von den Einsatzgebieten der Unternehmen ab. Der Berliner Telekommunikationsspezialist Aastra bietet einen solchen Service und findet nach eigenen Angaben die passende Lösung für jedes Unternehmen und gestaltet Kommunikationsprozesse effizienter. In den vergangenen Jahren Jahren hat Aastra mehrere Hersteller gekauft und ist als Anbieter mitten im Transformations-Prozess von analog zu „UC": 50 Prozent läuft „Voice über IP"-basiert und die anderen 50 Prozent in einem gemischten Hybrid-Ansatz.

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Karriere/Beruf/Freiberufler

Als Freiberufler erfolgreich durchs erste Jahr

Von Matthias Schmitz veröffentlicht am 29/04/2010 - Keine Kommentare

Endlich sein eigener Chef sein - wer hat noch nicht davon geträumt? Arbeitslosigkeit oder Unzufriedenheit im Job, der Wunsch nach Selbstbestimmung. Das alles kann zur Entscheidung führen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. „Aber man sollte auch nie die Nachteile der Freiberuflichkeit außer acht lassen", warnt Claudia Wanzke. „Viele Freelancer sitzen allein im Home Office, hängen von wenigen Auftraggebern ab oder scheitern an bürokratischen Fußangeln." In ihrem neuen Beck kompakt-Ratgeber „Starthilfe für Freiberufler" (Verlag C.H.Beck) zeigt die Journalistin Claudia Wanzke, wie Selbstständige erfolgreich das erste Jahr meistern.

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Wirtschaft/Kredithürde/ifo

ifo: Kredithürde weiter entschärft

Von Christian Stegmüller veröffentlicht am 29/04/2010 - Keine Kommentare

Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im April erneut gesunken. Von den befragten Unternehmen stufen 36,1% die Kreditvergabe durch die Banken als restriktiv ein. Das sind 2,6 Prozentpunkte weniger als im März. Die Unternehmen in Deutschland können sich momentan wieder etwas einfacher über Bankkredite finanzieren.

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Kommunikation/ITK/DeTeWe/Avaya

DeTeWe Communications ist Platin-Partner von Avaya - Berliner Systemintegrator wird zum größten Partner im Bereich Voice-Enterprise

Von Christian Stegmüller veröffentlicht am 28/04/2010 - 1 Kommentar(e)

Der Berliner Systemintegrator DeTeWe Communications und der ITK-Hersteller Avaya besiegeln ihre künftige Zusammenarbeit. Die DeTeWe Communications erhielt beim neuen Avaya-Partnerprogramms „Connect" die höchste Zertifizierungsstufe als Platin-Partner. „Für uns ist die Verleihung des Platin-Status eine Anerkennung und Auszeichnung. Wir freuen uns, dass Avaya unser bisheriges Engagement mit Nortel würdigt und gleichzeitig das große Potenzial unseres Unternehmens erkennt.", sagt Christian Fron, Geschäftsführer der DeTeWe Communications. Die miteinander angestrebten Umsätze zeigen aber auch, welchen Stellenwert den ehemaligen Nortel-Produkten innerhalb des Avaya-Portfolios eingeräumt werde. „Avayas jüngst vorgestellte Roadmap zeigt, dass die Produkte und Services der NES vollständig integriert werden. Wer sich in der Vergangenheit für uns und Nortel entschieden hat, hat in die Zukunft investiert", ergänzt Fron.

 

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Wirtschaft/E-Commerce/Visuelles Shopping/BVDW

BVDW: Einkaufswelten sind wichtiges Trendthema im E-Commerce - Visuelles Shopping wird immer wichtiger

Von Silke Landwehr veröffentlicht am 28/04/2010 - Keine Kommentare

 

Einkaufswelten sind eines der wichtigsten Trendthemen im E-Commerce. Laut den Experten der Fachgruppe E-Commerce im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. wird es künftig nicht mehr ausreichen, Produkte mit einer Beschreibung samt einfachen Abbildungen in Online-Shops zu präsentieren. Immer wichtiger wird die visuelle Aufbereitung, die Produkte ansprechend in Szene setzt. Einen zunehmend höheren Stellenwert nehmen dabei hochwertige Produktvideos ein. Zu den weiteren Trendthemen gehören Mobile Commerce und Social Commerce. Treiber hierfür sind die zunehmende Anzahl mobiler Internetnutzer sowie die steigende Beteiligung an Social Media. "Die Aufbereitung von Produkten ist in vielen Online-Shops schon jetzt nicht mehr zeitgemäß. Eine einfache Produktbeschreibung mit einer kleinen Abbildung reicht nicht mehr aus, um Online-Käufer zu begeistern. Zudem ist es oft mühselig, dass Angebot ähnlicher Artikel zu überblicken. Von einem Shopping-Erlebnis kann hier keine Rede sein. Hier schaffen visuell aufbereitete, gut verknüpfe und zudem strukturierte Einkaufswelten Abhilfe", sagt Achim Himmelreich (Mücke, Sturm | Company), Vorsitzender der Fachgruppe E-Commerce im BVDW.

 

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Kommunikation/Unternehmen/Software/G-Force

Alcatel-Lucent stellt auf der G-Force Amsterdam neue Genesys 8 Software-Suite vor

Von Christian Stegmüller veröffentlicht am 27/04/2010 - Keine Kommentare

Alcatel-Lucent (Euronext Paris und NYSE: ALU) präsentiert auf der diesjährigen G-Force in Amsterdam vom 27. bis 29. April 2010 seine Genesys 8 Software-Suite. Die neue Plattform bietet eine Software zur intelligenten Lastverteilung (intelligent Workload Distribution - iWD), sodass Unternehmen in der Lage sind, Kundeninteraktionen über multiple Kommunikationskanäle und Kontaktpunkte hinweg zu synchronisieren. Nebenbei verbessert es die Effizienz und Transparenz der Workflow-Prozesse im Unternehmen.

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Wirtschaft/IT/Smart Service/Kundenservice

Auf der Suche nach dem smartesten Kundenservice – Intelligente Dienste müssten personalisiert und automatisiert laufen

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 27/04/2010 - Keine Kommentare

Die Deutschen sind „spitze", wenn es um den Anbieterwechsel geht. Hauptgrund: schlechter Service. Die wachsende Komplexität und Medienvielfalt führt dazu, dass Kundeninteraktionen oftmals nicht mehr zu den gewünschten Ergebnissen führen. Aus Kundensicht muss alles einfacher werden. Aus Anbietersicht ist die richtige Balance zwischen Automatisierung und Personalisierung gefragt. „In gesättigten Märkten wird der smarte und intelligente Kundenservice zum Erfolgsfaktor. Ein neuer Preis soll Innovationen auf dem Gebiet des Kundenservices auszeichnen, die die Servicewelt für Verbraucher in Deutschland besser machen", so Bernhard Steimel, Sprecher der Smart Service Initiative und des Fachkongresses Voice Days plus. Über die Vergabe von Smart Service Awards sollen Unternehmen ausgezeichnet werden, die persönliche Services und Automatisierung in perfekter Art und Weise miteinander verbinden. 

