Finanzen/Banken/Kunden/Finanztest

Ich sag mal-Blog zu: Sparda und Co. - Die große Blamage für Bankberater beim Finanztest

Von NeueNachricht veröffentlicht am 23/12/2009 - Keine Kommentare

Selbst ein Jahr nach der Lehman-Pleite bleibt die Bankberatung so schlecht wie ihr Ruf. Zu diesem Befund kommt die Zeitschrift Finanztest in ihrer Januar-Ausgabe. Damit werden die Ergebnisse des Wiso-Finanztestes vor einigen Monaten bestätigt. Selbst die Testsieger Commerzbank und Kreissparkasse Köln kommen gerade mal auf ein schlechtes „Befriedigend". „Unsere Testkunden wollten, was die Mehrzahl der Anleger will: ihr Geld sicher anlegen. 30.000 Euro hatten sie zur Verfügung, als sie im Sommer loszogen. Sie wollten ihr Geld für fünf Jahre festlegen und wünschten sich eine Rendite von vier Prozent pro Jahr. An dieser Stelle hatten wir eine kleine Hürde für die Berater eingebaut: Für sicher Geldanlagen gab es in diesem Sommer keine vier Prozent, es sei denn für Sonderaktionen oder Lockzinsangebote", so Finanztest.

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Medien/Internet

Apple-Abo-Fernsehen nimmt konkrete Formen an

Von Claudia Zettel veröffentlicht am 22/12/2009 - Keine Kommentare

Das geplante Abo-Fernsehen von Apple nimmt konkrete Formen an. Wie US-Medien berichten, haben bereits mehrere TV-Stationen Interesse signalisiert, an dem Projekt teilzunehmen und ihre Inhalte über iTunes zu verbreiten. Für rund 30 Euro im Monat sollen die Nutzer dann Zugriff auf Fernsehprogramm on Demand erhalten.

Die Networks ABC und CBS befinden sich offenbar unter jenen Sendern, die ernsthaftes Interesse an einer Kooperation mit Apple zeigen. Noch gibt es keine offiziellen Stellungnahmen zu Verhandlungen, laut Insiderinformationen sind die Personen, die an den Gesprächen beteiligt sind, nicht befugt, öffentlich darüber zu sprechen. Weiters heißt es, die Verhandlungen würden sich noch in einem frühren Anfangsstadium befinden.

 

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Wirtschaft/Unternehmen/IT/TK/Internet

Zukunft braucht Herkunft: Konvergenz von Informationstechnologie und Telekommunikation kein Kinderspiel

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/12/2009 - Keine Kommentare

Die Anbieter im Markt für Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) sind nach einer Studie von Berlecon Research wieder deutlich zuversichtlicher. Es bestehe ein breiter Konsens darüber, dass die Optimierung der internen und externen Zusammenarbeit ein kritischer Erfolgsfaktor ist, um Innovationspotenziale zu heben und sich im Wettbewerb zu differenzieren. „Hinzu kommt, dass viele im Konsumentenmarkt bekannten Kommunikationstechnologien - ob iPhone, Skype oder Facebook - verstärkt in die Unternehmen drängen. IKT-Leiter sehen sich damit einem Wildwuchs an genutzten Plattformen und Endgeräten gegenüber, der administriert werden muss und nicht durch simple Verbote verhindert werden kann. Denn spätestens, wenn im Zuge einer Konjunkturerholung die Fachkräfte knapp werden, müssen sich Unternehmen verstärkt um die so genannten ‚Digital Natives' bemühen", so Berlecon-Analyst Andreas Stiegler. Diese Generation sei es gewohnt, mit Video, Chat und Präsenzsystemen zu arbeiten. Auch der Wunsch nach Kommunikationsplattformen, die über Smartphones wie BlackBerry oder iPhone angesteuert werden, stehe ganz oben auf der Wunschliste. Allerdings müssten vielen Firmen bei der Zusammenführung IT- und TK-Systemen noch ihre Hausaufgaben erledigen und in Infrastrukturen für Unified Communications und Voice over IP investieren. Trotz dieser positiven Aussichten werde nach nächste Jahr für die IKT-Anbieter kein Selbstläufer. „Die meisten Unternehmen haben gerade erst eine finanzielle Konsolidierung hinter sich. Sie sprechen zwar heute wieder mehr von Investitionen anstatt von Sparprogrammen. Aber sie werden sehr genau prüfen, welche Investitionen tatsächlich notwendig sind", sagt Stiegler. Dabei werden sie sich nicht von bunten PowerPoint-Folien und neuen Buzzwords leiten lassen, sondern nach konkreten Lösungen fragen, die ihren individuellen Anforderungen entsprechen

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Kundenservice/Call Center

Schlechter Kundenservice kostet deutsche Unternehmen 12 Milliarden Euro pro Jahr - Interview mit Genesys-Manager Heinrich Welter über müde Firmen, die kritische Facebook-Generation und die Sparwut bei Dienstleistungen

Von NeueNachricht veröffentlicht am 21/12/2009 - Keine Kommentare

 

 

Neue Nachricht: Nach einer Studie Ihres Unternehmens Genesys, die auf der Fachkonferenz Conversations DACH von Nuance vorgestellt wurde, lassen sich deutsche Unternehmen durch schlechten Kundenservice jährlich mehr als 12 Milliarden Euro durch die Lappen gehen. Wie kommen Sie zu dieser Schätzung?

Heinrich Welter vom Softwarespezialisten Genesys: Unternehmen entgehen jährlich 12 Milliarden Euro, weil Kunden wegen eines negativen Erlebnisses abwandern oder ihre Kaufabsicht aufgeben. Die befragten Kunden konnten angeben, wie viel die Geschäftsbeziehung, die abgebrochen wurde, jährlich wert gewesen ist. Diese Daten wurden dann durch Datamanitor/Ovum hochgerechnet. Des Weiteren wurden die Verbraucher gefragt, ob sie sich im Falle eines negativen Kundenerlebnisses an einen Mitbewerber wandten oder gänzlich auf einen entsprechenden Kauf verzichteten. Dabei stellte sich heraus, dass bei einem vollständigen Abbruch eines Kaufvorgangs nicht selten davon ausgegangen werden muss, dass der jeweilige Kunde auch für alle anderen Mitbewerber verloren ist.

 

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Wirttschaft/Serviceökonomie

„Design in Germany“ statt „Made in Germany“: Warum wir in Deutschland eine Smart Service-Initiative brauchen

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 18/12/2009 - Keine Kommentare

 

 

Viele Meinungsführer in Deutschland vertreten eine Industrielogik, die an eine Bemerkung von Adam Smith in seinem 1776 veröffentlichten Werk „The Wealth of Nations" erinnert: „Die Arbeit einiger der respektabelsten Berufsgruppen - Kirchenmänner, Anwälte, Ärzte - ist unproduktiv und ohne Wert." Das waren die alten Zeiten der Dampfmaschine. Ein Blick in die Statistik belegt, dass der Konsum von Dienstleistungen in Deutschland inzwischen rund 70 Prozent des Bruttoinlandsproduktes ausmacht. Die Wertschöpfungsketten in unserem Land werden schon lange nicht mehr von der industriellen Produktion getaktet. Es kommt darauf an, wie man Dienstleistungen definiert. Wir betrachten die Warenwelt immer noch zu produktzentriert aus dem Blickwinkel der Massenfertigung. Das reicht nicht mehr aus. Die Produktion und der Absatz der Güter muss durch intelligente Service-Konzepte angereichert werden. Der Trendforscher Matthias Horx sieht das ähnlich: „Der Konsum als reiner Kaufakt wird problematisch. Früher spielte sich das in sogenannten Savannenmärkten ab. Das Ganze war geprägt von Herdenverhalten und nicht sehr artenreich. Das Kundenverhalten war berechenbar. Heute sind wir in Dschungelmärkten gelandet mit Artenvielfalt, instabilen Gleichgewichten mit Nischenmärken und Spezialisierung", sagt Horx, Leiter des Zukunftsinstituts. Die Zeiten, in denen Produkte auf den Markt geworfen wurden und eine Produktlinienerweiterung der nächsten folgte, seien definitiv vorbei. „In Zukunft geht es immer weniger um das Verkaufen von Produkten, sondern um die auf den Einzelnen ausgesteuerte Unterstützung bei komplexen Alltagsproblemen", führt Birgit Mager, Professorin für Service Design an der Fachhochschule Köln, aus. Deshalb ist „Design in Germany" wichtiger als „Made in Germany": Massenfertigung findet immer mehr im Ausland statt (Stichwort: „Basarökonomie"). Das wird sich nicht mehr ändern. Wir müssen uns auf die Forschung und Entwicklung konzentrieren, auf die enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft, auf die Veredelung von Produkten, auf die Verbesserung der Produktvermarktung und auf smarte Servicekonzepte. Wir müssen massiv den ökonomischen Wandel von der klassischen industriellen Produktion zu Dienstleistungen und Wissen sowie zur Informations- und Kommunikationstechnik vorantreibe

 

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Wirtschaft/Unternehmen/IT/SAP

Echtzeitmanager und der permanente Optimierungsprozess: Mittelstandschefs wünschen sich mehr Impulse von der IT für strategische Unternehmensentscheidungen

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 18/12/2009 - Keine Kommentare

Für den SAP-Chef Léo Apotheker ist seine Firma ein musterhaftes Beispiel, wie man etwas Neues schafft und die Vergangenheit abstößt: „Ich will nicht, dass wir an starren, im 19. Jahrhundert entstandenen Gebilden festhalten", so ein Zitat von Apotheker in dem Buch „Matrix der Welt - SAP und der neue globale Kapitalismus" von Ludiwig Siegele und Joachim Zepelin (erschienen im Campus Verlag). Man stehe am Anfang der Softwarerevolution. „Software wird unser Leben immer mehr durchdringen, und SAP wird dabei eine große Rollen spielen", proklamiert Apotheker. Um das zu erreichen, soll Software zunächst einmal zeitlos werden. Programme sollen nicht mehr nur ein großes festgeschnürtes Paket sein, das auf den Computern eines Unternehmens sitzt und seine Dienste über eine komplizierte Benutzeroberfläche anbietet. SAP-Software solle immer erreichbar sein, egal wann, von wem und ob mit einem Computer, einem Laptop oder vom Handy aus. Auch wo die Programme laufen, auf den Rechnern eines Unternehmens, bei externen Service-Anbietern oder in der viel zitierten Computerwolke, spiele in Zukunft keine Rolle mehr. Weit mehr als bisher werde die wachsende Komplexität der Wirtschaft hinter intuitiven Benutzeroberflächen und leicht verständlichen Visualisierungen versteckt werden. Unternehmenssoftware müsse so leicht konsumierbar werden wie Web 2.0-Dienste oder sogar Videospiele, so Apotheker. Als Vision der Technologieentwicklung wird das transparent gemachte Unternehmen oder „Clear Enterprise" angestrebt.

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Umwelt/Social Media/Twitter

Twitter wird Analyse-Tool für Erdbeben - US-Geologen schließen aus Meldungen auf Stärke und Auswirkungen

Von Markus Steiner veröffentlicht am 18/12/2009 - Keine Kommentare

Der Micro-Blogging-Dienst Twitter ist nicht nur ein beliebtes Kommunikationswerkzeug, sondern entwickelt sich auch zunehmend zu einem nützlichen wissenschaftlichen Analyse-Tool. Dass der Online-Dienst für Forschungszwecke durchaus Potenzial besitzt, zeigt ein aktuelles Projekt des United States Geological Survey (USGS), dem Geologischen Dienst der Vereinigten Staaten, der den Service nutzt, um nach aufgetretenen Erdbeben so schnell wie möglich einen umfassenden Überblick über die Ernsthaftigkeit der Erschütterungen und deren Auswirkungen zu bekommen.

 

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Wirtschaft/IT/TK

Tech-News: Meine Firma, Meine Kunden, Meine Standorte, Mein Handy, Meine Apps, Mein SIP-Telefon und Meine Privatsphäre

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/12/2009 - Keine Kommentare

MySpace, Gruner + Jahr, BMW, Samsung, comScore, Omnicom Media Group und das Consulting-Haus MÜCKE STURM & COMPANY werden am 28. Januar 2010 unter der Moderation von connect, Motor Presse Stuttgart, die M-Days, „The home of MOBILE", eröffnen. Der Hype um die neue Generation der Touchscreen-Geräte ist ausgebrochen - das Smartphone als ständiger Begleiter stellt heute bereits einen ernstzunehmenden, zusätzlichen Verbreitungskanal für Werbe- und Marketing-Botschaften dar. Zahlreiche hochrangige Vertreter aus dem In- und Ausland wie BBC UK, Southend United Football Club, der bekannte Digital-Visionär Aijt Jakor, App-Design-Chef von Fjord, sowie Tchibo, Deutsche Post, Volkswagen, Microsoft, Vodafone und 98 Referenten weiterer Unternehmen und ca. 1.400 Besucher werden am 28. und 29. Januar 2010 in der BMW Welt München das kommende „Mobile-Jahr" einläuten.

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Wirtschaft/Mobilfunk/Internet

Hat Stockholm beim LTE-Mobilfunknetz die Nase vorn? In Nürnberg steht eine der größten Testanlagen für den neuen 4G-Standard

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/12/2009 - Keine Kommentare

Stockholm soll laut Medienberichten beim neuen Mobilfunkstandard Long Term Evolution (LTE) gegenüber Deutschland die Nase vorn haben. In der schwedischen Hauptstadt wurde das erste LTE-Netz freigeschaltet. Mobilfunkkunden können jetzt mit einer rasanten Geschwindigkeit per Handy, Notebook und Computer durchs Web surfen. Angekündigt wurde eine Datenübertragungsgeschwindigkeit von bis zu 150 Mbit pro Sekunde im Downlink und 50 Mbit pro Sekunde im Uplink. Diese Datenraten sollen in der zweiten Ausbaustufe erreicht werden. Allerdings fehlen noch entsprechende LTE-Handys, so dass der Betreiber TeliaSonera auf spezielle USB-Sticks von Samsung zurückgreifen muss.

