Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Dominik Erlinger veröffentlicht am 07/09/2010 - Keine Kommentare
Der Elektronikkonzern Samsung hat heute, Dienstag, im Rahmen seines "Samsung Mobile Solutions Forum" in Taipeh eine neue auf dem ARM Cortex A9 basierende Smartphone-CPU vorgestellt. Die Recheneinheit mit dem Namen "Orion" und wird als energiesparende und leistungsstarke Lösung für Smarphones, Netbooks und Tablet-Computer beworben. "Die Kunden wollen unterwegs das volle Web-Erlebnis ohne Kompromisse", sagt Dojun Rhee, Vizepräsident der Samsung-Marketingabteilung. Um dieses Kundenbedürfnis zu befriedigen, brauche es eine Plattform mit hoher Rechenleistung und guten Multimedia-Fähigkeiten. "Samsungs neuer Dual-Core-Prozessor wurde eigens entwickelt, um diesen hohen Anforderungen gerecht zu werden und gleichzeitig für hohe Akkulaufzeit zu sorgen", so Rhee.
Handel/Dienstleistungen/Unternehmen/Finanzen
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 06/09/2010 - Keine Kommentare
TV-Geräte werden für die Verbraucher immer günstiger. Ihre Kostenvorteile wachsen angesichts eines heftigen Preiskampfs, den sich die Hersteller untereinander liefern. Damit steigt jedoch das wirtschaftliche Risiko innerhalb der Industrie. Zwar kurbeln die sinkenden Preise für LED-LCD-TVs den Absatz an, wie die NPD-Marktforscher von DisplaySearch prognostizieren. Gleichzeitig schrumpfen aber die Umsätze. Die LCD-TV-Hersteller visieren ein "aggressives Wachstum" an. Schon in den vergangenen Monaten verschärfte sich das Absatztempo auf dem Markt - besonders von 40- und 32-Zoll-Geräten. Die Verkäufe von Modellen mit LED-Hintergrundbeleuchtung legten im zweiten Quartal um 110 Prozent gegenüber dem Vorquartal auf 9,5 Mio. Stück zu, teilen die Branchenexperten mit. Im vierten Quartal kann die Penetration 40 Prozent erreichen. Bis Jahresmitte 2011 wollen die Hersteller die 50-Prozent-Marke übertreffen.
Produkte/Innovationen/Handel/Dienstleistungen
Von Caroline Schoettler veröffentlicht am 03/09/2010 - 1 Kommentar(e)
Berlin, pte - Huawei, bisher vor allem als Hersteller von 3G-Modems bekannt, hat im Rahmen der IFA sein erstes Smartphone "IDEOS" vorgestellt. Es arbeitet mit dem Betriebssystem Android 2.2 "Froyo" und punktet vor allem durch den günstigen Preis. Je nach Land wird es zwischen 100 und 200 Dollar kosten - ein Kampfpreis verglichen mit den anderen Smartphones am Markt. "Es kombiniert hochwertige Hard- und Software mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis", sagt Victor Xu, CMO bei Huawei. "IDEOS soll ab nächster Woche weltweit in vielen Ländern angeboten werden. In Deutschland wird es voraussichtlich ab Oktober erhältlich sein", so Xu gegenüber pressetext. Das Gerät ermöglicht mobilen Internetzugriff mit über 7,2 Mbit/s, duale WCDMA- und WLAN-Unterstützung sowie eine Vielzahl anderer Breitband-Zugriffsmöglichkeiten. Außerdem bietet das Smartphone als WLAN-Router Internetzugriff für bis zu acht WLAN-Geräte gleichzeitig und bietet somit eine Reihe von Möglichkeiten für mobilen Internetzugang.
Medien/Kommunikation/Produkte/Innovationen
Von Sabrina Amlacher veröffentlicht am 02/09/2010 - Keine Kommentare
Sky bringt das HD-3D-Erlebnis ab Oktober ins deutsche und österreichische Fernsehen. Das Angebot umfasst Programme wie Sportevents, Filme, Dokumentation, Musik und vieles mehr. Das Package lässt sich über alle Sky zertifizierten HD-Set-Top-Boxen empfangen, zu denen auch der eingeführte Sky-HDTV-Festplattenreceiver gehört. Um den Empfang zu gewährleisten braucht es ein 3D-fähiges Fernsehgerät. "Fürs erste ist es kein 24-Stunden-Kanal", erklärt Simone Fröschl, Senior Manager Communications & Public Relations bei Sky Österreich, gegenüber pressetext. Hauptsächlich werden Live-Events im Bereich Sport zu sehen sein. "Es steht noch nicht fest, welche Filme außerdem gezeigt werden", so Fröschl. Das Programm ist zuerst über Satellit empfangbar. Der 3D-Service ist für alle Sky-HD-Abonnenten bis Ende Dezember 2010 gratis. "Preismodell gibt es zur Zeit noch keines, das werden wir zur gegeben Zeit noch ankündigen", so Armin Siebert, Director Communications bei Sky Deutschland, im pressetext-Interview.
Wirtschaft/Unternehmen/E-Commerce
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 02/09/2010 - 1 Kommentar(e)
Die Marktforscher des Düsseldorfer Unternehmens Mind Business Consultants prognostizieren für 2015 Umsätze von 5,4 Milliarden Euro auf Hybrid-TV-Plattformen mit E-Commerce, Video-on-demand und Werbung in Deutschland. „Damit wird ein lang gehegter Traum der Industrie für Unterhaltungselektronik wahr, denn seit mehr als 20 Jahren arbeitet die Branche an interaktivem Fernsehen, dass nun mit Hybrid-TV-Endgeräten Einzug in deutsche Wohnzimmer findet", sagt Mind-Analyst Jürgen Sewczyk. Laut den Mind-Analysen wird der größte Teil der Erlöse auf E-Commerce entfallen, womit schon heute in Deutschland über 17 Milliarden Euro generiert werden. „Wir gehen davon aus, dass in den nächsten fünf Jahren jeder sechste Euro im E-Commerce über TV-Plattformen abgewickelt wird", prognostiziert Sewczyk.
Technologie/Apple/iPad
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 01/09/2010 - Keine Kommentare
Das iPad ist mangels physischer Tastatur nicht unbedingt ein Arbeitstier, doch der kalifornische Zubehörspezialist Sena Cases verspricht Abhilfe. Sene hat eine Lederhülle angekündigt, die das Apple-Tablet effektiv zum Netbook macht. Dazu nutzt das "Keyboard Folio" eine in die Hülle integrierte Bluetooth-Tastatur. Das Zubehör wird ab Oktober ausgeliefert. "Das ist genau das Gadget, nach dem uns viele Kunden schon gefragt haben. Das wird sicherlich ein Bestseller und wir bemühen uns bereits um den Vertrieb", meint Rainer Wolf, Geschäftsführer beim Zubehörshop-Betreiber Arktis Software, gegenüber pressetext. Einzig im Listenpreis von 150 Dollar sieht er ein mögliches Hindernis für den großen Erfolg.
Wirtschaft/Unternehmen/ITK
Von Matthias Schmitz veröffentlicht am 01/09/2010 - Keine Kommentare

Die Aastra Deutschland GmbH lädt ihre Partner zur „Apfelernte im Herbst" ein. Alle Teilnehmer, die im Aktionszeitraum bis zum 31. November eine bestimmte Umsatzschwelle erreicht haben, erhalten kostenlos ein „iPad32 Gigabyte" oder sogar ein UMTS-fähiges „iPad 32 Gigabyte + 3G" von Apple. „Wir rufen alle unsere Partner auf, mit uns die Früchte des Jahresendgeschäfts einzuholen. Das Angebot gilt ausdrücklich für alle, unabhängig von der Unternehmensgröße. Wir haben daher je nach Partnerstatus unterschiedliche Umsatzvorgaben gewählt", erklärt Aastra-Vertriebsleiter Michael Page.
Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Markus Steiner veröffentlicht am 01/09/2010 - Keine Kommentare
Apple hat mit seinem portablen Musikplayer iPod nicht nur einen Trend kreiert, sondern auch der schwächelnden Musikindustrie neue Impulse beschert. Während die Weltöffentlichkeit gebannt auf die neuesten Produktvorstellungen aus Cupertino wartet, die heute, Mittwoch, auf einem Musik-Event in San Francisco vorgestellt werden sollen, haben die Verkaufszahlen des kultigen Apple-Players einen Tiefpunkt erreicht: Mit nur neun Mio. verkauften Einheiten war das zweite Quartal 2010 das schlechteste seit dem Jahr 2006. "Wenn die iPod-Zahlen zurückgehen, gehen auch die digitalen Musikverkäufe zurück", zitiert der Guardian Mark Mulligan, Analyst im Bereich Music und Digital Media beim Marktforschungsunternehmen Forrester Research. Der Apple-Player sei ein wesentlicher Antriebsmotor in diesem Bereich. "Natürlich spielen iPod und iPhone eine wichtige Rolle, was die Entwicklung des digitalen Musikmarkts betrifft. In Österreich gibt es aber mittlerweile mehr als 20 weitere Internet- und Handy-Musikangebote, die bereits von 600.000 Kunden genutzt werden", stellt IFPI-Austria-Sprecher Thomas Böhm gegenüber pressetext klar.
Wirtschaft/Unternehmen/Dienstleistungen/Informationstechnologie
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 31/08/2010 - Keine Kommentare

Der smarte, intelligente Service ist in gesättigten Märkten der bestimmende Erfolgsfaktor. Davon ist die Smart Service Initiative überzeugt, die es sich auf die Fahnen geschrieben hat, die Servicewelt für die Verbraucher zu verbessern. Dienstleistungen müssten in Zukunft mit der gleichen Akribie konzipiert werden wie die technologischen Innovationen, so das Credo von Bernhard Steimel, Sprecher des Nürnberger Fachkongresses Voice Days plus und der Smart Service Initiative, die In der September-Ausgabe der Zeitschrift absatzwirtschaft von der Autorin Vera Hermes unter die Lupe genommen wird: „Jede Firma muss den ökonomischen Nachweis führen, dass sich Maßnahmen, die in Richtung Kundenorientierung und Service gehen, rechnen", so Steimel gegenüber der absatzwirtschaft. Dabei stelle sich das Denken, wonach gute Qualität ein Unternehmen teuer zu stehen komme, als grundfalsch heraus, denn: „Wer mehr in Qualität investiert, hat am Ende geringere Servicekosten", glaubt Steimel. „Wenn man Services entwickelt, muss man das genauso akribisch und methodisch tun, wie wir das von Hardwareprodukten gewohnt sind. Dazu gehört Entwurf, Evaluierung, Test und Prototyping. Aber alle diese Dinge unterbleiben. Ich kenne viele Unternehmen, die ein Konstruktionsbüro haben, aber ich kenne nicht eines, das ein Konstruktionsbüro für Dienstleistungen hat", sagt Professor Dieter Spath, Leister des Fraunhofer Institut IAO und Schirmherr der Smart Service Initiative. Den Begriff „Service Engineering" habe sein Vorgänger Hans-Jörg Bullinger vor Jahren deshalb sehr weitsichtig geprägt. Hier werde eine Methodik aus der Hardware-Gestaltung auf Dienstleistungen übertragen. „Deshalb gibt es am IOA das Labor ServLab, in dem man tatsächlich Dienstleistungs-Prototypen testen kann", erläutert Spath.
Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 31/08/2010 - Keine Kommentare
Der Vormarsch bewegter Inhalte im Internet hat ein neues Zeitalter in der Unternehmenskommunikation eingeläutet. Während das Webvideo den Durchbruch zum Massenmedium geschafft hat und weiterhin eine stetig positive Nutzerentwicklung aufweist, befinden sich klassische Medien wie Fernsehen oder Zeitungen auf dem Rückzug. Web-TV ist als Kommunikationsmittel für Werbetreibende und Unternehmen in Folge bald nicht mehr wegzudenken, meint Claudio Blättler, Business Consulting Manager bei Canon Schweiz, im Interview mit pressetext auf der SuisseEMEX'10. "Jene Firmen, die sich nicht mit den Themen Web-TV, Online-Videos und bewegten Inhalten befassen, werden früher oder später ein großes Problem haben", sagt Blättler. So wird sich der Trend gerade angesichts der steigenden mobilen Internetnutzung noch viel stärker etablieren als bisher. "Bald sind die User jederzeit und überall online", so der Fachmann. Um sie zu erreichen, eignet sich Web-TV als dynamisches Kommunikationsmittel, mit dem sich "auf sehr menschliche Art und Weise gleichzeitig Informationen, Emotionen und Botschaften transportieren lassen".
Computer/Telekommunikation/Medien/Software/Werbung
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 30/08/2010 - Keine Kommentare
Mit einer Software, die selbstständig Werbung gestalten kann, sorgen französische Entwickler derzeit für Aufsehen. Die Frage, ob Computer kreative Aufgaben erledigen können, beschäftigt die Branche schon seit Jahrzehnten. Mit der Software Creative Artificial Intelligence (CAI) legt die Pariser Agentur BETC Euro RSCG nun eine Anwendung vor, in der der Computer selbst Kreativarbeit leistet, für die normalerweise Menschen gebraucht werden. Dabei soll das Programm sogar das Produkt, die angestrebte Zielgruppe und Wirkung der Kampagne berücksichtigen, berichtet die New York Times. Zu Beginn muss die Produktkategorie in das Programm eingegeben werden. Danach können das Ziel der Kampagne, zum Beispiel Aufmerksamkeit, Loyalität, höhere Verkaufszahlen, ausgewählt, und die Zielgruppe nach demographischen Kriterien festgelegt werden.
Wirtschaft/Unternehmen/Informationstechnologie/Informatik
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 27/08/2010 - Keine Kommentare

Professor Wolfgang Wahlster vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken definiert das Kürzel „KI" auch als Künftige Informatik. Und die wird für Alltagstechnologien immer relevanter. „Das Internet der Zukunft ist die Integration des Internets der Dinge, der Dienste, des 3D-Webs und des semantischen Webs. Wir werden immer mehr digital veredelte Alltagsgegenstände bekommen die miteinander vernetzt sind, vom smarten Stromzähler bis zur Ladestation für Elektroautos. Neue Geschäftsmodelle entstehen, wenn man nun dieses Internet der Dinge mit den entsprechenden Internet-Diensten verbindet. IP-basierte Vernetzung werden wir von der Fabrik bis ins Automobil erleben", so Wahlster. Bald dürfte es ökonomischer sein, Geräte statt mit klassischen Bedienungselementen und Anzeigen mit einer unsichtbaren Funkschnittstelle wie NFC, WLAN oder ZigBee auszurüsten und damit die Interaktionskomponente in das Web oder auf das Handy zu exportieren, schreiben die ETH-Zürich-Wissenschaftler Friedemann Mattern und Christian Flörkemeier in einem Beitrag für die Zeitschrift „Informatik Spektrum": „Von dieser Entwicklung profitieren dann auch smarte Dinge, die bislang keine Möglichkeit hatten, ihren Zustand der Umwelt zu offenbaren, weil sie für traditionelle Nutzungsschnittstellen zu klein sind oder, wie etwa bei einem Herzschrittmacher oder einem Kleidungsstück, andere Gründe dagegen sprechen."
Medien/Computer/Telekommunikation/YouTube
Von Sabrina Amlacher veröffentlicht am 27/08/2010 - Keine Kommentare
YouTube gibt es jetzt auch auf kroatisch, serbisch, slowakisch und philippinisch. Damit ist das Video-Portal nun in 28 Sprachen verfügbar. Bis zum Jahresende hofft die Plattform, zwölf weitere lokalisierte Versionen herauszubringen. Diese 28 Sprachen werden begleitet vom YouTube-Skript-Übersetzer, der beim Video-Untertitel zwischen 50 Sprachen umschalten kann. Die Lokalisierung hat den Effekt, dass YouTube Content, der gegen das Gesetz in gewissen Ländern verstößt, blockieren kann. Record Labels können durch die Lokalisierung ihre Musik-Videos nur in den Ländern zugänglich machen, wo beispielsweise die Anzeigenpreise hoch sind. Mit dem großen Sprachangebot soll sich eine große Anzahl an Menschen auf der Plattform zu Hause fühlen. Denn es geht nicht nur darum zu kontrollieren, wo die Videos erscheinen.
Unternehmen/Medien/Kommunikation
Von Paul Eidenberger veröffentlicht am 26/08/2010 - Keine Kommentare
Börsennotierte Schweizer Firmen zeigen bei der unternehmerischen Nutzung von Social-Media-Angeboten großen Nachholbedarf. Dies besagt eine Untersuchung von Social Media Schweiz, die unter 20 im Swiss Market Index (SMI) gelisteten Unternehmen durchgeführt wurde. Demnach nutzt nur ein Bruchteil dieser Firmen die Möglichkeiten direkter Online-Unternehmenskommunikation, wie sie bei Facebook, Twitter und anderen Tools weltweit praktiziert wird. "Von den 20 beleuchteten Gesellschaften beschäftigt sich lediglich die Hälfte mit dem Thema Social Media. Von diesen zehn sind auch nur fünf wirklich aktiv", fasst Studienautor Stefan Schär im Gespräch mit pressetext zusammen. Zu den Vorreitern gehören Nestlé, ABB und die Swatch Group. Die größten Defizite sieht die Analyse bei Firmen wie Julius Bär, Transocean oder Synthes.
Wirtschaft/Produkte/Fahrrad
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 26/08/2010 - Keine Kommentare

Mit Zuversicht reist die Fahrradbranche zu den führenden Herbstmessen in Friedrichshafen und Las Vegas, so die Einschätzung von Frank Bohle, Geschäftsführer des Reifenherstellers Ralf Bohle GmbH aus Reichshof (bei Köln): „Schon von der Weltwirtschaftskrise der vergangenen zwei Jahre konnte sich der Fahrradmarkt abkoppeln, und jetzt wächst er weiter mit voller Kraft. Besonders gefragt sind Elektrofahrräder und innovative Fahrradteile - wie unsere Schwalbe-Reifen." Bohle verzeichnet nach eigenen Angaben in diesem Jahr zweistellige Zuwachsraten. Die hohe Nachfrage ziehe sich durch alle Segmente und stützt sich auf Inland wie Ausland, darunter besonders auffällig USA und Kanada.
Der Schwalbe-Geschäftsführer sieht eine tiefere Ursache des Fahrradbooms: „Der Zukunftstrend Fahrrad ist jetzt bereits Teil der Gegenwart. Schon lange hat das Unternehmen Bohle dafür geworben, seit mehreren Jahren haben Trendforscher es vorhergesagt: Das Fahrrad wird als Verkehrsmittel wachsen." Die gesteigerte Akzeptanz ziehe sich durch alle gesellschaftlichen Schichten in den westlichen Industrieländern. Das Fahrrad sei jetzt auch das favorisierte Sportgerät in den höheren Etagen der Wirtschaft, bestätigen Umfragen wie die des Deutschen Führungskräfteverbandes. Fast zwei Drittel der Manager bekennt sich zum Fahrrad noch vor dem Jogging. Andere Sportarten folgen mit deutlichem Abstand. Bohle sieht das nicht als kurzlebiges Modethema: „Viele sprechen gerne über die Vorzüge ihres neuen Fahrrads, während früher ähnlich nur über das Auto als liebstes Erwachsenenspielzeug geschwärmt wurde."
Wirtschaft/Produkte/Innovationen/Telekommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 25/08/2010 - Keine Kommentare
Wenn kommende Woche die IFA in Berlin ihre Pforten öffnet, bricht eine Flut an Android-Tablets über die Besucher herein. So hat Samsung bestätigt, dass es sein lang erwartetes "Galaxy Tab" auf der Funkausstellung der Weltöffentlichkeit präsentiert. Das Gerät reiht sich ein in die Schaar potenzieller iPad-Killer. Hersteller wie Archos oder ViewSonic Europe wollen mitmischen. Auch die Kölner Firma e-noa hat mit dem "Interpad" als "erstes deutsches Android-Tablet" ihren Messeauftritt angekündigt. Hinzu kommt die Chance, dass auch andere Hersteller wie beispielsweise Motorola kursierende Tablet-Gerüchte in Berlin bestätigen. Jedenfalls werden Tablets wohl wie erwartet das Weihnachts-Gadget des Jahres. Fraglich bleibt aber, ob die Multimedia-Geräte halten, was sie versprechen. "Für mich wirkt es, als würde sich der Markt am Hype um das iPad orientieren und nicht so sehr auf tatsächliche Performance achten", meint IDC-Analystin Eszter Morvay gegenüber pressetext.
Medien/Kommunikation/Innovationen
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 24/08/2010 - Keine Kommentare
Nach dem Hype um 3D-Fernseher steht die Technologie davor, wirklich in größerem Umfang in Wohnzimmer einzuziehen. So plant ein Viertel der US-Kunden innerhalb der nächsten zwölf Monate ein 3D-Gerät zu kaufen. Das geht aus einer Umfrage des Consulting-Unternehmens Frank N. Magid Associates hervor. Noch behindert allerdings vor allem der Preis die Annahme am Massenmarkt. "3D wird in den nächsten Jahren sicherlich an Bedeutung gewinnen - auch in Europa", meint Roland Raithel, Sprecher des oberfränkische Premium-Herstellers Loewe, im Gespräch mit pressetext. Das Unternehmen sieht speziell in Shutterbrillen ein Akzeptanz- und Preishindernis, wird aber auf der kommende Woche beginnenden IFA erstmals hauseigene 3D-Modelle präsentieren. "Nur mit entsprechend attraktiven Inhalten hat 3D längerfristig Erfolg. Auch die Shutterbrille ist mittelfristig eher hinderlich", sagt Raithel. Denn ob Kunden zum ständigen Tragen von Spezialbrillen bereit sind, ist fraglich. "Die Kosten für 3D-TV werden heute maßgeblich von der 3D-Brille verursacht und nur zu einem überschaubaren Anteil vom Display", betont der Loewe-Sprecher. Daher beobachtet das Unternehmen genau die Entwicklung brillenloser Alternativen.
Dienstleistungsökonomie/Technik/Forschung/Management/Medien/Umwelt
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 24/08/2010 - 1 Kommentar(e)

Gestern-Manager, Gestern-Politiker und Gestern-Publizisten sorgen sich um ihredie Zukunft von Gestern-Technologien. Die Unterzeichner des energiepolitischen Appells lesen sich wie das Who-is-Who des Industriekapitalismus aus der Zeit von Generaldirektoren und Kanzler Konrad Adenauer. „Wir brauchen Offenheit für neue Technologien, aber auch Vertrauen in bewährte Versorgungs- und Industriestrukturen", heißt es in dem Aufruf, der wohl in jeder überregionalen Tageszeitung als ganzseitige Anzeige erschienen ist (die Industrielobby vertraut eben noch auf die altbewährten Gestern-Leit-Medien). Lässt man die Gutmenschen-Floskeln in diesem PR-Text weg, riecht das Ganze nach einem Überlebenskampf der Engergiekonzerne - an der Vormacht dieser Giganten soll sich nichts ändern. Um nichts anderes geht es bei diesem Appell, Herr Bierhoff (weiß der Manager der Nationalmannschaft, was er da unterzeichnet hat?) Man will die Konzernstrukturen der Energie-Giganten und die zentralistisch organisierte Energieversorgung konservieren - zumindest wollen wohl Bernotat, Großmann und Co. ein wenig Zeit rausschinden, um weitere Milliarden-Gewinne aus ihren Oligopolen zu ziehen. Letztlich sind es vor allen Dingen die Großkonzerne, die an der atomaren Großtechnologie festhalten wollen - siehe beispielsweise die Firmenliste der World Nuclear Association. Zu ihren Mitgliedern gehören Erbauer und Betreiber von Kernkraftwerken u.a. EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall - alle vier Unternehmen mischen natürlich auch beim energiepolitischen Appell mit.
Computer/Telekommunikation/Medien/Gmail
Von Rebecca Temmel veröffentlicht am 24/08/2010 - Keine Kommentare
Google hat die Funktion "Undo Send" seines E-Mail-Dienstes Gmail erweitert. So haben Nutzer ab sofort 30 Sekunden lang Zeit, das Senden einer Nachricht abzubrechen. Das Feature ist noch recht unbekannt und befindet sich momentan in einer Testphase. "Undo Send" gibt es bereits seit März 2009. Die Funktion ermöglicht das Rückgängigmachen versendeter E-Mails. Anfangs musste man sich jedoch schon innerhalb von fünf Sekunden für den Abbruch einer Nachricht entscheiden. Mittlerweile steht Nutzern eine Auswahlmöglichkeit zwischen 10, 20 und ab sofort auch 30 Sekunden zur Verfügung. Sehr hilfreich ist das Feature, wenn beispielsweise Anhänge, zusätzliche Empfänger oder gar weiterer Text vergessen wurde. Die E-Mail wird immer erst nach dem festgelegten Zeitraum abgeschickt - denn solange ist die Funktion eingeschaltet.
Medien/Kommunikation/Forschung/Technologie
Von Sabrina Amlacher veröffentlicht am 23/08/2010 - Keine Kommentare
Mit Swingly ist kürzlich eine Suchmaschine gestartet, in der mehr als 90 Mrd. Fragen und Antworten eingespeist sind. Im Unterschied zu anderen Suchmaschinen bekommen User durch eine semantische Textauswertung nur Fakten präsentiert, versprechen die Entwickler. Swingly ist derzeit in einer öffentlichen Beta-Version zugänglich. "Swingly funktioniert ähnlich wie die traditionelle Suchmaschinen Google oder Bing. Der Unterschied ist, dass ganze Fragen gestellt werden können", erklärt Toby Jungen, Senior Developer bei Swingly, gegenüber pressetext. "Ebenfalls neu ist, dass wir als Ergänzung zu den traditionellen Ergebnissen und Links gezielt Antworten präsentieren."
Medien/Kommunikation/Kultur/Lifestyle
Von Sabrina Amlacher veröffentlicht am 20/08/2010 - Keine Kommentare
Rund die Hälfte des Tages verbringen Menschen mit fernsehen, surfen und telefonieren. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der britischen Regulierungsbehörde Ofcom. Durchschnittlich ist eine Person 15 Stunden und 45 Minuten wach. Ganze sieben Stunden und fünf Minuten fallen mittlerweile jedoch Medien- und Kommunikationsaktivitäten zum Opfer. "Diesen Trend kann man damit erklären, dass Menschen im Vergleich zu früher weniger arbeiten müssen, dementsprechend mehr Freizeit haben und diese füllen müssen", so Holger Schramm, Medienpsychologe am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich, im Gespräch mit pressetext. "Personen greifen gern auf Medien zurück, weil sie schnell verfügbar sind und die sozialen und emotionalen Bedürfnisse befriedigen."
Literatur/Reisen/Google Earth
Von Rolf Froböse veröffentlicht am 19/08/2010 - Keine Kommentare
Welches sind die sehenswertesten, einsamsten und kuriosesten Reiseziele, die man mit Hilfe von Google Earth bequem vom heimischen Sofa erkunden kann? Diese Frage stellten sich zwei Autoren und brachten einen ganz und gar ungewöhnlichen Reiseführer heraus. Wem die Seychellen oder Mauritius bereits zu touristisch sind, und sich daran stört, dass selbst die Osterinsel bereits als Reiseziel in den Hochglanzprospekten großer Reiseveranstalter angeboten wird, der ist wirklich reif für die Insel. Allerdings für eine in der blauen Weite der Ozeane, die bislang vom großen Tourismus verschont geblieben sind. Speziell für den Liebhaber des Besonderen haben zwei Autoren ein Buch geschrieben und die 40 einsamsten oder kuriosesten Inseln herausgesucht, von denen bisher kaum jemand gehört hat. Neben konkreten Anreisemöglichkeiten ist das Buch auch für Fans von Google Earth geschrieben, die gerne exotische Plätze vom heimischen Computer ansteuern.
Computer/Produkte/Innovationen
Von Martin Jan Stepanek veröffentlicht am 19/08/2010 - Keine Kommentare
US-Medienberichten zufolge will Google rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft mit HTC sein erstes Tablet auf den Markt bringen. Das iPad-Konkurrenzgerät soll über den US-Mobilfunkbetreiber Verizon ab 26. November erhältlich sein. Durch die Stützung des Geräts mittels Vertragsabschluss soll das neue Tablet weniger als das iPad kosten. Neben Flash-Support, GPS, einem Multitouch-Display von 1.280 x 720 Pixel ist eine eingebaute Kamera vorgesehen. Während Verizon bereits im Mai anklingen ließ, dass man mit Google an einem Tablet arbeite, überrascht vielmehr der Umstand, dass das neue Tablet auf Googles geplantem Betriebssystem Chrome OS laufen soll. Bisher hatten Marktbeobachter stets mit Tablets auf Android-Basis gerechnet. Googles gestrige Ankündigung eines eigenen Chrome Web Store deutet allerdings in dieselbe Richtung.
Medien/Kommunikation/Computer
Von Rebecca Temmel veröffentlicht am 18/08/2010 - Keine Kommentare
Mit GooReader wurde eine neue Lesesoftware für Google Books veröffentlicht. Im Gegensatz zum Webinterface von Google Books stellt GooReader die Bücher optisch deutlich ansprechender dar. Die Oberfläche der Anwendung erinnert an die PC-Version von Amazons Kindle bzw. an iBooks. Die Bücher stehen in einem virtuellen Bücherregal und zeigen das Cover der Titel. GooReader läuft unter Windows, ist gratis erhältlich und ab sofort downloadbar. Mit der Software kann man die Google Books über den Titel, Autor oder mithilfe der Google-Book-ID finden. Die Ergebnisse werden dann auf dem virtuellen Regal präsentiert. Die Bücher sind dabei mit farbcodierten Lesezeichen versehen: Ist das Lesezeichen grün, so kann man das ganze Buch lesen, während gelbe Lesezeichen nur einen Teil des Buches anzeigen. Bei einem roten Lesezeichen steht das jeweilige Buch nicht zur Verfügung.
Wirtschaft/Unternehmen/ITK/Unified Communications
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 18/08/2010 - Keine Kommentare
Unified Communications (UC) spielt bei vielen Unternehmen immer noch eine untergeordnete Rolle. Das könnte sich allerdings ändern. In einer Umfrage von Frost & Sullivan in Zusammenarbeit mit dem ITK-Spezialisten Aastra unter Systemintegratoren, Service Providern, Consultern, Distributoren und Resellern gaben lediglich fünf Prozent der Teilnehmer an, dass die Mehrheit ihrer Kunden bereits UC-Lösungen anwendet. 65 Prozent der Befragten erwarten aber noch in diesem Jahr eine zunehmende Nachfrage nach kompletten UC-Paketen oder einzelnen Diensten. Ein Grund für die bisherige Zurückhaltung ist laut Studie die Rezession. Mit deren Ende würden Investitionen nun nachgeholt. Betrachtet man die einzelnen Dienste, die unter dem Begriff Unified Communications zusammengefasst werden, so messen ihnen die Umfrageteilnehmer unterschiedliche Vermarktungschancen bei. Eines der Topthemen der kommenden Monate ist für 62 Prozent die Konvergenz von Festnetz und Mobilfunk, gefolgt von Unified Messaging (42 Prozent).
Medien/Kommunikation/Forschung/Technologie
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 17/08/2010 - Keine Kommentare
Mit dem Fernseh-Trend hin zu 3D wachsen die Datenmengen für digitale TV-Übertragungen deutlich, da pro Frame mindestens zwei Ansichten zu kodieren sind. Forscher am Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut HHI haben mit Multiview-Video-Coding (MVC) ein Videoformat mitentwickelt, das 3D-Inhalte deutlich komprimiert. Das Codec soll in Zukunft auch den Datenbergen Herr werden, die mit brillenlosen 3D-TV-Ansätzen verbunden sind. Schon ein einfaches stereoskopisches Bild hat zwei Ansichten. Bei Multiview-3D sind sogar bis zu 16 Ansichten zu kodieren, was entsprechende Datenberge bedeutet. "Bei HD-Auflösung ist das die Rate für ein entsprechendes 2D-Signal multipliziert mit der Anzahl der Ansichten", betont Thomas Schierl, Wissenschaftler am Fraunhofer HHI, gegenüber pressetext. Um die Datenmenge dennoch in Grenzen zu halten, komm MVC zum Einsatz. Ähnlich wie das HD-Codec H.264/AVC verspricht das Format eine Kompression ohne Qualitätsverluste.
Wirtschaft/Elektronik/Funkausstellung
Von Silke Landwehr veröffentlicht am 17/08/2010 - Keine Kommentare
Die Internationale Funkausstellung war im vergangenen Jahr trotz widriger Konjunkturdaten mit Rekordergebnissen gespickt. Von einer Rezession war nichts mehr zu spüren. Bei den Ordergeschäften konnte die Elektronikbranche ordentlich zulegen und auch die Besucherzahlen gingen weiter nach oben. „Wir haben an unserem Standort in Kleinmachnow parallel zur IFA sehr viele Gespräche mit Führungskräften aus dem operativen Geschäft geführt: Nicht ein einziger thematisierte die Wirtschaftskrise, niemand klagte, alle sahen das Tagesgeschäft und die Perspektiven nach der Messe sehr positiv. Das wird sich in diesem Jahr nahtlos fortsetzen mit hoffnungsvollen neuen Themen: So haben die großen Elektronikkonzerne nicht nur in die dreidimensionale Erlebniswelt investiert, sondern auch in die weitere Verbesserung der Bild und Audio-Qualität sowie das Design", sagt Peter Weilmuenster, Vorstandschef von Bitronic. Zur 50. Auflage der IFA vom 3. bis 8. September erwartet die Berliner Messegesellschaft so viele Produktneuheiten wie nie zuvor. Auch bei den Ausstellern wird wohl die Rekordzahl von 1164 deutlich übertroffen.
Kommunikation/Technologie/Gamescom
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 17/08/2010 - Keine Kommentare
Mit dem offiziellen Start von Kinect für Xbox 360 in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika am 10. November werde nach Angaben von Microsoft eine neue Welt des controllerfreien Spielens entstehen. Auf der Gamescom in Köln wird das System erstmalig in Europa vorgestellt. „Die neuen Spiele, die auf der Messe enthüllt werden, demonstrieren die Tiefe und Breite des über 15 Exklusivtitel umfassenden Startportfolios von Kinect. Zudem wird es noch nie zuvor gezeigte Levels, Erfolge und Charaktere in Kinect Sports, Kinect Adventures, Kinectimals sowie Kinect Joy Ride zu sehen geben", teilt Microsoft mit. „Die Entwickler haben erkannt, dass ein Großteil der Kunden grundsätzlich am digitalen Spiel interessiert ist, aber Angst davor hat, Hardware in die Hand zu nehmen und steuern zu müssen. Der Zugang zum Spiel muss vereinfacht werden und die Hardware darf nicht im Wege stehen.
Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen
Von Markus Steiner veröffentlicht am 16/08/2010 - Keine Kommentare
Die zunehmende mobile Mediennutzung auf Smartphones und Tablet-Geräten zwingt die gebeutelte Zeitungs- und Zeitschriftenbranche zu einem radikalen Bruch mit traditionellen Geschäftsmodellen. Dass sich der zunehmende Konkurrenzdruck durchwegs positiv auf die Experimentierfreudigkeit der Medienmacher auswirken kann, beweist ein innovatives digitales Magazinprojekt aus den USA. Dort haben sich mehrere Brachenveteranen zusammengetan, um unter dem Titel "Nomad Editions" eine neuartige Zeitschrift herauszugeben, die speziell auf die veränderten Anforderungen der mobilen Mediennutzer zugeschnitten ist. Das Konzept von Nomad Editions basiert dabei im Wesentlichen auf einem Abonnement-Magazin, das Lesern mit einem Mindestmaß an betrieblichen Fixkosten den höchstmöglichen Output an qualitativ hochwertigen und professionell designten digitalen Inhalten zu den verschiedensten Themenbereichen bietet. Umgesetzt wird dieses ambitionierte Vorhaben von einem kleinen festen Stamm von rund einem Dutzend Mitarbeitern. Der Löwenanteil der Beiträge des Magazins, das ab 15. Oktober einmal wöchentlich erscheinen soll, kommt von freien Journalisten - sogenannten "Freelancern".
Internet/Google Street View/Politik
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/08/2010 - 1 Kommentar(e)
Ich kann Politiker wie Ilse Aigner und Guido Westerwelle gut verstehen, warum sie ihre Privatwohnungen oder Privathäuser verpixeln lassen wollen. Die Wohnorte der Polit-Prominenz sollte man der Netzöffentlichkeit einfach nicht zumuten. Zumutung ist dabei ein ganz wichtiges Stichwort. Es gibt so viel Politiker-Schund im Internet, der so schnell wie möglich verpixelt werden sollte, um die Persönlichkeitsrechte der Allgemeinheit nicht zu beschädigen.
Dümmliche Urlaubsfotos, alberne Wahlkampfauftritte, modische Verirrungen, zersauste Frisuren, zu kurz geratene Röcke, miserables Schuhwerk, erotische Umarmungen von Parteifreunden, peinliche Semi-Prominente, unglaubwürdige Actionfotos, gruslige Porträtaufnahmen, beschämende Abendgarderobe und, und, und. Nach einigen Minuten der Bildrecherche habe ich schon mal einige Fotos zusammengetragen, die dringend verpixelt werden sollten (komplette Auswahl auf meinem Blog). Was fällt Euch noch dazu ein? Politiker-Homestorys, Scharping im Schwimmbecken, Bildergalerien auf Politiker-Websites, englischsprechende Politiker aus dem Schwabenland oder was noch?
Computer/Telekommunikation/Wissenschaft
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 16/08/2010 - Keine Kommentare
Wer sicher gehen will, dass seine Daten geschützt bleiben, sollte spätestens jetzt dazu übergehen, komplizierte Passwörter zu verwenden, warnen Forscher. Vergleichsweise einfache Passwörter - mit sieben oder weniger Stellen - könnten bald mit der Rechenleistung moderner Grafikkarten ohne großen Aufwand geknackt werden, berichtet die BBC. Die leistungsfähigen Karten mit immer mehr Prozessoren würden wie separate Supercomputer funktionieren, so die Wissenschaftler. Sie empfehlen Passwörter mit mindestens zwölf Stellen. Ein Team von Forschern unter der Leitung von Richard Boyd vom Georgia Tech Research Institute wollte herausfinden, wie sich die rasante Entwicklung bei modernen Grafikkarten auf die Sicherheit von Passwörtern auswirken würde.
Produkte/Innovationen/Telekommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 13/08/2010 - Keine Kommentare
Sprache ist die natürlichste Art, mit dem Handy zu interagieren. Genau das hat Google jetzt mit "Voice Actions" für Android-Smartphones möglich gemacht. User können einfach durch Sprachkommandos Rufnummern wählen, ihre Lieblingssongs abspielen oder Webseiten ansurfen. Möglich macht das ein Update der Voice-Search-App. Zum Start wird die Sprachsteuerung nur für amerikanisches Englisch unterstützt. Für eine deutsche Sprachsteuerung gibt es noch keinen offiziellen Starttermin. "Wir versuchen, sämtliche Produkte möglichst innerhalb von drei Monaten auch in internationalen Versionen anzubieten", sagt Google-Sprecher Stefan Keuchel auf Nachfrage von pressetext. Da die Voice Search für Android bereits auf Deutsch angeboten wird, stehen die Chancen gut, dass die Erweiterung noch in diesem Jahr umgesetzt wird.
Wirtschaft/Medien/Apple
Von Matthias Schmitz veröffentlicht am 12/08/2010 - 1 Kommentar(e)

Die iPhone developer conference am 1. und 2. Dezember in Köln wird nach Angaben der Veranstalter ein zentraler Treffpunkt der Mobility Branche im deutschsprachigen Europa. Erstmals gibt es in Köln zur iPhone developer conference auch eine Ausstellung, an der Firmen wie Microsoft, Nokia, madvertise Mobile Advertising, NUANCE, maXXolution und antwerpes teilnehmen werden. Die Kongressmesse findet 2010 zum dritten Mal statt. Im Schwerpunkt beschäftigen sich die 48 Vorträge des Kongresses mit dem Titelthema iPhone, iPad und iPod touch. Insgesamt bietet die iPhone developer conference über 40 Referenten in vier verschiedenen Thementracks an zwei Tagen. Entwickler erhalten Best Practices mit iOS, bekommen Tools und Methoden für Profis an die Hand und es wird die alles entscheidende Frage geklärt: welche Entwicklung hat Zukunft. Sind es die Web Apps, native Apps, Hybrid Apps oder machen mobile Seiten das Rennen? Dazu bekommen Entwickler in dem Panel „Mobile Gaming" am 02. Dezember eine Übersicht zu den verschiedenen mobilen Spiele-Ansätzen und wertvolle Tipps für die eigene Entwicklung und Vermarktung.
Medien/Fernsehen/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 12/08/2010 - Keine Kommentare

Die digitale Heimvernetzung wird auf der Internationalen Funkausstellung Anfang September eine größere Rolle spielen als je zuvor, prognostiziert Helmut Blank, Vorsitzender der Software-Initiative Deutschland. Das Spektrum reiche von Hybrid-TV bis zur Audio-Video-Steuerung per iPhone oder iPad. Hybrid-TV bezeichnet die Integration des herkömmlichen Fernsehens mit einem Digital Receiver mit Internetanschluss. Perspektivisch sieht der Verband eine „rosige Zukunft" für Dienste wie Google TV oder Apple TV. Als Beispiel für die Steuerung von TV, Video, Hifi, Beleuchtung und Sicherheitstechnik im eigenen Heim per iPhone oder iPad nennt die Software-Initiative Deutschland das Mediola-System. „Gewinner werden diejenigen Hersteller sein, die begreifen, dass ihre Kunden nicht immer nur neue Geräte wollen, sondern vor allem auch nach integrierenden Softwarelösungen verlangen, die die heterogene Gerätelandschaft zu Hause und unterwegs verbindet und bedienungsfreundliche Funktionen anbietet", erklärt der SID-Vorsitzende Helmut Blank.
Medien/Kommunikation/Dienstleistungen/Social Media
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 11/08/2010 - Keine Kommentare
Call Center müssen Social Media integrieren, um für heutige Anforderungen gerüstet zu sein. Doch nicht einmal jeder zweite Kundendienst hat genügend Technik, Wissen oder Strategien, um Twitter, Facebook oder Wikis richtig einzusetzen. Das zeigt das Labor Marketing und Multimedia an der Hochschule Bremerhaven anhand einer aktuellen Umfrage unter 200 deutschen Call-Center-Führungskräften. Dass der richtige Umgang mit Social Media Kunden bindet und zufrieden macht, zeigt Microsofts Xbox-Support. Der Computerriese nutzt den Microblog-Dienst Twitter, um Käufern der Xbox 360 technischen Support zu liefern. Diese Kommunikationsform hat 35.000 Follower, genießt die höchste Kundenzufriedenheit aller Support-Kanäle und wurde soeben mit dem Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde als "schnellste antwortende Marke auf Twitter" belohnt. Schon seit dem Vorjahr durchstöbert Microsofts Twitter-Team den Microblog nach Xbox-Problemnotizen. Die Verfasser der Beiträge überrascht es durch konkrete Vorschläge und Hilfestellungen.
Wirtschaft/Unternehmen/Kundenservice/Internet/Call Center
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 11/08/2010 - Keine Kommentare

In Zeiten, in denen Web 2.0 und Social Media in aller Munde sind, haben Call Center größtenteils noch Nachholbedarf. Noch nicht einmal jeder zweite Anbieter verfügt über technische Möglichkeiten, Kenntnisse oder Strategien zur Integration von Social Media-Anwendungen - zu diesem Ergebnis kommt die Marketingprofessorin Heike Simmet von der Hochschule Bremerhaven in einer deutschlandweiten Umfrage. In ihrer Studie „Nutzung von Social Media im Kundenservice" wurden mehr als 200 Führungskräfte in Call Centern online befragt. 40 Prozent gaben zu Protokoll, noch nicht ausreichend über die Nutzungsmöglichkeiten von Social Media informiert zu sein. Dabei seien die Anwendungen im Kundenservice vielfältig: Feedback für Produkte und Dienstleistungen, Steigerung der Kundenzufriedenheit oder Erfahrungs- und Wissensaustausch.
Nach wie vor konzentrieren sich Call Center auf die klassischen Kommunikationskanäle wie Telefon, E-Mail, Fax oder Brief: Für die Integration von Twitter, Facebook oder Wikis würde es an einer klar konzipierten Strategie mangeln. „Eins ist bereits jetzt sicher. Social Media wird zu starken Veränderungen in der Arbeitsweise von Call Centern führen", prognostiziert Simmet.
Medien/Telekommunikation/Social Web
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 10/08/2010 - 2 Kommentar(e)
Frauen widmen Social Networks deutlich mehr Zeit als Männer und werden dies in Zukunft sogar noch ausgedehnter tun. Das zeigt eine aktuelle weltweite Untersuchung von comScore. "Der Trend betrifft alle Länder und alle Altersgruppen. Sogar Frauen ab 55 wenden genauso viel Zeit wie junge Frauen für Social Media auf, sobald sie diese einmal für sich entdeckt haben", berichtet Studienautorin Linda Abraham. Der Social-Media-Consulter Günter Jaritz bestätigt gegenüber pressetext das Ergebnis. "Es reicht dafür schon die Beobachtung der Freunde und Bekannten, die gerade auf sozialen Netzwerken online sind. Der Großteil davon ist in der Regel weiblich", so der Experte. Frauen sind für ihn das kommunikativere und sprachgewandtere Geschlecht, was sich auch im Online-Verhalten niederschlägt.
Computer/Telekommunikation/Medien/Microsoft
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 09/08/2010 - 1 Kommentar(e)
Stumme User sollen die Möglichkeit bekommen, an einem Voice-Chat teilzunehmen. Dazu erkennt ein Computersystem mittels einer Tiefensensor-Kamera die typischen Gesten der Gebärdensprache, so das Konzept in einem vom United States Patent and Trademark Office veröffentlichten Microsoft-Patentantrag. Dieser erwähnt die Xbox-Steuerung Kinect zwar nicht namentlich, bezieht sich aber offenbar auf dieses System. Kinect umfasst eine Tiefensensor-Kamera, wie sie für das "Gesture Keyboarding" erforderlich ist. Der Antrag nennt als denkbare Anwendungen nicht zuletzt Spiele. "Wenn der User den Charakter eines anderen Nutzers tötet, könnte der siegreiche, stumme User dem anderen mitteilen, dass dieser 'pwned' wurde", heißt es. Damit ist im Gamer-Slang gemeint, dass der Gegner klar geschlagen wurde.
Internet/Social Media/Unternehmen
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 09/08/2010 - 1 Kommentar(e)

Über Social Media-Dienste werden nicht nur Informationen Produkte, Dienstleistungen und Marken abgerufen. Verbraucher äußern unverblümt und blitzschnell ihre Meinung über die die Qualität von Produkten und Services sowie über das Image einer Firma. In der Wirtschaft wächst der Bedarf, über Software-Tools die Gespräche des Social Media-Meinungsmarktes zu beobachten. Nach Ansicht von Christian Halemba von Mind Business ist die richtige Mischung aus effizienter Technik und analytischen Kenntnissen über Marktforschung entscheidend für den Erfolg des Einsatzes dieser Softwarelösungen. Aus diesem Grund hat die Fachzeitschrift Absatzwirtschaft mit den Düsseldorfer Beratern von Mind Business eine umfassende Befragung von Social Media Monitoring-Anbietern gestartet.
„Der Praxisleitfaden soll Unternehmen aufzeigen, wie man sinnvoll Social Media Monitoring in die eigene Marktforschung integriert und helfen die richtige Lösung für seine Belange zu finden. Bisher fehlt es eindeutig an Markttransparenz und einer realistischen Bestandsaufnahme der mehr als 100 bekannten Tools am Markt", erläutert Christian Thunig, stellvertretender Chefredakteur der absatzwirtschaft. Anhand von Beispielen sollen Ansätze für professionelles Monitoring sowie Checklisten und Expertenrat für die richtige Planung und erfolgreiche Umsetzung vorgestellt werden. Nach Auffassung von Andreas Klug, Vorstand von ITyX in Köln, werde die Hype-Kurve bei den Analysetools schnell abflachen. „In den kommenden 24 Monaten werden die Anbieter von Stand-Alone Lösungen entweder von größeren Technologieanbietern und Dienstleistern übernommen, oder sie werden vom Markt verschwinden", prognostiziert Klug.
Computer/Telekommunikation/Medien/Web
Von Martin Jan Stepanek veröffentlicht am 07/08/2010 - Keine Kommentare
Angesichts der Informationsflut im Web tun sich Suchmaschinen zunehmend schwer, relevante Ergebnisse herauszufiltern. Aber auch Webportale, die eine Vielzahl von Inhalten wie Nachrichten, Videos, Produkte und E-Mails vereinen, lassen User mit der Fülle an Informationen meist allein. Das Forschungsprojekt "Minerva Context-Adaptive Web Portals" der Friedrich-Schiller-Universität Jena und IBM Research & Development in Böblingen will das nun ändern. Ziel ist ein intelligent agierendes Internet, das User selbstständig und gezielt mit den Informationen versorgt, die für diese relevant sind. "Das Webportal der Zukunft muss seine User verstehen. Es muss lernfähig sein und antizipieren, was der User von ihm wissen will", erklärt Fedor Bakalov, Forscher an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, im pressetext-Interview. Das Prinzip hinter dem intelligent agierenden Portal ist einfach. Vergleichbar mit dem Empfehlungssystem von Amazon, Yahoo oder iTunes schlägt das Portal Inhalte und Links vor, die auf den User zugeschnitten sind. Anders als bei bestehenden Services baut der entwickelte Technologie-Prototyp aber auf semantischen Analyseverfahren auf, die Suchbegriffe wie Städte, Länder oder Personen im Kontext erkennen.
Medien/Kommunikation/Politik/Recht/YouTube
Von Rebecca Temmel veröffentlicht am 06/08/2010 - 1 Kommentar(e)
Dem 25-jährigen US-Bürger Anthony Graber stehen bis zu 16 Jahre Haft bevor. Grund ist ein von ihm veröffentlichtes Video, in dem ein Polizist den jungen US-Bürger auf dessen Motorrad anhält und bei der Kontrolle seine Waffe zieht. Nachdem Graber seine Aufnahme eine Woche später auf der Videoplattform YouTube veröffentlicht hatte, stand auch schon die Polizei vor seiner Tür und beschlagnahmte seine Kamera, Computer sowie externe Festplatten. Staatsanwälte aus den USA sind der Meinung, dass derartige Videoaufzeichnungen gegen das Abhörgesetz verstoßen. In einigen Ländern müssen laut Justiz beide Seiten damit einverstanden sein, dass ein privates Gespräch aufgenommen wird. Das von Graber gemachte Video könnte dem Polizisten schaden. Immerhin war dieser weder in Arbeitskleidung, noch in einem gekennzeichneten Auto unterwegs und richtete eine Waffe auf den US-Bürger, noch bevor er sich als Polizist auswies.
Medien/Fernsehen/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 06/08/2010 - 1 Kommentar(e)