 

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Internet/Spiele/World Cyber Games 2010

Deutschlandfinale der World Cyber Games 2010 auf der GAMES CONVENTION ONLINE in Leipzig

Von Dieter Marchsreiter/Matthias Finke/Rudolf Inderst veröffentlicht am 26/04/2010 - Keine Kommentare

Wer die besten eSportler in Deutschland sind und wer im Herbst zum Weltfinale nach Los Angeles fliegen darf, entscheidet sich in diesem Jahr erneut auf der Games Convention Online vom 9. bis 11. Juli in Leipzig. Die WCG veranstaltet auf der wichtigsten Messe speziell für Online- und Mobile Games wie schon im vergangenen Jahr das große Deutschlandfinale, dem die Profi-eSportler entgegenfiebern. „Der Standort Leipzig hat sich für uns bewährt", so Thomas von Treichel, Marketing Director der Advanced Cyber Entertainment GmbH. „Es ist nur logisch, dass wir die Messe nach dem Erfolg des vergangenen Jahres erneut als Standort wählen. Die Ausrichtung der Leipziger Messe und der Weg, den der eSport verstärkt nimmt, passen perfekt zueinander."

 

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Medien/Kommunikation/Internet/Recht/Jugendschutz

Jugendschutz: Provider paktiert mit Filmwirtschaft - Altersfreigabesystem für Spielfilme wird auf Webseiten angewandt

Von Markus Steiner veröffentlicht am 23/04/2010 - Keine Kommentare

Der Schutz von Minderjährigen vor ungeeigneten Online-Inhalten stellt sowohl für die Politik als auch für die Internetwirtschaft eine ernsthafte Herausforderung dar. Während hierzulande Jugendschützer die Betroffenen vor allem mit Bewusstseinsbildung und Schulung der Medienkompetenz für potenzielle Web-Gefahren sensibilisieren wollen, wird in Großbritannien bereits ein sehr viel restriktiverer Problemlösungsansatz erprobt. Dort hat sich nun erstmals ein Internetprovider (ISP) mit der Filmwirtschaft zusammengetan, um das gängige Altersfreigabesystem von Spielfilmen auch eins zu eins für das Netz zu übernehmen. "Was für einen 17-Jährigen zumutbar ist, ist für einen Achtjährigen vollkommen ungeeignet", zitiert BBC News Martin Lange, Chief Executive beim britischen ISP Tibboh, der im Zeichen des Jugendschutzes mit dem British Board of Film Classification (BBFC) kooperiert. Die Kunden des Providers haben ab sofort die Möglichkeit, das Jugendschutzproblem selbst in die Hand zu nehmen. Hierfür müssen sie lediglich Profile für ihre Kinder anlegen, die passend zum Alter der Sprösslinge festlegen, welche Webseiten gesperrt werden und welche nicht.

 

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Sport/Fußball/Internet/Pass Online

Die „iPad-Revolution" des DFB: „Pass Online" macht Beantragung von Spielerpässen für Fußballvereine zum „Kinderspiel"

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 22/04/2010 - 1 Kommentar(e)

Mit der Webapplikation „Pass Online" soll die Beantragung von Spielerpässen für Fußballvereine erheblich vereinfacht werden. Mit dem System kann man nach Angaben des DFB die komplette Abwicklung aller benötigten Daten eines Spielers zur Erstellung des Passes über das Internet erledigen: „Vom Erscheinungsbild ist die Anwendung vielleicht nicht ganz so sexy wie ein iPad oder ein iPhone. ‚Pass Online‘ wird aber für die Fußballvereine ähnlich positive Auswirkungen haben. Das Interesse ist bei allen Verbänden riesengroß. Allerdings sehen alle Verantwortlichen die Notwendigkeit, für die Umstellung die nötigen organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen. Unsere Aufgabe ist es, die Erfahrungen in den Pionierprojekten in Württemberg und später im Rheinland zusammenzutragen und den Verbänden etwas an die Hand zu geben, wie sie ihre Ordnungen und Bestimmungen ändern müssen, das es auch erfolgreich funktioniert. Die Nutzung ist zum geringen Teil ein technisches Problem. Sie ist zum großen Teil ein organisatorisches Problem. Wir müssen über 26.000 Vereine in Deutschland erreichen und ihnen erläutern, was jetzt passiert. Es gibt eine Reihe von Verbänden, die das System schon in diesem Jahr einführen wollen. Neben dem Landesverband Rheinland sind es Hamburg, Schleswig Holstein, der große westdeutsche Fußball- und Leichtathletikverband und Hessen. Im nächsten Jahr wollen dann alle anderen Verbände nachziehen", sagte Kurt Gärtner, Geschäftsführer von DFB-Medien, bei der Vorstellung des Projektes in der DFB-Zentrale in Frankfurt.

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Medien/Computer/Kommunikation/Social Media

"Docs": Microsoft bringt Facebook-Office - Soziales Netzwerk startet Personalisierungs-Offensive für das Web

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 22/04/2010 - Keine Kommentare

Facebook hat gestern, Mittwoch, im Rahmen seiner Entwicklerkonferenz f8 eine überarbeitete Version seiner Facebook-Plattform vorgestellt. Sie verspricht die Möglichkeit, dass diverse Webseiten Nutzern leichter ein personalisiertes Webangebot bieten können. Ebenfalls präsentiert wurde im Rahmen der Konferenz eine App, mit der Facebook auch ins Zentrum der Zusammenarbeit rücken könnte. Denn Microsoft Fuse Labs haben mit "Docs" eine Applikation geschaffen, mit der Facebook-User Office-Dokumente direkt aus Facebook heraus erstellen, bearbeiten und mit Freunden teilen können. Dazu wurden laut Microsoft die Technologien der Office 2010 Web Apps adaptiert, also Microsofts eigenem, im Laufe des Jahres kommenden Online-Office.