 

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Medien/Wirtschaft

Murdoch kapiert es nicht: Warum Pay-TV à la Sky in Deutschland nicht funktioniert. Die Kundensicht kann als Ausgangspunkt für einen „echten" Neuanfang dienen.

Von Christian Halemba und Bernhard Steimel, Unternehmensberatung Mind Business Consultants veröffentlicht am 15/12/2009 - Keine Kommentare

Wer überzeugt die ausländischen Shareholder und Newscorp Manager davon, dass deren Erfahrungen mit Pay TV in Deutschland nutzlos sind? Fachleute wissen schon seit Jahren, warum bei Sky (vorher Premiere) der erhoffte Erfolg aus bleibt. Sogar Mitarbeiter im Unternehmen selbst sind mit ihren Einschätzungen realistischer als das Top Management. Was sind die Ursachen für die Misere? Wer einen Blick in die aktuellen Diskussion in den Internetforen zum Thema wirft, versteht, warum die von Mark Williams als „zu ambitioniert" bezeichneten Planung von 2,8 Millionen Abonnenten eine verfehlte Markteinschätzung offenbaren. „Wir sind in Deutschland und nicht in den USA oder Japan. Hier entscheidet der verantwortungsvolle TV Konsument scheinbar etwas bewußter und sagt konsequent nein zu diesen übderdehten Pay TV-Träumen irgendwelcher angloistischen Turbokapitalisten".

 

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Politik/Informationtechnologie/Telekommunikation/IT-Gipfel

Kommentar: Der abgewrackte IT-Gipfel - Förderung von Gestern-Industrien bringt kein „Deutschland-Valley"

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 15/12/2009 - Keine Kommentare

Die Gesänge der Bundesregierung zur Förderung der Informationstechnologie und Telekommunikation (ITK) klangen auf dem Stuttgarter IT-Gipfel wie bei den vergangenen Gipfeltreffen sehr vollmundig. So meinte Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle, dass die ITK der Zaubertrank für die Wirtschaft sei, der rund 40 Prozent der erzielten Produktivitätsfortschritte zu verdanken seien. Er warnte, nicht bei dem Erreichten stehen zu bleiben, denn im internationalen Vergleich belege Deutschland bei den ITK-Anwendungen nur den siebten Platz. „Das muss noch besser werden", so Brüderle. Und dann wurde er noch wagemutiger und forderte die Wirtschaft auf, nicht das Gestern zu verteidigen, sondern das Morgen zu gewinnen. Es gehe um die richtige Gestaltung des Deutschland-Valley. Mit Hilfe der ITK-Branche könne die Bundesrepublik 450.000 neue Arbeitsplätze gewinnen. Allerdings müsse anstelle von Projekten mehr der Markterfolg von neuen Produkten gefördert werden. Gut gebrüllt Brüderle. Bei einer Jahrestagung des Bundesverbandes der deutschen Industrie würde er wohl ganz anders ins Horn blasen und proklamieren, wie wichtig das produzierende Gewerbe für den Standort Deutschland ist und eine Volkswirtschaft ja nicht alleine von Dienstleistungen existieren könne.

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Wirtschaft/Prognosen

ifo-Prognose: Wachstumstempo der Weltwirtschaft bleibt auf niedrigem Niveau

Von Matthias Schmitz veröffentlicht am 15/12/2009 - Keine Kommentare

Die Weltwirtschaft hat die schwerste Rezession seit dem zweiten Weltkrieg überwunden. Seit dem Frühjahr 2009 steigen Produktion und Handel wieder, weltweit angeregt durch milliardenschwere Konjunkturprogramme, eine massiv expansiv wirkende Geldpolitik und den vergleichsweise niedrigen Ölpreis. Hinzu kommt der Umschwung im globalen Lagerzyklus. Das in der ifo World Economic-Umfrage erhobene Weltwirtschaftsklima ist im vierten Quartal zum dritten Mal in Folge gestiegen. Der Anstieg des Indikators resultiert aus den günstigeren Erwartungen für die nächsten sechs Monate und aus weniger negativen Einschätzungen der derzeitigen wirtschaftlichen Lage. Das Wirtschaftsklima hat sich dabei in allen großen Wirtschaftsregionen verbessert. Besonders ausgeprägt war der Anstieg des Wirtschaftsklimaindikators in Asien. Hier überschritt er sogar seinen langfristigen Durchschnitt. Auch in Westeuropa und Nordamerika stieg der Klimaindikator im vierten Quartal 2009 merklich an. Die aktuelle Wirtschaftslage wird zwar in allen großen Regionen noch als ausgesprochen ungünstig bewertet, besonders im Euroraum, in Nordamerika, in Mittel- und Osteuropa und in Russland. Die Wirtschaftserwartungen fallen nun aber nahezu überall optimistisch aus. Dies deutet darauf hin, dass sich die Erholung der Weltwirtschaft fortsetzen wird.

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Kunden

Positive Mundpropaganda mit begeisterten Stammkunden

Von Silke Landwehr veröffentlicht am 14/12/2009 - 1 Kommentar(e)

Erfolgreiche Unternehmen kümmern sich stärker um ihre Bestandskunden als weniger erfolgreiche Unternehmen. Dies ist das zentrale Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 300 Führungskräften der deutschen Wirtschaft im Rahmen des Excellence Barometers 2009. Dass es wichtiger ist, sich damit zu beschäftigen, wie man Kunden besser binden kann, befürworten 60 Prozent der erfolgreichen und 51 Prozent der weniger erfolgreichen Unternehmen. Bei letzeren beschäftigen sich 28 Prozent primär mit der Neukundengewinnung, während dies nur 21 Prozent der erfolgreichen Unternehmen vorrangig tun. Für die übrigen Befragten sind beide Bereiche gleich relevant. „Natürlich ist auch das Neugeschäft wichtig, doch Unternehmen leben auf Dauer von ihren Wiederkäufern", sagt dazu Anne M. Schüller, Expertin für Loyalitätsmarketing. „Das größte Vermögen, das ein Unternehmen besitzt, ist die Loyalität seiner Kunden."

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation

Kommunizieren wie die Großen

Von Matthias Schmitz veröffentlicht am 09/12/2009 - Keine Kommentare

Ein paar Mausklicks genügen und schon verwandelt sich ein Standard-PC in ein Telekommunikationssystem. Die Software Aastra 800 ermöglicht nach Angaben des Anbieters Unternehmen eine professionelle Kommunikation, für die früher eine umfangreiche, spezielle Hardware notwendig gewesen ist. Mit dem Release 9 bringt Aastra nun die zweite Version seines Call-Managers mit erweiterten Funktionen auf den Markt. Wichtigste Neuerung ist der so genannte Aastra Mobile Client (AMC), der das Zusammenwachsen von Fest- und Mobilfunknetzen ermöglicht (Fixed Mobile Convergence, FMC). „Ist der Aastra Mobile Client auf dem Handy installiert, verhält es sich wie ein normales Endgerät der Aastra 800. Die Mitarbeiter sind stets über ihre gewohnte Büronummer erreichbar - egal, ob gerade der Schreibtischanschluss oder das Handy griffbereit ist. Sie können außerdem mit ihrem Mobiltelefon über die Festnetznummer ihres Unternehmens telefonieren. Es gibt eine Nummer für alle Telefone einer Person, deshalb sprechen wir von einem One-Number-Concept", erklärt Thomas Stephan, Leiter des Aastra-Produktmanagements für kleine und mittlere Unternehmen. Der Mobile Client eigne sich besonders für Mitarbeiter, die im Außendienst sind oder von zu Hause arbeiten.

 

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Medien

ddp: Kampfansage an dpa-Subventionen - Nach AP-Übernahme weitere Investitionen geplant

Von Wilfried Seywald veröffentlicht am 09/12/2009 - 1 Kommentar(e)

Nach der Übernahme des deutschen Ablegers der amerikanischen Presseagentur AP wollen die beiden streitbaren Privatinvestoren Peter Löw und Martin Vorderwülbecke den Nachrichtenagenturmarkt in Deutschland neu aufmischen. Geplant sind weitere Investitionen im Multimedia-Bereich und eine Ausweitung der Mediendienste, den "illegalen Kostenvorteilen" durch staatliche Subventionen bei dpa und AFP wird der Kampf angesagt. Mittelfristig werde auch die bisherige Satellitenverbreitung via Mecom durch Direktanbindungen an die Redaktionen ersetzt, hieß es auf einer Pressekonferenz der ddp Media Holding AG in Berlin.

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Marktforschung

Firmen brauchen „Wetterberichte“ über die Kundenzufriedenheit – CRM-Systeme häufig nur Alibi

Von Miliana Romic veröffentlicht am 08/12/2009 - Keine Kommentare

Unternehmen sehen ihr Produkt, ihre Dienstleistung oder ihre Marke oft völlig anders, als es die Kunden tun, so das Fazit der Markt-Studie „(K)eine Standleitung zum Kunden". Zumindest für die ITK-Branche scheint diese Aussage zu stimmen: Nur 17 Prozent der von Düsseldorfer Unternehmensberatung Mind Business Consultants gemeinsam mit der ecco-Unternehmensberatung befragten 100 Marketingentscheider sehen die Kundensicht ausreichend bei wichtigen Entscheidungen in ihrer Branche verankert.

Der Customer Management-Experte Bernhard Schindlholzer von der Universität St. Gallen fragt in diesem Zusammenhang: „Wie oft passiert es denn, dass man sich als Mitarbeiter oder auch als CEO oder Bereichsleiter eines Unternehmens anonym in die Rolle des Kunden versetzt und wirklich erlebt, was er macht?" Und speziell auf die Top Management-Ebene bezogen: „Lässt man sich von den Mitarbeitern etwas präsentieren, oder ist man bereit, in die Filialen zu gehen oder einmal in der Warteschleife der eigenen Hotline zu verweilen?" Beispielhaft verweist der Wissenschaftler auf den Automobilkonzern General Motors, mit dem er sich in seinem Blog beschäftigte: Dem Top-Management seien immer nur die besten Fahrzeuge auf einer Teststrecke präsentiert worden. Und weil es nur die besten Produkte sah, habe es nicht verstanden, warum sich die Fahrzeuge nicht verkaufen ließen.

 

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Wirtschaft/Umwelt/Mehrweg

Jetzt ist es amtlich: Mehrweggetränke schmieren ab - Lenkungswirkung einer Kennzeichnungspflicht wird nach Ansicht des Wirtschaftsministeriums verpuffen

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 04/12/2009 - 1 Kommentar(e)

Die Bundesregierung hat jetzt nach Angaben des Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) das Zahlenwerk für die Entwicklung der Mehrweggetränke für den Zeitraum von 2004 bis 2007 beschlossen. In diesem Zeitraum ist die Mehrwegquote von 71 auf 55 Prozent abgesackt. Als Hauptgrund für den Trend zu Einweg gab die Ministerialbeamtin Andrea Jünemann den gestiegenen Marktanteil der Discounter an. „Aus meiner Sicht bestätigen die vorgelegten Zahlen die ursprüngliche Position des Wirtschaftsministeriums, dass die Pfandpflicht für Einweg-Getränkeverpackungen kein geeignetes Instrument zur Stabilisierung der Mehrwegquote darstelle", sagte Jünemann bei einer Fachveranstaltung der Stiftung Initiative Mehrweg und der Beratungsgesellschaft Ascon in Bonn. Die vom Umweltministerium vorgelegte „Getränkeverpackungs-Kennzeichnungsverordnung" stößt beim Wirtschaftsministerium auf Widerstand. „Wir haben Zweifel, ob die Kennzeichnung ein probates Mittel zur Stabilisierung von Mehrweg ist", so Jünemann. Die bestehende Kennzeichnung von Einweggetränken mit dem Logo der Deutschen Pfand GmbH und dem Logo der Mehrwegallianz für Mehrweggetränke reiche aus. Die Initiative des BMU sollte daher kritisch hinterfragt werden. Letztlich sei die Kennzeichnungspflicht, wie sie auch im Koalitionsvertrag der schwarz-gelben Regierung verankert ist, das geringere Übel. In der Expertendiskussion bestätigte die Ministerialbeamtin, dass auch mit der Kennzeichnung die Mehrwegquote weiter abschmieren werde. „Verbraucher werden auch weiterhin den bequemen Weg gehen und beim Discounter Einwegprodukte kaufen", erklärte Jünemann.

 

 

 

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Medien/Social Web

Microsoft kauft Twitter-Kanal von 19-Jährigem - Holländer erreicht 1,5 Millionen Leser mit Hobby-Nachrichten-Feed

Von Claudia Zettel veröffentlicht am 02/12/2009 - Keine Kommentare

Microsoft hat den Twitter-Kanal eines 19-jährigen Holländers für das News-Portal MSNBC.com aufgekauft. Der News-Feed von "BNO News" (@BreakingNews) zählt derzeit über 1,5 Millionen Follower. Der 19-Jährige hatte die Firma BNO News und seinen Schlagzeilen-Kanal als reines Hobby vor rund zwei Jahren gestartet und beachtlichen Erfolg damit erzielt. Mit 1. Dezember wurde der populäre Twitter-Nachrichten-Account nun an Microsoft abgetreten. BNO News und der dahinterstehende Michael van Poppel werden keine weiteren Twitter-Einträge über den Channel verbreiten. Dafür plant der engagierte Holländer nun den Start eines Abo-basierten Agentur-Services, das Nachrichten gegen Bezahlung an News-Plattformen in den USA ausliefern soll.