Auf der diesjährigen Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin wird nach Ansicht von Experten das Thema „Hybrid TV" dominieren - also Fernseher und Digital Receiver mit Internet-Anschluss. Sie sollen endgültig den Einstieg ins Multimediazeitalter im Wohnzimmer besiegeln. So wundert es nicht, dass zum Beispiel die ARD Hybrid-TV zum Schwerpunkthema für ihren IFA-Auftritt erklärt. Bereits im vergangenen Jahr sind laut BITKOM/GfK rund 500.000 Geräte mit Hybridtechnologie ausgeliefert worden. In diesem Jahr sollen es mehr als 2 Millionen werden. Bis 2015 werden 22 Millionen Haushalte auch auf der Mattscheibe das Internet nutzen, schätzt Goldmedia. „Eine Prognose, die allerdings allzu optimistisch klingt, denn es bleibt abzuwarten, wie viele Haushalte tatsächlich in der Lage sind, die Endgeräte auch zu vernetzen", so der Einwand von Jürgen Sewczyk, Partner bei Mind Business Consultants. Dennoch sagt auch der Medienexperte den Online-Diensten auf dem Fernseher eine große Zukunft voraus. Das große Potenzial der neuen Gerätegeneration liege in programmbegleitenden Informationen auf Knopfdruck. Zusätzlich bieten die TV-Portale von Philips, Samsung, Sony und LG neue Möglichkeiten Spiel und Spaß am Fernseher mit TV-Apps zu erleben. Jedes Unternehmen feilt nach Analysen des Beratungshauses Mind Business an Geschäftsmodellen für Web-Services und Online-Dienste, die über den Verkauf der Endgeräte hinaus gehen. „Die Personalisierung des Contents für den Fernsehapparat und die Einfachheit der Vernetzung in den eigenen vier Wänden werden der Schlüssel für den Markterfolg sein", so die Einschätzung von Peter Weilmuenster, Vorstandschef des After Sales-Spezialisten Bitronic.
Handel/Internet/Telekommunikation
Von Paul Eidenberger veröffentlicht am 05/08/2010 - 1 Kommentar(e)
Kleine und mittlere Buchhändler wittern ihre Chance im boomenden Onlinehandel. Weil der Onlineverkauf und damit die Konkurrenz mit internationalen Größen wie Amazon stetig wächst, bauen viele Händler ihre Internetseiten aus. Auch bei Angeboten in der mobilen Kommunikation möchte man in Zukunft mitmischen. "Der dynamische Onlinemarkt ist für den Buchhandel eine Herausforderung", sagt Claudia Paul vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels gegenüber pressetext. "Viele kleinere Händler bauen jetzt aktiv ihre Onlineangebote aus und experimentieren mit neuen Geschäftsmodellen, etwa einer versandkostenfreien Lieferung", erklärt Paul. Bei Angeboten für Handys oder andere mobile Geräte möchte in Zukunft Thalia einsteigen. "Da rollt eine Lawine an Technologie auf uns herein. Mobile ist bei uns ein großes Thema", sagt Josef Pretzl, Geschäftsführer von Thalia Österreich im pressetext-Interview. Thalia wolle künftig eigene Inhalte für mobile User anbieten, konkrete Pläne nennt das Unternehmen derzeit aber nicht.
Wirtschaft/Unternehmen/Social Media/Kundenservice
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 05/08/2010 - 1 Kommentar(e)

Das Klausurhotel La Riana im ligurischen Perinaldo bewährt sich nach Ansicht des Inhabers Günter Greff immer mehr als Ort des geselligen Gespräches und der idealen Akademie. „Die Dialogutopie der Gelehrten des 18. Jahrhunderts war der Grundstein für Lesegesellschaften, literarische Salons und Debattierclubs. Ähnlich verlief vor einigen Tagen das Entscheiderforum für Kundenservice. Über mehrere Tage gab es eine angeregte Disputation von Führungskräften über die Veränderungen der Servicekultur durch die Effekte des Internets. Allen ist deutlich geworden, dass sich viele Web 2.0-Netzutopien nicht als Hirngespinste herausstellen. Das Internet wird immer mehr zu einem öffentlichen Marktplatz", so der Direktmarketingpionier Greff. Den Wandel der Netzkultur habe der Internet-Visionär Howard Rheingold bereits 2002 in seinem Artikel „Smart Mobs - Die Macht der mobilen Vielen" vorweggenommen: Die Konvergenz der Technologien bewirke neue Formen der Kommunikation. Ortungsfähige drahtlose Organizer, Drahtlos-Netzwerke und zu Computerverbünden zusammengeschlossene Kollektive hätten eines gemeinsam: Sie würden Menschen befähigen, auf neue Arten und in unterschiedlichen Situationen gemeinsam zu agieren. „Den Serviceexperten ist klar, dass sich das Zusammenspiel von Konsumenten und Unternehmen radikal verändert. So wird aus gutem Grund von den vernetzten Verbrauchern gesprochen, die ihre Vorlieben und Erfahrungen in sozialen Netzwerken offenbaren. Gespräche im Netz beeinflussen die Märkte immer stärker", sagt Greff. Die neue Konsumentengeneration agiere selbstbewusster, informierter und intelligenter. Und sie helfe sich nicht nur selbst, sondern auch anderen.
Medien/Kommunikation/iTunes
Von Diane Mitsche veröffentlicht am 04/08/2010 - 1 Kommentar(e)
iTunes-Fans sind enttäuscht. Das erwartete Musikangebot von Apple in der sogenannten Cloud lässt weiter auf sich warten. Anfang des Jahres ist die Erweiterung von iTunes im Gespräch gewesen, nun kam jedoch die Ernüchterung. Die versprochenen Musik-Features werden in den nächsten Monaten noch lange nicht ausgereift sein. Auch die weitere Entwicklung vom Musik-Streaming-Dienst Lala.com ist unklar, berichtet Cnet. Im Januar verkündete Apple ein Medienangebot in der Cloud in Kooperation mit den vier größten Musiklabels, geplant für Mitte 2010. Nun ist aber weder eine Wolke in Sicht, noch gibt es Musiklizenzen von den vier Unternehmen. Auch die Situation bei Lala spitzt sich zu. Einer der vier Gründer, der nach dem Ankauf zu Apple gewechselt war, hat das Unternehmen nun verlassen. Apple selbst gibt dazu keine Stellungnahme ab.
Telekommunikation/Unternehmen/Personal
Von Paul Eidenberger veröffentlicht am 04/08/2010 - Keine Kommentare
Facebook hat bei der Mitarbeiterzufriedenheit dem Langzeitführenden Google den Rang abgelaufen. Wie die anonyme Befragungsseite Glassdoor herausgefunden hat, schätzen die Angestellten der Online-Community vor allem die Verpflegung, die lockere Arbeitsatmosphäre mit Videospielen und die Möglichkeit, ohne strenge Hierarchien an eigenen Projekten zu arbeiten. Obwohl Google nach wie vor - besonders beim Essen - als hervorragender Arbeitgeber eingestuft wird, kritisieren Mitarbeiter die starre Karrierepolitik und das unflexible mittlere Management. Platz drei bei der Umfrage geht an Adobe. Wie viele beliebte Tech-Firmen bietet auch Facebook viele Extras für seine Mitarbeiter - beispielsweise ein Fitnesscenter, Tischfußball- und Tischtennistische, Gourmet-Cafeterias (ein Google Top-Koch arbeitet nun für Facebook) und einen sehr informellen Dress-Code. Minuspunkte bekam Facebook laut Glassdoor beim Officemanagement, das sich für die Mitarbeiter als "organisiertes Chaos" darstellt.
Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen/Facebook
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 03/08/2010 - 1 Kommentar(e)
Für den E-Commerce hat der "Like-Button" von Facebook eine Steigerung des Kundenkontakts im Web gebracht. Das berichtet das Wall Street Journal in seiner Montagsausgabe. Der Like-Button ist Teil der Palette von Facebooks "Social Plugins", die Betreiber von Webseiten mit minimalem Programmieraufwand ins eigene Portal integrieren können. Nachdem die Plugins im April bereitgestellt wurden, nutzten laut Facebook im Juli bereits 350.000 Betreiber das Tool. Der Artikel, das Produkt oder der abgeschlossene Handel, den man mit einem "Like" weiterempfiehlt, erscheint im eigenen Profil und teilweise auch im Newsfeed der Freunde. Der Vorgang ist mit einer Einladung vergleichbar, dieselbe Seite zu besuchen oder das ausgewählte Produkt zu kaufen. Facebook-Sprecher Bret Taylor betont, dass jene Internetnutzer, die auf "Like" klicken, mächtig sind. "Sie besitzen durchschnittlich 185 Freunde, deutlich mehr als die 130 des durchschnittlichen Nutzers."
Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 02/08/2010 - 1 Kommentar(e)
Mit eigens entwickelten Programmen, die es möglich machen, die Sicherheitsmaßnahmen von Mobilfunkbetreibern zu analysieren, sollen Handynutzer nun ihre Anbieter überprüfen - so lautet ein Vorschlag von Sicherheitsexperten, die sich eigehend mit dem Thema beschäftigt haben. Ziel dabei ist es, diejenigen zu entlarven, die ihre Systeme noch nicht auf den neuesten Stand gebracht haben und damit potenzielle Abhörversuche erleichtern, berichtet die BBC. "Wir wollen, dass die Menschen herausfinden, wie sicher diese Netze wirklich sind und die Betreiber unter Druck setzen, sich zu bessern", so Karsten Nohl, deutscher Sicherheitsexperte und Kopf der Initiative. Seinen Appell richtete Nohl im Zuge einer Präsentation bei der Black-Hat-Hacker-Konferenz in Las Vegas an die Handynutzer.
Medien/Wissenschaft/Technologie
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 30/07/2010 - Keine Kommentare
Vom 7. August bis 26. September präsentiert das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie die Ausstellung „Wunderkammer Wissenschaft" der Helmholtz-Gemeinschaft. Die Ausstellung wird am Abend des 6. August gemeinsam mit der Ausstellung „The Song of the Line. Stephan von Huene - Zeichnungen aus fünf Jahrzehnten" eröffnet. Wissenschaft ist ästhetisch. Jenseits unverständlicher Fachbegriffe und trockener Formeln präsentiert die Wanderausstellung „Wunderkammer Wissenschaft" faszinierende Bilder zum Staunen und Entspannen. Die 16 Zentren der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren zeigen dabei Ausschnitte aus ihren Arbeiten. Mit dabei ist das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft mit den Themen Sprit aus Stroh, Grid-Computing, Nanostrukturen und Gipfelstation.
Medien/Computer/Telekommunikation
Von Rebecca Temmel veröffentlicht am 30/07/2010 - Keine Kommentare
Der Kurznachrichtendienst Twitter will nun mit "Tweet Media" beim Veröffentlichen einer Nachricht auch gleich das Anzeigen von verlinkten Fotos und Videos ermöglichen. Das berichten US-User in ihren Blogs, denen die neue Applikation schon kurzfristig zur Verfügung stand. Diese Darstellungsart bietet bereits das weltweit größte soziale Netzwerk Facebook an. Der Kurznachrichtendienst hat nun vor, dieser Idee ebenfalls umzusetzen. Die neue Timeline steht der breiten Masse noch nicht zur Verfügung, die zuvor bereits entdeckte Beta-Option ist ebenfalls nicht mehr online. In einem Statement gab Twitter bekannt, man teste derzeit neue Funktionen und Einstellungen. "Was ihr gesehen habt, war ein kleiner Test einer möglichen Einstellungsfunktion für Inline-Medien", so ein Twitter-Sprecher.
Wirtschaft/Unternehmen/IT/TK
Von Christian Stegmüller veröffentlicht am 30/07/2010 - Keine Kommentare
Ab dem 1. August 2010 hat die Aastra Deutschland GmbH und CEO der Aastra Group Germany mit Jürgen Signer einen neuen Geschäftsführer. Er übernimmt die gesamte Verantwortung für die Erreichung der finanziellen Ziele der gesamten Aastra Deutschland Gruppe. „Wir haben mit Jürgen Signer einen echten Branchenkenner gewonnen. In seinen mehr als 20 Jahren Berufserfahrung hat er den rasanten Wandel der IT- und TK-Märkte nicht nur erlebt, sondern mitgestaltet. Es sind diese tiefen Kenntnisse der Märkte, mit denen er Aastra in Deutschland weiter voranbringen wird", sagt Burkhart Böttcher, Vice President Finance der Aastra in Europa und Interims-Geschäftsführer der Aastra Deutschland GmbH. Die Aastra Deutschland Gruppe setzt sich mehrheitlich zusammen aus der Aastra Deutschland GmbH und dem Systemintegrator DeTeWe Communications GmbH.
Produkte/Medien/Kommunikation/E-Books
Von Martin Jan Stepanek veröffentlicht am 29/07/2010 - Keine Kommentare
Schon 2011 wird Amazon in den USA mehr elektronische Bücher als Taschenbücher verkaufen. Diese Prognose wagt Amazon-CEO Jeff Bezos, der sich in einem Interview mit USA Today erstaunt über die jüngste Entwicklung zeigt. Zusätzlich angekurbelt wird das Geschäft mit den digitalen Büchern durch überarbeitete Versionen des Amazon-eigenen Lesegeräts Kindle. Leichter, schneller und besserer Kontrast lautet die Devise der neuen Geräte. Wie Amazon auf Anfrage von pressetext mitteilt, kann der neue Kindle wie schon der Vorgänger nach Europa importiert werden. Inklusive Versand- und Zollgebühren kostet das 3G-fähige Gerät rund 190 Euro. Der abgespeckte, nur WLAN-fähige Kindle kommt auf umgerechnet 146 Euro, jeweils abhängig vom aktuellen Dollar-Tageskurs. Die 3G-Verbindung zum Kauf und Synchronisieren von Büchern ist bei der teureren Variante auf der ganzen Welt kostenlos. Rund 420.000, meist englische Bücher, sind für europäische Kunden verfügbar.
Medien/Kommunikation/Unternehmen
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 28/07/2010 - Keine Kommentare
Menschen verstecken sich nicht hinter Avataren, sondern teilen über sie ihre Persönlichkeit mit. Das zeigen Forscher der kanadischen Concordia University in der Zeitschrift "Psychology and Marketing". Sie verglichen, inwiefern die Wahrnehmung dieser virtuellen Figuren durch Außenstehender mit der Person ihres jeweiligen Schöpfers übereinstimmt. Die Ergebnisse sind besonders für Unternehmen relevant, die außer in der realen Welt auch virtuell über Avatare kommunizieren. Immer mehr Unternehmen verwenden für ihren Webauftritt Avatare, um sich oder ihre Marke in der Öffentlichkeit zu präsentieren. "Ein gutes Beispiel ist IKEA, das auf seiner Homepage den Avatar 'Anna' präsentiert, dem man Fragen stellen kann", berichtet Studienleiter Onur Bodur im pressetext-Interview. "Interessanterweise hat Anna in Deutschland blondes Haar, in Österreich und der Schweiz jedoch braunes. Und das, obwohl Forschungen eine umgängliche Persönlichkeit eher der Farbe Blond zuordnen als Braun."
Wirtschaft/Unternehmen/ITK/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 27/07/2010 - Keine Kommentare

Zwei Drittel der Berufstätigen sind nach einem Bericht des Deutschlandfunks inzwischen außerhalb ihrer regulären Arbeitszeiten für Kunden, Kollegen oder Vorgesetzte per Internet oder Handy erreichbar. Ein Drittel der Erwerbstätigen ist sogar jederzeit erreichbar, also auch am Abend oder am Wochenende. Nur 32 Prozent der Berufstätigen sind in ihrer Freizeit nur in Ausnahmefällen oder gar nicht per Internet oder Handy erreichbar. „Das Thema hat inzwischen nicht nur die Arztpraxen, sondern auch die Medien erreicht", so der DLF. Bei vielen Berufstätigen würde es auch am Feierabend und am Wochenende piepen - ob sich eine SMS ankündigt, das Telefon klingelt oder die E-Mail im Postfach ankommt -, ständige Erreichbarkeit gilt heute häufig als normal. Christian Fron, Geschäftsführer des Aastra-Tochterunternehmens DeTeWe erinnert an ein Zitat des amerikanischen Zukunftsforschers John Naisbitt. Er habe bereits vor 50 Jahren gesagt, es hänge vom Menschen ab, ob er die Technologie beherrscht oder sich von der Technologie beherrschen lässt. Wenn von einer Informationsflut die Rede sei, liege einiges auch am Nutzerverhalten. So werden täglich in Unternehmen rund 70 Milliarden E-Mails intern verschickt: „Jetzt muss man sich die Frage stellen, ob so viel Informationen zielgerichtet sind oder ob die eigentlichen Nutzer dieses Medium vielleicht nicht überstrapazieren", erläutert Fron gegenüber dem DLF.
Telekommunikation/Unternehmen/iPhone4
Von Florian Fügemann veröffentlicht am 27/07/2010 - Keine Kommentare
Der wegen Suizidfällen in die Kritik geratene Apple-Zulieferer Foxconn muss ein indisches Werk schließen, nachdem 250 Mitarbeiter plötzlich erkrankt sind. Wie das taiwanesische Unternehmen heute, Dienstag, bekannt gab, wurde auf dem Werksgelände vermutlich ein giftiges Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Daraufhin hatte die Führung beschlossen, die Produktion in der indischen Stadt Chennai vorerst auszusetzen. "Da dies nicht der erste Skandal bei Foxconn ist, wird sich Apple überlegen, weiter mit den Asiaten zusammenzuarbeiten", erläutert Unternehmensberater Bernd Höhne gegenüber pressetext. "Das Supply Chain Management ist für den iPhone-Konzern wichtig. Die Amerikaner werden Foxconn allein schon aus Imagegründen Druck machen", erläutert der Insider. Ziel ist es, die arbeitsrechtlichen Standards der Absatz- in die Produktionsmärkte wie China, Taiwan, Indien und andere Schwellenländer zu übertragen, fordert Höhne.
Medien/Kommunikation/Lifestyle/MySpace
Von Rebecca Temmel veröffentlicht am 27/07/2010 - Keine Kommentare
MySpace hat in einem Jahr 49 Prozent seiner Nutzer verloren. Damit hat fast die Hälfte der User dem Sozialen Netzwerk den Rücken gekehrt. Im Mai 2009 hat die einst so beliebte Plattform noch 6,5 Mio. Besucher gezählt, im Mai dieses Jahres jedoch ist die Zahl auf 3,3 Mio. zurückgegangen. Den Verantwortlichen ist der Ernst der Lage bewusst, heißt es aus dem Management. Das 2003 gegründete Netzwerk hatte bereits die Marke von über 100 Mio. Mitglieder erreicht. Durch den starken Erfolg von Facebook ist die Luft jedoch dünner geworden. Die Besucherzahl sinkt nun täglich. Der große Konkurrent hat hingegen inzwischen verkündet, dass bereits 500 Mio. Mitglieder nutzen. Sogar das soziale Netzwerk Twitter misst mittlerweile einen höheren Beliebtheitsgrad als Myspace.
Handel/Dienstleistungen/Unternehmen
Von Florian Fügemann veröffentlicht am 26/07/2010 - Keine Kommentare
Immer mehr japanische Unternehmen beuten ausländische Nachwuchskräfte ohne Rücksicht auf Verluste aus. Von Weiterbildungsprogrammen und Entwicklungshilfe werden vor allem junge Chinesen angelockt. Statt Ausbildung steht oft aber Ausbeutung auf dem Stundenplan. Arbeitszeiten von sieben Uhr morgens bis 22 Uhr abends sind keine Seltenheit. Die Zahlen sprechen für sich: 2008 kamen 35 und vergangenes Jahr 27 Trainees durch Überarbeitung ums Leben. "In China gibt es viele ungelernte Kräfte, die sich im Ausland wie Japan eine bessere Zukunft versprechen. Denn die arbeitsrechtliche Lage ist in der Heimat oft katastrophal", sagt Jörg-M. Rudolph, Geschäftsführer des Ostasieninstituts Ludwigshafen, gegenüber pressetext. Dem Fachmann nach entspricht das chinesische Arbeitsrecht in keiner Weise den tatsächlichen Zuständen in vielen Produktionsstätten. "Das Hauptproblem ist das Fehlen von unabhängigen Gewerkschaften, die sich für die Arbeitnehmer stark machen", sagt Rudolph.
Medien/Computer/Telekommunikation/Facebook
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 26/07/2010 - Keine Kommentare
Facebook hat seine neue Strategie auf dem Mobilsektor vorgestellt. Laut dem Chef der Mobil-Abteilung Erci Tseng sollen bald externe App-Entwickler auf die Facebook-Plattform zugreifen können. Facebook will sich zu einer Plattform für Developer entwickeln, über die diese ihre Anwendungen verbreiten können. Das Soziale Netzwerk will sich damit stärker auf Smartphones verankern. "Facebook ist eine nette Analogie dafür, was man am Telefon tun möchte", sagt Tseng. "Die Freundesliste entspricht dem Telefonbuch, eine Facebook-Fotogalerie ist nichts anderes als der Fotoordner am Smartphone", so Tseng. Als Entwickler könne man nicht für all diese Anwendungen selbst Software schreiben, Facebook würde helfen, die Lücken zu schließen und gleichzeitig ermöglichen, neue Apps populär zu machen. Dienste wie Foursquare könnten in näherer Zukunft davon Gebrauch machen, Facebook innerhalb der eigenen App zu integrieren. Dann könnten zum Beispiel Fotos mit GPS-Informationen in das Facebook-Album hochgeladen werden.
Politik/Wirtschaft/Recht/Call Center/Verbraucherschutz
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 23/07/2010 - 1 Kommentar(e)

Eigentlich wollte der Bundesnetzagentur-Präsident Peter Kurth ein Signal gegen den fortlaufenden Rechtsbruch im Call Center-Markt setzen. Seit dem 4. August vergangenen Jahres gelten in Deutschland Werbeanrufe ohne Einwilligung des Angerufenen und mit unterdrückter Rufnummer als Ordnungswidrigkeit. „Telefonischen Drückerkolonnen, teuren Warteschleifen und Kaltanrufen sollte es an den Kragen gehen. Schaut man sich die Analysen der Verbraucherzentralen und der Bundesnetzagentur an, fällt das Ergebnis der Gesetzesnovelle verheerend aus", so Bernhard Steimel, Sprecher des Nürnberger Fachkongresses Voice Days plus und der Smart Service Initiative. So bekomme die Bonner Aufsichtsbehörde nach eigenen Angaben die Spam-Wellen mit der Aufforderung zum teuren Rückruf über 0900er-Nummern kaum in den Griff. Eine Strafverfolgung, aber auch die Vollstreckung von Geldbußen, scheitere häufig schon daran, dass die Hintermänner im Ausland sitzen und für deutsche Behörden kaum erreichbar seien.
Computer/Telekommunikation/Medien/Kommunikation
Von Martin Jan Stepanek veröffentlicht am 23/07/2010 - Keine Kommentare
Die DRM-Farce rund um den digitalen Vertrieb von Filmen und TV-Serien könnte bald ein Ende haben. Abhilfe soll ein neuer Streaming-Standard namens UltraViolet schaffen, der den Zugriff auf legal erworbene Titel vereinfacht. Zwar werden die digitalen Inhalte auch beim neuen Standard mit einem Kopierschutz bzw. DRM versehen. Anders als bei den konsumentenfeindlichen aktuellen Lösungen wird das gekaufte Material aber von diversen Endgeräten aus unkompliziert abspielbar sein. Hinter dem längst überfälligen Vorstoß steht ein gewichtiges Konsortium, das unter der Dachmarke DECE (Digital Entertainment Content Ecosystem) neben wichtigen Filmstudios rund 60 Kabel-, Unterhaltungs- und Technologieunternehmen vereint. Der neue Streaming-Standard soll cloudbasierten Lösungen den Weg ebnen. Die Schaffung attraktiver legaler Zusatzangebote soll darüber hinaus dazu beitragen, die überbordende Piraterie einzudämmen.
Kommunikation/Forschung/Twitter
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 22/07/2010 - Keine Kommentare
Zu Mittag haben alle schlechte Laune. Diesen Eindruck vermittelt ein Twitter-Stimmungsbarometer, in dem US-Forscher 300 Mio. Tweets über drei Jahre hinweg auf emotionale Reizwörter hin analysiert haben. Der Computerwissenschaftler Alan Mislove und sein Team an der Northeastern University in Boston veranschaulichten die Untersuchungsergebnisse in einer Landkarte. Darauf ist deutlich zu erkennen, dass die Stimmungslage der Nation mittags sowie Mitte der Woche im Keller ist. Am glücklichsten sind die Amerikaner demnach am Sonntagmorgen. Generell ist die Situation früh morgens und spät abends positiver als über den Tag hinweg, wo die meisten Menschen bei der Arbeit sind.
Beruf/Karriere/Umfrage
Von Silke Landwehr veröffentlicht am 22/07/2010 - Keine Kommentare
Erfolg ist planbar: Die Mehrheit der Deutschen vertraut im Beruf auf die eigenen Kompetenzen und baut diese systematisch aus. Nur jeder dritte Deutsche verlässt sich für den beruflichen Erfolg auf Glück oder Zufall. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW). „Beruflicher Erfolg lässt sich systematisch vorbereiten. Weiterbildung spielt hierbei die Schlüsselrolle", sagt DUW-Präsidentin Prof. Dr. Ada Pellert. Rund drei Viertel der Deutschen messen regelmäßiger Weiterbildung einen hohen Stellenwert für den Erfolg im Beruf bei. Laut forsa-Umfrage setzen 90 Prozent der Befragten auf ihre fachlichen Kompetenzen. Auch Intelligenz (83 Prozent) und soziale Kompetenzen (79 Prozent) sind für die Befragten wichtige Erfolgsfaktoren. „Durch Zeugnisse belegbare Qualifikationen sagen noch nichts darüber aus, ob jemand im Berufsalltag auch in ungewohnten, ergebnisoffenen Situationen Entscheidungen fällen kann und handlungsfähig ist. Dazu sind eine Vielzahl von Kompetenzen gefragt - fachliche, soziale, aber auch persönlichkeitsbezogene", sagt Pellert. Auch sozialen Netzwerken messen 74 Prozent der Befragten einen hohen Stellenwert bei - ihre Bedeutung ist gegenüber der Vorjahres-Umfrage um 8 Prozentpunkte gestiegen. „In sozialen Netzen entwickelt man seine Persönlichkeit weiter und wird häufig zum Experten für ein bestimmtes Thema", erklärt Pellert. „Die Personalentwicklung sollte Mitarbeitern dafür mehr Freiräume gewähren."
Medien/Öffentliche Meinung/Demoskopie/Netzpolitik/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 22/07/2010 - Keine Kommentare
Ob der Kanzlerin diese Gedanken beim Unkrautzupfen gekommen sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber einen wesentlichen Punkt hat sie angesprochen, der auch von der empirischen Sozialforschung genauer untersucht werden sollte. Die Veränderung der Meinungsbildung, die Wirkungen des Internets und der unübersichtlich gewordenen Informationskanäle auf die Bildung von öffentlicher Meinung. Für das 20. Jahrhundert ist das alles gut erforscht, in Deutschland war hier Professor Noelle-Neumann, Gründerin des Instituts für Demoskopie Allensbach, besonders aktiv. Siehe ihr Opus „Öffentliche Meinung - Die Entdeckung der Schweigespirale". In diesem Buch werden nicht nur die wichtigsten Erkenntnisse aus der Meinungsforschung zur öffentlichen Meinung präsentiert, sondern ein historischer Abriss von der Antike bis in unsere Tage - wie sich die Social Media-Welt auf die Meinungsbildung auswirkt, ist naturgemäß noch nicht aufgeführt. Kurzgefasst kann man sagen, dass die Massenmedien die treibende Kraft bei der Bildung von öffentlicher Meinung waren. In der Regel folgte das Meinungsklima dem Medientenor. Nur in Ausnahmefällen wich die Mehrheitsmeinung der Bevölkerung vom Medientenor ab: Noelle-Neumann bezeichnet das als doppeltes Meinungsklima.
Lifestyle/Computer/Internet
Von Martin Jan Stepanek veröffentlicht am 21/07/2010 - Keine Kommentare
Das Browser-Plug-in Ex-Blocker sorgt bei Liebeskummer für einen reinen Tisch. Einmal installiert, verspricht es sämtliche Webspuren der Ex-Flamme auszulöschen. Neben dem Blockieren von Twitter-Updates und dem Ausblenden des Profilbilds auf Facebook macht das Tool zudem den Namen der in Ungnade gefallenen Person auf sämtlichen Webseiten unkenntlich. Zurück bleibt lediglich ein weißer Fleck. Die drastische Maßnahme kann denkbar einfach in die Tat umgesetzt werden. In einem einfachen Online-Formular müssen Vor- und Nachname der Person eingegeben werden. Darüber hinaus verlangt das Tool die Eingabe des betreffenden Twitter-Namens und der Facebook- sowie Blog-URL, die ab sofort vom Browser unterdrückt werden. Bis zu vier Personen gleichzeitig können auf diese Weise aus der eigenen Online-Welt verbannt werden. Eine Registrierung ist nicht notwendig.
Medien/Pressefreiheit
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/07/2010 - 1 Kommentar(e)

Der Deutsche Journalisten Verband hat als nicht hinnehmbar kritisiert, dass die Stiftung Zollverein Fotografen abmahnt, die Bilder der Zeche Zollverein auf ihren Internetseiten veröffentlichen. Den Hinweis auf eine angebliche Kostenpflichtigkeit einer Veröffentlichung von Bildern der Zeche, einem der bedeutendsten Industriedenkmäler der Welt, hält der DJV für geradezu grotesk. Es sei paradox, dass man einerseits das Bild einer weltoffenen europäischen Kulturhauptstadt-Region abgeben wolle, andererseits die Panoramafreiheit missachte.
Medien/Kommunikation/Unternehmen
Von Florian Fügemann veröffentlicht am 21/07/2010 - Keine Kommentare
Der Ölkonzern BP sorgt mit einem manipulierten Bild aus einem für die Ölpest zuständigen Kontrollraum für Spott. Hintergrund ist ein gefälschtes Foto der Schaltzentrale in Houston, von der aus die Ölpest überwacht wird. Auf dem Schnappschuss zu sehen sind die Schattenumrisse von BP-Mitarbeitern vor zehn großen Überwachungsmonitoren. Darauf zu erkennen sind Unterwasserbilder der Ölkatastrophe. Das Problem: Einige der Bildschirme waren zum Zeitpunkt der Aufnahme aus. BP hat Retuschierungen bereits eingeräumt. "Mit dilettantischen Aktionen wie diesen schadet sich das Unternehmen immens. BP verspielt somit den letzten Funken an öffentlichem Vertrauen", unterstreicht Thomas Otte, Inhaber des gleichnamigen Beratungsunternehmens http://brand-consulting.com, im pressetext-Interview. Da sich die Pannen bei BP häufen, schmilzt auch das Image auf unabsehbare Zeit dahin, sagt Otte. "Eine wie bei BP selbstverschuldete Schädigung des eigenen Images ist einfach nur dumm."
Computer/Telekommunikation/Auto/Verkehr/Twitter
Von Markus Steiner veröffentlicht am 21/07/2010 - Keine Kommentare
Die enorme Nachfrage nach Social-Media-Diensten wie Facebook oder Twitter wirkt sich auf die unterschiedlichsten Branchen aus. Nach der Eroberung des Luftraums, sind nun die Autobauer an der Reihe, sich auf die veränderten Ansprüche der Konsumenten einzustellen. Dass die Hersteller in diesem Bereich bereits mit Hochdruck daran arbeiten, ihre Produkte für die moderne Internetgesellschaft interessanter zu gestalten, zeigt ein innovatives Projekt des US-Autokonzerns Ford, der kürzlich das erste twitternde Auto der Welt vorgestellt hat.
Wirtschaft/Finanzen/Verbraucher
Von Matthias Schmitz veröffentlicht am 20/07/2010 - Keine Kommentare
Knapp ein Jahr nach der letzten Unter su chung hat Finanztest erneut Testkunden in die Filialen geschickt. Fazit: Die Beratung der Banken ist immer noch schlecht. Sechs Anbieter sind mangelhaft. Sie händigten in mehr als der Hälfte der Fälle kein Bera tungs protokoll aus - obwohl sie gesetzlich dazu verpflichtet gewesen wären. Schon im Sommer 2009 waren die Tester von Finanztest in Deutschlands Geldhäusern unterwegs. Das Testergebnis damals war eine große Blamage: Obwohl der Test eine einfache Aufgabe zum Inhalt hatte, schnitt keine einzige Bank gut ab, zwei waren mangelhaft. Die Tester erwarteten jetzt, dass die Banken aus ihren Fehlern gelernt und Konsequenzen gezogen hätten. Das war zu optimistisch. Das Ergebnis ist diesmal sogar noch verheerender: Keine einzige Bank ist gut. Das größte Problem der Banken ist: Sie missachten Gesetze. Sie müssen, und zwar noch bevor sie eine Anlage empfehlen, die Kunden nach ihren finanziellen und persönlichen Verhältnissen fragen. Sie sind verpflichtet zu ermitteln, welches Ziel die Kunden mit ihrer Geldanlage erreichen wollen und welche Kenntnisse und Erfahrungen sie haben. Das hat nicht geklappt - und das, obwohl die Banken selbst hoch und heilig Besserung gelobt hatten.
Telekommunikation/Politik/Recht/iPhone4
Von Rebecca Temmel veröffentlicht am 20/07/2010 - Keine Kommentare
Die kalifornische Justiz hat die Strafverfolgung von Gizmodo-Redakteur Jason Chen eingestellt. Chen war vor einigen Monaten in den Besitz eines iPhone-4-Prototypen gekommen, hat darüber Artikel veröffentlicht und sich so den Zorn des Apple-Konzerns zugezogen. Weil das Blogportal Gizmodo 5.000 Dollar an den Finder des Prototypen bezahlt hat, schaltete sich zudem die Justiz ein. Der Gizmodo-Verlag Gawker Media hatte sich bislang geweigert, mit der Justiz zu kooperieren. Nun haben die Verantwortlichen jedoch eingelenkt und stellen dem Gericht Computer und Unterlagen zur Verfügung. Chen erhält im Gegenzug sämtliche bei einer Hausdurchsuchung beschlagnahmten Gegenstände, darunter Computer und Kameras.
Telekommunikation/Produkte/Google
Von Martin Jan Stepanek veröffentlicht am 19/07/2010 - 1 Kommentar(e)
Googles Experiment, als Smartphone-Hersteller den Markt aufzumischen, ist gescheitert. Das erst Anfang des Jahres großmundig präsentierte Nexus One wird nur sechs Monate nach dem Start wieder eingestampft. Der eigens eingerichtete Google-Webshop, über den das Telefon exklusiv erworben werden konnte, wird geschlossen. Lediglich für einige Android-Entwickler soll das Smartphone am Leben erhalten werden. "Google hat seinen Ruf als Smartphone-Hersteller definitiv ruiniert. Der Nexus-One-Misserfolg wird als peinliches Kapitel in die Google-Geschichte eingehen", kommentiert IDC-Analyst John Delaney im pressetext-Interview. Dass Google-CEO Eric Schmidt in einem Zeitungsinterview das Aus des Nexus One damit begründete, der große Erfolg des Smartphones mache ein Nachfolgegerät obsolet, wertet Delaney als kuriose Ansicht.
Medien/Internet/Informationsflut
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 19/07/2010 - Keine Kommentare
Sommerloch: Das Wehklagen über die Informationsüberflutung und die Sehnsucht nach Zeiten im Offline-Modus haben mich am Wochenende demütig werden lassen. Ich kramte völlig unsystematisch in meiner Bibliothek und las ausschließlich analoge Medien. Wirtschaftswoche und Spiegel fordern uns auf, mal abzuschalten und über die Kunst des digitalen Müßiggangs zu sinnieren. Das werde ich in meiner neuen Kolumne „Digitaler Zettelkasten" nun redlich tun. Auf Recherchen im Internet verzichte ich trotzdem nicht - meine Bibliothek ist sowieso täglicher Begleiter des Schaffens.
Medien/Kommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 16/07/2010 - Keine Kommentare
Der ORF wird sein IT-Portal Futurezone (FuZo) verkaufen. Wie Online-Direktor Thomas Prantner gegenüber pressetext bestätigt, können sich Interessenten bis spätestens 30. Juli um die FuZo bewerben. "Wir haben derart viele Anfragen, dass wir uns entschlossen haben, einen Verkaufsprozess zu starten", so Prantner. Schon Ende Juni hatte ORF-ON-Chef Karl Pachner gegenüber pressetext bestätigt, dass mehrere Übernahmeinteressenten beim ORF angeklopft haben. Mit Inkraftreten des neuen ORF-Gesetzes am 1. Oktober dieses Jahres ist der ORF dazu verpflichtet, die Futurezone einzustellen. Seit Gesetzesbeschluss am 17. Juni haben sich laut ORF zahlreiche Vertreter aus "Wirtschaft, Telekommunikation und Medien sowie verschiedene Community-Gruppen beim ORF gemeldet, um ihr Interesse am Erwerb der Futurezone zu bekunden".
Computer/Telekommunikation/Unternehmen
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 16/07/2010 - Keine Kommentare
Der Netbook-Erfinder Asus hat endgültig den Durchbruch zu einem der führenden Computerhersteller der Welt geschafft. Laut dem Analystenhaus IDC liegt das Unternehmen im zweiten Quartal 2010 bei den globalen Verkaufszahlen mit Toshiba auf Augenhöhe und zählt somit zu den Top-fünf-Herstellern. IDCs Worldwide Quarterly PC Tracker zufolge wuchs Asus im Vergleich zum Vorjahr fast viermal so stark wie der Computermarkt allgemein. Damit war das Unternehmen der größte Gewinner und dürfte die Japaner bald endgültig überholen. Zwar besteht Asus seit 20 Jahren, doch das taiwanesische Unternehmen war lange vornehmlich Hersteller von Komponenten wie Motherboards. Inzwischen aber hat sich Asus zur echten Größe unter den Computerherstellern gemausert. In IDCs Quartalszahlen bringt es der Anbieter mit 4,3 Mio. verkauften Geräten ebenso auf 5,3 Prozent Weltmarktanteil wie Toshiba. Mit 83,6 Prozent Wachstum lag Asus dabei weit über dem globalen Mittelwert von 22,4 Prozent. Die Japaner dagegen lagen nur knapp über dem Durchschnitt und müssen damit rechnen, in diesem Quartal von Asus endgültig überflügelt zu werden.
Handel/Dienstleistungen/Medien/Kommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 16/07/2010 - Keine Kommentare
Der Markt für Werbung auf dem Handy entwickelt sich langsam - aber er entwickelt sich. Den Marktforschern von ABI Research zufolge ist abzusehen, dass sich das Volumen in den kommenden Jahren etwa vervierfacht. In den USA umfassen die mobilen Konsumanreize derzeit etwa 300 Mio. Dollar. Bis 2015 können es 1,2 Mrd. Dollar werden. Apple hat seine Führungsrolle als größter Anzeigenlieferant bisher verteidigt, wie das Mobil-Werbenetzwerk Millennial Media aufzeigt. Googles Smartphone-Betriebssystem Android holt aber auf. Die hohe Internet-Affinität der iPhone- und iPad-User macht die Apple-Produkte zu den stärksten mobilen Werbeverbreitern. Darüber hinaus steigt die Web-Nutzung auf Smartphones generell kräftig. Millennial zufolge werden auf den Apple-Geräten mehr als die Hälfte der mobilen Schaltungen aufgerufen. Im Durchschnitt legen die gezeigten Werbungen dabei monatlich um acht Prozent zu. Android hat mit einem Gesamtanteil von elf Prozent zuletzt aber deutlich aufgeholt. Seit Jahresbeginn sind die Anzeigen beim mobilen Google-Betriebssystem um satte 439 Prozent nach oben geschnellt.
Wirtschaft/Internet/Kundenservice/Call Center
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/07/2010 - Keine Kommentare
Durch Social Media stehen deutsche Call Center am Scheideweg: Die Mitarbeiter im Kundenservice müssen nach Marktanalysen von Novomind Anfragen über noch mehr Kanäle und in kürzerer Zeit beantworten. 90 Prozent der Dienstleister bieten ihren Kunden heute bereits drei Kommunikationskanäle und mehr an. Mit Twitter oder Facebook kommen weitere dazu. Ein Team für Anrufe und ein weiteres für andere Kommunikationskanäle wird damit zum Auslaufmodell. Der Trend geht zum so genannten Blended-Agent-Verfahren: Ein Mitarbeiter bedient asynchrone Kanäle wie E-Mail und Fax, wie auch synchrone Kanäle wie Telefon und Chat. Eine Kontaktaufnahme per Telefon werde für die „Generation Internet" an Bedeutung verlieren. Durch den zunehmenden Austausch über Social-Media-Kanäle wie Twitter und Facebook steigt die Erwartung der Kunden, rund um die Uhr beraten zu werden - und zwar auf allen Kanälen. Durch diese Spreizung der Servicezeiten gerät das Thema Personaleinsatzplanung in den Fokus der Manager. Immer mehr Unternehmen setzen inzwischen ihre Call Center-Agenten auch für die Bearbeitung von E-Mails oder die Social Media-Kommunikation ein, um Leerlaufzeiten im Betrieb zu reduzieren und die Servicelevel über alle Kanäle sicher zu stellen.
Bildung/Karriere/Medien/Kommunikation
Von Caroline Schoettler veröffentlicht am 15/07/2010 - Keine Kommentare
Zehn Jahre nach der ersten Pisa-Studie sieht es mit der Bildung bei Kindern und Jugendlichen immer noch düster aus. Oft müssen Schüler auch in den Sommerferien Nachhilfe nehmen. Online-Lernplattformen bieten dazu eine spielerische Alternative: "Die außerschulische Bildung von Kindern und Jugendlichen wird weiter an Bedeutung gewinnen", sagt Claude Schmit, Geschäftsführer von SUPER RTL. "Die moderne, digitale Informations- und Wissensgesellschaft stellt neue und sehr vielschichtige Anforderungen an junge Menschen", sagt Schmit. Mit scoyo betreibt das Medienunternehmen eine kostenpflichtige werbe- und gewaltfreie Lernplattform. Auf dieser werden Schülern der 1. bis 7. Klasse spielerisch Bildungsinhalte angeboten, die sich an den Lehrplänen der 16 deutschen Bundesländer orientieren.
Politik/Internet/Netzsperren/BKA
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 15/07/2010 - 2 Kommentar(e)
Kürzlich versuchte noch der Bundesinnenminister mit seinen netzpolitischen Thesen ein wenig den Softie zu spielen, um nicht eine neue Zensursula-Empörungswelle loszutreten, da präsentieren „wie aus heiterem Himmel" seine BKAler eine Studie, die die Unzufriedenheit der Kriminalisten bei der Bekämpfung der Kinderpornografie dokumentiert. Einschlägige Seiten „bleiben trotz aller Löschungsbemühungen eine zu lange Zeit abrufbar", zitiert die Tageszeitung „Die Welt" aus einer Studie der Wiesbadener Polizeibehörde für das erste Halbjahr 2010. 40 Prozent der Webangebote, die Bilder sexuellen Kindesmissbrauchs zeigen, sind demnach eine Woche nach einem Hinweis der deutschen Ermittler noch abrufbar. Bis zum Verschwinden der Webseiten gibt es laut dem Bericht „immense Zugriffszahlen", was zu „einer Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung" führe. Das BKA plädiert deshalb für das Sperren der Angebote bis zu ihrer Löschung. Ich hatte doch gleich gesagt, dass man eine Arbeitsteilung zwischen Bundesregierung, Sicherheitsbehörden und EU vorgespielt bekommt. Der eine spielt das Unschuldslamm und die anderen bieten die Steilvorlagen.
Kunst/Bonn
Von NeueNachricht veröffentlicht am 14/07/2010 - Keine Kommentare
Ausstellungseröffnung in der besten Buchhandlung in Bonn! Am Samstag, 17. Juli 2010, 17 Uhr. Buchhandlung & Galerie Böttger, Maximilianstr. 44, 53111 Bonn (gegenüber vom Hauptbahnhof): Josua Reichert: „printing is a way of life" - typographische Hefte, Graphiken, Pressendrucke, illustrierte Bücher; Einführung: Johannes Göbel und Wolfgang Glöckner. Einführung: Johannes Göbel, Kurator der Ausstellung.
Im Gespräch über den Künstler mit Wolfgang Glöckner, Autor mehrerer Veröffentlichungen über Josua Reichert:
„Josua Reichert ist heute auf dem Gebiet der Typographie der wichtigste Künstler, den wir in Europa haben", schrieb Dieter Ronte 1999 über den neuen Träger des Jerg-Ratgeb-Preises, der alle vier Jahre in Reutlingen von der HAP Grieshaber-Stiftung vergeben wird. In den Arbeiten des Druckers, der entscheidende Impulse durch HAP Grieshaber und Hendrik Nicolaas Werkman empfing, verschmelzen Schrift und Bild, Text und Typographie zu einer neuen Einheit und führen in eine neuartige ästhetische Dimension. Reicherts ebenso singuläres wie innovatives Werk, das in fünf Jahrzehnten entstand, besticht durch innere Kohärenz und äußerste Konsequenz.
Mit seinen kraftvollen, farbigen Schrift-Bildern spannt Reichert einen weiten Bogen über die Schriftkulturen, Weltliteraturen und Zeiten. Er druckt mit lateinischen, griechischen, kyrillischen, hebräischen und arabischen Schriften; sein Textkanon reicht von der Antike bis in die Gegenwart. Eine Beschränkung auf Kulturkreise und Epochen lässt er nicht gelten. In Josua Reichert begegnet uns ein Drucker, der auszog, die typografische Welt zu vermessen. Für die Auswahl der Gedichte, Fragmente und Sentenzen, die er aus den Büchern aller Zeiten herausholt und uns durch seine Schrift-Bilder, die uns zugleich Lesen und Sehen abverlangen, vor Augen führt, gilt nur ein Kriterium: Die Texte müssen sein Innerstes berühren und seine typographische Fantasie beflügeln.Von Anbeginn an druckt Reichert auch Typobilder, die er als „poesia typographica" bezeichnet: Buchstabenarchitekturen und Buchstabenlandschaften zumeist, aber auch Bilder, auf denen Buchstaben, gar Wörter gänzlich fehlen, Kompositionen aus Linien, Punkten, Kreisen, Rechtecken und Dreiecken.
Forschung/Technologie/Computer/Telekommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 14/07/2010 - Keine Kommentare
Forscher haben den Prototypen einer berührungslosen 3D-Multitouch-Umgebung realisiert. Mit der Entwicklung des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT kann der User Objekte mit ähnlichen Gesten manipulieren wie auf den Multitouch-Displays von iPhone, iPad und Co. Jedoch funktioniert das ganz ohne tatsächlich Berührung. Dazu erkennt das System mithilfe einer 3D-Kamera Hände und Finger des Users in Echtzeit. Somit verspricht der Prototyp eine einfache Steuerung, die sogar Science-Fiction-Ideen überlegen ist. Der FIT-Prototyp verfolgt mit einer 3D-Kamera in Echtzeit Hände und Finger der Benutzer. Sie ermittelt für jeden Bildpunkt über die Lichtlaufzeit seine Entfernung. "Aus diesem Datenwust filtert ein spezieller Bildanalyse-Algorithmus die Positionen von Händen und Fingern heraus", erklärt Georg Hackenberg, der im Zuge einer Masterarbeit am Projekt beteiligt war. Zur schnellen Auswertung macht sich das System zunutze, dass nur bestimmte, zum Bildschirm weisende Bildpunkte Handflächen und Fingern entsprechen können.
Wirtschaft/Internet/Beruf
Von Silke Landwehr veröffentlicht am 13/07/2010 - Keine Kommentare
Im Juni verzeichnet der deutsche Online-Stellenmarkt ein Plus von fünf Punkten und erreicht damit den bislang höchsten Stand des Jahres mit 116 Punkten, so das Ergebnis des aktuellen Monster Employment Index. Der Vorjahresvergleich bestätigt den Wachstumstrend: Im Vergleich zu Juni 2009 steigt die Zahl der Online-Stellenangebote um neun Prozent. Im Juni zeichnet sich in den meisten Industriesektoren ein positives Wachstum ab. Der Transport- und Logistiksektor weist die höchsten Zuwachsraten sowohl im Monats- (+15 Punkte) als auch im Jahresvergleich (+40 Punkte) auf. Öffentliche Sektoren wie Aus- und Weiterbildung (+14 Punkte) sowie der öffentliche Dienst (+11 Punkte) schreiben im Juni wieder vermehrt Stellen im Internet aus. Unter den Bundesländern zeigt sich Brandenburg mit dem größten regionalen Zuwachs im Monatsvergleich (+7 Punkte), während Baden-Württemberg die höchsten Zuwachsraten im Jahresvergleich (+17 Punkte) verzeichnet.
„Jüngste Indikatoren wie die Industrieproduktion und das Geschäftsklima zeigen, dass sich die Konjunkturerholung fortsetzt und die deutsche Wirtschaft, insbesondere das verarbeitende Gewerbe, optimistisch auf das zweite Halbjahr blickt. Die damit einhergehende Erholung des deutschen Arbeitsmarktes sehen wir auch im aktuellen Index, wo sich fast alle Sektoren und Regionen sowie sämtliche Berufsgruppen positiv entwickeln", sagt Marcus Riecke, Geschäftsführer Central Europe Monster Worldwide.
Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation
Von Matthias Schmitz veröffentlicht am 13/07/2010 - Keine Kommentare
Eines der größten Hotelunternehmen, die Accor-Gruppe, hat mit dem ITK-Spezialisten Aastra einen dreijährigen Rahmenvertrag abgeschlossen. Alle dem Konzern angehörigen Häuser können nach Angaben von Aastra eine Kommunikationslösung und Servicedienstleistungen zu Sonderkonditionen erhalten. Eingeschlossen sind die Hotels der Sofitel, MGallery, Pullman, Mercure, Novotel, Suitehotel, Ibis, All Seasons, Motel 6 sowie das Adagio City Aparthotel und somit alle Marken des Unternehmens mit Ausnahme von Etap und F1. Die Accor-Gruppe ist in über 90 Ländern aktiv und betreibt 4.000 Hotels.
Politik/Wirtschaft/Call Center/Verbraucherschutz/Telekommunikation
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 13/07/2010 - Keine Kommentare
Nach dem Ansinnen des Verbraucherschutzministeriums sollten die Verbraucher endlich vom Call Center-Terror befreit werden. Entsprechende Gesetze wurden verändert, saftige Bußgelder eingeführt und die Kontrollen über die Bundesnetzagentur verschärft. Kaltanrufe, Warteschleifen, mangelhafter Hotline-Service, Rufnummern-Unterdrückung und telefonische „Sie haben gewonnen"-Abzocke sollten der Vergangenheit angehören.
Leider sieht die Realität anders aus: Ein Jahr nach dem Inkrafttreten der gesetzlichen Regelungen gegen unerlaubte Telefonwerbung fällt die Bilanz der Bundesnetzagentur ernüchternd aus. In einem internen Bericht an den politischen Beirat der Bonner Behörde, der aus Abgeordneten des Bundestages und der Länder besteht, wird die Einrichtung von Sonderstaatsanwaltschaften vorgeschlagen. Das berichtet die FAZ. Ein Sprecher der Netzagentur bestätigte gegenüber NeueNachricht die Existenz des Berichtes.
Ein besonderes Ärgernis sei die neue Welle von Telefongewinn-Versprechen.
Wirtschaft/Unternehmen/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 13/07/2010 - Keine Kommentare
Im Zeitalter der digitalen Medien gewinnen die zwischen Verbrauchern im Internet stattfindenden Gespräche für Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Der Grund: Immer mehr Menschen nutzen Internet Foren, Blogs, Facebook, Twitter & Co., um sich über Produkte, Dienstleistungen und Marken auszutauschen. Eine Untersuchung der GfK fand heraus, dass Erfahrungsberichte und Meinungsäußerungen, die in speziellen Foren oder in sozialen Netzwerken veröffentlicht wurden, beim Kauf von Konsumgütern und Dienstleistungen eine entscheidende Einflussgröße darstellen. Mehr als 50 Prozent der Internetnutzer in Deutschland vertrauen online veröffentlichten Beiträgen anderer Konsumenten. Beim Kauf einer Spielekonsole nutzen sogar 83 Prozent der Konsumenten die sozialen Medien, um sich zu informieren. Bei der Anschaffung eines Fernsehers oder der Buchung einer Reise liegt der Wert bei 65 Prozent. Das belegt eine Untersuchung von Harris Interactive. Der Schwerpunkt liegt auf den Nutzerkommentaren; bei technischen Produkten spielen Blogs und soziale Netzwerke eine große Rolle.
Kultur/Lifestyle/Bildung/Karriere
Von Wolfgang Weitlaner veröffentlicht am 13/07/2010 - Keine Kommentare
Je mehr Bücher im Elternhaus vorhanden sind, desto größer stehen die Chancen der Kinder auf einen höheren Schulabschluss. Zu diesem Schluss kommt die Soziologin Mariah Evans von der University of Nevada in Reno in einer aktuellen Studie. Bisher waren Experten davon ausgegangen, dass die Ausbildung der Eltern den größten Einfluss auf den Schulabschluss der Kinder hat.
Für die Studie wurden Daten aus 70.000 Haushalten in 27 Ländern herangezogen. Demnach verlängerte sowohl eine umfassende Bibliothek mit rund 500 Büchern als auch ein Hochschulabschluss beider Elternteile die Ausbildungszeit der Kinder durchschnittlich um 3,2 Jahre. Kinder von wenig gebildeten Eltern profitierten demnach besonders von einer umfangreichen Büchersammlung im eigenen Heim. Schon 20 Bücher haben demnach einen deutlich positiven Einfluss.
Politik/Medien
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 12/07/2010 - Keine Kommentare
Je attraktiver ein Politiker aussieht, desto häufiger taucht er im Fernsehen auf. Das zeigen Forscher der Universität Haifa im "International Journal of Press and Politics". "Sowohl die Medien als auch die Politik nutzen den Faktor Telegenität gezielt für eigene Interessen aus", bestätigt auch der Medienforscher Christian Moser vom Friedrich-Funder-Institut gegenüber pressetext. Die israelischen Wissenschaftler analysierten, wie häufig die 120 Parlamentarier ihres Landes in drei verschiedenen Fernsehsendern erschienen. Das verglichen sie mit Einschätzungen zu deren Attraktivität, wofür man belgischen - und somit der Parteilichkeit unverdächtigen - Studenten die offiziellen Portraitfotos der Politiker vorlegte. Mehr als alle anderen Merkmale wie Alter, Amtsdauer oder politische Richtung erwies sich das Aussehen als wichtigster Faktor für häufiges Erscheinen am Bildschirm.
Kommunikation/Twitter
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 12/07/2010 - Keine Kommentare
Twitter-Nutzer sind stets darum bemüht, ihre Follower-Zahlen zu steigern und mehr Aufmerksamkeit zu erlangen. Immer wieder laufen aber auch wieder Verfolger davon - die Gründe dafür sind so zahlreich wie jene, einen Account in die eigene Timeline zu holen. Kaum ein Entfolger verabschiedet sich mit großen Worten, die Entscheidung fällt zumeist im Verborgenen. Mit neuen Services wie Qwitter oder Goodbye, Buddy! erhalten Twitter-Nutzer nun mehr Einblick. Die Dienste zeigen täglich aktualisiert an, wer sich als Follower verabschiedet hat. Zur bitteren Wahrheit werden den mutigen Usern, die sich selbst diesen Einblick zutrauen, auch zusätzliche Infos geliefert - etwa für wie lange jemand gefolgt ist.
Verkehr/Urlaub/Telekommunikation/Navigation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 09/07/2010 - Keine Kommentare
Navigations-Apps für Smartphones sind sehr bequem, haben aber gerade in der Urlaubssaison einen großen Nachteil. Denn Lösungen, die wie Google Maps Navigation dauernden Zugriff auf Online-Informationen erfordern, entpuppen sich im Ausland allzuleicht als Roaming-Kostenfallen. Wie teuer der Navigations-Spaß werden kann, zeigt ein Experiment des Navi-Geräteherstellers Garmin. Dabei sind für die knapp 300 Kilometer zwischen Calais und Paris rund 45 Euro an Roaming-Kosten angefallen. "Wir wollten damit zeigen, dass nichts wirklich gratis ist", so Garmin-Sprecher Anthony Chmarny gegenüber pressetext. Bei dem Garmin-Experiment kam ein britischer Prepaid-Tarif zum Einsatz, bei dem 3,60 Euro pro Megabyte anfallen. Das ist mit Standard-Datenroamingtarifen deutscher Mobilfunker vergleichbar, wenngleich diese teils deutlich günstigere Spezial-Pakete für den Urlaub anbieten.
Google Street View/Bonn/Politik
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 08/07/2010 - Keine Kommentare
Gestern bekam ich Post vom Bonner Oberbürgermeister. Wie jedes Jahr flatterte der Abgabenbescheid für die Grundsteuer ins Haus, den ich natürlich brav entrichten werde. Aber welche Hornisse hat Euch gestochen, Ihr Stadtoberen, mit dem Schreiben des Steueramtes auch gleich noch auf Staatskosten das Pamphlet für die Kampagne gegen das Street View-Projekt von Google zu verschicken? Mit einem Musterschreiben will die Stadtverwaltung die Bonner Bürger dazu antreiben, mit Hausmeister-Methoden gegen das Abfotografieren von Immobilien vorzugehen. Herr Oberbürgermeister, Sie verschwenden nicht nur Steuergelder für sinnlose Spam-Aktionen, das Ganze macht den Eindruck einer kollektiven Panikmache. Aber Widerspruch können Sie haben, Herr Oberbürgermeister!
Medien/Computer/TV/YouTube
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 08/07/2010 - Keine Kommentare
YouTube macht sich fit für den Fernseher. Seitenbetreiber Google hat eine neue Benutzeroberfläche namens "Leanback" präsentiert, die speziell auf den Videogenuss am TV-Gerät ausgerichtet ist. Die Idee hinter dem neuen Interface kursierte bereits seit längerem im Unternehmen, wie Google-Vertreter am Mittwoch einräumten. Nun versucht YouTube mit Leanback ein TV-Erlebnis zu schaffen, bei dem sich die User im wahrsten Sinne des Wortes "zurücklehnen und genießen" können. Die Steuerung fällt äußerst simpel aus, benötigt keine Maus, sondern wird allein über die Tastatur ausgeführt. Das neue Design bezeichnet Google-Produktmanager Kuan Yong als "Durchbruch" in Sachen Benutzeroberfläche.
Silke Landwehr
Von Wirtschaft/Reisen/Tourismus veröffentlicht am 07/07/2010 - Keine Kommentare
Vorbei die Urlaubstage unter Sonne und Palmen - zumindest in diesem Jahr. In wirtschaftlich angespannten Zeiten verzichtet knapp die Hälfte der Deutschen auf eine Auslandsreise und spart ihr Geld lieber, wie eine aktuelle Online-Umfrage des bekanntesten* deutschen Karriereportals Monster belegt. Lediglich 28 Prozent der Befragten leisten sich eine Flugreise. 23 Prozent der Deutschen entscheiden sich für einen günstigen Kurztrip innerhalb des Heimatlandes oder ins benachbarte Ausland. Für 49 Prozent der befragten Deutschen hat sparen höchste Priorität - sie verbringen ihren Urlaub komplett zu Hause. Ähnlich wie ihre deutschen Nachbarn bleiben auch 44 Prozent der Österreicher lieber zu Hause, statt in den Urlaub zu fahren. Nur 27 Prozent der österreichischen Befragten gönnen sich eine Flugreise und 29 Prozent investieren ihr Geld in einen günstigen Kurztrip in der Region. Deutlich wichtiger ist der Sommerurlaub den Schweizern: Immerhin 39 Prozent der Befragten verzichten trotz wirtschaftlicher Krisenzeiten nicht auf eine Flugreise.
Medien/Computer/Internet/Web
Von Markus Steiner veröffentlicht am 07/07/2010 - Keine Kommentare
Obwohl das Internet in puncto Daten- und Jugendschutz eine ganze Reihe von ernstzunehmenden Problemen für seine Nutzer mit sich gebracht hat, wird es von der großen Mehrheit der Menschen durchwegs als positive Kraft empfunden. Rund 85 Prozent der User und Webexperten sind davon überzeugt, dass das weltweite Netzwerk ihr persönliches Leben bereichert hat und dies auch in Zukunft weiterhin tun wird. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktuell präsentierter Bericht des Pew Research Center's Internet & American Life Project (PewInternet), der vor allem das soziale Potenzial des Netzes hervorhebt. "Die sozialen Vorteile der Internetnutzung werden im Laufe des nächsten Jahrzehnts die negativen Aspekte bei weitem überwiegen", stellen die PewInternet-Experten fest. Diese Einschätzung sei das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter insgesamt 895 US-Webnutzern und -Technologieexperten. "Die Befragten räumen zwar ein, dass die Nutzung des Netzes als Kommunikations-Tool sowohl positive als auch negative Effekte nach sich ziehen kann. Die große Mehrheit sieht aber in erster Linie die positiven Seiten", heißt es in dem Bericht.
Politik/Rauchen/ÖDP/Gruhl
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 06/07/2010 - Keine Kommentare