 

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Apple/Steve Jobs/iPhone

Ich sag mal-Blog zu: Das Gleichnis vom verlorenen Schaf (äh iPhone) – Steve Jobs und die Marketingkraft des Märchens

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/04/2010 - Keine Kommentare

Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, so er der eines verliert, der nicht lasse die neunundneunzig in der Wüste und hingehe nach dem verlorenen, bis daß er's finde? Und wenn er's gefunden hat, so legt er's auf seine Achseln mit Freuden. Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, vor neunundneunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen. Oder welches Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verliert, die nicht ein Licht anzünde und kehre das Haus und suche mit Fleiß, bis daß sie ihn finde? Und wenn sie ihn gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: Freuet euch mit mir; denn ich habe meinen Groschen gefunden, den ich verloren hatte. Also auch, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.

Die Geschichte des verlorenen iPhones mutet zwar nicht ganz so biblisch an. Ein hübsches Märchen oder gar Gleichnis ist das Ganze schon. Die Story rauscht ja nun durch alle Medien und ist schnell erzählt: Ein bierseliger Entwickler von Apple vergisst in der Kneipe sein iPhone. Ein "ehrlicher" Finder versucht es bei Apple zurückzugeben, wird abgewiesen und vertickt es für 5.000 Dollar "zufällig" bei einem der einflussreichsten Tech-Blogs dieses Planeten. Vorher zieht Apple noch die Reißleine und löscht per Funk die Software. Das Gerät entpuppt sich als Prototyp der neuen iPhone-Generation, die "zufällig" in ein paar Wochen von Steve Jobs vorgestellt werden soll. Mein Gott, besser hätte das auch kein Hollywood-Regisseur in Szene setzen können. Der Apple-Chef macht mit seinen Storytelling-Methoden ein perfektes Storyselling - da sollte jeder Werbe- oder Marketingfachmann einen großen Diener vor Steve Jobs machen. Und irgendwie ist das Muster immer gleich. Jeder Techie weiß, wann und wo Jobs ein neues Produkt präsentiert. Wochen vorher brodelt die Gerüchteküche mit "heimlich" geschossenen Fotos, mit irgendwelchen Nachrichten aus Fernost, wackligen Videos auf Youtube und Indiskretionen von Ex-Managern des Apfel-Konzerns.

 

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Medien/Computer/Telekommunikation/Social Media

Facebook stellt Abspeckversion "Lite" ein - Aus nach nur sieben Monaten Testbetrieb

Von Claudia Zettel veröffentlicht am 21/04/2010 - Keine Kommentare

Facebook hat seine abgespeckte Variante "Lite" eingestellt. Nach nur sieben Monaten Testbetrieb kam das Aus für die Facebook-Version, die sich vor allem an Nutzer mit schlechter bzw. langsamer Internetverbindung richtete (pressetext berichtete). In einem Eintrag auf der eigenen Fanseite bedankt sich Facebook bei den Usern von Lite und ergänzt, "man habe eine Menge von dem Test mit der schlanken Version gelernt". Wie viele Leute die Abspeckversion tatsächlich genutzt haben, hat Facebook nicht bekannt gegeben. Unklar bleibt nach Anfrage von pressetext auch, ob das soziale Netzwerk Pläne für eine neue Leicht-Variante hegt oder komplett Abstand von der Idee nimmt.

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Wirtschaft/Unternehmen/Technologie/Kundenservice

Wie lernende Serviceorganisationen und nachhaltige Kundenerlebnisse entstehen - Voice Days plus positionieren sich für den Herbst

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 20/04/2010 - Keine Kommentare

Traditionell trifft sich im Februar die Kundendienst-Branche auf der Call Center World in Berlin. Im Herbst wird es weitere Fachkonferenzen geben. In der aktuellen Ausgabe des Fachdienstes Call Center Experts erläutern die Macher der Voice Days plus die Vorzüge ihrer Veranstaltung in Nürnberg, die vom 12. bis 13 Oktober stattfindet: „Das Besondere an den diesjährigen Voice Days plus ist der klare Fokus auf die Kundeninteraktion im Service mit den Schwerpunkten Customer Experience, Service Automation, Prozesse, Kollaboration und Performance Management. Wir bieten den optimalen Mix aus Information, Praxiswissen und Networking. Die Zutaten dafür sind ein hochkarätiger zweitägiger Kongress mit integrierter Fachausstellung, Best-Practice-Park, Ausstellerforen, Workshops, Award-Verleihung und Networking-Dinner", so Bernhard Steimel, Sprecher der Voice Days plus. Einen zusätzlichen Anreiz für Fachbesucher sieht er im Schulterschluss mit der CRM-Expo. „Damit zeigen erstmals über 200 Aussteller, mit welchen Strategien, Techniken und Lösungen die Kunden begeistert, gewonnen und gebunden werden und wie die Kommunikation zu ihnen optimal gestaltet wird. Auf der CRM-expo erleben die Fachbesucher, wie eine gute Kundenbeziehung gestaltet wird, und auf den Voice Days plus sehen sie, wie Kundeninteraktion über alle Kanäle funktioniert. Da über ein Messe-Kombiticket beide Ausstellungen besucht werden können, erwarten wir an beiden Tagen insgesamt 4.000 Fachbesucher", prognostiziert Steimel.

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Kultur/Lifestyle/Medien/Kommunikation/Social Media

SMS diktieren Kommunikation von Teenagern - Kurznachrichten lassen Social Networks verblassen

Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 20/04/2010 - Keine Kommentare

Textnachrichten auf dem Handy haben in den vergangenen beiden Jahren weiter an Beliebtheit gewonnen. Mittlerweile sind SMS sogar das Kommunikationsmittel Nummer eins bei Jugendlichen, wie das Pew Research Center aufzeigt. Obwohl dem Dienst ursprünglich nur eine geringe Bedeutung beigemessen wurde, lassen die Kurznachrichten Social Networks ebenso verblassen wie mobile Telefonate, Instant Messaging oder persönliche "Face-to-Face"-Gespräche. Die SMS-Nutzung ist selbst seit 2008 trotz des Booms sozialer Netzwerke wie Facebook oder Twitter dramatisch gestiegen. Ein Drittel aller US-Teenager mit Mobiltelefon verschickt nun mehr als 100 Textnachrichten pro Tag, womit SMS die beliebtesten Kommunikationsmittel bei Jugendlichen sind. "Social Networks werden zwar immer mehr genutzt. Die Auswirkungen auf SMS halten sich aber in Grenzen", sagt Rafaela Möhl, Pressesprecherin beim Online-Tarifberater teltarif, im Gespräch mit pressetext. Ihre Nutzung sei bisweilen weniger umständlich und eine Frage der Gewohnheit.