 

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Mobilfunk/ITK/Google/Apple

App-Store Kriege, Allianzen für Unified Communications, schnelles Internet als Wachstumsfaktor, Standleitungen zum Kunden und After Sales-Service kein Kinderspiel

Von Silke Landwehr veröffentlicht am 01/12/2009 - 1 Kommentar(e)

Der Mobile Monday in Frankfurt widmete sich spannenden Frage, welcher App-Store zukünftig den Ton angeben wird. In dem Vortrag „Battle of the App-Stores: Is 2010 the year of the Androids?" wurde zunächst die Faszination und Bedeutung, die von Smartphones der „iPhone" Generation ausgeht beleuchtet. Die Analyse des Ist-Zustands zeigte dass das iPhone das Leben seiner Benutzer, die Art ihrer Kommunikation und Interaktion, deutlich beeinflusst. Jedoch erklärte Bernhard Steimel von mind business consultants, dass laut Prognosen (Gartner) 18% aller Handys im Jahre 2012 auf Android laufen werden. Martin Willnow von GranCentrix ergänzte das Bild mit Informationen aus Entwickler-Sicht. „So wichtig es ist was Apple tut, so wichtig ist auch was Apple nicht tut", denn daraus ergeben sich Möglichkeiten für andere Plattformen. Alle erfolgreichen Apps werden zukünftig auf allen Plattformen zu finden sein und somit wird der Kampf eher zwischen Mobile Web und Mobile App ausgetragen. Nachzulesen im Blog von Strateco.

 

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Medien/Umfrage

Weltweit führender Wortmüll: Auf der Suche nach der Floskel des Jahres - Mitmachen bei der Ich-sag-mal-Blogumfrage

Von NeueNachricht veröffentlicht am 01/12/2009 - Keine Kommentare

Eine kleine Meldung in Welt kompakt hat den Blogger Gunnar Sohn noch einmal animiert, den Wortmüll des Jahres zur Abstimmung zu stellen: Da schreibt der Redakteur Jürgen Stüber über eine Trendbefragung von Scout 24, „einer führenden Unternehmensgruppe von Onlinemarktplätzen in Europa". Sind die Scout-Leute Tabellenführer, Spitzenläufer im Marathon oder hat Stüber nur einfach die Pressemitteilung abgeschrieben, wo man in drei Absätzen mindesten fünfmal als Leser damit konfrontiert wird, was für ein weltweit führender semantischer Müll jeden Tag fabriziert wird? Der Web 2.0-Experte David Meerman Scott hat über dieses Phänomen ein „Kauderwelsch-Manifest" veröffentlicht. Er verweist dabei auf eine Journalisten-Umfrage über die nervigsten Formulierungen in Pressemitteilungen: Ganz oben auf der Liste steht „führend" in unterschiedlichen Variationen (ein führender Hersteller von Socken, ein weltweit führender Anbieter von Nasenspray oder führend in der Produktion von Potenzmitteln). 94 Prozent der befragten Redakteure in den USA können das Wort „führend" nicht mehr ertragen. Auf der Rangliste der Wut folgen idiotische Kreationen wie „Wir freuen uns,....", „Wir sind zufrieden" oder „Wir freuen uns wahnsinnig".

 

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Medien/Social Web

Wikipedia verliert Autoren: Frust über Löschdebatten – Mitmachlexikon leidet unter „Oligarchie-Clique“

Von Silke Landwehr veröffentlicht am 01/12/2009 - 1 Kommentar(e)

Nach einem Bericht von Spiegel online grassiert bei vielen Autoren der Enzyklopädie Wikipedia der Frust über die gefürchteten Löschdebatten, die vom harten Kern der Weblexikon-Aktvisten ausgelöst werden: „Im Namen der Relevanz wird allseits gelöscht oder gesperrt, was nach Meinung ihrer eifrigsten Hüter nicht in eine Enzyklopädie gehört. Und weil bei der Wikipedia jeder mitreden darf, gibt es vor jedem Urteil eine Art Plebiszit - oft sind das lange, zerrüttende Debatten. Am Ende entscheidet ein Administrator aufgrund der schriftlich dokumentierten Diskussion, möglichst neutral", so Spiegel online.Statt „ermündende Diskussionen" mit kritischen Geistern zu führen, entscheide wohl eine Oligarchie-Clique, was reinkommen dürfe oder nicht, bemängelt der Düsseldorfer Unternehmensberater Bernhard Steimel von Mind Business. „Mit dieser Geisteshaltung hätte ein politischer Querkopf wie Joschka Fischer im Bundestag nie Karriere machen können. Demokratische Meinungsbildungsprozesse sind nun mal anstrengend und sollten nicht von einer höchst aktiven Minderheit wegrasiert werden". Als Rezeptur gegen die Wikipedia-Oligarchie helfe nur Transparenz. Der harte Kern der Autoren sollte daher namentlich bekannt sein. Anders sei eine öffentliche Disputation über die veröffentlichten und gelöschten Beiträge nicht möglich.

 

 

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Wirtschaft/Computer/Internet/Google

Dell unterzieht Chrome OS einem Praxistest - Google Betriebssystem läuft bereits auf Mini 10v-Netbook

Von Nikolaus Summer veröffentlicht am 30/11/2009 - Keine Kommentare

Dell hat eine adaptierte Version von Googles Betriebssystem Chrome OS samt entsprechenden Treibern veröffentlicht. Obwohl der amerikanische Computerhersteller nicht zu den offiziellen Entwicklungspartnern von Google zählt, lässt sich mit der optimierten Software bereits das Netbookmodell Mini 10v betreiben. Doug Anson, Technologie-Stratege bei Dell, hat im Dell-Forum jedoch betont, dass diese Variante von Chrome OS nicht viel mehr als ein "Experiment" darstellt. Das System funktioniere zwar, sei aber weder stabil noch ausführlich getestet worden.

 

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Mobilfunk/Blog

Ich sag mal-Blog: Nokia und der verzweifelte Kampf gegen das „religiöse“ Kultgerät iPhone

Von NeueNachricht veröffentlicht am 27/11/2009 - 1 Kommentar(e)

Der Handy-Riese Nokia räumt angesichts erodierender Marktanteile Fehler ein. „Wir haben uns in der Vergangenheit zu sehr auf die technischen Grundlagen konzentriert, statt das Design unserer Handys zu optimieren", sagte Anssi Vanjoki, Chefstratege und Nummer zwei des Konzerns, dem Handelsblatt. Wahnsinn, diese Erkenntnis, rund zwei Jahre nach dem iPhone-Marktstart und der allgemeinen Schockstarre, die danach bei den Handyherstellern eintrat. Es ist ja phantastisch, dass ein Handyhersteller jetzt begreift, wie wichtig der Faktor Einfachheit bei technischen Geräten ist. Im Geschäft mit den mobilen Mini-PCs sehen die Finnen bislang alt aus. Und die Ursachenanalyse von Gartner-Marktforscherin Carolina Milanesi für die Schwächen von Nokia ist schon erschütternd: „Technisch waren die Nokia-Geräte viel besser als das iPhone", sagt Carolina Milanesi vom Marktforscher Gartner nach dem Bericht der Handelsblatt-Redakteurin Sandra Louven: „Aber die Nutzung war zu kompliziert." Die Bedienungsfreundlichkeit werde in den kommenden Jahren über Erfolg und Misserfolg entscheiden, erklärt Vanjoki. Dennoch erwartet er, dass Apples Bedeutung in dem Markt gering bleibt. „Die Entwicklung bei Handys wird ähnlich verlaufen wie bei PCs", prognostiziert der Chefstratege. Auch mit dem Mac habe Apple anfangs viel Aufsehen erregt, aber sie sind trotzdem ein Nischenanbieter geblieben. Das wird bei Handys genauso sein. „Experten geben Vanjoki dabei durchaus recht. Allerdings mache Apple mit seinem Fokus auf Multimedia-Handys mehr Gewinn als Nokia, das viele Billiggeräte in Schwellenländern verkauft", schreibt das Handelsblatt. Das sehe ich ganz anders. Am iPhone-Bedienungskomfort beißen sich die Konkurrenten die Zähne aus und schmeißen zur Zeit doch eher Kopien des Apple-Kultgeräte auf den Markt. Blogpost und Kommentare unter: Ich sag mal.

 

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Medien/Internet

US-Verlage planen "iTunes für Magazine" - Condé Nast, Time, Hearst und Meredith werkeln an gemeinsamem Online-Kiosk

Von Markus Steiner veröffentlicht am 26/11/2009 - Keine Kommentare

In den USA haben sich gleich vier der großen Verlagshäuser zusammengetan, um eine Art "iTunes für Magazine" zu entwickeln. Hierbei handelt es sich um eine neuartige Form eines Online-Zeitungskiosks, den die Verlage gemeinsam nutzen können, um ihre Publikationen entweder in gedruckter oder digitaler Form zu vertreiben. Hintergrund für den aktuell durchgesickerten Vorstoß ist dabei vor allem die Suche der durch Wirtschaftskrise und Werbeeinbrüche gepeinigte Zeitschriftenverlage nach einem geeigneten Geschäftsmodell für das digitale Zeitalter. Wie die New York Times unter Berufung auf eingeweihte Insiderkreise berichtet, soll ein entsprechendes Verlagsbündnis innerhalb der US-Zeitschriftenbranche bereits seit geraumer Zeit diskutiert worden sein. Dass die Pläne hierfür bald tatsächlich Realität werden könnten, sei aber erst seit kurzem bekannt. Als Unterstützer des Projekts werden dabei die Verlage Condé Nast, Time, Hearst und Meredith genannt, die unter anderem Magazine wie "Time", "Fortune", "Wired", "Sports Illustrated", "Cosmopolitan" oder "Vanity Fair" herausgeben.

 

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Mobile Web/Apps

Marken machen mobil oder auch nicht: App-Store als heißer Draht zum Kunden - Nur jedes vierte Unternehmen verfügt über mobile Website

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 26/11/2009 - 1 Kommentar(e)

Bereits 42 Prozent der Markenunternehmen ist mit einer mobile Applikation (App) im Apple Store für iPhone und iPod Touch vertreten, stellt eine aktuelle Untersuchung der Düsseldorfer Unternehmensberatung Mind Business Consultants fest. Das Spektrum geht von Produkt-Informationen (41 Prozent), Unterhaltung (33 Prozent) bis zu nützlichen Helfern für das tägliche Leben.. So bietet HP eine App an, mit der man den Drucker ansteuern kann, Porsche ermöglicht es, seinen Wagen virtuell in die Einfahrt zu stellen. Dr. Oetker stellt ein Rezeptbuch ins Store, während eBay und Amazon komfortabel steigern und bestellen von unterwegs anbieten. Bemerkenswert: nur jedes vierte der insgesamt 144 untersuchten Unternehmen verfügt über eine mobile Website. Der Hype bei Markenunternehmen um das iPhone lässt sich nach der Mind Business-Studie nicht nur damit erklären, dass Apple als erstes Unternehmen eine nutzerfreundliche Plattform aufgebaut hat.

 

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Wirtschaft/Mobilfunk/iPhone

First ELSE: Israelischer iPhone-Killer - Ein-Daumen-Touchbedienung als Interface-Revolution

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 25/11/2009 - 1 Kommentar(e)

Auf einer Veranstaltung in London hat die Handy-Sparte der israelischen Emblaze-Gruppe ihr Smartphone "First ELSE" vorgestellt. Es verspricht auf alle Funktionen des Geräts Zugriff durch eine intuitive Touch-Navigation mit nur einem Klick und einem Daumen. Durch das laut Unternehmen revolutionäre Nutzererlebnis soll das Linux-basierte First ELSE aus der Masse der iPhone-Killer hervorstechen. Die meisten Smartphones stecken voll starker Technik, bieten aber in Sachen Interface nichts wirklich bahnbrechendes, so die Ansicht von Emblaze. Genau in diesem Punkt will man sich mit dem First ELSE abheben. Mit "sPlay" sagt man dem klassischen Hauptmenü mit vielen Untermenüs den Kampf an. Vielmehr soll der User mit nur einer Hand intuitiv jedes Feature des Geräts direkt anwählen können. Dazu ermöglicht das Touch-Interface, einfach mit dem rechten Daumen durch die Angebote zu stöbern und das gewünschte auszuwählen.

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Mobilfunk/Sprachcomputer

Handysteuerung: Textnachrichten mit Spracherkennungssoftware verfassen - Nuance startet Kooperation mit Netzbetreibern

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 25/11/2009 - 3 Kommentar(e)

Ein großes Potential für die automatische Spracherkennung sieht Nuance-Generalmanager Michael-Maria Bommer im Mobilfunk. So seien Softwarelösungen seines Unternehmens zur Handysteuerung bereits auf rund vier Milliarden Endgeräten vorinstalliert. „In diesem Jahr werden weltweit 1,1 Milliarden Handys ausgeliefert. Auf 880 Millionen Geräten ist Nuance-Technologie im Betriebssystem integriert. Insgesamt gibt es für die mobile Kommunikation zur Zeit die innovativsten und prägendsten Entwicklungen. Beispielsweise das Diktieren von SMS. Sie sprechen eine Botschaft ins Handy, die von dort an unseren Server geschickt, transkripiert und innerhalb von einer Sekunde als Text zurückgeschickt wird. Die Qualität, der Komfort und die Sicherheit, die mit diesem System etwa während der Autofahrt erzielt wird, ist enorm", sagte Bommer auf der Fachkonferenz „Conversations" in München. Davon sind auch andere Branchenexperten überzeugt. „Wer Textnachrichten auf dem Handy verfassen will, muss immer noch viele Beschränkungen hinnehmen. Am Format der Endgeräte wird sich nicht viel ändern. Die Tastatur in unterschiedlichen Variationen ist für viele Menschen einfach zu klein. Sprachsteuerung wird sich hier über kurz oder lang durchsetzen, nicht nur beim Schreiben von Kurznachrichten, sondern auch bei Suchfunktionen", prognostiziert Peter Weilmuenster, Vorstandschef des ITK-Dienstleisters Bitronic.