Auf die Bajuwaren ist doch Verlass. Mit einem eindeutigen Votum beenden sie endlich die kruden und verschwörerischen Ausnahmeregelungen beim Nichtraucher-Reinheitsgebot. Es ist einfach nicht hinnehmbar, dass sich Kneipen, Restaurants und Raucher in pseudolegalen Zirkeln, Clubs sowie Sekten organisieren, um dem Nikotinrausch zu frönen. Schön, dass es noch eine Partei zur Volksbeglückung und Hygiene gibt: die ÖDP! Sie hat sich an die Spitze eines radikalen Vorgehens gegen Raucher gesetzt und nun den nötigen plebiszitären Rückenwind erhalten, um nicht nur Bayern, sondern die gesamte Republik vom Joch des blauen Dunstes zu befreien. Ein wahrer Kenner der parteipolitischen Anti-Raucher-Szene ist der FAZ-Redakteur Christian Geyer. Er kommentiert den bayerischen Volksentscheid geradezu enthusiastisch. Die Behauptung, das Ergebnis im Lederhosen-Freistaat gefährde Arbeitsplätze, sei absurd. Wo kommen wir denn hin, wenn Eigentümer von Kneipen, Restaurants oder Bierzelten auf irgendwelche nebensächliche Grundrechte pochen und verfügen würden, Raucherzonen festzulegen oder konspirative Raucherclubs zu gründen, um Nichtrauchern das Leben zur Hölle zu machen.
Sollen aus wirtschaftlichen Gründen etwa Asbesthersteller weiterhin Asbest verbauen dürfen, fragt sich der FAZ-Feuilletonist. Kann man es Spaziergängern zumuten, wenn Hunde öffentliche Gehwege und Parkanlagen zuscheißen? Oder einer meiner Nachbarn mit lauter Musik von Metallica in den Wahnsinn getrieben wird?
Computer/Medien/Telekommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 06/07/2010 - Keine Kommentare
Die japanische Kreativgruppe Mongoose Studio hat mit dem "SynchroMoviePlayer" ein Projekt vorgestellt, in dem sie zwölf iPod-Touch-Geräte zu einem Cluster-Display verbinden. Diese Kombination funktioniert praktisch als Breitbildschirm, wie das Team in einem YouTube-Video zeigt. Für die Demonstration des synchronen Playbacks setzt das Team auf einen Trailer zu dem für diesen Winter angekündigten Film "Tron Legacy". Zur Nachahmung ist die Idee aber nur bedingt zu empfehlen, denn das Cluster-Display ist nicht gerade billig. Bei dem Projektkommt ein dreizehnter iPod Touch als Fernbedienung zum Einsatz. Damit wird in der Demonstration die Video-Wiedergabe auf dem Cluster-Display gestartet. Ie Schwierigkeit dabei ist insbesondere, für die wirklich synchrone Wiedergabe auf allen zwölf iPod-Bildschirmen zu sorgen. Dass die Synchronisiation sehr gut, aber nicht perfekt, funktioniert, ist besonders im ersten Teil des Vorführvideos klar zu erkennen.
Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/Internet/Apple
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 05/07/2010 - Keine Kommentare

Mobile Dienste, so genannte Apps, haben sich nach Analysen der Unternehmensberatung Booz & Company von einem anfangs belächelten Nischenmarkt zu einer veritablen industriellen Revolution gewandelt. Alleine der App Store von Apple wird 2010 voraussichtlich ein Umsatzvolumen von 2,3 Milliarden Euro erwirtschaften. Ein Drittel davon geht direkt an die Erfinder des neuen Marktsegments. App Store-Betreiber können damit bis 2013 ein jährliches Umsatzwachstum von bis zu 73 Prozent erzielen. Dann werden weltweit über eine Milliarde internetfähige Smartphones die mobile Datennutzung in die Höhe treiben und Umsätze von 17 Milliarden Euro alleine über App-Downloads einbringen.
Internet/Google/Medizin
Von Johannes Pernsteiner veröffentlicht am 05/07/2010 - Keine Kommentare
Bei einer Krankheit suchen viele Patienten zuerst im Internet um Rat und entscheiden auf dieser Basis, welche weiteren Schritte sie unternehmen. Viele der hier verfügbaren Informationen sind jedoch falsch oder unvollständig, sagen US-Forscher in der Fachzeitschrift "Journal of Bone and Joint Surgery". Besonders bei kommerzielle Seiten raten sie zur Vorsicht. "Immer mehr Menschen erscheinen mit Ausdrucken aus dem Internet in den Arztpraxen", erklärt Studienautor Madhav A. Karunakar vom Carolinas Medical Center die Motive der Forschung. Wichtig sei zu wissen, dass es große Unterschiede in der Qualität der online verfügbaren Informationen gibt. "Ärzte sollten gut vorbereitet sein, um diese Informationen mit den Patienten zu diskutieren. Sonst kann es schnell zu falschen Interpretationen kommen."
Wirtschaft/Unternehmen/Dienstleistungen
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 02/07/2010 - Keine Kommentare
Die Smart Service Initiative unter Schirmherrschaft von Professor Dieter Spath, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, kritisiert die unzureichenden Forschungsleistungen der Dienstleistungsbranche. So belegt eine Untersuchung der Fachhochschule Köln, dass deutsche Unternehmen der verarbeitenden Industrie pro Jahr und Mitarbeiter im Schnitt rund 3.215 Euro in Forschung und Entwicklung investieren. Dienstleister dagegen bringen es im Vergleich dazu gerade mal auf 67 Euro: „ Wenn man Services entwickelt, muss man das genauso akribisch und methodisch tun, wie wir das von Hardwareprodukten gewohnt sind. Dazu gehört Entwurf, Evaluierung, Test und Prototyping. Aber alle diese Dinge unterbleiben. Ich kenne viele Unternehmen, die ein Konstruktionsbüro haben, aber ich kenne nicht eines, das ein Konstruktionsbüro für Dienstleistungen hat", so Spath.
Sein Institut habe deshalb den Begriff des „Service Engineerings" in den Vordergrund gestellt. Auch bei Dienstleistungen müsse man wie ein Ingenieur operieren. „Den Begriff ‚Service Engineering‘ hat mein Vorgänger Hans-Jörg Bullinger vor Jahren sehr weitsichtig geprägt und hat systematisch versucht, die Methodik, die wir aus der Hardware-Gestaltung von Produkten kennen, zu übertragen und entsprechend den Besonderheiten der Dienstleistungsentwicklung zu erweitern. Deshalb gibt es am IOA das Labor ServLab, in dem man tatsächlich Dienstleistungs-Prototypen testen kann", erläutert Spath.
Medien/Lifestyle/Twitter
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 02/07/2010 - Keine Kommentare
Das Filmstudio Paramount und die Onlinemarketing-Agentur bigmouthmedia haben gemeinsam ein Twitter-Kino eröffnet. Auf der Plattform Twittkino.de können User in Zukunft auf der virtuellen Leinwand exklusive Einblicke in neue Produktionen erlangen. Gezeigt werden Trailer, Filmpremieren und andere Ereignisse aus der Welt der Stars. Wer sich für das Online-Kino interessiert, braucht entweder einen Twitter- oder einen Facebook-Account. "Ohne Registrierung bei einer dieser Plattformen kann das virtuelle Kino nicht genutzt werden", heißt es seitens bigmouthmedia auf Nachfrage von pressetext. Eine zusätzliche Registrierung auf der Plattform sei aber nicht nötig, Twitter- oder Facbeook-Zugang reichen aus. Twittkino integriert die Social Networks und veröffentlicht Posts in Echtzeit.
Twitter- und Facebooknutzer bekommen auf Twittkino Exklusivmaterial, heißt es in einer Aussendung. Von den Filmpremieren will die Seite Livestreams anbieten. Außerdem können die Nutzer Fragen schicken, die dann von den Stars auf dem roten Teppich beantwortet werden. Auch Gewinnspiele und andere Aktionen plant Twittkino.
Internet/Informationsflut/Datenschutz
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 01/07/2010 - Keine Kommentare

Die von FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher angezettelte Debatte mit der Blogger-Szene sollte nach Ansicht von Bernhard Steimel, Sprecher des Nürnberger Fachkongresses Voice Days plus und der Smart Service-Initiative, weniger emotional geführt werden. Selbst Schirrmacher weiß, dass es keine Möglichkeiten für einen Ausstieg aus der digitalen Welt gibt. Das Gegenteil sei der Fall: „Mit den Diensten für die Echtzeit-Kommunikation wird es möglich sein, unser zukünftiges Handel in der realen Welt prognostizierbar zu machen", so Steimel. Laut Schirmmacher arbeiten Google & Co. an Suchmaschinen, die unsere Fragen vorweg nehmen: „Werde ich meine Freunde in meiner Stammkneipe treffen? Lohnt es sich, das Konzert meiner Lieblingsband zu besuchen? Oder wo kündigt sich ein Stau auf meiner Route im Feierabendverkehr an? Die Vernetzung von Echtzeitinformationen ermögliche es, die Psychologie der Masse sinnvoll zu interpretieren. Das sei die verlockende Perspektive des Internet-Zeitalters und nicht die Schreckensvision eines Big Brother-Staates, wie ihn George Orwell in seinem Roman „1984" beschrieben hat.
„Man sollte sich allerdings nicht naiv auf Prognose-Systeme verlassen. Ein warnendes Beispiel ist das Zitat des früheren Fed-Chefs Alan Greenspan zur Finanzkrise: ‚Wir haben auf Nobelpreisträger und Computersysteme vertraut‘", erläutert Service-Ökonom Steimel. Um diesem Dilemma zu entkommen, sei es sinnvoll, die digitale Intelligenz mit menschlicher Intuition zu kombinieren. Ein Weg, um die Spreu vom Weizen zu trennen und den Informationsmüll auszusortieren, könnten Codes darstellen, die unsere Intuition ansprechen, ähnlich wie der Frühzeitmensch in der Savanne Wasserquellen anhand von Akazien entdecken konnte. Aus der Sicht von Schirrmacher werden Marken und die Empfehlung von Freunden die Rolle der Akazien in der digitalen Welt spielen.
Forschung/Computer/Software
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 01/07/2010 - Keine Kommentare
Informatiker an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) haben eine Software entwickelt, die Treiber für Soundkarten, Laufwerke und andere Hardware am Computer auf Probleme überprüft. "Man sollte diesen Gerätetreibern nicht einfach trauen. Sie stecken voller Fehler", meint George Candea, Leiter des Dependable Systems Lab an der EPFL, im Gespräch mit pressetext. Das wirkt sich auf die Systemstabilität aus. Einer Experten-Schätzung zufolge sind Fehler in Gerätetreibern für 85 Prozent aller Windows-Abstürze verantwortlich. Dafür verspricht das Tool "DDT" Abhilfe. "Im Gegensatz zu traditionellen Testmethoden erfordert DDT keinen Zugriff auf den Quellcode", betont Candea. Dennoch hat die Software in einem Test mit sechs Microsoft-zertifizierten Treibern 14 schwerwiegende neue Bugs zu Tage gefördert, berichten die Forscher in einem Fachbeitrag zur diesjährigen USENIX Annual Technical Conference.
Gerade bei Windows sind viele Treiber nicht quelloffen, sodass der Code selbst gar nicht zur Verfügung stünde und somit auch nicht analysiert werden kann. Daher setzten die EPFL-Forscher darauf, mit DDT das Verhalten von Gerätetreibern im Betrieb mit einer "Symbolic Execution" genannten Methode möglichst genau zu prüfen. Die meisten Tests erfolgen dabei in einer virtuellen Maschine.
Produkte/Innovationen/Telekommunikation/Android
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 30/06/2010 - Keine Kommentare
Samsung hat in China das Oscar I7680 vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein leistungsfähiges Smartphone, welches das Betriebssystem OPhone 2.0 nutzt. Diese Entwicklung des chinesische Unternehmens Borqs ist ein Android-Verwandter für den chinesischen Markt, die mit dem Samsung-Gerät laut Borqs offiziell gestartet ist. Mit der neuen OPhone-Version verspricht Borqs unter anderem eine einfachere Bedienung sowie leistungsfähiges 3D-Gaming. Damit sollen OPhone-Geräte wie das Oscar in China punkten. Sie werden dort von China Mobile angeboten. Der Mobilfunker hat nach eigenen Angaben rund 550 Mio. Kunden. Damit ist Chinas größter Netzbetreiber auch der größte der Welt. Bei OPhone 2.0 hat Borqs nach eigenen Angaben massiv auf Verbesserungen der Benutzerführung geachtet. Unter anderem soll eine Multitouch-Zoomfunktionalität die Gerätenutzung sowohl beim Bearbeiten von Bildern und Dokumenten als auch im Web erleichtern. Zudem verspricht die Plattform nunmehr mobiles Gaming mit GPU-beschleunigter 3D-Grafik. Dieses Feature sei für Handy-Fans besonders anziehend, so Borqs.
Handel/Dienstleistungen/Unternehmen
Von Florian Fügemann veröffentlicht am 30/06/2010 - Keine Kommentare
Unternehmen schöpfen die Möglichkeiten von Marketing rund um das Thema Corporate Social Responsibility (CSR) nicht genügend aus. Da sich viele Werbekampagnen vorrangig an Medien, die Politik oder die eigenen Mitarbeiter richten, bleiben die Konsumenten häufig auf der Strecke und werden nicht ausreichend mit einbezogen. Zu diesem Schluss kommt eine neue Erhebung der Beratungsgesellschaft Simon-Kucher & Partners. "Wie so oft ist die Marke und das Image eines Unternehmens ein geistiges Gut, das aus einer bestimmten soziokulturellen Wertehaltung entstanden ist. Die Einbeziehung der Verbraucher ist bei CSR-Initiativen zwar wichtig, kann aber auch nach hinten losgehen", so Thomas Otte, Inhaber des gleichnamigen Beratungsunternehmens, gegenüber pressetext. Dem Insider nach müssen Kampagnen aus dem "Motivkreis der Marke" kommen. "Die Konsumenten merken sofort, wenn CSR nur wegen des PR-Zwecks betrieben wird."
Medien/Kommunikation/Politik/Recht/Google
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 29/06/2010 - Keine Kommentare
Google nimmt mit seiner Suche in China einen Kurswechsel vor. Der Internetkonzern hat verkündet, chinesische Nutzer nicht mehr länger auf die Hongkong-Seite umzuleiten. In den vergangenen drei Monaten war dies der Fall gewesen, nachdem sich Google nicht mehr länger den Zensurmaßnahmen der chinesischen Behörden unterwerfen wollte. Mit der Umleitung auf Hongkong konnte die Suchmaschine die Zensur umschiffen. Google stoppte die Umleitung, weil Peking damit gedroht hatte, dass das Unternehmen dadurch seine Geschäftslizenz im Land verlieren könnte. Nun behilft sich Google mit einer neuen chinesischen Startseite, auf der ein Link zur unzensierten Seite in Hongkong gesetzt wurde. "Damit wollen wir sicherstellen, dass Google auch in Zukunft in China aktiv sein kein. Wir hoffen, dass sich die Behörden mit der neuen Lösung zufrieden zeigen", sagt Google-Sprecher Kay Oberbeck gegenüber pressetext.
Politik
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 29/06/2010 - Keine Kommentare
Die Wahlfrauen und Wahlmänner, die vom schwarz-gelben Lager für die Bundesversammlung gestellt werden, erleben jetzt wahrscheinlich keine sehr einfachen Sitzungen, „Hintergrundgespräche" und „Probeabstimmungen". Eines sollte ihnen aber klar sein, mit der Wahl von Joachim Gauck zum Bundespräsidenten, der auch von Kanzlerin Angela Merkel sehr geschätzt wird, würden kein Gustav Heinemann-Effekt für die Regierungskoalition in Berlin entstehen. Warum machen Lafontaine und Co. gegen den früheren DDR-Oppositionellen und Leiter der Stasi-Unterlagen-Behörde so ein unglaublich heuchlerisches Theater? Es sind wohl die klaren Positionen von Joachim Gauck zu den Werten der Bundesrepublik Deutschland und zur Aufarbeitung der DDR-Diktatur, die ihn für DDR-Nostalgiker nicht wählbar machen. Also gute Gründe für einen Großteil der Bundesversammlung, ihn zu wählen.
Politik/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 28/06/2010 - Keine Kommentare
Das Internet wird als revolutionäre Basisinnovation von der Bundesregierung nur beschränkt wahrgenommen. Darüber habe ich mich ja schon ausgelassen. Die Internet-Thesen von Bundesinnenminister Thomas de Maizière verlaufen ungefähr auf dem Niveau des schwarz-gelben Koalitionsvertrages ab. Dass die Zeit des Staunens das Merkel-Kabinett jetzt vorbei sein soll, ist ja eine unheimlich fortschrittliche Sichtweise. Man kann zu einem ähnlichen Urteil gelangen wie netzpolitik.org-Blogger Andre Meister, der dem Innenminister zumindest ein wirkliches Interesse am Internet und den netzpolitischen Debatten zubilligt.
Es wird Zeit, dass Berlin jetzt Politik im Netz macht, meint Zeit-Kommentator Heinrich Wefing. Gab es vorher keine Online-Strategie der Bundesregierung? Ich erinnere an einen Beitrag, den ich vor ein paar Jahren geschrieben habe als es um die Inthronisierung eines Bundes-CIO ging: Es sei völlig sinnlos, einen Bundesbeauftragten für IT-Fragen oder Bundes-CIO zu schaffen. So viel Kompetenzen kann man dieser Position gar nicht verschaffen, um das IT-Management der Bundesverwaltung auf Vordermann zu bringen und die Abstimmungen mit den Ländern zu verbessern. Auch der Kompromissvorschlag von Merkel, ein Gremium unter Führung von Innenstaatssekretär Hans Bernhard Beus einzusetzen, ist reine Placebo-Politik. Beus war verantwortlich für die eGovernment-Initiative ‚BundOnline 2005' und dies bemerkenswert erfolglos. Daran wird wohl seine Nachfolgerin Cornelia Rogall-Grothe nahtlos anknüpfen. Die Staatssekretärin kann auf eine beeindruckende IT-Vita zurückblicken. So war sie Unterabteilungsleiterin in der Abteilung M: Migration; Integration; Flüchtlinge; Europäische Harmonisierung. Und auch Unterabteilungsleiterin in der Abteilung V: Staatsrecht; Verfassungsrecht; Verwaltungsrecht. Am Zustand der Lutschpastillen-Politik wird sich in der IT- und Internet-Praxis des Bundes wohl nicht sehr viel ändern.
Wirtschaft/Telekommunikation/iPhone
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 28/06/2010 - 1 Kommentar(e)
Igor und Marko Pusenjak wollten ursprünglich ein Spiel entwickeln, bei dem ein Hase auf dem Handy-Display Karotten einsammeln muss. Mit ihren improvisierten Skizzen waren sie jedoch so zufrieden, dass sie das gesamte Spieldesign nach dem "Gekritzel" ausrichteten. Mit Doodle Jump, einem simplen Geschicklichkeitsspiel für das iPhone, das seit etwas mehr als einem Jahr auf dem Markt ist, sind die Brüder inzwischen reich geworden, berichtet die New York Times. Nun verkündeten sie, dass das Spiel mittlerweile fünf Millionen mal gekauft wurde. Apple veröffentlicht zwar keine offiziellen Zahlen, laut den Entwicklern ist dass Doodle Jump die erste iOS4-Application sei, die diese Marke erreicht hat. "Ich kann mich noch erinnern, wie frustriert wir waren, als wir nur 20 bis 30 Spiele am Tag verkauft haben", so Igor Pusenjak. "Dann haben wir es unter die Top-25 geschafft und nun schon fast ein Jahr dabei geblieben." Die Erwartungen der Brüder wurden seit damals weit übertroffen. Beide haben ihre einstigen Berufe aufgegeben und konzentrieren sich bei ihrer Firma Lima Sky auf die Weiterentwicklung des Handy-Spiels.
Wirtschaft/Unternehmen/Kommunikation/Applikationen
Von Silke Landwehr veröffentlicht am 28/06/2010 - Keine Kommentare
Der Berliner ITK-Hersteller Aastra ruft Entwickler zu einem weltweiten XML-Wettbewerb auf. Gesucht werden Lösungen, die die Kommunikationsprozesse von Unternehmen im Alltag optimieren. Die XML-Applikationen sollen speziell für die Telefonfamilie Aastra 6700i entwickelt werden, und damit für Endgeräte, die auf dem offenen Standard SIP beruhen. „Aastra treibt mit diesem Wettbewerb das Thema offene Standards weiter voran. Im Vergleich zu Systemtelefonen bieten SIP-Telefone eigentlich eine geringere Funktionsvielfalt. Diese Lücke lässt sich aber schließen, da SIP-Telefone mit XML-Erweiterungen tief in den Kommunikationsserver integriert werden können. Wir laden kreative Köpfe ein, uns und dem Markt zu zeigen, was mit XML alles möglich ist", sagt Eric Kirchner, Leiter Operator Sales bei der Aastra Deutschland GmbH. Ganz im Sinne des Grundgedankens von offenen Standards werden die eingesendeten Applikationen zum kostenlosen Download auf der Homepage von Aastra veröffentlicht. Einsendeschluss der Vorschläge ist der 30. Oktober 2010.
Medien/Kommunikation/Politik/Recht
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 25/06/2010 - Keine Kommentare
Nach dem definitiven Aus des ORF-Portals Futurezone ist das Tauziehen um die Marke Futurezone bereits in vollem Gange. Aus ORF-Kreisen ist zu vernehmen, dass es Übernahmeinteressenten aus der Medien- und Telekombranche gibt, die das Portal in ihren Besitz bringen und weiterführen wollen. Unter anderem werden Orange und der Standard genannt. Während Orange auf Nachfrage von pressetext ein Übernahmeinteresse dementiert, bestätigt der Standard Überlegungen in diese Richtung. Auch ORF-ON-Chef Karl Pachner bestätigt gegenüber pressetext, dass es Interessenten geben soll, will jedoch offiziell keine Namen nennen. Die Rechte an der Marke "Futurezone" liegen laut Pachner beim ORF. Ob es zu ernsthaften Gesprächen über einen möglichen Verkauf des Portals kommen wird, will der Onlinechef nicht kommentieren. "Diese Entscheidung liegt allein beim ORF-Generalintendanten", so Pachner, der zuletzt angekündigt hatte, dass Redaktion und Inhalte der FuZo auch in Zukunft erhalten bleiben sollen. Zwar wird es ab 1. Oktober keinen eigenen Kanal mehr geben, die Artikel will man aber weiterhin auf den Onlineseiten unterbringen.
Medien/Kommunikation/Social Media
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 24/06/2010 - Keine Kommentare
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zeigt sich fest davon überzeugt, dass sein Netzwerk die Marke von einer Milliarde Nutzer erreichen wird. Im Rahmen des Cannes Lions Festivals sprach Zuckerberg über die Zukunft von Facebook. "Wenn wir erfolgreich weitermachen, gibt es eine gute Chance, dass wir es auf eine Milliarde User bringen - es wird interessant zu sehen sein, wie sich das umsetzen lässt." Zuckerberg räumte jedoch auch ein, dass es in diesem Jahr wohl noch nichts mit der Milliarde werden wird. Zurzeit liegt das Social Network bei rund 500 Millionen Usern weltweit. Facebook dominiert inzwischen in den meisten Ländern und drängt regionale Netzwerke immer mehr zurück.
Nur noch einige wenige Bastionen sind übrig geblieben, die sich gegen den internationalen Facebook-Trend stellen. Russland, Japan, Korea und China leisten Widerstand, dort dominieren nach wie vor andere Social Networks. Allerdings wächst Facebook auch in diesen Ländern, wenn auch langsamer. "Wir liegen jetzt bei nur noch vier Nationen, wo wir nicht das führende Social Network sind", freute sich Zuckerberg vor dem Publikum in Cannes.
Recht/Telekommunikation/iPhone
Von Martin Jan Stepanek veröffentlicht am 24/06/2010 - Keine Kommentare
Angesichts des Marktstarts von Apples iPhone 4 in den USA und Deutschland genießt das Kulthandy auch auf eBay einmal mehr Hochkonjunktur. Sowohl neue Modelle als auch gebrauchte ältere iPhones gehen beinahe im Minutentakt über die virtuelle Ladentheke. eBay-User, die auf ein Schnäppchen hoffen, sollten allerdings besonders vorsichtig sein. Nicht selten werden nämlich leere iPhone-Verpackungen angeboten, die aufgrund einer zweifelhaften Angebotsbeschreibung um mehrere Hundert Euro einen Käufer finden. Ein Blick in die eBay-Liste beendeter Angebote zeigt, dass derartige Fälle beinahe an der Tagesordnung sind. Erst am 16. Juni fand eine Originalverpackung eines 3GS-Modells um 389,45 Euro plus 13 Euro Versand seinen Käufer. Billiger kam ein eBay-Käufer am 20. Juni davon, der eine leere Verpackung nach 30 Geboten um 247 Euro plus Versandkosten ergatterte. Den meisten Angeboten gemein ist, dass sie durch ihre Aufmachung und eine Titelwahl wie "Apple iPhone 3GS 16GB Original Verpackung Weiss" suggerieren, dass es sich dabei um das Gerät in Originalverpackung handelt. Der Zusatz, dass das iPhone nicht inkludiert ist, findet sich meist nur in einer Fußnote.
Politik/Wirtschaft/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 24/06/2010 - 1 Kommentar(e)
Die „14 Thesen zu den Grundlagen einer gemeinsamen Netzpolitik der Zukunft" von Bundesinnenminister Thomas de Maiziere, die er wohl nur zufällig am 100. Geburtstag des Computerpioniers Konrad Zuse präsentierte, sind nach Auffassung von Bernhard Steimel, Sprecher des Fachkongresses Voice Days plus und der Smart Service-Initiative, ein Manifest der Irrelevanz und Nichtigkeit: „Wenn wir so die netzpolitische Zukunft gestalten, können wir uns in Deutschland als Technologieland bald verabschieden. Man muss schon angestrengt suchen, um überhaupt einen Hauch von Visionen aus diesem Papier herauszulesen", kritisiert Steimel. Wenn de Maiziere proklamiere, dass wir strategische IT- und Internetkompetenzen erhalten und ausbauen müssten, dann sollte die Bundesregierung erst einmal an der eigenen Web-Exzellenz arbeiten. „Der IBM-Cheftechnologe Gunter Dueck hat das in seinem Buch ‚Aufbrechen‘ treffend skizziert. Der Staat agiert viel zu statisch. Er sieht sich für Infrastrukturen wie Recht, Soziales, Verteidigung, Bildung, Ordnung, Gesundheit oder Verkehr zuständig, vergisst aber die Strukturen der Zukunft. Schon allein die Existenz eines Landwirtschaftsministers aus der Zeit des Primärsektors sei ein Anachronismus. Wir haben ein Industrieministerium, das sich Wirtschaftsministerium nennt. Ein Dienstleistungsministerium hat man schlichtweg vergessen, obwohl Deutschland längst ein Dienstleistungsland ist. Wir haben keine Lobby für die Serviceökonomie, aber eine laute und mächtige Lobby für Industrie- und Bauerninteressen. Die Forderung nach einem Internetministerium wurde nur zaghaft gestellt und schnell wieder verworfen, weil auch die Web-Wirtschaft in Berlin keine politische Relevanz besitzt und Wählerstimmen bringt", moniert Steimel.
Der Innenminister werte das Internet als eine Basisinfrastruktur des Zusammenlebens und sieht den Staat in der Verantwortung, dass das Internet flächendeckend zur Verfügung stehen müsse. „Gut gebrüllt Löwe. Dieser Satz verlangt konkrete Taten. Danach bringt de Maiziere direkt seine Ausführungen zur Datensicherheit. Das kann einen nicht verwundern, wenn seine Kabinettkollegin Ilse Aigner ihre Rolle als Verbraucherschutzministerin im Kampf gegen Google sowie soziale Netzwerke auslebt und mit großem Getöse ihren Facebook-Ausstieg zelebriert. Substanzelle Positionen über die kommenden Web-Welten können so nicht entstehen", meint Steimel.
Bildung/Karriere/Handel/Dienstleistungen
Von Florian Fügemann veröffentlicht am 23/06/2010 - Keine Kommentare
Immer mehr Freiberufler, die ihr Büro aus terminlichen Gründen nur gelegentlich nutzen, sparen Mietkosten und greifen auf sogenannte Coworking-Space-Anbieter zurück. Diese bieten in Großräumen auf ein paar Hundert Quadratmetern Schreibtische mit Internet- und Druckoption sowie zusätzliche Annehmlichkeiten wie Kaffeemaschinennutzung zu Tages- oder gar Stundenpreisen an. Das Geschäftsmodell boomt. Einer Studie des Instituts für Freie Berufe nach arbeiten in Deutschland eine Mio. Menschen freiberuflich - Tendenz steigend. "Die Philosophie des Coworkings hat enormes Potenzial und wird sich allein schon aufgrund der tiefgreifenden Veränderungen am Arbeitsmarkt durchsetzen", unterstreicht Jens Hansen, Geschäftsführer des gleichnamigen Beratungsunternehmens, gegenüber pressetext. Dem Experten zufolge, der außerdem Initiator des am 1. Juli startenden Projekts "Coworking Space Hannover" ist, spart das Konzept vor allem Kosten. Andererseits böte der soziale Kontakt vielseitige Kreativität.
Wirtschaft/Computer/Telekommunikation/Dienstleistungen/Breitband
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 22/06/2010 - Keine Kommentare
Europas Ambitionen, ein schnelleres Internet mit einem verbesserten Zugang zu Breitband-Anschlüssen zu schaffen, sollen die digitale Wirtschaft in der kommenden Dekade auf Hochtouren bringen. Der Unternehmensberatung Frost & Sullivan zufolge ist die Finanzierungsfrage der ehrgeizigen Ausbaupläne bislang aber alles andere als geklärt. Für das Wachstum im Telekommunikations- und Mediensektor wurde in Form von Richtlinien zumindest ein Bezugsrahmen geschaffen, auch wenn offen bleibt, wer für dessen Umsetzung aufkommen soll. Nach den Zielvorgaben der Digitalen Agenda sollen bis 2013 alle Bürger Zugang zu einem breitbandigen Internetanschluss haben. Sieben Jahre später sollen schließlich flächendeckend "Übertragungsraten von mindestens 30 Megabit pro Sekunde" zur Verfügung stehen. "Die explosionsartige Verbreitung von Online-Video-Diensten, verstärkt durch den Ausbau von On-Demand-Diensten der Rundfunk- und Fernsehanstalten sowie durch die weiter anhaltende Anziehungskraft illegaler Download-Websites, muss durch die Bereitstellung größerer Kapazitäten unterstützt werden," erklärt Frost-Principal-Analyst Adrian Drozd.
Politik/Technologie
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 22/06/2010 - 3 Kommentar(e)
Das iPod-Spektakel ist ein weiterer Beleg für die technologische Provinzialität des Bundestages. Konrad Zuse würde sich an seinem 100. Geburtstag über solche ulkigen Rangeleien wohl nicht wundern. Er zweifelte ohnehin am IT-Sachverstand vieler Meinungsführer. Wer von den Bundestagsabgeordneten könnte denn aus dem Stegreif das binäre System erklären? „Was schätzen Sie, wie viele Leute in Deutschland, die Abitur haben, auf die entscheidende Frage antworten können: ja, Leibniz war es, der ein neues Zahlensystem erfunden hat, das auf den Ziffern Null und Eins aufgebaut ist, und der eine entsprechende Rechenmaschine aufs Papier gekritzelt hat. Keine fünf Prozent wissen das - die Grundlage des Rechnens heute, der gesamten Computerei und aller Fortschritte, auf allen Gebieten! Keine fünf Prozent der Gebildeten wissen von dem Geniestreich von 1679!" Wohl jeder Politiker wird sich an das „Wunder von Bern" erinnern. Wie steht es mit dem „Wunder von Zürich"? Das schrieb 1950 eine Schweizer Zeitung nach der Präsentation des Zuse-Computers A4 an der Eidgenössischen Technischen Hochschule. Die Maschine erledigte Rechenarbeiten für Physiker, Ingenieure, Flugzeugbauer, Turbinenkonstrukteure, Biologen und Optiker. „Damals, da konnten Sie die Leute an zwei Händen abzählen, die gesagt haben, die es gewagt haben zu sagen: die deutsche Industrie sollte sich am Wunder von Zürich orientieren....Keine Frage, da stünde Deutschland heute ganz anders in der Welt.....So war er hin, der schöne Vorsprung, der wir vor den Amerikaner hatten. Allein IBM hat in dieser Zeit siebzigmal so viel in Computer investiert wie alle Deutschen zusammen, die Firmen, uns eingeschlossen, Universitäten, Max Planck und wo weiter...Man hat sich berauscht am Wirtschaftswunder, am Glauben an stetiges Wachstum und nicht verstanden, dass stetiges Wachstum mit stetigem technischen Wandel einhergehen muss...", mahnte Zuse (nachzulesen im wunderbaren Roman von Friedrich Christian Delius „Die Frau, für die ich den Computer erfand"). Geändert hat sich seit 1950 wenig.
Finanzen/Geld
Von Silke Landwehr veröffentlicht am 21/06/2010 - Keine Kommentare
Micheal Proffe, Buchautor und Chefredakteur diverser Börsenbriefe, lässt den Markt weit hinter sich. Im nun fünften Jahr in Folge, ist er nicht nur stärker als sein Vergleichsindex DAX, sondern auch deutlich erfolgreicher als der Starinvestor Warren Buffett.
Seine Strategie: Langfristigen Trends folgen. Proffe wendet sich energisch gegen die Börsenweisheit: „Wenn ein Wert stark gestiegen ist, darf man nicht mehr investieren!"
Computer/Telekommunikation/Forschung/Technologie/Sicherheit
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 21/06/2010 - Keine Kommentare
Im Kampf gegen Internetkriminalität haben Sicherheitsexperten nun häufig verwendete Tools der Hacker untersucht und dabei zahlreiche Sicherheitslücken entdeckt, berichtet die BBC. Die Programme, die dabei verwendet werden, seien in vielen Fällen leicht zu knacken, so das Fazit der Studie. Während einige mit selbst geschriebenen Programmen vorgehen würden, bedienten sich viele andere bei im Internet verfügbaren vorgefertigten Tools. Diese Pakete würden zwar alles enthalten, was Hacker brauchten, seien aber selbst kaum gegen Angriffe geschützt, so die Ergebnisse der Untersuchung des französischen Sicherheitsexperten Laurent Oudot von Tehtri Security.
Die Tools würden oft entscheidende Schlupflöcher aufweisen, die relativ einfach zu finden seien, so Oudot. Es sei oft problemlos möglich, die Identitäten der Hacker herauszufinden und den Spieß auf diese Weise umzudrehen.
Medien/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/06/2010 - Keine Kommentare
Es war einmal ein kleiner Angsthase. Der hatte Angst vor Hunden, Gespenstern und großen Jungen. Deshalb spielte er lieber mit dem ganz kleinen Ulli. Mein Gott (als Atheist darf ich so eine Formulierung eigentlich nicht wählen), jetzt wird das Web-Zeitalter sogar schon in psychopathologischen Dimensionen gesehen - zumindest im FAZ-Feuilleton. In der Fortsetzungsgeschichte der Internet-Weltuntergangsthesen kommt heute Geert Lovink zu Wort. Er ist Gründungsdirektor des Institute of Network Cultures in Amsterdam. Lovink kommt zu dem Befund, dass nicht die Technologie das Problem sei, sondern die Kombination von Informationsstress und Konkurrenzdruck. Neben den üblichen Thesen zur Informationsüberflutung präsentiert Lovink ein wüstes Theorien-Kaleidoskop von der Psychoanalyse bis zur Medientheorie von Marshall McLuhan. Auch das Schreckgespenst „Neoliberalismus" darf nicht fehlen. So sprach Lovink in Bologna mit dem italienischen Medientheoretiker Franco „Bifo" Berardi.
Computer/Telekommunikation/Produkte/Innovationen
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 18/06/2010 - 1 Kommentar(e)
Das Unternehmen Sencha hat mit "Sencha Touch" ein HTML5-Entwicklerframework vorgestellt, das einen Angriff auf die App-Marktplätze diverser Smartphone-Plattformen darstellt. "Wir sind überzeugt, dass eine Mehrheit der heutigen Handy-Apps mit Sencha Touch realisiert und als reine Web-Apps bereitgestellt werden kann", so das Unternehmen. Damit wären die Download-Angebote von Apple, Google und anderen weitgehend überflüssig.
Laut der Unternehmensberatung Frost & Sullivan sind App-Stores eine Goldgrube (pressetext berichtete). Doch HTML5 sieht man durchaus als Gefahr. "Um ein breites Publikum zu erreichen, müssen Entwickler Apps für verschiedene Plattformen schreiben, was zusätzliche Kosten bedeutet. Das mobile Web bietet sich als Lösung an", erklärt Saverio Romeo, Senior Industry Analyst für Mobile Communications Practice, gegenüber pressetext. Allerdings hat der App-Kampf nicht nur technologische Aspekte.
Wirtschaft/Politik/Unternehmen/Dienstleistungen/Wissenschaften
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 17/06/2010 - Keine Kommentare