 

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Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen/Social Media

McDonald's ernennt erstmals Social-Media-Direktor - Fastfoodkette baut digitales Marketing aus

Von Claudia Zettel veröffentlicht am 19/04/2010 - Keine Kommentare

McDonald's hat erstmals einen eigenen Social-Media-Direktor ernannt. Die Fastfoodkette will ihr digitales Marketing sowie die Onlinekundenbetreuung weiter ausbauen. Den Job als Social-Media-Chef übernimmt Rick Wion, der bereits seit 2006 Projekte in diesem Bereich für McDonald's betreut hat, berichtet AdvertisingAge. Außerdem war er Mitglied der McDonald's Digital Task Force, die die digitale Strategie des Unternehmens entwickelt hat. In einem Interview erklärte Wion seine drei Hauptaufgaben: Der Einsatz von Social Media, um ein Geschäftsfeld aufzubauen, die Betreuung von Kundenanfragen sowie das Erreichen von bestimmten Zielgruppen. Wions Tätigkeit begrenzt sich allerdings auf die USA. Dort wird er auch mit dem PR-Team zusammenarbeiten und eigene Mitarbeiter in seiner Abteilung erhalten.

 

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Wirtschaft/IT/Marketing/Kundenservice

Ich sag mal-Blog zu: Der Kunde als störender Ignorant – Warum die deutsche IT-Branche umdenken muss

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 19/04/2010 - Keine Kommentare

Während Hardwareanbieter immer noch gerne die Leistungsdaten ihrer Produkte zur Schau stellen, verstehen die Software-Marketer mehr und mehr, wie wenig Sinn das macht. Selbst Microsoft hat diese Lernkurve mittlerweile durchlaufen. Steve Wozniak ist ein begnadeter Mathematiker und zählt zu den legendärsten Computeringenieuren aller Zeiten. So stilisiert sich zumindest der frühere Weggefährte von Steve Jobs und Erfinder des Apple I in seiner eigenen Biografie. Was Wozniak nicht ist: ein Marketinggenie. Das wollte er nie sein und äußert sich dementsprechend enttäuscht, dass sein alter Kumpel Jobs nicht den Ingenieur in den Mittelpunkt des Unternehmens stellte. Von Anfang an war Apple als Marketingunternehmen konzipiert: "Das Produkt wird sich mit anderen Worten danach richten, welche Wünsche und Anforderungen die Marketingabteilung bei den Kunden finden wird. Das ist das genaue Gegenteil von einem Ort, wo Ingenieure einfach das konstruieren, was ihnen Spaß macht, und das Marketing anschließend Wege findet, um das Produkt zu vermarkten", sagt Wozniak. Genau das sei der Grund, warum "Woz" nur noch über alte Zeiten sinniert und Steve Jobs zu den erfolgreichsten IT-Unternehmern der Welt zählt, meint Peter B. Zaboji, Chairman des Frankfurter After-Sales-Spezialisten Bitronic: "Obsessionen für technische Perfektion sind ja schön und gut. Am Ende des Tages ist der Markterfolg entscheidend und nicht die Selbstverliebtheit von Ingenieuren. In vielen IT-Unternehmen sind Marketing, Management und Führung immer noch viel zu herstellerorientiert."

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Umfrage/Beruf/Kundenservice

Berufsgruppen für Telekommunikation und Werbung genießen das schlechteste Ansehen - Besseres Verständnis der Kundensicht vonnöten

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/04/2010 - Keine Kommentare

So langsam müssten sich die Werbewirtschaft etwas einfallen lassen, um nachhaltig ihren Nachwuchs zu sichern: „Das Image des Berufs Werber ist schlechter denn je. Laut einer Untersuchung des Marktforschungsinstituts Forsa für den Beamtenbund zum Ansehen von Berufsgruppen genießen nur Telekom-Mitarbeiter und Versicherungsvertreter ein geringeres Ansehen in der Bevölkerung", berichtet die Fachzeitung Horizont.

Das Ansehen der Werber habe sich in den vergangenen zwei Jahren weiter verschlechtert - vor allem in den neuen Bundesländern: Hier haben die Mitarbeiter von Werbeagenturen das schlechteste Ansehen aller Berufsgruppen. „Das die Berufsgruppen, die mit Kommunikation zu tun haben, so schlecht abschneiden, ist ein Armutszeugnis. Nicht nur die Werber müssen ihre Unternehmenskultur radikal ändern, auch die TK-Konzerne sind gefordert. Sie befinden sich nun schon seit Jahren am Tabellenende", kritisiert Bernhard Steimel, Sprecher des Nürnberger Fachkongresses Voice Days plus, der sich mit Technologien für Kundeninteraktion und Serviceerlebnissen beschäftigt. In seinem Blog bemerkt Steimel, dass bei den Telcos der Geist zum Umdenken zwar willig, aber das Fleisch schwach sei. Man will immer mehr die Kundensicht entdecken als Ausgangspunkt für bessere Einsichten. Es fehlt allerdings der richtige Radar", bemängelt Steimel.

 

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Forschung/Technologie/Computer/Telekommunikation

"MyUI" verspricht hochindividuelle Interfaces - Adaptive Lösungen für Barrierefreiheit und beste Usability

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 16/04/2010 - Keine Kommentare

Europäische Forscher entwickeln im Rahmen des EU-Projekts "MyUI" (Mainstreaming Accessibility through Synergistic User Modelling and Adaptability) Technologien, die äußerst anpassungsfähige Bediensysteme ermöglichen. "Die Idee dahinter ist, das Thema Barrierefreiheit Mainstream-tauglich zu machen", erklärt MyUI-Projektkoordinator Matthias Peissner vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO im Gespräch mit pressetext.

Derzeit scheuen Unternehmen und Produktdesigner nämlich aufgrund des hohen Aufwands oft davor zurück, auch auf die Bedürfnisse beispielsweise älterer oder behinderter User näher einzugehen. Wenn nun die Benutzeroberflächen von IKT-Produkten sich selbst entsprechend individuell an Nutzer anpassen können, fällt eine große Hürde für echte E-Inklusion.

Für Nutzer wie beispielsweise Schlaganfallpatienten verspricht der Ansatz indes den Vorteil, dass sie Systeme nicht erst aufwendig entsprechend ihren Anforderungen konfigurieren müssen. Denn das MyUI-Team setzt auf eine semantische User-Modellierung. "Im Prinzip könnte dazu jedes persönliche Gerät Informationen sammeln, die zwischen Geräten ausgetauscht werden und so ein wirklich umfassendes Bild des Nutzers ergeben", sagt Peissner.