 

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Wirtschaft/Unternehmen/TK/IT/Marktforschung

Technomanager und die selbstkonstruierte Wirklichkeit: Warum Entscheider der ITK-Branche auf herumschwirrende Ideen achten sollten

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 24/11/2009 - 1 Kommentar(e)

 

Die Vernunft, das haben wir von Kant gelernt, ist das auf die Spitze getriebene Vermögen, sich selbst nicht über den Weg zu trauen", so Dirk Baecker, Professor für Kulturtheorie und Kulturanalyse an der Zeppelin Universtät in Friedrichhafen. Technomanager scheinen diese Selbstskepsis nicht an den Tag zu legen. Sie vertrauen ihrem eigenen Expertenwissen mehr als externe Erkenntnisse. Persönliche Erfahrungen sind für Entscheider der ITK-Branche nach Erkenntnissen des Unternehmensberaters Bernhard Steimel von MIND Consult die wichtigste Wissensquelle. Das könne schnell in die Hose gehen. Die interne Sicht über Marktmechanismen und Kundenzufriedenheit sollte durch externe Erkenntnisse ergänzt werden. Eine solche Außensicht liefere oftmals wichtige Erkenntnisse abseits bequemer Wahrheiten. Entscheider sollten aufpassen, nicht Opfer einer selbstkonstruierten Wirklichkeit zu werden. Nur jedes zehnte Unternehmen bewertet den Grad der Informiertheit als unzureichend. Diese subjektiv positive Einschätzung sollte allerdings nicht mit dem tatsächlichen Ausmaß der Marktforschung gleichgesetzt werden. „Besonders im Vergleich mit reiferen Branchen sollten die ITK-Unternehmen den Grad ihrer Informiertheit kritisch hinterfragen", so der Rat von Steimel.

 

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Medien/Internet/Google

DJV-Kongress „besser online": Kampf gegen Google verlogen - Verlage wollen Kasse machen

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 23/11/2009 - 1 Kommentar(e)

Beim Mainzer Kongress „besser online" des DJV haben Vertreter von klassischen Medien, Onlinemedien und Blogs am Wochenende über aktuelle Themen des Internet-Journalismus diskutiert. Die Podiumsdiskussionen und Fachforen waren mit interessanten Experten bestückt. Häufig fehlte aber eine lebendige Debatte, was teilweise an den etwas emotionslosen Moderationen lag. Beim Eröffnungspodium „Google sei bei uns" sagte Björn Sievers, stellvertretender Ressortleiter Wirtschaft/Finanzen von Focus Online, dass die Blockadestrategie von Rupert Murdoch und Springer gegen Google zum Scheitern verurteilt sei: „Technisch ist es einfach möglich, Google und jede andere Suchmaschine über eine kleine Textdatei, die man auf dem Server ablegt, auszuschließen. Das ist kein Hexenwerk. Wenn man sich den Traffic von großen Nachrichten-Websites anschaut, dann liegt der Prozentanteil des Google-Traffics ungefähr zwischen 30 und 60 Prozent. Das bedeutet, das ein typisches deutsches Nachrichtenportal um die Hälfte schrumpfen würde, wenn man Google ausschließt". Entsprechend verlieren Verlage Anzeigenerlöse über die Websites.

 

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Wirtschaft/Managemant/Serviceökonomie

Das Vermächtnis des Meisterdenkers Peter Drucker: Wandel zur Serviceökonomie vorantreiben

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 20/11/2009 - Keine Kommentare

Am 19. November wäre der vor vier Jahren verstorbene Managementdenker Peter Drucker 100 Jahre alt geworden. Der gebürtige Österreicher habe schon frühzeitig auf die Relevanz des Wissensarbeiters und der Wissensgesellschaft hingewiesen, so der After Sales-Experte Peter Weilmuenster, Vorstandschef von Bitronic in Frankfurt. Das sei das wichtigste Vermächtnis des Universalgelehrten. Es müsse daher Konzepte für „klügeres Arbeiten" geben. In der Güterproduktion sei das nur einer von vielen Schlüsseln zu höherer Produktivität. Für die Wissens- und Servicearbeit allerdings der einzige. Als positives Beispiel nennt Drucker Wartungsunternehmen. Systematisch wenden diese Unternehmen Methoden an, um die Produktivität ihrer Beschäftigten zu steigern. „Sie legen die Tätigkeit fest, konzentrieren alle Arbeitsschritte darauf, bestimmen Leistungsmaßstäbe, machen Mitarbeiter zu Partnern und zur ersten Quelle von Ideen zur Produktivitätssteigerung und sorgen für ständiges Lernen", so Drucker.

 

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Wirtschaft/Verbraucher/Computer/Mobilfunk

Servicearbeit mit hoher Produktivität: After Sales-Experte Peter Weilmuenster über die Tätigkeit von „Laptop- und Handydoktoren"

Von NeueNachricht veröffentlicht am 20/11/2009 - Keine Kommentare

Der Meisterdenker Peter Drucker habe schon frühzeitig auf die Relevanz des Wissensarbeiters und der Wissensgesellschaft hingewiesen, so der After Sales-Experte Peter Weilmuenster, Vorstandschef von Bitronic in Frankfurt. Das sei das wichtigste Vermächtnis des Universalgelehrten. Es müsse daher Konzepte für „klügeres Arbeiten" geben. In der Güterproduktion sei das nur einer von vielen Schlüsseln zu höherer Produktivität. Für die Wissens- und Servicearbeit allerdings der einzige. Als positives Beispiel nennt Drucker Wartungsunternehmen. Systematisch wenden diese Unternehmen Methoden an, um die Produktivität ihrer Beschäftigten zu steigern. „Sie legen die Tätigkeit fest, konzentrieren alle Arbeitsschritte darauf, bestimmen Leistungsmaßstäbe, machen Mitarbeiter zu Partnern und zur ersten Quelle von Ideen zur Produktivitätssteigerung und sorgen für ständiges Lernen", so Drucker. Es sei also kein Zufall, dass diese Verbesserungen von externen Vertragsnehmern erreicht werden. Bei produktionsnahen Servicearbeiten benötige man Fremdfirmen, die ausschließlich diese Leistungen erbringen und die Aufgabe verstehen. „Man könnte auch von einer Neuorganisation der Wertschöpfung sprechen, die sich immer stärker abzeichnet. Unternehmen nutzen spezialisierte Dienstleister, um die knappen Ressourcen des Managements auf die eigenen Kernkompetenzen zu konzentrieren, auf Produktinnovationen, Vertrieb, Forschung und dem Aufbau von Wissensvorsprüngen gegenüber der Konkurrenz. Insgesamt haben wir noch einiges zu leisten, um in allen Branchen eine hocheffiziente Dienstleistungswirtschaft nach den Prinzipien von Peter Drucker zu werden", resümiert Weilmuenster in einem Beitrag seines Serviceblogs. Im Interview mit NeueNachricht erklärt er die Herausforderungen des Wartungs- und Reparaturgeschäftes in der Branche für Informationstechnik und Telekommunikation.

 

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Wirtschaft/Mobilfunk/Apps

Mit dem Besserwisser-Handy zur App-Economy - Schlaue Dienstprogramme entscheiden über Mobilfunk-Marktmacht

Von Silke Landwehr veröffentlicht am 19/11/2009 - Keine Kommentare

Es gab eine Zeit, da war ein Handy kaum mehr als ein Gerät zum mobilen Telefonieren. Einzige Zusatzanwendung neben der Sprachkommunikation war die Möglichkeit, Kurznachrichten zu verschicken und zu empfangen. „Zu viel mehr waren die eingebauten Steuerprozessoren auch gar nicht fähig, das Monochrom-Display für die Multimedia-Anzeige sowieso undenkbar. Das hat sich radikal geändert. Heutzutage tragen wir hochleistungsfähige Smartphones in der Tasche, die die Rechenleistung früherer PCs deutlich übersteigen. Musik, Videos und 3D-Spiele - alles kein Problem. Zudem werden aus unseren Handys immer feinere Sensoren, die die Umgebung wahrnehmen. Mittels GPS-Chip ist etwa die Position ständig auf wenige Meter erfassbar und der Beschleunigungssensor weiß, wie sehr wir uns bewegen", schreibt der Technology Review-Blogger Ben Schwan. Welt-Redakteur Thomas Heuzeroth kommt zu einem ähnlichen Befund und tituliert die Minicomputer sogar als „Besserwisser-Handy". Gemeint ist zur Zeit eigentlich nur das iPhone und die kongeniale Kombination mit dem App-Store von Apple. Die amerikanische Zeitschrit Business Week spricht sogar von einer App Economy, die der Steve Jobs-Konzern in Gang setzt und die Konkurrenz kräftig in Verlegenheit bringt. Mittlerweile präsentiert fast jeder Hersteller einen Programm-Shop.

 

 

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Wirtschaft/Unternehmen/IT/TK

Aastra will zu Investitionen in die IT- und TK-Technik ermuntern: Kosten runter oder Anlage zurück

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 19/11/2009 - Keine Kommentare

Der ITK-Spezialist Aastra startet in Deutschland die Aktion „Prozesskosten runter oder Anlage zurück". Das Berliner Unternehmen garantiert seinen Geschäftskunden, die Kommunikationsprozesse in Betrieben schlanker zu machen und die laufenden Ausgaben signifikant zu verringern. Sollte das Versprechen nicht eingehalten werden, nimmt Aastra die ITK-Anlage wieder zurück: „In der Krise scheuen viele Unternehmer Investitionen. Dabei übersehen sie, wie viel Geld sie mit einer modernen Kommunikationsanlage sparen könnten. Die Ausgaben machen sich schon nach kurzer Zeit bezahlt", sagt Andreas Latzel, Geschäftsführer von Aastra DeTeWe in Berlin. Mit Aktion übernehme Aastra einen Teil des Risikos der Investitionsentscheidung. „Wir kennen die Potenziale unserer ITK-Anlagen. Für uns ist das Risiko daher überschaubar", sagt Latzel. Einsparmöglichkeiten gebe es viele, sowohl bei externen als auch internen Kommunikationsprozessen. Schon alleine durch den Einsatz von Video- und Telefonkonferenzen könnte man die die Ausgaben massiv senken. Mit der richtigen Technik müsse für Meetings niemand das eigene Büro verlassen, Reisen werden seltener notwendig. „Die Mitarbeiter sparen Zeit, die Unternehmen an Kosten für Fahrt, Verpflegung und Unterkunft. Je häufiger Meetings in einem Unternehmen anstehen und je mehr auch internationale Standorte involviert sind, desto schneller rentiert sich eine Anlage für Konferenzen. Da moderne ITK-Lösungen nur noch eine gemeinsame Infrastruktur für die Sprach- und Datenkommunikation benötigen, reduzieren sich. Wartungsverträge und Administrationskosten sinken", so Latzel.

 

 

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Wissenschaft

Das CERN und der LHC: Am Freitag startet das Urknall-Experiment - Gefährdungspotenzial wie beim russischen Roulette

Von Dr. Rolf Froböse, Dipl.-Chemiker und Publizist veröffentlicht am 18/11/2009 - 4 Kommentar(e)

Am 20. November 2009 wird es ernst. Dann wird der große Teilchenbeschleuniger LHC am CERN erneut seinen Betrieb aufnehmen. Und zwar exakt um 9.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Zurzeit werden so genannte Injektionstest durchgeführt. Während sich die CERN-Forscher von dem drei Milliarden Euro teuren Experiment grundlegende Erkenntnisse über den Aufbau der Materie erhoffen, stößt die für den LHC verantwortliche Abteilung am CERN seit Herbst letzten Jahres zunehmend in die öffentliche Debatte. Den Kritikern zufolge zeigte eine ununterbrochene Serie unterschiedlichster Störfälle in aller Deutlichkeit, dass die Betreiber ihre Technologie nur unvollkommen beherrschen. Den Vogel schoss erst vor wenigen Tagen ein Stück Baguette ab, das bei den offensichtlich ungeschützten Stromschienen der Außenanlage einen Kurzschluss mit nachfolgender Temperaturerhöhung verursachte. Angaben aus Genf zufolge wurde der LHC durch einen Vogel, der das Brotstück fallen ließ, vorübergehend außer Gefecht gesetzt.

 

 

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Politik/Umwelt/Wirtschaft/Verbraucher

Studie des Öko-Instituts: Umweltabgabe als Weg aus der Mehrwegkrise - Kennzeichnungspflichten sind wirkungslos

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 18/11/2009 - 4 Kommentar(e)

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) http://www.nabu.de hat wegen der immer weiter steigenden Marktanteile umweltschädlicher Einwegflaschen aus Plastik die Einführung einer Umweltabgabe auf Getränkeverpackungen gefordert. Eine Materialsteuer zusätzlich zum Einwegpfand ebne den Weg aus der Mehrwegkrise. Auch würde die Abgabe Hersteller umweltbelastender Getränkeverpackungen ganz im Sinne der Produktverantwortung mehr in die Pflicht nehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Öko-Instituts im Auftrag des NABU, die heute in Berlin vorgestellt wurde. Als völlig unzureichend für den Schutz von Mehrweg habe sich nach Auffassung der Getränkeindustrie das Einwegpfandsystem erwiesen. Mittlerweile werde bereits etwa die Hälfte aller Getränke in umweltschädliche Einwegplastikflaschen gefüllt und die Tendenz ist weiter steigend. Die Verpackungsverordnung fordert „80 Prozent Mehrweg und ökologisch vorteilhaften Einweg". Die Mineralbrunnen-Betriebe gehen davon, dass die Dicounter über nicht zurückgebrachte Einweg-Getränkeflaschen hohe Dosenpfandgewinne erwirtschaften und in die Quersubventionierung von Einweggetränken stecken. Umgerechnet auf den Literpreis koste Mineralwasser beim Discounter 13 Cent und im normalen Getränkehandel 50 Cent.

 

 

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Wirtschaft/Energie/Telekommunikation

Gebäudetechnik per Telefon steuern - Offene Schnittstelle vernetzt Sensoren mit Kommunikationsanlage

Von Silke Landwehr veröffentlicht am 16/11/2009 - 1 Kommentar(e)

Das ITK-Unternehmen Aastra hat ein System entwickelt, das es Anwendern erlaubt, über ihre Telefonanlage die komplette Gebäudetechnik anzusteuern. Per Tastendruck oder Klick am Bildschirm könne man Licht, Heizung, Radio, Türöffner, Jalousien und weitere Funktionen bedienen. Über eine Open Interface Platform (OIP) werde die IntelliGate-Telefonanlage von Aastra mit Gebäudeautomationssystemen auf Basis des KNX-Standards gekoppelt. KNX ist ein so genanntes Zweidrahtbussystem und seit 2002 der offene Standard für universelle Gebäudeautomation. Es verbindet in einer Anlage Sensoren mit Aktoren und erlaubt dabei bidirektionale Datenübertragungen. Dadurch wird die Kommunikation von allen Sensoren und Aktoren untereinander möglich. Nach Firmenangaben ist keine zusätzliche Hardware nötig, um das System aufzusetzen. Kostspielige Umbauten oder Umrüstungen entfallen. Nutzer könnten sowohl gebäudetechnische Komponenten von ihren Endgeräten aus ansteuern als auch diese auf andere Weise nutzen. „Beispielsweise werden im Falle eines Brands detaillierte Informationen über den jeweiligen Brandmelder automatisch auf den Displays der Mitarbeiter abgebildet", sagt Peter Friedsam, Sales Director bei Aastra Austria.