Im Land der Entwickler, Ingenieure und Maschinenbauer fehlen kluge Köpfe wie Steve Jobs, die Dienste, Produkte und Design radikal an den Kunden ausrichten. „In Deutschland dominiert immer noch das alte Denken von Industrieromantikern mit einer einseitigen Orientierung an der Massenproduktion. Mit dieser Dampfmaschinen-Mentalität verspielen wir unsere Wettbewerbschancen", sagte Bernhard Steimel, Sprecher der Voice Days plus und der Smart Service-Initiative, auf den Mailingtagen in Nürnberg.
Es sei doch ein Warnzeichen, wenn Computergenies wie Andreas von Bechtolsheim, ihre unternehmerischen Fähigkeiten nur im Ausland entfalten: „Wir brauchen Unternehmer, die unser Land zu einer zukunftsfähigen Serviceökonomie umbauen", so Steimel, der den Unterstützerkreis der Smart Service-Initiative in Nürnberg vorstellte. Dazu zählen Unternehmer wie Thomas Dehler, Geschäftsführer von value5. „Smart Service heißt für uns: Wir müssen uns von einem auf Masse und Frequenz getrimmten Kundenservice mit einer einengenden sowie stationären Struktur verabschieden. Wir brauchen virtuelle Dialog Center mit qualifizierten Fachleuten als Kundenberater und kein Mittelmaß. Wir sehen uns als Regelbrecher im Kundenservice", erklärt Dehler.
Medien/Kommunikation/Unternehmen
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 17/06/2010 - Keine Kommentare
Die Wirtschaftskrise hat für neue Herausforderungen in der Unternehmenskommunikation gesorgt. Ernst Primosch, künftiger CEO der Kommunikationsagentur Hill & Knowlton Deutschland sowie Spezialist für Reputations- und Krisenmanagement, erklärt im pressetext-Interview, was Firmen dabei beachten müssen und wo die gröbsten Fehler gemacht werden. "Die meisten Unternehmen sind auf die Krise nicht richtig vorbereitet", stellt Primosch gleich eingangs klar. "Man bereitet sich in Zeiten, in denen es keine Krisen gibt, auf Krisen vor. Besonders in Zeiten von Web 2.0 bzw. Web 3.0 muss das ganze Unternehmen kommunikationsfähig gemacht werden", erklärt der Experte für strategische Firmenkommunikation im Gespräch mit pressetext. Die gleichen Regeln müssten dabei für alle Mitarbeiter gelten. "In der Krise wird aber oft zu spät und von den falschen Personen kommuniziert", so Primosch. Außerdem machen viele den Fehler, nicht die Krise, sondern bloß deren Auswirkungen in den Fokus zu nehmen
Medien/Telekommunikation/Unternehmen/Social Media
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 17/06/2010 - Keine Kommentare
Das Social-Media-Zeitalter wird voraussichtlich im Jahr 2012 seinen Höhepunkt erreichen. Das prognostiziert Justin Kistner, Social-Media-Experte der Webanalysefirma Webtrends. Außer Zweifel steht für Kistner auch, dass Facebook der große Gewinner, der "König" dieser Ära ist, wie er laut Bericht der New York Times im Zuge einer Veranstaltung in Portland sagte. Wie Daten von Google Trends untermauern hat hingegen der Begriff "Web 2.0" seinen Zenith bereits überschritten. Web 2.0 wurde im Jahr 2005 populär und erreichte seinen Höhepunkt 2007. Ab 2008 begann der Aufstieg von Social Media, 2009 setzte sich ein stetiges Wachstum fort.
Den Daten zufolge haben Social Media und Web 2.0 Ende vergangenen Jahres die Plätze getauscht und die sozialen Medien waren erstmals populärer als der 2.0-Begriff. Der Trend zeigt sich auch bei der Berichterstattung großer Medienhäuser, die 2009 weit häufiger Social Media als Begriff gebrauchten als Web 2.0.
Wirtschaft/Handel/Dienstleistungen/Computer/Telekommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 17/06/2010 - Keine Kommentare
Die Internetwirtschaft hat sich zu einem Wachstumsmotor entwickelt. Von ihrem Aufstieg profitiert nicht nur sie selbst. Darüber hinaus stützt sie auch andere Sektoren und hat "überdurchschnittlich positive Effekte auf das Wirtschaftswachstum", wie die Wirtschaftsuniversität Wien (WU) im Auftrag des Branchenverbandes ISPA aufzeigt. Zwar bestehe am Markt für Web-Zugänge keine zufriedenstellende Wettbewerbssituation. In anderen Branchen wie im Dienstleistungsbereich oder auch in der Bauwirtschaft sorgt das Netz jedoch für neue Arbeitsplätze und Dynamik. "Eine höhere Nachfrage nach Erzeugnissen und Dienstleistungen der Internetwirtschaft um beispielsweise 1.000 Euro führt zu einer Produktionserhöhung von 1.670 Euro in der Wirtschaft", heißt es von den Experten gegenüber pressetext. Die Folgeeffekte für die Gesamtwirtschaft seien damit wesentlich höher als etwa in der Bauwirtschaft oder der Maschinenproduktion. B2B-Dienstleistungen, Grundstücks- und Wohnungswesen sowie Dienstleistungen von Kreditinstituten und das Bauwesen profitieren vom Wachstum der Internetwirtschaft überdurchschnittlich.
Medien/Telekommunikation/Google/iPhone
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 16/06/2010 - Keine Kommentare
Zwar ist Apples iPhone-Betriebssystem noch der klare Marktführer im mobilen Web, doch Googles Android setzt dem iOS immer deutlicher zu. Nach Zahlen des Webanalytik-Unternehmens Quantcast hat Android im Zeitraum Mai 2009 bis Mai 2010 seinen Marktanteil bei mobiler Webnutzung in den USA um beachtliche 12,2 Prozentpunkte steigern können. An diesem Erfolg war demnach Motorola mit dem Droid, das in Europa als Milestone verkauft wird, wesentlich beteiligt. Insgesamt entfallen allerdings noch 58,8 Prozent der mobilen Webnetzung in den USA auf iPhone und iPod. Noch dominanter sind die Apple-Geräte in Großbritannien, wo fast drei Viertel mit Apple-Geräten mobil im Internet unterwegs sind. Den Quantcast-Zahlen zufolge hat Android seinen Anteil an der mobilen Webnutzung in den USA seit Mai 2009 fast verdreifacht und hielt im Mai 2010 bei 19,9 Prozent. Besonders deutlich war der Anstieg seit November 2009, dem Erscheinungsmonat des Motorola Droid. Der Hersteller verbucht dank diesem Gerät mittlerweile ein Zehntel des mobilen Web-Traffics in den USA, während er vor einem Jahr mit 0,3 Prozent praktisch bedeutungslos war.
Medien/Telekommunikation/Social Media
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 15/06/2010 - Keine Kommentare
Facebook setzt seinen Kurs auf die Weltherrschaft fort. Vor rund einem Jahr veröffentlichte der italienische PR-Spezialist und ehemalige Microsoft-Marketer Vincenzio Cosenza erstmals seine "Weltkarte der Social Networks". Schon damals schnitt Facebook hervorragend ab. Im Dezember 2009, als Cosenza die Karte aktualisierte, sah es noch besser für das Netzwerk aus (pressetext berichtete). Nun wurde die dritte Version auf Grundlage von Alexa- und Google-Trends-Daten veröffentlicht und neuerlich konnte Facebook seine weltweite Vormacht stärken. Wie sich immer deutlicher zeigt, breitet sich Facebook vor allem auf Kosten regionaler Social Networks aus. Insgesamt zählt das Netzwerk inzwischen rund 500 Mio. Nutzer und ist, was die Besucherzahlen betrifft, auch schon größer als der chinesische Marktführer QQ.
Politik/Umwelt/Wirtschaft/Verbraucher
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 15/06/2010 - 5 Kommentar(e)

Während in Südafrika die besten Nationen um die Krone des Fußballs kämpfen und das deutsche Team sich in Top-Form präsentiert, verliert Deutschland den umweltpolitischen Titel des Mehrweg-Weltmeisters: „Klaus Töpfer, Angela Merkel und Jürgen Trittin. Sie alle wollten, dass die Deutschen zur wiederbefüllbaren Flasche greifen, dafür die Wegwerfprodukte stehen lassen. Der Mehrweganteil war 2003 auf 60 Prozent gesunken und sollte auf mindestens 72 Prozent steigen. Heute aber ist nicht einmal jede zweite Flasche eine Mehrwegflasche", schreibt die Zeit-Redakteurin Laura Himmelreich. Aktuell erleben wir sogar eine Renaissance der ökologisch negativ bewerteten Dose. Schuld an der ökologischen Misere, da sind sich fast alle Branchenkenner einig, ist das schlecht konzipierte Zwangspfand für Einweg-Getränke. Nachdem die Händler vor vier Jahren das Rücknahmesystem vereinfachten, können die Kunden ihre Flaschen in jedem größeren Geschäft abgeben. „Wie viel Pfand die Deutschen trotzdem verschenken, wissen nur diejenigen, die davon profitieren. Aldi, Lidl und Netto schweigen zu dem Thema", schreibt Himmelreich. Offizielle Statistiken über die Zahl der zurückgebrachten Einwegflaschen gibt es nicht. Das Bundesumweltministerium verweist auf die Zahlen der privatwirtschaftlich organisierten Deutschen Pfandsystem GmbH, die allerdings nur Schätzungen der Öffentlichkeit preisgibt. Wenn aber nur fünf Prozent der 17 bis 18 Milliarden Flaschen und Dosen im Jahr verloren gingen, so die Rechnung von Laura Himmelreich, bliebe den Händlern ein Dosenpfand-Gewinn von über 200 Millionen Euro: „Experten halten das für realistisch. Doch der Pfandschlupf ist nicht die einzige Einnahmequelle. Grundsätzlich erhalten Aldi, Lidl und Co. mit jeder verkauften Pfandflasche einen kleinen zinslosen Kredit - Centbeträge, die sich auf Millionen summieren. Immer mehr Kunden holten sich zudem das Pfand nicht beim Discounter, sondern beim Fachhändler zurück, ‚weil sie nicht mit den Automaten zurechtkommen oder die Warteschlangen meiden wollen‘, sagt Sepp Gail, Vorsitzender des Verbandes des Getränke-Einzelhandels", führt Himmelreich aus.
Unternehmen/Finanzen/Telekommunikation/Software
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 14/06/2010 - Keine Kommentare
Vor dreizehn Jahren begann die große Zeit für den finnischen Handy-Hersteller Nokia. Das Unternehmen konnte den boomenden Markt für Mobiltelefone am besten ausnutzen und jährlich zweistellige Gewinnzuwächse verbuchen. Mittlerweile sieht die Situation für Nokia ganz anders aus, berichtet die deutsche Financial Times. Während 1997 der Computerhersteller Apple noch tief in der Krise steckte, habe sich Lage vor allem seit der Einführung des iPhone bis heute gedreht. Nokia kommt weltweit zwar immer noch auf einen Marktanteil von 37 Prozent, allerdings mit dem Schwerpunkt auf einfachen, günstigen Handys, die geringere Margen abwerfen. Mit der Einführung der neuen Software Meego will Nokia nun einen neuen Anlauf aus der Krise versuchen.
Umwelt
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 11/06/2010 - Keine Kommentare
Energie aus organischen Abfällen hat bislang einen Nischenmarkt gebildet. Gerade im Vergleich zu Solarfeldern oder Windparks ist das Geschäft mit Biomüll verhältnismäßig klein. In den kommenden Jahren stehen die "grünen" Kraftwerke der Unternehmensberatung Frost & Sullivan zufolge aber vor einem spürbaren Wachstumsschub bei Nachfrage und Erlösen. Bei der Verwertung von Abfällen zur Energiegewinnung nimmt Europa und allen voran Deutschland eine Führungsrolle ein. Künftig werde der Markt wettbewerbsfähiger. Im globalen Vergleich ist das Geschäft im Biomüll-Energiemarkt in Europa zu Hause. Zwar kann das Wachstum laut Frost & Sullivan auch in Nord- und Südamerika, der Asien-Pazifik-Region, Indien oder Australien "exponentiell sein". Hierzulande profitiert der Sektor jedoch von der Unterstützung durch Banken und Politik. Dem deutschen Beispiel folgen weitere europäische Länder, wo in den kommenden fünf bis zehn Jahren mit einem starken Wachstum zu rechnen sei.
Wirtschaft/Politik/Werbung/E-Commerce
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 11/06/2010 - Keine Kommentare
Auf den AdWords Days in Köln hat Rechtsanwalt Jens Eckhardt von der Kanzlei Juconomy einen interessanten Vortrag über die Datenschutzbestimmungen bei Werbekampagnen im Internet gehalten. Wichtig war sein Hinweis auf die rechtlichen Folgen der Beschlüsse des so genannten Düsseldorfer Kreises vom 26. und 27. November 2009. Diese illustre Runde ist eine informelle Vereinigung der obersten Aufsichtsbehörden, die in Deutschland die Einhaltung des Datenschutzes im nicht-öffentlichen Bereich überwachen. Wer überwacht aber die Hüter des Datenschutzes bei der Auslegung des geltenden Rechts? Jedenfalls haben die Beschlüsse dieses Gremiums weitreichende Folgen für die Wirtschaft und besonders für die kommerziellen Aktivitäten im Internet.
Computer/Telekommunikation/Social Media/Sicherheit
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 10/06/2010 - Keine Kommentare
Soziale Netzwerke sind für Unternehmen ein riskantes Pflaster. Allein die eigenen Mitarbeiter, die Portale wie Facebook oder Twitter privat oder im Job nutzen, können einen gehörigen Schaden anrichten. Die IT-Sicherheitsexperten von ISACA identifizieren dabei Viren und Malware-Attacken als größte Gefahr. Durch schadhafte Software kann es etwa zu Hacker-Angriffen und Diebstahl wertvoller Informationen kommen. Häufig sind Fahrlässigkeiten und Sicherheitslücken für das Datenfiasko verantwortlich. "Der Schutz wichtiger Daten ist Bewusstseinssache", meint Ralf Benzmüller, Leiter der G Data SecurityLabs, im Gespräch mit pressetext. Viele Anwender wüssten nicht, dass die Informationen auf ihren Rechnern wertvoll sein können. Zwar vollziehe sich mittlerweile ein Bewusstseinswandel. So steigern etwa zahlreiche in die Schlagzeilen geratene Konzerne den Schutz von Kundendaten, nachdem sie ihn lange vernachlässigt hätten. "Der Wert von Daten wird aber noch immer verkannt", sagt der Fachmann. Auf verfügbare Schutzmechanismen werde häufig zu wenig Wert gelegt.
Literatur/Reisen/Inseln
Von Silke Landwehr veröffentlicht am 10/06/2010 - Keine Kommentare
Was mag sich wohl hinter einem kleinen Fleck namens Sao Paulo inmitten des Atlantischen Ozeans verbergen? Wie lebt es sich auf der Kerguelen-Insel im südlichen Indischen Ozean? Wäre die einsame Insel Ascension einen Urlaub wert? Gibt es auf der McDonald-Insel „Fast Food"? Wohnte auf Monte Christo wirklich ein Graf? Ist die Oktoberrevolutions-Insel ein „Jurassic Parc" des Kommunismus? Wie es wohl auf der Weihnachtsinsel aussehen mag? Ist ein kleines Eiland namens Inaccessible wirklich unzugänglich, und was hat ein Punkt namens Europa im Indischen Ozean zu suchen? Fragen über Fragen.
Um diese zu beantworten, haben wir nicht gleich die Koffer gepackt. Das wäre auch bei vielen der genannten Ziele entweder gar nicht oder nur unter großem Aufwand möglich. Vielmehr haben wir uns entschlossen, die 40 kuriosesten Inseln virtuell zu bereisen und sie in einem Buch zu beschreiben. Was dabei herauskam, ist der erste Crazy Travellers' Tourist Guide.
Wirtschaft/Unternehmen/Kundenservice/Internet/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 10/06/2010 - 2 Kommentar(e)
In fünf Jahren erwartet TrendONE-Chef Nils Müller Serviceinnovationen, die zu einem Ende der Hotline-Warteschleifen führen können. Das ist zumindest seine These, die er als einer der Hauptredner des Fachkongresses Voice Days plus in Nürnberg im Oktober vorstellen wird. „Wir sprechen derzeit viel vom Outernet. Im Outernet verschmelzen Produkte und Services in einer intelligenten Einheit, die vom Kunden als Markenerlebnis wahrgenommen wird. Das Internet explodiert quasi aus dem Computer in die reale Welt. Vor allem auf Produkte, die wir täglich nutzen. Ein BMW wird direkt mit dem Internet verbunden sein - und ist ja auch heute schon mit dem BMW ConnectedDrive möglich. Dabei sitzen Sie im Auto, drücken auf einen Knopf und sagen: ‚Ich suche ein Drei-Sterne-Restaurant, in dem ich hervorragend Fisch essen kann.‘ Und dann bekommen Sie direkt eine Antwort. Das ist das Outernet: Man muss gar keinen Computer mehr starten, sondern das Produkt selbst, in diesem Fall das Auto, ist direkt an das Internet angebunden. So werden in Zukunft über das Internet der Dinge alle Produkte internetfähig", erklärt Müller.
Wirtschaft/Politik/medien
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 10/06/2010 - 1 Kommentar(e)
Die schwarz-gelbe Bundesregierung mag zwar eine Ansammlung von mittelmäßigen Politikern sein, ohne Visionen, ohne Esprit und ohne gestalterische Kompetenz. Die hektischen Sparbeschlüsse und der wirtschaftspolitische Aktionismus von Merkel und Westerwelle sind Pfuscherei, nicht mehr und nicht weniger. Was haben die Funktionärsgestalten aber mit dem Neoliberalismus zu tun? Dieser Kampfbegriff wird mittlerweile so wahllos und demagogisch eingesetzt, dass man kaum noch eine Chance hat, auf die Wurzeln zu verweisen. Neoliberal nannten sich Geistesgrößen aus verschiedenen Ländern, die sich 1938 in Paris im Institut International de Coopération Intelellectuelle versammelten, um mit Walter Lippmann über dessen Buch „An Inquiry into the Principles of the God Society" und die Zukunft des Liberalismus zu diskutieren. Haupttriebfeder der Runde waren politische Alternativen zum Totalitarismus von rechts und links.
Wirtschaft/Unternehmen/Technologie/Marketing
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 09/06/2010 - Keine Kommentare
„Get your 15 seconds of Fame" - das versprach nach einem Bericht der Fachzeitschrift TextilWirtschaft die US-Modekette American Eagle Outfitters bei der Eröffnung ihres Geschäfts am New Yorker Times Square. Kunden, die in dem Laden einkauften, konnten sich in einem Mini-Fotostudio fotografieren lassen und wurden wenig später auf einer 1.500 Quadratmeter großen LED-Wand an der Außenfassade abgebildet. Das Beispiel aus New York zeigt, wie Technik wirkungsvoll im Verkauf eingesetzt werden kann. In Fachkreisen werden solche Entwicklungen unter dem Begriff Digital Signage subsummiert. Darunter fällt die Nutzung von Plasma-, LCD- und LED-Bildschirmen für Werbung, Informationen und Service. Die Systeme umfassen digitale Preiskennzeichnungen im Supermarkt, Wegeleitsysteme, Produktinformationen und TV-Programme. Digital Signage-Lösungen stoßen beim Handel auf ein immer größeres Interesse, da Druckkosten für Plakate wegfallen, auf Knopfdruck Motivwechsel vorgenommen und Botschaften nach Bedarf übertragen werden können. „Laufen im Supermarkt Sonderaktionen, können entsprechende Informationen jederzeit und ohne großen Aufwand in die Systeme eingespeist werden", sagt Peter Weilmuenster, Vorstandschef des After Sales-Dienstleisters Bitronic.
Wirtschaft/Werbung/Internet
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 09/06/2010 - Keine Kommentare
New York, pte - Die Flaute auf dem Werbemarkt im Zuge der Wirtschaftskrise hat dem Wachstum im Online-Bereich einen leichten Dämpfer verpasst. Mittlerweile legt das Volumen aber wieder mit höherem Tempo zu. Wie die Analysten von MagnaGlobal prognostizieren, sollen die globalen Internet-Werbeausgaben angesichts einer erwartet starken Entwicklung bis 2015 sogar die 100-Milliarden-Dollar-Grenze sprengen. Das Volumen würde sich damit innerhalb von fünf Jahren beinahe verdoppeln. Experten zeigen sich jedoch skeptisch. "Das Internet ist zweifelsfrei ein Zukunftsmarkt. Das Wachstum vollzieht sich aber nicht in einem derartigen Tempo", meint Volker Nickel, Sprecher des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft (ZAW), auf Nachfrage von pressetext.
Wirtschaft/Telekommunikation/Produkte/Mobilfunk/iPhone
Von Martin Jan Stepanek veröffentlicht am 08/06/2010 - Keine Kommentare
Mit der Präsentation des iPhone 4 hat Steve Jobs gestern, Montag, in San Francisco allen Spekulationen ein Ende bereitet. Das neue iPhone entspricht dem vor einigen Wochen aufgetauchten Prototypen (pressetext berichtete). Erstmals wurde das Design spürbar adaptiert. Das Gehäuse ist um ein Viertel dünner als beim Vorgänger und misst nun nur mehr 9,3 Millimeter. Wie erwartet ist das Gerät mit zwei Kameras ausgestattet. Durch die Kamera auf der Vorderseite werden nun erstmals Video-Telefonate mit dem iPhone möglich. Der auf den Namen FaceTime getaufte Service wird in einem ersten Schritt allerdings nur über WLAN und zwischen iPhone-4-Usern funktionieren. Für die Nutzung von FaceTime über das mobile Netz müssten noch mit den Mobilfunkbetreibern die entsprechenden Einigungen erzielt werden, so Apple-CEO Jobs.
Wirtschaft/Unternehmen/ITK/Apple/Steve Jobs
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 07/06/2010 - Keine Kommentare
Erinnert sich noch jemand an die erste Versteigerung der UMTS-Lizenzen vor fast genau zehn Jahren und die Jubeltöne der TK-Branche? Der Champagner-Laune folgte bald der Katzenjammer. 50,8 Milliarden Euro spielte die Vergabe der Mobilfunklizenzen in die Kasse des Bundes. Vier Jahre später wurde klar, dass die Netzbetreiber nicht in der Lage waren, die enormen Ausgaben wieder zu Geld zu machen. Trotz der „Alles-wird-gut-Kommentare" zu UMTS auf der 3GSM Summit in Cannes waren die Zeichen nicht zu übersehen, dass die Hoffnungen auf Erfolge und Geschäfte mit UMTS im Grunde ad acta gelegt wurden. Bis 2006 hatten es die Netzbetreiber und auch die Hersteller nicht einmal geschafft, attraktive und leistungsfähige Endgeräte bereitzustellen. Betreiber und Hersteller zerhackten sich damals mit gegenseitigen Schuldzuweisungen. Wo lag die Ursache für das UMTS-Debakel? Es existierten keine überzeugenden Dienste, die mobiler Datenverkehr mit höheren Bandbreiten auf einem Handy oder Smart Phone erfordern.
Als der große Run auf die UMTS-Lizenzen stattfand, träumte die Branche vom mobilen Surfen, Location Based Services und Navigationssystemen auf Smart Phones, mobilem Payment und vielfältigem M-Commerce. Außer den eher wenig erfolgreichen Versuchen, den japanischen i-Mode Service auch in Europa zu platzieren, war jeder Versuch, werthaltigen Content bereit zu stellen, bereits schon in der Produktentwicklung steckengeblieben. Display-Logos und Klingeltöne stellten den einzigen mobilen Content dar, für den bezahlt wurde.
Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen/IT
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 07/06/2010 - Keine Kommentare
Die Informations- und Kommunikationstechniker (ICT) befinden sich nach dem schwierigen Jahr 2009 wieder auf Wachstumskurs. Zwar dürften die Umsätze vorerst nur geringfügig wachsen. Die Investitionen aus Wirtschaft und öffentlicher Hand ziehen jedoch wieder an, wie der Schweizerische Wirtschaftsverband der Anbieter von Informations-, Kommunikations- und Organisationstechnik (SWICO) aufzeigt. 2011 beschleunige sich der Aufwärtstrend weiter. "Die ICT-Branche spürt einen deutlichen Aufschwung. Wir wissen jedoch nicht, wie lange dieser anhält", sagt Swico-Geschäftsführer Paul Brändli im Gespräch mit pressetext. In diesem Jahr soll der Umsatz nach Daten des European Information Technology Observatory (EITO) um 0,4 Prozent auf 18,3 Mrd. Euro (rund 25,4 Mrd. Franken) klettern. 2011 prognostizieren die Experten bereits ein Plus von 2,1 Prozent auf 18,7 Mrd. Euro. Das Segment Informationstechnologie erholt sich dabei besonders deutlich und steuert mit plus 0,8 Prozent auf 9,8 Mrd. Euro viel zum Wachstum bei.
Computer/Telekommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 04/06/2010 - Keine Kommentare
Weniger als zwei Prozent der Nutzer von mobilem Internet sind der Grund, warum AT&T nun verkündet hat, nicht länger unlimitierte Flatrates anzubieten. Diese Heavy User würden die Kapazitäten des Netzbetreibers so stark beanspruchen, dass die Übetragungsgeschwindigkeiten für alle Kunden beinträchtigt würden, so die Erklärung des Unternehmens, berichtet die New York Times. Anstelle der unlimitierten Angebote sollen nun begrenzte Flatrates angeboten werden. Bei Überschreitung fallen zusätzliche Gebühren an. Analysten glauben, dass dieser Schritt Vorbild für andere Netzbetreiber sein könnte. "Die neue Generation von Heavy Usern wird, je nach dem, wieviel sie nutzen, mehr bezahlen", so Roger Entner vom Unternehmen Nielsen. Das neue System sei fairer gegenüber jedem, argumentiert AT&T. Anstatt für 30 Dollar monatlich unlimitiertes Datenvolumen zu bekommen, bietet das Unternehmen nun 200 Megabyte für 15 Dollar beziehungsweise zwei Gigabyte für 25 Dollar an. Wird die Grenze überschritten, fallen zusätzliche Gebühren an.
Wirtschaft/Unternehmen/Informationstechnologie/Telekommunikation
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 04/06/2010 - Keine Kommentare
Mit dem „Communications Server 14" will Microsoft nach eigenen Angaben ein neues Kapitel der Geschäftskommunikation einleiten: die „vernetzte Kommunikation". In den nächsten drei Jahren werden mehr als 75 Prozent der neuen Geschäftsanwendungen Unified Communications-Funktionen enthalten. In Unternehmen werden dann über die Hälfte der VoIP-Anrufe mehr als nur Sprache übertragen. Forrester Research schätzt, dass das Marktvolumen für Unified Communications Software bis 2015 auf 14,5 Milliarden US-Dollar ansteigen wird. Die Version von Microsoft bietet eine vollständige Kommunikationslösung mit kompletten Telefonie-Funktionen für Unternehmen: „Mitarbeiter kommunizieren über eine bekannte, einfach nutzbare Oberfläche. Die Funktionen sind nahtlos integriert in alle Microsoft Office-Anwendungen, Microsoft SharePoint Server und Microsoft Exchange.
Politik/Recht/Medien/Kommunikation
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 02/06/2010 - Keine Kommentare
Facebook stößt einmal mehr auf massiven Widerstand wegen Datenschutzvorwürfen. Ein User der Plattform geht in diesem Fall sogar vor Gericht und will den Status einer Sammelklage erreichen. Der Kläger wirft dem Portal Verstöße gegen die eigene Datenschutzrichtlinie vor. So soll Facebook persönliche Informationen über Nutzer, die auf Anzeigen klicken, an Werbekunden weitergeben. "Es werden keine Daten weitergegeben", beteuert hingegen die Plattform gegenüber pressetext.
Freizeit/Musik/Bonn/Museumsmeile
Von Christian Stegmüller veröffentlicht am 01/06/2010 - Keine Kommentare
Joe Cocker, Max Raabe oder Culcha Candela - sie alle werden den Vorplatz der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in eine stimmungsvolle Freilichtbühne verwandeln. Die Eisbahn ist abgebaut, die Solarworld Summer Stage steht bereit. In den schönsten Sommermonaten von Mai bis September präsentieren sich Künstler aller Richtungen. Billy Idol zeigt sein Soloprogramm, während die Alice-Cooper-Show ein unterhaltsames „Theater des Todes" bietet. Auch die Tenöre von Adoro bieten ihre Klassik-Pop-Melange dar. Doch nicht nur Musik-Fans kommen auf ihre Kosten: Die Spiele der Deutschen Fußballnationalmannschaft werden alle live als Public Viewing übertragen. Ein wahres Erlebnis verspricht der Auftritt von Norah Jones.
Computer/Telekommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 01/06/2010 - Keine Kommentare
Google hat begonnen, Windows von den Rechnern seiner Mitarbeiter zu verbannen. Anstelle des Microsoft-Betriebssystems wird beim Internetkonzern teils auf Linux und insbesondere auf Macs mit OS X gesetzt, berichtet die Fiancial Times. Hinter dieser Windows-Abkehr stehen demnach Angaben von Mitarbeitern zufolge insbesondere Sicherheitsbedenken gegen Windows. Dieses sei bekannt dafür, anfälliger für Hackerangriffe und Viren zu sein. "Windows ist auf keinen Fall sicherer oder unsicherer als Linux oder Mac OS. Es kommt immer darauf an, was man mit dem Betriebssystem macht und wie gut man es pflegt", meint dagegen Andreas Marx, Geschäftsführer von AV-Test, gegenüber pressetext. Er vermutet hinter dem Sicherheits-Argument daher eher einen Vorwand dafür dem großen Konkurrenten Microsoft abzuschwören.
Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/Informationstechnologie/Telemedizin/Sprachcomputer
Von Silke Landwehr veröffentlicht am 31/05/2010 - Keine Kommentare

Anstatt den Arzt persönlich in der Praxis zu besuchen, könnten sich in Zukunft viele Patienten einfach per Webcam untersuchen lassen. Interaktive Telemedizin lautet das Stichwort, das in den kommenden Jahren den medizinischen Bereich deutlich verändern könnte. Schon heute sind die Arztbesuche per Webcam nicht mehr unüblich, vor allem bei Patienten, die aus unterschiedlichen Gründen nur unter großer Anstrengung in die Praxis kommen können. Doch auch in vielen anderen Fällen könnte die telemedizinische Behandlung künftig das Gesundheitssystem effizienter gestalten, berichtet die New York Times. Die beiden Faktoren, die Telemedizin immer populärer machen, sind auf der einen Seite nötige Reformen der Gesundheitsversorgung und auf der anderen Seite der technologische Fortschritt. Aus wirtschaftlicher Hinsicht spielt die neue Geschäftssparte bereits eine Rolle.
Auch andere Technologien sollen das Gesundheitswesen verbessern. Krankenhäuser wollen sich von gigantischen Papierbergen, die im medizinischen Alltag anfallen, befreien. Röntgenbilder werden nicht mehr als Blatt sondern auf dem Computerbildschirm dargestellt, für die Auswahl ihrer Mittagsmahlzeit machen die Patienten keine Kreuzchen mehr auf dem klassischen Wahlzettel, stattdessen werden die Wünsche direkt in einem kleinen Computer gespeichert, Patientenakten werden digitalisiert und die klassischen Archive schrumpfen auf die Größe eines Computerchips.
Bis Ende 2010 sollen alle Heime und Pflegedienste vom „Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK)" auf ihre Qualität hin kontrolliert werden. Um gut abzuschneiden, müssen die Einrichtungen nicht mehr nur eine qualitativ hochwertige Pflege anbieten - auch die Dokumentation über die Betreuung muss stimmen. „Sie muss vollständig und für die Prüfer des MDK nachvollziehbar sein. Die Software OPAS Sozial unterstützt Pflegeheime bei der täglichen Dokumentation. Mit einem Qualitätscontrolling-Modul werden die Transparenzkriterien abgebildet und übersichtlich dargestellt. Das Pflegepersonal hat dadurch die Qualität stets im Blick, Risiken werden leicht erkannt", sagt Thomas Althammer, Bereichsleiter Healthcare und Security Solutions des Berliner ITK-Anbieters Aastra. Das Qualitätscontrolling des Systems erkennt nach Firmenangaben sofort die Defizite und stellt sie durch ein einfaches Ampelsystem dar.
Politik/Medien/Blogs
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 31/05/2010 - 1 Kommentar(e)
Der Rücktritt von Horst Köhler vom Amt des Bundespräsidenten ist bezeichnend für die mittelmäßige Eloquenz des politischen Führungspersonals. In der Regel wird bei öffentlichen Auftritten kaum noch die Kunst der freien Rede praktiziert. Bundestagsdebatten, Jahrestage oder Interviews mit Printmedien laufen ritualisiert ab. Rhetoren sind rar gesät. Im Bundestagsplenum gibt es keine spannenden Redeschlachten mehr, wie man sie zwischen Helmut Schmidt, Rainer Barzel, Herbert Wehner oder Franz-Josef Strauß erlebt hat. Da werden vorbereitete Manuskripte runtergestottert. Interviews mit Zeitungen oder Zeitschriften werden nachträglich „autorisiert" - also glattgebügelt bis nur noch ein aseptisches Funktionärs-Geblubber übrig bleibt (am schlimmsten sind allerdings die Powerpoint-Reden der „Wirtschaftselite"). Bei elektronischen Medien funktioniert das häufig nicht. Und genau da ist Köhler ausgerutscht, weil er nicht das sagte was er eigentlich meinte.
Wirtschaft/Unternehmen/Werbung/Internet/Tagung/AdWords10
Von NeueNachricht veröffentlicht am 28/05/2010 - 8 Kommentar(e)
Es gibt nichts Effizienteres als Google-AdWords, um ein neues Produkt zu bewerben. Davon ist zumindest der „Werbetherapeut" Alois Gmeiner überzeugt. Er hat ein neues Buch mit dem Titel „No-Budget-Marketing" veröffentlicht. „Anfang 2010 stellte er jedoch fest, wie zaghaft noch mit der Werbeform umgegangen wird", schreibt die Fachzeitschrift absatzwirtschaft in einer Rezension. Allein beim Suchwort „Urlaub Deutschland" gab es zwar über zwölf Millionen Nennungen bei Google, doch lediglich zwölf bezahlte Google-Anzeigen zum Thema, wovon nur zwei von einem Hotel und einem Ferienort stammten. In seinem Opus schildert Gmeiner, wie sich AdWords-Schlagzeilen auch für kleine und mittlere Betriebe ohne großes Werbebudget eignen. Selbst Minifirmen könnten im Internet erfolgreich Kunden akquirieren. „Durch Google-Anzeigen wurde die Werbung revolutioniert. Und das wurde bisher von den Großen der Werbebranche gar nicht wirklich wahrgenommen. Wie auch, da bläst man lieber 30.000 Euro für einen einzigen Werbespot auf RTL durch den Kamin. Und dabei sind es genau diese kleinen unscheinbaren Anzeigen, die es erstmals möglich machen, dass jemand, der ein Problem hat oder ein Produkt sucht, genau dafür eine Anzeige präsentiert bekommt. Unaufdringlich, ohne nervige Popups", bemerkt Gmeiner. Man könne ohne großen Aufwand einfach gemachte Videos, E-Books und Audios über seine eigenen Produkte produzieren und auf der Firmenwebsite präsentieren. Beworben werde das Ganze mit Google Ads. „Also machen Sie Google-Anzeigen für jedes Ihrer Angebote", rät Gmeiner.
Auf den Kölner AdWords Days, die nächste Woche am 1. und 2. Juni das zweite Mal stattfinden, präsentieren Marketingexperten an zwei Tagen alles Wichtige für Werbekampagnen im Internet: „Manager und Unternehmer sollten sich die Chance nicht entgehen lassen, die wichtigsten Experten der AdWords-Beraterszene zu erleben und sich in einem Crashkurs fit zu machen für Direktmarketing-Strategien im Web", erläutert der Kongressorganisator Ingo vom Hoff. Zu den Top-Referenten zählt Howard Jacobson, Mitglied der Perry Mashalls AdWords-Coaching-Fakultät: „Da ein Klick schon ab einem Cent zu haben ist, und jeder Klick zu einem Umsatz führen kann, haben sogar kleine Unternehmen, deren Finanzdecke klein ist, mit AdWords eine effektive Möglichkeit zu wachsen, ohne dass sie ein Vermögen für Werbemaßnahmen ausgeben müssen. Bislang werde diese Werbemöglichkeit vom Mittelstand nur wenig genutzt.
Wirtschaft/Unternehmen/Informationstechnologie/Telekommunikation
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 27/05/2010 - 1 Kommentar(e)
Bei so genannten Projekten für Unified Communications (UC) sollte man sich von einem produktzentrischen Denken verabschieden. Das fordert das Berliner Marktforschungsunternehmen Berlecon. UC werde von den meisten Firmen immer noch als Groupware-Ersatz oder Lösung für Voice over IP verstanden. Solche Insellösungen seien aber nicht Sinn und Zweck von UC-Systemen. Sie müssten integraler Bestandteil des gesamten Geschäftes sein: Für die externe Vernetzung, Automatisierung von Geschäftsprozessen, Optimierung der Kundenkommunikation und Integration mobiler Mitarbeiter. Die Analysen von Berlecon würden belegen, dass Möglichkeiten der Geschäftsprozessintegration heute mit vergleichsweise geringem Aufwand für Unternehmen aller Größenklassen realisierbar sind. Allerdings lassen die meisten Unternehmen die Chancen einer Integration von UC in Businessanwendungen bislang ungenutzt. „Viele Unternehmen scheuen einen vermeintlich hohen Umsetzungsaufwand, zudem werden die Chancen häufig gar nicht erkannt", erläutert Berlecon-Forschungsdirektor Andreas Stiehler. Den ITK-Verantwortlichen empfiehlt er, Entscheider aus allen wichtigen Geschäftsbereichen schon bei der Planung von UC-Projekten mit ins Boot zu holen.
Computer/Telekommunikation/Medien/iPhone
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 27/05/2010 - Keine Kommentare
Mozilla hat in der Nacht auf heute, Donnerstag, angekündigt, mit "Firefox Home" auch das iPhone erobern zu wollen. Allerdings handelt es sich bei der in Entwicklung befindlichen App nicht um einen Browser, sondern um ein Synchronisierungstool. "Es macht Daten wie Favoriten und Tabs aus dem Desktop-Firefox auf dem iPhone verfügbar, um sie in Safari zu nutzen", erklärt Mozilla-Europe-Präsident Tristan Nitot gegenüber pressetext. Damit will Mozilla Nutzern ein persönlicheres Web-Erlebnis ermöglichen. "Außerdem erlaubt es Mozilla, den App-Store-Zulassungsprozess kennenzulernen und zu beurteilen, wie dieser mit unserer Open-Source-Strategie früher und häufiger Releases in Einklang gebracht werden kann", meint Nitot. Ein vollwertiger Firefox für das Apple-Smartphone ist aber weiterhin nicht in Sicht. Firefox Home basiert auf Mozillas ursprünglich als "Weave Sync" vorgestellte Firefox-Sync-Technologie. Sie speichert Browser-Verlauf, Bookmarks und aktuell geöffnete Tabs am Desktop verschlüsselt so, dass diese auf anderen Geräten abgerufen werden können. Außerdem umfasst Firefox Home eine Umsetzung der vom Desktop-Browser bekannten "Awesome Bar" und verspricht Usern damit, kürzlich besuchte Seiten auch auf dem iPhone ohne viel Tippaufwand wieder zu finden.
Medien/Kommunikation/Unternehmen/Finanzen/Social Media
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 26/05/2010 - Keine Kommentare
Werbung im Social-Media-Umfeld wird in diesem Jahr weiter wachsen. Die digitale Wirtschaft in Deutschland zeigt sich überzeugt davon, dass die Budgets 2010 neuerlich zulegen und sich der Bereich weiter positiv entwickelt. Das zeigt eine aktuelle Befragung des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW), wonach 80 Prozent der Teilnehmer aus unterschiedlichen Wirtschaftszweigen von einem weiteren Wachstum ausgehen. Eine besonders hohe Bedeutung hat das Thema Social Media für die Bereiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Markenkommunikation. Aber auch speziell im Customer Relationship Management (CRM) und im Vertrieb- und Sales-Bereich gewinnt Social Media an Gewicht. Die Umfrage-Teilnehmer gaben an, dass die Aktivitäten in den sozialen Onlinemedien vor allem in den genannten Bereichen bereits eingesetzt wurden.
Wirtschaft/Finanzen/Umwelt
Von Silke Landwehr veröffentlicht am 26/05/2010 - Keine Kommentare

Die Beratungsfirma ASCON stellte in Bonn nach eigenen Angaben mit „SORTcycle Sekundärrohstoffinvestment Altkunststoff 1" das bundesweit erste innovative und nachhaltige Anlageprodukt in Sekundärrohstoffe für private Anleger vor. „Analysiert man die Verbreitung der einzelnen Fonds im Internet erhält man für das Wort Solarfonds 35.500 Nennungen, für Klimaschutzfonds 51.200 Hinweise und Sekundärrohstoffinvestments sind völlig unbekannt. Es gab bisher bundesweit kein Produkt dieser Art und auch keine vergleichbare Idee", sagte ASCON-Chef Sascha Schuh bei der Präsentation.
Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung würden nicht nur die Nutzung von Wind, Wasser und Sonne als Energieerzeuger betreffen. „Für die Sonnenenergie decken Photovoltaikfonds die Investitionen in Sonnenkraftwerke und vergleichbare Projekte ab. Klimaschutzfonds investieren in den Emissionshandel und unterstützen beispielsweise Energieeffizienzprojekte. Produkte der Windinvestitionen sind mittlerweile fast weltweit im Betrieb von Windrädern und ganzen Windparks zu sehen. Holz- und Agrarwirtschaftsfonds investieren in nachhaltige Produktion im landwirtschaftlichen Anbau bzw. in Wertsteigerungen von Grund und Boden. Aber Sekundärrohstoffe werden in den nächsten Jahren weltweit verstärkt eingesetzt und somit bei steigenden Preisen nachgefragt werden", ist sich Schuh sicher.
Wirtschaft/Unternehmen/Apple/iPad
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 26/05/2010 - 2 Kommentar(e)
Kurz vor dem iPad-Verkaufsstart in Deutschland steigt in der öffentlichen Diskussion wohl das Fieberthermometer. So setzt sich der Medienwissenschaftler Gundolf S. Freyermuth in einem lesenswerten Beitrag mit der iPadologie II auseinander - dem Abschied von der analogen Hardware Es ist wohl ein Streit der digitalen Daniel Düsentrieb-Szene mit den Apple-Enthusiasten, die sich ausschließlich an der Nutzerfreundlichkeit und dem Design ergötzen. So kritisierte Cory Doctorow die vollständige Geschlossenheit des iPads - das Fehlen jeglicher Möglichkeiten, die Funktionalität des Geräts selbständig zu ergänzen oder auch nur Peripheriegeräte anzuschließen - als Entmündigung und Infantilisierung der Nutzer. Ähnlich argumentiert auch „Klaus" in seinem Kommentar zum ersten Teil der iPadologie von Freyermuth: „Was mich an Computern fasziniert hat, war immer ... auch die Möglichkeit, an ihnen zu schrauben, sie umzubauen, sie zu tunen und aufzurüsten. ... Auch Spielekonsolen als geschlossene Systeme haben mich nie interessiert, obwohl sie für Spiele manchmal besser geeignet sind, als PCs. Das iPad fällt für mich in die selbe Kategorie ..."
Doctorows Vorwurf begegnete Joel Johnson vehement: „Computer werden zu normalen Haushaltsgeräten. Was ist daran so schlecht?", fragte er in einem Beitrag für das Technologie-Blog Gizmodo: „Ich bin froh, dass ich nicht mehr in den ‚fucking 70s' lebe und Computerprogramme aus Zeitschriften abtippen muss. Nichts am iPad deutet auf das Ende von Innovation, Bastelei, Programmieren, Design. Wenn das so wäre, gäbe es nicht in diesem Augenblick im App-Store 150.000 Apps. Was macht das schon, dass du keine iPad-Programme auf einem iPad herstellen kannst? Ich beschwere mich ja auch nicht darüber, dass ich mit meinem Geschirrspüler keine neuen Geschirrspüler herstellen kann."
Sport/Fußball/Jugend
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 25/05/2010 - Keine Kommentare
Jeder erinnert sich noch an das Jahr der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland vor vier Jahren. Der Enthusiasmus, das Zusammengehörigkeitsgefühl, die Gastfreundschaft und die Liebe zum Fußball kannten keine Grenzen. Ich bin mir sicher, dass wir das auch in diesem Jahr in ein paar Wochen zur Fußball-WM in Südafrika wieder erleben können. Rund ein Jahr vor der WM 2006 startete die Brauerei Bitburger, seit 1992 offizieller Partner der Nationalmannschaft und des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), ein sehr sinnvolles Projekt. Bundesweit finanzierte Bitburger die Renovierung von Bolzplätzen. Unterstützt wurde das Sponsoring von DFB-Teammanager Oliver Bierhoff. „Damit werden unsere WM-Stars von morgen gute Trainingsmöglichkeiten erhalten", sagte Bierhoff.
Daran sollten sich Firmen, Kommunen und auch der DFB erinnern und dem Nachwuchs bessere Bedingungen schaffen, damit die Jugendspieler weiter mit Begeisterung trainieren können und bessere Bedingungen für für die Zukunft des Fußballsports in Deutschland geschaffen werden.
Die Meistermacher des RW Lessenich bitten daher alle, die ein Herz für den Jugendfußball haben, uns zu unterstützen, um einen Kunstrasenplatz zu bekommen. Die Bedingungen auf unserem Aschenplatz sind seit Jahren nicht mehr tragbar. Ich habe das am Pfingstmontag einmal dokumentiert. Sehr viele Sonnentage konnten wir im Mai nicht verzeichnen, trotzdem sieht der Sportplatz in Lessenich aus für eine Salzwüste. Auch die Bewässerungsanlage bekommt dieses Problem nicht mehr in den Griff. Bei Training und Pflichtspielen ist man einer unerträglichen Staubwolke ausgesetzt.
Medien/Computer/Telekommunikation/Nokia/Yahoo
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 25/05/2010 - Keine Kommentare
Der Internetkonzern Yahoo und der Handyhersteller Nokia haben gestern, Montagabend, eine strategische Partnerschaft in Sachen Online-Dienste geschlossen. Das US-Unternehmen wird demnach exklusiver Betreiber der E-Mail- und Chat-Dienste für Nokias Service-Plattform Ovi. Die Finnen wiederum integrieren ihre Karten- und Navigationslösung bei Yahoo und somit auch für PCs. Außerdem wird es eine ID-Kooperation geben. Die Umsetzung beginnt im zweiten Halbjahr und soll 2011 global erfolgen. "Die Partner sind praktisch ideal füreinander, da jeder genau das mitbringt, was dem anderen im Kampf um das Mobile-Media-Geschäft fehlt", meint Karsten Weide, Research Vice President, Digital Media & Entertainment bei IDC. Er ortet echte Chancen insbesondere dann, wenn die aktuelle Ankündigung nur der erste Schritt zu einer noch engeren Zusammenarbeit ist.
Wirtschaft/Unternehmen/Kundenservice/Call Center/Technologie
Von NeueNachricht veröffentlicht am 25/05/2010 - Keine Kommentare
Die Beratungsunternehmen Innoveris und qualitycube laden Call Center- und Kundenservice-Verantwortliche vom 30. bis 31. Juli zu einer Konferenz nach Perinaldo in Italien ein. Den Eröffnungsvortrag "Social Communities, Twitter & Co. - Aktuelle Trends und innovativer Kundenservice" hält um 13.00 Uhr Prof. Dr. Heike Simmet von der Hochschule Bremerhaven, Leiterin der Ausbildung zum Communication Center Manager. Vorträge von Branchenprofis zu Themen aus dem Kundenservice und namhafte Referenten vermitteln auf dem Entscheiderforum aktuelles Wissen. So spricht Andreas Klug, Vorstand der ItyX AG, zum Thema "Social Web Monitoring und Community Dialoge im Call Center" und der NeueNachricht-Chefredakteur Gunnar Sohn spricht über die Macht der Netzwerkökonomie: „Von der Idiotie der Masse zur Intelligenz der Menge".
Produkte/Innovationen/Telekommunikation/TV
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 21/05/2010 - Keine Kommentare
Im Rahmen seiner Entwicklerkonferenz Google I/O hat der Internet-Konzern in der NAcht auf heute, Freitag, eine Aktualisierung seiner Smartphone-Plattform Android vorgestellt. Die Version 2.2 mit dem Codenamen "Froyo" macht das Handy unter anderem dank Tethering zum Funkmodem. Außerdem wird nun Flash unterstützt und das Betriebssystem insgesamt unternehmensfreundlicher. Für die Entwickler im Zentrum steht indes nicht zuletzt die Geschwindigkeit. Unter Android 2.2 laufen Apps demnach bis zu fünfmal schneller als noch unter der Vorgänger-Version und der integrierte Browser verspricht ebenfalls eine deutlich bessere Performance. Für das Betriebssystem steht indes wie erwartet der Sprung auf TV-Geräte bevor.
Produkte/Telekommunikation/4G
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 20/05/2010 - Keine Kommentare
Beim US-Mobilfunker Sprint geht am 4. Juni mit dem HTC Evo erstmals ein 4G-Smartphone an den Start. Schon im Vorfeld hat das Android-Gerät mit WiMAX-Unterstützung geschafft, erste Tester zu überzeugen. "Das ist wirklich eines der besten Smartphones, die je gebaut wurden", heißt es auf dem Technikblog Engadget. Nicht ganz so enthusiastisch, doch von 4G-Geschwindigkeiten beeindruckt, gibt sich Walt Mossberg, Journalist beim Wall Street Journal. Gerade für Sprint als Netzbetreiber ist es wichtig, mit der 4G-Technologie auch wirklich zu überzeugen und das ist gelungen. Mossberg berichtet, dass er in Baltimores mit durchschnittlichen Downlink-Geschwindigkeiten von 3,4 Megabit pro Sekunde (Mbps) tatsächlich doppelt so schnell mobil im Web unterwegs war wie in 3G-Netzen. Die Uplink-Raten seien sogar dreimal so hoch. Engadget wiederum berichtet von Download-Spitzen bis zu 7,5 Mbps und betont, wie gut sich das HTC Evo als mobiler WLAN-Hotspot macht. Dabei sei insbesondere beachtlich, dass die Akkulaufzeit bei intensivem HD-Video-Streaming über drei Stunden beträgt. Weniger beeindruckt von der Batterie gibt sich Mossberg, der kritisiert, dass das Gerät bei aktivem 4G-Modul keinen vollen Tag durchhalte.
Politik/Wirtschaft/Kommunen/Bonn
Von NeueNachricht veröffentlicht am 20/05/2010 - 2 Kommentar(e)
Nach mehrheitlichem Ratsbeschluss und einer entsprechenden Dringlichkeitsentscheidung hat Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch die Änderung der Sondernutzungssatzung unterzeichnet, nach der Kamerafahrten für „Google-Street-View" ab sofort genehmigungs- und gebührenpflichtig sind. „Auch mit Blick auf die aktuellen skandalösen Vorgänge um Google verbitte ich mir zurzeit Befahrungen in Bonn", kritisiert Stadtdirektor Volker Kregel in einer Presseverlautbarung. Zudem fordert Kregel den Bund auf, ganz kurzfristig klare datenschutzrechtliche Regelungen zu Schutz der Bürgerinnen und Bürger zu treffen. Die Pressesprecherin konnte auf Anfrage von NeueNachricht nicht sagen, wie viele „Ergänzungskilometer" Google noch abfahren muss und wie hoch die Gebühreneinnahmen ausfallen werden. Auch konnte sie nicht erläutern, ob denn diese Regelung generell für kommerzielle Bildaufnahmen gilt. „Denn auch in meiner Bildberichterstattung kommt es vor, dass ich Straßenzüge in Bonn aufnehme. Wo ist der Unterschied zu Google", fragt Gunnar Sohn, Chefredakteur des Bonner Magazins NeueNachicht in seinem „Ich sag mal"-Blog.
Medien/TV/IPTV/Google
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 19/05/2010 - Keine Kommentare
Gerade kommt mit der Post ein neues Büchlein mit dem Titel „Maschinen, die unsere Brüder werden". Verfolgt man die Debatte über die „Datenkrake" Google, dann wird wohl zur Zeit ein anderes Bühnenstück inszeniert. Alles, was der Suchmaschinen-Konzern zur Zeit anpackt, wird eher als mephistophelisches Komplott gewertet. Unklar erscheint mir derzeit, wer in diesem Drama Faust und wer Mephisto ist. Wir können das heute näher beobachten, denn die Google-Konferenz „I/0″ startet. Gemeinsam mit Intel und Sony stellt der Mountain View-Konzern das Programm „Smart TV", das mit einer Set-top-Box empfangen werden kann. In San Francisco sollen neue Fernseher mit Android-Betriebssystem vorgestellt werden. Vor ein paar Tagen hatte ich darüber bereits berichtet. Branchenkenner äußerten sich positiv: „Die Verschmelzung von Web und TV hat sich bereits in den letzten Jahren angekündigt. Unser Untersuchungen haben gezeigt, dass drei Kundenbedürfnisse diesen Trend treiben: Zeitsouveränität, Video-Nutzung aus dem Web auch im Wohnzimmer und der Bedarf das komplexe und vielfältige Web-Angebot zu strukturieren und so das ‚Beste‘ für sich aus dem Web zu holen. Aktuelle Markt-Prognosen für diese sogenannten Hybrid-TV Angebote sind sehr positiv", so Christian Halemba von der Düsseldorfer Unternehmensberatung Mind Business.
Produkte/Innovationen/Computer/Telekommunikation/Microsoft/Webmail
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 18/05/2010 - Keine Kommentare
Microsoft hat gestern, Montagabend, eine Vorschau auf die nächste Version seines Webmail-Dienstes Hotmail gegeben. Im Kampf gegen Konkurrenten wie Gmail wird an allen Fronten aufgerüstet, wobei Microsoft den etwas in die Jahre gekommenen Dienst entsprechend den Anforderungen moderner Nutzer neu zu erfinden versucht. Unter anderem verspricht das runderneuerte Hotmail besseren Überblick über verschiedenartige E-Mails in der Inbox. Beim Teilen von Fotos oder Dokumenten setzt Microsoft auf die Verbindung zur eigenen Online-Festplatte SkyDrive. Viele Inhalte wie Office-Attachments oder auch YouTube-Links können in Zukunft direkt in Hotmail geöffnet werden.
Wirtschaft/Unternehmen/Technologie/Marketing/Einzelhandel/Digital Signage Expo/Essen
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 18/05/2010 - Keine Kommentare