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Politik/Medien/BVDW

BVDW gründet Forum Medien- und Netzpolitik

Von Matthias Schmitz veröffentlicht am 16/04/2010 - Keine Kommentare

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat sein neues Forum Medien- und Netzpolitik konstituiert und Tobias Koppitz, Justiziar und Referent Medienpolitik des BVDW als Sprecher benannt. Ziel des Forums ist die engere Verknüpfung zwischen der Medienpolitik des Verbandes mit den relevanten Politikfeldern für interaktives Marketing, digitale Inhalte und interaktive Wertschöpfung und den täglichen Anforderungen der Mitglieder. Neben der inhaltlichen Komponente der Medienpolitik sind nach Angaben des Verbandes vor allem netzpolitische Aspekte relevant. Im Vordergrund stünden derzeitig die Themen Datenschutz, Online Vermarktung, Wirtschaft und Inhalte des Internets sowie Applikationen und Dienstleistungen rund ums Internet. Für 2010 plant der BVDW mit seinem Forum Medien- und Netzpolitik Veranstaltungen für die Politik, um die unterschiedlichen Geschäftsmodelle der digitalen Wirtschaft aktiv zu erläutern und so das Verständnis für das neue Wirtschaftsfeld Internet in der Politik zu fördern.

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Politik/Wirtschaft/Unternehmen/Dienstleistungen/Frühjahrsgutachten

Das sollten Politiker lesen: Serviceökonomie macht die Volkswirtschaft robuster!

Von Silke Landwehr veröffentlicht am 15/04/2010 - 2 Kommentar(e)

Das Service-Blog von Bitronic hat eine kleine Debatte angestoßen über Sinn und Unsinn der wirtschaftspolitischen Akzente in Deutschland. Grundlage war ein Beitrag in der Wochenzeitung "Die Zeit": Als Grund für die Robustheit des Arbeitsmarktes wird u.a. die strukturellen Veränderungen der Wirtschaft genannt: "Seit Jahrzehnten verlieren die Arbeitsplätze in der Industrie an Bedeutung. Auch in Deutschland. Der vergangene Boom der Exportindustrie hat diesen Trend nicht gebrochen. Zwischen 1991 und 2008 ist der Anteil der Jobs im produzierenden Gewerbe gefallen - von fast 30 auf 20 Prozent der Gesamtbeschäftigung. Und während die Industrie 2009 rund 340.000 Arbeitsplätze abbaute, stellten die Unternehmen in vielen Dienstleistungsbranchen selbst in den finstersten Abschwungmonaten noch munter ein. Öffentliche und private Dienstleister schufen 259.000 Jobs. So wurde ein Teil des Stellenabbaus kompensiert." Und was noch wichtiger ist. In Dienstleistungsberufen kann man nur begrenzt über eine Automatisierung zu einer höheren Produktivität kommen. Im Kindergarten, in Pflegediensten, bei Beratungstätigkeiten, Wartung oder Reparatur kommt es auf die menschliche Arbeitskraft an.

Schlussfolgerung der Wirtschaftsexperten: Es ist weniger Wachstum nötig, um Jobs zu schaffen. In den sechziger und siebziger Jahren entstanden erst ab drei, vier Prozent Wirtschaftswachstum neue Stellen. "Heute kann die Erwerbstätigkeit schon bei 1,2 Prozent steigen", schätzt Christian Dreger vom DIW. Das macht uns weniger anfällig für Krisen!

Spontane Reaktion des Unternehmensberaters Harald Henn: das sollten vor allem die Politiker lesen, die immer noch Branchen und Unternehmen subventionieren, die unsere Volkswirtschaft nicht zukunftsfähig machen. Aber leider lesen unsere Politiker ja keine blogs, beschäftigen sich nicht mit communities oder Twitter und können viele Entwicklungen daher auch nicht einschätzen. Hier geht es zur Debatte im Netzwerk für Dienstleistungsökonomie. 

 

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Internet/Technologie/Maschinen

re:publica: Ausschaltknopf als Menschenrecht - Technik darf kein Oberlehrer werden

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 14/04/2010 - Keine Kommentare

Der digitale Medienfluss verwandelt sich in eine Umweltbedingung, so der Journalist und Blogger Peter Glaser in seinem Eröffnungsvortrag auf der re:publica in Berlin. Er sei überall und immer da: „Früher öffnete sich einmal pro Abend das Nachrichtenfenster in die Welt. Heute fließen die Ströme an Meldungen, Unterhaltung, Information unausgesetzt. Sonderbare Dinge wie ‚Testbild‘ und ‚Sendeschluss‘ kennen junge Medienkonsumenten nicht mehr. Das Netz ist zum Inbegriff der Permanenz geworden. Ständig geht es vor sich, es aktualisiert sich, es vibriert vor Mitteilsamkeit. Früher gab es einen Zustand, dann kam eine Veränderung, dann ein neuer Zustand. Jetzt ist Veränderung der Zustand. Früher hat der Große den Kleinen gefressen, dann fraß der Schnelle den Langsamen. Nun wird das Manchmal vom Immer verschluckt", sagte Glaser. Maschinen würden in Zukunft nicht mehr mit einem Ein- und Aus-Knopf bekommen, sondern nur noch mit einer Reißleine, die zum Start gezogen wird, dann läuft der Apparat bis in alle Ewigkeit. „Ich bin der Auffassung, dass der Ausschaltknopf als ein bedeutendes Menschenrecht gewahrt bleiben muss. Wie sehr uns dieser Knopf bereits ausgetrieben worden ist, zeigt das Mobiltelefon. Zwar verfügt es noch über einen regulären Ausschaltknopf. Aber die psychische Belastung, die das Ausschalten mit sich bringt angesichts der Möglichkeiten, was man alles versäumen könnte, ist immens. Das Nichtrangehen zu lernen, ist so schwierig wie ein Morphiumentzug", befürchtet Glaser. Er verweist auf das Opus „Mythos der Maschine" von Lewis Mumford. Die Welt wäre besser, wenn man es als Schulbuch einsetzen würde.

 

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Wirtschaftspolitik/Konjunktur/Frühjahrsgutachten/Wirtschaftsforscher

Ich sag mal-Blog zu: Glaskugel-Wirtschaftsforscher warnen vor zu viel Optimismus - Andere sprechen vom Aufschwung

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 14/04/2010 - 1 Kommentar(e)

Morgen ist wieder der Tag der Glaskugel-Wirtschaftsforscher. Die VWL-Alchimisten stellen ihre "Prognosen" zum Konjunkturverlauf in diesem und im kommenden Jahr vor - doch die Indikatoren sind nach einem Bericht von Spiegel Online so widersprüchlich wie selten zuvor. "Einerseits sind die Auftragsbücher der exportorientierten deutschen Industrie wieder gut gefüllt. Die Frachtflugzeuge der Lufthansa sind wieder so gut ausgelastet wie vor dem massiven Einbruch im März 2008 - auf manchen Strecken liegen die Werte sogar auf dem Vor-Krisenniveau. Andererseits zeigen sich Finanzexperten in den monatlichen Umfragen des Mannheimer Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) seit längerem skeptisch - und warnen entsprechend vor zu viel Optimismus", schreibt Spiegel Online. Ob die staatlich alimentierten Fliegenbein-Zähler wieder daneben liegen, werden am Ende des Jahres wissen. Warum der Staat immer noch Millionen Euro für diese Makroklempner verschwendet, ist mir allerdings schleierhaft.