 

 

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Wirtschaft/Unternehmen/IT/Mobilfunk/Sprachcomputer

Diktier-Software gewinnt gegen Meisterin im Schnellschreiben - Connected Services eröffnen neue Anwendungsfelder für Spracherkennung

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/11/2009 - Keine Kommentare

Beim Amazing Race, dem Mensch-gegen-Maschine-Wettbewerb des Nuance-Fachkongresses Conversations in München, gewann die Diktiersoftware Dragon Naturally Speaking gegen die Deutsche Meisterin im Schnellschreiben, Martina Wichers. Den Wettbewerbern wurde die Zeit gemessen, die sie für die Eingabe eines bestimmten Textes benötigen, einschließlich korrekter Rechtschreibung und Interpunktion. Martina Wichers tippte die vorgegebenen 2.200 Zeichen in nur 4:26 Minuten ab. Christof Stuhlmann von Nuance diktierte denselben Text mit der Software in 2:51 Minuten; das waren 772 Zeichen pro Minute oder knappe 13 Zeichen pro Sekunde. „Der Wettbewerb demonstrierte eindrucksvoll die Erkennungsgenauigkeit und die Leistungsstärke von Spracherkennungs-Lösungen", resümierte Michael-Maria Bommer, General Manager DACH von Nuance. Dragon werde bereits von Millionen Kunden genutzt, um Dokumente schnell und einfach zu erstellen oder andere Aufgaben per Sprache zu erledigen. Die Anwender benutzen die Software zum Beispiel zuhause oder im Büro, in der Schule, in Behörden, in Rechtsanwaltskanzleien, Arztpraxen und Krankenhäusern.

 

 

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Computer/Internet

IBM-Trendforscher Moshe Rappoport : "Ein PC muss so einfach wie ein Toaster zu bedienen sein"

Von Martin Jan Stepanek veröffentlicht am 14/11/2009 - 1 Kommentar(e)

Rund 60 Jahre nach Beginn des Computerzeitalters ist die IT generationsübergreifend in die Mitte der Gesellschaft gerückt. Zu diesem Schluss kommt der Technologieforscher Moshe Rappoport, Executive Technology Briefer bei IBM Research Zürich, im Interview mit pressetext in Rüschlikon. "Im Prinzip hat es bis heute gedauert, dass jeder versteht, was man mit einem Computer alles machen kann. Dafür werden wir jetzt Zeuge eines ungeahnten digitalen Aha-Effekts, der stark von den Entwicklungen im Smartphone- und Mobiltelefonbereich beeinflusst wird", erklärt Rappoport. Die mobilen Alleskönner mit ihren intuitiv zu benutzenden Interfaces sieht der langjährige IBM-Forscher durchaus als Vorbilder für die klassische Computerindustrie. "In Wahrheit muss der PC der Zukunft so einfach wie ein Toaster zu bedienen sein. IT sollte so zugänglich sein, dass ältere und jüngere Bevölkerungsschichten die Technologie gleichsam nutzen können und Spaß daran haben. In der aktuellen Smartphone-Begeisterung über alle Alters- und sozialen Grenzen hinweg ist diese Entwicklung bereits vorweggenommen", so Rappoport gegenüber pressetext.

 

 

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Social Media/Twitter

Retweet-Funktion bringt Twitter jede Menge Ärger - Neues Feature kurz nach Start wieder offline

Von Claudia Zettel veröffentlicht am 13/11/2009 - Keine Kommentare

Twitter hat sich mit seiner neuen Retweet-Funktion einigen Ärger eingehandelt. Kurz nachdem der Microbloggingdienst damit angefangen hatte, das neue Feature seiner Nutzergemeinde zur Verfügung zu stellen, wurde es auch schon wieder vom Netz genommen. Über die neue Retweet-Funktion können Kopien von Beiträgen anderer User per Mausklick eins zu eins über Twitter weiter verbreitet werden. Allerdings führte eine Reihe an Fehlern dazu, dass die Funktion wieder offline ging, bevor überhaupt alle Nutzer diese zu Gesicht bekommen hatten. Ursprünglich haben die Twitter-Nutzer selbst die Retweets - wobei unter Angabe des Kürzels RT (Retweet) andere Postings zitiert, teils kommentiert werden - eingeführt. Nach und nach wurde diese Art des Zwitscherns immer beliebter, sodass Twitter nun eine eigene Funktion dazu entwickelte.

 

 

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Medien

Döpfner und die Niederlage der alteuropäischen Inhalteproduzenten - Warum wir keine Massenmedien mehr brauchen und die Umerziehung von Online-Nutzern anmaßend ist

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 13/11/2009 - 4 Kommentar(e)

CARTA-Blogger Robin Meyer-Lucht hat über ein Rededuell geschrieben, das wir wohl noch lange in Erinnerung behalten werden. Meyer-Lucht beschreibt es als eine Inszenierung des ideengeschichtlichen Konflikts zwischen alteuropäischem Inhalteproduzentenmodell und neuamerikanischem Netzwerkpubliziermodell. Es geht um einen Disput zwischen dem Axel Springer-Chef Mathias Döpfner und Huffington Post-Herausgebern Arianna Huffington auf dem Monaco Media Forum. „Mit Döpfner vs. Huffington prallten instruktive Gegensätze aufeinander. Auf der einen Seite Döpfner, der darauf besteht, dass nur mit Bezahlinhalten und einem ‚verlässlichen Urheberrecht' in Zukunft ‚Qualitätsjournalismus' finanzierbar sei. Auf der anderen Seite Arianna Huffington, die dafür steht, Nachrichten zu ‚kuratieren', indem sie eigene Redaktionsinhalte, mit Links auf andere Sites und Blog-Beiträgen kombiniert. Döpfner und Huffington verkörpern nicht nur geradezu archetypisch diese Ansätze, sondern sie sind auch Protagonisten, die sie rhetorisch zu vertreten wissen", so Meyer Lucht. Huffington sei beim Streitgespräch wacher, schneller und gewitzter gewesen. „Als Döpfner von ‚Inhaltediebstahl' sprach, sprang ihm Huffington ins Wort. Sie bestand darauf, dass ihre Publikation sich strikt an das Urheberrecht halte, noch nie eine Auseinandersetzung darüber geführt habe und im Gegenteil ständig von klassischen Medien gebeten werde, doch auf diese zu verlinken", führt der CARTA-Blogger weiter aus. Huffington weiter: „Obwohl Sie unglaublich überzeugend klingen, Herr Döpfner, wird es sich zeigen, dass Sie unglaublich falsch liegen...Sie können nicht zweimal in den gleichen Fluss steigen. Und den Fluss, in den Sie steigen möchten, den gibt es nicht mehr." „In einem grandiosen Moment gab Huffington dem Springer-Chef Nachhilfe in der neuen Link-Ökonomie: ‚Ubiquität ist die neue Exklusivität.' Wer im Netz Geld mit Inhalten verdienen wolle, müsse diese möglichst umfassend über das Netz zu verteilen, wie etwa der Sender NBC mit seiner Video-Einbettung. Plötzlich sah der europäische Mathias neben der quirligen Neuamerikanerin Arianna eher alt, verstockt und uninspiriert aus", meint Meyer-Lucht.

 

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Informationstechnologie/Telekommunikation

IT- und TK-Branche fehlt Marktintelligenz - Unternehmen im Blindflug

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 10/11/2009 - Keine Kommentare

Die IT- und TK-Märkte (ITK) sind durch gravierende Veränderungen gekennzeichnet: Globalisierung und Deregulierung führen zu Preisdruck, sinkenden Margen und Marktkonsolidierung. Zudem verändern neue Herausforderer aus dem Internet permanent die Spielregeln und stellen bewährte Geschäftsmodelle der Vergangenheit in Frage. Vor allem im Geschäftskundensegment sind mit der Innovationsrate auch die Anzahl der Flops gestiegen. Immer weniger Produktneuheiten schaffen den Sprung zum „Mainstream", weil das Angebot primär auf die „eingeschworene Gemeinschaft" von technologieaffinen Unternehmen und Visionären ausgerichtet ist. Erfolge werden zumeist dort verbucht, wo der Leidensdruck hoch und die neue Lösung geeignet ist, einen konkreten Mangel zu überwinden. Anbieter müssten folglich ein tieferes Verständnis darüber erlangen, wie die eher pragmatisch handelnden „Mainstream-Kunden" ticken. Eine Studie der Unternehmensberatungen Ecco und Mind Business belegt das genaue Gegenteil.

 

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Wirtschaft/Werbung/Kino/Sprachcomputer

Horror per Handy: Werbeagentur Jung von Matt konzipiert sprachgesteuerten Kinofilm

Von NeueNachricht veröffentlicht am 10/11/2009 - 1 Kommentar(e)

Spracherkennung und die Sprachsteuerung von Geräten oder Suchmaschinen sind schon längst keine Zukunftsmusik mehr. Jetzt geht die Werbeagentur Jung von Matt noch einen Schritt weiter und konzipiert einen Horrorfilm, bei dem Kinobesucher aktiv per Handy ins Geschehen eingreifen können. „Wir wollen zwei Grenzen aufheben: die eine zwischen Film und Game, die andere zwischen Handlung und Zuschauer", erklärt Andreas Henke, Creative Director von Jung von Matt, im Interview mit NeueNachricht. Die strikte Trennung von Leinwand und Handlung soll gesprengt werden. „Hier der passive Zuschauer hinter seinem riesigen Popcorn-Becher. Vielleicht sollte man den Erfolg unseres Films an der Zahl ungewollt umgestoßener Popcorn-Becher messen", sagt Henke. Seine Agentur möchte dem Kunden 13th Street und den Zuschauern ein innovatives Markenerlebnis bieten: „Kurz gesagt: guten modernen Horror. Gerade das Horrorgenre hat in der Vergangenheit sehr innovative Projekte geliefert. Wie vor einigen Jahren ‚Blair Witch Projekt' oder Paranormal Activity in diesem Herbst in den USA", so der Ausblick von Henke, der den Film morgen beim Nuance-Fachkongress Conversations DACH in München vorstellen wird. 

 

 

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Wirtschaft/Telekommunikation/Mobilfunk

Mobile Nachrichten

Von NeueNachricht veröffentlicht am 09/11/2009 - Keine Kommentare

LTE reines Carrier-Thema?

Klaus von den Hoff, TK-Experte von Arthur D. Little mahnt beim neuen Mobilfunkstandard LTE zur Besonnenheit: „Bei LTE handelt es sich um ein reines Carrier-Thema. Grundsätzlich neue Dienste werden durch LTE nicht sehen. Es geht um mehr Kapazität, höhere Breitbandgeschwindigkeit, besser Funkabdeckung in Gebäuden und das zu günstigeren Kosten." Hm, klassische Telco-Sichtweise, die man auf jeder Fachtagung an den Kopf geballert bekommt. Die TK-Branche schafft die Infrastruktur und Bandbreite, die Auslastung des Netzes kommt dann von ganz alleine. Das wird dann wahrscheinlich genauso fluppen wie bei UMTS. Blog-Kommentare gefragt!

Kostenloser Service aus der Wolke 

Die Ribbit Corporation hat die Beta-Testphase ihres web-basierten Service „Ribbit Mobile" angekündigt. Handy-Nutzer können damit Anrufe über das Internet entgegennehmen und auch über das Internet unter Verwendung ihrer Mobil-Nummer Anrufe durchführen. Außerdem können Sprach- und Textnachrichten (SMS) sowie Rufumleitungen online verwaltet werden. Auf Wunsch können Sprachnachrichten transkribiert und als Text per E-Mail oder SMS versendet werden. Ribbit Mobile ist ein Cloud-Computing-Anwendung und damit von praktisch jedem mobilen Endgerät nutzbar. Der Service steht zunächst in den USA und in Großbritannien zum Testen zur Verfügung.

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Kundenservice/Internet/Scial Media

Kundenservice der Zukunft: Expertenmeinungen zum Service für die Facebook-Generation, zu Sprachcomputer, zur Automatisierung und der Rolle von Social Media

Von NeueNachricht veröffentlicht am 06/11/2009 - 2 Kommentar(e)

Auf den Voice Days plus in Nürnberg und den Conversations DACH in München wurden und werden wichtige Trends im Kundenservice diskutiert. Einen Weckruf sendete der Fernsehmoderator Ranga Yogeshwar am ersten Kongresstag der Voice Days plus aus. Alle Unternehmensbranchen stehen vor einem radikalen Umbruch, da das Social Web den Kunden mehr Macht und Gehör verschafft. Der schlechte Ruf der Sprachtechnologie im telefonischen Kundenservice liegt nach Ansicht von Michael-Maria Bommer, Nuance-General Manager für Deutschland, Österreich und Schweiz, häufig an einer halbherzigen Umsetzungsstrategie. „Die Unternehmen haben sich ihren Service angeschaut und sich einzelne Punkte herausgesucht, die automatisiert werden sollten. Bei punktuellem Einsatz ergibt sich aber kein Business Case, das Ganze rechnet sich nicht, entsprechend wenig haben die Firmen dann in die Automatisierung investiert", kritisiert Bommer. Mit dem eindeutigen Ergebnis: Die Minimalstrategie funktioniert nicht, sie bringt weder dem Unternehmen noch dem Kunden Vorteile. Doch gerade darum sollte es bei der Automatisierung von Dienstleistungen im Kundenservice gehen - um ein echtes Serviceerlebnis. Wie das in der Praxis aussehen kann, demonstrieren Fachleute beim Nuance-Fachkongress „Conversations DACH" am 11. November 2009 im Sheraton Arabellapark Hotel in München. So werden Anwendungen präsentiert, wie der Nutzer per Sprache nicht nur das Navigationssystem im Auto steuern kann, sondern auch das Handy oder den PC bedient. Alle wichtigen Vorträge der Voice Days plus haben wir aufgezeichnet. Sie können als Audiodatei abgerufen werden. 