Südkorea ist nach Auffassung des ITK-Experten Peter Weilmuenster, Vorstandschef von Bitronic, nicht nur ein wichtiger Herstellermarkt der Elektronikbranche, es ist auch ein interessantes Innovationslabor für technologische Trends, die wir in der einen oder anderen Ausprägung in Deutschland erleben werden. Man brauche nur das Metronetz von Seoul benutzen: „Es ist die Stadt der Screens. Elektronische Fahrscheine werden an Touchscreen-Terminals aufgeladen, in den U-Bahnhöfen laufen Werbeclips auf Plasma-Monitoren und animierte Waggons zeigen auf LED-Tafeln die Position der U-Bahn inklusive Wartezeit an. „Hier spielt sich die radikale Variante dessen ab, was der Verleger Hubert Burda als ‚Iconic Turn‘ bezeichnet - also die Wende vom Wort zum Bild, die in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckt", so Weilmuenster, dessen Firma Serviceleistungen für die Technologie-Branche erbringt.
In den USA haben Intel und Microsoft ein interessantes futuristisches System für die Werbewirtschaft vorgestellt: Eine 1,50 Meter breite und 1,70 Meter hohe holografische Fläche. Sie steht neben einem LCD-Monitor. Die Software kann mit einer Kamera die Größe, das Alter und Geschlecht des Kunden erfassen und dazu passende Werbung anzeigen. Gleichzeitig erkennt das System den Stil der Kleidung und stellt Ware zum Modegeschmack jedes Einzelnen vor. „Wir werden in der Werbung und im Handel in nächster Zeit einen gewaltigen Umbruch in Richtung visueller Welten erleben. Für die Logistik, Wartung und für das Content-Management entstehen völlig neue Aufgaben", sagt der Bitronic-Chef, der entsprechende Lösungen auf der Fachmesse Digital Signage Expo (Halle 1 Stand 9B.28) in Essen vom 15. Bis 17. Juni vorstellt.
Medien/Kommunikation/Internet/YouTube
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 17/05/2010 - Keine Kommentare
Die Google-Videoplattform YouTube feiert dieser Tage ihren fünften Geburtstag und wird langsam erwachsen. Einst vorwiegend bekannt für nutzergenerierte Inhalte entwickelt sich YouTube immer stärker in Richtung professioneller Inhalte. Dadurch wächst auch das Publikum weiter an und zeigt mehr Interesse an der Videoseite. "Unsere größte Herausforderung ist es, sicherzustellen, dass wir nicht zu viele Dinge ausprobieren", so Chad Hurley, Mitbegründer und Chief Executive von YouTube. Nach und nach stehen die Zeichen bei der Plattform auch auf ein gewinnbringendes Geschäft. Lange Zeit war Googles YouTube-Übernahme als riskante Sache angesehen worden. Nun zeigt sich langsam, dass der Schritt mit zu den klügsten bei dem Internetriesen zählen könnte.
Medien/Internet/Blogs/FAZ
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/05/2010 - 1 Kommentar(e)
FAZ-Literaturredakteur Edo Reents, Thomas Mann-Experte, Popmusik-Kritiker und als gebürtiger Ostfriese Mitglied des FC Bayern München (!?), hat gegen Kruse mit der Keule einer „Gegenrecherche" ausgeholt. Schon in der Überschrift wird deutlich, wo der Hase hinläuft: „Der Vollweise: Peter Kruse gilt im Internet als Guru. Er weiß das Einfache kompliziert zu erklären und berät Firmen und Politiker. Zumindest sagt er das". Kruse also ein Blender, ein Berater, an den sich kein Kunde erinnern kann, ein Empiriker, der keine repräsentativen Studien vorlegt, ein Redner ohne Substanz? All das versucht Reents zu belegen oder er unterstellt es zumindest.
Social Media/Facebook/Internet/Stowe Boyd/Next10
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 14/05/2010 - Keine Kommentare
Abgesehen von den Prognosen zum baldigen Untergang von Facebook hat der Informatiker Stowe Boyd im Interview mit dem FAZ-Netzökonomen Holger Schmidt ein paar interessante Thesen zur Weiterentwicklung des Internets angeführt, die man etwas mehr beleuchten sollte. Er redet vom „dritten Netzwerk": „Das ist die Welt, die zwei Schritte von uns entfernt ist. Also nicht meine Freunde oder deren Freunde, sondern die Freunde der Freunde der Freunde. Das sind Millionen Menschen, aber was diese Menschen tun und denken, beeinflusst uns über die Netzwerke. Meist nimmt man diesen Einfluss gar nicht bewusst wahr, aber er ist vorhanden - selbst wenn man nur einen von 100 Menschen aus diesem Netzwerk kennt. Noch gibt es keine Instrumente, die herausfinden, was im dritten Netzwerk geschieht. Auch die Unternehmen schauen nicht darauf, was die Social-Network-Forschung herausfindet. Aber sobald sie das tun, werden wir eine Revolution erleben. Das ist ein großer Fortschritt, der uns erwartet".
Das klingt ja sehr stark nach den Thesen des Soziologen und Organisationswissenschaftler Mark Granovetter, die er in seinem legendären Artikel „The Strength of Weak Ties" 1973 zum Ausdruck gebracht hat. In Kurzform kann man seine Erkenntnisse so beschreiben, dass starke Beziehungen - also Kontakte zu seinem engeren Freundes-, Bekannten- oder Kollegenkreis für die Netzwerkbildung nicht so stark als Brücken dienen können. Viel wichtiger für Ideen, Innovationen, Wissensmanagement, Recherchen, Informationen oder Marketing sind allerdings die schwachen Beziehungen. Bei den starken Beziehungen gibt es die Gefahr von Überschneidungen - man schmort im eigenen Saft. So wird der Freundeskreis von A redundant sein mit dem Freundeskreis von B, wenn A und B schon dicke Freunde sind. Wenn A und B aber nur entfernte Bekannte sind, wird es diese Überschneidungen kaum geben. Nach Ansicht von Granovetter eignen sich daher schwache Beziehungen, um neue „Netzwerkbrücken" zu bauen.
Medien/Computer/Telekommunikation/Social Media
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 14/05/2010 - Keine Kommentare
Der Zugang zu Technologie hebt das Glücksgefühl der Menschen. Diese These stellt eine aktuelle Studie des Chartered Institute for IT - BCS auf, wonach ein klarer Zusammenhang zwischen IT und dem persönlichen Wohlbefinden besteht. Analysiert wurden Befragungen von über 35.000 Personen weltweit. Kommunikation nimmt dabei den höchsten Stellenwert ein - Social Media und Handys werden besonders wichtig genommen, berichtet BBC News. Wie die Ergebnisse zeigten, sind sozial Schwache - Frauen in Entwicklungsländern sowie Menschen mit niedrigem Einkommen oder geringer Bildung - emotional am stärksten vom Zugang zu Technologie beeinflusst. Das komme teils daher, dass etwa Frauen zu einer zentraleren Rolle innerhalb von Familien oder anderen sozialen Netzwerken tendieren, erklärt der Forscher Paul Flatters von Trajectory Partnership.
Computer//Medien/iPad/Apps
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 12/05/2010 - Keine Kommentare
Die ersten iPad-Apps mögen wunderschön aussehen, doch haben sie teils massive Usability-Probleme. So ist es für User schwer zu durchschauen, wie genau die Bedienung und die Navigation durch die gebotenen Inhalte funktionieren. Zu diesem Schluss kommt die Norman Nielsen Group in einer aktuellen Studie. Dabei wurden sieben Testnutzer, die allesamt regelmäßig das iPhone nutzen, auf das Apple-Tablet und diverse Apps losgelassen. Die Probleme fangen demnach schon dabei an, dass zu oft iPhone-Rezepte kopiert werden, ohne die unterschiedlichen Displaygrößen wirklich zu berücksichtigen. "Aus Interaction-Design-Sicht sollte ein iPad-User-Interface nicht einfach ein vergrößertes iPhone sein", betonen die Usability-Experten. Doch auch die Experimentierfreudigkeit von Entwicklern ist nachteilig.
Wirtschaft/Medien/Internet/Google/App-Economy/IPTV
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 12/05/2010 - Keine Kommentare
Auf der Entwicklerkonferenz "Google I/O", die Ende nächster Woche in San Francisco stattfindet, präsentiert Google eine für TV-Anwendungen angepasste Version seines Handy-Betriebssystems, die als Dragonpoint bezeichnet wird. Laut „Bloomberg" will der japanische Elektronikhersteller Sony auf der Google-Konferenz bereits neue Fernseher mit Android-Betriebssystem vorstellen. Die Möglichkeit, TV-Apps per Fernbedienung von der Couch aus zu kaufen, dürfte für Anbieter von Software und Inhalte ein einträgliches Geschäft werden. Nicht erwähnt wird, ob Dragonpoint auch den neuen Hybrid Broadcasting Broadband TV-Standard (HbbTV) beherrscht, der einheitliche Schnittstellen zwischen TV und Internet bereitstellt. „Die Verschmelzung von Web und TV hat sich bereits in den letzten Jahren angekündigt. Unser Untersuchungen haben gezeigt, dass drei Kundenbedürfnisse diesen Trend treiben: Zeitsouveränität, Video-Nutzung aus dem Web auch im Wohnzimmer und der Bedarf das komplexe und vielfältige Web-Angebot zu strukturieren und so das ‚Beste‘ für sich aus dem Web zu holen. Aktuelle Markt-Prognosen für diese sogenannten Hybrid-TV Angebote sind sehr positiv", so Christian Halemba von der Düsseldorfer Unternehmensberatung Mind Business.
Mobilfunk/Internet/VoIP/Skype
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 12/05/2010 - Keine Kommentare
Um der potenziellen Bedrohung durch Dienste wie Skype Herr zu werden, müssen Mobilfunker sich selbst der VoIP-Technologie annehmen. Denn Blockadeversuche seinen langfristig nicht sinnvoll, so das Analystenunternehmen Ovum in einem aktuellen Bericht. "VoIP zu blockieren ist wie der Versuch, die Gezeiten zu kontrollieren", meint Steven Hartley, Ovum Principal Analyst. Wenn Mobilfunker sich jetzt wirklich auf VoIP einlassen, könnten sie langfristig profitieren, betont er gegenüber pressetext. Gerade die vermeintliche Gefahr einer potenziellen Netzwerküberlastung darf dabei kein Hindernis sein. "Dieses Risiko ist angesichts des deutlichen Wachstums bei anderen Datendiensten wohl minimal. Videos brauchen beispielsweise viel mehr Bandbreite", erklärt der Analyst. Wenn überhaupt, könnte VoIP eher ein Opfer hoher Netzbelastung werden, da dann die Sprachqualität sinkt.
Schule/Bildung/Universität
Von Silke Landwehr veröffentlicht am 11/05/2010 - Keine Kommentare
Tipps für Studium und Bewerbungen, Nachrichten aus der Forschung und eine Stellenbörse bietet das Internet-Portal myTalent. Mit ihnen will die Fraunhofer-Gesellschaft wissenschaftlichen Nachwuchs fördern. Das Portal richtet sich an alle Jugendliche mit Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik kurz den MINT-Fächern. "Früh übt sich, wer ein Meister werden möchte." Getreu diesem Sprichwort bietet Fraunhofer schon Schülerinnen und Schülern einen einfachen und schnellen Zugang zu Informationen über Wissenschaft und Technik. "Wir wollen die Kinder und Jugendlichen bereits an dem Punkt abholen, an dem sie sich die ersten Gedanken über ihren späteren Berufsweg machen - also in der Schule", sagt Michael Vogel, der die Abteilung Personalentwicklung bei Fraunhofer leitet und Initiator des Portals ist. "Wir wollen sie begleiten und unterstützen, bis sie in die Forschung gehen. Vielleicht ja auch bei Fraunhofer." Der frühe Kontakt soll helfen, Vorurteile abzubauen und zeigen, wie spannend und zukunftsrelevant eine Tätigkeit in Forschung und Entwicklung ist. "Wer von vornherein weiß, wie der Arbeitsalltag eines Polymerchemikers, einer Technomathematikerin oder eines Nanophysikers aussieht, der kann sich leichter für einen Studiengang entscheiden und sich vorstellen, was auf ihn zukommt", so Vogel weiter. Ergebnis: Geringere Studienabbruchquoten und gezielte persönliche Netzwerke.
Wirtschaft/Unternehmen/Microsoft/Computerspiele
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 11/05/2010 - Keine Kommentare
Microsoft schickt sich nach einem Bericht von Spiegel Online an, den Dialog zwischen Schirm und Sofasitzer auf eine neue Stufe zu heben. Die Bewegungssteuerung mit Arbeitstitel „Project Natal" für Xbox 360 könnte es schaffen: „Interaktive digitale Medien so auf den Fernseher bringen, dass man sie dort tatsächlich nutzen will. Auf der Videospielmesse E3 im Juni in Los Angeles will der Konzern die ersten Anwendungen und Spiele für Natal präsentieren, gerade erst hat ein Microsoft-Manager aus Saudi-Arabien ausgeplaudert, dass das System im Oktober auf den Markt kommen soll. Und dazu, glaubt man Gerüchten, eine neue kleinere, hoffentlich auch leisere Version der Spielkonsole Xbox 360″, so Spiegel Online. Gedacht sei Natal in einem ersten Schritt für Videospiele, als Antwort auf den Erfolg von Nintendos Wii, als Konkurrent für Sonys ebenfalls für die E3 heiß erwartetes Bewegungskonzept mit dem Namen Move. „Sony und Nintendo haben sich aber, anders als Microsoft, vom Videospiel-Controller nicht verabschiedet: Beide Systeme kommen nicht ohne ein Stück Plastik in der Hand aus", schreibt Spiegel Online. Beim „Project Natal" sei nicht mehr das Interface-Design, sondern „out of your face design" das Gebot der Stunde, sagte mir Oliver Kaltner, Country Manager Entertainment & Devices bei Microsoft Deutschland, in einem Interview für die Zeitschrift absatzwirtschaft.
Computer/Forschung/Technologie/Google
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 10/05/2010 - Keine Kommentare
Google hat sich in Sachen 3D-Grafik im Web entschlossen, voll auf den aufkommenden WebGL-Standard zu setzen. Das wird nicht zuletzt damit begründet, dass das WebGL zugrunde liegende JavaScript zuletzt deutliche Performance-Fortschritte gemacht hat. Die eigenständige Weiterentwicklung des hauseigenen Konkurrenten O3D wird Google demnach aufgeben. "Da sind sehr gute Neuigikeiten für 3D im Web, dass ein Standard - WebGL - von allen Herstellern moderner Browser umgesetzt wird", begrüßt Mozilla-Europe-Präsident Tristan Nitot die Entscheidung gegenüber pressetext. Ganz aufgegeben wird O3D aber nicht, denn es soll als JavaScript-Bibliothek, die auf WebGL aufsetzt, weiterhin zusätzliche 3D-Möglichkeiten liefern.
Wirtschaft/Unternehmen/ITK/Unified Communications/Systemintegration
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 10/05/2010 - Keine Kommentare
Wenn es um Kommunikation, Kooperation und Koordination zur Optimierung von Geschäftsprozessen in Unternehmen geht, ist in den vergangenen Jahren einiges in Bewegung geraten. Das Zauberwort dafür heißt Unified Communications: „Optimal aufeinander abgestimmte Kommunikationswege schaffen gute Bedingungen für höhere Produktivität und Kundenzufriedenheit. Bevor eine neue Lösung implementiert wird, ist es hilfreich, sich die Grundlagen vor Augen zu führen. Denn Unified Communications ermöglicht eine ganz neue Art der Kommunikation", berichtet die Fachzeitschrift LANline. Es entstehe eine einheitliche Anwendungsplattform, auch wenn im Back Office unterschiedliche IT- und TK-Systeme im Verbund im Einsatz sind. Bisher allein stehende Kommunikations-Tools wie E-Mail, Fax, Instant Messaging oder Videokonferenzen könnten verknüpft werden. Arbeitsplätze im Vertrieb oder Home Office würden sich optimal einbinden lassen. Die Telefonnummern und die Kommunikationsgewohnheiten der Benutzer müssten sich nicht ändern. Bei Bedarf sind auch Geschäftspartner und Kunden in die UC-Infrastruktur integrierbar. „Am Anfang jeder Planung sollte in der Regel eine Gesamtschau mit allen Standorten, Abteilungen oder Zugriffspunkten entstehen, um auf dieser Basis den Aufbau der Infrastruktur festlegen zu können. Wenn die Standorte, an denen Unified Communications bereitzustellen ist, mit einer solchen Checkliste überprüft wurden, steigt der Anwender bereits frühzeitig in Themenfelder ein, die weit vor der eigentlichen Installation der Systeme zu Klarheit führen. Im Normalfall lassen sich bereits frühzeitig Hindernisse entdecken, die sonst eine UC-Integration behindern könnten", so LANline. ITK-Experten raten dazu, die technischen und organisatorischen Überlegungen frühzeitig mit einem spezialisierten Systemintegrator abzustimmen. „Seit Jahren ist das ITK-Umfeld geprägt durch Wandel. Die technologische Konvergenz bei den Herstellern musste unweigerlich eine Konvergenz im Servicesektor nach sich ziehen. Wir haben unsere Strategie der vergangenen Jahre konsequent auf diese Entwicklung ausgerichtet. Im Ergebnis bieten wir heute mehr denn je eine prozessorientierte Systemintegration mit einem breiten Dienstleistungsportfolio. Davon profitieren unsere Geschäftskunden, Berater und weitere Multiplikatoren", sagte Christian Fron, Geschäftsführer der DeTeWe Communications, auf dem Consultertag in Berlin.
Wirtschaft/Unternehmen/Kundenservice/Internet/Social Media
Von Christian Stegmüller/Gunnar Sohn veröffentlicht am 10/05/2010 - Keine Kommentare
Nach einer Umfrage der Marktforscher von Ovum sind beim Thema Multi-Channel neun von zehn Unternehmen im Kundenservice nicht vorbereitet und beherrschen nicht die Option, für Kunden über mehrere Kanäle zur Verfügung zu stehen; obgleich das schon seit Jahren auf Fachmessen und Konferenzen zur Diskussion steht. Die Umfrage beweist eindeutig, dass ein Unternehmen, welches mehrere Kommunikationskanäle bieten kann, seine Chancen auf guten Service erhöht. Zum breiten Feld der möglichen Verbindungen zwischen Firma und Kunden gehören SMS, E-Mail, Live-Chat, Self Service via Web und das Spektrum von Social Media. Firmenkunden haben es bereits erkannt - IT-Leiter allerdings versäumt - die Chancen der unterschiedlichen Kontaktkanäle zu nutzen. Es hapert schon bei den ersten Schritten, nämlich Gespräche mit der Geschäftsführung oder anderen Abteilungen, um da wo es weh tut, Veränderungen vorzunehmen: „Das Ganze hat dann natürlich große Auswirkungen im Unternehmen und den Mitarbeitern bei der Implementierung", sagte Andreas Lendner von Alcatel-Lucent auf der Fachkonferenz G-Force in Amsterdam. Nach der Reintegration des Softwareunternehmens Genesys ist er für dessen Deutschland-Geschäft zuständig.
Forschung/Technologie/Unternehmen/Eingangspost
Von Christian Stegmüller veröffentlicht am 07/05/2010 - Keine Kommentare
Das Fraunhofer Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS und die ITyX haben eine Lösung zur automatischen Extraktion so genannter Fachdaten entwickelt. Fachdaten sind Kundennummern, Adressdaten und Produktinformationen, die für die Bearbeitung schriftlicher Anfragen notwendig sind. Mit dem neuen selbstlernenden Verfahren kann ein Unternehmen die Eingangspost daraufhin überprüfen, ob und an welcher Stelle in einer Zusendung die notwendigen Fachdaten enthalten sind. Bisherige Lösungen waren nicht in der Lage eigenständig, ohne Regelwerke und Zusatzinformationen, bspw. zwischen einer Kundennummer und einer ähnlich aussehenden Telefonnummer zu unterscheiden. Das soll in Zukunft viel Zeit einsparen, denn im ungünstigsten Fall führten falsch erkannte Fachdaten zu teurer und zeitaufwändiger Nachbearbeitung.
Produkte/Innovationen/Telekommunikation/Microsoft
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 06/05/2010 - Keine Kommentare
Heute, Donnerstag, hat in den USA der Verkauf von Microsofts Kin-Handys begonnen. Die Geräte mit Fokus auf soziale Netzwerke sollen nicht zuletzt jüngere Nutzergruppen ansprechen. In den zum Start der Microsoft-Handys veröffentlichten Testberichten wird vor allem das "Kin Studio", ein automatisches Online-Backup aller Aktivitäten, durchwegs als vielversprechender Ansatz bewertet. Insgesamt aber fallen die Kritiken eher negativ aus. "Es ist ein einzigartig attraktives Gerät, dessen Benutzung ein Vergnügen ist", urteilt zwar das Wall Street Journal. Doch selbst dieser vergleichsweise positiv ausfallende Test befindet, dass insbesondere die Kamera sowie die Social-Networking-Tools noch ausgereifter sein könnten. Andere Kritiker gehen mit den Geräten deutlich härter ins Gericht.
Kommunikation/Anwendung/Nokia/Microsoft
Von Christian Stegmüller veröffentlicht am 06/05/2010 - Keine Kommentare
Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit rund um das Thema „mobile Produktivität" stellten Microsoft und Nokia heute den „Microsoft Communicator Mobile" als erste gemeinsam entwickelte Anwendung vor. Der neue universelle Client für Echtzeitkommunikation lässt sich direkt mit dem Kommunikationssystem im Unternehmen verbinden und vereinfacht die Zusammenarbeit von unterwegs. Die Anwendung lässt sich in englischer Version bereits im Ovi Store downloaden. "Wir wollen die Produktivität der mobilen Office-Anwender auch auf Nokia Smartphones weiter erhöhen. Das ist das Ziel unserer Allianz mit Nokia," sagt Kirt Debique, General Manager bei Microsoft.
Medien/Internet/Telekommunikation/Twitter
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 05/05/2010 - Keine Kommentare
San Francisco, pte - Twitter will in Kürze eine Zitierfunktion einführen. Wie in einem Blogeintrag des Unternehmens angekündigt wird, soll demnächst die Möglichkeit geschaffen werden, Tweets mittels HTML-Code auch auf externen Seiten einzubetten. "Nein, wirklich, es ist ganz einfach", heißt es in dem Eintrag. Mit nur einem Schnippsel von Code werde es möglich, einfache, auswählbare HTML-Tweets zu erstellen. Dienste wie Twitter haben sich mittlerweile als gängige Recherchequelle bei Journalisten etabliert. Die Bedeutung von Social Media nimmt im journalistischen Alltag immer weiter zu, wie auch DJV-Sprecher Hendrik Zörner gegenüber pressetext bestätigt. Häufig wird auch von der Microbloggingseite zitiert - was bisher allerdings meist nur über den Umweg einer textlichen Wiedergabe oder von Screenshots funktionierte. Mit dem neuen Feature wird das Zitieren nun deutlich vereinfacht.
Wirtschaft/Unternehmen/Mobilfunk/Internet/Apps
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 04/05/2010 - Keine Kommentare
Applikationen - Apps - sind in aller Munde. Eine Applikation ist ja nichts anderes als die Anwendung von standardisierter Technik für einen genau definierten Zweck. Der klar fokussierte Nutzen für eine klar definierte Kundengruppe steht im Vordergrund. Durch den vernetzten Einsatz der im Gerät und in der Umgebung vorhandenen Technologien bieten die Programme überraschend viele, perfekt auf die Aufgaben der Nutzer zugeschnittene Anwendungen bieten. "Was man daraus lernen kann: Bekannte Technologien, klug kombiniert, bieten ungeahnte Chancen für sehr einfache Lösungen von definierten Aufgabenstellungen. Nicht mehr das Produkt mit seinen spezifischen Features steht im Mittelpunkt, sondern die Anwendung vernetzt eingesetzter Technologiebausteine. Wie ich es in meinem vor knapp vier Jahren geschriebenen Buch ‘systemInnovation - die Welt neu entwerfen' formuliert habe: Infrastrukturen des Wissens und Handelns fokussiert auf die Aufgaben der Kunden eingesetzt, führt zu den Systeminnovationen, welche die Trends für die Zukunft setzen werden. Die dabei entstehenden neuen Businessmodelle gestalten die Wertschöpfungsketten fundamental neu und verändern die Rollen aller Unternehmen im Markt grundsätzlich", erläutert Bruno Weisshaupt, Geschäftsführer des Beratungsbüros Origo.
Wirtschaft/Unternehmen/Kundenservice
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 04/05/2010 - Keine Kommentare

Die deutsche „Hall of Fame" in Sachen Kundenorientierung ist um ein weiteres namhaftes Mitglied reicher: Die AOK Schleswig-Holstein wurde als Gewinner eines Kundenchampion-Wettbewerbs beim „Kundenkongress 2010" im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz vorgestellt. Bestes Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern und Vierter unter den Top Ten ist die Bahnhof-Apotheke Eberbach, während die Deutsche Telekom abgeschlagen auf Platz 48 landete. Das Ergebnis dürfte Telekom-Chef Rene Obermann nicht erfreuen, nachdem er 2007 den Startschuss zur Serviceführerschaft abfeuerte und die eigene Servicegesellschaft für Mobilfunk, Festnetz und Internet gründete. Die Daten belegen, dass zwischen Kundenmeinung und Eigenwahrnehmung eine gewisse Diskrepanz liegt. So erzielt die Telekom in der Eigenbewertung 404 von möglichen 500 Punkten - die Kundschaft vergab nur 343 Punkte. Positiv wurde von den Kongressteilnehmern konstatiert, dass sich die Telekom überhaupt diesem Wettbewerb stellte, während die Konkurrenz mit Abwesenheit glänzte.
Wirtschaft/Unternehmen/Internet/Apple
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 03/05/2010 - Keine Kommentare
In Sachen Web-Videos steht nach Flash offenbar auch das Ogg-Theora-Codec auf Apples Abschussliste. Es wird an einem Patentpool gearbeitet, um den von Mozilla und Opera in Sachen HTML5-Videoeinbettung bevorzugten Codec anzugreifen. Das jedenfalls besagt eine offenbar von Steve Jobs stammende E-Mail, die als Antwort auf einen offenen Brief an den Open-Source-Aktivisten Hugo Roy erging. In dem im Blog der Free Software Foundation Europe (FSFE) veröffentlichten Brief hatte Roy sich zwar erfreut gezeigt, dass Apple den Schritt zu HTML5 wagt. Allerdings kritisierte der FSFE-Aktivist, dass Apple dabei auf H.264 statt auf einen wirklich offenen, freien Codec setzt. "Alle Video-Codecs sind durch Patente abgedeckt", heißt es allerdings in der Antwort. Der Codec H.264 ist nicht lizenzfrei, weshalb etwa Mozilla YouTubes HTML5-Experimente kritisiert hat (pressetext berichtete). Opera bevorzugt aus dem gleichen Grund ebenfalls Ogg Theora und auch Roy hat sich daher gegenüber Jobs für den Theora-Codec stark gemacht. "Nur, weil etwas Open Source ist, bedeutet oder garantiert das nicht, dass es gegen keine anderen Patente verstößt", kam allerdings die Antwort. Gleichzeitig ist von einem Patentpool die Rede, um gegen Theora und "andere Open-Source-Codecs" vorzugehen.
Wirtschaft/Service-Ökonomie/Technologie/Verbraucher
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 30/04/2010 - Keine Kommentare
In der Kommunikation mit Kunden versagen sehr viele Unternehmen. So belegt eine Umfrage der Marktforscher von Ovum, die auf der Fachkonferenz G-Force in Amsterdam vorstellt wurde, dass zwar ein großer Teil der Verbraucher unterschiedliche Kontaktkanäle zu Firmen nutzen, aber weniger als zehn Prozent der Unternehmen in der Lage sind, diese verschiedenen Kommunikationswege via Web, Telefon, E-Mail oder Brief vernünftig zu managen. Die Frustration wächst, wenn Anfragen nicht aus einer Hand bewältigt werden können. Allerdings ist es nach Auffassung von Experten ein Mythos, dass Verbraucher den telefonischen Kontakt über Call Center bevorzugen würden: „Es ist an der Zeit, die Schein-Dichotomie zwischen Servicequalität und Automatisierung aufzuheben. Innovative Unternehmen haben erkannt, dass Kunden keinen Service wollen, sondern selbsterklärende und zuverlässige Produkte, die möglichst den Servicefall ausschließen oder mit schnell und einfach zu bedienenden Self Service- Angeboten kombiniert werden können. Schlechte Erreichbarkeit, unzureichend geschultes Hotline-Personal, komplizierte Prozesse und abmahnfähige Geschäftsbedingungen sind Ausdruck eines unzureichenden Service Design. Wer exzellenten Kundenservice bieten will, muss die Kundensicht zum Ausgangspunkt machen", fordert Bernhard Steimel, Sprecher des Nürnberger Fachkongresses Voice Days plus und der Smart Service-Initiative.
Wirtschaft/Computer/Netbook
Von Harald Jung veröffentlicht am 30/04/2010 - Keine Kommentare
Der in Desio bei Mailand beheimatete Elektronikhersteller Altec SpA hat ein besonders kostengünstiges Mini-Notebook auf den Markt gebracht. Der vollständig in Italien gefertigte "Minimind" wird zu einem Ladenpreis unter 100 Euro angeboten. Die Ausstattung entspricht in etwa der eines handelsüblichen Netbooks. Das nur 600 Gramm schwere Gerät verfügt serienmässig über ein Sieben-Zoll-Display, drei USB-Anschlüsse, WLAN-Verbindung, SD/MMC-Kartenleser und einen zwei Gigabyte großen NAND-Flashspeicher. Die Akku-Laufzeit wird mit sieben Stunden angegeben. Serienmäßig installiert ist das Betriebssystem Windows CE 5.0. Eher bescheiden wirken hingegen der 266 MHz-Prozessor AK 7802L von Ankya und der auf 64 Megabyte begrenzte Arbeitsspeicher.
Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/IT/Unified Communications
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 30/04/2010 - 1 Kommentar(e)
Wie lange wird es wohl dauern, bis analoge Telefone abgeschafft sind und man für eine Mitarbeiter-Versammlung nicht mehr in einen Raum zusammenkommen muss, sondern ganz bequem vom eigenen Schreibtisch aus teilnehmen kann? Das Thema Unified Communications (UC) sei im stetigen Wandel und hängt laut Detlev Artelt, Geschäftsführer des Beratungshauses Aixvox, von den Einsatzgebieten der Unternehmen ab. Der Berliner Telekommunikationsspezialist Aastra bietet einen solchen Service und findet nach eigenen Angaben die passende Lösung für jedes Unternehmen und gestaltet Kommunikationsprozesse effizienter. In den vergangenen Jahren Jahren hat Aastra mehrere Hersteller gekauft und ist als Anbieter mitten im Transformations-Prozess von analog zu „UC": 50 Prozent läuft „Voice über IP"-basiert und die anderen 50 Prozent in einem gemischten Hybrid-Ansatz.
Wirtschaft/Kredithürde/ifo
Von Christian Stegmüller veröffentlicht am 29/04/2010 - Keine Kommentare
Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im April erneut gesunken. Von den befragten Unternehmen stufen 36,1% die Kreditvergabe durch die Banken als restriktiv ein. Das sind 2,6 Prozentpunkte weniger als im März. Die Unternehmen in Deutschland können sich momentan wieder etwas einfacher über Bankkredite finanzieren.
Karriere/Beruf/Freiberufler
Von Matthias Schmitz veröffentlicht am 29/04/2010 - Keine Kommentare
Endlich sein eigener Chef sein - wer hat noch nicht davon geträumt? Arbeitslosigkeit oder Unzufriedenheit im Job, der Wunsch nach Selbstbestimmung. Das alles kann zur Entscheidung führen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. „Aber man sollte auch nie die Nachteile der Freiberuflichkeit außer acht lassen", warnt Claudia Wanzke. „Viele Freelancer sitzen allein im Home Office, hängen von wenigen Auftraggebern ab oder scheitern an bürokratischen Fußangeln." In ihrem neuen Beck kompakt-Ratgeber „Starthilfe für Freiberufler" (Verlag C.H.Beck) zeigt die Journalistin Claudia Wanzke, wie Selbstständige erfolgreich das erste Jahr meistern.
Kommunikation/ITK/DeTeWe/Avaya
Von Christian Stegmüller veröffentlicht am 28/04/2010 - Keine Kommentare
Der Berliner Systemintegrator DeTeWe Communications und der ITK-Hersteller Avaya besiegeln ihre künftige Zusammenarbeit. Die DeTeWe Communications erhielt beim neuen Avaya-Partnerprogramms „Connect" die höchste Zertifizierungsstufe als Platin-Partner. „Für uns ist die Verleihung des Platin-Status eine Anerkennung und Auszeichnung. Wir freuen uns, dass Avaya unser bisheriges Engagement mit Nortel würdigt und gleichzeitig das große Potenzial unseres Unternehmens erkennt.", sagt Christian Fron, Geschäftsführer der DeTeWe Communications. Die miteinander angestrebten Umsätze zeigen aber auch, welchen Stellenwert den ehemaligen Nortel-Produkten innerhalb des Avaya-Portfolios eingeräumt werde. „Avayas jüngst vorgestellte Roadmap zeigt, dass die Produkte und Services der NES vollständig integriert werden. Wer sich in der Vergangenheit für uns und Nortel entschieden hat, hat in die Zukunft investiert", ergänzt Fron.
Wirtschaft/E-Commerce/Visuelles Shopping/BVDW
Von Silke Landwehr veröffentlicht am 28/04/2010 - Keine Kommentare

Einkaufswelten sind eines der wichtigsten Trendthemen im E-Commerce. Laut den Experten der Fachgruppe E-Commerce im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. wird es künftig nicht mehr ausreichen, Produkte mit einer Beschreibung samt einfachen Abbildungen in Online-Shops zu präsentieren. Immer wichtiger wird die visuelle Aufbereitung, die Produkte ansprechend in Szene setzt. Einen zunehmend höheren Stellenwert nehmen dabei hochwertige Produktvideos ein. Zu den weiteren Trendthemen gehören Mobile Commerce und Social Commerce. Treiber hierfür sind die zunehmende Anzahl mobiler Internetnutzer sowie die steigende Beteiligung an Social Media. "Die Aufbereitung von Produkten ist in vielen Online-Shops schon jetzt nicht mehr zeitgemäß. Eine einfache Produktbeschreibung mit einer kleinen Abbildung reicht nicht mehr aus, um Online-Käufer zu begeistern. Zudem ist es oft mühselig, dass Angebot ähnlicher Artikel zu überblicken. Von einem Shopping-Erlebnis kann hier keine Rede sein. Hier schaffen visuell aufbereitete, gut verknüpfe und zudem strukturierte Einkaufswelten Abhilfe", sagt Achim Himmelreich (Mücke, Sturm | Company), Vorsitzender der Fachgruppe E-Commerce im BVDW.
Kommunikation/Unternehmen/Software/G-Force
Von Christian Stegmüller veröffentlicht am 27/04/2010 - Keine Kommentare
Alcatel-Lucent (Euronext Paris und NYSE: ALU) präsentiert auf der diesjährigen G-Force in Amsterdam vom 27. bis 29. April 2010 seine Genesys 8 Software-Suite. Die neue Plattform bietet eine Software zur intelligenten Lastverteilung (intelligent Workload Distribution - iWD), sodass Unternehmen in der Lage sind, Kundeninteraktionen über multiple Kommunikationskanäle und Kontaktpunkte hinweg zu synchronisieren. Nebenbei verbessert es die Effizienz und Transparenz der Workflow-Prozesse im Unternehmen.
Wirtschaft/IT/Smart Service/Kundenservice
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 27/04/2010 - Keine Kommentare
Die Deutschen sind „spitze", wenn es um den Anbieterwechsel geht. Hauptgrund: schlechter Service. Die wachsende Komplexität und Medienvielfalt führt dazu, dass Kundeninteraktionen oftmals nicht mehr zu den gewünschten Ergebnissen führen. Aus Kundensicht muss alles einfacher werden. Aus Anbietersicht ist die richtige Balance zwischen Automatisierung und Personalisierung gefragt. „In gesättigten Märkten wird der smarte und intelligente Kundenservice zum Erfolgsfaktor. Ein neuer Preis soll Innovationen auf dem Gebiet des Kundenservices auszeichnen, die die Servicewelt für Verbraucher in Deutschland besser machen", so Bernhard Steimel, Sprecher der Smart Service Initiative und des Fachkongresses Voice Days plus. Über die Vergabe von Smart Service Awards sollen Unternehmen ausgezeichnet werden, die persönliche Services und Automatisierung in perfekter Art und Weise miteinander verbinden.
Internet/Spiele/World Cyber Games 2010
Von Dieter Marchsreiter/Matthias Finke/Rudolf Inderst veröffentlicht am 26/04/2010 - Keine Kommentare
Wer die besten eSportler in Deutschland sind und wer im Herbst zum Weltfinale nach Los Angeles fliegen darf, entscheidet sich in diesem Jahr erneut auf der Games Convention Online vom 9. bis 11. Juli in Leipzig. Die WCG veranstaltet auf der wichtigsten Messe speziell für Online- und Mobile Games wie schon im vergangenen Jahr das große Deutschlandfinale, dem die Profi-eSportler entgegenfiebern. „Der Standort Leipzig hat sich für uns bewährt", so Thomas von Treichel, Marketing Director der Advanced Cyber Entertainment GmbH. „Es ist nur logisch, dass wir die Messe nach dem Erfolg des vergangenen Jahres erneut als Standort wählen. Die Ausrichtung der Leipziger Messe und der Weg, den der eSport verstärkt nimmt, passen perfekt zueinander."
Medien/Kommunikation/Internet/Recht/Jugendschutz
Von Markus Steiner veröffentlicht am 23/04/2010 - Keine Kommentare
Der Schutz von Minderjährigen vor ungeeigneten Online-Inhalten stellt sowohl für die Politik als auch für die Internetwirtschaft eine ernsthafte Herausforderung dar. Während hierzulande Jugendschützer die Betroffenen vor allem mit Bewusstseinsbildung und Schulung der Medienkompetenz für potenzielle Web-Gefahren sensibilisieren wollen, wird in Großbritannien bereits ein sehr viel restriktiverer Problemlösungsansatz erprobt. Dort hat sich nun erstmals ein Internetprovider (ISP) mit der Filmwirtschaft zusammengetan, um das gängige Altersfreigabesystem von Spielfilmen auch eins zu eins für das Netz zu übernehmen. "Was für einen 17-Jährigen zumutbar ist, ist für einen Achtjährigen vollkommen ungeeignet", zitiert BBC News Martin Lange, Chief Executive beim britischen ISP Tibboh, der im Zeichen des Jugendschutzes mit dem British Board of Film Classification (BBFC) kooperiert. Die Kunden des Providers haben ab sofort die Möglichkeit, das Jugendschutzproblem selbst in die Hand zu nehmen. Hierfür müssen sie lediglich Profile für ihre Kinder anlegen, die passend zum Alter der Sprösslinge festlegen, welche Webseiten gesperrt werden und welche nicht.
Sport/Fußball/Internet/Pass Online
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 22/04/2010 - Keine Kommentare
Mit der Webapplikation „Pass Online" soll die Beantragung von Spielerpässen für Fußballvereine erheblich vereinfacht werden. Mit dem System kann man nach Angaben des DFB die komplette Abwicklung aller benötigten Daten eines Spielers zur Erstellung des Passes über das Internet erledigen: „Vom Erscheinungsbild ist die Anwendung vielleicht nicht ganz so sexy wie ein iPad oder ein iPhone. ‚Pass Online‘ wird aber für die Fußballvereine ähnlich positive Auswirkungen haben. Das Interesse ist bei allen Verbänden riesengroß. Allerdings sehen alle Verantwortlichen die Notwendigkeit, für die Umstellung die nötigen organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen. Unsere Aufgabe ist es, die Erfahrungen in den Pionierprojekten in Württemberg und später im Rheinland zusammenzutragen und den Verbänden etwas an die Hand zu geben, wie sie ihre Ordnungen und Bestimmungen ändern müssen, das es auch erfolgreich funktioniert. Die Nutzung ist zum geringen Teil ein technisches Problem. Sie ist zum großen Teil ein organisatorisches Problem. Wir müssen über 26.000 Vereine in Deutschland erreichen und ihnen erläutern, was jetzt passiert. Es gibt eine Reihe von Verbänden, die das System schon in diesem Jahr einführen wollen. Neben dem Landesverband Rheinland sind es Hamburg, Schleswig Holstein, der große westdeutsche Fußball- und Leichtathletikverband und Hessen. Im nächsten Jahr wollen dann alle anderen Verbände nachziehen", sagte Kurt Gärtner, Geschäftsführer von DFB-Medien, bei der Vorstellung des Projektes in der DFB-Zentrale in Frankfurt.
Medien/Computer/Kommunikation/Social Media
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 22/04/2010 - Keine Kommentare
Facebook hat gestern, Mittwoch, im Rahmen seiner Entwicklerkonferenz f8 eine überarbeitete Version seiner Facebook-Plattform vorgestellt. Sie verspricht die Möglichkeit, dass diverse Webseiten Nutzern leichter ein personalisiertes Webangebot bieten können. Ebenfalls präsentiert wurde im Rahmen der Konferenz eine App, mit der Facebook auch ins Zentrum der Zusammenarbeit rücken könnte. Denn Microsoft Fuse Labs haben mit "Docs" eine Applikation geschaffen, mit der Facebook-User Office-Dokumente direkt aus Facebook heraus erstellen, bearbeiten und mit Freunden teilen können. Dazu wurden laut Microsoft die Technologien der Office 2010 Web Apps adaptiert, also Microsofts eigenem, im Laufe des Jahres kommenden Online-Office.
Medien/Computer/Telekommunikation/Social Media
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 21/04/2010 - Keine Kommentare
Facebook hat seine abgespeckte Variante "Lite" eingestellt. Nach nur sieben Monaten Testbetrieb kam das Aus für die Facebook-Version, die sich vor allem an Nutzer mit schlechter bzw. langsamer Internetverbindung richtete (pressetext berichtete). In einem Eintrag auf der eigenen Fanseite bedankt sich Facebook bei den Usern von Lite und ergänzt, "man habe eine Menge von dem Test mit der schlanken Version gelernt". Wie viele Leute die Abspeckversion tatsächlich genutzt haben, hat Facebook nicht bekannt gegeben. Unklar bleibt nach Anfrage von pressetext auch, ob das soziale Netzwerk Pläne für eine neue Leicht-Variante hegt oder komplett Abstand von der Idee nimmt.
Apple/Steve Jobs/iPhone
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/04/2010 - Keine Kommentare
Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, so er der eines verliert, der nicht lasse die neunundneunzig in der Wüste und hingehe nach dem verlorenen, bis daß er's finde? Und wenn er's gefunden hat, so legt er's auf seine Achseln mit Freuden. Und wenn er heimkommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn und spricht zu ihnen: Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war. Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, vor neunundneunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen. Oder welches Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verliert, die nicht ein Licht anzünde und kehre das Haus und suche mit Fleiß, bis daß sie ihn finde? Und wenn sie ihn gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: Freuet euch mit mir; denn ich habe meinen Groschen gefunden, den ich verloren hatte. Also auch, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.
Die Geschichte des verlorenen iPhones mutet zwar nicht ganz so biblisch an. Ein hübsches Märchen oder gar Gleichnis ist das Ganze schon. Die Story rauscht ja nun durch alle Medien und ist schnell erzählt: Ein bierseliger Entwickler von Apple vergisst in der Kneipe sein iPhone. Ein "ehrlicher" Finder versucht es bei Apple zurückzugeben, wird abgewiesen und vertickt es für 5.000 Dollar "zufällig" bei einem der einflussreichsten Tech-Blogs dieses Planeten. Vorher zieht Apple noch die Reißleine und löscht per Funk die Software. Das Gerät entpuppt sich als Prototyp der neuen iPhone-Generation, die "zufällig" in ein paar Wochen von Steve Jobs vorgestellt werden soll. Mein Gott, besser hätte das auch kein Hollywood-Regisseur in Szene setzen können. Der Apple-Chef macht mit seinen Storytelling-Methoden ein perfektes Storyselling - da sollte jeder Werbe- oder Marketingfachmann einen großen Diener vor Steve Jobs machen. Und irgendwie ist das Muster immer gleich. Jeder Techie weiß, wann und wo Jobs ein neues Produkt präsentiert. Wochen vorher brodelt die Gerüchteküche mit "heimlich" geschossenen Fotos, mit irgendwelchen Nachrichten aus Fernost, wackligen Videos auf Youtube und Indiskretionen von Ex-Managern des Apfel-Konzerns.
Kultur/Lifestyle/Medien/Kommunikation/Social Media
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 20/04/2010 - Keine Kommentare
Textnachrichten auf dem Handy haben in den vergangenen beiden Jahren weiter an Beliebtheit gewonnen. Mittlerweile sind SMS sogar das Kommunikationsmittel Nummer eins bei Jugendlichen, wie das Pew Research Center aufzeigt. Obwohl dem Dienst ursprünglich nur eine geringe Bedeutung beigemessen wurde, lassen die Kurznachrichten Social Networks ebenso verblassen wie mobile Telefonate, Instant Messaging oder persönliche "Face-to-Face"-Gespräche. Die SMS-Nutzung ist selbst seit 2008 trotz des Booms sozialer Netzwerke wie Facebook oder Twitter dramatisch gestiegen. Ein Drittel aller US-Teenager mit Mobiltelefon verschickt nun mehr als 100 Textnachrichten pro Tag, womit SMS die beliebtesten Kommunikationsmittel bei Jugendlichen sind. "Social Networks werden zwar immer mehr genutzt. Die Auswirkungen auf SMS halten sich aber in Grenzen", sagt Rafaela Möhl, Pressesprecherin beim Online-Tarifberater teltarif, im Gespräch mit pressetext. Ihre Nutzung sei bisweilen weniger umständlich und eine Frage der Gewohnheit.
Wirtschaft/Unternehmen/Technologie/Kundenservice
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 20/04/2010 - Keine Kommentare
Traditionell trifft sich im Februar die Kundendienst-Branche auf der Call Center World in Berlin. Im Herbst wird es weitere Fachkonferenzen geben. In der aktuellen Ausgabe des Fachdienstes Call Center Experts erläutern die Macher der Voice Days plus die Vorzüge ihrer Veranstaltung in Nürnberg, die vom 12. bis 13 Oktober stattfindet: „Das Besondere an den diesjährigen Voice Days plus ist der klare Fokus auf die Kundeninteraktion im Service mit den Schwerpunkten Customer Experience, Service Automation, Prozesse, Kollaboration und Performance Management. Wir bieten den optimalen Mix aus Information, Praxiswissen und Networking. Die Zutaten dafür sind ein hochkarätiger zweitägiger Kongress mit integrierter Fachausstellung, Best-Practice-Park, Ausstellerforen, Workshops, Award-Verleihung und Networking-Dinner", so Bernhard Steimel, Sprecher der Voice Days plus. Einen zusätzlichen Anreiz für Fachbesucher sieht er im Schulterschluss mit der CRM-Expo. „Damit zeigen erstmals über 200 Aussteller, mit welchen Strategien, Techniken und Lösungen die Kunden begeistert, gewonnen und gebunden werden und wie die Kommunikation zu ihnen optimal gestaltet wird. Auf der CRM-expo erleben die Fachbesucher, wie eine gute Kundenbeziehung gestaltet wird, und auf den Voice Days plus sehen sie, wie Kundeninteraktion über alle Kanäle funktioniert. Da über ein Messe-Kombiticket beide Ausstellungen besucht werden können, erwarten wir an beiden Tagen insgesamt 4.000 Fachbesucher", prognostiziert Steimel.
Medien/Kommunikation/Handel/Dienstleistungen/Social Media
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 19/04/2010 - Keine Kommentare
McDonald's hat erstmals einen eigenen Social-Media-Direktor ernannt. Die Fastfoodkette will ihr digitales Marketing sowie die Onlinekundenbetreuung weiter ausbauen. Den Job als Social-Media-Chef übernimmt Rick Wion, der bereits seit 2006 Projekte in diesem Bereich für McDonald's betreut hat, berichtet AdvertisingAge. Außerdem war er Mitglied der McDonald's Digital Task Force, die die digitale Strategie des Unternehmens entwickelt hat. In einem Interview erklärte Wion seine drei Hauptaufgaben: Der Einsatz von Social Media, um ein Geschäftsfeld aufzubauen, die Betreuung von Kundenanfragen sowie das Erreichen von bestimmten Zielgruppen. Wions Tätigkeit begrenzt sich allerdings auf die USA. Dort wird er auch mit dem PR-Team zusammenarbeiten und eigene Mitarbeiter in seiner Abteilung erhalten.
Wirtschaft/IT/Marketing/Kundenservice
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 19/04/2010 - Keine Kommentare
Während Hardwareanbieter immer noch gerne die Leistungsdaten ihrer Produkte zur Schau stellen, verstehen die Software-Marketer mehr und mehr, wie wenig Sinn das macht. Selbst Microsoft hat diese Lernkurve mittlerweile durchlaufen. Steve Wozniak ist ein begnadeter Mathematiker und zählt zu den legendärsten Computeringenieuren aller Zeiten. So stilisiert sich zumindest der frühere Weggefährte von Steve Jobs und Erfinder des Apple I in seiner eigenen Biografie. Was Wozniak nicht ist: ein Marketinggenie. Das wollte er nie sein und äußert sich dementsprechend enttäuscht, dass sein alter Kumpel Jobs nicht den Ingenieur in den Mittelpunkt des Unternehmens stellte. Von Anfang an war Apple als Marketingunternehmen konzipiert: "Das Produkt wird sich mit anderen Worten danach richten, welche Wünsche und Anforderungen die Marketingabteilung bei den Kunden finden wird. Das ist das genaue Gegenteil von einem Ort, wo Ingenieure einfach das konstruieren, was ihnen Spaß macht, und das Marketing anschließend Wege findet, um das Produkt zu vermarkten", sagt Wozniak. Genau das sei der Grund, warum "Woz" nur noch über alte Zeiten sinniert und Steve Jobs zu den erfolgreichsten IT-Unternehmern der Welt zählt, meint Peter B. Zaboji, Chairman des Frankfurter After-Sales-Spezialisten Bitronic: "Obsessionen für technische Perfektion sind ja schön und gut. Am Ende des Tages ist der Markterfolg entscheidend und nicht die Selbstverliebtheit von Ingenieuren. In vielen IT-Unternehmen sind Marketing, Management und Führung immer noch viel zu herstellerorientiert."
Forschung/Technologie/Computer/Telekommunikation
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 16/04/2010 - Keine Kommentare
Europäische Forscher entwickeln im Rahmen des EU-Projekts "MyUI" (Mainstreaming Accessibility through Synergistic User Modelling and Adaptability) Technologien, die äußerst anpassungsfähige Bediensysteme ermöglichen. "Die Idee dahinter ist, das Thema Barrierefreiheit Mainstream-tauglich zu machen", erklärt MyUI-Projektkoordinator Matthias Peissner vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO im Gespräch mit pressetext.
Derzeit scheuen Unternehmen und Produktdesigner nämlich aufgrund des hohen Aufwands oft davor zurück, auch auf die Bedürfnisse beispielsweise älterer oder behinderter User näher einzugehen. Wenn nun die Benutzeroberflächen von IKT-Produkten sich selbst entsprechend individuell an Nutzer anpassen können, fällt eine große Hürde für echte E-Inklusion.
Für Nutzer wie beispielsweise Schlaganfallpatienten verspricht der Ansatz indes den Vorteil, dass sie Systeme nicht erst aufwendig entsprechend ihren Anforderungen konfigurieren müssen. Denn das MyUI-Team setzt auf eine semantische User-Modellierung. "Im Prinzip könnte dazu jedes persönliche Gerät Informationen sammeln, die zwischen Geräten ausgetauscht werden und so ein wirklich umfassendes Bild des Nutzers ergeben", sagt Peissner.
Politik/Medien/BVDW
Von Matthias Schmitz veröffentlicht am 16/04/2010 - Keine Kommentare
Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat sein neues Forum Medien- und Netzpolitik konstituiert und Tobias Koppitz, Justiziar und Referent Medienpolitik des BVDW als Sprecher benannt. Ziel des Forums ist die engere Verknüpfung zwischen der Medienpolitik des Verbandes mit den relevanten Politikfeldern für interaktives Marketing, digitale Inhalte und interaktive Wertschöpfung und den täglichen Anforderungen der Mitglieder. Neben der inhaltlichen Komponente der Medienpolitik sind nach Angaben des Verbandes vor allem netzpolitische Aspekte relevant. Im Vordergrund stünden derzeitig die Themen Datenschutz, Online Vermarktung, Wirtschaft und Inhalte des Internets sowie Applikationen und Dienstleistungen rund ums Internet. Für 2010 plant der BVDW mit seinem Forum Medien- und Netzpolitik Veranstaltungen für die Politik, um die unterschiedlichen Geschäftsmodelle der digitalen Wirtschaft aktiv zu erläutern und so das Verständnis für das neue Wirtschaftsfeld Internet in der Politik zu fördern.
Umfrage/Beruf/Kundenservice
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/04/2010 - Keine Kommentare
So langsam müssten sich die Werbewirtschaft etwas einfallen lassen, um nachhaltig ihren Nachwuchs zu sichern: „Das Image des Berufs Werber ist schlechter denn je. Laut einer Untersuchung des Marktforschungsinstituts Forsa für den Beamtenbund zum Ansehen von Berufsgruppen genießen nur Telekom-Mitarbeiter und Versicherungsvertreter ein geringeres Ansehen in der Bevölkerung", berichtet die Fachzeitung Horizont.
Das Ansehen der Werber habe sich in den vergangenen zwei Jahren weiter verschlechtert - vor allem in den neuen Bundesländern: Hier haben die Mitarbeiter von Werbeagenturen das schlechteste Ansehen aller Berufsgruppen. „Das die Berufsgruppen, die mit Kommunikation zu tun haben, so schlecht abschneiden, ist ein Armutszeugnis. Nicht nur die Werber müssen ihre Unternehmenskultur radikal ändern, auch die TK-Konzerne sind gefordert. Sie befinden sich nun schon seit Jahren am Tabellenende", kritisiert Bernhard Steimel, Sprecher des Nürnberger Fachkongresses Voice Days plus, der sich mit Technologien für Kundeninteraktion und Serviceerlebnissen beschäftigt. In seinem Blog bemerkt Steimel, dass bei den Telcos der Geist zum Umdenken zwar willig, aber das Fleisch schwach sei. Man will immer mehr die Kundensicht entdecken als Ausgangspunkt für bessere Einsichten. Es fehlt allerdings der richtige Radar", bemängelt Steimel.
Politik/Wirtschaft/Unternehmen/Dienstleistungen/Frühjahrsgutachten
Von Silke Landwehr veröffentlicht am 15/04/2010 - 2 Kommentar(e)
Das Service-Blog von Bitronic hat eine kleine Debatte angestoßen über Sinn und Unsinn der wirtschaftspolitischen Akzente in Deutschland. Grundlage war ein Beitrag in der Wochenzeitung "Die Zeit": Als Grund für die Robustheit des Arbeitsmarktes wird u.a. die strukturellen Veränderungen der Wirtschaft genannt: "Seit Jahrzehnten verlieren die Arbeitsplätze in der Industrie an Bedeutung. Auch in Deutschland. Der vergangene Boom der Exportindustrie hat diesen Trend nicht gebrochen. Zwischen 1991 und 2008 ist der Anteil der Jobs im produzierenden Gewerbe gefallen - von fast 30 auf 20 Prozent der Gesamtbeschäftigung. Und während die Industrie 2009 rund 340.000 Arbeitsplätze abbaute, stellten die Unternehmen in vielen Dienstleistungsbranchen selbst in den finstersten Abschwungmonaten noch munter ein. Öffentliche und private Dienstleister schufen 259.000 Jobs. So wurde ein Teil des Stellenabbaus kompensiert." Und was noch wichtiger ist. In Dienstleistungsberufen kann man nur begrenzt über eine Automatisierung zu einer höheren Produktivität kommen. Im Kindergarten, in Pflegediensten, bei Beratungstätigkeiten, Wartung oder Reparatur kommt es auf die menschliche Arbeitskraft an.
Schlussfolgerung der Wirtschaftsexperten: Es ist weniger Wachstum nötig, um Jobs zu schaffen. In den sechziger und siebziger Jahren entstanden erst ab drei, vier Prozent Wirtschaftswachstum neue Stellen. "Heute kann die Erwerbstätigkeit schon bei 1,2 Prozent steigen", schätzt Christian Dreger vom DIW. Das macht uns weniger anfällig für Krisen!
Spontane Reaktion des Unternehmensberaters Harald Henn: das sollten vor allem die Politiker lesen, die immer noch Branchen und Unternehmen subventionieren, die unsere Volkswirtschaft nicht zukunftsfähig machen. Aber leider lesen unsere Politiker ja keine blogs, beschäftigen sich nicht mit communities oder Twitter und können viele Entwicklungen daher auch nicht einschätzen. Hier geht es zur Debatte im Netzwerk für Dienstleistungsökonomie.
Internet/Technologie/Maschinen
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 14/04/2010 - Keine Kommentare