 

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Kommunikation/Computer/IT/Social Media

IT-Chefs versperren Mitarbeitern Social-Media-Zugang - Immer mehr fürchten Ablenkung von der Arbeit

Von Claudia Zettel veröffentlicht am 14/04/2010 - 1 Kommentar(e)

 

Immer mehr IT-Chefs versperren den Mitarbeitern in ihren Unternehmen den Zugang zu sozialen Netzwerken. Wie eine aktuelle Untersuchung zeigt, wachsen offenbar die Bedenken über Nutzung bzw. Missbrauch der Plattformen und viele CIOs ziehen Konsequenzen. Laut der Befragung von Robert Half Technology sagen aktuell 38 Prozent der IT-Chefs, sie hätten strengere Social-Media-Regeln eingeführt und nur 17 Prozent sagen, die Richtlinien für die Nutzung von sozialen Netzwerken seien gelockert worden. Viele CIOs sind im Speziellen darüber besorgt, dass die Nutzung von Seiten wie Facebook oder Twitter zu sehr von der Arbeit ablenken könnte. Daher haben inzwischen 23 Prozent der Verantwortlichen Beschränkungen eingeführt, wenn es um die private Nutzung während der Arbeitszeit geht, 15 Prozent schränken sogar die berufliche Nutzung ein.

 

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Wirtschaft/Mobilfunk/Informationstechnologie/Telekommunikation

Das Ende der Rechenboliden unterm Schreibtisch: Smartphone statt Desktop-PC - Telekommunikation wandelt sich zur Disziplin der Informatik

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 13/04/2010 - 1 Kommentar(e)

In drei Jahren spielen Desktop-PCs keine Rolle mehr", prognostiziert John Herlihy, Google-Sales-Chef für Europa. „Schon vor einiger Zeit haben Laptops ihre großen Desktop-Brüder in den Verkaufszahlen überholt. Ein Notebook bietet viele Vorteile: Es ist kleiner, mobil und sparsamer im Verbrauch. Doch nach wie vor hat der preiswertere Desktop-PC seinen festen Platz in den Büros und auf den Schreibtischen vieler Anwender. Jetzt zeichnet sich ein neuer Trend ab: Smartphones werden seit dem iPhone immer beliebter und mit sinkenden Preisen für UMTS-Tarife erreichen sie eine immer größere Verbreitung. Werden die kleinen Alleskönner also dem Desktop-Rechner in drei Jahren den Todesstoß versetzen", fragt sich PC-Welt. Vieles spreche für den großen Smartphone-Durchbruch auf Kosten der Rechenboliden unterm Schreibtisch: Die Mini-PCs seien klein, handlich und noch mobiler als Notebooks. „Egal ob iPhone, Android oder Windows Mobile - Smartphones stehen in der Funktionalität ihren großen Desktop-Brüdern nur wenig nach. Sie surfen, empfangen E-Mails und sind mobiler Videoplayer. Teilweise bieten Smartphones sogar deutlich mehr als ein Computer: Sie telefonieren, navigieren dank GPS-Chip und fotografieren mit der eingebauten Kamera. Lediglich bei rechenaufwendigen Anwendungen wie Videoschnitt und Spielen oder komplexen Anwendungen, die voll auf eine Tastatur setzen - etwa Office, müssen sich Smartphones noch dem klassischen PC geschlagen geben", so PC-Welt. Was das Smartphone mangels Leistung und Ausstattung nicht alleine könne, schafft es mit Online-Diensten aus der Cloud - so die Rechnung vieler Experten. Beim Cloud-Computing würden spezialisierte Server die Berechnungen und schicken das Ergebnis über eine flotte Internetverbindung an das Anwender-Gerät übernehmen.

 

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Medien/Kommunikation/Social Media

Twitter startet mit Werbung - "Promoted Tweets" sollen Microblog profitabel machen

Von Claudia Zettel veröffentlicht am 13/04/2010 - 1 Kommentar(e)

San Francisco/Wien, pte - Twitter startet mit seinem lang erwarteten Werbeprogramm. Noch heute, Dienstag, soll das Unternehmen die ersten Werbetweets in Umlauf bringen, wie US-Medien berichten. Mit dem Suchanzeigen-Service unter dem Namen "Promoted Tweets" will das Unternehmen seinen Microbloggingdienst profitabel machen.

Die Werbetweets werden zunächst nur in Suchergebnisse integriert und sollen dort an oberster Stelle - ähnlich dem Google-Werbesystem - angezeigt werden. Später will Twitter die Promoted Tweets dann auch in die Streams der User einbauen. "Ich glaube, dass es sich hier um ein erfolgversprechendes Modell handelt, weil es sehr sorgfältig gestartet wird und auf die Nutzerbedürfnisse Rücksicht nimmt", meint Microblog-Experte Günter Exel im Gespräch mit pressetext. Die Herausforderung werde sein, die Werbung genau auf die Nutzerinteressen abzustimmen.

 

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Medien/Kommunikation/Unternehmen/Finanzen

Pessimismus unter Print- und TV-Journalisten - Mehrheit der US-Redakteure glaubt an weitere Rückgänge

Von Claudia Zettel veröffentlicht am 12/04/2010 - Keine Kommentare

Unter Journalisten klassischer Medien herrscht großer Pessimismus. Das zeigt eine aktuelle Befragung von Print- und Broadcast-TV-Redakteuren in den USA, wie die New York Times berichtet. Die meisten Journalisten aus diesen beiden Medienbereichen denken, dass sich ihre Profession weiteren Rückgängen stellen muss. Die Hälfte der Journalisten glaubt, dass ihre Arbeitgeber über kurz oder lang scheitern werden, wenn sie nicht neue Einnahmequellen finden.

Laut der Befragung des Project for Excellence in Journalism des Pew Research Center gaben 18 Prozent der Printredakteure an, dass ihre Medienhäuser derzeit aktiv daran arbeiten, Leser online zur Kasse zu bitten. 58 Prozent sagten derlei Überlegungen seien zumindest in Diskussion. Zudem gehen 23 Prozent der Printjournalisten davon aus, dass Online-Bezahlmodelle künftig die Haupteinnahmequelle sein werden und Werbung überholen.