 

 

 

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Wirtschaft/Internet/Medien

Die Gedankenwolken des Nicholas Carr - Internetskeptiker will Google bändigen und warnt vor der Zentralisierung des Datennetzes

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 05/11/2009 - 2 Kommentar(e)

Nicholas Carr, ehemaliger Chefredakteur der Harvard Business Review und Internetskeptiker vom Dienst, hat in einem Namensbeitrag für die Wochenzeitungen „Die Zeit" wieder einmal seine Gedankenwolken zu den Nebenwirkungen der Web-Ökonomie losgelassen. Das Argumentationsmuster ist immer gleich. Carr vergleicht die Informationstechnologie mit der Elektrizität. Beide sind Allzwecktechnologien, die unzählige praktische Anwendungen erlauben. Die Verfügbarkeit von elektrischem Strom beschleunigte die Industrialisierung; Fabriken, die am Markt mithalten wollten, mussten ihre eigene Stromerzeugung haben. Das wurde bald unwirtschaftlich: Große zentrale Kraftwerke traten an die Stelle der kleinen privaten Generatoren. Eine parallele Entwicklung beschreibt Carr für die Informationstechnologie: Die milliardenteuren IT-Abteilungen der Konzerne und Unternehmen hören in dem Tempo auf, sich zu rechnen, in dem man Dienstleistungen und Speicherkapazität aus dem Internet beziehen kann. Das World Wide Web hat sich in eine weltweit wirksame Computerwolke verwandelt: Unsere PCs werden immer mehr zu bloßen Terminals, deren Nutzen nicht länger davon abhängig ist, was auf der Festplatte gespeichert wurde, sondern von den Möglichkeiten des Netzes. Damit werden Informationsgiganten wie Google oder Amazon zu Versorgungsdienstleistern, ähnlich wie Stadtwerke, Wasserwerke, Telefongesellschaften. „Weil immer mehr Wirtschaftssektoren dazu übergehen, diese einzigartigen Computernetzwerke zu nutzen, werden wir voraussichtlich weitere Arbeitsplatzverluste erleben. Das Elektrizitätsnetz trug einst dazu bei, breite Mittelschichten zu erschaffen; es könnte sein, dass das Computernetz dazu beiträgt, diese Mittelschichten wieder zu zerstören", schreibt Carr in seiner Abhandlung „Zukunft in der Matrix". Bei Internetexperten stoßen diese Szenarien auf Widerspruch.

 

 

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Internet/Social Media

Social Media weiter auf starkem Wachstumskurs - Facebook-Nutzer werden älter

Von Claudia Zettel veröffentlicht am 04/11/2009 - 1 Kommentar(e)

Social Media befindet sich weiterhin auf starkem Wachstumskurs. Derzeit nutzen bereits 19 Prozent der Internetuser Twitter oder ähnliche Seiten, um regelmäßig Statusmeldungen über sich zu veröffentlichen und jene von anderen zu lesen. Das geht aus einer aktuellen Studie von Princeton Survey Research International hervor. Im Vergleich zu vorangegangenen Erhebungen von Dezember 2008 und April dieses Jahres haben die sozialen Medien im Web um acht Prozent zugelegt. Wie schon andere Untersuchungen zeigten, erwartet Twitter mit Ende des Jahres auf eine Nutzergemeinde von rund 25 Mio. aktiven Usern zu wachsen, bis Ende 2010 werden bereits 100 Mio. prognostiziert. Diese Erwartungen werden von zunehmend mehr Branchenkennern gestützt, da sich Twitter als langlebige Plattform heraus kristallisiert.

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Technologie/Sprachsteuerung/Sprachcomputer/Internet/Maschinen

Alles hört auf mein Kommando - Sprachsteuerung soll Maschinen gehorsamer machen

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 04/11/2009 - Keine Kommentare

Systeme, Geräte oder Maschinen degradieren den Menschen häufig zum Erfüllungsgehilfen, der sich dem Diktat von Funktionen, Menüs oder umständlichen Bedienungsanleitungen unterwerfen muss. Das Ergebnis ist nach Ansicht der Berliner Wissenschaftler Sarah Spiekermann und Frank Pallas eine neue Form von Paternalismus. Eine Maschine könne sehr schnell zu einem lästigen Besserwisser und Bevormunder mutieren. Dabei sollte sie ein hilfreicher Assistent sein. Wirtschaftsexperten und Wissenschaftler sind der festen Überzeugung, dass die Sprachsteuerung zu einer Verbesserung der Mensch-Maschine-Interaktion beitragen kann. In Ländern wie Indien, in denen das gesprochene Wort im Bildungswesen, in Regierungskreisen und in der Kultur eine größere Bedeutung hat als das geschriebene Wort, stellt das „Sprechen" mit dem Internet bereits alle anderen Kommunikationsschnittstellen in den Schatten. Gleiches wird sich bei Mobiltelefonen abspielen, die mittlerweile die PC-Anwendungen übertrumpfen. Durch die Nutzung von „Voice Sites" werden auch die Menschen ohne Zugang zu einem Computer oder Internet ebenso wie diejenigen, die weder schreiben noch lesen können, von den zahlreichen Vorteilen und Annehmlichkeiten des Internets profitieren.

 

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Apple/Internet/TV

Apple plant angeblich Abo-Fernsehen via iTunes - Verfügbarkeit unabhängig von Endgeräten

Von Claudia Zettel veröffentlicht am 03/11/2009 - Keine Kommentare

Apple will wohl stärker im TV-Markt Fuß fassen. Laut US-Medienberichten, die sich auf Insiderkreise berufen, arbeitet der Konzern derzeit eifrig an einem eigenen Abo-Fernsehangebot, das via iTunes verfügbar sein soll. Gerüchten zufolge wolle Apple ein TV-Programm on Demand für einen Monatspreis von 30 Dollar anbieten. Starten soll der Dienst Anfang nächsten Jahres. Zur Zeit befinde sich Apple in Verhandlungen mit diversen TV-Stationen, die ihr Programm über den Abo-Dienst zur Verfügung stellen sollen, heißt es in einem Bericht von All Things Digital. Dabei wolle der IT-Konzern seinen Fernsehservice nicht wie in früheren Spekulationen angedeutet an sein bestehendes Apple-TV-Angebot binden. Vielmehr wird man die Inhalte unabhängig davon auf verschiedenen Endgeräten (Computer, iPhone und iPod) als Erweiterung der iTunes-Software und des iTunesStores nutzen können. Natürlich will Apple das geplante Abo-Fernsehen aber auch auf den seit langem angekündigten neuen Mac Tablet bringen.

 

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Internet/Social Media/Google/Apple

Recherche der Woche: Das Ende der Google-Ökonomie? Wie Social Media und die App-Economy den Suchmaschinen-Giganten bedrängen - Expertenmeinungen gefragt!

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 02/11/2009 - 2 Kommentar(e)

 

Anfang des Jahres schrieb ich einen Blog-Beitrag über die Vorherrschaft von Google, die doch lange anhalten sollte. Waren vor ein paar Jahrzehnten noch Hardwarehersteller wie IBM und Sun die beherrschenden Größen im Markt, wurden sie in den Neunzigern vom Softwarehersteller Microsoft überholt. Jetzt werde Google den Takt vorgeben und eine neue Ära begründen, da sind sich die Autoren von absatzwirtschaft und PC-Praxis einig: „Google beherrscht den Markt von Suchmaschinen, Geosoftware und sozialen Netzen immer stärker", sagt Professor Max Mühlhäuser von der TU Darmstadt: „Nun kommt der Angriff auf die Browser, und der Angriff auf Betriebssysteme und Standardsoftware sowie Mobiltelefone ist schon ,eingebaut'." Zur Zeit hat sich der Wind etwas gedreht und man versteht immer mehr die Aussagen des Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar: „Wenn Sie das Gefühl haben, es ging in den vergangenen Jahren schnell, dann legen Sie den Gurt an: Es wird noch schneller", so Yogeshwar bei seinem überaus interessanten Vortrag auf den Voice Days in Nürnberg. In Blogger-Kreisen wird nunmehr bezweifelt, ob Google in der Lage ist, den Trend zum Echtzeitweb mitzugehen und die Schlagkraft des Social Webs richtig zu nutzen.

 

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Mobilfunk/Internet/Apple

Es wird Zeit für LTE: Deutschland beim Mobilfunk der vierten Generation kein Trendsetter - TK-Branche fehlt das Design Thinking-Gen

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 30/10/2009 - Keine Kommentare

Eine revolutionäre Welle für Wirtschaft und Gesellschaft erwarten Experten vom Mobilfunk der vierten Generation (4G) unter dem Namen Long Term Evolution (LTE). Sie macht Handynetze zehnmal schneller und schafft die Voraussetzungen für ein wirklich leistungsfähiges mobiles Internet. Die Datenübertragung verläuft dann so schnell und unkompliziert wie im Festnetz: „Mit der nächsten Technologiegeneration werden ganz neue Anwendungen auf mobilen Geräten möglich werden. Dazu gehören hochauflösende Videoübertragungen, Multiplayer-Online-Spiele oder sekundenschnelle Downloads großer Dateien", so Günther Ottendorfer, Technology Director Europe Mobile der Telekom, gegenüber der FAZ. „Die Rechenleistungen von Smartphones brauchen sich vor den stationären PCs nicht mehr zu verstecken. Musik, Videos, 3D-Spiele, GPS-Navigation und die Vielzahl von weiteren nützlichen Dienstprogrammen sind für die Minicomputer keine Herausforderung mehr. Einen Engpass stellt die Leistungsfähigkeit der Mobilfunknetze dar, um mit den vernetzten Mobilfunkgeräten ein ‚Internet der Dienste' für die breite Masse der Kunden zu schaffen", sagt Peter Weilmuenster, Vorstandschef des Frankfurter ITK-Dienstleisters Bitronic.

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Mobilfunk/Internet

Vorschau auf den Beitrag "Es wird Zeit für LTE: Mobilfunk der vierten Generation und die Schwierigkeiten der Deutschen mit Revolutionen" - Eure Expertenmeinung interessiert mich!

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 29/10/2009 - 2 Kommentar(e)

In Anlehnung an Wladimir Iljitsch Lenin besagt ein altes Bonmot aus obrigkeitsstaatlichen Tagen, die Deutschen lösten, bevor sie die Revolution proben, erst einmal eine Bahnsteigkarte. Als CDU-Generalsekretär machte Heiner Geißler darauf aufmerksam, dass es bei Revolutionen gar nicht mehr darauf ankomme, Bahnhöfe oder Telegrafenämter zu besetzen. Viel wichtiger sei es, Begriffe und Gedanken zu bestimmen. „Denn nicht die Taten sind es, die die Menschen bewegen, sondern die Worte über die Taten", so Geißler.

Ob die inflationären Politiker-Worthülsen wie „Da müssen wir gemeinsam eine Lösung finden" oder „Dazu gibt es keine Alternative" in den Köpfen der Bundesbürger noch irgendetwas bewirken, sei dahingestellt. Eine revolutionäre Welle erwarten Experten vom Mobilfunk der vierten Generation (4G) unter dem Namen Long Term Evolution (LTE). Sie macht Handynetze zehnmal schneller und schafft die Voraussetzungen für ein wirklich leistungsfähiges mobiles Internet. Die Datenübertragung verläuft dann so schnell und unkompliziert wie im Festnetz. Ob allerdings in Deutschland Diensteanbieter, Hersteller und TK-Firmen beim LTE-Geschäft ein Wörtchen mitzureden haben, steht noch in den Sternen.

So äußerte der Internetexperte Björn Behrendt, Geschäftsführer der Service-Community.net, gegenüber NeueNachricht: „Wir brauchen gar nicht lange um den heißen Brei herum reden: Die deutsche Bevölkerung und der deutsche TK-Markt sind einfach Jahre hinterher was die mobile Mediennutzung angeht, vor allem wegen der nicht ausreichenden Infrastruktur, zu geringer Netzabdeckung und mangelnder Durchsatzraten. Kulturelle Unterschiede hin oder her, wer nur einen leisen Vorgeschmack haben möchte, wie auch wir in ein paar Jahren unterwegs per Handy unsere liebsten TV-Sendungen streamen werden, der möge mal nach Japan oder Südkorea schauen, wo 4G schon flächendeckend verfügbar ist. Es wird Zeit für LTE". 

Sind wir wieder zu blöd, die Ergebnisse der exzellenten Grundlagenforschung in Deutschland zu kommerzialisieren? Hat überhaupt noch ein Apple-Konkurrent eine Chance, mobile Datendienste erfolgreich zu etablieren, um die schnelle LTE-Datenautobahn auszuschöpfen? Gewinnt am Ende wieder Steve Jobs? Wie wird sich die mobile Web-Kommunikation auf Wirtschaft und Gesellschaft auswirken für die Gestern-Manager (Beispiel Quelle beweist ja, wo das hinführt)?

Fragen, die ich in diesem Beitrag aufgreife. Eure Meinung interessiert mich. Der komplette Artikel erscheint morgen um 11 Uhr. Bis 10 Uhr müsste ich Eure Statements bekommen (mit Vor- und Zunamen sowie der genauen Funktion, ein Link auf Eure Website oder Euren Blog wäre auch nicht schlecht). Meine Mail-Adresse: gunnareriksohn@googlemail.com. Handy: 0177 620 44 74.