Der digitale Medienfluss verwandelt sich in eine Umweltbedingung, so der Journalist und Blogger Peter Glaser in seinem Eröffnungsvortrag auf der re:publica in Berlin. Er sei überall und immer da: „Früher öffnete sich einmal pro Abend das Nachrichtenfenster in die Welt. Heute fließen die Ströme an Meldungen, Unterhaltung, Information unausgesetzt. Sonderbare Dinge wie ‚Testbild‘ und ‚Sendeschluss‘ kennen junge Medienkonsumenten nicht mehr. Das Netz ist zum Inbegriff der Permanenz geworden. Ständig geht es vor sich, es aktualisiert sich, es vibriert vor Mitteilsamkeit. Früher gab es einen Zustand, dann kam eine Veränderung, dann ein neuer Zustand. Jetzt ist Veränderung der Zustand. Früher hat der Große den Kleinen gefressen, dann fraß der Schnelle den Langsamen. Nun wird das Manchmal vom Immer verschluckt", sagte Glaser. Maschinen würden in Zukunft nicht mehr mit einem Ein- und Aus-Knopf bekommen, sondern nur noch mit einer Reißleine, die zum Start gezogen wird, dann läuft der Apparat bis in alle Ewigkeit. „Ich bin der Auffassung, dass der Ausschaltknopf als ein bedeutendes Menschenrecht gewahrt bleiben muss. Wie sehr uns dieser Knopf bereits ausgetrieben worden ist, zeigt das Mobiltelefon. Zwar verfügt es noch über einen regulären Ausschaltknopf. Aber die psychische Belastung, die das Ausschalten mit sich bringt angesichts der Möglichkeiten, was man alles versäumen könnte, ist immens. Das Nichtrangehen zu lernen, ist so schwierig wie ein Morphiumentzug", befürchtet Glaser. Er verweist auf das Opus „Mythos der Maschine" von Lewis Mumford. Die Welt wäre besser, wenn man es als Schulbuch einsetzen würde.
Wirtschaftspolitik/Konjunktur/Frühjahrsgutachten/Wirtschaftsforscher
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 14/04/2010 - 1 Kommentar(e)
Morgen ist wieder der Tag der Glaskugel-Wirtschaftsforscher. Die VWL-Alchimisten stellen ihre "Prognosen" zum Konjunkturverlauf in diesem und im kommenden Jahr vor - doch die Indikatoren sind nach einem Bericht von Spiegel Online so widersprüchlich wie selten zuvor. "Einerseits sind die Auftragsbücher der exportorientierten deutschen Industrie wieder gut gefüllt. Die Frachtflugzeuge der Lufthansa sind wieder so gut ausgelastet wie vor dem massiven Einbruch im März 2008 - auf manchen Strecken liegen die Werte sogar auf dem Vor-Krisenniveau. Andererseits zeigen sich Finanzexperten in den monatlichen Umfragen des Mannheimer Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) seit längerem skeptisch - und warnen entsprechend vor zu viel Optimismus", schreibt Spiegel Online. Ob die staatlich alimentierten Fliegenbein-Zähler wieder daneben liegen, werden am Ende des Jahres wissen. Warum der Staat immer noch Millionen Euro für diese Makroklempner verschwendet, ist mir allerdings schleierhaft.
Kommunikation/Computer/IT/Social Media
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 14/04/2010 - 1 Kommentar(e)
Immer mehr IT-Chefs versperren den Mitarbeitern in ihren Unternehmen den Zugang zu sozialen Netzwerken. Wie eine aktuelle Untersuchung zeigt, wachsen offenbar die Bedenken über Nutzung bzw. Missbrauch der Plattformen und viele CIOs ziehen Konsequenzen. Laut der Befragung von Robert Half Technology sagen aktuell 38 Prozent der IT-Chefs, sie hätten strengere Social-Media-Regeln eingeführt und nur 17 Prozent sagen, die Richtlinien für die Nutzung von sozialen Netzwerken seien gelockert worden. Viele CIOs sind im Speziellen darüber besorgt, dass die Nutzung von Seiten wie Facebook oder Twitter zu sehr von der Arbeit ablenken könnte. Daher haben inzwischen 23 Prozent der Verantwortlichen Beschränkungen eingeführt, wenn es um die private Nutzung während der Arbeitszeit geht, 15 Prozent schränken sogar die berufliche Nutzung ein.
Wirtschaft/Mobilfunk/Informationstechnologie/Telekommunikation
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 13/04/2010 - 1 Kommentar(e)

In drei Jahren spielen Desktop-PCs keine Rolle mehr", prognostiziert John Herlihy, Google-Sales-Chef für Europa. „Schon vor einiger Zeit haben Laptops ihre großen Desktop-Brüder in den Verkaufszahlen überholt. Ein Notebook bietet viele Vorteile: Es ist kleiner, mobil und sparsamer im Verbrauch. Doch nach wie vor hat der preiswertere Desktop-PC seinen festen Platz in den Büros und auf den Schreibtischen vieler Anwender. Jetzt zeichnet sich ein neuer Trend ab: Smartphones werden seit dem iPhone immer beliebter und mit sinkenden Preisen für UMTS-Tarife erreichen sie eine immer größere Verbreitung. Werden die kleinen Alleskönner also dem Desktop-Rechner in drei Jahren den Todesstoß versetzen", fragt sich PC-Welt. Vieles spreche für den großen Smartphone-Durchbruch auf Kosten der Rechenboliden unterm Schreibtisch: Die Mini-PCs seien klein, handlich und noch mobiler als Notebooks. „Egal ob iPhone, Android oder Windows Mobile - Smartphones stehen in der Funktionalität ihren großen Desktop-Brüdern nur wenig nach. Sie surfen, empfangen E-Mails und sind mobiler Videoplayer. Teilweise bieten Smartphones sogar deutlich mehr als ein Computer: Sie telefonieren, navigieren dank GPS-Chip und fotografieren mit der eingebauten Kamera. Lediglich bei rechenaufwendigen Anwendungen wie Videoschnitt und Spielen oder komplexen Anwendungen, die voll auf eine Tastatur setzen - etwa Office, müssen sich Smartphones noch dem klassischen PC geschlagen geben", so PC-Welt. Was das Smartphone mangels Leistung und Ausstattung nicht alleine könne, schafft es mit Online-Diensten aus der Cloud - so die Rechnung vieler Experten. Beim Cloud-Computing würden spezialisierte Server die Berechnungen und schicken das Ergebnis über eine flotte Internetverbindung an das Anwender-Gerät übernehmen.
Medien/Kommunikation/Social Media
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 13/04/2010 - 1 Kommentar(e)
San Francisco/Wien, pte - Twitter startet mit seinem lang erwarteten Werbeprogramm. Noch heute, Dienstag, soll das Unternehmen die ersten Werbetweets in Umlauf bringen, wie US-Medien berichten. Mit dem Suchanzeigen-Service unter dem Namen "Promoted Tweets" will das Unternehmen seinen Microbloggingdienst profitabel machen.
Die Werbetweets werden zunächst nur in Suchergebnisse integriert und sollen dort an oberster Stelle - ähnlich dem Google-Werbesystem - angezeigt werden. Später will Twitter die Promoted Tweets dann auch in die Streams der User einbauen. "Ich glaube, dass es sich hier um ein erfolgversprechendes Modell handelt, weil es sehr sorgfältig gestartet wird und auf die Nutzerbedürfnisse Rücksicht nimmt", meint Microblog-Experte Günter Exel im Gespräch mit pressetext. Die Herausforderung werde sein, die Werbung genau auf die Nutzerinteressen abzustimmen.
Medien/Kommunikation/Unternehmen/Finanzen
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 12/04/2010 - Keine Kommentare
Unter Journalisten klassischer Medien herrscht großer Pessimismus. Das zeigt eine aktuelle Befragung von Print- und Broadcast-TV-Redakteuren in den USA, wie die New York Times berichtet. Die meisten Journalisten aus diesen beiden Medienbereichen denken, dass sich ihre Profession weiteren Rückgängen stellen muss. Die Hälfte der Journalisten glaubt, dass ihre Arbeitgeber über kurz oder lang scheitern werden, wenn sie nicht neue Einnahmequellen finden.
Laut der Befragung des Project for Excellence in Journalism des Pew Research Center gaben 18 Prozent der Printredakteure an, dass ihre Medienhäuser derzeit aktiv daran arbeiten, Leser online zur Kasse zu bitten. 58 Prozent sagten derlei Überlegungen seien zumindest in Diskussion. Zudem gehen 23 Prozent der Printjournalisten davon aus, dass Online-Bezahlmodelle künftig die Haupteinnahmequelle sein werden und Werbung überholen.
Politik/Medien/Kommunikation
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 11/04/2010 - Keine Kommentare
Facebook wird neuerlich von Jugendschützern kritisiert. Das Netzwerk gebe ernsthaft Anlass zur Sorge, sagt der Chef der britischen Organisation Child Exploitation and Online Protection Center (Ceop) Jim Gamble. Laut dem Jugendschützer hat Facebook bisher keine einzige Beschwerde über verdächtigte Pädophile an die Polizei weitergeleitet, berichtet der Independent. Der Schutz von Minderjährigen lasse in dem Social Network sehr zu wünschen übrig.
Gamble fordert von Facebook Beweise darüber vorzulegen, dass die Mitarbeiter tatsächlich gegen Kriminelle sowie Mobbing auf der Seite vorgehen. Im ersten Quartal hätten die Behörden 252 Beschwerden über sexuelle Übergriffe, Mobbing und Hacking von Facebookusern erhalten. Allerdings sei keine einzige davon direkt von Facebook selbst weitergegeben worden.
Internet/Social Media
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 09/04/2010 - Keine Kommentare
Twitter ist in den vergangenen Monaten international kräftig und kontinuierlich gewachsen. Wie das Unternehmen in seinem offiziellen Blog bekannt gegeben hat, haben sich mehr Menschen außerhalb als innerhalb der USA registriert. Inzwischen stammen 60 Prozent der Accounts von außerhalb der Vereinigten Staaten, wie Matt Sanford, Lead Engineer bei Twitter, schreibt. Mit ein Grund für das internationale Wachstum ist auch der Umstand, dass Twitter inzwischen in diversen Sprachen verfügbar ist, nicht mehr nur in Englisch. So gibt es bereits eine französische, eine deutsche, italienische, japanische und spanische Seite. In manchen Ländern kommt es außerdem immer dann zu Wachstumsschüben, wenn sich eine prominente Person aus dem Land registriert, so Sanford.
Medien/Internet/Google/Landesmedienanstalten/Datenschutz
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 08/04/2010 - Keine Kommentare
Christoph Kappes von der Agentur Fructus hat sich heute in einem FAZ-Gastbeitrag (natürlich im Feuilleton von Herrn Schirrmacher) kritisch mit der Datengier von Google auseinandergesetzt. Dabei demontiert er die irrige Vorstellung (die bei mir nie existierte), dass der Mountain View-Konzern eine Suchmaschine mit ein paar Gratisdiensten wäre. Das Geschäftsmodell von Google beruhe darauf, dass Nutzer seine Produkte akzeptieren, die entweder Werbeplätze sind oder die Effizienz der Werbung steigern. "Der Erfolg beruht dabei auf den Werbesystemen AdWords und AdSense. Mit ihnen erlöst das Unternehmen 97 Prozent seines Jahresumsatzes von knapp 24 Milliarden Dollar, indem es Anzeigen zu zwei Dritteln auf eigenen Produkten und zu einem Drittel auf Fremdprodukten plaziert: Die Suchmaschine wird erweitert (etwa um die Funktion Street View), um den Markt der lokalen Anzeigen zu erschließen. Bücher erhöhen die Abrufzahlen der Suchmaschine. Das Mobiltelefon Nexus soll zusammen mit dem Betriebssystem Android den stark wachsenden Werbemarkt auf webbasierten Smartphones erschließen, bislang die Domäne von Apples iPhone", schreibt Kappes. Kritisch sei die Datensammlung für Nutzer eines Google-Kontos, bei dem eine Registrierung mit expliziten Daten wie Klarname und Adresse erfolgt.
Telekommunikation/Produkte/Mobilfunk
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 08/04/2010 - Keine Kommentare
LG Electronics hat heute, Mittwoch, offiziell den Start seines schlanken Touchscreen-Handys LG Mini bekannt gegeben. Dieses wartet laut LG als erstes Feature Phone mit einem HTML5-fähigen Browser auf. Der WebKit-basierte "Phantom" verspricht nicht nur die Möglichkeit, Videos direkt im Browser anzusehen, sondern auch insgesamt ein besseres mobiles Internet-Erlebnis.
"Wir erzielen gegenüber unserer letzten Multimedia-Handy-Generation im Web eine Leistungssteigerung um bis zu 50 Prozent", betont Thomas Fritz, Key Account Manager Mobile Phones bei LG Austria, im Gespräch mit pressetext. Das liegt zwar auch an der besseren Hardware, doch nach Schätzung eines LG-Software-Ingenieurs mache der WebKit-Browser rund zwei Drittel dieser Steigerung aus.
Technologie/Medien/Kommunikation/Social Media
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 08/04/2010 - Keine Kommentare
Das soziale Netzwerk Facebook fördert bei seinen Nutzern erstaunlich starke Emotionen zutage. Forscher der University of Missouri School of Journalism haben herausgefunden, dass Facebook-Nutzer regelrechte Hass- aber auch sehr positive Gefühle entwickeln, wenn sie durch die Profile von anderen surfen. Der Studienleiter Kevin Wise und sein Team haben die These aufgestellt, dass die User entweder "passiv sozial" surfen oder "sozial ausbeutend" in den Profilen anderer stöbern, berichtet Cnet.
Wirtschaft/Unternehmen/Kundenservice/Internet/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 07/04/2010 - Keine Kommentare

Verbraucher wünschen sich von Dienstleistern in Deutschland mehr Soforthilfeangebote im Internet. 72 Prozent der Kunden sind mit dem Informationsangebot auf den Firmenwebseiten unzufrieden. Sie kritisieren lückenhafte FAQ-Seiten sowie fehlende Live-Chats und Social Media-Präsenz. Jedes vierte Unternehmen teilt selbst die Ansicht, die Kanalvielfalt nicht ausreichend für den Online-Kundenservice zu nutzen. Das sind die Ergebnisse des Wettbewerbs „Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister", der 2010 zum fünften Mal von Steria Mummert Consulting, der Universität St. Gallen, Handelsblatt und ServiceRating durchgeführt wurde.
Die Direkthilfe im Internet gehört für Verbraucher mittlerweile zur wichtigsten Servicefunktion im Internet. Beispiel Telekommunikationsbranche: Sechs von zehn Mobilfunkkunden befragen vorzugsweise andere Kunden in Produktforen oder ihren vertrauten Social Communities, um sich über Produkte und Anbieter zu informieren. „Online-Kunden erwarten heute Service ohne Medienbrüche", sagt Elmar Stenzel, CRM-Experte von Steria Mummert Consulting: „Unternehmen sollten deshalb ihren Kunden folgen, indem sie ihr Serviceangebot um zusätzliche Supportkanäle erweitern, beispielsweise mit Auftritten bei Facebook und dem Einrichten von Social Communities. Insbesondere Twitter erweist sich bei Supportfragen als sehr wirkungsvoll und schnell. Fragen zu Produkten oder zum Unternehmen werden so entweder von anderen Usern beantwortet oder durch Kundenberater, die Fragen der Nutzer aufgreifen und sofort darauf reagieren", so Stenzel.
Dienstleister, die ihre Kundenbetreuung auf soziale Netzwerke ausdehnen, würden damit die Servicequalität steigern. Die große Masse an Standardfragen werde nicht über Call Center, sondern über Social Communities beantwortet. Es entstünden im Kundenservice Freiräume, um sich intensiver mit komplexeren Anfragen zu beschäftigen. „Es ist erstaunlich, wie zurückhaltend die Entscheider in deutschen Führungsetagen gegenüber Support-Lösungen mit Social Media-Anbindung derzeit noch sind. Oftmals realisieren Manager nicht, welche Community-Kompetenzen in der eigenen Service-Organisation schlummern und welche Suchmaschinenrelevanz webbasierte Kundendialoge bereits haben", so Björn Behrendt, Geschäftsführer der Service-Community.
Internet/Suchmaschine/Apple/iPad
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 06/04/2010 - Keine Kommentare
Die semantische Suchmaschine WolframAlpha kommt sowohl aufs iPad als auch auf E-Books. Nachdem das Unternehmen bekannt gegeben hatte, seine iPhone-App deutlich zu verbilligen - von stolzen 50 auf nur mehr zwei Dollar - wurde auch verlautbart, dass es künftig Apps für das Apple-Tablet sowie für E-Books geben soll. Die überteuerten Kosten für die iPhone-Applikation will WolframAlpha den Käufern rückerstatten. Wie US-Medien berichten, sollen die iPhone- und iPad-Anwendungen von WolframAlpha in einem Paket zum Preis von 1,99 Dollar angeboten werden. Dass der Internetdienst darüber hinaus auch ein E-Book-Programm startet, kommt etwas überraschend. Als erstes Angebot soll es eine iPad-Version von Theodore Grays Bestseller "The Elements: A Visual Exploration of Evry Known Atom in the Universe" geben. Wie umfassend das E-Book-Programm infolge ausfallen wird, ist noch unklar. WolframAlpha will mit der kompletten Palette erst später im zweiten Quartal starten. Die E-Book-Applikation integriert die Wissens-Suchmaschine von WolframAlpha in das Leseerlebnis von elektronischen Büchern. Wie genau die E-Book-Inhalte mit der "Wissensmaschine" verknüpft werden, ist aber ebenfalls noch nicht bekannt.
Politik/Wirtschaft/Industrie
Von Matthias Schmitz veröffentlicht am 06/04/2010 - Keine Kommentare

Nach Prognosen der Wirtschaftswoche steht die deutsche Industrie in den kommenden Jahren vor den stärksten Veränderungen. Im Vergleich zu den USA seien wir überindustrialisiert. Nur 13 Prozent des Bruttoinlandsproduktes entfielen in den USA vor dem großen Wirtschaftseinbruch auf das verarbeitende Gewerbe. In Deutschland sei der Anteil fast doppelt so hoch. „Noch immer hätten deutsche Industrieunternehmen weniger Dienst- und Produktionsleistungen ausgelagert. Das dürfte sich jetzt ändern", orakelt die Wirtschaftswoche. Um aus dem Tal der Tränen wieder aufzusteigen, müssten die Industrieunternehmen ihre gesamte Produktionsstrategie umkrempeln, um künftig Krisen besser abfedern zu können. Das habe weitreichende Folgen für den Produktionsstandort. „Fertigte ein Unternehmen bisher zu 60 Prozent in Hochlohnländern wie der Bundesrepublik, werden dies von 2011 an eher 50 Prozent sein", prophezeit nach dem Wiwo-Bericht der McKinsey-Berater Harald Proff. Wachstum finde meist über die Verlagerung auf Outsourcing-Spezialisten statt: „Nach meiner Erfahrung ist diese Prognose sogar sehr konservativ. Die Konsolidierung der deutschen Industrie wird noch deutlicher über die Auslagerung von Aktivitäten verlaufen, die nicht zu den Kernkompetenzen der Unternehmen gehören. Man wird sich stärker auf die Forschung, Entwicklung, Produktveredelung, User Interface, Design, Marketing und Vertrieb konzentrieren - wie es beispielsweise Apple seit Jahren perfekt vorlebt. Alles andere werden externe Spezialisten erledigen", so der After Sales-Experte Peter Weilmuenster, Vorstandschef von Bitronic.
Internet/Google/Buzz/Datenschutz
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 06/04/2010 - 1 Kommentar(e)
Mit einem Datenschutz-Reset reagiert Google auf die wachsende Kritik am Umgang mit privaten Informationen im Social Network Buzz. So werden seit dieser Woche User automatisch aufgefordert, ihre Privatsphäre-Einstellungen zu bestätigen oder gegebenenfalls zu ändern, berichtet die BBC. Neben Usern und Datenschützern hatte sogar der US-Kongress die Behörden dazu aufgefordert, den neuen Dienst und den Umgang mit privaten Informationen eingehend zu überprüfen. "Schon kurz nach dem Start von Google Buzz haben wir schnell realisiert, dass wir nicht alles richtig hingekriegt haben und alles daran gelegt, die Buzz-Erfahrung zu verbessern", so Todd Jackson, Produkt-Manager bei Buzz. "Unseren Usern Transparenz und Kontrolle zu geben ist uns sehr wichtig", so Jackson weiter.
Wirtschaft/Unternehmen/IT
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 31/03/2010 - Keine Kommentare
Rechtzeitig vor Ostern startet Apple sein iPad und damit laut Steve Jobs eine neue Gerätekategorie. Einmal mehr dürfte der Konzern viele Nachahmer finden. Denn die Organisatoren der IT-Messe Computex Taipei haben bestätigt, dass taiwanesische Hersteller dort Anfang Juni "zumindest zehn" Geräte zeigen werden, die dem Apple-Tablet ähneln. Zwar hält sich Chang Li, stellvertretender Generalsekretär des Computex-Mitveranstalters Taipei Computer Association, mit Details zu den Geräten noch zurück, berichtet IDG News Service. "Alle großen Laptop-PC-Unternehmen werden auf der Computex ein Tablet zeigen", kündigt er allerdings an.Zu den Notebook-Herstellern, die auf der Computex iPad-Konkurrenten vorführen werden, dürften somit wohl unter anderem Asus und MSI gehören. Beide Unternehmen sollen nach der iPad-Ankündigung bei ihren Tablet-Plänen unter Preisdruck geraten sein. Mit Acer hatte sich eine weitere taiwanesische Branchengröße im Januar noch etwas zurückhaltend in Sachen Tablets gegeben.
Sowohl Asus als auch Acer sind auf der CeBIT noch mit Convertible-Tablets mit Keyboard angetreten. Man darf also gespannt sein, ob die Hersteller bei der Computex wirklich mit tastaturlosen iPad-Konkurrenten aufwarten. Ähnliches gilt auch für MSI sowie taiwanesische ODMs wie insbesondere Quanta Computer und Compal Electronics, die Geräte für viele bekannte OEMs bauen.
Social Media/Sprachtechnologie
Von Sven Kersten-Reichherzer veröffentlicht am 30/03/2010 - Keine Kommentare
Multitasking am Steuer, ein längst gängiges und alltägliches Verhalten im Straßenverkehr. Die Gefahren der Ablenkung lauern überall: Essen, sich schminken, mit dem Beifahrer reden, die Kinder beaufsichtigen oder die Klimaanlage regulieren - all das lenkt Autofahrer im Straßenverkehr ab. Noch kritischer sind das Schreiben und Lesen von SMS, das Bedienen des Navigationsgerätes oder das Hantieren mit dem MP3-Gerät während der Fahrt. Nuance Nuance Communications, Inc. (NASDAQ: NUAN), hat im März 2010 zu einer Podiumsdiskussion mit den Herstellern Audi und Bury sowie dem ADAC und der Universität Braunschweig zu der Frage eingeladen, wie „Lenken ohne Ablenkung" tatsächlich funktionieren kann.
Medien/Internet/Social Media
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 27/03/2010 - Keine Kommentare
Der Keynote-Speaker der Fachmesse für digitale Werbung Swiss Online Marketing ist mit den traditionellen Medien Zeitung und Fernsehen hart ins Gericht gegangen. Für Sacha Wigdorovits, Verwaltungsrat und Geschäftsführer der Kommunikationsagentur Contract Media, ist ihr Verlust von Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Ansehen nicht weiter verwunderlich. Im Gespräch mit pressetext erklärt der Experte, was sie falsch gemacht haben und welche Anforderungen der Social-Media-Boom an klassische Medien stellt. "Die klassischen Medien tragen eine gewaltige Mitschuld an ihrem Prestigeverlust - durch ihre unglaubliche Trivialisierung und zunehmende Oberflächlichkeit", meint Wigdorovits gegenüber pressetext. Abgesehen von einigen wenigen Qualitätsblättern würden sie keinen echten Mehrwert mehr bieten und sähen davon ab, wirklich zu recherchieren. "Journalisten müssen aufhören, bloß Schreibtischtäter zu sein", unterstreicht der Branchenfachmann.
Wirtschaft/Unternehmen/ITK
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 26/03/2010 - Keine Kommentare

Die dänische Carlsberg Group hat mit dem ITK-Spezialisten Aastra einen auf fünf Jahre ausgelegten Managed-Services-Vertrag vereinbart. Unter dem Stichwort Unified Communications soll die Telefoninfrastruktur des Brauereikonzerns in ganz Europa standardisiert und modernisiert werden. Eingeschlossen sind 8.500 Nebenstellen in zahlreichen Ländern. Die ersten Installationen sind nach Angaben von Aastra in Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Polen, Schweden und Großbritannien geplant. Mit dem Vertrag steige Aastra zum alleinigen Anbieter von TK-Infrastruktur der Brauerei auf: „Wir waren auf der Suche nach einer Telefonanlage, mit der wir Aufträge und Anfragen effizienter bearbeiten können. Die Lösung sollte über alle Länder hinweg für unsere Mitarbeiter zur Verfügung stehen", sagt Sören Orland Pedersen, Netzwerk-und TK-Manager von Carlsberg. Ziel sei es beispielsweise, für rund 40 Prozent der existierenden Nebenstellen eine Mobilitätslösung einzurichten.
Wirtschaft/Unternehmen/Apple/iPad
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 26/03/2010 - Keine Kommentare
Der unter dem Pseudonym "geohot" bekannte Hacker George Hotz hat auf seinem Blog rund um das iPhone angekündigt, dass er einen neuen Jailbreak zum Knacken des Apple-Smartphones entwickelt habe. Dieser komme nicht nur gänzlich ohne Kabel aus, sondern "wird wahrscheinlich auch beim iPad funktionieren". Damit wirft das Apple-Tablet, das erst am 3. April seinen Marktstart zunächst in den USA haben wird, nun auch in der Jailbreak-Szene seinen Schatten voraus. Gerade unter amerikanischen Tech-Bloggern hatte diese Woche bereits für Aufsehen gesorgt, dass der große TV-Sender CBS offenbar mit Blick auf das iPad Web-Videos auf HTML5-Basis testet. Bisher hat Hotz lediglich ein YouTube-Video veröffentlicht, in dem er nach eigenen Angaben demonstriert, wie das iPhone in allen aktuellen Versionen rein softwareseitig geknackt werden kann. Dazu, wann dieser Jailbreak veröffentlicht wird, macht er noch keine Angaben. Er sorgt aber insbesondere mit der Aussage, dass damit auch das iPad zu knacken sein dürfte, für Aufsehen. Ob die Methode beim Tablet tatsächlich funktioniert, bleibt freilich abzuwarten.
Wirtschaft/Mobilfunk/Telekommunikation/Social Media
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 25/03/2010 - 1 Kommentar(e)
Im Dezember 2009 hat das Volumen des weltweiten Datenverkehr in Mobilfunknetzen erstmals jenes des Sprachverkehrs übertroffen. Diese von Ericsson im Rahmen der US-Mobilfunkmesse CTIA Wireless präsentiert Erkenntnis beruht auf Messungen in Mobilfunknetzen weltweit. Der Trend zu mobilem Breitband wird sich indes fortsetzen. Für die nächsten fünf Jahre werde jährlich eine Verdoppelung des Datenverkehrs erwartet, so der Netzwerkausrüster. In den letzten beiden Jahren hat der mobile Datenverkehr lauf Ericsson sogar um 280 Prozent zugenommen. Verantwortlich dafür sei insbesondere der Einsatz einer immer größeren Zahl an Smartphones und mobilen Computer. Zu den Inhalten, die wesentlich für einen starken mobilen Datenverkehr sorgen, zählen demnach soziale Netzwerke.Dazu, wie viele mobile Breitbandnutzer genau es weltweit gibt, gehen die Schätzungen auseinander. Hans Vestberg, President und CEO von Ericsson, sprach auf der CTIA von 400 Mio. Nutzern. Aktuelle Daten des Analystenhauses ABI Research dagegen geben 271 Mio. Vertragskunden Ende 2009 an, mit einem jährlichen Wachstum von 43 Prozent. Jedenfalls verursachen diese User inzwischen mehr Verkehrsvolumen als die deutlich über vier Mrd. Sprachtelefonie-Kunden weltweit.
Politik/Wirtschaft/China/Google/Internetzensur
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 24/03/2010 - Keine Kommentare
Googles List, so betitelt die FAZ den Gang des Suchmaschinenkonzerns nach Hongkong. Ob das am Ende wirklich so listenreich ist im Streit um die Internetzensur, wird sich noch zeigen. Denn schon kurz vor dem Umzug des chinesischen Servers google.cn „hatten Chinas staatliche Medien ein historisches Vorbild für die Affäre ausgemacht: den Opiumkrieg. Die East India Company war damals, 1842, federführend, als Großbritannien die Öffnung mehrerer wichtiger Häfen und die Duldung des Handels zumal mit Opium militärisch erzwang; die Souveränität Chinas war faktisch dahin. Seitdem habe sich kein Konzern mehr so dreist in die Angelegenheiten eines Landes einzumischen versucht, verkündete China Radio International, und Blogger wie ‚Xinxin‘ soufflieren: ‚Wer heute mit Google mitfühlt, sollte mal die Geschichtsbücher wälzen und über den Opiumkrieg nachlesen‘", schreibt die FAZ.
Die geschichtliche Analogie ist wohl innenpolitisch ein noch listenreicheres Vorgehen und sicherlich im Einvernehmen mit der Kommunistischen Partei in China propagiert worden. „Am verschärften Ton merkt man, wie heikel die Sache für Peking ist: Da Internetzensur unpopulär in China ist, bedarf es schon eines schweren geschichtspolitischen Geschützes, um auch diesen Konflikt auf einen patriotischen Nenner zu bringen. Wobei das Opium, das den Eigenwillen und die Widerstandskraft der Nation brechen kann, in diesem Fall das süße Gift ausländischer Meinungen und Informationen ist", so die FAZ. Vor den olympischen Spielen in Peking hatte ich ein Interview mit dem Sinologen Harro von Senger geführt, der sich intensiv mit der Strategem-Kunde im Reich der Mitte beschäftigt hat. Die Lebens- und Überlebenslisten werden für die chinesische Machtpolitik nun schon seit drei Jahrtausenden kultiviert.
In der westlichen Welt scheint man zu meinen, „Hintergrundwissen über die Volksrepublik China sei überflüssig, es genüge, von Fall zu Fall die Tagesereignisse zu verfolgen und mit westlichen Alltagswissen ad hoc zu reagieren", sagt von Senger. So durchkreuzte die Regierung in Peking die Pläne von Coca Cola und verhinderte die Übernahme des größten chinesischen Saftherstellers Huiyuan. Das 2,4 Milliarden Dollar schwere Geschäft schade dem „Wettbewerb" und sei daher auch nicht im Interesse der Verbraucher, erklärte verklausuliert das Handelsministerium. Bei ausländischen Investoren brach die übliche die Heulerei über das Reich der Mitte aus. Man spricht von Rückschlag, Verunsicherung und Protektionismus. In ihrem Expansionsdrang macht China keine Abstriche und kauft sich lustig in westliche Schlüsselbranchen ein. Zuhause hält Peking den Laden sauber. Die Empörungsspirale verläuft immer nach dem gleichen Muster, weil westliche Politiker und Manager einfach nicht kapieren, nach welchen Strategemen China vorgeht. Dabei hat Harro von Senger alles sehr genau dokumentiert.
Hier geht es zum kompletten Beitrag.
谷歌,鸦片战争和中国战略客户
谷歌的名单,被称为扎伊尔的搜索引擎公司当然香港。这是否是真正的目的,在互联网审查争端狡猾,还有待观察。对于google.cn前不久在中国服务器移动,"中国官方媒体已经确定了这一事件的历史先例:鸦片战争。东印度公司随后,在1842年,负责为英国,几个主要口岸的开放和默许的鸦片贸易,特别是在军事上执行,而对中国主权的几乎消失了。由于没有促使集团有更多试图干涉一个国家的内政,如此公然宣布,中国国际广播电台,像博客,欣欣","现在谁同情与谷歌,应时代的历史书籍和卷阅读有关鸦片战争,'"写道:法兰克福汇报。
历史比喻很可能是更多的国内的做法,当然同中国共产党的主张listenreicheres协议。 "在严厉的语气你体会到微妙的是北京的情况:随着互联网在中国审查制度是不得人心的,它已经需要一个重大的历史和政治枪使这一冲突的爱国分母。如鸦片,它可以打破自我的意志和韧性的民族在这种情况下,是外国的意见和信息甜蜜毒药,说:"法兰克福汇报。
之前在北京奥运会,我与冯汉学家胜雅律,谁一直与英国在中东战略客户深入采访。生活和生存的名单,为中国培养强权政治现在三千年。
在西方世界中,我们似乎认为,"人民共和国对中国的深刻了解是多余的,它足以追求逐案,每日事件和应对西方Alltagswissen专案的基础上,说:"胜雅律。因此,北京政府的计划,由可口可乐挫败和防止重大中国果汁生产商汇源收购。在2400000000美元严肃的商业坏的"竞争",因此消费者的权益不说,一个回旋处,商务部。对于外国投资者来说,通常的大哭起来,通过中央王国。目前的挫折,不确定性和保护主义的谈话。在其扩张中国是维护和购买西部关键部门的乐趣。家居清洁北京保持店。在Empörungsspirale始终遵循相同的模式,因为精明的西方政治家和管理者不是简单地将中国的什么计谋。冯本胜雅律已记录都很好。这是完整的贡献。
Wirtschaft/Politik/Medien/Zukunftstreffen/Öffentliche Hand/Sachsen-Anhalt
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 23/03/2010 - 12 Kommentar(e)

Das seit neun Jahren traditionell durch Trendforscher Sven Gábor Jánszky organisierte Zukunftstreffen findet in diesem Jahr erstmals in der Region Braunschweig und nicht mehr in Halle an der Saale statt. Für den 15. und 16. Juni 2010 lädt der Leiter des 2b AHEAD ThinkTanks erstmals auf Schloss Oelbers am weißen Wege bei Braunschweig ein. Bereits zu Jahresbeginn hatte er sein Unternehmen unbenannt, aus der forward2business Büro GmbH wurde die 2b AHEAD ThinkTank GmbH.
Jánszky erklärt den Namens- und Standortwechsel mit einer Trennung von regionalen Partnern am ehemaligen Standort Halle. "Damit befreien wir uns aus innovationshemmenden Abhängigkeiten, die drohten unseren selbstgesteckten Anspruch zu torpedieren, die innovativste Denkfabrik in Deutschland zu sein", so Jánszky. Das habe in erster Linie etwas mit den regionalen Förderern der öffentlichen Hand zu tun (Staatskanzlei, Stadt Halle, MDR, Mitteldeutsche Medienförderung, Medienanstalt Sachsen-Anhalt). "Diese gaben ja traditionell einen Zuschuss zum Zukunftskongress. Allerdings wurde dieser Zuschuss in den vergangenen Jahren mehr und mehr mit abenteuerlichen Forderungen verbunden, nach dem Motto: Der ThinkTank darf keine Veranstaltungen außerhalb des Zukunftskongresses und außerhalb von Halle durchführen", erläutert Jánszky gegenüber NeueNachricht.
Call Center/Medien
Von Silke Landwehr veröffentlicht am 23/03/2010 - Keine Kommentare

Die Fachzeitschrift CallCenterProfi beendet nach eigenen Angaben die Zusammenarbeit mit dem Verband Call Center Forum. Das geht aus einem Mitteilung des Magazins hervor. "CallCenterProfi beendet mit sofortiger Wirkung nach mehr als zehn Jahren die aktive Verbandsarbeit im Call Center Forum Deutschland. Die Gründe für diese - nach langer und reiflicher Überlegung getroffene - Entscheidung sind vielfältiger Natur. Auf die wichtigsten möchte ich gern eingehen", teilt die Chefredakteurin Simone Fojut mit. In einem offenen Brief "an die CCF-Mitglieder und alle Call Center-Interessierte" wandten sich die Vorstände Oliver Erckert und Thomas Zacharias - auch über den CallCenterProfi - an die Branche. Das Anliegen war es, mehr Mitglieder für das CCF zu werben, "für eine starke Branche". Man habe dem Verband "ein klares Prio 1 Thema gegeben: Mitgliedergewinnung". Parallel startete die Kampagne "Ich bin Mitglied!".
"Im gleichen Atemzug kehrten eine Handvoll Ausstatter und Zulieferer dem Verband den Rücken. Davon erfährt keiner etwas. Diese Fahnenflucht auf den so wichtigen Schritten des Marsches zum Ziel ist sicher nicht nur eine Folge der 'Strafgebühr für Nicht-Call Center' in der CCF-Beitragsstruktur, sondern auch ein Echo des Gefühls, ein Mitglied zweiten Grades und sowieso vordergründig nur aus Vertriebsaspekten im Verband engagiert zu sein. Auch wenn der Vorwurf teilweise berechtigt sein mag, so kommen wir doch hier zum ersten Mal mit einem wesentlichen Verbandsbenefit in Kontakt: Dem konkreten Nutzen für das jeweilige Mitglied. Und der kann nun mal sehr unterschiedlich gelagert sein", schreibt Fojut.
Wirtschaft/Service-Ökonomie/Industrie
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 22/03/2010 - Keine Kommentare
„So langsam sollten sich die Meinungsführer, die immer noch Weltbilder aus den Zeiten der florierenden Massenproduktion verbreiten, in ein stilles Kämmerlein zurückziehen und sich eines Besseren besinnen. Schaut man sich die vielen Servicebranchen an, die sich jetzt als Konjunkturlokomotive erweisen, erkennt man, wie hirnverbrannt die wirtschaftspolitischen Akzente in Deutschland immer noch sind. Wenn Industrie-Nostalgiker davor warnen, dass man nicht alleine vom Haare schneiden leben könne, haben sie nicht begriffen, was eine Dienstleistungsökonomie wirklich auszeichnet", kritisiert Bernhard Steimel, Sprecher des Nürnberger Fachkongresses Voice Days plus. Kein Service-Experte würde von einer Ökonomie ohne Produktion und Produkte träumen. Nur mit den alten Methoden des Fordismus sei kein Blumentopf mehr zu gewinnen.
Zukunft/Mobiles Internet/iPhone
Von Matthias Schmitz veröffentlicht am 18/03/2010 - Keine Kommentare
Klimawandel, Gesundheit, Demografie: Megatrends prägen die Märkte der Zukunft. Unternehmensstrategen, Innovationsmanager und alleZukunftsinteressierten können sich jetzt die 20 wichtigsten Megatrends auf ihr iPhone holen: Das Beratungsunternehmen Z_punkt hat mit der Megatrends App eine Trenddatenbank für unterwegs herausgebracht. Kurz nach Veröffentlichung war die Applikation nach Angaben des Beratungsunternehmens bei iTunes schon unter den Top-20 der Kategorie „Wirtschaft": „Der Trend zum mobilen Internet befeuert zunehmend den Wunsch unserer Kunden, wichtiges Trendwissen jederzeit verfügbar zu haben - auf Reisen, im Meeting, wo immer man sich mit der Zukunft seines Business beschäftigt", so Andreas Neef, Geschäftsführer von Z_punkt.
Internet/Schirrmacher/Mathematik
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 18/03/2010 - Keine Kommentare
Debattendompteur Frank Schirrmacher fürchtet sich vor den geheimnisvollen Algorithmen des Netzes: „Wir werden das selbstständige Denken verlernen und wir werden uns in fast allen Bereichen der autoritären Herrschaft der Maschinen unterwerfen." Der Grund ist die schiere Menge der im Netz verfügbaren Daten, die unsere Aufmerksamkeitsressourcen heillos überfordern - weswegen wir uns auf die Softwareagenten und digitalen Roboter der Ordnungsprogramme des Internets verlassen müssen. Damit aber erleben wir eine Externalisierung des Denkens, dass sich fortan außerhalb unseres Gehirns als algorithmengesteuerter Prozess in der Cloud abspielt. Diese Thesen leiert der FAZ-Herausgeber in seiner Reden-Tournee durch Deutschland als semantische Endlosschleife herunter. Al-Khwarizmi hätte wohl nie gedacht, dass seine algebraischen Denkanstöße zu so weitreichenden Folgen führen könnten. Meint Schirrmacher eigentlich Algorithmen mit polynomialer oder mit exponentieller Laufzeit? Kann der Feuilletonist eine Lösung für das Boole'sche Erfüllbarkeitsproblem präsentieren?
Kino/Werbung/Sprachcomputer
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 18/03/2010 - 1 Kommentar(e)
„Wir wollten zwei Grenzen aufheben: die eine zwischen Film und Game, die andere zwischen Handlung und Zuschauer. Wir wollten weg von der strikten Trennung: dort Leinwand und Handlung. Hier der passive Zuschauer hinter seinem riesigen Popcorn-Becher. Vielleicht sollte man den Erfolg unseres Films an der Zahl ungewollt umgestoßener Popcorn-Becher messen", erklärt Andreas Henke, Creative Director von Jung von Matt.
Wirtschaft/Europa
Von Silke Landwehr veröffentlicht am 17/03/2010 - 1 Kommentar(e)
Das ifo Institut für Wirtschaftsforschung hat auf seiner Internetseite ein umfangreiches Informationspaket zur Krise der griechischen Staatsfinanzen zusammengestellt. Unter http://www.cesifo-group.de/link/_Griechenland-Krise finden Interessierte Daten zur griechischen Wirtschaft, der Bedeutung Griechenlands innerhalb der EU sowie zur Staatsverschuldung Griechenlands. Weiter enthalten sind Hintergrundinformationen zu den Regeln über gegenseitige Hilfen im EU-Vertrag, zu den Stabilitätskriterien für die Euro-Staaten und zu den Problemen mit den griechischen Statistiken.
Social Media/Facebook/Google
Von Martin Jan Stepanek veröffentlicht am 16/03/2010 - Keine Kommentare
Die Popularität von Facebook hat einen neuen Höhepunkt erreicht. In der vergangenen Woche verzeichnete das Social Network in den USA erstmals mehr Zugriffe als Google, so eine aktuelle Erhebung von Hitwise Intelligence. Dies war Facebook in der Vergangenheit bisher nur an einzelnen Tagen, wie am 24. Dezember oder am Neujahrstag gelungen. Für Google verheißen die neuesten Zahlen trotz des eigenen moderaten Zuwachses nichts Gutes. "Die Kerngröße im Webgeschäft sind neben den Zugriffsraten und der Verweildauer in erster Linie die Daten, die User generieren. Google droht hier wertvolle Ressourcen an Facebook zu verlieren", analysiert Social-Media-Experte Thomas Burg, Geschäftsführer von Socialware, im Gespräch mit pressetext. Facebook könne von einer beinahe beängstigenden Menge an persönlichen Daten und Informationen profitieren - lediglich an der Auswertung und Verwertung für kommerzielle Zwecke hapere es derzeit noch.
Wirtschaft/Kundenservice/Kongress/Nürnberg
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/03/2010 - Keine Kommentare