 

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Politik/Medien/Kommunikation

Facebook erneut in der Kritik von Jugendschützern

Von Claudia Zettel veröffentlicht am 11/04/2010 - Keine Kommentare

Facebook wird neuerlich von Jugendschützern kritisiert. Das Netzwerk gebe ernsthaft Anlass zur Sorge, sagt der Chef der britischen Organisation Child Exploitation and Online Protection Center (Ceop) Jim Gamble. Laut dem Jugendschützer hat Facebook bisher keine einzige Beschwerde über verdächtigte Pädophile an die Polizei weitergeleitet, berichtet der Independent. Der Schutz von Minderjährigen lasse in dem Social Network sehr zu wünschen übrig.

Gamble fordert von Facebook Beweise darüber vorzulegen, dass die Mitarbeiter tatsächlich gegen Kriminelle sowie Mobbing auf der Seite vorgehen. Im ersten Quartal hätten die Behörden 252 Beschwerden über sexuelle Übergriffe, Mobbing und Hacking von Facebookusern erhalten. Allerdings sei keine einzige davon direkt von Facebook selbst weitergegeben worden.

 

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Internet/Social Media

Twitter legt international kräftig zu - 60 Prozent der Accounts inzwischen von außerhalb der USA

Von Claudia Zettel veröffentlicht am 09/04/2010 - Keine Kommentare

Twitter ist in den vergangenen Monaten international kräftig und kontinuierlich gewachsen. Wie das Unternehmen in seinem offiziellen Blog bekannt gegeben hat, haben sich mehr Menschen außerhalb als innerhalb der USA registriert. Inzwischen stammen 60 Prozent der Accounts von außerhalb der Vereinigten Staaten, wie Matt Sanford, Lead Engineer bei Twitter, schreibt. Mit ein Grund für das internationale Wachstum ist auch der Umstand, dass Twitter inzwischen in diversen Sprachen verfügbar ist, nicht mehr nur in Englisch. So gibt es bereits eine französische, eine deutsche, italienische, japanische und spanische Seite. In manchen Ländern kommt es außerdem immer dann zu Wachstumsschüben, wenn sich eine prominente Person aus dem Land registriert, so Sanford.

 

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Medien/Internet/Google/Landesmedienanstalten/Datenschutz

Ich sag mal-Blog zu: “Datenkrake” Google mit dem Rundfunkstaatsvertrag bändigen? Wenn Parteiapparatschicks für Netzneutralität sorgen sollen

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 08/04/2010 - Keine Kommentare

Christoph Kappes von der Agentur Fructus hat sich heute in einem FAZ-Gastbeitrag (natürlich im Feuilleton von Herrn Schirrmacher) kritisch mit der Datengier von Google auseinandergesetzt. Dabei demontiert er die irrige Vorstellung (die bei mir nie existierte), dass der Mountain View-Konzern eine Suchmaschine mit ein paar Gratisdiensten wäre. Das Geschäftsmodell von Google beruhe darauf, dass Nutzer seine Produkte akzeptieren, die entweder Werbeplätze sind oder die Effizienz der Werbung steigern. "Der Erfolg beruht dabei auf den Werbesystemen AdWords und AdSense. Mit ihnen erlöst das Unternehmen 97 Prozent seines Jahresumsatzes von knapp 24 Milliarden Dollar, indem es Anzeigen zu zwei Dritteln auf eigenen Produkten und zu einem Drittel auf Fremdprodukten plaziert: Die Suchmaschine wird erweitert (etwa um die Funktion Street View), um den Markt der lokalen Anzeigen zu erschließen. Bücher erhöhen die Abrufzahlen der Suchmaschine. Das Mobiltelefon Nexus soll zusammen mit dem Betriebssystem Android den stark wachsenden Werbemarkt auf webbasierten Smartphones erschließen, bislang die Domäne von Apples iPhone", schreibt Kappes. Kritisch sei die Datensammlung für Nutzer eines Google-Kontos, bei dem eine Registrierung mit expliziten Daten wie Klarname und Adresse erfolgt.

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Telekommunikation/Produkte/Mobilfunk

LG setzt beim Touchscreen-Handy "Mini" auf HTML5

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 08/04/2010 - Keine Kommentare

LG Electronics hat heute, Mittwoch, offiziell den Start seines schlanken Touchscreen-Handys LG Mini bekannt gegeben. Dieses wartet laut LG als erstes Feature Phone mit einem HTML5-fähigen Browser auf. Der WebKit-basierte "Phantom" verspricht nicht nur die Möglichkeit, Videos direkt im Browser anzusehen, sondern auch insgesamt ein besseres mobiles Internet-Erlebnis.

"Wir erzielen gegenüber unserer letzten Multimedia-Handy-Generation im Web eine Leistungssteigerung um bis zu 50 Prozent", betont Thomas Fritz, Key Account Manager Mobile Phones bei LG Austria, im Gespräch mit pressetext. Das liegt zwar auch an der besseren Hardware, doch nach Schätzung eines LG-Software-Ingenieurs mache der WebKit-Browser rund zwei Drittel dieser Steigerung aus.

 

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Technologie/Medien/Kommunikation/Social Media

Facebook-Stalking fördert Hass zutage

Von Claudia Zettel veröffentlicht am 08/04/2010 - Keine Kommentare

Das soziale Netzwerk Facebook fördert bei seinen Nutzern erstaunlich starke Emotionen zutage. Forscher der University of Missouri School of Journalism haben herausgefunden, dass Facebook-Nutzer regelrechte Hass- aber auch sehr positive Gefühle entwickeln, wenn sie durch die Profile von anderen surfen. Der Studienleiter Kevin Wise und sein Team haben die These aufgestellt, dass die User entweder "passiv sozial" surfen oder "sozial ausbeutend" in den Profilen anderer stöbern, berichtet Cnet.

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Kundenservice/Internet/Social Media

Deutsche Dienstleister verweigern Online-Soforthilfe - Unternehmen scheuen den Web-Dialog mit Kunden

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 07/04/2010 - Keine Kommentare

Verbraucher wünschen sich von Dienstleistern in Deutschland mehr Soforthilfeangebote im Internet. 72 Prozent der Kunden sind mit dem Informationsangebot auf den Firmenwebseiten unzufrieden. Sie kritisieren lückenhafte FAQ-Seiten sowie fehlende Live-Chats und Social Media-Präsenz. Jedes vierte Unternehmen teilt selbst die Ansicht, die Kanalvielfalt nicht ausreichend für den Online-Kundenservice zu nutzen. Das sind die Ergebnisse des Wettbewerbs „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister", der 2010 zum fünften Mal von Steria Mummert Consulting, der Universität St. Gallen, Handelsblatt und ServiceRating durchgeführt wurde.