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Internet/Echtzeit-Web/Yahoo/Twitter/Facebook

Yahoo zieht bei Echtzeit-Suche nach - Offenbar keine direkte Zusammenarbeit mit Twitter und Facebook

Von Claudia Zettel veröffentlicht am 28/10/2009 - 1 Kommentar(e)

Yahoo zieht in puncto Echtzeitsuche nach und will ebenfalls ein eigenes Angebot in dem Bereich starten. Nachdem vergangene Woche sowohl Google als auch Microsoft angekündigt hatten, künftig Informationen von Twitter und Facebook in ihren Suchmaschinen zu integrieren, will nun auch Yahoo nicht hintan stehen, berichtet das Branchenportal TechCrunch. So plane auch Yahoo den Start einer Echtzeit-Suche, jedoch nicht in direkter Kooperation mit Twitter oder Facebook, wie die Konkurrenz. Laut TechCrunch will das Unternehmen stattdessen mit einer bereits bestehenden, spezialisierten Echtzeit-Suchmaschine zusammenarbeiten. Im Gespräch steht dabei OneRiot. Gemeinsam mit dem Echtzeitsuche-Anbieter soll bereits in Kürze ein neues Yahoo-Produkt auf den Markt kommen.

 

 

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Social Web/Italien/Ligurien/Perinaldo

Raubritter, Astronomen, Napoleon und das Bergdorf Perinaldo als Knowledge Village - Alte Welt trifft neue Welt

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 27/10/2009 - 1 Kommentar(e)

Wie kommt ein Mann wie Cassini zur Astronomie und Himmelsvermessung? Er stammt nicht aus Bologna, sondern aus einem kleinen Dorf in den ligurischen Seealpen. „Dort hat er mehrere prägende Erfahrungen: die Bergtotale des Sternenhimmels, die Horizontlinie des Meers, die Sichtachse zur Küste und die existenzielle Frage des Sonneneinfallswinkel. Die bäuerliche ligurische Kultur ist eine Kultur der Terrassierung von Sonnenlicht. Cassinis Geburtsort Perinaldo wird ein Wurzelknoten der modernen europäischen Astronomie. Und dieser Giovanni Domenico Cassini trifft auf einen Minister Colbert, dem es um die wissenschaftliche Durchdringung des absolutistischen Herrschaftsraumes geht, aber eben auch um die Konfiguration der Macht im Geiste der Geometrie", schreibt der Welt-Redakteur Johann Michael Möller. Für den Telemarketing-Pionier Günter Greff ist Perinaldo deshalb der ideale Ort, wo die alte Welt auf die neue Welt treffen kann. Er sieht das Kleinod zwischen dem Tal des Rio Merdanzo, einem Zufluß des Nervia, und dem Tal des Flusses Verbone als Knowledge Village, um sich mit der neuen Zeitrechnung des Internetzeitalters auseinander zu setzen. Bei einem Social Web-Workshop in seinem Klausurhotel La Riana kam es zu einem Erfahrungsaustausch über die neuen Regeln des Marketings. Man könne sicherlich auch heute noch einiges von den Veteranen des Marketings lernen, so Greff. Allerdings gelte das umgekehrt in noch stärkerem Maße. In der Webwelt des Long Tail, von Youtube, Twitter oder Facebook würden die Methoden der klassischen Werbung und des Marketings mit ihren millionenschweren Budgets an die Auftragsarbeiten für mitteralterliche Porträtgemälde erinnern.

 

 

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Wirtschaft/Unternehmen

Warum sich Gestern-Unternehmer vor Steve Jobs fürchten sollten

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 22/10/2009 - 1 Kommentar(e)

Wenn es mit dem Aufschwung funktionieren soll, geht es nur mit einer geballten Kraft Unternehmertum und Wettbewerb als Entdeckungsverfahren. Die Dinge des Lebens, auch die relevanten wie die Energiewende, geschehen nur nach der Versuch und Irrtum-Methode. Entdeckerlust und Vermarktungsfähigkeiten sind gefragt. Wie man selbst in Krisenzeiten Rekordergebnisse erzielen kann, hat der kongeniale Apple-Chef Steve Jobs unter Beweis gestellt. Seine Produktphilosophie hat die NZZ schön beschrieben: „Es sind ästhetisch ansprechende Produkte, technisch zu Ende gedacht, intuitiv zu benutzen; es sind Produkte, die sich von der Masse der Konkurrenz abheben, die etwas Rebellisches an sich haben, etwas Unangepasstes. Ein Hang zu Eleganz, Perfektion, Benutzerfreundlichkeit, zum Besonderen - das ist es, was Jobs Arbeit als Computerunternehmer auszeichnet. Es ist nicht einzusehen, warum nicht auch andere Führungspersönlichkeiten Produkte entwickeln lassen könnten, die sie gerne auch selber für sich oder ihre Angehörigen kaufen würden", soweit die NZZ. Es ist eigentlich sehr traurig, dass diese Selbstverständlichkeiten von anderen Unternehmen so häufig vernachlässigt werden. Wir müssen uns auf die Forschung und Entwicklung konzentrieren, auf die enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft, auf die Veredelung von Produkten, auf die Verbesserung der Produktvermarktung und auf smarte Servicekonzepte, wie es der Apple-Chef praktiziert. Wir müssen massiv den ökonomischen Wandel von der klassischen industriellen Produktion zu Dienstleistungen und Wissen sowie zur Informations- und Kommunikationstechnik vorantreiben. Branchen, die diese Weisheiten nicht praktizieren, werden von der Bildfläche gefegt, wie man am Fall Quelle sehen kann.

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Wirtschaft/Unternehmen/Internet

Web 2.0 krempelt Unternehmen um

Von Silke Landwehr veröffentlicht am 21/10/2009 - Keine Kommentare

Der Münchner Kreis hat auf seiner Konferenz „Enterprise 2.0 - Unternehmen zwischen Hierarchie und Selbstorganisation" mit rund 150 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik den Einfluss von Web 2.0 Technologien auf die Organisation von Unternehmen diskutiert. Wurden YouTube, Facebook, XING & Co bislang in erster Linie privat genutzt, so spielen sie im Unternehmensalltag mit wachsendem Anteil junger Mitarbeiter eine immer größere Rolle. „Heute stehen sich in vielen Unternehmen zwei Gruppen von Angestellten gegenüber: die so genannten Digital Natives - geboren nach 1980 und mit den Werkzeugen des Web 2.0 aufgewachsen - und die ältere Gruppe der Digital Immigrants", sagte Professor Jörg Eberspächer, Vorstand des Münchner Kreises. Während sich die einen der Wichtigkeit der Vernetzung sehr bewusst seien und zunehmend Bindungen eher über Sachthemen und Peergroups denn über Unternehmensbezüge eingehen, orientieren sich die anderen eher an autarken Organisationsstrukturen und -prozessen.

 

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Wirtschaft/Unternehmen/IT/TK

Firmen leiden unter Kommunikations-Verstopfung - Technologie- und Managementkonzepte gegen den Infostress

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 20/10/2009 - 1 Kommentar(e)

Der Informationsstress in Unternehmen nimmt zu. Die Zahl der Kanäle für die Kommunikation mit Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern ist kaum noch zu überschauen. An bis zu sieben Orten gehen Nachrichten via SMS, E-Mails oder Anrufen ein. „Die Folge ist allzu oft Konfusion: verpasste Anrufe, zu spät bemerkte E-Mails, verlorene Daten", berichtet die Zeitschrift IS Report. Entsprechend steigt der Bedarf in Firmen nach einer Harmonisierung der heterogenen Landschaft an Geräten, IT- und TK-Systemen. Die Möglichkeiten, die das Netz bietet, sind in den vergangenen 15 Jahren exponentiell gewachsen, schreibt das Manager Magazin. „Wer beispielsweise aus dem Urlaub kommt, kann dem Bekannten im Büro am anderen Ende der Stadt - oder des Landes, des Kontinents, der Welt - morgens blitzschnell seine Ferienfotos zeigen: Über Flickr, über Facebook oder MySpace, über Picasa oder Evernote, als E-Mail-Anhang".

 

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Wirtschaft/Recht/Internet

Die Wut der Digital Natives gegen Jack Wolfskin - Wie man in wenigen Tagen seinen Ruf und seine Marke beschädigen kann

Von Matthias Schmitz veröffentlicht am 20/10/2009 - 3 Kommentar(e)

„Was für jeden Social Media Berater vorhersehbar war, scheint nicht in den Köpfen der Jack Wolfskin-Marketiers (und schon gar nicht in denen der schlauen Anwälte) präsent gewesen zu sein. Das Aufsehen in der ‚Szene' über die Abmahnungswelle, ausgelöst durch den ersten Bericht auf Werbeblogger, ist enorm. Der Server des bekannten Marketing-Blogs war überfordert und schnell griffen andere Autoren das Thema für Diskussionen auf. Twitter, Facebook und natürlich auch die Medien berichteten. Mittlerweile hat sich eine Gruppe auf Twitter gebildet, die aus Protest eine Tatze als Profilfoto einsetzt", schreibt der Themenblog in einer interessanten Abhandlung mit Verweis „Google Trends". Hier sei ablesbar, wie extrem die Social Web-Welt auf den Abmahn-PR-Flop von Jack Wolfskin reagiert.

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Wirtschaft/Computer

Windows 7: Einen Touch übersichtlicher

Von Thomas Pichler veröffentlicht am 19/10/2009 - Keine Kommentare

Am Donnerstag bringt Microsoft sein neues Betriebssystem Windows 7 auf den Markt. Von dem Vista-Nachfolger sollen Anwender mit einigen Neuerungen überzeugt werden. Auf geeigneten Geräten verspricht Windows 7 dabei, die Multitouch-Revolution auf dem PC massentauglich zu machen. Für viele Nutzer wird zunächst wichtiger sein, dass sie mit dem neuen System leichter den Überblick über Programme und Ordner behalten können. Windows 7 verspricht auch mehr Energieeffizienz als sein Vorgänger - und das bei einem schonenderen Umgang mit Rechnerressourcen. Auch ein nutzerfreundlicheres Systemverhalten als bei Vista etwa in Sachen Sicherheit soll Windows 7 attraktiv machen.

 

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Wirtschaft/Familie/Beruf

Mobbing gegen Teilzeitkräfte: In Deutschland ist der Vollzeitmitarbeiter immer noch das Idealbild

Von Silke Landwehr veröffentlicht am 16/10/2009 - Keine Kommentare

Die Noch-Familienministerien Ursula von der Leyen proklamiert nette Botschaften, wenn es um ihr Lieblingsthema Frauen und Arbeit geht: „Jedes Unternehmen, dass meint, auf die Hälfte der Talente verzichten zu könnten, das katapultiert sich erbarmungslos ins Aus". Soweit die Wahlkampf-Theorie. In der Realität sieht das anders aus, wie ein NDR-Fernsehbeitrag der Sendung „Panorama" unter Beweis stellte. Frauen, die nach der Geburt ihres Kindes wieder ins Berufsleben zurückkehren wollen, haben es schwer in Deutschland. Auch das Teilzeitgesetz hat noch nicht zu einer Besserung am Arbeitsmarkt beigetragen. Schikanen und Mobbing bei weiblichen Arbeitskräften, die eine Teilzeitbeschäftigung anstreben sind an der Tagesordnung. Dabei haben Mütter und Väter nach dem Gesetz nicht nur ein Recht auf Weiterbeschäftigung in und nach der Elternzeit, sondern auch einen Anspruch, in Teilzeit arbeiten zu dürfen, sofern das Unternehmen mehr als 15 Mitarbeiter hat. „Doch auch der Arbeitgeber hat Rechte: Er kann den Antrag auf Teilzeit ablehnen, wenn er ‚betriebliche Gründe' vorweisen kann. Diese Chance nutzen viele Firmen, um teilzeitwillige Mütter loszuwerden. Denn sie wissen: Kaum eine Mutter zieht vor Gericht", so Panorama.

 

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Wirtschaft/Medien/Wissenschaft

Zufall sollte zu einer Ethik der Bescheidenheit führen: Aber nicht bei Wirtschaftsprognostikern - Warum Medien Konjunkturvorhersagen wie Tatsachen behandeln

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 15/10/2009 - 3 Kommentar(e)

Im Frühjahr und Herbst erleben wir in Deutschland das gleiche Ritual: Bedeutungsschwer räkeln sich mit Steuergeldern alimentierte Wirtschaftswissenschaftler auf den Podiumsstühlen der Bundespressekonferenz und verkünden den andächtig lauschenden Journalisten ihren Prognose-Zahlensalat über die Konjunkturentwicklung. Runde 41 Millionen Euro muss der Steuerzahler alleine auf Bundesebene pro Jahr für die makroökonomischen Rechenspiele aufbringen. Das weist zumindest die so genannte Blaue Liste des Bundesfinanzministeriums im Haushaltplan aus. Eigentlich könnte man für diese Summe eine ordentliche Arbeit erwarten. Doch das Gegenteil ist der Fall. „Man muss sagen, dass seitdem wir Prognosen haben in Deutschland - Wirtschaftswissenschaftliche Prognosen - die Prognostiker immer daneben lagen. Ziemlich stark sogar daneben lagen", sagte Professor Rudolf Hickel von der Uni Bremen gegenüber der NDR-Sendung Zapp.

 

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Wirtschaft/Politik/Internet

Felixberger und die Abdankung der antiquierten Eliten: „Von der Peripherie her machen sich verwegene Gesellen auf, um den Palast der Alten zu erobern“

Von NeueNachricht veröffentlicht am 14/10/2009 - Keine Kommentare

Der Einzelne habe heute viel versprechende Möglichkeiten, in losen Netzwerken Gleichgestellter und Gleichgesinnter (‚Peers') zu kooperieren und Waren und Dienstleistungen kontinuierlich und in konkret fassbarer Form herzustellen, so Peter Felixberger, Autor des Buches „Deutschlands nächste Jahre": „Das nennt man heutzutage Wikinomics, die neue kooperative Weltökonomie auf Basis globaler Netze und Technologien. Statt ‚Jeder gegen jeden' heißt es jetzt ‚Jeder mit jedem'! Und ihre Losung lautet: Allein bist du wenig, nur gemeinsam mit anderen bist du stark und kreativ. Das hat auch Folgen für die Führungskräfte. Denn Wikinomics entzaubert den Mythos des Genies in der Chefetage oder des Kapitäns auf der Kommandobrücke eines Unternehmens. Weg also mit den antiquierten Eliten, lasst die Paten abdanken! Auch wenn's turbulent wird. Besser herrscht transparente Unübersichtlichkeit als jene vornehme Verschwiegenheit der diskreten Gesellschaft", meint Felixberger im Gespräch mit NeueNachricht.