Smarte Servicestrategien, konkrete Lösungen und messbare Ergebnisse zum Thema Interaktionstechnologien für Kunden stehen im Mittelpunkt des zweitägigen Kongressprogramms der Nürnberger Voice Days plus, die in diesem Jahr vom 12. bis 13. Oktober stattfinden. Gesucht werden nach Angaben der Veranstalter Referenten, die zu innovativen Servicekonzepten und aussagekräftigen Praxisbeispielen für die erfolgreiche Gestaltung der Kundeninteraktion. „Aus Kundensicht muss alles einfacher werden. Aus Anbietersicht ist die richtige Balance zwischen Automatisierung und Personalisierung gefragt. In gesättigten Märkten wird der smarte und intelligente Kundenservice zum Erfolgsfaktor. Damit müssen Dienstleistungen in Zukunft mit der gleichen Akribie ‚designt‘ und ‚gebaut' werden, wie die technologischen Innovationen des industriellen Zeitalters", erläutert Bernhard Steimel, Sprecher der Voice Days plus, die Ziele des Kongresses und der begleitenden Fachmesse. Wichtig seien Tante Emma-Effekte auf allen Kundenkanälen: „Perfekter Service ist personalisierter Service. Wie bei meinem Lieblingsladen um die Ecke, wo die Verkäuferin meinen Namen kennt, meine Vorlieben, mein letztes Anliegen und mir immer ein nettes Wort gönnt. Wichtig ist auch ein ‚Service Design Made in Germany‘. Wir müssen uns auf die Forschung und Entwicklung konzentrieren, auf die Veredelung von Produkten, auf die Verbesserung der Produktvermarktung und auf smarte Servicekonzepte. Wir sind auf der Suche nach dem nach dem Steve Jobs-Gen: Die bahnbrechenden Innovationen setzen vorherrschenden Marktregeln außer Kraft. Zu den erfolgreichsten Innovatoren zählt deshalb Apple-Chef Steve Jobs. Sein Unternehmen erzielt selbst in Krisenzeiten Rekordumsätze. Der angeschlossene Dienstleistungsumsatz wird von Experten auf Faktor 8 geschätzt. So etwas ist sollte in Deutschland auch möglich sein", sagt Steimel.
Musik/Internet/Cloud Computing
Von Georg Eckelsberger veröffentlicht am 15/03/2010 - Keine Kommentare
Wenn es darum geht, wie Menschen zukünftig Musik konsumieren sollen, sind sich Brancheninsider einig: Songs sollen nicht mehr auf den MP3-Player oder das Handy kopiert werden, sondern aus dem Netz gestreamt und damit auf unterschiedlichen Endgeräten genutzt werden können. Was für den Konsumenten viele neue Möglichkeiten bietet, stellt jedoch erneut große Herausforderungen an die Musikindustrie. Zwar soll die neue Technik die Lust der Kunden auf Musik neu entfachen, in Bezug auf Copyright und Lizenzen ergeben sich jedoch neue Probleme. Dennoch soll mit der Musik aus der Cloud das Konzept des tatsächlichen, persönlichen Besitzes von Musik überholt sein, berichtet die New York Times. Eine neue Generation von Konsumenten sei eher bereit, eine Gebühr für unbeschränkten Zugang zu einer virtuellen Jukebox zu bezahlen, als einzelne Songs zu kaufen.
Internet/Wikipedia/Kollaboration/Wissensmanagement
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 12/03/2010 - 36 Kommentar(e)
Die Qualität von Wikipedia-Einträgen hängt davon ab, wie die Autoren untereinander zusammenarbeiten. Die Kollaborationsmuster haben einen direkten Effekt auf die inhaltliche Qualität eines Artikels. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der Universitätsprofessorin Sudha Ram vom Eller College of Management an der University of Arizona in Kooperation mit dem Doktoratsstudenten Jun Liu. Bisher hätten sich Untersuchungen zu Wikipedia hauptsächlich damit beschäftigt, wie groß die Gesamtzahlen von Bearbeitungen sind oder wie viele Autoren an einem Beitrag mitgeschrieben haben, so Ram. "Was gefehlt hat, war eine Erklärung dafür, wieso manche Artikel von hoher Qualität sind und andere nicht." "In vielen Artikeln ist es tatsächlich so, dass erst in der Zusammenarbeit verschiedener Autoren ein wirklich guter Artikel entsteht. Es werden unterschiedliche Sichtweisen aufgenommen, verschiedene Quellen herangezogen, der Stil, die Rechtschreibung und die Grammatik werden gemeinschaftlich überarbeitet und so weiter", bestätigt auch Pavel Richter, Geschäftsführer Wikimedia Deutschland, Rams Untersuchungsergebnisse gegenüber pressetext. Es gelte die Aussage "Vier Augen sehen mehr als zwei" auch für Wikipedia.
Social Media
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 11/03/2010 - Keine Kommentare

Der Kurznachrichtendienst Twitter wird zwar häufig in eine Reihe mit den schnell wachsenden Social Networks gestellt und in einem Atemzug mit Facebook oder MySpace genannt. Den Sicherheitsspezialisten der Barracuda Networks zufolge entwickelt sich das Portal aber vielmehr zu einem globalen Newsfeed. Nur 21 Prozent der Nutzer seien "wahre Twitter-User" und machen von ihrem Account regelmäßig Gebrauch. Der überwiegende Großteil sei hingegen nur Teil der Plattform, um die Kurznachrichten anderer User zu lesen, statt selbst welche zu schreiben.
Wirtschaft/Arbeit/Büro/Wissensmanagement
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 10/03/2010 - Keine Kommentare

In seinem neuen Opus Meconomy stellt der Autor Markus Albers einige wichtige Fragen über modernes Arbeiten und wie man das tägliche Chaos seines beruflichen Daseins in den Griff bekommen kann. Wie viel Zeit brauchen wir, um produktiv und kreativ zu sein? Um jene Dinge zu verfolgen, die uns wirklich wichtig sind? Und was müssen wir aufgeben, einschränken oder abschaffen, um die Ressourcen zu haben, etwas Neues zu schaffen? "Wer Dinge schaffen will, egal ob ein Buch, einen Song oder einen Businessplan, muss - es hilft alles nichts - die permanente Erreichbarkeit und die ständige Ablenkung eindämmen. Und zwar nicht nur diejenige durch Job, Kollegen und Chefs. Sondern auch durch Freunde, Friends, Kontakte, andere Twitterer und eigene Follower. Die Position vertritt vehement der Produktivitätsexperte Merlin Mann. Er kämpft gegen die allgegenwärtige Versuchung, sich ablenken zu lassen, beschäftigt zu tun, aber nichts Produktives oder Kreatives zu schaffen. Der moderne Mensch, so sagt er gern, ist wie der Mitarbeiter eines Sandwich-Ladens, der lauter Bestellungen entgegennimmt, diese auf Zettel schreibt und die Zettel dann in immer neuen Reihenfolgen sortiert, immer wieder überlegt, wie man all diese Aufträge am effektivsten abarbeiten könnte - aber vor lauter Sortieren und Planen nie dazu kommt, die Brote zu belegen. ‘Don't just take orders, make sandwiches', lautet Manns Ratschlag, der natürlich in übertragendem Sinn zu verstehen ist. Dabei nützen Tools und Techniken, die ich in meinem Buch beschreibe. Ich selbst könnte zum Beispiel ohne Evernote, Things, GTD, und Zero-Inbox nicht mehr arbeiten", erläutert Albers im Interview mit "Kunst und so".
Social Media
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 10/03/2010 - Keine Kommentare
San Francisco, pte - Twitter setzt auf mehr Sicherheit und will ab sofort noch stärker gegen Phishing, Malware und Spam vorgehen. Wie der Microbloggingdienst im Unternehmensblog bekannt gibt, wird ein neues Anti-Phishing-Tool gestartet. Damit soll das Twitter-Sicherheitsteam Links, die über die Seite verbreitet werden, besser überprüfen können und potenzielle Angriffe schon im Vorfeld einschränken.
"Twitter sollte auf jeden Fall selbst Sicherheitsmaßnahmen ergreifen, um seine Nutzer zu schützen. Eine Möglichkeit, User vor Links zu Sites mit schadhaftem Content abzusichern, ist die Nutzung von Web Reputationsdiensten und dynamischen URL-Filtern", sagt Angelika Felsch, Securtity-Expertin bei Cisco, gegenüber pressetext. Vorbeugende Maßnahmen seien immer dann erfolgversprechend, wenn sie ganzheitlich betrachtet werden. "Die Sicherheitsanforderungen an die IT steigen aufgrund des Wandels in der modernen Arbeitswelt: Dienste und Anwendungen werden heute flexibel bereitgestellt - unabhängig von Zeit, Ort und Endgeräten. In derart verstreuten Umgebungen reicht es nicht mehr aus, einzelne Systeme nach dem Single-Point-Prinzip abzusichern", so Felsch weiter.
Soziale Netzwerke werden durch ihren Boom auch immer stärker zu einem Spielplatz für Cyber-Kriminelle, meint die Expertin. "Nutzer dieser Netzwerke haben großes Vertrauen zu den Mitgliedern ihrer Communitys und treffen oft keinerlei Vorsichtsmaßnahmen bei der Eingabe persönlicher Daten oder im Umgang mit Links, wodurch die Ausbreitung von Malware und Viren über diese Plattformen allein im letzen Jahr um 40 Prozent zugenommen hat."
Wirtschaft/Unternehmen/Computer/Informationstechnologie/absatzwirtschaft
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 10/03/2010 - Keine Kommentare
IT-Fachmann Jörg Frey, Geschäftsführer der Freiburger Softwarefirma Haufe-Lexware, hält die Neuausrichtung von Microsoft für bemerkenswert, bei der Windows 7-Kampagne nicht mehr die technischen Features in den Vordergrund zu stellen, sondern den Kundennutzen. „Da sehe ich eine Abkehr von den klassischen Marketinginstrumenten, die in der IT-Branche bislang üblich waren und noch sind. Bei den Hardware-Anbietern erlebt man allerdings immer noch eine sehr techniklastige Litanei in der Kommunikation mit den Kunden. Mit einer Riesenliste von Aufzählungen über die Anwendungsmöglichkeiten des Systems geht man im Marketing an den Bedürfnissen der potenziellen Käufer vorbei", so Frey gegenüber der absatzwirtschaft (März-Ausgabe). Es gebe einen klaren Trend im Marketing, den Kunden selber zu Wort kommen zu lassen über die Sinnhaftigkeit des Produktes.
„Damit wird die Marke wesentlich glaubwürdiger und die Akzeptanz im Markt steigt. Darauf setzt auch die neue Windows 7-Kampagne", sagt Frey. Viele IT-Firmen würden zu sehr die eigene Produktentwicklung bei den Botschaften einbeziehen und nur eine Flut von technischen Details in den Vordergrund stellen. „Das ist verständlich, weil man es hier mit Technikern zu tun hat. Auf der anderen Seite bei den Käufern sitzen aber häufig Nicht-Techniker, die mit den vielen Informationen nichts anfangen können. Man muss sich also mehr mit der Frage beschäftigen, warum ein Produkt wirklich gekauft wird. Kunden haben in der Regel ein Problem und suchen nach einer Lösung. Die Kluft muss man überbrücken", empfiehlt der Geschäftsführer von Haufe-Lexware, die vor allen Dingen mittelständische Kunden ansprechen. „Einen Metzgermeister, einen Handwerksbetrieb oder Pizzabäcker interessiert überhaupt nicht, was unter der Haube steckt. Dieser Klientel muss man mit einer einfachen und klaren Sprache die wichtigsten Dinge einer IT-Anwendung vermitteln. Wenn ich einfach und glaubwürdig nach außen kommuniziere, muss das Produkt halten, was ich verspreche und es muss einfach zu bedienen sein", so das Credo von Frey. So sieht es auch Peter B. Zaboji, Chairman des Frankfurter After Sales-Spezialisten Bitronic: „Obsessionen für technische Perfektion sind ja schön und gut. Am Ende des Tages ist der Markterfolg entscheidend und nicht die Selbstverliebtheit von Ingenieuren. In vielen IT-Unternehmen sind Marketing, Management und Führung immer noch viel zu herstellerorientiert", kritisiert Zaboji.
Wirtschaft/Management
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 10/03/2010 - Keine Kommentare

Wer Karriere machen will, sollte seine Gedanken in angemessene Worte kleiden, so der Ratschlag von Earl Chesterfield - publiziert vor über 200 Jahren in dem Buch „Briefe an seinen Sohn Philip Stanhope über die anstrengende Kunst ein Gentleman zu werden". Chesterfields Grundsätze sind nach Auffassung des Wirtschaftspublizisten Erhard Glogowski auch heute noch aktuell. „Neben BWL-Studium, Managementkursen oder Trainee-Ausbildung spielt die Erziehung eine grosse Rolle bei der Frage, ob Kinder später im Unternehmen erfolgreich Verantwortung übernehmen oder nicht", so Glogowski. Philip Dormer Stanhope, der vierte Earl of Chesterfield (1694 - 1773), hatte es sich zur Lebensaufgabe gemacht, seinen unehelichen Sohn Philip auf dessen spätere Karriere vorzubereiten. Voltaire äusserte sich nach der Lektüre des Werkes geradezu emphatisch und empfahl es Friedrich II. „Man kann viel daraus lernen, ja ich möchte behaupten, dass es das beste Buch ist, das je über Erziehungsfragen geschrieben wurde", führte Voltaire aus. In Chesterfields Bildungsprogramm nahmen die für eine parlamentarische oder diplomatische Laufbahn erforderlichen Wissensgebiete die wichtigste Stelle ein: Geschichte, mit den dazugehörigen Hilfswissenschaften Geographie und Chronologie, Staats- und Rechtskunde, Sprachen und Rhetorik, schliesslich das Buch der Bücher - die Kenntnis der Welt und des Menschen.
Öffentlicher Dienst/IT/Beruf
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 08/03/2010 - 1 Kommentar(e)

Eine hochkarätige Diskussionsrunde mit Vertretern des öffentlichen Dienstes informierte beim Cebit-Karriereforum der Computerwoche über die beruflichen Perspektiven für Informatiker im Staatsdienst. Mit von der Partie waren Klaus-Peter Tiedtke vom Beschaffungsamt des BMI, Horst Flätgen vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Heinz-Dieter Meier vom Bundespolizeipräsidium und Dr. Christoph Latsch vom Bundesinnenministerium (BMI). Die Behördenvertreter sind auf der Suche nach qualifizierten IT-Fachkräften, sowohl Berufsanfänger als auch Bewerber mit Berufserfahrung. Die Einsatzgebiete sind vielfältig und auch die Bezahlung sei leistungsgerechter, so der Tenor der Experten. Die gängigen Klischees für den Staatsdienst würden der Vergangenheit angehören, betonte Amtschef Klaus-Peter Tiedtke. „Wir bieten sichere Arbeitsplätze mit geregelten Arbeitszeiten - Überstunden können abgebaut werden. Unser Tätigkeitsbereich ist vielseitig. Wir bilden die Schnittstelle zwischen Verwaltung und Wirtschaft. Es gibt vielfältige Aufstiegschancen. Zudem unterstützen wir unsere Beschäftigten dabei, sich zielgerichtet weiterzubilden", so Tiedtke.
Cebit/Internet/Politik/Datenschutz
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 04/03/2010 - Keine Kommentare
Trendforscher Sven Gábor Jánszky hat auf der Cebit ein umfassendes Engagement der Kommunikationsbranche für einen modernen Datenschutz gefordert. Die Diskussion der vergangenen Tage habe das aktuelle Dilemma deutlich aufgezeigt: „Die Wirtschaft wartet auf regulatorische Vorgaben der Politik, während die Politiker dazu kaum in der Lage sind, sondern fernab von technologischen Trends und dem Wandel der Lebenswirklichkeiten der Menschen agieren" sagte Jánszky in Hannover. Die Kommunikationsbranche müsse den Datenschutz neu erfinden.
Die heutige Datenschutzdebatte sei deshalb ein Relikt der alten Zeit. Der Datenschutz der Zukunft werde nicht die Freigabe der Daten verhindern, sondern dem Bürger eine Möglichkeit schaffen, seine Daten freizugeben und gleichzeitig die Souveränität über seine Daten zu behalten. Pharisäerhaft sei die Kampagne von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner gegen Internet-Größen wie Facebook, Apple, Google oder Microsoft, moniert Bernhard Steimel, Sprecher der Voice Days plus: „Wer Kritik an der kommerziellen Nutzung privater Daten in dieser Form übt, hat die Prinzipien der Online-Welt immer noch nicht kapiert. Als Verbraucher stelle ich gerne Daten zur Verfügung, wenn ich dafür einen perfekten personalisierten Service erhalte oder umsonst Dienste nutzen kann. Wie bei meinem Lieblingsladen um die Ecke, wo die Verkäuferin meinen Namen kennt, meine Vorlieben, mein letztes Anliegen, mir immer ein nettes Wort gönnt und persönliche Empfehlungen. Bei Facebook fungieren meine Freunde als Filter für Informationen, bei Google sind es Algorithmen. Das ist mir allemal lieber, als wenn Sicherheitsbehörden Daten ausspionieren und für undurchsichtige Aktionen verwenden", sagt Steimel.
Wirtschaft/Medizin/Gesundheit/ITK
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 04/03/2010 - Keine Kommentare
Krankenhäuser wollen sich von gigantischen Papierbergen, die im medizinischen Alltag anfallen, befreien. Röntgenbilder werden nicht mehr als Blatt sondern auf dem Computerbildschirm dargestellt, für die Auswahl ihrer Mittagsmahlzeit machen die Patienten keine Kreuzchen mehr auf dem klassischen Wahlzettel, stattdessen werden die Wünsche direkt in einem kleinen Computer gespeichert, Patientenakten werden digitalisiert und die klassischen Archive schrumpfen auf die Größe eines Computerchips. „Es ist technisch vorstellbar, dass der Arzt ein Notebook mit zur Visite ans Krankenbett nimmt", sagt Andreas Koppenhagen, stellvertretender Verwaltungsleiter und Datenschutzbeauftragter des St. Josef-Hospitals in Bochum, gegenüber der WAZ.
Wirtschaft/Unternehmen/Internet/Cloud Computing
Von Christian Schrimpf veröffentlicht am 04/03/2010 - 1 Kommentar(e)
Cloud Computing ist längst nicht nur mehr ein Schlagwort in IT-Kreisen. Die Auslagerung von IT-Services wird zunehmend ein Thema für Unternehmen. Die Chancen und Möglichkeiten, die sich hier bieten, haben Experten am E-Day der Wirtschaftskammer Österreich am Donnerstag http://www.eday.at in Wien erörtert. Die Empfehlung war, sich diesem Technologie-Trend zu öffnen.
Während Privat-User heute täglich Open-Source-Anwendungen nutzen, Fotoalben auf öffentliche Plattformen wie Picasa der Masse zur Verfügung stellen, oder ihre Einnahmen-Ausgaben-Rechnung online abwickeln, zögern die Unternehmen oft noch. Der Nutzen der Betriebe liegt dabei auf der Hand. Zum einen werden Kosten für teure Lizenzen oder Software eingespart, zum anderen eigene Ressourcen geschont.
Literatur/Rezensorium
Von Matthias P. Lubinsky veröffentlicht am 03/03/2010 - Keine Kommentare
Was ist Müßiggang? Was macht einen Müßiggänger aus? Wort und Typus scheinen nicht mehr richtig angesagt zu sein. Denn irgendwo gehört hat man sie. Was sich jedoch dahinter verbirgt, ist den meisten ein wenig schleierhaft. Macht man die Probe aufs Exempel und fahndet nach dem vermeintlich ausgestorbenen Müßiggänger mittels der meistgenutzten Internet-Suchmaschine Google, so erhält man schlappe 130.000 Einträge. Viele betreffen einen erfolgreichen Sportler mit dem Namen Müßiggang. Zum Vergleich: Googelt man „Geld", so zeigt einem der US-amerikanische Suchdienst über 74 Millionen Einträge. Das sagt eine Menge über die Prioritäten in unserer Gesellschaft. Dagegen schreibt Gisela Dischner in ihrem „Wörterbuch des Müßiggängers" Geld regiere nicht die Welt des Müßiggängers. Der versuche, das nötige Geld mit möglichst geringem Aufwand zu beschaffen. Im weiteren Text zu diesem Stichwort zitiert sie Autoren, die sich in kluger Weise mit dem Wesen und den Folgen des Geldes beschäftigt haben. Nach Rilke den Soziologen Georg Simmel, der zum Ende des 19. Jahrhunderts schrieb, das Geld schiebe sich zunehmend zwischen die Menschen und verhindere, dass sie echten Kontakt haben.
Medien/USA
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 03/03/2010 - Keine Kommentare
Das Wall Street Journal (WSJ) startet ab April eine eigene New-York-Ausgabe. Das bestätigte News-Corp-Chef Rupert Murdoch am Dienstag erstmals öffentlich und sagte der New York Times damit indirekt den Kampf an. Neben dem Erzrivalen New York Times tritt das WSJ damit aber auch in Konkurrenz zu anderen Medien, die in der Region etabliert sind, so auch der hauseigenen New York Post. "Sie haben wahrscheinlich schon ein bisschen über den neuen New-York-Teil gelesen. Wir werden den Teil ganz neu hinzufügen und haben dafür auch eigene Reporter und Redakteure", so Murdoch bei der Präsentation des Projekts in New York. Die Ausgabe werde diverse Themen wie Politik - lokal und international - und Wirtschaft, Kultur, Sport und Immobilien umfassen. Insgesamt sollen rund 35 Journalisten daran arbeiten, heißt es aus informierten Kreisen.
Computer/Internet/Marketing/Cebit
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 02/03/2010 - 1 Kommentar(e)
Steve Wozniak ist ein begnadeter Mathematiker und zählt zu den legendärsten Computeringenieuren aller Zeiten. So stilisiert sich zumindest der frühere Weggefährte von Steve Jobs und Erfinder des Apple I in seiner eigenen Biografie. Was Wozniak nicht ist, ein Marketinggenie. Das wollte er nie sein und äußert sich dementsprechend enttäuscht, dass sein alter Kumpel Jobs nicht den Ingenieur in den Mittelpunkt des Unternehmens stellte. Von Anfang an war Apple als Marketing-Unternehmen konzipiert: „Das Produkt wird sich mit anderen Worten danach richten, welche Wünsche und Anforderungen die Marketing-Abteilung bei den Kunden finden wird. Das ist das genaue Gegenteil von einem Ort, wo Ingenieure einfach das konstruieren, was ihnen Spaß macht, und das Marketing anschließend Wege findet, um das Produkt zu vermarkten", so Wozniak. Genau das sei der Grund, warum „Woz" nur noch über alte Zeiten sinniert und Steve Jobs zu den erfolgreichsten IT-Unternehmern der Welt zählt, meint Peter B. Zaboji, Chairman des Frankfurter After Sales-Spezialisten Bitronic, nach einem Bericht der Zeitschrift absatzwirtschaft: „Obsessionen für technische Perfektion sind ja schön und gut. Am Ende des Tages ist der Markterfolg entscheidend und nicht die Selbstverliebtheit von Ingenieuren. In vielen IT-Unternehmen sind Marketing, Management und Führung immer noch viel zu herstellerorientiert", kritisiert Zaboji zum Start der Computermesse Cebit.
Wirtschaft/Unternehmen/ITK/Cebit
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 01/03/2010 - 1 Kommentar(e)
Auf der diesjährigen Computermesse Cebit wird wieder viel von Konvergenz, Unified Communications, Web 2.0, Echtzeitkommunikation, Skype oder VoIP geredet. Experten halten es aber für notwendig, den Buzzwords, Presseschlagzeilen und PowerPoint-Folien auch Taten folgen zu lassen: „Die Konvergenz ist ja schon längst Realität. Jetzt ist es wichtig, dass die angebotenen Lösungen auch zu den Unternehmensprozessen passen", sagt Andreas Latzel, Deutschlandchef des ITK-Spezialisten Aastra in Berlin. Um das große Thema Unified Communications ins Laufen zu bringen, müsse man die Geschäftswelt gut verstehen und die Technologie beherrschen. „Das ist unser täglicher Job. Wir kommen aus der Ecke, wo Datenübertragung in Echtzeit eine große Rolle spielt. Ein wichtiger Faktor für erfolgreiche Projekte ist auch, die Anwender auf den Entwicklungspfad mitzunehmen und nicht am Ende mit einer völlig neuen Konstellation zu konfrontieren", so Latzel.
Wirtschaft/Mittelstand/Informationstechnologie/Cebit
Von Martin Jan Stepanek veröffentlicht am 01/03/2010 - Keine Kommentare

Die Computermesse Cebit spaltet die ITK-Welt. Während der Messeveranstalter die CeBIT naturgemäß als stärksten Marktplatz der digitalen Industrie lobt und ihr eine ungebrochene Zugkraft konstatiert, hat die Messe auch 2010 erneut mit einem Ausstellerrückgang zu kämpfen. Vor allem der IT-Mittelstand sieht sich gegenüber Großkonzernen wie Microsoft, Intel oder SAP benachteiligt: "Viele Mittelständler haben das Gefühl, dass die Messeleitung kein wirkliches Interesse am Mittelstand hat und ausschließlich darauf bedacht ist, die Großkonzerne zu halten. Abgesehen davon, dass die guten Hallen für mittelständische Aussteller ohnehin kaum zugänglich sind, sind die Mietgebühren weiterhin viel zu hoch", kritisiert Oliver Grün, Vorstandsvorsitzender des VDEB Verband IT-Mittelstand, im Gespräch mit pressetext.
Wirtschaft/Telekommunikation
Von Matthias Schmitz veröffentlicht am 25/02/2010 - Keine Kommentare
Das ITK-Unternehmen Aastra und der Headset-Hesteller Plantronics besiegeln eine weitreichende Partnerschaft. Die beiden auf Kommunikation spezialisierten Unternehmen wollen nach eigenen Angaben noch stärker darauf achten, dass neu entwickelte Produkte miteinander kompatibel sind. Bereits zu Beginn der Kooperation habe sich gezeigt, dass zahlreiche Headsets auf den Aastra-Plattformen und Endgeräten problemlos miteinander funktionieren. Aastra bescheinige Plantronics diese Kompatibilität mit einer Zertifizierung im Aastra Approval Partner Programm A2P2.
Wirtschaft/Kundenservice/Call Center/Umfrage
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 25/02/2010 - Keine Kommentare

Nach einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens DIMA, die im Auftrag von Nuance durchgeführt wurde, kommt der bayerische Dialekt deutschlandweit am besten an. Dagegen werden Thüringerisch, Sächsisch und Pfälzisch als am wenigsten einladend beurteilt. Bei der Frage: „Welche Dialekte hören Sie überhaupt nicht gerne, wenn Sie beispielsweise mit einer Person einer Behörde oder eines Unternehmens telefonieren?" gibt mehr als jeder zweite Befragte zu Protokoll, den sächsischen Dialekt nicht besonders gerne zu hören. Beim telefonischen Kundendienst präferieren die meisten Deutschen einen Gesprächspartner, der den gleichen Dialekt wie man selbst spricht. Bei der Frage, ob eine weibliche oder männliche Stimme am Telefon sympathischer und einladender ist, empfinden ein Drittel der Männer eine weibliche Stimme sympathischer. Auch haben Männer eher zu einer weiblichen Stimme Vertrauen als zu einer männlichen. Frauen dagegen haben deutlich seltener eine Präferenz, wenn es um die Sympathie und das Vertrauen männlicher und weiblicher Stimmen geht.
Die Studie konnte nachweisen, dass es allgemeingültige Anforderungen an die Stimme einer Marke gibt: sie muss bei seriösen Firmen eher informativ, helfend und sachlich sein. Die Anforderungen an die jeweilige Stimme werden vom Image der jeweiligen Marke beeinflusst. Für die Unternehmen, die als traditionsreiche, seriöse Dienstleister gelten, sind die bevorzugten Eigenschaften der Stimmen „innovativ", „sachlich", „seriös" und „helfend". Dagegen sind keine emotionalen Stimmcharakteristika gefragt, wie „lässig", „autoritär" oder „kokett". Bei Unternehmen, die ein jüngeres Publikum ansprechen, sollte die Stimme zusätzlich zu den Eigenschaften „innovativ" und „helfend" vor allem „lebendig", „fröhlich", „lässig" und „unbeschwert" klingen.
Werbung/Internet
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 25/02/2010 - Keine Kommentare

Die massiven Veränderungen in der Werbe- und Marketingwelt der vergangenen Jahre haben Werbetreibende und Unternehmen vor stets neue Herausforderungen gestellt. Die Sales-Marketing-Messe trägt den aktuellen Trends und der weiteren Entwicklung Rechnung. "In der Krise fand eine starke Verlagerung zur Online-Werbung statt", sagt Walter Richter, Geschäftsführer des Veranstalters Netcomm, im Gespräch mit pressetext. Gerade jetzt sei das Motto "Kunden finden, Kunden binden" treffend.
Mit den Themen Online-Marketing, Kundenbeziehungsmanagement (CRM), Dialog- sowie Performancemarketing und Werbemittel widmet sich die B2B-Kongressmesse in diesem Jahr verschiedenen Schwerpunkten, die von den Veränderungen im Werbemarkt betroffen sind. "CRM ist in Unternehmen häufig in den Abteilungen Marketing und Vertrieb getrennt", erläutert Richter. Durch die Einbindung und Zusammenführung von CRM in beiden Bereichen sowie gezielte Aktionen könne der Vertrieb jedoch unterstützt werden.
Schelmenroman/Medien
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 24/02/2010 - Keine Kommentare

Um zu verstehen, wie die "Beratungswirtschaft der Internetspezialisten ohne echte wirtschaftliche Erfolge jenseits der eigenen Einnahmen funktioniert, sollte man keine Untersuchungen bemühen, sondern ins Bücherregal greifen: Dort findet man den ‘Gil Blas' des französischen Autors Alain René Lesage von 1715, der die Gattung des Schelmenromans zu einem ersten Höhepunkt brachte. In diesem Werk erzählt die Hauptfigur, wie sie sich in einem korrupten und gefallsüchtigen Spanien durchzuschlagen versteht. Gil Blas ist ein Nichtskönner, mittellos und tölpelhaft, und arbeitet sich durch alle Berufe und Schichten langsam empor. Seine einzigen Qualitäten sind Flexibilität und Auffassungsgabe. Es findet sich immer ein Dummer, der Gil Blas durchfüttert, hilft, fördert und schließlich ganz nach oben bringt", schreibt Don Alphonso, der in dem pikaresken Opus von Lesage eine recht angriffslustige Rolle spielt. So rebellisch gab er sich allerdings nur am Anfang seines Schaffens. Eine spätere berufliche Karriere machte ihn nachsichtig und gönnerhaft.
"Sollen wir dulden, dass die Briganten sie zu Opfern ihrer Barbarei und ihrer Brutalität machen? Stimmt mir zu und lasst uns diese Banditen angreifen! Sie sollen unter unsern Streichen fallen", so Alphonso, der nicht darüber klagt, ein aus der zivilisierten Gesellschaft Verbannter zu sein. Immerhin gelingt es Alphonso, Statthalter des Königreichs Valencia und später sogar Vizekönig von Aragonien zu werden. Das er als nützlicher Idiot für die höfischen Winkelzüge von Gil Blas diente, sei nur am Rande erwähnt. Schelmexperten werden aus seinem Dasein nicht viel lehrreiches ableiten können.
Da sollte man eher zum Werk von Adam Soboczynski greifen. Der Buchtitel "Die schonende Abwehr verliebter Frauen" würde wohl auch das Interesse von Alphonso wecken. Das Inhaltsverzeichnis könnte den Vizekönig vollends überzeugen: "Niemals perfekt scheinen", "Auszuteilen verstehen", "Einzustecken wissen", "Witz zeigen", "Vertrauen erzeugen", "Mit Bildung glänzen", "Einen Kompromiss vortäuschen", "Höflichkeiten austauschen", "Peinlichkeiten verkraften", "Sich selbst belügen", "Dünn sein", "Über Bande spielen", "Seine Meinung ändern".
Wirtschaft/Wissenschaft
Von Silke Landwehr veröffentlicht am 24/02/2010 - Keine Kommentare

Menschen mit Macht legen häufig an andere viel höhere moralische Maßstäbe an als an sich selbst. "Für diese Aussage liefern die Mächtigen aus Politik und Wirtschaft immer wieder neue Belege: Da predigen Wirtschaftsführer Sparsamkeit und genehmigen sich gleichzeitig großzügige Bonuszahlungen. Politiker geißeln den moralischen Verfall ihres Landes und sind dabei selbst in Korruptionsaffären verstrickt oder privat durch Alkoholexzesse aufgefallen", berichtet die Zeitschrift Wirtschaftsbild in ihrer aktuellen Ausgabe. Zwischen solcher Heuchelei und der Macht eines Menschen scheint eine grundlegende Verbindung zu bestehen, sagen nun niederländische und amerikanische Psychologen: In Tests mit Freiwilligen haben sie nachgewiesen, dass sich mit der Machtposition eines Menschen auch die moralischen Kriterien verschieben.
Wirtschaft/Industrie/IT/Eingebettete Systeme
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 22/02/2010 - Keine Kommentare

Autos sind mittlerweile rollende Computer - bis zu 80 eingebettete Rechensysteme, Steuergeräte und rund ein Gigabyte Software steuern in modernen Fahrzeugen sämtliche Komponenten und technische Extras. Das reicht vom Bremspurassistenten über den CD-Player bis zum Navigationsgerät. Über 98 Prozent aller produzierten Chips werden in „eingebettete Systeme" eingebaut. Das sind insbesondere Mikrocomputer, die meist unsichtbar in Geräten, Maschinen, Anlagen oder Autos integriert werden. „Eingebettete Systeme sind die Hidden Champions der deutschen Industrie. Sie haben eine herausragende Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland, doch ihre Bedeutung wird hierzulande leider komplett unterschätzt", sagt BITKOM-Präsident Professor August-Wilhelm Scheer.
Das Marktvolumen für eingebettete Systeme in Deutschland wird in 2010 voraussichtlich bei knapp 19 Milliarden Euro liegen. Der Anteil spezialisierter Anbieter beträgt dabei bis zu 4 Milliarden Euro. Weitere 15 Milliarden Euro werden von Unternehmen generiert, die eingebundene Systeme als Teil größerer Geräte herstellen. Der Markt hat sich in den vergangen Jahren mit stabilen Zuwachsraten von bis zu 8 Prozent pro Jahr entwickelt. Die spezialisierten Anbieter beschäftigen mehr als 40.000 Mitarbeiter - Tendenz steigend. Zudem sind quer durch die deutsche Industrie derzeit weitere rund 250.000 Arbeitnehmer unmittelbar mit eingebetteten Systemen befasst. Nach Ansicht von Peter Weilmuenster, Vorstandschef von Bitronic, belegen die vorgelegten Daten, dass sich Unternehmen immer stärker den Applikationen zuwenden. „Nicht mehr das Gerät oder die Technologie stehen im Vordergrund, sondern die Software-Entwicklungen. Die nützlichen Dienste werden für den Markterfolg von Produkten immer wichtiger", so der After Sales-Fachmann Weilmuenster.
Wirtschaft/Unternehmen/Kundenservice/Call Center
Von Matthias Schmitz veröffentlicht am 18/02/2010 - Keine Kommentare

Einer Marktstudie zufolge, die im Auftrag von Genesys Telecommunications durchgeführt wurde, nehmen deutsche Unternehmen einen Verlust von 12,2 Milliarden Euro jährlich in Kauf, der direkt auf schlechten Kundenservice zurückzuführen ist. Die wenigsten Unternehmen können quantifizieren, wie hoch der Verlust ausfällt, wenn ein Kunde den angebotenen Service als unbefriedigend erfährt. Call Center messen zwar kontinuierlich die Kundenzufriedenheit mit Serviceangeboten, wie beispielsweise die Dauer eines Kundengesprächs oder die Schnelligkeit mit der eine Antwort kommt, aber weniger als ein Drittel der Unternehmen weltweit kann den "Umsatz pro Kundengespräch" konkret benennen.
Wirtschaft/Mobilfunk
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 17/02/2010 - Keine Kommentare

Die 4G-Technologie LTE (Long Term Evolution) ist so weit ausgereift, dass sie vor dem Sprung in den Alltag steht. "Das Thema LTE ist definitiv angekommen. Die Rollouts kommen 2010", sagt Thorsten Robrecht, Leiter LTE-Produktmanagement bei Nokia Siemens Networks (NSN), im Gespräch mit pressetext auf dem MWC in Barcelona. Auf technischer Seite sieht er keine Hürden mehr. Die Mobilfunker sind längst 4G-orientiert. "Seit rund einem Jahr ist das Thema LTE immer Bestandteil von Verträgen und Gesprächen mit potenziellen Kunden", so Robrecht. Auch die Hersteller von Endgeräten wie zunächst Modems und Datenterminals sind laut NSN so weit, um zügig Geräte auf den Markt zu bringen. Verzögerungen kann es am ehesten noch durch träge politische Entscheidungen geben.
Social Media
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 16/02/2010 - Keine Kommentare
Twitter, Facebook und Co haben sich mittlerweile fest im Arbeitsalltag von Journalisten in den USA etabliert. Die meisten Reporter und Redakteure nutzen heute in irgendeiner Weise Social-Media-Plattformen zu Recherchezwecken. Das untermauert eine aktuelle Studie von Cision und der George Washington University, wonach 56 Prozent der Journalisten Social Media als wichtig für die Produktion ihrer Artikel einstufen.
84 Prozent sind beim Einsatz von Informationen aus Social-Media-Quellen jedoch gleichzeitig eher vorsichtig, weil diese als weniger vertrauenswürdig als traditionelle Quellen eingestuft werden. "Genaue Zahlen über die Nutzung von Web 2.0 als Recherchequelle deutscher Journalisten liegen nicht vor. Ich schätze, dass der Prozentsatz in Deutschland niedriger ist. Auf jeden Fall nimmt aber die Bedeutung der sozialen Netzwerke als Recherchequellen zu", bestätigt auch Hendrik Zörner, Sprecher des Deutschen Journalistenverbands (DJV), gegenüber pressetext.
Wirtschaft/Unternehmen/Netzbetreiber/Google/Apple
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 16/02/2010 - Keine Kommentare
Ich habe schon vor Jahren die Unfähigkeit der Netzbetreiber thematisiert, neue Geschäftsmodelle im Mobilfunk zu etablieren. Etwa in Kooperation mit der Funkschau. Bei einem Expertengespräch sagten damals die TK-Experten, dass neue Impulse vor allen Dingen von Unternehmen aus mobilfunkfremden Branchen zu erwarten seien. Die Strategie der Mobilfunkbetreiber, die Hand auf allem, was sich Mehrwertdienst schimpft, zu halten und zu sagen das "ist meins und ich entscheide allein darüber, was der Kunde bekommt oder nicht bekommt und was es kosten soll" - ist nicht aufgegangen und es ist auch keine Überraschung. Die Chance liegt darin, dass die Netze geöffnet werden, auch für fremde Mehrwertdienste, eigentlich beliebige Dienste. Man kann das gut mit dem Internet vergleichen. Jeder kann anbieten was er will. Er kann seine Angebote verkaufen oder kostenlos vertreiben. Die Herausforderung liegt vielmehr darin, technische Standards zu etablieren. Wie kann ich Mehrwertdienste auf möglichst einfache Art und Weise in ein Mobilfunknetz integrieren? Welche Dienste erfolgreich sein werden, einen tatsächlichen Mehrwert, gute Umsätze und Erträge generieren, ist nur schwer vorher zu sagen und zählt nicht zu den Kernkompetenzen der Netzbetreiber. Für bestimmte Altersgruppen können es Spiele sein, für wiederum andere sind es vielleicht Börsenanwendungen. Der Phantasie dürften an dieser Stelle keine Grenzen gesetzt sein.
Der ehemalige Funkschau-Chefredakteur Bausewein sah einen Bedarf für Applikationen, die sich im Internet längst etabliert haben und sich großer Beliebtheit erfreuen. Das Billingunternehmen acoreus sagte, dass die Annnahme der Mobilfunkbetreiber falsch sei, einschätzen zu können, welche neuen Geschäftsmodelle erfolgreich sein könnten und welche nicht. Das funktioniere nicht mehr. „Die Vielfalt wird es machen, der Markt wird selbst selektieren, was erfolgreich ist und was nicht. Wichtig ist, diese Vielfalt möglich zu machen. Die Plattform dazu anzubieten. Der Verbraucher wird dann schon selektieren, was er gut findet und wofür er bereit ist, Geld zu zahlen und wofür nicht. Da müssen alle ein gutes Stück weit umdenken. Es muss ein Markt geöffnet werden für Mehrwertdienste", so der damalige Vorstandschef von acoreus, Omar Khorshed in der Funkschau-Diskussionsrunde.
Die Mobilfunkbetreiber sollten sich nicht als Medienunternehmer, als Entertainer oder als Logistiker verstehen, nur weil sie Kommunikationsnetze betreiben. Nun kippen die Machtverhältnisse im Mobilfunk um, wie im Vorfeld des Mobile World Kongresses in Barcelona schon berichtete.
Wirtschaft/Telekommunikation/Internet/Google
Von Silke Landwehr veröffentlicht am 13/02/2010 - Keine Kommentare

Wenn Unternehmen der Telekommunikation nicht dazu in der Lage sind, aus der Bereitstellung von Breitbanddiensten am Cash Flow der aufkommenden App-Economy zu partizipieren, die Schere zwischen den Netzbetreibern und Firmen wie Apple immer weiter auseinander geht, dann könnte die Luft für die alten TK-Konzerne dünner werden. Schwergewichte der Web-Welt wie Google drängen auch ins Kerngeschäft der Netzbetreiber. Allerdings seien die TK-Firmen wohl noch keine Übernahmekandidaten. Davon geht zumindest das Beratungshaus Booz & Co. Aus, die im Vorfeld der Mobile World in Barcelona Prognosen über die Entwicklung des TK-Marktes anstellten. Zumindest nicht In den nächsten drei Jahren.
Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland könnte ein kritisches Szenario für die TK-Welt viel früher eintreten. So plant Google den Aufbau eigener Breitbandnetze. Es geht um Glasfasernetze, die mindestens hundertmal schneller sein sollen als die bislang in den USA üblichen. Der Konzern wolle jedoch kein vollwertiger Anbieter von breitbandigen Internetanschlüssen werden, betonte Produktmanagerin Minnie Ingersoll. „Wir planen nicht den Bau eines landesweiten Netzes", sagte sie gegenüber der FTD. „Das Ziel des Projekts ist es, zu experimentieren und zu lernen." Mit den begrenzten Versuchen wolle Google herausfinden, was Entwickler und Nutzer mit ultrahohen Geschwindigkeiten machen können, "beispielsweise breitbandige Killer-Apps und -Dienste entwickeln, oder andere Dinge, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können", so Ingersoll weiter. Google wolle zudem neue Verfahren für den Bau von Glasfasernetzen testen. An schnelleren Glasfasernetzen interessierte Gemeinden und Bürger sollen sich bei Google melden, damit der Konzern entscheiden kann, wo er die Netze bauen werde. Das dürfte die TK-Firmen wenig beruhigen. Aus dem Test könnte schnell ein Flächenbrand werden.
Wirtschaft/Unternehmen/Call Center/Social Media/Mobilfunk/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 11/02/2010 - Keine Kommentare

Die Service-Community.net h und Value5 kooperieren, um einen komplett über das Internet vernetzten Kundenservice anzubieten. Es geht um text- und sprachbasierte Multimediakanäle. Im Gegensatz zu klassischen Call Center-Strukturen verbindet Value5 über seine internetbasierte Dialogplattform mehr als 500 virtuell verteilte Experten, die zu verschiedenen Themen Kundenanfragen beantworten. Endkunden werden im Web aund über mobile Technologien, wie SMS, WAP, iPhone, Android, Blackberry, Twitter oder Facebook zum Dialog angeregt.
„Social Media ist für die Call Center-Branche noch ein Fremdwort. Aber was passiert, wenn man Super-User zu Kundenberater macht. Wer sich als Endkunde in bestimmten Produktwelten gut auskennt, kann sein Wissen an andere Kunden weitergeben. Er könnte über Value5 sogar als virtueller Call Center-Agentur fungieren und für seine Dienste Geld verdienen", sagte Björn Behrendt, Geschäftsführer der Service-Community.net auf der Call Center World in Berlin . So könnte ein Call Center der Zukunft aussehen: Kunden beraten Kunden über alle Kontaktkanäle. Egal ob per Telefon, Chat, SMS oder E-Mail.
Wirtschaft/Handel/E-Commerce/Social Media
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 08/02/2010 - Keine Kommentare
Wenn in einem Online-Shop Produkte von Kunden positiv bewertet werden, steigt die Kaufwahrscheinlichkeit um rund 39 Prozent. Zu diesem nicht sehr überraschenden Ergebnis komm eine Studie von E-Commerce-Center Handel (ECC-Handel). Ohne Kundenbewertungen liegt die Kaufwahrscheinlichkeit nur bei 10 Prozent. "Online-Shopper lassen sich davon beeinflussen, wie andere Online-Shopper einen Anbieter bewerten", so Sebastian van Baal von ECC-Handel.
Für die Vertrauensbildung im E-Commerce sei das nicht zu unterschätzen, besonders wenn es für Neukunden darum gehe, die Seriosität des Anbieters einzuschätzen. Nun sind die Kundenbewertungen ja noch kein Riesenschritt zur Ökonomie der Beteiligung oder zum Social Commerce. Denn klar ist ja auch, dass wir bei Produkten und Dienstleistungen am meisten den Meinungen von Freunden und Bekannten vertrauen - das will ja wohl auch Facebook nutzen, um zum Internet im Internet zu werden. Social Graph nennt Facebook-Chef Mark Zuckerberg die Idee eines personalisierten, menschlicheren Webs, dessen Informationsquelle ein Netz von Freunden, Kollegen und Familie ist. Er glaubt, dass jeder, der einen Arzt sucht, die beste Kamera oder einen Mitarbeiter, diesem Graph vertraut. Das Ganze läuft dann eben nicht mehr anonym, da Facebook-Nutzer ihre Online-Identität freiwillig ins Netz stellen. Social Commerce ist dann ein Empfehlungsprogramm mit einer noch viel höheren Wirkung - eine echte E-Commerce-Rakete. Soweit die Visionen.
Wirtschaft/Internet/Social Media/Facebook
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 05/02/2010 - Keine Kommentare
Facebook hat wieder am Design gewerkelt. Nachdem bereits im vergangenen Jahr mehrmals auf der Seite umgebaut und ein neues Layout eingeführt worden war (pressetext berichtete), gibt es seit Donnerstag neuerlich Veränderungen im Erscheinungsbild. Nach und nach wird das neue Design nun an die rund 350 Mio. User weitergegeben. Noch hat nicht jeder die aktualisierte Ansicht in seinem Account.
Unter anderem wurde die Suchbox, mit der Freunde oder Gruppen auffindbar sind, nun auf eine prominentere Stelle auf der linken Seiten des Bildschirms verschoben. Außerdem befindet sich links nun auch eine Liste mit Freunden, die gerade online sind - zusätzlich zum ursprünglich rechts unten angebrachten Chat, der dort weiterhin zu finden ist. Wenn es nur darum geht, zu sehen, wer sich auf der Seite herumtreibt, kann dies jetzt ohne Öffnen eines zusätzlichen Fensters geschehen.
Telekommunikation/Mobilfunk/Internet/Apple
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 04/02/2010 - 1 Kommentar(e)
Die Handybranche leidet immer noch an den posttraumatischen Folgen des iPhone-Schocks. Nun droht auch den Netzbetreibern zumindest Schüttelfrost durch die von Apple-Chef Steve Jobs entfesselte App-Economy. „Der Erfolg des iPhones von Apple und der damit verbundenen Bezahlinhalte zeigen eindrucksvoll das ökonomische Potenzial, aber auch die Zerstörungskraft dieser Entwicklung", sagte Roman Friedrich, Telekommunikationsexperte des Beratungshauses Booz & Company, in Düsseldorf. Traditionell skizziert sein Unternehmen die wichtigsten Trends des TK-Marktes im Vorfeld des Mobile World-Kongresses in Barcelona. „Ich habe als Berater der TK-Branche noch nie zuvor dramatischere Veränderungen erlebt. Was sich in den vergangenen 13 Jahren abgespielt hat war relativ stabil und homogen. Was jetzt gerade passiert, ist eine komplette Neuordnung der TK-Welt und der Wertschöpfungsketten", so Friedrich.
Mobilfunk/Internet/Navigation
Von Silke Landwehr veröffentlicht am 03/02/2010 - Keine Kommentare

Die kostenlose Navigation für Autos und Fußgänger, die Nokia seit dem 21. Januar über die Plattform Ovi anbietet, verzeichnet nach Firmenangaben bislang über 1,4 Millionen 1,4 Mio. Downloads verzeichnet werden konnten. Mit einem Anteil von 20 Prozent ist China dabei an der Tabellenspitze. „Durchschnittlich sehen wir pro Sekunde einen Download", so Anssi Vanjoki, Executive Vice President, Nokia. „Uns war bewusst, dass wir mit der kostenlosen Fußgänger- und Fahrzeugnavigation die Spielregeln im Markt verändern. Die tatsächliche Anzahl der Menschen, die ihr Nokia-Gerät für die Navigation nutzen und damit einhergehend an ortsbezogener Software interessiert sind, wächst allerdings noch schneller als wir selbst es angenommen haben."
Wirtschaft/Unternehmen/Technologie
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 02/02/2010 - Keine Kommentare

Eine intuitiv zu bedienende Mensch-Maschine Schnittstelle und das im doppelten Wortsinn „erfassbare" so genannte User-Interface zwischen analoger und digitaler Welt wird zum entscheidenden Aufmerksamkeitsmotor für neue Produkte. So sieht es der Werbeblogger Roland Kühl-v.Putkamer: Apple definiere sich als komplettes Unternehmen in diesem Kontext. „Nicht die Tech-Specs, Features und Optionen stehen im Mittelpunkt, sondern der intuitive Zugang zum Produkt für möglichst viele Menschen". Das Touchpad beim iPhone oder iPad sei nicht nur eine neue Funktion; es definiert stellvertretend einen kompletten Paradigmenwechsel im Zu- und Umgang mit Technologie und Information.
Viele neue Produktentwicklungen oder Showcases, die diese verbindenden Zugangsmerkmale von Mensch und Maschine beinhalten, seien daher im Web viral erfolgreich und üben eine erhebliche Faszination aus. „Der Apple-Chef ist nicht nur ein begnadeter Designer, Verpackungskünstler und Marketing-Genie. Er ist der große Vereinfacher im Technologiezirkus, der sich nicht vom Prokrustes-Syndrom der Ingenieure leiten lässt", so der Servicefachmann Bernhard Steimel, Sprecher der Nürnberger Voice Days plus. Der Straßenmörder Damastes, der in der griechischen Mythologie den Beinamen Prokrustes (Gliedausrecker) erhielt, liebte es, die Glieder seiner Opfer in einem zu kurzen oder zu langen Bettgestell entweder abzuhacken oder auseinander zu strecken. Mit der ersten Foltermethode wurde der riesige Bösewicht vom attischen König Theseus bestraft. „Kunden bestrafen die Prokrustes-Technologen mit Nichtbeachtung. Etwas weniger brutal, aber ebenso schmerzhaft", meint Steimel.
Wirtschaft/Unternehmen/Internet
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 02/02/2010 - Keine Kommentare