Die Direkthilfe im Internet gehört für Verbraucher mittlerweile zur wichtigsten Servicefunktion im Internet. Beispiel Telekommunikationsbranche: Sechs von zehn Mobilfunkkunden befragen vorzugsweise andere Kunden in Produktforen oder ihren vertrauten Social Communities, um sich über Produkte und Anbieter zu informieren. „Online-Kunden erwarten heute Service ohne Medienbrüche", sagt Elmar Stenzel, CRM-Experte von Steria Mummert Consulting: „Unternehmen sollten deshalb ihren Kunden folgen, indem sie ihr Serviceangebot um zusätzliche Supportkanäle erweitern, beispielsweise mit Auftritten bei Facebook und dem Einrichten von Social Communities. Insbesondere Twitter erweist sich bei Supportfragen als sehr wirkungsvoll und schnell. Fragen zu Produkten oder zum Unternehmen werden so entweder von anderen Usern beantwortet oder durch Kundenberater, die Fragen der Nutzer aufgreifen und sofort darauf reagieren", so Stenzel.

Dienstleister, die ihre Kundenbetreuung auf soziale Netzwerke ausdehnen, würden damit die Servicequalität steigern. Die große Masse an Standardfragen werde nicht über Call Center, sondern über Social Communities beantwortet. Es entstünden im Kundenservice Freiräume, um sich intensiver mit komplexeren Anfragen zu beschäftigen. „Es ist erstaunlich, wie zurückhaltend die Entscheider in deutschen Führungsetagen gegenüber Support-Lösungen mit Social Media-Anbindung derzeit noch sind. Oftmals realisieren Manager nicht, welche Community-Kompetenzen in der eigenen Service-Organisation schlummern und welche Suchmaschinenrelevanz webbasierte Kundendialoge bereits haben", so Björn Behrendt, Geschäftsführer der Service-Community.

 

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Internet/Suchmaschine/Apple/iPad

WolframAlpha kommt auf iPad und E-Books - "Wissensmaschine" startet kostenpflichtige Apps

Von Claudia Zettel veröffentlicht am 06/04/2010 - Keine Kommentare

Die semantische Suchmaschine WolframAlpha kommt sowohl aufs iPad als auch auf E-Books. Nachdem das Unternehmen bekannt gegeben hatte, seine iPhone-App deutlich zu verbilligen - von stolzen 50 auf nur mehr zwei Dollar - wurde auch verlautbart, dass es künftig Apps für das Apple-Tablet sowie für E-Books geben soll. Die überteuerten Kosten für die iPhone-Applikation will WolframAlpha den Käufern rückerstatten. Wie US-Medien berichten, sollen die iPhone- und iPad-Anwendungen von WolframAlpha in einem Paket zum Preis von 1,99 Dollar angeboten werden. Dass der Internetdienst darüber hinaus auch ein E-Book-Programm startet, kommt etwas überraschend. Als erstes Angebot soll es eine iPad-Version von Theodore Grays Bestseller "The Elements: A Visual Exploration of Evry Known Atom in the Universe" geben. Wie umfassend das E-Book-Programm infolge ausfallen wird, ist noch unklar. WolframAlpha will mit der kompletten Palette erst später im zweiten Quartal starten. Die E-Book-Applikation integriert die Wissens-Suchmaschine von WolframAlpha in das Leseerlebnis von elektronischen Büchern. Wie genau die E-Book-Inhalte mit der "Wissensmaschine" verknüpft werden, ist aber ebenfalls noch nicht bekannt.

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Internet/Google/Buzz/Datenschutz

Google überdenkt Buzz-Datenschutz - Update für Einstellungen zur Privatsphäre

Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 06/04/2010 - 1 Kommentar(e)

Mit einem Datenschutz-Reset reagiert Google auf die wachsende Kritik am Umgang mit privaten Informationen im Social Network Buzz. So werden seit dieser Woche User automatisch aufgefordert, ihre Privatsphäre-Einstellungen zu bestätigen oder gegebenenfalls zu ändern, berichtet die BBC. Neben Usern und Datenschützern hatte sogar der US-Kongress die Behörden dazu aufgefordert, den neuen Dienst und den Umgang mit privaten Informationen eingehend zu überprüfen. "Schon kurz nach dem Start von Google Buzz haben wir schnell realisiert, dass wir nicht alles richtig hingekriegt haben und alles daran gelegt, die Buzz-Erfahrung zu verbessern", so Todd Jackson, Produkt-Manager bei Buzz. "Unseren Usern Transparenz und Kontrolle zu geben ist uns sehr wichtig", so Jackson weiter.

 

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Politik/Wirtschaft/Industrie

Deutschland ist überindustrialisiert - Bundesregierung setzt falsche Akzente in der Wirtschaftspolitik

Von Matthias Schmitz veröffentlicht am 06/04/2010 - Keine Kommentare

Nach Prognosen der Wirtschaftswoche steht die deutsche Industrie in den kommenden Jahren vor den stärksten Veränderungen. Im Vergleich zu den USA seien wir überindustrialisiert. Nur 13 Prozent des Bruttoinlandsproduktes entfielen in den USA vor dem großen Wirtschaftseinbruch auf das verarbeitende Gewerbe. In Deutschland sei der Anteil fast doppelt so hoch. „Noch immer hätten deutsche Industrieunternehmen weniger Dienst- und Produktionsleistungen ausgelagert. Das dürfte sich jetzt ändern", orakelt die Wirtschaftswoche. Um aus dem Tal der Tränen wieder aufzusteigen, müssten die Industrieunternehmen ihre gesamte Produktionsstrategie umkrempeln, um künftig Krisen besser abfedern zu können. Das habe weitreichende Folgen für den Produktionsstandort. „Fertigte ein Unternehmen bisher zu 60 Prozent in Hochlohnländern wie der Bundesrepublik, werden dies von 2011 an eher 50 Prozent sein", prophezeit nach dem Wiwo-Bericht der McKinsey-Berater Harald Proff. Wachstum finde meist über die Verlagerung auf Outsourcing-Spezialisten statt: „Nach meiner Erfahrung ist diese Prognose sogar sehr konservativ. Die Konsolidierung der deutschen Industrie wird noch deutlicher über die Auslagerung von Aktivitäten verlaufen, die nicht zu den Kernkompetenzen der Unternehmen gehören. Man wird sich stärker auf die Forschung, Entwicklung, Produktveredelung, User Interface, Design, Marketing und Vertrieb konzentrieren - wie es beispielsweise Apple seit Jahren perfekt vorlebt. Alles andere werden externe Spezialisten erledigen", so der After Sales-Experte Peter Weilmuenster, Vorstandschef von Bitronic.

 

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