 

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Medien/Werbung

TV-Einschaltquoten und der Mythos von Loch Ness: Medien halten am Marketing-Gag der werberelevanten „Kernzielgruppe" fest

Von Silke Landwehr veröffentlicht am 13/10/2009 - Keine Kommentare

Der „ProSieben-Grusel" war mal wieder ohne Siegchance. Eine Information, die wohl nur wenige wirklich wissen wollen. Aber der Bertelsmann-Dienst Meedia erfreut die Öffentlichkeit in steter Regelmäßigkeit mit den ominösen Einschaltquoten, die sich als Erfolgsindikator halten wie der Mythos von Loch Ness. Zwar landete der Schockerfilm mit 13,0 Prozent über dem ProSieben-Durchschnitt der letzten 12 Monate von 11,8 Prozent, doch eine Chance auf die ganz vorderen Plätze hatte „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?" nicht wirklich, verkündet Meedia und schreibt weiter: „1,69 Millionen 14- bis 49-Jährige sahen um 20.15 Uhr zu, Platz 6 im Montags-Ranking. Geschlagen wurde der ProSieben-Grusel natürlich von RTL, aber auch von Vox. Tagessieger war erneut ‚Rach - Der Restauranttester' mit 3,19 Mio. 14- bis 49-Jährigen, also fast doppelt so vielen Zuschauern wie beim ProSieben-Film". Liegt es an der Zahlengläubigkeit der Journalisten, an den zu kurz gekommenen Statistik-Kenntnissen im Volontariat oder schlicht an Recherchefaulheit, dass die „werberelevante Kernzielgruppe" der 14- bis 49-Jährigen nicht aus der Welt zu schaffen ist? In zahlreichen Berichten wurde das Ganze schon längst als Marketing-Gag des Privatsenders RTL entlarvt.

 

 

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Wirtschaft/Technologie/Internet/Kundenservice

Yogeshwar und die Scharnierfunktion des Internets: Tempo des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels läuft schneller

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 13/10/2009 - 1 Kommentar(e)

Zwei Fachveranstaltungen der Messe Nürnberg beschäftigten sich mit dem Kundendialog der Zukunft: die Voice Days plus und die CRM Expo. Einen Weckruf sendete der Fernsehmoderator Ranga Yogeshwar am ersten Kongresstag der Voice Days plus aus. Alle Unternehmensbranchen stehen vor einem radikalen Umbruch, da das Social Web den Kunden mehr Macht und Gehör verschafft. Yogeshwar unterstrich, dass die Innovationsgeschwindigkeit dramatisch steigt und die so genannten „Digital Natives" gerade erst heranwachsen, was hohe Anforderungen an die Anpassungsfähigkeit der Wirtschaft stellt. „Mit meinem neuen iPhone habe ich das Rechenzentrum meiner Studienzeit in der Hosentasche. Mit der WDR-Sendung Quarks & Co erreichen wir rund 500.000 Podcast-Downloads im Monat. Hier erreichen wir Größenordnungen, wo wir im normalen TV-Programm als öffentlich-rechtliche Anbieter zwar sehr viele jungen Menschen verlieren, aber durch die Hintertür im Internet wieder zurückgewinnen. Das zeigt sehr deutlich, mit welchem Tempo der Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft verläuft. Wenn Sie das Gefühl haben, es ging in den vergangenen Jahren schnell, dann legen Sie den Gurt an: Es wird noch schneller", so Yogeshwar. Den Epochenwechsel machte der Wissenschaftsjournalist an zwei Bildern des Malers Vermeer fest, die im Abstand von einem Jahr entstanden. Das Werk mit dem Titel „Der Astronom" aus dem Jahr 1668 zeigte noch eine Welt, in der Menschen etwas betrachten.

 

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Wissenschaft/Wirtschaft/Künstliche Intelligenz

Amazing Race: Intelligenzwettstreit zwischen Mensch und Maschine

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 12/10/2009 - 1 Kommentar(e)

Gesprächsroboter, auch Chatbots genannt, sind immer noch nicht in der Lage, auf hohem Niveau mit menschlichen Gesprächspartnern zu plaudern. Sie geraten bei schnellen unvorhersehbaren Themenwechseln ins Straucheln und lassen sich in eine passive Rolle drängen. Forscher für Künstliche Intelligenz (KI) rüsten allerdings auf: „Mehr als eine Million Antworten hat mancher Computer schon parat. Die Maschinen analysieren Sätze nach ihrem grammatikalischen Aufbau, suchen nach Schlüsselwörtern und Wortmustern. Für Wissenschaftler ist dies ein Testfeld, um der Frage nachzugehen, nach welchen Regeln Sprache funktioniert und ob sie sich mathematisch beschreiben lässt. Schließlich nutzt auch der Mensch nie das gesamte Potenzial der Sprache und wiederholt oft nur Sätze, die er selbst schon oft gehört hat", schreibt der KI-Experte Oliver Klemper in einem Beitrag für die Stuttgarter Zeitung. Smarte Chatbots würden sich zudem merken, ob ihr Gesprächspartner ein Thema schon einmal behandelt hat, und verweisen darauf zurück, oder sie stellen Verbindungen zu neuen Themenkomplexen her. „Sie geben sich beleidigt oder erfreut, die besten haben sogar eine eigene Persönlichkeit mit Lebenslauf", so Klemper. Ob man das schon als Intelligenz definieren kann, ist unter Experten umstritten. Ironischerweise wirken Chatbots umso menschlicher, je unsinniger die Reaktionen ausfallen

 

 

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Medien/Fernsehen

TV-Sendeanstalten gehen auf Piratenjagd: Illegale Livestreams im Netz umgehen Verschlüsselung

Von Jörg Tschürtz veröffentlicht am 09/10/2009 - Keine Kommentare

Piraten, die verschlüsselte Pay-TV-Inhalte knacken und über Livestream im Internet illegal zur Verfügung stellen, werden für Sendeanstalten wie ESPN, Sky und NBC zu einem zunehmenden Problem. Die umstrittenen Streaming-Seiten wie zum Beispiel Justin TV agieren dabei wie Mittelmänner, da sie die Streams nicht direkt veröffentlichen, sondern auf fremde Angebote verweisen. Diese sind natürlich nicht immer legal, sondern eher im rechtlichen Graubereich angesiedelt. Verglichen mit herkömmlichem Fernsehen ist die Qualität der Übertragung darüber hinaus meistens wesentlich schlechter. Um die Gebühren für Bezahlangebote zu sparen, nehmen Nutzer dies offenbar aber gern in Kauf. Besonders beliebt bei Online-Piraten sind vor allem Sportübertragungen, insbesondere Fußball-Livespiele genießen auf halbseidenen Streaming-Angeboten hohe Popularität.

 

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Wirtschaft/Unternehmen/Kundenservice/Sprachcomputer/Internet

Professor Wahlster: Veraltete und dumme Sprachcomputer schaden der Self Service-Branche - Moderne Systeme sind wertvolle Dialogpartner

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 08/10/2009 - 2 Kommentar(e)

Auf dem Fachkongress Voice Days plus in Nürnberg kritisierte Professor Wolfgang Wahlster, Chef des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), eine Vielzahl von veralteten Sprachcomputern, die noch im telefonischen Kundenservice zum Einsatz kommen. „Rund die Hälfte der Systeme hat mittlerweile zehn bis fünfzehn Jahre auf dem Buckel. Hier gibt es einen extremen Investitionsstau. Diese Technologien verkümmern und sollten lieber abgeschaltet werden. Auch Mitarbeiter im Call Center müssen ständig geschult werden. Gleiches gilt für Sprachcomputer", sagte Wahlster. Leider komme das Thema Self Service in vielen Firmen nicht in den Top-Etagen an. Folgeinvestitionen in smarte Dialogsystemen würden daher ausbleiben. An den dummen und alten Systemen leide die gesamte Branche.

 

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Mobilfunk/Kundenservice/Call Center

Bei Anruf automatische Problemlösung - Spanische Handynutzer wollen Self Service statt Call Center-Agenten

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 06/10/2009 - Keine Kommentare

Nach einer aktuellen Umfrage in Spanien erfahren Self Service-Technologien auf dem Handy hohe Zustimmungsraten - was beim Festnetz nicht immer der Fall ist. Mehr als jeder zweite Befragte setzt eher auf Selbstbedienung statt im Call Center mit einem Agenten zu sprechen. Für die Studie wurden Verbraucher gebeten, die Software Mobile Care von Nuance zu testen. Mit dieser Applikation haben Kunden die Möglichkeit, allgemeine Anfragen über ihr Handy zu tätigen: Rechnungen können bezahlt, Guthaben aufgeladen oder persönliche Einstellungen verwaltet werden. 59 Prozent gaben den Handy-Self-Service als ihren bevorzugten Kundendienstkanal an, während sich nur 34 Prozent für den direkten Kontakt mit einem Call Center-Agenten entschieden. Nur 1 Prozent der Befragten würde einen Self Service im Internet favorisieren.

 

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Medien/Mobilfunk/Internet

Smartphones als News-Plattformen - Zeitungsverlage wollen mit Apps neue Leserschichten erschließen

Von Markus Steiner veröffentlicht am 05/10/2009 - 1 Kommentar(e)

In den knapp zwei Jahren seit seiner Markteinführung hat das iPhone von Apple nicht nur die Mobilfunkbranche, sondern gleich die gesamte Medienlandschaft kräftig durchgeschüttelt. Hintergrund hierfür ist vor allem der Siegeszug des App Stores, der Besitzern des Smartphones die Möglichkeit eröffnet hat, die Nutzungspalette des eigenen Handys gezielt auf die individuellen Bedürfnisse anzupassen. Neben mobilen Games und einer beinahe unüberschaubar gewordenen Fülle an Zusatzdiensten erfreuen sich dabei besonders solche Applikationen einer zunehmenden Beliebtheit, die den Usern schnell und unkompliziert die neuesten Nachrichtenmeldungen auf das Handy-Display liefern. Die kommerziellen Medienorganisationen haben diesen Trend bereits erkannt und gehen mit speziell entwickelten Programmen, die in puncto Nutzerfreundlichkeit immer ausgeklügelteren Funktionen parat halten, auf Leserfang.

 

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Wirtschaft/Verbraucher/Call Center

Wenn das Call Center zweimal klingelt: Wie sich Tante Erna gegen Telefonterror wehren kann

Von NeueNachricht veröffentlicht am 02/10/2009 - 2 Kommentar(e)

Call Center-Attacken hat wohl schon jeder Verbraucher erlebt. Mit neuer Technologie könnte alles noch schlimmer werden. So gibt es Dienstleister, die so genannte „Predicitve Dialer" einsetzen. Das sind Computerprogramme, die automatisch Dutzende Nummern gleichzeitig anwählen. So spart der Call Center-Agent Zeit, da er sofort ein Kundenopfer in der Leitung hat. Die Folgen für Verbraucher sind mehr als ärgerlich. Häufig klingelt das Telefon ohne das ein Telefonverkäufer sich meldet. Er hat bei den Serienanrufen vielleicht gerade einen anderen potentiellen Kunden in der Mangel und redet mechanisch über die Vorzüge von Wasserspendern, Lotterielosen, Heinzelmann-Staubsaugern oder Zeitschriftenabos. Für die Bundesnetzagentur ist das ein untragbarer Zustand. Sie ordnete kürzlich an, dass sieben Nummern von vier Telefondienstleistern abgeschaltet werden müssen. Die Firmen können neue Nummern beantragen. Ohne kritische Fragen über die Geschäftspraktiken wird das wohl nicht über die Bühne gehen. Die ungebremste Automatisierung gehe zulasten der Verbraucher und stelle einen massiven Eingriff in die Privatsphäre der Betroffenen dar, kritisiert der Bundesnetzagentur-Chef Matthias Kurth. Mit dem Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung ist die Grundlage geschaffen worden, damit die Netzagentur ihre Rolle als Kontroll- und Sanktionsinstanz besser wahrnehmen kann. NeueNachricht sprach im Vorfeld des Nürnberger Fachkongresses für Kundeninteraktion, den Voice Days plus, mit dem Juristen Michael Siegert, ob die neuen Rechtsregeln ausreichen, den Telefonterror zu beenden.

 

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Wirtschaft/Unternehmenskommunikation/Internet

Wenn Abmahnungen die Generation Facebook in Wallung bringen: Die Entlarvung des hohlen Klangs der Unternehmenskommunikation

Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 01/10/2009 - 1 Kommentar(e)

Grobschlächtige Schreihälse, autoritäre Gerichtshansel, rechthaberische Trotzköpfchen oder aalglatte Leerformel-Prediger dürften in der Unternehmenswelt eigentlich keine große Zukunft mehr haben. Geht es ihnen in der Kommunikationswelt des Internets an den Kragen, fallen sie in die alten Muster des industriekapitalistischen Befehl-und-Gehorsam-Duktus zurück. Dann bleibt von den gekünstelten, humorlosen und monotonen Marketing-Sprüchen „Ihr Anruf ist uns wichtig" oder „Bei uns steht der Kunde im Mittelpunkt" nicht viel übrig. Schon vor zehn Jahren entlarvte das Cluetrain-Manifest den hohlen Klang der Unternehmenskommunikation. Geändert, so die Autoren, habe sich wenig. Die meisten Firmen würden sich noch immer dafür entscheiden, ein steriles Schöngerede herauszuwürgen. So etwas sei eine Beleidigung für die Intelligenz der Märkte. „Kein Wunder, dass die vernetzten Märkte keinen Respekt vor Firmen haben, die unfähig oder unwillig sind so zu sprechen wie sie", heißt es auf der Cluetrain-Website. Betrachtet man die jüngsten Attacken von Modefirmen, Sportartikelhersteller oder Musiklabels gegen Verbraucher, die das Internet als Plattform für ihre Interessen nutzen, bestätigt sich diese Aussage tagtäglich.

 

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