Google will offenbar das Geschäft mit Software-Applikationen ankurbeln und bastelt dazu an einem neuen App-Store. Nach Apple-Vorbild könnte sich der Internetriese das Geschäft darin mit Drittentwicklern und Geschäftspartnern teilen. Diese sollen Lösungen für die Online-Business-Anwendungen von Google Apps entwickeln. Software-Erweiterungen und Add-Ons dürften etwa für die Office-Bereiche Webmail oder Textverarbeitung angeboten werden.
Medien/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 01/02/2010 - Keine Kommentare

FAZ-Neurofeuilletonist Frank Schirrmacher versucht mittlerweile, seine Payback-Thesen etwas sachlicher ins Feld zu führen. So fordert er, dass die Informatiker aus den Nischen in die Mitte der Gesellschaft geholt werden müssen. Sie müssen die Scripts erklären, nach denen wir handeln und bewertet werden. "Was ist voraussagende Suche und was kann sie? Was ist ‘profiling'? Wer liest uns, während wir lesen? Technologien sind neutral, es kommt darauf an, wie wir sie benutzen. Um das zu können, brauchen wir Dolmetscher aus der technologischen Intelligenz. In Amerika hat die Debatte mit der Computer-Intelligenz längst begonnen. Wir sollten schleunigst mittun", fordert der Herausgeber der FAZ. Diese Forderungen sind allerdings schon längst Realität. Die Debatten werden in Deutschland, Österreich und der Schweiz sehr intensiv geführt, unter Beteiligung von hochqualifizierten Forschern für Informatik und Künstliche Intelligenz.
Social Media/Twitter
Von Claudia Zettel veröffentlicht am 01/02/2010 - 1 Kommentar(e)
Ein Blick auf das Auktionsportal eBay macht deutlich, dass Twitter-Follower, die dort zum Kauf angeboten werden, eigentlich kaum noch etwas wert sind, berichtet Techcrunch. So liegt der Preis für einen Follower inzwischen bei unter einem US-Penny, während 2009 durchschnittlich 0,25 Dollar dafür bezahlt werden mussten. Obwohl Twitter den Verkauf von Verfolger-Listen eigentlich nicht erlaubt, versuchen verschiedene Anbieter damit Geld zu machen, indem sie den direkten Verkauf umschiffen. Stattdessen wird versprochen, dass der persönliche Account oder die Follower-Zahlen durch "bewährte und sichere Methoden" verbessert werden könnten.
Verbraucher/Call Center/Politik
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 31/01/2010 - 2 Kommentar(e)

Immer wieder sind es wohl nur die schwarzen Schafe der Call Center-Branche, die uns täglich mit unerlaubten Werbeanrufen auf den Senkel gehen. So trällern es zumindest die Verbandsvertreter seit Jahren leierkastenhaft herunter. Und sicherlich wird man auf der Call Center World in Berlin in gut einer Woche wieder narkotisiert mit perfekten Multi Channel-Prozessen, Best Practice-Gemurmel, Preisverleihungen für Call Center-Heldentaten, Power Point-Dünnbrettbohrer-Reden, Motivationsübungen sowie Qualitätsoffensiven mit Prüfsiegel, Ehrenkodex und allem Pipapo. Für den Hotline-Terror ist dort niemand verantwortlich. Das sind immer die anderen, die schwarzen Schafe halt. Auf der Fachmesse im Neuköllner Hotel Estrel laufen nur weiße Schafe umher und sind sich keiner Schuld bewusst.
Woher kommt nur die verbotene Telefonwerbung, gegen die die Bundesnetzagentur jetzt mit aller Macht vorgehen will und nach Abschluss der ersten Ermittlungsverfahren Bußgelder in Höhe von 500.000 Euro verhängt hat? Netzagentur-Präsident Peter Kurth will jedenfalls ein Signal gegen den fortlaufenden Rechtsbruch setzen. Seit dem 4. August vergangenen Jahres gelten in Deutschland Werbeanrufe ohne Einwilligung des Angerufenen und Werbeanrufe mit unterdrückter Rufnummer als Ordnungswidrigkeit. Eine durchschlagende Wirkung hatte die Novelle des Telekommunikationsgesetzes noch nicht
Die Beschwerden von rund 28.000 Verbrauchern, die sich bei der Bundesnetzagentur in nur sechs Monaten angehäuft haben, werden auf der Call Center World wohl keinen sehr großen Platz einnehmen. Dafür erfreut man die Teilnehmer mit so schönen Themen wie „Kundendialog nach der ‚Act like lovers do‘-Strategie", diskutiert über intelligentes „Touchpoint Management", sinniert über die Frage, ob Zertifizierung im Call Center ein Qualitätsmerkmal oder Marketing-Gag sei, tauscht sich über „Cultural awareness in a global business" aus, bastelt an integrierten „Skill-basierten Multi Channel-Ansätzen", philosophiert über den „Paradigmenwechsel vom Opt-Out zum Opt-In", sucht Erlösung in dem „Erfolgsfaktor Mut" und erkundet den Mythos „Workforce Management". Noch Fragen, lieber Call Center-Kunde?
Wirtschaft/Unternehmen/Marketing/IT
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 29/01/2010 - 2 Kommentar(e)
Angenehme Atmosphäre, gute Gespräche, erbauliche Vorträge. So lautet das Fazit der Besucher und Aussteller, die gestern am ersten MarketingIT Solution Forum in Düsseldorf in den Räumen der Verlagsgruppe Handelsblatt teilnahmen. Wie funktionieren Marketing Management Systeme, wie können Unternehmen Online-befragungen durchführen, wie ihre Seiten auf Google optimieren oder welche IT-Lösungen erlauben die Kundenzufriedenheit deutlich zu erhöhen; das waren die Themen, die die Besucher der kleinen Fachmesse bewegten. Insgesamt neun Aussteller, 150 Teilnehmer und 18 Vorträge gaben den Rahmen, der für konzentrierte Gespräche intensiv genutzt wurde.
Internet/Twitter
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 29/01/2010 - Keine Kommentare

Als wären Kinder nicht ohnehin mit Computern, Internet und Web 2.0 besser vertraut als ihre Vorgängergeneration, sollen nun auch Babys twittern. Forscher der Hasselt Universität in Belgien haben zu dem Zweck ein Activity Center von Fisher Price umfunktioniert. Der von ihnen entwickelte "Twoddler" bindet den Nachwuchs schon von frühesten Kindheitstagen an in Social Networks ein. Um auf Twitter Kurznachrichten zu versenden, müssen Kleinkinder nicht mehr tun als spielen.
Wirtschaft/Unternehmen/Technik
Von Martin Jan Stepanek veröffentlicht am 27/01/2010 - Keine Kommentare

Touchscreens stehen unmittelbar vor ihrem nächsten Evolutionssprung. Bereits im April dieses Jahres werden Geräte mit Displays verfügbar, die auf die jeweilige Stärke des mit dem Finger ausgeübten Druckes reagieren können. Das hat das britische Technologieunternehmen Peratech angekündigt, das seine unter dem Namen Quantum Tunneling Composites (QTC) vermarktete Technologie nun um 1,4 Millionen Dollar an den Display-Hersteller Nissha lizenziert hat.
Nissha, das in der Vergangenheit unter anderem für LG und Nintendo produziert hat, darf die Technologie damit ein Jahr lang in kleinen Screens bis 3,5 mal 5,5 Zoll verarbeiten. Bei der von Peratech entwickelten Lösung fungiert ein polymeres Material als isolierender Widerstand zwischen zwei Konduktoren. Bei erhöhtem Druck auf den Touchscreen passt sich das polymere Material an. Durch den verringerten Widerstand wird schließlich der Austausch von Elektronen mithilfe des sogenannten Tunneleffekts möglich.
Wirtschaft/Unternehmen/Mobilfunk/Internet/Auto
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 27/01/2010 - Keine Kommentare

In der vergangenen Woche wurde die nächste Entwicklungsphase der so genannten „Location-based Services" eingeläutet, indem Nokia verkündete, dass die dritte Version von Ovi Maps in über 70 Ländern kostenlos zur Verfügung stehen wird. Ab März sollen alle Nokia-Smartphones mit GPS-Modul standardmäßig mit dem Navigationsservice ausgestattet sein. Bereits heute steht die Software für zehn Endgeräte zum Download zur Verfügung. Entsprechend hart werden die Auswirkungen für die Hersteller von reinen Navigationsgeräten sein:
Der TomTom-Aktienkurs brach am Tag der Nokia-Verlautbarung um mehr als 14 Prozent ein und auch andere spezialisierte Firmen dürften mittelfristig unter Druck geraten. „Navigation wird in Zukunft zu einer kostenlosen Massenanwendung mit hoher Verweildauer der Endkunden und hoher Werberelevanz. So beinhaltet Ovi Maps detailliertes Kartenmaterial mit Navigationsfunktionen und Zusatzinformationen für Fußgänger und Autofahrer sowie neuerdings eine Vorab-Synchronisationsfunktion, die ein Navigieren auch ohne Internetverbindung in abgelegenen Regionen ermöglicht, sofern die Route vorher abgespeichert wurde", so Björn Behrendt, Geschäftsführer der Service Community, in einem Beitrag für den Gründerszene-Blog.
Wirtschaft/Telekommunikation/Mobilfunk
Von Bernhard Steimel, Geschäftsführer von Mind Business Consultants veröffentlicht am 26/01/2010 - 1 Kommentar(e)

Als o.telo. vor 13 Jahren das Licht der Welt erblickte, konnte es als Marke schnell Bekanntheit und Sympathiewerte aufbauen und hat für Begeisterung und Zusammengehörigkeitsgefühl bei den Mitarbeitern gesorgt, die wild von RWE und Veba zusammengewürfelt wurden. Einfach, fair und transparent sollten die Telefonprodukte aus dem Hause o.tel.o sein. Auch stand die Marke für smarte Ideen wie zum Beispiel der 0800-Telefonnummer für Familien, kostengünstige Telefonkonferenzen oder einer der ersten DSL-Flatrates .
Das heutigen Marktumfeld lässt wenig Spielraum für Experimente. Stagnierende Umsätze, sinkende Margen und Konsolidierung prägen den Telekommunikationsmarkt. Wenn man das Ansehen der Mobilfunkbieter aus Kundensicht betrachtet, sind sie noch hinter Inkassounternehmen weit abgeschlagen.
Wenn Vodafone es richtig anstellt und die „alten" Markenwerte wiederbelebt, dann kann Vodafone verlorenes Terrain wieder gut machen und mit o.tel.o Kundenvertrauen aufbauen. Den ersten Punkt „einfach" kann man mit einem Preis von 9 cent in alle Netze als erfüllt ansehen. „Fair" und „transparent" sind Vertragsbedingungen, wenn keine Vertragsbindungen bestehen und meterlanges Kleingedrucktes die Sicht auf das Wesentliche verschleiert.
Wirtschaft/Marketing/Vertrieb
Von Matthias Schmitz veröffentlicht am 26/01/2010 - Keine Kommentare

Software-Lösungen in Marketing und Vertrieb sind heute eine Selbstverständlichkeit, aber auch eine Notwendigkeit. Immer weniger Menschen müssen immer mehr Kampagnen und Aktivitäten im Marketing überwachen. Hinzu kommt, dass für den gleichen Umsatz immer mehr Aktionen gestartet werden müssen. Der Leistungsdruck für die verantwortlichen Manager in Unternehmen steigt an. Wie man die Informationstechnologie sinnvoll für Marketing und Vertrieb einsetzen kann, ist das Thema des Düsseldorfer Forums „marketingIT-Solution".
Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation/Mobilfunk
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 25/01/2010 - Keine Kommentare

Heike Scholz von Mobile Zeitgeist erinnert an ein Unternehmen (kein Mobilfunkunternehmen, sondern eine Firma, die der Telekom im Festnetz Kunden abjagen sollte), das 1999 aufgelöst wurde und nun als Billigmarke von Vodafone wieder aufersteht, o.tel.o. 1997 aus der Vebacom und RWE Telliance entstanden, wurde o.tel.o 1999 für 1,15 Mrd. Euro von Arcor übernommen. „Zu diesem Zeitpunkt war o.tel.o mit mehr als einer Million Pre-Selection-Kunden der erfolgreichste private Anbieter. Aus dieser Zeit besitze ich sogar noch einen formschönen Schlüsselanhänger, der gleichzeitig auch Flaschenöffner ist", schreibt Scholz. Vodafone werde nun unter dem Markennamen o.tel.o einen Mobilfunk-Discounter starten. Mit einem Einheitstarif von neun Cent pro Minute ins Festnetz von 32 Ländern und in alle Mobilfunknetze und nur über das Internet vermarktet, will Friedrich Joussen nach drei Geschäftsjahren in Folge, in denen die Umsätze zurück gingen, den Negativtrend stoppen. „Und diese Ankündigung bringt mich dann zum zweiten Blick zurück. Im Dezember 2007 hatte ich schon einmal auf die sich stark ändernden Sichtweisen von Joussen, dem Chef von Vodafone in Deutschland, hin gewiesen", so die Mobile Zeitgeist-Autorin.
Wirtschaft/Unternehmen/Computer/Apple
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 25/01/2010 - 1 Kommentar(e)

Am Mittwoch, den 27. Januar ist Weihnachten. Um 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit startet die Pressekonferenz von Apple und alle warten auf die Überraschungen, die der Steve Jobs-Konzern präsentieren wird. Auf der Website von Macwelt kann man das Spektakel live verfolgen. Ganz oben auf dem Wunschzettel steht ein Wunderding mit dem Namen Apple Tablet, iPad oder Magic Slate. Letzteres könnte man mit „Zaubertafel" übersetzen. Aber das sind nur wilde Spekulationen. Genauso wild wie die Umfragen über die Nachfrage nach einem Gerät, dass wahrscheinlich noch niemand außerhalb der Firmenmauern von Apple gesehen hat. „Ein Analyst von RBC Capital Markets sagt in Appleinsider bei einem Gerätepreis von 600 US-Dollar mögliche Verkaufszahlen von fünf Millionen Tablet-PCs in 12 Monaten voraus. Nach einer aktuellen Umfrage von Network World würden 52 Prozent der Befragten bis zu 700 US-Dollar für ein Apple-Tablet ausgeben. 32 Prozent würden bis zu 1.000 US-Dollar zahlen, aber nur ein vernachlässigbarer Prozentsatz würde diese Grenze überschreiten. Ein Umfrage unter Macwelt-Lesern ergibt ein ähnliches Bild: 43 Prozent würde 750 Euro ausgeben, knapp ein Drittel sogar 1.000 Euro", schreibt Macwelt. Was für eine geniale Marketingmaschine. „Das Geraune ist üblich, bevor Apple ein neues Produkt vorstellt. So war es schon beim Tischcomputer iMac, beim Musikabspielgerät iPod und beim Mobiltelefon iPhone. Unumstritten ist nur eins - dass Apple ein Konferenzzentrum, das Yerba Buena Center fort he Arts in San Franciso für einige Tage Ende Januar gemietet hat", so Götz Hamann in einer sehr klugen Analyse der Erfolgsprinzipien von Apple und Steve Jobs. Frühzeitig stellten sich die Apfel-Manager auf den digitalen Lebensstil des 21. Jahrhunderts ein: mit Multimediaprogrammen wie iTunes, iPhoto, iDVD und Garage Band. Das Vorgehen von Jobs und seinen Jüngern soll brachial sein. Nach der Firmenkultur von Apple müssten die Entwickler lange darüber nachdenken, wie sie etwas gestalten, vom Gerät selbst bis zum kleinsten Bedienelement in einer Software.
Wirschaft/Mobilfunk/Navigation/Mobiles Internet
Von Matthias Schmitz veröffentlicht am 22/01/2010 - 1 Kommentar(e)

Mit den kostenlosen Navigationsdiensten, die Nokia für Smartphones startet, werden nach Expertenmeinungen einige Geschäftsmodelle ins Wanken geraten. Mit dem Vorstoß setzt der finnische Handyhersteller nicht nur zum Großangriff auf die mit Google Maps ausgestatten Smartphone-Konkurrenz an, sondern bringt auch die Hersteller von Navigationsgeräten in Verlegenheit. „Vor zwei Jahren war Nokia ader Kauf des Kartenherstellers Navteq noch 5,1 Milliarden Euro wert. Bis gestern sollte die Nutzung der Karten Jahr für Jahr 60 Euro kosten. Jetzt sinkt der Preis auf null. Denn Nokia will sich den Markt für die mobile Navigation nicht von Google kaputtmachen lassen, einem Unternehmen, das mit seinem eigenen Handy samt Betriebssystem ohnehin kräftig im Revier von Nokia wildert", kommentiert der FAZ-Redakteur Carsten Knop. Das hervorragende Kartenmaterial und die starke Marktposition bei Handys mit GPS-Satellitenempfang seien für Nokia eine günstige Basis. „Das Ziel ist es, künftig noch mehr hochwertige, teurere Handys zu verkaufen. Als Kollateralschaden bleiben die Hersteller von Navigationsgeräten wie Tomtom oder Garmin am Wegesrand", meint Knop.
Literatur/Medien/Auto
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 21/01/2010 - Keine Kommentare

Der Schweizer Schriftsteller Hermann Burger war ein manischer Sammler. Sein Haus übersät mit Stumpen-Literatur, Ferrari-Modelle, leere Zigarrenkisten, Zauberrequisiten, Heimatbüchern, Fahrplänen und Fresszetteln, Fotos, Rezepten, Kalenderauszüge, Coin-Magic-Münzen, Plattenhüllen, Notenblättern, Füllfederpatronen, Recherche-Enveloppen, Karteikärtchen, Werbeprospekten, Familienalben, Automobil-Revuen, Kupferstichen und hochhackigen Tanzsandaletten mit weißen Rosen. Das Cimetrische, das Cigaristische und Circensische in seinen Romanen gehen auf frühe Kindheitserlebnisse zurück. Und ich muss gestehen, dass in meinem Arbeitszimmer ähnliche Zustände herrschen. Einen ersten Impuls, Kindererinnerungen durch Spielzeug wieder zu erwecken, entstand durch die Lektüre des Burger-Romans „Brenner"....
Wirtschaft/Unternehmen/Buch
Von Silke Landwehr veröffentlicht am 21/01/2010 - Keine Kommentare

Die Wechselbereitschaft der Kunden ist so groß wie nie. Die Illoyalen sind auf dem Vormarsch. Das neue Phänomen heißt: der flüchtende Kunde. Dies hat nicht nur mit gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu tun - in den meisten Fällen sind Kundenverluste hausgemacht. Weil Unternehmen immer noch viel zu selbstzentriert agieren und der Kunde eben nicht an erster Stelle steht. Und weil die meisten Verkäufer Kunden lieber jagen, anstatt sie zu hegen und zu pflegen. Als Bestandkunden hat man oft das Gefühl, nurmehr „2. Klasse" zu sein.
Kultur/Mode/Literatur
Von Matthias Pierre Lubinsky veröffentlicht am 20/01/2010 - 1 Kommentar(e)

Karl Lagerfeld wird vom Nachrichtenmagazin Time als einziger Deutscher unter den 100 wichtigsten Personen der Welt gelistet. Das in den USA meinungsbildende Wirtschaftsmagazin Forbes hält ihn für den einflussreichsten Deutschen: Karl Lagerfeld. Von Paul Sahner, Chefreporter von Bunte, ist im vergangenen Jahr ein Buch über den Meister der Mode erschienen. Es trägt den einfachen und eingängigen Titel "Karl". Ein dezenter Hinweis auf die Sonderstellung, die der Chicki-Küsschen-Schreiber gegenüber dem großen deutschen Dandy genießt. Man nennt sich beim Vornamen, - auch wenn Lagerfeld nur das ‚Sie' gestattet. Das sagt schon eine Menge über das Verhältnis der beiden. Lagerfeld, der zweifellos zur absoluten Spitze und gleichzeitig intellektuellen Elite des internationalen Jetset gehört, lässt den Reporter in gewisser Nähe an sich heran. Da es durchaus dümmere Interviewer gibt, öffnet sich der Modezar gegenüber Sahner stärker als beispielsweise bei Johannes Baptist Kerner. Der Umgang hier ist geprägt von Respekt voreinander. Auch wenn der Münchner Klatsch-Reporter letztlich für Lagerfeld eine wichtige Selbstvermarktungshilfe ist, erhält der Leser zuweilen süffisante Einblicke in das Dasein der Dandyfigur "Karl Lagerfeld". Diese darf natürlich nicht mit der Person selben Namens verwechselt werden.
IT/Computer
Von Martin Jan Stepanek veröffentlicht am 20/01/2010 - Keine Kommentare

Das im Sommer 2009 gestartete Projekt Open-PC http://www.open-pc.com hat den ersten Rechner vorgestellt, der ausschließlich mit freier Software und offenen Treibern konfiguriert wird. Der nach den Wünschen und Anforderungen der Open-Source- und Freien-Software-Community entwickelte Desktop-PC soll ab Ende Februar 2010 um 359 Euro erhältlich sein. Mit dem Vorstoß wollen die Projektinitiatoren die Qualität von Hardware-Lösungen auf Basis freier Software anheben.
Der angekündigte Open-PC ist als Nettop konzipiert. Die Bezeichnung charakterisiert eine Geräteklasse, die analog zu den populären Netbooks zunehmend auch für kleine, kompakte Desktop-PCs verwendet wird. Laut den nun veröffentlichten Spezifikationen kommt im Inneren ein Atom N330 1,6 GHz Dual-Core Prozessor zum Einsatz. Neben drei Gigabyte RAM und 160 Gigabyte Harddisk wird der Open-PC mit einem vorinstallierten KDE-Betriebssystem auf Linux-Basis ausgeliefert. Für die grafische Rechenarbeit ist ein Intel Graphics Accelerator 950 mit an Board.
Wirtschaft/Unternehmen/Mobilfunk/Internet
Von Silke Landwehr veröffentlicht am 19/01/2010 - Keine Kommentare

Nach aktuellen Auswertungen von Mücke, Sturm & Company kann auf Basis der erwarteten Smartphone-Verkaufszahlen der Markt für Medien-Apps auf 1 Milliarde und mobiles Einkaufen auf 1,8 Milliarden Euro bis 2014 ansteigen. Der digitale Lebenswandel der Bevölkerung und die damit verbundenen Veränderungen im Dasein betreffen nicht nur die Medien, jedoch sie zuerst. Das Abteilungssterben in den Medienunternehmen wurde durch das Wirtschaftskrisenjahr beschleunigt. Bestehende Monopole der Medienunternehmen bringen nicht mehr die gewohnten Gewinnspannen. Jeff Davis, vielzitierter Journalisten-Blogger, äußert sich zum Thema Paid Content: „Dass für Inhalte im Web bezahlt werden soll, halte ich für einen 'emotionalen Ansatz'." Wie sieht es aber beim mobilen Web? Jetzt schon gibt es 135.000 iPhone-Programme im App Store von Apple, die auch kostenpflichtig sind. Auch Medienkonzerne wollen an dieser Entwicklung partizipieren. Welche Modelle der digitalen Wertschöpfung funktionieren im Zeitalter von Mobilfunk und Internet? Am 28. Januar werden beim Münchner Fachkongress M-Days unter der Moderation von Michael Franke, dem Wirtschafts- & Telekommunikationsredakteur von FOCUS, folgende Referenten zu diesem Thema an dem Panel „Bezahlschranke der digitalen Erlösquellen: Medienhäuser auf den Spuren von Apple" teilnehmen: Dr. Dirk Kleine, ProSiebenSat.1 Media-Group wird als TV Größe die Mediensituation seines Marktes beleuchten. Die Print-Medienhäuser Hubert Burda und Axel Springer schicken als Gegenpol die Geschäftsführer Ulrich Hegge, Hubert Burda Media Innovation Lab GmbH, und Geschäftsführerin Donatha Hopfen, Axel Springer - Bild.digital, ins Rennen. Die Mobile Media- und Marketing-Seite wird dabei von dem versierten CEO des Full-Mobile-Service-Anbieters „YOC", Dirk Kraus, übernommen.
Kultur/Literatur/Wissenschaft
Von Matthias Schmitz veröffentlicht am 18/01/2010 - 1 Kommentar(e)

Zum 100. Geburtstag des Philosophen Max Bense zeigt das ZKM eine Ausstellung zu dessen internationaler Wirkung auf bildende Kunst und Literatur, die von Brasilien über Osteuropa bis Japan reichte. Die Schau, mit der die ZKM-Reihe „Philosophie und Kunst" fortgeführt wird, stellt Bense als Dichter und Schriftsteller vor, als Kunst- und Literaturtheoretiker sowie als Ausstellungskurator und Publizist. Sie zeigt einen Künstler und Theoretiker, der eng mit der Konkreten Poesie und der Konkreten Kunst sowie der Computerkunst verbunden war, sich jedoch auch anderen Kunsttendenzen mit Leidenschaft zuwandte. Die Ausstellung mit Publikationen Max Benses sowie Grafiken, Gemälden und Skulpturen der Künstler, die Bense ausstellte oder über die er schrieb, wird ergänzt durch Manuskripte und Fotografien sowie Aufzeichnungen seiner Hörfunkbeiträge und Fernsehauftritte. Sie zeigen den Philosophen und seinen Blick auf die „Kunst in künstlicher Welt" (1956).
Im Vorfeld der Ausstellung veranstaltet das Internationale Zentrum für Kultur- und Technikforschung (IZKT) der Universität Stuttgart vom 5. bis 6. Februar ein Symposium unter dem Titel „Weltprogrammierung". Das Symposium diskutiert die Aktualität Benses im Computerzeitalter und überprüft die Relevanz von Konzepten wie „technische Existenz", „Technizität" und „ästhetischer Zustand". Im Mittelpunkt der Diskussion stehen Benses Theorieentwürfe technischer und ästhetischer Welterzeugung, Weltveränderung und Welterhaltung.
Medien/Internet/FAZ/Schirrmacher
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 18/01/2010 - Keine Kommentare

Der FAZ-Neuro-Feuilletonist Frank Schirrmacher ballert zur Zeit im Wochen-Rhythmus neue „Argumente" in die Welt, um seinen „Internet verändert das Gehirn"-Thesen, die er in seinem Buch Payback ausgebreitet hat, neue Nahrung zu geben. So unterstellt er, dass wir in Deutschland nicht in der Lage sind, eine tiefgehende Debatte über das Informationszeitalter zu führen und bringt dann Ladenhüter-Thesen von Internetskeptikern wie Nicholas Carr.
Die Web-Nervensäge vom Dienst vergleicht ja nicht nur ohne Unterbrechung das Internet mit der Stromversorgung, sondern versteigt sich nicht das erste Mal zu Aussagen über Neurobiologie und den Folgen des permanenten Multitaskings. Mittlerweile ist wohl das Gehirn ein Feld für eine Heerschar von Laienwissenschaftlern, Deppen und Kulturredakteuren geworden, die ihre kruden Thesen über Neuromarketing, Neurowerbung, Neuroshopping oder Gehirn-Jogging in die Welt setzen, allerdings ohne den Anflug irgendeiner wissenschaftlichen Qualifikation. Jedenfalls ist mir nicht bekannt, welche Forschungsarbeit Carr vorweisen kann, um seine Thesen zu untermauern. Er schreibt provokative Management-Bücher, um als Redner gebucht zu werden. Mehr ist es wohl nicht.
Am Samstag hat nun das FAZ-Feuilleton als Aufmacher ein ganzseitiges Interview mit Jaron Lavier gebracht. Überschrift: „Der digitale Maoismus ist zu Ende". Als Einleitung: Jaron Lanier ist ein Internet-Pionier. Den Begriff ‘virtuelle Realität' hat er geprägt und die Gratiskultur beschworen. Nun sieht er, wie Kreative ausgebeutet werden. Im Gespräch verwirft er die ‘Schwarmintelligenz'. Er spricht vom digitalen Mob". Dann kommt die erste Frage der FAZ. „Sie waren Prophet einer wunderbaren Digitalwelt voller Magie. Jetzt führen Sie Klage darüber. Was ist passiert?". So fällt im wahrsten Sinne des Wortes die knallharte Einstiegsfrage der FAZ aus. Vor allen Dingen das „Jetzt" hat mich fassungslos gemacht. Herr Schirrmacher, halten Sie Ihre Leser für Alzheimer-Kranke. Mit den Maoismus-Thesen ist der Lanier mehr oder weniger originell schon seit einigen Jahren unterwegs. Sie pressen das jetzt wohl in ihr Payback-Schema.
Wirtschaft/Unternehmen/Auto/Informationstechnologie
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 15/01/2010 - Keine Kommentare

Thomas Knüwer kritisiert in seinem Blog "Indiskretion Ehrensache" die alte Denke der deutschen Ingenieure in der Automobilindustrie. Die Entwickler würden hierzulande immer noch auf leistungsfähige Maschinen setzen, gepaart mit dem hochwertigen Image der Marken. "Vorsprung durch Technik" sei nicht umsonst in den USA der bekannteste deutsche Satz.
"Derweil geht ein Unternehmen einen anderen Weg und für mich ist es eine kleine Revolution der Autoindustrie, es ist deren Verappelisierung. So wie Apple vor allem von der Frage ausgeht, was Kunden bei der Benutzung seiner Produkte hilft, so scheint auch Ford sich in diese Richtung zu bewegen. Das Unternehmen protzt derzeit in den USA mit einem System namens SYNC. Es handelt sich um einen drahtlose Integration der Kommunikationselektronik. Ein Handy kann angeschlossen werden, ebenso handelsübliche MP3-Player. Dies wird gepaart mit einer Spracherkennung die, glaubt man den Nutzern in den USA, fabulös funktionieren soll. Das System lässt sich ergänzen durch Apps und so aufrüsten wie ein iPhone. Somit lassen sich sogar Tweets absetzen und E-Mails vorlesen. Touchscreen? Logisch", schreibt Knüwer.
Ford setzt auf die Spracherkennungstechnologie von Nuance und hat die erprobte SYNC-Sprachsteuerung weiterentwickelt. Sie ist die Grundlage der MyFord Touch-Technologie für die Kommunikation zwischen Fahrer und Fahrzeug.
Wirtschaft/Internet/Mobilfunk
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 15/01/2010 - Keine Kommentare

Dass sich der Wandel von Mensch und Medien nun geradezu explosionsartig vollzieht, ist jüngsten Prognosen der Marktforscher von Gartner abzuleiten. Bei der zunehmenden Einbindung des Menschen in ein digitales Leben spielt mobiles Internet die zentrale Rolle. Bereits bis 2013 werden webfähige Handys Computern beim Internetzugang den Rang ablaufen, prognostizieren die Experten. Im dialogfähigen sozialen Netz soll Facebook die dominante Führungsrolle zu Teil werden. "Bald wird jeder rund um die Uhr online sein", meint Daniel Ott, Sprecher der Initiative D21, im Gespräch mit pressetext. "Es zeichnet sich bereits ab, dass Smartphones und mobiler Webzugang immer stärker an Bedeutung gewinnen. Das Potenzial, welches das Internet ohnehin bietet, wollen immer mehr Menschen nutzen", betont Ott. Das mobile Netz biete diese Vorteile ständig. Daher sei es eine logische technologische Entwicklung, dass es sich immer weiter verbreite.
Wirtschaft/Unternehmen/Kundenservice
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 14/01/2010 - 1 Kommentar(e)

Im vergangenen Jahr wurde der Fachkongress Voice Days in Nürnberg, der sich seit dem Start ausschließlich mit Sprachtechnologie beschäftigte, mit dem Wort „plus" erweitert. Dahinter verbirgt sich nach Angaben der Veranstalter eine thematische Neupositionierung: „Das Thema Sprachtechnologie in der Kundeninteraktion wird um die Kanäle E-Service, also Internet und E-Mail, mobile Dienste und Multichannel bis hin zu POS-Terminal-Systemen erweitert. Kern der Veranstaltung ist die Kundeninteraktion und das Management dieser Kundeninteraktion möglichst über alle Kanäle hinweg. Denn das ist die große Herausforderung, der sich viele unserer Fachbesucher in den letzten Jahren immer öfter gegenüber sehen: Man kann nicht nur über einen Kanal den Kontakt zum Kunden halten, sondern über mehrere - und zwar die vom Kunden gewünschten", so Voice Days plus-Sprecher Bernhard Steimel....
Das Ganze solle unter dem Dach einer Smart Service-Initiative laufen: „Wir wollen in Deutschland eine Lanze für intelligente Services zu brechen, die die beiden Antipode Personalisierung und Automatisierung in einer perfekten Art und Weise miteinander verknüpfen. Es gibt ja eine Reihe von Award-Konzepten, die sich mit der Exzellenz im Service auseinandersetzen", führt Steimel im Gespräch mit NeueNachricht aus. Das Ziel seien Tante Emma-Effekte auf allen Kundenkanälen: Perfekter Service sei personalisierter Service. „Wie bei meinem Lieblingsladen um die Ecke, wo die Verkäuferin meinen Namen kennt, meine Vorlieben, mein letztes Anliegen und mir immer ein nettes Wort gönnt", sagt Steimel. Zudem müsse man stärker auf „Design in Germany" statt auf „Made in Germany" setzen.
Wirtschaft/Unternehmen/Mobilfunk/Internet/Google
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 13/01/2010 - 1 Kommentar(e)

Der Medienprofessor Jeff Jarvis ist spätestens seit dem Erscheinen seines Buches „Was würde Google tun?" bekannt für seinen Google-Enthusiasmus. Er empfiehlt die Organisationsprinzipien des Suchmaschinen-Giganten für fast alle relevanten Branchen einer Volkswirtschaft: Vom Google-Auto bis zur Google-Fluglinie. Das Grundprinzip für das Erfolgsgeheimnis bringt Jarvis auf eine kurze Formel: „Google versucht nicht, seine Kunden zu überzeugen, sondern macht sie zu Partnern - und die machen begeistert mit". Alles drehe sich um Beziehungen, die öffentlich stattfinden. „Jedes Mal, wenn jemand etwas Positives über Sie im Internet sagt - sei es zu Ihrem Produkt, Ihrem Service, Ihrem Ruf, Ihrer Rechtschaffenheit, Ihrer Offenheit oder Ihrer Hilfsbereitschaft -, sollten Sie Ihr Werbebudget um einen weiteren Euro kürzen", empfehlt Jarvis. Kundendienst sei modernes Marketing. Schön formuliert. In der grauen Wirklichkeit sieht das anders aus.
Der Service beim Marktstart des Google-Superphone „Nexus One" ist alles andere als „googelig", eine Bezeichnung, mit der Jarvis Dienste und Produkte aus seinem Blog „Buzzmachine" adelt, die nach seiner Sichtweise die Grundsätze von Google verinnerlicht haben. Nexus One-Käufer regen sich massiv über den schleppenden Kundendienst auf, den Google für das Handy leistet.
Wirtschaft/Mobilfunk/LTE/Apple
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 13/01/2010 - 1 Kommentar(e)

Die nächste iPhone-Version lässt womöglich nicht mehr lange auf sich warten. Ein 4G-Modell könnte zumindest in Südkorea bereits im April durch den Mobilfunker KT vorgestellt werden, so ein Bericht der Korea Times. Als neue Features sollen demnach unter anderem ein OLED-Bildschirm und ein auswechselbarer Akku überraschen. Mehr Rechenpower verspricht indes ein Dual-Core-Prozessor.
Die koreanische Meldung folgt unmittelbar auf einen Bericht des französischen Wirtschaftsmagazins Challenges, demzufolge die Präsentation des nächsten iPhone-Generation im Mai erfolgen dürfte. In beiden Fällen wird darüber spekuliert, dass der iPhone-4G-Start angesichts wachsenden Drucks durch Android vorgezogen werde.
Wirtschaft/Unternehmen/Mobilfunk/Apple
Von Matthias Schmitz veröffentlicht am 13/01/2010 - Keine Kommentare

Das amerikanisch-australisische Software-Unternehmen promptu.com zeigte zur Consumer Electronics Show (CES 2010) in Las Vegas eine Spracherkennungssoftware für Smartphones: ShoutOUT, das seit kurzem im US-amerikanischen AppStore für das Apple iPhone verfügbar ist. Das Programm zeichnet den vom Nutzer gesprochenen Text auf, komprimiert die Sprachdaten und überträgt diese über das Internet an einen Server von promptu.com. Dieser analyisiert die erhaltenen Sprachdaten und sendet den Text an die App zurück. Dort wird der Text dann wiederum an die passende Stelle in der SMS-Anwendung eingetragen. Aktuell ist ShoutOUT auf die Anwendung Speech-to-SMS reduziert, man kann damit also nur Kurzmitteilungen versenden. Nach Informationen von teltarif.de soll eine Version in deutscher Sprache ab Februar im AppStore für das iPhone erhältlich sein.
Wirtschaft/Unternehmen/Internet/Mobilfunk/Sprachtechnologie
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 12/01/2010 - 1 Kommentar(e)

Theo Lutz, Schüler des legendären Kybernetikers Max Bense, erarbeitete als technischer Chefredakteur zum 70jährigen Firmenjubiläum von IBM eine bemerkenswerte Studie. Lutz versuchte, mit „Zehn mal 2010" die IBM-Version vom Computing im Jahre 2010 zu erklären. Wichtige Hilfsmittel waren für ihn das Moore'sche Gesetz von der ständig wachsenden Prozessorleistung und Einsichten in die Forschung von IBM, etwa im Bereich der Glasfasertechnik. Interessant ist die fünfte These. So prognostizierte Lutz, dass der Mensch mit dem Computer „umgangssprachlich" in Schrift und Stimme kommunizieren wird. Technisch ist man mittlerweile soweit, die Mensch-Maschine-Kommunikation in normaler Sprache zu ermöglichen.
Der Google-Forschungsdirektor Peter Norvig ist sogar davon überzeugt, dass in einigen Jahren die Mehrheit der im Web nicht mehr getippt, sondern per Sprache gesteuert werden. Multimodale Systeme, also Anwendungen, die sich über Sprache, Gesten oder Tastatur bedienen lassen, haben nach Einschätzung der Firma Telenet ein Marktpotenzial, das bislang nur in Ansätzen ausgeschöpft wird. Das will der Spezialist für Sprachdialogsysteme ändern: So hat er gemeinsam mit SemVox eine Mobilfunkapplikation für die Veranstaltungssuche konzipiert. Durch die Einbindung von Services wie Google Maps, YouTube oder Google Calendar bekommt man neben den Suchergebnissen auch Videos und weitere Informationen. „Die Sprache als Steuerungsmedium für komplexe Eingaben bei mobilen Endgeräten einzusetzen, ist naheliegend. Die kleinen Tastaturen und Bildschirme erschweren die Nutzung der Webdienste auf dem Handy", so Dr. Florian Hilger, Leiter Innovation bei Telenet.
Wirtschaft/Unternehmen/Telekommunikation
Von Silke Landwehr veröffentlicht am 12/01/2010 - 2 Kommentar(e)

Die Aastra DeTeWe GmbH firmiert seit Beginn des Jahres 2010 unter dem neuen Namen Aastra Deutschland GmbH. Mit der Umbenennung will das Unternehmen sein Markenprofil schärfen und unterstreicht die Zugehörigkeit zum global aufgestellten Aastra-Konzern. „Aastra ist eines der führenden Unternehmen der Informations- und Telekommunikationsbranche. Es ist international mit zahlreichen Landestöchtern vertreten. Wir sind als deutsche Tochter ein wichtiger Teil der starken Marke Aastra - und als solcher nun auf einen Blick erkennbar", erklärt Aastra-Deutschlandchef Andreas Latzel.
Wirtschaft/Unternehmen/Mobilfunk
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 11/01/2010 - 1 Kommentar(e)

Die Moto Development Labs haben eine Vergleichsstudie veröffentlicht, welche die Genauigkeit bewertet, mit der verschiedene Smartphone-Touchscreens Fingerbewegungen verfolgen. Bei dem Test von Geräten mit kapazitiven Touchscreens hat einmal mehr das iPhone die Nase vorn, doch Googles neuer Top-Herausforderer Nexus One erzielt ebenfalls ein gutes Ergebnis. Ein grundlegender Test der Moto Labs war dabei so einfach, dass ihn auch Durchschnittsuser nachstellen können. Es wird versucht, in einem geeigneten Programm mit dem Finger langsam gerade Linien auf dem Touchscreen zu zeichnen. "Auf einem minderwertigen Touchscreen ist es praktisch unmöglich, gerade Linien zu ziehen. Stattdessen werden die Linien zackig, egal, wie langsam man zeichnet", heißt es auf der Moto Labs-Webseite.
Wirtschaft/Unternehmen/Internet
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 08/01/2010 - 4 Kommentar(e)
Fama, ein Übel, geschwinder im Lauf als irgendein anderes, ist durch Beweglichkeit stark und erwirbt sich Kräfte im Gehen, konstatierte Vergil im IV. Buch der Aneneis. Über die Verwerflichkeit des Klatsches und der bösen Nachrede wird debattiert, seitdem es Sprache gibt. Bei Konfuzius heißt es: „Der Edle verbreite keine Gerüchte." Die Fama ist deswegen so schlecht beleumundet, weil man meistens davon ausgeht, dass sie die Wahrheit verfremdet und daher zu Trug und Verkehrtheit führt. Indiskretionen, Geheimnisse, Tratsch, lancierte Informationen und exklusive Hinweise an Auserwählte waren schon immer das Salz in der Suppe der Nachrichtenindustrie. Insofern sind die Indiskretionen des ehemaligen PR-Managers von Apple, John Martellaro, keine Überraschung (siehe auch die Agenturmeldung bei NeueNachricht). So offenbarte er, dass die durchgesickerten Informationen zum erwarteten Apple Tablet direkt vom Unternehmen gestreut wurden. Das sei Teil der Apple-Strategie.
Steve Jobs ist halt ein schlaues Kerlchen. Gerüchte funktionieren nur, wenn sie massenweise wie im Flurfunk von Unternehmen verbreitet werden. Perfekter kann das so genannte „virale Marketing" eigentlich nicht funktionieren. Steve Jobs ist im Gegensatz zu seinem Microsoft-Kontrahenten Steve Ballmer ein Meister der Klugheitslehre, wie sie im 17. Jahrhundert vom Jesuiten Baltasar Gracian zu Papier gebracht wurde. Es sei ein sehr schwieriges Unterfangen, jederzeit „die Erwartung rege zu halten", denn „die glänzendste Tat kündige noch glänzendere an", führt Gracian in seinem von Schopenhauer ins Deutsche übersetzten Buch „Handorakel und Kunst der Weltklugheit" aus. Man sollte seine wahren Absichten nicht allzu deutlich preisgeben. „Wer mit offenen Karten spielt, läuft Gefahr, zu verlieren", bemerkt der spanische Geistliche. Das Gegenteil sei besser: Manchmal müsse man „Luftstreiche" tun, also praktisch mit dem Schwert in die Luft schlagen, um den Gegner zu verwirren und die eigenen Absichten nicht deutlich werden zu lassen. Gleichzeitig erlauben solche „Luftstreiche" oder Probierballons das Ausprobieren einer bestimmten Position, die zu Diskussion gestellt wird, ohne gleich als die eigene Meinung gelten zu müssen. Es erfordert ein hohes Maß an Geschicklichkeit, hinreichend Spannung aufzubauen und die anderen „über sein Verhalten in Ungewissheit" zu halten. „Der Kluge lasse zu, dass man ihn kenne, aber nicht, dass man ihn ergründe", schreibt Gracien im Handorakel (Nr. 3). Der Handlungsvorschlag setzt allerdings eine hohe Begabung voraus. Denn wichtig sei es, „bei allen Dingen stets etwas in Reserve" zu haben. Nur dadurch sichert man sein Bedeutsamkeit. Microsoft-Chef Steve Ballmer ist eher ein Opfer dieser Klugheitslehre.
Wirtschaft/Energie/Umwelt/Internet
Von Manuel Haglmüller veröffentlicht am 08/01/2010 - 1 Kommentar(e)

Der US-Suchmaschinenriese Google hat Anlauf auf das Energiegeschäft genommen. Um künftig nach dem Modell von Stromhändlern Energie kaufen und verkaufen zu können, hat der Konzern die Tochter Google Energy gegründet und einen formalen Antrag bei der Energieversorgungsbehörde Federal Energy Regulatory Commission (FERC) gestellt. Einer Sprecherin zufolge soll der Schritt dazu beitragen, klimaneutral zu werden und den enormen Stromverbrauch der Google-Rechenzentren mit erneuerbaren Energieformen auszugleichen. Überschussenergie könnte Google nach einer Absegnung durch die FERC dennoch weiter verkaufen.
Wirtschaft/Marketing/Internet
Von Martin Jan Stepanek veröffentlicht am 08/01/2010 - 1 Kommentar(e)

Die kürzlich im Wall Street Journal durchgesickerten Informationen zum erwarteten Apple Tablet wurden direkt vom Unternehmen gestreut. Das gezielte Streuen von Geheim-Informationen sei etablierter Teil der langjährigen Apple-PR-Strategie. Diese Behauptung stellt der ehemalige Apple-Marketing-Manager John Martellaro in einem Beitrag für den Mac Observer in den Raum. Er beruft sich dabei auf seine eigenen Erfahrungen als PR-Verantwortlicher bei Apple. "Apple sieht oftmals die Notwendigkeit, Informationen inoffiziell hinauszulassen. Dies geschieht über vertrauenswürdige Kontakte zu den größten Medien. Die Kommunikation findet naturgemäß niemals schriftlich statt", so Martellaro. Mit dieser von oben abgesegneten Strategie der kontrollierten "Leaks" sichere sich Apple die notwendige mediale Aufmerksamkeit, ohne das eigene Image zu zerstören. Denn Apples restriktive Kommunikationspolitik hinsichtlich neuer Produktentwicklungen übt auf Journalisten wie Konsumenten seit jeher einen besonderen Reiz aus.
Wirtschaft/Internet/Mobilfunk/Spracherkennung
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 07/01/2010 - 2 Kommentar(e)

Das Google-Handy Nexus One hat viele Experten enttäuscht. Einzig die Spracherkennungsfunktion könne überzeugen. Ansonsten sei der Wow-Effekt, den man vom Suchmaschinen-Konzern gewöhnt ist, ausgeblieben. Der FAZ-Netzökonom Holger Schmidt hat allerdings einen wichtigen Aspekt in die Diskussion gebracht. Viel wichtiger als der kurzfristige Verkaufserfolg sei für Google die langfristige Strategie dahinter.
„Das mobile Internet wird in einigen Jahren größer als das stationäre Web sein, weil es zusätzlich den lokalen Bezug hat. Google treibt diesen Markt wie kein anderes großes Internetunternehmen voran. Die Entwicklung des frei verfügbaren Handy-Betriebssystems Android war der erste Schritt, der jetzige Einstieg in den Verkauf der Geräte sicher nicht der letzte. Schon bald wird es viele (günstige) Google-Geräte mit vielen (kostenlosen) Google-Programmen geben, in denen das Unternehmen seine Werbung plazieren kann", schreibt Schmidt. Das Ziel sei der Aufbau eines mobilen Werbenetzes, das ähnliche Dimensionen wie im stationären Web hat. „Konkurrent Apple will in dieselbe Richtung; andere Gerätehersteller scheinen in diesem Wettbewerb der Technikgiganten schon heute nicht mehr mithalten zu können. Wenn Google aber erst anfängt, Geräte mit Werbeeinnahmen zu subventionieren, wird es für die Konkurrenz erst richtig düster", resümiert Schmidt. Einen weiteren Punkt kann man anfügen.Das die Spracherkennung bei der Nexus One-Präsentation den Genius von Google aufblitzen ließ, ist kein Zufall.
Wirtschaft/Konjunktur/VWL
Von Gunnar Sohn veröffentlicht am 06/01/2010 - 1 Kommentar(e)

Ich habe mich ja schon in einigen Beiträgen mit einem Phänomen beschäftigt, dass vom kongenialen Informatik-Professor Karl Steinbuch entdeckt wurde. Er hat 1979 eine interessante Korrelation entdeckt. Steinbuch berechnete, dass eine seit 1949 jeweils zum Jahresende vom Institut für Demoskopie Allensbach gestellte Frage „Sehen Sie dem Neuen Jahr mit Hoffnungen oder Befürchtungen entgegen" in dem Prozentsatz der Antworten „mit Hoffnungen" der Entwicklung des realen Bruttosozialprodukts vorauseilt. Der Verlauf des Optimismus folge nach Erkenntnissen von Steinbuch wie das Wachstum des Bruttosozialprodukts Zyklen mit einer Dauer von etwa vier bis fünf Jahren und der Optimismus in der Bevölkerung hinke nicht hinter der Konjunktur her, sondern gehe ihr voraus: Zuerst Optimismus, dann Wachstum. Die persönliche Einschätzung der Zukunft sei ein besserer Indikator für die Entwicklung der Konjunktur, als die mit großem wissenschaftlichen Aufwand betriebenen Vorhersagen der Wirtschaftsforschungsinstitute - für die der Staat kräftig Steuergelder verprasst. Hier versagen die Modelle der makroökonomischen Erbsenzähler. Denn die wirtschaftliche Dynamik ist nicht nur abhängig von äußeren Faktoren wie Steuerlast oder Arbeitsgesetzen, sondern in hohem Maß auch von Psychologie.
Wirtschaft/Internet
Von Thomas Pichler veröffentlicht am 05/01/2010 - 1 Kommentar(e)

Am Donnerstag beginnt die Consumer Electronics Show (CES) und schon im Vorfeld ist klar, dass dort der Trend zur praktisch andauernden Internetverbindung erneut im Vordergrund stehen wird. Dafür werden ARM-basierte Netbook-Alternativen ebenso sorgen wie neue E-Reader etwa des US-Unternehmens Skiff. Der Skiff Reader ist laut Hersteller der erste wirklich für Magazin- und Zeitungsinhalte optimierte E-Reader und wartet dazu unter anderem mit einem 11,5-Zoll-Display auf, das dank flexibler Konstruktionsweise hohe Bruchsicherheit verspricht. Um US-Kunden mit Inhalten zu versorgen, wird mit dem Mobilfunker Sprint zusammengearbeitet.
Wirtschaft/Mittelstand/Familienunternehmen
Von Professor Dr. Sabine Klein veröffentlicht am 05/01/2010 - 2 Kommentar(e)

Eine Reihe der erfolgreichsten Unternehmen sind vom Ursprung her oder immer noch Familienbetriebe. Wollen sie ihren Vorsprung bewahren, so gilt für sie das gleiche wie für glückliche Familien: Ihre Mitglieder müssen einander vertrauen und zusammenhalten. Wie man das sicherstellen kann, beschreibt Professor Dr. Sabine Klein, Inhaberin des Lehrstuhles „Familienunternehmen" am INTES Institut für Familienunternehmen an der WHU Otto-Beisheim School of Management in Vallendar, in einem Beitrag für das Mittelstandsmagazin Wirtschaftsbild.